Thalia.de

Das Feuerzeichen Bd. 1

Roman

(20)

Als Zwillinge geboren, zu Feinden erzogen


Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen.


Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben ...


Portrait
Francesca Haig wuchs in Tasmanien auf und promovierte in Literaturwissenschaften an der Universität Melbourne. Wenn sie nicht gerade an ihren eigenen Texten arbeitet, unterrichtet sie Kreatives Schreiben an der Universität von Chester. Für ihre Gedichtsammlungen wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. Mit Das Feuerzeichen legt sie nun ihre erste Romantrilogie vor. Francesca Haig lebt mit ihrer Familie in London.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 480
Altersempfehlung 12 - 16
Erscheinungsdatum 26.10.2015
Sprache Deutsch, Englisch
ISBN 978-3-453-27013-8
Reihe Heyne fliegt
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 221/148/45 mm
Gewicht 735
Originaltitel The Fire Sermon
Verkaufsrang 37.851
Buch (gebundene Ausgabe)
16,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 35297180
    Schweig still, süßer Mund
    von Janet Clark
    (1)
    Buch
    8,95
  • 43605980
    Nachtsonne - Flucht ins Feuerland
    von Laura Newman
    Buch
    9,99
  • 28967437
    Die Rebellion der Maddie Freeman / Maddie Bd.1
    von Katie Kacvinsky
    (44)
    Buch
    15,99
  • 42678661
    Rückkehr / Das Feuerzeichen Bd. 3
    von Francesca Haig
    Buch
    16,99
  • 39264063
    Das Geheimnis des Kartenmachers
    von Rainer M. Schröder
    (1)
    Buch
    5,00
  • 41008561
    Ich sehe was, was niemand sieht
    von Tim O'Rourke
    (7)
    Buch
    14,99
  • 42467286
    Das Licht von Aurora Bd.1
    von Anna Jarzab
    (18)
    Buch
    17,95
  • 33787628
    Göttlich verdammt
    von Josephine Angelini
    (8)
    Buch
    9,99
  • 32017863
    Grave Mercy - Die Novizin des Todes / Grave Mercy Bd.1
    von Robin LaFevers
    (20)
    Buch
    14,99
  • 42415474
    Das erste Opfer / Monday Club Bd.1
    von Krystyna Kuhn
    (15)
    Buch
    16,99
  • 42678662
    Rebellion / Das Feuerzeichen Bd. 2
    von Francesca Haig
    (12)
    Buch
    16,99
  • 42240049
    Die Clans von New York / Young World Bd.1
    von Chris Weitz
    (26)
    Buch
    18,95
  • 43867185
    Das Labyrinth erwacht / Labyrinth Bd.1
    von Rainer Wekwerth
    Buch
    12,99
  • 42436438
    Drachenzeit / Talon Bd. 1
    von Julie Kagawa
    (19)
    Buch
    16,99
  • 33888632
    Eve & Caleb 01. Wo Licht war
    von Anna Carey
    (6)
    Buch
    8,95
  • 39238643
    Göttlich verliebt
    von Josephine Angelini
    (3)
    Buch
    9,99
  • 35146852
    Verbotener Kuss / Dämonentochter Bd. 1
    von Jennifer L. Armentrout
    (3)
    Buch
    8,99
  • 17739100
    Steinernes Fleisch / Reckless Bd.1
    von Cornelia Funke
    (108)
    Buch
    19,95
  • 40974087
    Witches of London - Vom Teufel geküsst
    von L. R. Powell
    (2)
    Buch
    9,99
  • 43842994
    Bis du mir gehörst
    von Melissa Marr
    Buch
    14,99

Kundenbewertungen


Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
4
10
5
1
0

Ein wirklich sehr gut gelungener Auftakt einer vielversprechenden Trilogie, die mich völlig geflasht hat
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 29.11.2015

Die Grundidee dieser Dystopie hat mir recht gut gefallen. Vor allem die Welt der Omegas und der Alphas. In dieser Welt werden nur noch Zwillinge geboren. Ein Zwillingteil ist ein Alpha, das andere ein Omega. Dabei sind die Alphas die perfekten, ohne jeden Makel, sie finden ihren Platz in der Gesellschaft. Anders die... Die Grundidee dieser Dystopie hat mir recht gut gefallen. Vor allem die Welt der Omegas und der Alphas. In dieser Welt werden nur noch Zwillinge geboren. Ein Zwillingteil ist ein Alpha, das andere ein Omega. Dabei sind die Alphas die perfekten, ohne jeden Makel, sie finden ihren Platz in der Gesellschaft. Anders die Omegas, sie haben oft sichtbare Makel wie z.b. fehlende Gliedmaßen oder andere sichtbare Fehler. Aber es gibt auch Omegas wo es nicht so offensichtlich ist. Diese verfügen über das zweite Gesicht, sie sind Seher . Während die Alphas ihr Leben genießen können, werden die Omegas gebrandmarkt, abgeschoben, gedemütigt und leben in Armut. Doch wenn ein Zwilling stirbt, stirbt auch der andere. Doch damit nicht genug, die Alphas wollen mehr... Und ihre Bedrohung liegt in Cass, ihr Zwillingsbruder bekleidet ein hohes Amt.. Gibt es für Cass überhaupt eine Chance auf eine bessere Welt? Ich muss schon sagen, bevor ich dieses Buch gelesen habe, hat mich das Bündnis der Zwillinge beschäftigt. Es gibt kein Band das enger ist und dennoch werden sie getrennt und bekämpfen sich sogar. Für mich völlig unvorstellbar. Der Einstieg in diese Welt gelang mir recht gut. Gleich zum Anfang lernen wir Cass kennen und sofort fühlte ich mich ihr verbunden. Für mich war ihr Schmerz und ihre Verzweiflung mit jeder Zeile spürbar. Der scheinbar aussichtslose Kampf auf eine bessere Welt. Gleich zum Anfang erlebt man ihre Entführung mit und die Demütigungen, die sie ertragen muss. Kurz darauf erfährt man auch in Form von Rückblicken wie ihre Vergangenheit abgelaufen ist. Schier unvorstellbar, was daraus geworden ist. Ihr Leben ist ein einiziger Kampf der mich mit jeder Zeile mitleiden ließ. Ihre Persönlichkeit wirkt sehr menschlich und voller Ängste und Zweifel, aber dennoch hat sie die Stärke und den Mut nie aufzugeben. Das bewundere ich wirklich zutiefst. Interressant fand ich das , daß Zwillingspaar Cass und Zach so verschieden war. Sie hält bis zum Ende zu ihm und lässt ihn nicht los. Er dagegen spürt schon zeitig, das er die Omegas vernichten muss, da sie eine Bedrohung sind. Seltsamerweise fand ich ihn aber trotzdem nicht unsympathisch. Vielleicht weil ich einfach hoffe, daß da noch mehr in ihm ist. Die Visionen die Cass hatte, fand ich recht anschaulich und detailreich, so das man sich das wirklich gut vorstellen konnte. Vor allem konnte man sich so ein Bild machen, warum sie so eine Bedrohung für die Alphas ist. Aufgrund der vielen Beschreibungen der Umgebungen und ihres Gemütszustands entstehen zwar mitunter ein paar Längen, dennoch hat mich das nicht gestört, viel mehr fand ich es interessant. Die Geschichte hat mich sofort fasziniert und nicht mehr losgelassen. An Cass Seite lernen wir noch eine weitere Person kennen, dessen Hintergrund immer im Dunkeln bleibt. Zusammen erleben sie einige Abenteuer und erleben am eigenen Leib, wie es in der Welt nach ihrer Gefangenschaft zugeht. Was sie dabei erleben ist wirklich schockierend und menschenunwürdig. Es gab wirklich so einige Szenen die mich sehr mitgenommen haben und das Leid und die Qual gut nachempfinden ließen. Aber die beiden lernen auch viele Menschen kennen, die sie teilweise auf ihrem Weg begleiten und die mich auch tief beendruckt haben. Über das ganze Buch zieht sich eine Welle aus Macht, Angst, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Man fragt sich immer wieder, wird es einen Ausweg geben? Oder ist alles umsonst? Es geht ziemlich actiongeladen und emotional vonstatten. Auch der Showdown ist nochmal richtig energiegeladen und nimmt ziemlich mit . Hierbei schafft es die Autorin auch nochmal unvorhergesehene Wendungen einzubauen, die ich so nicht erwartet hätte und die mich doch sprachlos gemacht haben. Der Abschluss ist gut gelungen. Obwohl diese Thematik doch recht ernst ist, haben einige Szenen auch dafür gesorgt, das ich schmunzeln konnte. Was das Ganze doch sehr aufgelockert hat. Die Charaktere wirken recht klar und geradeheraus. Sie nehmen völlig für sich ein und gerade die Hauptcharaktere gewinnen immer mehr an Seele und Leben. Ihre Handlungen und Gefühle fand ich stets gut nachvollziehbar gestaltet. Die Handlung ist gut durchdacht, spannend und mit einigen Wendungen. Hierbei erfahren wir die Perspektive von Cass, was ihr viel Raum und Tiefe verschafft. Bis auf ihren Begleiter bleiben alle anderen noch etwas unklar, was mich aber nicht gestört hat, denn das gibt auch genug Stoff für die nächsten Teile. Die einzelnen Kapitel sind normal bis lang gehalten, man ist jedoch in einem Rutsch durch weil dieses Buch einen immensen Sog ausübt. Ich konnte mich keine Sekunde davon trennen. Der Schreibstil der Autorin ist fließend und stark einnehmend, dabei aber auch ziemlich mitreißend und bildgewaltig gestaltet. Das Cover und der Titel sind passend zum Buch gewählt. Fazit: Ein wirklich sehr gut gelungener Auftakt einer vielversprechenden Trilogie, die mich völlig geflasht hat. Die Welt der Alphas und der Omegas mit dystopischen Hintergrund ist faszinierend und konnte mich vollkommen begeistern. Eine mehr als klare Leseempfehlungen. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Zwei Leben, deren Schicksal aneinander geknüpft ist
von einer Kundin/einem Kunden am 14.11.2015

Inhalt: Cass und Zach wachsen wohlbehütet als Zwillingspaar heran. Doch einer von beiden ist ein Omega - ein von der Gesellschaft Ausgestoßener. Weder Cass noch ihr Bruder zeigen einen körperlichen Makel, eine Art Kainsmal, das die Kinder einer Klasse zuordnet. Die Eltern betrachten ihre Kinder sehr kritisch, da eine Trennung der... Inhalt: Cass und Zach wachsen wohlbehütet als Zwillingspaar heran. Doch einer von beiden ist ein Omega - ein von der Gesellschaft Ausgestoßener. Weder Cass noch ihr Bruder zeigen einen körperlichen Makel, eine Art Kainsmal, das die Kinder einer Klasse zuordnet. Die Eltern betrachten ihre Kinder sehr kritisch, da eine Trennung der Beiden längst hätte erfolgen müssen. Auch Zach wird zusehends ungeduldiger. Er ist sich sicher, dass nicht er derjenige ist, der das Dorf verlassen muss. Zudem möchte er endlich Freunde gewinnen und zur Schule gehen, wie es sich für einen geborenen Alpha, einem Angehörigen der herrschenden Klasse, gehört. Als Cass eines Tages ihren Bruder vor einem herabstürzenden Ast rettet, hat ihr Bruder einen Verdacht: Cass ist eine Seherin. Er muss es lediglich beweisen. Fortan macht er seiner Schwester das Leben schwer, indem er ihr Fallen stellt, die dafür Sorge tragen sollen, dass sie ihre Gabe offenbart. Durch eine gemeine List, gelingt es ihm irgendwann, seine Schwester dem Rat als Omega zu präsentieren. Fortan muss Cass ein Leben, abgeschieden von ihrer Familie, auf eigenen Beinen führen. Kaum hat sich das Mädchen eingelebt, da stellt ihr das Schicksal erneut ein Bein: Ihr Bruder ist in die Politik gegangen. Er betrachtet seinen Zwilling als seine Achillesverse. So lässt Zach seine Schwester in Isolation stecken und von der Beichtmutter vernehmen. Cass lernt, dass es nur einen Weg gibt, ihrem Leben eine neue Wendung zu geben. Sie entscheidet sich zu einer gefährlichen Flucht vor ihrem Bruder, der Beichtmutter, den Alphas und dem Rat. Auf diesem Weg gibt es nur wenige Verbündete. Einer davon ist der Junge, den sie aus den Fängen des Rats befreit und der sich weder an seine Vergangenheit noch an seinen Namen erinnern kann: Kip. Wichtigste Charaktere: Cassandra (genannt Cass) ist eine Omega. Sie ist eine der wenigen, die körperlich nicht missgebildet sind. Ihr Makel ist der, dass sie bevorstehende Ereignisse oder weit entfernte Orte sehen kann, die für andere Augen verschlossen bleiben. Sie ist die Zwillingsschwester von Zach. Kip heißt eigentlich gar nicht so. Er erhält seinen Namen von Cass, die ihn aus der Gefangenschaft der Regierung befreit und kurzerhand in ihre Fluchtpläne integriert. Kip hat sein Gedächtnis verloren. Weder weiß er etwas über seine Vergangenheit, noch woher er kommt. Zach ist der Zwillingsbruder von Cass. Zeit seines Lebens kämpft er darum von der Gesellschaft als Alpha-Zwilling anerkannt zu werden. Dadurch, dass Cass ihren Makel so lange geheim hält, wird der Zorn in ihm geschürt. Sein Ehrgeiz und seine Wut sind es vermutlich, die dafür sorgen, dass er eine Position in der Politik anstrebt, die alles dafür tut, damit Omegas von der Gesellschaft ausgestoßen werden. Welt: Nach der großen Explosion muss sich die Welt erst mal wieder erholen. Viele Ländereien liegen brach. Auch die Fauna hat durch die Naturgewalt stark gelitten. Es gibt zweiköpfige Schlangen, Tiere ohne Augen. In der zweiten oder dritten Generation des „Nachher“ sind bei den Menschen die Zwillingsgeburten entstanden. Es wird stets ein Junge und ein Mädchen geboren. Eines der Kinder ist stark, gesund und robust, das andere trägt einen Makel in sich. Meist handelt es sich hierbei um eine missgestaltete Gliedmaße. In seltenen Fällen ist der Körper „normal“ und es handelt sich um einen Seher. Die „perfekten“ Kinder werden Alphas genannt, die mit einem Makel Omegas. Wenn einem der Zwillinge etwas zustößt, sei es Krankheit, Schmerz oder gar Tod, so erleidet sein Pendant das gleiche Schicksal. Während Alphas von der Gesellschaft geachtet, geschult und hofiert werden, werden Omegas vom Rat mit Plakaten und öffentlichen Aktionen ausgeschlossen. Damit jedoch den Alphas kein Leid widerfährt, erhalten sie eine minimale humanitäre Unterstützung. Schreibstil: Der Roman beginnt mitten in der Geschichte und somit gleich ziemlich rasant. Hier erfährt der Leser, dass Cass entführt wird und „der Zwilling“ möchte, dass ihr kein Leid zugefügt wird. Sofort stellen sich die ersten Fragen ein: Wieso wird das Mädchen entführt, was soll mit ihr geschehen, wer ist der Zwilling und warum ist er um Cass Wohlbefinden besorgt? Es wird sofort Spannung beim Leser erzeugt. Er ist gleich mittendrin und möchte wissen, wie es weitergeht. Auf den Folgeseiten lernt man dann Cass und ihr Schicksal genauer kennen. Wer glaubt, dass durch diese Einführung Langeweile aufkommt, der mag sich irren. Cass Leben ist durchzogen von Ängsten und Plänen. Ständig sorgt sie sich um ihre Zukunft und muss sich behaupten. Auch die Ich-Perspektive, die für den Roman gewählt wurde, unterstützt diese Sogwirkung zusätzlich. Lediglich zum Ende hin gibt es vielleicht für den ein oder anderen Leser ein kleines "Hängerchen". Hier verlieren die gut ausgearbeiten Charaktere teilweise etwas an Tiefe. Es scheint so, als wäre der Weg zum Ziel notwendig und daher wirken diese Seiten nicht mehr überraschend oder spannend. Diese Stelle zieht sich jedoch nur über wenige Seiten. Letztlich kann sich der Leser auf einen sehr überraschenden Ausklang der Geschichte freuen. Die Liebesgeschichte in diesem Roman entspinnt sich sehr zaghaft und nachvollziehbar. Durch die Situation kommen sich Kip und Cass langsam und unaufhaltsam näher. Überhaupt sind die Charaktere in ihren Gedanken und ihrem Befinden sehr gut nachvollziehbar. Auch Zach mag dem Leser zwar nicht sympathisch erscheinen, sein Werdegang erscheint aber nachvollziehbar. Fazit: Das Feuerzeichen hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Hier ist fast durchweg Spannung gegeben, die Geschichte ist gut durchdacht und hält ihren roten Faden. Auch die Charaktere waren für mich nachvollziehbar und individuell gestaltet. Die Idee hinter der Geschichte mag zwar einige Parallelen zu bereits dagewesenen Geschichten haben, konnte mich aber gerade durch die Zwillingsverbundenheit durchaus überzeugen. Dieses Buch macht von der ersten bis zur letzten Seite Spaß und enthält alles, was ein guter Fantasyroman benötigt. Absolute Leseempfehlung. Buchzitate: „Du hast dich verändert“, sagte er leise. „Soll vorkommen nach vier Jahren in einer Zelle.“ „Ich weiß nicht mal, wie du heißt!“, rief ich ihm hinterher. „Geht mir genauso.“ - „Cass.“ - „Nein, ich meine, ich habe auch keine Ahnung, wie ich heiße.“ „Der Nachbar in unserem Dorf hatte einen alten Schäferhund, der den lieben langen Tag schlafend vor der Haustür lag. Er hieß Kip. So werde ich dich von jetzt an nennen.“

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Frischer Wind im Genre Dystopie
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 09.11.2015

Francesca Haig hat etwas geschafft, was inzwischen gar nicht mehr so einfach ist: sie hat eine Dystopie geschrieben, die sich liest wie etwas völlig Neues. Die Grundidee fand ich dermaßen faszinierend, dass das Buch bei mir schon halb gewonnen hatte: In einer post-nuklearen Zukunft werden ausschließlich Zwillinge geboren, immer ein... Francesca Haig hat etwas geschafft, was inzwischen gar nicht mehr so einfach ist: sie hat eine Dystopie geschrieben, die sich liest wie etwas völlig Neues. Die Grundidee fand ich dermaßen faszinierend, dass das Buch bei mir schon halb gewonnen hatte: In einer post-nuklearen Zukunft werden ausschließlich Zwillinge geboren, immer ein Junge und ein Mädchen. Aber während das eine Kind grundsätzlich gesund, kräftig und makellos ist, hat das andere irgendeine Form von Deformierung. Fehlende oder doppelte Gliedmaßen, Blindheit, Taubheit, Zwergwuchs... Die Überreste der Strahlung, die aus irgendeinem Grund immer nur den einen Zwilling betreffen. Nach vielen Generationen der Zwillingsgeburten hat sich die Gesellschaft in zwei Gruppen gespalten: die gesunden Alphas, die privilegiert in wohlhabenden, sauberen Städten leben, und die "defekten" Omegas, die schon als Kleinkinder gebrandmarkt und in reine Omega-Siedlungen abgeschoben werden, wo sie nicht halb so viele Rechte genießen wie ihre Zwillinge. Die Omegas werden gefürchtet, da sie als Inbegriff alles Schlechten gesehen werden, und womöglich würde diese Furcht sich in einem Genozid entladen - wäre da nicht die simple Tatsache, dass kein Alpha ohne sein Omega leben kann. Stirbt der eine Zwilling, stirbt auch der andere. Cass ist eine Omega, weil sie seherische Fähigkeiten besitzt - was von Alphas und Omegas gehasst und gefürchtet wird. Am Anfang hatte ich das Gefühl, keinen rechten Zugang zu ihr zu finden, denn die Geschichte durchläuft in den ersten Kapiteln sozusagen im Zeitraffer mehrere Jahre, wodurch ich Cass' Emotionen einfach nicht unmittelbar spüren konnte. Aber ab dem Punkt, ab dem wir die Geschichte wieder langsamer aus Cass' Sicht miterleben, wuchs sie mir immer mehr ans Herz! Sie hat eine Schwäche, die eigentlich eine Stärke ist: sie sieht das Gute im Menschen und vertraut lieber einmal zu oft, als einmal zu wenig. Obwohl sie selber allen Grund dazu hätte, die Alphas zu hassen, empfindet sie eine zutiefst verwurzelte Überzeugung, dass nicht Krieg die Lösung für die Unterdrückung der Omegas ist, sondern nur ein friedliches Zusammenleben von Alphas und Omegas. »Der wahre Grund, warum es keinen Sinn macht zu kämpfen, ist, weil es keinen Gewinner geben kann. Jeder Alpha, den ihr umbringt, bedeutet, dass irgendwo einer von uns tot umfällt.« (Cass) Ihren Zwillingsbruder Zack, der seine eigene Karriere über Cass' Wohlergehen stellt, konnte ich bis zu einem gewissen Punkt sogar verstehen; in seinen Augen hat seine Schwester ihn um die Kindheit betrogen, die ihm zustand. Vieles von dem, was er tut, wird von einer ganz instinktiven Angst davor motiviert, nicht dazu zu gehören oder gut genug zu sein. Womit ich sein Verhalten nicht entschuldigen will! Aber ich fand es gut, dass die Autorin ihn als Menschen mit nachvollziehbaren Motiven zeigt. Dann gibt es da noch Kip, den Cass vor einem schrecklichen Schicksal rettet. Er war mir direkt sehr sympathisch! Obwohl er sein Gedächtnis verloren hat und deswegen quasi nochmal ganz von vorne anfangen muss, hat er eine starke Persönlichkeit, die einem im Gedächtnis bleibt. In den unmöglichsten Situationen zeigt er immer wieder einen flapsigen Humor, was das düstere und hochspannende Buch manchmal etwas auflockert. »Wird das jetzt zur Gewohnheit, dass du allen, die versuchen, dich zu töten, vor ihrem Tod noch Versprechungen machst? Ich frage nur, weil es sein kann, dass dabei in Zukunft einige Verpflichtungen zusammenkommen.« (Kip) Über ein paar andere Charaktere hätte ich gerne noch mehr erfahren, wie zum Beispiel Piper, den Anführer des Widerstands, oder die gefürchtete Seherin, die als "Beichtmutter" bekannt ist. Sie tut wirklich schreckliche Dinge und ich hätte gerne besser verstanden, was sie dazu gebracht hat! Die Liebesgeschichte ist hat mir gut gefallen, obwohl (oder vielleicht gerade weil) sie sich langsam aufbaut und nicht im Mittelpunkt der Handlung steht. Ich fand sie rührend und gut geschrieben! Es gibt zwischendurch die Andeutung einer Dreiecksgeschichte, die mir etwas bemüht und konstruiert vorkam, aber sie spielt (noch?) keine allzu große Rolle. Obwohl die Handlung manchmal eher bedächtig voranschreitet, fand ich das Buch trotzdem nie langweilig. Die Grundidee wird schlüssig ausgebaut, und auch die Welt erschien mir stets gut durchdacht und komplex. Auch in den ruhigeren Passagen passiert in meinen Augen immer genug, um das Interesse wach zu halten! Der Schreibstil gefiel mir an sich sehr gut, aber mit der Übersetzung haderte ich ein bisschen... Nach einer Stelle, die mir merkwürdig vorkam, lud ich mir erstmal die Leseprobe des englischen Originals runter und verglich. Ich muss sagen, der Schreibstil verliert in der Übersetzung viel seiner Dringlichkeit und seiner interessanten Sprachmelodie! Manche Stellen sind meines Erachtens auch ein wenig verfälscht übersetzt. So flieht Cass zum Beispiel in einer Szene vor einem berittenen Verfolger, und dann wird gesagt: "Einer von ihnen packte meine Füße und riss mich auf sein Pferd." Wie kann man vom Pferd aus jemanden an den Füßen fassen?! Im Original: "One simply scooped me up as I ran, snatching the earth from under my feet." Grob übersetzt: "Einer sammelte mich einfach auf während ich rannte und riss mir die Erde unter den Füßen weg." Zum Teil werden Wörter auch als Fremdwort stehen gelassen, obwohl das im Deutschen dann etwas gestelzt oder unsinnig klingt. Ein Schreckgefühl ist zum Beispiel "insistent" (eindringlich) und Wangenknochen sind "prominent" (hervorstehend). Aber im Laufe des Buches las ich mich dennoch auch in die deutsche Übersetzung gut ein, und im Großen und Ganzen liest sie sich flüssig und ansprechend. Das Ende des Buches ist ein ziemlicher Hammer - ich glaube, meine Worte waren: »...was? Was?? WAAAaaaas?!!« Der Autorin ist es gelungen, mich eiskalt zu überraschen. Ein sehr mutiges Ende, an dem sich sicher die Geister scheiden werden, aber ich hoffe sehr, dass es im nächsten Band nicht irgendwie rückgängig gemacht wird!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Auf welcher Seite würdest du stehen?
von Angel1607 aus Peisching am 07.07.2016

Um was geht es in dem Buch? Cass und Zach sind Zwillinge. Nichts außergewöhnliches in der Welt, denn jeder Mensch kommt mit einem Zwilling auf die Welt. Jedoch werden sie getrennt und dazu erzogen, einander zu hassen. Einer der Zwillinge trägt immer einen Makel und gehört somit den Omegas... Um was geht es in dem Buch? Cass und Zach sind Zwillinge. Nichts außergewöhnliches in der Welt, denn jeder Mensch kommt mit einem Zwilling auf die Welt. Jedoch werden sie getrennt und dazu erzogen, einander zu hassen. Einer der Zwillinge trägt immer einen Makel und gehört somit den Omegas an. Die Welt selbst wird von den "makellosen" Alphas beherrscht! Trotz dieser tiefen Schlucht zwischen ihnen, sind sie voneinander abhängig. Leidet einer, leidet auch der andere. Stirbt der eine, stirbt auch der andere. Cass ist selbst eine Omega, denn sie ist eine Seherin. Jedoch ist sie anders..... Tief im Inneren glaubt sie an eine bessere Welt und sieht die Welt mit ihren eigenen Augen! Wird sie alles ändern können? Wie ging es mir mit dem Buch? Über das Cover habe ich oben schon geschwärmt, aber ich muss es wieder sagen: Einfach sooooo schön!!!! Das Omega-Zeichen vorne drauf, welches für soviel steht nachdem man das Buch beendet hat! Einfach toll! Ich muss aber gleich von Anfang an sagen, dass das Buch keine leichte Kost für zwischendurch ist. An manchen Stellen zu Beginn war es für mich etwas langatmig, jedoch fand ich die Idee dahinter mit den Zwillingen und der Verbundenheit, der Unterdrückung und Herrschaft durch die Alphas einfach toll! Auch die Verbindung, die Cass und Zach haben, ist für mich etwas besonderes! Cass ist eine starke Persönlichkeit und versucht einfach nur einem Urinstinkt zu folgen. Zu Überleben. Sie möchte genauso ein gutes Leben führen wie all die anderen, sie möchte nicht nur schwarz und weiß sehen, sie möchte die Welt auch in Grautönen sehen. Jedoch klingt das leichter als es im Endeffekt ist. Die Welt ist grausam geworden, skrupellos herrschen die Alphas über allem und schrecken immer weniger davor zurück den Omegas alles zu nehmen und sie aufs Minimum herunter zu setzen. Ich fand die Idee soooo toll und so erfrischend und neu für mich! Eine Welt, wie sie vielleicht einmal sein könnte? Eine Welt, die geteilt wird in "Unvollkommen" und "Vollkommen"? Jedoch ist es immer wieder die Frage, wer gibt sich selbst das Recht jemanden als unvollkommen zu bezeichnen? Machen gerade Makel nicht jeden Menschen für sich einzigartig? Es beginnt eine lange Reise für Cass und ihren neuen Freund Kipp. Zusammen suchen sie die Hoffnung und versuchen die Welt ein Stückchen besser zu machen. Sie suchen auch den Widerstand, der auf einer Insel bestehen soll. Jedoch gibt es die Insel wirklich? Oder ist sie nur ein Gerücht? Ein Hirngespinnst, der den Omegas Hoffnung auf ein besseres Leben geben soll? Zum Ende hin hat die Geschichte wirklich phänomenal an Spannung aufgebaut mit einem tollen Boom zum Schluss, der einen die verschiedenste Gefühle durchleben lässt! Ja, der Überraschungseffekt war definitiv da und zeigte wieder neue Facetten von Haigs Charakteren. Charaktere, die nicht immer durchschaubar sind und immer wieder für eine Überraschung gut sind. Was mir noch besonders gut gefallen hat war der Effekt der Seherin. Für mich eine Gabe, die sehr geheimnisvoll ist und auch große Macht verheißt. Zwar weiß Cass noch nicht so wirklich viel damit anzufangen und nutzt meiner Meinung nach noch nicht ihr Potential aus, aber ich denke, dass wird in den beiden Folgebänden auf jeden Fall kommen! Vorallem nach diesem Ende!!!! Ein Ereignis, welches sie verändert hat, welches in ihr - so meine Meinung - etwas ausgelöst hat, was wir noch nicht erahnen können.... Das Buch ist wirklich toll, jedoch zeitweise - wie schon erwähnt - etwas langatmig und hätte ein paar Seiten weniger vertragen. Ansonsten wirklich eine tolle Idee und ich freu mich schon auf Band 2!!!!!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein klasse Start in eine neue Reihe
von drei Lockenköpfe am 31.05.2016

Unsere Zukunft bringt uns viel Ungewissheit. 400 Jahre nach dem Vorher werden im Nachher nur noch Zwillinge ( ein Junge und ein Mädchen) geboren. Dabei ist einer der Zwillinge ein Alpha und der andere ein Omega. Omegas fallen durch körperliche Makel auf (Behinderungen). Zusätzlich werden sie Gebrandmarkt. Wobei ich... Unsere Zukunft bringt uns viel Ungewissheit. 400 Jahre nach dem Vorher werden im Nachher nur noch Zwillinge ( ein Junge und ein Mädchen) geboren. Dabei ist einer der Zwillinge ein Alpha und der andere ein Omega. Omegas fallen durch körperliche Makel auf (Behinderungen). Zusätzlich werden sie Gebrandmarkt. Wobei ich dieses Brandzeichen ehr als Demütigung und nicht als Erkennungszeichen sehe. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Der Start in die Trilogie ist der Autorin Francesca Haig gut gelungen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. In wenigen Tagen habe ich die 480 Seiten durchgelesen. Mir fiel es schwer das Buch aus den Händen zu legen. "Das Feuerzeichen" wird aus der Ich-Perspecktive von Cass erzählt. Schon nach wenigen Seiten war ich mitten in der Geschichte. Was mich noch sehr neugierig stimmt ist das Vorher, dies wird hier nur sehr kurz angeschnitten. Ich hoffe wir werden in den nächsten Bänden noch etwas darüber lesen. Mir hat die Grundidee, das wir von einander abhängig sind, sehr gut gefallen. Der eine Zwilling lebt nur so lange wie der andere. Beide erleben den selben Schmerz. Erschreckend ist es zu lesen wie die Alphas sich von ihren Omegas abwenden, obwohl sie so miteinander verbunden sind. Eigentlich sollte man meinen, das ich das Leben meines Zwillings händeringend schütze um meines so lang wie möglich zu erhalten. Dem ist in der Geschichte "Das Feuerzeichen" nicht so. Omegas werden von ihren Eltern und Geschwistern verstossen. Sie leben fast Menschenunwürdig am Rande der Gesellschaft. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet. Cass war mir durchaus sympathisch. Ihr Wunsch, Alphas und Omegas können zusammenleben, hat mir gut gefallen. Sie war die einzige die die Verbindung immer wieder in den Vordergrund schob. Der eine kann ohne den anderen nicht. Auch der zweite Hauptprotagonist Kip ist mir ans Herz gewachsen. Seine Geschichte ist geheimnisvoll. Die Liebesgeschichte der beiden verläuft mehr im Hintergrund und ist nicht dominant. Zach ist ein Charakter den ich nicht einordnen kann. Er weiss glaube ich selber nicht so genau was er fühlen soll. Auf seine Entwicklung bin ich sehr gespannt. Auch alle anderen Charaktere sind gut durchdacht. Jeder ist ausreichend beschrieben das man sich ein Bild machen kann. Die Grundstimmung des Buches ist düster. Unterdrückung und Versklavung drohen. Viel Gewalt, Betrug und Hinterlist begleitet Cass. Dennoch gibt sie die Hoffnung nicht auf. Die Altersempfehlung dieses Buches liegt bei ab 13 Jahren. Ich denke das ist etwas jung. Die Seitenzahl wird noch viele Jugendliche in dem Alter abschrecken. Vom Inhalt ist es sicher vom Leser abhängig. Wenn man bedenkt was manch ein Kind an Film und Spiel aufnimmt, ist dies sicher harmlos. "Das Feuerzeichen" ist ein toller erste Band einer Dystophy Trilogie. Der Einstieg hat mir gut gefallen und ich werde mir die nächsten Bände garantiert auch besorgen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Wundervoll
von Lisa's Büchereck aus Voerde am 28.05.2016

[REZENSION] Das Feuerzeichen | Francesca Haig Verlag: Heyne fliegt | Erschienen: 26.10.2015 | Seiten: Ca.480 | Reihe//Teil: Das Feuerzeichen /1 | Klapptext: Die Geschwister Zach und Cass leben in einer zerstörten Welt, in der nur noch Zwillinge Geboren werden. Keiner der beiden kann ohne den anderen überleben, obwohl die grundverschieden sind... [REZENSION] Das Feuerzeichen | Francesca Haig Verlag: Heyne fliegt | Erschienen: 26.10.2015 | Seiten: Ca.480 | Reihe//Teil: Das Feuerzeichen /1 | Klapptext: Die Geschwister Zach und Cass leben in einer zerstörten Welt, in der nur noch Zwillinge Geboren werden. Keiner der beiden kann ohne den anderen überleben, obwohl die grundverschieden sind ? Alphas sind perfekt, während Omegas einen Makel tragen und verstoßen werden. Cass ist eine Omega, und wenn sie frei sein will, muss sie gegen ihren größten Feind kämpfen; ihren Zwillingsbruder Zach. Meine Meinung: Da dieses Buch in aller munde war die letzte Zeit, musste ich es einfach lesen. Ich war super neugierig, habe mir aber bewusst nicht so viel Rezensionen über das Buch angesehen. Ich wollte ganz unvoreingenommen dran gehen. Ich wollte es einfach auf mich wirken lassen und ich habe es nicht bereut. Es war sooo gut. Anfangs kam ich nicht ganz so gut in die Geschichte rein, da wir sehr viele Zeitsprünge drin hatten. Wir sind immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her gependelt, das war Zeitweise sehr verwirrend für mich. Nach zwei drei Kapiteln hört das aber auf und wir befinden uns nur noch in der Gegenwart. Wir begleiten unsere Protagonisten Cass auf eine unglaubliche Reise. Auf der sie lernen muss anderen zu vertrauen und das ihr Bruder nicht so ist wie sie es gerne hätte. Ich finde Cass unglaublich gut dargestellt. Sie lässt sich absolut nicht klein kriegen und hat einen sehr freien Geist. Ich finde sie hat einen sehr Starken Charakter der aber noch ein wenig wachsen kann. Sie ist sich selber überhaupt nicht bewusst was sie kann. Auf ihrer Reise wird sie begleitet von Kip. Er ist so ein lustiger Chaot. Ich denke er sollte nicht lustig rüber kommen aber ich empfand ihn so und musste an etlichen stellen schmunzeln. Kip ist super sympathisch und sehr Interessant. Was man von Zach leider nicht sagen kann. Auch wenn er der Zwillingsbruder von Cass ist, haben die beiden gar nichts gemeinsam. Er hat für mich einen so miesen Charakter, man kann echt nur hoffen das er sich vielleicht mal ändert. Er tut Cass dinge an das kann man sich gar nicht wirklich Vorstellen. Hilfe bekommt er dabei von der Beichtmutter. Zu ihr werde ich nicht viel sagen, da ich nicht Spoilern möchte. Ich habe mir im laufe des Buches nur immer wieder die Frage gestellt wieso sie so Präsent ist? Aber das bekommt man später raus;-) Die Geschichte entwickelt sich mit der Zeit in eine super klasse Richtung, die Hunger auf mehr macht. Man will immer mehr erfahren und bekommt es auch. Da haben wir Z.b. Piper und Zoe die beiden lernen wir etwas später kennen, aber sie sind super tolle Charaktere. Ich war anfangs bei beiden etwas skeptisch aber jetzt finde ich sie richtig toll. Was die beiden mit Cass zu tun haben und welche Rolle sie Spielen, das müsst ihr natürlich selber lesen, aber ich kann es nur empfehlen. Leider bin ich kurz vor ende gespoilert worden, was echt blöd war. Denn dadurch wusste ich schon wie es ausgeht, das hat mir auch ein wenig die Freude an dem Buch genommen. Dennoch muss ich sagen war das Ende total überraschend. Es hat eine Wendung genommen mit der hätte ich niemals gerechnet. Der Schreibstil von Francesca Haig ist nicht der leichteste muss ich sagen. Ihr Schreibstil ist sehr anspruchsvoll und tiefgründig, aber trotzdem super spannend. Man sollte sich Zeit für das Buch nehmen. Es wird einem so viel vermittelt das kann man nicht einfach so weg hauen. Lasst euch zeit beim Lesen dann gibt euch die Geschichte ganz viel. Das Cover ist so passend zu der Geschichte. Es wurde schlicht gehalten aber sagt so viel aus. Es gefällt mir sehr gut. Es ist einfach nur toll ich meine seht selbst. Bewertung: Eine abenteuerliche Reise die noch ganz viel Potenzial hat und ich freue mich jetzt schon auf teil 2. Super gute 4 Sterne.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Kein Alpha ohne Omega
von NiWa aus Euratsfeld am 21.03.2016

Die Welt, wie wir sie kennen, ist zerstört. Ungefähr 400 Jahre in der Zukunft lebt die Menschheit wie im Mittelalter, fürchtet sich in rasender Panik vor allen Artefakten aus unserer Zeit und kann sich kaum daran erinnern, welche Katastrophe die Menschheit in dieses Dasein führte. Zach und Cass sind in... Die Welt, wie wir sie kennen, ist zerstört. Ungefähr 400 Jahre in der Zukunft lebt die Menschheit wie im Mittelalter, fürchtet sich in rasender Panik vor allen Artefakten aus unserer Zeit und kann sich kaum daran erinnern, welche Katastrophe die Menschheit in dieses Dasein führte. Zach und Cass sind in dieser Welt daheim. ?Als Zwillinge geboren, zu Todfeinden erzogen? prangt am Buchcover - passender könnte es nicht beschrieben sein. Denn es kommen ausschließlich Zwillinge zur Welt, dabei ist das Prinzip immer gleich: Der eine Zwilling ist perfekt, erfreut sich eines gesunden Körpers und darf als Alpha sein Leben selbst in die Hand nehmen. Der andere Zwilling trägt einen Makel, den er nicht nur zu ertragen hat, sondern der ihn aus der Gesellschaft verbannt, um sein Dasein als Omega zu fristen. Der eine ist Alpha, der andere Omega, und auch bei Zach und Cass hat dieses Naturgesetz keine Ausnahme gemacht. Cass ist eine Omega, Zach gehört den Alphas an. Aber Cass glaubt nicht daran, dass man als Zwillinge grundverschieden sein muss und geht den Kampf gegen das Regime der Alphas an. Im Grunde ist es wieder eine Dystopie wie jede andere. Unsere Welt liegt in Schutt und Asche, die einen sind die Elite, die anderen ausgegrenzt. Es gibt Liebe und Intrigen, das Streben nach Macht und die Sehnsucht nach Veränderung, aber mit der Idee der Zwillingsgeburten hat die Autorin einen neuen Aspekt ins Genre gebracht. Denn die Zwillinge sind nicht nur durch ihre Geburt verbunden, sondern ihr Überleben hängt immer vom jeweils anderen ab. Kein Alpha ohne Omega, kein Omega ohne Alpha - diesem Gesetz des Lebens kann sich keiner widersetzen. Denn wenn einer stirbt, tut es ihm der andere nach. Ich mag es, wenn ich etwas über die Mechanismen einer Dystopie erfahren kann. Daher hat mir besonders der Einstieg in die Geschichte gefallen. Hier erzählt Cass, wie sie aufgewachsen ist, wie diese Gesellschaft funktioniert - sowie - warum und wie es endgültig zur Trennung von ihrem Alpha kam. Danach ist man viel unterwegs, was ich stellenweise als eine Spur zu zäh empfunden habe. Es wird gereist, geflohen, geritten und man sieht, wie Cass? Welt ins noch Abscheulichere abdriftet und sich die Omegas kaum dagegen wehren können. Die Protagonistin Cass entspricht hier der typischen Dystopieheldin: stolz, bescheiden und mit einer besonderen Fähigkeit, die sie sich selbst nicht eingesteht. Auch in diesem Punkt ist die Autorin also dem Genre treu geblieben. Trotzdem nimmt die Geschichte einen Lauf, der mich zum Ende hin aus der Fassung gebracht hat. Teilweise hatte ich zwar diesen Kurs vermutet, doch an die konsequente Umsetzung hätte ich niemals gedacht! Insgesamt zeichnet sich die Autorin - etlicher typischer Elemente zum Trotz - durch viele interessante Aspekte in ihrem Trilogie-Auftakt aus, der nicht nur gut zu lesen ist, sondern mich auf jeden Fall neugierig auf die Folgebände macht. Die Feuerzeichen-Trilogie: 1) Das Feuerzeichen 2) Das Feuerzeichen. Rebellion 3) Das Feuerzeichen. Rückkehr

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Böser Zwilling vs. Guter Zwilling
von Bücherfarben aus Neu-Ulm am 08.02.2016

Cover: Zum äußeren des Buches kann ich sagen das es mir echt sehr gut gefällt und es ein Hingucker ist. Das Omegazeichen mit den Flammen passt auch zum Inhalt des Buches und wer mich kennt weiß, dass es bei mir stimmig sein muss und dies ist es bei diesem... Cover: Zum äußeren des Buches kann ich sagen das es mir echt sehr gut gefällt und es ein Hingucker ist. Das Omegazeichen mit den Flammen passt auch zum Inhalt des Buches und wer mich kennt weiß, dass es bei mir stimmig sein muss und dies ist es bei diesem Cover definitiv. Schreibstil: Der Schreibstil ist stellenweiße echt langatmig gewesen und ich wurde erst ziemlich spät warm mit diesem. Aber ansonsten war er echt gut zu lesen und wenn man sich reingefunden hat, dann ging das Lesen auch relativ zügig voran. Geschichte: Die Geschichte ist echt toll gewesen, allerdings wurde ich direkt hineingeschmissen und war mitten im Geschehen was mich sehr irritiert hat und mich sehr gewundert hat. Für mich wäre das VORHER echt noch als Prolog spannend gewesen und wie es zu der Zwillingsbildung kam. Schade aber trotz allem ist die Geschichte echt toll durchdacht und ich freue mich auf die Fortsetzung. Charaktere: Ja, die Charaktere sind für mich echt toll durchdacht gewesen, vor allem Cass und Kip haben es mir angetan und Zach.... Zu ihm fällt mir einfach nichts ein, da ich ihn echt nach einer Weile nicht mehr mochte, da er seine Schwester echt nicht gut behandelt und ich ihn als sehr arogant erlebt habe. Ich litt mit Cass, da sie mir vernünftig und doch ernst rüber kam und dies faszinierte mich an ihr.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Unglaublich spannendes Setting
von Cindy am 22.12.2015

In letzter Zeit hört man oft, dass Dystopien auf dem absteigenden Ast und eher unbeliebt sind. Ob es also Glück, Zufall oder ein Risiko ist, dass der Heyne fliegt-Verlag dennoch die "Feuerzeichen"-Reihe übersetzt: Ich freue mich sehr darüber, so viel darf schon mal gesagt sein. Obwohl ich die Übersetzung... In letzter Zeit hört man oft, dass Dystopien auf dem absteigenden Ast und eher unbeliebt sind. Ob es also Glück, Zufall oder ein Risiko ist, dass der Heyne fliegt-Verlag dennoch die "Feuerzeichen"-Reihe übersetzt: Ich freue mich sehr darüber, so viel darf schon mal gesagt sein. Obwohl ich die Übersetzung an einigen Stellen recht holprig fand, wird diese doch im deutschsprachigen Raum hoffentlich viel Aufmerksamkeit auf die Bücher lenken. Zwillinge sind für mich immer ein spannendes Thema, Francesca Haig hat es zudem auch noch mit dystopischen Elementen vermischt, die ein unglaublich tolles Konzept bilden. "Das Feuerzeichen" ist zwar stellenweise ein etwas langatmiger Jugendroman, kann aber dennoch neben dem kreativen und beängstigenden Setting eine faszinierende Geschichte bieten. Die post-nukleare Welt, in der die Zwillinge Cass und Zach leben, wurde durch eine riesige Explosion zerstört. Technik und Elektronik sind seitdem tabu und gehören nur noch in das beängstigende Vorher. Einige Zeit nachdem die Überlebenden sich ihre Welt wieder aufgebaut haben, wurden plötzlich nur noch Zwillinge geboren, immer ein Junge und ein Mädchen. Jeweils eines der Babys hat einen Makel, in den meisten Fällen einen körperlichen. Mal fehlt eine Gliedmaße, ein anderes Mal hat das Kind mehr als zehn Finger. Dadurch hat sich nach und nach eine neue Gesellschaft gebildet, die sich in Alphas und Omegas aufteilt. Die missgebildeten Omegas haben kaum Rechte, werden durch ihre vermeintliche Verbindung zur nuklearen Katastrophe regelrecht gefürchtet und doch sind sie absolut notwendig; denn wenn ein Zwilling stirbt, geht es dem anderen im selben Augenblick genauso. Die Protagonistin Cass hat keinen sichtbaren Makel, sondern ist eine Seherin. Aus diesem Grund dauert es viele Jahre, bis ihre Eltern herausfinden, welches ihrer Kinder ein Omega ist, damit sie dieses in eine der heruntergekommenen Omega-Siedlungen schicken und ihr Alpha-Kind fördern können. Ihr Bruder Zach, der schon lange die Ahnung hat, dass er auf keinen Fall der Omega ist, kann mit der Demütigung, noch nicht wie alle anderen Alpha-Kinder gesplittet worden zu sein, kaum leben und versucht alles, um sich ein eigenes Leben zu erkämpfen. Cass selbst ist eine Protagonistin, die mich zweigespalten zurücklässt. Ihre Seherfähigkeiten machen einen großen Teil ihrer Persönlichkeit und ihrer Handlungen aus. Dabei ist die Art, wie sie diese Fähigkeit einsetzt oder wie die Visionen zu ihr kommen, auf eine vielseitige Weise dargestellt. Manchmal träumt sie von etwas, das in der Vergangenheit passiert ist, oder von etwas, das erst noch geschehen wird; andere Male funktioniert ihre Gabe wie eine Intuition, die ihr zuverlässig zeigt, was sie tun muss. Wieder andere Male tappt sie hingegen vollkommen im Dunkeln. Welches davon zutrifft oder warum es so funktioniert, wird nicht näher erklärt. Leider kommen durch Cass‘ Visionen und ihre Intuition einige Längen zustande. Manchmal hatte ich sogar das Gefühl, dass sie zugunsten des Plots zu Höchstleistungen auflief — oder eben nicht. Die weiteren Charaktere, wie Cass‘ Bruder Zach und solche, die sie im Verlauf der Geschichte kennenlernt, habe ich ebenso interessant empfunden. Einige Personen verhielten und entwickelten sich für meinen Geschmack etwas zu extrem, auch wenn dies durch die Umstände gut begründet wurde. Dennoch hätte ich mir hier stellenweise etwas vielschichtigere Persönlichkeiten gewünscht. Francesca Haig hat mit dem ersten Band "Das Feuerzeichen" einen Trilogieauftakt geliefert, den ich aufgrund des Settings unbedingt weiterempfehlen möchte. Das System der untrennbar verbundenen Zwillinge ist genauso spannend, wie es klingt, und daraus entwickeln sich natürlich ebenso interessante, aber auch krasse politische Systeme und Intrigen. Als Leser wird man hier von der mal mehr, mal weniger starken Seherin Cass durch die Geschichte geführt, erlebt alles aus ihrem Blickwinkel, der durch ihre Sehergabe noch mal interessanter wird.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
4.0 von 5 Sternen Überzeugt mit einem durchdachten Weltenentwurf, der gleichzeitig fasziniert und schockiert. Kleine Schwächen in der Umsetzung.
von Selection Books am 08.12.2015

Zu Beginn der Geschichte landet man direkt im Geschehen und muss sich erst orientieren. In der neuen Welt, die nach der großen Explosion entstanden ist, werden nur noch Zwillinge geboren. Jedes Mal ein Paar, bestehend aus einem Mädchen und einem Jungen. Einer der beiden Zwillinge kommt immer perfekt auf... Zu Beginn der Geschichte landet man direkt im Geschehen und muss sich erst orientieren. In der neuen Welt, die nach der großen Explosion entstanden ist, werden nur noch Zwillinge geboren. Jedes Mal ein Paar, bestehend aus einem Mädchen und einem Jungen. Einer der beiden Zwillinge kommt immer perfekt auf die Welt. Er ist dazu bestimmt, ein Alpha zu werden. Alphas sind in der Gesellschaft höhergestellt und genießen Privilegien wie Schulbildung und eine gute Stellung. Der andere Zwilling hat immer einen Makel. Fehlende Gliedmaßen oder Verkrüppelungen zeichnen Omegas aus. Manchmal werden Omegas geboren, die über keinen sichtbaren Makel verfügen. Sie sind Seher und sind noch unbeliebter, als normale Omegas. Die Besonderheit der Zwillingspaare dieser düsteren Zukunftsgeschichte liegt in ihrer Abhängigkeit voneinander. Keiner kann überleben, wenn der andere stirbt. Ihre Leben sind miteinander verbunden. In der Sekunde, in der einen von beiden der Tod ereilt, stirbt auch der andere Zwilling. Cass und Zach sind eines der vielen Zwillingspaare. Während Zach als Alpha geboren wurde, erwartet Cass das traurige Schicksal der Omegas. Sie ist eine Seherin und kann sich dadurch lange schützen. Doch durch eine List kann Zach irgendwann aufdecken, dass Cass der Omega ist. Ihre Familie schickt Cass sofort weg. Ganz alleine muss sie zu Fuß den weiten Weg in das nächste Omega Dorf zurücklegen. Während die Zeit vergeht und Cass unter den Entbehrungen und Hunger leidet, ist Zach zu einem ehrgeizigen Ratsmitglied geworden. Viele schreckliche Neuerungen gehen auf sein Konto. Man nennt ihn den Reformer. Doch Macht zieht Feinde an. Cass ist der wunde Punkt von Zach. Würden seine Feinde ihn aus dem Weg räumen wollen, wäre der einfachste Weg, Cass zu töten. Denn in der selben Sekunde würde auch Zach sterben. Aus diesem Grund sperrt Zach seine Schwester in die Verwahrungsräume, dunkle Kerker, aus denen es kein Entrinnen gibt. Die Zeit verrint und Cass glaubt wahnsinnig zu werden. Jeglicher Kontakt zu anderen Omegas wird unterbunden. Eines Tages gelingt Cass durch einen schlauen Einfall die Flucht. Zusammen mit Kip, den sie ebenfalls aus dem Gefängnis befreit hat, macht sie sich auf die Suche nach der Insel. Immer wieder träumt sie von dem Ort, an dem Omegas frei leben und ein normales Leben führen können. Denn dafür will Cass kämpfen, koste es, was es wolle. Die Idee der Abhängigkeit der Zwillingspaare finde ich faszinierend. Insgesamt sind der Weltenentwurf und die Zwillingsproblematik durchdacht und schlüssig aufgebaut. Nach und nach erschließt sich dem Leser die ganze Grausamkeit dieser Welt mit all ihren schockierenden Details. Diese düstere Zukunfstwelt übt durchaus ihren Reiz auf den Leser aus. Der Atmosphäre dieser Welt kann man sich kaum noch entziehen. Das Buch wird aus Sicht von Cass erzählt. Sie ist durchaus sympathisch, aber durch den oft beschreibenden Sprachstil konnte ich mit ihr nicht so richtig warm werden. Ich hatte während des Lesens immer eine leichte Distanz zu ihr. An dieser Stelle hätte ich mir mehr Emotionen und einen besseren Einblick in Cass Seelenlerben gewünscht. Das erste Viertel des Buches ist durchzogen von Cass Erinnerungen, was ein wenig den Lesefluß beeinträchtigt und die Spannung nimmt. Der Anfang hat sich dadurch etwas in die Länge gezogen. Ab der Hälfte des Buches nimmt das Tempo dann stetig zu und es wird spannender. Obwohl die Idee des Buches durchaus faszinierend ist, konnte mich die Umsetzung nicht so richtig fesseln. Fazit: Das Feuerzeichen überzeugt mit einem durchdachten Weltenentwurf, der gleichzeitig fasziniert und schockiert. Die Umsetzung weist kleine Schwächen auf, die den Lesefluß und die Spannung beeinträchtigen. Wenn man darüber hinwegsieht, ist das Buch durchaus lesenswert.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein beeindruckender Auftakt.
von Kate am 30.11.2015

„Das Feuerzeichen“ hat mich schon auf den ersten Blick angesprochen. Eine Dystopie, die sich mit Zwillingen befasst, die zwar in der Gesellschaft einen völlig unterschiedlichen Stellenwert haben, aber doch ohne den anderen nicht überleben können. Und schon nach wenigen Seiten konnte man merken, dass das Buch etwas Besonderes ist.... „Das Feuerzeichen“ hat mich schon auf den ersten Blick angesprochen. Eine Dystopie, die sich mit Zwillingen befasst, die zwar in der Gesellschaft einen völlig unterschiedlichen Stellenwert haben, aber doch ohne den anderen nicht überleben können. Und schon nach wenigen Seiten konnte man merken, dass das Buch etwas Besonderes ist. „Das Feuerzeichen“ ist eine sehr spezielle Dystopie. Es ist keine leichte Lektüre, die sich mal eben schnell weg lesen lässt. Nicht nur, was die Thematik anbelangt, sondern vor allen Dingen wegen dem Schreibstil von Francesca Haig. Er ist stellenweise doch sehr trocken. Viele Rückblicke, viele ausschweifende Monologe. Man kann es nicht mal eben schnell lesen. Aber dafür ist es auch wiederum intensiver und eingehender. Auch wenn die Emotionen für mich nicht immer sichtbar waren. „Das Feuerzeichen“ ist ein Buch, mit dem man sich befassen muss. Ansonsten kann es schnell passieren, dass man den Faden verliert. Bleibt man allerdings dran, erhält man einige sehr spannende und unterhaltsame Lesestunden. Der Weltentwurf ist Frau Haig sehr gut gelungen. Auch wenn es stellenweise schon recht hart war, hat die Grundidee dahinter etwas Neues und Frisches. Eine Dystopie, die eine gute Portion von Mittelalter hatte und auch einen Hauch von Fantasy und Mystischem. Alles definitiv nach meinem Geschmack. Auch die Idee mit den Zwillingen, die in Alphas und Omegas unterteilt werden, fand ich auf der einen Seite gut geschrieben, auch wenn es mir so manches Mal eine Gänsehaut beschert hat. Auch wenn der Schreibstil nicht immer leicht war, so hatte ich dennoch beim Lesen keine Langeweile verspürt. Zu sehr hat mich das Geschehen mitgerissen und unterhalten. Ich hatte bei Cass immer das Gefühl, dass sie nicht unbedingt mit Emotionen um sich schmeißt. Sie war mir zwar sympathisch, blieb aber doch irgendwie unnahbar. Und auch generell war das Emotionale hier zwar vorhanden, aber es hat eigentlich gar keine so große Rolle gespielt. Das Augenmerkmal lag bei „Das Feuerzeichen“ definitiv nicht darauf. Natürlich ist auch hier eine Liebesgeschichte vorhanden, man könnte sogar eine Dreiecksgeschichte hinein interpretieren, aber es war wirklich eher eine Nebensache. Es ging viel mehr um den Weg ans Ziel zu gelangen. Wobei das Ziel nicht so recht feststand. Auch wenn es aus der Ich-Perspektive geschrieben wurde, fühlte man sich eher wie ein Beobachter an der Seite, der nicht so recht den Zugang zu der Welt fand. Aber das war gar nicht schlimm, denn der Beobachtungsposten war vollkommen zufriedenstellend. Das Ende ist schon ein bisschen fies. Und man fragt sich unwillkürlich, ob Francesca Haig es wirklich so durchziehen wird oder die Geschichte nicht doch noch eine andere und positive Richtung einschlagen wird. Man würde daher schon gerne direkt zum zweiten Band „Das Feuerzeichen - Rebellion“ greifen, aber man ist auch nicht so ganz traurig darüber, dass man ein wenig Verschnaufpause hat. Denn auf Dauer gesehen ist der Schreibstil doch ein wenig anstrengend, auch wenn sich das Geschriebene mehr als lohnt. Ich freue mich auf jeden Fall sehr zu erfahren, wie es mit Cass und Zach weiter gehen wird. Fazit Mit „Das Feuerzeichen“ ist Francesca Haig ein beeindruckender Auftakt gelungen. Ein interessanter und sehr unterhaltsamer Weltentwurf, der stellenweise ein wenig hart zu verdauen war. Und auch wenn der Schreibstil stellenweise ein wenig trocken erschien, konnte mich die Dystopie in einen besonderen Leserausch versetzen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
"Das Feuerzeichen" von Francesca Haig
von einer Kundin/einem Kunden aus Hüttlingen am 14.11.2015

Als Zwillinge geboren, zu Feinden erzogen Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer... Als Zwillinge geboren, zu Feinden erzogen Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen. Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben … SCHON WIEDER EINE DYSTOPIE? Eigentlich hatte ich momentan so gar keine Lust auf eine Dystopie. Seit den Tributen von Panem sind die ja ganz groß in Mode und immer mehr Autoren springen auf den Zug auf. Sie schreiben dreiteilige Dystopien, weil sie wissen, es funktioniert. Die Geschichten haben mal mehr, mal weniger Potenzial, doch Das Feuerzeichen gehört eindeutig zur ersten Gruppe. Das Buch hebt sich vor allem durch die Grundidee von Büchern gleicher Art ab, denn die Zwillingsidee macht einfach von Anfang an neugierig, weswegen ich es unbedingt lesen wollte. UND? EINE 08-15-DYSTOPIE? Eigentlich laufen doch Bücher dieser Art alle gleich ab, oder? Der Protagonist oder in Dystopien sehr viel beliebter, die Protagonistin lebt irgendwo am Rande der Gesellschaft und versucht mehr oder weniger allein, die Ungerechtigkeit der bestehenden Formen zu bekämpfen. Soweit, so bekannt. Auch Das Feuerzeichen hält sich an die bewährten Regeln. Aber die Grundidee mit den Zwillingen hat mich nicht mehr losgelassen. Wie für einen ersten Teil zu erwarten, wird dem Leser die Geschichte nahe gebracht, die Charaktere vorgestellt. Man bekommt ein recht gutes Gefühl von Cass düsterer und brutaler Welt. WIE IST DIE HELDIN? Cass wird eigentlich recht detailreich beschrieben und trotzdem konnte ich mir sie einfach nicht recht vorstellen. Auch was meine Sympathie für sie angeht, bin ich echt unentschlossen. Sie hat den typischen Plan, sich gegen ihre Unterdrückung zu wehren. Doch sie sieht auch, dass Omegas und Alphas miteinander verbunden sind, denn immer wenn ein Mensch stirbt, stirbt auch sein Zwilling. Immer wieder springt sie für ihren machtgeilen Bruder in die Bresche, was ja an sich ganz nett ist, manchmal aber auch recht blauäugig. Sie sieht in ihm immer auch ein Opfer, obwohl er an der Situation der Omegas nicht ganz unschuldig ist, um nicht zu sagen, er ist die treibende Kraft dahinter. Unterstützt wird Cass vor allem von Kip, einem jungen Mann, den sie bei ihrer Flucht befreit hat. Zwischen ihnen entwickelt sich eine kleine Liebesgeschichte, die so zuckersüß war, dass ich fast dahin geschmolzen bin. Der ganze Handlungsstrang läuft die ganze Zeit im Hintergrund ab, wird nie richtig thematisiert, aber er ist da. Damit eine solche Lovestory einem richtig ans Herz geht, muss sie nicht immer pompös und absolut dominant sein, manchmal ist es so viel schöner, wenn sie sich zart im Hintergrund entwickelt. Es müssen nicht immer gleich Posaunen und rosa Herzchen und nackte Amorengel sein, manchmal reicht ein leises Knistern, um mein Herz höher schlagen zu lassen. NUR STELLENWEISE RICHTIG FESSELND Einen Minuspunkt sehe ich vorallem in dem inkonsequenten Spannungsbogen. Nachdem der Leser in die Geschichte eingeführt wurde, fällt die Spannung nämlich total in den Keller. Die ganze Flucht von Cass und Kip zieht sich hin wie Kaugummi. Erst nachdem die beiden endlich auf der Insel angekommen sind (die sie übrigens schon recht schnell gefunden haben, wenn man bedenkt, dass sämtliche Alphas seit geraumer Zeit danach suchen), nimmt die Story wieder an Fahrt auf. So richtig rasant wird es aber zu keiner Zeit, schon alleine wegen des sehr gemächlichen Schreibstils. Selbst zum "großen Finale" hin und während der Kapfszenen, hatte ich nie das Gefühl, dass die Geschichte voran gehetzt wird. Obwohl sich das vielleicht jetzt langweilig anhören mag, funktioniert es. EIN SOLIDER REIHENAUFTAKT Der erste Teil dieser Trilogie lässt mich neugierig zurück. Obwohl ich anfangs nicht genau wusste, wie diese Zwillingsgeschichte ablaufen soll, konnte mich die Geschichte zum größten Teil gefangen nehmen. Nach einem ganz üblen Ende, bei dem ich kaum glauben konnte, was da passiert, wurde mir bewusst, dass ich noch mehrere Monate auf Teil 2 warten muss. Und wenn ich schon jetzt zu Hibbeln anfange, spricht das nur für dieses Buch. Für Fans von "Die Tribute von Panem" oder "Die Bestimmung" ist diese Reihe ein Muss.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Interessante Idee und unterhaltsame Umsetzung
von Vanessas Bücherecke am 11.11.2015

Inhalt aus dem Klappentext: Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von... Inhalt aus dem Klappentext: Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen. Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben ? Meinung: In der Welt von ?Das Feuerzeichen? gibt es das Vorher, das die Menschen mit Feuer und Atomwaffen zerstört haben, und das Nachher, die Welt in der Cass und ihr Zwillingbruder Zach leben. Durch die damalige Katastrophe werden in ihrer Welt nur noch Zwillinge geboren. Einer davon kommt makellos auf die Welt und wird als Alpha betitelt, der andere Zwilling weist Mutationen in den verschiedensten Graden auf und trägt fortan das Zeichen eines Omega, und das nicht nur im wörtlichen Sinne. Denn die Omegas gelten als schwach und minderwertig in der Gesellschaft und werden als solche kenntlich gebrandmarkt. Der Glaube sitzt tief, dass die Omegas die Menschheit vergiften und diese werden daher von den Alphas ausgegrenzt uns müssen abseits in Reservaten und in unwirtschaftlichen Gefilden leben. Die Omegas einfach töten können die Alphas nicht, denn die Zwillingspaare sind miteinander verbunden. Stirbt einer, folgt ihm der andere unweigerlich. Cass selber ist eine Omega, ihr Bruder ein Zach ein hohes Tier in der Politik. Dadurch ist ihr Leben ständig bedroht und ihr Bruder nimmt sie in Schutzhaft. Aber Cass gelingt es zu fliehen und sich dem Einfluss ihres Bruders zu entziehen. Dabei wünscht sich Cass eigentlich nur eins: Freiheit und Gleichheit für alle Menschen, egal ob Alpha oder Omega. Cass ist grundsätzlich keine unsympathische Protagonistin und die meiste Zeit mochte ich sie ganz gern, auch wenn sie mir manchmal etwas zu tolerant mit ihrer Situation war. Ihren Bruder Zach dagegen mochte ich mit keiner Sekunde, weder als Kind, noch als Erwachsenen. Dafür sind die Nebenfiguren aber interessant gestaltet und sorgen für genügend Abwechslung im Roman. Die Grundidee hinter dem Buch gefällt mir sehr gut. Zwar kann die Autorin nicht gänzlich Neues hier erschaffen, der Handlungsrahmen aber ist stimmig und hat gut unterhalten. Weniger gut gefallen hat mir hier allerdings die ?Liebesgeschichte?, die mir eher wie eine Randerscheinung vorkam und mich nicht wirklich stark berühren konnte. Auch einige Längen haben sich ins das Buch geschlichen, besonders im ersten Teil mit Cassies Flucht hat man manchmal das Gefühl, dass die Handlung ein wenig stockt. Ansonsten aber ist das Buch spannend und dank des sehr eingängigen Schreibstils liest es sich auch sehr flüssig, so dass die Längen nicht zu stark ins Gewicht fallen. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive und Cass lässt uns teilhaben an ihren Gedanken und Erlebnissen. Fazit: Francesca Haig legt mit "Das Feuerzeichen" einen soliden Auftakt für eine neue dystopische Trilogie vor. Zwar sind die Ansätze nicht gänzlich neu, trotzdem gefällt mir ihr Weltenentwurf gut und die Geschichte weiß zu unterhalten. Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
[REZENSION| "DAS FEUERZEICHEN" VON FRANCESCA HAIG
von time.for.nele aus Greiz am 27.01.2016

Das Buch von Francesca Haig spielt in einer dystopischen Welt in der ich unter anderem Cassandra begleiten durfte. Nichts ist mehr so wie es war, denn durch eine nukleare Katastrophe hat sich viel auf der Welt verändert. Nicht nur der Fortschritt ging verloren, sodass Zustände wie im Mittelalter herrschen,... Das Buch von Francesca Haig spielt in einer dystopischen Welt in der ich unter anderem Cassandra begleiten durfte. Nichts ist mehr so wie es war, denn durch eine nukleare Katastrophe hat sich viel auf der Welt verändert. Nicht nur der Fortschritt ging verloren, sodass Zustände wie im Mittelalter herrschen, sondern auch die Genetik, sodass nur noch Zwillinge geboren werden. Das besondere an diesen Zwillingen war, dass einer von ihnen immer einen Makel hatte und somit als Omega gebrandmarkt wurde. Auch die besondere Verbindung zwischen den Zwillingen war neu, denn sobald dem einen Zwilling etwas zustieß, geschah es auch dem anderen. Somit waren sie stets voneinander abhängig. Zu Beginn des Buches habe ich zunächst Cassandra kennengelernt, die eine Omega ist. Also ein Zwilling mit einem Makel. Der Einstieg in die Geschichte beginnt nicht ganz am Anfang, sondern zunächst etwas später. Gleich zu beginn geht es kurz etwas turbolent zu und ich war gespannt auf die Geschichte, welche Cassandra zu erzählen hatte. Den Schreibstil empfand ich überwiegend als einfach und gut zu verstehen, nur hin und wieder waren die Sätze etwas verschachtelt und holprig, sodass ich sie nochmals lesen musste. Erzählt wird die Geschichte von Cassandra in der Ich-Perspektive. Ich konnte viel über die Gedanken von ihre erfahren, denn immer wieder änderte sich die Zeit der Erzählung. Immer wieder gab es Rückblenden aus der Vergangenheit der Hauptprotagonistin, sodass ich diese und ihren Bruder Zach kennenlernen konnte und immer mehr Beweggründe erfuhr. Anfänglich spielte die Erzählung also häufig in der Vergangenheit, während sie gegen Ende hin hauptsächlich in der Gegenwart stattfand. Die Charaktere konnte ich gut nachempfinden. Vor allem Cassandra konnte ich gut nachempfinden, da ich eigentlich während der ganzen Geschichte über erfahren habe was sie denkt und fühlt. Auch ihren Bruder Zach und Kip konnte ich mir gut vorstellen. Genauso ging es mir mit den vielen weiteren Protagonisten. Fancesca Haig hat jeden wichtigen Charakter gut beschrieben und ihnen dadurch Leben eingehaucht. Was den Verlauf der Geschichte angeht, hat dieser so einige Schwächen. Denn die ersten 150 Seiten passiert eigentlich, bis ganz zu Beginn, rein gar nichts und die Geschichte hat sich gefühlt eine halbe Ewigkeit in die Länge gezogen. Ich musste mich hier wirklich von Seite zu Seite quälen. Auch nachdem das überwunden ist und die Geschichte einiges an Fahrt und Spannung aufnimmt, hatte ich trotzdem das Gefühl die Autorin hat hier manche Szenen nicht ganz zu Ende gedacht. Manche Stellen war leider völlig unrealistisch und überzogen. Das mag zur Geschichte an sich nicht wirklich dazu gehören, aber ich finde das man sich schon etwas Hintergrundwissen aneignen sollte, wenn man zum Beispiel über Isolationshaft oder wochenlanges Durchqueren einer Wüste schreibt. Definitiv die größte Schwäche sind aber die immer mal wiederkehrenden Längen in dem Buch, bei den 30, 40, 50 Seiten einfach absolut nichts passiert und ich mich wirklich gelangweilt habe. Dann nahm das Buch immer mehr Fahrt auf und neigte sich dem Ende entgegen. Es passierten viele Dinge auf einmal und es wurde nochmal so richtig spannend. Cassandra trat ihrem Zwillingsbruder Zach gegenüber und es gab einige unerwartete Vorfälle. Zum Glück ist es kein böser Cliffhanger, aber dennoch möchte ich wissen was Alphas und Omegas wohl als nächstes planen. Zusammenfassend kann ich nur folgendes Urteil abgeben: Die Geschichte und die teils sehr erschreckende Welt ist wahnsinnig fesselnd und aufregend. Sie trifft genau meinen Geschmack und macht mich schon sehr neugierig auf den nächsten Teil. Dem gegenüber stehen allerdings die regelmäßigen Längen in der Geschichte sowie einige Logikfehler, die vielleicht besser hätten umgesetzt werden können. Dennoch kann ich das Buch denjenigen empfehlen, die es nicht stört sich etwas durch die Seiten zu kämpfen aber trotzdem eine gute Story geboten zu bekommen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Anfang oder Ende?
von einer Kundin/einem Kunden am 30.12.2015

Jahrhunderte nach einer gigantischen Atomkatastrophe ist die Welt nicht mehr wie sie einmal war: Mütter gebären nur noch Zwillinge und keine einzelnen Kinder mehr. Diese Zwillinge sind sehr besonders, denn sie sind seelisch miteinander verbunden – stirbt einer der Zwillinge, ist der andere kurze Zeit später auch nicht mehr am Leben.... Jahrhunderte nach einer gigantischen Atomkatastrophe ist die Welt nicht mehr wie sie einmal war: Mütter gebären nur noch Zwillinge und keine einzelnen Kinder mehr. Diese Zwillinge sind sehr besonders, denn sie sind seelisch miteinander verbunden – stirbt einer der Zwillinge, ist der andere kurze Zeit später auch nicht mehr am Leben. Warum das so ist, weiß keiner, jedoch gibt es einen weiteren gravierenden Unterschied zwischen diesen zwei Geschwistern: einer ist ein Alpha, der andere ein Omega. Ein Alpha hat ein makelloses Aussehen und keine besonderen Kräfte. Ein Omega hat eine etwas veränderte Erscheinung: sie haben verkrüppelte Körper, wie z.B. nur einen Arm, eine Gehstörung, keine Augen usw. Eine sehr seltene Veränderung eines Omegas ist die Gabe des Sehens (Visionen), da dieser Mensch äußerlich keinerlei Makel aufweist und dadurch nicht als Omega zu identifizieren ist. Um diese „Gefahr“ des nicht zu Erkennens einzudämmen, wird jeder Omega mit einem ? auf der Stirn gekennzeichnet. Sobald offensichtlich wird welcher der Zwillinge der „schlechtere“ ist, wird er gebrandmarkt und fortgeschickt, egal in welchem Alter er sich befindet. Cass, die Protagonistin, ist eine Omega, die äußerlich makellos geblieben ist, da sie die Gabe des Sehens besitzt. Ihr Zwillingsbruder Zach ist zum Alpha geworden, jedoch dauerte es sehr lange, bis klar wurde, welcher der beiden zum „Untermensch“ wird, da Cass ihre Gabe sehr lange geheim halten konnte. Durch diese Situation wurden die Geschwister von der Gesellschaft ausgegrenzt, da nur Alphas zur Schule gehen durften. Diese Entwicklung machte Zach schier wahnsinnig und lies ihn zu einem sehr grausamen Menschen werden, der die Lebenssituation der Omegas immer weiter verschlimmert. Cass begibt sich auf die Flucht und versucht ihren Bruder aufzuhalten ohne selbst sterben zu müssen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
konnte mein Leserherz nicht komplett anfeuern...
von einer Kundin/einem Kunden am 17.12.2015

Meine Meinung: Das Buch hat mich vom Titel und vom Inhalt sofort angesprochen. Die ersten Seiten haben mich auch gleich in die Geschichte eintauchen lassen. Zach und Cass konnten mich für sich und ihre Geschichte begeistern. Vor allem Cass fand ich vom Charakter her sehr spannend und interessant. Der Stil, die... Meine Meinung: Das Buch hat mich vom Titel und vom Inhalt sofort angesprochen. Die ersten Seiten haben mich auch gleich in die Geschichte eintauchen lassen. Zach und Cass konnten mich für sich und ihre Geschichte begeistern. Vor allem Cass fand ich vom Charakter her sehr spannend und interessant. Der Stil, die Geschichte teilweise von ?hinten? aufzurollen, hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn ich anfangs etwas verwirrt war. Ich hätte gerne mehr Informationen zur Vorgeschichte gehabt! Wie entstand diese Welt? Leider dümpelt die Geschichte sehr schnell nur noch vor sich hin und ich hatte beim Lesen leider immer mehr den Eindruck, dass nur sehr wenig passiert. Es wurde dann recht langatmig und regelrecht langweilig. Das Buch konnte mich im Mittelteil überhaupt nicht mehr fesseln. Der Schreibstil lässt sich gut lesen, jedoch bin ich beim Lesen sehr oft abgeschweift und konnte mich oft nicht auf die Geschichte konzentrieren. Da wird das Lesen schnell anstrengend. Das Ende jedoch fand ich wiederum sehr gelungen und auch überraschend. Das hätte ich so nie erwartet und das hat mich teilweise doch umgehauen! Ich werde jedoch Band 2 nicht mehr lesen, da mich zwar ein Teil der Geschichte beeindrucken konnte, jedoch leider nicht alles. 3 Stars (3 / 5)

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Mir fehlte meistens die Spannung
von Sine liebt Bücher am 13.12.2015

Fazit: Das Buch klang spannend, leider war es für mich das nicht. Sehr viel ist für mich nicht passiert und wenn, hat es mich nicht sonderlich gefesselt. Die letzten 100 Seiten waren da etwas besser. Zu den Charakteren konnte ich dazu leider auch keine Beziehung aufbauen... Bewertung: Cass und Zack zwei unterschiedliche... Fazit: Das Buch klang spannend, leider war es für mich das nicht. Sehr viel ist für mich nicht passiert und wenn, hat es mich nicht sonderlich gefesselt. Die letzten 100 Seiten waren da etwas besser. Zu den Charakteren konnte ich dazu leider auch keine Beziehung aufbauen... Bewertung: Cass und Zack zwei unterschiedliche Zwillinge. Der eine mit einem Makel und ein Omega und der andere perfekt und ein Alpha. Omegas müssen hart arbeiten, während Alphas eben die höchsten in der Hierarchie sind. Sie haben es nicht so schwer. Zu dem werden die Omegas gekennzeichnet wie Vieh. Cass hat einen guten Charakter, ich denke, das kommt auch daher, dass sie weiß, dass sie ein Omega ist. Omegas werden von den Alphas geachtet, selbst von den Eltern, dass muss schrecklich besonderes für Cass gewesen sein. Cass denkt außerdem ein bisschen weiter als die meisten Menschen. Sie ist intuitiv, ahnt vieles schon vorher und hat auch eine gute seherische Gabe. Dagegen ist Zack verdorben worden und blickt auf die Omegas hinab. Selbst seine eigene Schwester verachtet er deswegen. Zack ist außerdem sehr zielstrebig und verfolgt seine Ziele. Er hat auch einen Hass in sich, den ich nicht voll nachvollziehen kann. Und manchmal ist er wiederum ganz nett. Ich würde gerne mal in seine Seele schauen. Später stößt noch Kip dazu, der immer ein bisschen tollpatschig wirkt. Er scheint aber ein netter zu sein. Auch er wirkt eher unnahbar, was wohl auch daran liegt, dass ich nicht mehr erfahre über ihn, als er selber weiß. Zu den Charakteren kann ich leider nicht so große Sympathien aufbauen. Oft fehlt mir die Spannung bei der Story. Die Geschichte plätschert für mich einfach dahin. Ich habe einfach ein bisschen mehr Spannung erwartet. Auch Gefühl kommt für mich nicht so gut rüber. Die letzten knapp 100 Seiten sind ein wenig spannender und der Rest lässt sich dadurch ganz gut lesen. Das Buch wird aus der Sicht von Cass beschrieben. Das Buch erhält von mir 2,5 von 5 Punkte

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
altbekante Dystopie mit neuen Elementen
von einer Kundin/einem Kunden am 01.10.2015

Habe das Buch als Leseexemplar bekommen, die Inhaltsbeschreibung gefiel mir Super, weshalb ich es auch gleich zu lesen anfing. Worum geht’s? Die Erde wurde durch eine nukleare Katastrophe beinahe zerstört. Diejenige die überlebt haben, leben nun in mittelalterlichen Umständen, das vorher ist Tabu, man lebt im jetzt. Kinder werden nur... Habe das Buch als Leseexemplar bekommen, die Inhaltsbeschreibung gefiel mir Super, weshalb ich es auch gleich zu lesen anfing. Worum geht’s? Die Erde wurde durch eine nukleare Katastrophe beinahe zerstört. Diejenige die überlebt haben, leben nun in mittelalterlichen Umständen, das vorher ist Tabu, man lebt im jetzt. Kinder werden nur im Doppelpack geboren, ein jeder hat einen Zwilling. Immer ein Junge und ein Mädchen, wobei einer von Beiden eine Störung hat. Sei es einen Arm weniger, ein drittes Auge, oder wie Cass, hellseherische Fähigkeiten. Sie nennt man Omega. Die reinen Zwillinge sind die Alphas. Beide Zwillinge sind unwiderruflich miteinander verbunden, stirbt der eine, lässt auch der Andere sein Leben. So kam es, das die Alphas die Omegas Brandmarkten und verstiessen. So auch Cass, die fortan um ihr Überleben kämpfen muss, während ihr Zwilling Zach die Karriereleiter in der Politik erklimmt. Bis zu dem Tag an dem sich Cass den Rebellen anschliesst. Soweit so gut, eigentlich nichts Neues. Wir haben altbekannte Elemente der Dystopie: herrschende Macht, unterdrücktes Volk, die Rebellen. Diesmal aber mit den Zwillingen die miteinander verbunden sind. Wenn ein Alpha einen Omega umbringt, so tötet er gleichzeitig auch einen Alpha. Die Idee fand ich Neu und spannend. Das Buch ist gut geschrieben, es lies sich flüssig lesen, ich bin sofort in die Geschichte reingekommen. Da ich ein unkorrigiertes Leseexemplar hatte, waren hier und da einige Fehler aber die werden in der Schlussfassung dann überarbeitet sein. Die Welt erlebte ich als Wüstenlandschaft, ähnlich den Westernfilmen mit Steampunk Elementen. Die Charaktere haben mir leider nicht sonderlich gut gefallen, sie waren aber alle individuell, jeder hat seine eigenen Ecken und Kanten und ich fand man konnte sie gut voneinander unterscheiden. Womit ich meine Probleme hatte, war die Geschwisterliebe. Das konnte ich nicht ganz nachvollziehen und fand es übertrieben. Aber nur weil ich diese Gefühle nicht verstehe, war es nicht schlecht. Es ist auch mal etwas Neues wenn der Fokus nicht auf der Liebe zwischen Mädchen und jungen liegt, sondern auf der Liebe zwischen Geschwistern. Cass hat mich etwas genervt weil sie, obwohl Zach wieder und wieder das Gegenteil zeigt, immer noch an ihn glaubt. Ansonsten fand ich sie eine sehr starke Persönlichkeit. Tapfer und mutig und willensstark! Kip gefiel mir von allen am besten, obwohl ich schon ziemlich schnell erraten hatte was es mit ihm auf sich hat. Trotzdem ein sehr sympathischer lebensfroher Geselle! Zach gefiel mir nicht, ebenso wenig die Beichtmutter. Das war aber wahrscheinlich auch so von der Autorin geplant. Von dem her Hut ab, ich habe mich wirklich vor der Beichtmutter gefürchtet. Zu empfehlen an alle die gerne Dystopien lesen aber gerne auch mal etwas Erwachseneres haben wollen, den Cass und Co. sind um die 20 Jahre.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Zieht sich enorm, bevor es erst kurz vorm Ende richtig spannend wird.
von My Books Paradise am 01.02.2016

Meine Meinung: Francesca Haig hat mit Das Feuerzeichen eine äußerst interessante dystopische Welt erschaffen, in der ich mich allerdings nicht gleich wie zu Hause gefühlt habe. In dem "Danach" werden nur noch Zwillinge geboren. Einer gehört zu den Alphas, ist also frei von "Makeln" und einer gehört zu den Omegas, die... Meine Meinung: Francesca Haig hat mit Das Feuerzeichen eine äußerst interessante dystopische Welt erschaffen, in der ich mich allerdings nicht gleich wie zu Hause gefühlt habe. In dem "Danach" werden nur noch Zwillinge geboren. Einer gehört zu den Alphas, ist also frei von "Makeln" und einer gehört zu den Omegas, die nicht so "perfekt" sind. Besonders die Tatsache, dass entweder beide leben, oder beide sterben müssen, fand ich super interessant und spannend. Wie würde es vor allem der Protagonistin ergehen? Schließlich muss sie sich ihrem perfekten Bruder stellen? Das gesamte Potenzial, welches ich schon alleine am Klappentext erkannt habe, wurde bedauerlicher Weise nicht so gut umgesetzt, wie ich es mir gewünscht habe. Es wird viel beschrieben, viel gesagt, aber richtig in Gang kommt die Geschichte dadurch leider nicht. Die vielen eher längeren Stellen beeinflussten mich doch stark in meinem Lesefluss. Ich muss zugeben, dass ich irgendwann schon gar keine Lust mehr hatte, das Buch überhaupt zur Hand zu nehmen, weil ich einfach viel zu gelangweilt war. Dabei versprach der interessante Plot so viel. Ich habe damit gerechnet es vor Spannung kaum noch aushalten zu können und so das Buch in einem Rutsch durchzulesen, das Ende vom Lied war, dass ich froh war, als ich endlich das Ende erreicht hatte. »Ein Schädel lag verkehrt herum auf dem schlammigen Untergrund, ein Gefäß ohne Kiefer, zum Teil mit Sand gefüllt. Er war klein, nur ungefähr halb so groß wie die anderen. Der Schädel eines Babys.« Zitat aus: "Das Feuerzeichen" Die Figuren empfand ich als ziemlich gut gezeichnet. Allen voran mit Cass, die mir ihre Geschichte aus der Ich-Form mitgeteilt hat, konnte ich mich sehr schnell anfreunden. Ich nahm an ihrem Schicksal teil und begleitete sie im Grunde genommen auch sehr gerne. Bei Zach, ihrem Bruder verhielt es sich ebenso. Auch die Nebenfiguren haben allesamt genug Farbe abbekommen, so dass ich sie mir sehr gut vor Augen führen konnte. Doch nur die Figuren alleine reichen leider nicht für eine sehr gute Geschichte. Mir war es an einigen Stellen zuviel Trara. Cass landet grundsätzlich immer in irgendwelchen Katastrophen und muss sich da irgendwie wieder rausmanövrieren, was meiner Meinung nach, einfach viel zu glatt und vorhersehbar vonstatten ging. Hatte ich mich gerade an ein Setting gewöhnt, ging es auch schon wieder mit einem anderen weiter. Mir persönlich gingen diese Sprünge viel zu schnell, weil sie mir total abgehackt vorgekommen sind. Es war für mich kein roter Faden erkennbar. Dieser wurde zwischendurch immer mal wieder durchgeschnitten, um erst kurz vor Ende wieder zum Vorschein zu kommen. Gerade die letzten Seiten konnten mich noch ein bisschen gnädiger stimmen, denn dort wurde es endlich einmal spannend. Wir befinden uns mit Cass bei ihrem Bruder und was dort passiert, nun, hat mich schon berührt und vor allen Dingen: Ich habe diese Szene der Autorin total abgenommen. Endlich war ich drin in der Geschichte und konnte mich mit allem so richtig anfreunden. Schade, dass gerade an dieser Stelle, wo mich Das Feuerzeichen endlich gepackt hatte, schon wieder alles vorbei war... Fazit: Das Feuerzeichen ist für mich ehrlich gesagt eine 380 Seiten Einleitung einer neuen, wirklich interessant klingenden Dystopie, die insbesondere am Anfang für mich absolut keinerlei Spannung aufzuweisen hatte. Für mich ging alles ein bisschen zu glatt vonstatten, war an einigen Stellen schon sehr vorhersehbar und brachte somit auch keinerlei Überraschungen mit sich. Einzig aufgrund der letzten 100 Seiten, die endlich eine gewisse Spannung aufzuweisen hatten, werde ich den zweiten Band auf jeden Fall auch noch lesen. In der Hoffnung, dass diese Spannung den gesamten zweiten Teil auch aufrecht erhalten wird.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Wunderbares Buch!
von Atelier Maikind aus Pirna am 27.10.2015

Was für ein wahnsinns Buch! Ganz klar: Volle Sternenzahl für dieses grandiose Meisterwerk!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 1

Wird oft zusammen gekauft

Das Feuerzeichen Bd. 1

Das Feuerzeichen Bd. 1

von Francesca Haig

(20)
Buch
16,99
+
=
Everflame 02 - Tränenpfad

Everflame 02 - Tränenpfad

von Josephine Angelini

(12)
Buch
19,99
+
=

für

36,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Kundenbewertungen