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Das Mädchen aus Apulien

Roman

(2)

Die junge Pandolfina, Tochter einer Sarazenen-Prinzessin und eines apulischen Grafen, sucht Zuflucht am Hof des Staufer-Kaisers Friedrich II.. Sie steht nach dem Tod ihres Vaters allein auf der Welt da und muss sich ihres Nachbarn erwehren, der die väterliche Burg gewaltsam in seinen Besitz gebracht hat und das Mädchen zur Heirat zwingen will. Der Staufer Friedrich, der zu jener Zeit vom Papst gebannt war, zögert zunächst aus politischen Gründen, nimmt sie aber dann doch in seinen Haushalt auf: Nachdem sie ihm im Heiligen Land das Leben gerettet hat, ermöglicht er es ihr, als eine der ersten Frauen in Salerno Medizin zu studieren.
Dann aber verschlägt das Schicksal sie aus dem warmen Italien nach Deutschland, wo sie um ihr Leben und ihr Glück kämpfen muss.
Der neue große historische Roman des Bestseller-Autoren-Paars Iny Lorentz um Friedrich II., der im 13. Jahrhundert in Italien zu einer der größten Persönlichkeiten seiner Zeit wurde.
Der Staufer-Kaiser Friedrich II. ging als »Stupor Mundi«, als das Staunen der Welt, in die Geschichte ein. Er zählt noch heute zu den faszinierendsten und bewegendsten Gestalten der europäischen Geschichte und regte nicht nur die Phantasie seiner Zeitgenossen, sondern auch zahlreicher Chronisten und Schriftsteller an.

Rezension
"Ein abenteuerlicher Schmöker, der bestens dazu geeignet ist, an langen Winterabenden in die vergangenen Zeiten abzutauchen und sich von hinreißenden Figuren in den Bann ziehen zu lassen." Krimi und mehr, 20.11.2016
Portrait
Iny Lorentz ist ein Synonym des Autorenehepaares Ingrid Klocke und Elmar Wohlrath, die historische Romane schreiben. Ingrid Klocke wurde 1949 in Köln geboren, machte nach der Schule eine Ausbildung zur Arzthelferin und holte ihr Abitur auf der Abendschule nach. Danach wollte sie Medizin studieren, musste aufgrund mangelnder finanzieller Reserven aber abbrechen und sich neu orientieren. Dann ließ sie sich zur Programmiererin ausbilden, zog nach München und arbeitete in einer großen Versicherung als EDV- Spezialistin. Dort lernte sie ihren Mann Elmar Wohlrath kennen. Er stammt aus Franken und wuchs auf in einem kleinen Bauerndorf mit fünf Höfen auf. Beide haben das Interesse und die Begeisterung fürs Schreiben schon früh entdeckt: schon als Schüler begann Elmar zu schreiben, ebenso wie seine Frau Ingrid. Beide veröffentlichten frühe Werke in den Fan- Zeitschriften eines SF- Clubs und wurden vom Verleger angesprochen, ihre Anthologien zu veröffentlichen. Seit 1982 ist das Paar verheiratet und schon früh war für beide ebenfalls klar, dass sie gut zusammen Romane schreiben können. Das erste gemeinsame Buch war ein Kinderbuch, dem mehrere Bücher zu Fernsehserien folgten und schließlich 2003 mit "Die Kastratin" der erste historische Roman erschien. Der große Erfolg unter Iny Lorentz stellte sich mit "Die Wanderhure" von 2004 ein, dem sich mehrere Folgeromane anschlossen. Das Schriftstellerehepaar um Iny Lorentz hat sich seit 2007 aus dem "normalen" beruflichen Alltag in der Versicherung zurückgezogen und die beiden sind nun als freie Schriftsteller tätig.

Meinung der Redaktion Spannend und interessant beschreibt Iny Lorentz in ihren Romanen die Vergangenheit, so dass man als Leser sehr gut eintauchen kann sowohl in die Zeit, als auch in die Perspektiven der Personen. Als Leser verschlingt man die Werke förmlich, weil sie einen so in den Bann ziehen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 624
Erscheinungsdatum 04.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-66382-0
Verlag Knaur
Maße (L/B/H) 215/140/48 mm
Gewicht 841
Verkaufsrang 969
Buch (gebundene Ausgabe)
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Das Mädchen aus Apulien
von nirak am 28.10.2016

Pandolfina wächst als behütetes Mädchen auf einer Burg in Apulien auf. Doch dann stirbt ihr Vater und der machthungrige Nachbar hat es auf die Grafschaft abgesehen. Er schreckt auch nicht davor zurück das Mädchen mit Gewalt zu einer Ehe zu zwingen, doch Pandolfina gelingt die Flucht. Sie macht sich... Pandolfina wächst als behütetes Mädchen auf einer Burg in Apulien auf. Doch dann stirbt ihr Vater und der machthungrige Nachbar hat es auf die Grafschaft abgesehen. Er schreckt auch nicht davor zurück das Mädchen mit Gewalt zu einer Ehe zu zwingen, doch Pandolfina gelingt die Flucht. Sie macht sich auf den Weg, um bei dem Kaiser um Hilfe zu bitten. Friedrich II. war schon ein Freund ihres Vaters und so erhofft sie sich hier Unterstützung. Aber so einfach, wie sie sich das vorgestellt hat, ist es dann doch nicht. Sie ist schließlich nur ein junges Mädchen von 14 Jahren. „Das Mädchen aus Apulien“ hatte für mich einen interessanten Ansatz aber leider konnte es mich nicht überzeugen. Ich fand es viel zu modern geschrieben. Eine Szene zum Beispiel beschreibt, wie Pandolfina sich für die Nacht zurechtmacht. Sie putzt sich die Zähne und wäscht sich, es klingt fast so, als würde sie den Wasserhahn aufdrehen und alles, wie selbstverständlich verrichten. (Macht sie natürlich nicht). Ein weiteres Beispiel auf Seite 273 wird jemand zurechtgewiesen, und zwar mit den Worten Zitat:“ Halt dich gerade! Du sitzt ja wie ein Affe im Sattel“ Zitat Ende. Die Szene spielt im tiefsten Germanien, und ich denke nicht, dass der gescholtene Protagonist mit diesem Satz auch nur irgendetwas anfangen konnte. Solche oder ähnliche Szenen sind leider in der gesamten Geschichte zu finden und vergällen einem den Lesespaß. Sie machen es einem einfach schwer vollständig in die Zeit im 13. Jahrhundert einzutauchen oder auch nur eine Verbindung zu den Protagonisten zu bekommen. Pandolfina ist zu Beginn 14 Jahre alt und soll sich während der Geschichte weiterentwickeln, aber bis auf das sie erwachsen wird und natürlich eine strahlende Schönheit wird, passiert da nicht viel. Einzig ihr Ziel auf Rache, scheint sie nicht aus den Augen zu verlieren, hat aber auch kein Problem damit, diese Rache auf ein anderes Objekt zu richten. Ihr werden ein paar Steine in den Weg gelegt und sie meistert natürlich alle Schwierigkeiten mit Bravour. Für mich klang das alles viel zu vorhersehbar und war auch nicht wirklich spannend. Eigentlich war ich am Ende nur noch froh, als ich das Buch beendet hatte. Selbst die Liebesgeschichte, die auch hier nicht gefehlt hat, konnte nicht überzeugen. Sie hätte klasse sein können, bot viel Potenzial für herrliche Streitgespräche, wurde aber leider nicht ausgeschöpft und am Ende sind sich die Liebenden quasi so in die Arme gefallen und alles war gut. Auch fehlte mir der Bezug zum Kaiserhof. Es wird zwar erwähnt, dass Friedrich II. Kaiser ist und das er Probleme mit der Kirche und seinem Sohn hatte, aber irgendwie auch nur so am Rande. Wobei es schon ein paar nette Szenen mit Kaiser Friedrich II. gab, aber auch hier hätte mehr sein können. Zeitangaben gab es hier auch keine, sodass der Leser schon selbst nachrechnen musste, wie alt Pandolfina letztendlich war, als sie ihr Ziel erreichte. Da sie zwischendurch ja auch die Schauplätze wechselte, wäre es schon schön gewesen zu lesen, in welchem Jahr oder Monat sie sich gerade befindet. Einfach um einen besseren Bezug zu ihr zu bekommen. Ein Nachwort klärt dann am Ende Fiktion und Wahrheit und hält die historischen Fakten parat, aber sie wären mir in der Handlung eben lieber gewesen als zum Schluss. „Das Mädchen aus Apulien“ war einfach nicht mein Buch, einzig der flüssige Erzählstil sorgte dafür, dass ich das Buch überhaupt beendet habe. Der Erzählstil zu modern und die Handlung zu vorhersehbar und offensichtlich. Ein Eintauchen in das 13. Jahrhundert war für mich gar nicht richtig möglich. Schade, es hätte so viel mehr sein können.

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1 0
Spannung pur
von Buchwurm am 01.12.2016

Mit ihren historischen Roman „Das Mädchen aus Apulien“ entführt uns das Autorenduo Ingrid Klocke und Elmar Wohlrath, unter dem Namen Iny Lorentz bekannt, in das 13. Jahrhundert. Buchinfo: Titel: „Das Mädchen aus Apulien“ Genre: historischer Roman Zeit: 13. Jahrhundert Stichworte: Kaiser Friedrich II, Verlag: Knaur Seiten: 603 Buchinhalt: Als sehr behütetes Mädchen wächst Pandolfina, 14 Jahre,... Mit ihren historischen Roman „Das Mädchen aus Apulien“ entführt uns das Autorenduo Ingrid Klocke und Elmar Wohlrath, unter dem Namen Iny Lorentz bekannt, in das 13. Jahrhundert. Buchinfo: Titel: „Das Mädchen aus Apulien“ Genre: historischer Roman Zeit: 13. Jahrhundert Stichworte: Kaiser Friedrich II, Verlag: Knaur Seiten: 603 Buchinhalt: Als sehr behütetes Mädchen wächst Pandolfina, 14 Jahre, auf einer Burg in Apulien auf. Doch denn stirbt ihr Vater unverhofft, der machthungrige Nachbar nutzt die Gelegenheit und nimmt die Burg für sich ein, dabei nimmt er Pandolfina gefangen und will sie zur Ehe zwingen, doch ihr gelingt die Flucht. Zusammen mit einem Getreuen ihres Vaters flieht sie an den Hof Kaiser Friedrich II., der ein Freund ihres Vaters war und will ihn um Unterstützung bitten. Doch der Kaiser hat andere Probleme, zum einen möchte er sich nicht mit dem Papst anlegen und zum zweiten plant er gerade einen Feldzug ins Heilige Land. Pandolfinas Rache muss nun leider warten. So wird sie erst einmal am kaiserlichen Hof heimisch und begibt sich zusammen mit Friedrich II. auf den Feldzug ins Heilige Land. Dort wird sie zu seiner Lebensretterin. Pandolfina steigt so noch mehr in die Gunst des Kaisers und somit ermöglicht er ihr als eine der ersten Frauen, Medizin in Salerno zu studieren. Leider werden ihr auch hier viele Steine in den Weg gelegt. Im weiteren Verlauf der Handlung treibt das Schicksal Pandolfina wieder nach Deutschland, wo sie wiederum um ihr Glück, aber auch um die Liebe kämpfen muss. Meinung: Gemischt wurden hier reale mit fiktiven Fakten, wobei Pandolfina und ihr Schicksal im Vordergrund steht. Am Ende gibt es dazu ausführliche historische Informationen, um reale von fiktiven Daten und Charakteren zu unterscheiden. Auch ein umfassendes Personenregister ist hier vorzufinden. Zu Recht kann man das Autorenduo als Meister ihres Faches bezeichnen, denn beim Lesen bekommt man trotz der 600 Seiten keine Langeweile. Im Gegenteil ein Spannungspunkt jagt den nächsten. Man fühlt sich wie bei einer Fahrt mit der Achterbahn, kaum flacht die Spannung ab, geht es mit rasantem Tempo auch schon der nächsten spannenden Szene entgegen. Die Handlung insgesamt ist sehr kompakt, wobei der Schreibstil sehr angenehm, schnell und flüssig zu lesen ist. Die Autoren schaffen es so immer wieder, das man gar nicht genug bekommen kann und noch etliche Seiten weiterlesen könnte. Alle Charaktere, auch wenn es sich dabei um fiktive handelt wurden authentisch beschrieben, so dass man sich gut in sie hineinversetzten und mit fiebern konnte. Manche werden hier nun bemängeln, dass der Schreibstil vielleicht etwas zu modern gehalten ist, so gibt es Worte, die es im damaligen Sprachgebrauch noch nicht gab. Auch wurden einige Szenen beschrieben, die vielleicht etwas zu modern auf den Leser wirken, aber all das steht hier nicht im Vordergrund und hat mich auch weiter nicht gestört. Im Vordergrund steht das Schicksal von Pandolfina und das wurde in vielen Facetten, sehr realistisch und bildlich beschrieben, so dass sich der Leser sehr gut unterhalten fühlt. Ich war von Anfang an gefesselt und konnte das Buch zum Schluss nicht mehr zur Seite legen, wollte ich doch wissen wie es weitergeht. So kann ich mir auch eine Fortsetzung durchaus vorstellen, da es einfach Spaß gemacht hat, Pandolfinas Geschichte zu verfolgen. Ich kann diesen historischen Roman trotz seiner kleinen Fehler im Schreibstil nur eine Leseempfehlung geben.

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