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Das Geheimnis der Eulerschen Formel

Roman

(14)
Eine Frau wird die Haushälterin eines Mathematikprofessors, der jeden Tag aufs Neue vergisst, wer er ist. Eine bezaubernde Geschichte über Freundschaft und Verlust – und über die Poesie der Zahlen.
Seit einem geheimnisvollen Unfall währt das Kurzzeitgedächtnis eines Professors nicht länger als achtzig Minuten. Eine neue Haushälterin gewinnt sein Vertrauen, auch ihren zehnjährigen Sohn schließt er ins Herz. Über die faszinierende Welt der Mathematik kommen sie einander näher, und mit jeder neuen Gleichung, mit jedem neuen Zahlenrätsel entstehen zwischen ihnen Bande, die stärker sind als der Verlust der Erinnerung – bis die Schwägerin des Professors dem ein Ende setzt …
Portrait
YOKO OGAWA, geb. 1962, gilt als eine der wichtigsten japanischen Autorinnen der Gegenwart. Für ihr umfangreiches Werk wurde sie mit zahlreichen namhaften Literaturpreisen ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrer Familie in der Präfektur Hyogo.
Im Aufbau Taschenbuch liegen ihre Romane „Das Geheimnis der Eulerschen Formel“ und „Das Museum der Stille“ vor.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 250
Erscheinungsdatum 20.06.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-2944-5
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 192/117/20 mm
Gewicht 208
Auflage 6
Verkaufsrang 22.241
Buch (Taschenbuch)
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein Lesevergnügen auch für Nicht-Mathematiker“

Ramona Helmrich, Thalia-Buchhandlung Worms

Auch als Nicht-Mathematiker und notorischer Zahlenvermeider wird man von Ogawa mitgenommen in eine wunderbare Welt aus Zahlen, die sich mit der Welt der Buchstaben gekonnt vermischt. Es handelt sich bei diesem fantastischen Werk nicht um eine spannungsgeladene Geschichte, die einen thrillergleich durch die Seiten hetzt. Ogawa erzählt Auch als Nicht-Mathematiker und notorischer Zahlenvermeider wird man von Ogawa mitgenommen in eine wunderbare Welt aus Zahlen, die sich mit der Welt der Buchstaben gekonnt vermischt. Es handelt sich bei diesem fantastischen Werk nicht um eine spannungsgeladene Geschichte, die einen thrillergleich durch die Seiten hetzt. Ogawa erzählt ruhig und verträumt und trifft dabei den Leser mitten ins Herz.
Das Buch hat mein leicht verkümmertes Verhältnis zu Zahlen neu aufblühen lassen und ich konnte es mir selber nicht nehmen lassen, manch Rechenaufgabe zu lösen, bevor die Autorin die Lösung präsentierte.

„Drei Gestrandete und die Schönheit der Zahlen “

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Eine wunderbare kleine, sprachlich karge und doch emotionale Geschichte dreier Außenseiter die ihre eigenen Wege finden sich zu unterhalten und umeinander zu kümmern. Sehr berührend erzählt !

Und selbst ich als staatlich geprüfte "Mathematikhasserin" muss eingestehen das die Sicht des Professors auf die Zahlen fasziniert und berührt.

Eine wunderbare kleine, sprachlich karge und doch emotionale Geschichte dreier Außenseiter die ihre eigenen Wege finden sich zu unterhalten und umeinander zu kümmern. Sehr berührend erzählt !

Und selbst ich als staatlich geprüfte "Mathematikhasserin" muss eingestehen das die Sicht des Professors auf die Zahlen fasziniert und berührt.

„Die Schönheit der Zahlen!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Seit seinem Unfall hällt das Gedächtnis des alten Mathematikprofessors nur 80 Minuten. Danach ist alles aus seinem Kopf verschwunden! Und doch schaffen es die neue alleinerziehende Haushälterin und ihr Sohn mit ihm Freundschaft zu schließen, dank der Schönheit der Zahlen und der Liebe zum Baseball. Yoko Ogawa ist ein großartiges Kleinod Seit seinem Unfall hällt das Gedächtnis des alten Mathematikprofessors nur 80 Minuten. Danach ist alles aus seinem Kopf verschwunden! Und doch schaffen es die neue alleinerziehende Haushälterin und ihr Sohn mit ihm Freundschaft zu schließen, dank der Schönheit der Zahlen und der Liebe zum Baseball. Yoko Ogawa ist ein großartiges Kleinod gelungen um die Schönheit der Zahlen, Freundschaft und den Respekt für den Anderen und seine Schwächen. Sie zeichnet feinfühlige, tiefgründige Charaktere die dem Leser nahe gehen.

„Welche Schuhgröße haben Sie?“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Ein alter Mann, einst Hochschulprofessor. Sein Kurzzeitgedächtnis funktioniert nicht mehr. Er ist nicht etwa senil, seine Geisteskraft ist unvermindert groß. Nur das Gedächtnis des Professors erlischt nach exakt achtzig Minuten. Seine einzige Leidenschaft gilt dem Geheimnis der Zahlen.
Jeden Tag trägt er ausnahmslos einen Anzug mit
Ein alter Mann, einst Hochschulprofessor. Sein Kurzzeitgedächtnis funktioniert nicht mehr. Er ist nicht etwa senil, seine Geisteskraft ist unvermindert groß. Nur das Gedächtnis des Professors erlischt nach exakt achtzig Minuten. Seine einzige Leidenschaft gilt dem Geheimnis der Zahlen.
Jeden Tag trägt er ausnahmslos einen Anzug mit Krawatte, an dem unzählige Memos haften, Erinnerungsstützen, was er nicht vergessen darf. Und nicht nur sein Verschleiß an Notizzetteln ist groß, auch der seiner Haushälterinnen. Die Neunte wird bleiben - für immer.

DAS GEHEIMNIS DER EULERSCHEN FORMEL beweist, dass das Glück in Momenten stattfindet, ganz still und unaufgeregt, doch kraftvoll und ebenso wahr und unveränderlich wie die Eulersche Formel. Yoko Ogowa bringt mit diesem Kokon verborgener Schönheit Gewissheit, dass eine unsichtbare Welt der sichtbaren Halt bieten kann.
Ergreifend.

Silvana Milstein, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ein liebenswerter Roman über die Schönheit der Zahlen. Ein gewaltiges Werk, welches Stille verbreitet und einem im Tiefsten bewegt. Ein liebenswerter Roman über die Schönheit der Zahlen. Ein gewaltiges Werk, welches Stille verbreitet und einem im Tiefsten bewegt.

Sibylle Steinhauer, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Ein ruhiges Buch über das Vergessen, eine eigenartige Freundschaft und die Wunder der Mathematik. Auch für Mathe-Muffel geeignet!
Ein ruhiges Buch über das Vergessen, eine eigenartige Freundschaft und die Wunder der Mathematik. Auch für Mathe-Muffel geeignet!

Thomas Neumann, Thalia-Buchhandlung Augsburg

So wie alle von Ogawas Romanen strotzt dieser vor sprachlicher Schönheit. Selten ist Prosa so schön und rührend. So wie alle von Ogawas Romanen strotzt dieser vor sprachlicher Schönheit. Selten ist Prosa so schön und rührend.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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Lieben Sie Mathematik?
von Ulrike Seine aus Rheine am 17.09.2013

Nein, werden sicher nicht wenige Leser antworten. Nach der Lektüre dieses wunderbaren Buches wird ihr Verständnis und ihr Verhältnis zu den Zahlen ein anderes sein. Genauso ergeht es in dieser Geschichte der Haushälterin des etwas schrulligem Mathematikprofessors, dessen Gedächtnis manchmal Kapriolen schlägt.

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Baseball und Mathematik
von Susanne Pichler aus Linz Lentia am 15.08.2013

In Yoko Ogawas beeindruckendem Roman "Das Geheimnis der Eulerschen Formel" erinnert sich eine Frau an die zwar kurze aber umso wertvollere Zeit, die sie als Haushälterin eines Professors verbrachte. Diese Frau wird im März 1992 einem Mathematikprofessor als neue Haushälterin zugeteilt. Dem Professor eilt ein relativ schlechter Ruf voraus, da... In Yoko Ogawas beeindruckendem Roman "Das Geheimnis der Eulerschen Formel" erinnert sich eine Frau an die zwar kurze aber umso wertvollere Zeit, die sie als Haushälterin eines Professors verbrachte. Diese Frau wird im März 1992 einem Mathematikprofessor als neue Haushälterin zugeteilt. Dem Professor eilt ein relativ schlechter Ruf voraus, da er schon eine ganze Reihe an Haushälterinnen verbraucht hat. Er ist Mitte 60, ein Mathematikgenie und er leidet an den Folgen eines schweren Unfalles vor 17 Jahren. Sein Gedächtnis reicht exakt nur 80 Minuten zurück. Seine Tage verbringt er mit dem Lösen schwierigster mathematischer Rätsel. Mit Hilfe kleiner Notizzettel, die er an seinen Anzug heftet, ruft er sich die wichtigsten Eckdaten, die nach seinem Unfall geschehen sind und die für sein tägliches Leben wichtig sind, ins Gedächtnis. Seine Haushälterin ist für ihn jeden Tag wieder eine Fremde. Doch trotz dieser schwierigen Umstände entwickelt sich eine unbeschwerte, leichte Sympathie zwischen den beiden ungleichen Menschen. Besonders Root, den Sohn der Haushälterin, schließt der Professor in sein Herz. Verbunden werden diese drei Menschen auch durch ihre Liebe zu den Zahlen. Die Schönheit der Primzahlen, Fermats Satz, die Eulersche Formel oder die Außergewöhnlichkeit befreundeter Zahlen verbinden sie auf eine Art und Weise, die genauso schwer zu fassen ist, wie manche der genannten Zahlen. Nebst den Zahlen dominiert Baseball das Buch, insbesondere die japanische Liga und ihr Star Yutaka Enatsu. Der Professor, Root, die Haushälterin, Zahlen, Baseball und Enatsu, der zwar nie persönlich in Erscheinung tritt, aber die vierte Hauptfigur des Buches ist, erzählen eine unglaubliche Geschichte; fremd und vertraut zugleich. Auf beeindruckende Weise gehen alle mit dem achtzigminütigen Gedächtnis des Professors um. Es gibt Passagen im Buch, die fröhlich und leicht sind, dann wieder Absätze voller Schwermut und Trauer. Und obwohl alles dagegen spricht, entwickelt sich zwischen den dreien eine lebenslange Freundschaft, die sogar dann noch Bestand hat, als es dem Professor noch schlechter geht und Root ein erwachsener junger Mann ist. Für mich ist "Das Geheimnis der Eulerschen Formel" eine wunderschöne Überraschung und ich freue mich auf weitere Bücher dieser Autorin.

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märchenhaft und unaufgeregt
von leseratz aus Stralsund am 10.08.2013

Ein brillanter Mathematikprofessor lebt zurückgezogen im Gartenhaus seiner Schwägerin, allein und nur in seiner mathematischen Welt. Der Grund: seit einem Verkehrsunfall im Jahr 1975 lebt er in dieser Zeit, denn sein Kurzzeitgedächtnis währt nur 80 Minuten. Um etwas zu erinnern, benutzt er kleine Notizzettel, die er sich an seinen... Ein brillanter Mathematikprofessor lebt zurückgezogen im Gartenhaus seiner Schwägerin, allein und nur in seiner mathematischen Welt. Der Grund: seit einem Verkehrsunfall im Jahr 1975 lebt er in dieser Zeit, denn sein Kurzzeitgedächtnis währt nur 80 Minuten. Um etwas zu erinnern, benutzt er kleine Notizzettel, die er sich an seinen Anzug klebt. Die Haushälterinnen kommen und gehen und immer wenn der Professor jemanden kennen lernen muss, flüchtet er in die Welt der Zahlen. Als er seine neue Haushälterin kennen lernt, fragt er sie nach Schuhgröße und Telefonnummer, diese Zahlen bilden den Einstieg in ein Gespräch über die Schönheit von Zahlen. Die beiden gewöhnen sich aneinander und als der Professor erfährt, dass seine Haushälterin einen zehnjährigen Sohn hat, der nach der Schule und während sie arbeitet, allein zu Hause ist, fordert er sie auf den Jungen in das Gartenhaus zu holen. Dann beginnt sich zwischen den Dreien eine besondere Beziehung zu entwickeln. Der Roman beschreibt auf stille und märchenhafte Weise das Leben der Drei, ihre Versuche mit dem Problem des Professors umzugehen und voll gegenseitiger Rücksichtnahme Zeit miteinander zu verbringen. Die Haushälterin kommt ihren Pflichten nach, aber gleichzeitig lernt sie viel über Zahlen und Mathematik. Der Professor löst mathematische Rätsel aus speziellen Zeitschriften und ist während dieser Zeiten nicht ansprechbar. Hat er die Lösung gefunden, nimmt er sich Zeit und beginnt Gespräche mit dem Sohn und der Haushälterin. Es ist ein unaufgeregtes Leben, ein ruhiges Gleiten, nur im Hintergrund, wie ein Schatten, die Schwägerin des Professors. Der Stil der Autorin ist so, wie ich mir das alte Japan vorstelle, ruhig, reduziert aber voller kleiner versteckter Andeutungen. Ich habe das Buch sehr genossen. Meiner Meinung nach muss man sich einlassen und einlassen wollen, dann kann man sich gefangen nehmen lassen und etwas ganz Besonderes erleben. Fazit: Dieser Roman ist eine poetische Parabel auf die wesentlichen Dinge des Lebens, nicht Geld, nicht Erfolg sondern menschliche Nähe und Wärme, Verständnis für den Anderen und bietet alltägliche Wunder, von denen viele Menschen insgeheim träumen.

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Eine poetische Geschichte über Freundschaft und Verlust. Auch für Mathe-Loser!
von Silke Schröder aus Hannover am 29.07.2013

Wie man anhand einer völlig abstrakten Wissenschaft wie der Mathematik eine zauberhafte Freundschaft darstellen kann, dass zeigt uns die Japanerin Yoko Ogawa in ihrem Roman “Das Geheimnis der Eulerschen Formel”. Mit viel Einfühlungsvermögen erzählt sie die Geschichte einer Haushälterin, die zusammen mit ihrem Sohn das Zutrauen eines Mathematik-Professors gewinnt,... Wie man anhand einer völlig abstrakten Wissenschaft wie der Mathematik eine zauberhafte Freundschaft darstellen kann, dass zeigt uns die Japanerin Yoko Ogawa in ihrem Roman “Das Geheimnis der Eulerschen Formel”. Mit viel Einfühlungsvermögen erzählt sie die Geschichte einer Haushälterin, die zusammen mit ihrem Sohn das Zutrauen eines Mathematik-Professors gewinnt, obwohl dieser unter einer schweren Störung seines Erinnerungsvermögens leidet, der wohl wichtigsten geistigen Fähigkeit des Menschen. Durch immer wieder neue Zahlenrätsel und ungewöhnliche Gleichungen - darunter auch die berühmte, schon über 250 Jahre alte Formel des Mathematikers Leonhard Euler - entsteht zwischen den dreien eine besondere Verbindung. So ist “Das Geheimnis der Eulerschen Formel” eine wunderbare Liebeserklärung an alle Zahlen-Zauberei und gleichzeitig eine poetische Geschichte über Freundschaft und Verlust. Auch für Mathe-Loser!

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Die Poesie der Zahlen
von Monika Schulte aus Hagen am 28.07.2013

Ein alternder Professor, der zurückgezogen im Gartenhaus seiner Schwägerin wohnt. Der Professor, ein Mathematik-Genie, lebt in der Welt seiner Zahlen. Sein Gedächtnis währt genau 80 Minuten. Dann hat er alles wieder vergessen. 1975 hatte er einen Verkehrsunfall. Seine Schwägerin hat schon viele Haushälterinnen engagiert, doch keine hält es langee... Ein alternder Professor, der zurückgezogen im Gartenhaus seiner Schwägerin wohnt. Der Professor, ein Mathematik-Genie, lebt in der Welt seiner Zahlen. Sein Gedächtnis währt genau 80 Minuten. Dann hat er alles wieder vergessen. 1975 hatte er einen Verkehrsunfall. Seine Schwägerin hat schon viele Haushälterinnen engagiert, doch keine hält es langee bei ihm aus. Zu sonderbar sind seine speziellen Eigenarten. Doch eines Tages kommt eine neue Haushälterin, die Ich-Erzählerin des Romans, eine alleinerziehende Frau mit ihrem zehnjährigen Sohn. Der Professor verlangt, dass sie ihren Sohn mitbringt. Ein King sollte nicht allein sein. Schnell schließt er den Jungen in sein Herz, auch, wenn er es wegen des Unfalls immer wieder vergisst. Der Professor nennt ihn Root. Der flache Schädel des Jungen erinnert ihn an das Dach eines mathematischen Wurzelzeichens. Damit der Professor sich halbwegs zurechtfindet, heftet er sich immer wieder neue Zettel an seinen Anzug. Jeden Tag fragt er seine neue Haushälterin nach ihrem Geburtsdatum und ihrer Telefonnummer und stellt fest, dass die Zahlen eine Verbindung zwischen ihnen beiden herstellen. Root und den Professor verbindet die gemeinsame Liebe zum Baseball. Der Professor lebt natürlich in der Vergangenheit. Root und seine Mutter haben den Professor sehr lieb gewonnen. Sie haben eine stille Übereinkunft getroffen, dass sie den Professor in dem Glauben lassen, dass seine Helden von damals noch immer aktiv seien. Root liebt den Professor wie den Großvater, den er nie hatte. Auf wunderbare Art und Weise bringt der Professor Mutter und Sohn die Welt der Mathematik näher. Dann jedoch erkrankt der Professor. Seine Haushälterin und auch Root bleiben über Nacht bei ihm, um für ihn da zu sein, falls er plötzlich Hilfe benötigt. Die Schwägerin des Professors sieht das jedoch anders. Wegen dieses Fehlverhaltens muss die Haushälterin diese Stelle aufgeben. Ich habe selten einen so leisen, einen so wunderwunderschönen Roman gelesen! Dieser außergewöhnliche Roman ist eine kleine Sensation. "Das Geheimnis der Eulerschen Formel" ist ein wunderbarer Roman, ja, er ist Balsam für die Seele! Yoko Ogawa hat mich mit ihrer leichten, poetischen Schreibweise die Stunden nur so vergessen lassen. Dies ist wahre Erzählkunst. Ein Roman, den ich wohl für immer in Erinnerung behalten werde.

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Die Schönheit der Mathematik und der menschlichen Freundschaft
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 13.07.2013

Ein Kunde erzählte so begeistert von diesem Buch, daß ich mal "reinschauen" wollte. Ergebnis: ich habe mich sofort hoffnungslos festgelesen und teile seine Freude ohne jede Einschränkung! Drei Hauptpersonen (dementer Mathematikprofessor, alleinerziehende Haushälterin, die von einer Zeitarbeitsfirma kommt, deren 10jähriger Sohn) begegnen sich im Haus des Professors und entwickeln... Ein Kunde erzählte so begeistert von diesem Buch, daß ich mal "reinschauen" wollte. Ergebnis: ich habe mich sofort hoffnungslos festgelesen und teile seine Freude ohne jede Einschränkung! Drei Hauptpersonen (dementer Mathematikprofessor, alleinerziehende Haushälterin, die von einer Zeitarbeitsfirma kommt, deren 10jähriger Sohn) begegnen sich im Haus des Professors und entwickeln mit aller Vorsicht und aller Wahrscheinlichkeit zum Trotz eine tiefe Freundschaft miteinander. Nebenher ahne selbst ich, ohne jegliche nennenswerte Kenntnisse zu besitzen, welche Schönheit die Mathematik entfalten kann! Sehr empfehlenswerter japanischer Roman!

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literarische Mathematik
von einer Kundin/einem Kunden am 30.12.2013

80 Minuten lang hält sein Erinnerungsvermögen. Dann vergisst der alte Mathematikprofessor alles, was sich bis zu diesem unheilvollen Unfall zugetragen hat. Es ist nicht leicht Haushälterin für den Mann zu sein, vor allem wenn es bereits eine Menge Vorgängerinnen gegeben hat. Das Geheimnis der eulerschen Formel ist ein gut... 80 Minuten lang hält sein Erinnerungsvermögen. Dann vergisst der alte Mathematikprofessor alles, was sich bis zu diesem unheilvollen Unfall zugetragen hat. Es ist nicht leicht Haushälterin für den Mann zu sein, vor allem wenn es bereits eine Menge Vorgängerinnen gegeben hat. Das Geheimnis der eulerschen Formel ist ein gut geschriebenes Stück Literatur, über das Leiden im Alter, auch wenngleich man dieser poetischen Erzählkunst auch ein bisschen Oberflächigkeit vorwerfen kann. Allerdings sieht man über diesen kleinen Makel gern hinweg, wenn man die Schriftstellerin mag, oder ein Faible für die Schönheit der Mathematik besitzt.

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"Mathematik ist das Alphabet, mit dessen Hilfe Gott das Universum beschrieben hat." Galileo Galilei
von Nina Brennecke aus Bielefeld am 02.07.2013

Eine neue Haushälterin gewinnt das Vertrauen eines Mathematikprofessors, der seit einem geheimnisvollen Autounfall jeden Tag erneut vergisst, wer die Menschen um ihn herum sind. Noch begeisterter ist er von ihrem zehjährigen Sohn, den er gleich ins Herz schließt. Nach und nach verbindet sie ein scheinbar unzertrennliches Band der Freundschaft, das... Eine neue Haushälterin gewinnt das Vertrauen eines Mathematikprofessors, der seit einem geheimnisvollen Autounfall jeden Tag erneut vergisst, wer die Menschen um ihn herum sind. Noch begeisterter ist er von ihrem zehjährigen Sohn, den er gleich ins Herz schließt. Nach und nach verbindet sie ein scheinbar unzertrennliches Band der Freundschaft, das sich über die faszinierende Welt der Zahlen entfaltet. Zahlen, ich mag keine Zahlen. Ich bin für Worte gemacht. Zahl ist auch ein Wort, demnach dürfte es mir gar nicht so schwerfallen sie zu mögen. Spätestens seit Yoko Ogawa Zahlen zu geheimnisvollen, unterstüzenden und anmutenden Freunden gemacht hat, üben diese einen ähnlichen Zauber auf mich aus wie Worte. Die Autorin schafft eine unglaubliche Atmosphäre, die den Leser packt und nicht mehr loslässt. Heureka!

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Mathematik verbindet…
von sechmet aus Oldenbrok am 15.12.2014

Achtzig Minuten - so lange hält das Gedächtnis eines Mathematik-Professors seit einem tragischen Unfall. So lebt er nun auf dem Anwesen seiner Schwägerin. Eine schwierige Aufgabe für die neue Haushälterin. Denn jeden Morgen hat der Professor sie wieder vergessen. Trotz allem schließt er seine neue Haushälterin und ihren zehnjährigen... Achtzig Minuten - so lange hält das Gedächtnis eines Mathematik-Professors seit einem tragischen Unfall. So lebt er nun auf dem Anwesen seiner Schwägerin. Eine schwierige Aufgabe für die neue Haushälterin. Denn jeden Morgen hat der Professor sie wieder vergessen. Trotz allem schließt er seine neue Haushälterin und ihren zehnjährigen Sohn ins Herz. Über die Mathematik bauen sie sich langsam eine Bindung auf. Sehr zum Unmut der Schwägerin, welche dieser zarten Bindung ein Ende setzt... Die Autorin schafft mit ihren Protagonisten in diesem Roman eine Welt, die schön und gleichzeitig auch bedrückend ist. Denn zum einen haben die einzelnen Figuren so viel Tiefe, dass man mit allen mitleidet, mitfiebert. Aber zum anderen ist da das bedrückende, dass der Professor immer nach Achtzig Minuten sein Gedächtnis verliert und einzig seine Liebe zur Mathematik dabei dieser Beschränkung nicht unterliegt. Und dann ist da noch der kleine Sohn der Haushälterin, den der Professor sofort in sein Herz schließt. Alles in allem eine wunderschöne Geschichte. Leider hat sie mich nicht ganz so sehr gefesselt, aber dennoch ein toller Roman. Nicht unbedingt das richtige Buch für zwischendurch, aber wenn man die Zeit hat sich voll und ganz auf diesen Roman einzulassen, macht er sicherlich viel Spaß.

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Enttäuschend. Daraus hätte man mehr machen können!
von Jasmine Mohrhardt aus Mosbach am 09.08.2013

Inhalt „Eine Frau wird die Haushälterin eines Mathematikprofessors, der jeden Tag aufs Neue vergisst, wer er ist. Eine bezaubernde Geschichte über Freundschaft und Verlust und über die Poesie der Zahlen. Seit einem geheimnisvollen Unfall währt das Kurzzeitgedächtnis eines Professors nicht länger als achtzig Minuten. Eine neue Haushälterin gewinnt sein Vertrauen,... Inhalt „Eine Frau wird die Haushälterin eines Mathematikprofessors, der jeden Tag aufs Neue vergisst, wer er ist. Eine bezaubernde Geschichte über Freundschaft und Verlust und über die Poesie der Zahlen. Seit einem geheimnisvollen Unfall währt das Kurzzeitgedächtnis eines Professors nicht länger als achtzig Minuten. Eine neue Haushälterin gewinnt sein Vertrauen, auch ihren zehnjährigen Sohn schließt er ins Herz. Über die faszinierende Welt der Mathematik kommen sie einander näher, und mit jeder neuen Gleichung, mit jedem neuen Zahlenrätsel entstehen zwischen ihnen Bande, die stärker sind als der Verlust der Erinnerung bis die Schwägerin des Professors dem ein Ende setzt.“ Meinung Der Titel ist für mich eine denkbar schlechte Übersetzung des Originaltitels (in etwa: Die Lieblingsformel des Professors). Bei einem Geheimnis erwartet man etwas Spannendes. Doch das sucht man in diesem Buch vergeblich. Die Eulersche Formel wird auch nur eher kurz angerissen und behält ihre dahinplätschernde Bedeutung im letzten Teil des Buches. Lediglich eine Frage wirft sich auf als die Formel im Buch vorkommt, doch ausgerechnet diese Frage findet einfach keine Antwort. Das Cover ist zwar schön gestaltet, weist aber keinerlei Verbindung zum Inhalt auf. Nach der Werbung für das Buch und dem Klappentext bin ich doch ziemlich enttäuscht vom letztendlichen Inhalt des Buches und der Umsetzung des Themas. Da hätte ich mir ganz andere Dinge erwartet, zumindest etwas Spannung ab dem Teil in dem die Schwägerin die Haushälterin rausgeschmissen hat. Aber es war mir alles viel zu sanft und reibungslos. "Nett" um es mit einem Wort auszudrücken. Ich musste mich bereits nach dem ersten Kapitel dazu zwingen überhaupt weiterzulesen und das hat sich bis zum Ende auch nicht geändert. Die Geschichte plätscherte so vor sich hin wie ein kleines Bächlein, zwar schön anzusehen, aber verhältnismäßig unspannend. Das hat sich durch das ganze Buch hindurchgezogen und teilweise fehlte mir da regelrecht der rote Faden beziehungsweise das Ziel, der tiefere Sinn. Womöglich hat sich dieser auch hinter eine Matheformel oder einem japanischen Baseballspieler vor mir versteckt. Die Charaktere sind meiner Meinung nach sehr flach gehalten worden und blieben bis zum Schluss ohne Namen und ohne Beziehung zu ihnen. Eine Ausnahme davon war der Sohn der Haushälterin, der nach seiner Kopfform einen Spitznamen vom Professor bekommen hat. Die Handlungen und Gedanken der Haushälterin waren mir völlig unschlüssig und nicht nachvollziehbar. Für mich war sie eher das Kind und ihr 10 Jahre alter Sohn der Erwachsene. Meinem Verständnis nach gab es auch einige Logikfehler was die Krankheit des Professors anging, manchmal war sein Gedächtnis nach 80 Minuten gelöscht und manchmal hielt es auch scheinbar den ganzen Tag und den Abend. Aber auch wenn mir das Buch überhaupt nicht zugesagt hat, kann ich es dennoch nicht ganz verreißen. Die Beziehungen zwischen den Personen waren schön und die Matheformeln teilweise liebevoll eingearbeitet. Fazit: Die Meinungen zu diesem Buch gehen weit auseinander. Meiner Meinung nach birgt dieses Buch einfach nichts Lesenswertes. Für Zwischendurch vielleicht mal ganz nett, aber nichts für Menschen, die es gerne etwas spannend haben.

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Das Geheimnis der Eulerschen Formel
von Aletheia aus Pforzheim am 26.03.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Das Buch spielt in Japan und verwebt auf magische Art und Weise eine ungewöhnliche Freundschaft und die faszinierende Welt der Mathematik zu einem Ganzen. Eine alleinerziehende Haushälterin wird an einen älteren Mann vermittelt, den „ Professor“. Dessen Karriere hatte ein Ende gefunden, nachdem er nach einem Unfall sein Kurzzeitgedächtnis verlor. Nun war... Das Buch spielt in Japan und verwebt auf magische Art und Weise eine ungewöhnliche Freundschaft und die faszinierende Welt der Mathematik zu einem Ganzen. Eine alleinerziehende Haushälterin wird an einen älteren Mann vermittelt, den „ Professor“. Dessen Karriere hatte ein Ende gefunden, nachdem er nach einem Unfall sein Kurzzeitgedächtnis verlor. Nun war er auf die Unterstützung seiner Schwägerin angewiesen. Die neue Angestellte sollte nur im Gartenhaus agieren, in welchem der alternde Professor wohnte und sich von der Witwe fernhalten. Nun sollte sie also den Professor kennen lernen, der nach einer Kopfverletzung an Gedächtnisverlust litt und dessen Kurzzeitgedächtnis genau achtzig Minuten andauerte. Er vergaß, was er am Abend zuvor gegessen hatte und lernte die Haushälterin täglich aufs Neue kennen. Sein Wissen um die Welt der Mathematik war ihm aber nicht verloren gegangen. Als er die neue Haushälterin statt nach ihrem Namen oder ihrer Vita zu befragen nach ihrer Schuhgröße und ihrer Telefonnummer fragte, war die Frau zunächst erstaunt. Der Professor war wortkarg und brütete meist über mathematischen Problemen. Dies änderte sich, als die Haushälterin erwähnte, dass sie einen 10-jährigen Sohn hatte. Als der Professor erfuhr, dass ihr Sohn alleine zu Hause sitzt, war er außer sich und befahl, dass der Junge von nun an nach der Schule zum Haus des Professors kommen solle. Er nannte ihn Root, weil sein flacher Schädel ihn an das Dach eines mathematischen Wurzelzeichens erinnerte. Bald schon hatten die Beiden eine besondere Beziehung zueinander. Der Professor führt seine Haushälterin und Root in die Welt der Mathematik ein. So langsam beginnen sie die Liebe des Professors zur Mathematik zu teilen und eine Freundschaft beginnt zu wachsen, bis die Schwägerin des Professors dem Ganzen plötzlich ein Ende setzt. Was hat es mit der Eulerschen Formel auf sich, die der Professor während eines Streits notiert und wie ein Statement vor sich auf den Tisch legt? Den Zauber, der diesem Buch innewohnt, kann man schwer in Worte fassen. Das Besondere an dem Buch ist unter Anderem die Atmosphäre, die darin vorherrscht. Besonders sind auch die Charaktere des Buches. Der schrullige, etwas ungepflegte Professor, dem Zahlen als Schutz und Mittel zur Kommunikation dienen, war aufrichtig und bescheiden. Gerade seinen unzähligen Macken waren es, die ihn für mich besonders interessant machten. Die Art, wie er sich um Root sorgte rührte mich sehr. Die Haushälterin versuchte unablässig dem Professor Gutes zu tun. Manchmal handelte sie dabei etwas unbedacht, was schließlich zu jenem verhängnisvollen Ereignis führte, welches die Schwägerin des Professors gegen sie aufbrachte. Es war faszinierend zu lesen, wie sich der Haushälterin die Welt der Mathematik erschloss. Root hatte ich von Anfang an lieb gewonnen. Sein Vertrauen dem Professor gegenüber rührte mich. Ich fand es schön, wie er ihn in Schutz nahm und sich Strategien ausdachte, um ihn nicht vor den Kopf zu stoßen. Ihre gemeinsame Liebe zu Baseball und der Mannschaft der Hanshin Tigers verband die beiden noch stärker miteinander. Der Professor eröffnete Root die Welt der Mathematik und Root zeigte ihm seinerseits, dass Baseball nicht nur im Radio existiert.

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"Welche Schuhgröße haben Sie?"
von Julia Klode am 01.04.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ich gestehe: Für Mathematik habe ich nie so etwas wie Liebe empfunden. Vermutlich nicht einmal Freundschaft. Es war mehr so ein Verhältnis wie „Du lässt mich in Ruhe und ich lasse dich in Ruhe“. Waffenstillstand, wenn Sie so wollen (auch wenn meine Waffen nie so scharf waren wie die der Mathematik). Mit... Ich gestehe: Für Mathematik habe ich nie so etwas wie Liebe empfunden. Vermutlich nicht einmal Freundschaft. Es war mehr so ein Verhältnis wie „Du lässt mich in Ruhe und ich lasse dich in Ruhe“. Waffenstillstand, wenn Sie so wollen (auch wenn meine Waffen nie so scharf waren wie die der Mathematik). Mit dem Lesen dieser wundervollen Lektüre aber, habe ich Zuneigung zu der für mich bisher unentdeckten Welt der Mathematik verspürt. Schuld an alle dem ist der Professor in diesem Werk, der eine Begeisterung, ja Liebe zu Zahlen versprüht, als wären sie der Inbegriff der Schönheit. „Es war seine ausgetüftelte Methode mit Menschen zu kommunizieren. Zahlen waren für ihn eine Geste, dem anderen die Hand zu reichen und zugleich ein Mantel, der ihm Schutz bot.“ Das Geheimnis der Eulerschen Formel ist eine warmherzige, charmante und wundervolle Geschichte, die ruhig und sanft erzählt wird, über Freundschaft, Familie und Mathematik, in kraftvoller, ausdrucksstarker Sprache. Ein kleines Meisterwerk, das mir die Angst vor Mathematik nehmen konnte- im Liebeskind- Verlag erschienen #vielen Dank für genau solche Bücher!#.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine wunderschöne und zutiefst menschlich erzählte Geschichte über Freundschaft, Lebensziele und die Begeisterung für ein Thema, mit dem man nicht gerechnet hätte.

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Berührend
von H. Widmer aus Thalwil am 19.08.2013
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

"Ogawa schreibt in einfachster Sprache von komplizierten Theorien. Und so liebevoll, dass Primzahlen so schön erscheinen, wie ein Sonnentag im Park." Dieser Satz im "Spiegel" hat mich zum Lesen des Buches animiert. Die schöne Geschichte über einen alternden Mathematik-Professor, seiner Haushälterin und deren Sohn ist berührend und wundervoll beschrieben.... "Ogawa schreibt in einfachster Sprache von komplizierten Theorien. Und so liebevoll, dass Primzahlen so schön erscheinen, wie ein Sonnentag im Park." Dieser Satz im "Spiegel" hat mich zum Lesen des Buches animiert. Die schöne Geschichte über einen alternden Mathematik-Professor, seiner Haushälterin und deren Sohn ist berührend und wundervoll beschrieben. Sogar für Mathe-Muffel ein sehr schönes Buch.

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Hallo Mathejunkies
von Ute Habel aus Ulm am 11.06.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Zum vorsichtigen Ausschleichen aus dieser Abhängigkeit empfehle ich diesen kleinen stillen Roman, der neben der Geschichte um einen schrulligen alten Matheprof und dessen Haushälterin natürlich auch die Mathematik zu seinem Thema macht. Die "Eulersche Formel" zeigt Euch, dass man im Leben nicht alles berechnen kann und dass die Summe am... Zum vorsichtigen Ausschleichen aus dieser Abhängigkeit empfehle ich diesen kleinen stillen Roman, der neben der Geschichte um einen schrulligen alten Matheprof und dessen Haushälterin natürlich auch die Mathematik zu seinem Thema macht. Die "Eulersche Formel" zeigt Euch, dass man im Leben nicht alles berechnen kann und dass die Summe am Ende nicht aus Erinnerungen besteht, sondern dass die Freundschaften mit Menschen zählen, die unsere Rätsel knacken und unsere Lösung sind.

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Eine kleine Enttäuschung...
von Janine2610 am 22.12.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Leider bin ich weder mit einem der drei Hauptprotagonisten warm geworden, noch habe ich begriffen, was es mit der "Eulerschen Formel", nach Leonhard Euler, auf sich hat. Vielversprechend hat das Buch ja begonnen, aber als mir dann klar wurde, dass sich hier viel um Zahlen, Mathematik, Formeln und auch... Leider bin ich weder mit einem der drei Hauptprotagonisten warm geworden, noch habe ich begriffen, was es mit der "Eulerschen Formel", nach Leonhard Euler, auf sich hat. Vielversprechend hat das Buch ja begonnen, aber als mir dann klar wurde, dass sich hier viel um Zahlen, Mathematik, Formeln und auch um den Sport Baseball dreht, habe ich ein bisschen Langeweile bekommen, denn mit derartigen Themen kann ich wirklich (so leid es mir tut) überhaupt nichts anfangen und interessiert mich nicht einmal ansatzweise... Etwas verwundert hat mich während des Lesens die Haushälterin des Professors. - Es wird nämlich zuerst geschrieben, dass sie das Fach Mathematik nie gemocht hat und dann plötzlich interessiert sie sich so für Zahlen und alles, was damit zusammenhängt, nur weil ein alter, gedächtnisverlierender, ehemaliger Professor sie nach ihren Geburtstagszahlen fragt und dann so fasziniert davon schwärmt. Weiters war ich erstaunt, dass die Haushälterin, deren Namen, glaube ich, nie genannt wurde, noch so viel Mathematisches wusste, obwohl eingangs ja gut betont wurde, dass sie in Mathe eine absolute Niete war. - Alles etwas widersprüchlich, das Ganze. :-/ Wegen der Geschichte und den Themen, um die es darin ging, empfand ich das Buch also leider als kleine Enttäuschung. 3 Sterne vergebe ich aber trotzdem, weil mir der Schreibstil der Autorin sehr zugesagt hat. Das flüssige Lesen hat gut funktioniert. Gerne lese ich in Zukunft noch ein Buch von Yoko Ogawa, nächstes Mal aber eines mit authentischerer Geschichte.

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