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Dein finsteres Herz / Detective Max Wolfe Bd.1

Detective Max Wolfes erster Fall. Kriminalroman

(19)
Vor zwanzig Jahren trafen sieben privilegierte Jungen in der elitären Privatschule Potter’s Field aufeinander und wurden Freunde. Nun sterben sie, einer nach dem anderen, auf unvorstellbar grausame Art. Das ruft Detective Constable Max Wolfe auf den Plan: Koffeinjunkie, Hundeliebhaber, alleinerziehender Vater. Und der Albtraum jedes Mörders.
Max folgt der blutigen Fährte des Killers von Londons Hinterhöfen und hell erleuchteten Straßen bis in die dunkelsten Winkel des Internets. Mit jeder neuen Leiche kommt er dem Täter ein Stück näher - doch damit bringt er nicht nur sich selbst, sondern auch alle, die er liebt, in tödliche Gefahr -
Rezension
"Schon nach wenigen Seiten des Thrillers Dein finsteres Herz weiß man, dass Parsons wie Wolfe der Einstand glänzend glückt." Kölnische Rundschau "Ein vielschichtiger Roman mit Action, überraschenden Wendungen und Lösung in letzter Minute. Gut gemacht, Mr. Parsons!" Udo Feist, WDR2 "Ein temporeiches, blutiges Krimidebüt mit interessanten Wendungen und Spannung bis zum Schluss. Sehr lesenswert, vor allem wegen DC Max Wolfe, der einem rasch ans Herz wächst!" Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Portrait
Tony Parsons, der seine Karriere als Musikkritiker begann, ist einer der erfolgreichsten Kolumnisten und Fernsehjournalisten Großbritanniens. Er gehört zu den Stars der englischen Literaturszene, und seine Romane standen ausnahmslos monatelang ganz oben auf den internationalen Bestsellerlisten. Tony Parsons lebt mit seiner zweiten Frau und ihrer gemeinsamen Tochter in London.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 384
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 18.12.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7857-6115-1
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 216/134/35 mm
Gewicht 528
Originaltitel Murder Bag
Auflage 2. Auflage
Buch (Paperback)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Tony Parsons Krimi-Debüt.....“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Tony Parsons, erfolgreicher Musikjournalist und Kolumnist hat sich zum ersten mal auf ein ganz anderes Parkett gewagt und einen außerordentlichen Krimi um den Detective Max Wolfe geschrieben. Max Wolfe ist erschreckend normal und geerdet, Hundebesitzer und alleinerziehender Vater einer Tochter ,einfach durch und durch sympathisch Tony Parsons, erfolgreicher Musikjournalist und Kolumnist hat sich zum ersten mal auf ein ganz anderes Parkett gewagt und einen außerordentlichen Krimi um den Detective Max Wolfe geschrieben. Max Wolfe ist erschreckend normal und geerdet, Hundebesitzer und alleinerziehender Vater einer Tochter ,einfach durch und durch sympathisch - und das macht die extrem harten Seiten dieses Krimis erträglich. Ein ordentlicher Schuss Sozialkritik , wir befinden uns immerhin im Milieu der hochangesehensten Privatschulen - gepaart mit der engagierten Ermittlungsarbeit von Scotland Yard in London, erwähnenswert ist das Black Museum - machen diesen Krimi zu einem besonderen Debüt...was uns hoffentlich nicht lange auf Fortsetzung warten lässt !

„Guter Krimi-Nachwuchs “

Annett Ziegler, Thalia-Buchhandlung Münster (Poertgen-Herder)

Was vor 20 Jahren in einem elitären englischen Internat seinen Anfang
nahm,endet blutig in der Gegenwart.
Dank London und Detective Max Wolfe macht das Krimidebüt von Tony Parsons
richtig Spaß und Lust auf mehr !
Was vor 20 Jahren in einem elitären englischen Internat seinen Anfang
nahm,endet blutig in der Gegenwart.
Dank London und Detective Max Wolfe macht das Krimidebüt von Tony Parsons
richtig Spaß und Lust auf mehr !

„Nicht nur für Krimi-Fans“

Ina Küchler, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Gelungener Auftakt einer neuen Serie um Max Wolfe - Detective, alleinerziehender Vater und Hundebesitzer. Spannend und gut geschrieben mit einer sympathischen Hauptfigur. Gelungener Auftakt einer neuen Serie um Max Wolfe - Detective, alleinerziehender Vater und Hundebesitzer. Spannend und gut geschrieben mit einer sympathischen Hauptfigur.

„Gelungenes englisches Krimi-Debüt“

Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Ein etwas unkonventioneller Polizist mit kleiner Tochter nimmt sich einem blutigen Fall an. Genial gestrickte Geschichte aus der Vergangenheit endet blutig im Hier und Jetzt! Unbedingt lesen! Ein etwas unkonventioneller Polizist mit kleiner Tochter nimmt sich einem blutigen Fall an. Genial gestrickte Geschichte aus der Vergangenheit endet blutig im Hier und Jetzt! Unbedingt lesen!

„Späte Rache“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Vor zwanzig Jahren wurde ein Mädchen von sieben Schülern der Eliteschule Potter´s Field misbraucht. Danach verschwand sie spurlos.
Jetzt wird einer nach dem anderen ermordet. Wer ist der rätselhafte Mörder? Detektive Max Wolfes erster Fall ist schwierig, auch weil er in den besseren Kreisen angesiedelt ist.

Max Wolfe ist ein sympathischer
Vor zwanzig Jahren wurde ein Mädchen von sieben Schülern der Eliteschule Potter´s Field misbraucht. Danach verschwand sie spurlos.
Jetzt wird einer nach dem anderen ermordet. Wer ist der rätselhafte Mörder? Detektive Max Wolfes erster Fall ist schwierig, auch weil er in den besseren Kreisen angesiedelt ist.

Max Wolfe ist ein sympathischer Ermittler, Hundeliebhaber, alleinerziehend und nicht depressiv. Der Fall ist sehr spannend und psychologisch ausgefeilt. Das Ende verblüffend! Man kann sich auf den nächsten Fall freuen.

„Fesselnd!“

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein guter traditioneller Krimi, nicht zu blutrünstig, nicht langweilig mit einiger Hintergrundinformationen zum Ermittler Max Wolfe. Ich Freue mich schon auf seinen zweiten Fall! Ein guter traditioneller Krimi, nicht zu blutrünstig, nicht langweilig mit einiger Hintergrundinformationen zum Ermittler Max Wolfe. Ich Freue mich schon auf seinen zweiten Fall!

Sieben Jungs aus der englischen Oberschicht begehen ein grausiges Verbrechen. Zwanzig Jahre später scheidet einer nach dem anderen unschön dahin. Geniale Rachegeschichte! Sieben Jungs aus der englischen Oberschicht begehen ein grausiges Verbrechen. Zwanzig Jahre später scheidet einer nach dem anderen unschön dahin. Geniale Rachegeschichte!

„Super Empfehlung“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Auftakt zu einer sensationellen Krimireihe voller Atmosphäre und glaubwürdiger Charaktere. Klassischer Kriminalroman mit einer gewissen Härte und Thrill-Elementen. Ein echter Tipp. Auftakt zu einer sensationellen Krimireihe voller Atmosphäre und glaubwürdiger Charaktere. Klassischer Kriminalroman mit einer gewissen Härte und Thrill-Elementen. Ein echter Tipp.

Alexandra Sand, Thalia-Buchhandlung Landau

Sehr spannender Krimi mit einer sympathischen Hauptfigur und unvorhersehbarem Ende. Sehr spannender Krimi mit einer sympathischen Hauptfigur und unvorhersehbarem Ende.

Rebecca Felicitas Zimmer, Thalia-Buchhandlung Velbert

Toller Krimi und super Ermittler! Toptipp!!! Toller Krimi und super Ermittler! Toptipp!!!

Verena Zimmermann, Thalia-Buchhandlung Nuernberg

Der beste Krimi, den ich im letzten halben Jahr gelesen habe. Klassischer, englischer Krimi, mit einem extrem sympatischen Detective der Londoner Polizei. Macht Lust auf mehr. Der beste Krimi, den ich im letzten halben Jahr gelesen habe. Klassischer, englischer Krimi, mit einem extrem sympatischen Detective der Londoner Polizei. Macht Lust auf mehr.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Der erste Fall mit Max Wölfe ist Spannung pur! Man ist neugierig, wie es auf der nächsten Seite weitergeht. Das Ende ist absolut verblüffend!!! Bitte mehr davon Der erste Fall mit Max Wölfe ist Spannung pur! Man ist neugierig, wie es auf der nächsten Seite weitergeht. Das Ende ist absolut verblüffend!!! Bitte mehr davon

Ulrike Müller, Thalia-Buchhandlung Fulda

Was für eine Knallerszene gleich zu Beginn...und dann folgt ein cooler eglischer Krimi mit de üblichen Verdächtigen! Gelungener Start, bitte mehr Max Wolf! Was für eine Knallerszene gleich zu Beginn...und dann folgt ein cooler eglischer Krimi mit de üblichen Verdächtigen! Gelungener Start, bitte mehr Max Wolf!

„Spannender Krimi aus London.“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Max Wolfe gehört zu den Ermittlern, die in Ermittlungen gern ihren eigenen Kopf durchsetzen. Sein erster Fall in der neuen Abteilung ist ein Banker mit abgetrenntem Kopf. Während die Kollegen und Medien eine "Rächer der Armen" als Täter vermuten, hat Max ganz andere Ideen. Hängt der Mord mit einem Ereignis in der Schulzeit des Opfers Max Wolfe gehört zu den Ermittlern, die in Ermittlungen gern ihren eigenen Kopf durchsetzen. Sein erster Fall in der neuen Abteilung ist ein Banker mit abgetrenntem Kopf. Während die Kollegen und Medien eine "Rächer der Armen" als Täter vermuten, hat Max ganz andere Ideen. Hängt der Mord mit einem Ereignis in der Schulzeit des Opfers zusammen? Max, der mit kleiner Tochter und Hund zusammenlebt, lässt nicht locker. Ein wirklich spannender, nicht zu brutaler Krimi. Gute Unterhaltung.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Gotha

Sympathischer Ermittler in kurzweiligen, blutigen Fall. Unterhaltsam, erfindet das Genre jedoch nicht neu. Sympathischer Ermittler in kurzweiligen, blutigen Fall. Unterhaltsam, erfindet das Genre jedoch nicht neu.

„Einer der sympathischsten Detectives aller Zeiten“

Julia Lißewski, Thalia-Buchhandlung Bad Zwischenahn

„Dein finsteres Herz“ von Tony Parsons ist der Auftakt einer Krimiserie um den Detective Max Wolfe. Und der Auftakt ist nicht nur spannend, sondern auch mitreißend, gruselig und grausam: Ein Mädchen wird von einer Gruppe aus sieben Jungen gequält und getötet. Die Jungs sind Schüler einer elitären Privatschule namens Potter’s Field. „Dein finsteres Herz“ von Tony Parsons ist der Auftakt einer Krimiserie um den Detective Max Wolfe. Und der Auftakt ist nicht nur spannend, sondern auch mitreißend, gruselig und grausam: Ein Mädchen wird von einer Gruppe aus sieben Jungen gequält und getötet. Die Jungs sind Schüler einer elitären Privatschule namens Potter’s Field.

Die eigentliche Handlung setzt aber Jahre später ein. Max Wolfe ist gerade dank einer heldenhaften Tat bei seiner Spezialeinheit ins Londonder Morddezernat versetzt worden. Seine ersten Fälle führen ihn zu zwei Opfern, die mit durchgeschnittener Kehle aufgefunden werden. Schnell wird klar: Sie waren Schüler in Potter’s Field und immer in einer Gruppe aus sieben Jungen unterwegs. Den Jungen, die vor 20 Jahren den grausamen Mord begangen haben. Natürlich handelt es sich bei den Morden um Racheakte, aber das ist nur dem Leser klar. Klar ist nur nicht, wer der Mörder sein soll? Das Mädchen ist damals sicher ermordet worden. Wer hat davon erfahren? Oder ist es jemand aus der Gruppe selbst?

Bei den Ermittlungen gerät Wolfe das ein oder andere Mal in Lebensgefahr. Die besondere Schwierigkeit dabei: Er hat eine kleine Tochter namens Scout und einen kleinen Hund namens Stan, die ohne ihn vollkommen allein wären. Seine Frau ist schon vor Jahren gestorben. So muss er versuchen, die gefährlichen Ermittlungen und seine Familie unter einen Hut zu kriegen.

Am besten an diesem Roman hat mir ohne weiteres der Ermittler selbst gefallen. Max Wolfe liebt seine fünfjährige Tochter Scout über alles und würde alles für sie tun. Und für seinen kleinen Hund Stan wird er üblen Schlägern gegenüber sogar handgreiflich. Diese beiden Lebewesen sind sein wichtigster Lebensinhalt, was ihn unglaublich sympathisch und liebenswert macht.

Auf der anderen Seite ist er auch ein toller Ermittler, der sich das ein oder andere Mal gegen seine Vorgesetzten stellen muss. Das lässt ihn aber nicht besserwisserisch wirken: Er hat es bei Kollegen nicht unbedingt leicht und ist eher ein Außenseiter – der aber zum Schluss das letzte Wort hat.

Der Roman ist sehr spannend geschrieben. Von der Geschichte war ich von Anfang an gefesselt. Da ich unbedingt wissen wollte, wer hinter diesen Morden steckt, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Passagen über Wolfes Alltag wie zum Beispiel das Gassigehen mit seinem Hund oder das Boxtraining mit seinen Kumpels und Kollegen kamen mir dabei nicht langatmig vor. Im Gegenteil: Es hat mir den Hauptprotagonisten nur noch näher gebracht. Überhaupt hat der Autor ein Talent dafür, seine Protagonisten sehr plastisch und charakteristisch darzustellen. Keiner der Kollegen oder Freunde Wolfes ist beispielsweise nur gut oder schlecht, schön oder unattraktiv, aufregend oder langweilig – alle haben ihre Ecken und Kanten.

Verena Hanns, Thalia-Buchhandlung Mülheim

Durchtrennte Kehle aber keinerlei Spuren am Tatort? In seinem ersten Fall geht es für den charismatischen Sturkopf Max Wolfe direkt zur Sache! Durchtrennte Kehle aber keinerlei Spuren am Tatort? In seinem ersten Fall geht es für den charismatischen Sturkopf Max Wolfe direkt zur Sache!

Adrijana Tesch, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein wirklich gutes Buch, in dem es nicht zu blutig, aber auch nicht zu langweilig zugeht. Ich hab es an einem Tag gelesen, weil ich so gefesselt war. Ein wirklich gutes Buch, in dem es nicht zu blutig, aber auch nicht zu langweilig zugeht. Ich hab es an einem Tag gelesen, weil ich so gefesselt war.

Natalie Knobbe, Thalia-Buchhandlung Weimar

Eine sehr blutige Geschichte und nichts für schwache nerven. Eine sehr blutige Geschichte und nichts für schwache nerven.

Wildner Laura, Thalia-Buchhandlung Rastatt

Düster, fesselnd und spannend bis zur letzten Seite! Düster, fesselnd und spannend bis zur letzten Seite!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
7
8
4
0
0

Tolles Debüt!
von einer Kundin/einem Kunden am 12.10.2015

Ein Fall vor zwanzig Jahren und ein Killer der sich nun rächt. Detective Max Wolfers erster Fall. Dass er alleinerziehender Vater ist macht die Aufklärung nicht gerade einfacher. Ich fand dieses Buch sehr spannend, mitreißend und gut konstruiert. Bin schon auf weitere Fälle gespannt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Sympathischer Ermittler meets kniffligen Fall
von Nessis Bücherregal aus Wölfersheim am 13.12.2015

„Dein finsteres Herz“ ist der erste Fall für Detective Constable Max Wolfe und sein Team – und garantiert nicht der letzte Fall, den ich verfolgen werde, denn bei diesem Krimi hat für mich einfach alles gestimmt! Wir bekommen diesen überaus spannenden Kriminalroman direkt aus Sicht von DC Wolfe erzählt. Dies... „Dein finsteres Herz“ ist der erste Fall für Detective Constable Max Wolfe und sein Team – und garantiert nicht der letzte Fall, den ich verfolgen werde, denn bei diesem Krimi hat für mich einfach alles gestimmt! Wir bekommen diesen überaus spannenden Kriminalroman direkt aus Sicht von DC Wolfe erzählt. Dies hat den Vorteil, dass der Leser immer direkt am Geschehen ist und seine Gedankengänge nachvollziehen kann, denn Max ermittelt nich immer offiziell und denkt sich oft seinen Teil zu den Ereignissen. Der Schreibstil des Autors hat mich von Anfang an gefesselt, denn er ist sowohl flüssig, als auch überaus spannend gehalten, sodass man die Lektüre am liebsten gar nicht aus der Hand legen möchte. Gerade die Dialoge haben mir sehr imponiert, denn jeder Charakter hat seine eigene Sprache, worauf Herr Parsons großen Wert legt. Egal, ob Detective oder Kind, die Ausdrucksweise ist immer authentisch und passend. DC Max Wolfe hat mir als Charakter unglaublich gut gefallen, denn er ist sowohl eine starke Persönlichkeit, als auch Bad Boy und Familienvater in einem. Er vereint so viele Charaktereigenschaften in sich, dass man auf den ersten Blick meinen könnte, dass dies gar nicht zusammenpassen kann, aber auf den zweiten Blick wird man eines Besseren belehrt. Mutig, fürsorglich, brutal, zielstrebig, risikoreich – das sind nur wenige Eigenschaften, die den Charakter von Max Wolfe abrunden. Gerade weil er nicht der typische Ermittler ist, der sich stets an die Vorschriften hält und immer alles richtig macht, ist er mir so sympathisch gewesen. Ich möchte definitiv mehr von ihm lesen. Auch die Nebencharaktere waren in sich stimmig. Egal, ob betrogene Ehefrau, panischer Familienvater oder kleine Tochter – die zu spielenden Rollen waren perfekt besetzt und manchmal hatte ich den Eindruck, dass Herr Parsons die Figuren wie beim Schach angeordnet hatte: Jeder hat seinen Zug zum richtigen Zeitpunkt getan. Der Vorgesetzte von Wolfe (Mallory) hatte es mir besonders angetan. Seine väterliche, aber doch professionelle Art und Weise waren ziemlich ausgewogen, sodass man ihn als Chef und auch als Freund sehen konnte. Deshalb hat mich sein persönliches Schicksal auch arg mitgenommen, er hatte mich von seinem ersten Auftritt an auf seine Seite gezogen und nicht mehr losgelassen. Wir haben es hier mit einem Krimi zu tun, der überwiegend auf Ermittlungsarbeit setzt, aber auch das Privatleben der Detectives und Nebenfiguren beleuchtet. Gerade diese Mischung hat mir sehr gut gefallen, weil es nicht nur trockene Polizeiarbeit ist, sondern auch die menschliche Seite der Charaktere dargestellt wurde. Keiner ist hier unfehlbar, alle machen Fehler – eine klare Botschaft des Autors. Als blutig würde ich den Krimi nicht unbedingt beschreiben. Ein paar unappetitliche Szenen, die man vielleicht nicht während des Essens lesen sollte, sind durchaus vorhanden, aber wir haben es hier nicht mit einem Schlachthaus-Thriller zu tun. Das Setting – London – wird kaum beschrieben, fügt sich aber sehr gut in den Gesamtverlauf ein, sodass wir zwar ein grobes Bild der Umgebung bekommen, aber noch genug Raum für die eigene Vorstellungskraft bleibt. Auch die Kriminalgeschichte Londons wird auf eine – meiner Meinung nach – witzige und vor allem einfallsreiche Art beleuchtet. Die Spannung war von der ersten Seite an vorhanden und hat sich kontinuierlich aufgebaut. Der Autor hält nicht nur eine Wendung für die Leser bereit und schafft es tatsächlich bis fast zu letzten Seite, den Mörder geheim zu halten. Dafür hat er sich von mir ein großes Lob verdient, weil oft kann man schon nach wenigen Kapiteln erahnen, wer denn nun der Killer ist. Ich freue mich definitiv auf den nächsten Band, der bereits auf dem Weg zu mir ist und bin gespannt, wie Max Wolfe seinen zweiten Fall meistern wird.

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Detective Max Wolfes erster Fall.
von kvel am 15.12.2014

Ein sehr, sehr spannender Krimi. Inhalt: Sieben privilegierte Jungen aus einer elitären Privatschule wurden vor zwanzig Jahren Freunde. Nun werden sie einer nach dem anderen ermordet. Detective Wolfe ermittelt. Spielort ist London. Meine Meinung: Der Roman ist so spannend geschrieben, dass ich ihn fast ohne Unterbrechung durchgelesen habe! Ich finde, der Autor beherrscht die Grenze der Erzählung... Ein sehr, sehr spannender Krimi. Inhalt: Sieben privilegierte Jungen aus einer elitären Privatschule wurden vor zwanzig Jahren Freunde. Nun werden sie einer nach dem anderen ermordet. Detective Wolfe ermittelt. Spielort ist London. Meine Meinung: Der Roman ist so spannend geschrieben, dass ich ihn fast ohne Unterbrechung durchgelesen habe! Ich finde, der Autor beherrscht die Grenze der Erzählung sehr gut: Beispielsweise wird eine Vergewaltigung sehr detailliert beschrieben. Aber die Details werden nicht ausgesprochen. Dennoch weiß jeder Leser, was gemeint ist und kann sich die Situation vor dem inneren Auge vorstellen. Mich persönlich hat die Formulierungskunst des Autors absolut überzeugt! Beispiele: "Er war groß geworden, um ermordet zu werden." (S. 30) "Sie bewegte sich mit der sorgfältigen Bedächtigkeit eines Menschen, den sein Körper hintergangen hat." (S. 90, über eine Frau mit Krebs / Chemotherapie) "Langsam wurde Adam Jones mehr als ein obdachloser Junkie, der tot in einer Sackgasse gefunden wurde, mehr als eine nackte Leiche auf einem eiskalten Bett aus Edelstahl. Langsam wurde er zu jemandes Sohn." (S. 92) "Diese Jungen wachsen nicht auf, dachte ich. Sie eilen zu ihren Gräbern." (S. 133) Fazit: Für Krimi-Fans wirklich zu empfehlen.

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Detective Max Wolfes erster Fall
von einer Kundin/einem Kunden am 06.03.2015

Man kann gleich sagen, der erste Fall macht Lust auf mehr. Mir gefallen Krimis, die nicht ganz so blutig sind und in denen ein Ermittler vorkommt, der mit dem Leben und dem Alltag zu kämpfen hat wie ein normaler Sterblicher. So einer ist Max Wolfe: alleinerziehender Vater einer fünfjährigen... Man kann gleich sagen, der erste Fall macht Lust auf mehr. Mir gefallen Krimis, die nicht ganz so blutig sind und in denen ein Ermittler vorkommt, der mit dem Leben und dem Alltag zu kämpfen hat wie ein normaler Sterblicher. So einer ist Max Wolfe: alleinerziehender Vater einer fünfjährigen Tochter, Scout. Hundebesitzer - Stan, der immer mal wieder nicht ganz stubenrein ist. Und ein aktueller Fall, der weit in die Vergangenheit zurückreicht und in dem ein Nobelinternat und eine Gruppe von Männern eine Rolle spielen. Die Männer werden einer nach dem anderen grausam ermordet... Gut gemacht

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Gelungener Auftakt mit fehlendem Fokus
von LizzyCurse am 29.12.2014

Max Wolfe wird ins Morddezernat versetzt nachdem er eine brenzlige Situation bei einer Observierung mit seinen eigenen Methoden entschärft hat. Dass er zu speziellen Mitteln greift, wird auch bei seinem neuen Fall recht rasch klar. Ein Serienmörder geht um. Und die Opfer entstammen allesamt einer elitären Schule... Max Wolfe ist... Max Wolfe wird ins Morddezernat versetzt nachdem er eine brenzlige Situation bei einer Observierung mit seinen eigenen Methoden entschärft hat. Dass er zu speziellen Mitteln greift, wird auch bei seinem neuen Fall recht rasch klar. Ein Serienmörder geht um. Und die Opfer entstammen allesamt einer elitären Schule... Max Wolfe ist wirklich ein recht spezieller Charakter. Gleich im ersten Kapitel wird vom Autor aufgezeigt, dass er seine Fälle mit unorthodoxen Methoden zu lösen gedenkt. Zudem muss er noch seine kleine Tochter erziehen und auf den dazugehörigen Hund Stan aufpassen. Der Autor schildert also nicht nur den Fall, an dem Max arbeitet, sondern der Leser erfährt auch allerhand über das Privatleben des Detectives. Das kann man finden wie man möchte, für mich zumindest hat es Max einen menschlichen Touch verliehen, obwohl ich einige Aspekte irgendwie ein wenig erzwungen fand. Der Autor hat meiner Meinung nach versucht, es vielen Lesern recht zu tun. Aus diesem Grund wirkte insbesondere Max’ Privatleben für mich nicht immer vollkommen rund. Der Roman wird aus Max Perspektive erzählt, wobei ich einige Charaktere kennen lernen durfte, die ich sicher nicht zum letzten Mal gesehen habe. Tony Parsons schneidet in Max’ erstem Fall einige Details an, die auch in Max’ nächsten Fällen eine Rolle spielen dürften. Parsonst Schreibstil wirkte flüssig. Wobei ich dass Gefühl hatte, dass er bei Max’ Arbeit mehr Wert auf detailreiche Informationen gelegt hat, während er in seinem Privatleben, insbesondere im Umgang mit seiner Tochter, beinahe eine poetische Sprache an den Tag gelegt hat. Zu Anfang vermochte mich die Handlung sehr zu fesseln. Ich war begierig darauf, mehr zu erfahren, insbesondere da ich solche Internatsschauplätze wie Potters Field sehr mag, Zum Ende hin hat mich das Buch jedoch immer öfters verloren. Am ehsten erklären lässt sich das noch durch die falschen Fährten, auf die Max vom Autor immer wieder geführt wurde. Manchmal stellte er sich hierbei recht blauäugig an, was mir wiederum nicht gefallen hat. Der Krimi soll von seinem Protagonisten leben. Einerseits mochte ich seinen Umgang mit der kleinen Tochter, andererseits... wurde ich mit dem Detective an sich nicht wirklich warm. Aus diesem Grund vergebe ich für den Auftakt der Reihe knappe vier Sterne, da wirklich kluge Ansätze hindurch geblinkt haben und mich der Autor mit seiner Sprache so manches Mal zu begeistern vermochte. Wirklich bis zum Ende fesseln konnte mich der Roman jedoch nicht.

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Gelungenes Krimi-Debüt
von guybrush am 22.12.2014

Vor zwanzig Jahren trafen sieben privilegierte Jungen in der elitären Privatschule Potter‘s Field aufeinander und wurden Freunde. Nun sterben sie, einer nach dem anderen, auf unvorstellbar grausame Art. Das ruft Detective Constable Max Wolfe auf den Plan: Koffeinjunkie, Hundeliebhaber, alleinerziehender Vater. Schon nach dem sehr gelungenen Prolog ist dem Leser... Vor zwanzig Jahren trafen sieben privilegierte Jungen in der elitären Privatschule Potter‘s Field aufeinander und wurden Freunde. Nun sterben sie, einer nach dem anderen, auf unvorstellbar grausame Art. Das ruft Detective Constable Max Wolfe auf den Plan: Koffeinjunkie, Hundeliebhaber, alleinerziehender Vater. Schon nach dem sehr gelungenen Prolog ist dem Leser klar, in dieser Geschichte geht es um Rache für eine ungesühnte Tat. Wie konnte es dazu kommen, dass die Jugendlichen, fast noch Kinder, ein Mädchen brutal vergewaltigt und getötet haben? Diese Frage beantwortet Tony Parsons schonungslos. Das aus einem anderen Jahrhundert stammende englische Erziehungssystem: „Sadistische Lehrer. Schweres Essen. Kalte Duschen. Niemals nachlassende Besessenheit vom Sport. Gedankenlose Schikanen. Eine Menge gleichgeschlechtlicher Sex.“ Hier fließt eine herbe Kritik an der englischen Upper Class ein, die ihre Hunde mehr liebt, als ihre Kinder. Denn die werden in Elite Internate abgeschoben, wo man sie psychisch misshandelt und demontiert, um sie anschließend neu zusammenzusetzen. Zu zynischen Monstern, überheblich und menschenverachtend. Die werden schließlich gebraucht, als Bänker, Anwälte, Politiker und Militärs. Solche Aussagen darf sich wirklich nur ein Engländer erlauben. Detective Constable Max Wolfe ist ein Polizist der neuen Generation. Sympathisch und vielseitig. Einerseits ein taffer Kerl, der aus einer Sondereinheit für Terrorbekämpfung zur Kripo gekommen ist. Ein unangepasster Polizist der auch schon mal gegen den Befehl eines Vorgesetzten handelt. Beim Boxen hat er gelernt, dass es nicht darauf ankommt, wie viele Treffer man landet, sondern wie viele man einstecken kann. Aber er hat auch eine weiche Seite, als alleinerziehender Vater, denn er liebt seine kleine Tochter über alles. Auch die Zeichnung der Nebenfiguren ist durchaus gelungen. Sein Chef, seine jungen Kollegen, alle sehr sensibel und menschlich nachvollziehbar dargestellt. Schwarzer Britischer Humor blitzt allenthalben durch. „Swire sah aus wie Mrs. Thatchers frisch exhumierter Leichnam, nur strahlte sie nicht ganz so viel menschliche Wärme aus.“ Was die Story anbelangt, so hat der Autor das Hauptgewicht auf die polizeiliche Ermittlungsarbeit gelegt. Viele Spuren führen, wie in der Realität, ins nichts und so hat sich nach ¾ des Buches zwar vieles aufgeklärt, man ist dem Mörder aber noch keinen Schritt näher gekommen. Am Ende werden nicht alle gelegten Fährten aufgedröselt und die eine oder andere Frage bleibt unbeantwortet. Das ist aber wirklich der einzige Kritikpunkt, den ich anzumerken habe. Im Nachwort schreibt Tony Parsons, er habe sich als Journalist einmal in einem Artikel mit den Polizisten der West End Central befasst. „Die jungen Männer und Frauen, deren Bekanntschaft ich dort machte, gehören zu den besten Menschen, die ich je kennen gelernt habe. Sie sind real, aber die Geschichte, die sich in ihrem Arbeitsbereich tummelt, ist frei erfunden.“ Diese Hochachtung spürt man in jeder Zeile des Buches. Darüber hinaus erfährt man in kleinen Abstechern ins Black Museum auch noch viel über die Geschichte der Polizei. Es ist nicht Parsons erstes Buch, aber sei erster Krimi und er ist meiner Meinung nach wirklich gelungen. Sollte dies der Beginn einer Serie sein, so freue ich mich auf die nachfolgenden Bücher.

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Krimi mit sozialkritischen Tönen
von solveig am 22.12.2014

Die gemeinsame Zeit in der Eliteschule Potter´s Field verbindet sieben Männer - aber auch ein dunkles Geheimnis aus ihrer Vergangenheit. Als ein brutaler Mörder einen aus ihrer Gruppe tötet und bald darauf wieder zuschlägt, glaubt Detective Max Wolfe nicht mehr an einen Zufall. Wolfe, der nach... Die gemeinsame Zeit in der Eliteschule Potter´s Field verbindet sieben Männer - aber auch ein dunkles Geheimnis aus ihrer Vergangenheit. Als ein brutaler Mörder einen aus ihrer Gruppe tötet und bald darauf wieder zuschlägt, glaubt Detective Max Wolfe nicht mehr an einen Zufall. Wolfe, der nach einem erfolgreichen Spezialeinsatz DCI Mallorys aktuell ermittelndes Team in London ergänzt, folgt seinem eigenen Lösungsansatz. Und relativ schnell scheint der Täter festzustehen … Flüssig und fesselnd erzählt der Autor in seinem Krimidebüt von einer unglaublichen Mordserie und der mühevollen Ermittlungsarbeit der Polizei. Es gelingt ihm problemlos, den Leser bis zum Schluss spannend zu unterhalten. Überdies lässt Tony Parsons seine langjährigen Erfahrungen als Autor erfolgreicher „Men Lit“ einfließen (bereits 1999 schrieb er seinen Bestseller „Man and Boy“). Seine bevorzugten Themen Familie, Liebe, Leben finden sich auch in „Dein finsteres Herz“ wieder; denn die Rolle als alleinerziehender Vater ist nur eines von mehreren privaten Problemen, mit denen sein sympathisch menschlicher Protagonist Detective Wolfe fertig werden muss. Der Roman spielt vor dem Hintergrund sozialer Ungleichheit, die Parsons immer wieder thematisiert. Positiv fällt auf, dass der Autor die Arbeit der Detectives nicht als pures Abenteuer darstellt, sondern eindrücklich auch die negativen und gefährlichen Aspekte von Polizeiarbeit betont. Ebenso klingt Kritik an militärischen Einsätzen an und deren (Spät-) Folgen für die Soldaten. Neben dem spannend geschriebenen Kriminalfall sind es für mich diese sozialkritischen Töne, die das Buch lesenswert machen.

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Wolfe - Ein nicht perfekter, aber sympathischer Ermittler
von einer Kundin/einem Kunden aus Geldern am 21.12.2014

Dein finsteres Herz von Tony Parsons ist der erste Fall von Max Wolfe, der nach einer erfolgreichen Verhinderung eines Attentats ins Morddezernat versetzt wird. Vorher liest man aber zuerst von einem Mädchen, dass 1988 von 7 Jungen brutal missbraucht und scheinbar umgebracht wurde. 25 Jahre später wird Hugo Buck mit... Dein finsteres Herz von Tony Parsons ist der erste Fall von Max Wolfe, der nach einer erfolgreichen Verhinderung eines Attentats ins Morddezernat versetzt wird. Vorher liest man aber zuerst von einem Mädchen, dass 1988 von 7 Jungen brutal missbraucht und scheinbar umgebracht wurde. 25 Jahre später wird Hugo Buck mit durchschnittener Kehle aufgefunden. Max Wolfe wird gleich am ersten Tag im Morddezernat mit diesem Fall vertraut. Max ist neben seinem Beruf alleinerziehender Vater und kümmert sich liebevoll um seine kleine Tochter Scout. Im weiteren Verlauf geschehen noch weitere ähnliche Morde, so dass schnell von einem Serientäter die Rede ist. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Inhaltlich hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Ermittlungsarbeit der Detectives wird detailliert beschrieben, auch dass Polizeiarbeit nicht immer rund läuft und auch Fehler passieren und Intuition manchmal eine wichtige Rolle spielt. Wolfe wirkte deshalb so sympathisch für mich, weil er nicht der Supermann ist, sondern auch Fehler macht und auch körperlich seine Grenzen hat. Außerdem muss und will er ebenfalls für seine Tochter da sein, ist sich in der Beziehung manchmal unsicher, ob er alles richtig macht. Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut geschrieben. Der Prolog war ein ziemlich harter, rasanter Einstieg, der das Geschehen noch spannender macht, da aus der Sicht des Mädchens geschrieben wird. Im weiteren Verlauf wird aus Wolfes Sicht geschrieben, so dass man sich gut in ihn hineinversetzen kann. Die Handlung ist im Großen und Ganzen gut nachvollziehbar. Der Schauplatz "Potters Field", ein englisches Elite-Internat hat mir auch sehr gut gefallen.Einige kleinere Szenen waren meiner Meinung nach unnötig. Sie wirkten eingeschoben und passten nicht mit dem Rest der Handlung zusammen. Darüber konnte man aber durch den gelungenen Haupthandlungsstrang ruhig hinwegsehen. Der Autor versteht es, den Leser auf falsche Fährten zu bringen, nicht nur bezüglich der Morde sondern auch im Privatleben des Detectives, so dass das Buch viel Anlass zu Spekulationen bietet und am Ende doch noch überrascht wird. Der Gesamteindruck des Buches war wirklich gut. Wer gerne Krimis mag, in denen der Protagonist kein Superheld ist und neben seiner Arbeit auch noch ein Privatleben hat, der ist mit diesem Buch gut beraten. Ich freue mich schon auf Wolfes zweiten Fall.

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Max Wolfe – brutaler Ermittler und liebevoller Vater
von Herbstrose am 19.12.2014

Während ihrer Schulzeit in Potter’s Field, einem Internat für die Oberschicht des Landes, vergehen sich sieben Schüler auf grausame Art an einem Mädchen. Sie kämpft um ihr Leben, doch es scheint, sie verliert. Jetzt, nach zwanzig Jahren, wird ein Investmentbanker mit durchschnittener Kehle aufgefunden. Kurze Zeit später erfolgt auf... Während ihrer Schulzeit in Potter’s Field, einem Internat für die Oberschicht des Landes, vergehen sich sieben Schüler auf grausame Art an einem Mädchen. Sie kämpft um ihr Leben, doch es scheint, sie verliert. Jetzt, nach zwanzig Jahren, wird ein Investmentbanker mit durchschnittener Kehle aufgefunden. Kurze Zeit später erfolgt auf die gleiche Weise ein zweiter Mord, das Opfer ist diesmal ein drogenabhängiger Obdachloser. Geht ein Serientäter um? Ein Fall für DCI Mallory und sein Team, dem seit einigen Tagen auch Detective Max Wolfe angehört. Bald wird klar, dass die Opfer früher zusammen in Potter’s Field die Schule besuchten. Doch warum mussten sie sterben? Was verbindet die Männer? Dann meldet sich der vermeintliche Mörder im Internet und kündigt weitere Taten an. Eine gnadenlose Jagd nach dem Phantom beginnt … „Dein finsteres Herz“ ist der erste Fall, in dem Detective Max Wolfe als Ermittler tätig ist, und wie zu hoffen ist, nicht sein letzter. Nach einer spektakulären Aktion im Alleingang bei der Observation eines Terroristen lässt sich Wolfe zur Mordkommission versetzen. Der Autor Tony Parsons zeichnet hier einen Mann mit widersprüchlichem Charakter. Nicht unbedingt teamfähig und entgegen den Anweisungen seiner Vorgesetzten handelnd, geht Wolfe bei seinen Ermittlungen oft brutal und rücksichtslos vor. Unerschrocken stellt er sich der Gefahr und bringt dadurch sich und andere des Öfteren in große Bedrängnis. Als alleinerziehender Vater einer kleinen Tochter samt Hündchen lernen wir ihn von einer anderen, liebevollen, weichen und verletzlichen, Seite kennen. Man spürt förmlich seine ständige Zerrissenheit zwischen Beruf und Familie und kann deshalb auch manche Fehlentscheidung nachvollziehen und sie ihm verzeihen. Einen guten Einblick erhält der Leser in die Arbeit der englischen Polizei und ihre vielfältigen Institutionen. Der Schreibstil ist flüssig, gut lesbar und schön komponiert, die Figuren wunderbar heraus gearbeitet. Etwas klischeehaft und störend empfand ich allerdings, dass die Arbeit der weiblichen Detectives trotz guter Leistungen doch ziemlich herab gewürdigt wurde, während die der männlichen Kollegen durchwegs in positivem Licht erscheint. Nach einem Prolog voller Hochspannung entwickelt sich die Story dann zum normal spannenden Krimi, oft unterbrochen durch ausgedehnte Passagen über das Privatleben des Protagonisten. Mosaikartig fügt sich ein Steinchen zum anderen und lange, sehr lange, kann der Leser über die Zusammenhänge rätseln. Selbst das überraschende Ende lässt Raum für eigene Interpretationen. Ein großer Kritikpunkt ist für mich der alberne Buchtitel, der absolut nichts mit der Geschichte zu tun hat. Man hätte es beim englischen Original-Titel „The Murder Bag“ belassen können, oder zumindest die entsprechende deutsche Übersetzung verwenden sollen. Fazit: Ein interessanter Krimi mit gut durchdachter und schlüssiger Handlung, und mit einem Protagonisten mit Ecken und Kanten, der nicht so ganz dem gängigen Klischee entspricht. Auf weitere Fälle mit Detective Max Wolfe darf man gespannt sein.

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Dein finsteres Herz
von einer Kundin/einem Kunden am 25.01.2016

Mit "Dein finsteres Herz" ist Tony Parsons ein solides Krimi-Debüt gelungen. Das Buch fängt viel versprechend an, verliert jedoch immer wieder an Spannung. Nichts desto trotz wollte ich wissen, wer die Männer getötet hat. Obwohl schnell klar war, dass es sich um späte Rache handelte, wurde erst kurz vor... Mit "Dein finsteres Herz" ist Tony Parsons ein solides Krimi-Debüt gelungen. Das Buch fängt viel versprechend an, verliert jedoch immer wieder an Spannung. Nichts desto trotz wollte ich wissen, wer die Männer getötet hat. Obwohl schnell klar war, dass es sich um späte Rache handelte, wurde erst kurz vor Schluss der wahre Täter gefasst. Das Ende ist logisch und nachvollziehbar, jedoch war es für meinen Geschmack zu abrupt. Tony Parsons kreiert mit Max Wolfe einen sympathischen allein erziehenden Vater, der seinen Job und die Erziehung seiner Tochter unter einen Hut bringen möchten. Ab und zu verliert er auch seine Fassung, vor allem wenn seine Familie bedroht wird und missachtet auch gern einmal ein paar Befehle. Obwohl der Krimi meiner Meinung nach nicht sonderlich aus der Masse hervor sticht, ist er dennoch lesenswert. Es gibt nämlich nichts am Schreibstil, den Charakteren oder der Logik auszusetzen.

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Die Qual der Gerechtigkeit
von Uli Geißler aus Fürth am 15.05.2015

Immer wieder sind Internate Ausgangspunkt für geheimnisvolle, nicht aussprechbare, verwegene oder unglaubliche, nicht zuletzt tragisch-grausame Geschichten. Die Realität unterstützt dabei oftmals die fiktionalen Eskapaden, betrachtet man nur mal die Skandale in entsprechenden Bildungseinrichtungen jüngerer Zeit. Der Autor macht sich das Klischee zunutze und steigt mit einem heftigen Prolog in der... Immer wieder sind Internate Ausgangspunkt für geheimnisvolle, nicht aussprechbare, verwegene oder unglaubliche, nicht zuletzt tragisch-grausame Geschichten. Die Realität unterstützt dabei oftmals die fiktionalen Eskapaden, betrachtet man nur mal die Skandale in entsprechenden Bildungseinrichtungen jüngerer Zeit. Der Autor macht sich das Klischee zunutze und steigt mit einem heftigen Prolog in der ehrwürdig wirkenden Elite-Schmiede ?Potter's Field? in seinen Kriminalroman ein. Schon beim ersten dann beschriebenen Mord dämmert es, wie dieser wohl im Zusammenhang mit der krassen Gruppenvergewaltigungsszene am Anfang steht. Ein Banker wird grausam getötete. Weitere Opfer folgen, die Londoner ?Yellow?-Press bastelt sich fix einen Serienkiller mit dem eher etwas verharmlosenden Namen ?Bob, der Metzger?, denn nur in Verbindung mit den brutalen Taten wirkt dieser abscheulich. Der ruhig-freundliche und seine fünfjährige Tochter allein erziehende Max Wolfe startet allerdings erst mal mit einer wahrlich aufbegehrenden Aktion und fährt noch als Fahnder einer Antiterroreinheit einen von ihm identifizierten Selbstmordattentäter Tatverhindernd über den Haufen. Das bringt ihm einen Krankenhausaufenthalt und doch auch Anerkennung, auch wenn das mit dem Rest des Geschehens nichts mehr zu tun hat. Wolfe wird Mordermittler im Team von Detective Chief Inspektor Mallory und in seinem ersten Fall werden die Ermordeten mit einem speziellen Kampfmesser in trainierter Weise umgebracht, was für die Ermittler lange die einzige Verbindung der Fälle darstellt. Leserinnen und Leser wissen ? vermuten ? mehr. Der Autor strickt Ermittlungsfäden samt Fehlerknoten und es dauert etwas, bis auch Max Wolfe zu begreifen scheint. Dass er auch dann noch einer Fehleinschätzung unterliegt, gehört zum Spannungsaufbau, denn man weiß ja, dass er auf der richtigen Spur ist. Leider bleibt allerdings Vieles doch etwas oberflächlich, es entsteht einfach zu wenig empathischer Tiefgang und auch der Spannungsbogen lässt nach, so dass ?Dein finsteres Herz? eher ein mittelmäßiger, weil zu vorhersehbar, Kriminalroman als ein Thriller ist. Das reißt leider auch die ein wenig überraschende Wendung am Ende nicht heraus. Vielleicht sind aber auch schon zu viele ähnliche Plots bekannt.

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Die Mörder-Tasche
von einer Kundin/einem Kunden am 01.01.2015

Tony Parsons hat bereits mehrere Romane verfasst, doch "Dein finsteres Herz" ist sein erster Kriminalroman. Zwanzig Jahre ist es her, dass eine Jungenfreundschaft ihren grauenvollen Höhepunkt erreichte. Nun ist es an der Zeit für die Sünden jener Nacht zu büßen... Dieses Buch ist interessant und detailliert erzählt, ohne jedoch zu blutig... Tony Parsons hat bereits mehrere Romane verfasst, doch "Dein finsteres Herz" ist sein erster Kriminalroman. Zwanzig Jahre ist es her, dass eine Jungenfreundschaft ihren grauenvollen Höhepunkt erreichte. Nun ist es an der Zeit für die Sünden jener Nacht zu büßen... Dieses Buch ist interessant und detailliert erzählt, ohne jedoch zu blutig zu werden - was angesichts der Todesarten der Opfer nicht selbstverständlich ist. Was mir an diesem Buch am besten gefällt, ist, dass der Leser auch einen guten Einblick in das Familienleben des Protagonisten erhält und somit die manchmal eintönige Schilderung der Polizeiarbeit aufgelockert und die Charaktere zugänglicher werden. Insgesamt ist "Dein finsteres Herz" ein gut zu lesender Krimi, den ich all jenen empfehlen kann, die mehr Wert auf Ermittlungsarbeit als auf bis ins kleinste Detail geschilderte blutige Szenen legen.

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Sieben kleine Negerlein
von Susanne am 30.12.2014

Die Leseprobe ließ auf einen anspruchsvollen, spannenden Krimi hoffen, in der Tradition von Elizabeth George oder Val McDermid. Leider wurden meine Erwartungen enttäuscht. Worum geht es? „Dein finsteres Herz“ startet mit einem gruseligen Prolog: 1988 wird ein Mädchen von einer Gruppe Jugendlicher brutal vergewaltigt. Bevor sie stirbt, kann sie einem... Die Leseprobe ließ auf einen anspruchsvollen, spannenden Krimi hoffen, in der Tradition von Elizabeth George oder Val McDermid. Leider wurden meine Erwartungen enttäuscht. Worum geht es? „Dein finsteres Herz“ startet mit einem gruseligen Prolog: 1988 wird ein Mädchen von einer Gruppe Jugendlicher brutal vergewaltigt. Bevor sie stirbt, kann sie einem ihrer Peiniger ein Auge eindrücken. Wie sich herausstellt, handelt es sich um sieben Schüler eines Internats, dem Potter‘s Field Collage. Doch wer ist das Mädchen? 20 Jahre später: Zwei der damaligen Schüler werden mit durchschnittener Kehle tot aufgefunden, der Banker Hugo Buck - er trug ein Glasauge - und der ehemalige Musiker und Obdachlose Adam Jones. Handelt es sich um einen Racheakt für die lange ungesühnte Schuld? Wenn ja, von wem? Ein Freund oder Verwandter des Mädchens oder einer der Jugendlichen? Sind die anderen nun ebenfalls gefährdet? Warum erst jetzt und nicht schon viel früher? Schauplatz ist London. DC Max Wolfe und sein Kollege Mallory ermitteln. Bei der Mordwaffe handelt es sich um ein spezielles Kampfmesser. Ist das Motiv also Hass? Schnell ist klar, dass ein weiterer ehemaliger Schüler schon lange tot ist, angeblich Selbstmord. Mallory und Wolfe suchen einen nach dem anderen auf. Doch dann geht es Schlag auf Schlag, weitere Menschen sterben wie die Fliegen... „Dein finsteres Herz“ ist das Krimidebüt von Tony Parsons und der erste Fall für Detective Max Wolfe. Sprache und Stil des Autors sind eher schlicht und anspruchslos. Auch mit Wolfe bin ich nicht wirklich warm geworden. Er kümmert sich zwar rührend um seine kleine Tochter Scout und Hund Stan. Aber er ist ein Zyniker und unprofessionell im Job. So kostet ihn ein Alleingang fast das Leben. Seitenlange Abhandlungen über das Boxen nehmen dem Buch die Spannung. Zu viel Privatleben, zu viele Hundegeschichten, zu viele Waffen, Pathos und Testosteron... Rache, Vergeltung und Selbstjustiz sowie eine mörderische Freundschaft. Mit dem Ende bin ich voll und ganz zufrieden. Ansonsten war mir vieles einfach „too much“ für einen Kriminalroman. Fazit: Leidlich spannender Auftakt einer neuen Serie. 3- würde ich sagen und somit gerade noch befriedigend.

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Very British
von einer Kundin/einem Kunden am 07.11.2014

Super Krimi, der in England spielt. 7 privilegierte Jungen auf einer elitären englischen Schule. Als Erwachsene sterben sie, als ihre Vergangenheit sie einholt. Von Anfang an weiß man was passiert ist, aber das Buch ist trotzdem niemals langweilig. Raffiniert und überraschend schreibt der neue Star der englischen Literaturszene. Sehr empfehlenswert... Super Krimi, der in England spielt. 7 privilegierte Jungen auf einer elitären englischen Schule. Als Erwachsene sterben sie, als ihre Vergangenheit sie einholt. Von Anfang an weiß man was passiert ist, aber das Buch ist trotzdem niemals langweilig. Raffiniert und überraschend schreibt der neue Star der englischen Literaturszene. Sehr empfehlenswert für Krimifans!

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Der erste Fall für Max Wolfe
von MissRichardParker am 17.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Eine Reihe äusserst brutaler Morde erschüttert eine Gruppe ehemaliger Privatschüler. Detective Max Wolfe, alleinerziehend und seit neustem Hundebesitzer, stürzt sich in die Ermittlungen und kommt dem Mörder dabei gefährlich nahe und begibt sich damit in tödliche Gefahr... Mich hat das Buch vom ersten Moment an gefesselt. Schon die ersten Seiten... Eine Reihe äusserst brutaler Morde erschüttert eine Gruppe ehemaliger Privatschüler. Detective Max Wolfe, alleinerziehend und seit neustem Hundebesitzer, stürzt sich in die Ermittlungen und kommt dem Mörder dabei gefährlich nahe und begibt sich damit in tödliche Gefahr... Mich hat das Buch vom ersten Moment an gefesselt. Schon die ersten Seiten waren so spannend dass ich einfach wissen musste wie es weitergeht. Der sehr sympathische Ermittler Max hat mir natürlich auch gut gefallen. Die Spannung wurde stets aufrecht erhalten und ich bin nun gespannt auf den nächsten Band! Ein empfehlenswerter Krimi!

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Grausamer Killer, knallharter Cop!
von Mel aus Bremerhaven am 13.03.2016
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Beschreibung Vor zwanzig Jahren trafen sieben privilegierte Jungen in der elitären Privatschule Potter´s Field aufeinander und wurden Freunde. Nun sterben sie, einer nach dem anderen, auf unvorstellbar grausame Art. Das ruft Detective Constable Max Wolfe auf den Plan: Koffeinjunkie, Hundeliebhaber, alleinerziehender Vater. Und der Albtraum jedes Mörders. Max folgt der... Beschreibung Vor zwanzig Jahren trafen sieben privilegierte Jungen in der elitären Privatschule Potter´s Field aufeinander und wurden Freunde. Nun sterben sie, einer nach dem anderen, auf unvorstellbar grausame Art. Das ruft Detective Constable Max Wolfe auf den Plan: Koffeinjunkie, Hundeliebhaber, alleinerziehender Vater. Und der Albtraum jedes Mörders. Max folgt der blutigen Fährte des Killers von Londons Hinterhöfen und hell erleuchteten Straßen bis in die dunkelsten Winkel des Internets. Mit jeder neuen Leiche kommt er dem Täter ein Stück näher - doch damit bringt er nicht nur sich selbst, sondern auch alle, die er liebt, in tödliche Gefahr. Ich bin mit dem ersten Fall von Detective Constable Max Wolfe wirklich sehr zufrieden. Seine Geschichte hat alles, was ein guter Krimi meiner Meinung nach haben sollte. Doch es gibt noch etwas anderes, was mir sehr gut gefällt, nämlich das der Hauptprotagonist ein liebevoller Vater ist, aber auch knallhart in seinem Job. Max Wolfe wurde zum Morddezernat versetzt, nachdem er einen Einsatz auf eine eher unkonventionelle zum Ende gebracht hat. Sein erster Mordfall führt ihn zu einem sehr blutigen Tatort. Je weiter ermittelt wird, umso mehr wandern sie in die Vergangenheit zurück...genauer gesagt, 20 Jahre zurück an ein Elite-Internat. Ich möchte nicht zu viel verraten, man taucht ein in ein England welches man von zwei Seiten kennenlernt. Weiter möchte ich gar nicht in die Geschichte eindringen, macht euch ein eigenes Bild. Fazit: Fangen wir mal mit dem Schreibstil an, welcher recht flüssig ist und auch soweit einfach geschrieben. Einziger Makel, wie ich finde, sind plötzliche unkenntliche Szenenwechsel. Max spricht mit jemandem und auf einmal ist er ganz woanders. Das ist etwas störend und man muss da doch schon sehr aufpassen. Wenn man nicht diesen kleinen Absatz wahrnimmt, beim Seite umblättern, dann hat man da wirklich Schwierigkeiten. Die Protagonisten: Max Wolfe, knallharter Cop der privat ein liebevoller Vater ist und sich rührend um seine kleine Maus kümmert, und für sie würde er sterben. Zudem liebt er Koffein und den kleinen Hund. Sehr sympathisch dargestellt und der auch seinem Bauchgefühl vertraut. Was ihn auch sympathisch rüber kommen lässt, das er anderen Hoffnung macht, niemals aufzugeben. Auch die Nebencharaktere sind gut dargestellt und es macht wirklich Spaß. Die Spannung wird gut gehalten, und auch wenn ich mir sicher war wer der Mörder ist wurde ich eines besseren belehrt. Für mich ist der erste Fall von Max Wolfe gelungen und ich freue mich auf Band zwei. :) Also vergebe ich eine Leseempfehlung.

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Sympathischer Ermittler meets kniffligen Fall
von Nessis Bücherregal aus Wölfersheim am 13.12.2015
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

„Dein finsteres Herz“ ist der erste Fall für Detective Constable Max Wolfe und sein Team – und garantiert nicht der letzte Fall, den ich verfolgen werde, denn bei diesem Krimi hat für mich einfach alles gestimmt! Wir bekommen diesen überaus spannenden Kriminalroman direkt aus Sicht von DC Wolfe erzählt. Dies... „Dein finsteres Herz“ ist der erste Fall für Detective Constable Max Wolfe und sein Team – und garantiert nicht der letzte Fall, den ich verfolgen werde, denn bei diesem Krimi hat für mich einfach alles gestimmt! Wir bekommen diesen überaus spannenden Kriminalroman direkt aus Sicht von DC Wolfe erzählt. Dies hat den Vorteil, dass der Leser immer direkt am Geschehen ist und seine Gedankengänge nachvollziehen kann, denn Max ermittelt nich immer offiziell und denkt sich oft seinen Teil zu den Ereignissen. Der Schreibstil des Autors hat mich von Anfang an gefesselt, denn er ist sowohl flüssig, als auch überaus spannend gehalten, sodass man die Lektüre am liebsten gar nicht aus der Hand legen möchte. Gerade die Dialoge haben mir sehr imponiert, denn jeder Charakter hat seine eigene Sprache, worauf Herr Parsons großen Wert legt. Egal, ob Detective oder Kind, die Ausdrucksweise ist immer authentisch und passend. DC Max Wolfe hat mir als Charakter unglaublich gut gefallen, denn er ist sowohl eine starke Persönlichkeit, als auch Bad Boy und Familienvater in einem. Er vereint so viele Charaktereigenschaften in sich, dass man auf den ersten Blick meinen könnte, dass dies gar nicht zusammenpassen kann, aber auf den zweiten Blick wird man eines Besseren belehrt. Mutig, fürsorglich, brutal, zielstrebig, risikoreich – das sind nur wenige Eigenschaften, die den Charakter von Max Wolfe abrunden. Gerade weil er nicht der typische Ermittler ist, der sich stets an die Vorschriften hält und immer alles richtig macht, ist er mir so sympathisch gewesen. Ich möchte definitiv mehr von ihm lesen. Auch die Nebencharaktere waren in sich stimmig. Egal, ob betrogene Ehefrau, panischer Familienvater oder kleine Tochter – die zu spielenden Rollen waren perfekt besetzt und manchmal hatte ich den Eindruck, dass Herr Parsons die Figuren wie beim Schach angeordnet hatte: Jeder hat seinen Zug zum richtigen Zeitpunkt getan. Der Vorgesetzte von Wolfe (Mallory) hatte es mir besonders angetan. Seine väterliche, aber doch professionelle Art und Weise waren ziemlich ausgewogen, sodass man ihn als Chef und auch als Freund sehen konnte. Deshalb hat mich sein persönliches Schicksal auch arg mitgenommen, er hatte mich von seinem ersten Auftritt an auf seine Seite gezogen und nicht mehr losgelassen. Wir haben es hier mit einem Krimi zu tun, der überwiegend auf Ermittlungsarbeit setzt, aber auch das Privatleben der Detectives und Nebenfiguren beleuchtet. Gerade diese Mischung hat mir sehr gut gefallen, weil es nicht nur trockene Polizeiarbeit ist, sondern auch die menschliche Seite der Charaktere dargestellt wurde. Keiner ist hier unfehlbar, alle machen Fehler – eine klare Botschaft des Autors. Als blutig würde ich den Krimi nicht unbedingt beschreiben. Ein paar unappetitliche Szenen, die man vielleicht nicht während des Essens lesen sollte, sind durchaus vorhanden, aber wir haben es hier nicht mit einem Schlachthaus-Thriller zu tun. Das Setting – London – wird kaum beschrieben, fügt sich aber sehr gut in den Gesamtverlauf ein, sodass wir zwar ein grobes Bild der Umgebung bekommen, aber noch genug Raum für die eigene Vorstellungskraft bleibt. Auch die Kriminalgeschichte Londons wird auf eine – meiner Meinung nach – witzige und vor allem einfallsreiche Art beleuchtet. Die Spannung war von der ersten Seite an vorhanden und hat sich kontinuierlich aufgebaut. Der Autor hält nicht nur eine Wendung für die Leser bereit und schafft es tatsächlich bis fast zu letzten Seite, den Mörder geheim zu halten. Dafür hat er sich von mir ein großes Lob verdient, weil oft kann man schon nach wenigen Kapiteln erahnen, wer denn nun der Killer ist. Ich freue mich definitiv auf den nächsten Band, der bereits auf dem Weg zu mir ist und bin gespannt, wie Max Wolfe seinen zweiten Fall meistern wird.

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Die Story hält sich an die Regeln eines gut gemachten Krimis
von Silke Schröder aus Hannover am 24.03.2015
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (CD)

“Dein finsteres Herz” ist der erste auf Deutsch erschienene Krimi des Musikjournalisten und Roman-Autors Tony Parsons, der in der englischen Literaturszene schon lange kein Unbekannter mehr ist (z.B. “Stories we could tell” – “Als wir unsterblich waren”). In seinem klassischen Who-done-it Krimi dreht sich alles um eine Clique von... “Dein finsteres Herz” ist der erste auf Deutsch erschienene Krimi des Musikjournalisten und Roman-Autors Tony Parsons, der in der englischen Literaturszene schon lange kein Unbekannter mehr ist (z.B. “Stories we could tell” – “Als wir unsterblich waren”). In seinem klassischen Who-done-it Krimi dreht sich alles um eine Clique von ehemaligen Internatsschülern, die offenbar nach und nach umgebracht werden sollen. Doch Parsons legt in seiner Geschichte so manche falsche Fährte und stellt seinen ebenso sympathischen wie toughen Inspector Max Wolfe auf eine echte Probe. Denn der muss nicht nur knallharte Entscheidungen treffen und gefährliche Alleingänge durchziehen, sondern auch mit seiner Schwäche für Hunde und starken Kaffee umgehen – und mit seiner 8-jährigen Tochter, die er über alles liebt. Die Story hält sich an die Regeln eines gut gemachten Krimis und lässt uns hoffen, dass Tony Parsons seinen Inspector Max Wolfe weiter ermitteln lässt. Ausgezeichnet gelesen von Dietmar Wunder.

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Ein Ermittler, der auf sein Bauchgefühl vertraut
von PMelittaM aus Köln am 08.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein toter Banker und ein toter Obdachloser, beide auf gleiche Art getötet, stellen DC Max Wolfe, neu bei der Mordkommission, vor manches Rätsel. Womit schafft man es, Kehlen so präzise und schnell zu durchtrennen und wer könnte es auf so unterschiedliche Menschen abgesehen haben? Der erste Band der... Ein toter Banker und ein toter Obdachloser, beide auf gleiche Art getötet, stellen DC Max Wolfe, neu bei der Mordkommission, vor manches Rätsel. Womit schafft man es, Kehlen so präzise und schnell zu durchtrennen und wer könnte es auf so unterschiedliche Menschen abgesehen haben? Der erste Band der Reihe um den allein erziehenden Ermittler Max Wolfe führt diesen gekonnt ein: Max arbeitet zunächst noch bei einer Terrorermittlungseinheit und ist hinter einem Bombenleger her. Schon hier setzt er sich über Befehle hinweg und verlässt sich ganz auf seine Intuition. Dass er dabei sich selbst in Gefahr bringt, obwohl er eine kleine Tochter hat, die ihn braucht, ist vorübergehend vergessen. Ich habe bereits den Nachfolgeband gelesen und dort ist dieser Charakterzug Max' noch viel deutlicher zu spüren als hier, es gibt zwar auch in „Dein finsteres Herz“ mehr als eine Szene, in der er zu bemerken ist, außer in der Eingangsszene hält es sich aber noch in Grenzen. Max, den der Autor selbst erzählen lässt, ist mir nicht unsympathisch, ich mag es vor allem, wie er mit seiner Tochter Scout (und deren Hund) umgeht. Scout ist nach wie vor mein Liebling, sie ist bezaubernd und lockert den Roman immer wieder auf. Man fragt sich lange, was wohl mit Scouts Mutter passiert ist, die Auflösung ist nicht die von mir erwartete, für Max und vor allem Scout aber dennoch traumatisch. Max' Privatleben nimmt einigen Raum im Roman ein, mir gefällt das, es macht auch den Kontrast zu seinem zeitweiligen beruflichen Handeln deutlich. Neben Max und Scout sind die übrigen Charaktere weniger tiefgehend gezeichnet, bei manchen Ermittlerkollegen hatte ich Schwierigkeiten, sie auseinander zu halten, etwas mehr in die Tiefe geht der Autor bei den weiteren möglichen Opfern, denn schließlich ergibt sich eine Verbindung zwischen den beiden ersten Toten, die auf weitere Gefährdete schließen lässt. Das Motiv scheint mit dem Prolog, der Jahre vor den Morden spielt, bereits klar zu sein, für den Leser geht es in erster Linie um das „Wer war es?“. Die Ermittler müssen auf die Verbindung erst noch kommen, nach und nach erschließen sich die Hintergründe und führen von einem Puzzlestück zum nächsten. Die Medien haben längst einen Täter ausgemacht, der sich online mit den Taten brüstet – aber ist die Lösung wirklich so einfach? Nicht nur der Leser zweifelt. Leider muss man bereits hier, wie schon im Nachfolgeband, immer wieder an der Kompetenz der Ermittler zweifeln. Auf mich wirken die Ermittlungen halbgar und nicht immer authentisch, dazu passt auch, dass Max eigentlich nur ein kleines Rädchen im Ermittlungsteam ist, aber dennoch derjenige, der, teilweise gegen den Widerstand der Vorgesetzten, den Fall löst. Dass der Druck von außen zu Druck von oben führt und dadurch die Ermittlungen beeinflusst werden, ist dagegen durchaus glaubhaft. Da ist es fast gut, dass Max seinen Intuitionen mehr vertraut als Anweisungen. Man kann gut spekulieren, wer hinter den Morden steckt, ich selbst bin erst recht spät auf die (nachvollziehbare) Lösung gekommen. Der Roman ist bis zum Ende gut zu lesen und hat mich gut unterhalten. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen und vergebe für diesen Band 4 Sterne.

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von Undine Herr aus Gotha am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Sympathischer Ermittler in kurzweiligen, blutigen Fall. Unterhaltsam, erfindet das Genre jedoch nicht neu.

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