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Das Nordseegrab / Theodor Storm Bd.1

Ein Theodor-Storm-Krimi

(6)

DICHTER, ANWALT, ERMITTLER - Theodor Storm und sein geheimnisvoller Gehilfe Söt in Husum:
ein Nordseeküstenkrimi voller Spannung und historischer Atmosphäre.

Husum, 1843: die Stadt ist in Aufregung. Ein Bottich voll Blut, darin eine Leiche, die sich als Wachspuppe erweist. Wenig später wird ein echter Toter gefunden. Der junge Anwalt Theodor Storm spürt dem Rätsel nach, in alten Dorfkirchen und vor den Deichen Husums. Ihm und seinem geheimnisumwobenen Schreiber Peter Söt schlägt die ohnmächtige Wut armer Bauern entgegen, und das arrogante Schweigen der Reichen. Bis er auf ein fast vergessenes Schiffsunglück stößt, auf eine alte Schuld und einen Mörder, der diese Schuld eintreiben will…

Rezension
Eine witzige Idee, den großen Theodor Storm und seine historisch belegten Lebensgefährten in ein Abenteuer zu verstricken, das sie vielleicht gerne gehabt hätten. Deutsches Handwerksblatt 20150716
Portrait
Tilman Spreckelsen wurde 1967 in Kronberg/Ts. geboren. Er studierte Germanistik und Geschichte in Freiburg und arbeitet heute als Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Er hat die Anthologie ›Mein Vater, der Held. Vom Glanz und Elend des Vatertums‹ herausgegeben. Im S. Fischer Verlag erschien die Sammlung ›Augenblicke. Geschichten vom Sehen‹, im Fischer Taschenbuch Verlag die Bände ›Du bist mein Mond. Geschichten und Gedichte‹ und ›Der dämonische Liebhaber. Unheimliche Geschichten‹. Tilman Spreckelsen ist Herausgeber der ›Bücher mit dem blauen Band‹ bei Fischer.
Zitat
»Eine witzige Idee, den großen Theodor Storm und seine historisch belegten Lebensgefährten in ein Abenteuer zu verstricken, das sie vielleicht gerne gehabt hätten.«
Deutsches Handwerksblatt, 16.7.2015
»Beste Ferienlektüre.«
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 14.7.2015
»›Unbedingt lesen‹ steht auf dem silbernen Aufkleber auf dem Titel! Ich bestätige das hiermit!«
Jutta Seehafer, alliteratus.de, 2.6.2015
»angenehm unkonventionell abseits der aktuellen Krimipfade«
Reinhard Jahn, WDR 5 – Die telefonische Mord(s)beratung, 27.6.2015
»Diesen außerordentlich gut recherchierten Theodor Storm Krimi kann man sich gar nicht mehr wegdenken.«
Barbara Heine, NDR 90,3 Abendjournal Spezial, 2.7.2015
»Die mit dem Theodor-Storm-Preis 2014 ausgezeichnete Neuerscheinung ist ein Leckerbissen für Leser, die sich gerne mit fundierten, historischen Romanen auf eine Zeitreise begeben.«
Irmgard Behnke, ekz Bibliotheksdienst, 18.5.2015
»›Das Nordseegrab‹ ist ein gekonnt erzählter und sprachlich überzeugender Kriminalroman«
Culturmag.de, 16.5.2015
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 23.04.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-19483-4
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 190/126/19 mm
Gewicht 276
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 70.053
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Das Nordseegrab
von dorli am 27.05.2015

Husum, 1843. In einem Holzfass wird eine Leiche gefunden, die sich nach dem ersten Schrecken als Wachsfigur herausstellt – eine Wachsfigur, die dem Vater von Theodor Strom erstaunlich ähnlich sieht. Eine Warnung für den Husumer Rechtsanwalt und Koogschreiber? Aus einem Friedrichstädter Lagerhaus verschwinden Waren von hohem Wert. Als kurze... Husum, 1843. In einem Holzfass wird eine Leiche gefunden, die sich nach dem ersten Schrecken als Wachsfigur herausstellt – eine Wachsfigur, die dem Vater von Theodor Strom erstaunlich ähnlich sieht. Eine Warnung für den Husumer Rechtsanwalt und Koogschreiber? Aus einem Friedrichstädter Lagerhaus verschwinden Waren von hohem Wert. Als kurze Zeit später ein reicher Kaufmann ermordet wird, stellen der junge Anwalt Theodor Storm und sein neuer Schreiber Peter Söt umfassende Nachforschungen an und greifen dabei zu ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden… Man merkt diesem Krimi an, dass Tilman Spreckelsen sich sehr intensiv mit dem Leben von Theodor Storm beschäftigt hat. Es ist dem Autor sehr gut gelungen, den jungen Juristen Storm darzustellen - einen Mann, der mehr die Schriftstellerei und die Musik im Kopf hat, als dass er sich Gedanken um die Anliegen seiner Mandanten macht. Ausgezeichnet gefallen hat mir auch, wie Tilman Spreckelsen die wahren Begebenheiten und Ereignisse in und um Husum im Jahr 1843 mit seiner fiktiven Geschichte verwoben hat. Die gesamte Handlung wirkt echt und glaubwürdig. Erzählt wird der Krimi aus Sicht des Schreibers Söt. Söt wirkt sehr geheimnisvoll, der eigentliche Auftrag, der ihn nach Husum in die Kanzlei Storm führt, ist rätselhaft und undurchsichtig. Die Ermittlungen, die Söt gemeinsam mit Storm anstellt, gestalten sich als schwierig – wütende Bauern und verschwiegene Kaufleute lassen die beiden die wahren Gründe hinter den Vorkommnissen und ein damit zusammenhängendes Schiffsunglück erst nach und nach aufdecken. Tilman Spreckelsen kann besonders mit Lokalkolorit punkten – Husum und Umgebung werden ganz hervorragend in Szene gesetzt. Durch die detaillierten Beschreibungen kann man die Wege, die Storm und Söt während der Aufklärung des Falls in Husum, Schwabstedt und auch in Friedrichstadt zurücklegen, bestens mitverfolgen. Mir hat dieser Ausflug in das historische Husum sehr gut gefallen - es hat Spaß gemacht, Storm und Söt bei ihren Ermittlungen zu begleiten.

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das Nordseegrab
von Manu2106 aus Hamburg am 22.05.2015

Lust auf eine kleine Zeitreise? In Husum tobte 1843 der Bär... "Das Nordseegrab" ist der Auftakt einer Theodor Storm Ermittler-Reihe, ich fand diesen Ersten Teil gelungen, und bin gespannt was die nächsten Teile bringen. Aber nun erstmal zu diesem Teil :) Neugierig wurde ich nicht nur durch das tolle... Lust auf eine kleine Zeitreise? In Husum tobte 1843 der Bär... "Das Nordseegrab" ist der Auftakt einer Theodor Storm Ermittler-Reihe, ich fand diesen Ersten Teil gelungen, und bin gespannt was die nächsten Teile bringen. Aber nun erstmal zu diesem Teil :) Neugierig wurde ich nicht nur durch das tolle Cover, sondern vorallem durch den Klappentext, der hat mich mehr als neugierig gemacht, Theodor Storm als Ermittler, konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, da wurde ich positiv überrascht. Geheimnisvoll ist die perfekte Beschreibung für Söt, denn von ihm und über ihn erfährt man wirklich nicht viel. Auch wenn er die Geschichte erzählt, lernt man ihn nicht wirklich kennen, er war die ganze Zeit unnahbar, sehr schwer einzuschätzen, und das finde ich sehr schade, denn ich hätte ihn gerne etwas kennengelernt, aber vielleicht lernt man ihm im nächsten Teil näher kennen? Theodor Storm hingegen durften wir näher kennenlernen als Söt, aber auch hier hat es leider an Tiefe gefehlt, dennoch muss ich sagen, das mir Storm und Söt im Laufe der Geschichte doch irgendwie ans Herz gewachsen sind. Die zwei sind schon ein tolles Duo. Die übrigen Charaktere werden so beschrieben, das wir sie uns gut vorstellen können, das hilft dem Kopfkino :) Das Kopfkino kann man von Anfang an laufen haben, denn vorallem die Beschreibungen der Schauplätze sind sehr gelungen, dank der detaillierten Beschreibungen hat man diese Bildlich sehr gut vor Augen. Es gibt zwei Erzählstränge, zum einen den von Peter Söt, der über die aktuellen Vorfälle in Husum berichtet, und den Unternehmungen von ihm und Storm. Im anderen Strang, der ist um einiges kürzer und kursiv gehalten, geht es um die Person, die für die Vorfälle in und um Husum herum verantwortlich ist. Diese Zwei Stränge fließen im Laufe der Geschichte gekonnt ineinander zusammen. Und was da nicht alles in Husum und Umgebung passiert, es wundert sich schon der ein oder andere, und fragt sich ob das auftauchen von Söt mit dem ganzen Geschehn zu hat. Die Ermittlungen fand ich sehr interessant, wie sie vorgehen, und alles umsetzen. Doch hatte ich irgendwie das Gefühl, das Söts Erzählungen was den Chor betrifft, den Storm leitet, ausführlicher waren wie der Kriminalfall, bzw Fälle die sie bearbeiten, das hat leider einiges von der aufgebauten Spannung nieder gemacht, aber dennoch konnte ich das Buch nur sehr schwer aus den Händen legen. Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, locker, angenehm und flüssig zu lesen. Die 265 Seiten sind in 29 recht kurze Kapielt aufgeteilt. Vorne im Buch gibt es eine Umgebungskarte, für die Orientierung. Am Ende gibt es eine Liste mit den wichtigsten Personen aus dieser Geschichte. Das Nachwort des Autors fand ich toll, sehr interessant was er da noch zu Erzählen hat. Die recherchearbeit des Autors, über Storm und Husum im Jahre 1843 hat sich gelohnt, mir hat dieser Mix aus Realität uns Fiktion sehr gut gefallen. Da mir das "Nordseegrab" ein paar sehr schöne Lesestunden beschert hat, kann ich es nur empfehlen.

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Theodor Strom ermittelt
von mabuerele am 21.05.2015

Peter Söt bekommt von einem Unbekannten im Auftrag seines Meisters den Befehl, sich in Husum um die ausgeschriebene Stelle des Schreibers zu bewerben.Das Aufnahmegespräch führt Johann Casimir Storm, die Arbeitsstelle ist das Rechtsanwaltsbüro von Theodor Storm. Wir befinden uns im Jahre 1843. Kaum hat Söt seine neue Stelle angetreten,... Peter Söt bekommt von einem Unbekannten im Auftrag seines Meisters den Befehl, sich in Husum um die ausgeschriebene Stelle des Schreibers zu bewerben.Das Aufnahmegespräch führt Johann Casimir Storm, die Arbeitsstelle ist das Rechtsanwaltsbüro von Theodor Storm. Wir befinden uns im Jahre 1843. Kaum hat Söt seine neue Stelle angetreten, findet man im Lagerhaus von Johann Storm eine Leiche. Der Autor hat einen abwechslungsreichen historischen Kriminalroman geschrieben. Der Ich-Erzähler ist Peter Söt, dessen Verhalten über weite Strecken hinweg Rätsel aufgibt. In fast allen Fällen, die auf Storms Tisch landen, scheinen er und sein unbekannter Meister verstrickt zu sein. Das Buch lässt sich flott lesen. Dazu tragen die kurzen Kapitel bei. Außerdem lässt mich der Autor sehr detailgenau am Leben von Theodor Storm teilnehmen. Seine Tätigkeit als Anwalt ist Pflicht, seine Arbeit als Chorleiter Kür. Hinzu kommt, dass er in den Gaststätten die Sagen und Geschichten der einheimischen Bevölkerung sammelt. Einige davon sind im Buch enthalten. Im Gegensatz zu Söt wird Storm ausführlich charakterisiert. Während er als Arbeitgeber eher großzügig agiert, haben es die Chormitglieder nicht einfach mit ihm. Neben der eigentlichen Handlung erscheinen ab und an kursive Teile, die von einer Schiffskatastrophe erzählen. Der Schriftstil des Romans passt zum Genre. Durch seine genaue Darstellung lässt der Autor den Ort Husum vor meinen Augen entstehen. Mit treffenden Metaphern wird das Lebensgefühl der damaligen Zeit wiedergegeben. Der Bericht über die Landpartie könnte auch von Theodor Storm stammen. Emotionen spielen in der Handlung eine besondere Rolle. Sie werden weniger durch Worte, mehr durch Taten oder die Verhältnisse ausgedrückt. Das Buch zeugt von exakter Recherche über das Leben von Theodor Storm. Das Verwenden maritimer Begriffe und wenige Worte in norddeutscher Mundart geben der Geschichte ihre Authentizität. Die kriminellen Machenschaften im Ort erweisen sich als kompliziert, vielschichtig und schwer zu durchschauen. Erst nach und nach lichtet sich das Dunkel. Am Ende werden alle Fäden gekonnt zusammengeführt. Etwas Besonderes ist die Nummerierung der Kapitel in Schreibschrift. Ein Personenregister, eine zeitgeschichtliche Karte und ein Nachwort, in dem der Autor Fiktion von Realität trennt, ergänzen das Buch. Das Cover mit den dunklen Wolken über dem Ort passt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich durfte in einer spannenden und abwechslungsreichen Handlung eine neue Seite des Schriftstellers Theodor Storm kennenlernen.

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Dr. Watson und Sherlock Holmes aus Husum
von einer Kundin/einem Kunden aus Kassel am 23.05.2015

Meine Gedanken und Eindrücke zum Buch: Bereits zu Beginn bin ich neugierig geworden, wer vor dem ersten Kapitel von einem Schiffsunglück erzählt. Handelt es sich um einen Auftragskiller? Wer ist dieser Mann? Peter Söt erhält einen Auftrag und stellt sich bei Storm vor, der ihn prompt einstellt. Man hat das... Meine Gedanken und Eindrücke zum Buch: Bereits zu Beginn bin ich neugierig geworden, wer vor dem ersten Kapitel von einem Schiffsunglück erzählt. Handelt es sich um einen Auftragskiller? Wer ist dieser Mann? Peter Söt erhält einen Auftrag und stellt sich bei Storm vor, der ihn prompt einstellt. Man hat das Gefühl Söt ist der deutsche Dr. Watson und Storm Sherlock Holmes. Die Kapitel sind alle recht kurz und am Ende jedes Kapitels habe ich mehr Fragen, als zuvor. Beantwortet werden im Laufe des Romanes zwar einige, doch es bleiben immer wieder Fragen zurück. Mich persönlich habe die beiläuft erzählten Geschichten im Wirtshaus und so sehr erfreut. Ich mag ja diese Art von Erzählungen sehr gerne und mochte auch als Kind die Grimms sehr gerne, die ja solche Geschichten ebenfalls gesammelt haben. Mir ist im ganzen Roman nicht ganz klar geworden wer dieser Steffens eigentlich ist, wo er herkommt und vor allem, wohin er am Ende wieder verschwindet. Außerdem hatte ich mehrfach das Gefühl, dass der Autor Informationen künstlich zurückhält um die Spannung halten zu können. Das hat mich etwas genervt. Die Kapitel sind ja wie gesagt nie lang gewesen, allerdings manchmal etwas langatmig, so wie das Waldausflugs-Kapitel. Aber auch da gab es am Ende wieder den Spannungsbogen, der zum Weiterlesen animiert hat. Leider habe ich gerade die weiblichen Figuren immer wieder durcheinander geworfen. Ich habe bis zum Schluss nicht wirklich verstanden, was es mit Bottilla eigentlich auf sich hatte. Ihre Figur hätte man viel mehr ausarbeiten müssen. Ich hatte immer wieder das Gefühl irgendwas verpasst zu haben, was ich wohl überlesen hätte. Ich habe das ein oder andere Mal nicht verstanden, was überhaupt los ist. Z.B. als Söt verprügelt wird. Diese ganze Szene war so absurd, dass ich mich wirklich gefragt habe, ob ich nochmal zurückblättern soll, um es erneut zu lesen. Steffens ist so eine Person, die immer plötzlich auftaucht und hilft oder versucht zu helfen, aber irgendwie wieder verschwindet und es wird nie erklärt. Nicht mal am Schluss. Das fand ich seltsam! Hätte man vielleicht anders regen müssen, um weniger Fragen offen zu lassen. Mir hat es sehr gefallen, dass man am Ende über die Kindheit und Jugend Söts einiges erfahren hat und wie er und der Kapitän in Verbindung zueinander stehen. Die Geschichte war wirklich sehr gut ausgeklügelt. Allerdings ist mir noch immer nicht klar, wie Söt und Steffens aus dem Rathauskeller herausgekommen sind. Und was genau mit Bottilla da am Laufen ist. Mein Tipp an alle, die das Buch lesen wollen: Wenn möglich, in einem Rutsch durchlesen, denn wenn man zwischendrin Pausen macht, hat man ständig das Gefühl etwas überlesen oder vergessen zu haben. Für mich ein mittelprächtiges Buch, mit tollen Ideen, aber manchmal zu wirr umgesetzt. Trotzdem hoffe ich auf Band 2, da ich gerade die Geschichte um Söt klasse fand. Vielleicht wird der 2. Band nicht mehr ganz so verwirrend. =)

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Kurzweil pur. Theodor Storm und sein Schreiber sind ein Gespann wie Holmes und Watson - pointiert, spritzig und ab und an recht eigenwillig. Gut erdachte Krimihandlung.

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Theodor Storm ermittelt
von thora01 am 26.12.2015
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Inhalt: DICHTER, ANWALT, ERMITTLER - Theodor Storm und sein geheimnisvoller Gehilfe Söt in Husum: ein Nordseeküstenkrimi voller Spannung und historischer Atmosphäre. Husum, 1843: die Stadt ist in Aufregung. Ein Bottich voll Blut, darin eine Leiche, die sich als Wachspuppe erweist. Wenig später wird ein echter Toter gefunden. Der junge Anwalt Theodor... Inhalt: DICHTER, ANWALT, ERMITTLER - Theodor Storm und sein geheimnisvoller Gehilfe Söt in Husum: ein Nordseeküstenkrimi voller Spannung und historischer Atmosphäre. Husum, 1843: die Stadt ist in Aufregung. Ein Bottich voll Blut, darin eine Leiche, die sich als Wachspuppe erweist. Wenig später wird ein echter Toter gefunden. Der junge Anwalt Theodor Storm spürt dem Rätsel nach, in alten Dorfkirchen und vor den Deichen Husums. Ihm und seinem geheimnisumwobenen Schreiber Peter Söt schlägt die ohnmächtige Wut armer Bauern entgegen, und das arrogante Schweigen der Reichen. Bis er auf ein fast vergessenes Schiffsunglück stößt, auf eine alte Schuld und einen Mörder, der diese Schuld eintreiben will? Meine Meinung: Sehr interessanter Krimi. Der Schreibstil ist sehr faszinierend. Mir hat auch der Bezug zu historischen Begebenheiten sehr gut gefallen. Der Hauptprotagonist ist mir sehr sympathisch und lässt mich sofort mitfiebern. Die Geschichte ist sehr verzwickt und lädt den Leser zum mitdenken ein. Die Spannung ist von Anfang an spürbar und steigert sich während dem Lesen. Der Schluss gefällt mir sehr gut. Er war für mich ein wenig überraschend.

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Der Krimi hat nicht gänzlich überzeugt ..
von Gertie Gold aus Wien am 18.05.2015
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Tilman Spreckelsen nimmt die Leser nach Husum mit. Man schreibt das Jahr 1843. Theodor Storm ist gerade einmal mit dem Jus-Studium fertig geworden und soll sich als vierter Advokat in seiner Heimatstadt niederlassen. Die ohnehin wenigen Klienten teilen sich die drei bisher etablierten Anwälte, darunter Storms Vater. Das Städtchen Husum... Tilman Spreckelsen nimmt die Leser nach Husum mit. Man schreibt das Jahr 1843. Theodor Storm ist gerade einmal mit dem Jus-Studium fertig geworden und soll sich als vierter Advokat in seiner Heimatstadt niederlassen. Die ohnehin wenigen Klienten teilen sich die drei bisher etablierten Anwälte, darunter Storms Vater. Das Städtchen Husum ist eigentlich ein beschaulicher Ort, so dass Storm – zu dieser Zeit noch kein Dichter – viel Freizeit und Muße hat, sich dem örtlichen Chor zu widmen. Plötzlich ändert sich alles. Eine Wachsfigur, die Storms Vater zum Verwechseln ähnlich sieht wird gefunden. Dann geht es Schlag auf Schlag. Viele Gewalttaten kreuzen die Wege des Jung-Advokaten. Immer mittendrin, sein Schreiber, Peter Söt. Dieser ist irgendwie aus dem „Nichts“ erschienen, trifft sich manchmal mit sinistren Gestalten, die der Leser nicht so genau ausmachen kann. Dann noch der mehrfach angeklagte Steffens, der immer nur gerade soviel zugibt, als für eine Unterbringung auf "Gemeindekosten" notwendig ist. Steffens bringt dann die wackeren Ermittler von eigenen Gnaden durch seine „Lebensversicherung“ wie er die Erzählung nennt, auf die richtige Spur. Die Idee, Söt auf die brennende Zündschnur pinkeln zu lassen, hat mir ausnehmend gut gefallen. Mich hat der Krimi nicht gänzlich überzeugt. Er war ein wenig anders als ich erwartet hatte. Wahrscheinlich, weil es in Husum ein wenig beschaulicher zuging, als in den Großstädten um diese Zeit. Ein klitzeklein-wenig enttäuscht war ich, dass nicht mehr „platt“ gesprochen wurde. Die Chorszenen waren ein bisschen langatmig und haben die Handlung nicht wirklich vorangetrieben. Da wäre aus meiner Sicht „weniger mehr“. Da wäre sicherlich noch mehr möglich gewesen. Bin gespannt, ob es eine Fortsetzung geben wird - angekündigt ist die jedenfalls. Sehr aufschlussreich war das Nachwort des Autors.

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