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Das Nest

Roman

(96)
Melody, Jack, Bea und Leo sind Geschwister. Sie sind in ihren Vierzigern, stehen mitten im Leben und sie haben immer gewusst, sie würden eines Tages erben. Aber was, wenn die Erbschaft ausbleibt? Ein warmherziger, humorvoller und scharfsinniger Roman darüber, wie der Kampf ums Geld Lebensentwürfe und Familien durcheinanderbringen kann. Als Kinder haben sie einander geneckt, als Erwachsene verbindet die Geschwister Melody, Jack, Beatrice und Leo Plumb nur noch eine gemeinsame Erbschaft. Mitten in der Finanzkrise brauchen alle dringend Geld. Melody, Hausfrau und Mutter, wachsen die Ausgaben für ihr Vorstadthäuschen und die Collegegebühren ihrer Töchter über den Kopf. Antiquitätenhändler Jack hat hinter dem Rücken seines Ehemanns das Sommerhaus verpfändet. Beatrice, erfolglose Schriftstellerin, will endlich ihr Apartment vergrößern. Doch kurz bevor das Erbe ausbezahlt wird, verwendet ihre Mutter es, um Playboy Leo aus einer Notlage zu helfen. Unfreiwillig wiedervereint, müssen die Geschwister sich mit altem Groll und falschen Gewissheiten auseinandersetzen. Aber vor allem müssen sie irgendwo frisches Geld auftreiben … Meisterhaft erzählter, böser und witziger Familienroman »Ein Roman wie gute dunkle Schokolade: elegant und bittersüß, so köstlich, dass man ihn in einer Nacht verschlingt.« Entertainment Weekly
Rezension
»So unterhaltsam wie ganz großes Kino« Elle »Eine rasante, humorvolle Story. Man schließt Familie Plumb für ihre allzu menschlichen Fehler ins Herz.« Publishers Weekly »Sweeney schreibt für uns alle.« Washington Post »Ein Roman wie gute dunkle Schokolade: elegant und bittersüß, so köstlich, dass man ihn in einer Nacht verschlingt.« Entertainment Weekly »Eine meisterhaft konstruierte, bösartig-komisch und wahnsinnig fesselnde Erzählung ... « Elizabeth Gilbert »Ich konnte nicht aufhören zu lesen oder diese gestörte Plumb-Familie zu mögen.« Amy Poehler »Das Nest ist ein energischer, bösartig-komischer und schöner Roman.« Bret Anthony Johnston »Es wimmelt von Humor und charmanter Ironie in diesem lebendigen Debüt-Roman« New York Times Book Review »Jeder weiß, dass man Geld und Familie nicht vermischen sollte - Ein genialer Rat für Leute mit viel Geld und ohne Familie, aber Sweeney schreibt für den Rest von uns.« Ron Charles, Washington Post » Wenn man den süßen und sentimentalen Epilog liest, kann man praktisch das woh-oh-oh eines Indie Pop Songs hören, der im Abspann gespielt wird.« Hermione Hoby, The Guardian »Cynthia D'Aprix Sweeney schreibt wie ein Pro, wenn es um das Bewegen ihrer einzelnen Schachfiguren auf einem übervollen Brett geht.« Janet Maslin, New York Times »Sweeney Familiensaga balanciert nicht nur Komödie und Tragödie, sondern auch Skandal und Errungenschaften, Vertrauen und Betrug, Zugehörigkeit und Isolation und die Komplexität der Liebe in einer Familie auf eine harte aber auch zärtliche Weise.« Eric Swedlund, Paste Magazine
Portrait
Cynthia D'Aprix Sweeney hat in New York als PR-Beraterin gearbeitet, bevor sie zum Schreiben kam. Sie lebt mit Mann und Kindern in Los Angeles. »Das Nest« ist ihr erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 410, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783608100150
Verlag Klett Cotta
Verkaufsrang 511
eBook
15,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein gemachtes Nest, ist nicht immer sicher“

Heike Fischer, Thalia-Buchhandlung Hürth

Dies müssen auch die Plump-Geschwister erfahren.
Ihr "Nest" wurde vorzeitig geplündert und das sogar aus der eigenen Reihe. Die großen Traum&Wunschblasen jedes einzelnen Geschwisterteils zerplatzen-was nun?
Ein Familienroman zwischen Tragik und Komödie der ohne Kitsch auskommt und eher "bösartig-menschlich" ist.

Vergnügliche Lesestunden
Dies müssen auch die Plump-Geschwister erfahren.
Ihr "Nest" wurde vorzeitig geplündert und das sogar aus der eigenen Reihe. Die großen Traum&Wunschblasen jedes einzelnen Geschwisterteils zerplatzen-was nun?
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Heike Fischer

„„Man soll das Fell des Bären nicht verteilen, bevor er erlegt ist“ “

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Das Nest- Das ist der millionenschwere Fond der Familie Plumb, dessen nahende Auszahlung die New Yorker Geschwister Jack, Bea und Melody sehnsüchtig erwarten. Ärgerlich nur, dass ein leichtsinniger Unfall ihres Bruders und Lebemanns Leo das Erbe quasi geplündert hat. Aus der Perspektive des Einzelnen begleitet man die Geschwister durch Das Nest- Das ist der millionenschwere Fond der Familie Plumb, dessen nahende Auszahlung die New Yorker Geschwister Jack, Bea und Melody sehnsüchtig erwarten. Ärgerlich nur, dass ein leichtsinniger Unfall ihres Bruders und Lebemanns Leo das Erbe quasi geplündert hat. Aus der Perspektive des Einzelnen begleitet man die Geschwister durch die Misere, denn jeder hat auf das Nest spekuliert.
Es ist eine unterhaltsame, lebendige Familiengeschichte in New York. Humorvoll und zeitweilig etwas böse.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein leichtfüßiger Familienroman, der Spaß macht. Der US-Bestseller liefert köstliche Unterhaltung mit lebendigen Charakteren, die "menscheln". Ein leichtfüßiger Familienroman, der Spaß macht. Der US-Bestseller liefert köstliche Unterhaltung mit lebendigen Charakteren, die "menscheln".

Andrea Dippel, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Ein unterhaltsames Buch mit bösen Zügen über die Tiefen Abgründe einer Familie.
Wundebar!
Ein unterhaltsames Buch mit bösen Zügen über die Tiefen Abgründe einer Familie.
Wundebar!

Juliana Grassel, Thalia-Buchhandlung Heidelberg

Während Melody, Jack, Bea die Auszahlung des Geldfonds ("Nest") sehnlichst erwarten, macht ihr Bruder einen fatalen Fehler, der alles durcheinander bringt. Allerbeste Unterhaltung! Während Melody, Jack, Bea die Auszahlung des Geldfonds ("Nest") sehnlichst erwarten, macht ihr Bruder einen fatalen Fehler, der alles durcheinander bringt. Allerbeste Unterhaltung!

Lena Ernsting, Thalia-Buchhandlung Münster

4 Geschwister und der Streit um das Lieblingsthema: Geld.
Ironisch, bittersüß und fesselnd erzählt - "Das Nest" ist einer meiner Lieblingsromane geworden!
4 Geschwister und der Streit um das Lieblingsthema: Geld.
Ironisch, bittersüß und fesselnd erzählt - "Das Nest" ist einer meiner Lieblingsromane geworden!

„Erfrischend“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein ganz tolles Buch - wie aus dem Leben gegriffen: Was tun, wenn die langerwartete Erbschaft ausfällt? Die Geschwister Melody, Jack, Bea und Leo gehen sehr unterschiedlich damit um. Nüchtern, ironisch, authentisch, toll! Ein ganz tolles Buch - wie aus dem Leben gegriffen: Was tun, wenn die langerwartete Erbschaft ausfällt? Die Geschwister Melody, Jack, Bea und Leo gehen sehr unterschiedlich damit um. Nüchtern, ironisch, authentisch, toll!

„Das Geldnest“

I. Schneider, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Vier Geschwister, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Leo, der gutaussende, erfolgreiche Erstgeborene, zu dem alle anderen Geschwister aufsehen und ihn bewundern. Der seine Position allerdings schamlos und egoistisch ausnutzt und seine Geschwister unschön behandelt. Und Bea, eine bis dahin gescheiterte Schriftstellerin, die Vier Geschwister, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Leo, der gutaussende, erfolgreiche Erstgeborene, zu dem alle anderen Geschwister aufsehen und ihn bewundern. Der seine Position allerdings schamlos und egoistisch ausnutzt und seine Geschwister unschön behandelt. Und Bea, eine bis dahin gescheiterte Schriftstellerin, die durch Leo den Durchbruch schaffte, allerdings keine Nachfolgewerke mehr auf den Markt bringen konnte. Da ist noch Jack, der erfolglose Antiquitätenhändler, der immer wieder in sinnlose Geschäfte investiert, die zum Scheitern verurteilt sind. Aufgefangen wird er immer wieder von seinem liebevollen Ehemann Walker, der bis zu einem bestimmten Punkt zu ihm hält. Die Jüngste der vier Geschwister ist Melody, eine unsichere Frau, verheiratet und glückliche Mutter von sechzehnjährigen Zwillingsmädchen, die ohne den Halt ihrer Familie untergehen würde.
Alle zusammen verbindet ein Fond, angelegt von ihrem Vater, dessen Inhalt ihr Erbe sein wird und mit dem vierzigsten Geburtstag von Melody zuteilungsreif wird. Jeder für sich hat schon mit seinem großen Anteil gerechnet und geplant, bis die Bombe platzt und ihnen mitgeteilt wird, dass ihre Mutter den größten Teil ihres Erbes dazu benutzt hat, um Leo aus einer selbst verschuldeten Situation freizukaufen ohne die drei anderen Geschwister einzubeziehen und ohne Aussicht, das Erbe wieder einzubezahlen und alle daran zu beteiligen. Das Entsetzten ist groß und alle verlassen sich wieder auf Leo, der alles richten soll, hat er es doch auch verschuldet. Doch dieses Mal wird alles ganz anders und jeder muss versuchen, sein Leben anders auszurichten...
Ein großartig geschriebener Familienroman, in dessen Tiefen man versinkt und nur ab und zu wieder auftaucht, um dann ganz schnell weiter zu lesen!

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Was macht glücklicher: Auf das große Geld am Tag X zu hoffen? Was, wenn Tag X gar nicht kommt? Vier New Yorker Geschwister müssen es in diesem Roman herausfinden. Absolut gut! Was macht glücklicher: Auf das große Geld am Tag X zu hoffen? Was, wenn Tag X gar nicht kommt? Vier New Yorker Geschwister müssen es in diesem Roman herausfinden. Absolut gut!

„Eine wunderbare Familiengeschichte“

Sina Hufnagel, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Ach, was hatte ich eine Freude dieses Buch zu lesen. Diese Geschichte um 4 Geschwister, ihr Leben mit den ganz normalen Problemen drumherum. Unterhaltsam und flüssig zu lesen. TOLL!!!
Ich freue mich schon auf weitere Romane dieser Autorin.
Ach, was hatte ich eine Freude dieses Buch zu lesen. Diese Geschichte um 4 Geschwister, ihr Leben mit den ganz normalen Problemen drumherum. Unterhaltsam und flüssig zu lesen. TOLL!!!
Ich freue mich schon auf weitere Romane dieser Autorin.

„Mit Plumps auf Pumb!“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Leo Plump kann es nicht lassen! Durch sein unkontrolliertes Verhalten bringt er dieses Mal seine äußerst wohlhabende Familie nicht nur in Verruf, sondern auch in arge finanzielle Schwierigkeiten. Gemeinsam mit seinen drei Geschwistern sollte am 40. Geburtstag der jüngsten Schwester 'Melody' (allein hier ist schon der Name Programm) Leo Plump kann es nicht lassen! Durch sein unkontrolliertes Verhalten bringt er dieses Mal seine äußerst wohlhabende Familie nicht nur in Verruf, sondern auch in arge finanzielle Schwierigkeiten. Gemeinsam mit seinen drei Geschwistern sollte am 40. Geburtstag der jüngsten Schwester 'Melody' (allein hier ist schon der Name Programm) das immense Vermögen aufgeteilt werden und ein jedes Familienmitglied hat sein Leben danach ausgerichtet. Doch unverhofft kommt eben oft!
Ein herrlich komischer Gesellschafts-und Familienroman mit vielen skurrilen Situationen, charmanter Ironie und feinem -auch mal schwarzem- Humor. Ein amüsantes und gelungenes Debüt!

„Herrlich amüsant und unterhaltsam “

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach am Main

Hier geht's ums Geld, denn alle leben auf Pump und warten auf das Erbe, dabei hat der Vater - selig - davor gewarnt, das Fell des Bären zu verteilen, bevor er erlegt ist. Aber genau das haben die 4 Geschwister alle schon getan!
Wunderbare Unterhaltung, herrliche Charaktere, jeder kann sich hier wiederfinden!
Hier geht's ums Geld, denn alle leben auf Pump und warten auf das Erbe, dabei hat der Vater - selig - davor gewarnt, das Fell des Bären zu verteilen, bevor er erlegt ist. Aber genau das haben die 4 Geschwister alle schon getan!
Wunderbare Unterhaltung, herrliche Charaktere, jeder kann sich hier wiederfinden!

„Eine herrliche Familiengeschichte für gemütliche Lesestunden“

Andrea Pehle, Thalia-Buchhandlung Leer

Die Geschwister Melody, Jack und Beatrice Blunt führen ein Leben in Erwartung der Auszahlung einer relativ hohen Erbschaft, welche im Februar zu Melodys 40. Geburtstag ausgezahlt werden soll.Zum Teil haben sie sich bereits verschuldet, leben allerdings in Erwartung der Auszahlung ruhig und gelassen. Doch es ist erst Oktober, als sie Die Geschwister Melody, Jack und Beatrice Blunt führen ein Leben in Erwartung der Auszahlung einer relativ hohen Erbschaft, welche im Februar zu Melodys 40. Geburtstag ausgezahlt werden soll.Zum Teil haben sie sich bereits verschuldet, leben allerdings in Erwartung der Auszahlung ruhig und gelassen. Doch es ist erst Oktober, als sie erfahren, dass ihr Bruder Leo, ein Lebemann par excellance, bei einem selbst verschuldeten Unfall eine junge Kellnerin schwer verletzt und ihre Mutter beschließt, die Erbschaft für die Zahlung des Schmerzensgeldes zu verwenden. Nun beginnt für jeden von ihnen ein Wettlauf gegen die Zeit, in der sie nicht nur Leo unter Druck setzen, sondern sich jeweils mit ihren eigenen Lebensmodellen und Gegebenheiten auseinander setzen müssen.
Das Nest ist ein großartiger Roman! Er ist spannend und auch voller Gefühl und die Figuren sind alle auf ihre Weise sehr liebenswürdig.

Kerstin Ehlert, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Vier Geschwister streiten sich um das Erbe, mit welchem sie seit Jahren rechnen.
Einer bekommt das Geld heimlich zugesteckt.
Ein toller Familienroman wie vom Leben geschrieben.
Vier Geschwister streiten sich um das Erbe, mit welchem sie seit Jahren rechnen.
Einer bekommt das Geld heimlich zugesteckt.
Ein toller Familienroman wie vom Leben geschrieben.

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Ein wunderbarer, tragischer, komischer, kluger und unterhaltsamer Familienroman! Mehr braucht man nicht zu sagen, außer: Unbedingt lesen! Ein wunderbarer, tragischer, komischer, kluger und unterhaltsamer Familienroman! Mehr braucht man nicht zu sagen, außer: Unbedingt lesen!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Wieder einmal zeigt es sich: jede Familie ist in ihrem Unglück einzigartig. Und dank der hervorragenden Autorin ist das für den Leser ein großes Glück. Wieder einmal zeigt es sich: jede Familie ist in ihrem Unglück einzigartig. Und dank der hervorragenden Autorin ist das für den Leser ein großes Glück.

„Familie “

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Die Welt der Geschwister Plumb dreht sich immer wieder um 2 Dinge: um das Nest (eine bald an alle auszahlbare Geldanlage) und den ältesten Bruder Leo ( Goldjunge und Versager zugleich). Wie ist es also, diesen Dingen zu entkommen, zumal beides sich aufzulösen scheint. Gibt es auch ein Leben ohne das? Und wie soll das gehen. Großartiger Die Welt der Geschwister Plumb dreht sich immer wieder um 2 Dinge: um das Nest (eine bald an alle auszahlbare Geldanlage) und den ältesten Bruder Leo ( Goldjunge und Versager zugleich). Wie ist es also, diesen Dingen zu entkommen, zumal beides sich aufzulösen scheint. Gibt es auch ein Leben ohne das? Und wie soll das gehen. Großartiger Roman über vertrackte Familienbeziehungen.

Unsere Buchhändler-Tipps

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    von J. Ryan Stradal
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
96 Bewertungen
Übersicht
57
29
10
0
0

Familiengeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 12.02.2017

Eine wunderbar dichte Familiengeschichte mit überraschenden Feinheiten und sehr gut beschriebenen Charakteren. Ein Buch, das sich auch gut zum Verschenken eignet.

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Ausschweifend.Zu viele verschiedene Figuren!
von Igela am 18.01.2017

Die Geschwister Melody, Jack, Leo und Bea Plumb warten nur auf eines : dass, die Jüngste von ihnen, Melody.,40 Jahre alt wird und sie endlich erben. Ihr Vater hat vor seinem Tod verfügt, dass das Vermögen, genannt "Das Nest" ,erst an diesem Tag aufgeteilt wird. Doch kurz vor dem... Die Geschwister Melody, Jack, Leo und Bea Plumb warten nur auf eines : dass, die Jüngste von ihnen, Melody.,40 Jahre alt wird und sie endlich erben. Ihr Vater hat vor seinem Tod verfügt, dass das Vermögen, genannt "Das Nest" ,erst an diesem Tag aufgeteilt wird. Doch kurz vor dem grossen Tag wird Leo in einen Unfall verwickelt und die Mutter verwendet das Geld um ihm aus der Patsche zu helfen. Die Geschwister können es nicht fassen. Jack wollte mit seinem Anteil seinen Antiquitätenladen retten. Melody plante damit ihre 16 jährigen Zwillingstöchter auf das College zu schicken. Und Bea, eine Schriftstellerin braucht das Geld dringend, da ihr letztes Buch schon eine Weile her ist und neue Projekte kosten. Eine Familiengeschichte?Toll! Ich lese gerne Geschichten über Familien, ihr Leben und die Beziehungen untereinander. Unter diesem Gesichtspunkt startete die Story sehr gut. Nacheinander lernt man als Leser die vier Geschwister der Familie Plumb , ihre Partner und Kinder kennen. Schon diese Anzahl an Personen ist anspruchsvoll,sind das doch schon elf verschiedene Charaktere, unterschiedliche Wünsche, Hoffnungen, Sorgen und Leben. Leider hat es die Autorin aber nicht dabei belassen. Immer wieder tauchen Ex Freundinnen,Arbeitskollegen, Freunde der Kinder,Nachbarn ...und...und...und, auf . Und dies nicht immer nur in Nebenrollen. Nein. Auschweifend wird erzählt, ausgeschmückt und wieder erzählt. So ausschweifend, dass mir plötzlich der Kopf schwirrte. Zu viel, zu detailliert , zu sehr in die Länge gezogen...so, das man immer wieder die Hauptgeschichte aus den Augen verliert. Schade, denn die Idee, der Plot wäre sehr gut! Dazu kommen sehr lange Sätze, die teilweise verschachtelt sind. Wie zum Beispiel der erste Satz in diesem Buch. Der geht fast über die gesamte erste Ebook Seite. Was mir gefallen hat ,ist, dass die Figuren sehr lebendig und authentisch daher kommen.Ich weiss nicht, wie die Autorin das macht, doch ich habe mich mit allen Mitgliedern der Familie Plumb wohl gefühlt ,ihnen ihre Rolle abgenommen. Einige waren mir näher, wie die überbesorgte Mutter Melody oder der witzige Lebemann Leo. Andere habe ich distanzierter erlebt (Jack!) Um ein wahres Lesevergnügen gewesen zu sein, hätten einige Figuren gestrichen oder zumindest weniger Platz einnehmen dürfen.

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Lesegenuss pur
von flinnn am 02.12.2016
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Zum Inhalt: Die vier Geschwister Leo, Melody, Jack und Beatrice rechnen fest mit der Erbschaft ihres Vaters. Am 40. Geburtstag von Bea soll der Fond des Vaters ausgezahlt werden. Das Leben der Geschwister plätschert so vor sich hin, sie sind nicht selbstständig, können nicht mit Geld umgehen – und sie... Zum Inhalt: Die vier Geschwister Leo, Melody, Jack und Beatrice rechnen fest mit der Erbschaft ihres Vaters. Am 40. Geburtstag von Bea soll der Fond des Vaters ausgezahlt werden. Das Leben der Geschwister plätschert so vor sich hin, sie sind nicht selbstständig, können nicht mit Geld umgehen – und sie alle sind nicht wirklich zufrieden mit ihrer Situation. Der Egomane Leo erlaubt sich einige Fehltritte, um diese geheim zu halten, löst seine Mutter den Fond auf. Und plötzlich ist das Geld weg, welches sein Bruder und seine Schwestern bereits fest in ihr Leben eingeplant hatten. Meine Meinung: Das Buch hat mich von Beginn an begeistert. Der Schreibstil ist absolut flüssig, in sich stimmig und schön zu lesen. Schon der erste Satz auf der ersten Seite hat mich zum Schmunzeln gebracht – er erstreckt sich über 14 Zeilen. Dies ist mir zuerst überhaupt nicht aufgefallen, die verwendete Sprache liest sich so locker, dass man direkt in die Geschichte eintauchen kann. Die Charaktere wurden im Buch sehr schön herausgearbeitet, sie blieben keinesfalls oberflächlich. Es gibt nur eine Sache, die mich genervt hat: die Naivität der vier Geschwister, an vorhandenen Strukturen festzuhalten. Sie haben anfangs nicht das Geld Geld sein lassen und nicht nach vorne geschaut. In meinen Augen ist Cynthia D' Aprix Sweeney mit „Das Nest“ ein außerordentlicher Roman gelungen. Ich freue mich schon, das nächste Werk von ihr lesen zu dürfen. Ich danke dem Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar.

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Wunderschön
von Kunde am 23.11.2016
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Die Geschwister Leo, Jack, Bea und Melody haben sich im Laufe der Jahre nicht mehr viel zu sagen. Die einzige Gemeinsamkeit ist die Tatsache, daß ihnen immer erzählt wurde, sie würden einmal eine Menge Geld erben. In diesem Bewußtsein hat jeder von ihnen sein Leben danach eingerichtet. Melody hat... Die Geschwister Leo, Jack, Bea und Melody haben sich im Laufe der Jahre nicht mehr viel zu sagen. Die einzige Gemeinsamkeit ist die Tatsache, daß ihnen immer erzählt wurde, sie würden einmal eine Menge Geld erben. In diesem Bewußtsein hat jeder von ihnen sein Leben danach eingerichtet. Melody hat mit ihrer Familie ein viel zu großes Haus gekauft. Die Unkosten dafür sind viel zu hoch. Bea versucht sich als erfolglose Schriftstellerin und lebt in den Tag hinein. Jack führt einen schlecht gehenden Antiquitätenladen und hat das Sommerhaus verpfändet, das sein Partner für seinen Ruhestand gekauft hat. Als das Erbe dann ausgezahlt werden soll, erfahren die Geschwister, daß der größte Teil des Geldes nicht mehr da ist. Ihre Mutter hat es für ihren Bruder Leo ausgegeben, um ihm mal wieder aus der Patsche zu helfen. Die Wut und Verzweiflung schweißt die drei Geschwister zusammen. Als Leo dann spurlos verschwindet, beschließen sie zwar, ihn zu suchen, aber nach kurzer Zeit merken sie, daß es eigentlich sinnlos ist. Stattdessen versuchen sie, ihr Leben neu zu ordnen und irgendwie Geld zu beschaffen. Dieses Buch hat mich vollkommen überzeugt. Obwohl ich es nicht wirklich witzig fand, sondern eher tragisch wie die Geschwister im Glauben an die große Erbschaft ihr Leben in den Sand gesetzt haben. Die Geschichten vom Leben der vier sind vollkommen unterschiedlich und trotzdem geprägt vom Glauben, eines Tages an das große Geld zu kommen. Selbst die Nebenschauplätze (Stephanie, Matilda, Tommy u.s.w.) werden so einfühlsam beschrieben, daß es fast zu schade ist die Geschichten nur am Rande mitlaufen zu lassen. Alles zusammen ergibt ein wunderschönes Buch.

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Ein ganz besonderer Roman!
von Tina Bauer aus Essingen am 20.11.2016
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Vier Geschwister, die unterschiedlicher nicht sein könnten, ringen um das Familienerbe. Leo, der Älteste, brennt mit einer Kellnerin durch und baut mit seinem geleasten Porsche einen folgenschweren Unfall, bei der die junge illegale Kellnerin einen Fuß verliert und von Leos Anwalt ausbezahlt wird. Der Fond, der eigentlich an die vier... Vier Geschwister, die unterschiedlicher nicht sein könnten, ringen um das Familienerbe. Leo, der Älteste, brennt mit einer Kellnerin durch und baut mit seinem geleasten Porsche einen folgenschweren Unfall, bei der die junge illegale Kellnerin einen Fuß verliert und von Leos Anwalt ausbezahlt wird. Der Fond, der eigentlich an die vier Geschwister zum Vierzigsten von Melody, der Jüngsten zu gleichen Teilen ausgeschüttet werden soll, ist nun dahin. Cynthia D’Aprix Sweeney erzählt eine Geschichte mit so vielen schwarzen Familienschafen, dass man kein Weißes darunter finden wird. Mit viel Sarkasmus, kleinen fiesen Schicksalen und wunderbar feinen Witz erleben wir vier Geschwister, dies sich alle in einer bereits schon lange anhaltenden Lebenskrise, deren Rettung einzig diese Geldanlage mit sich bringen soll. Wir erleben Freundschaft, Hass, Liebe und unglaubliche Wahrheiten, die dazu führen, dass alle Lebenskrisen zu neuen Lebenswegen führen und für Bea, Melody und Jack sowie Stephanie ein ungeahnter Neuanfang beginnt, der einzig aus wahrer Liebe besteht! Ein ganz besonderer Roman!

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Schönes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Bochum am 12.02.2017
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Schon beim Anblick des Covers wird man direkt zum Lesen angelockt. Die vier Vögel lassen vermuten,dass hinter diesem Buch eine humorvolle, abwechslungsreiche Geschichte auf den Leser wartet. Beim ersten Lesen kommt man aufgrund des flüssigen Schreibstils sehr gut in die Geschichte hinein ohne groß Überlegungen anstellen zu müssen.

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Gelungener Debütroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 23.01.2017
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Als erstes muss ich betonen, wie gelungen und vor allem auch passend ich das Cover finde. Die vier Vögel sitzen auf ihren Zweigen, und so unterschiedlich sie sind, sie gehören alle zu einer Familie. Diese Vögel stehen für die vier Geschwister der Familie Plumb: Leo, Jack, Bea und Melody. Das... Als erstes muss ich betonen, wie gelungen und vor allem auch passend ich das Cover finde. Die vier Vögel sitzen auf ihren Zweigen, und so unterschiedlich sie sind, sie gehören alle zu einer Familie. Diese Vögel stehen für die vier Geschwister der Familie Plumb: Leo, Jack, Bea und Melody. Das sogenannte "Nest" ist ihr Erbe, das ihr Vater vor seinem Tod für sie angehäuft hat, und das sie am 40. Geburtstag von Melody, der jüngsten Schwester, zu gleichen Teilen erhalten sollen. Doch es kommt alles ganz anders. Leo, der älteste Plumb, baut ziemlichen Bockmist und damit der Ruf der Familie nicht ruiniert wird, nimmt die Mutter das Geld in die Hand, um Schadensbegrenzung zu betreiben, u.a. wird Leos vergnügungssüchtige Ex-Frau ausgezahlt. Als die Geschwister davon Wind bekommen, ist 'Polen offen', wie man so schön sagt. Jack und Melody haben fest mit dem - nicht grad wenigen - Geld gerechnet und dementsprechend über ihren Verhältnissen gelebt. Nur Bea macht sich Sorgen um ihren großen Bruder. Ich mochte es sehr, dass man im Lauf der Geschichte auch immer wieder Einblicke in die Kindheit der vier bekam, wie stark der Zusammenhalt unter den Geschwistern war und wie sehr dieses Band über die Jahre doch gelitten haben muss. Die Autorin versteht es, ihre Charaktere scharf zu zeichnen, sie dabei aber absolut menschlich zu halten, mit einigen kleinen und großen Schwächen und Klischees geschickt zu umgehen. Die Lektüre dieses Romans hat mir großes Vergnügen bereitet und war leider viel zu schnell wieder vorbei. Ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin.

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Die Familie und das liebe Geld
von anushka aus Berlin am 21.01.2017
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Das Nest. Das sind zwei Millionen Dollar Erbe für die 4 Geschwister Leo, Jack, Melody and Bea Plumb, die sie endlich in wenigen Monaten zu Melodys 40. Geburtstag erhalten. Alle können das Geld gut gebrauchen, denn sie haben bisher so gelebt als hätten sie das Geld längst. Doch dann... Das Nest. Das sind zwei Millionen Dollar Erbe für die 4 Geschwister Leo, Jack, Melody and Bea Plumb, die sie endlich in wenigen Monaten zu Melodys 40. Geburtstag erhalten. Alle können das Geld gut gebrauchen, denn sie haben bisher so gelebt als hätten sie das Geld längst. Doch dann zahlt die Mutter kurz vorher einen Großteil des Fonds an den Playboy und Lebemann Leo allein aus und die restlichen Geschwister sind alles andere als glücklich. "Das Nest" spielt ein interessantes Gedankenexperiment durch. Was passiert, wenn man "auf Pump" lebt und der Geldsegen dann plötzlich ausbleibt? Und wenn dann auch noch der eigene Bruder daran schuld ist, sich deswegen aber kein bisschen schlecht fühlt? Die Plumb-Geschwister standen sich eh nicht sonderlich nahe, was seine Ursachen auch in ihren Kindheiten und vor allem der Mutter hatte. Hier ist sich jeder immer selbst der nächste. Keines der Geschwister hat sein Leben wirklich im Griff. Jack führt ein Antiquitätengeschäft, das nicht mehr gut läuft und daher hat er eine Hypothek auf das gemeinsame Sommerhaus mit seinem Mann aufgenommen. Bea war eine vielversprechende Schriftstellerin, konnte aber nicht an den Erfolg anschließen und hat den Vorschuss vom Verlag längst aufgebraucht. Melody hat sich mit ihrem gutbürgerlichen Leben übernommen, das Haus ist zu teuer und nun sollen auch noch die Töchter auf Privatcolleges gehen. Der einzige, der bislang wirklich selbst Geld gemacht hat, war Leo, doch auch der ist damit leichtsinnig umgegangen. Die Autorin kann die Dynamik innerhalb der Familie sehr gut nachzeichnen. Doch es geht nicht nur um die Geschwister, auch ihr Umfeld ist von der plötzlich veränderten Situation betroffen. Nun müssen die Plumbs vor allem erst einmal sich selbst finden und dann schnellstmöglich eine Lösung für ihre finanziellen Probleme. Doch in der Gesellschaftsschicht, aus der sie stammen, ist das nicht einfach, denn hier geht es auch immer um den äußeren Schein. Es wird sehr gut deutlich, dass sich die Plumb-Geschwister dieses Leben eigentlich gar nicht leisten können und trotzdem geht es immer wieder darum, etwas darzustellen. Die Geschwister werden mit scharfem Auge "seziert" und auch ein feinsinniger Humor findet sich zwischen den Zeilen. Befürchtet man zuerst, dass man es durchweg mit jammernden, selbstmitleidigen, verwöhnten Menschen mittleren Alters zu tun haben wird, wachsen einem die Figuren doch schnell ans Herz. Die einzelnen Geschichten sind nicht zuletzt auch durch die Familienbande sehr gut verwoben. Auch wenn "Das Nest" kein Spannungsroman ist, hat mich eine gewisse unterschwellige Spannung immer bei der Stange gehalten. Zusätzlich gelungen finde ich auch das Cover, das perfekt zum Inhalt passt. "Das Nest" ist leichtgängige Unterhaltung mit eingestreuten tiefgründigen Botschaften. Es ist nicht zu schwermütig und macht trotzdem die Ernsthaftigkeit der Erwartungen, Träume und Enttäuschungen der Figuren deutlich. Die Autorin hat eine gute Balance gefunden und mich mit diesem Buch perfekt unterhalten. Und am Ende bleibt vielleicht bei dem ein oder anderen Leser die bange Frage: wie würde meine Familie in so einer Situation reagieren?

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Die Familie der Stadtneurotiker
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 20.01.2017
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Das attraktive Cover zeigt vier unterschiedliche Vögel, was sehr gut zum Titel "Das Nest" passt. Offensichtlich Sinnbild für die vier Geschwister Plumb - ziemlich "schräge Vögel", wie sich schnell zeigt. Vater Leonard Plumb - ein Selfmade Man - hatte sich etwas dabei gedacht, als er verfügt hatte, dass seine... Das attraktive Cover zeigt vier unterschiedliche Vögel, was sehr gut zum Titel "Das Nest" passt. Offensichtlich Sinnbild für die vier Geschwister Plumb - ziemlich "schräge Vögel", wie sich schnell zeigt. Vater Leonard Plumb - ein Selfmade Man - hatte sich etwas dabei gedacht, als er verfügt hatte, dass seine Kinder ihn nicht direkt nach seinem Tode beerben sollten, sondern erst am vierzigsten Geburtstag der jüngsten Tochter; sie sollten lernen, auf eigenen Füßen zu stehen, sollten sich nicht zu lebensuntüchtigen Nichtstuern entwickeln und das Geld nur als ein Zubrot ansehen. Allerdings hatte Leonard nicht voraussehen können, dass Cousin George, der den Fonds managte, dies so geschickt tat, dass die Summe sich vervielfachte. Und auch sonst hatte die Taktik nicht funktioniert: Leo, Jack, Bea und Melody lebten in Erwartung des Fonds, den sie "das Nest" nannten, auf zu großem Fuße und verschuldeten sich zunehmend. Leo hatte in jungen Jahren ein Literaturmagazin gegründet, war kreativ und engagiert bei der Sache, bis ihn die Arbeit zu langweilen begann. Er verkaufte sein Imperium, und brachte mit seiner jungen Ehefrau aus wohlhabender Familie sein Vermögen in rasantem Tempo durch. Mit Alkohol, Drogen, und auch vielen Frauen, als seine Ehefrau ihn zu langweilen begann. Jack hat einen Antiquitätenladen, liebt den Luxus und beleiht hinter dem Rücken seines Ehemanns ihr gemeinsames Sommerhaus, denn sein Laden macht nur Verluste. Bea lebt eher bescheiden und hat keine finanziellen Probleme, hatte als junge Schriftstellerin Erfolg mit einigen Erzählungen, die hauptsächlich vom Leben des von ihr bewunderten großen Bruders Leo handelten, kämpft aber nun schon seit über zehn Jahren mit einer Schreibblockade. Melody, die Jüngste, hatte nur einen mittelmäßigen Bürojob, bevor sie Walter heiratete, schwanger wurde und Zwillinge gebar. Von diesem Zeitpunkt an wurde sie eine hingebungsvolle Mutter, die stets nur das Beste für ihre Kinder wollte: die Familie bewohnt auf ihr Drängen hin ein viel zu teures Haus, die Töchter, die sie zwanghaft kontrolliert, sollen an den besten (und deshalb naturgemäß auch teuersten) Colleges studieren. Und dann passiert ein von Leo verschuldeter Unfall, bei dem die junge mexikanische Kellnerin schwer verletzt wird, die der gelangweilte, unter Einfluss von Alkohol und Koks stehende Leo bei der Hochzeitsfeier eines Verwandten abgeschleppt hatte. Da greift Francie, die Mutter der Geschwister ein, die nie eine gute Mutter war. Sie handelt nicht aus mütterliche Fürsorge, sondern aus Sorge um den Namen der Familie, der bei Bekanntwerden dieser Geschichte von der Presse in den Schmutz gezogen würde. Sie hat als Einzige bei einem familiären Notfall die Berechtigung, an "das Nest" heranzukommen, und nutzt den Großteil des Geldes dafür, das Schweigen der Kellnerin durch eine großzügige Abfindung zu erkaufen. Die restlichen Geschwister befinden sich in heller Aufregung: Leo muss ihnen das Geld zurückgeben. Der Zeitpunkt der Auszahlung naht, Melodys vierzigster Geburtstag steht vor der Tür. Der Roman ist sehr flott, witzig und bissig geschrieben, bei der Beschreibung ihrer Charaktere kommt keiner der vier Plumbs besonders gut weg. Sie sind versnobt, unreif, unselbständig und in unterschiedlichem Maße rücksichtslos. Jeder hat vorrangig seine eigenen Interessen im Auge, hat den tiefsitzenden Anspruch auf das Familienvermögen, man hat Kontakt zu den Geschwistern, aber sieht sie nicht als Freunde an. In jedem Kapitel steht immer wieder eine andere Person im Mittelpunkt, teilweise auch Nebenfiguren, so dass sich einem allmählich das gesamte Plumb-Universum erschließt. Man schüttelt zwar als Leser häufig den Kopf, folgt den Figuren aber trotzdem gerne bei ihren diversen Machenschaften und findet sie nicht total unsympathisch. Die große Familienkrise führt zu einem gewissermaßen verspäteten Erwachsenwerden der Geschwister und schweißt die Familienbande wieder etwas enger zusammen. Ein toller Debutroman, ein großer Wurf! Die Autorin beschreibt und entlarvt eine gewisse Schicht der amerikanischen Gesellschaft, die Intelligenzia und Glitterati, die Welt von Woody Allen, im engeren Sinne die New Yorker Schickeria. Gegen Ende konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, habe mir die Nacht um die Ohren geschlagen, bis ich fertig war. Ein großes Lesevergnügen!

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Verrücktes Erbe mit skurrilen Hintergrund
von Gisela Simak aus Landshut am 17.01.2017
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Zum Inhalt Diese Geschichte könnte tatsächlich so passiert sein. Es geht ums Erben. Ein Thema das stets aktuell ist. Sterben tut schließlich immer wieder jemand. Etwas schwieriger wird das Ganze jedoch wenn eine Klausel im Testament ist. Die Geschwister Melody, Jack, Beatrice und Leo erben erst dann, wenn Melody ihren 40.... Zum Inhalt Diese Geschichte könnte tatsächlich so passiert sein. Es geht ums Erben. Ein Thema das stets aktuell ist. Sterben tut schließlich immer wieder jemand. Etwas schwieriger wird das Ganze jedoch wenn eine Klausel im Testament ist. Die Geschwister Melody, Jack, Beatrice und Leo erben erst dann, wenn Melody ihren 40. Geburtstag feiert. Sie ist die Jüngste der Geschwister. Noch verzwickter wird es, wenn die Mutter einem Kind in Not eine große Summe vorher schon auszahlt. Leo ist das Kind in Not! Ein Womanizer, der nach einer Scheidung ziemlich blank ist. Jack traut Leo nicht über den Weg. Er ist sich sicher, dass Leo irgendwo Geld gebunkert hat. Melody ist Hausfrau und Mutter. Sie möchte dass ihre Zwillingstöchter die besten Schulen besuchen. Das Vorstadthäuschen, welches sie unbedingt haben wollte, übersteigt eigentlich auch das Budget der Familie. Eigentlich rechnet Melody mit der Erbschaft zu ihrem 40. Geburtstag. Sie hofft, dass Leo bis zu diesem Termin Geld auftreibt, ums sie alle auszuzahlen. Jack hat seinen Ehemann Walker hintergangen. Sein Antiquitätenladen steckt in den roten Zahlen. Heimlich verpfändet er Walkers Sommerhaus. Mit der Erbschaft wird sich alles wieder zum Guten wenden. Denkt er! Der Anwalt Walker wird auch anderweitig noch schwer enttäuscht von Jack. Beatrice ist eine Schriftstellerin, deren Schreibblockade schon seit mehreren Jahren anhält. Sie hält sich mit einem Bürojob über Wasser. Meine Meinung Erst musst du das Geld auf deinem Konto haben. Nur dann kannst du es ausgeben. Vorher nicht. Dieser Satz ging mir beim Lesen durch den Kopf. Aber, wenn sich die Geschwister so korrekt verhalten hätten, wäre dann die Geschichte so spannend geworden? Leo ist ein ausgekochtes Schlitzohr, der jahrelang in Luxus geschwelgt hat, ohne einen Finger dafür krumm zu machen. Ich war sehr gespannt, ob er seinen Geschwistern das Geld wieder zurückgibt. Der Schreibstil ist magisch und die Protagonisten gut gezeichnet. Man hat von jedem ein klares Bild vor Augen. Keiner der Geschwister hat jemals Not erleiden müssen. Mir kommen sie etwas neurotisch vor. Melody mutet wie ein verwöhntes, unreifes Mädchen an, welches nicht akzeptieren will. dass manche Dinge für sie zu teuer sind. Sie denkt, nur mit ihren Wünschen kann die Familie glücklich werden. Beatrice wirkt auf mich wie ein Mauerblümchen. Ihr Verhalten, in Sachen Erbschaft, fand ich klasse. Jack ist mir total unsympathisch. Sein toller Ehemann Walker hat seine Lügen wirklich nicht verdient. Ich habe nicht verstanden, warum Jack mit Walter nicht offen über seine Probleme gesprochen hat. Jack betrachtete sich selber als Leo light! Das ausgekochte Schlitzohr Leo hält alle auf Trap. Sein Lebenswandel müsste "IHM" eigentlich zum Verhängnis werden. Ich war wirklich sehr gespannt, wie Leo sich aus dieser Situation herauswinden wird. Nicht nur was das Erbe betrifft! Eine Autofahrt, am Anfang der Geschichte, bringt ihn in große Schwierigkeiten. Dabei hatte er bei dieser Fahrt so viel Spaß ...... Fazit Das Thema Erben und Protagonisten mit Erkennungswert, machen diese Gesellschaftssatire zu etwas ganz Besonderen. Auch das World Trade Center findet Erwähnung. Eine amerikanische Familien-Satire, die mich von der ersten Silbe an bestens unterhalten hat. Neurotische Geschwister, die mich oft zum Schmunzeln- und Staunen gebracht haben. Besonders interessant muten die Partner der Erben an. Allen voran Leos Freundin! Ob mir das Ende gefallen hat? Ja! Leo hat auch am Ende eine Überraschung parat ..... Unbedingt lesen! Danke Cythia D´Apriz Sweeney.

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Ein Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden aus Donauwörth am 16.01.2017
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Die Kinder der Familie Plum haben eigentlich alles, was sie sich wünschen können – sie sind gesund, sehen gut aus, haben alle ihre besonderen Talente … und machen folgerichtig kaum etwas daraus. Stattdessen sehnen sie den 40sten Geburtstag der jüngsten Schwester herbei, denn an dem wird endlich der Treuhandfont... Die Kinder der Familie Plum haben eigentlich alles, was sie sich wünschen können – sie sind gesund, sehen gut aus, haben alle ihre besonderen Talente … und machen folgerichtig kaum etwas daraus. Stattdessen sehnen sie den 40sten Geburtstag der jüngsten Schwester herbei, denn an dem wird endlich der Treuhandfont ausgezahlt, auf den sie alle ihre Zukunftsplanung ausgerichtet haben. Doch natürlich kommt es anders … Mit DAS NEST hat Cynthia D’Aprix Sweeney (was für ein Name!) einen der besten Familienromane geschrieben, den ich seit vielen Jahren gelesen habe. Sprachlich elegant und trotzdem angenehm unprätentiös (was sicher auch ein Verdienst des Übersetzers Nicolai von Schweder-Schreiber ist – und noch mal: was für ein Name!) gelingt es ihr, mich für jeden der vier Plums einzunehmen, was wirklich eine Kunst ist, denn eigentlich sind sie alle ziemlich unsympathisch, lebensuntüchtig und egozentrisch. Aber auch andere Figuren spielen eine wichtige Rolle, zum Beispiel eine Literaturagentin, ein Armeeveteran und ein gebrochener Feuerwehrmann. All diese Handlungsstränge verknüpft Cynthia D’Aprix Sweeney mit so einer Leichtigkeit, dass ich immer weiter und weiter und weiter lesen wollte. Und am Ende hat sie mich tatsächlich fast zu Tränen gerührt. DAS NEST ist ein Buch über große Hoffnungen und kleine Siege, ein Entwicklungsroman und ein Sittengemälde der New Yorker Intelligenzija, wie es sie so manchmal in Woody-Allen-Filmen oder TV-Serien wie THE AFFAIR gibt. Hinzu kommt, dass ich den Schutzumschlag einfach unwiderstehlich finde und das Buch so im Regal platziert habe, dass ich es immer gut sehen kann und mich so Tag für Tag an das Lesevergnügen erinnere.

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Endlich flügge werden!
von einer Kundin/einem Kunden am 04.01.2017
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Auf dem Cover sind vier Vögel zu sehen und jeder steht in seiner Einzigartigkeit für ein erwachsenes Kind der Familie Plumb. Mittlerweile sind sie alle in den Vierzigern und sie verbindet eigentlich nichts mehr als der Gedanke an die... Auf dem Cover sind vier Vögel zu sehen und jeder steht in seiner Einzigartigkeit für ein erwachsenes Kind der Familie Plumb. Mittlerweile sind sie alle in den Vierzigern und sie verbindet eigentlich nichts mehr als der Gedanke an die gemeinsame Erbschaft. Bald ist der Stichtag dafür da und alle brauchen dringend das Geld. Sie haben ihre Rechnung jedoch ohne ihre eigenwillige Mutter gemacht, die ihrem Sohn, dem Playboy, fast das gesamte Vermögen alleine gegeben hat, da dieser in Schwierigkeiten steckte. Es kommt Schwung in die Familie und alte Geschichten kommen zum Vorschein, aber auch das aktuelle Leben und der Lebensplan werden auf den Kopf gestellt. Das Nest, wie die Geschwister die Erbschaft genannt haben, existiert nicht mehr und sie müssen nun endlich flügge werden. Während der eine Sohn, der Nesträuber ist, zeigen alle ihr wahres Gesicht. Es ist traurig, lustig, schmerzhaft ,..... zugleich. Das Buch hat neben einem tollen Cover eine Geschichte zu bieten, die wunderbar erzählt wird.

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Endlich flügge werden!
von einer Kundin/einem Kunden am 04.01.2017
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Auf dem Cover sind vier Vögel zu sehen und jeder steht in seiner Einzigartigkeit für ein erwachsenes Kind der Familie Plumb. Mittlerweile sind sie alle in den Vierzigern und sie verbindet eigentlich nichts mehr als der Gedanke an die... Auf dem Cover sind vier Vögel zu sehen und jeder steht in seiner Einzigartigkeit für ein erwachsenes Kind der Familie Plumb. Mittlerweile sind sie alle in den Vierzigern und sie verbindet eigentlich nichts mehr als der Gedanke an die gemeinsame Erbschaft. Bald ist der Stichtag dafür da und alle brauchen dringend das Geld. Sie haben ihre Rechnung jedoch ohne ihre eigenwillige Mutter gemacht, die ihrem Sohn, dem Playboy, fast das gesamte Vermögen alleine gegeben hat, da dieser in Schwierigkeiten steckte. Es kommt Schwung in die Familie und alte Geschichten kommen zum Vorschein, aber auch das aktuelle Leben und der Lebensplan werden auf den Kopf gestellt. Das Nest, wie die Geschwister die Erbschaft genannt haben, existiert nicht mehr und sie müssen nun endlich flügge werden. Während der eine Sohn, der Nesträuber ist, zeigen alle ihr wahres Gesicht. Es ist traurig, lustig, schmerzhaft ,..... zugleich. Das Buch hat neben einem tollen Cover eine Geschichte zu bieten, die wunderbar erzählt wird.

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Vier Geschwister und ein Fond
von einer Kundin/einem Kunden aus Buseck am 27.12.2016
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Das Cover des Buches ist einfach nur schön. Es macht einem irgendwie Lust auf Sommer. Zum Inhalt: Die Geschwister Melody, Jack, Bea und Leo warten sehnsüchtig auf den 40. Geburtstag von Bea. Denn dann wird endlich der Fond, den ihr Vater eingerichtet hat unter den Geschwistern aufgeteilt. Doch kurz vor... Das Cover des Buches ist einfach nur schön. Es macht einem irgendwie Lust auf Sommer. Zum Inhalt: Die Geschwister Melody, Jack, Bea und Leo warten sehnsüchtig auf den 40. Geburtstag von Bea. Denn dann wird endlich der Fond, den ihr Vater eingerichtet hat unter den Geschwistern aufgeteilt. Doch kurz vor der Fälligkeit löst ihre Mutter den Fond auf, um zu verhindern, das Leos Fehltritte in ihrem angesehenen Umfeld bekannt werden. Da aber auch die anderen drei Geschwister unter chronischem Geldmangel leiden, hoffen sie auf Ausgleich von Leo. Doch dieser hat momentan wieder mal eine neue Flamme und beschäftigt sich mit allem, nur nicht damit, seine Geschwister auszuzahlen. Als Leo dann spurlos verschwindet, müssen die Geschwister einen neuen Plan entwickeln um an das schon eingeplante Geld zu kommen. Meine Meinung: Das Buch hat mich vom ersten Moment an gefesselt. Der sehr flüssige, interessante, teils melancholische, teils humorvolle Schreibstil hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen. Bea ist mir eigentlich vom ersten Moment an, ans Herz gewachsen, während ihre Geschwister eher widersprüchliche Gefühle in mir ausgelöst haben. Der Playboy Leo, der eigentlich immer über seine Verhältnisse lebt, im Leben noch nichts erreicht hat und immer wieder irgendwelche Katastrophen anzieht, aus denen andere ihn retten müssen. Nicht wirklich sympathisch und schon gar nicht fair, den Geschwistern gegenüber. Halt einer, der nie erwachsen geworden ist. Dann Melody, die immer auf großem Fuß gelebt hat und der nun alles über den Kopf wächst, wovon ihr Mann allerdings nichts weiß. Auch eher nicht meins. Und Jack ist ebenfalls keinen Deut besser. Um sein Geschäft zu retten, verpfändet er das Sommerhaus seines Ehemanns. Also alles in allem vier Geschwister, die immer nur eines im Kopf hatten, den Fonds des Vaters. Diese einzelnen Charaktere darzustellen ist der Autorin sehr gut gelungen. Sie beschreibt sehr ausführlich und gefühlvoll, welche Probleme die einzelnen haben und woraus sie entstanden sind. Man bekommt einen wunderbaren Einblick in das Leben einer Familie, die eigentlich mehr Schein als sein ist. Mein Fazit: Ein absolut gelungenes Buch, das ich bedingungslos empfehlen kann.

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Unberechtigter Hype um das Buch
von Lisa F. aus Berlin am 18.12.2016
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Seit Februar dieses Jahres ist das Buch auf meinem Radar gewesen. Ich fand die englische Beschreibung faszienierend und interessant. Als ich dann auf Netgalley gesehen hab, dass das Buch zur Anfrage verfügbar war, hab ich es ohne groß nachzudenken getan und war, nachdem ich die Bestätigung bekommen hatte, schon... Seit Februar dieses Jahres ist das Buch auf meinem Radar gewesen. Ich fand die englische Beschreibung faszienierend und interessant. Als ich dann auf Netgalley gesehen hab, dass das Buch zur Anfrage verfügbar war, hab ich es ohne groß nachzudenken getan und war, nachdem ich die Bestätigung bekommen hatte, schon sehr gespannt auf das Buch und ließ mich auch vom mittelmäßigen Rating auf Goodreads nicht davon abbringen. Es war ganz anders, als ich erwartet hatte. Ich muss gestehen, dass ich nicht mehr ganz genau wusste, was ich mir im Februar für Vorstellungen vom Buch gemacht habe, aber es müssen schon gute gewesen sein, wenn ich bis Dezember mein Interesse am Buch nicht verloren habe, das nochmal angefacht wurde, nachdem ich gesehen hatte, dass die deutsche Übersetzung draußen war. Das Buch hat kaum vorantreibende Handlung, es ist mehr eine Charakterstudie. Ich hab nichts gegen Charakterstudien - wenn sie denn gut gemacht sind. Ich finde es durchaus sehr spannend, mehr über die Hintergrundgeschichte von Charakteren zu lesen, als über die "richtige" Handlung. Aber dieses Buch war einfach nix für mich. Die Charaktere waren nix für mich. Die vier Geschwister sind in meinen Augen privilegierte Weiße, die über sogenannte "Geldprobleme" rumheulen. Zu einer guten Charakterstudie gehören natürlich gut ausgearbeitete Charakter, die müssen immerhin die ganze Handlung tragen. In diesem Buch sind sie aber nur oberflächlich dargestellt und es fehlt ihnen an jedweder Tiefe. Zu keinem Charakter fühlte ich auch nur ansatzweise eine Verbindung. Sie waren aber auch so klischeehaft, dass ich mir gar nicht die Mühe gemacht habe, irgendeine positive oder gemeinsame Eigenschaft zu finden. Den Schreibstil der Autorin kann man als "leicht zu vergessen" beschreiben, der ist nun wirklich nicht großartig. Das Buch übrigens auch. Das Ende war nicht nachvollziehbar und ist viel zu glücklich ausgefallen (ja, so was gibt's!). Ich versteh den ganzen Hype um das Buch nicht.

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Das Leben geht weiter!
von coffee2go am 13.12.2016
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Kurze Inhaltszusammenfassung: Die vier erwachsenen Geschwister Melody, Jack, Bea und Leo Plumb hoffen auf die Auszahlung des Fonds, den ihr Vater für sie gewinnbringend angelegt hat. Schon sehr bald, zu Melodys vierzigstem Geburtstag sollen alle Kinder den gleichen Anteil bekommen, den sie auch schon fix in ihren Lebensstandard eingeplant haben:... Kurze Inhaltszusammenfassung: Die vier erwachsenen Geschwister Melody, Jack, Bea und Leo Plumb hoffen auf die Auszahlung des Fonds, den ihr Vater für sie gewinnbringend angelegt hat. Schon sehr bald, zu Melodys vierzigstem Geburtstag sollen alle Kinder den gleichen Anteil bekommen, den sie auch schon fix in ihren Lebensstandard eingeplant haben: Melody für die Rückzahlung der Kreditraten und die Collegegebühren ihrer Töchter, Jack für seine hohe Verschuldung durch seine wenig gewinnbringende Selbstständigkeit. Kurz davor kommt es anders als erwartet: Ihr Bruder Leo befindet sich aufgrund von Eigenverschulden in einer Notsituation und bekommt ohne die Zustimmung seiner Geschwister fast das gesamte Geld vorgestreckt. Dies löst nun einen gewaltigen Konflikt zwischen den Geschwistern aus und von nun an dreht sich alles nur noch um Geld. Meine Meinung zum Buch: Das Buch startet mit einem sehr spannenden Prolog, in dem die ausschlaggebendste Situation geschildert wird, danach plätschert die Familiengeschichte dahin bis es am Ende noch einen runden Abschluss gibt. Sehr gut gefallen hat mir, dass neben den vier Geschwistern nur wenige weitere Charaktere vorgekommen sind, somit war der Roman sehr schlüssig, strukturiert und unkompliziert zu lesen. Vor allem die Beschreibung der vier Geschwister, ihre Charaktere und wie sie sich im Laufe der Zeit verändert haben, hat mir sehr gut gefallen. Zu Beginn hatten sie kaum Kontakt zueinander, danach sind zumindest manche aufeinander zugekommen und haben mehr am Leben der Anderen teilgenommen und zum Schluss hatte ich das Gefühl, dass sie nicht nur aufgrund des Geldes verbunden sind und weiterhin verbunden bleiben, sondern dass die Situation sogar einen positiven Aspekt auf drei der vier Geschwister und ihre Familien hatte. Titel und Cover: Den Titel finde ich im deutschen Sprachgebrauch zuerst irreführend, nachdem er aber so häufig im Buch erwähnt wird, gewöhnt man sich daran. Das Cover ist ansprechend, in angenehmen Farben gestaltet und macht einen hochwertigen Eindruck. Mein Fazit: „Das Nest“ ist ein sehr lesenswerter Roman, in dem viel geplant wurde, was sich dann als nicht realisierbar herausstellt. Doch schlussendlich ist es sinnvoller im Hier und Jetzt zu leben und eventuell verfügbares Geld nicht im Voraus zu verplanen.

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Locker, leicht und ein wenig zynisch
von einer Kundin/einem Kunden aus Nordhorn am 12.12.2016
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Geld ist kein Problem. In dem Bewusstsein wachsen vier Geschwister auf, die davon ausgehen, dass sie irgendwann ein erhebliches Vermögen erben. Entsprechend hat man auch einen gehobenen Lebensstandard, baut eher Schulden auf, als dass man sich Geld zur Seite legt und überträgt die eigene Lebenseinstellung auch noch auf die... Geld ist kein Problem. In dem Bewusstsein wachsen vier Geschwister auf, die davon ausgehen, dass sie irgendwann ein erhebliches Vermögen erben. Entsprechend hat man auch einen gehobenen Lebensstandard, baut eher Schulden auf, als dass man sich Geld zur Seite legt und überträgt die eigene Lebenseinstellung auch noch auf die Stammhalter. Das Vermögen, auf das alle spekulieren, bekommt nun jedoch ein einzelner, der entgegen der gemachten Versprechungen natürlich nicht vorhat den übrigen Geschwistern ihren Anteil auszuzahlen. Doch die bleiben nicht untätig und versuchen auf ihre Art und Weise ihren Anteil am Kuchen zu erhalten. Wer eine solche Familie hat, braucht keine Feinde mehr. Die Autorin versteht es den Leser bei der Stange zu halten. Ständige Wendungen in der Geschichte und Perspektivwechsel lassen einen Spannungsbogen entstehen, der Spannung und Interesse erzeugt. Auf alle Fälle ein Buch, wenn man ein locker, leichtes und auch ein wenig zynisches Buch lesen möchte.

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Der Tanz um das Erbe
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 11.11.2016
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Leo, Jack, Bea und Melody sind Geschwister. Die Jüngste, Melody, steht kurz vor ihrem Vierzigsten, ein wichtiges Datum für alle vier, denn zu diesem Geburtstag soll das Erbe verteilt werden, das ihr Vater für sie zu Lebzeiten als Fonds anlegte. Es ist ihr „Nest“, auf das sich alle in... Leo, Jack, Bea und Melody sind Geschwister. Die Jüngste, Melody, steht kurz vor ihrem Vierzigsten, ein wichtiges Datum für alle vier, denn zu diesem Geburtstag soll das Erbe verteilt werden, das ihr Vater für sie zu Lebzeiten als Fonds anlegte. Es ist ihr „Nest“, auf das sich alle in ihrer Lebensplanung verlassen. Doch dann verursacht Leo schuldhaft einen schrecklichen Verkehrsunfall, und um die Folgeschäden aufzufangen, entnimmt ihre Mutter den größten Teil des Erbes für Leo. Was nun, werden doch die Geschwister von Geldsorgen geplagt und warten dringend auf das Geld? Wird es Leo gelingen, den Geschwistern das Geld zu ersetzen? Cynthia D’Aprix Sweeney stellt einen bitterbösen Roman vor um Familienangelegenheiten, die sich um das erwartete Erbe gruppieren. Jeder der Geschwister ist glaubhaft angelegt, mit seinen ganz besonderen Eigenheiten. Selbst Leo, der als Schürzenjäger dargestellt wird und trotzdem keine Verantwortung für den großen Schaden übernehmen will, den er verursacht hat, erhält für seine Gedanken, (geplatzten) Hoffnungen und Ängste genügend Raum, um etwas Mitgefühl beim Leser zu erwecken. Passend zu den vier Geschwistern und ihrem Tanz um das „Nest“ ist das Coverbild gestaltet mit vier Vögeln, die zwangsläufig miteinander umgehen müssen. Die Geschichte erhält einen ganz besonderen Reiz dadurch, dass sie sich fast von allein verselbständigt, jeder der vier trägt seinen Anteil dazu bei, dass der Leser immer wieder dazwischenrufen möchte: Halt!, doch wie eine führerlose Lokomotive geht’s einfach immer nur weiter, bis zum bitteren Ende. Die Autorin erzählt das sehr gekonnt, dass man gerne in der Geschichte verweilt und am liebsten immer weiterlesen möchte. Ein gelungees Debüt der Autorin!

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Der Tanz um das Erbe
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 11.11.2016
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Leo, Jack, Bea und Melody sind Geschwister. Die Jüngste, Melody, steht kurz vor ihrem Vierzigsten, ein wichtiges Datum für alle vier, denn zu diesem Geburtstag soll das Erbe verteilt werden, das ihr Vater für sie zu Lebzeiten als Fonds anlegte. Es ist ihr „Nest“, auf das sich alle in... Leo, Jack, Bea und Melody sind Geschwister. Die Jüngste, Melody, steht kurz vor ihrem Vierzigsten, ein wichtiges Datum für alle vier, denn zu diesem Geburtstag soll das Erbe verteilt werden, das ihr Vater für sie zu Lebzeiten als Fonds anlegte. Es ist ihr „Nest“, auf das sich alle in ihrer Lebensplanung verlassen. Doch dann verursacht Leo schuldhaft einen schrecklichen Verkehrsunfall, und um die Folgeschäden aufzufangen, entnimmt ihre Mutter den größten Teil des Erbes für Leo. Was nun, werden doch die Geschwister von Geldsorgen geplagt und warten dringend auf das Geld? Wird es Leo gelingen, den Geschwistern das Geld zu ersetzen? Cynthia D’Aprix Sweeney stellt einen bitterbösen Roman vor um Familienangelegenheiten, die sich um das erwartete Erbe gruppieren. Jeder der Geschwister ist glaubhaft angelegt, mit seinen ganz besonderen Eigenheiten. Selbst Leo, der als Schürzenjäger dargestellt wird und trotzdem keine Verantwortung für den großen Schaden übernehmen will, den er verursacht hat, erhält für seine Gedanken, (geplatzten) Hoffnungen und Ängste genügend Raum, um etwas Mitgefühl beim Leser zu erwecken. Passend zu den vier Geschwistern und ihrem Tanz um das „Nest“ ist das Coverbild gestaltet mit vier Vögeln, die zwangsläufig miteinander umgehen müssen. Die Geschichte erhält einen ganz besonderen Reiz dadurch, dass sie sich fast von allein verselbständigt, jeder der vier trägt seinen Anteil dazu bei, dass der Leser immer wieder dazwischenrufen möchte: Halt!, doch wie eine führerlose Lokomotive geht’s einfach immer nur weiter, bis zum bitteren Ende. Die Autorin erzählt das sehr gekonnt, dass man gerne in der Geschichte verweilt und am liebsten immer weiterlesen möchte. Ein gelungees Debüt der Autorin!

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Der Tanz um das Erbe
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 11.11.2016
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Leo, Jack, Bea und Melody sind Geschwister. Die Jüngste, Melody, steht kurz vor ihrem Vierzigsten, ein wichtiges Datum für alle vier, denn zu diesem Geburtstag soll das Erbe verteilt werden, das ihr Vater für sie zu Lebzeiten als Fonds anlegte. Es ist ihr „Nest“, auf das sich alle in... Leo, Jack, Bea und Melody sind Geschwister. Die Jüngste, Melody, steht kurz vor ihrem Vierzigsten, ein wichtiges Datum für alle vier, denn zu diesem Geburtstag soll das Erbe verteilt werden, das ihr Vater für sie zu Lebzeiten als Fonds anlegte. Es ist ihr „Nest“, auf das sich alle in ihrer Lebensplanung verlassen. Doch dann verursacht Leo schuldhaft einen schrecklichen Verkehrsunfall, und um die Folgeschäden aufzufangen, entnimmt ihre Mutter den größten Teil des Erbes für Leo. Was nun, werden doch die Geschwister von Geldsorgen geplagt und warten dringend auf das Geld? Wird es Leo gelingen, den Geschwistern das Geld zu ersetzen? Cynthia D’Aprix Sweeney stellt einen bitterbösen Roman vor um Familienangelegenheiten, die sich um das erwartete Erbe gruppieren. Jeder der Geschwister ist glaubhaft angelegt, mit seinen ganz besonderen Eigenheiten. Selbst Leo, der als Schürzenjäger dargestellt wird und trotzdem keine Verantwortung für den großen Schaden übernehmen will, den er verursacht hat, erhält für seine Gedanken, (geplatzten) Hoffnungen und Ängste genügend Raum, um etwas Mitgefühl beim Leser zu erwecken. Passend zu den vier Geschwistern und ihrem Tanz um das „Nest“ ist das Coverbild gestaltet mit vier Vögeln, die zwangsläufig miteinander umgehen müssen. Die Geschichte erhält einen ganz besonderen Reiz dadurch, dass sie sich fast von allein verselbständigt, jeder der vier trägt seinen Anteil dazu bei, dass der Leser immer wieder dazwischenrufen möchte: Halt!, doch wie eine führerlose Lokomotive geht’s einfach immer nur weiter, bis zum bitteren Ende. Die Autorin erzählt das sehr gekonnt, dass man gerne in der Geschichte verweilt und am liebsten immer weiterlesen möchte. Ein gelungees Debüt der Autorin!

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