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Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb (5 CD)

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2015 in der Kategorie »Beste Interpretin«

(1)

Das Jahr der Ratte.
Die heile Welt der 15-jährigen Pearl gerät von einem Tag auf den anderen aus den Fugen. Als ihre Mutter bei der Geburt der kleinen Rose stirbt, bleibt Pearl nur noch der Stiefvater. Und dann ist da das Baby, der Eindringling - die äRatteö-, der ihre Mutter auf dem Gewissen hat. Trauer, Hilflosigkeit und maßlose Wut machen es Pearl lange schwer, zurück ins Leben zu finden. Zu Freunden, vielleicht einer Liebe und dem kleinen Menschen, der sie braucht.
Berührende Geschichte über Verlust und Trauer, mit hohem Identifikationspotential für Jugendliche - ergreifend ehrlich, aber auch mit Witz, Wärme und Leichtigkeit erzählt.

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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Maria Koschny, Katharina Koschny, Frank Gustavus
Anzahl 5
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 21.07.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783837308310
Genre Kinderhörbuch
Verlag Oetinger
Spieldauer 395 Minuten
Verkaufsrang 2.069
Hörbuch (CD)
19,99
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Ein berührender Roman über die schönen Seiten des Lebens und gleichzeitig aber auch über das Leben an sich.

Als Pearl ihre Mutter verliert, bricht für sie eine Welt zusammen. "Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb" handelt von dem Erwachsenwerden und Verantwortung zu übernehmen. Denn allein gelassen mit ihrem Stiefvater und der "Ratte" ist Chaos vorprogrammiert. Diese Story ist nicht nur berührend, sondern mit einer ordentlichen Prise Humor auch ein absolutes Klangerlebnis. Preisträgerin des Deutschen Hörbuchpreise 2015, Maria Koschny, Synchronsprecherin mitunter bekannt, aus den Tributen von Panem, als Katniss, verleiht diesem Hörbuch unglaublich an Tiefe und sorgt auch dafür, dass das Auge zum Schluss nicht trocken bleibt. Mein absoluter Geheimfavorit!

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„Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb“

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Für Pearl blieb die Welt stehen als sie mit 15 Jahren ihre Mutter verlor: Gerade waren sie in ein neues, allerdings stark renovierungsbedürftiges, größeres Haus gezogen: Pearl, ihre hochschwangere Mum und ihr Dad, der streng gesehen ihr Stiefvater ist, aber im Grunde immer ihr Dad für Pearl war, als Pearls Mum Stella ins Krankenhaus Für Pearl blieb die Welt stehen als sie mit 15 Jahren ihre Mutter verlor: Gerade waren sie in ein neues, allerdings stark renovierungsbedürftiges, größeres Haus gezogen: Pearl, ihre hochschwangere Mum und ihr Dad, der streng gesehen ihr Stiefvater ist, aber im Grunde immer ihr Dad für Pearl war, als Pearls Mum Stella ins Krankenhaus muß. Sie stirbt an einem Gehirnödem und das Baby, Rose, überlebt nur knapp als Frühchen. Pearl ist so geschockt, dass sie ihre Mum verloren hat und ihr Dad nun jeden Tag ins Krankenhaus zu Rose geht, dass sie sich stark vernachlässigt fühlt und einen schlimmen Hass auf ihren Dad und ihre Babyschwester Rose entwickelt. Es wird so schlimm, dass Pearl nichts mehr essen will, sich bei ihren Freunden nicht mehr meldet, auch ihre beste Freundin Molly lässt sie nicht an sich heran, und das Baby noch nicht mal im Krankenhaus besuchen will. Sie führt Zwiegespräche mit ihrer Mum, die ihr immer mal wieder erscheint, was ein großer Trost für Pearl ist. Als Baby Rose sich gut entwickelt hat und nach Hause darf, ist Pearl gereizt und geht allen aus dem Weg. Als ihr Vater wieder arbeiten muß und Pearl bittet auf das Baby aufzupassen, dreht Pearl fast durch, versucht aber die 'Ratte', wie sie Rose nennt, gut zu betreuen. Hilfe bekommt sie auch von ihrer Nachbarin Dulcie, einer alten Frau, die gerade ihren Enkel Finn, der im Alter von Pearl ist, zu Besuch und als Hilfe bei sich hat. Und Finn sieht wunderbar aus, spielt genial Cello und ist sehr hilfsbereit. Ob Peral sich doch noch ein bißchen wieder ins normale Leben integrieren kann und sich mit ihrem Dad und ihrer Babyschwester Rose versöhnt? Vielleicht kann ja auch ihre verhasste Granny, die zu Besuch kommt, ihr ein bißchen helfen und nicht zu stark nerven. Oder doch eher Finn?
Eine wunderbare Teenagergeschichte mit viel Herz, Gefühl und Verständnis.

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Pearls Welt bricht zusammen. Ihre Mutter stirbt und sie bleibt zurück mit ihrem Stiefvater und ihrer neuen Schwester. Sie schottet sich total von der Welt ab und findet nur schwer ins Leben zurück.
Eine fesselnde, traurige Geschichte mit einem guten Ende!
Pearls Welt bricht zusammen. Ihre Mutter stirbt und sie bleibt zurück mit ihrem Stiefvater und ihrer neuen Schwester. Sie schottet sich total von der Welt ab und findet nur schwer ins Leben zurück.
Eine fesselnde, traurige Geschichte mit einem guten Ende!

„Verlust“

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Pearl verliert auf tragische Weise ihre Mutter. Zurück bleiben sie und ihr Vater - und ihre kleine Schwester Rose, die sie für den ganzen Schmerz in ihrer Seele verantwortlich macht. Der Verlust ist zu groß, die Trauer ebenso und der Mut zu klein, um sehen zu können, dass ihre Freundin Molly, ihre Großmutter und auch Finn ihr helfen Pearl verliert auf tragische Weise ihre Mutter. Zurück bleiben sie und ihr Vater - und ihre kleine Schwester Rose, die sie für den ganzen Schmerz in ihrer Seele verantwortlich macht. Der Verlust ist zu groß, die Trauer ebenso und der Mut zu klein, um sehen zu können, dass ihre Freundin Molly, ihre Großmutter und auch Finn ihr helfen möchten.
Pearl muss viele Wege alleine gehen, um irgendwann später im Jahr wieder etwas ins Leben zurück zu finden. Clare Furniss ist ein beeindruckendes Buch über Verlust, Liebe und die Kraft der Freundschaft gelungen.

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Vom ersten Satz an befindet man sich mitten im Innersten eines zutiefst verstörten 15jährigen Mädchens, Pearl. Ihre Mutter stirbt an der Geburt des Stiefschwesterchen und Pearl gibt ihrem Stiefvater und dem überlebenden Baby die Schuld am Tod der Mutter. Pearl zieht sich komplett in ihr Inneres zurück, lehnt alle Hilfs-Angebot von Freunden Vom ersten Satz an befindet man sich mitten im Innersten eines zutiefst verstörten 15jährigen Mädchens, Pearl. Ihre Mutter stirbt an der Geburt des Stiefschwesterchen und Pearl gibt ihrem Stiefvater und dem überlebenden Baby die Schuld am Tod der Mutter. Pearl zieht sich komplett in ihr Inneres zurück, lehnt alle Hilfs-Angebot von Freunden und Verwandten ab, stößt alle nur noch vor den Kopf- vor allem den Stiefvater, der sie großgezogen und immer über alles geliebt hat. Pearl setzt sich irgendwann nur noch ins Unrecht, ihr "Nicht"-Verhalten gegenüber dem unschuldigen Baby(die Ratte...) ist unglaublich grausam und als Leser ist man fassungslos, dass sie wirklich jedes Maß in ihrer Trauer und Wut überschreitet. Auf der anderen Seite ist der Roman so eindrücklich geschrieben, dass dennoch das ganze Mitgefühl diesem Mädchen gilt und man hofft so sehr, dass sie irgendwann die Kurve kriegt...Großartig geschriebenes Romandebüt! ab 15J

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Pearls Zukunft hätte toll werden sollen. Sie und ihre Eltern sind in ein neues Haus gezogen und bald sollte ihre Schwester auf die Welt kommen.
Aber alles kommt anders.
Ihre Mutter stirbt und ihre kleine Schwester Rose kommt viel zu früh auf die Welt.
Pearls Welt zerbricht.
Sie hat ihre Mutter verloren und mit ihrer Schwester kann
Pearls Zukunft hätte toll werden sollen. Sie und ihre Eltern sind in ein neues Haus gezogen und bald sollte ihre Schwester auf die Welt kommen.
Aber alles kommt anders.
Ihre Mutter stirbt und ihre kleine Schwester Rose kommt viel zu früh auf die Welt.
Pearls Welt zerbricht.
Sie hat ihre Mutter verloren und mit ihrer Schwester kann sie nichts anfangen. Sie gibt ihr sogar die Schuld an diesem Verlust, ihr und ihrem Vater.
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Ein tief bewegender Roman ab 14 Jahren über Verlust, die Familie und den Mut dennoch wieder in die Zukunft zu schauen.

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Pearl gegen die ganze Welt
von La novelera am 21.09.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Es ist unglaublich und kann eigentlich nicht sein. Als Pearl eine kleine Schwester bekommt, stirbt die Mutter bei der Geburt und lässt die Mädchen mit dem Vater (der übrigens nicht Pearls leiblicher Vater ist) allein. Pearl, der traurige Vater, der aber doch die Verantwortung für das unschuldige kleine Wesen... Es ist unglaublich und kann eigentlich nicht sein. Als Pearl eine kleine Schwester bekommt, stirbt die Mutter bei der Geburt und lässt die Mädchen mit dem Vater (der übrigens nicht Pearls leiblicher Vater ist) allein. Pearl, der traurige Vater, der aber doch die Verantwortung für das unschuldige kleine Wesen übernimmt und "die Ratte", wie Pearl sie nennt, die für sie die Schuld am Tod der Mutter trägt. Und deshalb nimmt sie sich vor, das neue Geschwisterchen nicht zu leben. Sie zieht sich in ihr eigenes Schneckenhaus zurück und hasst alle um sie herum, bricht den Kontakt zu ihrer besten Freundin ab und wendet sich ab vom Vater, dem sie verübelt, dass er die kleine Rose liebt. Ab und an bekommt sie "Besuch" von ihrer Mutter, die mit ihr spricht, sie ermutigt und in verschiedenen Lebenslagen begleitet. Segen oder Fluch?? Kurzum - Pearl entwickelt sich zu einem Teenager, dem man zwar viel nachsieht, weil er solch einen harten Schicksalsschlag erlebt hat doch zeitgleich ist man entsetzt über die Sturheit, mit der sie allen Versuchen, ihr zu helfen, rigoros begegnet. Der Sympathiepegel schwankt also während des Lesens, was ich als besonders wertvolle, literarische Form betrachte. Das Wechselspiel aus Nähe und Distanz zur Protagonistin Pearl fesselt einen an die Geschichte, die ein sehr sensibles Thema für Teenager (vielleicht eher als Jugendbuch zu bezeichnen??) emotional und doch lebensnah aufarbeitet. Ein tolles Buch, das nicht nur Jugendlichen ein tolles Lesevergnügen bereiten kann. Dafür gibt es 5 Sterne!

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Empfehlung
von einer Kundin/einem Kunden am 01.07.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Aus der Bahn geworfen wird Pearl als ihre schwangere Mutter stirbt, das Baby überlebt und sich mit einem Schlag das Leben verändert. Die Bewältigung von Verlust, Trauer, Wut, Einsamkeit werden in diesem Buch gefühlvoll und direkt geschildert . Sehr lesenswert - eine wirklich besondere Lektüre.

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Ein hartes Jahr
von Wuschelchen99 am 10.06.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ein neues Haus, leider noch eine Bruchbude, neue Umgebung und ihre Mutter ist schwanger. Die 15jährige Pearl bekommt damit ein Geschwisterchen. So weit so gut. Doch ihre Mutter stirbt bei der viel zu frühen Geburt ihrer Schwester Rose. Nun steht Pearl mit ihrem Stiefvater allein da. Die Trauer bricht... Ein neues Haus, leider noch eine Bruchbude, neue Umgebung und ihre Mutter ist schwanger. Die 15jährige Pearl bekommt damit ein Geschwisterchen. So weit so gut. Doch ihre Mutter stirbt bei der viel zu frühen Geburt ihrer Schwester Rose. Nun steht Pearl mit ihrem Stiefvater allein da. Die Trauer bricht über sie herein. Es fällt ihr schwer, damit umzugehen, sie hasst ihre Schwester Rose dafür, dass sie ihr die geliebte Mutter genommen hat. Ihr Vater muss jeden Tag in die Klinik, um nach Rose zu sehen. Noch ein Grund mehr, dass Pearl die Welt nicht mehr versteht. Sie fühlt sich zurück gesetzt und wünscht sich ihre Mutter zurück. Das geht so weit, dass Pearl nach der Beerdigung in der leeren Kirche mit ihrer verstorbenen Mutter ein Zwiegespräch führt. Wo ist Pearls Platz im Leben? Ihr Stiefvater hat kaum noch Zeit für sie. Ein Grund, Kontakt zu ihrem leiblichen Vater aufzunehmen? Sie kennt ja immerhin seinen Namen. Molly, die beste Freundin von Pearl ist mit einem Kerl zusammen, den sie nicht leiden kann. Wer soll oder kann ihr helfen, die Trauer zu verarbeiten? Pearl macht sicher einige für Teenies übliche Fehler, in dem sie die eigentlich geliebten Menschen auf Abstand hält. Teilweise wird sie ganz schön frech dabei. Viele Rückschläge müssen passieren und allerhand Zeit vergehen, bis Pearl versteht, dass ihre Familie noch immer ihre Familie ist, auch ohne ihre geliebte Mutter. Und irgendwann findet sie an Rose doch noch etwas Knuddeliges, Süßes und Herziges. Ein herzzerreißendes Thema, aber in einem erfrischenden, klaren Schreibstil geschildert, der auch mit harten Worten nicht spart. Das Buch ist nicht nur für Teenager, sondern auch sehr gut für Erwachsene geeignet, denn es gibt darin viel über Freundschaft, Liebe und Familie zu erfahren. Volle Punktzahl für dieses gelungene Erstlingswerk von Clare Furniss.

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Wohin mit dem Schmerz?
von Melanie Enns aus L. am 19.12.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

"Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb" erzählt die Geschichte von Pearl, deren Mutter völlig unerwartet verstarb und sich nun zurechtfinden muss im Leben ohne mütterlichen Beistand. Vielleicht kommt Pearl hin und wieder sehr zickig rüber, aber wenn man ganz tief blickt, erkennt man eine zutiefst verletzte Seele, die... "Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb" erzählt die Geschichte von Pearl, deren Mutter völlig unerwartet verstarb und sich nun zurechtfinden muss im Leben ohne mütterlichen Beistand. Vielleicht kommt Pearl hin und wieder sehr zickig rüber, aber wenn man ganz tief blickt, erkennt man eine zutiefst verletzte Seele, die sich neu ordnet und dabei einfach um sich schlagen muss. Dass dabei Freunde und Familie verletzt werden, sieht Pearl nicht, denn sie ist in ihrer Trauer gefangen. Es ist oft schwierig Sympathie für Pearls zu empfinden, da sie uns als Leser nicht unbedingt durch ihr Verhalten auf ihre Seite zieht, dennoch habe ich gewisses Verständnis, da ja nun tatsächlich ihre Welt komplett aus den Fugen geraten ist. Pearl fühlt sich alleine gelassen mit neuer Schwester, einem Stiefvater und dessen Mutter. Granny selbst hatte wenig Kontakt zu Pearl und nach und nach kommt heraus, warum fast schon Feindschaft zwischen Granny und Pearls Mum geherrscht hat. Pearl muss erkennen lernen, dass ihre Mutter nicht perfekt war und auch einiges an Fehlern gemacht hat, die sich jetzt nach ihrem Tod offenbaren und Pearl noch mehr verwirren. Hier kommt ganz klar zum Vorschein, dass wir Menschen oft auf ein Podest stellen und sie urplötzlich fehlerfrei sind. "Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb" zu lesen, war eine ganz bewusste Entscheidung, denn nachdem ich vor einigen Jahren meinen Großvater beim Sterben begleitet habe, kam ich umgekehrt zu der Frage des Buchtitels, warum die Welt sich weiterdreht, obwohl ein Mensch diese gerade verlassen hat. Dieses Gefühl aus dem dunklen Krankenhauszimmer in die Sonne zu blicken und festzustellen, dass für andere die Welt eben nicht stehengeblieben ist, werde ich niemals im Leben vergessen. Die Story des Buches ist eine ganz andere, als die, die ich erfahren habe und vielleicht sogar noch erfahren werde, aber sich mit dem Tod eines geliebten Menschens auseinanderzusetzen ist einfach hart und für Pearl die ja auch noch sehr jung ist, doppelt schwer, da nun noch Eifersucht auf ihre Schwester Rose hinzukommt. Würde Mum noch leben, wenn es Rose nicht geben würde? Liebt Dad mich immer noch genauso, wie er Rose liebt oder ersetzt sie mich nun? Anstatt sich zu öffnen, verschließt sich Pearl immer mehr und ehrlich gesagt schadet sie damit sich selbst sehr. Pearl kann einfach nicht loslassen, bzw. sich eingestehen, dass ihre Mutter fort ist, gestorben und begraben und nicht mehr in ihrem Leben integriert. Dieses Buch zu lesen, war keine leichte Kost, dennoch fand ich es wunderschön, da es auch ausdrückt, dass der Schmerz vielleicht nie vergeht, die Erinnerungen bleiben und man doch schafft zu überleben. Pearl hat wunderbare Menschen an ihrer Seite und hätte sie sich nicht verschlossen, wäre es ihr schon viel, viel früher aufgefallen. Schmerz und Trauer überschatten die Story, wobei dieses nicht überfordert, sondern auch ein klein wenig zum Nachdenken anregt und eben auch nicht oberflächlich geschrieben sind. Pearls Emotionen sind auf jeden Fall sehr authentisch wiedergegeben und lassen mich zwar als Leser vermehrt den Kopf schütteln über Pearls Reaktion, aber auf der anderen Seite erleben wir auch ganz, ganz viel Schönes, da das wahre Leben ja nun tatsächlich nicht immer von der Sonnenseite geprägt wird. Es wird definitiv immer Schattenseiten haben und diese können uns natürlich auch komplett überrumpeln und uns emotional zu Eisblöcken erstarren lassen. Es liegt immer an uns wie wir uns verhalten und ich wünsche mir Menschen an unserer Seite, die uns lieben, durchtragen und auch vergeben, wenn wir völlig die Kontrolle verloren haben. Ein glaubhaftes und emotionales Buch, welches mir wirklich nah ging, dennoch konnte ich mich gut auf die Aussage des Buches einlassen und mich trotzdem wohlfühlen. Sehr gerne eine Leseempfehlung und 5 Sterne!

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Wenn das Leben aus der Bahn gerät
von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 23.09.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die 15jährige Pearl lebt ein glückliches, zufriedenes, typisches Teenagerleben, bis sich ihre Welt von einem auf den anderen Tag plötzlich und unerwartet nicht mehr auf der gewohnten Bahn weiter dreht. Ihre Mutter stirbt bei der Geburt ihrer Halbschwester Rose. Eigentlich hatte Pearl sich auf das Baby gefreut, aber jetzt... Die 15jährige Pearl lebt ein glückliches, zufriedenes, typisches Teenagerleben, bis sich ihre Welt von einem auf den anderen Tag plötzlich und unerwartet nicht mehr auf der gewohnten Bahn weiter dreht. Ihre Mutter stirbt bei der Geburt ihrer Halbschwester Rose. Eigentlich hatte Pearl sich auf das Baby gefreut, aber jetzt ist alles anders. Sie empfindet nur noch Wut und Hass für die " Ratte " , wie sie das Baby nennt. Auch für ihren - bisher geliebten - Stiefvater hat sie nur noch Zorn übrig. Für Pearl ist es absolut unbegreiflich, dass er das Wesen liebt, welches ihr die Mutter genommen hat. Sie fühlt sich verraten und im Stich gelassen. Ihre Trauer und ihr Schmerz sitzen unbeschreiblich tief und sie kapselt sich immer mehr von allem ab. Auch gegenüber ihrer besten Freundin kann sie sich nicht öffnen und über ihre Probleme reden. Der einzige Zufluchtsort den sie findet, sind " Gespräche" und "Begegnungen" mit ihrer toten Mutter ... bis in der Nachbarschaft ein Junge auftaucht, der ihr wider Willen immer wieder begegnet. Der in Ich-Form aus Pearls Sicht geschriebene Roman ist sehr emotional, traurig und bewegend. Anschaulich und sehr gut nachvollziehbar schildert das junge Mädchen ihre Gefühle, ihre Trauer, ihre Wut und Verzweiflung im Jahr nach dem Tod der Mutter. Dabei ist jedem Monat ein Kapitel gewidmet. Man wünscht sich so sehr, dass sie es schafft ihren Schmerz und auch ihre Abneigung gegen Rose zu überwinden. Auch die Bemühungen von Pearls häufig hilflos und überfordert wirkenden Stiefvater, ihr den Halt zu geben, den sie braucht, sind anrührend geschildert. Der Schreibstil ist flüssig, gut lesbar und einem Jugendbuch angepasst. Dabei sind Pearls " Gespräche" mit dem Geist ihrer Mutter ein wenig bissig, frech und unkonventionell. Diese Szenen lockern die ansonsten eher traurige und emotionale Geschichte auf angenehme Weise auf. Für mich war dieses Jugendbuch sehr berührend und lesenswert. Ich empfehle es gerne weiter, auch an Erwachsene ( wie ich es bin ).

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"In einem anderen Leben" ...
von solveig am 10.08.2014
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

… war Pearls Dasein das eines ganz normalen Teenagers, der mitten in der Pubertät steckt. Aber plötzlich hat ihre heile Welt aufgehört zu existieren; denn ihre Mutter ist ganz unerwartet an Schwangerschaftskomplikationen gestorben. Dennoch, die Welt um sie herum dreht sich weiter, das Baby überlebt. Pearl ist überzeugt, dass ihr... … war Pearls Dasein das eines ganz normalen Teenagers, der mitten in der Pubertät steckt. Aber plötzlich hat ihre heile Welt aufgehört zu existieren; denn ihre Mutter ist ganz unerwartet an Schwangerschaftskomplikationen gestorben. Dennoch, die Welt um sie herum dreht sich weiter, das Baby überlebt. Pearl ist überzeugt, dass ihr Stiefvater, der sich das Baby wünschte und sich nun hauptsächlich um seine Versorgung kümmern muss , Schuld am Tod der Mutter ist. Vor allem aber macht sie die "Ratte", wie sie ihre kleine Stiefschwester böse nennt, dafür verantwortlich und kann ihr nicht verzeihen. Pearls Verzweiflung drückt sich hauptsächlich in Form von Wut der kleinen Schwester und dem Stiefvater gegenüber aus, Gesprächen ist sie nicht zugänglich. In ihrer Trauer kapselt sich die 15jährige immer mehr von der Außenwelt ab. Während sie sich zunehmend in sich selbst zurückzieht, trägt sie ihre Konflikte in Gesprächen mit ihrer toten Mutter aus, die sie so schmerzlich vermisst. Ein ganzes Jahr lang begleitet der Leser das Mädchen auf ihrem Weg durch die Wirren ihrer Trauer und leidet mit ihm. Wird Pearl zu ihrer Familie zurückfinden? In einem angenehm natürlichen Stil schreibt Clare Furniss aus Pearls Sicht über zwei bedeutende Themen. Sehr einfühlsam und ehrlich wird einmal das Problem der „Patchwork“-Familie angesprochen, die Beziehung zwischen Pearl und ihrem Stiefvater. Ein anderes schwieriges Thema bezieht sich auf den Tod eines Familienmitglieds und die Bewältigung tiefer Trauer. Pearl und auch die anderen Personen des Romans werden absolut authentisch wiedergegeben. Mit all ihren Schwächen aber auch liebenswerten Seiten wirken sie durchaus real und berühren den Leser. Mein Fazit: ein sehr emotionaler Roman, der nicht nur für Jugendliche lesenswert ist!

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Herzergreifend
von vielleser18 aus Hessen am 05.08.2014
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Pearl ist 16 und eigentlich wollte sie an diesem Tag nur mit ihren Freunden ins Kino. Doch nach dem Film ist nichts mehr wie vorher. Ihr Stiefvater hatte sie versucht auf dem Handy zu erreichen. Sie eilt ins Krankenhaus. Doch ihre Mutter Stella stirbt - nur das Baby überlebt... Pearl ist 16 und eigentlich wollte sie an diesem Tag nur mit ihren Freunden ins Kino. Doch nach dem Film ist nichts mehr wie vorher. Ihr Stiefvater hatte sie versucht auf dem Handy zu erreichen. Sie eilt ins Krankenhaus. Doch ihre Mutter Stella stirbt - nur das Baby überlebt als Frühgeburt. Rose, oder "die Ratte" - wie Pearl sie nennt. Pearl gibt ihr die Schuld am Tod der Mutter. Ihr und ihrem Stiefvater, der ja unbedingt noch ein eigenes Kind wollte. Für Pearl bricht eine Welt zusammen, sie zieht sich in ein Schneckenhaus zurück. Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Pearl geschrieben. Die Kapitel sind die einzelnen Monate eines Jahres. Ein Jahr. Clare Furniss gelingt es eindrucksvoll die Trauer der Jugendlichen, ihre Wut, ihre Verzweiflung und ihre Reaktionen zu beschreiben. Man fliegt nur so durch das Buch und leidet mit ihr. Wird sie daran zu Grunde gehen ? Es ist ein tiefes Loch, in das sie gefallen ist. Das Buch ist sehr emotional, aber auch sehr beeindruckend geschrieben. Man leidet und hofft, man fiebert mit. Das Buch ist aber nicht nur traurig, es hat auch humorvolle und liebevolle Szenen. Es ist sehr realistisch geschrieben. Ein Buch über eine Jugendliche, aber das Buch ist nicht nur für Jugendliche geschrieben. Der Debütroman von Clare Furniss hat mir sehr gefallen.

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Ein starkes Jugendbuch
von einer Kundin/einem Kunden am 04.08.2014
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Ein starkes Jugendbuch über das Schrecklichste was einem Kind passieren kann - die Mutter zu verlieren. Die 15-jährige Pearl bleibt nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter mit dem Stifvater und der neugeborenen Schwester allein zurück. Clare Furniss schreibt absolut fesselnd und trotzdem mit ganz viel Liebe und Witz über " Das... Ein starkes Jugendbuch über das Schrecklichste was einem Kind passieren kann - die Mutter zu verlieren. Die 15-jährige Pearl bleibt nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter mit dem Stifvater und der neugeborenen Schwester allein zurück. Clare Furniss schreibt absolut fesselnd und trotzdem mit ganz viel Liebe und Witz über " Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb ". Dieses Buch hat mich persönlich emotional total berührt.

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Schicksal...
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Ein Buch das nicht nur für junge Leser geeignet ist (Das Schicksal ist ein Mieser Verräter). Dies Buch ist menschlich, so kann es tatsächlich sein, die Mutter stirbt bei der Geburt. Ein Teenager bleibt mit dem Stiefvater und den Baby zurück. Wäre das Baby nie auf die Welt... Ein Buch das nicht nur für junge Leser geeignet ist (Das Schicksal ist ein Mieser Verräter). Dies Buch ist menschlich, so kann es tatsächlich sein, die Mutter stirbt bei der Geburt. Ein Teenager bleibt mit dem Stiefvater und den Baby zurück. Wäre das Baby nie auf die Welt gekommen, so würde ihre Mutter noch Leben. Vorwürfe, Verzweiflung, Hass auf die Welt, mit diesem Schicksal muss unsere Protagonistin nun fertig werden. Ein ganz tolles Jugendbuch. Bitte Lesen!

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wunderbare Lektüre, nicht nur für Jugendliche
von einer Kundin/einem Kunden am 29.07.2014
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

"Ich habe immer gedacht, man würde irgendwie wissen, dass was Schreckliches passiert, es spüren, wie bei einem Gewitter, wenn es auf einmal so drückend und schwül ist, dass man weiß, man muss sich einen Unterschlupf suchen, wo man ausharren kann, bis das Unwetter vorüber ist."...........Gerade erst sind sie... "Ich habe immer gedacht, man würde irgendwie wissen, dass was Schreckliches passiert, es spüren, wie bei einem Gewitter, wenn es auf einmal so drückend und schwül ist, dass man weiß, man muss sich einen Unterschlupf suchen, wo man ausharren kann, bis das Unwetter vorüber ist."...........Gerade erst sind sie in ein größeres Haus gezogen. Pearl, Pearls Mum und ihr Dad. Eigentlich ist es ihr Stiefvater, aber für Pearl ist es ihr heißgeliebter Dad. Pearls Mum erwartet ein Baby. Eine kleine Schwester kündigt sich an. Rose soll sie einmal heißen. Genau wie ihre Eltern freut sich Pearl auf ihre kleine Schwester. Als ihre Mutter wegen Komplikationen in der Schwangerschaft ins Krankenhaus eingeliefert wird, ist es bereits zu spät. Kurz nach der Geburt verstirbt sie. Für Pearl und ihren Vater geht die Welt unter. Nichts ist mehr wie es vorher war. Pearl zieht sich vom Leben zurück und wird nur noch von maßloser Wut und Trauer getrieben. Sie haßt ihre kleine Schwester Rose. Sie hat sie noch kein einziges Mal im Krankenhaus besucht. Pearl gibt ihr nämlich die Schuld am Tod ihrer Mutter. "Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb" von Clare Furniss ist eine fesselnde Jugendlektüre

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Trauer, Neid und Herkunft
von einer Kundin/einem Kunden am 07.09.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Clare Furniss kann auf Erfahrungen als Kellnerin, Verkäuferin und einen Job in der Shakespeare Centre Library in Stratford-upon-Aven zurückblicken. Doch das Schreiben war schon immer ihre Leidenschaft. Es aber zum Beruf zu machen, kam ihr erst spät in den Sinn. „Das Jahr nachdem die Welt stehen blieb“ war ihre... Clare Furniss kann auf Erfahrungen als Kellnerin, Verkäuferin und einen Job in der Shakespeare Centre Library in Stratford-upon-Aven zurückblicken. Doch das Schreiben war schon immer ihre Leidenschaft. Es aber zum Beruf zu machen, kam ihr erst spät in den Sinn. „Das Jahr nachdem die Welt stehen blieb“ war ihre Masterarbeit: Pearl ist 15 Jahre und im Grunde – soweit das für einen Teenager möglich ist – zufrieden mit ihrem Leben. Doch ihre Welt gerät aus den Fugen, als ihre Mutter plötzlich und unerwartet stirbt. Es gibt nichts, was dieses Ereignis ankündigt. Keine Vorahnung oder dergleichen. Nur 15 verpasste Anrufe ihres Stiefvaters. Plötzlich ist sie alleine ihrem Stiefvater Alex und natürlich ihrem Schwesterchen Rose, in einem renovierungsbedürftigen Haus, für dessen Kauf sich ihre Mum eingesetzt hat. Pearl hasst „die Ratte“, wie sie das Baby insgeheim bezeichnet; es stimmt so gar nicht mit dem perfekten kleinen Wesen mit blonden Locken und Grübchen ihrer Fantasie überein. Außerdem hat das Kind die Geburt überlebt. Ihr Stiefvater ist vernarrt in seine Tochter und ist täglich bei ihr im Krankenhaus, obwohl er, wie Pearl findet, sich auf den Tod seiner Ehefrau – ihrer Mutter – konzentrieren sollte. War sie sich vor dem Tod ihrer Mutter ihrer Position noch sicher, so kommen jetzt Zweifel auf. Denn obwohl biologische Abstammung bisher nie ein Thema war, fühlt Pearl sich in ihrer Rolle als Tochter bedroht. Sie ist der Meinung, ihr Dad bevorzugt Rose; der einfache Grund: es ist seine leibliche Tochter. Plötzlich interessiert sie sich für ihren Vater, dessen Namen ihr zwar bekannt ist, von dem sie aber davon abgesehen nichts weiß. Warum auch, sie hat(te) schließlich einen Dad. Und dann ist ihre beste Freundin Molly auch noch mit einem Jungen zusammen, den Pearl nicht ausstehen kann. Andererseits: Welcher Mann ist schon gut genug für die beste Freundin. Pearl reagiert auf diese Ereignisse mit Selbstmitleid. Die Menschen, die sie lieben und ihre über ihre Trauer helfen wollen, stößt sie vor den Kopf, sucht nach Ausflüchten, um sie entweder gar nicht zu treffen oder die Zeitspanne möglichst kurz zu halten. Sie ist regelrecht unverschämt... und das weiß sie auch. Aber wie soll man auf diese Umstände auch regieren. Wer trägt die Schuld daran, dass Pearl ihre Mutter verloren hat. Ist es Rose, ihr Dad oder gar ihre Mum, die einen Untersuchungstermin bei der Hebamme nich wahrgenommen hat. Doch Schritt für Schritt kehrt sie ins Leben zurück und schafft es sogar, „der Ratte“ eine Chance zu geben. Mit klarer Sprache erzählt Furniss von Trauer, ihrer Bewältigung und dem langen Weg zurück ins Leben. Die Gedanken der Protagonistin werden unverblümt wiedergegeben. Ein gelungenes Erstlingswerk der Autorin, das ihr zurecht einen Abschluss für Kreatives Schreiben der Universität in Bath eingebracht hat. Und auch wenn es als Kinderbuch ausgewiesen wird, ist es auch für Erwachsene lesenswert.

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Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb: ausdrucksstark und traurig
von einer Kundin/einem Kunden aus Weiz am 18.11.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die Kategorie "Kinderbuch" wird dem Inhalt dieses Romans nicht gerecht; Jugendbuch vielleicht, und auch das nur wegen des gelegentlich durchscheinenden pädagogischen Anklangs. Ansonsten haben wir hier einen einfühlsamen und berührenden Roman über ein 14jährigen Mädchen namens Pearl, dessen Mutter bei der Geburt ihrer kleinen Schwester stirbt. Unterschiedliche Gefühle beherrschen... Die Kategorie "Kinderbuch" wird dem Inhalt dieses Romans nicht gerecht; Jugendbuch vielleicht, und auch das nur wegen des gelegentlich durchscheinenden pädagogischen Anklangs. Ansonsten haben wir hier einen einfühlsamen und berührenden Roman über ein 14jährigen Mädchen namens Pearl, dessen Mutter bei der Geburt ihrer kleinen Schwester stirbt. Unterschiedliche Gefühle beherrschen von nun an ihr Leben: Trauer um den geliebten Menschen, Eifersucht auf das Baby, das den Vater nun völlig in Anspruch nimmt (verbunden mit den Zweifeln, weil dieses Kind nun sein leibliches ist und sie nicht), dazu schlichtweg Hass, weil dieses Baby schließlich Schuld trägt am Tod der Mutter. Immer mehr zieht sich Pearl zurück, versucht die Erinnerung an ihre Mutter heraufzubeschwören - was ihr auch immer wieder gelingt. Immer mehr stößt sie ihre Vertrauten um sich herum zurück, verletzt sie, um für sich zu bleiben, belügt sie, um sich der Wahrheit nicht stellen zu müssen. Ungewöhnlich intensiv schildert die Autorin die Phase der Trauer, als Leser fühlte ich mit Pearl mit und wünschte, sie würde wieder zurück in ihr Leben finden. Das Ende ist dann schließlich nicht ganz befriedigend, es wirkt im Gegensatz zum restlichen Roman überstürzt und plötzlich - und ist dennoch in sich stimmig, weil es da doch diesen einen Schlüsselmoment gibt, der Pearls Perspektive wieder weg von den Toten und auf die Lebenden rückt. Insgesamt ein ungewöhnlich ausdrucksstarker, trauriger, mitreißender und nachdenklich machender Roman - nur die pädagogischen Zwischentöne sind für einen Erwachsenen ab und an ein bisschen störend.

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Verlust der Mutter
von Bücherwurm78 am 16.10.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Pearl (gerade im Teenager-Alter) ist mir ihren Eltern (wobei ihr Vater nur ihr Stiefvater ist) gerade in ein neues renovierungsbedürftiges Haus eingezogen. Die Mutter von Pearl ist hochschwanger, stirbt aber bei der frühzeitigen Geburt des Babys. Das Buch hat mir gut gefallen. Es handelt von Pearl, die mit der... Pearl (gerade im Teenager-Alter) ist mir ihren Eltern (wobei ihr Vater nur ihr Stiefvater ist) gerade in ein neues renovierungsbedürftiges Haus eingezogen. Die Mutter von Pearl ist hochschwanger, stirbt aber bei der frühzeitigen Geburt des Babys. Das Buch hat mir gut gefallen. Es handelt von Pearl, die mit der Trauer um ihre verstorbene Mutter nicht zurechtkommt. Sie projiziert ihre Wut vor allem auf das Baby Rose, da sie dem Baby die Schuld am Tod ihrer Mutter gibt. Sehr einfühlsam und gut sind die Gefühle von Pearl beschrieben. Auch ihr plötzlich distanzierter Umgang mit ihrem Vater, von dem Pearl denkt, dass er sie nicht mehr liebt, sondern nur noch das Baby, ist gut ausgedrückt. Das Buch hat man schnell durchgelesen, aufgrund der sehr flüssigen Schreibweise. Mir hat es gefallen, dass Clare Furniss dieses Thema mal von dieser Seite beleuchtet hat und gezeigt hat, dass nicht immer Geschwisterliebe im Vordergrund steht, sondern es auch (die verständliche) Abneigung eines Mädchens zu ihrer Schwester geben kann.

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Das schwerste Jahr
von Steffi1611 aus Schwerin am 04.08.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Pearl, 16, lebt mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater zusammen. Gerade sind sie in ein renovierungsbedürftiges Haus gezogen, da ihre Mutter schwanger ist. Es wird ein Schwesterchen für Pearl. Eigentlich freu sie sich auf die kleine Rose, aber alles kommt anders. Das Baby kommt zu früh und Pearls Mutter Stella... Pearl, 16, lebt mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater zusammen. Gerade sind sie in ein renovierungsbedürftiges Haus gezogen, da ihre Mutter schwanger ist. Es wird ein Schwesterchen für Pearl. Eigentlich freu sie sich auf die kleine Rose, aber alles kommt anders. Das Baby kommt zu früh und Pearls Mutter Stella stirbt. Ohne sich verabschieden zu können beginnt eine unglaublich schwere Zeit für den Teenager. Aber Pearl weiß wer an allem Schuld ist: Rose, die Ratte! Pearl verfällt in dem kommenden Jahr in einen Zustand der wirklich bedrohlich ist. Sie nimmt nicht mehr am Leben teil und ihr ist alles egal. Molly, ihre beste Freundin, stößt sie immer wieder von sich, ihrem Dad macht sie das Leben schwer und verletzt ihn absichtlich. Mit Rose will sie überhaupt nichts zu tun haben. Pearl traut sich nicht über ihre Gefühle zu sprechen und sieht den einzigen Ausweg in der Flucht. Sie will zu ihrem leiblichen Vater James, aber auch dort ist es nicht so wie sie sich es erträumt hatte. Fast ein komplettes Jahr lang lebt Pearl an allem vorbei und badet in ihrer Selbstzerstörung. Zum Ende des Buches wacht sie langsam auf und möchte wieder am Leben teilnehmen. Sie weiß was sie falsch gemacht hat und will es wieder gut machen und fängt schon mal mit einer Entschuldigung bei Molly und ihrem Dad an… Das Thema des Buches hat es in sich. Die Mutter zu verlieren, stelle ich mir unglaublich schwer vor und die Gefühle, welche Pearl ihrer Schwester entgegen bringt, sind im ersten Moment verständlich. Aber hier spitzt sich die Situation extrem zu und wird immer aussichtsloser. Der Autorin ist ein wirklich toller Debütroman gelungen mit einer Hauptperson, welche man manchmal in den Arm nehmen und manchmal anschreiben möchte. Die Sprache passt sehr gut zum Alter der Protagonistin und es wird nichts verherrlicht oder verschönert. Durch die gelungene Kapiteleinteilung des Buches in die einzelnen Monate nach dem Tod, hofft man mit jedem neuen Monat das es besser wird. Ein sehr lesenswertes Buch, was nicht nur Jugendliche interessieren wird.

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Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb
von einer Kundin/einem Kunden am 31.10.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Große Katastrophen im Leben kündigen sich nicht an. Sie kommen plötzlich und unerwartet. Das muss Pearl auf die harte Tour lernen. Bei der Geburt ihrer Halbschwester stirbt ihre Mutter und damit auch ein Teil von ihr. Gefangen in ihrer Trauer ist sie wütend auf alles und jeden. Ihr Stiefvater... Große Katastrophen im Leben kündigen sich nicht an. Sie kommen plötzlich und unerwartet. Das muss Pearl auf die harte Tour lernen. Bei der Geburt ihrer Halbschwester stirbt ihre Mutter und damit auch ein Teil von ihr. Gefangen in ihrer Trauer ist sie wütend auf alles und jeden. Ihr Stiefvater liebt Rose mehr als sie, ihre beste Freundin interessiert sich nur noch für ihren neuen Freund und der Geist ihrer Mutter, der sie besucht, will eigentlich auch nur das Baby sehen. Doch am schlimmsten ist SIE, die Ratte, die Mörderin. Alle Welt scheint sich nur noch für das Baby zu interessieren. Blind vor Wut und Trotz will sie nicht sehen, dass alle in ihrem Umfeld sie lieben und ihr helfen wollen. So auch Finn, der Enkel ihrer Nachbarin, der frundlich und ausgesprochen attraktiv ist. "Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb" beschreibt auf intensive Weise, wie es in Pearls Leben im Jahr nach dem Tod ihrer Mutter aussieht. Manchmal ist Pearls ständig ablehnende Haltung und ihr Selbstmitleid nur schwer zu ertragen. Man wünscht sich in die Geschichte eingreifen zu können und Pearl darauf hinzuweisen, dass die anderen doch nur ihr bestes wollen und sie ungerecht zu ihnen ist. Genau das scheint die Autorin mit diesem schwierigen Hauptcharakter provozieren zu wollen. Doch trotz oder gerade wegen dieser schwierigen Beziehung zwischen Leser und Figur leidet man nicht nur mit ihr mit, sondern freut sich umso mehr als es ihr endlich wieder besser geht. Der Schluss ist für den Leser wie ein Aufatmen nach einer schweren Zeit.

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Ein Augenblick, und alles ändert sich.
von einer Kundin/einem Kunden am 17.10.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Pearl ist gerade mit ihren Eltern umgezogen. Ihre Mutter, die hochschwanger mit ihrer kleinen Schwester war, verstarb bei der Geburt. Pearl war nun mit ihrem Stiefvater alleine, ihr Vater, der sie über alles liebt, konnte, selbst wenn er wollte, nicht die Mutterrolle übernehmen. Pearl fühlte sich allein gelassen, sie musste von nun... Pearl ist gerade mit ihren Eltern umgezogen. Ihre Mutter, die hochschwanger mit ihrer kleinen Schwester war, verstarb bei der Geburt. Pearl war nun mit ihrem Stiefvater alleine, ihr Vater, der sie über alles liebt, konnte, selbst wenn er wollte, nicht die Mutterrolle übernehmen. Pearl fühlte sich allein gelassen, sie musste von nun an allein klarkommen. Ein Jahr großer Trauer, voller Hass und Verzweiflungstaten. Sehr ergreifend, realitätsnahe geschrieben. Ein Buch über einen großen Verlust einer liebenden Mutter und das Leben danach.

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