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Denn es wird kein Morgen geben / Tessa Ravens Bd.2

Kriminalroman. Originalausgabe

(4)
Ein neuer Fall für die Hamburger Therapeutin Tessa Ravens.


Als der beliebte Feuerwehrmann Martin König verschwindet, wird Psychotherapeutin Tessa Ravens vom Kriseninterventionsteam gebeten, sich um die Frau des Vermissten zu kümmern. Schnell findet Tessa heraus, dass dahinter Explosives steckt: König verschwand nach einem heftigen Streit mit seiner Frau. Die hatte auf seinem PC Fotos der gemeinsamen Tochter gefunden. Fotos, die ein Vater nie von seiner Tochter machen sollte. Dann wird Martin König tot aufgefunden. Hauptkommissar Koster übernimmt die Ermittlungen, ohne zu wissen, dass auch Tessa in den Fall involviert ist. Seit ihrer kurzen Affäre vor über einem Jahr herrscht Funkstille zwischen den beiden. Nun müssen sie sich zusammenraufen, in einem Fall, der beide bis an ihre Grenzen bringt.



Rezension
Maren Niermann, Thalia-Buchhändlerin und Krimi-Expertin, sagt:
Ja, Angélique Mundt ist im echten Leben wirklich Psychotherapeutin mit Praxis in Hamburg und engagiert sich beim Kriseninterventionsteam (KIT), genau wie ihre Heldin Tessa Ravens in «Denn es wird kein Morgen geben». Die wird zu einer aufgelösten Gattin gerufen, deren Mann verschwunden ist. Doch schnell wird Tessa klar, dass Elisabeth König nicht allein das Verschwinden ihres Partners, eines Feuerwehrmannes, so durcheinanderbringt. Es ist vielmehr der massive Streit, den das Paar in der Nacht zuvor hatte. Auslöser waren Bilder, die Elisabeth auf dem PC gefunden hatte, Bilder der gemeinsamen Tochter in eindeutigen Posen. Sollte der überall beliebte Martin, ein Traum von einem Ehemann und Vater, wirklich ein Pädophiler sein? Hat er mehr getan, als «nur» Fotos geschossen? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter und Martin ist unschuldig? Eine heikle Sache für Tessa und zudem muss sie in dem Fall auch mit Hauptkommissar Koster zusammenarbeiten. Dem Mann, von dem sie sich nach einer Affäre seit fast einem Jahr fernhält ... Vielschichtig und natürlich psychologisch stimmig erzählt.
Portrait
Angélique Mundt wurde 1966 in Hamburg geboren. Nach ihrem Studium der Psychologie arbeitete sie lange in der Psychiatrie, bevor sie sich 2005 als Psychotherapeutin mit einer eigenen Praxis selbstständig machte. Sie arbeitet ehrenamtlich im Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuz, das Menschen bei potentiell traumatisierenden Ereignissen "Erste Hilfe für die Seele" leistet. Über diese Aufgabe sagt sie: "An der Situation kann ich nichts ändern. Aber ich kann den Menschen helfen sie zu überstehen."


Denn es wird kein Morgen geben ist nach Nacht ohne Angst ihr zweiter Roman in der Serie um die Psychotherapeutin Tessa Ravens und Hauptkommissar Torben Koster. Angélique Mundt lebt in Hamburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 09.03.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74631-6
Verlag btb
Maße (L/B/H) 188/121/28 mm
Gewicht 290
Verkaufsrang 81.233
Buch (Taschenbuch)
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So habe ich mir das vorgestellt
von horrorbiene am 22.09.2016

Beim ersten Band habe ich noch gedacht, die Geschichte mit dem Hintergrund hat viel Potential – und dann wurde sehr viel verschenkt. So habe ich moniert, dass es viele interessante Nebencharaktere gab, deren Potential nicht guntzt wurde. Auch wurden viele Patienten der Psychiatrie gezeigt, aber nicht näher vertieft, dabei... Beim ersten Band habe ich noch gedacht, die Geschichte mit dem Hintergrund hat viel Potential – und dann wurde sehr viel verschenkt. So habe ich moniert, dass es viele interessante Nebencharaktere gab, deren Potential nicht guntzt wurde. Auch wurden viele Patienten der Psychiatrie gezeigt, aber nicht näher vertieft, dabei hat die Autorin das Fachwissen dazu, um die Geschichte mit Hintergründen zu untermauern und dem ganzen mehr Tiefe und Atmosphäre zu verleihen. Es gab zwar noch das eine oder andere, was mir nicht gänzlich zusagte, aber ich versprach mir von der Fortsetzung viel, leider hat es dann noch mehr als ein Jahr gedauert, bis ich auf diese aufmerksam wurde. Und was soll ich sagen? So stelle ich mir ein Buch mit einer Psychotherapeutin als Hauptcharakter vor. Tessa schlittert wortwörtlich, denn das Buch spielt in einem eiskalten Dezember, in einen Fall mit ihrem KIT. Dass sich mehr dahinter versteckt, wird schnell deutlich und so ist auch bald der dem Leser bestens bekannte Hauptkommissar Torben Koster involviert. Aber, und da kommt schon der erste entscheidende Unterschied, Tessas berufliche Arbeit in ihrer eignen Praxis wird geschildert und dabei schafft es Frau Dr. Mundt ihr Fachwissen gekonnt in die Geschichte eines Nebencharakters zu integrieren um – genau so wie ich es mir vorgestellt habe – der Geschichte Atmosphäre und Tiefgang zu verleihen. Auch die weiteren Entwicklungen im Fall und in der Beziehung zwischen den Hauptcharakteren haben mir sehr gut gefallen. Zwar könnte man beim Finale noch eine Schippe Spannung drauflegen, aber dennoch war es sehr gut, denn ich habe nur einmal kurz mit dem Gedanken gespielt, dass diese eine Figur der Täter war und war sonst eher auf einem abwägigen Kurs mit meinen Schlüssen. So mag ich das! Auch im „Hamburg“-Aspekt könnte für den nächsten Band noch etwas zugelegt werden, aber da diese Reihe ja nicht als Regional-Krimis angelegt sind, ist das nicht weiter tragisch. Aber leider verstehe ich wieder einmal nicht, wieso Inhalt und Titel erneut nicht zueinander passen. Das muss wohl so sein bei Krimis. Doch das Cover ist diesmal wesentlich schöner als noch beim Vorgänger! Fazit: Ich bin wirklich froh, dass ich die Krimis von Angélique Mundt nicht aus den Augen verloren habe, obwohl der erste Band aufgrund verschenkten Potentials mich noch nicht gänzlich überzeugen konnte. In diesem Teil allerdings werden in einem Fall Patientenhintergründe fachlich aber nicht fachchinesisch erleutert und bereichern so die Haupthandlung, wie ich es mir bei einer Psychotherapeutin als Hauptcharakter (und Autorin) auch vorgestellt habe. Auf diesem Niveau wünsche ich mir noch viele weitere Teile um Tessa Ravens!

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Wird es für den Leser ein Morgen geben?
von Mirjam Häger aus Völklingen am 02.08.2015

Die Hamburgerin Angélique Mundt wurde 1966 geboren, studierte Psychologie und arbeitete lange Zeit in der Psychiatrie, ist seit 2005 als Psychotherapeutin mit einer eigenen Praxis selbständig und arbeitet zudem ehrenamtlich für die Krisenintervention des Deutschen Roten Kreuz, die überlebenden Opfern und Angehörigen bei möglicherweise traumatisierenden Erlebnissen hilft. Im Jahre... Die Hamburgerin Angélique Mundt wurde 1966 geboren, studierte Psychologie und arbeitete lange Zeit in der Psychiatrie, ist seit 2005 als Psychotherapeutin mit einer eigenen Praxis selbständig und arbeitet zudem ehrenamtlich für die Krisenintervention des Deutschen Roten Kreuz, die überlebenden Opfern und Angehörigen bei möglicherweise traumatisierenden Erlebnissen hilft. Im Jahre 2013 verfasste sie mit »Nacht ohne Angst« ihren ersten Kriminalroman. Hauptfigur war eine Dame namens Tessa Ravens - passenderweise eine Hamburger Psychotherapeutin vom Kriseninterventionsteam. Damit konnten die Leser direkt von vornherein davon ausgehen, dass da eine Autorin am Werk ist, die weiß, wovon sie spricht. In »Denn es wird kein Morgen geben« schickt Angélique Mundt ihre Protagonistin zum zweiten Mal auf literarische Reise. Das Buch wurde vom btb Verlag herausgegeben, ist rund 300 Seiten stark und kostet als Taschenbuch 9,99 Euro, als E-Book einen Euro weniger. Das Buch beginnt damit, dass eine Frau namens Elisabeth König ihren vierzigjährigen Ehemann Martin vermisst, einen allseits beliebten Feuerwehrmann und Rettungsassistenten. Tessa Ravens soll sich um die aufgelöste Frau kümmern, geht allerdings davon aus, dass sie nicht viel mehr tun können wird als sie zu beruhigen und nach Hause zu bringen, denn Martin ist erst seit einem Tag nicht mehr aufzufinden. Da ein Streit vorausging, wird anfangs davon ausgegangen, dass der Feuerwehrmann einfach nur vorübergehend verschwunden ist, um seine Nerven abzukühlen. Schnell zeigt sich jedoch, dass ein viel größeres Problem vorliegen dürfte: Martin König hat offenbar Fotos seiner kleinen Tochter Amelie aufgenommen. Fotos, die von keiner Fünfjährigen gemacht werden sollten, und von der eigenen Tochter schon gar nicht. Und wenig später wird alles noch viel dramatischer, denn König wird mit einem Einschussloch an der Schläfe aufgefunden. Die Ermittlungen im Fall des Mordes an Martin König werden von Hauptkommissar Torben Koster übernommen, der in Angélique Mundts erstem Roman bereits eine tragende Rolle gespielt hatte. Koster und Tessa Ravens hatten einst eine kurze Liaison, seit über einem Jahr haben sie jedoch nichts mehr voneinander gehört. Nun ist Koster, der inzwischen von seiner damaligen Ehefrau Jasmin getrennt ist, dazu gezwungen, mit Tessa an einem Strang zu ziehen, um den Fall aufzuklären. Und so viel kann man schon vorwegnehmen: Dass die beiden ihre gemeinsame Geschichte in den Griff bekommen, wird bitter nötig werden. Ebenfalls vorangestellt werden kann, dass der Roman nichts für diejenigen Leser sein dürfte, die auf ein besonders großes Spektakel und abgedehte Action Wert legen. Das Buch wird auf seinem Cover explizit als »Kriminalroman« bezeichnet und nicht als »(Psycho-) Thriller«, wie es seit der Jahrtausendwende bei so vielen Büchern Mode geworden ist, denen ein Verbrechen zugrunde liegt und die eine hohe psychologische Komponente in sich bergen. Stattdessen ist »Denn es wird kein Morgen geben« ein bewusst entschleunigtes Buch, das mit Bedacht erzählt wird und Wert auf Details legt. Das Erzähltempo ist niedrig gehalten, was auch dadurch zum Ausdruck kommt, dass Angélique Mundt die Geschichte in lediglich sieben (sehr lange) Kapitel unterteilt hat. Am Spannungsfaktor ändern das Tempo und der Verzicht auf spritzendes Blut jedoch nichts - im Gegenteil, dieser ist stets auf hohem Niveau, und die eingestreuten Wendungen wirken umso besser dosiert und wirkungsvoller, die letztliche Auflösung des Falles umso überraschender. So gut der eigentliche Kriminalfall auch entschlüsselt wird, die größte Stärke der Autorin liegt in der menschlichen Komponente. Angélique Mundt hat starke Charaktere geschaffen, Figuren mit Ecken, Kanten und Vergangenheit, die äußerst glaubwürdig daherkommen und immer wieder den Eindruck erwecken, sie seien aus dem richtigen Leben herausgeschnitten worden. So entwickelt sich das Zusammenspiel zwischen Tessa Ravens und Torben Koster ähnlich fesselnd wie die Klärung des Falls. Angesichts ihrer gemeinsamen Vergangenheit und alledem, was seitdem geschehen ist, erlebt der Leser hier kein reibungsloses Zusammenspiel, sondern ein vorsichtiges Abklopfen, in dem die beiden immer wieder vor der inneren Zerrissenheit stehen, ihre Emotionen zugunsten der fachmännischen Arbeit zurückstehen zu lassen und die bewusst aufgebaute Distanz zu überwinden. Dabei werden selbst kleine Gesten bedeutungsschwanger, und man fühlt sich den Figuren näher und verbundener, als es schwere Schicksalsschläge vollbringen könnten, die in anderen Büchern den Protagonisten zu diesem Zwecke auf den Leib geschrieben werden. Die emotionale Kraft in den Worten Angélique Mundts zeigt sich wohlgemerkt nicht nur in der besonderen Spannung zwischen Tessa und Torben, sondern sie kommt immer dann zum Tragen, wenn sie Figuren miteinander interagieren lässt. Besonders deutlich wird es dann, wenn die Interaktion heikel ist, etwa dann, wenn die fünfjährige Amelie unmittelbar involviert wird. Mit »Denn es wird kein Morgen geben« hat es Angélique Mundt geschafft, einen Kriminalroman zu schreiben, der von der Vermisstenmeldung auf den ersten Seiten an unmittelbar zu fesseln weiß und der den Leser bis zum Ende gefangen hält, der mit leisen Tönen arbeitet, diese aber lautstark im Kopf des Lesers widerhallen lässt und der das Kunststück vollbringt, ein Interesse an den Figuren zu wecken, das weit über die Lösung des eigentlichen Falles hinausgeht. Deshalb kann das Buch uneingeschränkt empfohlen werden und es bleibt zu hoffen, dass Angélique Mundt in Zukunft noch häufiger nach Hamburg zu Tessa Ravens einladen wird.

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Ein rasanter Krimi mit viel Spannung in toller Sprache
von Nisnis aus Dortmund am 12.05.2015

Plötzlich wird Elisabeth aus ihrem gutbürgerlichen Leben gerissen, als sie Fotos auf dem Laptop ihres Ehemannes entdeckt, auf denen ihre kleine Tochter Amelie unsittlich abgebildet ist. Dann verschwindet ihr Mann, der den Ruf des treusorgenden Ehemannes genoss und als teamfähiger und hilfsbereiter Feuerwehrmann offensichtlich kein Wässerchen trüben konnte. Die... Plötzlich wird Elisabeth aus ihrem gutbürgerlichen Leben gerissen, als sie Fotos auf dem Laptop ihres Ehemannes entdeckt, auf denen ihre kleine Tochter Amelie unsittlich abgebildet ist. Dann verschwindet ihr Mann, der den Ruf des treusorgenden Ehemannes genoss und als teamfähiger und hilfsbereiter Feuerwehrmann offensichtlich kein Wässerchen trüben konnte. Die Psychotherapeutin Tessa Ravens, vom Kriseninterventionsteam, soll Elisabeth und ihre Tochter in dieser nervenaufreibenden Lebenssituation betreuen und so trifft sie auf ihren Ex-Freund, Kommissar Torben Köster, der die Ermittlungen in diesem Fall auf nimmt. Tessa und Torben raufen sich beruflich zusammen und ermitteln in einem verzwickten Fall mit vielen unvorhergesehenen Wendungen. Meine Meinung: Die Autorin, Angelique Mundt, studierte Psychologie und arbeitete ehrenamtlich im Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes. Ihr fachlicher Sachverstand fließt geschickt, anschaulich und maßvoll in diesen Kriminalroman ein. Abgründe der menschlichen Psyche werden mir deutlich und vor allem beeindruckte mich der psychologisch, sensible Umgang mit der kleinen Protagonistin Amelie. Den Klappentext des Buches finde ich nicht ausreichend interessant geschrieben, denn das Buch verspricht viel mehr als aus ihm entnehmbar ist. Ich bin sehr begeistert von diesem Krimi. Die Handlung und der Schreibstil trieben mich wirklich durch die Seiten. Trotz des brisanten Themas finde ich glücklicherweise keine Obszönitäten und dennoch gruselt und erschreckt mich die Vorstellung was mit der kleinen Amelie passierte. Die beiden Hauptprotagonisten waren mir sehr sympathisch und so konnte ich leicht eine angenehme Beziehung zu ihnen aufbauen. Der private Konflikt von Tessa und Torben war ebenso maßvoll in diesen Krimi integriert und damit keines Weges überladen. Die Charaktere waren sehr sauber ausgearbeitet und perfekt aufeinander abgestimmt und die Spannungskurven waren für mich perfekt gesetzt. Interessant finde ich in diesem Buch die eingeschworene Gemeinschaft einer Feuerwehreinheit beschrieben. Jeder scheint hier verwickelt, jeder scheint Geheimnisse zu haben und jeder weiß etwas und nichts dringt nach außen. Gut und Böse scheinen hier nebensächlich zu sein, im Vordergrund steht ein unerschütterliches Team, dass Tessa und Torben schnellstens knacken müssen. Mein Fazit: Eine absolute Empfehlung für alle Krimi-Fans. Von diesem Ermittlerteam würde ich mir eine Fortsetzung wünschen.

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Fotos, wie sie niemand je von einem Kind machen durfte
von Janine2610 am 22.03.2015

Im zweiten Band um die Psychotherapeutin Tessa Ravens und den Hauptkommissar Torben Koster war ich wieder sehr schnell drin, das Abtauchen fiel mir gar nicht schwer. Man fliegt hier förmlich durch die Seiten, denn die brisante Thematik Pädophilie und der mysteriöse Mordfall einer hübschen jungen Frau, der erst nicht... Im zweiten Band um die Psychotherapeutin Tessa Ravens und den Hauptkommissar Torben Koster war ich wieder sehr schnell drin, das Abtauchen fiel mir gar nicht schwer. Man fliegt hier förmlich durch die Seiten, denn die brisante Thematik Pädophilie und der mysteriöse Mordfall einer hübschen jungen Frau, der erst nicht so Recht ins Bild passen wollte, haben mich das Ganze natürlich mit Interesse und Spannung verfolgen lassen. Auch andere Bekannte aus Band eins "Nacht ohne Angst", wie Kosters Kollege Liebetrau (aka Liebchen), Tessas Bruder Sascha, oder Tessas Klinikkollege Paul Nika habe ich hier wieder getroffen, was erfreulich war, weil ich sie allesamt sympathisch fand. Die psychologische Raffinesse, mit der sich Tessa ihrer Arbeit (und dem aktuellen Fall) widmet, hat mich beeindruckt und ließe (wenn man dies nicht eh schon weiß) auch Vermutungen entstehen, dass die Autorin selbst Psychotherapeutin sein könnte. ;) Zwischen all dem, das muss ich hier erwähnen, entspinnt sich (mal wieder) eine kleine Liebesgeschichte zwischen Tessa und Koster, die vielleicht nicht unbedingt notwendig, die Entwicklung aber dennoch interessant zu verfolgen war. Ein empfehlenswerter, süßer Krimi für zwischendurch, den man wegen seiner fesselnden Handlung schnell gelesen hat. Und wer ein kleines bisschen psychologiebegeistert ist und auf absolut unvorhersehbare Enden steht, kommt hier voll auf seine Kosten!

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