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Dem Land geht es schlecht

Ein Traktat über unsere Unzufriedenheit

(3)

Das Vermächtnis des einflussreichen Intellektuellen und Historikers

Die Krise der Banken hat die Risiken eines entfesselten Marktes deutlich genug gezeigt. In seiner letzten großen Rede an der New York University warnte der bekannte Historiker Tony Judt davor, Ideale wie Gerechtigkeit und Chancengleichheit der sogenannten Logik des Marktes zu opfern.

"Eine Anleitung dafür, anders zu denken und zu handeln."
Der Tagesspiegel

"Diese knapp 200 Seiten sind eine Wucht, eine Weltverbesserungswucht."
Deutschlandfunk

Portrait

Tony Judt, geboren 1948, studierte in Cambridge und Paris und lehrte in Cambridge, Oxford und Berkeley. Seit 1995 war er Erich-Maria-Remarque-Professor für Europäische Studien in New York. Er starb am 6. August 2010 in New York. Er war Mitglied der Royal Historical Society, der American Academy of Arts and Sciences und der John Simon Guggenheim Memorial Foundation. Seine »Geschichte Europas von 1945 bis zur Gegenwart« (Bd. 18031) gilt als Klassiker der Geschichtsschreibung. Im Fischer Taschenbuch ist ebenfalls lieferbar: »Das vergessene 20. Jahrhundert« (Bd. 19186).

Literaturpreise:

2006: Bruno-Kreisky-Preis
2007: Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis
2007: Hannah-Arendt-Preis (als "eine Prsönlichkeit, die sich in der öffentlichen Debatte über Europa und den Westen … engagiert")

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 23.01.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-19438-4
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 190/126/13 mm
Gewicht 148
Originaltitel Ill Fares the Land
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
10,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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So wird das Werk auch zu einem Plädoyer für neues politisches Denken der sozialdemokratischen Parteien und für einen Diskurs darüber, wohin sich unsere Gesellschaft entwickelt und entwickeln sollte, zum Nutzen aller.

Kundenbewertungen


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Ein Vermächtnis
von einer Kundin/einem Kunden am 11.06.2014

Das vorliegende Buch entstand aus einer Rede, die Tony Judt 2009 in New York hielt. Es geht um Sinn und Wert des modernen Sozialstaats, dessen Errungenschaften nicht selbstverständlich sind und vor 50 oder 80 Jahren noch unvorstellbar waren. Dieses Gesellschaftsmodell ist jedoch in Gefahr - wie Judt überzeugend darlegt.... Das vorliegende Buch entstand aus einer Rede, die Tony Judt 2009 in New York hielt. Es geht um Sinn und Wert des modernen Sozialstaats, dessen Errungenschaften nicht selbstverständlich sind und vor 50 oder 80 Jahren noch unvorstellbar waren. Dieses Gesellschaftsmodell ist jedoch in Gefahr - wie Judt überzeugend darlegt. Jahrelanger Neoliberalismus hat dazu geführt, dass soziale (sozialdemokratische) Werte als ineffizient abgelehnt werden. Judt´s Buch ist eine Rechtfertigung des Sozialstaates und macht bewusst, dass wir alle für seine Erfolge kämpfen müssen.

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