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Das Leben kleben

Roman

(1)

Die wunderbare und berührende Geschichte einer unwahrscheinlichen Freundschaft
Georgie Sinclair hat gerade ihren Mann vor die Tür gesetzt, ihr Sohn entwickelt eine beunruhigende Vorliebe für Weltuntergangs-Websites, und ihren Job bei einem Klebstoff-Fachmagazin findet sie auch nur bedingt faszinierend. Da trifft sie eines Tages Mrs Shapiro, die allein in einem halb verfallenen alten Haus lebt. Die verschrobene Dame ist Jüdin und im Zweiten Weltkrieg nach London geflohen. Als Mrs Shapiro ins Krankenhaus muss, bittet sie Georgie, sich um das baufällige Haus zu kümmern. Gleich mit ihrer ersten Tat setzt sich Georgie gehörig in die Nesseln: Der Handwerker, den sie mit Reparaturen beauftragt, ist keineswegs Pakistani, wie sie dachte, sondern Palästinenser. Eine potenziell heikle Konstellation. Zusätzliche Komplikationen ergeben sich durch zwei geldgierige Immobilienmakler, eine arglistige Sozialarbeiterin und Georgies Ehemann ...

Rezension
"Genug Stoff für vier höchst vergnügliche Abende."
SonntagsZeitung Zürich 11.04.2010
Portrait

Marina Lewycka wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Kind ukrainischer Eltern in einem Flüchtlingslager in Kiel geboren und wuchs in England auf. Sie lebt in Sheffield und unterrichtet an der Sheffield Hallam University. Ihr erster Roman ›Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch‹ wurde zu einer beispiellosen Erfolgsgeschichte, eroberte die internationalen Bestsellerlisten, wurde in 33 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Marina Lewycka gilt als eine der wichtigsten und populärsten englischen Autorinnen der Gegenwart.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 01.03.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21349-3
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 193/122/30 mm
Gewicht 333
Originaltitel We Are All Made of Glue
Verkaufsrang 104.280
Buch (Taschenbuch)
9,95
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Eine Frauenfreundschaft zum schmunzeln und besser fühlen. Die exzentrische alte russische Dame und ihre zahlreichen Katzen habe ich sehr ins Herz geschlossen und gerne verschenkt. Eine Frauenfreundschaft zum schmunzeln und besser fühlen. Die exzentrische alte russische Dame und ihre zahlreichen Katzen habe ich sehr ins Herz geschlossen und gerne verschenkt.

„Ich bin kleben geblieben!“

Ursula Grützner, Thalia-Buchhandlung Radebeul

Das Leben kleben ist eine wunderschöne, leicht erzählte Geschichte über die Freundschaft zweier ganz unterschiedlicher Frauen.
Es ist herrlich, wie die Jüngere sich auf die alte, etwas schlampige Dame einläßt, die ihr Leben ziemlich umkrempelt.
Fast unmerklich erhält der Leser eine Lektion in Zeitgeschichte, die unaufgeregt, wie
Das Leben kleben ist eine wunderschöne, leicht erzählte Geschichte über die Freundschaft zweier ganz unterschiedlicher Frauen.
Es ist herrlich, wie die Jüngere sich auf die alte, etwas schlampige Dame einläßt, die ihr Leben ziemlich umkrempelt.
Fast unmerklich erhält der Leser eine Lektion in Zeitgeschichte, die unaufgeregt, wie nebenbei den Horizont erweitert.

„Hörenswert!“

Heide Timmer, Thalia-Buchhandlung Coesfeld

Mitten in einer Lebenskrise trifft Georgie Sinclair Mrs Shapiro, eine schrullige, greise Jüdin. Zusammen mit deren sieben Katzen und ihrem verfallenden Haus bringt sie Georgies Leben noch mehr durcheinander.
Ein vordergründig humorvoller Roman, bei dem einem jedoch manchmal das Lachen vergeht angesichts der tragischen Geschichte der
Mitten in einer Lebenskrise trifft Georgie Sinclair Mrs Shapiro, eine schrullige, greise Jüdin. Zusammen mit deren sieben Katzen und ihrem verfallenden Haus bringt sie Georgies Leben noch mehr durcheinander.
Ein vordergründig humorvoller Roman, bei dem einem jedoch manchmal das Lachen vergeht angesichts der tragischen Geschichte der Hauptpersonen.
Katharina Thalbach liest den Roman in gewohnt ausgezeichneter Weise. Sie versteht es, jedem Charakter ein deutliches Gesicht zu geben.

„Interessante Geschichte mit viel Charme“

K.Hoppe, Thalia-Buchhandlung Solingen

Ein interessant geschriebener Roman, der einen zu Beginn ein bischen verwirrt, da man nicht weiß, wie weit das Familiengeheimnis gehen wird. Doch da sich die frisch getrennte immer schön an Mrs. Shapiro halten kann, merkt man wie stark die Bindung zwischen den beiden wächst und Georgie immer mehr halt unter den Füßen wiedergewinnt und Ein interessant geschriebener Roman, der einen zu Beginn ein bischen verwirrt, da man nicht weiß, wie weit das Familiengeheimnis gehen wird. Doch da sich die frisch getrennte immer schön an Mrs. Shapiro halten kann, merkt man wie stark die Bindung zwischen den beiden wächst und Georgie immer mehr halt unter den Füßen wiedergewinnt und gleichzeitig für sich selbst wächst. Man merkt förmlich, wie sich Georgie probiert selbst zu bestimmen und für sich in ihrem Leben wächst.
Gleichzeitig schafft es Katharina Thalbach dem Hörbuch einen ganz besonderen Charme zu verleihen. Es macht einfach Spaß zuzuhören!

„Das Leben Kleben“

Petra Kraus, Thalia-Buchhandlung Emden

Der neue Roman von Marina Lewycka nimmt uns mit in das Leben von Georgie Sinclair, frisch getrennter Mutter, die ihren Lebensunterhalt mit dem Verfassen von Artikeln für eine Kunststoffzeitschrift bestreitet. Georgie wiederum trifft an einem Müllcontainer die hochbetagte Mrs. Shapiro.
Diese liebt ihr heruntergekommenes Haus ebenso
Der neue Roman von Marina Lewycka nimmt uns mit in das Leben von Georgie Sinclair, frisch getrennter Mutter, die ihren Lebensunterhalt mit dem Verfassen von Artikeln für eine Kunststoffzeitschrift bestreitet. Georgie wiederum trifft an einem Müllcontainer die hochbetagte Mrs. Shapiro.
Diese liebt ihr heruntergekommenes Haus ebenso wie ihre 7 Katzen und die russischen Komponisten. Doch am meisten liebt Frau Shapiro ihre Unabhängigkeit und um diese zu retten, wird Georgie unaufhaltsam in das Leben der alten Dame gesogen.
Ein witzger und zugleich sehr menschlicher Roman mit sehr liebenswerten Charakteren, die wahrlich aneinander kleben.

„Klebstoffe im häuslichen Bereich...“

Friederike Barf, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Georgie Sinclair hat grade ihren Mann vor die Tür gesetzt, schlägt sich mit ihrem pubertären Sohn herum und schreibt für die Zeitschrift "Klebstoffe". Außerdem hilft sie ihrer Nachbarin Mrs. Shapiro, die grade ins Krankenhaus gekommen ist und ein sehr begehrenswertes Grundstück hat. Wieder einmal zeigt die Autorin das sie eines ganz Georgie Sinclair hat grade ihren Mann vor die Tür gesetzt, schlägt sich mit ihrem pubertären Sohn herum und schreibt für die Zeitschrift "Klebstoffe". Außerdem hilft sie ihrer Nachbarin Mrs. Shapiro, die grade ins Krankenhaus gekommen ist und ein sehr begehrenswertes Grundstück hat. Wieder einmal zeigt die Autorin das sie eines ganz besonders gut kann: Geschichten schreiben. Voll von bitterbösem Humor und toll gezeichneten Figuren, die jede Menge Tiefgang haben. Ich freue mich auf den nächsten Roman.

„Unbedingt hören!“

Julia Obermaier, Thalia-Buchhandlung Rosenheim

Eine wundervolle Geschichte über Trennung, eine seltsame Nachbarin mit einem Haus voller Katzen, die Probleme zwischen Juden und Arabern und einen Sohn, der sich brennend für religiösen Fanatismus interessiert.
Mittendrin die Hauptperson, Georgie, eine Frau in den 40ern, die für eine Fachzeitschrift ("Klebstoffe") schreibt.
Ein warmherziger,
Eine wundervolle Geschichte über Trennung, eine seltsame Nachbarin mit einem Haus voller Katzen, die Probleme zwischen Juden und Arabern und einen Sohn, der sich brennend für religiösen Fanatismus interessiert.
Mittendrin die Hauptperson, Georgie, eine Frau in den 40ern, die für eine Fachzeitschrift ("Klebstoffe") schreibt.
Ein warmherziger, netter Roman über den täglichen Wahnsinn, der einen zum Schmunzeln und Nachdenken anregt.
Genial gelesen von Katharina Thalbach, die mit ihrer einzigartigen Stimme die verschiedenen Charaktere besonders gut zur Geltung bringt.

„Ein Buch mit viel Schwung, viel Humor und einer bewegenden Portion Geschichte“

Marcus Lehmann, Thalia-Buchhandlung Röhrsdorf

Georgine, eine Frau um die 40, hat einen ungewöhnlichen Beruf: Sie ist Autorin eines Fachmagazins für Klebstoffe. Sie selbst hat allerdings Schwierigkeiten, ihr Leben zusammenzuhalten: Ihr Sohn hat eine Passion für Weltuntergangsszenarien und von ihrem Mann hat sie sich eben erst getrennt.
Beim Entrümpeln seiner Sachen trifft sie die
Georgine, eine Frau um die 40, hat einen ungewöhnlichen Beruf: Sie ist Autorin eines Fachmagazins für Klebstoffe. Sie selbst hat allerdings Schwierigkeiten, ihr Leben zusammenzuhalten: Ihr Sohn hat eine Passion für Weltuntergangsszenarien und von ihrem Mann hat sie sich eben erst getrennt.
Beim Entrümpeln seiner Sachen trifft sie die alte Dame Mrs. Saphiro, die in einem in die Jahre gekommenen Gemäuer mit vier Katzen lebt.
Zwischen den beiden ungleichen Frauen entwickelt sich eine besondere Freundschaft und nach und nach erfährt Georgine über die bewegenden Erfahrungen von Mrs. Saphiro und ihrem verstorbenen Mann: Beide waren Juden im Widerstand gegen die deutschen Besatzer in Osteuropa während des zweiten Weltkriegs.

Diese Geschichte zieht einen in einer angenehmen aber flotten Geschwindigkeit mit; man mag es kaum mehr weglegen!
Oftmals laut lachend, jedoch auch manchmal fast zu Tränen gerührt, fängt man schnell selbst an freundschaftliche Gefühle für die vielen gescheiterten Persönlichkeiten in "Das Leben kleben" zu empfinden.
Ist das Buch dann - leider - zu Ende gelesen, bleibt dieses Gefühl: Das hinter jedem verschrobenen Mitbürger auf der Straße auch eine bewegende Geschichte stecken kann.

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Kundenbewertungen


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das Leben kleben
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 28.01.2016

Georgie Sinclair ist Schriftstellerin, sie schreibt - erfolglos - an einem Roman über romantische Liebe. Seitdem sie ihren Mann Rip aus dem Haus geworfen hat und sie nicht mehr von ihm finanziell unterstützt wird, hat sie einen Job zur Erstellung von Werbebroschüren für Klebemittel übernommen. Es ist nicht das... Georgie Sinclair ist Schriftstellerin, sie schreibt - erfolglos - an einem Roman über romantische Liebe. Seitdem sie ihren Mann Rip aus dem Haus geworfen hat und sie nicht mehr von ihm finanziell unterstützt wird, hat sie einen Job zur Erstellung von Werbebroschüren für Klebemittel übernommen. Es ist nicht das wovon sie träumt, aber damit kann sie so leidlich überleben. Denn da ist ja auch noch Ben, ihr pubertierender Sohn, der die eine Hälfte der Woche bei ihr und die andere bei ihrem Mann lebt. Ben, der ein plötzliches Interesse an der Bibel entwickelt, sich für spirituelle Dinge interessiert und meint, der Weltuntergang stehe kurz bevor. Bei der Schnäppchenjagd nach abgelaufenen Lebensmitteln treffen Georgie und Naomi Shapiro aufeinander. Sie stellen fest, das sie in der gleichen Straße und so wird Georgie zu einem Essen bei Naomi eingeladen. Naomi ist nicht nur alt und verschroben, genauso lebt sie auch, in einem altersschwachen und verdreckten viktorianischem Haus. Das Fischessen aus schon lange abgelaufenen Lebensmitteln ist jedoch eine Freude für die sieben dort lebenden Katzen. Plötzlich erhält Georgie eine Nachricht aus dem Krankenhaus: Naomi ist gestürzt und Georgie wurde als nächste Angehörige ausgegeben. Naomi darf nur dann zurück in ihr Haus, wenn dieses wieder bewohnbar wird. Im Baumarkt trifft sie auf Ali, der ihr seine Hilfe anbietet. Naomi ist Jüdin, Ali Palästinenser, der auch noch seine beiden Neffen als Hilfsarbeiter engagiert. Beim Durchstöbern des Hauses findet Georgie seltsame Briefe und Fotos. Wer ist Naomi wirklich? Das Leben Kleben ist nicht nur der Romantitel, auch die Geschichten um Georgie Sinclair sind aneinander geklebt. Es geht um eine Reihe von Liebesgeschichten, von Weltuntergangsstimmung, vom Leiden der Juden und Palästinenser, von Immobilienhaien, nach einem selbstbestimmten Leben im Alter, der tägliche kleine Kampf ums Überleben und die Hoffnung auf Frieden. Die verschiedenen Handlungsstränge wurden geschickt miteinander verklebt, doch das Ende ist nach meinem Geschmack zu dick aufgetragen, es gibt nur noch eitel Sonnenschein. Das plötzlich alle Probleme beseitigt sind ist mir zu realitätsfern.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Leichte Lektüre mit Tiefgang
von Heike Echternkamp aus Hof am 09.04.2010
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Seit Marina Lewyckas "Die kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch" bewundere ich ihren Schreibstil. Sie schafft es, Geschichten leicht und unterhaltsam zu erzählen und gleichzeitig interessante und mitunter ernste Themen zu vermitteln. In ihrem neuen Roman "Das Leben kleben" erzählt Marina Lewycka die Geschichte von Georgie Sinclair, Ende 40, frisch... Seit Marina Lewyckas "Die kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch" bewundere ich ihren Schreibstil. Sie schafft es, Geschichten leicht und unterhaltsam zu erzählen und gleichzeitig interessante und mitunter ernste Themen zu vermitteln. In ihrem neuen Roman "Das Leben kleben" erzählt Marina Lewycka die Geschichte von Georgie Sinclair, Ende 40, frisch getrennt, und Naomi Shapiro, einer alten, geheimnisvollen, jüdischen Dame, die in Georgies Nachbarschaft in einem baufälligen Haus lebt. Es geht um Freundschaft, selbstbestimmtes Leben im Alter, den Konflikt zwischen Juden und Arabern, das Zusammenleben mit pubertierenden Jugendlichen und schließlich den Klebstoff, der menschliche Bindungen hält. Absolut unterhaltsam und lesenswert!

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Wunderbar!!!
von Monika Schulte aus Hagen am 27.03.2010
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Als ich das Cover sah, habe ich erst gedacht, es würde sich um einen typischen Frauenroman handelt. Weit gefehlt! Es ist ein wunderbarer Roman über die Liebe, die Freundschaft und die Überwindung von Feindschaft. Da ist Georgie, die für ein Klebstoffmagazin schreibt und die ihren Mann vor die... Als ich das Cover sah, habe ich erst gedacht, es würde sich um einen typischen Frauenroman handelt. Weit gefehlt! Es ist ein wunderbarer Roman über die Liebe, die Freundschaft und die Überwindung von Feindschaft. Da ist Georgie, die für ein Klebstoffmagazin schreibt und die ihren Mann vor die Tür gesetzt hat und ihr Sohn Ben, der die meiste Zeit auf dubiosen angeblich christlichen Seiten im Internet surft, bis er zusammenbricht. Und dann tritt Mrs Shapiro in ihr Leben, eine schrullige alte jüdische Dame, die in der Nachbarschaft in einem herunter gekommenen und dreckigen Haus mit ihren sieben Katzen wohnt. Zwei völlig unterschiedliche Frauen und doch entsteht eine einzigartige und wunderbare Freundschaft. Wir lernen Georgie besser kennen, die ihren Mann noch immer liebt und gewinnen Einblick in Mrs Shapiros Leben. Und dann ist da noch Mr Ali, der „Paki“. Mir persönlich hat auch sehr gut gefallen, wie die Autorin den Konflikt zwischen Juden und Palästinensern aufnimmt und wie ihre Figuren schließlich ihren persönlichen Konflikt lösen. Irgendwie witzig auch, wie die Autorin immer wieder auf Klebstoff zu sprechen kommt, der die Figuren zusammenbringt bzw. zusammenhält. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen!

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Das Leben kleben
von Eva Schmidt aus Düsseldorf, Arcaden am 21.08.2010
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

"Ein bezauberndes, witziges, berührendes Buch" schreibt die `The Irish Time´ und das finde ich sehr gut getroffen. Georgie Sinclair trifft eines Tages auf die alleinlebende, sehr alte und eigenartige Mrs. Shapiro. Sie freunden sich langsam an und Georgie erfährt einiges aus dem geheimnisvollen Leben von Mrs. Shapiro. (An dieser Stelle... "Ein bezauberndes, witziges, berührendes Buch" schreibt die `The Irish Time´ und das finde ich sehr gut getroffen. Georgie Sinclair trifft eines Tages auf die alleinlebende, sehr alte und eigenartige Mrs. Shapiro. Sie freunden sich langsam an und Georgie erfährt einiges aus dem geheimnisvollen Leben von Mrs. Shapiro. (An dieser Stelle möchte ich nicht zu viel verraten!) Nach einem Sturz liegt Mrs. Shapiro im Krankenhaus und bittet Georgie, sich im ihr halb verfallenes Haus und ihre Katzen zu kümmern. Und somit stößt Georgie auf einige interessante Menschen, Geschichten und Umstände. Einfach nett, mit sehr charmanten Figuren!

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Intensive Gerüche
von Stefanie Strachotta aus Berlin am 18.08.2010
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Als Georgie Mrs. Shapiro kennenlernt, bemerkt sie, dass Mrs.Shapiro reif und furzig wie alter Käse mit einem Hauch Chanel No. 5 riecht. Und für Mrs. Shapiro sieht Georgie auf dem Kopf genauso aus, wie ein Schaf um den Popo. Und trotzdem, beide mögen sich und werden langsam abhängig voneinander.... Als Georgie Mrs. Shapiro kennenlernt, bemerkt sie, dass Mrs.Shapiro reif und furzig wie alter Käse mit einem Hauch Chanel No. 5 riecht. Und für Mrs. Shapiro sieht Georgie auf dem Kopf genauso aus, wie ein Schaf um den Popo. Und trotzdem, beide mögen sich und werden langsam abhängig voneinander. Sehr schön und interessant ist auch die Einbindung des Konflikts zwischen Palästinensern und Israelis. Und das Cover ist –wie immer- großartig. Ein warmherziges, anspruchsvolles und witziges Vergnügen!

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Marina Lewycka hat einen unglaublich humorvollen Schreibstil. Ihr neues Buch "Das Leben kleben" ist ein buntes Gemisch aus einer Familiengeschichte, Nachbarschaftshilfe mit absurden Folgen und politischen Vorurteilen. Das Buch ist tiefgründig, mit der richtigen Portion schwarzen Humor. Wenn sie nach guter Unterhaltung suchen, dann sind sie bei "das Leben... Marina Lewycka hat einen unglaublich humorvollen Schreibstil. Ihr neues Buch "Das Leben kleben" ist ein buntes Gemisch aus einer Familiengeschichte, Nachbarschaftshilfe mit absurden Folgen und politischen Vorurteilen. Das Buch ist tiefgründig, mit der richtigen Portion schwarzen Humor. Wenn sie nach guter Unterhaltung suchen, dann sind sie bei "das Leben kleben" von Marina Lewycka richtig. Und sind Sie damit durch, dann nehmen sie die älteren Titel in Angriff. Genau so witzig, genau so klug.

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Klebstoff und Phantomscheißer
von einer Kundin/einem Kunden am 28.05.2010
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Ein sehr schönes Buch ist Marina Lewycka gelungen. Die Geschichte von Georgie Sinclair und der alten Mrs. Shapiro ist unterhaltsam und trotzdem tiefgründig. Georgies Job bei einem Fachmagazin für Klebstoffe langweilt sie sehr, bringt aber das zum Leben notwendige Geld ein. Vor allem, nachdem sie ihren Mann rausgeschmissen hat... Ein sehr schönes Buch ist Marina Lewycka gelungen. Die Geschichte von Georgie Sinclair und der alten Mrs. Shapiro ist unterhaltsam und trotzdem tiefgründig. Georgies Job bei einem Fachmagazin für Klebstoffe langweilt sie sehr, bringt aber das zum Leben notwendige Geld ein. Vor allem, nachdem sie ihren Mann rausgeschmissen hat ist es recht schwierig geworden. Aber Mrs Shapiro, die sie kennenlernt, als diese den Container mit den Habseligkeiten von Georgies Mann durchsucht, bringt ordentlich Action in Georgies Leben. Und die Katzen von Mrs. Shapiro, darunter auch der "Phantomscheißer" sowie habgierige Sozialarbeiterinnen, charmante Immobilienhaie, drei Palästinenser, ein Jude und Georgies Chef lassen Georgie und uns sehr viel über Beziehungen erfahren, menschliche, tierische und die zwischen Völkern.

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Feingefühl und Witz!
von Tina Bauer aus Essingen am 20.04.2010
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Georgina ist am Ende. Sie hat ihren Mann rausgeschmissen und lernt beim Entsorgen seiner noch vorhandenen Möbel- und Kleidungsstücke eine alte Dame kenne, die gerade ihren gemieteten Müllcontainer durchwühlt. Naomi, die verrückte Lady lädt daraufhin Georgie zu einem Abendessen ein, welches alles verändert. Naomi lebt allein in einem halb... Georgina ist am Ende. Sie hat ihren Mann rausgeschmissen und lernt beim Entsorgen seiner noch vorhandenen Möbel- und Kleidungsstücke eine alte Dame kenne, die gerade ihren gemieteten Müllcontainer durchwühlt. Naomi, die verrückte Lady lädt daraufhin Georgie zu einem Abendessen ein, welches alles verändert. Naomi lebt allein in einem halb verfallenen Haus mit sieben Katzen. Es stinkt fürchterlich und alles macht einen verfallenen und ungepflegten Eindruck. Doch das ist Georgie egal, denn die alte Dame versteht das Leid um ihre Ehe. Eine wunderbare Freundschaft wächst heran und mit dabei sind noch 3 Araber, ein zurückgekehrter Jude, Georgies Boss und die Familien aller inklusive der sieben Katzencharaktere. Das Wort Phantomscheißer hat es mir besonders angetan! Lewycka erzählt den Menschen einfühlsam, wie schlimm die Einsamkeit im Alter sein kann und schildert bewegt, welche Schicksale die Menschen um den zweiten Weltkrieg erlebt haben. Nie habe ich den Konflikt der Israelis und den Palästinensern so klar und belegt erfahren.

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Buchtipp!
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“Das Leben kleben” von Marina Lewycka wird aus der Sicht einer soeben verlassenen Frau erzählt. Georgie wirft ihren Mann hinaus, und er geht wirklich. Damit hatte sie nicht gerechnet. Durch Zufall lernt sie eine ältere Dame kennen – ob diese aber die Bezeichnung Dame verdient hat? Mrs. Shapiro ist... “Das Leben kleben” von Marina Lewycka wird aus der Sicht einer soeben verlassenen Frau erzählt. Georgie wirft ihren Mann hinaus, und er geht wirklich. Damit hatte sie nicht gerechnet. Durch Zufall lernt sie eine ältere Dame kennen – ob diese aber die Bezeichnung Dame verdient hat? Mrs. Shapiro ist Jüdin, lebt alleine in einem Haus und geht auf Lebensmittel-Schnäppchenjagd im Supermarkt. Georgie beginnt viel Zeit mir ihr zu verbringen, wodurch sie neue Bekanntschaften macht und viel über das Leben lernt. Ganz wichtig ist, dass man das Buch nicht mit einem Frauenroman verwechselt. Nach dieser Beschreibung erwartet man wahrscheinlich eine dieser typischen Geschichten, die davon erzählen, wie eine Frau mit einer Trennung umgeht. Dieses Buch ist anders. Natürlich liest man von der Trennung, aber eigentlich geht es um Konflikte und Frieden – nicht nur bezogen auf Beziehung, sondern auf die gesamte Gesellschaft. Georgie befasst sich unter anderem intensiv mit dem Konflikt zwischen Israeli und Palästinensern. Mir hat “Das Leben kleben” ausgesprochen gut gefallen und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Die Sprache ist flüssig, was das Lesen sehr entspannend macht. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet. Man kann sich gut in sie hinein versetzen und entwickelt rasch Sympathien für sie. Vor allem Georgie und Mrs. Shapiro sind mir sehr ans Herz gewachsen. Anfangs hat es mich nur etwas gestört, dass ich den Namen Georgie immer mit einem Mann assoziiert habe, doch im Nachhinein betrachtet, ist das eigentlich vollkommener Blödsinn. In meinen Augen schafft es die Autorin, ernste und lustige Themen sehr gut miteinander zu verbinden. Das Buch regt zum Nachdenken an, bringt die Leser zum Lachen und Weinen. Man erfährt vielleicht Neues über den Nahost-Konflikt, oder über religiöse Verschwörungen, gleichzeitig aber lacht man über Georgies Beziehungsprobleme. Das Buch hat eine klare Botschaft: Egal, um welche Art von Konflikt es sich handelt, es gibt immer eine Lösung und einen Weg dorthin. Besonders gut gefällt mir auch das Cover des Buches, es hat etwas Besonderes. Um noch ein Wort zum Titel zu verlieren: Georgie schreibt für ein Klebstoffmagazin. Dabei stellt sie fest, wie ähnlich sich die Zusammensetzungen von Klebstoffen und Beziehungen doch sind. Für mich handelt es sich um einen klaren Buchtipp. Ich möchte auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin lesen.

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Like glue
von Kayla am 18.12.2011
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Zum Inhalt: Leute, die Schallplatten mit Werken großer Komponisten wegwerfen, sind in den Augen von Naomi Shapiro Barbaren und Kulturbanausen. Also fischt Naomi einige Platten aus dem Mülleimer von Georgie,die ihrerseits das Hab und Gut ihres (Ex)mannes Rip entsorgte. So weit, so gut. Georgie versucht, die vermeintlichen Scherben ihres Lebens zu... Zum Inhalt: Leute, die Schallplatten mit Werken großer Komponisten wegwerfen, sind in den Augen von Naomi Shapiro Barbaren und Kulturbanausen. Also fischt Naomi einige Platten aus dem Mülleimer von Georgie,die ihrerseits das Hab und Gut ihres (Ex)mannes Rip entsorgte. So weit, so gut. Georgie versucht, die vermeintlichen Scherben ihres Lebens zu kitten - im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Am Ende ist sie reich an Erfahrungen. Kritik: Der Autorin Lewycka ist es abermals gelungen, einen tollen Roman zu lancieren. Ihr Erstling " A short history of tractors in Ukrainian" verband die Geschichte eines Emigrantenkindes mit Historischem . Darüber hinaus wurde ein Geschwisterkonflikt und ein Generationenproblem beleuchtet.Auch der Roman "Das Leben kleben" befasst sich mit den Themen Familie & Vergangenheit. Zerfall der Kernfamilie und Freunde als "gewählte" Familie. Die Shoah steht für Vergangenheit& Historisches. Doch auch der Nahostkonflikt wird thematisiert. Vom Stil her ist Lewyckas Roman ein Patchworkroman - der Roman liest sich ausgezeichnet. Sehr amüsant sind auch die Kapitelüberschriften (Polymere!). Technisch angehauchte Überschriften alternieren mit nicht-technischen Titeln. Fazit: Das Buch weist lustige Passagen auf. Bei aller Situationskomik gleitet der plot jedoch nie ins Klamaukhafte ab.Die schrulligen Figuren erinnern an die Charaktere in Zadie Smith' Roman "White Teeth". Wer die Exzentrik der Figuren in "White Teeth" mochte, könnte auch Gefallen an "Das Leben kleben" finden. Der Roman ist vielschichtig, obschon sich der Leser anfangs in Geduld üben muss.

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Sehr schönes Buch
von Jones79 am 29.10.2011
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ich muß zugeben, beim Stöbern im Landen hätte ich dieses Buch wohl nicht zur Hand genommen. Cover und Titel lassen doch eher ein Selbsthilfe-Ratgeber vermuten. Aber schon beim Lesen der Leseprobe war ich positiv überrascht, und auch die weitere Entwicklung des Buches hat mich nicht enttäuscht. Mit einer besonderen... Ich muß zugeben, beim Stöbern im Landen hätte ich dieses Buch wohl nicht zur Hand genommen. Cover und Titel lassen doch eher ein Selbsthilfe-Ratgeber vermuten. Aber schon beim Lesen der Leseprobe war ich positiv überrascht, und auch die weitere Entwicklung des Buches hat mich nicht enttäuscht. Mit einer besonderen Mischung aus Humor und Melancholie erzählt das Buch von einer eher zufälligen Freundschaft zwischen zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Georgie Sinclair, die bei einem Klebstoff-Fachmagazin arbeitet und sich frisch von ihrem Ehemann getrennt hat und der Jüdin Mrs Shapiro, die eine richtige „Schnäppchenjägerin“ ist und mit ihren sieben Katzen in einer alten heruntergekommenen Villa lebt. Neben dieser „Hauptgeschichte“ wird der Leser mit zahlreichen kleinen Nebengeschichen unterhalten, die jedoch alle irgendwie zusammenzukleben scheinen und das Buch erst richtig interessant machen. So entführt uns Marina Lewycka z.B. in die Zeit des Nationalsozialismus und zum Beginn der Geschichte des Konfliktes zwischen Palästina und Israel. Also - ein wirklich absolut lesenswertes, tolles, gut geschriebenes Buch, mit vielen unterschiedlichen Menschen, über Freundschaft und jahrelanger Feindschaft, über Liebe, Intriegen, Gier aber auch selbstlose Nächstenhilfe (hätte ich dem Buch von außen gar nicht zugetraut)

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Mit einem Container fing alles an...
von einer Kundin/einem Kunden aus Moers am 21.11.2010
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

… und die frisch von ihrem Mann getrennte Georgie Sinclair trifft auf die etwas eigentümliche ältere Dame Naomi Shapiro. Bald lernen die sehr unterschiedlichen Frauen sich kennen und schätzen. Als Naomi aufgrund eines Unfalls in ein Krankenhaus kommt, springt Georgie ein und kümmert sich um ihr Haus und die... … und die frisch von ihrem Mann getrennte Georgie Sinclair trifft auf die etwas eigentümliche ältere Dame Naomi Shapiro. Bald lernen die sehr unterschiedlichen Frauen sich kennen und schätzen. Als Naomi aufgrund eines Unfalls in ein Krankenhaus kommt, springt Georgie ein und kümmert sich um ihr Haus und die dazugehörigen sieben Katzen. In Abwesenheit der älteren Dame stößt Georgie auf ein Geheimnis in Naomis Vergangenheit und versucht, dem auf den Grund zu gehen. Währenddessen hält die Abteilung für Soziales des Krankenhauses, in dem Naomi liegt, Naomi für nicht in der Lage, allein in ihrem Haus wohnen zu bleiben und möchte, dass das Haus verkauft wird und Naomi in einem Pflegeheim unterkommt. Das gilt es zu verhindern. Dabei wird Georgie tatkräftig von dem Palästinenser Mr. Ali und seinem Neffen sowie dessen Freund unterstützt. Der Roman „Das Leben kleben“ beinhaltet zum Teil sehr kurze, durchnummerierte und mit Überschriften versehene Kapitel. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen. Der Inhalt dieses Buches besteht nicht aus „leichter Kost“. Marina Lewycka beschreibt u. a. die Situation der Juden im zweiten Weltkrieg, den Konflikt zwischen Juden und Palästinensern sowie einen Jugendlichen, der vom kurz bevorstehenden Weltuntergang überzeugt ist. Immer wieder kommt es zwischen den verschiedenen Charakteren des Buches aufgrund deren unterschiedlicher Religionen zu kleineren Konflikten, die dem Leser aber gute Einblicke in verschiedene Kulturen gewähren. Wie das Buch ausgeht wird natürlich an dieser Stelle nicht verraten, aber mir hat es sehr gut gefallen. Die Idee, zu dieser Geschichte permanent Parallelen zum Klebstoff herzustellen, ist sehr außergewöhnlich und auch besonders zu Beginn gewöhnungsbedürftig. Für meinen Geschmack bleibt die Spannung oft auf der Strecke, was die Handlung betrifft. Aufgrund dessen habe ich mir überlegt, ob ich drei oder vier Sterne vergebe. Da man allerdings merken konnte, dass dieser Roman mit viel Wärme geschrieben wurde, gebe ich hierfür vier Sterne.

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Eine lebendige und unterhaltsame Geschichte
von Silke Härtner aus Reutlingen am 24.08.2010
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Georgie Sinclair, Redakteurin einer Fachzeitschrift und soeben von ihrem Mann getrennt, trifft zufällig ihre 80-jährige exzentrische Nachbarin. Als diese ins Krankenhaus muss kümmert sich Georgie um das baufällige Haus und so entsteht zwischen den beiden Frauen eine wunderbare Freundschaft. Es lohnt sich dieses witzige und zauberhafte Buch zu lesen.... Georgie Sinclair, Redakteurin einer Fachzeitschrift und soeben von ihrem Mann getrennt, trifft zufällig ihre 80-jährige exzentrische Nachbarin. Als diese ins Krankenhaus muss kümmert sich Georgie um das baufällige Haus und so entsteht zwischen den beiden Frauen eine wunderbare Freundschaft. Es lohnt sich dieses witzige und zauberhafte Buch zu lesen.

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Witzig wie alle Vorgänger auch!
von einer Kundin/einem Kunden am 01.07.2010
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Eine skurrile Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei Frauen. Die eine arbeitet in einer Fabrik und die andere ist eine ältere Dame deren Haus renoviert werden muß.

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der richtige Halt
von sternthaler75 aus Hannover am 16.04.2010
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Die Handlung spielt in London zur heutigen Zeit, aber eigentlich geht es viel um alte Zeiten. Genauer gesagt, um die alten Zeiten von Naomi Shapiro. Sie lebt allein mit einigen Katzen in einem riesigen alten Haus und kommt mit dem Alltag einfach nicht mehr so gut zurecht, will dies... Die Handlung spielt in London zur heutigen Zeit, aber eigentlich geht es viel um alte Zeiten. Genauer gesagt, um die alten Zeiten von Naomi Shapiro. Sie lebt allein mit einigen Katzen in einem riesigen alten Haus und kommt mit dem Alltag einfach nicht mehr so gut zurecht, will dies aber nicht wahrhaben. Und eines Tages lernt sie Georgie kennen, eine Frau im mittleren Alter. Sie hat 2 erwachsene Kinder und ihr Mann ist gerade ausgezogen. Im Laufe dieses Buches lernen wir beide näher kennen, und ihre bisherige Lebens- und Liebesgeschichte. Doch an der Geschichte von Naomi stimmt etwas nicht, und Georgie versucht, hinter ihr Geheimnis zu kommen. Dabei verbindet sie die Zusammenhänge häufig mit ihrem beruflichen Tun; sie schreibt über die verschiedensten Klebstoffe. Insgesamt ein schönes Buch, die Handlung hat mir gut gefallen. Die Kombination aus alter und neuer Zeit von Naomi und Georgie ist gut gestaltet, die Charakter der beiden sehr unterschiedlichen Frauen wunderbar dargestellt. Und es geht nicht nur um die eigenen, sondern auch um weltliche und politische Probleme, um jüdische Flüchtlinge, um palästinensische Vertriebene, um verletzten Stolz... und um die Chance, miteinander auszukommen, obwohl alles so verschieden ist.

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Geklebte und natürliche Verbindungen
von Toschi3 aus Königswinter am 05.04.2010
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Georgie hat es geschafft: sie hat ihren ewig nörgelnden, überarbeiteten Mann vor die Tür gesetzt. Nun kann sie sich ihrem neuen Leben widmen. Zum Beispiel der alten Dame Naomi von nebenan, die den Sperrmüll durchwühlt und in einem alten baufälligen Haus wohnt. Es entwickelt sich eine zarte Freundschaft, die... Georgie hat es geschafft: sie hat ihren ewig nörgelnden, überarbeiteten Mann vor die Tür gesetzt. Nun kann sie sich ihrem neuen Leben widmen. Zum Beispiel der alten Dame Naomi von nebenan, die den Sperrmüll durchwühlt und in einem alten baufälligen Haus wohnt. Es entwickelt sich eine zarte Freundschaft, die schon bald auf die Probe gestellt wird. Was als typischer Frauenroman beginnt (ich brauche keinen Mann und komme auch so erfolgreich durchs Leben) geht schnell über in eine recht anspruchsvolle Geschichte, die davon handelt, wie man menschliche Bindungen hegt und pflegt, über seinen eigenen Schatten springt und auch Beziehungen flickt, die unter einem schlechten Stern stehen. Mit einem angenehmen Schreibstil führt uns die Autorin nicht nur nach London sondern auch in die schwierige Vergangenheit Israels und das belastete Miteinander von Juden und Arabern, armen Menschen und Immobilienhaien, getrennten Partnern, gestressten Eltern und pubertierenden Teenagern. Die handelnden Personen sind mit typischen Charakteren verbunden, entwickeln den richtigen Tiefgang und bauen schnell Sympathien und Antipathien auf. Es klingt fast zu viel, aber die Autorin schafft es geschickt und mit sehr sensibler Art, diese verschiedenen Schicksale miteinander zu verweben. Die angenehm kurzen Kapitel erleichtern das Lesen noch mehr. Zwischendurch fühlte sich das Buch etwas lang an, aber am Ende bleibt nicht das Gefühl, Zeit mit der Geschichte verloren zu haben. Ein wundervoller, sensibler Roman, der zum Nachdenken aber auch zum Lachen anregt und einem angenehme Lesestunden bereitet.

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Geklebte und natürliche Verbindungen
von Toschi3 aus Königswinter am 05.04.2010
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Georgie hat es geschafft: sie hat ihren ewig nörgelnden, überarbeiteten Mann vor die Tür gesetzt. Nun kann sie sich ihrem neuen Leben widmen. Zum Beispiel der alten Dame Naomi von nebenan, die den Sperrmüll durchwühlt und in einem alten baufälligen Haus wohnt. Es entwickelt sich eine zarte Freundschaft, die... Georgie hat es geschafft: sie hat ihren ewig nörgelnden, überarbeiteten Mann vor die Tür gesetzt. Nun kann sie sich ihrem neuen Leben widmen. Zum Beispiel der alten Dame Naomi von nebenan, die den Sperrmüll durchwühlt und in einem alten baufälligen Haus wohnt. Es entwickelt sich eine zarte Freundschaft, die schon bald auf die Probe gestellt wird. Was als typischer Frauenroman beginnt (ich brauche keinen Mann und komme auch so erfolgreich durchs Leben) geht schnell über in eine recht anspruchsvolle Geschichte, die davon handelt, wie man menschliche Bindungen hegt und pflegt, über seinen eigenen Schatten springt und auch Beziehungen flickt, die unter einem schlechten Stern stehen. Mit einem angenehmen Schreibstil führt uns die Autorin nicht nur nach London sondern auch in die schwierige Vergangenheit Israels und das belastete Miteinander von Juden und Arabern, armen Menschen und Immobilienhaien, getrennten Partnern, gestressten Eltern und pubertierenden Teenagern. Die handelnden Personen sind mit typischen Charakteren verbunden, entwickeln den richtigen Tiefgang und bauen schnell Sympathien und Antipathien auf. Es klingt fast zu viel, aber die Autorin schafft es geschickt und mit sehr sensibler Art, diese verschiedenen Schicksale miteinander zu verweben. Die angenehm kurzen Kapitel erleichtern das Lesen noch mehr. Zwischendurch fühlte sich das Buch etwas lang an, aber am Ende bleibt nicht das Gefühl, Zeit mit der Geschichte verloren zu haben. Ein wundervoller, sensibler Roman, der zum Nachdenken aber auch zum Lachen anregt und einem angenehme Lesestunden bereitet.

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Geklebte und natürliche Verbindungen
von Toschi3 aus Königswinter am 05.04.2010
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Georgie hat es geschafft: sie hat ihren ewig nörgelnden, überarbeiteten Mann vor die Tür gesetzt. Nun kann sie sich ihrem neuen Leben widmen. Zum Beispiel der alten Dame Naomi von nebenan, die den Sperrmüll durchwühlt und in einem alten baufälligen Haus wohnt. Es entwickelt sich eine zarte Freundschaft, die... Georgie hat es geschafft: sie hat ihren ewig nörgelnden, überarbeiteten Mann vor die Tür gesetzt. Nun kann sie sich ihrem neuen Leben widmen. Zum Beispiel der alten Dame Naomi von nebenan, die den Sperrmüll durchwühlt und in einem alten baufälligen Haus wohnt. Es entwickelt sich eine zarte Freundschaft, die schon bald auf die Probe gestellt wird. Was als typischer Frauenroman beginnt (ich brauche keinen Mann und komme auch so erfolgreich durchs Leben) geht schnell über in eine recht anspruchsvolle Geschichte, die davon handelt, wie man menschliche Bindungen hegt und pflegt, über seinen eigenen Schatten springt und auch Beziehungen flickt, die unter einem schlechten Stern stehen. Mit einem angenehmen Schreibstil führt uns die Autorin nicht nur nach London sondern auch in die schwierige Vergangenheit Israels und das belastete Miteinander von Juden und Arabern, armen Menschen und Immobilienhaien, getrennten Partnern, gestressten Eltern und pubertierenden Teenagern. Die handelnden Personen sind mit typischen Charakteren verbunden, entwickeln den richtigen Tiefgang und bauen schnell Sympathien und Antipathien auf. Es klingt fast zu viel, aber die Autorin schafft es geschickt und mit sehr sensibler Art, diese verschiedenen Schicksale miteinander zu verweben. Die angenehm kurzen Kapitel erleichtern das Lesen noch mehr. Zwischendurch fühlte sich das Buch etwas lang an, aber am Ende bleibt nicht das Gefühl, Zeit mit der Geschichte verloren zu haben. Ein wundervoller, sensibler Roman, der zum Nachdenken aber auch zum Lachen anregt und einem angenehme Lesestunden bereitet.

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Freundschaft
von Nilly am 19.03.2010
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

In dem Buch "Das leben Kleben" lernen sich wir 2 unterschiedliche Frauen kennen. Zum einen die niedergeschlagene Georgie Sinclair und zum anderen die alte Mrs. Shapiro. Zwei Frauen - zwei Geschichten, die sich unverhofft treffen. Eine besondere Freundschaft entsteht. Georgie wird von ihrem Mann verlassen und an ihren Sohn Ben... In dem Buch "Das leben Kleben" lernen sich wir 2 unterschiedliche Frauen kennen. Zum einen die niedergeschlagene Georgie Sinclair und zum anderen die alte Mrs. Shapiro. Zwei Frauen - zwei Geschichten, die sich unverhofft treffen. Eine besondere Freundschaft entsteht. Georgie wird von ihrem Mann verlassen und an ihren Sohn Ben kommt sie einfach nicht mehr heran. Der Job als Autorin bei einer Kleber-Fachzeitschrift hält Georgie finanziell über Wasser. Der Wein ist ein guter Freund geworden. Traurig und niedergeschlagen versucht sie ihr Leben zu kleben. Da lernt sie Mrs. Shapiro kennen. Die alte Dame wohnt mich 7 Katzen in einem völlig verdrecktem und heruntergekommenen Haus. Sie ist nicht im Jetzt angekommen, sondern lebt in ihrer glänzenden Vergangenheit. Als Mrs. Shapiro ins Krankenhaus muss, kämpft Georgie für das Haus und die Selbstständigkeit der schrulligen Dame. Außerdem ist da noch ein Geheimnis. Georgie ist neugierig. Die 2 Frauen erzählen sich ihre Lebensgeschichten. Mrs. Shapiro zeigt Einblicke in das Grauen der Judenverfolgung und wie es ihrem Mann und dessen Familie ergangen ist. Georgie erzählt die Geschichte ihrer großen Liebe. Gesucht und gefunden - mit Hilfe, Verständnis und Nächstenliebe scheinen beide Leben wieder lebenswerter zu sein. Diese Botschaft ist fantastisch geglückt! Da könnte man meinen: langweilig und überholt! Überhaupt nicht. Ich hatte mit den beiden Ladies viel Spaß. Dennoch gibt es auch traurige Passagen mit Tiefgang. Die wohl für immer bestehende Feindschaft zwischen Juden und Palästinensern wird ebenfalls aufgegriffen. Den Bezug zu Klebstoffen und chemischen Reaktionen im Vergleich mit dem Leben finde ich äußerst gelungen. Die wortgewandte Autorin hat eine liebenswerte Art, die Problematik der Gesellschaft in eine interessante und kurzweilige Geschichte zu packen. Daumen hoch!

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