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Das Leben der Wünsche

Roman

(14)
Portrait

Thomas Glavinic wurde 1972 in Graz geboren und arbeitet seit 1991 als freier Schriftsteller. 1998 erschien sein viel beachtetes Debüt ›Carl Haffners Liebe zum Unentschieden‹, das vom ›Daily Telegraph‹ zum Buch des Jahres gewählt wurde. 2001 folgte der Roman ›Der Kameramörder‹, für den Glavinic mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet wurde. Weitere Romane folgten. Thomas Glavinics Werke sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien ›Unterwegs im Namen des Herrn‹. Er lebt in Wien.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-13983-0
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 192/121/19 mm
Gewicht 273
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 73.374
Buch (Taschenbuch)
9,90
inkl. gesetzl. MwSt.
Erscheint demnächst (Nachdruck)
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Ein Gegenwartsroman, der von der ersten Seite spannend ist ohne ein Krimi zu sein. Eine tolle Roman-Idee, die mit großer Virtuosität sehr lesbar und konsequent verfolgt wird. Sehr zu empfehlen! Ein Gegenwartsroman, der von der ersten Seite spannend ist ohne ein Krimi zu sein. Eine tolle Roman-Idee, die mit großer Virtuosität sehr lesbar und konsequent verfolgt wird. Sehr zu empfehlen!

„Ein unglaublicher, spannender, gut lesender Roman, der lange in Erinnerung bleibt.“

Claudia Hüllmann, Thalia-Buchhandlung Magdeburg (Allee-Center)

Dieses Buch spielt im wahren Leben und ist doch voller Träume und Fiktionen. Ein Mann verliert seine Frau und beinahe den Verstand und der Leser bangt um den seinen. Jonas, dem Haupthelden, bietet ein mysteriöser Fremder, der scheinbar alles über ihn weiß, die Erfüllung seiner Wünsche. Doch was sind die wirklichen geheimen Wünsche eines Dieses Buch spielt im wahren Leben und ist doch voller Träume und Fiktionen. Ein Mann verliert seine Frau und beinahe den Verstand und der Leser bangt um den seinen. Jonas, dem Haupthelden, bietet ein mysteriöser Fremder, der scheinbar alles über ihn weiß, die Erfüllung seiner Wünsche. Doch was sind die wirklichen geheimen Wünsche eines Menschen? Ein unglaublicher, spannender, gut lesender Roman, der lange in Erinnerung bleibt.

Florian Rudewig, Thalia-Buchhandlung Kassel

Wünsche werden wahr. Jedoch innere, unbewusste Wünsche, und unvermittlet. Magischer Realismus! Wünsche werden wahr. Jedoch innere, unbewusste Wünsche, und unvermittlet. Magischer Realismus!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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4
5
2
0

Wünsch dir was
von einer Kundin/einem Kunden am 17.10.2011

Die Romane von Thomas Glavinic fesseln mich und zwingen mich quasi dazu, sie in einem Zug durchzulesen. So auch bei "Das Leben der Wünsche". Frei nach dem Motto "Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen" erzählt Glavinic die Geschichte von Jonas, dessen Leben sich radikal verändert,... Die Romane von Thomas Glavinic fesseln mich und zwingen mich quasi dazu, sie in einem Zug durchzulesen. So auch bei "Das Leben der Wünsche". Frei nach dem Motto "Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen" erzählt Glavinic die Geschichte von Jonas, dessen Leben sich radikal verändert, nachdem ihn ein Fremder dazu bringt, drei Wünsche zu äußern.

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Das Leben der Wünsche
von einer Kundin/einem Kunden am 05.08.2011

35 jähriger Werbetexter, verheiratet, zwei Söhne, eine Geliebte. Er will seine Frau nicht verlieren, liebt aber gleichzeitig seine Freundin. Er hat drei Wünsche frei und wünscht sich:"Ich wünsche mir, dass sich alle meine Wünsche erfüllen". Es geht um die eigene Identität, um Antworten auf die Fragen des Lebens. Diese... 35 jähriger Werbetexter, verheiratet, zwei Söhne, eine Geliebte. Er will seine Frau nicht verlieren, liebt aber gleichzeitig seine Freundin. Er hat drei Wünsche frei und wünscht sich:"Ich wünsche mir, dass sich alle meine Wünsche erfüllen". Es geht um die eigene Identität, um Antworten auf die Fragen des Lebens. Diese hatte er schon immer in der Liebe gesucht. Er wußte er würde nicht von Jesus gerettet werden, aber vielleicht von einer Frau. ...und von wem möchten Sie gerettet werden? Lesen Sie selbst...

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Achte auf deine Wünsche, sie könnten wahr werden
von Leni Pawelczynski aus Wiesbaden am 25.03.2011

Wenn ich drei Wünsche frei hätte, dann....... dachte ich vor diesem Buch immer, meine Antwort wäre seit Jahren klar.Dieser grossartige Roman hat mich ins Grübeln gebracht, kennen wir unsere wahren Wünschen überhaupt? Thomas Glavinic kann nicht nur meisterhaft schreiben,er geht den Dingen und Fantasien auf den Grund. Als Autor lässt... Wenn ich drei Wünsche frei hätte, dann....... dachte ich vor diesem Buch immer, meine Antwort wäre seit Jahren klar.Dieser grossartige Roman hat mich ins Grübeln gebracht, kennen wir unsere wahren Wünschen überhaupt? Thomas Glavinic kann nicht nur meisterhaft schreiben,er geht den Dingen und Fantasien auf den Grund. Als Autor lässt er keine Wünsche offen!

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Was du dir wünscht...
von Barbara Sitter aus Linz am 13.09.2013

Ein Jonas-Roman. Mein zweiter. Diesmal hat Jonas alles, was ihm in "Das größere Wunder fehlt", eine Familie, Halt im Leben, Marie. Zwar nur als Geliebte, aber dennoch. Womöglich wünscht er sich ja mehr... Was ist gleich? Auch hier sucht Jonas, nach Sinn, nach mehr, nach was auch immer. Irgendwas treibt ihn... Ein Jonas-Roman. Mein zweiter. Diesmal hat Jonas alles, was ihm in "Das größere Wunder fehlt", eine Familie, Halt im Leben, Marie. Zwar nur als Geliebte, aber dennoch. Womöglich wünscht er sich ja mehr... Was ist gleich? Auch hier sucht Jonas, nach Sinn, nach mehr, nach was auch immer. Irgendwas treibt ihn um, und wie immer in Glavinics Romanen muss der Leser selbst herausfinden was. Die Psychologie hier ist nicht so ausgefeilt wie in späteren Romanen, genauso wie die Sprache. In "Das Leben der Wünsche" ist sie fast ein bisschen eckig, ungelenk und lenkt manchmal von der Aussage ab. Dennoch (und vielleich ein bisschen deswegen) habe ich die Lektüre genossen. Es gibt wohl nichts Langweiligeres als ein Buch, bei dem man nicht mitdenken muss.

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Wünsch dir was...
von einer Kundin/einem Kunden am 15.10.2011

Jonas ist gerade „Mitte Dreißig“, hat eine Frau, zwei Kinder und eine Geliebte. Als er sich eines Tages auf eine Parkbank setzt und ihm ein Fremder erklärt er erfüllt ihm drei Wünsche, ändert sich sein Leben schlagartig. Jonas entscheidet sich, wie es jeder unüberlegt machen würde und wünscht sich... Jonas ist gerade „Mitte Dreißig“, hat eine Frau, zwei Kinder und eine Geliebte. Als er sich eines Tages auf eine Parkbank setzt und ihm ein Fremder erklärt er erfüllt ihm drei Wünsche, ändert sich sein Leben schlagartig. Jonas entscheidet sich, wie es jeder unüberlegt machen würde und wünscht sich „Ich wünsche mir, dass alle meine Wünsche in Erfüllung gehen“. Als dann seine Frau stirbt, weil er sich wünscht frei zu sein, für seine Geliebte, glaubt Jonas noch nicht ganz, dass es an seinem Wunsch liegt, jedoch gerät er immer weiter in einen Sumpf, der den Leser zum nachdenken anregt, ob man wirklich alles braucht und will, was man sich oft zu wünschen scheint….

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Wünsche sollten manchmal solche bleiben
von Martin Bär aus St. Johann am 13.07.2011

In ?Das Leben der Wünsche? geht es darum, dass sich alle Wünsche von Jonas, einem Werbetexter Mitte Dreißig, erfüllen, und zwar auch die, von denen er es sich nicht unbedingt wünscht. Weil es ist doch manchmal ein Unterschied, was man will und was man sich wünscht. Und so stirbt... In ?Das Leben der Wünsche? geht es darum, dass sich alle Wünsche von Jonas, einem Werbetexter Mitte Dreißig, erfüllen, und zwar auch die, von denen er es sich nicht unbedingt wünscht. Weil es ist doch manchmal ein Unterschied, was man will und was man sich wünscht. Und so stirbt seine Frau, damit er frei ist für seine Geliebte. Das ist aber erst der Beginn der Turbulenzen. Man legt das Buch etwas verstört zur Seite, überdenkt die eigenen Wünsche und ist froh, dass nicht alle in Erfüllung gehen. Liebe, Einsamkeit und Angst sind die Themen dieses Buches. Das sagt Thomas Glavinic, und dass das auch die Themen in seinem früheren Roman ?Die Arbeit der Nacht? seien. Bei ?Das Leben der Wünsche? sei der Schwerpunkt auf Liebe, bei ?Die Arbeit der Nacht? auf Angst gelegt. Also warten wir gespannt auf ein drittes Buch rund um die Hauptfigur Jonas, das sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Einsamkeit befasst.

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Pass auf was du dir wünschst, es könnte in Erfüllung gehen!
von einer Kundin/einem Kunden am 17.05.2011

Jonas, ein Werbetexter trifft auf einen eher zwielichtigen Mann im Park,der mehr über ihn zu wissen scheint als ihm lieb ist. Der Mann verspricht ihm 3 Wünsche. Jonas, der glaubt einen Spinner vor sich zu haben, äußert halbherzig seine Wünsche. Bald darauf passieren seltsame Dinge um Jonas. Ein Buch das... Jonas, ein Werbetexter trifft auf einen eher zwielichtigen Mann im Park,der mehr über ihn zu wissen scheint als ihm lieb ist. Der Mann verspricht ihm 3 Wünsche. Jonas, der glaubt einen Spinner vor sich zu haben, äußert halbherzig seine Wünsche. Bald darauf passieren seltsame Dinge um Jonas. Ein Buch das zum Denken anregt und mich mit einem großen Fragezeichen zurücklässt.

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Skurril und surreal
von Mia_liest am 08.03.2016

„Das Leben der Wünsche“ ist ein Roman von Thomas Glavinic, welcher im April 2011 im Deutschen Taschenbuch Verlag erschienen ist. Es handelt sich um den zweiten Band der Jonas-Reihe. Erzählt wird die Lebensgeschichte von Jonas. Er ist verheiratet, Vater zweier Kinder, Werbetexter von Beruf und führt eigentlich ein ganz normales... „Das Leben der Wünsche“ ist ein Roman von Thomas Glavinic, welcher im April 2011 im Deutschen Taschenbuch Verlag erschienen ist. Es handelt sich um den zweiten Band der Jonas-Reihe. Erzählt wird die Lebensgeschichte von Jonas. Er ist verheiratet, Vater zweier Kinder, Werbetexter von Beruf und führt eigentlich ein ganz normales Leben. Eigentlich. Denn obwohl er jederzeit behaupten würde seine Frau zu lieben, unterhält er eine ziemlich rege aussereheliche Beziehung, die immer mehr Raum in seinem Handeln und Denken einnimmt. Eines Tages macht ihm ein völlig unbekannter Mann das Angebot, dass er ihm drei Wünsche erfüllen wird. Aber es müssen Wünsche sein, die er sich wirklich und wahrhaftig aus tiefstem Herzen wünscht. Jonas hält das zuerst für ausgemachten Blödsinn, stellt aber recht schnell fest, dass es fortan zu erheblichen, teils sehr dramatischen Veränderungen in seinem Leben und zu diversen Merkwürdigkeiten in seinem direkten Umfeld kommt. Sollte es also wirklich möglich sein, dass seine Wünsche in Erfüllung gehen? Thomas Glavinic hat mit „Das Leben der Wünsche“ zweifelsfrei einen Roman geschrieben, der die Leserschaft spaltet. Was sich sehr schön anhand der vielen, sehr unterschiedlichen Rezensionen und Meinungen erkennen lässt. Und genau diese Tatsache hat mich neugierig zu diesem Buch greifen lassen. Der Schreibstil ist in der Tat etwas gewöhnungsbedürftig. Das konsequente Weglassen von Anführungszeichen bei Dialogen zum Beispiel …. und davon kommen eine Menge vor …. scheint im ersten Moment dazu beizutragen, dass es unübersichtlich wirkt. Dies fällt jedoch nach der Einlesephase nicht mehr wirklich ins Gewicht. Viel mehr gestört hat mich, dass so viele Fragen, die in der Geschichte aufgeworfen wurden, am Ende nicht beantwortet werden. Es passiert nur sehr selten, dass ich nach Beendigung einer Lektüre nicht genau weiß, was genau mir eigentlich der Autor vermitteln wollte. Thomas Glavinic ist es gelungen, mir dieses Fragezeichen ins Gesicht zu projizieren. Zu Jonas, dem Protagonisten dieser Geschichte, fand ich nicht so recht Zugang. Trotz der wirklich dramatischen Geschehnisse, die sein Leben gehörig ins Wanken bringen, wirkt er erstaunlich flach und farblos auf mich. Sein Leben erscheint lediglich als eine Aneinanderreihung von Zufällen, Taten und Geschehnissen, durch die es sich tagtäglich zu wurschteln gilt. Ebenso erging es mir als Leser: Etwas zu vollgestopft und überladen war mir die ganze Handlung, alles plätscherte einfach so vor sich hin. Gleichbleibend grau, egal was auch gerade passierte. Die Einen mögen dies nun als höchste literarische Kost titulieren, wieder Andere finden, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Für meinen persönlichen Lesergeschmack liegt die „Wahrheit“ irgendwo dazwischen. Mein Fazit: Der Autor hat ein sehr interessantes Grundthema etwas skurril, aber keineswegs unlesbar umgesetzt. Vieles was Jonas erlebt, erscheint nicht nur ihm surreal, sondern hinterließ auch bei mir ein ebensolches Gefühl. Der Roman beantwortet nicht alle Fragen, lässt so dem Leser eigenen Raum zum Interpretieren und ist unter dem Strich betrachtet eine Abwechslung im belletristischen Bücherregal. Mir war dieses irgendwie „andere“ Leseerlebnis solide drei Sterne wert.

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Skurril und surreal
von Mia am 08.03.2016

„Das Leben der Wünsche“ ist ein Roman von Thomas Glavinic, welcher im April 2011 im Deutschen Taschenbuch Verlag erschienen ist. Es handelt sich um den zweiten Band der Jonas-Reihe. Erzählt wird die Lebensgeschichte von Jonas. Er ist verheiratet, Vater zweier Kinder, Werbetexter von Beruf und führt eigentlich ein ganz normales... „Das Leben der Wünsche“ ist ein Roman von Thomas Glavinic, welcher im April 2011 im Deutschen Taschenbuch Verlag erschienen ist. Es handelt sich um den zweiten Band der Jonas-Reihe. Erzählt wird die Lebensgeschichte von Jonas. Er ist verheiratet, Vater zweier Kinder, Werbetexter von Beruf und führt eigentlich ein ganz normales Leben. Eigentlich. Denn obwohl er jederzeit behaupten würde seine Frau zu lieben, unterhält er eine ziemlich rege aussereheliche Beziehung, die immer mehr Raum in seinem Handeln und Denken einnimmt. Eines Tages macht ihm ein völlig unbekannter Mann das Angebot, dass er ihm drei Wünsche erfüllen wird. Aber es müssen Wünsche sein, die er sich wirklich und wahrhaftig aus tiefstem Herzen wünscht. Jonas hält das zuerst für ausgemachten Blödsinn, stellt aber recht schnell fest, dass es fortan zu erheblichen, teils sehr dramatischen Veränderungen in seinem Leben und zu diversen Merkwürdigkeiten in seinem direkten Umfeld kommt. Sollte es also wirklich möglich sein, dass seine Wünsche in Erfüllung gehen? Thomas Glavinic hat mit „Das Leben der Wünsche“ zweifelsfrei einen Roman geschrieben, der die Leserschaft spaltet. Was sich sehr schön anhand der vielen, sehr unterschiedlichen Rezensionen und Meinungen erkennen lässt. Und genau diese Tatsache hat mich neugierig zu diesem Buch greifen lassen. Der Schreibstil ist in der Tat etwas gewöhnungsbedürftig. Das konsequente Weglassen von Anführungszeichen bei Dialogen zum Beispiel …. und davon kommen eine Menge vor …. scheint im ersten Moment dazu beizutragen, dass es unübersichtlich wirkt. Dies fällt jedoch nach der Einlesephase nicht mehr wirklich ins Gewicht. Viel mehr gestört hat mich, dass so viele Fragen, die in der Geschichte aufgeworfen wurden, am Ende nicht beantwortet werden. Es passiert nur sehr selten, dass ich nach Beendigung einer Lektüre nicht genau weiß, was genau mir eigentlich der Autor vermitteln wollte. Thomas Glavinic ist es gelungen, mir dieses Fragezeichen ins Gesicht zu projizieren. Zu Jonas, dem Protagonisten dieser Geschichte, fand ich nicht so recht Zugang. Trotz der wirklich dramatischen Geschehnisse, die sein Leben gehörig ins Wanken bringen, wirkt er erstaunlich flach und farblos auf mich. Sein Leben erscheint lediglich als eine Aneinanderreihung von Zufällen, Taten und Geschehnissen, durch die es sich tagtäglich zu wurschteln gilt. Ebenso erging es mir als Leser: Etwas zu vollgestopft und überladen war mir die ganze Handlung, alles plätscherte einfach so vor sich hin. Gleichbleibend grau, egal was auch gerade passierte. Die Einen mögen dies nun als höchste literarische Kost titulieren, wieder Andere finden, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Für meinen persönlichen Lesergeschmack liegt die „Wahrheit“ irgendwo dazwischen. Mein Fazit: Der Autor hat ein sehr interessantes Grundthema etwas skurril, aber keineswegs unlesbar umgesetzt. Vieles was Jonas erlebt, erscheint nicht nur ihm surreal, sondern hinterließ auch bei mir ein ebensolches Gefühl. Der Roman beantwortet nicht alle Fragen, lässt so dem Leser eigenen Raum zum Interpretieren und ist unter dem Strich betrachtet eine Abwechslung im belletristischen Bücherregal. Mir war dieses irgendwie „andere“ Leseerlebnis solide drei Sterne wert.

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Das Leben der Wünsche
von StraßenPrinzessin2 am 14.11.2012

Wünsche sind manchmal sehr skurril und so ist auch diese Geschichte ! Bevor die eigentliche Geschichte beginnt ist ein Zitat von dem chilenischen Schriftsteller Roberto Bolano zu lesen und während man am Anfang darüber Nachdenkt, sich nach dem Sinn und der Bedeutung fragt, so fühlt man sich gerade am... Wünsche sind manchmal sehr skurril und so ist auch diese Geschichte ! Bevor die eigentliche Geschichte beginnt ist ein Zitat von dem chilenischen Schriftsteller Roberto Bolano zu lesen und während man am Anfang darüber Nachdenkt, sich nach dem Sinn und der Bedeutung fragt, so fühlt man sich gerade am Ende in diesem Zitat gut aufgehoben, so beschreibt es die Handlung, die Geschichte, ihren Stil und deren Bedeutung Perfekt. Gleich im ersten Kapitel nimmt die Geschichte fahrt auf. Wie in der Inhaltsangabe erwähnt trifft Jonas, der Protagonist, auf einen Mann, im weißen Anzug mit Bierfahne und Goldkettchen, welcher ihm drei Wünsche zu erfüllen verspricht. Prompt wünscht sich Jonas etwas, doch solche törichten Wünsche meinte die „Fee“ nicht und so stellt Jonas, und auch der Leser, fest, dass es um tiefe, ehrliche und geheime Wünsche geht. Im weiteren Verlauf erfüllen sich nun ein paar Wünsche, die aber nie laut ausgesprochen werden und da es mehr als drei sind bleibt es am Leser hängen zu entscheiden was wohl der eigentliche Wunsch von Jonas war. Beim Wahr werden der Wünsche spielen sich einige Dramen ab und wenn man mal vom guten im Menschen ausgeht, sind diese nicht direkt als Wunsch, sondern eher als Kollateralschaden zu betrachten. Weiterhin erfährt man im weiteren Verlauf auch so einiges über sein Leben, welches teilweise wirklich Fern aller Realitäten ist. Jonas, der Protagonist, ist ein unsympathischer Kerl, bei dem es schon schwer fällt ihn überhaupt annehmbar zu finden. Was wohl auch daran liegt, obwohl man ihn von Anfang bis Ende begleitet, dass er sehr unnahbar ist und schlechte Charaktereigenschaften verpasst bekommen hat. Er ist relativ einfach, sein Leben ist relativ einfach, doch seine Gedanken strotzen nur so von Irrsinn, Wahnsinn, Komplexität und manchmal auch Genialität. Seine Gedanken, Gefühle und Wünsche sind wie ein Spielball in einem Flipper und genau dadurch habe ich öfters mal den roten Faden verloren, soweit es einen gab. Nichts desto trotz war es, vor allem am Anfang, durchaus, zum einfachen Zeitvertreib, lesenswert. Man sollte jedoch seine Anfangserwartungen runter schrauben und sich vollkommen auf einen anderen Verlauf einlassen. Als ziemlich nervig empfand ich, dass es keine Anführungszeichen gab, vor allem bei Dialogen. Oft steckte schon die Antwort in einer länger geglaubten Frage. Weiterhin sind die Sätze kurz und knapp, einfach und unterkühlt. Natürlich werden auch ein paar Fragen aufgewühlt, die der Leser nur sich selbst beantworten kann und zum vorherigen Nachdenken anregen. Was wäre wenn ich drei Wünsche frei hätte ? Was wünsche ich mir in meinem Unterbewusstsein ? Wie sehen die mit sich bringenden Konsequenzen aus ? Fazit: Es gibt schlechtere Bücher und es gibt bessere, dieses Buch ist sicherlich umstritten, da es zur persönlichen Interpretation geradezu Einlädt. Ob Positiv oder Negativ muss jeder selbst herausfinden. Von mir gibt es 3 Sterne, keine klare Kaufempfehlung, aber als Zeitvertreib durchaus mal erwähnenswert.

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Das Leben der Wünsche
von StraßenPrinzessin1 am 14.11.2012

Wünsche sind manchmal sehr skurril und so ist auch diese Geschichte ! Bevor die eigentliche Geschichte beginnt ist ein Zitat von dem chilenischen Schriftsteller Roberto Bolano zu lesen und während man am Anfang darüber Nachdenkt, sich nach dem Sinn und der Bedeutung fragt, so fühlt man sich gerade am... Wünsche sind manchmal sehr skurril und so ist auch diese Geschichte ! Bevor die eigentliche Geschichte beginnt ist ein Zitat von dem chilenischen Schriftsteller Roberto Bolano zu lesen und während man am Anfang darüber Nachdenkt, sich nach dem Sinn und der Bedeutung fragt, so fühlt man sich gerade am Ende in diesem Zitat gut aufgehoben, so beschreibt es die Handlung, die Geschichte, ihren Stil und deren Bedeutung Perfekt. Gleich im ersten Kapitel nimmt die Geschichte fahrt auf. Wie in der Inhaltsangabe erwähnt trifft Jonas, der Protagonist, auf einen Mann, im weißen Anzug mit Bierfahne und Goldkettchen, welcher ihm drei Wünsche zu erfüllen verspricht. Prompt wünscht sich Jonas etwas, doch solche törichten Wünsche meinte die „Fee“ nicht und so stellt Jonas, und auch der Leser, fest, dass es um tiefe, ehrliche und geheime Wünsche geht. Im weiteren Verlauf erfüllen sich nun ein paar Wünsche, die aber nie laut ausgesprochen werden und da es mehr als drei sind bleibt es am Leser hängen zu entscheiden was wohl der eigentliche Wunsch von Jonas war. Beim Wahr werden der Wünsche spielen sich einige Dramen ab und wenn man mal vom guten im Menschen ausgeht, sind diese nicht direkt als Wunsch, sondern eher als Kollateralschaden zu betrachten. Weiterhin erfährt man im weiteren Verlauf auch so einiges über sein Leben, welches teilweise wirklich Fern aller Realitäten ist. Jonas, der Protagonist, ist ein unsympathischer Kerl, bei dem es schon schwer fällt ihn überhaupt annehmbar zu finden. Was wohl auch daran liegt, obwohl man ihn von Anfang bis Ende begleitet, dass er sehr unnahbar ist und schlechte Charaktereigenschaften verpasst bekommen hat. Er ist relativ einfach, sein Leben ist relativ einfach, doch seine Gedanken strotzen nur so von Irrsinn, Wahnsinn, Komplexität und manchmal auch Genialität. Seine Gedanken, Gefühle und Wünsche sind wie ein Spielball in einem Flipper und genau dadurch habe ich öfters mal den roten Faden verloren, soweit es einen gab. Nichts desto trotz war es, vor allem am Anfang, durchaus, zum einfachen Zeitvertreib, lesenswert. Man sollte jedoch seine Anfangserwartungen runter schrauben und sich vollkommen auf einen anderen Verlauf einlassen. Als ziemlich nervig empfand ich, dass es keine Anführungszeichen gab, vor allem bei Dialogen. Oft steckte schon die Antwort in einer länger geglaubten Frage. Weiterhin sind die Sätze kurz und knapp, einfach und unterkühlt. Natürlich werden auch ein paar Fragen aufgewühlt, die der Leser nur sich selbst beantworten kann und zum vorherigen Nachdenken anregen. Was wäre wenn ich drei Wünsche frei hätte ? Was wünsche ich mir in meinem Unterbewusstsein ? Wie sehen die mit sich bringenden Konsequenzen aus ? Fazit: Es gibt schlechtere Bücher und es gibt bessere, dieses Buch ist sicherlich umstritten, da es zur persönlichen Interpretation geradezu Einlädt. Ob Positiv oder Negativ muss jeder selbst herausfinden. Von mir gibt es 3 Sterne, keine klare Kaufempfehlung, aber als Zeitvertreib durchaus mal erwähnenswert.

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Das Leben der Wünsche
von StraßenPrinzessin am 14.11.2012

Wünsche sind manchmal sehr skurril und so ist auch diese Geschichte ! Bevor die eigentliche Geschichte beginnt ist ein Zitat von dem chilenischen Schriftsteller Roberto Bolano zu lesen und während man am Anfang darüber Nachdenkt, sich nach dem Sinn und der Bedeutung fragt, so fühlt man sich gerade am... Wünsche sind manchmal sehr skurril und so ist auch diese Geschichte ! Bevor die eigentliche Geschichte beginnt ist ein Zitat von dem chilenischen Schriftsteller Roberto Bolano zu lesen und während man am Anfang darüber Nachdenkt, sich nach dem Sinn und der Bedeutung fragt, so fühlt man sich gerade am Ende in diesem Zitat gut aufgehoben, so beschreibt es die Handlung, die Geschichte, ihren Stil und deren Bedeutung Perfekt. Gleich im ersten Kapitel nimmt die Geschichte fahrt auf. Wie in der Inhaltsangabe erwähnt trifft Jonas, der Protagonist, auf einen Mann, im weißen Anzug mit Bierfahne und Goldkettchen, welcher ihm drei Wünsche zu erfüllen verspricht. Prompt wünscht sich Jonas etwas, doch solche törichten Wünsche meinte die „Fee“ nicht und so stellt Jonas, und auch der Leser, fest, dass es um tiefe, ehrliche und geheime Wünsche geht. Im weiteren Verlauf erfüllen sich nun ein paar Wünsche, die aber nie laut ausgesprochen werden und da es mehr als drei sind bleibt es am Leser hängen zu entscheiden was wohl der eigentliche Wunsch von Jonas war. Beim Wahr werden der Wünsche spielen sich einige Dramen ab und wenn man mal vom guten im Menschen ausgeht, sind diese nicht direkt als Wunsch, sondern eher als Kollateralschaden zu betrachten. Weiterhin erfährt man im weiteren Verlauf auch so einiges über sein Leben, welches teilweise wirklich Fern aller Realitäten ist. Jonas, der Protagonist, ist ein unsympathischer Kerl, bei dem es schon schwer fällt ihn überhaupt annehmbar zu finden. Was wohl auch daran liegt, obwohl man ihn von Anfang bis Ende begleitet, dass er sehr unnahbar ist und schlechte Charaktereigenschaften verpasst bekommen hat. Er ist relativ einfach, sein Leben ist relativ einfach, doch seine Gedanken strotzen nur so von Irrsinn, Wahnsinn, Komplexität und manchmal auch Genialität. Seine Gedanken, Gefühle und Wünsche sind wie ein Spielball in einem Flipper und genau dadurch habe ich öfters mal den roten Faden verloren, soweit es einen gab. Nichts desto trotz war es, vor allem am Anfang, durchaus, zum einfachen Zeitvertreib, lesenswert. Man sollte jedoch seine Anfangserwartungen runter schrauben und sich vollkommen auf einen anderen Verlauf einlassen. Als ziemlich nervig empfand ich, dass es keine Anführungszeichen gab, vor allem bei Dialogen. Oft steckte schon die Antwort in einer länger geglaubten Frage. Weiterhin sind die Sätze kurz und knapp, einfach und unterkühlt. Natürlich werden auch ein paar Fragen aufgewühlt, die der Leser nur sich selbst beantworten kann und zum vorherigen Nachdenken anregen. Was wäre wenn ich drei Wünsche frei hätte ? Was wünsche ich mir in meinem Unterbewusstsein ? Wie sehen die mit sich bringenden Konsequenzen aus ? Fazit: Es gibt schlechtere Bücher und es gibt bessere, dieses Buch ist sicherlich umstritten, da es zur persönlichen Interpretation geradezu Einlädt. Ob Positiv oder Negativ muss jeder selbst herausfinden. Von mir gibt es 3 Sterne, keine klare Kaufempfehlung, aber als Zeitvertreib durchaus mal erwähnenswert.

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Das Leben der Wünsche
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 26.11.2015

Jonas, ein erfolgloser Werbetexter, wird in seiner Pause auf einer Parkbank von einem fremden Mann angesprochen. Dieser scheint alles über Jonas zu wissen. Er würde ihm - Jonas - drei Wünsche erfüllen. Jedoch nicht wie bei einer guten Fee, der man die drei Wünsche nennt, es wären Wünsche,... Jonas, ein erfolgloser Werbetexter, wird in seiner Pause auf einer Parkbank von einem fremden Mann angesprochen. Dieser scheint alles über Jonas zu wissen. Er würde ihm - Jonas - drei Wünsche erfüllen. Jedoch nicht wie bei einer guten Fee, der man die drei Wünsche nennt, es wären Wünsche, an die er denkt. Kurz darauf stirbt Jonas Frau Helen an Krebs. Nun ist der Weg frei für Jonas Geliebte Marie, wenn diese sich endlich von ihrem Mann trennen würde. War dies sein Wunsch oder wäre Helen in jedem Fall gestorben? Bei der weiteren Beschreibung über Jonas Leben bleibt es unklar, ob diese Dinge wirklich passieren, oder ob er phantasiert und es nur Träume sind. Die Handlung ist einfach nur verworren. Dabei finde ich die Idee des Romans äußerst interessant. Was wäre, wenn meine geheimsten Wünsche Wirklichkeit werden? Möchte ich das wirklich? Welche Konsequenzen ergeben sich dadurch? Ein wirklich spannendes Thema. Das dieser Roman für den deutschen Buchpreis nominiert wurde, liegt meines Erachtens nur an dieser interessanten Idee. Der Schreibstil Thomas Glavinic ist gut, jedoch nicht überragend. Am Ende des Buches habe ich mich gefragt, warum dieser Roman so hoch bewertet wurde. Bereits zwischendurch hatte ich Verständnisprobleme, am Ende war nur noch alles unklar. Bin ich nicht aufnahmefähig (intelligent) genug, um einen für den Buchpreis vorgeschlagenen Roman zu verstehen?

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Weißt du was dein Herz sich wünscht?
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberösterreich am 24.01.2012

Jonas, Mittdreißiger, verheiratet, zwei Kinder, eine Geliebte, ein langweiliger Werbejob, beste Freundin bzw. Ex hat Krebs, desillusioniert und festgefahren. So lässt sich das Leben von Jonas, bis auf den Zeitpunkt an dem er einen seltsamen Mann trifft, schnell erklären. Der Mann verspricht ihm drei Wünsche. Weil Jonas rational... Jonas, Mittdreißiger, verheiratet, zwei Kinder, eine Geliebte, ein langweiliger Werbejob, beste Freundin bzw. Ex hat Krebs, desillusioniert und festgefahren. So lässt sich das Leben von Jonas, bis auf den Zeitpunkt an dem er einen seltsamen Mann trifft, schnell erklären. Der Mann verspricht ihm drei Wünsche. Weil Jonas rational denkt, wünscht er sich nur, dass alles was er sich wünscht in Erfüllung geht. Die restlichen Wünsche könnte der Mann behalten. Jonas tut dies alles als Witz ab und schenkt dem Gespräch keine Bedeutung mehr. Doch langsam aber sicher passieren Dinge, von denen Jonas nicht einmal gewusst hat, dass er sich dies wünschen würde und sein Leben nimmt einen Lauf, das ihn bis an die Grenzen der Realität führt. Meinung: Das Buch begann für mich vielversprechend, doch mit zunehmender Seitenanzahl wurde das Buch für mich immer abstruser. Zu Jonas habe ich keinen Zugang gefunden. Sein Leben plätschert vor sich hin und er wirkt teilnahmslos. Nur die Treffen mit seiner Geliebten scheinen ein Highlight in seinem ganzen Leben zu sein. Man nimmt teil an seinem Leben und darf Fenstergucker spielen, bis auf das Fremdgehen, erhält man aber Zugang zu einem stinknormalen, langweiligen Leben. Als Leser wartet man auf den Teil, in dem Jonas endlich mal aus der Haut fährt und einen Wunsch ausspricht, der gar nicht so wünschenswert wäre. Aber weit gefehlt. Nie verliert Jonas die Beherrschung, nie wünscht er sich etwas. Die Wünsche werden nicht ausgesprochen und es scheint sich um Herzenswünsche zu handeln, die Jonas nicht mal selbst kennt. Dies macht es aber dem Leser schwierig in die Gefühlswelt von Jonas einzutauchen und deshalb kratzt man nur an der Oberfläche. Mit einer fast schon stoischen Teilnahmslosigkeit nimmt Jonas alles hin und nicht mal er fragt sich, ob es wirklich sein Wunsch war, wie soll dann der Leser es wissen! Wie soll der Leser dann Zugang zu seiner Gefühlswelt bekommen? Für mich ist das Ganze undurchsichtig und mehr Emotion wäre wünschenswert gewesen. Zu was etwas wünschen, wenn es einem doch nicht interessiert? Während des Lesens hat Jonas auf mich abgefärbt, ich wurde selbst ganz teilnahmslos. So habe ich mich danach auch nicht mehr über die schnellen Wechsel gewundert. Vieles in der Handlung bleibt einfach in der Luft hängen. Erklärungen werden ausgespart. Es muss nicht immer alles zerredet werden, aber wenn man die ganze Zeit über keine Antworten bekommt, ist es bedrückend. Das Buch besitzt auch keinen Schluss und so bleibt man fragend zurück. Jonas driftet auch in das Surreale ab und hier wurde es zunehmend schwieriger für mich auch nur Ansatzweise einen Bezug zu der Geschichte herzustellen. Im Großen und Ganzen zieht sich die Teilnahmslosigkeit durch das Buch wie ein roter Faden. Ich konnte der Geschichte aber nicht wirklich was abgewinnen. Das Buch bekommt aber trotzdem nicht die schlechteste Bewertung, da ich einfach mit anderen Vorstellungen an das Buch herangegangen bin und es hat mich in eine andere Richtung entführt, als ich geglaubt habe. So gesehen ist es nicht schlecht, nur sehr eigenartig, ich scheine den tieferen Sinn wohl nicht zu verstehen.

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Lässt keine Wünsche offen
von Anna Wieland aus Innsbruck am 17.11.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Was wünschen Sie sich in Ihrem tiefsten Inneren? Für Jonas, bekannt aus Glavinics Werk „Die Arbeit der Nacht“, sind es Antworten. Als Mitdreißiger, Ehemann, Familienvater und Geliebter sucht Jonas nach dem Sinn des Lebens und der Liebe. Er möchte die Dinge erfassen, wie sie sind, erkennen und verstehen, denn... Was wünschen Sie sich in Ihrem tiefsten Inneren? Für Jonas, bekannt aus Glavinics Werk „Die Arbeit der Nacht“, sind es Antworten. Als Mitdreißiger, Ehemann, Familienvater und Geliebter sucht Jonas nach dem Sinn des Lebens und der Liebe. Er möchte die Dinge erfassen, wie sie sind, erkennen und verstehen, denn bis zu diesem Zeitpunkt fällt ihm nichts ein außer weiterzuleben. Wenn ihn Jemand fragt, möchte er antworten können. Dies ist viel mehr als der Beginn einer außergewöhnlichen Geschichte, es ist „Das Leben der Wünsche“, welches jedoch bizarre Auswirkungen mit sich bringen kann. Wer wünscht sich schon mysteriöse Todesfälle, Naturkatastrophen oder außerkörperliche Erfahrungen? Sie etwa? Thomas Glavinic fordert mit seinem neuen Werk auf, sich in einem Leben zu verlieren, das unserem ähnlicher nicht sein könnte. In klarer und nüchterner Sprache verfasst, wirft diese Lektüre philosophische als auch existenzielle Fragen auf und manchmal scheint es, als würde der Autor uns einen Spiegel vor Augen hallten. Dieser Roman lässt keine Wünsche offen, und dennoch wirkt er lange nach.

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Das (Eigen-)Leben der Wünsche
von MsBookeria am 20.02.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Jonas kann sehr zufrieden mit seinem Leben sein. Er ist Mitte dreißig, hat eine Frau namens Helen, sowie zwei kleine Söhne und einen Job in einer Werbefirma. Außerdem liebt er Marie, eine verheiratete Frau, mit der er eine Affäre hat. Eines Tages sitzt Jonas in seiner Pause auf einer Parkbank... Jonas kann sehr zufrieden mit seinem Leben sein. Er ist Mitte dreißig, hat eine Frau namens Helen, sowie zwei kleine Söhne und einen Job in einer Werbefirma. Außerdem liebt er Marie, eine verheiratete Frau, mit der er eine Affäre hat. Eines Tages sitzt Jonas in seiner Pause auf einer Parkbank und trifft dort auf einen fremden älteren Mann, der ihm drei Wünsche erfüllen will: egal was es auch sein mag! Jonas nimmt dies alles nicht so ganz ernst, wünscht sich aber dennoch, dass sich alle seine Wünsche erfüllen sollen. Dafür würde er auch auf die letzten beiden verzichten. Der Mann findet die Idee interessant und ist einverstanden, woraufhin er dann spurlos verschwindet. Schon bald darauf passieren einige Ereignisse: Eine Berggondel stürzt ab und viele Menschen fallen in den Tod, ein Asteroid fliegt gefährlich nahe an der Erde vorbei, kommt ihr aber dann doch nicht so nah, wie anfangs erwartet. Kurz darauf stirbt seine Frau plötzlich an Herzversagen… Joans Leben wird ab hier total umgekrempelt und die Dinge geraten auch in seinem näheren Umfeld ins Rollen. Er ist verstört und traurig, gleichfalls aber hat er nun Hoffnung auf ein Leben mit Marie. Sein Kollege bittet ihn um einen flotten Dreier und langsam macht er sich um seine bewussten und unbewussten Wünsche Gedanken. Als die Krebserkrankung einer sehr engen Freundin erneut ausbricht und rapide voranschreitet, so dass es keine Hoffnungen auf Heilung mehr gibt, fordert er seine Wünsche bewusst heraus. Zunächst hat mich am Schreibstil gestört, dass die wörtliche Rede nicht als solche gekennzeichnet ist. Daher fand ich es schwierig den Lesefluss beizubehalten und kam daher nur sehr mühsam in den Roman rein. Dies wurde allerdings besser als der Inhalt spannender und interessant wurde. Leider hatte ich später das Gefühl, dass die Geschichte gerade zum Ende an Tempo verlor. Was ich allerdings sehr treffend und authentisch beschrieben fand, war die Passage, in der Jonas‘ Frau gestorben ist und beerdigt wurde. Es wirkte auf mich alles sehr realistisch und hat mich somit auch sehr getroffen und berührt. Zwischendurch gab es Stellen, die etwas wirr geschrieben waren, wobei ich etwas die örtliche und zeitliche Orientierung verloren habe und auch das Ende des Romans hat mich dann etwas verwirrt zurück gelassen. Ich war mir nicht so sicher, was die abschließende Reise von Jonas und Marie für einen Zweck für die Handlung und die Entwicklung der Charaktere haben soll. Ich hätte mir hier mehr Spannung gewünscht und eine unvorhergesehene Wendung versprochen. Ich denke dem Buch liegt eine sehr interessante Idee zu Grunde, aus der an vielen Stellen aber mehr herausgeholt hätte können. Die hohen Erwartungen, die ich an das Buch hatte, wurden leider nicht ganz zufriedenstellend erfüllt.

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Das Leben der Wünsche
von Dr. Christian Rößner aus Göttingen am 30.10.2010
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Dass Thomas Glavinic zur ersten Garde der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur zählt, hat er nicht zuletzt durch Publikums- und Kritikerfolge wie „Die Arbeit der Nacht“ und „Das bin doch ich“ unter Beweis gestellt. Nun legt er mit „Das Leben der Wünsche“ einen Roman vor, der diesem Anspruch erneut mehr als gerecht... Dass Thomas Glavinic zur ersten Garde der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur zählt, hat er nicht zuletzt durch Publikums- und Kritikerfolge wie „Die Arbeit der Nacht“ und „Das bin doch ich“ unter Beweis gestellt. Nun legt er mit „Das Leben der Wünsche“ einen Roman vor, der diesem Anspruch erneut mehr als gerecht wird. In diesem modernen Märchen werden dem Ehemann, Vater, Werbetexter und notorischen Fremdgeher Jonas drei Wünsche angeboten, die dieser nach kurzem Zögern annimmt. Doch wie in jedem guten Märchen sind Wünsche gleichsam Segen und Fluch. Und so erlebt der Leser eine extreme Berg- und Talfahrt der handelnden bzw. vom Schicksal getriebenen Figuren. Bei aller philosophischen und literarischen Ambiguität des Textes wird die Handlung bis zum (versöhnlichen?) Ende unerbittlich vorangetrieben. Ein Roman, der keine Wünsche offen lässt!

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Realität oder Einbildung?
von Ellen Freye aus Bielefeld am 15.03.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Jonas, ein junger, desillusionierter Mann, den sein Job und seine Frau langweilen, trifft in der Mittagspause auf einer Parkbank einen unrasierten, nach Bier riechenden älteren Herren, der ihn in ein Gespräch verstrickt und verspricht, ihm ab jetzt seine wahren Wünsche zu erfüllen. Jonas ist irritiert, glaubt dem Mann kein... Jonas, ein junger, desillusionierter Mann, den sein Job und seine Frau langweilen, trifft in der Mittagspause auf einer Parkbank einen unrasierten, nach Bier riechenden älteren Herren, der ihn in ein Gespräch verstrickt und verspricht, ihm ab jetzt seine wahren Wünsche zu erfüllen. Jonas ist irritiert, glaubt dem Mann kein Wort und verdrängt dieses Ereignis aus seinem Bewusstsein. Als sein Leben sich aber auf groteske Weise zu verändern beginnt, wird er stutzig. Zuerst wächst sein kleinwüchsiger Sohn plötzlich und ohne Erklärung ein ordentliches Stück. Dann liegt seine Frau tot in der Badewanne. Als sich auch, wie von ihm gewünscht, eine richtige Beziehung mit seiner Bis-Dato-Affäre anbahnt, fängt auch der Leser an zu grübeln. In klarer, suggestiver Sprache gelingt es dem Autor, die Grenzen zwischen Realität und Fantasie zu verwischen.

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Ungewöhnlich
von Katharina Pfeiffer aus Wuppertal am 28.09.2009
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Glavinic ist ein großartiger Schriftsteller. Seine Romane sind so voller Kraft und Wahrheit. Sie sind so beängstigend. Man kann nicht anders, als sie zu lesen. Im „Leben der Wünsche“ geht er wieder einmal an die Grenzen des Menschlichen. Er geht dem menschlichen Streben und Wünschen auf den Grund und... Glavinic ist ein großartiger Schriftsteller. Seine Romane sind so voller Kraft und Wahrheit. Sie sind so beängstigend. Man kann nicht anders, als sie zu lesen. Im „Leben der Wünsche“ geht er wieder einmal an die Grenzen des Menschlichen. Er geht dem menschlichen Streben und Wünschen auf den Grund und lässt am Ende alle Fragen offen. Oder doch nicht? Man kann dieses Buch nicht auf den ersten Blick deuten. Es wirkt vielmehr nach. Je länger die Lektüre her ist, desto mehr erschließt es sich dem Leser. Insofern ist es ein bleibendes Buch. Eines von denen, die man nicht so schnell vergisst.

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Ein Roman, der zum Nachdenken anregt!
von R. Koch am 25.09.2009
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Weiß ich überhaupt, was ich mir im Innersten wünsche? Was ist, wenn diese tief verborgenen Wünsche in Erfüllung gehen? Kann ich noch in den Spiegel sehen, wenn meine Wünsche andere verletzen? Thomas Glavinic schaffte es wieder einmal mich positiv zu verblüffen, denn obwohl ich den Protagonisten nicht immer sympathisch fand, schuf Glavinic... Weiß ich überhaupt, was ich mir im Innersten wünsche? Was ist, wenn diese tief verborgenen Wünsche in Erfüllung gehen? Kann ich noch in den Spiegel sehen, wenn meine Wünsche andere verletzen? Thomas Glavinic schaffte es wieder einmal mich positiv zu verblüffen, denn obwohl ich den Protagonisten nicht immer sympathisch fand, schuf Glavinic eine zarte Verbindung zwischen ihm und dem Leser, die immer fester wurde und man in den Sog der Handlung regelrecht hineingezogen wurde. Er bewies damit erneut, das er ein Meister seines Genres ist!!! 5 Spannungspunkte...!

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