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Das zweite Leben des Monsieur Moustier

Roman

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Als sie das Steinhäuschen an der bretonischen Küste zum ersten Mal betritt, weiß sie, dass sie angekommen ist: Es duftet nach Jasmin, ein Kakadu singt aus einer Voliere, und der Garten erscheint ihr als paradiesischer Ort. Hier wird die junge Pariserin in Ruhe ihre Romane schreiben können. Doch eines Tages steht plötzlich ein alter Mann in ihrem Wohnzimmer und spaziert mit größter Selbstverständlichkeit in den Werkzeugkeller und den Rosengarten. Wer ist der ungebetene Gast, weshalb besitzt er einen Hausschlüssel, und was hat es mit seinen sonderbaren Besuchen auf sich? Nach und nach schafft es die junge Frau, ihn aus der Reserve zu locken: der Anfang einer ungewöhnlichen und berührenden Freundschaft. Das zweite Leben des Monsieur Moustier ist eine bewegende Geschichte über abwesende Väter und die Verwundbarkeit der menschlichen Seele. Zugleich beschwört der Roman die wunderbare Kraft der Freundschaft und die Einsicht, dass es nie zu spät ist für ein neues Leben.
Rezension
»Es gibt keinen Zweifel: Die Bücher der französischen Autorin gehören mit zu den Schönsten, was dem Leser derzeit passieren kann.«
literaturmarkt.info
Portrait
Aude Le Corff, 1977 in Tokio geboren, studierte Wirtschaft und Psychologie, bevor sie 2009 ihr mit dem Prix ELLE ausgezeichnetes Blog Nectar du Net begann. Bäume reisen nachts ist ihr erster Roman. Sie lebt mit ihrer Familie im französischen Nantes.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 186, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.09.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783458749172
Verlag Insel Verlag
Verkaufsrang 26.659
eBook
10,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wieder ein wunderschöner Roman“

G. Probst, Thalia-Buchhandlung Heidenheim an der Brenz

In dem zweiten Buch von LeCorff steckt wieder viel mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Eine kuriose Geschichte, in der ein alter Mann ins Seniorenheim kommt, jedoch nahezu täglich in sein ehemaliges Haus zurück kehrt. Dumm nur, dass dieses mittlererweile einer Autorin und ihrer Familie gehört. Nach und nach erfahren wir mehr In dem zweiten Buch von LeCorff steckt wieder viel mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Eine kuriose Geschichte, in der ein alter Mann ins Seniorenheim kommt, jedoch nahezu täglich in sein ehemaliges Haus zurück kehrt. Dumm nur, dass dieses mittlererweile einer Autorin und ihrer Familie gehört. Nach und nach erfahren wir mehr über deren beider Leben und wie sie die Beziehung zu den Vätern aufarbeiten und zu neuen Erkenntnissen gelangen.

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Ruhig, einfühlsam, berührend
von Franziska am 13.10.2016
Bewertet: Paperback

Inhalt: Eine junge Familie entschließt sich, von Paris aufs Land zu ziehen und kauft sich ein Haus in der Bretagne. Der alte Mann, der hier früher wohnte, lebt mittlerweile in einem Wohnheim ganz in der Nähe, seine Töchter haben sich um den Umzug und den Verkauf des Hauses gekümmert.... Inhalt: Eine junge Familie entschließt sich, von Paris aufs Land zu ziehen und kauft sich ein Haus in der Bretagne. Der alte Mann, der hier früher wohnte, lebt mittlerweile in einem Wohnheim ganz in der Nähe, seine Töchter haben sich um den Umzug und den Verkauf des Hauses gekümmert. Doch er kann sich von seinem alten Zuhause nicht trennen und steht eines Tages einfach wieder im Haus. Die junge Frau, die tagsüber allein zu Hause ist und als Schriftstellerin arbeitet, bringt es nicht übers Herz, ihn herauszuschmeißen. Und so öffnen die beiden sehr unterschiedlichen Menschen sich gegenseitig nach und nach ihr Herz… Meine Meinung: Die zarte Freundschaft, die zwischen der jungen Frau und dem mürrischen alten Herren entstanden ist, ist zauberhaft und berührend. Die Geschichte beschreibt sehr einfühlsam, wie sehr die Vergangenheit und die Eltern und Großeltern das eigene Leben beeinflussen. Wie jeder Mensch schon als Kind seinen Rucksack aufgeschnallt bekommt und die Eltern ihn dann füllen, teilweise mit jeder Menge Ballast, den man dann ein Leben lang mit sich tragen muss. Sehr ruhig und emotional erzählen die Protagonisten nach und nach ihre Geschichte und als Leser erhält man die Einsicht, dass es sich immer lohnt, einen Blick hinter die Fassade zu werfen und Menschen nicht zu schnell für ihr Verhalten oder ihre Art zu verurteilen. Wie wird ein Mensch zu dem, der er ist? Was musste er durchmachen, welche Erfahrungen haben ihn geprägt? Ein wenig mehr Verständnis und Mitgefühl, ein wenig mehr Empathie tut jeder Beziehung gut. So kann man eventuell auch seinen eigenen Ballast loslassen und Fehler vergeben. Das nehme ich aus diesem Buch mit.

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