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Das Schattenhaus

Roman

(5)
Ein verschlafenes Bergdorf im Tessin: Anna ist nach Vignano gekommen, um die alte Villa zu verkaufen, die sie von ihrer Mutter geerbt hat. Doch bei ihrer Ankunft stellt sie überrascht fest, dass in dem Haus eine ältere Dame lebt, die den Dachboden bewohnt. Wer ist sie? Und warum verlässt sie nie ihr Zimmer? Langsam begreift Anna, dass ihre Mutter ein düsteres Geheimnis mit ins Grab nahm. Und dass die Schatten der Vergangenheit noch immer über der verfallenen Villa schweben ...
Rezension
"Eine mitreißende und berührende Familiengeschichte.", Schweizer Familie, 12.02.2015
Portrait
Mascha Vassena erhielt für ihre Erzählungen mehrere Stipendien, u. a. das Stipendium Akademie Schloss Solitude und den Hamburger Förderpreis für Literatur. 2005 erschien ihr Erzählungsband »Räuber und Gendarm« unter dem Namen Mascha Kurtz bei Liebeskind. Sie schreibt außerdem Opernlibretti und Theaterstücke für das Luzerner Theater und das Maxim Gorki Theater Berlin. Sie lebt heute mit ihrem Sohn im Tessin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 11.08.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30325-5
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 187/119/25 mm
Gewicht 308
Verkaufsrang 12.132
Buch (Taschenbuch)
9,99
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Sie will das alte Haus verkaufen und muss feststellen, dass eine alte Frau den Dachboden bewohnt. Eine spannende Reise in die Vergangenheit beginnt! Sie will das alte Haus verkaufen und muss feststellen, dass eine alte Frau den Dachboden bewohnt. Eine spannende Reise in die Vergangenheit beginnt!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Benvenuto in Ticino
von einer Kundin/einem Kunden am 26.04.2015

Packen sie dieses Buch für ihre Tessinferien ein! Familiengeschichte von drei Frauen über drei Generationen, sehr spannend, mit einem Hauch von Thriller, anspruchsvoll konzipierter Handlungsverlauf, schöne Sprache, mitreissend. Der Grossteil des Romanes spielt in einem kleinen Dorf in der Nähe von Lugano. Die Stimmung des 'Dolce far niente' und... Packen sie dieses Buch für ihre Tessinferien ein! Familiengeschichte von drei Frauen über drei Generationen, sehr spannend, mit einem Hauch von Thriller, anspruchsvoll konzipierter Handlungsverlauf, schöne Sprache, mitreissend. Der Grossteil des Romanes spielt in einem kleinen Dorf in der Nähe von Lugano. Die Stimmung des 'Dolce far niente' und des 'La vita e bella' im warmen Süden der Schweiz wird sie begeistern. Dieser Roman hat einfach alles.

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Einem Familiengeheimnis auf der Spur
von janaka aus Rendsburg am 04.09.2014

Die 30jährige Anna erfährt von dem Tod ihrer Mutter Simona und reist zur Beerdigung nach Hause auf die kleine Insel. Dort sieht sie sich mit ihrer Vergangenheit, die sie in sich tief vergraben hat, konfrontiert. Das Wiedersehen mit ihrer Tochter Rike, die sie ein paar Jahre nicht mehr gesehen... Die 30jährige Anna erfährt von dem Tod ihrer Mutter Simona und reist zur Beerdigung nach Hause auf die kleine Insel. Dort sieht sie sich mit ihrer Vergangenheit, die sie in sich tief vergraben hat, konfrontiert. Das Wiedersehen mit ihrer Tochter Rike, die sie ein paar Jahre nicht mehr gesehen hatte, verläuft schwierig. Im Nachlass ihrer Mutter entdeckt Anna, dass sie nun ein Haus im Tessin besitzt. Nach einem Anruf beim Bürgermeister in Vignano/Tessin erfährt sie, dass es dieses Haus tatsächlich gibt, es aber noch bewohnt ist. Anna und Rike machen sich auf den Weg dorthin, um die Besitzverhältnisse zu klären und dieses Haus zu verkaufen. Nach und nach stellt Anna fest, dass ihre Mutter einige Geheimnisse mit ins Grab genommen hat. Sie weiß zum Beispiel nicht, wer ihr Vater ist. Werden sich Anna und Rike zusammen raufen? Wer ist die alte Dame im Haus, warum wohnt sie dort? Zeitsprung: 1963... die junge und verwöhnte Schweizerin Charlotte lernt die lebenslustige Amerikanerin Amanda und ihren Freund George kennen. Die Anziehungskraft zwischen George und Charlotte wird immer größer, sie werden ein Paar und verbringen einen wunderbaren Sommer zusammen. Durch Leichtsinn und puren Egoismus verursacht Charlotte einen Unfall, der ihr Leben komplett auf den Kopf stellt. "Das Schattenhaus" von Mascha Vassena ist eine berührende Geschichte um ein Familiengeheimnis aus der Vergangenheit. Der Prolog beginnt gleich spannend und geheimnisvoll und die Geschichte hat mich sofort in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, man mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin hat Protagonisten mit den verschiedensten Eigenschaften zum Leben erweckt, am meisten beeindruckt hat mich die Verwandlung von Charlotte, von einem lebenslustigen und schönen jungen Mädchen zuerst zu einem im Gesicht entstellten und unsicheren Mädchen und zuletzt zu einer alten Frau, die nur noch an Hass und Rache denken kann. Auch Anna hat eine gute Entwicklung vollzogen, von einer jungen Frau, die sich mit Jobs über Wasser hält zu einer Frau, die Verantwortung trägt und auch endlich Muttergefühle entwickelt. Die bildhaften Beschreibungen von der schönen Landschaft und dem Haus im Tessin machen Lust auf Urlaub. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart macht die Geschichte noch spannender. So erfährt der Leser so nach und nach, wie die Vergangenheit und die Gegenwart miteinander verknüpft sind. Jeder, der Familiengeschichten und Geheimnisse mag, sollte dieses Buch lesen.

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Absolute Lese-Empfehlung!
von Monika Schulte aus Hagen am 11.08.2014

Simona hat ihrer Tochter Anna eine alte Villa in einem Bergdorf im Tessin vererbt. Anna muss sich jetzt nicht nur um das Haus kümmern, von dem sie nichts wusste, sondern auch um ihre 14-jährige Tochter Rike, die bei der Großmutter aufgewachsen ist. Anna war damals fast selbst noch ein... Simona hat ihrer Tochter Anna eine alte Villa in einem Bergdorf im Tessin vererbt. Anna muss sich jetzt nicht nur um das Haus kümmern, von dem sie nichts wusste, sondern auch um ihre 14-jährige Tochter Rike, die bei der Großmutter aufgewachsen ist. Anna war damals fast selbst noch ein Kind, als sie Rike bekam. Zusammen mit ihrer Tochter fährt sie schließlich ins Tessin. Für beide ist es eine Fahrt ins Ungewisse. Anna möchte vieles wieder gut machen, möchte ihrer Tochter endlich eine richtige Mutter sein. Kann Rike ihr verzeihen? Ihr, Anna, die sie viele Jahre lang für ihre große Schwester gehalten hat? In Vignano angekommen müssen die beiden feststellen, dass die alte Villa nicht unbewohnt ist. Im Dachgeschoss wohnt eine alte Frau, die ihre Wohnung nicht zu verlassen scheint. Anna und Rike richten sich für die erste Zeit mit dem Nötigsten ein. Nachts hören sie seltsame Geräusche. Anna fragt sich immer wieder, was ihre Mutter in Vignano für ein Leben geführt hat. Beim Entrümpeln des Hauses findet sie alte Bilder des Malers Georg Kubin. Was hatte ihre Mutter mit dem Maler zu tun? Wer ist die seltsame Frau im Dachgeschoss? Und ist Daniele Solca, der attraktive Arzt und Bürgermeister des Ortes wirklich mit ihr verwandt? "Das Schattenhaus" - ein wunderbarer Roman mit überraschenden Wendungen! Es ist nicht nur die einfühlsam geschriebene Geschichte von Anna und Rike, die Geschichte, wie Mutter und Tochter sich langsam annähern, sich kennen- und lieben lernen. Es ist auch die Geschichte von Annas Mutter Simona, die ihrer Tochter gegenüber immer sehr zurückhaltend war, sehr bestimmend, die ihr keinerlei Freiheiten ließ. Es ist aber auch die Geschichte der alten Frau im Dachgeschoss, die durch ihren kindischen Willen als junge Frau ihre eigene Zukunft zerstört hat. "Das Schattenhaus" - ein Buch voller Spannung, voller Liebe und Verzweiflung. Mascha Vassenas Schreibstil ist sehr angenehm, sehr bildhaft. Vignano und seine Bewohner waren mir nach wenigen Minuten schon sehr vertraut. Das Buch ist ein Schmöker, eine raffiniert gestrickte Story, die die Stunden nur so verfliegen lässt. Absolute Lese-Empfehlung!

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Liebe, Verlust und Verrat
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 27.11.2014

"Das Schattenhaus" ist die Geschichte vierer ganz verschiedener Frauen. Drei von ihnen - Simona, Anna und Friederike - sind verbunden durch die elementarste und problematischste aller Beziehungen: die zwischen Mutter und Tochter. Und die vierte, Charlotte, drängt sich in ihr Leben in einer kaustischen Kombination aus Selbstsucht, Verlust und... "Das Schattenhaus" ist die Geschichte vierer ganz verschiedener Frauen. Drei von ihnen - Simona, Anna und Friederike - sind verbunden durch die elementarste und problematischste aller Beziehungen: die zwischen Mutter und Tochter. Und die vierte, Charlotte, drängt sich in ihr Leben in einer kaustischen Kombination aus Selbstsucht, Verlust und fehlgeleiteter Liebe. Die Geschichte wird zum Teil aus Annas Sicht erzählt, die nach dem Tod ihrer Mutter Simona in das Haus ihrer Kindheit zurückkehrt, um die nötigen Dinge zu regeln - und um ihre Tochter Rike abzuholen, die bei der Großmutter aufgewachsen ist und für die Anna eine Fremde ist. Als sie die Hinterlassenschaft ihrer Mutter durchsieht, entdeckt sie eine Urkunde, die besagt, dass Simona ein Haus in Vignano besaß - von dem Anna bisher noch nie gehört hat. Kurz entschlossen reist sie mit ihrer widerwilligen Tochter in den Tessin, um herauszufinden, was es damit auf sich hat, und entdeckt ein jahrzehntealtes Geflecht aus Geheimnissen. Der andere Teil der Geschichte spielt in der Vergangenheit und wir sehen ihn durch die Augen von Charlotte, die einem erstmal als verwöhnte, selbstsüchtige 16-jährige gegenübertritt. Ein Sommerflirt entwickelt sich zu einer obsessiven Liebe, die tragische Ereignisse in Gang setzt... Die Autorin beschreibt ihre Charaktere gnadenlos mit all ihren Fehlern und Schwächen, aber dennoch sehr sensibel und mit viel Mitgefühl. Besonders gut gelungen fand ich, wie deutlich sie einerseits herausstellt, dass sich Traumata und emotionale Verletzungen über Generationen hinweg auswirken können, aber andererseits auch, dass es eigentlich nie zu spät ist, die Dinge anzugehen und sich ihnen zu stellen. Ich fand es sehr spannend, die emotionale Entwicklung von Charlotte und Anna mitzuverfolgen, aber ganz abgesehen davon hat die Geschichte auch noch einen Hauch von Thriller: ein Mord ist in dem "Schattenhaus" geschehen, und Anna kommt der Wahrheit gefährlich nahe... Mir hat diese Kombination sehr gut gefallen, und das Buch hatte für mich auch in den ruhigeren Passagen keine schleppenden Längen. Auch den Schreibstil fand ich wunderbar, sehr atmosphärisch und stimmungsvoll. Er spricht alle Sinne an; wir erfahren, was die Charaktere sehen, riechen, fühlen und schmecken... Und dabei verliert sich die Autorin nie in unnötigen Details. Was im Leben aller vier Frauen eine große Rolle spielt ist die Liebe - mit all ihrer Magie und all ihren Fallstricken. Ist "Das Schattenhaus" also eine Liebesgeschichte? Ja und nein. Jedenfalls verzichtet das Buch auf triefenden Kitsch und zuckrige Rührseligkeit, und auch darauf, die Liebe als Allheilmittel für jedes emotionale Problem zu präsentieren; die Autorin lässt ihre Charaktere all ihre Probleme aus eigener Kraft bewältigen - oder aus eigenen Schwächen daran scheitern. Fazit: Familiengeschichte, Drama, Liebesgeschichte, Krimi? In einer originellen Mischung ist "Das Schattenhaus" alles drei, und besonders der wunderbare Schreibstil hat das Buch für mich zu einem wahren Lesevergnügen gemacht. Auch die unglaublich authentischen (und oft problematischen) Charaktere haben mich direkt gepackt und gefesselt. Bei aller Tragik und aller Dramatik ist es in meinen Augen eine sehr hoffnungsvolle Geschichte, die aber nie in Rührseligkeit abdriftet.

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Interessante Geschichte über das Lüften von Familiengeheimnissen
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Windsheim am 21.09.2014

Als Anna den Nachlass ihrer toten Mutter durchsieht, stößt sie auf die Besitzurkunde eines Hauses an der italienisch-schweizerischen Grenze. Zusammen mit ihrer Tochter Rike reist sie in das kleine Dorf Tessin um es sich anzusehen. Dort stellt sie fest, dass in dem Haus bereits Charlotte lebt. Sie versucht herauszufinden,... Als Anna den Nachlass ihrer toten Mutter durchsieht, stößt sie auf die Besitzurkunde eines Hauses an der italienisch-schweizerischen Grenze. Zusammen mit ihrer Tochter Rike reist sie in das kleine Dorf Tessin um es sich anzusehen. Dort stellt sie fest, dass in dem Haus bereits Charlotte lebt. Sie versucht herauszufinden, was es mit der sonderbaren Frau auf sich hat und auch die Geschichte ihrer Mutter, die diese mit dem Haus verbindet, von dem sie nie etwas erzählt hat, herauszufinden. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Das Cover soll das Schattenhaus, um das sich alles dreht darstellen. Es ist soweit auch ganz gut getroffen, nur der Garten ist viel zu gepflegt, denn laut dem Buch sieht er aus wie ein Märchenwald, verwildert und etwas unheimlich. Die dunklen Wolken sind ein wunderbares Symbol dafür, dass es viel Ärger geben wird, aber auch dafür, dass ein dunkles Geheimnis auf dem Haus liegt. Der Titel weckt nicht unbedingt die Assoziationen, die er sollte, denn ich denke bei den Worten eher an eine Gruselgeschichte als an die Erforschung eines Familiengeheimnisses. Die Geschichte der Protagonistinnen spielt sich in vällig unterschiedlichen Zeiten ab. Während Annas Geschichte in der Gegenwart erfährt, so beginnt Charlottes Geschichte weit zurück in der Vergangenheit und berührt die Gegenwart erst ganz am Ende. Anna ist eigentlich eine sehr sympathische Protagonistin, auch wenn sie manchmal mit ihrer Rolle als Mutter eher überfordert ist und seltsame Entscheidungen trifft. Charlotte ist anfangs auch noch eine recht sympathische Erscheinung, auch wenn man schnell merkt, dass ihre Geschichte, kein gutes Ende nehmen wird und man ihre Entscheidungen immer weniger versteht. Die Geschichte an sich ist wirklich interessant aufgebaut und obwohl manche Dinge schon früh erahnt werden können, so können doch die Zusammenhänge zwischen allem erst am Ende aufgedeckt werden, so dass es spannend bleibt. Stilistisch gab es wenig zu meckern. Es war flüssig zu lesen und die kleinen Zwischensequenzen, welche sich wie ein Rätsel durch das Buch zogen und erst zum Ende aufgelost wurden, waren auch sehr schön gestaltet. Insgesamt hat es mir gut gefallen und mich auch gut unterhalten, auch wenn mir irgendwas gefehlt hat, um mich zu 100% zu überzeugen, so war es doch ein schönes Buch, welches ich weiterempfehlen kann und es bekommt 4 von 5 Punkten.

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