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Das Herz der verlorenen Dinge

Ein Roman aus Osten Ard

(19)
»Das Herz der verlorenen Dinge« bietet für alle neuen Leser den Einstieg in die Welt von Osten Ard. Er setzt an am Ende des letzten Bandes von »Das Geheimnis der Großen Schwerter« und eröffnet einen neuen Zyklus voll tödlicher Abgründe und Intrigen dreißig Jahre in der Zukunft.
Tad Williams’ Antwort auf George R. R. Martins »Game of Thrones«
Osten Ard steht erneut am Scheideweg. Die Nornen, alte Feinde, die lange still gehalten hatten, bereiten sich darauf vor, das Land, das ihnen einst gehörte, zurückzuholen. König Simons und Herzog Isgrimnurs Kriegern gelingt es, das Elbenvolk zurück in ihre Hochburg in den Bergen zu drängen.Der Krieg scheint vorbei, aber das Töten dauert an. Die Sterblichen begnügen sich nicht mit ihrem Sieg, sie trachten danach, das Volk der Nornen gänzlich auszulöschen. Da verbreitet sich die Kunde, dass die uralte Nornenkönigin Utuk’ku gar nicht tot ist sondern nur in einem todesähnlichen Schlaf liegt, von dem sie zurückkehren wird …
Rezension
"Nach einer zwanzigjährigen Pause legt Tad Williams in diesem aufregenden, absolut vollkommenen Mini-Epos den Grundstein für eine neue Geschichte in seiner alten Welt Osten Ard."
Jamie Buxton, Daily Mail, 29.12.2016
"Dass Tad Williams selbst diesen kleinen Schmöker, der als ein Brückenelement zu einer neuen Trilogie dient, in ein Juwel verwandelt hat, spricht nicht nur für seine Fähigkeiten als Fantasyautor, sondern auch für die Zeitlosigkeit von Osten Ard - ein großartiges, alle Sinne umfassendes Reich, das es wert ist, nach all den Jahren zurückzukehren."
Jason Heller, NPR, 05.01.2017
"Das Herz der verlorenen Dinge fühlt sich an wie ein lange verlorener Epilog zu der Trilogie - Williams schreibt, als hätte er Osten Ard nie verlassen."
B&N Sci-Fi Fantasy Blog
"Tad Williams ist ein großer Erzähler und seine Osten Ard-Bücher sind sein Meisterwerk. Williams' Rückkehr nach Osten Ard ist ebenso fesselnd und tiefgründig wie seine erste Trilogie. Nun erzählt er die Geschichte weiter mit der Eleganz und der Erfahrenheit eines Autors in Bestform."
Brandon Sanderson, New York Times-Bestseller Autor von "Kinder des Nebels"
Portrait
Tad Williams ist ein kalifornischer Superstar. Seine genre-erschaffenden und Genregrenzen sprengenden Bücher wurden mehr als zehn Millionen Male weltweit verkauft. Seine epischen Fantasy– und Science-Fiction-Reihen, fantastischen Geschichten jeglicher Art, Urban-Fantasyromane, Comics, Drehbücher etc., hatten einen starken Einfluss auf eine ganze Generation von Autoren.Er und seine Familie leben in den Bergen von Santa Cruz, in einem seltsamen und schönen Haus.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 380
Erscheinungsdatum 11.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-96144-7
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 223/150/44 mm
Gewicht 592
Originaltitel The Heart of What was Lost
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 973
Buch (gebundene Ausgabe)
20,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Neues von Tad Williams. Endlich.“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Ein absolut gelungenes Buch. Für Fans und solche die es werden wollen ist dieses "Übergangsbuch" perfekt. Es macht neugierig auf die neue Reihe, die ab September lieferbar ist und auf die vorherigen Titel rund um den Drachenbeinthron. Ein absolut gelungenes Buch. Für Fans und solche die es werden wollen ist dieses "Übergangsbuch" perfekt. Es macht neugierig auf die neue Reihe, die ab September lieferbar ist und auf die vorherigen Titel rund um den Drachenbeinthron.

„Das Herz der verlorenen Dinge“

Jasmin Büchner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Der bekannte Fantasy- Autor Tad Williams hat mit seinem neuen Werk „Das Herz der verlorenen Dinge“ eine Weiterführung der Osten-Ard-Reihe geschrieben. Hierbei schlägt er eine Brücke zwischen dem bereits bekannten Zyklus „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ und der weiterführenden Reihe. Nach etwa 25 Jahren kehrt Tad Williams nach Osten Der bekannte Fantasy- Autor Tad Williams hat mit seinem neuen Werk „Das Herz der verlorenen Dinge“ eine Weiterführung der Osten-Ard-Reihe geschrieben. Hierbei schlägt er eine Brücke zwischen dem bereits bekannten Zyklus „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ und der weiterführenden Reihe. Nach etwa 25 Jahren kehrt Tad Williams nach Osten Ard zurück, wobei „Die Hexenholzkrone“ im September 2017 erscheinen wird.

Dieses Buch ist auch für Neueinsteiger geeignet, wobei man sich jedoch besonders zu Beginn des Buches stark konzentrieren muss, um die Zusammenhänge zu erkennen. Auch sind die Namen teilweise ungewohnt und bestimmt nicht immer einfach auseinander zu halten. Am Ende des Buches hat Tad Williams noch eine kleine Zusammenfassung zu den Völkern der Nornen und Sithi beigefügt. Darin wird auf die Geschichte der unterschiedlichen Völker eingegangen. Auch diese ist besonders für Neueinsteiger zu empfehlen, da man so das Vergangene besser bewerten kann.
Mit „Das Herz der verlorenen Dinge“ hat Williams einen Übergangsband geschrieben, der zwischen den beiden Reihen aus Osten Ard stehen soll, hierbei knüpft er nahtlos an das letzte Buch der vorherigen Reihe „Der Engelsturm“ an. Ein direkter Einstieg macht einem klar, dass der Kampf zwischen den Nornen und den Menschen noch nicht vollständig beendet ist. Hierbei wird direkt nach dem Sieg der Menschen gegenüber den Nornen angeknüpft. Die Flucht der Nornen gen Norden wird thematisiert und wie diese dabei von den Rimmersmännern verfolgt werden. Unterschiedliche Kriegs- und Belagerungssituationen werden erzählt. Der Erzählstil des Autors ist angenehm und bildhaft. Verschiedene Orte der ausgebauten und komplexen Welt werden als Schauplätze ausgewählt und dabei so beschrieben, dass ich sie mir gut vorstellen konnte. Ich hatte quasi das Gefühl, dass ich bei den kriegerischen Auseinandersetzungen der beiden so unterschiedlichen Völker mit dabei sei. Williams schafft es, mich als Leser in fremde und gefährliche Welten zu entführen und die Ausführungen dieses doch recht kurzen Buches spannend und vielseitig zu gestalten. Auch wird die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven berichtet, sodass die Spannung noch zusätzlich gesteigert wird. Man bekommt Einblicke in die Vorgehensweisen und Gedankengänge der beiden Völker und kann dessen Beweggründe besser nachvollziehen. Auch empfindet man dadurch für beide Seiten Sympathien, da das jeweilige Volk seine eigenen Gründe für diesen Krieg hat. Man kommt dabei aus dem typischen Schwarz- Weiß- Denken heraus und will die Charaktere nicht sofort in diverse Schubladen stecken und sie einem Lager zuteilen. Das hat mir persönlich gut gefallen und ich fand es interessant, dass für beide Seiten ihre jeweilige Lage auf verständnisvolle Art erklärt wurde. Auch wird aus dem Bericht einer Chronistin der Nornen zitiert. Diese fasst die Geschehnisse knapp zusammen und gibt nochmal einen Einblick in die Denkweise der Nornen, welche doch ganz anders als die menschliche ist. Die Atmosphäre des Buches ist recht düster gehalten. Verwundet es nicht, da in „Das Herz der verlorenen Dinge“ der Krieg der Nornen mit den Menschen thematisiert wird. Kampfszenen und auch Belagerungen werden bildhaft beschrieben. Williams schafft es gekonnt, die Stimmung während so eines Krieges zu transportieren und die Atmosphäre von so einem Ereignis einzufangen. Er gibt die Sehnsüchte und Ängste der jeweiligen Parteien weiter und schafft es, dass man für beide Seiten Mitgefühl empfindet und sich in die Leidenden hineinversetzen kann. Dabei wird der Krieg nicht verherrlicht, man bekommt die schlimmen Ausmaße aus direkter Quelle mit. Das Ende dieses Werkes konnte mich nochmal überraschen – mit so einem Ausgang der Geschichte hatte ich definitiv nicht gerechnet. Es weckt das Interesse, wie die Geschichte weitergeführt wird und steigert die Vorfreude auf die noch folgenden Bücher aus Osten Ard.
Positiv möchte ich auch die Gestaltung des Buches hervorheben. Hierbei sind hilfreiche Karten, ein umfangreiches Glossar sowie ein detailliertes Personenregister beigefügt wurden. Diese empfand ich als sehr hilfreich und besonders auf den ersten Seiten des Buches habe ich die beigefügten Hilfsmittel gerne zu Rate gezogen. Auch habe ich den zurückgelegten Weg der Nornen und Rimmersmännern auf den jeweiligen Karten nachverfolgt, sodass man einen guten Einblick in die wesentlichen Schauplätze der kriegerischen Auseinandersetzungen erhält.
Etwas schade fand ich, dass diverse Charaktere eingeführt wurden sind, auf diese aber nicht näher eingegangen wurde. So zum Beispiel die Sithi, welche die Rimmersmänner begleitet. Auch auf das Amulett, welches dem Buch seinen Titel gegeben hat, wird nur kurz eingegangen – eine kurze Erklärung diesbezüglich folgt, leider nicht mehr. Ich hoffe, dass dies in den späteren Bänden nochmal aufgegriffen wird und umfangreicher thematisiert wird.

Insgesamt hat Tad Williams mit „Das Herz der verlorenen Dinge“ einen gelungenen Übergangsband geschaffen, welcher die Vorfreude auf die folgende Reihe steigert. Hierfür möchte ich 4 Sterne vergeben.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
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purer Flash
von einer Kundin/einem Kunden aus Bamberg am 19.03.2017

Leute was soll ich groß schreiben. Ich bin einfach geflasht. Als ich gehört habe, dass Osten-Ard tatsächlich in eine neue Runde geht, da dachte ich nur, wow!!! Und ich hoffte aus tiefstem Herzen, dass Tad es gut macht. Schließlich sind ja schon ein paar Jährchen vergangen und er hat... Leute was soll ich groß schreiben. Ich bin einfach geflasht. Als ich gehört habe, dass Osten-Ard tatsächlich in eine neue Runde geht, da dachte ich nur, wow!!! Und ich hoffte aus tiefstem Herzen, dass Tad es gut macht. Schließlich sind ja schon ein paar Jährchen vergangen und er hat jede Menge andere Sachen geschrieben. Und nicht alles fand ich so überzeugend und genial, da bin ich ganz ehrlich. Aber der Drachenbeinthron war einfach immer mein Liebling und zum Warmlaufen habe ich mir dieses Buch als Wunschtitel bei vorablesen gleich gesichert. Und es ist der Hammer, wie weich man landet in der Welt von Osten-Ard. Da wird nicht lange gefackelt. Da kommen Sludig und Isgrimnur zu Wort und ich möchte Hurra schreien und alle Fantasyleser umarmen. Das Herz der verlorenen Dinge macht einfach da weiter, wo der Engelsturm aufgehört hat. Es soll ein Übergangsband sein - quasi auch für Neulinge. Aber ob das so ohne weiteres funktioniert, weiß ich nicht so recht. Für mich als Heimkehrer ist es auf jeden Fall perfekt. Ein paar neue Darsteller in der Geschichte, ein paar altbekannte, liebgewonnene dazu, jede Menge Nornen, die keineswegs geschlagen und noch lange nicht am Ende sind. Das macht Lust und Laune und ist viel zu kurz. Und Tad Williams schreibt göttlich und fabuliert wie eh und je. Einziger Trost ist, dass es im August schon so richtig dicke losgeht. Ich hoffe sehr, dass Vorablesen da auch wieder dabei ist. Aber ganz egal. Spätestens am Erscheinungstag liegt das bei mir auf dem Tisch und dann habe ich für nichts andereres mehr Zeit.

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Das Warten hat sich gelohnt
von thebookpassion aus Paderborn am 18.03.2017

Der Krieg ist beendet und dennoch ziehen die Nornen weiter durch Osten Ard. Die Menschen beobachten dies kritisch und sie beschließen ihre Feinde aus ihrem Land zu vertreiben und endgültig zu vernichten. Zudem geht das Gerücht um, dass die Königin ihrer Feinde nicht, wie zuvor angenommen, wirklich tot ist,... Der Krieg ist beendet und dennoch ziehen die Nornen weiter durch Osten Ard. Die Menschen beobachten dies kritisch und sie beschließen ihre Feinde aus ihrem Land zu vertreiben und endgültig zu vernichten. Zudem geht das Gerücht um, dass die Königin ihrer Feinde nicht, wie zuvor angenommen, wirklich tot ist, sondern in einem heilenden Schlaf gesunken ist. Endlich geht das Abenteuer in der grandiosen und facettenreichen Welt Ostern Ards weiter. Das ständige flehen der großen Fangemeinde von Tad Williams konnte ihn tatsächlich (zum Glück) dazu bewegen noch weitere wundervolle Geschichten zu verfassen. Endlich kann ich mich also wieder in neuer Abenteuer stürzen und die komplexe Welt genießen. Ohne viel Federlesen ist man sofort mitten im Geschehen und es fühlt sich so an, als ob man sich selbst zwischen den Kriegern befindet. Auch wenn der Kriegszug ein zentrales Thema ist, wird die Gewalt nicht verherrlicht oder gar glorifiziert. Viel mehr nähert sich Tad Williams dieser Thematik sehr bewusst und kritisch. Er schildert die Angst, die Nöte und die Sehnsucht der Soldaten authentisch und ich konnte die Ausgebranntheit und Leere der Figuren förmlich spüren. Die Geschichte setzt sich aus drei Handlungssträngen zusammen, sodass man den Herzog Isgimnur von den Rimmersleuten und seine Soldaten oder auch die Nornen, wie beispielsweise den Großmeister Viyek kennen lernt. Dies ermöglichte mir, beide Seiten kennen und verstehen zu lernen. Oft konnte ich gar nicht genau sagen, wer mir jetzt wirklich sympathischer ist oder nicht. Tad Williams denkt nicht in schwarz-weiß und gestaltet seine Figuren absolut authentisch und mehrdimensional. Jede Seite und jeder Charakter hat Schwächen und Stärken und man kann die Beweggründe oft sehr gut nachvollziehen. Ich war doch recht überrascht, als ich den Roman endlich in den Händen hielt, da er doch recht kurz ist und man von Tad Williams ein anderes Kaliber gewöhnt ist. Dennoch konnte er mich, schon ab der ersten Seite, mit seinem gewohnt bildhaften und ausschweifenden Erzählstil in seinen Bann ziehen und die Geschichte, als auch die Figuren, erhalten genug Raum um sich vollkommen entfalten zu können. Das lange Warten hat sich gelohnt und Tad Williams konnte mich mit seiner facettenreichen Welt erneut begeistern. Seine Figuren wirken absolut authentisch und heben sich deutlich von ?Einheitsbrei? ab.

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Kampf gegen die Nornen
von buchleserin am 15.03.2017

In Osten Ard herrscht Krieg. Die Sterblichen drängen die Nornen, so nennen sie die Elben, immer weiter in den Norden und beabsichtigen sie endgültig zu vernichten. Vor den Mauern der Burg Nakkiga im Norden, in der viele der letzten Nornen leben, kommt es zu einer gewaltigen Schlacht zwischen den... In Osten Ard herrscht Krieg. Die Sterblichen drängen die Nornen, so nennen sie die Elben, immer weiter in den Norden und beabsichtigen sie endgültig zu vernichten. Vor den Mauern der Burg Nakkiga im Norden, in der viele der letzten Nornen leben, kommt es zu einer gewaltigen Schlacht zwischen den Kriegern der beiden Völker. Die Reihe „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ von Tad Williams habe ich nicht gelesen und vielleicht viel es mir daher anfangs etwas schwer in diesen Roman einzutauchen. Die vielen schwierigen Namen haben mich in meinem Lesefluss gestört und manchmal wusste ich anfangs nicht, wer eigentlich zu wem gehört, aber nachher gings dann. Im hinteren Teil im Buch findet man ein Glossar der Personen und das sind doch einige Namen. Es sind auch noch zwei Karten abgebildet. Danach folgt noch ein Auszug aus „Die Hexenholz Krone“, der erste Band der neuen Osten Ard-Trilogie. Am Anfang wäre mir das Glossar lieber gewesen, so habe ich es erst entdeckt, als ich fertig war mit dem Roman. Die Protagonisten Portos und Endri haben mir am besten gefallen, die beiden fand ich sehr sympathisch dargestellt, mit den anderen Charakteren konnte ich nicht so viel anfangen. Der Angriff auf die Burg der Nornen ist spannend beschrieben und es ist ein ziemlich brutaler Kampf, ein ziemlich heftiges Gemetzel. Dazu setzen die Nornen noch ihre Magie ein. Für die Leute, die „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ gelesen haben, ist dieser Roman unbedingt zu empfehlen. Bei mir hat etwas anfangs etwas gedauert, bis ich durchgeblickt habe und mich auf die Story einlassen konnte. Die Handlung wurde jedoch zunehmend spannender und hat mir dann immer besser gefallen.

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Fantasy vom Feinsten
von Sinsa am 12.03.2017

Auch ich habe vor vielen Jahren die Saga um die großen Schwerter gelesen und damals Simeon Schneelocke begeistert begleitet. Dieser Band beginnt direkt nach dem großen Krieg. Die Rimmersmänner sind eigentlich auf dem Heimweg nach Rimmersgard, aber bevor sie dort ankommen, treffen sie auf einen Trupp versprengter Nornen, die ebenfalls... Auch ich habe vor vielen Jahren die Saga um die großen Schwerter gelesen und damals Simeon Schneelocke begeistert begleitet. Dieser Band beginnt direkt nach dem großen Krieg. Die Rimmersmänner sind eigentlich auf dem Heimweg nach Rimmersgard, aber bevor sie dort ankommen, treffen sie auf einen Trupp versprengter Nornen, die ebenfalls auf den Weg in den Norden sind, nach Nakkiga, dem heiligen Berg und letzter Zuflucht ihres Volkes. Da beide Gruppen verfeindet sind, kommt es zum Kampf. Die Nornen können flüchten, werden aber von den Rimmersmännern verfolgt, die logischerweise der Meinung sind, nur wenn alle Nornen tot sind, gibt es Frieden. Doch auch die Nornen sind der Meinung, dass ihr Volk nur dann in Frieden leben kann, wenn alle Menschen aus Osten Ard vertrieben sind. Die Geschichte wird wechselnd aus beiden Perspektiven beschrieben, wobei immer wieder aus der Sicht verschiedener Personen geschrieben wird. So begleiten wir einerseits den Herzog Isgrimnur, aber auch den einfachen Soldaten Porto. Bei denen Nornen begleitet man hauptsächlich die beiden Anführer der Bauleute. Man erfährt sehr viel über die Strukturen innerhalb der Nornen-Gesellschaft. Beide Gruppen kämpfen für ihr Volk und die Gründe für einen Kampf sind aus beiden Sichtweisen gut nachvollziehbar. Mittlerweile sind die Fronten verhärtet, beide Seiten haben viele Verluste zu erleiden gehabt. Auch wenn der Sturmkönig Ineluki mittlerweile tot ist, der Krieg in Osten Ard ist noch nicht zu Ende. Dieser Band soll zunächst nur als Zwischenstück zwischen den alten Osten-Ard-Bänden und den neuen dienen. Ich denke, diesen Zweck erfüllt das Buch. Am Ende weiß man, wieso die Nornen sich in den nächsten Jahren nicht hervor tun werden und wie die Völker in Osten Ard zur Ruhe kommen können - man weiß aber auch, dass es noch nicht zu Ende ist, zu Ende sein kann. Das Buch macht Neugierig auf die Fortsetzung, die ganz sicher auf meine Wunschliste wandern wird. Der Schreibstil von Tad Williams ist jedenfalls fesselnd und von der ersten bis zur letzten Seite spannend.

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Ich will mehr!
von PMelittaM aus Köln am 11.03.2017

Die Nornen haben den Krieg verloren und sind auf dem Weg zurück in ihre Heimat. Doch einige der „Sterblichen“ verfolgen sie und nicht wenige davon sind der Meinung, es sein am besten, die „Feenwesen“ gänzlich auszulöschen. „Siegen ist eine gute Sache“, sagte der Herzog. „Die Feinde davon zu überzeugen, dass... Die Nornen haben den Krieg verloren und sind auf dem Weg zurück in ihre Heimat. Doch einige der „Sterblichen“ verfolgen sie und nicht wenige davon sind der Meinung, es sein am besten, die „Feenwesen“ gänzlich auszulöschen. „Siegen ist eine gute Sache“, sagte der Herzog. „Die Feinde davon zu überzeugen, dass sie verloren haben, ist eine ganz andere“. (S. 43) Ich gestehe, dass ich zwar die Osten-Ard-Reihe Tad Williams namentlich kannte, aber bisher noch keinen einzigen der Romane gelesen hatte. Interessiert hatten sie mich schon, und so ergriff ich die Gelegenheit, nun den neuen Band des Autors zu lesen, der in Osten Ard spielt, und einen Übergang zwischen der älteren Tetralogie und der neu geplanten Trilogie bilden soll. Da ich aber keine Ahnung davon habe, was bisher passiert ist, muss ich mir meine Meinung zum Buch gänzlich nur auf dieses bezogen bilden. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, da sind einmal die Anführer der „Sterblichen“, allen voran Herzog Isgrimnur, ein Anführer der sogenannten Rimmersleute, die mich sehr an Wikinger erinnert haben. Desweiteren erfahren wir einiges aus Sicht der Befehlshaber der Nornen, vor allem Yaarike, der Großmagister der Bauleute und sein Gefolgsmann Viyeki und die Generalin Suno'ku spielen hier eine wichtige Rolle. Eine dritte Perspektive nehmen zwei einfache Soldaten ein, die im Grunde dazu verdammt sind, Befehle auszuführen, oft ohne auch nur im Geringsten ahnen zu können, wozu diese gut sein sollen, anhand dieser beiden thematisiert der Autor auch, welchen Ängsten und Sehnsüchten sich Soldaten stellen müssen. Schließlich wird zwischendurch immer einmal wieder aus der Chronik der Nornen zitiert, so erhalten die Nornen ebenfalls eine zweite Stimme, es dient aber auch dazu, zwischendurch Geschehenes verkürzt zu erzählen. Im Anhang findet sich neben einem Glossar, das auch sämtliche erwähnte Personen auflistet, zweier Karten und einer Leseprobe zum ersten Band der neuen Trilogie, auch eine Abhandlung, die in die Welt Osten Ards einführen soll und die der Autor dem Neueinsteiger zu lesen nahelegt, mir persönlich hat sie aber wenig gebracht, mich eher noch verwirrt. Der Start in den Roman ist mir dagegen recht schnell gelungen, schon nach wenigen Seiten hatte mich die Erzählung gepackt und begeistert. Tad Williams erzählt sehr eingängig und bildhaft, die Charaktere gefallen mir sehr gut, man kann ihre Gefühle und ihr Handeln gut nachvollziehen – und es fällt schwer, sich für eine Seite zu entscheiden, aber das muss man ja auch nicht unbedingt. Ich bin begeistert, der Wunsch nach mehr war sehr schnell da, nicht nur die Fortsetzung, auch die Vorgängerbände möchte ich nun unbedingt lesen Ich vergebe sehr gerne volle Punktzahl und eine Leseempfehlung für Genrefans.

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Welcome back in Osten Ard
von einer Kundin/einem Kunden am 11.03.2017

"Das Herz der verlorenen Dinge" ist die von Fantasy Begeisterten lange erwartete Fortsetzung des Osten Ard-Zyklus von Tad Williams.Eigentlich hatte Tad Williams,wie er in seinem Vorwort schreibt,nicht vor,nach Osten Ard zurückzukehren. Umso mehr freut es mich,daß der Zyklus,den ich... "Das Herz der verlorenen Dinge" ist die von Fantasy Begeisterten lange erwartete Fortsetzung des Osten Ard-Zyklus von Tad Williams.Eigentlich hatte Tad Williams,wie er in seinem Vorwort schreibt,nicht vor,nach Osten Ard zurückzukehren. Umso mehr freut es mich,daß der Zyklus,den ich vor über 20 Jahren mit Begeisterung verschlungen habe nun doch fortgeführt wird. Inhalt: Es herrscht immer noch Krieg in Osten Ard.Die Nornen und die Menschen hassen sich abgrundtief.Herzog Isgrimnur und seine Mannen haben nur noch ein Ziel vor Augen: Die endgültige Vernichtung der Hikkeda'Ya. Diese jedoch,obwohl stark in der Unterzahl,halb verhungert und ohne den Beistand ihrer Königin Utuk'Ku,die immer noch im Keta-yi'indra liegt,wehren sich erbittert. In der Wirrwurzelfeste bekommen der Großmagister Yaarike und sein Heeresvormann Viyeki überraschend Hilfe durch die Ankunft der Generalin Suno'Ku. Die große Schlacht auf Leben und Tod beginnt.... Meine Meinung: Obwohl es über 20 Jahre her war,daß ich in Osten Ard war,fühlte ich mich von der ersten Zeile an wieder heimisch.Mit seinem schon gewohnten ausschweifenden Schreibstil führt uns Tad Williams in ein einfallsreiches und sehr athmosphärisches Fantasy-Abenteuer.Wieder einmal ist es dem Superstar des Fantasy Genres gelungen ein packendes Abenteuer zu erschaffen,welches das Herz eines jeden Fantasy Begeisterten höher schlagen lässt.Dieses Buch bekommt meine absolute Leseempfehlung!

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Für Fans von High-End-Fantasy
von glücksklee am 10.03.2017

„Das Herz der verlorenen Dinge“ von Tad Williams entführt seine Leser wieder einmal in die Welt von Osten-Ard. Und damit kehren wir zurück in die Welt, die einige Leser bereits aus der vorangegangenen Reihe „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ (bestehend aus 4 Bänden) kennen. Zudem stellt der Roman sozusagen... „Das Herz der verlorenen Dinge“ von Tad Williams entführt seine Leser wieder einmal in die Welt von Osten-Ard. Und damit kehren wir zurück in die Welt, die einige Leser bereits aus der vorangegangenen Reihe „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ (bestehend aus 4 Bänden) kennen. Zudem stellt der Roman sozusagen einen Brückenschlag zwischen den Vorgängerbüchern und der neuen Reihe von Tad Williams dar; der erste Band „Die Hexenholzkrone“ ist für August 2017 angekündigt. Schon das Cover kündigt an, was einen im Inneren an Handlung erwartet – es schreit förmlich: Klassischer Fantasyroman! Und mal ehrlich, das kann Tad Williams echt gut. Ich liebe seine Romane rund um Bobby Dollar, die ja in der modernen Welt angesiedelt sind, aber auch die Rückkehr nach Osten-Ard gelingt ihm tadellos. Ein wunderschöner Schreibstil, der für mich absolut stimmig mit dem klassischen Setting des klassischen „High-End-Fantasy“-Genres. Dazu gehört z.B. die respektvolle, mittelalterlich anmutende Ansprache des Herzogs Isgrimnur. Für mich gehören ein klassischer Fantasyroman und die entsprechende Sprache, in der er verfasst ist (z.B. keine moderne Umgangssprache) einfach zusammen. Und Tad Williams schafft das meiner Meinung nach ganz wunderbar. Leser, die die Reihe „Das Geheimnis der großen Schwerter“ nicht gelesen haben, haben eventuell am Anfang von „Das Herz der verlorenen Dinge“ ein bisschen Schwierigkeiten, in die Geschichte rein zu kommen und die einzelnen Charaktere zuzuordnen. Das Glossar am Ende des Romans dürfte dabei allerdings weiterhelfen und hat es auch für mich leichter gemacht, die Erinnerung aufzufrischen, da die Lektüre der Vorgängerbücher für mich doch schon eine Weile zurückliegt. Im Gesamteindruck hat Tad Williams mit „Das Herz der verlorenen Dinge“ einen soliden Fantasyroman abgeliefert, der mich definitiv neugierig auf „Die Hexenholzkrone“ gemacht hat, sodass ich dem Erscheinungstermin nun entgegenfiebere. Ich vergebe daher 5 von 5 Sternen für „Das Herz der verlorenen Dinge“.

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Hohe Erwartungen... erfüllt!
von einer Kundin/einem Kunden aus Kröslin am 09.03.2017

Mit "Das Geheimnis der Großen Schwerter" hatte Tad Williams ein fantastisches und faszinierendes Epos geschaffen - so galt er danach zu Recht als "Tolkien des 21. Jahrhunderts". 20 Jahre später finden wir nun Anschluß zum Ende des letzten Bandes von "Das Geheimnis der Großen Schwerter" und T. Williams eröffnet... Mit "Das Geheimnis der Großen Schwerter" hatte Tad Williams ein fantastisches und faszinierendes Epos geschaffen - so galt er danach zu Recht als "Tolkien des 21. Jahrhunderts". 20 Jahre später finden wir nun Anschluß zum Ende des letzten Bandes von "Das Geheimnis der Großen Schwerter" und T. Williams eröffnet einen neuen Zyklus tödlicher Abgründe, Gefahren und Intrigen 30 Jahre in der Zukunft. Cover: Es ist sehr mystisch gehalten und paßt damit sehr gut zum Stil des Fantasy-Genres. Die Cover der Vorgänger gefielen mir jedoch besser. Inhalt: Osten Ard steht erneut am Scheideweg. Die Nornen, alte Feinde, die lange still gehalten hatten, bereiten sich darauf vor, das Land, das ihnen einst gehörte, zurückzuholen. König Simons und Herzog Isgrimnurs Kriegern gelingt es, das Elbenvolk zurück in ihre Hochburg in den Bergen zu drängen. Der Krieg scheint vorbei, aber das Töten dauert an. Die Sterblichen begnügen sich nicht mit ihrem Sieg, sie trachten danach, das Volk der Nornen gänzlich auszulöschen. Da verbreitet sich die Kunde, dass die uralte Nornenkönigin Utuk’ku gar nicht tot ist sondern in einem todesähnlichen Schlaf liegt, von dem sie zurückkehren wird. Wie Williams hier neue Sichtweisen- vor allem auf das Leben und die Gesellschaft der Nornen- erschafft ist einerseits überraschend und dennoch sehr spannend. Interessant, daß er nun alles aus der Sicht der Nornen darstellt, die ja vorher eher negativ besetzt waren und als unheimlich, unnahbar und angsteinflößend erschienen. Hier nun jedoch eine fast mitfühlende und schüchterne (menschen-ähnliche) Seite zeigen. Dennoch liegt das Hauptthema auf dem langjährigen Kriegsgeschehen zwischen den Nornen und Menschen- einem Thema so alt wie die Menschheit selbst. Die Geschichte wird spannend erzählt und der Schreibstil ist sehr flüssig, alle Charaktere sehr detailliert gezeichnet. Fazit: Tad Williams ist ein grandioser Autor und seine Romane der Osten-Ard-Reihe sind allesamt Meisterwerke. Williams' Rückkehr nach Osten Ard ist ebenso fesselnd und tiefgründig wie die erste Trilogie. "Das Herz der verlorenen Dinge" bietet hiermit für alle treuen (aber auch neuen) Leser den Einstieg in die Welt von Osten Ard.

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Wir haben gewartet, wir haben lange gewartet
von einer Kundin/einem Kunden aus Schwalmtal am 09.03.2017

Das Herz der verlorenen Dinge: Ein Roman aus Osten Ard von Tad Williams, erschienen im Hobbit Presse Klett-Cotta Verlag am 11. März 2017   Die Schlacht ist vorbei, das Töten geht weiter. Die Nornen sind auf der Flucht in den Norden und werden von Isgrimnur verfolgt.   Ich will hier nicht mit Namen... Das Herz der verlorenen Dinge: Ein Roman aus Osten Ard von Tad Williams, erschienen im Hobbit Presse Klett-Cotta Verlag am 11. März 2017   Die Schlacht ist vorbei, das Töten geht weiter. Die Nornen sind auf der Flucht in den Norden und werden von Isgrimnur verfolgt.   Ich will hier nicht mit Namen um mich werfen, und bin dankbar, dass dieses Buch ein Glossar hat.   Die Geschichte setzt direkt bei „Das Geheimnis der Großen Schwerter” an und wird diesmal auch aus Sicht der Nornen erzählt.   Eigentlich wollte der große Meister nicht wieder nach Osten Ard, aber er den Fans dann doch den Gefallen getan, aber auf weit weniger Seiten als ich erwartet habe, aber nicht jedes Fantasy Buch muss sich ueber ephische 800 Seiten ausbreiten.   Es gibt Hinweise auf Vergangenes, aber nicht so, dass ein Osten Ard Anfänger nicht doch mit Lust die “alten” Bücher lesen wird.   Spannendes Buch, flüssig geschrieben, etwas viele Namen für Neueinsteiger, aber eine wunderbare Welt zum Kennenlernen oder wiederentdecken.

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Das Herz der verlorenen Dinge!
von Oma57 am 08.03.2017

Das Cover dieses Buches sieht sehr mystisch aus und passt hervorragend zum Genre und Inhalt dieses Fantasy - Romans. Es handelt sich um eine Fortsetzung der „alten“ Osten-Ard-Trilogie,die mir sehr gut gefallen hat und die ich mit Eifer gelesen habe... Das Cover dieses Buches sieht sehr mystisch aus und passt hervorragend zum Genre und Inhalt dieses Fantasy - Romans. Es handelt sich um eine Fortsetzung der „alten“ Osten-Ard-Trilogie,die mir sehr gut gefallen hat und die ich mit Eifer gelesen habe . Tad Williams setzt am Ende des letzten Bandes von »Das Geheimnis der Großen Schwerter« an und eröffnet einen neuen Zyklus voll tödlicher Abgründe. Es werden neue Sichtweisen vor allem auf das Leben und die Gesellschaft der Nornen eröffnet und ist absolut spannend und abwechslungsreich geschrieben.Ich finde es sehr interessant, das diesmal aus der Sicht der Nornen geschrieben wird, die ursprünglich böse, unheimlich und unnahbar waren und Angst und Schrecken säten, nun aber fast menschliche , scheue Züge zeigen. Das Buch ist spannend und abwechslungsreich geschrieben und echt lesenswert.

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Wieder in Osten Ard, wieder begeistert
von Sursulapitschi am 06.03.2017

Er tut es! Er tut es tatsächlich. Alle Osten Ard Fans bekommen Schnappatmung. Tad Williams schreibt eine Fortsetzung, 20 Jahre nachdem die grandiose Saga eigentlich beendet wurde. Man ist begeistert, kann es kaum fassen, aber ein kleines bisschen Skepsis stellt sich auch ein. Geht das überhaupt? Kann man das... Er tut es! Er tut es tatsächlich. Alle Osten Ard Fans bekommen Schnappatmung. Tad Williams schreibt eine Fortsetzung, 20 Jahre nachdem die grandiose Saga eigentlich beendet wurde. Man ist begeistert, kann es kaum fassen, aber ein kleines bisschen Skepsis stellt sich auch ein. Geht das überhaupt? Kann man das machen? Lässt sich eine geniale Geschichte schlüssig und fesselnd fortführen oder sollte man lieber nicht dran rühren, weil man eigentlich nur verlieren kann? Tad Williams ist das egal, er tut es einfach. „Das Herz der verlorenen Dinge“ soll der Einstieg sein, heißt es, und sowohl Kennern der Saga als auch Neueinsteigern das Ankommen in dieser Welt erleichtern. Auch da stellen sich Zweifel ein. Wie soll das denn gehen? Die Geschichte aller Völker Osten Ards im Schnelldurchlauf dürfte wohl jeden überfordern. Dabei ist es eigentlich ganz einfach. Die Geschichte setzt ein direkt nach dem Ende der Vorgängerbücher. Die große Schlacht ist vorbei, die Nornen auf der Flucht in ihre Heimat, Herzog Isgrimnur verfolgt sie mit einer Truppe Rimmersmänner. Das ist genial, weil es einen direkt in die Ausgangssituation zurückversetzt. Vergangene Ereignisse werden angedeutet, aber nicht ausgebreitet. Allerdings war ich an dieser Stelle froh, schon mal etwas von den Sithi, Hikeda´ya, Asu´a, Isgrimnur, Sludig oder Isorn gehört zu haben. Anfangs hat man mit einem Haufen exotischer Namen zu kämpfen. Aber schon bald ist man da. Abwechselnd verfolgt man das Geschehen aus Sicht der Menschen oder der Nornen und das ist neu. Bislang kannte man die Hikeda´ya nur als gesichtslose Monsterwesen, dabei sind sie die Wolkenkinder, ein Volk der alten Zeit, das vom Aussterben bedroht ist. Hier eröffnet sich eine ganz neue Welt. Was beispielsweise für Menschen wie Dämonenzauber aussieht ist eigentlich nur das Resultat spezieller Gesänge. Besonders begabte Sänger des Sänger-Ordens können Unglaubliches erwirken, auch wenn es sie fast alle Kräfte kostet. Dieses Buch ist deutlich kürzer als die gewohnten Tad Williams-Wälzer, aber es tut was es soll: Es lässt einen (wieder) in Osten Ard ankommen mit einer Geschichte voller Gefahr, Entbehrungen, Zauber, Mysteriösem und originellen Figuren, wundervoll erzählt mit einem Augenzwinkern hier und da. Ich bin wieder drin, wieder begeistert und freue mich auf ein weiteres Epos. Am Ende des Buches gibt es eine Leseprobe von „Die Hexenholzkrone“ als Appetithappen. Ich mag gar nicht hineinschauen, ich will keine Häppchen sondern den ganzen Schinken. Bis August müssen wir noch warten. Wegen mir kann es losgehen!

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Von Schlachten und Belagerungen – düstere High Fantasy Fortsetzung
von smartie11 am 22.03.2017

Meine Meinung: „Kriege enden nicht“ (S. 98) Mir war nicht bewusst, dass „Das Herz der verlorenen Dinge“ eine Fortsetzung des „Osten Ard“- Zyklus („Das Geheimnis der großen Schwerter“) ist, dessen ersten Band Tad Williams bereits vor knapp 30 Jahren geschrieben hat. Entsprechend ist die Welt von „Osten Ard“ eine Welt, die... Meine Meinung: „Kriege enden nicht“ (S. 98) Mir war nicht bewusst, dass „Das Herz der verlorenen Dinge“ eine Fortsetzung des „Osten Ard“- Zyklus („Das Geheimnis der großen Schwerter“) ist, dessen ersten Band Tad Williams bereits vor knapp 30 Jahren geschrieben hat. Entsprechend ist die Welt von „Osten Ard“ eine Welt, die der Autor schon zuvor in vier Büchern entwickelt und aufgebaut hat. Mit einer markanten Geografie, klassischen wie neuen Fantasy-Wesen, einer ganz eigenen Magie-Form (das „Singen“), mehreren sehr unterschiedlichen Volksstämmen mit eigenen Sprachen und Namensgebungen sowie einer sehr ausgeklügelten und faszinierenden „Historie“ lässt die Welt von Osten Ard sicherlich das Herz eines jeden High-Fantasy-Fans höher schlagen, gar keine Frage! Da dies mein erstes Buch aus dieser Reihe war, ist mir der Einstieg allerdings ungewöhnlich schwer gefallen. Tad Williams hat auf den Seiten 327 ff. eine kurze Abhandlung über die Feen-Völker Osten Ards und deren Geschichte geschrieben, die man als „Osten Ard Neuling“ auf jeden Fall vor der eigentlichen Geschichte lesen sollte, die ich aber in allen ihren Zusammenhängen dennoch schon als sehr komplex empfunden haben. Dazu kommen die ungewöhnlichen Namen, die für mein Lese-Gedächtnis nicht sehr einprägsam waren, und die mich des Öfteren gezwungen haben, im Glossar ab Seite 333 nachzuschlagen. Erst nach ca. einem Drittel der knapp 330 Seiten langen Geschichte hatte ich es geschafft, in der Geschichte Fuß zu fassen und zumindest die wesentlichen Charaktere sicher auseinanderhalten zu können. Glücklicherweise stellte es sich heraus, dass es insgesamt keine zehn Hauptcharaktere sind, die die Geschichte vorantreiben. Von diesen haben mir insbesondere der Soldat Porto, der Baumeister Vijeki und die Generalin der Opfermutigen, Suno´ku, sehr gut gefallen. Sehr spannend für die Folgebände ist die Frage, welche Rolle die geheimnisvolle Figur Ayaminu vom Feen-Volk der Sitha gespielt hat. Die Geschichte selbst hat dann doch ein bisschen Weniger Inhalt geboten, als ich mir das erhofft hatte. Letztendlich geht es hier – im Anschluss an die Kriege der Vorgängerbände - „nur“ um drei aufeinanderfolgende Belagerungen. Für ein einzelnes Buch wäre mir das viel zu wenig gewesen, als Teil einer Reihe in einem epischen Fantasy-Werk, das George R. R. Martin zu seiner „Das Lied von Eis und Feuer“-Reihe („Game of Thrones“) inspiriert haben soll (!), ist das aber durchaus passend und für meinen Geschmack vollkommen in Ordnung. Besonders gut gefallen haben mir einerseits die düstere und oftmals von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit geprägte Atmosphäre sowie die drei Schauplätze, die sich Tad Williams für seine Story erdacht hat, sei es die verfallene und irgendwie surreal anmutende Wirrwurzelfeste, der strategisch wichtige Drei-Raben-Turm oder die sagenumworbene Bergfestung der Nornen, die hoch im Norden den letzten Rückzugsort dieses Volkes darstellt. Tad Williams Erzählstil merkt man voll und ganz an, dass er unbestritten zu den besten Fantasy-Autoren der Gegenwart gehört. Sein Sprache und seine eigenen Namenskreationen passen perfekt zu seiner fantastischen Welt, die er mit seinen Worten plastisch und lebendig entstehen lässt. Durch einen stetigen Wechsel in der Erzählperspektive - zwischen dem Heer der Rimmersleute sowie dem Volk der Nornen – treibt er die Geschichte stets voran und lässt den Leser an den Motiven, Sorgen und Nöten beider Seiten teilhaben, so dass man sich kaum für eine der beiden Seiten entscheiden kann. Zwischendurch legt Tad Williams dann beim Erzählen nochmal den „Turbo-Gang“ ein, in dem er die Geschichte in „geraffter“ Form durch die Berichterstattungen einer Chronistin beschreiben lässt – ein sehr interessantes Stilmittel! Im Zyklus mit den Vorgängerbänden auf jeden Fall eine absolute Leseempfehlung für alle Fans anspruchsvoller High Fantasy, als „Einstieg“ in die Welt von „Osten Ard“ würde ich dieses Buch eher nicht empfehlen. FAZIT: Als Teil der „Osten Ard“-Reihe sehr atmosphärisch, düster und unbedingt empfehlenswert für alle Fans anspruchsvoller High Fantasy.

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Viel Gewalt und Fantasie verpackt in einer spannenden Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Klein St. Paul am 18.03.2017

Tad Williams ist der Autor des Buches Das Herz der verlorenen Dinge. Er ist ein begnadeter Fantasiebuchautor und dieses Buch ist quasi Teil einer Fortsetzung, aber es lässt sich auch als einzelne Geschichte lesen. Viyeki und Yaarike sind Teil des Feenvolkes und befinden sich auf der Flucht vor den Sterblichen,... Tad Williams ist der Autor des Buches Das Herz der verlorenen Dinge. Er ist ein begnadeter Fantasiebuchautor und dieses Buch ist quasi Teil einer Fortsetzung, aber es lässt sich auch als einzelne Geschichte lesen. Viyeki und Yaarike sind Teil des Feenvolkes und befinden sich auf der Flucht vor den Sterblichen, die sie alle auslöschen wollen, obwohl sie lange vor ihnen in diesem Land zu Hause waren. Auf der einen Seite gibt es die beiden jungen Männer Porto und Endri die sich dem Rachezug von Herzogs Isgrimnurs Männern anschließen und zwischen die Fronten geraten... Das Buch ist in 5 große Teile unterteilt, welche sich nach en Orten des Geschehens gliedern. Im Allgemeinen wird die Geschichte in der dritten Person erzählt, wobei die Erzählung einmal aus Sicht des Feenvolkes und andererseits aus Perspektive der Sterblichen erzählt wird um beide Gedankengänge nachvollziehen zu können. Weiters wirkt der Schreibstil auf mich ziemlich geschwollene, düster, magisch und alt, was aber irgendwie mit dem mittelalterlichen Ambiente zusammenpasst. Auch die Schreibweise ist meistens anschaulich, vor allem die Beschreibung der Szenen. Dennoch fehlen mir über weite Strecken die Gefühle der Protagonisten, es ist fast nur Hass und Angst vorherrschend, welche durch Dialoge geschildert werden. Was in den Köpfen der Beteiligten geschieht, entzieht sich oft dem Leser. Vor allem der Einstieg in die Geschichte war für mich persönlich schwer. Einerseits habe ich noch kein Buch von Tad Williams gelesen, was aber nicht zwingend notwendig war, doch sehr viele Namen zum Einstieg waren schwer zu fassen. Ebenso die die schnellen Szenenwechsel zwischen den Oppositionen erschwert dies in meinen Augen etwas, da sich mir der Zusammenhang erst nicht erschloss. Nach knapp 50 Seiten und vieler (scheinbar) sinnloser Gewalt beginnt man dank dem Glossar sowie den schönen Karten die Geschichte zu verstehen. Dadurch wird die Erzählung erstmals spannend und man lernt mit den einzelen Parteien mitzufiebern. Durch die steten Wechseln der Szenen wurde der Spannungsbogen ziemlich lange gehalten. Das Ende war in meinen Augen eindeutig unvorhersehbar und teilweise ziemlich verwirrend. Durch die ganzen Erläuterungen wurder es etwas langwierig und leider riss die Spannung ab. Mit den Protagonisten konnte ich mich nicht so recht identifzieren, da vor allem der Sinn eines Krieges bzw. die Schlachtung eines Volkes für mich nicht nachvollziehbar war. Beide Parteien handelten mit schier endloser Gewalt, doch es fehlt mir persönlich an der Sinnhaftigkeit derer. Fazit: Das Herz der verlorenen Dinge ist ein guter Fantasyroman mit viel Gewalt, Spannung und Magie. Vor allem für Leute die "Der Herr der Ringe" oder "Der Hobbit" gelesen haben, ist dieses Buch bestimmt das richtige. Das Herz der verlorenen Dinge erhält von mir 3,5 von 5 Sterne. (Ein Dank an den Klett-Cotta-Verlag für das Leseexemplar.)

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Die Fortsetzung der Nornenkriege
von einer Kundin/einem Kunden aus Markt Rettenbach am 15.03.2017

Mit „Das Herz der verlorenen Dinge“ kehrt Ted Williams wieder nach Osten Ard zurück. Zuerst mal zu einem m.M. nicht so geglückten Punkt: dem Cover. Das Covermotiv vermag mich nicht zu begeistern, die Hintergrund- Farbwahl ist sehr düster und drückend.... Mit „Das Herz der verlorenen Dinge“ kehrt Ted Williams wieder nach Osten Ard zurück. Zuerst mal zu einem m.M. nicht so geglückten Punkt: dem Cover. Das Covermotiv vermag mich nicht zu begeistern, die Hintergrund- Farbwahl ist sehr düster und drückend. Dies passt zwar durchaus zur Geschichte, aber in Verbindung mit dem knallorangen Element wirkt das ganze irgendwie wie eine wildgemusterte Achtziger- Jahre- Couch. Zeitgemäße, ansprechende Cover sehen anders aus. Wenigstens beeindruckt der Rest des Buches aber mit einer schönen Ausstattung, den hässlichen Schutzumschlag kann man ja abnehmen. Es sind nach dem Roman sowohl Karten, als auch ein Glossar und eine ca. 30- seitige Leseprobe des nächsten Teils enthalten, der Buchrücken hat einen schicken Silber-Prägedruck erhalten. Die Geschichte selbst startet mittendrin im Zug der Nordmänner, die die letzten Flüchtenden des Nornenvolkes stellen wollen. Wer erst mit diesem Band in die Geschichte einsteigt, so wie ich, wird als Fantasyleser/in aber keine größeren Probleme haben sich in der Welt und mit der Vorgeschichte zurecht zu finden, zumal diese immer wieder angeschnitten wird und man so genügend erfährt. Trotz aller Fantasyelemente muss man Herrn Williams zugute halten, dass er den Krieg nicht glorifizierend beschreibt. Im Gegenteil er thematisiert oft die Sehnsucht der Kämpfenden nach ihrem Zuhause, nach Frieden, nach einem Ende des ganzen Konflikts, was das Ganze trotz der Genrezuordnung sehr realistisch erscheinen lässt. Fantastische Elemente wie Magie, das unsterbliche Nornenvolk oder geheimnisvolle, alte Artefakte kommen aber natürlich nicht zu kurz. Einige Szenen im Buch sind wirklich spektakulär, da ist bildgewaltiges Kopfkino garantiert. Ein klein wenig hat mir bei den Charakteren die Charaktertiefe gefehlt, sie wurden bis auf wenige Ausnahmen alle nur sehr oberflächlich charakterisiert, die individuellen Motive des Handelns sind deswegen nicht immer ganz klar. Manche Nebencharaktere wie die Zida’ya- Beraterin des menschlichen Heers, werden quasi gar nicht weiter erläutert, so das deren Rolle und Handeln komplett mysteriös bleibt. Das finde ich persönlich sehr schade. Alles in Allem ein gutes Buch von einem der bekanntesten Fantasy-Autoren, allerdings scheint es mir ein wenig „mit der heißen Nadel“ gestrickt worden zu sein, manche Dinge wie die Beweggründe und das Seelenleben der Charaktere hätte man besser ausarbeiten können. Für Tad Williams-Fans und Leser der Reihe ist dieses Buch auf jeden Fall zu empfehlen.

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Schlacht in Rimmersgard
von Ruby am 11.03.2017

Es ist einige Zeit vergangen, seitdem wir Simon Schneelocke durch Osten Ard begleiten durften. Nun ist er König, doch ruhig sind die Zeiten noch immer nicht. Im Norden kämpft Herzog Isgrimnur immer noch mit einem Rest zäher Nornen, die sich an ihrem Berg verschanzt haben. Da die Nornenkönigin in... Es ist einige Zeit vergangen, seitdem wir Simon Schneelocke durch Osten Ard begleiten durften. Nun ist er König, doch ruhig sind die Zeiten noch immer nicht. Im Norden kämpft Herzog Isgrimnur immer noch mit einem Rest zäher Nornen, die sich an ihrem Berg verschanzt haben. Da die Nornenkönigin in einem Erholungsschlaf liegt, müssen die Hikeda'ya nun ihre eigenen Entscheidungen treffen, wie sie sich gegen die Sterblichen behaupten wollen. Ich mochte es sehr, wieder nach Osten Ard zurück zu kehren. Die Idee, auch die Sicht der Nornen in die Geschehnisse mit einzubinden, fand ich klasse, auch wenn ich erst gegen Ende Sympathien für die Protagonisten entwickeln konnte. Denn die Nornen waren in den vorangegangenen Bänden ja immer die "Bösen", weshalb es jetzt interessant war, sie von einer anderen, bedrängten Seite aus zu betrachten. Das Buch wird zwar so beworben, dass man es auch als Neueinsteiger in die Reihe ohne Vorkenntnisse lesen kann, aber davon würde ich abraten. Tad Williams High Fantasy ist ohnehin schon recht anspruchsvoll, und ohne das Vorwissen der ersten vier Bände wird es bestimmt noch schwieriger, die Völker, Gebiete und Namen auseinanderhalten zu können. Außerdem geht es tatsächlich in diesem Buch nur um die Schlacht von Nakkiga, was für Neueinsteiger vielleicht langweilig sein könnte, weil man die tiefe Bedeutung dieser Situation ohne Vorkenntnisse kaum erfassen kann. Bei Tad Williams steht nicht die Handlung im Vordergrund, sondern die Charaktere, ihre Gedanken und Gefühle und ihr Einfluss auf die Welt von Osten Ard. Etwas enttäuscht war ich deshalb auch, dass, abgesehen von Isrimnur und Sludig, keine Charaktere aus den ersten vier Bänden aufgetaucht sind. Allerdings ist das Buch für die Verhältnisse des Autors und dieser Saga auch extrem kurz, so dass es sich für mich wie eine Art Prolog zu noch kommenden Büchern anfühlt. Über die Karten und das Personenverzeichnis am Ende des Bandes habe ich mich gefreut, allerdings habe ich beides nicht benötigt, da mir die Welt von Osten Ard bekannt ist. Mich hat diese Welt aufs Neue eingefangen, und ich freue mich schon auf Band 2, da dort auch wieder die alten Bekannten wie Simon und Miriamel anzutreffen sein werden. Empfehlen würde ich "Das Herz der verlorenen Dinge" aber nur den Lesern, die bereits die ersten vier Bände der Osten Ard-Saga gelesen haben oder wirklich eingefleischten High Fantasy-Lesern, die gut mit fremden Welten und Völkern zurecht kommen.

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Willkommen zurück in Osten Ard
von einer Kundin/einem Kunden aus Strullendorf am 10.03.2017

Ungefähr 23 Jahre ist es her, dass die Geschichte um Simon in Osten Ard endete. Das Buch setzt einige Wochen oder Monate nach den Ereignissen aus „Der Engelsturm“ ein, da von "Krönung des Königspaares" die Rede ist. Simon und Miriamel haben Herzog Isgrimnur entsandt, die verbliebenden Nornen unschädlich zu... Ungefähr 23 Jahre ist es her, dass die Geschichte um Simon in Osten Ard endete. Das Buch setzt einige Wochen oder Monate nach den Ereignissen aus „Der Engelsturm“ ein, da von "Krönung des Königspaares" die Rede ist. Simon und Miriamel haben Herzog Isgrimnur entsandt, die verbliebenden Nornen unschädlich zu machen, damit diese keine Gefahr mehr für Osten Ard darstellen. Insgesamt werden wir Zeuge von drei Kriegs-Schauplätzen, da die Nornen sich immer weiter nach Norden zurückziehen. Beide Seiten – Nornen und Menschen - verlieren unzählige Leben. Die Brutalität der Schlachten wird an einer Stelle besonders deutlich: "Im Morgengrauen sah das Feld am Fuß des Berges aus wie die Hölle in der Version eines wahnsinnigen Malers – eine kalte Hölle, kein Feuersee, sondern ein mit Toten und Beinahe-Toten übersäter Ort, den der wehende Schnee langsam mit Weiß überzog." (S. 226) In „Das Herz der verlorenen Dinge“ kommen dieses Mal auch die Nornen zu Wort. Zentrale Personen sind Viyeki, ein Heeresvormann, der seinem Mentor als Großmagister nachfolgen soll und die mutige Kriegerin Suno’ku. Hierbei bekommt der Leser erstmals Einblick in das Gefühlsleben dieses Volkes: Durchaus „menschlich“ dargestellt, fiebert man bei ihrem Schicksal mit. Auf Seite der Menschen kommt Herzog Isgrimnur zu Wort, den man bereits seit dem „Drachenbeinthron“ kennt und der junge Soldat Porto, der vielleicht noch eine Rolle in den neuen Bänden spielen könnte. Ich habe mich sehr auf eine Rückkehr nach Osten Ard gefreut. Ich mochte Tad Williams Werke „Otherland“ und „Shadowmarch“ sehr, aber die „Osten Ard“ Reihe habe ich besonders wegen Simon ins Herz geschlossen. Ich war jedoch etwas enttäuscht, dass Simon keine zentrale Figur in dem Buch darstellt. Man erfährt nur, dass er diese Expedition in Auftrag gegeben hat und vor kurzem gekrönt wurde. Von Binabik erfährt man leider gar nichts, obwohl er im Vorwort „An meine Leser“ genannt wurde. Aber glücklicherweise gibt es einen Auszug aus „Die Hexenholzkrone“, in der Simon und Miriamel - um einige Jahre gealtert - zu Wort kommen. Das steigert die Vorfreude auf die neuen Bände enorm. Das Cover von „Das Herz der verlorenen Dinge“ gefällt mir nicht so gut. Ich habe die alten Ausgaben mit den Artworks von Michael Whelan, der auch für die Illustrationen der neuen amerikanischen Ausgaben gewonnen werden konnte. Auf die Frage an den Verlag, warum diese nicht verwendet wurden, erhielt ich nur die Antwort, die Originalcover nicht immer verwendet und die deutschen Versionen speziell illustriert und gestaltet werden. Wett macht dieser Umstand allerdings der schöne Einband: Dieser ist moosgrün, der Titel und Autor sind in silberner Schrift darauf geprägt. Ein echter Hingucker! Auch wenn es erst zur Hälfte des Buches richtig spannend wird, fiebert man mit den Protagonisten beider Seiten mit. Dieses Buch, welches die Rückkehr nach Osten Ard einläutet, wird vermutlich für die kommende Handlung wichtig sein. Es wurden neue Charaktere eingeführt, bei denen ich mir vorstellen kann, dass diese auch in den Folgebänden auftreten werden. Auch von dem Relikt der „Hexenholzkrone“ ist in diesem Band schon die Rede, weshalb hier vermutlich der Grundstein für „Der letzte König von Osten Ard“ gelegt wurde. Deshalb: Unbedingt lesen und auf „Die Hexenholzkrone“ - die in zwei Bänden im Herbst diesen Jahres erscheint - einstimmen.

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Die Saga um Osten Ard geht weiter!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bergisch Gladbach am 12.03.2017

Es muss mittlerweile 15 Jahre oder mehr her sein, dass ich „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ von Tad Williams gelesen habe. Die Saga hat mir wahnsinnig gut gefallen und gilt zu recht immer noch als einer der Meilensteine der fantastischen Literatur. Deswegen habe ich mich wahnsinnig auf die Fortsetzung „Das... Es muss mittlerweile 15 Jahre oder mehr her sein, dass ich „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ von Tad Williams gelesen habe. Die Saga hat mir wahnsinnig gut gefallen und gilt zu recht immer noch als einer der Meilensteine der fantastischen Literatur. Deswegen habe ich mich wahnsinnig auf die Fortsetzung „Das Herz der verlorenen Dinge“ gefreut und bin mit entsprechend hohen Erwartungen in die Lektüre gestartet. Inhalt Der Krieg um Osten Ard ist eigentlich beendet. Die Nornen wurden vernichtend geschlagen und Simon Schneelocke und Prinzessin Miriamel sitzen als neues Königspaar auf dem Thron. Herzog Isgrimnur und sein Heer befinden sich auf der Heimreise als sie von neuen Übergriffen von Nornen auf Dörfer in der Umgebung erfahren. Eine blutige Verfolgungsjagd bis in die Heimat der Nornen im Norden beginnt, wo es zur Belagerung und Schlacht um die letzte Nornenstadt Nakkiga kommt. Leseeindruck Das Buch ist mit 379 Seiten relativ kurz, wobei die tatsächliche Handlung nur 326 Seiten umfasst. Der Rest sind Extras: ein Glossar, mehrere Karten, ein kurzer Text über die Feen und ein Auszug aus dem Nachfolgeband „ Die Hexenholzkrone“. Die Handlung knüpft nahtlos und ohne Umschweife an „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ an. Da die Vorgänger-Reihe schon sehr lange zurück liegt hätte ich mich hier über eine kurze Zusammenfassung der vorangegangenen Handlung gefreut, oder zumindest eine etwas ausgedehntere Einführung in die Handlung von „Das Herz der verlorenen Dinge“. So hat mich die geballte Ladung fremdländischer Begriffe und Namen schier erschlagen und ich war vor allem damit beschäftigt alles für mich im Kopf zu ordnen und mich zurechtzufinden als das ich intensiv etwas von der Handlung mitbekommen hätte. In „Das Herz der verlorenen Dinge“ geht es um eine einzige Verfolgungsjagd und Schlacht zwischen Nornen und Menschen. Es stehen sich zwei Völker gegenüber deren primäres Ziel es ist das jeweils andere auszulöschen. Ein Volk das Rache für verübte Gräueltaten üben will und ein Volk dem es um das blanke überleben der eigenen, stark dezimierten Rasse geht. Interessant ist der Perspektivenwechsel zwischen Menschen und Nornen. Diese Sichtweise führt dazu, dass es in diesem Buch keinen wirklichen Bösewicht gibt, keines der beiden Völker kann als wirklich gut oder wirklich böse eingestuft werden. Die Handlungsweisen und Beweggründe beider sind gut nachvollziehbar. Mir hat es sehr gut gefallen, die Handlung auch einmal aus Sicht der Nornen miterleben zu können, die hier wie bereits gesagt nicht das Böse oder Übel verkörpern, sondern die eine Seite in einem erbitterten Krieg. Für mich hat dieser Wechsel den besonderen Charme des Buchs ausgemacht, nicht unbedingt die Handlung an sich. Ich denke auch, dass es Tad Williams nicht in erster Linie um die Handlung ging, sondern eben um die Charaktere und die beiden unterschiedlichen Völker. Dies war für mich sehr spannend und auch sehr unterhaltsam, für mich bleibt dieser Teil der gesamten Osten-Ard-Reihe spannungstechnisch jedoch hinter den Vorgängern zurück. Tad Williams schreibt selber im Vorwort zu diesem Band, das es sich um eine Art Übergangsband handelt, der endgültig mit der alten Handlung abschließt und den Weg frei macht für das Neue das da kommt. Genauso wirkt dieses Buch auf mich. Und eines hat es sicherlich geschafft: Mich neugierig auf die Nachfolgebände zu machen!

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