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Das Geheimnis der Mittsommernacht

Norwegenroman

(18)

Zwei Familien im Schatten eines dunklen Geheimnisses -
Norwegen, 1895. Im Bergbaustädtchen Røros begegnen sich zwei junge Frauen, deren Schicksal kaum unterschiedlicher sein könnte. Die Deutsche Clara ist ihrem Ehemann in dessen Heimatstadt gefolgt, wo sich dieser endlich mit seinen Eltern aussöhnen will. Doch die Ordals begegnen Clara und ihrem kleinen Sohn Paul mit unverhohlener Ablehnung. Als wenig später ein furchtbares Unglück geschieht, ist Clara plötzlich auf sich allein gestellt. Unerwartete Hilfe erfährt sie ausgerechnet durch Sofie, die Tochter des mächtigen Bergwerksbesitzers, dem die Ordals schon lange ein Dorn im Auge sind. Sofie empfindet ihr behütetes Dasein als goldenen Käfig und bewundert es, wie Clara ihr Leben meistert. Während Clara und Sofie zu Freundinnen werden, kommen sie einem Geheimnis auf die Spur, das ihre Familien seit Jahrzehnten überschattet -
Große Gefühle vor atmosphärischer Kulisse - ein opulent erzählter Roman voller bewegender Einblicke in eine der spannendsten Epochen der norwegischen Geschichte

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 655
Altersempfehlung 16 - 17
Erscheinungsdatum 09.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17403-4
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 185/126/42 mm
Gewicht 431
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 19.466
Buch (Taschenbuch)
9,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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Familienbande
von Eliza am 16.11.2016

Meine Meinung: Jeder hat ja irgendwie ein Sehnsuchtsland, ein Land in das er oder sie unbedingt mal reisen möchte, oder am liebsten dort wohnen würde. Norwegen als Sehnsuchtsland? Ja, auf jeden Fall, endlose Weite, einsame Seen und eine friedvolle Natur zum Entspannen doch genau das Richtige, oder? Christine Kabus beschert... Meine Meinung: Jeder hat ja irgendwie ein Sehnsuchtsland, ein Land in das er oder sie unbedingt mal reisen möchte, oder am liebsten dort wohnen würde. Norwegen als Sehnsuchtsland? Ja, auf jeden Fall, endlose Weite, einsame Seen und eine friedvolle Natur zum Entspannen doch genau das Richtige, oder? Christine Kabus beschert uns in ihrem neuen Roman Kopfkino vom Feinsten, ich habe nun eine Ahnung wie es in Norwegen aussieht und würde jetzt gerne mal dorthin. Das Cover des Buches ist meiner Meinung nach sehr schön und stimmungsvoll, die Farben sind sehr gut gewählt. Doch so still und stimmungsvoll wie es auf dem Cover aussieht, geht es im Roman nicht immer zu. Zwei Frauen kämpfen darum ihr Leben selbstbestimmt leben zu dürfen, sie müssen die Herausforderungen, die das Leben an sie stellt, meistern. Clara und Sofie könnten nicht unterschiedlicher sein. Clara, eine junge Frau, die mit ihrem Sohn und Mann nach Norwegen reist, um sich von dessen Familie zu verabschieden, bevor sie gemeinsam auszuwandern. Ihre letzte Heimat war Deutschland, wo sie in einem Waisenhaus aufgewachsen ist. Sofie ist die angesehene Tochter eines Industriellen, die eigentlich keine offenen Wünsche hat, doch Sofie vermisst ihre verstorbene Mutter und kämpft darum, aus dem Schatten ihrer großen Schwester heraustreten zu können. Beide Frauenfiguren sind sehr liebvolle und detailreich gezeichnet, ich würde mit beiden gerne mal eine Tee oder Kaffee trinken gehen, so sehr habe ich sie ins Herz geschlossen. Der Roman wird stringent auf einer Zeitebene erzählt, abwechselnd wird die Geschichte aus der Sicht von Sofie und Clara geschildert. Beide Erzählstränge haben mir sehr gefallen, auch wenn ich gestehen muss, dass Clara mir ein klein wenig näher war als Sofie und ihre Geschichte hat mich mehr bewegt. Die Verstrickung der beiden Familien in der Vergangenheit wird sehr behutsam angegangen, was aber nicht heißt, dass es nicht spannend war. Gemeinsam mit Clara habe ich meinen detektivischen Spürsinn unter Beweis stellen können. Der Leser ist in der Lage der Autorin zu jeder Zeit folgen zu können, dass Netz aus Intrigen, Verfehlungen, Neid und Missgunst wird vorsichtig auseinandergeknotet. Man erfährt auch Einiges darüber, wie die Menschen in Norwegen zu der Zeit über Deutsche und Deutschland dachten, gerne hätte ich mir hier noch mehr davon gewünscht. Interessant fand ich auch die Ablehnung der Norweger gegenüber Clara wegen ihrer Konfession, dies wurde sehr gut beleuchtet. Den Schreibstil der Autorin habe ich als sehr angenehm empfunden, allerdings muss ich sagen, dass ich am Anfang einige Zeit brauchte bis ich mich auf ihre Sprache einlassen konnte. Wer fetzige und humorvolle Dialoge mag wird von Christine Kabus eher enttäuscht werden, sie schlägt eher die leisen Töne an und lässt ihre Personen lieber handeln als große Worte zu machen. Ein toller historischer Sehnsuchts- und Liebesroman vor der atemberaubend schönen Kulisse Norwegens, ein Muss für alle Fans von Sarah Lark, Barbara Wood & Co., es muss ja nicht immer die Karibik, Neuseeland oder Australien sein. ;-) Eine ganz klare Leseempfehlung, auch wenn ich mir persönlich noch ein wenig mehr historischen Background gewünscht hätte!

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Entspannter Roman für Abende vor dem Kamin
von einer Kundin/einem Kunden aus Winsen am 06.11.2016

Da mich Bücher welche im Norden handeln und auch einen Vergangenheitsbezug haben sehr interessiert, bin ich auf die Bücher von Frau Kabus aufmerksam geworden. Sie hat mittlerweile 4 Norwegenromane veröffentlicht, man merkt deutlich die Liebe zu dieser Gegend. Und dies ist mein zweiter Roman welchen ich von der Autorin lesen durfte. Auch... Da mich Bücher welche im Norden handeln und auch einen Vergangenheitsbezug haben sehr interessiert, bin ich auf die Bücher von Frau Kabus aufmerksam geworden. Sie hat mittlerweile 4 Norwegenromane veröffentlicht, man merkt deutlich die Liebe zu dieser Gegend. Und dies ist mein zweiter Roman welchen ich von der Autorin lesen durfte. Auch dieses Buch spielt in der Vergangenheit Norwegens. Hier ist es am Ende des 19. Jahrhunderts. Die Geschichte von 2 Frauen (Clara Ordal und Sofie Svartstein) unterteilt das Buch in zwei Handlungsstränge. Clara kommt aus Deutsche mit Ihrem Mann und dem gemeinsamen Sohn nach Norwegen. Sofie ist die Tochter eines in Norwegen ansässigen Kupferminenbesitzers. Beide Frauen werden durch das Schicksal kräftig durchgeschüttelt und versuchen jede auf ihre Art mit den Umständen umzugehen. Das gestaltet sich gar nicht so einfach...durch die Zeit und eine (leider) sehr geprägte Männerdomäne, in der Gesellschaftsdünkel leider an der Tagesordnung sind. Ein selbstbestimmtes Leben führen war damals kein Spaziergang. Beide Frauen kennen sich erst nicht und im Laufe der Geschichte lernen sie sich erst kennen. Eine Freundschaft entsteht, da beide Frauen menschlich ähnlich sind. Die abwechselnd aus der Sicht von Clara und Sofie erzählte Geschichte liest sich flüssig. Auch die Beschreibung ist sehr schön gelungen da man eine gute Vorstellung von allem bekommt. Ab und an kamen mir direkte Vorstellungen wie es weitergehen könnte, und so passierte es dann auch. Das tat beim lesen des Buches aber keinen großen Abbruch. Sehr schön finde ich das wie auch im vorherigen Buch gestaltete Cover. Allein dieses weckt absolutes Reiseinteresse! Mein Empfehlungsfazit: Gute nachvollziehbare Charaktere die ans Herz wachsen, eine glaubhafte Beschreibung des alten Norwegens, ein Geheimnis welches hätte nach meiner Meinung noch ausgefeilter sein können.

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Wieder sehr zu empfehlen...
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 27.10.2016

„Das Geheimnis der Mittsommernacht“ ist der inzwischen vierte Norwegenroman der Autorin. Und irgendwie hat man das Gefühl, dass ihre Geschichten mit jedem Buch schöner werden. Mit jeder Zeile spürt man die Liebe von Christine Kabus zu diesem Land. Man wird gleich auf den ersten Seiten vom Buch mitgerissen und spätestens mit... „Das Geheimnis der Mittsommernacht“ ist der inzwischen vierte Norwegenroman der Autorin. Und irgendwie hat man das Gefühl, dass ihre Geschichten mit jedem Buch schöner werden. Mit jeder Zeile spürt man die Liebe von Christine Kabus zu diesem Land. Man wird gleich auf den ersten Seiten vom Buch mitgerissen und spätestens mit der Ankunft in Norwegen ist man mitten in der Story angelangt. Die Geschichte erzählt von der Deutschen Clara und ihrem Sohn wie es den beiden in Norwegen ergeht. Ablehnung auf der einen Seite sowie Freundschaft und Zuneigung auf der anderen Seite sind die Vorzeichen ihres Lebens in Norwegen. Dennoch lässt sich Clara nicht beirren und geht ihren Weg. Die Figuren und Schauplätze sind, wie man es von der Autorin gewöhnt ist wieder sehr bildhaft beschrieben. Dank des wieder sehr schönen Schreibstils ist es wie schon das erste Buch ein wirkliches Genussbuch geworden. Ich habe mich nach den ersten 100 Seiten bewusst dafür entschieden etwas langsamer zu lesen, damit ich länger vom Buch habe. Und die Entscheidung war richtig, denn ich habe letzten Endes das Buch wirklich Genießen können. Ich habe jetzt alle vier Norwegenromane der Autorin gelesen und denke, dass „Das Geheimnis der Mittsommernacht“ der bislang beste ist. Wie auch immer ich kann sie alle vier besten Gewissens empfehlen und freue mich schon heute auf die nächste Reise nach Norwegen, zumindest in den Bücher von Christine Kabus. Von mir gibt es daher fast schon wie gewohnt 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

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Ein schönes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Weimar am 26.10.2016

Norwegen im Jahr 1895 ,ein Bergdorf ist der Schauplatz-verschiedene Schicksalschläge.Clara Ordal eine Deutsche verliert nach einem tragischen Unfall ihren Mann.Mit ihrem Sohn Paul ist sie zu ihm nach Norwegen gegangen.Eigendlich wollte sich ihr Mann mit seinen Eltern aussöhnen und dann mit Clara und Paul nach Samoa auswandern.Bei der Beerdigung... Norwegen im Jahr 1895 ,ein Bergdorf ist der Schauplatz-verschiedene Schicksalschläge.Clara Ordal eine Deutsche verliert nach einem tragischen Unfall ihren Mann.Mit ihrem Sohn Paul ist sie zu ihm nach Norwegen gegangen.Eigendlich wollte sich ihr Mann mit seinen Eltern aussöhnen und dann mit Clara und Paul nach Samoa auswandern.Bei der Beerdigung von Olaf wird sie vom ganzen Dorf gemieden,ihre Schwiegereltern lehnen sie auch ab. Sofie Svartstein,Tochter das Direktors des Kupferwerks-verliert ihre Mutter bei der Geburt ihres Bruders,der kurz nach der Geburt auch stirbt.Sie steht danach gegen ihren unnahbaren Vater und ihre älteren Schwester Silje. Das Buch hat mir sehr gut gefallen,man lernte die Geschichte Norwegens in der Zeit des 19.Jahunderts kennen.Was mir auch sehr gut gefiel-die beiden Erzählungen,der verschiedenen Frauen.Wie sie arbeiteten,die Familienverhältnisse,das Umfeld-die Gedanken in dieser Zeit. Das Buch hat alles soweit sehr gut beantwortet.

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zwei starke Frauen
von mabuerele am 14.10.2016

„...Angeblich heilt die Zeit alle Wunden. Aber sie kann die Lücke, die ihre Mutter hinterlässt, nicht füllen...“ Wir schreiben das Jahr 1895. In Bonn findet ein Fest zu Ehren von Olaf Ordal statt. Der junge Jurist soll eine Stelle auf Samoa antreten. Seine Frau Clara, die in einem Waisenhaus... „...Angeblich heilt die Zeit alle Wunden. Aber sie kann die Lücke, die ihre Mutter hinterlässt, nicht füllen...“ Wir schreiben das Jahr 1895. In Bonn findet ein Fest zu Ehren von Olaf Ordal statt. Der junge Jurist soll eine Stelle auf Samoa antreten. Seine Frau Clara, die in einem Waisenhaus aufgewachsen ist, und der kleinen Sohn Paul werden ihn begleiten. Dann aber erhält Olaf einen Brief. Seine Mutter liegt im Sterben. Olaf hatte den Kontakt zu seinen Eltern abgebrochen. Nun fährt er mit seiner Familie in das norwegische Städtchen Roros. Nach dem ersten Gespräch zwischen Olaf und seinen Eltern kommt es zu Katastrophe. Plötzlich ist Clara auf sich allein gestellt. In Roros hat der Bergwerksbesitzer Ivar Svartstein das Sagen. Im Jahre 1895 stirbt seine Frau bei der Geburt des einzigen Sohnes. Auch das Kind überlebt nicht. Während für die ältere Tochter Silje das Leben weitergeht, trauert die 19jährige Sofie um die Mutter. Die Autorin hat einen fesselnden historischen Roman geschrieben. Das Buch lässt sich angenehm lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Nach den ersten Kapiteln verlagert sich die Handlung komplett nach Norwegen. Dort laufen zwei Erzählstränge parallel. Zum einen darf ich das Leben von Sofie, zum anderen von Clara begleiten. Beiden Frauen ist gemeinsam, dass sie bestrebt sind, auf eigenen Füßen zu stehen. Clara muss das notgedrungen, Sofie braucht eine Aufgabe, um den Tod der Mutter zu verarbeiten. Der Schriftstil des Buches ist vielseitig. Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Besonders deutlich werden die unterschiedlichen Charakterzüge von Silje und Sofie herausgearbeitet. Silje ist kalt, berechnend, überheblich. Wer sich ihr in den Weg stellt, hat nichts zu lachen. Sofie dagegen interessiert sich für Literatur, geht auf die Menschen zu und hat keinerlei Standesdünkel. Auch Land und Leute werden gut beschrieben. Die Tratschweiber in der Apotheke, Sofies Tante, die ihr Leben trotz mehrerer Kinder mit Bravour meistert, der alte Gundersen, der Paul in schwieriger Zeit auffängt, und die gutherzige Herbergswirtin von Clara sind Beispiele dafür. Gekonnt in die Handlung integriert wird die Geschichte des Dorfes. Ich war erstaunt, wie groß deutsche Einflüsse im norwegischen Bergbau waren. Auch die aktuelle politische Lage wird angemessen berücksichtigt. Hier spielen vor allem die gegensätzlichen Meinungen zur Abhängigkeit Norwegens von Schweden eine Rolle. Kleingeisterei und Vorurteile machen nicht nur Clara das Leben schwer. Immer aber findet sie Mitstreiter, die sie aufbauen. Zwei besondere Stilmittel hat die Autorin hier eingebaut. Es gibt zwei Menschen, die für Clara eine entscheidende Bedeutung haben. Das ist zum einen die Ordensschwester Gerlinde, die im Waisenhaus für Clara wie ein Mutterersatz war. In schwierigen Situationen fragt sich Clara, was Gerlinde dazu gesagt hätte. Die Ordensschwester war nicht nur liebevoll um das Mädchen besorgt, sie hat sie auch im festen Glauben erzogen und ihr Toleranz gegenüber Andersdenkenden vermittelt. Als Katholikin hat es Clara im protestantischen Norwegen nicht einfach. Die zweite Person ist Claras beste Freundin Ottilie. Ab und an hat Clara ihre kurzen und prägnanten rheinische Sprüche im Ohr. Sie geben den Buch eine Prise Humor. Poetische Stellen finden sich unter anderem beim Betrachten der Polarlichter. Die Autorin findet passende Worte für die Emotionen ihrer Protagonisten. Obiges Zitat fällt im Gespräch des Kantors mit Sofie. Aussagekräftige Dialoge beleuchten die Zeitverhältnisse und unterschiedliche Einstellungen zu politischen Fragen. Auf alle Feinheiten des Buches einzugehen, würde den rahmen dieser Rezension sprengen. Ein ausführliches Personenregister und zwei Karten am Anfang des Buches ergänzen die Handlung. Das Cover mit der Hütte am See und den in verschiedenen Rottönen leuchtenden Himmel wirkt sehr ansprechend. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es zeichnet ein Stück Lebensweg zweier starker Frauen. Gleichzeitig zeigt der Blick in die Vergangenheit, wie unterschiedlich Menschen mit Verletzungen umgehen.

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Norwegen Ende des 19. Jahrhunderts
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 12.10.2016

Norwegen, 1895. Im Bergbaustädtchen Røros begegnen sich zwei junge Frauen, deren Schicksal kaum unterschiedlicher sein könnte. Die Deutsche Clara ist ihrem Ehemann in dessen Heimatstadt gefolgt, wo sich dieser endlich mit seinen Eltern aussöhnen will. Doch die Ordals begegnen Clara und ihrem kleinen Sohn Paul mit unverhohlener Ablehnung. Als... Norwegen, 1895. Im Bergbaustädtchen Røros begegnen sich zwei junge Frauen, deren Schicksal kaum unterschiedlicher sein könnte. Die Deutsche Clara ist ihrem Ehemann in dessen Heimatstadt gefolgt, wo sich dieser endlich mit seinen Eltern aussöhnen will. Doch die Ordals begegnen Clara und ihrem kleinen Sohn Paul mit unverhohlener Ablehnung. Als wenig später ein furchtbares Unglück geschieht, ist Clara plötzlich auf sich allein gestellt. Die Autorin, Christine Kabus, hat einen bildlich, interessanten und spannenden Schreibstil. Die Charakteren und die Umgebung sind sehr schön beschrieben und recherchiert. Die Protagonistin Clara reist mit ihrem Ehemann und Sohn in dessen Heimatstadt Røros nach Norwegen. Von heute auf morgen wird die zur Witwe und muss sich und ihren Sohn in der Fremde allein durchschlagen. Als Leser konnte ich mich in Clara hineinversetzen und mit leiden. Die Informationen zum Ende des 19. Jahrhunderts, aus Norwegen, lassen eine teils unmenschliche Umgebung und der Verbitterung Fremder gegenüber sehr gut recherchiert. Neid, Trauer, Liebe, Tod, Familie und Freundschaft ist zu einem fantastischen Roman zusammen gesetzt worden. Die getrennten und manchmal überlappenden Handlungsstränge, ausgehend von Tod und Trauer, die Spannung und auch einige Fragen geht stetig voran. Diese sind am Ende des Buches alle geklärt und abgearbeitet. Die historische Umgebung zur damaligen Zeit und der Gesellschaft ist, geht über ein verbreitetes Klischee hinaus. Ich gehe davon aus, das auch andere Leser diese ausführliche und detaillierte Geschichte mögen. werden Von mir eine 100% Lese- und Kaufempfehlung

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Perfekte Unterhaltung zum Entspannen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Marienheide am 10.10.2016

Christine Kabus entführt uns mit einer wunderschönen Familiengeschichte auf eine Zeitreise nach Norwegen im Jahre 1895. Clara und Olaf Ordal wollten ursprünglich mit ihrem Sohn Paul zusammen nach Samoa auswandern, doch ein verzweifelter Brief aus Norwegen macht ihnen einen Strich durch die Rechnung und verändert das Leben... Christine Kabus entführt uns mit einer wunderschönen Familiengeschichte auf eine Zeitreise nach Norwegen im Jahre 1895. Clara und Olaf Ordal wollten ursprünglich mit ihrem Sohn Paul zusammen nach Samoa auswandern, doch ein verzweifelter Brief aus Norwegen macht ihnen einen Strich durch die Rechnung und verändert das Leben aller. Nach einem schweren Schicksalsschlag ist Clara mit ihrem Sohn Paul in dem ihr fremden Land auf sich alleine gestellt. Ohne Hilfe und Akzeptanz, der in Schwierigkeit geratenen Familie Olafs, packt sie ihr Leben selber in die Hand und findet durch viele nette Menschen Freunde und Hilfe. Eine unvermutete Erbschaft eines Hauses und eine neue Liebe führen dazu, dass Clara aus dem eigentlich nur kurzen Aufenthalt in Norwegen , eine neue Heimat für sich und ihren Sohn findet. Hier lernt sie auch Sofie Svarstein kennen, die ebenso wie sie durch den Verlust eines geliebten Menschen, auf der Suche nach Liebe, Anerkennung und einem neuen Sinn in ihrem Leben ist. Dies hofft sie bei Moritz von Blankenburg Marwitz zu finden, doch sie wird von ihm nur ausgenutzt und enttäuscht. Zu allem Ärger bleibt die Schwärmerei auch nicht ohne Folgen. Beide Frauen trotzen den Hindernissen und werden zu besten Freundinnen. Christine Kabus hat einen wunderschönen, bildhaften und leicht lesbaren Schreibstil der einen verzaubert. Erzählt wird in zwei verschieden Erzählsträngen aus Sicht von Clara und Sofie. Beide werden als so liebenswerte, herzensgute und hilfsbereite Menschen dargestellt. Paul, Claras Sohn ist der Herzensbrecher im Roman, ihn kann man einfach nur lieben. Doch es gibt auch Charaktere, die Geheimnisse verbergen und kalt und unbarmherzig rüberkommen. Eine wunderbare Mischung, eingebunden in tollen landschaftlichen Beschreibungen und geschichtlichen Rückblicken. „Das Geheimnis der Mittsommernacht“ hat mich sehr gut unterhalten und ich kann es jedem nur weiterempfehlen. Es bekommt von mir verdiente 5 Sterne.

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Zwei Frauen in Norwegen
von Svanvithe am 10.10.2016

Mit ihrem neuen Roman bleibt Christine Kabus ihrer Linie treu und führt den Leser erneut nach Norwegen. Im Mittelpunkt des Geschehens, das im Jahr 1895 beginnt, stehen zwei unterschiedliche junge Frauen, die bei näherer Betrachtung doch einige Gemeinsamkeiten aufweisen. Da ist einerseits die fünfundzwanzigjährige Clara. Die Deutsche ist ein Findelkind... Mit ihrem neuen Roman bleibt Christine Kabus ihrer Linie treu und führt den Leser erneut nach Norwegen. Im Mittelpunkt des Geschehens, das im Jahr 1895 beginnt, stehen zwei unterschiedliche junge Frauen, die bei näherer Betrachtung doch einige Gemeinsamkeiten aufweisen. Da ist einerseits die fünfundzwanzigjährige Clara. Die Deutsche ist ein Findelkind und eine Waise und scheint ihr Glück trotz aller Widrigkeiten gefunden zu haben. Schließlich hat sie es vom mittellosen Dienstmädchen zur Ehefrau eines aufstrebenden Juristen gebracht. Ihr Mann Olaf Ordal ist grundsolide und einer von der stillen Sorte, der seiner Frau mit Achtung und Respekt begegnet und für sie und Sohn Paul sorgt. Vor zehn Jahren hat Olaf seine Heimat verlassen, und als er mit seiner Familie zu einem Leben in die Südsee aufbrechen will, ruft ihn eine Nachricht zurück nach Norwegen. Mit offenen Armen werden die jungen Ordals dort nicht empfangen. Und als ein Unglück geschieht und Olaf stirbt, verschlechtert sich für Clara und Paul die Situation zusätzlich. Denn sie befinden sich nicht nur in einem unbekanntes Land, sondern sehen sich zudem Menschen gegenüber, die sie nicht willkommen heißen und akzeptieren wollen, ja sogar vehement ablehnen. Doch bei aller Verzweiflung gibt es auch Lichtblicke... Im Gegensatz zu Clara ist Sofie als Tochter des Bergwerkdirektors Ivar Svartstein in ein privilegiertes, sorgenfreies Leben hineingeboren. Sie möchte sich nicht mit ihrem vorbestimmten Schicksal als Frau abfinden und nutzt jede Gelegenheit, ihrer Welt zu entfliehen, auch um ihren Wissensdurst und ihre Neugier zu stillen. Sie glaubt daran, dass in einer Ehe Zuneigung zärtliche Gefühle herrschen können und dass eine Liebesheirat keine romantische Utopie sein muss, sondern wahr sein kann. Jedoch das Schicksal macht keinesfalls vor Sofies Familie nicht halt, und Sofie verliert ihre geliebte Mutter bei der Geburt des erhofften Sohnes. Bei deren Eltern findet sie liebevolle Aufnahme, Verständnis und Zuspruch. Gestärkt beschreitet sie neue Wege, findet Erfüllung in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit als Bibliothekarin, engagiert sich für ein Theaterstück und scheint die Liebe zu entdecken... Christine Kabus verfügt über eine einprägsame Art des Schreibens, die es dem Leser möglich macht, eine Geschichte so zu erleben, als wäre er unmittelbar vor Ort, obwohl einem das Land und die Menschen eigentlich völlig fremd erscheinen. Ihre ausführliche Recherche des historischen, politischen und gesellschaftlichen Hintergrundes fügt sich gekonnt in die Geschichte ein, ohne ausufernd zu sein. Sie schafft es, mit bildhaften und intensiven Beschreibungen, detaillierte Vorstellungen beim Leser zu erzeugen. Eine weitere Stärke der Autorin sind die differenziert ausgearbeiteten Figuren. Sie wirken natürlich, lebensnah und glaubwürdig und haben viel Raum, sich zu entfalten und zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen natürlich Clara und Sofie. Anfänglich ist der sanftmütige Clara ihr neues Leben an der Seite von Olaf immer noch ein wenig unheimlich, und es fällt ihr nach wie vor schwer, unbefangen damit umzugehen, dass sie durch ihre Heirat zur "besseren"Gesellschaft aufgestiegen ist. Sie sieht dieses Leben nicht als selbstverständlich an. Deshalb ist ihre Verzweiflung nach dem Tod von Olaf deutlich spürbar. Sie sorgt sich um die nunmehr fehlende Geborgenheit und Sicherheit. Aber mit der Zeit wächst sie über sich hinaus und kann sich davon lösen, ohne Olaf den Anforderungen des Lebens nicht gewachsen zu sein. Etwas, was in ihrem bisherigen Leben bisher nicht hatte, verfestigt sich, die Gewissheit, dass sie mehr zustande bringen und aushalten kann, als sie sich je zutraute. Sofie ist 19 und gilt in den Augen einiger Mitmenschen als verschlossen, grüblerisch und widerborstig. Dabei verfügt sie über einen scharfsinnigen Verstand, der sie erkennen lässt, dass die bigotten Ansichten, scharfzüngigen Verurteilungen und engstirnigen Normvorstellungen mancher braver Bürger nicht nur amüsant, sondern unangenehm sind, weil sie durchaus den guten Ruf eines unbescholtenen Mitmenschen vernichten und dem Betroffenen das Leben zur Hölle machen können. Zwar ist auch Sofie nicht frei von Vorurteilen, andererseits es ist ihr möglich, dies selbst zu erkennen und aus ihren eigenen Fehlern zu lernen. Neben den beiden Frauen vermögen auch die anderen Charaktere zu überzeugen. Während einige wie Paul, Bodil, Per, Mathis und Frau Olsson sofort begeistert aufgenommen werden, rufen andere - beispielsweise Sofies Schwester Silje - durchaus Unbehagen hervor. Daneben gibt es Figuren wie Ivar Svartstein, der nicht unbedingt ins positive Licht gerückt wird, bei dem keinesfalls nur negative Eigenschaften vorherrschen. Hier ist der Autorin eine anschauliche Mischung gelungen. Christine Kabus überzeugt mit einer Geschichte voller Möglichkeiten und Entwicklungen, mischt diese mit dem Gegebenheiten Norwegens und füllt sie mit beeindruckenden Menschen, die in Erinnerung bleiben.

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Zwei starke Frauen treffen aufeinander
von Sabine Kupfer am 06.10.2016

In diesem Buch stehen im Vordergrund zwei starke Frauen und ihr Schicksal: Zum einen: Clara Ordal, die 1895 auf dem Weg in ein neues Leben ist. Sie begleitet ihren Mann Olaf mit ihrem gemeinsamen Sohn Paul in seine norwegische Heimatstadt Røros. Kurz darauf stirbt Olaf und Clara ist auf... In diesem Buch stehen im Vordergrund zwei starke Frauen und ihr Schicksal: Zum einen: Clara Ordal, die 1895 auf dem Weg in ein neues Leben ist. Sie begleitet ihren Mann Olaf mit ihrem gemeinsamen Sohn Paul in seine norwegische Heimatstadt Røros. Kurz darauf stirbt Olaf und Clara ist auf sich allein gestellt und muss alleine für den Unterhalt ihres 6-Jährigen Sohnes aufkommen. Die zweite Frau ist: Sofie, die in Røros lebt und nach dem Tod ihrer Mutter noch mehr unter dem harten Regiment ihres Vaters zu leiden hat. Ihre Schwester versucht es ihrem Vater immer recht zu machen und ist Sofie auch keine große Hilfe. Sie verliebt sich heimlich in einen adeligen Deutschen und möchte die Idee von der romantischen Liebe nicht aufgeben. Auch wenn sie weiß das ihr Vater dagegen wäre. Ich war durch die bildliche Beschreibung der Orte, Kleider und Menschen sofort ins norwegische 19. Jahrhundert versunken. Die beiden Hauptfiguren waren mir von Anfang an symphatisch und ich habe auf den Moment hingefiebert, wenn sie sich das erste Mal begegnen. Den das ihre beiden Geschichten miteinander verwoben sind war nach einigen Seiten schon klar und ich war sehr gespannt auf das Geheimnis was deren beider Familien miteinander verband. Das Geheimnis wird auch erst sehr spät gelüftet und die Spannung somit bis zum Ende erhalten. Die Lebensgeschichte der beiden Frauen ist aber ebenso spannend zu lesen. Ich fand es bemerkenswert wie zwei so unterschiedliche Frauen trotz aller Standesunterschiede sich ihre Freundschaft nicht verbieten lassen und zusammen halten. Die Annäherung der beiden und wie sich langsam eine Freundschaft zwischen ihnen aufbaut hat mir besonders an diesem Roman gefallen. Und wie Clara und Sofie ihr eigenes Leben meistern, obwohl ihnen so viele Steine in den Weg gelegt werden und sie trotz ihres Schicksals nicht den Mut verlieren weiter zu machen. Aber auch die Nebenfiguren sind alle liebevoll beschrieben und auch da habe ich einige sofort in mein Herz schließen müssen. Also ein sehr schöner historischer Roman, der mich sehr gut unterhalten hat. Dafür 5 Sterne von mir.

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Emotionale Zeitreise nach Norwegen im Jahr 1895
von einer Kundin/einem Kunden aus Worpswede am 27.09.2016

Das Geheimnis der Mittsommernacht ist eine sehr bildhaft und schön beschriebene Geschichte, die in Rõros in Norwegen Ende des 19. Jahrhunderts spielt. Die Hauptrolle spielen zwei charismatische Frauen, die beide nach einem Trauerfall ihr eigenes Leben in die Hand nehmen. Zum Inhalt: Clara Ordal und ihr Mann Olaf planen gemeinsam mit... Das Geheimnis der Mittsommernacht ist eine sehr bildhaft und schön beschriebene Geschichte, die in Rõros in Norwegen Ende des 19. Jahrhunderts spielt. Die Hauptrolle spielen zwei charismatische Frauen, die beide nach einem Trauerfall ihr eigenes Leben in die Hand nehmen. Zum Inhalt: Clara Ordal und ihr Mann Olaf planen gemeinsam mit ihrem sechsjährigem Sohn Paul in der Südsee zu beginnen. Doch ein Brief auf Olafs Heimat Norwegen, bringt sie dazu nach Røros zu reisen, wo seine Mutter im Sterben liegen soll. In Røros angekommen, stellt sich dies jedoch als dreiste Lüge bzw. List heraus. Nach einem lauten Streit mit seinen Eltern, stürzt Olaf die Treppe hinab und stirbt. Als Katholikin und Schwiegertochter der Ordals wird sie von ihren Schwiegereltern und der Gesellschaft ausgegrenzt. Sie fühlt sich im fremden Land mit der fremden Sprache mehr als fehl am Platz. Clara bleibt ihrem Sohn zu Liebe trotzdem in Røros. Allmählich kommt sie dahinter, welchen Grund der falsche Brief hatte. Sofie ist die 19jährige Tochter des Bergwerkdirektors Ivar Svarstein. Nach dem unerwarteten Tod ihrer Mutter bei der Geburt ihres ersten Sohnes, der ebenfalls nur wenige Stunden leben durfte, fällt Sofie in eine tiefe Trauer. Bei ihren liebenswerten Großeltern findet sie etwas Trost und Abstand. Sofie hat ihre eigenen Gedanken zu dem gesellschaftlichen System in Norwegen, insbesondere zu der Rolle der Frauen in der Gesellschaft. Sie nimmt die ehrenamtliche Aufgabe an, eine Bibliothek in Røros zu verwalten und zu leiten, in der sie vollkommen aufgeht. Sie entwickelt im Laufe der Geschichte immer mehr Selbstbewusstsein und geht ihren eigenen Weg, der nicht immer mit ihrer gesellschaftlichen Stellung in Einklang zu bringen ist. Mein Eindruck: Christine Kabus gelingt es in einzigartiger Art und Weise mit ihrem Schreibstil Bilder und Gefühle beim Leser zu wecken. Dadurch wird diese Geschichte so lebendig und vollständig. Die Charaktere, allen voran Clara und Sofie, sind einfach wundervoll in Szene gesetzt. Als Leser konnte ich mich in ihre Probleme, ihre Gedanken und ihre Gefühle jederzeit hineinversetzen. Auch einige Nebenpersonen bekommen großen Raum und so fühlt man sich wie in eine große Familie mit ganz großen Figuren versetzt. Ich habe während des Lesen, auch wegen der liebevollen und detaillierten Landschaftsbeschreibungen, in dieser etwas kargen Bergarbeiterstadt Røros mit gewohnt. Die getrennten und teilweise sich überlappenden Handlungsstränge entwickeln sich ausgehend von den beiden Todes- und Trauerfällen stetig voran. Dabei entstehen sich vielfältige Fragen und Spannungen, die mich unweigerlich in den Bann dieser Geschichte gezogen haben. Das historische Setting und die detailreichen Beschreibungen der Zeit und der Gesellschaft gehen weit über die verbreiteten Klischees hinaus. Alles erscheint authentisch und sehr gut recherchiert und inhaltlich passend sind es gerade die gesellschaftlichen Zwänge und Gepflogenheiten, die allen voran Sofie vor immerwährenden Schwierigkeiten und Probleme stellt. Fazit: Eine fantastisch geschriebene Geschichte über Liebe, Trauer, Neid, Familie und Freundschaft in einem perfekt umrissenen historischen Norwegen. Die Charaktere wirken allesamt sehr lebendig und nahbar. Für Leser, die detailreiche und ausführlich beschrieben Geschichten mögen, gebe ich eine glasklare Leseempfehlung mit auf den Weg !

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Was geschah in der Mittsommernacht?
von einer Kundin/einem Kunden aus Goch am 27.09.2016

Norwegen im Jahre 1895, das Bergbaudorf Roros ist Schauplatz mehrerer Schicksalsschläge. Die Deutsche, Clara Ordal verliert durch einen tragischen Unfall ihren Mann, den sie mit ihrem Sohn Paul nach Norwegen begleitet hat. Er wollte sich am Sterbebett der Mutter mit seinen Eltern aussöhnen, bevor er mit seiner kleinen Familie... Norwegen im Jahre 1895, das Bergbaudorf Roros ist Schauplatz mehrerer Schicksalsschläge. Die Deutsche, Clara Ordal verliert durch einen tragischen Unfall ihren Mann, den sie mit ihrem Sohn Paul nach Norwegen begleitet hat. Er wollte sich am Sterbebett der Mutter mit seinen Eltern aussöhnen, bevor er mit seiner kleinen Familie nach Samoa auswandert. Clara und ihr Sohn werden von ihren Schwiegereltern abgelehnt. Bei Olafs Beerdigung wird sie von der gesamten Dorfgemeinschaft angefeindet, weil sie im protestantischen Norwegen als Katholikin eine Außenseiterin ist. Sofie Svartstein, Tochter des Direktors des Kupferwerks, verliert ihre Mutter bei der Geburt ihres kleinen Bruders, der kurz nach der Geburt ebenfalls stirbt. Sie steht nun allein gegenüber ihrem für sie unnahbaren Vater und ihrer älteren Schwester Silje, die nur Mode, eines standesmäße Hochzeit und gesellschaftliche Anerkennung im Sinn hat. Die Deutsche, Clara, und die Norwegerin, Sofie, müssen sich ihren eigenen Weg erkämpfen. Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Die beiden Erzählstränge, zum einen die Erlebnisse der Außenseiterin Clara Ordal, zum anderen das Leben der Norwegerin Sofie, geben einen guten Einblick in die verschiedenen Gesellschaftsschichten dieser Zeit. Der Alltag und die Moralvorstellungen der Norweger dieser Zeit werden anschaulich dargestellt. Die stets zwischen den beiden Protagonistinnen wechselnden Kapitel lassen den Roman zu einem Page Turner werden. Neben den beiden Lebensgeschichten lernen wir sehr viel über die Arbeitswelt, die politischen Gegebenheiten und die gesellschaftlichen Schichten des 19. Jahrhunderts in Norwegen. Das ist ein historischer Roman, der dem Leser neben einer spannenden Familiengeschichte auch die Zeitspanne in der er spielt nahe bringt.

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Norwegen 1895 und ein Familiengeheimnis
von einer Kundin/einem Kunden am 26.09.2016

Norwegen im Jahr 1895, ein stark gehütetest Geheimnis führt zwei Familien zusammen. Olaf Ordal der in Übersee die rechtlichen Interessen der Deutschen Handels - und Plantagen - Gesellschaft der Südsee - Inseln auf Samoa vertreten soll, steckt gerade in den letzten Vorbereitungen für die Überfahrt. Gemeinsam mit einer... Norwegen im Jahr 1895, ein stark gehütetest Geheimnis führt zwei Familien zusammen. Olaf Ordal der in Übersee die rechtlichen Interessen der Deutschen Handels - und Plantagen - Gesellschaft der Südsee - Inseln auf Samoa vertreten soll, steckt gerade in den letzten Vorbereitungen für die Überfahrt. Gemeinsam mit einer jungen Frau Clara und deren gemeinsamen Sohn Paul, soll es in eine neue Zukunft gehen. Doch dann erreicht ihn eine Nachricht aus seiner Heimat Norwegen. Diese Nachricht veranlasst Olaf noch einmal in seine alte Heimat zu reisen. Vielleicht gibt es nach all den Jahren doch noch eine Aussöhnung mit den Eltern die ihm nie gezeigt haben das sie ihn lieben. Dort angekommen, schlägt das Schicksal zu und Clara steht mit ihrem kleinen Sohn ohne jede Hilfe in einem fremden Land da. Anfänglich trifft sie nur auf Abneigung und böse Blicke. Aber Clara ist eine junge starke Frau die sich nicht so leicht unterkriegen lässt. Dann trifft sie Sofie Svarstein, dessen Vater der große Berwerksbesitzer in Roros ist. Die Ordals und Svarstein's sind seit Ewigkeiten verfeindet, umso erstaunlicher ist diese Freundschaft. Nach und nach fühlt sich Clara und ihr Sohn in Norwegen immer heimischer fassen Fuss und fühlen sich wohl. Es werden ihr Steine in den Weg gelegt , auch eine zarte neue Liebe scheint keine Zukunft zu haben. Es liegen Geheimnisse in der Luft die, so scheint es, nicht gelüftet werden können. Doch was wäre es für eine Geschichte wenn der Leser im Dunklen gelassen werden würde. Meine Meinung: Wie von Christine Kabus gewohnt fühlte ich mich gleich von Beginn an in Ihrer Geschichte gefangen. Die Protagonisten, bis auf wenige Ausnahmen, sind mir richtig ans Herz gewachsen. Ich habe mich mit ihnen gefreut aber auch mit ihnen gelitten. Die Landschaftsbeschreibungen sind wunderschön und bildlich geschildert so das ich diese richtig vor Augen hatte. Interessant fand ich auch die damalige politische Lage und deren Glaubensgesinnung. Manches fand ich unfassbar wenn man überlegt das die Jahre um 1895 man grad 120 Jahre her sind. Die Autorin versteht es einem auch dieses Wissen interessant zu vermitteln. Für mich ein rundum gelungener Roman um Liebe, Freundschaft Hass und Intriegen.

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Toller Roman, sehr zu empfehlen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Lohr a. Main am 02.10.2016

Clara, ihr Mann und ihr Sohn Paul reisen im Jahre 1895 von Deutschland nach Norwegen. Der Grund dafür ist die vermeintliche Krankheit von Olafs Mutter. Die Familie ist schon seit Jahren zerstritten und durch einen Unfall verstirbt Oláf im Haus seiner Eltern. Doch das ändert nichts an deren unversöhnlicher... Clara, ihr Mann und ihr Sohn Paul reisen im Jahre 1895 von Deutschland nach Norwegen. Der Grund dafür ist die vermeintliche Krankheit von Olafs Mutter. Die Familie ist schon seit Jahren zerstritten und durch einen Unfall verstirbt Oláf im Haus seiner Eltern. Doch das ändert nichts an deren unversöhnlicher Einstellung und so müssen Clara und Paul sehen, wie sie alleine zurechtkommen. Doch Clara beisst sich durch und es gelingt ihr schon bald, eine Bleibe für sich und Paul und eine Arbeitsstelle zu finden. Auch eine neue Liebe lässt nicht lange auf sich warten. Parallel dazu geht es um Sofie. Ihre Mutter ist vor kurzem bei der Geburt ihres einzigen Sohnes gestorben. So lebt Sofie zusammen mit ihrer Schwester Silje und ihrem reichen Vater und es mangelt ihr finanziell an nichts. Um ihr Leben etwas abwechslungsreicher zu gestalten, arbeitet sie fortan ehrenamtlich in einer kleinen Bücherei und gibt Paul Klavierunterricht. Dabei entsteht eine tiefe Freundschaft zwischen Clara und ihr...Der Roman war mein erster Norwegenroman und hat mir total gut gefallen. Ich habe viel über Norwegen und dessen Kultur erfahren. Die Hauptfiguren waren wunderschön beschrieben und die Geschichte hat mich gleich in ihren Bann gezogen. Sofie und Clara waren mir von Anfang an sehr sympathisch und ich habe mit ihnen mitgelitten und mitgefiebert. Ein Roman, ganz nach meinem Geschmack!

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Freundschaft ohne Grenzen - toller Roman
von thora01 am 26.09.2016

Inhalt/Klappentext: Zwei Familien im Schatten eines dunklen Geheimnisses - Norwegen, 1895. Im Bergbaustädtchen Røros begegnen sich zwei junge Frauen, deren Schicksal kaum unterschiedlicher sein könnte. Die Deutsche Clara ist ihrem Ehemann in dessen Heimatstadt gefolgt, wo sich dieser endlich mit seinen Eltern aussöhnen will. Doch die Ordals begegnen Clara und... Inhalt/Klappentext: Zwei Familien im Schatten eines dunklen Geheimnisses - Norwegen, 1895. Im Bergbaustädtchen Røros begegnen sich zwei junge Frauen, deren Schicksal kaum unterschiedlicher sein könnte. Die Deutsche Clara ist ihrem Ehemann in dessen Heimatstadt gefolgt, wo sich dieser endlich mit seinen Eltern aussöhnen will. Doch die Ordals begegnen Clara und ihrem kleinen Sohn Paul mit unverhohlener Ablehnung. Als wenig später ein furchtbares Unglück geschieht, ist Clara plötzlich auf sich allein gestellt. Unerwartete Hilfe erfährt sie ausgerechnet durch Sofie, die Tochter des mächtigen Bergwerksbesitzers, dem die Ordals schon lange ein Dorn im Auge sind. Sofie empfindet ihr behütetes Dasein als goldenen Käfig und bewundert es, wie Clara ihr Leben meistert. Während Clara und Sofie zu Freundinnen werden, kommen sie einem Geheimnis auf die Spur, das ihre Familien seit Jahrzehnten überschattet - Große Gefühle vor atmosphärischer Kulisse - ein opulent erzählter Roman voller bewegender Einblicke in eine der spannendsten Epochen der norwegischen Geschichte (Quelle: Lovelybooks.de) Meine Meinung: Toller historischer Roman. Der Schreibstil hat mich sofort gefesselt. Sehr gut gefällt mir die Aufteilung der Handlung in mehrere Stränge. Die Protagonisten finde ich sehr gut geschrieben. Clara ist mir sofort sehr sympathisch. Sie ist Aussenseiterin mit einem großen Herz. Sie kämpft um ihr Glück und lässt sich nicht unterkriegen. Sofie ist auch sehr sympathisch. Sie ist sehr behütet aufgewachsen. Sie ist sehr neugierig und hinterfragt die bestehende Gesellschaftsordnung. Die männlichen Protas gehen neben den beiden starken Frauen ein wenig unter. Die Geschichte ist sehr spannend und beinhaltet für mich alles wichtigen Elemente die ein historischer Roman haben muss. Mir haben die Lebensgeschichten der beiden doch so unterschiedlichen Freundinnen sehr gut gefallen. Die Autorin hat in in diesem Werk sehr gut die Stimmung und Gepflogenheiten zu dieser Epoche in Norwegen eingefangen. Der Abschluss fand ich sehr gut. Erst in den letzten Kapiteln wird dem Leser die Bedeutung des Titels klar.

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Frauenschicksale in norwegischem Bergwerksstädtchen
von einer Kundin/einem Kunden am 05.10.2016

Auf dem Weg in ein neues Leben begleitet 1895 Clara Ordal ihren Ehemann in dessen norwegische Heimatstadt Røros. Durch ein Unglück ist Clara in der fremden Stadt allein auf sich gestellt und stößt als Katholikin überall auf Ablehnung. Nur ihr kleiner 6-jähriger Sohn Paul gibt ihr den Halt weiterzumachen.... Auf dem Weg in ein neues Leben begleitet 1895 Clara Ordal ihren Ehemann in dessen norwegische Heimatstadt Røros. Durch ein Unglück ist Clara in der fremden Stadt allein auf sich gestellt und stößt als Katholikin überall auf Ablehnung. Nur ihr kleiner 6-jähriger Sohn Paul gibt ihr den Halt weiterzumachen. In Røros lebt Sofie, die Tochter des Bergwerksbesitzers Ivar Svartstein. Sie leidet unter dem harten Regiment, das ihr Vater nach dem Tod der Mutter führt. Eine heimliche Liebe zu einem adeligen Deutschen scheint ihr Ausweg zu sein. Die Bücher von Christine Kabus erzählen Geschichten aus der Vergangenheit, lassen Figuren lebendig werden und Landschaften und Orte bildlich hervortreten. Auch hier im Norwegen des 19. Jahrhunderts hat man gleich das Gefühl die kleine Bergwerksstadt Røros wahrhaftig zu betreten. Durch detaillierte Beschreibungen, wie z. B. der Kleidung der Protagonisten, kann man sich ein Bild machen. Zwei Frauenschicksale werden in aufeinander zulaufenden Handlungssträngen betrachtet. Clara Ordal muss fern ihrer deutschen Heimat in Norwegen fast mittellos als Witwe einen Neuanfang wagen. Trotz Sprachschwierigkeiten findet sie eine Anstellung und die fehlende Unterstützung der Familie ihres Mannes ersetzt ihre sympathische Vermieterin. Sofie Svartstein wächst wohlhabend und behütet auf. Durch den Tod ihrer Mutter muss sie sich der Realität stellen. Vater und ältere Schwester geben die strengen gesellschaftlichen Regeln vor, wie das zukünftige Leben der jungen Frau aussehen soll. Sofie wehrt sich dagegen und hadert mit ihrem Schicksal. Politische Hintergrundinformationen, technische Beschreibungen wie Druckmaschinen und Bergwerksarbeit werden als Einschübe in die Handlung eingeflochten, wollen aber nicht immer zum leichten Schreibstil passen. Besonders die immer wiederkehrende Erwähnung der Arbeiterbewegung, die sich gegen die Übermacht des Bergwerksbesitzers auflehnt und langsam an Gewicht gewinnt war, für mich nicht genug in die Handlung eingebunden. Der Charakter Per hätte besser herausgearbeitet werden müssen. Das Anliegen der Autorin war aber dennoch spürbar. Trotz eines Geheimnisses, das die Familien Ordal und Svartstein umgibt, konnte mich die Handlung nicht fesseln. Schon recht früh hatte ich das Gefühl die Schicksale der beiden jungen Frauen zu kennen. Man ahnt, in welche Richtung Sofies Rebellion sie bringt und auch Claras Schicksal ist nicht überraschend, als ein gutaussehender Mann auf der Bildfläche erscheint. Nebencharaktere wie die Samin Siru, die als Hirtin in den Wäldern lebt oder der alte Knecht, der Clara hilfreich auf dem Hof zur Seite steht, wirken weitaus sympathischer als die Hauptprotagonistinnen. Auch wenn am Ende der Spannungsbogen deutlich steigt und das Geheimnis der Mittsommernacht überraschend gelüftet wird, konnte mich die Autorin diesmal nicht wie gewohnt begeistern. Für Fans von historischen Liebesromanen sicherlich ein Lesegenuss, mir fehlte Tiefgang.

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gefühlvoller Frauenroman, streckenweise aber etwas langatmig
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 26.09.2016

Die Handlung spielt im Bergbaugebiet Norwegens in das eine Deutsche (Clara) verschlagen wird als ihr norwegischer Ehemann beim Besuch seiner Familie verunglückt. Clara ist ihren Schwiegereltern nicht willkommen und als Katholikin den protestantischen Dorfbewohnern auch nicht. Das Leben der reichen Grubenbesitzertochter Sofie und das von Clara kreuzen sich und... Die Handlung spielt im Bergbaugebiet Norwegens in das eine Deutsche (Clara) verschlagen wird als ihr norwegischer Ehemann beim Besuch seiner Familie verunglückt. Clara ist ihren Schwiegereltern nicht willkommen und als Katholikin den protestantischen Dorfbewohnern auch nicht. Das Leben der reichen Grubenbesitzertochter Sofie und das von Clara kreuzen sich und beide haben so manche Schwierigkeiten und Widrigkeiten zu überwinden. Dieses Buch ist sehr gefühlvoll geschrieben. In meinen Augen an einigen Stellen zu gefühlvoll. Dort kommen mir die gutgläubigen, immer auf das Wohl der Anderen ausgerichteten Gedanken und Taten zu übertrieben und realitätsfremd vor. Das konnte ich einfach nicht nachempfinden. Es gibt im Buch auch immer wieder gesellschaftskritische Anmerkungen, die aber nie richtig zum Tragen kommen. Das ist in meinen Augen schade. Insgesamt kann man die Handlung im Buch mit „Ende gut – alles gut“ beschreiben. Mir fehlt es insgesamt etwas an Spannung und Dramatik, deshalb vergebe ich auch nur drei Lesestere.

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gefühlvoller Frauenroman, streckenweise aber etwas langatmig
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 26.09.2016

Die Handlung spielt im Bergbaugebiet Norwegens in das eine Deutsche (Clara) verschlagen wird als ihr norwegischer Ehemann beim Besuch seiner Familie verunglückt. Clara ist ihren Schwiegereltern nicht willkommen und als Katholikin den protestantischen Dorfbewohnern auch nicht. Das Leben der reichen Grubenbesitzertochter Sofie und das von Clara kreuzen sich und... Die Handlung spielt im Bergbaugebiet Norwegens in das eine Deutsche (Clara) verschlagen wird als ihr norwegischer Ehemann beim Besuch seiner Familie verunglückt. Clara ist ihren Schwiegereltern nicht willkommen und als Katholikin den protestantischen Dorfbewohnern auch nicht. Das Leben der reichen Grubenbesitzertochter Sofie und das von Clara kreuzen sich und beide haben so manche Schwierigkeiten und Widrigkeiten zu überwinden. Dieses Buch ist sehr gefühlvoll geschrieben. In meinen Augen an einigen Stellen zu gefühlvoll. Dort kommen mir die gutgläubigen, immer auf das Wohl der Anderen ausgerichteten Gedanken und Taten zu übertrieben und realitätsfremd vor. Das konnte ich einfach nicht nachempfinden. Es gibt im Buch auch immer wieder gesellschaftskritische Anmerkungen, die aber nie richtig zum Tragen kommen. Das ist in meinen Augen schade. Insgesamt kann man die Handlung im Buch mit „Ende gut – alles gut“ beschreiben. Mir fehlt es insgesamt etwas an Spannung und Dramatik, deshalb vergebe ich auch nur drei Lesestere.

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Familiendramen in Norwegen
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 26.09.2016

Das Cover dieses Buch macht schon viel Appetit auf den Roman, das sanfte Licht des Nordens, ein typisch rot-weißes Schärenhäuschen, geradezu idyllisch. Allerdings beginnt der Roman dann nicht ganz so idyllisch: Bevor Olaf Ordal mit seiner deutschen Frau Clara und dem Sohn Paul eine berufliche Herausforderung in Samoa annimmt, führen dringende... Das Cover dieses Buch macht schon viel Appetit auf den Roman, das sanfte Licht des Nordens, ein typisch rot-weißes Schärenhäuschen, geradezu idyllisch. Allerdings beginnt der Roman dann nicht ganz so idyllisch: Bevor Olaf Ordal mit seiner deutschen Frau Clara und dem Sohn Paul eine berufliche Herausforderung in Samoa annimmt, führen dringende Familienangelegenheiten die Familie nach Norwegen. Doch kaum bei den Eltern angekommen, erleidet Olaf eine tödliche Herzattacke und Clara bleibt mit dem Sohn völlig mittellos und von den Schwiegereltern verachtet in Norwegen zurück. Da Paul das Grab des Vaters nicht verlassen möchte, beschließen sie erstmal in Norwegen zu bleiben und mit Hilfe einer netten Pensionswirtin und eines deutschstämmigen Mitarbeiters im Bergwerk, kann Clara eine Stelle annehmen und ein bescheidenes Auskommen erwirtschaften. Trotz der Ablehnung der „besseren Gesellschaft“ des Ortes findet sie mit ihrer bescheidenen und hilfsbereiten Art schnell auch Freunde. Gleichzeitig spielt Ivar Svartstein, dem das Bergwerk gehört, eine große Rolle in der Stadt und damit auch in Claras Leben. Mit Sofie, der jüngeren Tochter, verbindet Clara allmählich Freundschaft. Es liegt ein Geheimnis über der Familie Svartstein und das betrifft auch die Familie Ordal. Clara findet bald eine Spur zu den schicksalshaften Ereignissen der Vergangenheit. Der Roman ist ein breit angelegter Familien- und Schicksalsroman, der ins Norwegen des 19. Jahrhunderts führt. Die Beschreibungen des Ortes, der Lebensumstände usw sind sehr ausführlich erzählt und gleiten manchmal arg ins Nebensächliche ab. Dafür wird das Gesellschaftsleben des Ortes interessant erzählt und die Autorin bringt sogar leise Ironie an den "feinen" Damen unter. Clara und Sofie sind die Hauptpersonen dieses Familiendramas und beide sind sehr starke, sympathische und aufgeschlossene Frauen, die für den Wandel der Gesellschaft stehen und deshalb auch etwas klischeehaft charakterisiert sind. Aber auch die Dramatik kommt nicht zu kurz, aber mir waren es zu viele Wendungen und Nebenhandlungen, die den Roman breiter, aber nicht tiefer machten.Manchen Handlungsstrang fand ich unglaubwürdig und auch nicht immer logisch. Ich habe mich im Großen und Ganzen gut unterhalten, aber so richtig gepackt hat mich das „Geheimnis der Mittsommernacht“ nicht.

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