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Das Institut der letzten Wünsche

Roman

(15)
Rezension
Anja Menne, Literatur-Expertin von Thalia sagt:
Wer in "Das Institut der letzten Wünsche" zu Ingeborg und Mathilda kommt, hat nicht mehr länger als sechs Monate zu leben und einen Wunsch. Einen Wunsch wie einen Ritt auf einem Pferd zum Beispiel - wie Frau Schmitz. Dass Mathilda dafür mit einem Pony in der Berliner S-Bahn reist, ist für sie nicht ungewöhnlich. Denn Mathilda macht für ihre Klienten fast alles möglich. Immer an ihrer Seite: ihr Hund Eddie und Stoffbilder von Kinderfiguren, die Mathilda auf ihre Pullover oder Shirts näht. Das Institut lässt es auch im Sommer schneien oder engagiert eine Schauspielschülerin, welche die leider schon verschiedene Maria Callas spielen soll - natürlich der Wunsch einer Klientin, die das Ableben ihres Idols verpasst hat. Die angehende Mimin kann zwar Pumuckl und Angela Merkel imitieren, doch reicht das? Egal! Denn Mathilda hat sowieso nur noch Augen und Ohren für einen Fall: den Wunsch von Birger Raavenstein. Er will seine alte Liebe wiederfinden, Doreen Taubenfänger, und ihr gemeinsames Kind. Der 40-jährige Birger ist todkrank, doch leider hat sich Mathilda von der ersten Minute an in ihn verliebt und ist nun hin- und hergerissen zwischen dem Auftrag, Birgers große Liebe zu finden, und ihren eigenen Gefühlen.
Portrait
Antonia Michaelis, 1979 geboren, begann bereits als Kind zu schreiben. Sie ist eine renommierte Autorin von zahlreichen Büchern und Theaterstücken für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ihr Roman „Der Märchenerzähler“ wurde für den Deutschen Jugendbuchpreis und den Buxtehuder Bullen 2012 nominiert. Antonia Michaelis lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in einem Dorf nahe der Insel Usedom.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 01.04.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-65365-4
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 218/135/40 mm
Gewicht 702
Verkaufsrang 70.139
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Dieses Buch hat mein Herz zutiefst berührt! “

Christa Fugenzi, Thalia-Buchhandlung Brühl

Als ich dieses Buch zum ersten Mal in die Hand nahm, war mein erster Gedanke, wie mutig, weil ich natürlich an "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" denken musste und ich mir nicht vorstellen konnte, dass eine Autorin es schafft, das Thema so grandios neu zu erzählen, wie es Antonia Michaelis in diesem wunderbaren Buch getan hat. Als ich dieses Buch zum ersten Mal in die Hand nahm, war mein erster Gedanke, wie mutig, weil ich natürlich an "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" denken musste und ich mir nicht vorstellen konnte, dass eine Autorin es schafft, das Thema so grandios neu zu erzählen, wie es Antonia Michaelis in diesem wunderbaren Buch getan hat. Mathilda arbeitet in einer kleinen Firma, dem "Institut der letzten Wünsche".
Sie und ihre Kollegin möchten sterbenden Menschen letzte Wünsche erfüllen: ein letztes Mal Schneeflocken spüren mitten im Hochsommer...Maria Callas live erleben..., kein Problem, kleine Tricks inbegriffen. Doch dann verliebt Mathilda sich in einen ihrer Klienten. Birger, der sie bittet seine große Liebe Doreen und ihr gemeinsames Kind zu finden. Das Paar war fünfzehn Jahre zuvor in einem Lokal. Dort wollte Birger Doreen bitten, seine Frau zu werden. Doch bevor Birger Doreen fragen konnte, ging diese zur Toilette und kam nie mehr wieder, verschwand spurlos aus seinem Leben. Und ausgerechnet diese Doren soll Mathilda nun finden...
Dieses Buch hat mich berührt, wie selten ein Buch.

„Einfühlsam und dennoch sehr humorvoll “

Natalie Krone, Thalia-Buchhandlung Cloppenburg

Sicherlich ist es kein einfaches Thema - ein Institut, das Sterbenden den letzten Wunsch erfüllt und eine Mitarbeiterin, die sich in einen Klienten verliebt, der eigentlich seine große Liebe wiederfinden möchte. Ich muss zugeben, ich war skeptisch. Aber das hinreißende Cover verleitete mich dazu, das Buch zu lesen - und ich bin so unglaublich Sicherlich ist es kein einfaches Thema - ein Institut, das Sterbenden den letzten Wunsch erfüllt und eine Mitarbeiterin, die sich in einen Klienten verliebt, der eigentlich seine große Liebe wiederfinden möchte. Ich muss zugeben, ich war skeptisch. Aber das hinreißende Cover verleitete mich dazu, das Buch zu lesen - und ich bin so unglaublich froh darum!
Es hat mich mitgerissen. Frau Michaelis erzählt Mathildas und Birgers Geschichte sehr einfühlsam in einem ganz eigenen Schreibstil, der mir persönlich unglaublich gut gefallen hat. Herzlich, mit ab und an tiefschwarzem Humor und gleichzeitig so liebevoll erzählt, ist dieses Buch eine wahre Wonne, weshalb es sich einen Platz in meinem Lieblingsbücherregal ergattert hat.

Für alle, die es gern traurig-schön mit Humor mögen, ist dieses Buch mehr als nur das Richtige!

„Ein sehr sensibles Buch, dem ich viele Leser wünsche“

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Mathilda hat es sich mit ihrem "Institut der letzten Wünsche" zur Aufgabe gemacht, sterbenden Menschen ihre letzten Wünsche zu erfüllen und Träume wahr werden zu lassen. Nicht immer eine leichte Aufgabe wenn es z.B. im Sommer schneien soll. Mathilda ist aber auch auf der Suche nach dem Sinn ihres eigenen Lebens. Doch eines Tages wird Mathilda hat es sich mit ihrem "Institut der letzten Wünsche" zur Aufgabe gemacht, sterbenden Menschen ihre letzten Wünsche zu erfüllen und Träume wahr werden zu lassen. Nicht immer eine leichte Aufgabe wenn es z.B. im Sommer schneien soll. Mathilda ist aber auch auf der Suche nach dem Sinn ihres eigenen Lebens. Doch eines Tages wird sie vor die Wahl gestellt - Wunsch erfüllen oder selbstsüchtig nur an sich und die neue Verliebtheit in Birger denken.

Antonia Michaelis gelingt ein manchmal fast schon märchenhaftes Buch. Ich gebe zu, an manchen Stellen habe ich auch eine Träne weggedrückt und mir gewünscht, dass es ganz viele "Institute der letzten Wünsche" real geben möge. Ein sensibel geschriebenes Buch, das trotz aller tragischer Geschichten auch viele heitere Momente hat. Sehr lesenswert.

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein Buch, in dem über das Sterben gelacht und über das Leben geweint werden darf. Sensibel, witzig, nachdenklich und immer kurzweilig. Das Institut ist eine tolle Idee. Mehr davon! Ein Buch, in dem über das Sterben gelacht und über das Leben geweint werden darf. Sensibel, witzig, nachdenklich und immer kurzweilig. Das Institut ist eine tolle Idee. Mehr davon!

Danna Müller, Thalia-Buchhandlung Soest

Herzzerreißend und tragisch. Ein Buch zum weinen schön! Herzzerreißend und tragisch. Ein Buch zum weinen schön!

Lisa Franzkowiak, Thalia-Buchhandlung Köln

Beim Lesen dieses tollen Buches sollte man unbedingt Notizbuch und Stift bereithalten, um sich die vielen wundervollen Textstellen zu notieren! Beim Lesen dieses tollen Buches sollte man unbedingt Notizbuch und Stift bereithalten, um sich die vielen wundervollen Textstellen zu notieren!

Gina van Noppen, Thalia-Buchhandlung Hilden

Antonia Michaelis beschreibt berührend und humorvoll wie Mathilda und Ingeborg ein Institut leiten, wo sie auch die skurrilsten letzten Wünsche erfüllen. Ein wunderschönes Buch!! Antonia Michaelis beschreibt berührend und humorvoll wie Mathilda und Ingeborg ein Institut leiten, wo sie auch die skurrilsten letzten Wünsche erfüllen. Ein wunderschönes Buch!!

Silvia Jung, Thalia-Buchhandlung Bad Zwischenahn

Diese Buch hat mich Weinen und auch Lachen lassen. Es ist mit viel Gefühl geschrieben worden. Diese Institut der letzten Wünsche, wäre auch im wahren Leben eine Bereicherung. Diese Buch hat mich Weinen und auch Lachen lassen. Es ist mit viel Gefühl geschrieben worden. Diese Institut der letzten Wünsche, wäre auch im wahren Leben eine Bereicherung.

Franziska Gensler, Thalia-Buchhandlung Fulda

Mathilda ist völlig schräg und wunderbar humorvoll! Eine Frau, die man kennenlernen sollte. Humorvoller und einfühlsamer kann man das Thema Sterben kaum angehen! Mathilda ist völlig schräg und wunderbar humorvoll! Eine Frau, die man kennenlernen sollte. Humorvoller und einfühlsamer kann man das Thema Sterben kaum angehen!

Katharina Kaufmann, Thalia-Buchhandlung Marburg

Eine berührende Geschichte über das Sterben, Herzenswünsche und eine hoffnungslose Liebe, die nicht immer ganz so verläuft man wie man denkt, oder es sich wünscht. Eine berührende Geschichte über das Sterben, Herzenswünsche und eine hoffnungslose Liebe, die nicht immer ganz so verläuft man wie man denkt, oder es sich wünscht.

Tanita Schaffmeister, Thalia-Buchhandlung Frankenthal

Ungewöhnliche thematik , liebevoll verpackt.
Einfach ein tolles Lesegefühl!
Ungewöhnliche thematik , liebevoll verpackt.
Einfach ein tolles Lesegefühl!

„Antonia Michaelis- Das Institut der letzten Wünsche“

Margit Leistner-Busch, Thalia-Buchhandlung Hof

Was bewegt uns in den letzten Tagen, Wochen und Monaten, wenn wir wissen, daß wir bald sterben?

Mathilda ist verträumt und hat einen ganz besonderen Job. Sie arbeitet für eine Organisation, die todkranken Menschen ihre letzten Wünsche erfüllt.

Mit oftmals großem Aufwand und kleinen Tricks läßt sie es im Hochsommer schneien oder
Was bewegt uns in den letzten Tagen, Wochen und Monaten, wenn wir wissen, daß wir bald sterben?

Mathilda ist verträumt und hat einen ganz besonderen Job. Sie arbeitet für eine Organisation, die todkranken Menschen ihre letzten Wünsche erfüllt.

Mit oftmals großem Aufwand und kleinen Tricks läßt sie es im Hochsommer schneien oder erfüllt den letzten Wunsch einer alten Frau in einem weißen Spitzenkleid, wie früher die Adligen, hoch zu Roß durch den Park zu reiten.

Es ändert sich alles, als Mathilda Birger trifft. Sein letzter Wunsch ist es, seine verlorene große Liebe wieder
zu finden. Plötzlich hat es Mathilda gar nicht mehr eilig diesen Wunsch zu erfüllen. Sie hat sich in Birger verliebt.

Antonia Michaelis,die bereits mit dem "Märchenerzähler" auf sämtlichen Bestsellerlisten vertreten war, erzählt mit ihrer wunderschönen und bildgewaltigen Sprache in einer witzigen, gefühlvollen aber auch melancholischen Weise über ein Thema, daß bei vielen noch tabu ist. Eine Geschichte, die mich vom ersten Moment an gefangen hielt und die ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge lesen durfte.

Vanessa Pludra, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein wunderschönes Buch mit einem wirklich ergreifenden Thema. Leider fand ich in dieses Buch nur sehr schwer rein, obwohl ich ihren Schreibstil sonst sehr bewundere Ein wunderschönes Buch mit einem wirklich ergreifenden Thema. Leider fand ich in dieses Buch nur sehr schwer rein, obwohl ich ihren Schreibstil sonst sehr bewundere

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Ludwigshafen am Rhein

Mich hat weder die Geschichte gefesselt, noch konnte ich ein Gefühl zu den Protagonisten aufbauen. Mich hat weder die Geschichte gefesselt, noch konnte ich ein Gefühl zu den Protagonisten aufbauen.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
7
5
1
2
0

"Wunderbar. Magisch. Einfach perfekt."
von Petra Donatz am 24.07.2015

Klappentext Die verträumte Mathilda arbeitet für eine Organisation, die sterbenden Menschen ihre letzten Wünsche erfüllt. Ein letztes Mal Schneeflocken spüren mitten im Hochsommer, Maria Callas live erleben oder in einem stillgelegten Vergnügungspark Riesenrad fahren ? alles kein Problem, kleine Tricks inbegriffen. Das ändert sich, als Mathilda Birger begegnet. Er wünscht... Klappentext Die verträumte Mathilda arbeitet für eine Organisation, die sterbenden Menschen ihre letzten Wünsche erfüllt. Ein letztes Mal Schneeflocken spüren mitten im Hochsommer, Maria Callas live erleben oder in einem stillgelegten Vergnügungspark Riesenrad fahren ? alles kein Problem, kleine Tricks inbegriffen. Das ändert sich, als Mathilda Birger begegnet. Er wünscht sich, vor seinem Tod noch einmal seine frühere Freundin Doreen und ihr gemeinsames Kind wiederzusehen. Mathilda soll sie für ihn suchen ? nur will sie Doreen eigentlich gar nicht finden, denn sie hat sich auf den ersten Blick in Birger verliebt. "Es war nicht ganz einfach das Pferd in die S- Bahn zu bekommen" Über die Autorin Antonia Michaelis, 1979 geboren, begann bereits als Kind zu schreiben. Sie ist eine renommierte Autorin von zahlreichen Büchern und Theaterstücken für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ihr Roman ?Der Märchenerzähler? wurde für den Deutschen Jugendbuchpreis und den Buxtehuder Bullen 2012 nominiert. Antonia Michaelis lebt mit ihrer Familie in einem Dorf nahe der Insel Usedom. Meine Meinung Story Ich habe schon viel Gutes über die Bücher der Autorin Anonia Michaelis gehört und gelesen. Dies war mein erstes Buch von ihr und ich bin mit sehr großen Erwartungen an die Geschichte heran gegangen und muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist einzigartig und sehr tiefgründig und hat mich als Leserin sofort in ihren Sog hinein gezogen. Antonia Michaelis weiß es mit Worten Menschen zu fesseln so das man ein Buch nicht wieder aus der Hand legen möchte. Mathilda arbeitet im Institut der letzten Wünsche, dessen Idee ich einfach großartig finde. Sie erfüllen Menschen, die höchstens noch sechs Monate zu leben haben, ihre größten und alle letzten Wünsche. Diese können schon manches Mal sehr skurril und abgedreht sein und bringen Mathilda und ihre Chefin und Freundin Ingeborg oft in Schwierigkeiten. Doch die beiden geben ihr bestes, sei es noch einmal Maria Callas zum Leben zu erwecken oder noch einmal den Schnee zu sehen mitten im Sommer, oder ein letztes mal im Mittelmeer zu baden, obwohl der Patient so eine weite Reise nicht mehr verkraften würde. Aber immer lassen die zwei sich was originelles einfallen und machen so viele Menschen glücklich. Doch als der an Lungenkrebs erkrankte Birger in ihrem Büro steht, der nach 15 Jahren seine große Liebe Doreen und ihre gemeinsame Tochter noch einmal sehen möchte, kommt Mathilda ins straucheln, den Hals über Kopf verliebt sie sich in den 15 Jahre älteren Mann, der ihr gegenüber erwähnt hat, das es für ihn keine Heilung mehr gibt. Natürlich schafft es Mathilda Doreen zu finden, auch wenn sie eigentlich Birger für sich haben will. Leider ist Doreen nicht die, für die sie Birger hält und es kommt zu großen Problemen. All dieses hat die Autorin wunderbar umgesetzt und in eine tolle, humorvolle und dennoch sehr tiefgründige Geschichte eingearbeitet. Schreibstil Ich finde das Antonia Michaelis einen sehr poetischen und wunderschönen Schreibstil hat, der sich leicht und flüssig lesen lässt. Sie bringt es fertig, so eine tragische Handlung dennoch mit sehr viel Humor zu erzählen, das es dem Leser nie langweilig wird. Das Buch ist für mich bis jetzt einzigartig. Ihr Schreibstil ist so bunt und strahlt so viel Leben aus, ich finde ihn nahezu perfekt. Charaktere Ich liebe die Charaktere in diesem Buch. Besonders die etwas durchgeknallte Mathilda hab ich sehr schnell in mein Herz geschlossen. Mathilda hat sich etwas Naives bewahrt, was ich ganz toll finde. Die Autorin hat hier sehr authentische und tiefgründige Charaktere aufleben lassen, die dem Leser noch lange im Gedächtnis bleiben werden. Mein Fazit Ein wundervolles, nahezu magisches Buch, welches mich sofort gefesselt hat. Die Charaktere muss man einfach mögen. Antonia Michaelis versteht es den Leser zu begeistern. Ich vergebe hier volle fünf von fünf Sternen und eine Leseempfehlung an euch.

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Hinreißend schön und skurril
von Martina Meyen aus Sankt Augustin am 25.05.2015

Ein kleines Büro in einem Berliner Hinterhof leistet Großes, es erfüllt Sterbenden letzte Wünsche. So traurig das auch klingen mag, diese Geschichte brachte mich auch sehr oft zum Lächeln. Das liegt zum einen an den skurrilen Hauptpersonen Mathilda und Ingeborg und natürlich an Eddie, Mathildas Freund auf vier Pfoten.... Ein kleines Büro in einem Berliner Hinterhof leistet Großes, es erfüllt Sterbenden letzte Wünsche. So traurig das auch klingen mag, diese Geschichte brachte mich auch sehr oft zum Lächeln. Das liegt zum einen an den skurrilen Hauptpersonen Mathilda und Ingeborg und natürlich an Eddie, Mathildas Freund auf vier Pfoten. Und es liegt an dem leicht schrägen und gleichzeitig liebenswerten Schreibstil von Antonia Michaelis. Es ist mein erstes Buch dieser Autorin, von der ich im Vorfeld schon viel gehört habe. Sie hat eine wunderschöne Art, Dinge zu beschreiben und beim Namen zu nennen. Auch Dinge, die eigentlich gar nicht schön sind, wie z. b. eine Intensivstation: „Die Zeit tropfte zäh und langsam durch die Flaschen auf den Infusionsständern, die Sekunden flossen durch Schläuche, die Minuten sammelten sich in den Urinbeuteln der Katheter zu einem trüben, gelben Gewässer aus gelebtem Leben.“ (S. 56) Wer sich auf diese Geschichte einlässt, muss sich auch darauf einlassen. Der Tod ist allgegenwärtig, aber er ist nicht beängstigend. Denn Mathilda und Ingeborg haben es sich zur Aufgabe gemacht, ein bisschen Sonne in die letzten Tage zu bringen. Seit der Lektüre dieser wunderbaren Geschichte sehe ich einiges völlig anders, habe viele eingefahrene Verhaltensweisen überdacht. Dieses Buch hat etwas in mir verändert und allein dafür liebe ich es. Viele kleine Szenen gingen mir verdammt nah, ich musste oft mit den Tränen kämpfen, habe sie aber auch genau so oft weg gelächelt. Apropos Liebe … eine Liebesgeschichte gibt es natürlich auch. Und die ist so herrlich kitschbefreit und ganz und gar anders und derart skurril wie alles in diesem Buch. Zwischendurch sollte man Fünf gerade sein lassen, nicht alles lässt sich vernünftig erklären und ein bisschen Magie gehört zu diesem Buch einfach dazu. Antonia Michaelis spricht einige sehr sensible Themen fernab von Schwarz und Weiß an und man muss eine Weile nachdenken, sacken lassen und noch mal nachdenken. Dieses Buch hinterlässt Spuren und deshalb finde ich es nicht nur einfach schön, sondern auch ungemein wichtig! Fazit: Eine wundervoll skurrile Geschichte mit viel Tiefgang!

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Wer man ist, weiß die Welt erst, wenn man damit fertig ist, zu sein.
von My Books Paradise am 30.03.2015

Meine Meinung: Inhalt Mit ihrem Job ist Mathilda äußerst zufrieden, denn sie erfüllt im Institut der letzten Wünsche die Träume derer, die bald ihre Reise gen Himmel in Angriff nehmen müssen. Eines Tages trifft sie auf Birger, der sie darum bittet seine verlorene Liebe wiederzufinden. Mathilda setzt alles daran, um auch ihm... Meine Meinung: Inhalt Mit ihrem Job ist Mathilda äußerst zufrieden, denn sie erfüllt im Institut der letzten Wünsche die Träume derer, die bald ihre Reise gen Himmel in Angriff nehmen müssen. Eines Tages trifft sie auf Birger, der sie darum bittet seine verlorene Liebe wiederzufinden. Mathilda setzt alles daran, um auch ihm seinen letzten Wunsch zu erfüllen. Die Gefühle, die in ihr aufkeimen, möchte sie zunächst unterdrücken, doch schon sehr bald ist sie total verliebt in ihrem Klienten. Wird sie ihm trotzdem weiter helfen? Charaktere Mathilda ist sehr emotional, aber ihre Probleme und Sorgen lacht sie einfach weg. Sie hat eine Vorliebe sich alte Kinderstoffe auf ihre Kleidung zu nähen, was andere als äußerst merkwürdig empfinden, doch das stört sie nicht. Es ist eben ihr Stil. Birger ist untröstlich darüber, dass er sterben wird und seine verschollene Liebe noch nicht wieder gefunden hat. Er ist ziemlich humorvoll und äußerst sympathisch bei fast allem, was er macht. Ingeborg, die Chefin von Mathilda, war früher eine sehr geschätzte Ärztin, bis sie ihren Job gekündigt und das Institut geöffnet hat. Sie ist sehr sarkastisch und hat mich mit ihrer lustigen Art sehr oft zum Lachen gebracht. Eddie liebt es auf dem Sofa zu liegen und Futter in sich hineinzustopfen. Er ist die treueste Seele, die man sich überhaupt vorstellen kann - Der Hund von Mathilda. Gesamt Ich wusste genau, was mich bei diesem Titel erwarten würde und doch wusste ich gar nichts. Dieses Buch ist so viel mehr, als nur ein neuer Roman von Antonia Michaelis, aber mal von vorne: Schon die Einleitung hat mir sehr gut gefallen. Ich erfuhr ein bisschen mehr über die Protagonistin Mathilda, die mir auch noch ihren Job erklärte. Gleich am Anfang erfüllt sie auch schon den ersten Wunsch und ich hatte das Gefühl, als wäre ich live dabei, denn die Autorin legt nicht nur wert auf unglaublich gut gezeichnete Charaktere, sondern ebenfalls auf ein sehr bildliches Setting. Ich habe den Park vor Augen gehabt, wo die erste Klientin des Buches auf einem Pferd geritten ist. In meiner Fantasie meinte ich sogar den Duft der Blumen wahrnehmen zu können. Es hat mich zutiefst beeindruckt, wie die Autorin nicht nur die Protagonisten zu einem Teil von mir werden ließ, sondern mit ebenfalls das Gefühl gab, an jedem einzelnen Ort dabei zu sein und ihn mir richtig gut vor Augen führen zu können. Von diesen Settings gibt es so einige, die ich regelrecht lieb gewonnen habe. Da wäre das Institut selbst, aber auch das nette Café von nebenan, in dem es Bücher zuhauf gibt, die sich die Kunden alle ausleihen und lesen können, während sie ihren Kaffee schlürfen. Ich habe mich, wenn mich die Geschichte in dieses Café gelenkt hat, grundsätzlich wohl und wie zu Hause gefühlt. Der Plot ist gut, sogar mehr als das. Ich bin sehr begeistert über die Idee, ein Institut der letzten Wünsche zu eröffnen und zu betreiben, in dem die innigsten Wünsche derer erfüllt werden, die leider nicht mehr lange auf der Erde verweilen werden. Denn mal ehrlich: Wer möchte nicht glücklich sterben?! »Wer man ist, weiß die Welt erst, wenn man damit fertig ist, zu sein.« Zitat aus: "Das Institut der letzten Wünsche" Die Umsetzung ist der Autorin sehr gut gelungen. Das Buch hat die gesamte Zeit über einen sehr melancholischen Touch. Aber diese dunklen Wolken werden ziemlich oft von lustigen Szenen vertrieben. Ich konnte mich an einigen Stellen nicht entscheiden, ob ich nun doch lieber Lachen, oder Weinen sollte. Entschied mich allerdings immer für Ersteres. Wie Mathilda und Ingeborg mit den Klienten umgehen ist furchtbar herzerwärmend und hat mich sehr gerührt. Sie versuchen alles in ihrer Macht stehende, um auch wirklich jeden einzelnen Wunsch zu erfüllen. Dabei ist es ihnen völlig egal, ob daraus irgendwelche Konsequenzen entstehen könnten. Ich musste lächeln bei dem, was sie taten, denn sie machen die Menschen in ihren letzten Stunden glücklich und bringen ihnen das Leuchten in den Augen zurück. »"Morituri, vos saluto. Ihr Todgeweihten, ich grüße euch."« Zitat aus: "Das Institut der letzten Wünsche" "Das Institut der letzten Wünsche" ist ein sehr leicht zu lesender Roman, der das Herz berührt. Ich habe mich sehr gut mit den Protagonisten identifizieren können und dies, obwohl die gesamte Geschichte auktorial aus der Sicht von Mathilda erzählt wird. Die Autorin hat es dennoch geschafft, mir ihre Gefühle, sowie mir ihre gesamte Person sehr nahe zu bringen. Wie Mathilda mit ihren Gefühlen Birger betreffend umgeht, konnte ich nachvollziehen. Wie sie still vor sich hin leidet, weil eben auch nicht immer alles klappen kann, habe ich verstanden. Ich konnte hinter ihre starke Fassade sehen und hätte ihr so gerne mal gesagt, dass sie ruhig auch mal weinen kann. Aber das tat sie nicht, denn sie ist zeigt keine Schwäche. Was mir ebenfalls noch sehr gut gefallen hat, sind die vielen kleinen Lacher, die Situationen mit Eddie hinaufbeschworen haben. Der Hund war für mich im Grunde genommen gar kein Hund, sondern eine eigenständig denkende Person, die nur das Beste für Mathilda und die anderen Charaktere möchte. Ich fand es äußerst harmonisch und passend, zwischen diesen ganzen trüben Seiten so auch ein bisschen Helligkeit hineinzubringen. Es hat gepasst. Alles. Mit verschiedenen Wendungen hätte ich so nicht gerechnet. Ich war erstaunt über das ein oder andere, was geschehen ist und konnte es kaum abwarten zu erfahren, wie es weiter ging. Das Buch gewinnt so eine gewisse Spannung und besitzt auch ein ziemlich hohes Tempo. War ich ganze 490 Seiten stark und habe meine Tränen zurückgehalten, wollte mir dies allerdings am Ende nicht mehr gelingen... In Kürze: Positiv Protagonisten sind toll gezeichnet. Emotional. Magisch. Spannend. Witzige Stellen durchbrechen manchmal die melancholische Stimmung. Unfassbar tolles Setting. Geht zu Herzen. Negativ Nichts Fazit: Ich bin begeistert von so viel Liebe, Melancholie und Witz, welches die Autorin alles zusammen in ihr neues Werk gepackt hat. Mir hat die Geschichte wahnsinnig gut gefallen, sie berührt, geht sehr zu Herzen, ist tiefsinniges, stimmt nachdenklich und die Schreibweise war für mich sogar schon ein bisschen poetisch.

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Das Instiut der letzten Wünsche
von einer Kundin/einem Kunden aus Nordwalde am 28.03.2015

Die Autoren behandelt ein sensibles Thema in einer liebevollen Geschichte.Die Hauptpersonen rühren einen machmal zu Tränen und auf der anderen Seite kann man auch mal schmuzeln.

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einfach schön zu lesen
von einer Kundin/einem Kunden am 11.08.2016

ein netter, leichter Unterhaltungsroman, mit Tiefgang und Humor, schönen und traurigen Momenten. Hab ihn gerne gelesen - Empfehlung!

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Was wäre dein letzter Wunsch?
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 13.09.2015

Die 25-jährige Mathilda Nielsen hat einen eher ungewöhnlichen Job. Vor einem Jahr schmiss sie ihr Medizinstudium und hat im "Institut der letzten Wünsche" angefangen. Seitdem ist es ihr Job, aber auch ihre Berufung, Menschen, die auf absehbare Zeit sterben, ihren letzten Herzenswunsch zu erfüllen. So kommt es auch schon... Die 25-jährige Mathilda Nielsen hat einen eher ungewöhnlichen Job. Vor einem Jahr schmiss sie ihr Medizinstudium und hat im "Institut der letzten Wünsche" angefangen. Seitdem ist es ihr Job, aber auch ihre Berufung, Menschen, die auf absehbare Zeit sterben, ihren letzten Herzenswunsch zu erfüllen. So kommt es auch schon einmal vor, dass die junge Frau mit einem Pony in der U-Bahn unterwegs ist. Mathilda ist Single und geht voll in ihrem Job auf, der ihr zum Glück ermöglicht, ihren treuen Begleiter Eddie, fast immer an ihrer Seite zu haben. Das Institut wird geleitet von Ingeborg Wehser, einer ehemaligen Oberärztin auf der Onkologie, die nicht mehr mitansehen konnte, wie wenig Rücksicht auf die letzten Wünsche von Sterbenden genommen wird. Gewöhnlich kommen nicht die Sterbenden selbst zum Institut, sondern deren Angehörige, die gerne den letzten Wunsch (sei es eine Heißluftballonfahrt, ein letztes Weihnachtsfest, Schnee im Sommer, etc.) ihrer Angehörigen erfüllt haben möchten. Dann kommt eines Tages Birger Raavenstein ins Institut. Er wird sterben, ihm bleibt nicht viel Zeit und er hat nur den einen Wunsch: Seine ehemalige Freundin Doreen Taubenfänger wiederfinden und wissen, was aus ihr und dem gemeinsamen Kind geworden ist. Das Kind müsste jetzt 15 Jahre alt sein, doch Doreen hatte Birger von einem Tag auf den anderen verlassen, sodass er noch nie sein Kind gesehen hat. Birger ist Anwalt und stellt Mathilda für ihre Suche ein unbegrenztes Budget zur Verfügung, wenn sie bloß Doreen und ihr Kind findet. Mathilda macht sich mit Feuereifer auf die Suche, lässt Plakate über die ganze Stadt verteilen und sogar die Meldung im Radio senden, doch Doreen meldet sich nicht. Ein von Mathilda beauftragter Detektiv findet lediglich heraus, dass es eine Person namens Doreen Traubenfänger nicht gibt und nie gegeben hat. Wie soll Mathilda nur diese Frau finden, wenn noch nicht einmal der Name stimmt und will sie Doreen überhaupt finden? Denn eigentlich, sie muss es sich selbst gestehen, mag sie die Zeit, die sie mit Birger verbringt und sie verliebt sich, wider besseres Wissen, in den todkranken Mann, der eigentlich so gar nicht in ihre Welt zu passen scheint ... Was wäre dein letzter Wunsch? Der Plot wurde authentisch und abwechslungreich erarbeitet. Besonders gut haben mir die Beschreibungen der Orte, an denen das Buch spielt, gefallen, denn viele von denen (in Berlin) kenne ich persönlich, so zum Beispiel das Café Tasso, aber auch den Plänterwald und die Gegend der Räumlichkeiten, wo sich das Institut selber befindet. Die Figuren wurden facettenreich und realistisch erarbeitet, wobei mein Herz hier sehr für die resolute Ingeborg schlug, die bereit ist, auch mal das Gesetz zu umgehen, um einen Klienten einen letzten Wunsch zu erfüllen. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch wirklich schöne Lesestunden bereitet hat.

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Berührt
von einer Kundin/einem Kunden am 22.05.2015

Antonia Michaelis ist mit "Das Institut der letzten Wünsche" eine bewegende Geschichte mit Tiefgang und Humor gelungen. Mit viel Fingerspitzengefühl schreibt Michaelis über ein bedrückendes Thema welches uns alle betrifft. Haben wir nicht alle einen letzten Wunsch bevor wir sterben? Mit Tränen in den Augen lächelte... Antonia Michaelis ist mit "Das Institut der letzten Wünsche" eine bewegende Geschichte mit Tiefgang und Humor gelungen. Mit viel Fingerspitzengefühl schreibt Michaelis über ein bedrückendes Thema welches uns alle betrifft. Haben wir nicht alle einen letzten Wunsch bevor wir sterben? Mit Tränen in den Augen lächelte ich bei manchen Stellen und zum Schluss stellte ich mir die Frage: Was wird mein letzter Wunsch einmal sein? Lesenswert!

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Vom Leben und Sterben, vom kleinen und großen Glück
von einer Kundin/einem Kunden aus Hameln am 07.05.2015

Am Ende fühlte sich Mathildas Mund gleichzeitig verklebt an von Süße und verbrannt von unerwarteter Schärfe, und sie war dankbar, als Birger den Ober fragte, ob sie noch etwas Wasser bekommen könnten. Der Ober betrachtete die leere Karaffe. "Das", sagte er, "war das Blumenwasser. Für Ihren Strauß. Wir benützen... Am Ende fühlte sich Mathildas Mund gleichzeitig verklebt an von Süße und verbrannt von unerwarteter Schärfe, und sie war dankbar, als Birger den Ober fragte, ob sie noch etwas Wasser bekommen könnten. Der Ober betrachtete die leere Karaffe. "Das", sagte er, "war das Blumenwasser. Für Ihren Strauß. Wir benützen diese Sorte Karaffen gewöhnlich nur für Blumen." -- INHALT: Die vertrauensvolle und verträumte Mathilda arbeitet seit einem Jahr im "Institut der letzten Wünsche", wo sie glaubt, ihre perfekte Arbeit gefunden zu haben: Sie kann sterbenden Menschen helfen, noch einmal etwas Außergewöhnliches und Schönes zu erleben. Gemeinsam mit ihrer Chefin Ingeborg konnte sie so schon manchem den drohenden Tod erleichtern. Doch dann, eines Tages, betritt Birger das Institut. Birger, der immer aussieht, als wäre er gerade in einen Sturm geraten; Birger, der bald sterben wird - und der Mathilda sofort fasziniert. Doch er sucht eine andere Frau, die Mathilda nun wider Willen finden muss. Und dabei entdeckt sie unerwartet verschiedene Arten von kleinem und großem Glück... MEINE MEINUNG: Antonia Michaelis ist größtenteils bekannt für ihre düsteren Jugendthriller voller menschlicher Abgründe und unterschiedlicher Figuren. "Das Institut der letzten Wünsche" ist dagegen ein Roman, der sowohl von den Freuden als auch den Leiden des Lebens erzählt. Die skurrilen Figuren und Situationen sind aber trotzdem zahlreich vorhanden, worin man ganz schnell die der Autorin eigene metaphern- und detailreiche Handschrift erkennt, die voller Überraschungen steckt. Mathilda ist eine Protagonistin, die man sehr schnell ins Herz schließt, weil sie ihr eigenes Wohl nie über das anderer stellt. Sie gibt gern und viel, und auch wenn ihre träumerische Art manchmal etwas anstrengt, überwiegt ihre Liebenswürdigkeit bei weitem. Birger passt da sehr gut zu ihr, denn auch er ist jemand, der gerne die Menschen in seiner Umgebung glücklich macht. Da er aber auch für sich auf der Suche nach Zufriedenheit ist, belügt er sich immer wieder selbst, was ihn sehr menschlich erscheinen lässt. Nebenfiguren wie Mathildas Chefin Ingeborg mit harter Schale und weichem Kern, oder wie die zerbrechliche Ewa und der tatkräftige Jakob, Kunden des Instituts, sind ebenfalls wunderbar ausgearbeitet und vermitteln große Freude beim Lesen. Dabei gelingt es der Autorin, auch schwierige Charaktere wie Kilian und Doreen ihren Weg finden zu lassen und einem für sie immer wieder einen Funken Sympathie zu entlocken. Der Anfang des Romans ist noch etwas schleppend, weil in Mathildas Leben und ihre vielen Eigenarten, sowie ihre Arbeit im Institut eingeführt werden muss. Kurz danach beginnt die Geschichte aber zu fesseln, als Birger das Büro betritt und die junge Frau mit seiner stürmisch-sanften Art sofort in den Bann zieht. Schön ist, dass sich Mathilda trotz ihrer Liebe zu diesem sterbenden Mann nicht in etwaigen Egoismus verrennt, sondern sich ganz ernsthaft an die Suche macht, um zwei Menschen das Glück zu ermöglichen. Auch wird sich nie zu sehr auf die Liebesgeschichte zwischen den beiden konzentriert, denn viel mehr geht es darum, so viele Menschen wie möglich glücklich zu machen - und genau das vollbringt das Institut. Die teilweise unmöglichsten Wünsche werden auf sehr originelle Art und Weise umgesetzt - ob nun eine Reise ans Mittelmeer an der Ostsee statt findet oder die Opernsängerin Maria Callas für ein letztes Konzert wiedererweckt wird, als Leser freut man sich immer auf den nächsten Wunsch und seine Erfüllung. Natürlich lebt das Buch teilweise auch von seinen Zufällen, die immer wieder die Handlung vorantreiben und die man nicht alle glauben muss. Aber weil sie so gut und glaubwürdig mit der restlichen Handlung verwoben werden, stören sie im Grunde kaum, und manche werden sogar sehr gut erklärt. Genauso wie der Roman sich nicht nur mit den Themen des Sterbens und Loslassens beschäftigt, sondern auch mit der Kritik an den Maßnahmen des Instituts - das eben, um die Klienten noch einmal Glück erleben zu lassen, einigermaßen riskante Unternehmungen startet. Hier lässt die Autorin durchaus Vertreter beider Meinungen zu Wort kommen: Ist es Sterbehilfe oder ein letzter Akt der Autonomie für die Sterbenden? Hier regt der Roman wunderbar zum Nachdenken an, das auch nach dem berührenden, traurigen und gleichzeitig schönen Schluss noch anhält. FAZIT: Antonia Michaelis behandelt in ihrem Erwachsenenroman "Das Institut der letzten Wünsche" nicht nur eine langsame und leise Liebesgeschichte, sondern auch viele Themen rund um das Leben und Sterben im Allgemeinen. Ihre Figuren sind gewohnt originell und liebenswürdig, und mit einer Menge Humor und wunderbaren Situationen lockert sie auch die ernsten Momente immer wieder auf. Ein besonderes Werk für besondere Lesestunden! 4 Punkte.

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Ein großartiger Roman, der noch lange nachhallt.
von Nici´s Buchecke am 03.05.2015

Dieses Buch hat mich sofort durch sein Cover angesprochen. Als ich den Klappentext gelesen habe, wollte ich wissen was dahinter steckt. Als ich begann zu lesen, konnte ich noch nicht erahnen welche Tiefgründigkeit in diesem Roman steckt. Dieses Buch ist definitiv keins, was man eben mal so zwischendurch lesen... Dieses Buch hat mich sofort durch sein Cover angesprochen. Als ich den Klappentext gelesen habe, wollte ich wissen was dahinter steckt. Als ich begann zu lesen, konnte ich noch nicht erahnen welche Tiefgründigkeit in diesem Roman steckt. Dieses Buch ist definitiv keins, was man eben mal so zwischendurch lesen kann. Diese Geschichte verlangt Zeit und uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Die Autorin beschreibt die Charaktere sehr detailliert und gefühlvoll. Was mir sehr gut gefallen hat. Charakteristische Merkmale wurden sehr gut herausgearbeitet und Mathilda als Hauptfigur war mir von Anfang an sympathisch. Die Handlung ist tiefsinnig. Je mehr man in die Story eintaucht desto mehr Gedanken macht man sich. Oft schweiften meine Gedanken ab und wiegten das Für und Wider dieses Instituts gegeneinander auf. Ich machte mir oft Gedanken darüber, wie wohl mein letzter Wunsch aussehen würde. Trotz der Ernsthaftigkeit des Themas flossen immer wieder lustige humorvolle Sätze mit ein, so dass ich richtig schmunzeln musste. Es werden viele tolle und ausgefallene Wünsche geschildert und die Personen, die sie äußern sind teilweise kauzig, verrückt und liebenswert. Aber wer dieses Buch liest sollte sich darauf vorbereiten, dass es bei diesem Thema nicht ausbleibt, dass einen Melancholie ergreift. Aber es ist nun kein trauriger deprimierender Roman, eher regt er zum Nachdenken an und unterbreitet dem Leser, die Endgültigkeit des Seins und wie man das Ende für sich selbst gestalten kann. Dies ist ein großartiger Roman, der noch lange in mir nachhallt und nicht spurlos an den Leser vorüber geht. Mein erster Roman von Antonia Michaelis konnte mich restlos von der wortgewandten Autorin überzeugen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 10.04.2015

"Das Institut der letzten Wünsche" ist der aktuelle Roman der bekannten deutschen Autorin Antonia Michaelis. Ein Pony mit der S-Bahn transportieren, in stillgelegten Vergnügungsparks Riesenrad fahren und tote Sängerinnen widerauferstehen lassen, sind Dinge, die für Mathilda zum Alltag gehören. Sie arbeitet nämlich im Institut der letzten Wünsche, welches die größten... "Das Institut der letzten Wünsche" ist der aktuelle Roman der bekannten deutschen Autorin Antonia Michaelis. Ein Pony mit der S-Bahn transportieren, in stillgelegten Vergnügungsparks Riesenrad fahren und tote Sängerinnen widerauferstehen lassen, sind Dinge, die für Mathilda zum Alltag gehören. Sie arbeitet nämlich im Institut der letzten Wünsche, welches die größten Herzenswünsche Sterbender wahr werden lässt. Der Job ist erfüllend, aber alles andere als einfach. Besonders schwierig gestaltet es sich, Birger Raavensteins letzten Wunsch in Angriff zu nehmen, denn Mathilda ist gerade dabei, sich Hals über Kopf in ihn zu verlieben... Das Konzept dieser Geschichte ist großartig, wenngleich die Umsetzung - meiner Meinung nach - stellenweise nicht überzeugt. Die Geschichte ist interessant aufgebaut und hält einige Überraschungen für den Leser bereit. Obwohl die Handlung eine dramatische ist, hat sie mich aber leider nicht so sehr berührt wie erwartet, da sie in der dritten Person erzählt wird. Die Gedanken und Handlungen der Protagonistin fand ich oft nicht nachvollziehbar, und von den häufigen vermenschlichenden Beschreibungen ihres Hundes fühlte ich mich genervt. Andere Charaktere, insbesondere Kilian und einige Klienten, schloss ich jedoch sofort ins Herz. Insgesamt liegt diesem Roman eine wunderbare Geschichte zugrunde, deren Wirkung sich für mich leider nicht zu hundert Prozent entfalten konnte.

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Wenn Wünsche in Erfüllung gehen...
von Büchersüchtig am 26.08.2015

INHALT: Mathilda hat einen nicht ganz alltäglichen Arbeitgeber: Sie arbeitet für das "Institut der letzten Wünsche", das todkranken Menschen ihren letzten Herzenswunsch erfüllt - sei es ein Ausritt auf einem Pferd, Weihnachten im Hochsommer zu feiern, einen Spieleabend mit Studenten zu erleben oder Maria Callas noch einmal singen zu hören.... INHALT: Mathilda hat einen nicht ganz alltäglichen Arbeitgeber: Sie arbeitet für das "Institut der letzten Wünsche", das todkranken Menschen ihren letzten Herzenswunsch erfüllt - sei es ein Ausritt auf einem Pferd, Weihnachten im Hochsommer zu feiern, einen Spieleabend mit Studenten zu erleben oder Maria Callas noch einmal singen zu hören. Nichts scheint für Mathilda und ihre Chefin Ingeborg, eine ehemalige Oberärztin in der Onkologie, unmöglich zu sein. Es gibt nur 2 Regeln: Die Klienten müssen voraussichtlich innerhalb der nächsten 6 Monate versterben und die Institut-Mitarbeiterinnen dürfen sich nie in ihre Kunden verlieben. Doch genau das passiert Mathilda, als sie Birger trifft. Birger möchte unbedingt vor seinem Tod noch einmal seine frühere Freundin und ihr gemeinsames Kind sehen - und Mathilda verliebt sich Hals über Kopf in den hageren Rechtsanwalt... MEINE MEINUNG IN KURZFASSUNG: Kauf-/Lesegrund: Wegen des vielversprechenden Klappentextes und des hübschen Covers wollte ich "Das Institut der letzten Wünsche" unbedingt lesen, da mich bereits "Der Märchenerzähler" begeistert hat. Reihe: Nein, Einzelbuch Handlungsschauplatz: Der Schauplatz wurde nach Berlin verlegt. Handlungsdauer: Die Handlung beginnt im März und umfasst mehrere Monate. Hauptpersonen: Mathilda Nielsen ist 25 Jahre jung, Single und idealistisch veranlagt, weshalb sie im Berliner "Institut der letzten Wünsche" den richtigen Job gefunden hat. Dort erfüllt sie sterbenden Menschen ihren letzten Wunsch und scheint er auch noch so groß. Der 40-jährige Jurist Birger Raavenstein ist unheilbar krank und wünscht sich sehnlichst, seine frühere Freundin Doreen Taubenfänger und ihr gemeinsames Kind zu sehen. Mathilda ist auf Anhieb von Birger fasziniert und entwickelt Gefühle für den älteren Mann, die nicht sein dürfen... Mit Mathilda und Birger hat die Autorin interessante und authentische Protagonisten mit einigen Macken, Ecken und Kanten geschaffen, deren Handlungen und Taten (für mich) nicht immer ganz nachvollziehbar sind. Nebenfiguren: Die mitwirkenden Nebencharaktere wie Ingeborg Wehser (die Institut-Gründerin hat früher als Ärztin in der Onkologie gearbeitet und mit den letzten Wünschen eine Marktlücke gefunden), der geheimnisvolle Junge mit den blauen Haaren und der Gitarre sowie diverse Kunden wie Jakob Mirusch (der pensionierte Uhrmacher wünscht sich einen Spieleabend in einer Studenten-WG), Herr Schmidt (der früher beim Radio gearbeitet hat und noch einmal eine Radiosendung moderieren möchte) und Ewa Kovalska (die alte Dame möchte noch einmal die Callas singen hören) sind reizvolle Persönlichkeiten, die sich trotz ihrer Vielzahl gut in die Handlung einfügen. Romanidee: Originelle Romanidee, hier geht es um todkranke Menschen, deren letzter Wunsch erfüllt werden soll, damit sie glücklich sterben können. Erzählperspektive: Die temporeichen Geschehnisse werden aus der Sicht von Mathilda (in der 3. Person) erzählt, die uns an ihrer Gefühls- und Gedankenwelt teilhaben lässt. Doch ich muss gestehen, dass der Funke nicht übergesprungen ist und mich Mathildas Erzählung nicht überzeugen konnten. Handlung: "Das Institut der letzten Wünsche" birgt eine interessante, aber auch langatmige und spezielle Story rund um die Erfüllung letzter Herzenswünsche mit allerlei Überraschungen, Wirrungen und einigen amüsanten, aber auch vielen traurigen und ernsten Passagen. Der Plot enthält allerdings auch viele Längen und sehr ausschweifende Schilderungen, die den Lesefluss häufig bremsen und die Lust auf den knapp 500 Seiten starken Roman nehmen. Schreibstil & Co: Abgerundet wird dieser Roman durch die ausdrucksstarke Schreibweise und die malerischen Beschreibungen, die mir fast am besten gefallen haben. FAZIT: "Das Institut der letzten Wünsche" erzählt eine reizvolle Geschichte über ein ernstes Thema, das zum Nachdenken anregt, mich aber leider nicht ganz erreicht hat. Der neueste Roman von Antonia Michaelis ist teilweise eine recht zähe Angelegenheit und trifft nicht meinen Lesegeschmack und hat mich auch nicht zu Tränen gerührt. Deshalb gibt es von mir solide 2 1/2 STERNE.

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Wer erfüllt den letzten Wunsch eines sterbenden Menschen?
von Barbara Diehl am 26.06.2015

Mathilda hat ihre Ausbildung zur Ärztin kurz vor der Abschlussprüfung hingeworfen. Sie hat gemerkt, dass diese Arbeit nicht das ist was sie tun möchte. Zufällig begegnet sie Ingeborg, die dieses Schicksal teilt. Ingeborg ist Ärztin, hat ihren Job gekündigt und ein Institut gegründet für das sie gerade eine Angestellte... Mathilda hat ihre Ausbildung zur Ärztin kurz vor der Abschlussprüfung hingeworfen. Sie hat gemerkt, dass diese Arbeit nicht das ist was sie tun möchte. Zufällig begegnet sie Ingeborg, die dieses Schicksal teilt. Ingeborg ist Ärztin, hat ihren Job gekündigt und ein Institut gegründet für das sie gerade eine Angestellte sucht. Nun arbeitet Mathilda im „Institut der letzten Wünsche“. An dieses Institut kann sich wenden, wer sich selbst oder einem Angehörigen einen letzten Wunsch erfüllen lassen möchten. Voraussetzung dafür, das Institut in Anspruch nehmen zu können ist, dass derjenige, dessen Wunsch erfüllt wird, innerhalb der nächsten 6 Monate stirbt. So lernt Mathilda Birger kennen. Birger Raavenstein wird an Lungenkrebs sterben und sein letzter Wunsch ist es, dass das Institut seine Jugendliebe Doreen und ihr gemeinsames Kind findet. Für Mathilda wird es nicht einfach diesen Wunsch zu erfüllen, denn sie hat sich auf den 1. Blick in Birger verliebt. Das „Institut der letzten Wünsche“ ist eine sinnvolle Einrichtung. Alle Menschen haben Träume und Wünsche und schieben sie oftmals ihr ganzes Leben vor sich her. Meist aus Zeit- oder Geldmangel. Dann wird man krank und man fragt sich, warum man sich diesen einen großen Traum eigentlich niemals erfüllt hat. In Berlin gibt es dieses Institut, das die unmöglichen Dinge möglich macht und sich der ein oder andere Lebenstraum kurz vor dem Tod dann doch noch ermöglichen lässt. Mathilda und Ingeborg legen sich sehr ins Zeug um all die ausgefallenen Wünsche zu erfüllen. Schnee und/oder Weihnachten im Sommer, ein Spiele-Abend für einen älteren Herrn in einer Studenten-WG, ein letztes Bad im Fluss für einen MS-kranken Kunden. Aber für Mathilda hat der Wunsch von Birger Raavenstein Priorität, weswegen Ingeborg sie auch schon mal an ihre anderen Pflichten erinnern muss. Mathilda ist generell chaotisch veranlagt weswegen ich mit ihr nicht warm werden kann. Sie ist mir zu unstrukturiert und zu planlos. Ich kann ihr Tun und Handeln nicht immer nachvollziehen, manches entbehrt für mich jeglicher Logik. Zwischendurch stellte ich mir die Frage ob man unbedingt jeden Auftrag annehmen muss oder ob man auch wegen Undurchführbarkeit einen Wunsch ablehnen kann. Wie viele Lügen sind erlaubt wenn es um den letzten Wunsch eines Menschen geht? Heiligt der Zweck die Mittel weil ein dementer alter Herr noch einmal vor seinem Tod zum Mond fliegen möchte? Mathildas vordringliches Ziel ist es, Doreen und ihren Sohn zu finden. Sie möchte Birger gerne seinen letzten Wunsch erfüllen. Durch die Suche nach Doreen und ihren eigenen Gefühlen für Birger Raavenstein räumt Mathilda so ganz nebenbei in ihrem Leben auf, denn auch dort ist nicht alles wie es sein soll. Als Daniel, Mathildas Ex-Freund auf der Bildfläche erscheint, versteht man als Leser sofort, wieso das mit den beiden nicht geklappt hat. Die Unterschiede zwischen ihnen sind zu groß. Der Leser lernt einige Nebenprotagonisten kennen, denn auf 496 Seiten werden viele Wünsche erfüllt. Ans Herz gewachsen ist mir jedoch niemand. Der Schreibstil von Antonia Michaelis ist leicht schräg und unkonventionell. Die Idee hinter dem „Institut“ ist sehr schön. Leider ist in Bezug auf die Umsetzung und der Protagonisten der Funke bei mir nicht wirklich übergesprungen.

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Bewegend
von einer Kundin/einem Kunden am 01.08.2015
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Eine Organisation, die sterbenden Menschen ihre Letzen Wünsche erfüllt. Für Mathilda eine Arbeit die sie sehr gerne macht. Dies ändert sich, als sie auf Herrn Birger trifft. Denn in sterbende „Kunden“ soll man sich nicht verlieben oder??? Ein Buch das man nicht so schnell vergisst, spannend, tragisch und bewegend.... Eine Organisation, die sterbenden Menschen ihre Letzen Wünsche erfüllt. Für Mathilda eine Arbeit die sie sehr gerne macht. Dies ändert sich, als sie auf Herrn Birger trifft. Denn in sterbende „Kunden“ soll man sich nicht verlieben oder??? Ein Buch das man nicht so schnell vergisst, spannend, tragisch und bewegend.

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