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Das Nest

Roman

(1)
Melody, Jack, Bea und Leo sind Geschwister. Sie sind in ihren Vierzigern, stehen mitten im Leben und sie haben immer gewusst, sie würden eines Tages erben. Aber was, wenn die Erbschaft ausbleibt? Ein warmherziger, humorvoller und scharfsinniger Roman darüber, wie der Kampf ums Geld Lebensentwürfe und Familien durcheinanderbringen kann. Als Kinder haben sie einander geneckt, als Erwachsene verbindet die Geschwister Melody, Jack, Beatrice und Leo Plumb nur noch eine gemeinsame Erbschaft. Mitten in der Finanzkrise brauchen alle dringend Geld. Melody, Hausfrau und Mutter, wachsen die Ausgaben für ihr Vorstadthäuschen und die Collegegebühren ihrer Töchter über den Kopf. Antiquitätenhändler Jack hat hinter dem Rücken seines Ehemanns das Sommerhaus verpfändet. Beatrice, erfolglose Schriftstellerin, will endlich ihr Apartment vergrößern. Doch kurz bevor das Erbe ausbezahlt wird, verwendet ihre Mutter es, um Playboy Leo aus einer Notlage zu helfen. Unfreiwillig wiedervereint, müssen die Geschwister sich mit altem Groll und falschen Gewissheiten auseinandersetzen. Aber vor allem müssen sie irgendwo frisches Geld auftreiben … Meisterhaft erzählter, böser und witziger Familienroman »Ein Roman wie gute dunkle Schokolade: elegant und bittersüß, so köstlich, dass man ihn in einer Nacht verschlingt.« Entertainment Weekly
Rezension
»So unterhaltsam wie ganz großes Kino« Elle »Eine rasante, humorvolle Story. Man schließt Familie Plumb für ihre allzu menschlichen Fehler ins Herz.« Publishers Weekly »Sweeney schreibt für uns alle.« Washington Post »Ein Roman wie gute dunkle Schokolade: elegant und bittersüß, so köstlich, dass man ihn in einer Nacht verschlingt.« Entertainment Weekly »Eine meisterhaft konstruierte, bösartig-komisch und wahnsinnig fesselnde Erzählung ... « Elizabeth Gilbert »Ich konnte nicht aufhören zu lesen oder diese gestörte Plumb-Familie zu mögen.« Amy Poehler »Das Nest ist ein energischer, bösartig-komischer und schöner Roman.« Bret Anthony Johnston »Es wimmelt von Humor und charmanter Ironie in diesem lebendigen Debüt-Roman« New York Times Book Review »Jeder weiß, dass man Geld und Familie nicht vermischen sollte - Ein genialer Rat für Leute mit viel Geld und ohne Familie, aber Sweeney schreibt für den Rest von uns.« Ron Charles, Washington Post » Wenn man den süßen und sentimentalen Epilog liest, kann man praktisch das woh-oh-oh eines Indie Pop Songs hören, der im Abspann gespielt wird.« Hermione Hoby, The Guardian »Cynthia D'Aprix Sweeney schreibt wie ein Pro, wenn es um das Bewegen ihrer einzelnen Schachfiguren auf einem übervollen Brett geht.« Janet Maslin, New York Times »Sweeney Familiensaga balanciert nicht nur Komödie und Tragödie, sondern auch Skandal und Errungenschaften, Vertrauen und Betrug, Zugehörigkeit und Isolation und die Komplexität der Liebe in einer Familie auf eine harte aber auch zärtliche Weise.« Eric Swedlund, Paste Magazine
Portrait
Cynthia D'Aprix Sweeney hat in New York als PR-Beraterin gearbeitet, bevor sie zum Schreiben kam. Sie lebt mit Mann und Kindern in Los Angeles. »Das Nest« ist ihr erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 410, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783608100150
Verlag Klett Cotta
Verkaufsrang 234
eBook (ePUB)
15,99
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„Ein gemachtes Nest, ist nicht immer sicher“

Heike Fischer, Thalia-Buchhandlung Hürth

Dies müssen auch die Plump-Geschwister erfahren.
Ihr "Nest" wurde vorzeitig geplündert und das sogar aus der eigenen Reihe. Die großen Traum&Wunschblasen jedes einzelnen Geschwisterteils zerplatzen-was nun?
Ein Familienroman zwischen Tragik und Komödie der ohne Kitsch auskommt und eher "bösartig-menschlich" ist.

Vergnügliche Lesestunden
Dies müssen auch die Plump-Geschwister erfahren.
Ihr "Nest" wurde vorzeitig geplündert und das sogar aus der eigenen Reihe. Die großen Traum&Wunschblasen jedes einzelnen Geschwisterteils zerplatzen-was nun?
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Vergnügliche Lesestunden garantiert
Tolles Geschenk

Ihre
Heike Fischer

„Das Geldnest“

I. Schneider, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Vier Geschwister, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Leo, der gutaussende, erfolgreiche Erstgeborene, zu dem alle anderen Geschwister aufsehen und ihn bewundern. Der seine Position allerdings schamlos und egoistisch ausnutzt und seine Geschwister unschön behandelt. Und Bea, eine bis dahin gescheiterte Schriftstellerin, die Vier Geschwister, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Leo, der gutaussende, erfolgreiche Erstgeborene, zu dem alle anderen Geschwister aufsehen und ihn bewundern. Der seine Position allerdings schamlos und egoistisch ausnutzt und seine Geschwister unschön behandelt. Und Bea, eine bis dahin gescheiterte Schriftstellerin, die durch Leo den Durchbruch schaffte, allerdings keine Nachfolgewerke mehr auf den Markt bringen konnte. Da ist noch Jack, der erfolglose Antiquitätenhändler, der immer wieder in sinnlose Geschäfte investiert, die zum Scheitern verurteilt sind. Aufgefangen wird er immer wieder von seinem liebevollen Ehemann Walker, der bis zu einem bestimmten Punkt zu ihm hält. Die Jüngste der vier Geschwister ist Melody, eine unsichere Frau, verheiratet und glückliche Mutter von sechzehnjährigen Zwillingsmädchen, die ohne den Halt ihrer Familie untergehen würde.
Alle zusammen verbindet ein Fond, angelegt von ihrem Vater, dessen Inhalt ihr Erbe sein wird und mit dem vierzigsten Geburtstag von Melody zuteilungsreif wird. Jeder für sich hat schon mit seinem großen Anteil gerechnet und geplant, bis die Bombe platzt und ihnen mitgeteilt wird, dass ihre Mutter den größten Teil ihres Erbes dazu benutzt hat, um Leo aus einer selbst verschuldeten Situation freizukaufen ohne die drei anderen Geschwister einzubeziehen und ohne Aussicht, das Erbe wieder einzubezahlen und alle daran zu beteiligen. Das Entsetzten ist groß und alle verlassen sich wieder auf Leo, der alles richten soll, hat er es doch auch verschuldet. Doch dieses Mal wird alles ganz anders und jeder muss versuchen, sein Leben anders auszurichten...
Ein großartig geschriebener Familienroman, in dessen Tiefen man versinkt und nur ab und zu wieder auftaucht, um dann ganz schnell weiter zu lesen!

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Was macht glücklicher: Auf das große Geld am Tag X zu hoffen? Was, wenn Tag X gar nicht kommt? Vier New Yorker Geschwister müssen es in diesem Roman herausfinden. Absolut gut! Was macht glücklicher: Auf das große Geld am Tag X zu hoffen? Was, wenn Tag X gar nicht kommt? Vier New Yorker Geschwister müssen es in diesem Roman herausfinden. Absolut gut!

„Eine wunderbare Familiengeschichte“

Sina Hufnagel, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Ach, was hatte ich eine Freude dieses Buch zu lesen. Diese Geschichte um 4 Geschwister, ihr Leben mit den ganz normalen Problemen drumherum. Unterhaltsam und flüssig zu lesen. TOLL!!!
Ich freue mich schon auf weitere Romane dieser Autorin.
Ach, was hatte ich eine Freude dieses Buch zu lesen. Diese Geschichte um 4 Geschwister, ihr Leben mit den ganz normalen Problemen drumherum. Unterhaltsam und flüssig zu lesen. TOLL!!!
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„Mit Plumps auf Pumb!“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Leo Plump kann es nicht lassen! Durch sein unkontrolliertes Verhalten bringt er dieses Mal seine äußerst wohlhabende Familie nicht nur in Verruf, sondern auch in arge finanzielle Schwierigkeiten. Gemeinsam mit seinen drei Geschwistern sollte am 40. Geburtstag der jüngsten Schwester 'Melody' (allein hier ist schon der Name Programm) Leo Plump kann es nicht lassen! Durch sein unkontrolliertes Verhalten bringt er dieses Mal seine äußerst wohlhabende Familie nicht nur in Verruf, sondern auch in arge finanzielle Schwierigkeiten. Gemeinsam mit seinen drei Geschwistern sollte am 40. Geburtstag der jüngsten Schwester 'Melody' (allein hier ist schon der Name Programm) das immense Vermögen aufgeteilt werden und ein jedes Familienmitglied hat sein Leben danach ausgerichtet. Doch unverhofft kommt eben oft!
Ein herrlich komischer Gesellschafts-und Familienroman mit vielen skurrilen Situationen, charmanter Ironie und feinem -auch mal schwarzem- Humor. Ein amüsantes und gelungenes Debüt!

„Herrlich amüsant und unterhaltsam “

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach am Main

Hier geht's ums Geld, denn alle leben auf Pump und warten auf das Erbe, dabei hat der Vater - selig - davor gewarnt, das Fell des Bären zu verteilen, bevor er erlegt ist. Aber genau das haben die 4 Geschwister alle schon getan!
Wunderbare Unterhaltung, herrliche Charaktere, jeder kann sich hier wiederfinden!
Hier geht's ums Geld, denn alle leben auf Pump und warten auf das Erbe, dabei hat der Vater - selig - davor gewarnt, das Fell des Bären zu verteilen, bevor er erlegt ist. Aber genau das haben die 4 Geschwister alle schon getan!
Wunderbare Unterhaltung, herrliche Charaktere, jeder kann sich hier wiederfinden!

„Eine herrliche Familiengeschichte für gemütliche Lesestunden“

Andrea Pehle, Thalia-Buchhandlung Leer

Die Geschwister Melody, Jack und Beatrice Blunt führen ein Leben in Erwartung der Auszahlung einer relativ hohen Erbschaft, welche im Februar zu Melodys 40. Geburtstag ausgezahlt werden soll.Zum Teil haben sie sich bereits verschuldet, leben allerdings in Erwartung der Auszahlung ruhig und gelassen. Doch es ist erst Oktober, als sie Die Geschwister Melody, Jack und Beatrice Blunt führen ein Leben in Erwartung der Auszahlung einer relativ hohen Erbschaft, welche im Februar zu Melodys 40. Geburtstag ausgezahlt werden soll.Zum Teil haben sie sich bereits verschuldet, leben allerdings in Erwartung der Auszahlung ruhig und gelassen. Doch es ist erst Oktober, als sie erfahren, dass ihr Bruder Leo, ein Lebemann par excellance, bei einem selbst verschuldeten Unfall eine junge Kellnerin schwer verletzt und ihre Mutter beschließt, die Erbschaft für die Zahlung des Schmerzensgeldes zu verwenden. Nun beginnt für jeden von ihnen ein Wettlauf gegen die Zeit, in der sie nicht nur Leo unter Druck setzen, sondern sich jeweils mit ihren eigenen Lebensmodellen und Gegebenheiten auseinander setzen müssen.
Das Nest ist ein großartiger Roman! Er ist spannend und auch voller Gefühl und die Figuren sind alle auf ihre Weise sehr liebenswürdig.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Wieder einmal zeigt es sich: jede Familie ist in ihrem Unglück einzigartig. Und dank der hervorragenden Autorin ist das für den Leser ein großes Glück. Wieder einmal zeigt es sich: jede Familie ist in ihrem Unglück einzigartig. Und dank der hervorragenden Autorin ist das für den Leser ein großes Glück.

„Familie “

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Die Welt der Geschwister Plumb dreht sich immer wieder um 2 Dinge: um das Nest (eine bald an alle auszahlbare Geldanlage) und den ältesten Bruder Leo ( Goldjunge und Versager zugleich). Wie ist es also, diesen Dingen zu entkommen, zumal beides sich aufzulösen scheint. Gibt es auch ein Leben ohne das? Und wie soll das gehen. Großartiger Die Welt der Geschwister Plumb dreht sich immer wieder um 2 Dinge: um das Nest (eine bald an alle auszahlbare Geldanlage) und den ältesten Bruder Leo ( Goldjunge und Versager zugleich). Wie ist es also, diesen Dingen zu entkommen, zumal beides sich aufzulösen scheint. Gibt es auch ein Leben ohne das? Und wie soll das gehen. Großartiger Roman über vertrackte Familienbeziehungen.

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Kundenbewertungen


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Lesegenuss pur
von flinnn am 02.12.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Zum Inhalt: Die vier Geschwister Leo, Melody, Jack und Beatrice rechnen fest mit der Erbschaft ihres Vaters. Am 40. Geburtstag von Bea soll der Fond des Vaters ausgezahlt werden. Das Leben der Geschwister plätschert so vor sich hin, sie sind nicht selbstständig, können nicht mit Geld umgehen – und sie... Zum Inhalt: Die vier Geschwister Leo, Melody, Jack und Beatrice rechnen fest mit der Erbschaft ihres Vaters. Am 40. Geburtstag von Bea soll der Fond des Vaters ausgezahlt werden. Das Leben der Geschwister plätschert so vor sich hin, sie sind nicht selbstständig, können nicht mit Geld umgehen – und sie alle sind nicht wirklich zufrieden mit ihrer Situation. Der Egomane Leo erlaubt sich einige Fehltritte, um diese geheim zu halten, löst seine Mutter den Fond auf. Und plötzlich ist das Geld weg, welches sein Bruder und seine Schwestern bereits fest in ihr Leben eingeplant hatten. Meine Meinung: Das Buch hat mich von Beginn an begeistert. Der Schreibstil ist absolut flüssig, in sich stimmig und schön zu lesen. Schon der erste Satz auf der ersten Seite hat mich zum Schmunzeln gebracht – er erstreckt sich über 14 Zeilen. Dies ist mir zuerst überhaupt nicht aufgefallen, die verwendete Sprache liest sich so locker, dass man direkt in die Geschichte eintauchen kann. Die Charaktere wurden im Buch sehr schön herausgearbeitet, sie blieben keinesfalls oberflächlich. Es gibt nur eine Sache, die mich genervt hat: die Naivität der vier Geschwister, an vorhandenen Strukturen festzuhalten. Sie haben anfangs nicht das Geld Geld sein lassen und nicht nach vorne geschaut. In meinen Augen ist Cynthia D' Aprix Sweeney mit „Das Nest“ ein außerordentlicher Roman gelungen. Ich freue mich schon, das nächste Werk von ihr lesen zu dürfen. Ich danke dem Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar.

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1 0
Wunderschön
von Kunde am 23.11.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die Geschwister Leo, Jack, Bea und Melody haben sich im Laufe der Jahre nicht mehr viel zu sagen. Die einzige Gemeinsamkeit ist die Tatsache, daß ihnen immer erzählt wurde, sie würden einmal eine Menge Geld erben. In diesem Bewußtsein hat jeder von ihnen sein Leben danach eingerichtet. Melody hat... Die Geschwister Leo, Jack, Bea und Melody haben sich im Laufe der Jahre nicht mehr viel zu sagen. Die einzige Gemeinsamkeit ist die Tatsache, daß ihnen immer erzählt wurde, sie würden einmal eine Menge Geld erben. In diesem Bewußtsein hat jeder von ihnen sein Leben danach eingerichtet. Melody hat mit ihrer Familie ein viel zu großes Haus gekauft. Die Unkosten dafür sind viel zu hoch. Bea versucht sich als erfolglose Schriftstellerin und lebt in den Tag hinein. Jack führt einen schlecht gehenden Antiquitätenladen und hat das Sommerhaus verpfändet, das sein Partner für seinen Ruhestand gekauft hat. Als das Erbe dann ausgezahlt werden soll, erfahren die Geschwister, daß der größte Teil des Geldes nicht mehr da ist. Ihre Mutter hat es für ihren Bruder Leo ausgegeben, um ihm mal wieder aus der Patsche zu helfen. Die Wut und Verzweiflung schweißt die drei Geschwister zusammen. Als Leo dann spurlos verschwindet, beschließen sie zwar, ihn zu suchen, aber nach kurzer Zeit merken sie, daß es eigentlich sinnlos ist. Stattdessen versuchen sie, ihr Leben neu zu ordnen und irgendwie Geld zu beschaffen. Dieses Buch hat mich vollkommen überzeugt. Obwohl ich es nicht wirklich witzig fand, sondern eher tragisch wie die Geschwister im Glauben an die große Erbschaft ihr Leben in den Sand gesetzt haben. Die Geschichten vom Leben der vier sind vollkommen unterschiedlich und trotzdem geprägt vom Glauben, eines Tages an das große Geld zu kommen. Selbst die Nebenschauplätze (Stephanie, Matilda, Tommy u.s.w.) werden so einfühlsam beschrieben, daß es fast zu schade ist die Geschichten nur am Rande mitlaufen zu lassen. Alles zusammen ergibt ein wunderschönes Buch.

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1 0
Ein ganz besonderer Roman!
von Tina Bauer aus Essingen am 20.11.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Vier Geschwister, die unterschiedlicher nicht sein könnten, ringen um das Familienerbe. Leo, der Älteste, brennt mit einer Kellnerin durch und baut mit seinem geleasten Porsche einen folgenschweren Unfall, bei der die junge illegale Kellnerin einen Fuß verliert und von Leos Anwalt ausbezahlt wird. Der Fond, der eigentlich an die vier... Vier Geschwister, die unterschiedlicher nicht sein könnten, ringen um das Familienerbe. Leo, der Älteste, brennt mit einer Kellnerin durch und baut mit seinem geleasten Porsche einen folgenschweren Unfall, bei der die junge illegale Kellnerin einen Fuß verliert und von Leos Anwalt ausbezahlt wird. Der Fond, der eigentlich an die vier Geschwister zum Vierzigsten von Melody, der Jüngsten zu gleichen Teilen ausgeschüttet werden soll, ist nun dahin. Cynthia D’Aprix Sweeney erzählt eine Geschichte mit so vielen schwarzen Familienschafen, dass man kein Weißes darunter finden wird. Mit viel Sarkasmus, kleinen fiesen Schicksalen und wunderbar feinen Witz erleben wir vier Geschwister, dies sich alle in einer bereits schon lange anhaltenden Lebenskrise, deren Rettung einzig diese Geldanlage mit sich bringen soll. Wir erleben Freundschaft, Hass, Liebe und unglaubliche Wahrheiten, die dazu führen, dass alle Lebenskrisen zu neuen Lebenswegen führen und für Bea, Melody und Jack sowie Stephanie ein ungeahnter Neuanfang beginnt, der einzig aus wahrer Liebe besteht! Ein ganz besonderer Roman!

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1 0
Der Tanz um das Erbe
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 11.11.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Leo, Jack, Bea und Melody sind Geschwister. Die Jüngste, Melody, steht kurz vor ihrem Vierzigsten, ein wichtiges Datum für alle vier, denn zu diesem Geburtstag soll das Erbe verteilt werden, das ihr Vater für sie zu Lebzeiten als Fonds anlegte. Es ist ihr „Nest“, auf das sich alle in... Leo, Jack, Bea und Melody sind Geschwister. Die Jüngste, Melody, steht kurz vor ihrem Vierzigsten, ein wichtiges Datum für alle vier, denn zu diesem Geburtstag soll das Erbe verteilt werden, das ihr Vater für sie zu Lebzeiten als Fonds anlegte. Es ist ihr „Nest“, auf das sich alle in ihrer Lebensplanung verlassen. Doch dann verursacht Leo schuldhaft einen schrecklichen Verkehrsunfall, und um die Folgeschäden aufzufangen, entnimmt ihre Mutter den größten Teil des Erbes für Leo. Was nun, werden doch die Geschwister von Geldsorgen geplagt und warten dringend auf das Geld? Wird es Leo gelingen, den Geschwistern das Geld zu ersetzen? Cynthia D’Aprix Sweeney stellt einen bitterbösen Roman vor um Familienangelegenheiten, die sich um das erwartete Erbe gruppieren. Jeder der Geschwister ist glaubhaft angelegt, mit seinen ganz besonderen Eigenheiten. Selbst Leo, der als Schürzenjäger dargestellt wird und trotzdem keine Verantwortung für den großen Schaden übernehmen will, den er verursacht hat, erhält für seine Gedanken, (geplatzten) Hoffnungen und Ängste genügend Raum, um etwas Mitgefühl beim Leser zu erwecken. Passend zu den vier Geschwistern und ihrem Tanz um das „Nest“ ist das Coverbild gestaltet mit vier Vögeln, die zwangsläufig miteinander umgehen müssen. Die Geschichte erhält einen ganz besonderen Reiz dadurch, dass sie sich fast von allein verselbständigt, jeder der vier trägt seinen Anteil dazu bei, dass der Leser immer wieder dazwischenrufen möchte: Halt!, doch wie eine führerlose Lokomotive geht’s einfach immer nur weiter, bis zum bitteren Ende. Die Autorin erzählt das sehr gekonnt, dass man gerne in der Geschichte verweilt und am liebsten immer weiterlesen möchte. Ein gelungees Debüt der Autorin!

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von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 11.11.2016
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Leo, Jack, Bea und Melody sind Geschwister. Die Jüngste, Melody, steht kurz vor ihrem Vierzigsten, ein wichtiges Datum für alle vier, denn zu diesem Geburtstag soll das Erbe verteilt werden, das ihr Vater für sie zu Lebzeiten als Fonds anlegte. Es ist ihr „Nest“, auf das sich alle in... Leo, Jack, Bea und Melody sind Geschwister. Die Jüngste, Melody, steht kurz vor ihrem Vierzigsten, ein wichtiges Datum für alle vier, denn zu diesem Geburtstag soll das Erbe verteilt werden, das ihr Vater für sie zu Lebzeiten als Fonds anlegte. Es ist ihr „Nest“, auf das sich alle in ihrer Lebensplanung verlassen. Doch dann verursacht Leo schuldhaft einen schrecklichen Verkehrsunfall, und um die Folgeschäden aufzufangen, entnimmt ihre Mutter den größten Teil des Erbes für Leo. Was nun, werden doch die Geschwister von Geldsorgen geplagt und warten dringend auf das Geld? Wird es Leo gelingen, den Geschwistern das Geld zu ersetzen? Cynthia D’Aprix Sweeney stellt einen bitterbösen Roman vor um Familienangelegenheiten, die sich um das erwartete Erbe gruppieren. Jeder der Geschwister ist glaubhaft angelegt, mit seinen ganz besonderen Eigenheiten. Selbst Leo, der als Schürzenjäger dargestellt wird und trotzdem keine Verantwortung für den großen Schaden übernehmen will, den er verursacht hat, erhält für seine Gedanken, (geplatzten) Hoffnungen und Ängste genügend Raum, um etwas Mitgefühl beim Leser zu erwecken. Passend zu den vier Geschwistern und ihrem Tanz um das „Nest“ ist das Coverbild gestaltet mit vier Vögeln, die zwangsläufig miteinander umgehen müssen. Die Geschichte erhält einen ganz besonderen Reiz dadurch, dass sie sich fast von allein verselbständigt, jeder der vier trägt seinen Anteil dazu bei, dass der Leser immer wieder dazwischenrufen möchte: Halt!, doch wie eine führerlose Lokomotive geht’s einfach immer nur weiter, bis zum bitteren Ende. Die Autorin erzählt das sehr gekonnt, dass man gerne in der Geschichte verweilt und am liebsten immer weiterlesen möchte. Ein gelungees Debüt der Autorin!

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von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 11.11.2016
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Leo, Jack, Bea und Melody sind Geschwister. Die Jüngste, Melody, steht kurz vor ihrem Vierzigsten, ein wichtiges Datum für alle vier, denn zu diesem Geburtstag soll das Erbe verteilt werden, das ihr Vater für sie zu Lebzeiten als Fonds anlegte. Es ist ihr „Nest“, auf das sich alle in... Leo, Jack, Bea und Melody sind Geschwister. Die Jüngste, Melody, steht kurz vor ihrem Vierzigsten, ein wichtiges Datum für alle vier, denn zu diesem Geburtstag soll das Erbe verteilt werden, das ihr Vater für sie zu Lebzeiten als Fonds anlegte. Es ist ihr „Nest“, auf das sich alle in ihrer Lebensplanung verlassen. Doch dann verursacht Leo schuldhaft einen schrecklichen Verkehrsunfall, und um die Folgeschäden aufzufangen, entnimmt ihre Mutter den größten Teil des Erbes für Leo. Was nun, werden doch die Geschwister von Geldsorgen geplagt und warten dringend auf das Geld? Wird es Leo gelingen, den Geschwistern das Geld zu ersetzen? Cynthia D’Aprix Sweeney stellt einen bitterbösen Roman vor um Familienangelegenheiten, die sich um das erwartete Erbe gruppieren. Jeder der Geschwister ist glaubhaft angelegt, mit seinen ganz besonderen Eigenheiten. Selbst Leo, der als Schürzenjäger dargestellt wird und trotzdem keine Verantwortung für den großen Schaden übernehmen will, den er verursacht hat, erhält für seine Gedanken, (geplatzten) Hoffnungen und Ängste genügend Raum, um etwas Mitgefühl beim Leser zu erwecken. Passend zu den vier Geschwistern und ihrem Tanz um das „Nest“ ist das Coverbild gestaltet mit vier Vögeln, die zwangsläufig miteinander umgehen müssen. Die Geschichte erhält einen ganz besonderen Reiz dadurch, dass sie sich fast von allein verselbständigt, jeder der vier trägt seinen Anteil dazu bei, dass der Leser immer wieder dazwischenrufen möchte: Halt!, doch wie eine führerlose Lokomotive geht’s einfach immer nur weiter, bis zum bitteren Ende. Die Autorin erzählt das sehr gekonnt, dass man gerne in der Geschichte verweilt und am liebsten immer weiterlesen möchte. Ein gelungees Debüt der Autorin!

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eher seicht als spannend - plätschert so dahin
von geheimerEichkater aus Essen am 10.11.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die vier Kinder der Familie Plump sollen am 40. Geburtstag der Jüngsten von ihnen den Treuhandfont, den ihre Eltern einst anlegten, ausgezahlt bekommen. Zeitlebens haben sie auf diesen Tag und eine erhebliche Geldsumme gewartet und das Geld auch schon fest verplant; der Treuefond war die ganzen Jahre über ihr „Nest“.... Die vier Kinder der Familie Plump sollen am 40. Geburtstag der Jüngsten von ihnen den Treuhandfont, den ihre Eltern einst anlegten, ausgezahlt bekommen. Zeitlebens haben sie auf diesen Tag und eine erhebliche Geldsumme gewartet und das Geld auch schon fest verplant; der Treuefond war die ganzen Jahre über ihr „Nest“. Melodie benötigt es um das Vorstadthaus zu halten und Collagegebühren ihrer Töchter bezahlen zu können. Jack muß dringend eine Hypothek ablösen und Beatrice würde gerne ihre Wohnung durch eine weitere Etage ergänzen. Leo, der große, von allen bewunderte Bruder, hat Geldsorgen wegen eines Unfalls und Schadenssorgen, seiner Scheidung, seinem Problem mit Drogen.... Ohne das Wissen der anderen zahlt ihre Mutter das meiste Geld an Leo aus und Leo versucht, Geld aufzutreiben um seine drei Geschwister auszuzahlen. Der Leser begleitet die Familie Plum und andere über den Zeitraum von knapp zwei Jahren, wobei es auch immer wieder Rückblicke in frühere Zeiten gibt. Nicht nur die finanzielle Situation der Familie, sondern auch andere Geschichten werden erzählt, z.B. von einem älteren Herrn, der seine Frau 9/11 verloren hat. Die vielen Personen werden nacheinander eingeführt und bleiben überschaubar. Kurze Kapitel lassen einen zügig weiterlesen; die Geschichte ist ganz nett erzählt, hat mich aber leider nicht so ganz gepackt. Gerne hätte die Erzählung etwas tiefergreifender und spannender sein dürfen, auch mit Paukenschlag am Ende. Nach den Beschreibungen auf dem Klappentext, die „ Erzählung, böse, witzig und unheimlich spannend“ ausloben, hatte ich mehr erwartet. Fazit: etwas dahinplätschernde Familiengeschichte und Nebenerzählung, in der es um Lebensträume, Täuschung, Loslassen und Neuanfang geht

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Vier Geschwister und ein Fond
von einer Kundin/einem Kunden aus Fernwald am 10.11.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Das Cover des Buches ist einfach nur schön. Es macht einem irgendwie Lust auf Sommer. Zum Inhalt: Die Geschwister Melody, Jack, Bea und Leo warten sehnsüchtig auf den 40. Geburtstag von Bea. Denn dann wird endlich der Fond, den ihr Vater eingerichtet hat unter den Geschwistern aufgeteilt. Doch kurz... Das Cover des Buches ist einfach nur schön. Es macht einem irgendwie Lust auf Sommer. Zum Inhalt: Die Geschwister Melody, Jack, Bea und Leo warten sehnsüchtig auf den 40. Geburtstag von Bea. Denn dann wird endlich der Fond, den ihr Vater eingerichtet hat unter den Geschwistern aufgeteilt. Doch kurz vor der Fälligkeit löst ihre Mutter den Fond auf, um zu verhindern, das Leos Fehltritte in ihrem angesehenen Umfeld bekannt werden. Da aber auch die anderen drei Geschwister unter chronischem Geldmangel leiden, hoffen sie auf Ausgleich von Leo. Doch dieser hat momentan wieder mal eine neue Flamme und beschäftigt sich mit allem, nur nicht damit, seine Geschwister auszuzahlen. Als Leo dann spurlos verschwindet, müssen die Geschwister einen neuen Plan entwickeln um an das schon eingeplante Geld zu kommen. Meine Meinung: Das Buch hat mich vom ersten Moment an gefesselt. Der sehr flüssige, interessante, teils melancholische, teils humorvolle Schreibstil hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen. Bea ist mir eigentlich vom ersten Moment an, ans Herz gewachsen, während ihre Geschwister eher widersprüchliche Gefühle in mir ausgelöst haben. Der Playboy Leo, der eigentlich immer über seine Verhältnisse lebt, im Leben noch nichts erreicht hat und immer wieder irgendwelche Katastrophen anzieht, aus denen andere ihn retten müssen. Nicht wirklich sympathisch und schon gar nicht fair, den Geschwistern gegenüber. Halt einer, der nie erwachsen geworden ist. Dann Melody, die immer auf großem Fuß gelebt hat und der nun alles über den Kopf wächst, wovon ihr Mann allerdings nichts weiß. Auch eher nicht meins. Und Jack ist ebenfalls keinen Deut besser. Um sein Geschäft zu retten, verpfändet er das Sommerhaus seines Ehemanns. Also alles in allem vier Geschwister, die immer nur eines im Kopf hatten, den Fonds des Vaters. Diese einzelnen Charaktere darzustellen ist der Autorin sehr gut gelungen. Sie beschreibt sehr ausführlich und gefühlvoll, welche Probleme die einzelnen haben und woraus sie entstanden sind. Man bekommt einen wunderbaren Einblick in das Leben einer Familie, die eigentlich mehr Schein als sein ist. Mein Fazit: Ein absolut gelungenes Buch, das ich bedingungslos empfehlen kann.

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Vier Geschwister und ein Fond
von einer Kundin/einem Kunden aus Buseck am 10.11.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Das Cover des Buches ist einfach nur schön. Es macht einem irgendwie Lust auf Sommer. Zum Inhalt: Die Geschwister Melody, Jack, Bea und Leo warten sehnsüchtig auf den 40. Geburtstag von Bea. Denn dann wird endlich der Fond, den ihr Vater eingerichtet hat unter den Geschwistern aufgeteilt. Doch kurz... Das Cover des Buches ist einfach nur schön. Es macht einem irgendwie Lust auf Sommer. Zum Inhalt: Die Geschwister Melody, Jack, Bea und Leo warten sehnsüchtig auf den 40. Geburtstag von Bea. Denn dann wird endlich der Fond, den ihr Vater eingerichtet hat unter den Geschwistern aufgeteilt. Doch kurz vor der Fälligkeit löst ihre Mutter den Fond auf, um zu verhindern, das Leos Fehltritte in ihrem angesehenen Umfeld bekannt werden. Da aber auch die anderen drei Geschwister unter chronischem Geldmangel leiden, hoffen sie auf Ausgleich von Leo. Doch dieser hat momentan wieder mal eine neue Flamme und beschäftigt sich mit allem, nur nicht damit, seine Geschwister auszuzahlen. Als Leo dann spurlos verschwindet, müssen die Geschwister einen neuen Plan entwickeln um an das schon eingeplante Geld zu kommen. Meine Meinung: Das Buch hat mich vom ersten Moment an gefesselt. Der sehr flüssige, interessante, teils melancholische, teils humorvolle Schreibstil hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen. Bea ist mir eigentlich vom ersten Moment an, ans Herz gewachsen, während ihre Geschwister eher widersprüchliche Gefühle in mir ausgelöst haben. Der Playboy Leo, der eigentlich immer über seine Verhältnisse lebt, im Leben noch nichts erreicht hat und immer wieder irgendwelche Katastrophen anzieht, aus denen andere ihn retten müssen. Nicht wirklich sympathisch und schon gar nicht fair, den Geschwistern gegenüber. Halt einer, der nie erwachsen geworden ist. Dann Melody, die immer auf großem Fuß gelebt hat und der nun alles über den Kopf wächst, wovon ihr Mann allerdings nichts weiß. Auch eher nicht meins. Und Jack ist ebenfalls keinen Deut besser. Um sein Geschäft zu retten, verpfändet er das Sommerhaus seines Ehemanns. Also alles in allem vier Geschwister, die immer nur eines im Kopf hatten, den Fonds des Vaters. Diese einzelnen Charaktere darzustellen ist der Autorin sehr gut gelungen. Sie beschreibt sehr ausführlich und gefühlvoll, welche Probleme die einzelnen haben und woraus sie entstanden sind. Man bekommt einen wunderbaren Einblick in das Leben einer Familie, die eigentlich mehr Schein als sein ist. Mein Fazit: Ein absolut gelungenes Buch, das ich bedingungslos empfehlen kann.

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Ein toller Roman mit sehr interessanter Perspektive auf "die Familienbande"...
von einer Kundin/einem Kunden aus Jüchen am 09.11.2016
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Der Debütroman „Das Nest“ von Cynthia D‘Aprix Sweeney ist ein recht spannendes Werk über "Familienbande", zerplatzte Träume und die Auseinandersetzung mit den wichtigen Inhalten des Lebens. 4 Geschwister, eine während derer Kindheit völlig überforderte Mutter und ein Vater, dessen früher Tod ein geplantes Erbe zunächst in weite Ferne rücken... Der Debütroman „Das Nest“ von Cynthia D‘Aprix Sweeney ist ein recht spannendes Werk über "Familienbande", zerplatzte Träume und die Auseinandersetzung mit den wichtigen Inhalten des Lebens. 4 Geschwister, eine während derer Kindheit völlig überforderte Mutter und ein Vater, dessen früher Tod ein geplantes Erbe zunächst in weite Ferne rücken lässt. Die Geschichte wird schon durch die Cover-Gestaltung des Buches perfekt in Szene gesetzt. Die abgebildeten Vögel stehen für die 4 Hauptprotagonisten, 4 Geschwister, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eine schwierige Kindheit und das erwartete, dann aber doch nicht eintretende Erbe zum 40. Geburtstag der jüngsten Schwester und die daraus entstehenden Konflikte unter den Geschwistern bilden das große Grundgerüst des Romans. Im Zentrum dessen stehen die zwischenmenschlichen Komponenten, Erwartungshaltungen und falschen Hoffnungen, die Zerbrechlichkeit von Familie und im Detail natürlich die fragilen Zusammengehörigkeitsgefühle der Geschwister. Hier zeigt die Autorin sehr großes Gespür für die Feinheiten. Der Schreibstil ist dabei durchweg eingängig und das Buch dadurch sehr gut zu lesen. Die Protagonisten wirken authentisch, wenn auch tatsächlich „bunt“. Der Roman bleibt meiner Meinung nach durchgehend subtil spannend und weist eine tolle atmosphärische Dichte auf. Einige Inhalte blieben für meinen Geschmack am Ende des Buches noch zu offen. Aber insgesamt liest sich der Roman sehr logisch und bleibt in sich stimmig. Mir persönlich gefielen besonders die Tiefgründigkeit, die "messerscharfe" und doch leichte Aufarbeitung des Themas, wie auch der allgemeine Schreibstil der Autorin sehr gut und ich würde das Buch jederzeit weiterempfehlen! Ein schöner "Schmöker" mit Tiefgang, deswegen 5 Sterne.

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Die Familie und das liebe Geld
von einer Kundin/einem Kunden aus Korschenbroich am 09.11.2016
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Die PR-Beraterin Cynthia D'Aprix Sweeney hat ihren ersten Roman „das Nest“ herausgebracht und dieser ist ihr aus meiner Sicht ausgezeichnet gelungen. Es geht um die vier Geschwister Leo, Jack, Bea sowie Melody (die jüngste der vier) welche auf ihr Erbe, von den Geschwistern hier als „das Nest“ bezeichnet,... Die PR-Beraterin Cynthia D'Aprix Sweeney hat ihren ersten Roman „das Nest“ herausgebracht und dieser ist ihr aus meiner Sicht ausgezeichnet gelungen. Es geht um die vier Geschwister Leo, Jack, Bea sowie Melody (die jüngste der vier) welche auf ihr Erbe, von den Geschwistern hier als „das Nest“ bezeichnet, warten. Dieses Erbe soll auf Melodys vierzigsten Geburtstag an alle vier ausgezahlt werden. Alle Geschwister haben das Erbe fest eingeplant doch wie so oft im Leben kommt es auch hier zu einer Überraschung und die Planung geht nicht auf. Grund dafür ist ein Verkehrsunfall welcher durch Leo verursacht wurde. Um den guten Ruf zu wahren und Folgeschäden abzufangen gibt die Mutter den Großteil des Geldes für die Kosten aus welche durch diesen Unfall entstanden sind. Der Leser erfährt die jeweiligen Geschichten der Geschwister und weitere beteiligte Personen. Man kann sich diese und die Geschehnisse aufgrund der guten Beschreibungen bildlich vorstellen. Der fließende Schreibstil und die Spannung sowie der Humor in dieser Geschichte führen dazu dass man dieses Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Das Cover spiegelt lustig den Inhalt des Buches wieder: vier Vögel (die vier Geschwister wie sie unterschiedlich nicht sein können) in ihrem Nest.

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Gerangel ums Erbe
von Sylvia Mangl aus Wien am 07.11.2016
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Leo Plumb baut einen Unfall. Blöd nur, dass seine Beifahrerin nicht seine Frau ist. Blöd, dass er betrunken ist. Blöd, dass er gekokst hat. Und ganz besonders blöd, dass seine Beifahrerin, Matilda, die er eigentlich gerade vernaschen wollte, dabei einen Fuß verliert. Infolge dessen geht seine Ehe in die... Leo Plumb baut einen Unfall. Blöd nur, dass seine Beifahrerin nicht seine Frau ist. Blöd, dass er betrunken ist. Blöd, dass er gekokst hat. Und ganz besonders blöd, dass seine Beifahrerin, Matilda, die er eigentlich gerade vernaschen wollte, dabei einen Fuß verliert. Infolge dessen geht seine Ehe in die Brüche, was Leo nicht weiter stört, doch der Unfall hat noch einige viel weitreichendere Folgen. Um Matilda zum Schweigen zu bringen, hat Leos Mutter ihr eine Millionenabfindung bezahlt. Dies jedoch nicht aus eigener Tasche, sondern aus einem Fonds, den ihr verstorbener Mann für Leo und seine drei Geschwister – Melody, Jack und Bea angelegt hat. Dieser Fonds sollte an Melodys vierzigstem Geburtstag an alle vier Kinder ausbezahlt werden – nicht lange nach Leos Unfall. Dieser Fonds wurde seit jeher „das Nest“ genannt. Und nun ist das Nest nahezu leer. Die Empörung ist groß, als Francie, die Mutter der Kinder ebendies eröffnet. Jeder von ihnen hat mit einer größeren Summe gerechnet und diese aus bitter nötig. Vor allem Jack und Melody sind verzweifelt. Gemeinsam stellen sie Leo zur Rede, der verspricht, den Schaden wieder gut zu machen. Dieser Roman beschreibt so herrlich die manchmal so komplizierten Beziehungen und Machtkämpfe innerhalb von Familien und wie weitreichend die Handlungen einzelner sind. Es war ein echtes Vergnügen dieses Buch zu lesen, die einzelnen Charaktere sind so plastisch und genau beschrieben, dass man sie direkt vor Augen hatte und mitleben konnte. Sehr zu empfehlen.

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Das Nest
von einer Kundin/einem Kunden aus Urspringen am 06.11.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Das Cover führt in die Irre, gibt aber im Laufe des Romans Sinn. Die vier Plumb Geschwister haben fast alle die vierzig überschritten, wenn die Jüngste (Melody) vierzig wird, winkt allen eine Erbschaft - alle nennen diese "das Nest". Doch die Mutter hat vorab schon einen großteil an den ältesten... Das Cover führt in die Irre, gibt aber im Laufe des Romans Sinn. Die vier Plumb Geschwister haben fast alle die vierzig überschritten, wenn die Jüngste (Melody) vierzig wird, winkt allen eine Erbschaft - alle nennen diese "das Nest". Doch die Mutter hat vorab schon einen großteil an den ältesten Leo gegeben als dieser in Schwierigkeiten war. Dumm, denn alle haben auf den Geldsegen gewartet. Sie versuchen nun das Geld von Leo zu bekommen. Im laufe des Romanes kommen die Geschichten der vier Geschwister zu Tage, mit all ihren Sorgen und Nöten. Der Schreibstil gefällt mir gut, es wird nie langweilig. Auf Grund des Covers und des Titels hätte ich das Buch aber nicht gekauft. Ich hätte gedacht das es ein Sachbuch über Vögel ist.

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Familiengeschichte vom Flügge werden
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 04.11.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Auf dem Cover vier verschiedene Vögel. Und so verschieden sind auch die vier Plumb- Geschwister aus New York. Was sie verbindet ist die Aussicht auf ihr Erbe, das sie in ihren 40igern erhalten werden, liebevoll von allen das Nest genannt, der vermeintlich sichere Rückzugsort auf den alle so sehnsüchtig... Auf dem Cover vier verschiedene Vögel. Und so verschieden sind auch die vier Plumb- Geschwister aus New York. Was sie verbindet ist die Aussicht auf ihr Erbe, das sie in ihren 40igern erhalten werden, liebevoll von allen das Nest genannt, der vermeintlich sichere Rückzugsort auf den alle so sehnsüchtig warten. Doch von dem erhofften und fest eingeplanten Geld ist nach einem Unfall von einem der Geschwister kaum noch etwas übrig. Notgedrungen müssen sich die Geschwister nicht nur miteinander, sondern auch mit ihrer eigenen Lebensplanung auseinandersetzen. Eine spannende, gut erzählte Tragikomödie mit unerwarteten Wendungen und tiefen Einblicken, atmosphärisch dicht und mit authentischen Charakteren in einem flüssig, angenehmen Schreibstil. Eine mal etwas anders erzählte Familiengeschichte, die mich überzeugt hat.

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Eindringliche Familiengeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 04.11.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Auf dem Cover vier verschiedene Vögel. Und so verschieden sind auch die vier Plumb- Geschwister aus New York. Was sie verbindet ist die Aussicht auf ihr Erbe, das sie in ihren 40igern erhalten werden, liebevoll von allen das Nest genannt, der vermeintlich sichere Rückzugsort auf den alle so sehnsüchtig... Auf dem Cover vier verschiedene Vögel. Und so verschieden sind auch die vier Plumb- Geschwister aus New York. Was sie verbindet ist die Aussicht auf ihr Erbe, das sie in ihren 40igern erhalten werden, liebevoll von allen das Nest genannt, der vermeintlich sichere Rückzugsort auf den alle so sehnsüchtig warten. Doch von dem erhofften und fest eingeplanten Geld ist nach einem Unfall von einem der Geschwister kaum noch etwas übrig. Notgedrungen müssen sich die Geschwister nicht nur miteinander, sondern auch mit ihrer eigenen Lebensplanung auseinandersetzen. Eine spannende, gut erzählte Tragikomödie mit unerwarteten Wendungen und tiefen Einblicken, atmosphärisch dicht und mit authentischen Charakteren in einem flüssig, angenehmen Schreibstil. Eine mal etwas anders erzählte Familiengeschichte, die mich überzeugt hat.

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Seifenblasen
von Anyah Fredriksson aus Hannover am 03.11.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die vier Geschwister Jack, Leo, Melody und Bea, der Familie Plumb sollen ihr Erbe in einigen Monaten antreten, nämlich dann, wenn die Jüngste von ihnen ihren 40. Geburtstag feiert. Der Vater hatte einen Fond errichtet und ihn durch einen zur Familie gehörenden Anwalt verwalten lassen. Es hatte sich über... Die vier Geschwister Jack, Leo, Melody und Bea, der Familie Plumb sollen ihr Erbe in einigen Monaten antreten, nämlich dann, wenn die Jüngste von ihnen ihren 40. Geburtstag feiert. Der Vater hatte einen Fond errichtet und ihn durch einen zur Familie gehörenden Anwalt verwalten lassen. Es hatte sich über die Jahre ein ordentliches Vermögen angehäuft. Das Erbe wird von den Geschwistern „Das Nest“ genannt, denn alle spekulieren seit Jahren darauf es zu erhalten und ihre Lebensziele damit erlangen und vervollständigen zu können. Es ist quasi ihr Sprungtuch in ein besseres Leben. Alle von ihnen haben das Geld verplant, ohne es bisher zu besitzen. Doch leichtsinnigerweise gerät Leo in große Schwierigkeiten. Er bittet die Mutter den Fond für ihn anzuzapfen. Getrieben von ihrem zweiten Ehemann, der sich um seinen guten Ruf ängstigt, lässt sie sich überreden. Doch wie gehen die anderen Geschwister damit um, dass ihr Erbe eventuell verloren ist und können die vier es vielleicht doch noch retten, wenn sie gemeinsam kämpfen? Die Autorin Cynthia D'Aprix Sweeney hat mit ihrem Werk „Das Nest“ eine wunderbare und großartige Familiensaga im Stile von „Das Hotel New Hampshire“ erschaffen, eben eine Familiengeschichte, wie wir sie in Blockbustern lieben und dort am ehesten als Dramedy bezeichnen würden. Sie fährt gewaltige Emotionen auf, Liebe, verletzte Eitelkeiten, Missgunst, Mitgefühl, alles ist dabei. Sie erzählt ihre Story manchmal mit Melancholie, dann wieder humorvoll mit einem gewissen Touch von Situationskomik, Ironie, Zynismus und immer wieder voller Liebe. Cynthia D'Aprix Sweeney verwendet eine schöne, moderne Sprache und ihre Dialoge sind fließend und harmonisch. Schon nach den ersten Seiten ist man in der Geschichte drin und möchte wissen, wie sie enden wird. Die Autroin fängt mich als Leserin ein, hält mich und nimmt mich mit wie auf einer Reise durch das Leben der Familie Plumb. Von Herzen gerne vergebe ich diesem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es absolut weiter. Leser von eminenten Familiengeschichten werden das Buch lieben und ganz sicher verschlingen wollen, genau die richtige Lektüre für ein tristes Novemberwochenende.

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In zwei Tagen verschlungen
von genihaku am 01.11.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

THE NEST Das Nest beginnt mit einem Autounfall des ältesten Sohnes der Plumb Familie, Leo, der dramatische Folgen für die restliche Familie haben wird, weil dadurch das gedachte Erbe der vier Geschwister nicht an sie ausgezahlt, sondern als Abfindung an die weibliche Beifahrerin übergeben wird, die dabei ihren Fuß... THE NEST Das Nest beginnt mit einem Autounfall des ältesten Sohnes der Plumb Familie, Leo, der dramatische Folgen für die restliche Familie haben wird, weil dadurch das gedachte Erbe der vier Geschwister nicht an sie ausgezahlt, sondern als Abfindung an die weibliche Beifahrerin übergeben wird, die dabei ihren Fuß verloren hat. Der Roman dreht sich hauptsächlich um die Familie Plumb und gibt Eindrücke ihrer Kindheit und ihrer gegenwärtigen Lage wieder: Zurzeit mangelt es allen an Geld. Da wäre Jack, der einen Antiquitätenladen betreibt, Beatrice, die Schriftstellerin, Melody, Mutter von Zwillingen, und Leo, der nun dafür verantwortlich gemacht wird, ihr rechtmäßiges Erbe wiederzubeschaffen. Die Autorin beschreibt innerhalb eines Jahres wie diese Familie endlich zu einer echten Familie wird. Das schwierige Thema all die Jahre war das Geld, welches entspannte Beziehungen und Gespräche zuließ. Deshalb erzählt Sweeney nicht nur aus der Perspektive der vier Geschwister, sondern auch von den Kindern Melodys, der Freundin Leos, und unter anderem auch der Beifahrerin des Autos, Matilda. Der Erzählstil ist leicht zu lesen, gern beschreibend und mit vielen Dialogen geschmückt. Ich hatte das Buch innerhalb zwei Tage durch. Die Kulisse ist New York, was einen besonderen Touch hat und einen sehr guten Hintergrund bildet zu den Charakteren. Beim Lesen merkt man nicht unbedingt, wie man dem Höhepunkt entgegen steuert, doch als er dann da war, war es perfekt. Ich finde, aus diesem Buch kann man mehr rausholen, als die bloße Geschichte vermuten lässt. Anfangs merkt man es jedoch noch nicht, es ist etwas oberflächlich, bevor die Autorin hier und da sehr gute Gedanken miteinbindet. Das Ende war logisch und schlüssig und herzerwärmend. Vor allem für Fans von Familiengeschichten empfehle ich dieses Buch dringendst.

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sehr großes Leseverngügen
von einer Kundin/einem Kunden am 01.11.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Melody, Jack, Beatrice und Leo Plumb sind Geschwister. Ihren Eltern verdanken sie ein Aufwachsen in einem wohlhabenden Umfeld. Als Kinder haben sie sich gestritten, getröstet, geliebt. Nun, als Erwachsene haben sie sich auseinandergelebt. Gelegentliche Treffen sind einzig der Tatsache geschuldet, dass sie Begünstigte eines gemeinsamen Erbes sein werden. Sobald... Melody, Jack, Beatrice und Leo Plumb sind Geschwister. Ihren Eltern verdanken sie ein Aufwachsen in einem wohlhabenden Umfeld. Als Kinder haben sie sich gestritten, getröstet, geliebt. Nun, als Erwachsene haben sie sich auseinandergelebt. Gelegentliche Treffen sind einzig der Tatsache geschuldet, dass sie Begünstigte eines gemeinsamen Erbes sein werden. Sobald Melody, die Jüngste der Geschwister vierzig ist, soll das Erbe an alle Gschwister ausbezahlt werden. So erträumt oder erwartet es in Wahrheit jeder für sich. Unangestrengte Lebensführungen, private Spekulationen oder unrealistische Vorstellungen bringen sie während der Finanzkrise allesamt in finanzielle Schwierigkeiten. Das Erbe, von allen das Nest genannt, soll nun endlich ausbezahlt werden........endlich..... "Das Nest" von Cynthia d'Aprix Sweeney ist großes, köstliches Lesevergnügen.

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Raffiniert
von LinaLiestHalt am 01.11.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Zum ersten Mal ist mir dieses Buch sicherlich aufgrund des Covers aufgefallen, aber spätestens nach den ersten 30 Seiten erliegt man auch dem überraschend raffinierten, ausgereiften Schreibstil. Schon der Klappentext macht einen neugierig und lässt ein urkomisches, machmal tragisches, aber auch lebenskluges Buch erwarten. Vier Geschwister, alle in ihren Vierzigern,... Zum ersten Mal ist mir dieses Buch sicherlich aufgrund des Covers aufgefallen, aber spätestens nach den ersten 30 Seiten erliegt man auch dem überraschend raffinierten, ausgereiften Schreibstil. Schon der Klappentext macht einen neugierig und lässt ein urkomisches, machmal tragisches, aber auch lebenskluges Buch erwarten. Vier Geschwister, alle in ihren Vierzigern, leben ihre Leben in der Gewissheit, eines Tages groß zu erben. Aber was, wenn diese Erbschaft dann ausbleibt? Schon allein diese Prämisse ist doch göttlich, oder? Und wenn man dann auch noch auf so scharfsinnige, kluge und humorvolle Art und Weise durch die Geschichte geführt wird - was will man als Leser mehr? Menschliche Psychologie, Abgründe und der Kampf um Lebensentwürfe und Geld - alltägliche, aber vor allem auch allumfassende Themen, die hier aufgegriffen und ausgearbeitet werden. Mich hat die Geschichte wunderbar unterhalten, ein paar Mal hätte ich sie mir etwas straffer gewünscht, aber ansonsten bin ich sehr zufrieden. Die unterschiedlichen Perspektiven, die auf den ersten Blick etwas verwirrend sind, verknüpfen sich nach un nach zu einem stimmigen Gesamtbild. Ich habe auf der Frankfurter Buchmesse die Präsentation dieses Romans bewudnern dürfen. Es freut mich immer sehr, wenn solch eine lebenskluge Lektüre auch die Aufmerksamkeit erhält, die sie verdient. Wirklich gelungen!

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Der "Notgroschen"
von Siderea am 31.10.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die vier Plumb-Geschwister Leo, Jack, Bea und Melody haben eines gemeinsam: Sie leben zwar alle weit über ihre Verhältnisse, aber immer noch unter ihrem Niveau. Wie gut, dass es im Hintergrund einen Treuhand-Fonds (liebevoll "Das Nest" genannt) gibt, denn der verstorbene Vater der vier eingerichtet hat und der an Melodys... Die vier Plumb-Geschwister Leo, Jack, Bea und Melody haben eines gemeinsam: Sie leben zwar alle weit über ihre Verhältnisse, aber immer noch unter ihrem Niveau. Wie gut, dass es im Hintergrund einen Treuhand-Fonds (liebevoll "Das Nest" genannt) gibt, denn der verstorbene Vater der vier eingerichtet hat und der an Melodys 40. Geburtstag zu gleichen Teilen an die Geschwister ausgezahlt werden soll. Leider macht Leo, der Erstgeborene, seinen Geschwistern einen Strich durch die Rechnung: er reitet sich in einen riesigen Schlamassel, der den Ruf der Plumbs gefährdet, was Mutter Francie dazu veranlasst, den Löwenanteil des Nests zur Ehrenrettung der Familie einzusetzen. Diese Entscheidung stellt vor allem Jack und Melody vor große Probleme... Cynthia D'Aprix Sweeney hat mich mit ihrem Debütroman begeistert, sie hat einen vielschichtigen Plot gebastelt, in dem die lebensnahe Zeichnung der vier Geschwister überzeugt. Ihr ist ein authentischer Familienroman gelungen, in dem der Leser zwischen den völlig unterschiedlichen Sichtweisen der Protagonisten ständig hin- und hergerissen ist. Ein richtiger Sympathieträger ist eigentlich nicht dabei: Leo, Jack, Bea und Melody haben einige negative Charaktereigenschaften, die in ihrer angespannten finanziellen Situation überdeutlich hervortreten. Dennoch kann man sich als Leser in ihre Lage versetzen und hinterfragt sich auch selbst, ob man in ihrer Situation tatsächlich anders reagieren würde. Daneben gibt es auch noch einige Randfiguren, die vor allem dazu dienen, die Protagonisten von außen zu betrachten, die aber dennoch ihre eigene Hintergrundgeschichte mitbringen. Da gibt es beispielsweise einen pensionierten Feuerwehrmann, der auf den Antiquitätenhändler Jack trifft; eine junge Latina, die für einen Fehler einen hohen Preis bezahlt hat; Leos On-/Off-Beziehung, die ihn bei sich einziehen lässt; oder auch den Herausgeber einen kleinen Literaturzeitschrift, der gleich mit mehreren Plumb-Geschwistern in Kontakt steht. Diese Figuren haben ihre eigenen Kapitel, in denen sie dem Leser immer wieder neue Erkenntnisse über die Plumbs präsentieren, aber auch ihre eigenen Geschichten erzählen, was dem Roman sehr viel Tiefe und Facettenreichtum verleiht. Die Autorin überzeugt aber nicht nur durch die gelungene Charakterzeichnung, sondern auch durch den Verlauf der Handlung, der durch die häufigen Perspektivwechsel und unerwarteten Wendungen das Interesse des Lesers durchgehend wachhält. Die komplexen Gefühlslagen werden dabei mal bissig, mal melancholisch, aber immer treffend und nachvollziehbar vor dem Leser ausgebreitet, was dazu führt, dass man jederzeit nah an den Figuren und nah am Geschehen ist. Ich versuche eigentlich, kein "Cover-Käufer" zu sein (mal mehr, mal weniger erfolgreich), aber bei diesem Buch fand ich die Umschlaggestaltung schon auf den ersten Blick faszinierend - das Cover weckte sofort mein Interesse und ich wollte wissen, welche Art Geschichte sich dahinter verbirgt. Und nachdem ich diese Geschichte nun kenne, möchte ich dem Klett-Cotta-Verlag mein Kompliment für dieses wunderbare, treffende Cover aussprechen - es passt hervorragend zum Roman und ist sogar schöner und gelungener als das Cover der amerikanischen Originalausgabe. "Das Nest" war definitiv eines meiner Lese-Highlights in diesem Jahr, und ich möchte dieses Buch allen Lesern ans Herz legen, die gerne Geschichten über Familien lesen - aber auch allen, die einfach meisterhaft erzählte Geschichten lesen möchten. Dieses erstaunliche Debüt macht Cynthia D'Aprix Sweeney zu einer Autorin, die man im Auge behalten sollte.

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