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Das Hotel am Drachenfels

Roman

(3)

Silvester 1904: Majestätisch thront das Luxushotel Hohenstein im sagenumwobenen Siebengebirge. Bekannt für seine rauschenden Feste, lädt es auch an diesem Abend zu einer glanzvollen Neujahrsfeier. Nur mit einem Gast hat Hotelier Maximilian Hohenstein nicht gerechnet: Konrad Alsberg, sein unehelicher Halbbruder, ist gekommen, um Anspruch auf die Hälfte des Hotels zu erheben. Und er ist nicht der Einzige, der etwas im Schilde führt. Auch das neue Dienstmädchen Henrietta scheint etwas zu verheimlichen. Als verborgene Wünsche eines jeden an die Oberfläche kommen, verstrickt sich die Familie Hohenstein immer tiefer im Geflecht von neuen Lebenswegen und folgenschweren Entscheidungen ...

Portrait
Anna Jonas wurde im Münsterland geboren, hat einen Teil ihrer Kindheit im hohen Norden verbracht und lebt seit ihren Studententagen in Bonn. Nach ihrem Germanistikstudium widmete sie sich dem Schreiben. Sie reist gerne und liebt das Stöbern in Bibliotheken, wo sie für ihre Romane intensive Recherchen betreibt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Rheinnähe mit Blick auf das Siebengebirge.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 01.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30790-1
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 186/121/37 mm
Gewicht 375
Verkaufsrang 30.523
Buch (Taschenbuch)
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Das Hotel am Drachenfels
von leseratte1310 am 15.11.2016

Die Gäste kommen regelmäßig und gerne in das Luxushotel Hohenstein im Siebengebirge. Das Silvesterfest soll wieder der Jahreshöhepunkt werden, doch für Maximilian Hohenstein gibt es eine böse Überraschung. Sein Halbbruder Konrad Alsberg taucht auf und macht seine Ansprüche geltend. Damit beginnt eine Zeit, in der es zu Verwicklungen und... Die Gäste kommen regelmäßig und gerne in das Luxushotel Hohenstein im Siebengebirge. Das Silvesterfest soll wieder der Jahreshöhepunkt werden, doch für Maximilian Hohenstein gibt es eine böse Überraschung. Sein Halbbruder Konrad Alsberg taucht auf und macht seine Ansprüche geltend. Damit beginnt eine Zeit, in der es zu Verwicklungen und unangenehmen Vorfällen kommt. Das Buch lässt sich wundervoll leicht lesen. Man wird von Anfang an in diesen Mikrokosmos Hohenstein versetzt und erlebt das komfortable Leben als Gast genauso wie das Familienleben der Hohensteins. Auch die Gegend ist sehr gut und bildhaft beschrieben. Maximilian führt das Hotel nach seinen Vorstellungen und duldet keine Einsprüche und Neuerungen. Während er seine Tochter Johanna vergöttert, hat er über seine Söhne Karl und Alexander keine gute Meinung. Karl soll das Hotel einmal übernehmen und ist auch jetzt schon voll eingespannt, aber seine Vorschläge werden immer wieder abgelehnt. Alexander lebt in den Tag hinein und vernachlässigt sein Jurastudium. Johanna hat Verehrer, aber sie ist etwas naiv in ihrer Schwärmerei für Philipp, den Bruder ihrer Schwägerin Julia. Durch das Auftauchen von Konrad kommt es zu Verwerfungen in diesem Gefüge. Die Kinder finden ihren Onkel gar nicht übel, während Maximilian Konrad vehement ablehnt. Das Auftauchen von Konrad ist vor allem Anne ein Dorn im Auge und sie geht rücksichts- und gefühllos vor, um ihn wieder loszuwerden. Konrad aber ist ein sympathischer Mensch mit guter Beobachtungsgabe und viel Geduld, der weiß, wie er seine Interessen durchsetzen kann. Allen Männern der Familie Hohenstein ist gemein, dass sie ihre Frauengeschichten haben und dass ihnen das keine Gewissensbisse verschafft. Das bekommt auch Julia zu spüren, deren Ehe mit Karl von Maximilian und ihrem Vater vereinbart wurde und eine geschäftliche Angelegenheit war. Daneben lernen wir auch die dienstbaren Geister kennen, die ihre eigene Hierarchie haben. Doch für ihren Dienstherren sind sie nur Dienstboten. Auch das neue Dienstmädchen Henrietta bekommt das zu spüren, aber sie hat ihre eigenen Pläne. Jedes Jahr gibt es Diebstähle beim Silvesterfest und Maximilian verdächtigt natürlich das Personal, während er seine Gäste für über jeden Verdacht erhaben hält. Der Ansehen nach Außen ist wichtig und man tut alles dafür, dass dieses Ansehen keine Kratzer bekommt. Alle Charaktere sind sehr vielschichtig beschrieben und man konnte die Irrungen und Wirrungen gut nachvollziehen, auch wenn man nicht alle Handlungen akzeptieren kann. Das Buch spielt zu einer Zeit, als die Männer noch das Sagen hatten und die Frauen als schönes Aushängeschild dienten. Aber es gibt in dieser Geschichte auch schon Frauen, die sich damit nicht begnügen wollen und zeigen, dass sie durchaus Verstand haben und in der Lage sind, selbst ihre Entscheidungen zu treffen. Ein unterhaltsamer historischer Roman.

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Toller Auftakt!
von Isaopera am 11.11.2016

"Das Hotel am Drachenfels" ist der Auftakt einer (hoffentlich langen) Reihe um eine Hoteliersfamilie aus Königswinter und das einzig schlimme ist, dass ich bis September 2017 auf den 2. Band warten muss. Ich habe eine besondere Vorliebe für Romane, die um die Jahrhundertwende (19./20. Jhd.) spielen und kam hier voll... "Das Hotel am Drachenfels" ist der Auftakt einer (hoffentlich langen) Reihe um eine Hoteliersfamilie aus Königswinter und das einzig schlimme ist, dass ich bis September 2017 auf den 2. Band warten muss. Ich habe eine besondere Vorliebe für Romane, die um die Jahrhundertwende (19./20. Jhd.) spielen und kam hier voll auf meine Kosten Das Buch hat mir wirklich große Freude bereitet und las sich einfach wunderbar. Hierbei hat mir nicht nur der flüssige Schreibstil gefallen, sondern vor allem die Gestaltung der Figuren. Alle Personen waren vielschichtig und sehr authentisch angelegt - ich konnte sie mir perfekt vorstellen! Die Emotionen waren für mich absolut nachvollziehbar, ohne jemals übertrieben zu wirken. Nach den teilweise sehr schwülstigen Schilderungen in manchen historischen Romanen eine reine Wohltat. Die Geschichten um das Hotel - ein Thema, das eh immer guten Stoff liefert - sind vielseitig und nie langweilig. Einige Fäden erkennt man erst nach einiger Zeit als wirkliche Handlungsstränge und die Spannung blieb für mich sehr gut erhalten! Meiner Meinung nach ein toller Roman für Fans historischer Romane und perfekt für den kühlen Herbst und einen gemütlichen Nachmittag!

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Downton bei Bonn
von Eliza am 19.10.2016

Eine neue Familiensaga, die wahrhaft fürstlich daher kommt und sich mit den Großen wie Downton Abbey durchaus messen lassen kann, auch wenn ich bei diesem ersten Band der neuen Reihe von Anna Jonas noch ein paar kleine Kritikpunkte habe. Das Cover ist meiner Meinung nach wunderschön, es erinnert an die... Eine neue Familiensaga, die wahrhaft fürstlich daher kommt und sich mit den Großen wie Downton Abbey durchaus messen lassen kann, auch wenn ich bei diesem ersten Band der neuen Reihe von Anna Jonas noch ein paar kleine Kritikpunkte habe. Das Cover ist meiner Meinung nach wunderschön, es erinnert an die alten schwarz-weiß Fotografien, die meine Großeltern in ihrem Fotoalbum kleben haben, perfekt für diese Zeit. Das Buch umfasst die Geschichte der Familie Hohenstein und ihrer Bediensteten/Angestellten von einem Jahr, leider habe ich als Leser zwischendrin ein wenig die Orientierung verloren, wieviel Zeit eigentlich vergangen ist. Einzig die Jahreszeiten lassen einen Schluss über die verstrichene Zeit zu, ebenso wie Weihnachten und das Sylvesterfest, hier hätte ich mir einfach eine kurze Zeitangabe über dem Kapitel gewünscht. Neben den Familiengeheimnissen und Intrigen, spielt der Weg in die Industrialisierung eine wichtige Rolle in diesem Roman. Ein Hauptstreitpunkt der beiden Brüder ist der Einzug neuer Technologien in das Hotel, wie ein Telefon oder elektrisches Licht. Die Spannung in diesem Roman hat mir gut gefallen. Durch die vielen Aspekte die angesprochen werden, wird es eigentlich nicht langweilig. Was am Anfang noch dazu beiträgt, dass es sehr unterhaltsam, interessant und spannend ist, wirkt am Ende leider etwas zu viel. Nach meinem Empfinden haben zu viele Männer und Frauen in diesem Roman, der ja zu Beginn des 20. Jahrhunderts spielt, eine Affäre, außereheliche Beziehung und uneheliche Kinder. Aber dies ist sicherlich auch mein subjektives Empfinden, vielen wird es beim Lesen vielleicht nicht mal auffallen, da ich mir aber bei solchen Romanen eine Figurenkonstellation aufzeichne, ist es mir aufgefallen. Nach meinem Empfinden und was ich bereits in anderen Romanen gelesen habe, war die Moral und Sittenstrenge eine andere zu dieser Zeit, aber es ist natürlich auch nicht ganz auszuschließen ;-) Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Zeichnung der Figuren der Upper-Class, sowie die Verstrickungen zwischen dem Personal und den Herrschaften. Als sehr angenehm habe ich den Schreibstil der Autorin empfunden, man hat das Gefühl nur so durch die Seiten zu fliegen. Einige Szenen waren witzig, andere eher etwas beklemmend, eine wohldosierte Art zu Schreiben. Das Buch ist in drei große Teile gegliedert, in den Buchinnenklappen findet sich eine Karte mit den wichtigsten Orten und am Ende des Buches kann der Leser einen Blick in das Personenregister werfen. Trotz meiner Kritik, die mir die Autorin hoffentlich nicht zu übel nimmt, empfehle ich dieses Buch gerne weiter, denn ich habe es gerne gelesen und mich sehr gut unterhalten gefühlt. Ich bin sehr gespannt wie es mit Karl, Alexander und Johanna weitergeht und bin sehr erfreut, dass ein Folgeband schon in der Planung ist. Ein Roman für alle Fans von Familiensagas, von Downton Abbey und der schönen Stadt Bonn sowie dem Siebengebirge. Ein Buch mit noch „etwas Luft nach oben“, aber dennoch eine klare Leseempfehlung!

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Das Hotel Hohenstein am Drachenfels
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 16.11.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Das Jahr 1904 neigt sich dem Ende zu – auch dieses Jahr reisen wieder zahlreiche Stammgäste im exklusiven Hotel Hohenstein an, um gemeinsam in einem rauschenden Fest das alte Jahr ausklingen zu lassen. Da taucht plötzlich der Halbbruder des Familienoberhauptes Maximilian Hohenstein auf und macht den Anspruch auf sein... Das Jahr 1904 neigt sich dem Ende zu – auch dieses Jahr reisen wieder zahlreiche Stammgäste im exklusiven Hotel Hohenstein an, um gemeinsam in einem rauschenden Fest das alte Jahr ausklingen zu lassen. Da taucht plötzlich der Halbbruder des Familienoberhauptes Maximilian Hohenstein auf und macht den Anspruch auf sein Erbe geltend. Während Maximilian sich nicht mit der neuen Situation abfinden will, gehen seine drei Kinder offener mit Konrad und dessen Ideen für das Hotel um. Anna Jonas nimmt den Leser mit auf eine Zeitreise in das mondäne Hotel Hohenstein, idyllisch im Siebengebirge gelegen. Ihr gelingt es spielend, das Flair und die exklusive Atmosphäre des Hotels zu Anfang des letzten Jahrhunderts zu übermitteln. Auch die Besonderheiten der Gäste werden angerissen. Im Mittelpunkt steht jedoch die Hoteliers-Familie Hohenstein: das Familienoberhaupt Maximilian und dessen Frau Anne, der mit strenger Hand die Geschicke des Hotels lenkt, sich aber Neuerungen gegenüber unzugänglich zeigt. Dagegen plant Maximilians Halbbruder Konrad einige Modernisierungen für das Hotel und rennt mit seinen Ideen beim ältesten Sohn Karl offene Türen ein. Karl nimmt es mit der ehelichen Treue ganz und gar nicht ernst und auch sein Bruder Alexander lässt sich vom Leben treiben und verführt gerne die Dienstmädchen. Ihre Schwester Johanna, gerade zu einer jungen Frau erblüht und umschwärmt, träumt dagegen von einem byronschen Helden, der sie in seine Arme schließt. Die Untreue der Hohenstein-Männer und ihre Folgen sind somit auch eines der Kernthemen des Romans. Und wie bestimmte einschneidende Ereignisse vielleicht ein Um- und Überdenken ihres Handelns auslösen können. Dabei ist der Roman durchaus auch gesellschaftskritisch, denn bei den Frauen wurden damals deutlich strengere Maßstäbe wie bei den Männern angelegt. Gut gefallen hat mir, dass die Figuren vielschichtig dargestellt werden und sich im Laufe des Romans weiterentwickeln. Eine besondere Rolle nimmt das neue Stubenmädchen Henrietta ein, von der bald klar wird, dass sie einen bestimmten Plan im Hause Hohenstein verfolgt. Ich lag zwar mit meiner frühen Vermutung richtig, um wen es sich bei ihr handeln könnte, aber trotzdem konnte mich die Autorin am Ende mit einem bestimmten Detail ziemlich überraschen. Bei der einen oder anderen Figur bleibt am Ende des Buches die Frage nach ihrem weiteren Werdegang vage, das stört aber nicht, denn die Autorin plant noch zwei weitere Bücher rund um das Hotel Hohenstein. Wie sie verraten hat, wird der nächste Teil Mitte der 1920er Jahre spielen. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich auf das Buch.

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