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Das Traumbuch

Roman

Können uns falsche Entscheidungen glücklich machen?
Das Leben besteht aus der Summe stündlicher Entscheidungen. Doch welche sind richtig? Welche führen zu Glück, Liebe, Freundschaft – welche zu Verzweiflung und Einsamkeit? Mit dieser existenziellen Frage ringen die Verlegerin Eddie, der Kriegsreporter Henri und der hochsensible Teenager Sam, als Henri nach einem Unfall ins Koma fällt.
Portrait
Die Publizistin Nina George, geboren 1973, arbeitet seit 1992 als freie Journalistin, Schriftstellerin und Kolumnistin. George schreibt Wissenschaftsthriller und Romane, Reportagen, Kurzgeschichten sowie Kolumnen. Ihr Roman „Die Mondspielerin“ erhielt 2011 die DeLiA, den Preis für den besten Liebesroman. Für ihren Kurzkrimi „Das Spiel ihres Lebens“ wurde Nina George 2012 mit dem Glauser-Preis ausgezeichnet. Ihr Roman "Das Lavendelzimmer" stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und wurde von der Presse begeistert besprochen. Unter ihrem Pseudonym Anne West gehört Nina George zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Erotikautorinnen. Mit ihrem Ehemann, dem Schriftsteller Jens J. Kramer, schreibt Nina George unter dem gemeinsamen Pseudonym Jean Bagnol Provencethriller. Nina George lebt in Hamburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 416, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783426437841
Verlag Knaur eBook
Verkaufsrang 7.257
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Buchhändler-Empfehlungen

„Zwischen Leben und Tod“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Dieser Roman wird abwechselnd von drei Protagonisten in der Ich-Form erzählt. Henry, Bindungsunfähiger ehemaliger Kriegsberichterstatter, Eddie, seine ehemalige Freundin und Sam, der übersensible Sohn den er nie getroffen hat. Und dann gibt es noch Maddie , die genau wie Henry auf der Intensivstation im Koma liegt und von Sam geliebt Dieser Roman wird abwechselnd von drei Protagonisten in der Ich-Form erzählt. Henry, Bindungsunfähiger ehemaliger Kriegsberichterstatter, Eddie, seine ehemalige Freundin und Sam, der übersensible Sohn den er nie getroffen hat. Und dann gibt es noch Maddie , die genau wie Henry auf der Intensivstation im Koma liegt und von Sam geliebt wird.
Nina George entführt uns in Zwischenwelten und wirft viele Fragen auf nach den Konsequenzen unserer Entscheidungen, nach der Liebe und ihre Kraft, nach dem Sinn des Lebens und des Todes.
Es ist ein großartiges Buch entstanden, dass den Leser sehr berührt und zum Nachdenken anregt. Es ist eine Geschichte fürs Herz ohne Kitsch und Pathos, einfühlsam und eindringlich erzählt.
Wer sich auf diese Geschichte einlässt, wird belohnt!

Anne Heinz, Thalia-Buchhandlung Leuna

Von Vätern, verlorenen und gefundenen. Von Entscheidungen, die ein ganzes Leben verändern. Von Hoffnung, die Berge versetzen kann. Von Vätern, verlorenen und gefundenen. Von Entscheidungen, die ein ganzes Leben verändern. Von Hoffnung, die Berge versetzen kann.

Dorothea Weiss, Thalia-Buchhandlung Jena

Gibt es ein Leben nach dem Tod? Was passiert eigentlich, wenn man ins Koma fällt? Gibt es die eine Liebe fürs Leben? Nina George zeigt es uns! Berührend und voller Gefühle! Gibt es ein Leben nach dem Tod? Was passiert eigentlich, wenn man ins Koma fällt? Gibt es die eine Liebe fürs Leben? Nina George zeigt es uns! Berührend und voller Gefühle!

„Leben.Sterben.Dazwischen.“

A. Fischer, Thalia-Buchhandlung Brühl

Eddie. Henri. Sam.
Der Tag an dem Sam seinen Vater nach Jahren wiedersehen soll, verändert das Leben aller drei Menschen. Henris größter Wunsch ist es seinen Sohn sehen zu dürfen – der Weg zu ihm lässt Henri zum Helden werden. Nachdem er ein kleines Mädchen vor dem Ertrinken gerettet hat, wird Henri von einem Auto angefahren und liegt
Eddie. Henri. Sam.
Der Tag an dem Sam seinen Vater nach Jahren wiedersehen soll, verändert das Leben aller drei Menschen. Henris größter Wunsch ist es seinen Sohn sehen zu dürfen – der Weg zu ihm lässt Henri zum Helden werden. Nachdem er ein kleines Mädchen vor dem Ertrinken gerettet hat, wird Henri von einem Auto angefahren und liegt fortan im Koma. Ein Ort zwischen Leben, Sterben und Tod. Ein Ort, der einem vor Augen führt welche verschiedenen Leben man hätte leben können, welche Entscheidungen welche Wege nach sich ziehen. Eddie ist die Frau, deren Welt aus Henri bestand, bis ihre Beziehung einen anderen Weg einschlug. Doch ausgerechnet sie soll nun darüber entscheiden welche Maßnahmen ergriffen werden sollen um Henri am Leben zu halten. Wie soll das gehen, nachdem sie ihn so qualvoll aus ihrem Herzen gesperrt hat?! An seinem Krankenhausbett lernt sie seinen Sohn kennen.Sam. Dieser Junge, der so viel mehr vom Leben sieht. Für ihn bestehen Zahlen aus Farben und Düfte aus Musik. Nichts ist nur schwarz oder weiß. Orte erzählen ihm verborgene Geschichten. Er sieht mit an wie sein Vater, von Medikamenten eingehüllt, an einem weit entfernten Ort kämpft, um den Weg zurück ins Leben zu finden.
Selten hat mich ein Buch so stark berührt wie dieses und ich finde kaum Worte dafür. Es ist eine Liebeserklärung ans Leben und an all das was Dieses verspricht. Aber gleichzeitig auch die Erkenntnis, dass man keine Angst vor dem Sterben haben muss und das es so viel mehr in diesem „Dazwischen“ gibt. Einem Ort, an dem wir alles sein können, an dem wir uns verabschieden können und sicher sind.
Gefühlvoll, bunt und Tränen Garantie.

Lara Schubel, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Voller Gefühl und Anspruch! Traurig und leise. Wunderbare Sprache - toll! Voller Gefühl und Anspruch! Traurig und leise. Wunderbare Sprache - toll!

Franziska Gensler, Thalia-Buchhandlung Fulda

Wieder mal schenkt uns George wunderbare Sätze und Weisheiten. Bis zur letzten Seite fiebert man mit Sam, Eddie und Henry und fühlt mit ihnen. Wieder mal schenkt uns George wunderbare Sätze und Weisheiten. Bis zur letzten Seite fiebert man mit Sam, Eddie und Henry und fühlt mit ihnen.

„Ganz anders, aber wieder so wunderbar und weise“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Nina George muss ich Ihnen sicherlich nicht mehr vorstellen. Spätestens seit 2013 ihr Buch „Das Lavendelzimmer“ erschienen ist, ist sie eine der deutschen Autorinnen par excellence. Wer kann denn schon von sich sagen, dass sein Roman in 32 Sprachen übersetzt wurde und es dann auch noch geschafft hat in den USA sowohl in die NY-Times-Bestsellerliste Nina George muss ich Ihnen sicherlich nicht mehr vorstellen. Spätestens seit 2013 ihr Buch „Das Lavendelzimmer“ erschienen ist, ist sie eine der deutschen Autorinnen par excellence. Wer kann denn schon von sich sagen, dass sein Roman in 32 Sprachen übersetzt wurde und es dann auch noch geschafft hat in den USA sowohl in die NY-Times-Bestsellerliste als auch in die Indiebound-Liste aller Independent-Buchläden zu kommen? Seit dem Buch sind nun knapp 3 Jahre vergangen, in denen wir sehnsüchtig auf ihren neuen Roman warten. Zwischenzeitlich war ein Titel angekündigt. Aber die Autorin hat den bewundernswerten Mut gehabt, ihr Buch ganz knapp vor dem Erscheinungstermin zurückzuziehen, da sie total unzufrieden damit war. Doch jetzt hat das Warten ein Ende, ihr neues Buch ist endlich da und wartet auf die Leser.

Zu allererst einmal – das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt. Dass das Buch anders als die beiden anderen Erfolgsbücher ist, sieht man schon beim ersten Blick auf das Cover und den Klappentext. Dieses Mal ist es kein romantisches Blumencover sondern eine Möwe vor dem Hintergrund des Meeres. Und auch das Thema ist diesmal etwas ganz anderes. Wobei – auch dieses Mal sind Menschen auf der Suche!

Doch der Reihe nach. Dieses Buch spielt zur Abwechslung einmal nicht in Frankreich, sondern in London im Wellington-Hospital. In diesem Hospital treffen die 4 Protagonisten aufeinander:

- Henri, ein ehemaliger Kriegsreporter, der nach einem Unfall im Koma liegt und darum kämpft zurück ins Leben zu kommen.
- Sam, sein dreizehnjähriger Sohn, der in einem One-Night-Stand mit der Kriegsfotografin Mariefrance gezeugt wurde.
- Edwinna, genannt Eddie, die ehemalige Geliebte von Henri
- Maddie, ein Mädchen, das seine ganze Familie bei einem Autounfall verloren hat und nun ebenfalls im Koma liegt

Eigentlich wollte Henri endlich seinen Sohn Sam kennenlernen, den er seit der Geburt nie wiedergesehen hat. Doch ein Autounfall macht dieses zunichte. Stattdessen liegt er im Wellington-Hospital im Koma. Sein Sohn Sam, ein ganz besonderer Junge, der die Welt anders als andere Menschen wahrnimmt, besucht ihn jeden Tag gegen den Willen seiner Mutter. Im Krankenhaus lernt Sam Eddie kennen, die letzte große Liebe von Henri. Doch diese Liebe durfte nicht sein, denn Henri hatte Angst vor zu viel Nähe. Trotzdem hat er ausgerechnet Eddie die Patientenverfügung über sein Leben überlassen. Und dann ist da noch Maddie, ein Mädchen, das Sam eigentlich per Zufall entdeckt. Aber dieses Mädchen, das niemanden mehr hat und schon seit einiger Zeit im Koma liegt, berührt ihn zutiefst.

Und so erzählt Nina George in ihrem aktuellen Roman von Liebe und Leid, von Nähe, von der Angst vor der Nähe, dem Leben, der Liebe und dem Tod. Es ist wieder ein großartiger Roman geworden, der uns von der Endlichkeit des Lebens erzählt. Man muss sein Leben jetzt und heute leben, denn es gibt kein zweites. Oder falls doch, ist es auf jeden Fall ein ganz anderes, in dem wir die Fehler nicht wieder gutmachen können. Es ist ein Buch, welches zwischen den Welten der Lebenden, der im Zwischenstadium Gefangenen und der Toten hin- und herwechselt. Sie beschreibt wechselnd aus den Perspektiven von Henri, der in seinen Träumen gefangen ist und diese Träume immer wieder etwas verändert träumt, Eddie, die sich an ihre Zeit mit ihrem Vater und Henri erinnert und Sam, der einfach hofft, dass es eine Zukunft für ihn mit seinem Vater und Maddie geben kann.

Dieses Buch muss man zweimal lesen. Beim ersten Mal wird man ganz in die Geschichte hineingezogen. Man muss immer weiter lesen, denn man will unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht. Man eilt durch das Buch, wohl wissend, dass man ganz viel verpasst. Und dann beim zweiten Mal kann man es genießen - diese wunderbare Sprache, diese Worte und Wortschöpfungen, die ganz genau die Gefühle beschreiben, die man selbst auch beim Lesen empfindet. Diese klugen Gedanken, diese Weisheit über die Menschen, ihre Defizite, ihr Unvermögen in Liebesdingen.

Aber - dieses Buch hat mir aber auch Angst gemacht, Angst um die Autorin, die sich so tief in die Menschen hinein denken kann. Woher weiß sie dies alles? Ist so ein Leben nicht unglaublich schwierig, wenn man so offen für Gefühle ist? Kann man daran nicht zerbrechen? Und doch ist es einfach ein grandioses Buch. Es ist ganz anders als die beiden anderen. Es ist nicht einfach. Es ist nicht kitschig. Es ist einfach wunderbar und anders und besonders! Ich liebe es und hoffe, dass ich mir irgendwann die Zeit nehmen kann, es noch einmal ganz in Ruhe zu lesen. Denn das hat dieses Buch unbedingt verdient!


„Nicht leben und nicht sterben“

Maren Oberwelland

"Das Traumbuch" ist nach "Die Mondspielerin" und "das Lavendelzimmer" das letzte Buch von Nina George, das sich mit dem Themen-Zyklus Endlichkeit beschäftigt.
"Es gibt mehr zwischen Leben und Tod, als wir von hier aus sehen können" – genau um dieses "Dazwischen" geht es in diesem Buch. Es geht um Henri, der nach einem schweren Unfall
"Das Traumbuch" ist nach "Die Mondspielerin" und "das Lavendelzimmer" das letzte Buch von Nina George, das sich mit dem Themen-Zyklus Endlichkeit beschäftigt.
"Es gibt mehr zwischen Leben und Tod, als wir von hier aus sehen können" – genau um dieses "Dazwischen" geht es in diesem Buch. Es geht um Henri, der nach einem schweren Unfall im Koma liegt; um Eddi, Henris Ex-Freundin, mit der er seit zwei Jahren nicht mehr zusammen ist, die er aber als Kontakt in Notfällen angegeben und auch in seiner Patientenverfügung eingetragen hat und es geht um Sam, Henris Sohn, den er aber noch nie gesehen hat und der in der Lage ist Stimmungen von Menschen auf ganz beonsere Weise wahr zu nehmen.
Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht dieser drei Protagonisten geschrieben, was dem Leser die Möglichkeit gibt, noch näher an das Geschehen heran zu kommen und sich in die Figuren hinein zu versetzen, auch in den im Koma liegenden Henry.
Niemand von uns kann wirklich sagen, wie es ist, im Koma zu liegen, ob wir dem Leben oder dem Tod näher sind, aber Nina George unternimmt mit ihrem Roman einen Versuch, einen sehr gelungenen wie ich finde und am Ende schafft sie es, mir ein wenig die Angst zu nehmen...

„Geht unter die Haut“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

George legt hier ein unglaublich intensives Buch vor. Man sollte sich etwas Zeit lassen beim Lesen, um jede Nuance mit empfinden zu können. Wunderschöner Erzählstil, mit dem Sie dem Leser direkt ins Herz schreibt. Einziger Minuspunkt gegenüber dem "Lavendelzimmer": die Konstruktion der Charaktere erscheint etwas überspitzt und dadurch George legt hier ein unglaublich intensives Buch vor. Man sollte sich etwas Zeit lassen beim Lesen, um jede Nuance mit empfinden zu können. Wunderschöner Erzählstil, mit dem Sie dem Leser direkt ins Herz schreibt. Einziger Minuspunkt gegenüber dem "Lavendelzimmer": die Konstruktion der Charaktere erscheint etwas überspitzt und dadurch wenig realistisch. Das ist ein bisschen schade. Dennoch: ein sehr empfehlenswerter Roman.

„Zwischen uns Welten“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Hier gibt es wohl nur eine Aussage: "ich mag's" oder "ich mag es nicht".
Nina George beschäftigt sich in diesem Buch damit, was mit uns passiert, wenn wir sterben. Sie beschäftigt sich aber auch mit jenen, die zurückbleiben und den Verlust akzeptieren müssen.
Je älter wir werden, desto häufiger geschieht es, daß Menschen sterben, die
Hier gibt es wohl nur eine Aussage: "ich mag's" oder "ich mag es nicht".
Nina George beschäftigt sich in diesem Buch damit, was mit uns passiert, wenn wir sterben. Sie beschäftigt sich aber auch mit jenen, die zurückbleiben und den Verlust akzeptieren müssen.
Je älter wir werden, desto häufiger geschieht es, daß Menschen sterben, die unser Leben geteilt, die wir geliebt oder die einen ähnlichen Lebensweg wie wir haben. Vielen der Fragen, die man sich dann stellt,geht George in diesem Buch nach: welche möglichen Leben hätten gelebt werden können ?was passiert wenn wir sterben, wenn wir tot sind ?was bleibt? wie können wir loslassen? und vieles mehr
Eingebettet in eine zu Herzen gehende Geschichte, lässt uns die Autorin nachdenklich zurück.

„besonders.berührend“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Nina George hat sich Zeit gelassen mit diesem Buch.Und das ist gut so:
Sowohl ihr bekanntes "Lavendelzimmer" als auch das "Traumbuch" fußen nach ihren Worten auf dem starken Verlustgefühl, mit dem die Autorin nach dem Tod des geliebten Vaters klarkommen musste.
Und so lesen wir in ihrem beeindruckenden neuen Roman auch über genau
Nina George hat sich Zeit gelassen mit diesem Buch.Und das ist gut so:
Sowohl ihr bekanntes "Lavendelzimmer" als auch das "Traumbuch" fußen nach ihren Worten auf dem starken Verlustgefühl, mit dem die Autorin nach dem Tod des geliebten Vaters klarkommen musste.
Und so lesen wir in ihrem beeindruckenden neuen Roman auch über genau diese Dinge,die uns alle tief berühren: Verlust,Tod,Trauer,Liebe,Mut, Angst vor Nähe,Verantwortung übernehmen und alles in eine Geschichte verpackt, die den Leser über die Seiten huschen lässt, immer in der (wohl eher unrealistischen) Hoffnung, es möge bitte,bitte gut enden...
Aus der Ich-Perspektive geschrieben, lernen wir drei Menschen kennen: Henri, Ex-Kriegsreporter, Edwina,genannt Eddie, seine ehemalige Lebenspartnerin,die er liebt und trotzdem verließ und (mein Lieblingscharakter) seinen Sohn Sam, ein 13jähriger,hochsensibler u.intelligenter Synästhetiker, der den Vater bis dato noch nie persönlich getroffen hatte.Als Henri von einem Auto angefahren wird und ins Koma fällt, lernen sich Eddie und Sam im Krankenhaus kennen und schätzen, während sich Henri ,sozusagen zwischen den Welten traumwandelnd,mit verschiedenen Lebensentwürfen auseinandersetzen muss, um zu erkennen,was für ihn wirklich wichtig ist.
Hochemotional und bewegend, ist diese melancholische (Liebes-)Geschichte ein berührendes Buch ohne Kitschanteile, dessen Sätze dazu verlocken, unterstrichen oder abgeschrieben zu werden und ein größeres Stofftaschentuch erfordern,denn der Tod und das Leben sind eben nur zwei Seiten derselben Medaille...
Vielleicht nicht ein Buch für jedermann, aber ein Gewinn für jeden,der es gelesen hat !

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