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Das wirst du bereuen

(2)
Emma ist tot, und alle sind überzeugt, dass Sara schuld daran ist. Zusammen mit ihrer besten Freundin Brielle wird sie angeklagt, ihre Mitschülerin Emma gemobbt und in den Tod getrieben zu haben.

Dabei war es doch Emma, die sich an Saras Freund Dylan rangemacht hat, kaum dass sie neu in der Klasse war!



Sara und Brielle finden: Emma ist selber schuld, dass daraufhin auf Facebook fiese Gerüchte über sie verbreitet wurden. Und es ist nicht ihr Problem, dass sich die Dinge dann irgendwie verselbstständigt haben. Doch nach Emmas Tod ändert sich alles: Nun ist es Sara, die von allen Seiten angegriffen wird ...



Ein provozierender und unvergesslicher Roman über Opfer und Täter - und darüber, dass die Wahrheit oft viel komplizierter ist, als man auf den ersten Blick denkt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz i
Seitenzahl 300, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.07.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783838759876
Verlag Bastei Entertainment
Verkaufsrang 35.392
eBook (ePUB)
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„Nachdenklich, spannendes Jugendbuch“

Anna Weidinger, Thalia-Buchhandlung Passau

Es fiel mir leicht, sofort in die Geschichte einzutauchen. Während des Lesens ging ich eine ganze Reihe an Emotionen durch: ich war wütend, schockiert und konnte sehr gut einige von Saras Gedanken nachvollziehen. Besonders als Mutter von zwei Kindern, hat mich das Thema "Mobbing" sehr beschäftigt. Leider betrifft dieses Thema mittlerweile Es fiel mir leicht, sofort in die Geschichte einzutauchen. Während des Lesens ging ich eine ganze Reihe an Emotionen durch: ich war wütend, schockiert und konnte sehr gut einige von Saras Gedanken nachvollziehen. Besonders als Mutter von zwei Kindern, hat mich das Thema "Mobbing" sehr beschäftigt. Leider betrifft dieses Thema mittlerweile viel zu viele Jugendliche und Kinder. Ein rundum gelungenes Buch!

Kirsten Küper-Jagsteit, Thalia-Buchhandlung Neuss

Mobbing aus Sicht der "Täterin". Spannend zu lesen, wie die Mobberin sich als Opfer fühlt und sich ihre eigene Wirklichkeit geschaffen hat. Mobbing aus Sicht der "Täterin". Spannend zu lesen, wie die Mobberin sich als Opfer fühlt und sich ihre eigene Wirklichkeit geschaffen hat.

Melissa Orhan, Thalia-Buchhandlung Rastatt

Ein sehr packendes Jugendbuch zu einer ernsten Thematik, dass mich auch nach dem Beenden länger nicht losgelassen hat.Regt zum Nachdenken an und ist gleichzeitig wirklich spannend! Ein sehr packendes Jugendbuch zu einer ernsten Thematik, dass mich auch nach dem Beenden länger nicht losgelassen hat.Regt zum Nachdenken an und ist gleichzeitig wirklich spannend!

„Ein wirklich spannendes und sehr emotionales Buch“

Jasmin Reinert, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Es hat mich direkt gefesselt und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Es geht um die junge Sara. Sie und ihre beste Freundin und ein paar ihrer Freunde haben ein Mädchen von derer Schule gemobbt. Schlussendlich nahm sie sich das Leben, woraufhin die Eltern der verstorbenen alle potentiellen Mobber verklagte. Das Buch ist aus Es hat mich direkt gefesselt und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Es geht um die junge Sara. Sie und ihre beste Freundin und ein paar ihrer Freunde haben ein Mädchen von derer Schule gemobbt. Schlussendlich nahm sie sich das Leben, woraufhin die Eltern der verstorbenen alle potentiellen Mobber verklagte. Das Buch ist aus der Sicht von Sara geschrieben und beginnt damit wie sie bei ihren Anwälten sitzt und alles wieder und wieder erzählen muss. Damalige Freunde die mit ihr zusammen das Mädchen gemobbt haben, mobben plötzlich sie. Es ist ein sehr mitnehmendes Buch, da es sehr gut zeigt wie es im echten Leben zugehen kann.

„Und raus bist du“

I. Schneider, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Das Leben von Sara, einem beliebten und angesagten Mädchen auf der Highschool, ändert sich rigoros als Emma Putnam an die Schule kommt. Emma ist ein hübsches Mädchen, das aber anscheinend mit Problemen zu kämpfen hat, denn vorher war sie bereits auf vier anderen Schulen, die sie alle verlassen musste. Und schon nach kurzer Zeit zeigt Das Leben von Sara, einem beliebten und angesagten Mädchen auf der Highschool, ändert sich rigoros als Emma Putnam an die Schule kommt. Emma ist ein hübsches Mädchen, das aber anscheinend mit Problemen zu kämpfen hat, denn vorher war sie bereits auf vier anderen Schulen, die sie alle verlassen musste. Und schon nach kurzer Zeit zeigt Emma ihr wahres Gesicht, als sie sich mit den Jungs trifft, die schon eine Freundin haben und ihnen den Freund ausspannt. So ergeht es auch Sara, die mit Dylan zusammen ist und ihn sehr liebt. Sara rächt sich mit ihrer besten Freundin Brielle an Emma, indem sie sie auf Facebook unmöglich machen und sie auch in der Schule mobben, wo sie nur können. Doch nicht nur die beiden setzen Emma zu, die sich weiterhin auch bei anderen Mitschülern unbeliebt macht und zur Schlampe abgestempelt wird. Emma steckt das alles nicht weg und nimmt sich das Leben. Sara, Brielle und noch drei Mitschüler werden von Emmas Eltern angezeigt, dass sie durch die Mobbingattacken Emma in den Tod getrieben haben. Von heute auf morgen ändert sich Saras Leben, das sie in zwei Erzählebenen, und zwar ihr Leben vor Emmas Selbstmord und danach, erzählt.
Ein Buch, das unter die Haut geht!

Marta Magdalena Urban, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Mobbing aus der Sicht der Täterin. Das Leben ist nicht nur schwarz-weiß. Daumen hoch!!! Mobbing aus der Sicht der Täterin. Das Leben ist nicht nur schwarz-weiß. Daumen hoch!!!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Außergewöhnliche Sicht auf ein wichtiges Thema. Durch Rückblicke setzt sich langsam das Puzzle zusammen, spannend! Außergewöhnliche Sicht auf ein wichtiges Thema. Durch Rückblicke setzt sich langsam das Puzzle zusammen, spannend!

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Eine Teenagergeschichte voller Intrigen, die Mobbing,Selbstmord und die Macht des Gruppenzwangs gut thematisiert. Eine Teenagergeschichte voller Intrigen, die Mobbing,Selbstmord und die Macht des Gruppenzwangs gut thematisiert.

„Täter oder Opfer?“

Sandra Kiehlhöfer, Thalia-Buchhandlung Bernburg

Emma Putnam ist tot. Sie hat sich in der Garage ihrer Eltern erhängt. Alle geben Sara und Brielle die Schuld daran. Die beiden Freundinnen haben Emma zu jeder Tages- und Nachtzeit gemobbt. Sara ist sehr uneinsichtig und betrachtet sich selber als Opfer, da Emma ihr Dylan ausgespannt hat. Die Schuldfrage des Selbstmordes soll vor Gericht Emma Putnam ist tot. Sie hat sich in der Garage ihrer Eltern erhängt. Alle geben Sara und Brielle die Schuld daran. Die beiden Freundinnen haben Emma zu jeder Tages- und Nachtzeit gemobbt. Sara ist sehr uneinsichtig und betrachtet sich selber als Opfer, da Emma ihr Dylan ausgespannt hat. Die Schuldfrage des Selbstmordes soll vor Gericht geklärt werden ...
Das Buch wurde in zwei Zeitebenen geschrieben, welches die Ereignisse vor und nach dem Tod Emmas, aus der Sicht von Sara, beleuchtet. Maciels Schreibstil ist locker und ermöglicht ein schnelles Vorankommen auf den 300 Seiten. Mobbing ist ein ernsthaftes Thema, das man nicht tot schweigen sollte. Ein schönes Buch, was zum Nachdenken anregt.

Katharina Bodden, Thalia-Buchhandlung Ottersberg

Eine sehr interessante und vielseitige Geschichte. Sie lädt einem zum nachdenken an. Leider zog sie sich zwischendurch. Eine sehr interessante und vielseitige Geschichte. Sie lädt einem zum nachdenken an. Leider zog sie sich zwischendurch.

Theresa Lehmann, Thalia-Buchhandlung Saalfeld

Das Buch konnte mich einfach nicht erreichen. Ich fand die Sprache schwer zugänglich und ich finde es schade dass das eigentlich wichtige Thema so schlecht umgesetzt wurde. Das Buch konnte mich einfach nicht erreichen. Ich fand die Sprache schwer zugänglich und ich finde es schade dass das eigentlich wichtige Thema so schlecht umgesetzt wurde.

G. D., Thalia-Buchhandlung Hagen

Hier wird das Thema Mobbing aus der Sicht der Täterin behandelt -
Leider hatte ich mehr erwartet, aber da die Perspektive immer bei der "Täterin" bleibt, fehlt etwas!
Hier wird das Thema Mobbing aus der Sicht der Täterin behandelt -
Leider hatte ich mehr erwartet, aber da die Perspektive immer bei der "Täterin" bleibt, fehlt etwas!

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Kundenbewertungen


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Wichtiges Thema!
von einer Kundin/einem Kunden aus Pirmasens am 23.08.2014

Als Emma versucht Sara ihren Freund auszuspannen, sind sie und ihre beste Freundin sich einig: das muss sie bereuen! Also fangen sie an ihre Mitschülerin zu stalken, zu bedrohen und erstellen ein fieses Facebook-Profil, welches sie als "Schlampe" betitelt. Doch irgendwann wird Emma alles zu viel: sie erhängt sich... Als Emma versucht Sara ihren Freund auszuspannen, sind sie und ihre beste Freundin sich einig: das muss sie bereuen! Also fangen sie an ihre Mitschülerin zu stalken, zu bedrohen und erstellen ein fieses Facebook-Profil, welches sie als "Schlampe" betitelt. Doch irgendwann wird Emma alles zu viel: sie erhängt sich in ihrer Garage. Danach werden Sara und Brielle beschuldigt sie in den Selbstmord getrieben zu haben. Beide sind jedoch uneinsichtig und verstehen die Anschuldigungen nicht. Schließlich hat sich ihre Mitschülerin schlecht benommen, also war sie auch selbst Schuld. Oder? Facebook, Twitter und Co sind uns wohl allen geläufig. Doch, dass das Cybermobbing auf solchen Portalen immer schlimmer wird, entgeht wohl den meisten. Auch an Schulen ist das Thema immer präsent. Aus diesen Gründen finde ich es sehr gut, dass Amanda Maciel mit ihrem Buch auf diese Thematik aufmerksam macht. Gelungen finde ich, dass das Buch nicht aus der Sicht des Opfers, sondern aus der Sicht der Täterin Sara beschrieben wird. Außerdem stellt sie die Frage was richtig und falsch ist. Die Protagonistin versteht die Welt nicht mehr, denn in ihren Augen hat sie sich nur verteidigt. Doch ist das noch verteidigen, wenn man so weit geht wie Sara und Brielle? Und ist es wirklich richtig jemanden von Anfang an zu verurteilen? Auch wenn Sara nicht unbedingt einsichtig ist, wird man selbst sehr nachdenklich. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig. Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen. Zum einen in der Gegenwart, nachdem sich Emma umgebracht hat und in der Vergangenheit. So wird sehr gut gezeigt, wie die ganze Sache sich langsam verselbstständigt hat. "Das wirst du bereuen" ist ein Jugendbuch mit sehr viel Tiefgang und einem unglaublich wichtigen Thema: Mobbing. Die Geschichte stimmt sehr nachdenklich und die Protagonistin zeigt, wie leicht man jemanden verletzen kann ohne es richtig zu merken. Was ist richtig und was falsch? Findet es heraus!

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Das wirst du bereuen!!!
von Lines Bücherwelt aus Nentershausen am 18.08.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Klappentext: Emma ist tot, und alle sind überzeugt, dass Sara schuld daran ist. Zusammen mit ihrer besten Freundin Brielle wird sie angeklagt, ihre Mitschülerin Emma gemobbt und in den Tod getrieben zu haben. Dabei war es doch Emma, die sich an Saras Freund Dylan rangemacht hat, kaum dass sie neu... Klappentext: Emma ist tot, und alle sind überzeugt, dass Sara schuld daran ist. Zusammen mit ihrer besten Freundin Brielle wird sie angeklagt, ihre Mitschülerin Emma gemobbt und in den Tod getrieben zu haben. Dabei war es doch Emma, die sich an Saras Freund Dylan rangemacht hat, kaum dass sie neu in der Klasse war! Sara und Brielle finden: Emma ist selber schuld, dass daraufhin auf Facebook fiese Gerüchte über sie verbreitet wurden. Und es ist nicht ihr Problem, dass sich die Dinge dann irgendwie verselbstständigt haben. Doch nach Emmas Tod ändert sich alles: Nun ist es Sara, die von allen Seiten angegriffen wird ... Ein provozierender und unvergesslicher Roman über Opfer und Täter - und darüber, dass die Wahrheit oft viel komplizierter ist, als man auf den ersten Blick denkt. Meine Meinung: Emma ist tot, alle sind überzeugt das Sara zusammen mit ihrer besten Freundin Brielle schuld daran sind. Beide sind Angeklagt, ihre Mitschülerin Emma gemobbt und somit in den Selbstmord getrieben zu haben. Dabei ist Emma doch selbst schuld oder? Emma hat schließlich sich an Saras Freund Dylan ran gemacht und ihn ihr ausgespannt, und das obwohl neu in der Klasse war. Die beiden Freundinnen finden, Emma ist selbst schuld, auch die gemeinen Gerüchte auf Facebook hat Emma sich allein zu zuschreiben. Irgendwie hat sich das ganze verselbstständigt aber auch das ist Emmas Schuld, finden Sara und Brielle. Doch mit Emmas Selbstmord ändert sich schlagartig alles, plötzlich ist es Sara die von jeden angegriffen wird. Denn Sara ist schuldig, oder vielleicht doch nicht? Dieses Buch hat mich wirklich berührt. Die Geschichte handelt in zwei verschieden Zeiten, einmal vor Emmas Tod im Frühling und einmal nach Emmas Tod im Herbst. Diese Aufteilung hat mir richtig gut gefallen denn so konnte man der Handlung gut folgen, ganz langsam Stück für Stück erfahren wir was Sara und Brielle wirklich alles Emma angetan haben. Zu beginn konnte ich noch ein wenig nach vollziehen das Sara sauer auf Emma ist, schließlich hat sich Emma an Saras Freund heran gemacht. Das ist keine schöne Situation, doch anstatt irgendwann die Lust zu verlieren Emma zu schikanieren, feuert Brielle immer wieder Sara an weiter zu machen. Was mich wirklich sprachlos machte. In der Zeit nach dem Tod von Emma sehen wir wie uneinsichtig Sara wirklich ist, ihrer Meinung nach hat sie mit Emmas Tod nichts zu tun, was kann sie schließlich dafür das Emma sich umgebracht hat? Als ich diese Einstellung von Sara gelesen habe bekam ich wirklich einen dicken Hals und hätte sie am liebsten einmal durchgeschüttelt. Ich dachte mir das kann doch nicht wahr sein, so uneinsichtig kann man doch nicht sein.... Der Schreibstil der Autorin ist klasse, man kann ihn sofort folgen und ist sofort mitten im Geschehen! Kurz gesagt ist dies ein Jugendbuch welches uns auf ehrlicherweise erzählt was Mobbing alles anrichten kann! An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei dem Boje Verlag für die Bereitstellung des Buches bedanken!!! Das Cover: Das Cover wirkt auf mich düster und geheimnisvoll. Dennoch gefällt es mir wahnsinnig gut! Fazit: Mit "Das wirst du bereuen" ist der Autorin ein Jugendbuch gelungen welches sehr viel wahres enthält! Die Autorin zeigt uns auf wohin Mobbing wirklich führen kann, in den Selbstmord der Opfer, und gleichzeitig sehen sich die Täter als Opfer. Spannend und fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite! Daher ganz klar 5 von 5 Sternen!

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Dieses Buch geht unter die Haut
von Monika Schulze am 01.08.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Meine Meinung: Dieses Thema ist wirklich brandaktuell und ich finde es toll, dass es in Jugendbüchern aufgegriffen wird. Sehr gut fand ich, dass diese Geschichte nicht aus Sicht des Opfers beschrieben wird, sondern aus Saras Perspektive, die unter anderem dafür verantwortlich sein soll, dass sich ein anderes junges Mädchen das... Meine Meinung: Dieses Thema ist wirklich brandaktuell und ich finde es toll, dass es in Jugendbüchern aufgegriffen wird. Sehr gut fand ich, dass diese Geschichte nicht aus Sicht des Opfers beschrieben wird, sondern aus Saras Perspektive, die unter anderem dafür verantwortlich sein soll, dass sich ein anderes junges Mädchen das Leben genommen hat. So beginnt das Buch auch sofort damit, dass Sara von einer Anwältin für ihren Prozess befragt wird. Dadurch wird man als Leser sofort in das Geschehen hineingezogen und erlebt Saras Sichtweise mit, die sich so gar keiner Schuld bewusst ist. Im Gegenteil, Emma ist schuld daran, dass IHR Leben ruiniert ist. Anstatt sich mit ihrer besten Freundin Brielle im Shoppingcenter rumzutreiben, muss sie in der Sommerschule den verpassten Unterricht nachholen, mit der Anwältin in der Vergangenheit wühlen und vor ihrer Therapeutin ihr Gefühlsleben ausbreiten. Und das nur wegen Emma. Ich fand es sehr interessant zu lesen, wie Sara die ganzen Geschehnisse sieht, was sie denkt und wie sie ihr eigenes Handeln interpretiert. Ich fand es auch sehr glaubwürdig, dass Sara anfangs die Schuld nicht bei sich sucht, sondern immer wieder Ausreden für ihre Taten sucht und dass Emma nicht das Unschuldslamm schlechthin war. In diesem Buch wird ganz klar deutlich, wie Mobbing beginnt, wie es zum Selbstläufer werden und welche Auswirkungen es haben kann, ohne irgendetwas zu beschönigen. Die Autorin Amanda Maciel setzt bei der Erzählung ihrer Geschichte auf einen Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Immer wieder erinnert sich Sara daran, was zwischen ihr und Emma passiert ist. Dadurch erhält der Leser Einblick in vergangene Erlebnisse und kann besser nachvollziehen, wie es zu Emmas Selbstmord gekommen ist. Dabei bedient sich Amanda Maciel einer jugendlichen Sprache und auch der Schreibstil ist flüssig und locker leicht, obwohl es so ein ernstes Thema ist. So bekommen selbst Jugendliche einen Zugang zur Geschichte. Besonders viel Mühe hat sich die Autorin mit der Protagonistin Sara gegeben. Sie ist eigentlich ein ganz normales Mädchen. Zuhause übernimmt sie viel Verantwortung, seit sich ihre Eltern getrennt haben. Vor allem kümmert sie sich sehr liebevoll um ihre beiden jüngeren Brüder. In der Schule hat sie sich schnell mit der beliebten und reichen Brielle angefreundet und fühlt sich sehr wohl bei ihr, obwohl sie immer wieder kleinen Sticheleien von ihr ausgesetzt ist. Auch ihr Freund Dylan gehört zu den beliebten Schülern und das Leben könnte für sie so schön sein, wäre da nicht Emma … . Damit macht es Amanda Maciel einem schwer Sara in eine Schublade zu stecken: Weder ist sie die böse Mobberin, noch die unschuldige Mitläuferin. Jeder Leser muss sich einfach selbst ein Bild über sie machen und sich sein eigenes Urteil bilden. So bringt die Autorin den Leser dazu, über das Geschehen des Buches nachzudenken, all die Ereignisse zu reflektieren und sich seine eigenen Gedanken zu machen. Man wird nahezu gezwungen über die Geschehnisse nachzudenken und überlegt automatisch, wie man sich selbst in der ein oder anderen Situation verhalten hätte. Fazit: Die Autorin Amanda Maciel hat in ihrem Buch „Das wirst du bereuen“ ein sehr wichtiges und aktuelles Thema aufgegriffen. Mit einem jugendlichen, lockeren Schreibstil und einer mitreißenden Erzählperspektive bringt sie vor allem auch junge Leser dazu, über die Geschehnisse dieser Geschichte nachzudenken. Dieses Buch geht wirklich unter die Haut und lässt sicher keinen seiner Leser kalt. Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

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recht gutes Jugendbuch
von Manja Teichner am 30.09.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Kurzbeschreibung: Alle Welt denkt, dass Emma Putnam sich umgebracht hat, weil wir sie Schlampe genannt haben – und nicht weil sie eine Schlampe war. Echt klasse. Sara und ihre beste Freundin Brielle müssen sich vor Gericht verantworten – angeklagt, ihre Mitschülerin Emma gemobbt und in den Tod getrieben zu haben. Dabei war... Kurzbeschreibung: Alle Welt denkt, dass Emma Putnam sich umgebracht hat, weil wir sie Schlampe genannt haben – und nicht weil sie eine Schlampe war. Echt klasse. Sara und ihre beste Freundin Brielle müssen sich vor Gericht verantworten – angeklagt, ihre Mitschülerin Emma gemobbt und in den Tod getrieben zu haben. Dabei war es doch Emma, die sich an Saras Freund Dylan rangemacht hat. Ein kleiner Denkzettel über Facebook muss da schon drin sein, finden die Freundinnen. Doch dann verselbstständigen sich die Dinge und plötzlich ist Emma tot … (Quelle: Bastei Lübbe) Meine Meinung: Sara und Brielle müssen sich vor Gericht verantworten. Sie haben Emma gemobbt, solange bis diese keinen anderen Ausweg mehr gesehen hat als sich das Leben zu nehmen. Dabei sollte alles doch ganz harmlos sein. Sara und Brielle wollten Emma doch nur einen Denkzettel verpassen. Emma ist neu an der Schule und schmeißt sich sogleich an die Kerle ran. Als dann Sara eine SMS ausgerechnet von Emma auf dem Handy ihres Freundes Dylan entdeckt nimmt die tragische Geschichte ihren Lauf … Das Jugendbuch „Das wirst du bereuen“ stammt von der Autorin Amanda Maciel. Es ist das Debüt der Autorin und von der Beschreibung her wurde ich sehr angesprochen. Sara ist nicht sonderlich sympathisch. Sie und ihre beste Freundin Brielle mobben Emma. Sara lässt sich sehr leicht beeinflussen und macht was Brielle sagt. Teilweise empfand ich sie als doch sehr naiv und ihre Ignoranz wurde sehr deutlich. Brielle ist ein Biest, eine typische Zicke wie sie an Highschools vorkommt. Auch sie mochte ich quasi so gar nicht. Emma ist das Opfer, wobei sie eigentlich nicht nur das Opfer ist. Sie ist neu an der Schule und hat sehr schnell den Ruf der „Schlampe der Schule“ weg. Zu Recht, denn sie schmeißt sich den Jungs an den Hals. Mit den Charakteren war es hier doch schwierig, denn so richtig sympathisch fand ich keine der Mädchen. Sie machten es mir so auch nicht unbedingt leicht. Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich locker und leicht zu lesen. Man muss hier ganz eindeutig auch zwischen den Zeilen lesen, um zu verstehen. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Sara in der Ich-Perspektive. Dies ist doch sehr ungewöhnlich, denn sie ist ja quasi Täter und bisher schilderte immer das Opfer alles. Sara stellt sich ja teilweise auch als unschuldig dar. Es gibt immer wieder einen Wechsel zwischen der Vergangenheit, also dem Beginn des Mobbings bis hin zu Emmas Selbstmord und der Gegenwart, der Zeit kurz vor dem Prozess. Die Handlung baut nur bedingt Spannung auf. Zu Beginn war es für mich sogar etwas schwierig ins Buch zu kommen, dieser Zustand hielt nicht lange an. Immer wieder ist die Schuldfrage ein großes Thema. Doch diese ist hier nicht so leicht zu klären. Auch nicht für den Leser, der das Geschehen von außen betrachtet. Man schwankt hin und her, weiß nicht so recht wem man die eindeutige Schuld geben soll. Sind Sara und Brielle wirklich allein schuld? Oder lag es auch ein wenig mit an Emma? Anhand von Rückblicken kommt nach und nach ans Licht was wirklich passiert ist. Dennoch finde ich es bleibt schwer einen eindeutigen Schuldigen zu finden. Es dreht sich aber nicht nur ums Thema Mobbing, auch wenn dies zentral behandelt wird, vielmehr geht es auch darum wie kommen die Personen mit dem Selbstmord eines anderen zurecht. Das Ende bildet einen Abschluss des Geschehens. Es regt aber auch zum Nachdenken an und lässt den Leser bewegt zurück. Fazit: Abschließend gesagt ist „Das wirst du bereuen“ von Amanda Maciel ein Jugendbuch, das ein sehr aktuelles Thema anspricht. Der lockere jugendliche Stil und eine Handlung, die zum nachdenken anregt und den Leser über die Schuldfrage grübeln lässt, stehen hier Charakteren gegenüber, die nicht so sonderlich sympathisch sind. Man muss hier eindeutig auch zwischen den Zeilen lesen. Durchaus lesenswert!

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Eher nicht für Erwachsene gedacht
von einer Kundin/einem Kunden aus dem Saarland am 17.10.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Rezension: So viel steht fest – trotz seiner eigentlichen Schlichtheit ist das schwarze Cover mit pinkem Spotlack von Amanda Maciels Debüt “Das wirst du bereuen” ein absoluter Hingucker. Das war dann offen gestanden auch der Hauptgrund, wieso ich mich direkt nach seiner Ankunft vollkommen lesewütig auf das Buch geworfen habe. Beginnt... Rezension: So viel steht fest – trotz seiner eigentlichen Schlichtheit ist das schwarze Cover mit pinkem Spotlack von Amanda Maciels Debüt “Das wirst du bereuen” ein absoluter Hingucker. Das war dann offen gestanden auch der Hauptgrund, wieso ich mich direkt nach seiner Ankunft vollkommen lesewütig auf das Buch geworfen habe. Beginnt man zu lesen, wird man direkt ins Geschehen katapultiert – in die Gegenwart, in der sich die Protagonistin Sara in einem Gespräch mit einer Anwältin befindet, das mehr einer Befragung gleicht – eine Befragung darüber, ob sie mit einem Mädchen namens Emma Putnam jemals eine körperliche Konfrontation hatte – Sara antwortet mit “Ja”. Die Geschichte wird authentisch aus Saras Perspektive erzählt und spielt sich auf zwei sich von Kapitel zu Kapitel abwechseknden Zeitebenen ab – nämlich in der Gegenwart und in der Vergangenheit, beginnend mit einem halben Jahr vorher. Zwar ist es der Autorin gelungen, Saras Gedanken und Erzählweise wie die einer Jugendlichen klingen zu lassen, aber leider konnte mich das trotz des ernsten Themas nicht richtig berühren. Ich las die Story mit gewissem Abstand, was vielleicht daran liegt, dass meine Schulzeit und die damit einhergehenden Probleme schon zu lange zurückliegen. Das erste Kapitel in der Vergangenheit beginnt damit, dass Sara und ihre beste Freundin Brielle, ihres Zeichens eine typische ‘High School-Zicke’, sauer auf ihre Mitschülerin Emma sind, die erst seit kurzem auf ihre Schule geht und aus Sicht der Freundinnen alle Jungs um den Finger wickelt – so auch Saras Freund. Was mit Geläster beginnt, endet in fragwürdigen Aktionen, die Emma vor der ganzen Schule bloßstellen, und die das sensible Mädchen letztendlich zum Äußersten treiben – der Grund, warum Sara und Brielle vor Gericht sollen. In der Gegenwart geht vor allem darum, wie sich Emma zwischen ihrer Anwältin und ihrer Psychologin von Termin zu Termin schleppt, und wie ihre Gefühlswelt dabei aussieht. Fest stand für mich, dass Brielle, der ‘wirklich’ schlechte Mensch bei der ganzen Sache war … Geeignet ist “Das wirst du bereuen” in erster Linie für Jugendliche. Mobbing ist ein ernstes Thema, das mittlerweile so ziemlich jedem Schüler bekannt sein dürfe – egal ob als Opfer, Täter oder ‘Zuschauer’. Amanda Maciel zeigt mit ihrer Geschichte, welche Auswirkungen es haben kann, wenn niemand etwas dagegen tut. Fazit: Lässt sich zwar gut lesen, die Geschichte konnte mich aber nicht so begeistern wie das Cover und ist eher für Jugendliche geeignet.

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Guter Debütroman
von Petra Donatz am 04.09.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

3,5 Sterne Meine Meinung Die Story Die Autorin Amanda Maciel beschreibt in ihrem Debüt Roman eine Geschichte um Mobbing unter Jugendlichen, an einer Amerikanischen Schule. Die 17 jährige Sara ist angeklagt, zusammen mit ihrer Freundin Brielli, die Mitschülerin Emma in den Selbstmord getrieben zu haben. Zusammen haben sich die beiden immer neue... 3,5 Sterne Meine Meinung Die Story Die Autorin Amanda Maciel beschreibt in ihrem Debüt Roman eine Geschichte um Mobbing unter Jugendlichen, an einer Amerikanischen Schule. Die 17 jährige Sara ist angeklagt, zusammen mit ihrer Freundin Brielli, die Mitschülerin Emma in den Selbstmord getrieben zu haben. Zusammen haben sich die beiden immer neue und gemeinere Methoden erdacht, um die neue Mitschülerin Emma, zum Verlassen der Schule zu bewegen, weil diese sich an alle Freunde ran macht und diese nach kurzer Zeit wieder Fallen lässt. Mit schrecklichen Folgen, Emma begeht Selbstmord. Der Schreibstil Amanda Maciel schreibt die Geschichte im Wechsel, aus der Sicht einer der Beschuldigten, vor und nach dem Selbstmord . Die Charaktere Die ganze Geschichte wird aus der Sicht der 17 Jährigen Sara erzählt. Somit erfährt man eigentlich nur ihre Sichtweise. Vom Mobbingopfer erfährt man nicht viel . Mein Fazit Mobbing hat viele Gesichter und Formen. Auch an Schulen kommt Mobbing vor. Da das Buch nur aus der Sicht eines der Mobber erzählt wird , kommt die Gefühlswelt des Opfers etwas zu kurz. Ich habe mich beim Lesen selber gefragt ob es überhaupt echtes Mobbing ist, denn obwohl Emma gemobbt wird und sie auch gesagt bekommt was man von ihr hält, ändert sie ihr Verhalten nicht. Das ist für ein Mobbingopfer untypisch ( Ich bin selber Opfer von beruflichem Mobbing ). Normalerweise reagieren Mobbingopfer damit, dass sie sich zurückziehen, mit sich selber hadern,ja die Schuld bei sich suchen. All das fehlt hier. Auch die Frage, warum sie nicht einfach die Schule wechselt, warum sie sich so verhält, bleibt unbeantwortet. Das man von 16 ,17 Jährigen nicht unbedingt ein rücksichtsvolles und überlegtes Handeln erwarten kann, ist sogar medizinisch erwiesen, insofern kann ich sogar die frage um die es geht, warum Sara überhaupt für den tot verantwortlich gemacht wird, verstehen. Denn Emma hat genauso Schuld auf sich geladen. Das Mobbing kam nicht ohne Grund und wenigstens der Versuch einer Aussprache, von Emma mit ihren Peinigern, hat es nie gegeben. Man darf nicht versuchen, die Geschichte nicht mit der Vernunft eines Erwachsenen zu begreifen. Jugendliche haben nicht umsonst Eltern und Lehrer und auch die haben Mitschuld an der Tragödie Ich vergebe hier gute 3,5 von 5 Leseratten.

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Zu weit gegangen?
von einer Kundin/einem Kunden am 18.08.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Amanda Maciel behandelt in diesem Roman das äußerst schwierige, aber leider omnipräsente Thema Mobbing. Sara hat einen süßen Freund, eine beste Freundin, mit der sie über alles reden kann und ist in ihrer Schule durchaus populär. Doch all das ändert sich schlagartig, als sich eine Mitschülerin das Leben nimmt und... Amanda Maciel behandelt in diesem Roman das äußerst schwierige, aber leider omnipräsente Thema Mobbing. Sara hat einen süßen Freund, eine beste Freundin, mit der sie über alles reden kann und ist in ihrer Schule durchaus populär. Doch all das ändert sich schlagartig, als sich eine Mitschülerin das Leben nimmt und Sara und ihre Freunde für dieses Unglück verantwortlich gemacht werden... Ich finde es gut, dass dieses Buch aus der Sicht der Mobberin und nicht aus der des Opfers erzählt wird. Die Autorin leiht Sara ihre Stimme ohne jedoch eindeutig für die Täter oder das Opfer Partei zu ergreifen. Ich habe gemischte Gefühle gegenüber Sara. Das rührt daher, dass sie einerseits sehr kalt, herzlos und oft kindisch zu sein scheint, sich andererseits aber auch rührend um ihre kleinen Brüder kümmert und sich sehr wohl auch Gedanken über ihr Handeln macht. Dieses Buch ist realistisch, schockierend und lässt einen nicht mehr los. Ich empfehle dieses Buch für Jugendliche ab 14 Jahren.

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Mobbing aus Sicht der uneinsichtigen Täterin
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 05.08.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein schlichtes Cover für ein Buch mit einem brisanten und brandaktuellen Thema: Mobbing unter Jugendlichen - in diesem Fall mit tragischer Konsequenz, denn das Opfer erhängt sich vor lauter Verzweiflung. Dabei wählt die Autorin einen originellen Ansatz, indem sie uns die Geschichte aus Sicht von Sara erzählt, einem der... Ein schlichtes Cover für ein Buch mit einem brisanten und brandaktuellen Thema: Mobbing unter Jugendlichen - in diesem Fall mit tragischer Konsequenz, denn das Opfer erhängt sich vor lauter Verzweiflung. Dabei wählt die Autorin einen originellen Ansatz, indem sie uns die Geschichte aus Sicht von Sara erzählt, einem der Mädchen, das nun wegen Mobbing mit Todesfolge vor Gericht steht. Und darin liegt auch schon die große Stärke und die große Schwäche des Buchs: einerseits liest es sich dadurch sehr authentisch und glaubwürdig, und andererseits hat man manchmal das Gefühl, dass ein Großteil der Schuld dem Opfer in die Schuhe geschoben wird - denn Sara sieht gar nicht ein, dass sie irgendetwas verbrochen hat. Emma, so sagt sie, war einfach eine blöde Schlampe, die jeden Monat einen neuen Freund hatte und auch nicht davor zurückgeschreckt hat, anderen Mädchen die Freunde auszuspannen. Da ist doch klar, dass die Mädchen sich wehren! Und dass sie sich umgebracht hat, war ja wohl ihre eigene Entscheidung. Tatsächlich redet Sara viel darüber, wie der Tod von Emma IHR Leben ruiniert hat. Mir fiel es sehr schwer, Sympathie und Mitgefühl für Sara zu entwickeln, weil sie sich für einen Großteil des Buches kaum weiterentwickelt. Immer und immer wieder spricht sie mit Anwälten und Therapeuten, und immer und immer wieder beharrt sie stur darauf, dass sie nichts Falsches getan hat. Oder später, dass sie vielleicht doch was Falsches getan hat, aber dass es ja nicht soooo schlimm war, und sich Emma einfach umgebracht hat, weil sie halt psychische Probleme hatte. Erst gegen Schluss kommt ein wenig Einsicht, aber das sehr plötzlich und für mich nicht sehr überzeugend. Über Emma erfahren wir erstaunlich wenig. Sie hat schon mehrfach die Schule gewechselt - warum? Wir erfahren es nicht. Ja, sie hat wirklich einiges von dem getan, was die Mädchen ihr vorwerfen. Sie hatte tatsächlich mit einer ganzen Reihe von Jungen Sex, und sie hat wirklich mindestens zwei Mächen den Freund ausgespannt. Warum? Ganz leise bildet sich der Verdacht, dass Emma womöglich ein schwerwiegendes emotionales Problem hatte, denn normal und gesund ist ihr Verhalten nicht. Hängt ihr Selbstwertgefühl davon ab, wie sexuell attraktiv sie wahrgenommen wird? Gibt es da in ihrer Vergangenheit vielleicht sexuelle Gewalt? Der Leser kann nur spekulieren. Ich bin etwas zwiegespalten, was diese Darstellung von Emma betrifft. Natürlich ist es nur realistisch, dass Emma keine Heilige war, dass sie auch ihre Schwächen und Probleme hatte, aber dadurch, dass ihr Verhalten relativ unreflektiert von Sara geschildert wird, könnte ein jugendlicher Leser den Eindruck gewinnen, dass das Mobbing tatsächlich gerechtfertigt war. Mir fehlte zweierlei: die ganz klare Aussage, dass Mobbing nie eine akzeptable Lösung ist, und näheres Eingehen darauf, was denn bei so einer Konfliktsituation die richtige Lösungsstrategie sein könnte. Trotz aller Bedenken: das Buch liest sich gut und flüssig, und auf traurige Art und Weise unterhaltsam. Der Schreibstil trifft glaubhaft die Jugendsprache. Es ist durchaus spannend; ich wollte immer wissen, wie es weitergeht - wobei viel von dem, was mich interessiert hätte, dann doch nicht angesprochen wurde. Aber ja, doch, es liest sich ansprechend. Fazit: Mobbing - ein brisantes, spannendes Thema, das hier auf ungewöhnliche Art und Weise geschildert wird: aus Sicht der uneinsichtigen Täterin. Leider konnte ich nur wenig Sympathie oder Verständnis für sie aufbringen, und über das Opfer erfahren wir nur wenig - beinahe nur, dass sie wirklich viel von dem getan hat, was die Mobberinnen ihr vorwarfen. Warum? Sowohl bei der Motivation der Täter als auch bei der Motivation des Opfers kratzt der Roman nur an der Oberfläche.

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Nicht unbedingt unterhaltend zu lesen, dafür macht es aber sehr nachdenklich!
von DieLeserin aus Österreich am 18.07.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Sara und ihre beste Freundin müssen sich vor Gericht wegen Mobbing verantworten. Denn ihr Mobbingopfer Emma hat Selbstmord begangen. Doch Sara fühlt sich nicht schuldig, denn Emma hat sich schließlich selbst gegen das Leben entschieden, oder? Ein Jugendbuch, das nachdenklich macht: Denn wer ist schuld, wenn Mobbing so weit geht,... Sara und ihre beste Freundin müssen sich vor Gericht wegen Mobbing verantworten. Denn ihr Mobbingopfer Emma hat Selbstmord begangen. Doch Sara fühlt sich nicht schuldig, denn Emma hat sich schließlich selbst gegen das Leben entschieden, oder? Ein Jugendbuch, das nachdenklich macht: Denn wer ist schuld, wenn Mobbing so weit geht, dass sich das Opfer umbringt? In zwei Zeitebenen entfaltet sich die Mobbinggeschichte. Denn Emma ist längst tot, als der Roman beginnt. Sie hat sich umgebracht und Sara steht knapp vor dem Gerichtstermin. Das ist die Zeitebene der Gegenwart, während der Vergangenheitsstrang das erzählt, was zuvor war: Dass Sara und ihre beste Freundin Emma mobben. Doch auch Emma ist nicht die Unschuld vom Lande, denn sie hat Sara ihren Freund ausgespannt. Und genau das ist das Problem der Geschichte: Einen richtigen Sympathieträger gibt es nicht. Sara ist viel zu naiv und lässt sich zu sehr von ihrer besten Freundin Brielle beeinflussen. Emma ist nicht nur ein Opfer, sondern zählt nicht umsonst als „Schlampe der Schule“. Und Brielle ist ein Biest, allerdings eines, das auf die harte Tour macht, um selbst nicht verletzt zu werden. Die Charaktere machen es dem Leser nicht einfach, denn Mitleid empfindet man mit keinen von ihnen und so liest man die Geschichte leider sehr emotionslos. Dafür erscheint die Charakterisierung aber sehr glaubwürdig und realitätsnah. Dennoch fasziniert der Roman mit der Schuldfrage. Denn am Ende fragt man sich selbst: Ist Sara nun schuld am Tod von Emma? Und die Antwort ist wirklich nicht einfach, denn auch als Leser fühlt man sich hin- und hergerissen zwischen ja und nein und vielleicht mitschuldig und überhaupt. Fazit: Ein Buch über Mobbing, das leider nicht durch hohen Unterhaltswert besticht, dafür aber sehr nachdenklich macht, weil eine Schuldfrage eben nicht immer mit Schwarz oder Weiß zu beantworten ist. Von daher ist der Jugendroman sehr gut als Schullektüre oder als Leserundenbuch geeignet, weil er eine Diskussion verlangt. Lesetipp für alle, die sich tiefer mit dem Thema beschäftigen wollen oder gemeinschaftlich das Buch lesen und darüber diskutieren möchten.

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