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Das Leben ist zu bunt für graue Tage

Roman

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Paris kurz vor Weihnachten. Es schneit unaufhörlich. Sehr weihnachtlich ist es bei Max und Raphael allerdings nicht. Die Cousins, die als Filmausstatter und Restaurator arbeiten, leben erst seit kurzem in der Wohnung, haben sie aber im Handumdrehen in eine originelle Rumpelkammer und Party-Zone verwandelt. Bei ihnen geht die Pariser Bohéme ein und aus, die sich von ihrem kreativen Chaos angezogen fühlt. Nach allerlei Liebeswirren - warum verliebt man sich eigentlich immer in die Falschen? - markiert das nahende Silvesterfest einen Neuanfang für alle.
Eine charmante Komödie mit Tiefgang, die über die Liebe, das Leben und die Wärme in einer kalten Winternacht erzählt.
Rezension
"Eine charmante Komödie mit Tiefgang, die über die Liebe, das Leben und die Wärme in einer kalten Winternacht erzählt." Saarbrücker Zeitung, 16.09.2016
Portrait
Sophie Bassignac, geboren 1960 in Dieppe, lebt in Paris. Für ihren Roman Vielleicht ist es Liebe (2013) wurde sie mit dem Literaturpreis der Madame Figaro ausgezeichnet. 2015 erschien bei Atlantik ihr Roman Bewegte bis stürmische See

Claudia Steinitz übersetzt seit mehr als zwanzig Jahren Literatur aus Frankreich und der Schweiz, u. a. Véronique Olmi, Claude Lanzmann und Albertine Sarrazin.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 17.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-60040-7
Verlag Atlantik Verlag
Maße (L/B/H) 217/136/22 mm
Gewicht 328
Originaltitel Comédie musicale
Verkaufsrang 71.769
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Melancholisch und sehr speziell
von Jashrin aus Bruchsal am 07.01.2017

Die Tänzerin Louise lebt in einer seltsamen Wohngemeinschaft zusammen mit den beiden Cousins Raphael und Max, Restaurator und Filmausstatter. Beide sind auf ihre Art speziell und entsprechen nicht unbedingt den vorherrschenden gesellschaftlichen Normen, und so ziehen sie viele Künstler und Intellektuelle an, die bei ihnen ein und aus gehen.... Die Tänzerin Louise lebt in einer seltsamen Wohngemeinschaft zusammen mit den beiden Cousins Raphael und Max, Restaurator und Filmausstatter. Beide sind auf ihre Art speziell und entsprechen nicht unbedingt den vorherrschenden gesellschaftlichen Normen, und so ziehen sie viele Künstler und Intellektuelle an, die bei ihnen ein und aus gehen. Auch Cécil, die im selben Haus wohnt, ist immer wieder bei den beiden anzutreffen. In der Künstlerwohnung herrscht ein zerbrechliches Gleichgewicht, in der jeder mehr oder weniger seinen Platz hat. Bald jedoch wird dieses durch das Auftauchen von Eva und durch die Ankündigung, dass die Wohnung verkauft werden soll, auf eine harte Probe gestellt. Bis zum Ende des Maskenballs, mit dem die Cousins das Jahr beschließen, gibt es nicht nur für Louise ein auf und ab der Gefühle. Ich habe zu dem Buch gegriffen, da mich sowohl das Cover als auch der Titel sehr angesprochen haben. Jedoch haben beide in mir wohl falsche Erwartungen geweckt. Durch das ganze Buch ziehen sich melancholische Töne, die Stimmung ist eher verhalten, bedeckt und grau und wenig bunt. Statt einer charmanten Komödie mit leicht exzentrischen Charakteren habe ich eine Geschichte erhalten, die wenig heiter ist und deren Charaktere für mich persönlich alle zu überzogen und fremd waren. An sich mag ich gerne Charaktere, die ein wenig aus dem Rahmen fallen, doch hier gibt es kaum jemand normalen und exzentrisch ist für die meisten Charaktere noch untertrieben. Sie waren für mich so fremd, dass ich keinen Zugang zu ihnen finden konnte und auch die Hintergründe der einzelnen Figuren blieben für mich leider eher ein diffus und undurchsichtig. Die aufgegriffenen Themen sind teils durchaus spannend und auch brisant, doch in der Weise, in der sie präsentiert wurden, konnten sie mich dennoch nicht fesseln. Der Schreibstil hingegen hat mir gut gefallen. Sophie Bassignac schreibt mit einer unglaublichen Liebe zum Detail und bringt immer wieder wunderbar poetische Sätze zu Papier. Auch kann ich mir gut vorstellen, dass das Buch sich sehr gut für eine Theateradaption eignen würde, zumal die Handlung auf wenige Schauplätze begrenzt ist. Als Theaterstück würde ich dem Buch sogar vermutlich nochmals eine Chance geben. Mein Fazit: Vielleicht lag es an meinen Erwartungen, aber insgesamt konnte mich das Buch nicht überzeugen. Mir fehlten zum einen der Schwung und das Charmante, das ich mit Paris verbinde, hauptsächlich jedoch greifbare Charaktere, deren Schicksal mich berührt und mit denen ich mitleiden und lachen kann. Auf Grund des schönen Stils gibt es von mir 2,5 Sterne, aufgerundet also 3.

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