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Das Schlossgespinst

Anwalt Fickel ermittelt (Thüringen Krimi)

(1)
Anwalt Fickels dritter Fall
Sommer in Meiningen. Jahrhunderthoch »Gunther« bringt alles Leben zum Erliegen, nur der Fickel frohlockt. Endlich passt die Welt sich mal seinem Tempo an und er kann sich mit ange-nehmeren Dingen beschäftigen als mit Mord und Totschlag. Doch die Gespenster der Hochkultur stören ihn in seiner Ruhe. Der berühmte Komponist und ewige Junggeselle Johannes Brahms brach am Hof des Meininger Theaterherzogs einst ein Herz – und anderthalb Jahrhunderte später steht Kriminalrat Recknagel vor einer prominenten Leiche und kämpft gegen seinen Brechreiz. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Ausgerechnet »Terminhure« Fickel soll sich jetzt mit den Folgen eines historischen Techtelmechtels herumschlagen. Und das nur, weil die Oberstaatsanwältin Gundelwein gerade viel zu sehr mit ihrer eigenen Karriere beschäftigt ist, als sich um einen schnöden Mord zu kümmern. Immerhin macht der Fickel bei seinen Ermittlungen die eine oder andere bittersüße Bekanntschaft, nicht nur mit dem Bratwurstschnaps. Alle Spuren führen zum Historischen Verein und ins Schloss Elisabethenburg, in dem merkwürdige Dinge vor sich gehen …
Anwalt-Fickel-Reihe:
Band 1: Herrentag
Band 2: Der Bobmörder
Band 3: Das Schlossgespinst
Rezension
„Fiktion und Wirklichkeit mischt Hans-Henner Hess in seinem ‚Schlossgespinst‘ zu einer höchst amüsanten und kuriosen Geschichte.“
Carola Scherzer, INSÜDTHÜRINGEN.DE
„Anwalt Fickel ist wieder da - humorvoll und skurril wie eh und je.“
Corinna Bub, EKZ
Portrait
Hans-Henner Hess wurde 1973 in Berlin-Mitte geboren und ließ sich ebendort wegen einer verlorenen Wette zum Volljuristen ausbilden. Da der Rechtsstaat auf seine weitere Mitwirkung dankend verzichtete, schlug er sich als Autor und Dramaturg bei diversen Fernsehformaten durch. Nebenher verfasste er Lang- und Kurzgeschichten, schrieb Theaterstücke und Songtexte. Bei DuMont erschienen seine Romane >Herrentag< (2013) und >Der Bobmörder< (2014).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.01.2016
Serie Anwalt Fickel
Sprache Deutsch
EAN 9783832188948
Verlag DUMONT Buchverlag
Verkaufsrang 7.289
eBook (ePUB)
7,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Heiße Ermittlungen in Meiningen“

Ursula Kallipke, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Aus dem Alltag eines Anwalts. Pflichtverteidiger Fickel wird zu einer Eigentumsstreitigkeit dazu gerufen, denn die kommunistische Altbürgermeisterin Langguth hat dem Heimatverein von Meiningen unveröffentlichte Musikalien des großen Komponisten Brahms geliehen. Nun verweigert der Kulturpfleger die Rückgabe und plant eine heimliche Erstaufführung Aus dem Alltag eines Anwalts. Pflichtverteidiger Fickel wird zu einer Eigentumsstreitigkeit dazu gerufen, denn die kommunistische Altbürgermeisterin Langguth hat dem Heimatverein von Meiningen unveröffentlichte Musikalien des großen Komponisten Brahms geliehen. Nun verweigert der Kulturpfleger die Rückgabe und plant eine heimliche Erstaufführung um sich Aufführungsrechte zu sichern. Keine 24 Stunden nach der Gerichtsverhandlung wird die alte Dame tot in ihrer Wohnung gefunden und ausgerechnet der Fickel soll den Nachlassverwalter spielen. Motive gibt es einige, auch Neider und „Feinde“ finden sich immer mehr...
Fickel ist ein liebenswerter, gemütlicher Zeitgenosse. Er hat die Ruhe weg, man traut ihm durchaus eine längere Studienzeit zur Erlangung seines Anwaltstitels zu.
Sollte er den Weg nach Bayern finden, könnte er sich mit Franz Eberhofer (Rita Falk) sicher gut verstehen.
Während mir sein zweiter Krimi „Der Bobmörder“ rund um die Rodelbahn in Oberhof eher weniger zugesagt hat, kann ich den dritten Roman um den arbeitsscheuen Anwalt von Hans-Henner Hess durchaus wärmstens empfehlen. Humorvoll, witzig, charmant, Spannung auf Heimatkrimi- Niveau.

Kundenbewertungen


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Anwalt Fickel in gewohnter Manier
von einer Kundin/einem Kunden aus Burg Stargard am 09.03.2016

Hatte auch beim Dritte "Fickel" viel Spaß beim Lesen. Nicht nur der Fall, sondern auch das Drumherum ist für mich immer wieder ein Lesegenuß. Mit seinem Humor und der Sicht auf den Fall war es für mich auf beim "Dritten Streich" schwer, das Buch auch der Hand zu legen.... Hatte auch beim Dritte "Fickel" viel Spaß beim Lesen. Nicht nur der Fall, sondern auch das Drumherum ist für mich immer wieder ein Lesegenuß. Mit seinem Humor und der Sicht auf den Fall war es für mich auf beim "Dritten Streich" schwer, das Buch auch der Hand zu legen. Wer Spaß hat an humoristischen Krimis sollte sich diesen auf keinen Fall entgehen lassen. Natürlich auch die beide vorherigen nicht. Es macht Laune, versprochen.

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Lest die Fußnoten
von Ritja am 12.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Endlich einmal ein Buch dessen Fußnoten sich lohnen zu lesen. Anwalt Fickel ist ein Anwalt, den man als Leser mag, aber nicht unbedingt als Verteidiger haben möchte. So mancher Laie kennt sich da besser mit dem Gesetz aus als Anwalt Fickel. Doch ausgerechnet er wird wieder in einem... Endlich einmal ein Buch dessen Fußnoten sich lohnen zu lesen. Anwalt Fickel ist ein Anwalt, den man als Leser mag, aber nicht unbedingt als Verteidiger haben möchte. So mancher Laie kennt sich da besser mit dem Gesetz aus als Anwalt Fickel. Doch ausgerechnet er wird wieder in einem Fall hineingezogen. Er, der sich doch einfach nur etwas Ruhe sich gönnen möchte und gern einmal nichts tut. Die Umstände verlangen jedoch etwas mehr Einsatz für den Menschen, den Hund und die Musik. Hans-Henner Hess kann seine Leser bestens mit Fickel und Co. unterhalten. Ein Krimi, der nicht nur gut gestrickt, sondern auch mit viel Humor, Satire und Ironie ausgestattet ist. Wie schon gesagt, die Fußnoten müssen hier beachtet werden und man sollte stets auf das Augenzwinkern des Autoren beim Lesen achten. Nicht immer kommen die Juristen hier gut weg, aber da der Autor selbst ein solcher ist, kann man wohl von aufgehübschten Insiderinformationen ausgehen ;-). Eine gute Protion Ostalgie werden ebenso geliefert wie eine kleine Brise klassische Musik. Beides nicht zu verachten und sehr unterhaltsam. Die Geschichte wird nur langsam aufgerollt und bis dahin lernt man jede Menge skurrile Figuren aus der Meininger High Society kennen. Bis zum Schluss kann Hans-Henner Hess die Spannung halten und am Ende den Leser noch überraschen. Man sollte (nicht wie ich) bei dieser kleinen Krimiserie mit dem ersten Band "Herrentag" starten. So bringt man sich nicht um viele komische Momente und kann auch so manche Nebenbemerkung besser vestehen.

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Anwalt Fickel ermittelt zum dritten Mal
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 04.03.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ganz Meiningen stöhnt unter dem heißen Sommer, bei Gericht geht es ebenfalls träge zu, als Anwalt Fickel ein neues Mandat bekommt: die 97-jährige Elfriede Langguth, auch Rote Elfriede genannt, pocht auf die Rückgabe einer unbekannten Partitur von Brahms durch den Historischen Verein. Kurz darauf wird die alte Dame tot... Ganz Meiningen stöhnt unter dem heißen Sommer, bei Gericht geht es ebenfalls träge zu, als Anwalt Fickel ein neues Mandat bekommt: die 97-jährige Elfriede Langguth, auch Rote Elfriede genannt, pocht auf die Rückgabe einer unbekannten Partitur von Brahms durch den Historischen Verein. Kurz darauf wird die alte Dame tot in ihrem Bett aufgefunden, alles deutet auf einen natürlichen Tod hin. Wenn da nicht das Bauchgefühl des Kriminalrat Recknagel wäre, das ihm sagt, dass hier vielleicht nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Zumal es mehrere Personen gibt, die von dem Tod der Roten Elfriede profitieren. Zum dritten Mal rutscht Anwalt Fickel in einen Mordfall, natürlich wieder nicht ganz freiwillig, denn das wäre eindeutig gegen seine Natur. Wobei ich sagen muss, dass er diesmal eine für ihn ungeahnte Energie und Motivation zeigt, und das ausgerechnet im heißesten Sommer! Ob das nur an den weltbesten Rouladen liegt, die ihm die Hauptverdächtige serviert? Wer so gute Rouladen kocht, kann schließlich keinen Menschen umbringen. Dabei hält der Fall und die Auflösung einige Überraschungen bereit, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe. Die Krimis um den Anwalt Fickel sind eher gemütlich, kein Wunder, kennt er sich doch besser mit Skat spielen und Kakteen aus als mit Paragraphen und macht um anstrengende Arbeit gerne einen großen Bogen. Aber dennoch machen die Regionalkrimis viel Spaß, was nicht nur an den überraschenden Fällen liegt, sondern auch an dem Humor, der immer mit einem Augenzwinkern daherkommt. Gut gefällt mir, dass sich dieser Humor und auch die Ostalgie, die liebevoll auf die Schippe genommen wird, im dritten Band immer noch nicht abgenutzt hat, was auch daran liegt, dass der Humor nicht platt daherkommt. Was mich an sympathischen Buchreihen immer besonders freut, ist das Wiedersehen mit den bekannten Figuren: ob es sich dabei um den Fickel handelt, der hier unfreiwillig auf den Hund kommt, den Kriminalrat Recknagel mit seinem Bauchgefühl, das ihn immer wieder gut berät oder die Oberstaatsanwältin Gundelwein, die Exfrau vom Fickel, die sehr ehrgeizig und zackig ist. Ich habe mich wieder sehr gut mit diesem Buch amüsiert und nebenbei noch einiges aus dem juristischen Bereich gelernt. Nun freue ich mich auf den vierten Band mit dem Fickel.

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Das Schlossgespinst
von dorli am 17.02.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Meiningen im Hochsommer. Drückende Hitze im Amtsgericht und Anwalt Fickel - luftig in Hawaiihemd und Badelatschen gewandet - möchte am liebsten jegliche Anstrengung vermeiden. Doch wie so oft kommt es ganz anders, als man es gerne hätte: Die ehemalige Bürgermeisterin Elfriede Langguth wird ermordet und der Fickel muss als... Meiningen im Hochsommer. Drückende Hitze im Amtsgericht und Anwalt Fickel - luftig in Hawaiihemd und Badelatschen gewandet - möchte am liebsten jegliche Anstrengung vermeiden. Doch wie so oft kommt es ganz anders, als man es gerne hätte: Die ehemalige Bürgermeisterin Elfriede Langguth wird ermordet und der Fickel muss als Testamentsvollstrecker ran… „Das Schlossgespinst“ ist bereits Fickels 3. Fall - für mich war dieser Einsatz in Meiningen der erste, den ich mit Rechtsanwalt des Meininger Amtsgerichtes erleben durfte. Auch ohne Kenntnis der ersten Fälle habe ich den Ermittler und seine Kollegen sehr gut kennengelernt und hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir Informationen fehlen würden. Ganz begeistert bin ich von dem großartigen Humor, der in diesem Kriminalfall durchweg mitschwingt. Herrliche Situationskomik und schräger Wortwitz haben mich immer wieder Schmunzeln lassen. Aber der Krimi ist nicht nur unterhaltend und humorvoll – man kann auch prima mitgrübeln, wer denn nun hinter dem hinterhältigen Mord an der Roten Elfriede steckt. Die Ermittlungen verlaufen sehr ruhig. Fickel und auch Kriminalrat Recknagel halten Augen und Ohren offen und gehen den sich auftuenden Hinweisen nach. Während einige Spuren zum Historischen Verein und ins Schloss Elisabethenburg führen, legen die Ermittler ein besonderes Augenmerk auf das persönliche Umfeld der Ermordeten. Neben der Spurensuche gibt es immer wieder Einblicke in den Arbeitsalltag von Fickel, der Oberstaatsanwältin Gundelwein und deren Kollegen – die Justiz wird hier in ein sehr amüsantes Licht gerückt. Ganz nebenbei erfährt man auch noch allerlei Wissenswertes über die Historie Meiningens – die südthüringische Kulturstadt wird von Hans-Henner Hess prima in Szene gesetzt. Gut gefallen haben mir die zahlreichen Fußnoten – informative Anmerkungen und witzige Kommentare verleihen der Geschichte zusätzlichen Pfiff. Das Lesen und Mitermitteln hat mir großen Spaß gemacht - „Das Schlossgespinst“ ist ein sehr unterhaltsamer Krimi mit einem außergewöhnlichen Ermittler. Ein großartiges Lesevergnügen, besonders für Freunde des skurrilen Humors.

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Herr Fickel ermittelt ...
von Nina W. aus Eppelborn am 06.02.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Herr Fickel ist kein "gewöhnlicher" Mensch - okay, aus seiner Sicht vielleicht schon - er ist verschroben, exzentrisch, geschieden, kinderlos und ohne Haustier, ist kein Klassikliebhaber und - was hinzu kommt - durch und durch ein Jurist. Leider bleibt Fickel in der Hitze des Meininger Sommers nicht viel erspart:... Herr Fickel ist kein "gewöhnlicher" Mensch - okay, aus seiner Sicht vielleicht schon - er ist verschroben, exzentrisch, geschieden, kinderlos und ohne Haustier, ist kein Klassikliebhaber und - was hinzu kommt - durch und durch ein Jurist. Leider bleibt Fickel in der Hitze des Meininger Sommers nicht viel erspart: in der Zeit, in der viele seiner Kollegen Urlaub machen (wahrscheinlich in der Nähe eines Badesees oder eine Klimaanlage), sitzt er in seinem Büro im Amtsgericht und "harrt der Dinge, die da kommen mögen". Und die kommen so ziemlich schnell in Form eines neuen Auftrags um die Ecke. Ausgestattet mit Flipflops und Hawaiihemd, um dem Wetter und dem Richter Leonhard zu trotzen, tritt er als Anwalt der Elfriede Langguth - genannt die "Rote Elfriede" auf - Vollblut Kommunistin und ehemalige Bürgermeisterin von Meiningen, die ein stattliches Alter von 97 Jahren vorweisen kann und die gerade den Historischen Verein e.V. auf Herausgabe einer Notenpartitur verklagt, welcher dieser sich "illegal unter den Nagel gerissen" haben soll. Hier zeigt sich nicht nur das Mühlrad der Justiz, sondern auch der alltägliche Wahnsinn, der bei Gericht abgeht. Und so verwundert es auch nicht, dass Frau Langguth, natürlich auch mit Hilfe und der Kompetenz des Herrn Fickel, das Recht zugesprochen kommt. Da der Verein die Partitur jedoch nicht herausrücken möchte, schickt Fickel "den Mann mit dem Kuckuck" ins Rennen, welcher die Partitur prompt bei einer öffentlichen Uraufführung pfändet und die Aufführung untersagt ... was turbulent beginnt, geht ebenso turbulent weiter. Denn wenige Zeit später schon, tritt die Partitur in den Hintergrund, als bekannt gemacht wird, dass sich "die Rote Elfriede erdreistet, den schönen Abend zu stören und es dann auch noch wagt zu sterben". Zu guter Letzt kommt auch heraus, dass ihr Tod kein natürlicher war ... Dies sind nur einige wenige Brocken, die ich vom Buch, den wunderbaren Umschreibungen und Beschreibungen und der Geschichte wiedergeben möchte. Letzten Endes geht es darum: wer hat Elfriede Langguth getötet? Was war der Beweggrund? Wo ist die Partitur, die Brahms komponiert haben soll? Und wie zum Teufel kann es dazu kommen, dass ein Hund ein Vermögen erbt? Wer schon immer mal einen kleinen Einblick in die Justiz erhalten wollte und auch einen kleinen Rundgang durchs BGB (Sachenrecht und Erbrecht) sowie durchs StGB erhalten wollte, der ist hier genau richtig! Herr Fickel ist ein wunderbarer Rechtsführer und weist den Leser so manch interessanten Weg. Ich habe Herrn Fickel (der wohl keinen Vornamen trägt) erst mit diesem Buch kennen lernen dürfen und ich war von Anfang an begeistert! Der Schreibstil und vor allen Dingen die Ausdrucksweise von Hans-Henner Hess lassen erkennen, dass er tatsächlich selbst einmal im Mühlrad der Justiz gearbeitet hat und mehr als einmal einen Blick hinter die Kulissen dort werfen durfte. Die Charaktere sind allesamt plastisch und vor allen Dingen Herr Fickel besticht durch seine Art und Weise und kann - trotz des mitunter schroffen Auftretens - doch tatsächlich das Herz des Lesers im Sturm erobern. Meins hat er zumindest erobert und ich würde mich freuen, noch ein weiteres Mal auf diesen Mann stoßen zu dürfen!

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Herr Fickel ermittelt ...
von Nina W. aus Eppelborn am 06.02.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Herr Fickel ist kein "gewöhnlicher" Mensch - okay, aus seiner Sicht vielleicht schon - er ist verschroben, exzentrisch, geschieden, kinderlos und ohne Haustier, ist kein Klassikliebhaber und - was hinzu kommt - durch und durch ein Jurist. Leider bleibt Fickel in der Hitze des Meininger Sommers nicht viel erspart:... Herr Fickel ist kein "gewöhnlicher" Mensch - okay, aus seiner Sicht vielleicht schon - er ist verschroben, exzentrisch, geschieden, kinderlos und ohne Haustier, ist kein Klassikliebhaber und - was hinzu kommt - durch und durch ein Jurist. Leider bleibt Fickel in der Hitze des Meininger Sommers nicht viel erspart: in der Zeit, in der viele seiner Kollegen Urlaub machen (wahrscheinlich in der Nähe eines Badesees oder eine Klimaanlage), sitzt er in seinem Büro im Amtsgericht und "harrt der Dinge, die da kommen mögen". Und die kommen so ziemlich schnell in Form eines neuen Auftrags um die Ecke. Ausgestattet mit Flipflops und Hawaiihemd, um dem Wetter und dem Richter Leonhard zu trotzen, tritt er als Anwalt der Elfriede Langguth - genannt die "Rote Elfriede" auf - Vollblut Kommunistin und ehemalige Bürgermeisterin von Meiningen, die ein stattliches Alter von 97 Jahren vorweisen kann und die gerade den Historischen Verein e.V. auf Herausgabe einer Notenpartitur verklagt, welcher dieser sich "illegal unter den Nagel gerissen" haben soll. Hier zeigt sich nicht nur das Mühlrad der Justiz, sondern auch der alltägliche Wahnsinn, der bei Gericht abgeht. Und so verwundert es auch nicht, dass Frau Langguth, natürlich auch mit Hilfe und der Kompetenz des Herrn Fickel, das Recht zugesprochen kommt. Da der Verein die Partitur jedoch nicht herausrücken möchte, schickt Fickel "den Mann mit dem Kuckuck" ins Rennen, welcher die Partitur prompt bei einer öffentlichen Uraufführung pfändet und die Aufführung untersagt ... was turbulent beginnt, geht ebenso turbulent weiter. Denn wenige Zeit später schon, tritt die Partitur in den Hintergrund, als bekannt gemacht wird, dass sich "die Rote Elfriede erdreistet, den schönen Abend zu stören und es dann auch noch wagt zu sterben". Zu guter Letzt kommt auch heraus, dass ihr Tod kein natürlicher war ... Dies sind nur einige wenige Brocken, die ich vom Buch, den wunderbaren Umschreibungen und Beschreibungen und der Geschichte wiedergeben möchte. Letzten Endes geht es darum: wer hat Elfriede Langguth getötet? Was war der Beweggrund? Wo ist die Partitur, die Brahms komponiert haben soll? Und wie zum Teufel kann es dazu kommen, dass ein Hund ein Vermögen erbt? Wer schon immer mal einen kleinen Einblick in die Justiz erhalten wollte und auch einen kleinen Rundgang durchs BGB (Sachenrecht und Erbrecht) sowie durchs StGB erhalten wollte, der ist hier genau richtig! Herr Fickel ist ein wunderbarer Rechtsführer und weist den Leser so manch interessanten Weg. Ich habe Herrn Fickel (der wohl keinen Vornamen trägt) erst mit diesem Buch kennen lernen dürfen und ich war von Anfang an begeistert! Der Schreibstil und vor allen Dingen die Ausdrucksweise von Hans-Henner Hess lassen erkennen, dass er tatsächlich selbst einmal im Mühlrad der Justiz gearbeitet hat und mehr als einmal einen Blick hinter die Kulissen dort werfen durfte. Die Charaktere sind allesamt plastisch und vor allen Dingen Herr Fickel besticht durch seine Art und Weise und kann - trotz des mitunter schroffen Auftretens - doch tatsächlich das Herz des Lesers im Sturm erobern. Meins hat er zumindest erobert und ich würde mich freuen, noch ein weiteres Mal auf diesen Mann stoßen zu dürfen!

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Köstlich
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Eine etwas anderer Auslegung des Gesetzes
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Die Terminhure Fickel schafft es auf unglaubliche Art und Weise mitten hinein in einem Mordfall als Testamentsvollstrecker zu geraten. Mit Null Ahnung als Anwalt im Gepäck und seiner Exfrau als Staatsanwältin auf der Gegenseite gerät in dem kleinen netten Meinigen die Welt aus den Fugen, als die Rote Elfriede... Die Terminhure Fickel schafft es auf unglaubliche Art und Weise mitten hinein in einem Mordfall als Testamentsvollstrecker zu geraten. Mit Null Ahnung als Anwalt im Gepäck und seiner Exfrau als Staatsanwältin auf der Gegenseite gerät in dem kleinen netten Meinigen die Welt aus den Fugen, als die Rote Elfriede tot aufgefunden wird. Während Recknagel in den eigenen Reihen ermittelt verguckt sich Fickel in die Tatverdächtige und schwimmt mehr als einmal in der juristischen Grauzone um seinen Job als Testamentsvollstrecker auszuüben. Ein witziger Anwalts-Krimi, der keine Scheu zeigt, den Traditionen der ehemaligen DDR die Clownsnase aufzusetzen und es gibt mehr Tatverdächtige im Angebot als Fickel in seinen Trabbi stopfen könnte.

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Frech und erfrischend
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„Ich deichsel das schon.“ Ganz optimistisch und voll Selbstvertrauen gibt sich Fickel, Strafverteidiger und „Terminhure“ am Meininger Amtsgericht, als er den Fall der alten Elfriede Langguth annimmt. Die Rote Elfriede, wie sie als Bürgermeisterin zu DDR-Zeiten genannt wurde, hat den Schlossverwalter und Vorsitzenden des Historischen Vereins auf... „Ich deichsel das schon.“ Ganz optimistisch und voll Selbstvertrauen gibt sich Fickel, Strafverteidiger und „Terminhure“ am Meininger Amtsgericht, als er den Fall der alten Elfriede Langguth annimmt. Die Rote Elfriede, wie sie als Bürgermeisterin zu DDR-Zeiten genannt wurde, hat den Schlossverwalter und Vorsitzenden des Historischen Vereins auf Herausgabe ihres Eigentums - eines Original-Notenblattes von Brahms - verklagt. Allerdings kommt die überzeugte Kommunistin nicht mehr in dessen Besitz: sie stirbt. An Altersschwäche? Oder steckt vielleicht mehr dahinter? Um das herauszufinden greift der Fickel auf recht unbürokratische Methoden zurück. Auch Kriminalrat Recknagel ermittelt, wobei ihm sein Bauchgefühl die Richtung weist. In Kooperation mit der Oberstaatsanwältin Gundelwein, die pikanterweise Fickels Ex-Ehefrau ist, begibt er sich auf Spurensuche. Allerhand dunkle Geheimnisse kommen dabei ans Tageslicht. In salopper Sprache und flottem Stil hat der Autor Hans-Henner Hess eine quicklebendige Geschichte geschrieben: einen Kriminalfall, der sich in der biederen thüringischen Stadt Meiningen abspielt. Die Aufklärung des mysteriösen Todesfalles führt den Leser bis in die gut vernetzten, höchsten Gesellschaftskreise und bietet dem Autor zahlreiche Möglichkeiten, seinen Text mit satirischen Kommentaren und Details zu Kleinstadtleben und (speziell ostdeutscher) politischer Vergangenheit und Gegenwart im allgemeinen und besonderen zu spicken. Im Vordergrund stehen dabei die witzigen, teilweise boshaften Schilderungen der Mitwirkenden und die frechen Seitenhiebe auf (insbesondere) den Kreis der Juristen. Eine Besonderheit in diesem Kriminalroman sind die Fußnoten. Diese erklären nicht nur Fachbegriffe oder DDR-Fachjargon, sondern geben dem Autor gleichzeitig Gelegenheit zu eigenwilligen, ironischen Interpretationen. Voll kleiner Nadelstiche ist „Das Schlossgespinst“ eine Lektüre für Leute, die Satire mögen, ein Roman, der nicht nur oberflächlich unterhält.

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Kriminalroman, der nach einer kurzen Einlesephase Spannung, Humor und Satire bietet
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Der Schreibstil war für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Aber, nach einer kurzen "Einlesephase" fand ich den ironisch-satirischen Stil zum Schmunzeln und gut zu lesen. Hier wird deutlich, dass der Autor mit den Paragrafen und deren Machern "ein Hühnchen rupfen" will, was ich persönlich wirklich witzig finde. Ausserdem tragen auch... Der Schreibstil war für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Aber, nach einer kurzen "Einlesephase" fand ich den ironisch-satirischen Stil zum Schmunzeln und gut zu lesen. Hier wird deutlich, dass der Autor mit den Paragrafen und deren Machern "ein Hühnchen rupfen" will, was ich persönlich wirklich witzig finde. Ausserdem tragen auch die Fußnoten dazu bei, die dem Ganzen noch das gewisse Etwas zufügen. Sehr interessant fand ich die Gewohnheiten, die in Ostdeutschland gang und gäbe waren und die der Autor immer wieder gekonnt dargestellt hat. Das Buch handelt vom Anwalt Fickel, der denkt, dass er während der Hitzeperiode "einen faulen Lenz" schieben kann. Aber, weit gefehlt, denn plötzlich überschlagen sich die Dinge und er muss einen Mordfall und diverse andere Dilemma auflösen. Wird ihm das mit Hilfe einiger Mitbürger und der Polizei gelingen? Mein Fazit: Kriminalroman, der nach einer kurzen Einlesephase Spannung, Humor und Satire bietet

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