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Das größere Wunder

Roman

(4)

Packend, klug, existenziell
Jonas ist Tourist in einer Todeszone, er nimmt an einer Expedition zum Gipfel des Mount Everest teil. Während des qualvollen Aufstiegs hängt er seinen Erinnerungen nach. An seine wilde Kindheit, an das grausame Schicksal seines Bruders Mike, an seine endlosen Reisen nach Havanna, Tokio, Jerusalem und Oslo. Und schließlich an die magische Begegnung mit Marie, seiner großen Liebe, die sein ganzes Leben verändert hat. Thomas Glavinics Roman ist eine Expedition ins Ungewisse - ein unvergleichliches Buch, packend und verstörend zugleich, von einer enormen Suggestivkraft. Und ein Buch der Liebe.

Rezension
"Der Autor ist ein Meister, Abgründe, die unter der Oberfläche lauern, brillant einzufangen und er wird so zum radikalen Chronisten der menschlichen Existenz."
Josef Weiß-Cemus, BR 2, Diwan 25.04.2015
Portrait

Thomas Glavinic wurde 1972 in Graz geboren und arbeitet seit 1991 als freier Schriftsteller. 1998 erschien sein viel beachtetes Debüt ›Carl Haffners Liebe zum Unentschieden‹, das vom ›Daily Telegraph‹ zum Buch des Jahres gewählt wurde. 2001 folgte der Roman ›Der Kameramörder‹, für den Glavinic mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet wurde. Weitere Romane folgten. Thomas Glavinics Werke sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien ›Unterwegs im Namen des Herrn‹. Er lebt in Wien.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 01.04.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14389-9
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 195/173/30 mm
Gewicht 430
Verkaufsrang 4.999
Buch (Taschenbuch)
11,90
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Buchhändler-Empfehlungen

„Atemberaubend und unvergesslich - ein wahres Lesewunder!“

Juliana Grassel, Thalia-Buchhandlung Heidelberg

Jonas nimmt an einer waghalsigen Expedition zum Gipfel des Mount Everest teil. Auf dem Weg nach oben lässt er sein Leben Revue passieren. Besonders einschneidende Erlebnisse ebenso wie Kleinigkeiten, die dennoch von großem Wert sind. Während des Lesens hatte ich das Gefühl live dabei zu sein. Ein unbeschreibliches und unvergessliches Jonas nimmt an einer waghalsigen Expedition zum Gipfel des Mount Everest teil. Auf dem Weg nach oben lässt er sein Leben Revue passieren. Besonders einschneidende Erlebnisse ebenso wie Kleinigkeiten, die dennoch von großem Wert sind. Während des Lesens hatte ich das Gefühl live dabei zu sein. Ein unbeschreibliches und unvergessliches Gefühl!

„Große weite Welt“

Florian Kuhrt, Thalia-Buchhandlung Ingolstadt

Dies ist ein Buch über menschliche Grenzen, über die Sehnsucht nach dem Sinn des Lebens, die Suche nach der Vollkommenheit menschlicher Existenz, den Wert der Freundschaft, die Macht des Willens, die Schönheit in allen Dingen und die Kraft der Liebe. Klingt ziemlich groß? Ist es auch.
Liest sich wie ein Roman von Helmut Krausser in
Dies ist ein Buch über menschliche Grenzen, über die Sehnsucht nach dem Sinn des Lebens, die Suche nach der Vollkommenheit menschlicher Existenz, den Wert der Freundschaft, die Macht des Willens, die Schönheit in allen Dingen und die Kraft der Liebe. Klingt ziemlich groß? Ist es auch.
Liest sich wie ein Roman von Helmut Krausser in seinen besten Zeiten - ist aber von Glavinic in seiner besten Zeit.


Der Held des Werks heißt (wieder) Jonas, ein autodidaktisch veranlagter, in jeder Hinsicht nahezu perfekter Mensch, dem zum höchsten Glück ein Teil fehlt.
Er weiß nicht, was oder wer es ist, aber er kämpft, er sucht, er wagt, bis er die Liebe seines Lebens trifft.
Als Alles teilbar wird, verschwindet das Bewusstsein um Einsamkeit und Vergänglichkeit.


Wesentlich weniger prosaisch als diese Rezension, in geradezu blanker, nüchterner Wortmacht beschreibt der Autor, wie es sein könnte, in höchsten Höhen zu schweben, zu stürzen, immer wieder aufzustehen, zu kämpfen und den Lohn einzufahren, der einem gebührt.


Ein tolles Buch für begeisterte Bergsteiger - denn der Aufhänger ist nichts geringeres als die Besteigung des Mount Everest - ein Buch für Nachdenkliche, ein Buch für fröhliche und traurige - denn etwas derart optimistisches hat man seit Alexis Sorbas nicht mehr gelesen - und natürlich und vor allem ein Buch, dass man dem besten Freund schenken muss.

Florian Rudewig, Thalia-Buchhandlung Kassel

Durch zwei Handlungsstränge - die Everst-Besteigung und eine unglaubliche Lebensgeschichte - hält der Roman eine ungeheure Spannung. Ein Meisterstück! Das größere Wunder ist Liebe. Durch zwei Handlungsstränge - die Everst-Besteigung und eine unglaubliche Lebensgeschichte - hält der Roman eine ungeheure Spannung. Ein Meisterstück! Das größere Wunder ist Liebe.

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Wer ist man ohne Liebe? Jonas ist auf einer abenteuerlichen und selbstmörderischen Bergtour auf der Suche nach Antworten. Ganz nahe, fesselnde und philosophische Geschichte. Wer ist man ohne Liebe? Jonas ist auf einer abenteuerlichen und selbstmörderischen Bergtour auf der Suche nach Antworten. Ganz nahe, fesselnde und philosophische Geschichte.

V. Huttner, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Eine wunderbar erzählte, packende Geschichte, die unter die Haut geht. Nicht nur eine Reise auf den höchsten Gipfel der Welt, sondern auch eine Suche nach dem eigentlichen Ich. Eine wunderbar erzählte, packende Geschichte, die unter die Haut geht. Nicht nur eine Reise auf den höchsten Gipfel der Welt, sondern auch eine Suche nach dem eigentlichen Ich.

Petra Dressing, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

Eine toller Abenteuerroman über die Besteigung des Mount Everest, dazu eine tolle Kindheitserzählung und eine wunderschöne Liebesgeschichte, der man fasziniert folgt - Klasse! Eine toller Abenteuerroman über die Besteigung des Mount Everest, dazu eine tolle Kindheitserzählung und eine wunderschöne Liebesgeschichte, der man fasziniert folgt - Klasse!

„Der Gipfel des Lebens“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Jonas und Mike wachsen mit Werner bei dessen Opa, Picco, auf. Sie genießen eine freie, fast unbeschwerte Kindheit mit Streichen und jede Menge Mutproben.
Jetzt ist Jonas erwachsen, ziel- und ruhelos und Teil einer Expedition zum Gipfel des Mount Everest.

Wir erleben seine Qualen bei der Besteigung, seine Entberungen und sein Lebenswille
Jonas und Mike wachsen mit Werner bei dessen Opa, Picco, auf. Sie genießen eine freie, fast unbeschwerte Kindheit mit Streichen und jede Menge Mutproben.
Jetzt ist Jonas erwachsen, ziel- und ruhelos und Teil einer Expedition zum Gipfel des Mount Everest.

Wir erleben seine Qualen bei der Besteigung, seine Entberungen und sein Lebenswille und während dessen, die Geschichte seines Lebens. Beides ist wunderbar erzählt, eindringlich und sehr spannend. Es wird eine Reise zum Gipfel und zu sich selbst die den Leser noch lange beschäftigt.

„Wundervoll“

Martina Wolf, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Auf die Frage, was er einmal werden will, antwortet der 10-jährige Jonas: "Ich will der werden, der ich bin. Jeder ist jemand, und besser kann er nicht werden, und wenn er es doch wird, ist er nicht glücklich." Dank des großartigen Thomas Glavinic dürfen wir Jonas durch dessen turbulente Kindheit, kreuz und quer von einem Ende der Welt Auf die Frage, was er einmal werden will, antwortet der 10-jährige Jonas: "Ich will der werden, der ich bin. Jeder ist jemand, und besser kann er nicht werden, und wenn er es doch wird, ist er nicht glücklich." Dank des großartigen Thomas Glavinic dürfen wir Jonas durch dessen turbulente Kindheit, kreuz und quer von einem Ende der Welt zum anderen, auf seiner Suche nach seinen Grenzen, nach der großen Liebe und dem Sinn des Leben begleiten. Das ist oft amüsant, oft traurig, mitunter spannend wie ein Thriller. Und dabei so schön und klug - ganz große Klasse!

„Vorsicht: E Book Reader versagen manchmal den Dienst bei Minus 30 Grad. Bücher nie!“

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss


Dieser Roman ist Glavinics literarischer Gipfelsturm. Seine vorherigen - wahrlich nicht schlechten - wirken wie Basislager und Höhentraining für den finalen Anstieg, denn die Luft ist dünn auf den 8000ern der Literatur.

Unbändiger Wille, Kondition und Mut, auch Rückschlägen und eisiger Luft zu trotzen, sind unabdingbar. Für Glavinic

Dieser Roman ist Glavinics literarischer Gipfelsturm. Seine vorherigen - wahrlich nicht schlechten - wirken wie Basislager und Höhentraining für den finalen Anstieg, denn die Luft ist dünn auf den 8000ern der Literatur.

Unbändiger Wille, Kondition und Mut, auch Rückschlägen und eisiger Luft zu trotzen, sind unabdingbar. Für Glavinic wie Jonas,- enigmatisch sind sie beide. Gehen ihren Weg, wo andere abdrehten oder umkehrten. Haben eine Vision und bleiben ihr treu. Haben Geschichte und verarbeiten sie.

"Zwischendurch gelang es ihm, über ein Jahr lang mit niemandem ein Wort zu wechseln, die üblichen Floskeln an Sicherheitskontrollen und Rezeptionen ausgenommen. Er wurde zum Geist, er flog durch die Welt mit einem Bewusstsein, das sich mehr und mehr von dem der anderen Menschen entfernte. Immer wieder musste er sich selbst zurückrufen, um sich nicht im Getöse dieses Nichts zu verlieren. Zugleich wusste er, wenn es einen Weg gab, zu irgendeiner Form von Befreiung oder Erkenntnis zu gelangen, dann war es dieser. Unglücklich war er selten, glücklich nie."

Das muss man ersteinmal schaffen. Und vor allem so prägnant formulieren. Glavinic ist kein Schwätzer, und was kühl und nüchtern berichtet daherkommen mag, enthält mehr denn eine erzählerische Gletscherspalte, in der man sich unversehens verlieren kann. So solipsistisch Jonas auch daherkommen mag, so gekonnt versteht TG es, im Text Andockluken zu schaffen, Türen zu öffnen, die wir hereingehen können, - oder auch nicht.

Lange, lange nicht mehr, habe ich so lange für etwas mehr als 500 Seiten gebraucht. Man liest eben nicht nur, man erlebt. Denn ein bisschen Jonas steckt in uns allen. Vielleicht sind wir nur nicht ganz so mutig, so zu leben, die Dinge so auszuleben, wie er.(Up to us!)

Nun hat ein Texter auf dem rückwärtigen Schutzunschlag einen Eispickel in das Buch geschlagen, der es schnell auf: große Liebesgeschichte und langer Selbstfindung bis dorthin reduziert. Ja, es ist eine wunderschöne, große und tragische Liebesgeschichte, - aber eben weitaus mehr! Ja, es ist eine Selbstfindungsgeschichte, - aber eben noch weitaus mehr. Dieser Roman ist wie eine Sommerwiese, auf der sie liegen können, um die Bienen zu beobachten. Die Kornblumen, die sich im Wind beugenden Grashalme. Sie können aber auch die Flugzeuge am Himmel beobachten, sich verändernde Wolkenformationen etc.pp. Sie können aber auch einfach nur genießen und sinieren. Und über sich selbst nachdenken. - Z.B. Oder eine Wohnung in Rom mieten, oder ein fünfstöckiges Baumhaus bauen - oder einfach nur einen Abhang mit 80 Sachen auf Ihrem Fahrrad herabrasen... Oder an die Maries in Ihrem Leben denken...

Wen dieses Buch nicht packt, schüttelt, in Fieberschübe stürzt, euphorisch und deprimiert zugleich zurücklässt, der : möge nie wieder eine Rezension von mir lesen, noch sich jemals wieder einen Roman von mir in Neuss empfehlen lassen.

Genau für das Erlebnis dieses einen Buches, lese ich vorher gern 100 andere, um eben dieses eine zu finden. Und nachhaltig beeindruckt zu sein. Folgen Sie Jonas. Nehmen Sie sofort eine Sauerstoffmaske zur Hilfe. Mir hats den Atem verschlagen!

„der mount Everest des Lebens...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Das ist kein Bergsteigerroman im üblichen Sinne , wenn er auch absolut existenziell ist und die ganz großen Sinnfragen des Lebens stellt. Jonas ist ein durch die Welt getriebener, rastloser unruhiger Mensch, der immer wieder seine Grenzen erfahren, erleben und überwinden muss - bis er Marie trifft und erlebt, dass auch diese Beziehung Das ist kein Bergsteigerroman im üblichen Sinne , wenn er auch absolut existenziell ist und die ganz großen Sinnfragen des Lebens stellt. Jonas ist ein durch die Welt getriebener, rastloser unruhiger Mensch, der immer wieder seine Grenzen erfahren, erleben und überwinden muss - bis er Marie trifft und erlebt, dass auch diese Beziehung eine Gratwanderung ohne doppelten Boden ist.Das Buch ist anstrengend , intensiv und kostet Kraft, aber es lohnt sich - ähnlich wie bei einer Berbesteigung ist der Ausblick vom Gipfel ist grandios...

„Gigantisch“

Julia Weßbecher, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Glavinic neuer Roman handelt von einer Mount Everest Besteigung. Es ist jedoch kein Bergsteigerroman sondern es geht darin um existentiellen Dinge des Lebens und der Liebe.
Glavinic ist dabei ein ganz großer Roman gelungen dem es an nichts fehlt.

Große Begeisterung !
Glavinic neuer Roman handelt von einer Mount Everest Besteigung. Es ist jedoch kein Bergsteigerroman sondern es geht darin um existentiellen Dinge des Lebens und der Liebe.
Glavinic ist dabei ein ganz großer Roman gelungen dem es an nichts fehlt.

Große Begeisterung !

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Das Problem: ich vergleiche all seine Bücher mit " die Arbeit der Nacht ". Daran kommt bisher keines, dieses auch nicht. Trotzdem sehr gut mit spannender Geschichte geschrieben. Das Problem: ich vergleiche all seine Bücher mit " die Arbeit der Nacht ". Daran kommt bisher keines, dieses auch nicht. Trotzdem sehr gut mit spannender Geschichte geschrieben.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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unbedingt lesen
von einer Kundin/einem Kunden am 09.02.2016

Das ist mit Abstand das beste Buch das ich in den letzten Monaten gelesen habe! Thomas Glavinic schreibt fesselnd, die 2 Erzählstränge machen das Buch sehr spannend. Alle Bücher von Hr. Glavinic sind sensationell er ist einer der beste deutschsprachige jungen Autoren!!! Ja ich glaube "jung" darf man noch... Das ist mit Abstand das beste Buch das ich in den letzten Monaten gelesen habe! Thomas Glavinic schreibt fesselnd, die 2 Erzählstränge machen das Buch sehr spannend. Alle Bücher von Hr. Glavinic sind sensationell er ist einer der beste deutschsprachige jungen Autoren!!! Ja ich glaube "jung" darf man noch sagen :-)

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Wunderbar
von einer Kundin/einem Kunden am 30.03.2015

Jonas, der so vieles erlebt und doch nur eines sucht, ist auf dem Weg zum Mount Everest. Zwischen den Auf- und Abstiegen zu den einzelnen Basislagern, stellt er sich der Einsamkeit und der Angst. Er resümiert sein Leben, das geprägt ist von der Suche nach Freiheit, Liebe und Sehnsucht.... Jonas, der so vieles erlebt und doch nur eines sucht, ist auf dem Weg zum Mount Everest. Zwischen den Auf- und Abstiegen zu den einzelnen Basislagern, stellt er sich der Einsamkeit und der Angst. Er resümiert sein Leben, das geprägt ist von der Suche nach Freiheit, Liebe und Sehnsucht. Eine facettenreiche faszinierende Geschichte; meine absolute Leseempfehlung

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großes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 18.03.2015

Jonas ist auf dem Weg zum höchsten Berg der Welt. Körperlich in sehr guter Verfassung, seelisch eher weniger, traut er sich diese Herausforderung durchaus zu. Um sich an diese Extremsituation und den ständigen Sauerstoffmangel zu gewöhnen, trainiert er Auf-und Abstieg von einem Camp zum nächsten. Das Alleinsein in dieser... Jonas ist auf dem Weg zum höchsten Berg der Welt. Körperlich in sehr guter Verfassung, seelisch eher weniger, traut er sich diese Herausforderung durchaus zu. Um sich an diese Extremsituation und den ständigen Sauerstoffmangel zu gewöhnen, trainiert er Auf-und Abstieg von einem Camp zum nächsten. Das Alleinsein in dieser Todeszone, die extremen Bedingungen lassen Jonas immer wieder gedanklich in seine Vergangenheit rutschen. ..... Jonas und Werner sind beste Freunde seit er denken kann. Seinem Zwillingsbruder Mike aber,gehört seine ganze Liebe. Mike, dem die Nabelschnur bei der Geburt die Luft abgeschnürt hat. Er versucht ihn vor den Gemeinheiten seiner Mutter und deren LIebhabern zu beschützen. Ein wahrer Glücksfall, als er mit Mike vom Großvater seines besten Freundes aufgenommen wird. In der Obhut des Großvaters können sich die Buben frei entfalten. Ein beinahe sorgenfreies Leben. Und da wäre noch seine Freundin Marie, von der er getrennt ist........ "Das größere Wunder" von Thomas Glavinic ist wieder ein großes Lesevergnügen.

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Das ist der absolute Wahnsinn
von Ulrike Seine aus Rheine am 14.10.2014
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Selten habe ich ein Buch gelesen, welches mich so sehr gefesselt hat. Hauptakteur ist Jonas und zu Beginn des Buches treffen wir ihn in einem Camp im Basislager der Bergsteiger, die den höchsten Gipfel der Erde besteigen wollen: den Mount Everest. Dieser Roman hat zwei Erzählstränge; Kindheit und Jugend... Selten habe ich ein Buch gelesen, welches mich so sehr gefesselt hat. Hauptakteur ist Jonas und zu Beginn des Buches treffen wir ihn in einem Camp im Basislager der Bergsteiger, die den höchsten Gipfel der Erde besteigen wollen: den Mount Everest. Dieser Roman hat zwei Erzählstränge; Kindheit und Jugend und Erwachsenenalter von Jonas. Schon die Kindheit, die Jonas und sein behinderter Zwillingsbruder mit ihrem gemeinsamen Freund Werner bei dessen Großvater Picco verbringen ist ungewöhnlich. Als junger Erwachsener ist Jonas allein. Picco, sein Bruder und sein bester Freund sind tot und er Erbe eines Vermögens, das er in seinem Leben nicht wird ausgeben können. Während der rastlosen Reisen, die sich anschließen, lernt er Marie kennen und lieben. Aber auch diese Beziehung zerbricht. Und jetzt sind wir wieder im Basislager, die Kälte kriecht dem Leser durch die Seiten und auch der Wille, trotz aller Gefahren, aller Ängste den höchsten Welt der Erde zu besteigen. Thomas Glavinic ist ein Meisterwerk gelungen. Von diesem Buch geht ein Sog aus, der den Leser die Realität völlig vergessen läßt. Lesen Sie von diesem Autor unbedingt auch: Im Namen des Herrn. Da fließt der Alkohol reichlich und ich garantiere Ihnen einen Rausch, ohne selbst einen Schluck zu trinken.

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von einer Kundin/einem Kunden aus Hilden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein großartiges Buch über Mut, Freundschaft, die Liebe und schließlich auch die Möglichkeit, über sich hinauszuwachsen. Tipp: Der Everest ist nicht zufällig auf dem Cover. Super!!

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Eine ganz spezielle Erfahrung
von Iris Friedl am 02.12.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die Geschichte wird auf zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt welche von Kapitel zu Kapitel gewechselt wird. In der Gegenwart, campiert Jonas im Basis Lager des Mount Everest wo er sich für den Aufstieg akklimatisiert, um dann in die Vergangenheit zu wechseln in der seine Kindheit beschrieben wird. Es sei gesagt dass... Die Geschichte wird auf zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt welche von Kapitel zu Kapitel gewechselt wird. In der Gegenwart, campiert Jonas im Basis Lager des Mount Everest wo er sich für den Aufstieg akklimatisiert, um dann in die Vergangenheit zu wechseln in der seine Kindheit beschrieben wird. Es sei gesagt dass ich vor diesem Buch noch nie etwas von Thomas Glavinic gelesen hatte und dementsprechend unvorbereitet anfing mich mit dem Buch zu beschäftigen. Die Schreibweise, die Charaktere, die Geschichte... das alles hat mich von Anfang an gebannt und nach der letzten Seite vollkommen begeistert zurück gelassen. Das einzige kleine Manko das ich gefunden habe, das mir persönlich aber etwas das Lesen schwer gemacht hat war Jonas Charakter als Kind. Grundlegende Psychologische und Weltliche Fragen, wie: Wer bin ich und wo will ich hin, scheinen für den kleinen Jungen kein Problem zu sein. Für mich persönlich aber war es etwas schwer nachvollziehbar, wie ein Junge auf die Frage was er werden will, antwortet: "Ich glaube man ist schon jemand. Jeder ist jemand, und besser als das kann er nicht werden. Er kann nichts anderes werden, und wenn er es doch wird, ist er nicht glücklich." Große Worte für einen jungen Burschen. Ansonsten ein grandioses Werk von einem großen Österreichischen Autor.

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Das größere Wunder
von einer Kundin/einem Kunden am 20.10.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Der Protagonist des Buches, Jonas, sind wir schon in den Büchern „Die Arbeit der Nacht“ und „Das Leben der Wünsche“ begegnet, dennoch sind diese 3 Bücher unabhängig von einander. Der neue Roman schildert abwechselnd Jonas als heranwachsender Junge und Jonas als Erwachsen unterwegs in die Welt wo er schließlich sich... Der Protagonist des Buches, Jonas, sind wir schon in den Büchern „Die Arbeit der Nacht“ und „Das Leben der Wünsche“ begegnet, dennoch sind diese 3 Bücher unabhängig von einander. Der neue Roman schildert abwechselnd Jonas als heranwachsender Junge und Jonas als Erwachsen unterwegs in die Welt wo er schließlich sich auf den Weg auf den Gipfel macht. Jonas ist auf der Suche nach der Liebe. Dieser Roman ist spannend mit den wechselnden Zeiten aufgebaut und richtig gut zum Lesen!

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Größere Wunder
von Maria Laner aus St.Johann am 10.10.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Wie schon in den unabhängigen, vorangegangenen Romanen „Die Arbeit der Nacht“ und „Das Leben der Wünsche“, nennt sich der Hauptprotagonist in Glavinics neuen Buch Jonas. Der intelligente Junge, der mit seinem behinderten Bruder Mike, bei Picco, dem Großvater von Jonas besten Freund Werner, aufwächst. Picco beschützt sie und ermöglicht... Wie schon in den unabhängigen, vorangegangenen Romanen „Die Arbeit der Nacht“ und „Das Leben der Wünsche“, nennt sich der Hauptprotagonist in Glavinics neuen Buch Jonas. Der intelligente Junge, der mit seinem behinderten Bruder Mike, bei Picco, dem Großvater von Jonas besten Freund Werner, aufwächst. Picco beschützt sie und ermöglicht ihnen eine Kindheit die so gut wie keine Regeln hat: Sie verreisen in die Ganze Welt, werden von Privatlehrern unterrichtet und erleben immer waghalsigere Mutproben. Es handelt aber auch vom bereits erwachsenen Jonas, der immer schon vom Mount Everest fasziniert war und sich nun auf den Weg zu dessen Gipfel befindet. Als einer von vielen Massentouristen wandert er von Basislager zu Basislager und geht an seine eigenen Grenzen. Die nach jedem Kapitel wechselnden Sichtweisen, zwischen den heranwachsenden Jonas und dem Mann Jonas, gibt dem Buch meiner Meinung eine ganz besondere Aufbauspannung.

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Antworten werden überbewertet
von einer Kundin/einem Kunden am 10.10.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Der neue Roman von Thomas Glavinic erzählt die Geschichte von Jonas, der unterwegs ist den größten Berg der Welt zu besteigen. Ausführlich erfährt man hier von den Touristenmassen, den wachsenden Müllbergen in den Lagern, den Strapazen in der Todeszone und den nie geborgenen Leichen, die dort oben im ewigen... Der neue Roman von Thomas Glavinic erzählt die Geschichte von Jonas, der unterwegs ist den größten Berg der Welt zu besteigen. Ausführlich erfährt man hier von den Touristenmassen, den wachsenden Müllbergen in den Lagern, den Strapazen in der Todeszone und den nie geborgenen Leichen, die dort oben im ewigen Eis bleiben. Von Fieberschüben heimgesucht, holen Jonas Kindheits- und Jugenderinnerungen heim. Sein Leben wurde geprägt von bedingungsloser Freiheit, Sinnsuche, Verlusten und der größten Liebe. Glavinic bereichert die Leser durch seine Sprache und seiner Philosophie.

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Hervorragend!
von T. Ehlert aus Kiel am 20.09.2013
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Glavinic ist sowieso und generell einer meiner Lieblingsautoren, und nach ein paar "So La La"-Publikationen seinerseits hat mich "Das Größere Wunder" wieder richtig begeistert. Dieses grandios vielschichtig geschriebene Buch bietet wirklich für Jeden etwas: urkomische, tieftraurige und wahnsinnig spannende Situationen reihen sich hier perfekt verknüpft aneinander und nahezu alle... Glavinic ist sowieso und generell einer meiner Lieblingsautoren, und nach ein paar "So La La"-Publikationen seinerseits hat mich "Das Größere Wunder" wieder richtig begeistert. Dieses grandios vielschichtig geschriebene Buch bietet wirklich für Jeden etwas: urkomische, tieftraurige und wahnsinnig spannende Situationen reihen sich hier perfekt verknüpft aneinander und nahezu alle Figuren sind mir in kürzester Zeit ans Herz gewachsen. Tolles, tolles Buch!

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Das größere Wunder. Ganz große Erzählkunst.
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 19.08.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Manchmal sind Buchcover recht irreführend. So auch der Roman „ Das größere Wunder“ von Thomas Glavinic. Wenn ich anfangs dachte,es handelt sich um einen Bergsteigerroman, so wurde ich doch eines bessern belehrt. Wenn auch der Autor die Besteigung des... Manchmal sind Buchcover recht irreführend. So auch der Roman „ Das größere Wunder“ von Thomas Glavinic. Wenn ich anfangs dachte,es handelt sich um einen Bergsteigerroman, so wurde ich doch eines bessern belehrt. Wenn auch der Autor die Besteigung des Mount Everest als Aufhänger benutzt, so handelt es doch von tiefen Gefühlen der Liebe, von der Suche nach dem Sinn des Lebens. Während Jonas an der Expedition zur Besteigung des legendären Berges teilnimmt, welche mit unglaublichen Strapazen, Höhen und Tiefen verbunden ist, lässt er sein bisheriges Leben an sich vorbei ziehen. Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Mike und seinem besten Freund Werner wuchs er bei dem etwas dubiosen Picco auf. Dieser ermöglicht den Jungen ein recht sorgenfreies Dasein. Doch irgendwann wird ihre kindliche, naive Welt brutal zerschlagen. Eine nicht zu stillende Unruhe lässt Jonas durch die Welt ziehen. Bis er seiner großen Liebe Marie begegnet. Sie verändert sein ganzes Leben. Findet er das, wonach er immer gesucht und sich gesehnt hat, das Wunder der Liebe und die ungebändige Lust auf das Leben? Ein Roman von ganz großer Erzählkunst, unbedingt lesen und verschenken. Thomas Glavinic wurde 1972 in Graz geboren. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise, zuletzt den Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Er arbeitet und lebt in Wien.

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Da sein.
von NiWa aus Euratsfeld am 18.10.2015
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch-Download

Jonas ist ein etwas anderer Tourist. Denn er hat eine ganz besondere Umgebung für seinen Abenteuerurlaub gewählt: den Mount Everest. Gleichzeitig mit dem Aufstieg in die Todeszone kommen seine Erinnerungen hoch, die ihm gemeinsam mit dem Berg zu überwältigen drohen. Wer schon einmal ein Buch von Thomas Glavinic gelesen hat, weiß,... Jonas ist ein etwas anderer Tourist. Denn er hat eine ganz besondere Umgebung für seinen Abenteuerurlaub gewählt: den Mount Everest. Gleichzeitig mit dem Aufstieg in die Todeszone kommen seine Erinnerungen hoch, die ihm gemeinsam mit dem Berg zu überwältigen drohen. Wer schon einmal ein Buch von Thomas Glavinic gelesen hat, weiß, dass man sich dabei immer auf ein besonderes Leseerlebnis einlässt. Mit einem einfachen Plot ist es bei Glavinic nicht getan und das ist auch hier der Fall. Jonas besteigt also den Mount Everest. Gemeinsam mit anderen Hardcore-Touristen schleppt er sich von Basislager zu Basislager, kämpft gegen Übelkeit und Erbrechen und später gegen Orientierungslosigkeit und Erfrierungen an. Und in einem der menschenfeindlichsten Gebiete der Welt, denkt er über sein bisheriges Leben nach. Ein Leben genauso besonders wie der Aufstieg selbst. Jonas ist in einem wohlbetuchten Haushalt aufgewachsen. Gemeinsam mit seinem Freund Werner hat er in absoluter Narrenfreiheit gelernt, gelebt, gelacht, jede Art von Unfug getrieben und der ganzen Umgebung oft boshafte Streiche gespielt. Dennoch musste auch er grausame Schicksalsschläge ertragen. Der unverständliche Tod seines Bruders Mike, die Abweisung durch die Mutter bishin zum Verlust seiner Lieben, der ihn als Erwachsenen nicht zur Ruhe kommen lässt. Getrieben von dem Bedürfnis da zu sein, gibt es keinen Ort, an dem er zu sich findet, bis er in einem magischen Augenblick Marie begegnet. Das Thema Mount Everest ist für mich immer wieder interessant. Kaum zu glauben, dass sich ?normale? Menschen monatelang darauf vorbereiten, den höchsten Berg der Welt zu erklimmen, dabei durch Erfrierungen abgetrennte Zehen und Finger und sogar den Tod riskieren, nur um abgekämpft am höchsten Punkt der Welt da zu sein. Und hier gönnt Thomas Glavinic dem Leser einen Blick auf eine dieser Personen, die sich statt des beschaulichen Strandurlaubs für einen Urlaub in der Todeszone entschieden hat. Dazu erschafft er einen selbstbewussten, undurchschaubaren Charakter. Jonas, der macht, was er will, Jonas, der dem Sinn seines Lebens hinterfragt, Jonas, der den höchsten Berg der Welt erklimmen will. Genauso interessant ist allerdings, wie Jonas eben diese Person geworden ist, denn all die bisherigen Ereignisse haben ihn genau hier her - auf den Mount Everest - gebracht. Grundmotiv der Erzählung ist wohl, was wäre, wenn man sich um finanzielle Angelegenheiten keine Gedanken machen müsste. Wie würde man sein? Was würde man tun? Worin läge noch ein Sinn? Denn wenn man sich kaum um etwas bemühen muss, könnte man es wahrscheinlich gar nicht mehr richtig genießen. So ist Jonas eher ein blasser Charakter, der nur mit den Fingern schnippt, um ein Blockhaus zu bauen, ein Museum zu gründen oder eine Yacht zu kaufen. Jedoch funktioniert das nicht, um den Gipfel des Mount Everest zu erreichen oder um die Liebe seines Lebens zu halten. Thomas Glavinic hat mit ?Das größere Wunder? wieder einen verstörenden Roman geschrieben, der ganz seinem bisherigen Werk entspricht. Dieses Buch stimmt nachdenklich, lässt philosophische Betrachtungen sprießen und beschäftigt sich meiner Meinung nach mit der Frage, was muss man tun, um da zu sein?

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