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Das Gleichgewicht der Welt

Roman. Ausgezeichnet mit dem Giller Prize 1995 und dem Commonwealth Writers Prize 1996, Best Book

(6)

Man schreibt das Jahr 1975. Der Ort: Bombay. Hier treffen vier Menschen aufeinander, deren Schicksale im Mittelpunkt des Romans stehen. Dina Dalal, eine Frau Anfang Vierzig und seit fast zwanzig Jahren verwitwet; Maneck Kohlah, ein junger Student aus dem Gebiet des Himalajas; Ishvar Darji, ein unglaublicher Optimist und sein widerspenstiger junger Neffe Omprakash - zwei Schneider, die vor den unerträglichen Verhältnissen auf dem Land in die Stadt geflohen sind. Diese vier lernen sich kennen, achten und lieben und werden doch vom Schicksal wieder auseinandergerissen.
Rohinton Mistry holt weit aus und erzählt von den Lebenswegen, die diese Menschen zu dem gemacht haben, was sie sind. Seine großen erzählerischen Bögen führen den Leser von den grünen Tälern des Himalaja bis in die Straßen von Bombay. Er erzählt von Rajaram, dem Haarsammler; dem geschäftstüchtigen Bettlermeister, Herr über eine Bettlerarmee; oder Mr. Valmik, einem Korrekturleser, der eine Allergie gegen Druckerschwärze entwickelt.
»Laß mich ein Geheimnis verraten«, sagt Mr. Valmik zu Maneck. »So etwas wie ein uninteressantes Leben gibt es nicht.« Und dies trifft zu auf die Schicksale, die Rohinton Mistry meisterhaft miteinander verknüpft. »Das Gleichgewicht der Welt« läßt den indischen Subkontinent vor den Augen der Leser entstehen - und es ist ein gewaltiges wie auch gewaltsames Bild einer Gesellschaft, die nur auf den ersten Blick fremd erscheint.

Rezension
"Ein Kosmos, in den man sich nächtelang versenken kann ..." (Brigitte)
Portrait
Rohinton Mistry wurde 1952 in Bombay geboren und lebt nun in Toronto, Kanada. Für seine Romane erhielt er viele Auszeichnungen, u.a. den kanadischen Staatspreis, den Commonwealth-Preis und zuletzt, für ›Die Quadratur des Glücks‹, den Kiriyama-Preis.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 862
Erscheinungsdatum 01.12.1999
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-14583-6
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 190/125/43 mm
Gewicht 525
Originaltitel A Fine Balance
Auflage 17. Auflage
Verkaufsrang 18.593
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Eins meiner Lieblingsbücher“

Birgit Herrmann, Thalia-Buchhandlung Essen


„Das Gleichgewicht der Welt“

Ich habe dieses Buch vor 10 Jahren gelesen, als es in Deutschland erschien. Ich bin kein Indienfan, aber es hat mich in seinen Bann gezogen.
Es erzählt das Leben von vier Personen zwischen 1975-1984 zur Zeit Indira Gandhis, die in Bombay leben und deren Kampf vom Versuch auf- bzw. nicht abzusteigen

„Das Gleichgewicht der Welt“

Ich habe dieses Buch vor 10 Jahren gelesen, als es in Deutschland erschien. Ich bin kein Indienfan, aber es hat mich in seinen Bann gezogen.
Es erzählt das Leben von vier Personen zwischen 1975-1984 zur Zeit Indira Gandhis, die in Bombay leben und deren Kampf vom Versuch auf- bzw. nicht abzusteigen handelt. Eine erschütternde Geschichte, die von vier miteinander verwobenen Schicksalen berichtet und einen weder kalt- noch loslässt.
Dieser Roman gibt Einblicke in die politische sowie soziale Situation durch alle Kasten hindurch., die einen lange nach dem Ende immer noch beschäftigt.

„Eine höchst intensive, herzzerreissende Lektüre“

Andreas Hack, Thalia-Buchhandlung Bonn

Mistry erzählt in dem Roman "Das Gleichgewicht der Welt" von vier Menschen,
die der Zufall in Bombay zusammenführt. Diese vier versuchen mit Witz und
Phantasie ihr Glück zu finden; trotzdem sind am Ende ihre Lebensträume
zerstört.

Im Umfeld dieser vier Schicksale erlebt der Leser Geschichten, die durch
ihre teils brutale, teils
Mistry erzählt in dem Roman "Das Gleichgewicht der Welt" von vier Menschen,
die der Zufall in Bombay zusammenführt. Diese vier versuchen mit Witz und
Phantasie ihr Glück zu finden; trotzdem sind am Ende ihre Lebensträume
zerstört.

Im Umfeld dieser vier Schicksale erlebt der Leser Geschichten, die durch
ihre teils brutale, teils anrührende Absurdität faszinieren. Ob Slumbewohner
oder Grossgrundbesitzer, Bettlermeister oder Krüppel, keiner entkommt den
strengen Regeln der Gesellschaft, die jedes Leben in engen Bahnen festlegen.
Ein Aufbegehren gegen die strengen (Kasten-) Regeln oder jeder andere
Versuch, sich ein Stück Freiheit zu erkämpfen, endet hier durch
verhängnisvolle Verknüpfungen im Fiasko.

"Das Gleichgewicht der Welt" ist ein spannender, intensiver Roman, der mich
auch als erzählte Landeskunde Indiens faszinierte. Was diesen Roman für mich
wirklich einzigartig macht, das ist der gewitzte Lebensmut, der mitten im
Elend aufblitzt, die Daseinsfreude, der Humor, den die strauchelnden Helden
ihrem Schicksal entgegensetzen.

Am Ende des Buches ist einem, als habe man gerade einige neue, gute Freunde
gefunden, so nahe geht einem das Schicksal der Figuren.

Eines meiner einprägsamsten Leseerlebnisse .

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein faszinierendes Buch über Indien indem die verschiedenen Schicksale gekonnt miteinander verflochten werden. Ein intensives Leseerlebnis, das einen nicht mehr loslässt. Ein faszinierendes Buch über Indien indem die verschiedenen Schicksale gekonnt miteinander verflochten werden. Ein intensives Leseerlebnis, das einen nicht mehr loslässt.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Sie fahren nach Indien und suchen guten Lesenstoff? Hier ist er, der von den fast allen verehrte Schriftsteller!!! Sie fahren nach Indien und suchen guten Lesenstoff? Hier ist er, der von den fast allen verehrte Schriftsteller!!!

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Kundenbewertungen


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Das ureigenste Wesen des Menschen
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 02.10.2016

Zitat: »Man muss ein feines Gleichgewicht zwischen Hoffnung und Verzweiflung einhalten.« Er hielt inne und dachte darüber nach, was er gerade gesagt hatte. »Ja«, wiederholte er, »letztendlich ist alles eine Frage des Gleichgewichts.« Ich habe lange darüber nachgedacht, was ich in meiner Rezension zu diesem Buch schreiben könnte - diesem monumentalen... Zitat: »Man muss ein feines Gleichgewicht zwischen Hoffnung und Verzweiflung einhalten.« Er hielt inne und dachte darüber nach, was er gerade gesagt hatte. »Ja«, wiederholte er, »letztendlich ist alles eine Frage des Gleichgewichts.« Ich habe lange darüber nachgedacht, was ich in meiner Rezension zu diesem Buch schreiben könnte - diesem monumentalen Epos, das seine enorme emotionale Wucht gerade dadurch entfaltet, dass es den Blick nicht nur auf die dramatischen Ereignisse, sondern auch auf die kleinsten Dinge richtet. Die feinen Nuancen. Das Nichtgesagte. Die Zwischentöne. Mal ist das Buch ein farbenfrohes Spektakel, dann wieder eine zarte Szenerie leiser Philosophie. Manchmal war ich schockiert von der gnadenlos geschilderten Gewalt und dem Elend, dann wieder musste ich lachen, und mehr als einmal standen mir die Tränen in den Augen. Sei gewarnt, Leser: dies ist kein Buch, das beschönigt, und es ist auch kein Buch für erzwungene Happy Ends. Und dennoch ist es ein Buch, das verzaubert und bereichert. Das Indien, dass Rohinton Mistry hier zum Leben erweckt, wirkte auch mich oft wie eine gänzlich fremde Welt, manchmal fast schon bizarr in ihrer Andersartigkeit. Aber dann stutzt man und erkennt sich auf einmal wieder in den Menschen, die diese Welt bevölkern. Denn deren Wünsche, Träume und Hoffnungen mögen zwar herzzerreißend bescheiden sein, aber dennoch vertraut. In meinen Augen ist dem Autor nichts Geringeres gelungen, als das ureigenste Wesen des Menschen auf Papier zu bannen. Was ist Schmerz? Was ist Trauer? Was ist Ungerechtigkeit? Gerade wenn man als Leser glaubt, man könnte nicht mehr ertragen, stellen sich neue Fragen. Was ist Glück? Was ist Freundschaft? Was ist Hilfsbereitschaft? Das Gleichgewicht der Welt. Der Autor belehrt den Leser nicht, sondern lässt ihn die Antworten selber entdecken. Im Mittelpunkt der Geschichten stehen vier Charaktere an der unsicheren Grenze zwischen Armut und vollkommener Verelendung. Die Augen der Witwe Dina Dalal werden langsam zu schwach zum Nähen, aber ihr Stolz erlaubt es ihr nicht, ihren wohlhabenden Bruder um Hilfe zu bitten. Daher bringt sie in ihrer winzigen Wohnung nicht nur den jungen Studenten Maneck als zahlenden Gast unter, sondern richtet auch eine Werkstatt für zwei Schneider ein, die in ihrem Auftrag nähen - den optimistischen Ishvar und seinen wütenden Neffen Om. Herrscht am Anfang noch gegenseitiges Misstrauen, wächst die ungleiche Zweckgemeinschaft doch schnell zusammen zu einer Art Familie, die gemeinsam den turbulenten Zeiten trotzt. Der Autor beschreibt seine Charaktere so lebendig und glaubhaft, dass man einfach mit ihnen mithoffen und mitleiden muss. Er zeigt an ihnen das ganze Elend der niederen Kasten, aber sie verkommen dabei nicht zu Stereotypen. Kein Charakter ist nur böse oder nur gut, egal wie extrem manche auf den ersten Blick erscheinen. Mitgefühl und Hilfe kommen oft aus der unerwartetsten Ecke, und manchmal stellt man fest, dass schreckliche Dinge nicht aus Boshaftigkeit, sondern aus Hilflosigkeit oder Angst geschehen. Ich war sehr beeindruckt davon, was für ein lebendiges Bild vom Indien dieser Zeit das Buch zeichnet, von seiner Politik und seinen gesellschaftlichen Umstürzen. Man kann viel daraus lernen, und dennoch ist es kein trockenes Geschichtsbuch, sondern eine originelle, mitreißende Geschichte, deren Sog ich mich nicht entziehen konnte. Für mich ist es allerdings kein Buch, das man schnell nebenher lesen kann! Man muss jedem Kapitel genug Zeit geben, man muss mitdenken und mitfühlen, sonst betrügt man sich selbst um ein Leseerlebnis, das lange nachhallt. Außerdem braucht man ab und zu einfach eine Verschnaufpause, denn immer wenn man denkt, jetzt kann es für unsere Helden doch unmöglich noch schlimmer kommen, kommt es schlimmer. Und dennoch will man weiterlesen, weiterlesen, weiterlesen... Zumindest ging es mir so. Der Schreibstil strotzt nur so vor Atmosphäre und ist mal wortgewaltig, mal leise. Er beherrscht die volle Bandbreite der Emotionen, von schwärzester Verzweiflung bis hin zu augenzwinkerndem Humor. Einfach wunderbar, und auch die Übersetzung erschien mir sehr gelungen. Fazit: Was für ein unglaubliches Epos... Auf 864 Seiten beschwört Rohinton Mistry das Bild einer Welt herauf, die uns gänzlich fremd ist und uns dennoch den Spiegel vorhält: Indien im Jahr 1975, mit all seinen Unruhen und Umstürzen. Zwei Schneider aus der niedersten Kaste, ein junger Student und eine verzweifelte Witwe werden von ihrer jeweiligen Notsituation zu einer widerwilligen Wohn- und Arbeitsgemeinschaft gemacht, und der Leser verfolgt mit angehaltenem Atem, wie sie in den darauffolgenden Jahren vom Schicksal gebeutelt werden. Das Buch macht es einem nicht leicht. Meines Erachtens sollte man mit der Erwartung an die Geschichte herangehen, dass sie einem immer mal wieder auf grausamste Weise das Leserherz brechen wird, denn der Autor ist gnadenlos gegenüber seinen Charakteren. Aber es ist dennoch ein lohnendes Leseerlebnis, das ich kein bisschen bereue und das ich auch weiterempfehlen würde! Manchmal sind die bewegendsten Bücher die, die auch ein bisschen wehtun.

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Wunderbar!
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 13.01.2012

Je weiter man in diesem Buch liest, desto mehr fesselt es einen! Man wird auf wunderbare Weise mithinein genommen in die unterscheidlichen Lebensgeschichten der Charaktere, die so verschiedenartig sind, wie Menschen eben sind. Besonders anregend finde ich, dass das Buch viele Themen in Bereich sozialer Gerechtigkeit und Menschenwürde anspricht.... Je weiter man in diesem Buch liest, desto mehr fesselt es einen! Man wird auf wunderbare Weise mithinein genommen in die unterscheidlichen Lebensgeschichten der Charaktere, die so verschiedenartig sind, wie Menschen eben sind. Besonders anregend finde ich, dass das Buch viele Themen in Bereich sozialer Gerechtigkeit und Menschenwürde anspricht. Ich habe mir beim Lesen viele Fragen gestellt und bin mit Freunden darüber ins Gespräch gekommen. zB: Ist Vertrauen das einzige, was Tiefe im Leben schaffen kann? Absolut empfehlenswert!

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Ergreifend!
von A. Grembocki aus Kiel am 11.08.2010

Dieses Buch ist ein Muss! Rohinton Mistry beschreibt in seinem Roman Indien in seiner ganzen pulsierenden Fülle. Ein so intensives Lesevergnügen, das uns zeigt wie schnell das Schicksal vorbestimmte Lebenswege verändern und beeinflussen kann. Ein Buch, welches man nicht mehr vergisst.

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Die Entstehung einer Patchworkdecke
von rebellyell666 aus Münster am 28.08.2009

Inhalt: Dina Dilal, Maneck Kolah, Ishvar und Omprakash Darji. Vier Menschen begegnen sich wegen Geldprobleme in Indien Ende der siebziger Jahre. Erzähl-/Schreibstil: Mistry ist meine erste Berührung mit einem indischen Autor und so muss ich sagen, dass ich sehr fasziniert von seinem Stil bin. Einfache Worte, auch mal etwas ausgeschmückter, benutzt er,... Inhalt: Dina Dilal, Maneck Kolah, Ishvar und Omprakash Darji. Vier Menschen begegnen sich wegen Geldprobleme in Indien Ende der siebziger Jahre. Erzähl-/Schreibstil: Mistry ist meine erste Berührung mit einem indischen Autor und so muss ich sagen, dass ich sehr fasziniert von seinem Stil bin. Einfache Worte, auch mal etwas ausgeschmückter, benutzt er, um schwierige Situationen für den Leser greifbarer zu machen. Er erzählt sehr sachlich, ohne richtige politische Stellung, er lässt vielmehr seine Protagonisten oder fremde Menschen sprechen. Sein Stil drückt viele Emotionen und Wendungen aus, die er glaubhaft herüber bringt. So fesselt er den Leser mit Lebensweisheiten, die einfach auf den Punkt genau sind und nicht überladen wirken. Meine Meinung: Ein wertvolles Buch für die Weltliteratur. Jeder, der sich mit Indien auseinander setzen möchte und von den stundenlangen Bollywoodfilmen genervt ist und dieser freundlichen Ausstrahlung nicht traut, sollte Mistry gelesen haben! Mistry brachte mir Indien so viel näher, dass ich Bilder im Kopf hatte, von Menschen, die ihr Leben unter den gegebenen Umständen, versuchen, irgendwie zu meistern. Die Politik ist hier natürlich der zentrale Punkt: Massensterilisationen werden an Menschen durchgeführt. Sogar mehrere Male, nur um die Quote zu erfüllen. Auf der anderen Seite gibt es Bettler, die nichts anderes mehr vom Leben erwarten und sogar weites gehend glücklich mit ihrer Situation sind! Dieses Durcheinander von Menschen, die schon gar nicht mehr auf eine bessere Zukunft hoffen, hat mir zunächst Mitleid in den Körper und meinen Kopf getrieben. Doch als ich mich näher damit befasste, musste ich dem doch meinen Respekt gegenüber diesen Menschen entgegen setzen. Vielleicht gibt es keine identische Situation, wie es den vier Protagonisten ergeht, aber es gibt mit Sicherheit Vergleichsbeispiele, die in diesem Moment bangen, hoffen oder auf nur für den nächsten Tag leben. Am Anfang zog Mistry mich mit auf seine Erzählreise und berichtete von der Witwe Dina, den Schneidern Ishvar und Om und dem Studenten Maneck beinahe von Kindesbeinen an, so dass man rund um die Figur alles erfuhr und keine Fragen offen blieben. Diese Teile fand ich sehr wichtig, denn der Leser wurde von Mistry nicht mit Häppchen gefüttert, sondern mit Fakten und Anleitungen für die weitere Geschichte. Ich konnte dem gut folgen und war auch nicht verwirrt, weil er die vier Teile schön nacheinander geschildert hatte. Als er damit geendet hatte, fügte er die vier Personen nur noch für sich zusammen: Dina benötigte zwei Schneider, weil ihre Augen die Arbeit nicht mehr hergaben. Weiterhin nahm sie Maneck als "zahlenden Gast" auf. Somit konnte sie weiterhin die Miete und die weiteren Kosten aufbringen. Sprich, die vier griffen sich gegenseitig unter die Arme, um den "Ausnahmezustand", durchzuhalten. Fazit: Mistry ist ein Erzähler der besonderen Art. Sachlich und nüchtern lenkt er von dem Bollywood-Schema ab, verteilt aber auch hier und da Emotionen, damit der Leser mitfühlen kann. Für jede Geschichte hat er einen Stofffetzen, den Dina an ihre Decke nähen kann. Und so erzählt die Decke hinterher ihre Entstehungsgeschichte, die Mistry nur noch zu Papier bringen musste! Mein Eindruck: Mein Highlight 2009!

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5 Sterne sind eigentlich noch zu wenig...
von einer Kundin/einem Kunden aus Bautzen am 31.03.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Das Gleichgewicht der Welt lässt mich traurig und ratlos zurück. Noch lange wird mich das Schicksal dieser Menschen beschäftigen. Ein zutiefst anrührendes Buch, welches mich oft schockiert hat. Man leidet mit, man lacht mit, man denkt viel nach, beim Lesen und noch lange nachher. Ich denke besser kann man... Das Gleichgewicht der Welt lässt mich traurig und ratlos zurück. Noch lange wird mich das Schicksal dieser Menschen beschäftigen. Ein zutiefst anrührendes Buch, welches mich oft schockiert hat. Man leidet mit, man lacht mit, man denkt viel nach, beim Lesen und noch lange nachher. Ich denke besser kann man nicht sagen, wie wertvoll dieses Buch ist.

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden aus Hilden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Sehr einfühlsamer Roman, der sehr lange in Erinnerung bleibt. Ganz wunderbar poetisch geschrieben. Schön!

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