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Das Haus der Madame Rose

Roman

(1)
Paris 1868. Das mehrstöckige Haus in der Rue Childebert wurde bereits geräumt. Viele Gebäude in der Nachbarschaft sind schon abgerissen. Die Witwe Rose Bazelet hat sich im Keller ihres Hauses verschanzt, sie wird es nicht verlassen. Nur ein paar ehemalige Nachbarn wissen Bescheid. Allein zurückgelassen, hält sie Zwiesprache mit ihrem verstorbenen Mann Armand und lässt ihr Leben Revue passieren: ihre Hochzeit und den Einzug in das Haus, die Geburten der Kinder, die Todesfälle, Momente des Glücks und der Trauer und schließlich ein Geheimnis ...
Tatiana de Rosnay beschreibt in ihrem neuen Roman den einsamen Kampf einer Frau gegen die Obrigkeit, und wieder stecken Häuser und Wände voller Erinnerungen und Geheimnisse.
Rezension
′"Eine berührende Geschichte, die beweist, dass manche Häuser tatsächlich eine Seele haben."′  Ruhrnachrichten
Portrait
Tatiana de Rosnay wuchs in Paris und Boston auf und verbrachte mehrere Jahre in England. Seit 1984 lebt sie wieder in Paris. Sie arbeitet für verschiedene Zeitschriften, unter anderem ELLE und Psychologies, und hat mehrere Romane veröffentlicht.
Gaby Wurster, geboren 1958, ist Autorin und freie Übersetzerin aus dem Englischen, Französischen, Griechischen und Italienischen. Sie lebt in Tübingen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 17.09.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8333-0864-2
Verlag Berliner Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 188/116/20 mm
Gewicht 198
Originaltitel Rose
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 52.481
Buch (Taschenbuch)
8,99
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„Die Seele der Häuser sind die Menschen, die darin leben...“

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Wie schon in Sara' Schlüssel beleuchtet Tatiana de Rosnay ein Kapitel der Pariser Geschichte. Hauptperson ist die Witwe Rose Bazelet, die in der Rue Childebert wohnt. Seit Mitte des 19.Jahrhunderts hat Präfekt Haussmann damit begonnen in Paris große Boulevards zu bauen und dafür ganze Straßenzüge abreissen zu lassen. Auch die Rue Childebert Wie schon in Sara' Schlüssel beleuchtet Tatiana de Rosnay ein Kapitel der Pariser Geschichte. Hauptperson ist die Witwe Rose Bazelet, die in der Rue Childebert wohnt. Seit Mitte des 19.Jahrhunderts hat Präfekt Haussmann damit begonnen in Paris große Boulevards zu bauen und dafür ganze Straßenzüge abreissen zu lassen. Auch die Rue Childebert ist davon betroffen. Rose wird ihr Haus nicht verlassen... sie bleibt im Keller und schreibt leidenschaftliche Briefe an Armand ihren verstorbenen Mann. Sie läßt ihr Leben Revue passieren...
Mit "Das Haus der Madame Rose" gelingt es Tatiana de Rosnay in einem Briefroman sowohl ein Stück Pariser Geschichte als auch das Schicksal einer beeindruckenden Frau zu beschreiben. Eine sehr sensible und bildhafte Sprache lädt ein sich auf die Spuren von Rose Bazelet zu begeben. Ein Buch das beeindruckt und auch betroffen macht.

„Wehmütig“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Als 1868 klar ist, dass nun auch die Häuser in der Rue de Chilbert für den neuen Boulevard abgerissen werden, trifft Madame Rose eine Entscheidung: Sie wird das Geburtshaus ihres verstorbenen Mannes , der Bazelets nicht mehr verlassen. Und so beginnt sie in den letzten Tagen, Briefe an ihren Mann zu schreiben; zu erklären, warum sie Als 1868 klar ist, dass nun auch die Häuser in der Rue de Chilbert für den neuen Boulevard abgerissen werden, trifft Madame Rose eine Entscheidung: Sie wird das Geburtshaus ihres verstorbenen Mannes , der Bazelets nicht mehr verlassen. Und so beginnt sie in den letzten Tagen, Briefe an ihren Mann zu schreiben; zu erklären, warum sie das Haus nicht verlässt, aber auch um reinen Tisch zu machen. Wunderschön geschrieben, eine Liebeserklärung an das vergehende Paris, an die Menschen und ganz besonders an den geliebten Ehemann. Ganz französisch eben - Bitte genussvoll lesen.

„Home Sweet Home“

Christofer Giemsa, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Wer in (s)einem Haus mehr sieht als ein nur paar Mauern mit einem Dach darauf, wird sich in diesem Buch wahrscheinlich an zahlreichen Stellen selbst wieder finden.

Solche ebenso wortstarken wie sensiblen und detailreichen Darstellungen der abwechslungsreichen Lebensgeschichte jener Madame Rose, die Beschreibungen ihrer Familie und
Wer in (s)einem Haus mehr sieht als ein nur paar Mauern mit einem Dach darauf, wird sich in diesem Buch wahrscheinlich an zahlreichen Stellen selbst wieder finden.

Solche ebenso wortstarken wie sensiblen und detailreichen Darstellungen der abwechslungsreichen Lebensgeschichte jener Madame Rose, die Beschreibungen ihrer Familie und des nachdrücklich im Mittelpunkt stehenden Wohnhauses verbinden sich zu einem beeindruckend realistisch und ungewöhnlich lebendig geschriebenen Roman mit historischem Bezug, bei dem wirklich alles stimmig scheint.

Und das vor dem auch heute noch aktuellen Hintergrund, dass zuweilen der sogenannte Fortschritt gegen den Willen und berechtigten Widerstand zahlreicher betroffener Menschen unbarmherzig durchgesetzt wird, ohne Rücksicht auf Einzelschicksale.

D. Blank, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein wundervoller Roman, der in Briefform geschrieben ist und fiktiv zeigt, wie der große Umbau von Paris zu Zeiten Napoleons das Leben der Menschen beeinflusst haben könnte. Ein wundervoller Roman, der in Briefform geschrieben ist und fiktiv zeigt, wie der große Umbau von Paris zu Zeiten Napoleons das Leben der Menschen beeinflusst haben könnte.

E. Schmalzer, Thalia-Buchhandlung Trier

Dieses Buch erzählt das Leben und die letzten Tage einer alten Pariser Dame, die ihrem Zuhause gegen die staatliche Macht bis zum Ende treu bleibt. Historisch interessant! Dieses Buch erzählt das Leben und die letzten Tage einer alten Pariser Dame, die ihrem Zuhause gegen die staatliche Macht bis zum Ende treu bleibt. Historisch interessant!

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Mindestens so berührend wie "Sarahs Schlüssel"
von einer Kundin/einem Kunden am 13.12.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Tatiana de Rosnay schafft es, den Leser schon nach wenigen Sätzen in das Paris der Protagonistin Rose zu entführen. Mitte des 19. Jahrhunderts findet dort die wohl größte Stadtmodernisierung statt: All die kleinen, verwinkelten und gemütlichen Gassen, in denen Nachbarn einander noch nah sind, verwandeln sich in breite Boulevards.... Tatiana de Rosnay schafft es, den Leser schon nach wenigen Sätzen in das Paris der Protagonistin Rose zu entführen. Mitte des 19. Jahrhunderts findet dort die wohl größte Stadtmodernisierung statt: All die kleinen, verwinkelten und gemütlichen Gassen, in denen Nachbarn einander noch nah sind, verwandeln sich in breite Boulevards. Stadtviertel werden in rasanter Geschwindigkeit dem Erdboden gleichgemacht, Menschen ihrer Häuser beraubt. Rose Bazelet fühlt sich zunächst sicher in ihrer Straße – zu nah sind sie der Kirche, die die Bauverantwortlichen doch nie anrühren würde. Oder etwa doch? Schon bald wird die Unerbittlichkeit des verantwortlichen Präfekten deutlich. Verschwinden soll die Rue d’Erfurth, in der Rose aufwuchs, ebenso wie die Rue Childebert, in der sie und ihr Mann Armand nach der Hochzeit zuhause sind. Die Straßen, in denen sie als Kinder spielten, der Brunnen, an dem ihr Sohn Baptiste sich so gern aufhielt – nichts soll bestehen bleiben. Dass das Viertel für seine Bewohner nicht nur Wohnort war, sondern von unschätzbarem immateriellen Wert, können die bürokratischen Drahtzieher der Modernisierungsmaßnahme nicht verstehen: Rose und Armand Bazelets Haus wurde 150 Jahre zuvor von Armands Vorfahren erbaut. Armand wuchs hier ebenso auf wie sein Vater und Großvater, später gründeten er und Rose hier ihre eigene Familie. Nun soll also ihr Zuhause, ihre Geschichte ausgelöscht werden. Als Armand starb, versprach Rose, sein Haus zu schützen. Jetzt muss sich Rose dieser Probe stellen und ist bereit, ihr Leben dafür zu geben. Im Keller des Hauses lebt sie fortan zurückgezogen und schreibt ihrem verstorbenen Gatten Briefe. In diesen erinnert sie sich der ersten Verliebtheit zwischen ihr und Armand, der gemeinsamen Ehejahre, ihrer Kindheit und ihrer eigenen Kinder. Sie gesteht sich ihre Fehler ein und beichtet Armand schließlich ein lang gehütetes Geheimnis. Dem Leser offenbart sich dabei eine schonungslos offene und gebrochene, doch auch glückliche Frau, mit der man schon nach kürzester Zeit mitfühlt. Dabei bedient sich Tatiana de Rosnay eines sehr gefühlsbetonten, jedoch nie aufdringlich sentimentalen Stils, der so ganz anders – ja, ich möchte fast sagen: besser – ist als in „Sarahs Schlüssel“. Verstehen Sie mich nicht falsch: „Sarahs Schlüssel“ ist wohl einer der besten Romane über den Holocaust, die ich je gelesen habe; er hat mich schockiert, berührt, wirkt heute - Jahre später - noch nach. Doch in „Das Haus der Madame Rose“ findet sich ein gänzlich anderer, bildlicher Erzähstil – im Fokus stehen weniger die Geschehnisse, vielmehr wird Rose, ihr Leben und Paris portraitiert. Tatiana de Rosnay erzählt hier nicht nur eine Geschichte, sie schreibt regelrecht Augenblicke. Augenblicke, in denen man sich verliert, in denen man aus Zeit und Raum gerissen wird und nicht mehr auftauchen mag. „Das Haus der Madame Rose“ unterscheidet sich thematisch und stilistisch stark von Tatiana de Rosnays Bestseller „Sarahs Schlüssel“, ist dabei aber mindestens genauso bewegend. Von der ersten Seite an wird der Leser so gepackt, dass man einfach weiterlesen und nicht mehr damit aufhören möchte. Man sinkt hinein in Roses Welt, während um einen herum die Zeit still zu stehen scheint.

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Rue Childebert oder Boulevard St. Germain
von Katja Rückert aus Cottbus am 20.09.2011
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Im 19. Jhd. wurden in Paris viele kleine Viertel weggerissen, um die prachtvollen Boulevards zu bauen, für die Paris heute bekannt ist. Was dies für die Einwohner bedeutete, schildert Tatiana de Rosnay in ihrem neuen Buch. Die 59jährige Rose Bazelet ist eine der Betroffenen. Ihr Haus soll weichen. Aber... Im 19. Jhd. wurden in Paris viele kleine Viertel weggerissen, um die prachtvollen Boulevards zu bauen, für die Paris heute bekannt ist. Was dies für die Einwohner bedeutete, schildert Tatiana de Rosnay in ihrem neuen Buch. Die 59jährige Rose Bazelet ist eine der Betroffenen. Ihr Haus soll weichen. Aber sie will sich nicht damit abfinden. Als sie die Abrißunternehmer immer näher kommen hört, versteckt sie sich in ihrem Keller. Dabei schreibt sie einen Brief an ihrem verstorbenen Mann, indem sie ihr Leben Revue passieren lässt... Wieder ein wunderschönes Buch von dieser Schriftstellerin, die es immer schafft, mich mit ihrer ruhigen Erzählweise vollkommen gefangen zu nehmen.

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