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Deadwood

Roman

(1)
Dakota-Territorium, 1876. Der legendäre Revolverheld Wild Bill Hickok und sein Freund Charley Utter erreichen mit einem Treck, der aus Cheyenne kommt, die Goldgräberstadt Deadwood. Obgleich von Alter und Krankheit gezeichnet, ist Wild Bill immer noch in der Lage, jeden Mann in einem fairen Duell zur Strecke zu bringen. Er aber möchte nichts weiter, als seine Tage in Ruhe im Saloon verbringen. Nur ist Deadwood kein Ort, an dem man Ruhe findet. Hier herrscht das Gesetz des Stärkeren. Und so trachtet bald schon mehr als ein Mann nach Wild Bills Leben. Denn er ist einer der wenigen, die in dieser Stadt noch Recht von Unrecht unterscheiden können ...
In "Deadwood" stützt sich Pete Dexter auf historische Quellen und schildert den Wilden Westen so, wie er tatsächlich war: schmutzig, korrupt, voller Gier und roher Gewalt. Doch seine Haltung ist die eines lakonisch erzählenden Chronisten. Und so wird aus einem Tatsachenroman über die Anfänge Amerikas fast beiläufig eine menschliche Komödie voller Melancholie und schwarzem Humor.
"Ein reicher Roman, so sinnlich, dass Sie den Staub der Straße auf der Zunge schmecken und das Brennen des Whiskeys in der Kehle spüren werden. In meinen Augen der beste Western aller Zeiten." Denis Scheck, DRUCKFRISCH
Portrait
Pete Dexter, 1943 in Michigan geboren, arbeitete über fünfzehn Jahre als Zeitungsreporter in Philadelphia. Nachdem er im Zuge einer kontroversen Berichterstattung angegriffen und krankenhausreif geschlagen wurde, gab er seinen Beruf auf. Heute lebt er als freier Schriftsteller im Bundesstaat Washington. Pete Dexter gilt als einer der profiliertesten Drehbuchautoren Amerikas und veröffentlichte bislang sieben Romane, darunter "God's Pocket" und "Paris Trout", für den er 1988 mit dem National Book Award ausgezeichnet wurde.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 448, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.11.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783935890915
Verlag Verlagsbuchhandlung Liebeskind
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„Deadwood“

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Wer hat eigentlich festgelegt, dass ein Western nicht auch gute Literatur sein kann? Dass Western immer schlecht geschriebene Bastei-Lübbe-Groschenhefte sein müssen, die vor Starker-Mann-mit-Colt-Klischees nur so strotzen? Eben, niemand! Deshalb hat sich der Liebeskind Verlag, einer meiner Lieblings-Vorkämpfer des guten Geschmacks, Wer hat eigentlich festgelegt, dass ein Western nicht auch gute Literatur sein kann? Dass Western immer schlecht geschriebene Bastei-Lübbe-Groschenhefte sein müssen, die vor Starker-Mann-mit-Colt-Klischees nur so strotzen? Eben, niemand! Deshalb hat sich der Liebeskind Verlag, einer meiner Lieblings-Vorkämpfer des guten Geschmacks, des 1986 erstmals erschienenen Romans „Deadwood“ von Pete Dexter angenommen.
Dexter erzählt die Geschichte der Einwohner der Goldgräberstadt Deadwood im Zeitraum zwischen 1876 und 1879, unter diesen einige bekannte Persönlichkeiten des Wilden Westens wie Wild Bill Hickok und Calamity Jane, aber auch amerikanische und asiatische Huren, ihre Freier und Zuhälter, junge Glücksritter auf Goldjagd, Zirkusakrobatinnen, Theaterbesitzer und der obligatorische Dorfdepp.
Ähnlich wie in Clint Eastwoods „Erbarmungslos“ wird auch hier der Mythos des harten, rauhen Westernhelden demontiert. Wild Bill Hickok ist eben kein sich ständig duellierender, überall gefürchteter Revolverheld, sondern ein ganz normaler Mensch, dem sein Ruhm auf die Nerven geht und der aufgrund von Prostataprobleme Schwierigkeiten beim Pinkeln hat.
Wenn Sie gute Western mögen oder die aus dem Buch hervorgegangene Serie mit Ian McShane mochten, kommen Sie an „Deadwood“ keinesfalls vorbei. Tauchen Sie ein in dreckige Realität des Wilden Westens, aber passen Sie auf, dass Sie sich im Saloon niemals mit dem Rücken zur Tür setzen…

Michael Lebar, Thalia-Buchhandlung Soest

Ein richtig guter Western. Endlich wieder mal eintauchen in die Welt der Revolverhelden. Ein richtig guter Western. Endlich wieder mal eintauchen in die Welt der Revolverhelden.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Adieu Winnetou & Co., jetzt sind wir im echten wilden Westen. Düster, dunkel und brutal, jedoch auch brüllend komisch. Für alle Westernfans und solche die es werden wollen. Adieu Winnetou & Co., jetzt sind wir im echten wilden Westen. Düster, dunkel und brutal, jedoch auch brüllend komisch. Für alle Westernfans und solche die es werden wollen.

„Genial“

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Der Wilde Westen als Männer noch Männer waren. Pete Dexter ist ein ganz großer Roman gelungen. Er erzählt vom Westen wie er wirklich war. Nichts mit Karl May Romantik. Hier herrscht ganz klar der Stärkere. Was Dexter aber auch gelingt, ist die Situation so urkomisch zu erzählen,das man sich das Lachen nichte verkneifen kann. Stellen Der Wilde Westen als Männer noch Männer waren. Pete Dexter ist ein ganz großer Roman gelungen. Er erzählt vom Westen wie er wirklich war. Nichts mit Karl May Romantik. Hier herrscht ganz klar der Stärkere. Was Dexter aber auch gelingt, ist die Situation so urkomisch zu erzählen,das man sich das Lachen nichte verkneifen kann. Stellen Sie sich vor, ein Kopfgeldjäger der den Kopf des Verbrechers nicht los wird, ein alternder Revolverheld mit Prostataproblemen und eine Elchjagd, die völlig aus dem Ruder läuft. Ein Buch nicht nur für Westernfans. Unbedingt lesen.

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

Wild Wild West! Wild Wild West!

„Eine andere Welt“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein Buch für Männer - im "Städtchen" Deadwood treffen sich Glückssucher, Goldschürfer, religiöse Eiferer, alternde Revolverhelden, Huren, Kopfgeldjäger u.v.m.. Ungeschönt, brutal aber auch mit einem seltsamen Sinn für Komik beschreibt Dexter eine Zeit, in der es kaum Recht und Gesetz zu geben scheint, aber jeder meint, er könne selbst Ein Buch für Männer - im "Städtchen" Deadwood treffen sich Glückssucher, Goldschürfer, religiöse Eiferer, alternde Revolverhelden, Huren, Kopfgeldjäger u.v.m.. Ungeschönt, brutal aber auch mit einem seltsamen Sinn für Komik beschreibt Dexter eine Zeit, in der es kaum Recht und Gesetz zu geben scheint, aber jeder meint, er könne selbst das Gesetz in die Hand nehmen. Nichts für zarte Gemüter!

„Männerbuch ?!“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld


Nun auch als Taschenbuch zu haben:
Lakonisch,schwarzhumorig,realitätsnah,dieser Western hat es in sich. Eine Story ,die die gesamte (Karl-May-)Wildwestromantik ad absurdum führt und den Leser trotzdem nicht total frustriert zurücklässt,denn er hat durchaus bei aller drastischen Realität,die ihm hier serviert wurde,doch auch seinen

Nun auch als Taschenbuch zu haben:
Lakonisch,schwarzhumorig,realitätsnah,dieser Western hat es in sich. Eine Story ,die die gesamte (Karl-May-)Wildwestromantik ad absurdum führt und den Leser trotzdem nicht total frustriert zurücklässt,denn er hat durchaus bei aller drastischen Realität,die ihm hier serviert wurde,doch auch seinen Spaß gehabt.Charley Utter,die Hauptperson,wächst dem Leser wirklich ans Herz und wenn berühmte Revolverhelden a la Wild Bill Hickock ins Gras beißen müssen,weil sie von Syphilis geplagt und ziemlich besoffen ihre eigenen Regeln unterlaufen,so war das dem Westernliebhaber natürlich von vornherein ziemlich klar...Übrigens würde ich mir nie erlauben,interessierte Leserinnen von dieser Lektüre abhalten zu wollen,ich habe nur die Erfahrung gemacht,das die Herren der Schöpfung eher auf diesen Titel "anspringen".... Mir hat er gut gefallen, wenn ich Zeit habe, leihe ich mir mal von einer Kollegin(!) die DVD-Staffel von "Deadwood" aus !

„Peng-peng!“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Wir schreiben das Jahr 1876.
Deadwood in den Black Hills.
Keine Elektrizität, zweihundertfünfzig Dollar für den Kopf eines Indianers, die Haare wäscht man sich mit rohen Eiern.

Der beste Revolverschütze und berühmteste Mann des wilden Westens Wild Bill Hickok (links auf dem Coverfoto, rechts übrigens Buffalo Bill) und sein Kumpan
Wir schreiben das Jahr 1876.
Deadwood in den Black Hills.
Keine Elektrizität, zweihundertfünfzig Dollar für den Kopf eines Indianers, die Haare wäscht man sich mit rohen Eiern.

Der beste Revolverschütze und berühmteste Mann des wilden Westens Wild Bill Hickok (links auf dem Coverfoto, rechts übrigens Buffalo Bill) und sein Kumpan Charley Utter siedeln in Deadwood an. Doch in einer Stadt aus Saloons, Opiumhöhlen und Bordellen, mit Goldgräbern, Hurentreibern und Kopfgeldjägern, die johlen, saufen und ballern, werden die beiden argwöhnisch beobachtet - durch Visier und Korn der Revolver. Wild Bill wird 48 Jahre alt.
Während die Sklavin China Doll - die Crème de la crème von Deadwoods Freudenmädchen - an eine Langnase verkauft wird, erreicht Agnes Lake den Ort. Die Witwe Wild Bills, eine Trapezartistin, die mit bloßen Händen ein Wagenrad wechselt und die Axt schwingt wie ein Mann. Sie will den Meuchelmord an ihrem Mann rächen.

"´Jeder will ein Revolverheld sein´, sagte er. ´Peng-peng!´"

Auch ich. Als Kind war ich, mit Plastikfederkopfschmuck und Züntplättchen knallend, glühender Verehrer Winnetous und Old Shatterhand. Was DEADWOOD allerdings so besonders macht ist, dass es sich um eine Dokumentation einer bestimmten Zeit, eines bestimmten Ortes handelt. Denn: "Die Schauplätze und Ereignisse dieses Romans ... das Wetter, das Leben ... sind real. ... alle Personen dieses Romans ... hielten sich in Deadwood auf." Tatsachenroman, Western, Komödie. Pete Dexter erzählt Geschichten von gebrochenen Herzen und gescheiterten Existenzen, voll roher Gewalt und unglaublichem Witz. Sensationell!

Also schnell den Rachen mit Whiskey aus der Flasche gespült, einen speckigen Hut aufgesetzt und auf zum nächsten Elektropferdchen mit Münzeinwurf im Einkaufszentrum. Yiiiha!

„Where God got angry...“

Rocco Abate, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Deadwood – eine schlammige Goldgräberstadt im Werden, mitten in heiligem Indianergebiet in den nordamerikanischen Black Hills. Hierhin strömen alle, die 1876 noch das Abenteuer, das wilde Pionierleben und das Glück im Gold suchen. Hierher zieht es auch die lebende Legende Wild Bill Hickock und dessen Kumpel Charley Utter, sowie eine Deadwood – eine schlammige Goldgräberstadt im Werden, mitten in heiligem Indianergebiet in den nordamerikanischen Black Hills. Hierhin strömen alle, die 1876 noch das Abenteuer, das wilde Pionierleben und das Glück im Gold suchen. Hierher zieht es auch die lebende Legende Wild Bill Hickock und dessen Kumpel Charley Utter, sowie eine ganze Reihe windschiefer Gestalten, die diese hochunterhaltsame literarische Westerngeschichte zu einem wahren Leseerlebnis machen.
Wer es sich zutraut, sollte das Buch im englischen Original lesen, es gewinnt deutlich an sprachlichem Witz und schwarzhumoriger Lakonik, wie der folgende Dialog zwischen Bill und Charley zeigt, als sie zum ersten Mal in Deadwood einreiten:
„How’s it look to you?” Bill said.
“Like something out of the Bible.”
-“Which part of the Bible?”
-“Where God got angry…”

„Ein Western“

Franz-Ludwig Martin, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Peter Dexter schreibt einen Western, der auf historischen Recherchen beruht; hart, brutal, melanchalisch aber auch mit hintergründigem Humor; ein Männerbuch; unbedingt lesem. Peter Dexter schreibt einen Western, der auf historischen Recherchen beruht; hart, brutal, melanchalisch aber auch mit hintergründigem Humor; ein Männerbuch; unbedingt lesem.

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Eine sehr gelungene Mischung aus Western und Krimi Noir! Der Roman haucht dem Western, durch seinen brutal realistischen Ton, neues Leben ein. Eine sehr gelungene Mischung aus Western und Krimi Noir! Der Roman haucht dem Western, durch seinen brutal realistischen Ton, neues Leben ein.

Natascha Bauer, Thalia-Buchhandlung Ulm

Dieser Western ist derb, schroff und strotzt nur so von roher Gewalt. Sehr authentisch, zumal die Geschichte auf Personen und Orten basiert, die es wirklich gab. Hochspannend! Dieser Western ist derb, schroff und strotzt nur so von roher Gewalt. Sehr authentisch, zumal die Geschichte auf Personen und Orten basiert, die es wirklich gab. Hochspannend!

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Auch wenn ich eigentlich kein Western-Fan bin, bin ich von diesem begeistert. Authentisch und schwarzhumorig! Auch wenn ich eigentlich kein Western-Fan bin, bin ich von diesem begeistert. Authentisch und schwarzhumorig!

S. Schmidt, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Ein echter, blutiger, actiongeladener Western, der keinen Halt macht vor sehr eingängigen Szenen und mit viel Dreck und düsteren Gestalten daherkommt. Hier brennt die Luft! Ein echter, blutiger, actiongeladener Western, der keinen Halt macht vor sehr eingängigen Szenen und mit viel Dreck und düsteren Gestalten daherkommt. Hier brennt die Luft!

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein moderner und literarischer Western. Das geht? Das geht!! Wird eher von Männern gelesen. Sehr spannend und gerade durch die Nüchternheit der Sprache umso beeindruckender. Ein moderner und literarischer Western. Das geht? Das geht!! Wird eher von Männern gelesen. Sehr spannend und gerade durch die Nüchternheit der Sprache umso beeindruckender.

„Kein Happy End für Deadwood“

Annette Ordnung, Thalia-Buchhandlung Dresden

Im Klappentext findet man die Information, dass Pete Dexter als Drehbuchautor arbeitet.
Ich finde, das merkt man diesem Buch auch an, es ist wie ein guter Film, die Szenen sind richtig sichtbar und wer will, darf mitfiebern. Die Figuren werden stilsicher getroffen, Gut und Böse sind nicht unbedingt klar zu trennen, vielmehr ist es
Im Klappentext findet man die Information, dass Pete Dexter als Drehbuchautor arbeitet.
Ich finde, das merkt man diesem Buch auch an, es ist wie ein guter Film, die Szenen sind richtig sichtbar und wer will, darf mitfiebern. Die Figuren werden stilsicher getroffen, Gut und Böse sind nicht unbedingt klar zu trennen, vielmehr ist es dem Autor wichtig, die Handlung im Fluss zu halten. Es gibt hier keine Sieger, der Alltag rinnt den "Helden" durch die Finger, der Westen wird auf keinen Fall glorifiziert. Wer keine Western mag, findet sich hier vielleicht mehr bestätigt, als mancher Genrefan. Denn auch wenn es mit Charly Utter eine klare Hauptperson gibt, so ist er doch ein eher gescheiterter Held, wenn auch ein aufrichtiger, hier wird nicht der auf- oder untergehenden Sonne entgegengeritten, aber ein kleines Happy End kann man vielleicht doch erkennen.
Wer übrigens mehr zum realen Hintergrund um Deadwood und seine Revolverhelden erfahren möchte, dem empfehle ich auf folgender Website zu grasen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wild Bill Hickok
(Thoralf Böser)

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Schnapsglas auf Hundekopf
von Martin Gaiser aus Ulm am 18.01.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Wow, was für ein Buch! Was für eine Leistung, dem uralten Mythos vom Wilden Westen und seinen angeblich so heldenhaften Helden den Boden unter den Füßen wegzuziehen und uns einen gebrechlichen und vom Alkohol tödlich gezeichneten "Wild Bill" zu zeigen. Toll recherchiert, farbig und vielschichtig in Szene gesetzt, dabei... Wow, was für ein Buch! Was für eine Leistung, dem uralten Mythos vom Wilden Westen und seinen angeblich so heldenhaften Helden den Boden unter den Füßen wegzuziehen und uns einen gebrechlichen und vom Alkohol tödlich gezeichneten "Wild Bill" zu zeigen. Toll recherchiert, farbig und vielschichtig in Szene gesetzt, dabei spannend wie ein Thriller - große Kunst!

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..als der Westen noch wirklich wild war..
von Mehmet Düzgün aus Neuss am 18.12.2011
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Pete Dexter ist mit "Deadwood" ein sehr fein gezeichneter Western gelungen, der zudem auf historisch fundierten Fakten beruht. Die Figuren, die er in den Vordergrund seines Romans stellt, sind derart liebevoll gezeichnet, dass sie einem sofort ans Herz wachsen und man mit ihnen durch Matsch und Schlamm watet, in... Pete Dexter ist mit "Deadwood" ein sehr fein gezeichneter Western gelungen, der zudem auf historisch fundierten Fakten beruht. Die Figuren, die er in den Vordergrund seines Romans stellt, sind derart liebevoll gezeichnet, dass sie einem sofort ans Herz wachsen und man mit ihnen durch Matsch und Schlamm watet, in heruntergekommenen Saloons billigen Gin Bitters und schlechten Whiskey kippt und den legendären Wild Bill zu seinem Freund auserwählt. Beeindruckendes Kopfkino!!!

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Wo die Helden sterben
von Helga Ebenkofler am 09.11.2011
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Zwei alternde, schon etwas versehrte Westernhelden, eine schlammige, übelriechende Goldgräberstadt, Chinesen im Ghetto, Morde, die so nebenbei geschehen und vieles mehr ist in diesem fast schon genialen Western, der letztlich eine Zustandsbeschreibung des menschlichen Daseins ist, zu finden. Nonchalant erzählt, jeder Figur, auch den Nebenfiguren, Leben einhauchend, ohne dass große... Zwei alternde, schon etwas versehrte Westernhelden, eine schlammige, übelriechende Goldgräberstadt, Chinesen im Ghetto, Morde, die so nebenbei geschehen und vieles mehr ist in diesem fast schon genialen Western, der letztlich eine Zustandsbeschreibung des menschlichen Daseins ist, zu finden. Nonchalant erzählt, jeder Figur, auch den Nebenfiguren, Leben einhauchend, ohne dass große Introspektion betrieben würde, erzählt Dexter von Menschen, deren Träumen und deren zerplatzten Illusionen, von Schmutz, der nicht nur auf der Straße liegt, sondern auch auf der Seele. Deadwood ist die Geschichte eines Unterganges, tragisch, melancholisch, aber auch mit dem gewissen Quäntchen Ironie. Herrlich z.B. die Szene, in der Bill und Charley die noch nicht ausgereifte Methode der Leichenverbrennung testen und dabei über die Unsterblichkeit der Seele räsonieren oder vielsagend die Tatsache, dass die harten Männer des Westens den Whiskey durch einen pinkfarbenen Cocktail ersetzen. Dexter beherrscht die Kunst, komplexe Geschichten nur in Andeutungen zu erzählen und Protagonisten zu kreieren, bei denen vieles im Schatten bleibt, vage bleibt – dadurch aber umso stärker und eindrücklicher wirkt. Legenden werden geschaffen – die Presse tut schon 1876 das ihrige dazu – Leben werden vernichtet, ohne Sinn, ohne Moral. Rechtsprechung ist immer eine Sache der Auslegung, des Kapitals und der Hautfarbe. Wenn uns all das irgendwie bekannt vorkommt, dann liegt es daran, dass der Mensch sich wenig geändert hat, außer dass er seine Methoden verfeinerte. Und dann lesen wir noch über eine Reihe von bemerkenswerten Frauen: unvergleichlich das Portrait von Calamity Jane, eine tief tragische und doch ungeheuer robuste Frau, aufschlussreich wie Agnes Lake, die geheimnisvolle Trapezkünstlerin auf der eine Seite und die extrovertierte Mrs. Langrishe auf der anderen die zwei Seiten Charleys ansprechen; oder Lurline, die so ziemlich dem romantischen Klischee der Hure entspricht und Ci-an, die junge Chinesin, die ihren eigenen Kampf ausfechtet und das Missverständnis nicht nur zwischen Mann und Frau präsentiert, sondern auch das zwischen den Kulturen. Bei all dieser Fülle: der Ton der Sprache ist trocken, lakonisch. Der Autor hält sich an das, woran sich auch seine Figuren halten: wenn sich etwas in zehn Worten sagen lässt, dann werden nur zehn Worte gesagt, nicht mehr, nicht weniger. Schwätzer, Captain Jack zum Beispiel, werden nicht ernst genommen, die Realität zeigt sowieso früher oder später, dass sie eben nur Schwätzer sind. Ein grandioser Roman. Ein Buch auf das ein guter, alter Whiskey getrunken werden kann.

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So macht lesen Spaß
von Jonathan Jäger aus Eisenach am 06.11.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Die Goldgräberstadt Deadwood zieht viele Glückssuchende an - unter anderem auch den Geschäftsmann Charlie und seinen Freund Wild Bill Hickok. Aber viel Gutes hält dieser Ort nicht für sie bereit... Pete Dexter legt hier einen Western-Roman vor in dem weder gängige Klischees bedient werden,noch mit einer angenehmen Prise... Die Goldgräberstadt Deadwood zieht viele Glückssuchende an - unter anderem auch den Geschäftsmann Charlie und seinen Freund Wild Bill Hickok. Aber viel Gutes hält dieser Ort nicht für sie bereit... Pete Dexter legt hier einen Western-Roman vor in dem weder gängige Klischees bedient werden,noch mit einer angenehmen Prise Humor gegeizt wird. Der gelungene Schreibstil macht das Buch zu einem Genuss!!!

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Wie der Wilde Westen wirklich war
von einer Kundin/einem Kunden aus Zwickau am 29.07.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Anhand einiger real existierender Personen der damaligen Zeit wird das Leben in Deadwood um 1876 beschrieben, das eigentlich wenig mit den gängigen Klischees zu tun hat, die in Westernfilmen und -berichten gern gezeigt werden. Es gibt zwar auch die eine oder andere Schießerei, aber im Grunde dreht sich das... Anhand einiger real existierender Personen der damaligen Zeit wird das Leben in Deadwood um 1876 beschrieben, das eigentlich wenig mit den gängigen Klischees zu tun hat, die in Westernfilmen und -berichten gern gezeigt werden. Es gibt zwar auch die eine oder andere Schießerei, aber im Grunde dreht sich das Leben eigentlich nur um Alkohol und Sex. Demzufolge sind einige Textpassagen auch gewöhnungsbedürftig, sprich knapp an ekelerregend. Trotzdem ist das Buch recht spannend und durchaus lesenswert.

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Dünne Kost
von Alexia am 16.01.2013
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Deadwood – dort kommen der legendäre Revolverheld Wild Bill Hickok, sein Freund Charlie und der Junge Malcolm an. Und dort ist dann noch ein Zuhälter mit seinen Huren anzutreffen, Chinesen, irgendeine Jane und keine Ahnung wer alles noch… Und dort entscheidet sich das Schicksal des legendären Wild Bill Hickok.... Deadwood – dort kommen der legendäre Revolverheld Wild Bill Hickok, sein Freund Charlie und der Junge Malcolm an. Und dort ist dann noch ein Zuhälter mit seinen Huren anzutreffen, Chinesen, irgendeine Jane und keine Ahnung wer alles noch… Und dort entscheidet sich das Schicksal des legendären Wild Bill Hickok. Ein nicht gerade rosiges Schicksal. Aber sei’s drum. Und ansonsten??? „Deadwood“ ist dünne Kost, die einem ab und an ein Schmunzeln entlocken kann und das war es dann gewesen. Der Vorleser Markus Hoffmann ist allerdings besonders hervorzuheben. Er hat genau die richtige Tonlage getroffen, diesen angeblich so sensationellen Western vorzulesen. Der einzige Grund, die Geschichte bis zum Ende zu "ertragen".

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