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Das Zimmer

Roman

(17)
Für drei Wochen will Nicola bei ihrer Freundin in Melbourne wohnen, um sich einer alternativen Krebstherapie zu unterziehen; das Zimmer steht bereit. Doch Helen trifft es völlig unvorbereitet - wie desolat Nicolas Zustand ist, wie kräftezehrend ihre Pflege, wie barbarisch die Bedingungen jener obskuren Therapie, wie wundergläubig ihre todkranke Freundin und vor allem, mit welch hilflosem, unbändigem Zorn sie selbst auf all dies reagiert. Mit entwaffnender Wahrhaftigkeit beschreibt Helen Garner diese unerträgliche Situation, in der Freundschaft, Verantwortung, ja ein Leben auf dem Spiel stehen. Doch sie setzt der Verzweiflung ein Maß an kluger Menschlichkeit und beherztem Witz entgegen, die Das Zimmer zu einer bewegenden und tröstlichen, auf wunderbare Weise heilsamen Lektüre machen.
Rezension
"Einfach lesen!"
Christine Westermann
"Das Buch erreicht, auch
literarisch, ein Format, das sich
angenehm unterscheidet von der
üblichen Bewältigungsliteratur.Wir
verdanken der australischen Autorin
einen bemerkenswerten kleinen
Roman, der durch seine
Ehrlichkeit und Menschlichkeit
bezaubert."
SWR
"Dieser ergreifende Roman ist
eine Aufforderung, nichts mehr zu
vertagen, nichts den Sehnsüchten auf
eine diffuse Zukunft zu überlassen.
Er verkörpert schlicht den
Imperativ zu leben."
Deutschlandradio
Portrait
Helen Garner wurde 1942 im australischen Geelong geboren. Zu ihrem Werk zählen Romane und Kurzgeschichten sowie Sachbücher. Mit »Das Zimmer« eroberte Garner die internationalen Bestsellerlisten und wurde vielfach ausgezeichnet.

Gerhard Falkner, geboren 1951, zählt zu den bedeutendsten Dichtern der Gegenwart. Er veröffentlichte zahlreiche Gedichtbände, u.a. »Hölderlin Reparatur«, für den er 2009 den Peter-Huchel-Preis erhielt, und zuletzt den Gedichtband »Ignatien« (2014), mit Bildern von Yves Netzhammer. Für seine Novelle »Bruno« bekam er 2008 den Kranichsteiner Literaturpreis. Er gehört zu den meistausgezeichneten deutschsprachigen Autoren mit Aufenthalten in der Villa Massimo (Casa Baldi) und der Akademie Schloss Solitude. Er war 2013 der erste Fellow für Literatur in der neugegründeten Kulturakademie Tarabya in Istanbul und zuletzt, 2014, Stipendiat in der Villa Aurora in Los Angeles, Kalifornien. Er lebt in Berlin und Bayern. Sein Roman "Apollokalypse" wurde für den Deutschen Buchpreises 2016 nominiert.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 173
Erscheinungsdatum 27.02.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8333-0665-5
Verlag Berliner Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 189/138/16 mm
Gewicht 145
Originaltitel The Spare Room
Buch (Taschenbuch)
8,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Wie weit geht Freundschaft?“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Helen erklärt sich bereit ihre krebskranke Freundin, Nicola, für drei Wochen bei sich aufzunehmen. Nicola ist in einem desolaten Zustand und möchte sich einer dubiosen Therapie unterziehen. Helen gerät an ihre Grenzen, aber sie schafft es mit Herz, Beherztheit, Vestand und Mutterwitz die Aufgabe zu bewältigen, auch wenn es schwer fällt. Helen erklärt sich bereit ihre krebskranke Freundin, Nicola, für drei Wochen bei sich aufzunehmen. Nicola ist in einem desolaten Zustand und möchte sich einer dubiosen Therapie unterziehen. Helen gerät an ihre Grenzen, aber sie schafft es mit Herz, Beherztheit, Vestand und Mutterwitz die Aufgabe zu bewältigen, auch wenn es schwer fällt. Eindringlich erzählt, ohne Pathos und falsche Tränen. Tröstlich und mit menschlicher Wärme. Sehr empfehlenswert.

„"Du musst dich bereit machen"“

Tanja Kuhner, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Gleich vorweg: in der Regel lese ich nicht gerne Romane, in denen Krankheiten im Mittelpunkt stehen. Aber dieser schien besonders.
Da pflegt eine Frau ihre krebskranke Freundin, die sich dubiosen Therapien hingibt; und man fühlt mit ihr, wie ihre Hilfsbereitschaft an ihre Grenze kommt und wie ihr Zorn wächst.
Letztendlich ein wunderbar
Gleich vorweg: in der Regel lese ich nicht gerne Romane, in denen Krankheiten im Mittelpunkt stehen. Aber dieser schien besonders.
Da pflegt eine Frau ihre krebskranke Freundin, die sich dubiosen Therapien hingibt; und man fühlt mit ihr, wie ihre Hilfsbereitschaft an ihre Grenze kommt und wie ihr Zorn wächst.
Letztendlich ein wunderbar bodenständiges Buch über Freundschaft und die Dinge, die letztendlich zählen. Am Ende eher tröstlich als traurig.
Bitte unbedingt lesen!

„Beeindruckend ehrlich“

C. Rieth, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Helen pflegt für einige Wochen ihre krebskranke Freundin Nicola. Im Mittelpunkt steht nicht die kranke Frau, sondern Helen mit all ihren Emotionen. Hoffnung, Verständnis, aber auch Wut und Hilflosigkeit, alles fließt in die Geschichte mit ein. Durch Garners beeindruckende Ehrlichkeit wird diese Geschichte sehr authentisch und bleibt Helen pflegt für einige Wochen ihre krebskranke Freundin Nicola. Im Mittelpunkt steht nicht die kranke Frau, sondern Helen mit all ihren Emotionen. Hoffnung, Verständnis, aber auch Wut und Hilflosigkeit, alles fließt in die Geschichte mit ein. Durch Garners beeindruckende Ehrlichkeit wird diese Geschichte sehr authentisch und bleibt lange im Gedächtnis haften.

„Leben Sie Ihr Leben“

Jasmin Jungiereck, Thalia-Buchhandlung Kiel

Zwei Frauen geraten nach Jahren der Freundschaft an ihre Grenzen als die eine schwer erkrankt. Sehr bewegend und intensiv geschrieben. Eine traurige aber auch mutmachende Geschichte. Unbedingt lesen! Zwei Frauen geraten nach Jahren der Freundschaft an ihre Grenzen als die eine schwer erkrankt. Sehr bewegend und intensiv geschrieben. Eine traurige aber auch mutmachende Geschichte. Unbedingt lesen!

„berührend“

Heidemarie Schulze, Thalia-Buchhandlung Zittau

Eine Ehrerbietung all denen, die oft machtlos aber aufopferungsvoll die kräftezehrende Aufgabe der Pflege eines krebskranken geliebten Menschen übernehmen!
Für ihre Freundin Nicola will Helen alles tun, damit diese eine dreiwöchige alternative Krebstherapie wahrnehmen kann. Zu diesem Zeitpunkt ist ihr noch nicht bewußt, wie tief ihr
Eine Ehrerbietung all denen, die oft machtlos aber aufopferungsvoll die kräftezehrende Aufgabe der Pflege eines krebskranken geliebten Menschen übernehmen!
Für ihre Freundin Nicola will Helen alles tun, damit diese eine dreiwöchige alternative Krebstherapie wahrnehmen kann. Zu diesem Zeitpunkt ist ihr noch nicht bewußt, wie tief ihr eigenes Leben berührt wird und welcher Aufwand damit verbunden ist.
Dieses Buch ist für mich eine Hilfe, selbst in dieser Situation keine Versagensängste zu entwickeln.

„Aufgewühlt, glücklich, bewegt und traurig“

Hannah Wenz, Thalia-Buchhandlung Jena

Helen und Nicola sind Freundinnen. Nicola hat Krebs und wird von Helen eingeladen bei ihr in Melbourne zu wohnen, während sie eine alternative Krebstheraphie macht. Helen weiß nicht worauf sie sich einlässt, als sie ihre Freundin zur Pflege aufnimmt. Als sie Nicola vom Flughafen abholt ist Helen sehr erschrocken über den schlechten Helen und Nicola sind Freundinnen. Nicola hat Krebs und wird von Helen eingeladen bei ihr in Melbourne zu wohnen, während sie eine alternative Krebstheraphie macht. Helen weiß nicht worauf sie sich einlässt, als sie ihre Freundin zur Pflege aufnimmt. Als sie Nicola vom Flughafen abholt ist Helen sehr erschrocken über den schlechten körperlichen und gesundheitlichen Zustand ihrer Freundin.
In diesem Buch beschreibt Helen Garner mit entwaffnender Ehrlichkeit, einer Prise Humor und einer klaren Sprache das Ringen um eine Freundschaft und einen würdevollen Tod. Man fiebert mit Helen und Nicola in jeder Situation mit, dass beide gestärkt und zuversichtlich bleiben. Wenn man "Das Zimmer" zu Ende gelesen hat, ist man nicht nur aufgewühlt, glücklich, bewegt und traurig sondern auch getröstet.

„Eine warmherzige Frauenfreundschaftsgeschichte“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Helen Garner beschreibt in ihrem sehr zu Herzen gehenden Roman über eine Frauenfreundschaft zwischen den beiden Frauen Helen und Nicola. Beide Frauen sind in den Fünfzigern und in der Zwischenzeit alleinstehend. Nicola hat Krebs und will sich noch einer letzten alternativen Therapie unterziehen. Hierfür fliegt sie zu ihrer Freundin Helen Garner beschreibt in ihrem sehr zu Herzen gehenden Roman über eine Frauenfreundschaft zwischen den beiden Frauen Helen und Nicola. Beide Frauen sind in den Fünfzigern und in der Zwischenzeit alleinstehend. Nicola hat Krebs und will sich noch einer letzten alternativen Therapie unterziehen. Hierfür fliegt sie zu ihrer Freundin Helen, die ihr ein wunderschönes Zimmer vorbereitet hat und ihr in dieser Zeit mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mittel helfen will. Leider erweist sich die Therapie als extrem anstrengend und anscheinend auch schädlich für die Patientin, so dass Helen in den Zwiespalt gerät, wie viel Wahrheit eine Freundschaft verträgt, besonders wenn eine der beiden sterbenskrank ist. Die Autorin beschreibt diese Geschichte mit sehr viel Gefühl und doch einer ganz klaren Sprache. Es ist ein sehr schönes Buch und hilft vielleicht gerade Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind. Das Ende des Buches hat mich allerdings etwas traurig zurückgelassen. Aber lesen Sie selbst.

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Eine zutiefst berührende Geschichte um eine krebskranke Frau. Eine zutiefst berührende Geschichte um eine krebskranke Frau.

Astrid Jankowski, Thalia-Buchhandlung Lünen

Eine Freundschaft, welche bis an ihre Grenzen gebracht wird. Ein charmanter Roman, der manchmal zu Tränen rührt und zeigt, wie Hoffnung schonungslos ausgenutzt werden kann. Eine Freundschaft, welche bis an ihre Grenzen gebracht wird. Ein charmanter Roman, der manchmal zu Tränen rührt und zeigt, wie Hoffnung schonungslos ausgenutzt werden kann.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
11
6
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0

Sehr empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden am 06.10.2011

Ein Buch das das Hin- und Hergerissensein zwischen Freundschaft und Überforderung darstellt. Die Gefühle der Freundin, die die Sterbenskranke versorgt sind hervorragend dargestellt und ebenso deren Abgrenzung, wenn auch im letzten Moment. Ein absolut lesenswertes Buch, das man in einem Zug durchlesen möchte.

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Traurig und dennoch tröstlich
von einer Kundin/einem Kunden am 19.06.2010

Helen nimmt ihre Freundin Nicola bei sich auf, die sich einer dreiwöchigen alternativen Krebstherapie unterziehen will. Sie hat keine Vorstellung, wie belastend die Situation für sie wird, auch weil sie nichts tun kann, außer mehrmals pro Nacht die naßgeschwitzte Bettwäsche zu wechseln. Helen merkt immer mehr, wie sie selbst... Helen nimmt ihre Freundin Nicola bei sich auf, die sich einer dreiwöchigen alternativen Krebstherapie unterziehen will. Sie hat keine Vorstellung, wie belastend die Situation für sie wird, auch weil sie nichts tun kann, außer mehrmals pro Nacht die naßgeschwitzte Bettwäsche zu wechseln. Helen merkt immer mehr, wie sie selbst sn ihre Grenzen gerät. Schließlich gesteht sie sich ein, daß sie mit der Situation völlig überfordert ist und holt sich Hilfe anderer Freunde Nicolas. Gemeinsam begleiten sie die Todkranke bis zum Ende. Sehr traurig, sehr zu Herzen gehend, sehr sehr ehrlich. Und trotzdem Mut machend. Tolles Buch!

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Schonungslos offen
von Daniela Bechtel aus Frankenthal (Pfalz) am 08.05.2010

Helen u. Nicola sind schon seit 15 Jahren befreundet. Doch dann wird die langjährige, innige Freundschaft auf eine harte Probe gestellt, als die krebskranke Nicola ihre Freundin bittet bei ihr unterkommen zu dürfen. Sie möchte sich einer alternativen Krebstherapie unterziehen. Während Nicola ihre Krankheit verharmlost u. verdrängt, schiebt sie... Helen u. Nicola sind schon seit 15 Jahren befreundet. Doch dann wird die langjährige, innige Freundschaft auf eine harte Probe gestellt, als die krebskranke Nicola ihre Freundin bittet bei ihr unterkommen zu dürfen. Sie möchte sich einer alternativen Krebstherapie unterziehen. Während Nicola ihre Krankheit verharmlost u. verdrängt, schiebt sie unabsichtlich die Last, den Schmerz u. die Verantwortung auf Helen. Dieses Buch ist schonungslos offen, berührt mit seinen klaren deutlichen Worten u. hat mich nachhaltig beeindruckt.

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Sehr authentisch
von einer Kundin/einem Kunden am 09.03.2010

Die Auseinandersetzung mit Krankheit und Sterben ist in diesem Buch das zentrale Thema. Ein sensibles Thema, an das die Autorin sehr emotional herangeht. Sie beschreibt eindrucksvoll die Gefühle und die Hoffnung der todkranken Nicola, aber ebenso die Hilflosigkeit, ja manchmal pure Verzweiflung der pflegenden Freundin Helen. Ein Buch zum Nachdenken.

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Wahre Freundschaft
von einer Kundin/einem Kunden am 28.02.2011

Diese Buch, ist ein Buch über eine Freundschaft, wieviel hält sie aus, wieviel kann man geben. Es ist ein ehrliches, warmherziges, humorvolles, aber auch ein sehr trauriges Buch. Ein Buch voller Mut, Hoffnung, Liebe und Stärke aber auch Verzweiflung, Angst und Wut. Ein sehr lesenswertes Buch.

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0 0
"ein außergewöhnliches Buch"
von einer Kundin/einem Kunden am 25.10.2010

Helen Garner erzählt uns in Ihrem Buch "Das Zimmer" die Geschichte einer Fraundschaft, die hart auf die Probe gestellt wird. Helen beherbergt ihr Freundin Nicola während einer dreiwöchigen alternativen Krebstherapie, und stösst dabei an Ihre Grenzen- wieviel kann eine Person aushalten, wieviel eine Freundschaft? Erschöpft vom nächtlichen Wache halten,... Helen Garner erzählt uns in Ihrem Buch "Das Zimmer" die Geschichte einer Fraundschaft, die hart auf die Probe gestellt wird. Helen beherbergt ihr Freundin Nicola während einer dreiwöchigen alternativen Krebstherapie, und stösst dabei an Ihre Grenzen- wieviel kann eine Person aushalten, wieviel eine Freundschaft? Erschöpft vom nächtlichen Wache halten, vom ständigen Wäsche wechseln muss sie sich eingestehen, dass sie der Situation nicht mehr gewachsen. Ein kurzes, prägnantes Buch über ein schwieriges Thema- Pflege, Sterbebegleitung und Tod.

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Garner, Das Zimmer
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 25.02.2010

Auf den ersten Blick eine sehr traurige Geschichte: Zwei ältere Freundinnen, die Eine ist an Krebs erkrankt und bittet die Andere sie für einige Tage bei sich wohnen zu lassen, um sich von einer "alternativen Therapie" zu erholen. Die freut sich drauf, bereitet das Gästezimmer vor und ist dann... Auf den ersten Blick eine sehr traurige Geschichte: Zwei ältere Freundinnen, die Eine ist an Krebs erkrankt und bittet die Andere sie für einige Tage bei sich wohnen zu lassen, um sich von einer "alternativen Therapie" zu erholen. Die freut sich drauf, bereitet das Gästezimmer vor und ist dann völlig fassungslos! Bereits am Flughafen denke auch ich, die Leserin, daß die Kranke noch am selben Abend sterben wird. Tut sie dann nicht. Sondern macht stattdessen mich und ihre Freundin wütend mit ihrer "Wundergläubigkeit", ihrer "Realitätsverdrängung". Nachdem sich die Wut gelegt hat, bleibt eine wunderbare Freundschaftsgeschichte und ein sehr kluges Buch über das Sterben übrig. Und ich fühle mich getröstet.

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