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Das siebte Kind

Roman

(2)
Da waren's nur noch sechs ...


Sieben Waisenkinder aus Kongslund und ein Geheimnis, das Dänemark erschüttern wird. Als würde ein Fluch auf ihnen liegen, haben sie alle schwere Schuld auf sich geladen. Jahrzehnte nach ihrer Adoption erhalten sechs der sieben Waisen einen anonymen Brief, der sie noch einmal in das Kinderheim Kongslund führt. Doch wer von ihnen ist das siebte Kind – und was hat es vor?


Rezension
"Monumentales Debüt […] für Freunde von Psycho-Krimis ein Vergnügen. Der frühere Journalist hat geschickt ein Labyrinth aus Spuren, Verdachtsmomenten, Beweisen und falschen Fährten angelegt."
Portrait
Erik Valeur, Jahrgang 1955, ist Mitbegründer der dänischen Månedsbladet Press, arbeitete viele Jahre in Presse und Rundfunk und erhielt für seine journalistische Arbeit zahlreiche Auszeichnungen, u. a. je zwei Mal den Cavling- und den Kryger-Preis. 2011 debütierte er mit »Das siebte Kind« als Romanautor und erhielt dafür im selben Jahr den renommierten und hochdotierten Debutantpris, den Literaturpreis der Zeitschrift Weekendavisen, 2012 den DR Romanprisen, den Harald-Mogensen-Preis und zuvorderst die Auszeichnung für den besten Spannungsroman der Skandinavischen Krimiakademie, den zuvor schon Bestsellerautoren wie beispielsweise Peter Høeg, Håkan Nesser, Stieg Larsson und Jussi Adler-Olsen erhalten hatten.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 800, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.03.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783641124649
Verlag Blanvalet
Verkaufsrang 14.234
eBook (ePUB)
8,99
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„Entdecken Sie einen neuen Autoren aus Dänemark. “

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Kongslund ist das bekannteste Waisenhaus in Dänemark. Zu Beginn der 60er Jahre nimmt dort in der "Elefantenstube" das Leben von sieben Kindern seinen
Anfang, ohne dass sie sich daran erinnern können. Alle jedoch erhalten als Erwachsene anonyme Briefe, die sie auf ihre Herkunft hinweisen. Zugleich wird auch die langjährige Leiterin
Kongslund ist das bekannteste Waisenhaus in Dänemark. Zu Beginn der 60er Jahre nimmt dort in der "Elefantenstube" das Leben von sieben Kindern seinen
Anfang, ohne dass sie sich daran erinnern können. Alle jedoch erhalten als Erwachsene anonyme Briefe, die sie auf ihre Herkunft hinweisen. Zugleich wird auch die langjährige Leiterin von Kongslund tot aufgefunden. Haben die Briefe etwas mi ihren Tod zu tun? Eine Spur führt in höchste politische Kreise. Erik Valeur ist hier ein spannender Roman gelungen, der ein wenig an die Serie "Borgen" erinnert. Absolut lesenwert. Bitte mehr.

„Superspannender Psychothriller“

Maria Prietzel, Thalia-Buchhandlung Berlin

Alles beginnt als sechs ehemalige Waisenkinder aus dem bekannten Kinderheim Kongslund Briefe erhalten. Darin liegen selbstgestrickte Babysöckchen und ein alter Artikel über sie. Allerdings sitzen dort sieben Kinder in der Babystube. Wer ist das siebte Kind? Und was hat das alles mit dem angehenden Staatschef zu tun? Außerdem ist da Alles beginnt als sechs ehemalige Waisenkinder aus dem bekannten Kinderheim Kongslund Briefe erhalten. Darin liegen selbstgestrickte Babysöckchen und ein alter Artikel über sie. Allerdings sitzen dort sieben Kinder in der Babystube. Wer ist das siebte Kind? Und was hat das alles mit dem angehenden Staatschef zu tun? Außerdem ist da noch der mysteriöse Fall einer toten Frau am Strand, der irgendwie im Zusammenhang mit all dem zu stehen scheint…
Ein intelligenter Skandinavien-Krimi für alle Fans von Peter Høeg, Marie Hermanson und der TV-Serie „Borgen“.

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Ein dunkler, fesselnder Psychothriller. Es stimmt doch immer wieder, die meisten Debütromane sind hervorragend! Ein dunkler, fesselnder Psychothriller. Es stimmt doch immer wieder, die meisten Debütromane sind hervorragend!

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Sieben Waisenkindern wurde einst übel mitgespielt. Jahre später ruft Marie die sechs anderen zusammen. Doch führt sie wirklich Gutes im Schilde? Spannend! Sieben Waisenkindern wurde einst übel mitgespielt. Jahre später ruft Marie die sechs anderen zusammen. Doch führt sie wirklich Gutes im Schilde? Spannend!

Kundenbewertungen


Durchschnitt
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spannend
von einer Kundin/einem Kunden am 16.05.2014

Es ist der 11. September 2001. Stunden, bevor der Anschlag in New York die Welt in Atem halten wird, entdeckt ein Strandspaziergänger die Leiche einer Frau. Es sind die Umstände, weshalb der Fall nicht genauer untersucht wird. Nichts weist wirklich auf einen Mord hin. Jahre später gibt der... Es ist der 11. September 2001. Stunden, bevor der Anschlag in New York die Welt in Atem halten wird, entdeckt ein Strandspaziergänger die Leiche einer Frau. Es sind die Umstände, weshalb der Fall nicht genauer untersucht wird. Nichts weist wirklich auf einen Mord hin. Jahre später gibt der damals ermittelnde Kommissar einem Journalisten ein Interview zu unaufgeklärten Kriminalfällen. Er erinnert sich an die Frau am Strand und erwähnt seine damaligen Zweifel. Es sind zwei, drei kleine Dinge, die neben der Frau im Sand lagen und für die er keine Erklärung hatte. Ein Stück Seil, ein Vogel, ein kleines Buch... Außerdem wies eines ihrer Augen schwerste Verletzungen auf. "Wenn es sich tatsächlich um Mord gehandelt hat, fürchte ich, dass da eine sehr kranke Person am Werke war."....In einem Kinderheim, ganz in der Nähe sitzt Inger Marie in ihrem Rollstuhl und schaut aufs Wasser....... "Das siebte Kind" von Erik Valeur ist spannendes, intelligentes Lesevergnügen

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Das siebte Kind
von einer Kundin/einem Kunden aus Innsbruck am 22.07.2016

Das Buch war sehr spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Auch die Geschichte der unehelich geborenen Kinder hat mich sehr berührt.

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Eigenwillig und voller Wendungen...
von einer Kundin/einem Kunden am 19.05.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein anonymer Brief, ein Name, ein Haus - fünf Männer und ein Journalist erhalten diese merkwürdige Post und werden dadurch zurückkatapuliert in eine Zeit, die lange zurück liegt und für einige, wenn nicht alle, besser im Dunkeln bleiben sollte. Doch warum macht sich jemand die Mühe, diese Männer (erneut)... Ein anonymer Brief, ein Name, ein Haus - fünf Männer und ein Journalist erhalten diese merkwürdige Post und werden dadurch zurückkatapuliert in eine Zeit, die lange zurück liegt und für einige, wenn nicht alle, besser im Dunkeln bleiben sollte. Doch warum macht sich jemand die Mühe, diese Männer (erneut) zusammenzubringen? Was hat die Regierung mit dem Kinderheim Kongslund zu tun? Den roten Faden in diesem ausgezeichneten Debütroman liefert die Erzählerin, Marie, die mehr weiß, als die Leser und die Betroffenen, hat sie doch ihr Leben in Kongslund als Ziehtochter der berühmt-berüchtigten Leiterin des Heims verbracht. Das Buch hat 800 Seiten, und dass es zu keinem Zeitpunkt langweilig wird, liegt am Gespür des Autors, Rahmen- und Nebenhandlung in ausgezeichneter Weise miteinander zu verknüpfen und die Leser etappenweise mit den Einzelschicksalen der sieben Kinder aus der Elefantenstube vertraut zu machen. Jedes Mal, wenn man glaubt, den entscheidenden Schritt gemach zu haben, setzt der Autor noch einen drauf - bis ganz zum Schluß, der selbst mich als Krimivielleserin überrascht hat!

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1 0
Psychologisches Drama
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 20.01.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

"Das siebte Kind" hat viele Preise gewonnen, unter anderem den Skandinavischen Krimipreis; auch der Klappentext ließ mich einen Krimi oder Thriller erwarten. Auf dem Titelbild steht jedoch schlicht "Roman". Krimi, Thriller, Roman? Nachdem ich das Buch gelesen habe, würde ich sagen: es ist ein psychologisches Drama mit sozialen Themen,... "Das siebte Kind" hat viele Preise gewonnen, unter anderem den Skandinavischen Krimipreis; auch der Klappentext ließ mich einen Krimi oder Thriller erwarten. Auf dem Titelbild steht jedoch schlicht "Roman". Krimi, Thriller, Roman? Nachdem ich das Buch gelesen habe, würde ich sagen: es ist ein psychologisches Drama mit sozialen Themen, einem Hauch politischer Spannung und eher unterschwelligen Thriller-Elementen. Manchmal ist es skurril, manchmal eine exakte Beobachtung des Lebens... Auf jeden Fall ist es kein Buch, das man mal eben so nebenher lesen kann; man muss sich schon konzentrieren und aktiv mitdenken. Die Frage ist: lohnt sich das? Ja, meiner Meinung nach lohnt es sich sogar sehr - wenn man sich darauf einlassen kann. Ein Großteil des Buches ist aus Sicht von Marie geschrieben, einem der sieben Kinder, die in einem bestimmten Jahr dasselbe Zimmer im Waisenheim Kongslund bewohnten - die "sieben Zwerge". Marie wurde mit vielen körperlichen Gebrechen und Deformierungen geboren, und während die anderen sechs Kinder alle adoptiert wurden und hinaus in die Welt gingen, hat sie ihr ganzes Leben in Kongslund verbracht, so gut wie isoliert. Sie beschreibt die Geschehnisse mit einer Art Sehnsucht, aber auch einer Art Wut, und oft sogar einer Art Wahnsinn... Aber auch die anderen "Zwerge" sind traumatisiert und emotional geschädigt von ihrem unerwünschten Start ins Leben. Beinahe scheinen sie einem Fluch zu unterliegen - einem, der sie dazu zwingt, enorme Schuld auf sich zu laden. Der Leser lernt sie nach und nach durch Maries Augen kennen, mit all ihren Hoffnungen und Ängsten, Stärken und Schwächen, ihrer Schuld und gleichzeitig Unschuld. Sie beobachtet die anderen einerseits schonungslos, andererseits mitfühlend, und sie beweist in ihren Schilderungen ein feines Gespür für die menschliche Psyche. Und genau das ist für mich das Herz des Buches, dieses feine Gespinst psychologischer Betrachtungen, die persönlichen Schicksale. Die Frage, wer die direkt am Anfang des Buches erwähnte Tote am Strand ermordet hat, geriet dabei für mich völlig in den Hintergrund, und tatsächlich vergaß ich sie über weite Strecken des Buches und war überrascht, als das Thema wieder aufgegriffen wurde. Allerdings empfand ich bei aller Faszination und allem Interesse am Schicksal der sieben Kinder immer eine emotionale Distanz; ich fand es sehr schwer, tatsächlich mit ihnen mitzufühlen. Auch die Sprache erschien mir erst eher nüchtern, aber rasch entwickelte sie einen ganz eigenen Sog, mit einer einzigartigen Sprachmelodie und vielen kreativen Formulierungen und Metaphern. Manchmal hat sie fast schon etwas bedrückend, düster Poetisches. Wie schon erwähnt: ein Thriller ist das Buch für mich nicht, deswegen habe ich auch keine Thriller-Spannung erwartet. Dennoch fand ich das Buch manchmal ein wenig langatmig, und ich fragte mich: wo will der Autor eigentlich hin? Was will er mir sagen? So gut mir das Buch auch gefallen hat, meiner Meinung nach hätte man manche Dinge etwas straffen können. Auch wenn ich die Themen und die Charaktere sehr interessant fand, brauchte ich manchmal eine Pause. Das Buch kann sehr deprimierend sein, und manchmal hatte ich das Gefühl, als würde es mir regelrecht die Lebensfreude aussaugen. Das Schicksal, als immer wiederkehrendes Thema, frisst sich durch die Leben der Charaktere wie ein Krebsgeschwür. Fazit: Entgegen meinen Erwartungen ist "Das siebte Kind" kein Krimi, sondern die verstörende Geschichte von sieben Adoptivkindern, deren Leben von Anfang an mit einem Fluch belegt zu sein scheint. Deren persönliches Drama wird verflochten mit sozialkritischen und politischen Themen, sowie den immer wiederkehrenden Themen Schuld und Schicksal. Das Buch liest sich oft etwas mühsam, gelegentlich bedrückend oder sogar deprimierend, aber meiner Meinung nach lohnt es sich wegen der interessanten Charaktere und der subtil-malerischen Sprache dennoch; man muss nur die nötige Zeit und Muße mitbringen.

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1 0
Das siebte Kind
von einer Kundin/einem Kunden aus Hannover am 27.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Das Buch hat irre viele Seiten, die denke ich für meinen Geschmack gekürzt werden könnten denn das Buch ist sehr langatmig. Ich finde dadurch geht ein Teil der Spannung verloren. Auch wenn es einen Preis bekommen hat, ich kann leider nur 3 Sterne dafür geben.

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0 0
Spannung aus Dänemark
von einer Kundin/einem Kunden am 09.04.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Sieben Waisen - Sieben Schicksale - Sechs erhalten einen Brief Was wurde aus dem Siebten, wer ist es und vor allem was hat es vor? Psychologische Spannung vom Anfang bis zum Ende

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