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Das Haus in der Nebelgasse

Roman

(16)
London 1900: Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau. Als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass diese in Gefahr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine verschlüsselte Botschaft, die ihr Laura auf einer Postkarte schickt, bringt Matilda auf die Spur des Mädchens. Ihre Suche führt sie zu dem Historiker Stephen Fleming und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, tief hinein in die verborgensten Winkel der Stadt.


Rezension
"Goga recherchiert akribisch, fühlt und denkt sich in die Zeit und den Schauplatz ein (…)."
Portrait
Susanne Goga, 1967 geboren, ist eine renommierte Literaturübersetzerin und Autorin. Sie wurde mit dem DeLiA-Literaturpreis sowie dem Goldenen Homer ausgezeichnet und ist seit 2016 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Mönchengladbach.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 448, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.01.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641171896
Verlag Diana Verlag
Verkaufsrang 134
eBook
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Eva Bahlmann, Thalia-Buchhandlung Bremen

Ein historischer Roman, der den Leser nach London entführt, um gemeinsam mit der Protagonistin ein Jahrhunderte altes Geheimnis zu lösen. Spannend bis zum Schluss! Ein historischer Roman, der den Leser nach London entführt, um gemeinsam mit der Protagonistin ein Jahrhunderte altes Geheimnis zu lösen. Spannend bis zum Schluss!

„"Nebel in London"“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Susanne Goga kennen wir bereits durch ihre Krimireihe „Leo Berlin“, in der sie den Kommissar Leo Wechsler in Berlin zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf Tätersuche schickt; einer Zeit, in der Ermittlungsarbeit ohne digitale Medien möglich war.
In ihrem historischen Roman „Das Haus in der Nebelgasse“ macht sie uns mit der selbstbewußten
Susanne Goga kennen wir bereits durch ihre Krimireihe „Leo Berlin“, in der sie den Kommissar Leo Wechsler in Berlin zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf Tätersuche schickt; einer Zeit, in der Ermittlungsarbeit ohne digitale Medien möglich war.
In ihrem historischen Roman „Das Haus in der Nebelgasse“ macht sie uns mit der selbstbewußten und engagierten Lehrerin Matilda Gray bekannt. Sie lehrt an einer Mädchenschule mit angeschlossenem Internat nicht nur Allgemeinwissen, sondern hat ihre Schülerinnen auf ein Leben an der Seite eines wohlhabenden Ehemannes vorzubereiten. Sie möchte die Mädchen aber nicht nur zu braven Ehefrauen erziehen. Ihr liegt viel daran, dass sie selbstbewußt ihren Weg gehen und eigene Entscheidungen treffen.
Zwischen der wohl begabtesten Schülerin Laura Wesley und Mathilda besteht ein ganz vertrauensvolles Verhältnis. Als Laura nach den Ferien nicht zurück zur Schule kommt und Matilda eine verschlüsste Postkarte von Laura aus Italienen erhält, befürchtet Matilda das Schlimmste. Unerschrocken und couragiert macht sie sich auf die Suche nach Laura's Familiengeheimnis. Erste Hinweise entnimmt sie einem Kästchen, welches Laura in der Schule versteckte. Birgt dieses Kästchen den Schlüssel zu einem 2oo Jahre alten Geheimnis? Die Suche führt sie in ein London um 1900, wo sie sich gemeinsam mit dem Universitätsprofessor und Historiker Stephen Fleming auf die Suche nach dem mysteriösen Haus in der Nebelgasse begibt. Ein Haus, das nach Aussage der Autorin, in Wirklichkeit existiert. Geschickt erklärt uns Susanne Goga, das Leben in London vor über 1oo Jahren – auch in wenig repräsentablen Gegenden – und liefert eine interessante anschauliche Geschichtsstunde gratis.
Der angenehme Schreibstil und die gut konstruierte Geschichte sind sehr unterhaltsam. Bis zum Schluß bleibt das Familiengeheimnis wirklich ein Geheimnis und als Leser fiebert man dem Ende entgegen.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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Historisches London um 1900
von friederickes Bücherblog aus Berlin am 08.02.2017

Cover: Das Cover zeigt London im Nebel, was nicht nur auf das Wetter, sondern auch die lange im Nebel liegende Geschichte hinweist. Die Grautöne und die auf die Stadt blickende sympathische junge Frau unterstreichen das Geheimnisvolle, runden das Bild perfekt ab und erwecken das Interesse dieses Buch lesen zu... Cover: Das Cover zeigt London im Nebel, was nicht nur auf das Wetter, sondern auch die lange im Nebel liegende Geschichte hinweist. Die Grautöne und die auf die Stadt blickende sympathische junge Frau unterstreichen das Geheimnisvolle, runden das Bild perfekt ab und erwecken das Interesse dieses Buch lesen zu wollen. Die Geschichte (Spoiler!): Die junge Lehrerin Mathilda Gray lebt in London zur Miete bei einer älteren Dame. Es ist für sie in ihrer täglichen Arbeit ein Spagat, als für diese Zeit fortschrittlich denkende Frau, den Schülerinnen das Selbstbewusstsein zu vermitteln, das im damaligen Frauenbild noch nicht unbedingt zum Alltag gehörte. So bewegt sie sich immer auf einem schmalen Grad, um den Unwillen der Schulleiterin auf sich zu ziehen. Als eine Schülerin mit ihrem Vormund von einem Tag zu anderen die Schule verlässt macht sie sich Sorgen. Und dann schickte diese ihr nach einiger Zeit eine Postkarte, die kleine versteckte Hinweise und einen Hilferuf unter der Briefmarke verbirgt. Sofort fängt sie an in aller Heimlichkeit und mit Hilfe des Historikers Stephen Fleming den Spuren des Mädchens zu folgen und dabei entdecken sie ein mehrere hundert Jahre altes Geheimnis. Meine Meinung: Was für ein phantastisches Buch! Von der ersten Seite an wurde ich in die Geschichte hineingezogen. Das lag vor allem an der sehr sympathischen Hauptfigur Mathilda Gray und an ihrer durchaus eigenwilligen Vermieterin, die sich als Groschenromanschreiberin betätigte, sich aber liebevoll um ihre junge Mieterin kümmerte und mich durch ihre energische Art und munteren Worte öfter mal lächeln ließ. Hinzu kommen weitere wunderbare Charaktere die alle authentisch sind und die mir die Zeitgeschichte auf wunderbare Art und Weise nicht nur nahe brachten, sondern mich eintauchen ließen in die Stadt London, die Vergangenheit Londons, und auch in das unterirdische London und in das Leben der damaligen Zeit. Das Familiengeheimnis geht 300 Jahre bis zur Zeit der Pest zurück und die Ermittlungen zeigen an der einen oder anderen Stelle kriminalistische Züge, dabei kann sich Mathilda auf die Hilfe des Historikers Stephen verlassen. Es ist ein historischer Roman dessen Figuren wunderbar ausgearbeitet sind und es ist eine Geschichte die in sich schlüssig fein gewoben und abgestimmt ist, so dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte. Ich hatte den Eindruck selbst dabei zu sein und hatte nicht einen einzigen Moment Langeweile oder das Gefühl, dass irgendetwas zu lang oder zu kurz beschrieben ist. Der Schreibstiel und die gut recherchierte Historie fügen sich nahtlos in das positive Bild ein. Ich finde nichts, aber auch gar nichts worüber ich mäkeln könnte und beglückwünsche die Autorin zu zu diesem gelungenen Werk. Eine tolle Geschichte die ich wärmstens empfehlen möchte. Friedericke von „friederickes Bücherblog“

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Ein tolles Buch und sehr lesenswert!!
von Romy am 16.03.2017

Alles in allem ist die Geschichte rund um die Lehrerin Matilda Gray eine wirklich gelungene Geschichte. Als eine begabte Schülerin von ihr unverhofft von ihrem Vormund aus der Schule genommen wird, wird sie misstrauisch und stellt, anfangs noch zögerlich, Nachforschungen an. Sie ahnt nicht, dass Laura tatsächlich in der... Alles in allem ist die Geschichte rund um die Lehrerin Matilda Gray eine wirklich gelungene Geschichte. Als eine begabte Schülerin von ihr unverhofft von ihrem Vormund aus der Schule genommen wird, wird sie misstrauisch und stellt, anfangs noch zögerlich, Nachforschungen an. Sie ahnt nicht, dass Laura tatsächlich in der Klemme steckt und versucht mit ein paar schwierigen Hinweisen, die ihr Laura zukommen lässt, dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Dabei lernt sie einen Professor kennen, der ihr mit Tatkraft zur Seite steht und in den sie sich auch verliebt. Das Buch ist toll geschrieben und lesenswert. Allerdings finde ich, dass die Autorin die "Beziehung" in der Matilda und Laura standen, als Laura noch zur Schule ging, ein bisschen besser hätte beleuchten bzw thematisieren sollen. Mir kam sie, trotz dass Laura eine Schülerin von Matilda war, sehr flüchtig vor und ich hatte anfangs Mühe zu verstehen, warum man sich trotz der Zweifel über ein Verlassen der Schule zwar wundert, dem aber schon ohne Hinweise so stark nachgeht. Natürlich vertraute ihr Laura, kurz vor dem Verlassen der Schule, ein Geheimnis an, dies hatte jedoch primär nichts mit dem Rätsel zu tun.

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Spurensuche in der Vergangenheit
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 12.02.2017

London 1900: Nach den Sommerferien erscheint eine der begabtesten Schülerinnen der jungen Lehrerin Matilda Gray nicht mehr zum Unterricht – Grund ist eine Erkrankung der Atemwege. Jedoch hat Matilda den Verdacht, dass etwas anderes hinter Lauras Wegbleiben stecken könnte, etwas, das mit einem Geständnis von vor einigen Wochen zu... London 1900: Nach den Sommerferien erscheint eine der begabtesten Schülerinnen der jungen Lehrerin Matilda Gray nicht mehr zum Unterricht – Grund ist eine Erkrankung der Atemwege. Jedoch hat Matilda den Verdacht, dass etwas anderes hinter Lauras Wegbleiben stecken könnte, etwas, das mit einem Geständnis von vor einigen Wochen zu tun haben könnte. Als Matilda dann eine unverfängliche Ansichtskarte von Laura erhält, schürt das noch mehr ihren Argwohn. Und tatsächlich findet sie unter der Briefmarke eine geheime Botschaft, die sie zu einem Holzkasten führt, den Laura in ihrem Zimmer in der Schule versteckt hält und dessen Inhalt in die Vergangenheit führt. Mit Matilda Gray und dem sympathischen Professor Stephen Fleming hat die Autorin Susanne Goga ein flottes und kluges Ermittlerduo geschaffen, von dem ich hoffe, in Zukunft noch mehr lesen zu können. Matilda Gray lebt in einer Zeit, in der die Rechte der Frauen noch sehr beschnitten sind. Als junge Frau ist sie jedoch einer moderneren gesellschaftlichen Rolle der Frauen zugetan, allerdings sind ihr – zu ihrem größten Bedauern - in ihrem Lehrberuf die Hände gebunden, da junge Mädchen zwar Bildung erhalten, aber höchstes Ziel immer noch eine vorteilhafte Heirat ist, die die Frauen danach an Heim und Herd bindet. Mit ihren Ermittlungen wegen Lauras Schicksal und dem Rätsel in dem Holzkasten, das in das 17. Jahrhundert zurückführt, muss sie sehr vorsichtig sein, um ihren Arbeitsplatz nicht zu riskieren, da es nicht gerne gesehen wird, wenn die Lehrerinnen sich zu sehr für ihre Schülerinnen interessieren. Was die Lösung des Rätsels in dem Holzkasten angeht, war ich zwar ziemlich schnell auf der richtigen Spur, aber das hat dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan, denn die teilweise unkonventionellen Ermittlungsmethoden der cleveren Matilda sowie ihrem Begleiter, dem Historiker Fleming, fand ich äußerst unterhaltsam und spannend. Und mindestens ebenso spannend wie die Spurensuche fand ich die Entdeckungsreise des historischen Untergrunds Londons, der Stadt unter der Stadt, auf welche Fleming Matilda und uns Leser mitnimmt. Der Professor Stephen Fleming ist ein moderner Mann, der das Studium von Frauen an seiner Universität fördert und für seine etwas unkonventionelle Lehrweise im Kollegenkreis bekannt ist. Er hilft Matilda gerne bei der Entschlüsselung eines alten Notizbuches, erkennt er doch schnell, dass sie eine kluge Frau ist, die die richtigen Schlüsse zieht. Allerdings hütet er ein Geheimnis, das mich ziemlich verblüfft hat. Der Roman ist in meinem Augen aber auch deswegen so lesenswert, weil die Autorin den Leser mit vielen Details und Informationen aus dem Londoner Leben der damaligen Zeit versorgt. Zum Beispiel findet auch der Burenkrieg in Südafrika Erwähnung, in dem Matildas Bruder mitkämpft. Nicht nur diesen Krieg betrachtet die Autorin aus verschiedenen Perspektiven, auch die Lösung von Lauras Rätsel ist vielschichtig, so dass der Roman alles andere als einseitig ist. Ein weitere wunderbare Figur ist Matildas Vermieterin Mrs. Westlake, eine wohlhabende Witwe, die sich ihre Zeit mit dem Schreiben von Abenteuerromanen die Zeit vertreibt, in denen eine weibliche Heldin die Hauptrolle spielt. Wenn sie Matilda von den neuesten Erlebnissen ihrer Romanheldin erzählt, möchte man sich am liebsten mit einer heißen Tasse Tee dazusetzen und ihren Erzählungen lauschen. Außerdem hat sie ein offenes Ohr für Matildas Sorgen und kann ihr immer wieder mit gutem Rat zur Seite stehen. Für mich ist „Das Haus in der Nebelgasse“ ein rundum gelungener Roman, ebenso das Nachwort , welches den Leser mit weiteren interessanten Hintergrundinformationen versorgt. Ich hoffe sehr, dass es ein Wiedersehen mit Matilda Gray und Professor Stephen Fleming geben wird.

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Die Stadt unter der Stadt
von Eliza am 29.01.2017
Bewertet: Klappenbroschur

Meine Meinung: „Wissen ist wie Liebe. Es hat nur Sinn, wenn man es teilt.“ (S. 209) Es gibt Bücher, die uns bereits nach den ersten Seiten absolut gefangen nehmen, so ging es mir mit „Das Haus in der Nebelgasse“. Bereits die ersten Kapitel haben einen Sog in mir ausgelöst, dass ich... Meine Meinung: „Wissen ist wie Liebe. Es hat nur Sinn, wenn man es teilt.“ (S. 209) Es gibt Bücher, die uns bereits nach den ersten Seiten absolut gefangen nehmen, so ging es mir mit „Das Haus in der Nebelgasse“. Bereits die ersten Kapitel haben einen Sog in mir ausgelöst, dass ich dieses Buch kaum aus der Hand legen konnte. Das Cover ist sehr passend zum Roman gestaltet worden, es strahlt diese mysteriöse und geheimnisvolle Stimmung, die in dem Buch vorherrschend ist, sehr gut aus. Genau diese Stimmung ist es, die mir an diesem Buch so unglaublich gut gefallen hat. Nicht vielen Autoren gelingt es von der ersten bis zur letzten Seite eine Stimmung zu kreieren und auch durchzuhalten, die in sich schlüssig und überzeugend ist. Einige Szenen haben sogar etwas beklemmendes, provozieren Gänsehaut und lassen den Leser innerlich erschaudern. Susanne Goga ist es mit diesem Roman gelungen. Auch die Schnitzeljagd bzw. das Puzzle welches im Laufe des Romans immer mehr Form annimmt, ist logisch und konsequent aufgebaut. Das Zusammenspiel des Rätsel und den historischen Gegebenheiten hat mir sehr gut gefallen. Der Leser lernt einiges über das historische London, auch über das was unter der sichtbaren Oberfläche verborgen ist. Die Verschmelzung von Fakten und Fiktion ist der Autorin sehr gut gelungen. Mir hat es sehr großen Spaß gemacht Mathilda auf der Suche nach des Rätsels Lösung zu begleiten. Mathilda ist zwar eine recht klassische Hauptfigur, dennoch ist sie einem sympathisch, denn jeder wünscht sich wohl eine solche Lehrerin, die sich für ihre Schüler einsetzt. Ihr männlicher Gegenpart, Stephen Fleming, ist vielmehr ihr Pendent als ihr Gegenpart, sie ergänzen sich perfekt, ohne dass der eine das Gegenteil des anderen wäre. Die Liebesgeschichte deutet sich im Klappentext schon an, aber bis zu einem Happy-End ist es noch ein ehr langer Weg für Mathilda und Stephen. Wissen und Liebe sind die beiden großen Komponenten in diesem Roman, wobei sich die Liebe nicht nur auf die zwischen Mann und Frau bezieht, sondern auch die Liebe zur Wissenschaft bzw. zur Wahrheit. Die für mich herausragendste Figur in diesem Roman ist Mrs. Westlake, die Vermieterin von Mathilda. Sie ist sehr erfrischend und lustig. Sie trifft die Pointen, sodass dem Leser ein Lächeln übers Gesicht huscht und man sich einfach nur an ihr erfreut, ohne sie wäre dieser Roman ärmer. Als Besonderheit möchte ich noch erwähnen, dass sich in den Innenklappen des Covers eine historische Stadtkarte von London befindet, die einfach sehr schön anzuschauen ist. Diesen Roman lege ich allen ans Herz, die sich gerne etwas genauer mit der Metropole London auseinandersetzten möchten. Aber auch die Fans von historischen Romanen werden auf ihre Kosten kommen, ob Männer oder Frauen die Zielgruppe sind, mag ich nicht entscheiden. Ich denke beide Geschlechter werden an diesem Roman ihre Freude haben. Ein sehr spannender und nicht minder unterhaltsamer Roman, lehrreich und faszinierend zugleich. Von mir gibt es deshalb eine ganz klare Leseempfehlung!

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2 0
Das Haus in der Nebelgasse
von dorli am 01.03.2017
Bewertet: Klappenbroschur

London 1900. Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule. Als ihre ehrgeizige, wissbegierige Schülerin Laura Ancroft nach den Ferien nicht an die Schule zurückkehrt, sondern durch ihren Vormund mit einer fadenscheinigen Begründung für längere Zeit entschuldigt wird, wird Matilda stutzig. Ein versteckter Hinweis auf einer Postkarte verstärkt Matildas Unbehagen.... London 1900. Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule. Als ihre ehrgeizige, wissbegierige Schülerin Laura Ancroft nach den Ferien nicht an die Schule zurückkehrt, sondern durch ihren Vormund mit einer fadenscheinigen Begründung für längere Zeit entschuldigt wird, wird Matilda stutzig. Ein versteckter Hinweis auf einer Postkarte verstärkt Matildas Unbehagen. Sie wähnt Laura in Gefahr, beginnt nachzuforschen und stößt mit Hilfe des Historikers Stephen Fleming auf ein mehrere Jahrhunderte altes Familiengeheimnis, das bis in Lauras Generation nachwirkt und Neid, Missgunst und Rache im Gepäck hat… In ihrem historischen Roman „Das Haus in der Nebelgasse“ entführt Susanne Goga den Leser in das ausgehende 19. Jahrhundert nach London. Die Autorin erzählt sehr anschaulich von einer spannenden Schatzsuche quer durch die geschichtsträchtigen Gassen der Stadt und lässt den Roman damit zu einer spannenden, kurzweiligen Zeitreise werden. Susanne Goga zeichnet ein sehr authentisches Bild des damaligen Londons und präsentiert ganz unterschiedliche Facetten der Stadt. Man lernt einige Besonderheiten kennen und kann sowohl einen Blick auf die gutbürgerlichen Ecken wie auch auf die düsteren Viertel und die verborgenen Winkel Londons werfen. Die ausführlichen Beschreibungen der Schauplätze und die detaillierten Schilderungen der Ereignisse haben mich durchweg begeistert. Es gelingt Susanne Goga ausgezeichnet, den Sog, den die Spurensuche auf Matilda ausübt, auf den Leser zu übertragen – man wird regelrecht von Matildas Neugierde und ihrem Forscherdrang mitgerissen. Neben den faszinierenden Geheimnissen Londons ist auch die Stellung der Frau in der Gesellschaft ein Thema. Anders als ihre Kolleginnen ist Matilda eine unkonventionelle Lehrerin, die in der Erziehung der Mädchen nicht die Vorbereitung auf eine Rolle als Ehefrau und Mutter sieht, sondern ihre Schülerin zu selbstständigem Denken anhält und zu akademischen Tätigkeiten ermuntert. Zudem lässt Susanne Goga eine angenehme Prise Humor und auch eine gute Portion Romantik in die Handlung einfließen – die Liebesgeschichte zwischen Matilda und Stephen entwickelt sich langsam und kommt dabei nicht ohne Hindernisse aus. „Das Haus in der Nebelgasse“ hat mir sehr gut gefallen. Der Roman lässt sich angenehm flott lesen und hat mir nicht nur spannende, unterhaltsame Lesestunden beschert, sondern mir auch interessante Einblicke in die Historie Londons ermöglicht.

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Perfekte Unterhaltung
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 22.02.2017
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Matilda Gray ist Lehrerin in einer Londoner Mädchenschule. Im Jahr 1900 ist das unabhängige Leben für berufstätige Frauen noch nicht alltäglich. Sie liebt ihren Beruf und möchte die Mädchen zu selbst-bewussten Frauen heranziehen. Dann wird eine Schülerin, die ihr sehr am Herzen liegt, vom Vormund unter fadenscheinigen Gründen aus... Matilda Gray ist Lehrerin in einer Londoner Mädchenschule. Im Jahr 1900 ist das unabhängige Leben für berufstätige Frauen noch nicht alltäglich. Sie liebt ihren Beruf und möchte die Mädchen zu selbst-bewussten Frauen heranziehen. Dann wird eine Schülerin, die ihr sehr am Herzen liegt, vom Vormund unter fadenscheinigen Gründen aus der Schule genommen und ins Ausland gebracht. Als sie eine Postkarte der Schülerin aus Italien erhält, erkennt sie darin eine verschlüsselte Botschaft, die sie mit Hilfe des Historikers Professor Fleming enträtseln möchte. Die Spuren führen zu einem alten Haus und zu Geschehnissen, die jahrhundertelang verborgen waren. Was für ein Abenteuer, die Spurensuche hat mich sofort in Bann gezogen. Ich folgte der Autorin in eine vergangene Welt, in alte Straßen und Keller und tief in die Londoner Geschichte. Die Atmosphäre ist meisterhaft gelungen, ich spürte den Londoner Nebel und das alte Kopfsteinpflaster unter den Schuhen und bin tief in Zeit des frühen 20. Jahrhunderts eingetaucht. Das ist kenntnisreich und meisterhaft geschrieben. Ganz besonders hat mir die Darstellung Matildas gefallen, einer jungen Frau, die ein selbstbestimmtes Leben führen möchte, auch wenn das damals gesellschaftlich noch nicht anerkannt war. Mit der Figur der Mrs Westlake, einer Schriftstellerin, die viktorianische Schauergeschichten am laufenden Band schreibt, ist der Autorin noch ein augenzwinkernder Sidekick gelungen, der mir viel Spaß gemacht hat. Mrs Westlake lässt ihre Buchheldin Adela allerhand Abenteuer bestehen und übersieht fast dabei, dass ihre Mieterin in ein viel größeres Drama verstrickt ist und es geradezu in Sherlock Holmes Manier lösen möchte. Die Hilfe Professor Flemings erweist sich dabei als sehr nützlich und darf bald auch ein gewisses Kribbeln bei Matilda auslösen. Das Buch hat alles was eine tolle Unterhaltung ausmacht, eine Handlung, die spannend wie ein Krimi ist, eine zarte Liebesgeschichte und eine kenntnisreich erzählte Story mit klasse entworfenen, lebensechten Figuren. London um 1900, die Architektur der Stadt, die Atmosphäre, das alles ist mit viel authentischem Hintergrund und geschichtlichen Details erzählt. Ich bin für Stunden eingetaucht und konnte mich kaum losreißen. Wenn ein Roman die Bezeichnung „Page Turner“ verdient, dann sicher „Das Haus in der Nebelgasse“. Das stimmige Cover des Taschenbuchs ist noch das Tüpfelchen auf dem „I“.

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London und seine jahrhundertealten Geheimnisse
von Anyah Fredriksson aus Hannover am 17.02.2017
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Die junge Matilda Gray unterrichtet im Jahre 1900am Londoner Mädchenpensionat Riverview School. Sie versucht bei ihrer Arbeit dem Freiheits- und Wissensdrang ihrer Schülerinnen gerecht zu werden und doch muss sie sich den strikten Regeln der Schule unterwerfen und sie stets beachten – dies bedeutet jeden Tag auf's Neue einen... Die junge Matilda Gray unterrichtet im Jahre 1900am Londoner Mädchenpensionat Riverview School. Sie versucht bei ihrer Arbeit dem Freiheits- und Wissensdrang ihrer Schülerinnen gerecht zu werden und doch muss sie sich den strikten Regeln der Schule unterwerfen und sie stets beachten – dies bedeutet jeden Tag auf's Neue einen wahren Balanceakt hinzulegen. Eines Tages gesteht ihr Laura Ancroft ihre Liebe, Matilda versucht ihr möglichst schonend beizubringen, dass sie nicht so für ihre Schülerin empfindet. Als Laura nach den Sommerferien nicht an die Schule zurückkehrt, gibt sich Matilda zunächst die Schuld daran, sie glaubt, das Mädchen komme aus Schamgefühlen ihr gegenüber nicht zurück ins Pensionat. Aber als Matilda kurz darauf eine Postkarte Lauras erhält, erkennt sie einen geheimen Hinweis darauf. Nun beginnt eine abenteuerliche Zeit für Matilda, in der sie unter anderem zusammen mit Professor Stephen Fleming und natürlich ihrer Vermieterin Mrs. Westlake, versucht, dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Die Geschichte, die sie ans Licht bringen ist unfassbar spannend und groß. Schnell beginnt sich Matilda um Laura zu sorgen; werden sie das Geheimnis rechtzeitig lüften können? Die Autorin Susanne Goga nimmt mich mit ihrer Geschichte sofort gefangen, die Atmosphäre der Stadt Londons im Jahre 1900 ist fast real spürbar. Dabei ist jede Szene liebevoll bis ins kleinste Detail durchdacht und ich merke als Leserin sofort, dass die Autorin über großes Fachwissen verfügt und ausgezeichnete Recherchearbeit geleistet hat. Unbedingt möchte ich ebenso wie die Protagonistin Matilda das Rätsel lösen. Die Spannung, die Susanne Goga aufbaut, ist grandios – dieses Buch ist tatsächlich ein Pageturner und ist schnell auf meiner Bestenliste gelandet. Die Sprache ist wunderbar ausgefeilt, die Dialoge reißen mit, die Stimmung im Buch ist immer greifbar. Wunderbare Charaktere runden das Ganze zur Perfektion ab. Susanne Goga liebt die Sprache und das kann ich mit jeder Zeile spüren. Von Herzen gerne vergebe ich diesem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen, sowie ein gedachtes Extra-Sternchen für eine großartige Geschichte um ein ultimatives Geheimnis. Eine absolute Leseempfehlung meinerseits für alle Leser großer, historischer Familienromane und natürlich an alle Liebhaber der Stadt Londons, die bei der Lektüre voll auf ihre Kosten kommen werden.

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"Das Haus in der Nebelgasse" von Susanne Goga
von einer Kundin/einem Kunden aus Schwarzenbek am 14.02.2017
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Inhalt London 1900. Mathilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau. Als ihre Lieblings-schülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Mathilda, dass diese in Gefähr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine verschlüsselte Botschaft bringt... Inhalt London 1900. Mathilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau. Als ihre Lieblings-schülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Mathilda, dass diese in Gefähr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine verschlüsselte Botschaft bringt Mathilda auf die Spur des Mädchens. Ihr Suche führt sie zu dem Historiker Stephen Fleming und mit ihm zu einem jahrhundertalten Geheimnis, tief hinein in die verborgensten Winkel der Stadt. Eindruck "Das Haus in der Nebelgasse" - eine spannende Suche nach der Auflösung einer über zwei Jahrhunderte alten Familientragödie die aus Neid, Missgunst und Eifersucht im Jahr 1665 begann und im Jahr 1900 aus Niedertracht, Habgier und Rache fortgeführt wurde. Und die Weisheit: " Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht was Leiden schafft" hat Bestand seit Beginn der Menschheit. Die Geschichte dieses Buches ist so intelligent, raffiniert und fesselnd konstruiert das der Leser förmlich in einen Sog gezogen wird und kaum in der Lage ist, dieses Buch aus den Händen zu legen. Eine abenteuerliche Reise durch das historische London, die spannender geschrieben war als mancher Krimi. Die Protagonistin Mathilda - für die Zeit ungewöhnlich selbstbewußt, eigenständig und emanzipiert oder in die Emanzenschiene abzudriften. Entschieden aber dennoch zurückhaltend setzt sie sich über die aufgestellten, verstaubten Konventionen hinweg, um sich für ein selbstbestimmteres Leben ihrer jungen Schülerinnen einzusetzen. Eine sehr kluge und sensible Person. Auch die anderen Personen sind greifbar und lebensnah dargestellt, sie könnten damals wie heute so existieren. Besonders angetan hat es mir auch Mrs. Westlake - ein revulotionärer Charakter, durch den die Geschichte - wie ich finde - eine besondere Würze bekommen hat. Fazit Aufschlagen, eintauchen und genießen von Anfang bis Ende. Abends, wenn das Holz in meinem Ofen knisterte und das Licht schummrig wurde, hatte ich das Gefühl in Mrs. Westlakes Salon zu sitzen und dieses Buch zu lesen. Es war das erste aber mit Sicherheit nicht das letzte BUch von Susanne Goga für mich und eine ganz klare Lesempfehlung von mir.

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von zauberblume am 11.02.2017
Bewertet: Klappenbroschur

In ihrem neuesten Roman "Das Haus in der Nebelgasse" entführt uns die Bestsellerautorin Susanne Goga nach England. Hier befinden wir uns in London um 1900 und die Autorin lässt in diesem Roman die Geschichte Londons lebendig werden. Wir lernen eine besondere Protagonistin kennen, und zwar Matilda Gray. Sie ist Lehrerin... In ihrem neuesten Roman "Das Haus in der Nebelgasse" entführt uns die Bestsellerautorin Susanne Goga nach England. Hier befinden wir uns in London um 1900 und die Autorin lässt in diesem Roman die Geschichte Londons lebendig werden. Wir lernen eine besondere Protagonistin kennen, und zwar Matilda Gray. Sie ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt ein unabhängiges Leben. Ihre Vermieterin ist eine bezaubernde Dame mit der sie unterhaltsame Stunden verbringt. Als nach den Ferien ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass diese in Gefahr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden und zu fadenscheinig sind die Begründungen ihres Vormunds. Als Matilda eine Ansichtskarte von Laura mit einer verschlüsselten Botschaft erhält, begibt sich Mathilda auf die Suche. Ihre Wege führen sie zu dem Historiker Stephen Fleming. Und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, das tief hinein in die verborgenen Winkeln der Stadt führt. Nachdem ich das Buch beendet habe, habe ich immer noch dieses Gänsehautfeeling. Der Schreibstil der Autorin ist so herausragend. Ich bin sofort in die Geschichte eingetaucht und sie hat mich nicht mehr losgelassen. Wenn ich die Augen wandere ich über die Straßen Londons und sehe aber die Stadt unter der Stadt. Die Geschichte wird ja von Seite zu Seite spannender und ich begleite Matilda bei ihrem Abenteuer, das nicht immer ganz ungefährlich ist. Mathilda ist ja eine bezaubernde Protagonistin, eine beliebte Lehrerin, die mit ihren Vorstellungen bei ihrer Vorgesetzten nicht immer Wohlwollen findet. Aber die Mädchenschule, in der Matilda unterrichtet, wird nach strengen Regeln geführt. Man kann jedoch fühlen, wie beliebt Matilda bei ihrer Schülerinnen ist. Toll ist auch, dass Matilda auf ihrer Suche Unterstützung von dem Historiker Stephen Fleming bekommt. Aber dieser ist nicht nur an der Geschichte von Laura interessiert. Ist doch da dieses zarte Knistern zwischen Matilda in ihm zu spüren. Es ist ja interessant, so viel über London zu erfahren. Mich hat die Geschichte wirklich sehr fasziniert. Die Geschichte wird in diesem Roman einfach wieder lebendig. Für mich ein absolutes Lesehighlight, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Das etwas melancholische Cover passt auch hervorragend zur Geschichte. Begeistert bin ich auch von dem Stadtplan auf der Innenseite des Buches. Man taucht sofort ein in diese vergangene Zeit. Ich habe mit diesem herausragenden Buch wunderbare spannende und unterhaltsame Lesestunden verbracht - Lesevergnügen pur. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne (leider können es nicht mehr sein).

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Ein wunderbarer spannender historischer Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 10.02.2017
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Habe mich sehr auf das Erscheinen des neuen Romans "Das Haus in der Nebelgasse" von Susanne Goga gefreut. Habe alle ihre Romane gelesen. Ich finde die Geschichte aus dem London um 1900 total spannend wie auch sehr interessant, einiges aus dieser Zeit zu erfahren. Eine gute Mischung aus Spannung... Habe mich sehr auf das Erscheinen des neuen Romans "Das Haus in der Nebelgasse" von Susanne Goga gefreut. Habe alle ihre Romane gelesen. Ich finde die Geschichte aus dem London um 1900 total spannend wie auch sehr interessant, einiges aus dieser Zeit zu erfahren. Eine gute Mischung aus Spannung und Historie. Total lesenswert.

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Konnte mich begeistern
von EvaMaria aus Bregenz am 10.02.2017
Bewertet: Klappenbroschur

Wir befinden uns hier im Jahr 1900 und lernen Matilda kennen. Sie ist Lehrerin auf einer Mädchenschule und versucht trotz der damaligen Zeit, den Schülerinnen Selbstbewusstsein zu vermitteln. Sie hat eine Schülerin und zwar Laura, die ihr ans Herz gewachsen ist, die plötzlich nicht mehr auftaucht. Matilda ist doch... Wir befinden uns hier im Jahr 1900 und lernen Matilda kennen. Sie ist Lehrerin auf einer Mädchenschule und versucht trotz der damaligen Zeit, den Schülerinnen Selbstbewusstsein zu vermitteln. Sie hat eine Schülerin und zwar Laura, die ihr ans Herz gewachsen ist, die plötzlich nicht mehr auftaucht. Matilda ist doch sehr verwundet und begibt sich auf die Spurensuche, weil es nicht typisch ist für das Mädchen. Ich fand die Idee und den Ansatz der Geschichte wirklich sehr spannend und so hat mich auch die ganze Handlung richtig ans Buch gefesselt. Denn ich fand es toll, dass man hier eine weibliche Hauptfigur auserkoren, sich auf die Suche zu begeben, obwohl es sicher nicht üblich war in der Zeit, dass Frauen solche Taten auch umgesetzt haben. Das hat mich wirklich begeistert und fasziniert. Als dann ein geheimnisvolles Stück auftaucht, braucht Matilda Hilfe und findet diese in Form des Wissenschaftlers Flemming. So beginnen die beiden das Rätsel zu lösen. Sehr interessant. Spannend fand ich auch, dass Flemming immer wieder mit interessanten Fakten aus der Vergangenheit um sich wirft. Gibt dem Buch noch einen schönen Touch. Natürlich will ich nicht Zuviel vom Inhalt verraten und ob die beiden das Geheimnis lösen, aber es lohnt sich definitiv, das Buch zu lesen. Matilda konnte mich als Hauptprotagonistin absolut begeistern. Sie wirkt sehr taff und lässt sich nichts sagen und kämpft für ihren Glauben, dass hier in Zusammenhang mit Laura nicht stimmt. Toller Charakter. Ebenso konnte mich Matildas Vermieterin begeistern, denn diese hat einen sehr interessanten Job, um genügend Geld zu verdienen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, denn das Buch lässt sich sehr flüssig lesen. Ich denke auch, dass für die Geschichte sehr gut recherchiert wurde, denn es wirkt für mich alles sehr authentisch. Das Cover gefällt mir gut und es passt hervorragend zu der Geschichte! Fazit: 5 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung.

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Die Stadt unter der Stadt
von leseratte1310 am 30.01.2017
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Matilda Gray bedauert es, dass eine ihrer Schülerinnen nicht mehr zum Unterricht erscheint. Da Laura ein ehrgeiziges und wissbegieriges Mädchen ist, kann Matilda die Begründung für Lauras Abwesenheit nicht glauben. Angeblich ist Laura in den Ferien erkrankt und nun mit ihrem Vormund, dem Anwalt Mr. Easterbrook, auf einer Genesungsreise... Matilda Gray bedauert es, dass eine ihrer Schülerinnen nicht mehr zum Unterricht erscheint. Da Laura ein ehrgeiziges und wissbegieriges Mädchen ist, kann Matilda die Begründung für Lauras Abwesenheit nicht glauben. Angeblich ist Laura in den Ferien erkrankt und nun mit ihrem Vormund, dem Anwalt Mr. Easterbrook, auf einer Genesungsreise durch Europa. Als sie dann eine Postkarte mit einem versteckten Hinweis erhält, macht sie sich auf die Suche nach Hintergründen, um Laura helfen zu können. Ich liebe historische Romane und dieses Buch hat mich von Anfang an gefangen genommen. Die sympathische Matilda hat früh ihre Eltern verloren und musste sich mit ihrem Bruder durchschlagen. Nun ist ihr Bruder als Soldat in Afrika und sie unterrichtet an einer Mädchenschule, in der die Schülerinnen auf ein Leben als Ehefrau vorbereitet werden. Matilda ist eine unabhängige junge Frau, der es lieber wäre, dass die Schülerinnen auf einen Beruf vorbereitet würden. Um ihre Stelle nicht zu gefährden, muss sie vorsichtig sein, aber es fällt ihr oft sehr schwer, sich zurückzuhalten. Matildas Vermieterin Mrs. Westlake ist Matilda in allem eine große Stütze. Auch sie ist ein unabhängige Frau, die als Autorin von abenteuerlichen Geschichten ihren Unterhalt verdient. Ihre herzerfrischenden Kommentare bauen Matilda immer wieder auf, wenn Zweifel aufkommen. Sie ist es auch, welche die Kontakte vermittelt, die Matilda auf die richtige Spur bringen. Der seltsame Antiquitätenhändler und Sammler Mr. Arkwright gibt Hinweise wie auch Historiker Professor Stephen Fleming. Aber warum ist Arkwright so konsequent gegen Fleming? Matildas Ermittlungen führen sie in die verschiedensten Winkel von London, auch das unterirdische London wird nicht ausgespart. London und sein Nebel sind bekannt und berüchtigt; man kann sich vorstellen, wie bedrückend die Atmosphäre im nebeligen London sein kann. Ich hätte Matilda gerne begleitet, denn ich mag es, mich auf den Spuren der Vergangenheit zu bewegen. Es ist eine spannende Ermittlung, bei der wir Matilda begleiten dürfen und die einige hundert Jahre in die Vergangenheit führt. Doch was haben die Geheimnisse der Vergangenheit mit Laura zu tun? Es ist nicht ganz ungefährlich für Matilda, aber sie ist mutig und gibt nicht auf. Sie will ihrer Schülerin helfen, aber es packt sie auch ein gehörige Portion Abenteuerlust. Dass Stephen Fleming sie dabei unterstützt, gefällt ihr sehr. Mir hat dieses Buch mit der ganz besonderen Atmosphäre in London und den tollen Charakteren gut gefallen. Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam.

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Faszinierende Reise in eine vergangene Zeit
von drei Lockenköpfe am 14.03.2017
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Dies war der erste Roman der Autorin Susanne Goga den ich gelesen habe. Mir hat die Geschichte gut gefallen, auch wenn sie an manchen Stellen einige Durststrecken hatte. Susanne Goga hat mit "Das Haus in der Nebelgasse" einen spannenden und sehr gut recherchierten historischen Roman geschrieben. Die Hauptcharaktere Stephen Flemming... Dies war der erste Roman der Autorin Susanne Goga den ich gelesen habe. Mir hat die Geschichte gut gefallen, auch wenn sie an manchen Stellen einige Durststrecken hatte. Susanne Goga hat mit "Das Haus in der Nebelgasse" einen spannenden und sehr gut recherchierten historischen Roman geschrieben. Die Hauptcharaktere Stephen Flemming und Mathilda Gray sind sehr sympathisch und gut gelungen. Schnell konnte ich die Empfindungen von Mathilda beim Lesen auf mich übertragen. Auch die Nebencharaktere sind ausreichend gut beschrieben. "Freundlichkeit ist kein Charakterfehler" Mathilda möchte gerne ihrer Schülerin helfen. Diese wurde von ihrem Vormund von der Schule genommen. Laura schickt ihrer Lehrerin eine Karte mit einem geheimen Hilferuf. Mit Scharfsinn, Mut und viel Entschlossenheit begibt sich die junge Frau auf die Suche nach einer Erklärung. Ein wenig hat mich Mrs. Westlake die Vermieterin mit ihren Buchgeschichten genervt. Ich fand das die Geschichte in der Geschichte ablenkte. Dennoch war Mrs. Westlake ein toller Charakter der an vielen Stellen wichtig für die Erfolge von Mathilda war und auf keinen Fall fehlen sollte. Mr. Flemming und Mathilda´s Detektivspiele haben mir sehr gut gefallen. Sehr bildlich können wir sie durch das alte London begleiten. Hier merkt man häufig wie sich die Welt doch verändert hat. Das Haus in der Nebelgasse hat mir grosses Lesevergnügen bereitet. Die teilweise unkonventionellen Ermittlungsmethoden sowie das unterhaltsame und spannende Zusammenspiel der Protagonisten hat mir sehr gut gefallen. Dadurch das Ermittlungsergebnisse und neue Fakten dem Gegenüber mitgeteilt werden mussten, wiederholte sich einiges. Auch gab es an 2-3 Stellen Phasen die ich mir kürzer gewünscht hätte. Die Autorin hat es geschafft nicht nur eine spannende und aussergewöhnliche Geschichte zu schreiben, sie hat diese auch mit vielen Historischen Informationen gespickt. So erfahren wir viel über das Leben der Londoner im 1900 Jahrhundert, über den Handel von Opium, aber auch über den Burenkrieg.

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Geheimnisse überdauern die Zeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Gießen am 02.03.2017
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London 1900: Die junge alleinstehende Lehrerin Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule. Als die junge Vollwaise Laura Ancroft von Charles Easterbrook, ihrem Vormund, aus der Schule geholt wird um mit ihr auf Reisen zu gehen, findet sie dies, leider als einzige, etwas merkwürdig. Als sie einige Zeit später... London 1900: Die junge alleinstehende Lehrerin Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule. Als die junge Vollwaise Laura Ancroft von Charles Easterbrook, ihrem Vormund, aus der Schule geholt wird um mit ihr auf Reisen zu gehen, findet sie dies, leider als einzige, etwas merkwürdig. Als sie einige Zeit später eine mehr als kryptische Postkarte von Laura bekommt, findet die clevere Matilda ein mysteriöses Kästchen, dessen Inhalt auf ein Geheimnis aus der Zeit der großen Pest hindeutet. Mit der Hilfe des Universitätsprofessors Stephen Fleming kommt sie der Lösung des Rätsels um die Familie Ancroft langsam auf die Spur. Matilda setzt dabei ihre berufliche Zukunft aufs Spiel und auch die drohende Gefahr, die über der jungen Laura schwebt, kommt immer näher... "Das Haus in der Nebelgasse" ist wieder ein sehr spannender, hervorragend recherchierter Roman von Susanne Goga. Die Beschreibungen des historischen London sind unglaublich bildhaft und vermitteln ein glaubhaft authentisches Bild der damaligen Zeit. Die Protagonisten sind wunderbar beschrieben. Matilda ist sehr fortschrittlich für 1900 und wirkt sehr sympathisch. Der Leser hat immer nur die Informationen, die Matilda und Fleming nach und nach zutage fördern und kann so die ganze Zeit miträtseln, was das Buch sehr spannend macht. Zum schmunzeln hat mich übrigens immer wieder Mrs. Westlake, Matildas Vermieterin gebracht! Natürlich gibt es ein Happy-End, wenn auch nicht so, wie..... ...wird nicht verraten ; -)

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Spannende Unterhaltung der Spitzenklasse
von Stefanie Willaredt aus Bonn am 06.02.2017
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Die Geschichte beginnt im Jahre 1665 in London. Es tobt die Pest. Eine junge Frau versteckt ein kleines, geheimnisvolles Kästchen. Im Jahre 1900 taucht diese Kästchen wieder auf. Wird es gelingen, das Geheimnis um diese Kästchen zu lösen? Eine junge Lehrerin und ein Geschichteprofessor geben ihr Bestes. Unbedingt lesen!

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