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Der Apfelsammler

Roman

(26)

Zwei Frauen - eine Vergangenheit
Nach der Trennung von ihrem Freund reist Hannah nach Castelnuovo in Umbrien, um das Erbe ihrer geliebten Tante Eli anzutreten: ein kleines Steinhaus voller Rätsel. Beim Aufräumen fallen ihr alte Briefe von Eli in die Hände, und sie beginnt zu lesen ... In diesen Tagen erkundet Hannah Castelnuovo, Elis zweite Heimat. Als sie zufällig auf ein Grundstück mit seltsam verbrannten Obstbäumen gelangt, wird sie unsanft von dort vertrieben. Dorfbewohner erklären ihr später, dass der schroffe Fremde harmlos und seine Leidenschaft das Züchten alter Obstsorten sei. Aus unerfindlichen Gründen hatte sich Eli einst mit dem »Apfelsammler« angefreundet, und auch Hannah sucht seine Nähe. Ist er der Schlüssel zu Elis Geheimnis?

Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 04.08.14
Die deutsche Autorin ist mittlerweile bekannt für außergewöhnlich gute deutsche Romane, die immer auch eine außergewöhnliche Geschichte bieten. Dazu zählen "Herbstvergessene" und "Die fremde Tochter". Nun ist ihr neuer Roman erschienen. "Der Apfelsammler" ist eine fesselnde Familien- und Liebesgeschichte. Aber es enthält noch einen Hauptdarsteller: Italien. Den Charme und den Duft dieses Landes fängt Anja Jonuleit sehr gut ein. Und so ist man von vielem gefesselt. Von Hannahs und Elis Geschichte, von Italien, der Zeit, in der Teile des Romans spielen, und den Apfelbäumen natürlich.
Portrait

Anja Jonuleit wurde in Bonn geboren, lebte einige Jahre im Ausland und studierte Italienisch und Englisch. Sie arbeitete als Übersetzerin und Dolmetscherin, bis sie anfing, Romane und Geschichten zu schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Friedrichshafen.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 01.07.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-26017-6
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 211/120/38 mm
Gewicht 508
Verkaufsrang 63.729
Buch (Taschenbuch)
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„Der Apfelsammler“

I. Schneider, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Hannah verlor mit neun Jahren ihre Eltern durch einen Unfall und wuchs bei ihrer Tante Elisabeth, genannt Eli auf, die sich liebevoll um ihre Nichte kümmerte. Die beiden lebten auf dem Einödhof in Mosisgreuth in Süddeutschland, wo Eli auch aufgewachsen ist und mit knapp zwanzig Jahren von dort flüchtete, um eine Arbeitsstelle ohne das Hannah verlor mit neun Jahren ihre Eltern durch einen Unfall und wuchs bei ihrer Tante Elisabeth, genannt Eli auf, die sich liebevoll um ihre Nichte kümmerte. Die beiden lebten auf dem Einödhof in Mosisgreuth in Süddeutschland, wo Eli auch aufgewachsen ist und mit knapp zwanzig Jahren von dort flüchtete, um eine Arbeitsstelle ohne das Wissen ihrer Eltern in Köln anzutreten. Eli hat immer unter ihrem gewalttätigen Vater gelitten und war sich sicher, nie wieder auf den Hof zurückzukehren. Nun über zwanzig Jahre später bekommt Hannah die Nachricht, dass ihre geliebte Tante Eli in ihrem Haus in Umbrien verstorben ist. Sofort macht sie sich auf den Weg nach Castelnuovo, um den Nachlass von Eli zu klären. Sie findet einen Brief von Eli, in dem sie ihr ganzen Leben erzählt, das oft traurig und nicht sehr einfach war.
Dort in dem kleinen Ort trifft Hannah auf liebenswerte Menschen, die ihre Tante sehr schätzten, ganz besonders der Apfelsammler, der zwar etwas kauzig und speziell in seiner Art es Hannah aber irgendwie angetan hat.
Ein wunderbar erzählter Roman wechselweise erzählt aus Elis und Hannahs Sicht mit ganz viel Gefühl und sehr geheimnisvoll bis zum Ende.

„Geheimnisse Geheimnisse “

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Hannahs Leben steht ziemlich Kopf als sie von Tod ihrer geliebten Tante Eli erfährt. Mit Sack und Pack macht sie sich auf nach Umbrien um ihr Erbe anzutreten. Dort angekommen wird sie mal mehr mal weniger herzlich aufgenommen. Geheimnisse wollen entdeckt, Entscheidungen getroffen werden.

Das schöne an Jonuleits Romanen ist ihre
Hannahs Leben steht ziemlich Kopf als sie von Tod ihrer geliebten Tante Eli erfährt. Mit Sack und Pack macht sie sich auf nach Umbrien um ihr Erbe anzutreten. Dort angekommen wird sie mal mehr mal weniger herzlich aufgenommen. Geheimnisse wollen entdeckt, Entscheidungen getroffen werden.

Das schöne an Jonuleits Romanen ist ihre geheimnisvolle Erzählweise die Ihresgleichen sucht. Wunderschön, stimmungsvoll, mit überraschenden Wendungen und sehr ausgereiften Charakteren, die wirklich Spaß machen.

Perfekte Sommerlektüre !

„Der Duft Umbriens“

Gina Weigmann, Thalia-Buchhandlung Brandenburg an der Havel

Die Journalistin Hannah reist nach dem Tod ihrer Tante Eli, der sie einmal sehr nahe gestanden hatte, in deren Haus nach Umbrien. Beim Stöbern im Haus findet sie alte Briefe, in denen Eli von Stationen ihres Lebens erzählt, die Hannah völlig unbekannt sind. In der Umgebung entdeckt sie ein Grundstück, dessen Bewohner alte Obstsorten Die Journalistin Hannah reist nach dem Tod ihrer Tante Eli, der sie einmal sehr nahe gestanden hatte, in deren Haus nach Umbrien. Beim Stöbern im Haus findet sie alte Briefe, in denen Eli von Stationen ihres Lebens erzählt, die Hannah völlig unbekannt sind. In der Umgebung entdeckt sie ein Grundstück, dessen Bewohner alte Obstsorten sammelt. Zuerst reizt sie nur die Story für ihre Zeitschrift, aber bald ist sie sowohl von der Landschaft als auch von dem Mann so fasziniert, dass sie weiter forscht.

Dr. Andreas Schmidt, Thalia-Buchhandlung Gießen

Auch wenn es um eine Liebesgeschichte geht, mehr ein Roman über das - kleinbürgerliche - Deutschland der Nachkriegszeit und die ersten Gastarbeiter. Auch wenn es um eine Liebesgeschichte geht, mehr ein Roman über das - kleinbürgerliche - Deutschland der Nachkriegszeit und die ersten Gastarbeiter.

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Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
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Der Apfelsammler
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 29.01.2016

Hannah reist nach Castelnuovo in Umbrien, dort liegt das Häuschen, das sie von ihrer Tante geerbt hat. Sie hat sich gerade von ihrem verheirateten Freund getrennt, denn sie will ihn entweder ganz oder gar nicht. Beim Aufräumen findet sie alte Briefe von Tante Eli, und dabei erfährt sie einiges... Hannah reist nach Castelnuovo in Umbrien, dort liegt das Häuschen, das sie von ihrer Tante geerbt hat. Sie hat sich gerade von ihrem verheirateten Freund getrennt, denn sie will ihn entweder ganz oder gar nicht. Beim Aufräumen findet sie alte Briefe von Tante Eli, und dabei erfährt sie einiges aus dem Leben ihrer Tante, das sie bisher nicht wusste. Vor allem aber liest sie von einem großen Geheimnis ihrer Tante, das auch Einfluss auf ihr eigenes Leben haben wird. Gleichzeitig lernt Hannah das Umfeld kennen, in dem Eli viele Jahre gelebt hat. Sie trifft den Apfelsammler, der alte Apfelsorten sammelt und in seinem Garten wachsen lässt. Seine Arbeit fasziniert sie, so dass sie eine Reportage darüber machen möchte. Doch der Apfelsammler gibt sich so unnahbar, dass sie ihm nicht von ihren Recherchen erzählen mag. Elis Geschichte lässt einen beim Lesen immer wieder trocken schlucken, und doch ist sie sicher nur eine von vielen Töchtern, die unter häuslicher Gewalt und Lieblosigkeit auf einem Bauernhof aufwuchs. Ihre Metamorphose von dem Bauernmädchen zur beruflichen Weltenbummlerin, verbunden mit der Geschichte um ihre Liebe zu Giorgio, der in Italien eine eigene Familie hat, baut sich wunderschön auf. Elis Geheimnis löst sich erst ganz zum Schluss auf. Geschickt arbeitet die Autorin in zwei Zeitebenen Elis Geschichte auf und spinnt den Faden bis zur Auflösung am Ende des Buches. Es ist eine leise, berührende Geschichte, die Anja Jonuleit vor dem Leser ausbreitet, der sachliche Schreibstil lässt die nötige Distanz entstehen, um die brutalen Momente überhaupt auszuhalten beim Lesen. Die Landschaftsbeschreibungen lassen die Orte vor dem inneren Auge entstehen und wecken das Fernweh, um selbst an die Orte des Geschehens zu reisen. Dies ist mein zweites Buch von Anja Jonuleit, das erste, „Herbstvergessene“, hat mir noch mehr imponiert. Doch auch dieses Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und ich empfehle es gerne weiter. Auch halte ich die Augen offen nach weiteren Romanen der Autorin.

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Mein bisheriges Lieblingsbuch des Jahres
von FlipFlopLady007 aus Hannover am 25.08.2015

Hannah ist eine junge Frau, die sich gerade von ihrem Freund getrennt hat und erfahren hat, dass sie das Haus ihrer verstorbenen Tante Eli in Umbrien geerbt hat. Da sie gerade sowieso nichts in Deutschland hält, beschließt Hannah nach Italien zu fahren, um sich das Haus ihrer Tante anzusehen... Hannah ist eine junge Frau, die sich gerade von ihrem Freund getrennt hat und erfahren hat, dass sie das Haus ihrer verstorbenen Tante Eli in Umbrien geerbt hat. Da sie gerade sowieso nichts in Deutschland hält, beschließt Hannah nach Italien zu fahren, um sich das Haus ihrer Tante anzusehen und es für den Verkauf leer zu räumen. Bereits als sie in Italien ankommt, hat sie das Gefühl nicht von allen Bewohnern gemocht zu werden, obwohl sie sie gar nicht kennen. Als sie dann beginnt das Haus ihrer Tante auszuräumen, fallen ihr ein paar weggeworfene Briefteile in die Hände, die von ihrer Tante stammen und offensichtlich ihre Lebensgeschichte erzählen. Schnell ist Hannahs Interesse geweckt, denn sie hat sich schon die ganze Zeit gefragt, wieso ihre Tante gerade in dieses Haus gezogen ist und nicht irgendwo ans Meer, das sie so liebte. Inhalt: Der Inhalt des Buches hat mir sehr gut gefallen. Das Buch erzählt die Lebensgeschichte von Hannahs Tante Eli. Die Geschichte hat mich sehr berührt, denn sie ist von vielen Schicksalsschlägen durchzogen, die es jedoch nie schaffen Eli ihren gesamten Lebensmut zu rauben. Eli ist eine sehr starke Persönlichkeit, die nie aufgibt, egal was auch passiert. Gerade dies hat mich an der Geschichte am meisten beeindruckt. Aber auch sonst konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, da mich die Geschichte sehr bewegt hat und ich unbedingt wissen musste, wie es ausgeht. Jetzt, nachdem ich das Buch zu Ende gelesen habe, ist es eines meiner Lieblingsbücher dieses Jahr. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Sie schafft es den Leser eigentlich durchgehend an das Buch zu fesseln. Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen, weil immer eine gewisse Spannung in der Luft lag, die sich nie ganz auflöste. Was mir darüber hinaus auch sehr gut gefallen hat, ist, dass die beiden Hauptfiguren dieses Buches (Eli und Hannah) ihre Geschichte abwechselnd erzählen. In jedem Kapitel ändert sich der Erzähler. Beide erzählen in der Ich-Perspektive, wobei Eli in Briefform erzählt. Schnell ist klar, dass es sich um den Brief handelt, den Hannah auszugsweise gefunden hat und so erfährt der Leser parallel zu Hannahs Suche nach dem Brief bereits etwas über seinen Inhalt. Ich finde diesen Erzählstil außergewöhnlich und sehr gelungen. Auch haben mir Satzbau und Wortwahl sehr gut gefallen, denn ich hatte das Gefühl durch das Buch zu fliegen, da es sich soo gut lesen lässt. Charaktere: Über Eli habe ich ja bereits gesagt, dass ich sie für eine sehr starke Persönlichkeit halte. Ihre Geschichte hat mir extrem gut gefallen, denn sie zeigt immer wieder, wie viel Lebensmut in Eli steckt, auch wenn ihr die schrecklichsten Dinge passieren. Sie ist ein optimistischer Mensch, von dem viele noch viel lernen können. Aber auch Hannah hat eine interessante Persönlichkeit. Sie ist ebenfalls eine sehr mutige junge Frau, die ausspricht, was sie denkt. Die anderen Charaktere, die in diesem Buch eine Rolle spielen, sind allesamt sehr individuell. Alle haben ihr Päckchen zu tragen und niemand scheint frei von jeglichen Sorgen und Problemen zu sein. Ich finde dies sehr gelungen, da es das echte Leben sehr gut widerspiegelt. Insgesamt finde ich die Charaktere alle sehr authentisch. Cover und Klappentext: Das Cover des Buches ist bisher mein absolutes Lieblingscover. Die finde die Farbgestaltung, die etwas altertümlich wirkt, sehr gut gewählt, da sie zu Elis Leben passt. Der Hof, der auf dem Cover abgebildet ist, hat mich an Elis Elternhaus erinnert, denn diesen Hof stelle ich mir genauso vor. Insgesamt finde ich das Cover sehr harmonisch. Es ist mir direkt ins Auge gesprungen und hat mich bereits, bevor ich etwas über den Inhalt erfahren habe, von diesem Buch überzeugt. So etwas ist mir bisher nicht oft passiert. Auch den Klappentext finde ich gut gelungen. Er verrät nicht zu viel, sagt aber dennoch so viel aus, dass der Leser sich eine grobe Vorstellung vom Inhalt des Buches machen kann. Was mir besonders wichtig ist, ist, dass er die richtigen Erwartungen weckt, was den Inhalt des Buches angeht. Dies ist hier definitiv der Fall. Fazit: Dieses Buch ist definitiv eines meiner Lieblingsbücher aus diesem Jahr. Ich fand die Geschichte sehr berührend. Sie hat mich so sehr gefesselt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und auch nach dem Lesen beschäftigt das Buch mich noch. Ich bin mir sehr sicher, dass dies eines der Bücher sein wird, die ich so schnell nicht vergessen werde. Ich finde dieses Buch absolut empfehlenswert. Deshalb bekommt das Buch von mir auch volle Punktzahl.

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Wenn eine Liebe einfach nicht sein sollte
von einer Kundin/einem Kunden am 10.06.2015

Völlig unvorbereitet trifft Hannah die plötzliche Todesnachricht ihrer Tante Eli und damit auch ihrer allerletzten Verwandten. Davon aufgeschreckt beendet sie kurzerhand ihre eher einseitige Beziehung und fährt überstürzt nach Italien, Elis heimlicher Wahlheimat. In einem kleinen, gänzlich abgeschiedenen Dorf findet sie schließlich das nunmehr verwaiste Haus. Nie hatte Hannah... Völlig unvorbereitet trifft Hannah die plötzliche Todesnachricht ihrer Tante Eli und damit auch ihrer allerletzten Verwandten. Davon aufgeschreckt beendet sie kurzerhand ihre eher einseitige Beziehung und fährt überstürzt nach Italien, Elis heimlicher Wahlheimat. In einem kleinen, gänzlich abgeschiedenen Dorf findet sie schließlich das nunmehr verwaiste Haus. Nie hatte Hannah sie dort jemals besucht und beginnt voll Wehmut in dem kleinen Häuschen nach dem Leben ihrer geliebten Tante zu forschen. Und findet Teile eines Briefes, der die tragische Geschichte der jungen Eli im tiefen Süden Deutschlands erzählt. Gebannt von den Enthüllungen, will Hannah mehr erfahren, denn der Brief ist unvollständig, große Teile fehlen und weshalb hatte sie nie etwas davon erfahren? Den verblassenden Spuren ihrer Tante folgend, begegnet sie dem grantigen und überaus eigensinnigen, wie unfreundlichen ´Apfelsammler´. Dieser hat sich der hingebungsvollen Suche und Erhaltung alter Apfel- und Birnensorten verschrieben und bekam zur Ernte regelmäßig die Unterstützung ihrer Tante. Und auch er scheint einiges zu verbergen. Immer mehr unbekannte Schichten der Persönlichkeit Elis lüftet Hannah, bis sie dann schließlich ihr größtes Geheimnis endgültig zu enthüllen vermag. Der aus zwei Sichtweisen, wie auch Zeitebenen erzählte Roman von Anja Jonuleit birgt in sich die traurige Geschichte zweier Familien, die sich in den Wirren der Ereignisse so sehr festfahren, bis schlussendlich keiner davon das Glück findet. Die beiden Erzähler aus der jeweiligen Ich-Perspektive sind dabei Elisabeth, die aus der Vergangenheit her die Geschichte aufrollt und dann noch Hannah, welche sich von der Gegenwart demselben Ende nähert. Voll liebevoller Details steckend, weiß die sehr bildhafte Sprache eine dichte und mitreißende Atmosphäre zu schaffen, die das spätsommerliche Italien samt der Sinneseindrücke zum Leben erweckt. Immer mehr schließt man dann die eigenwilligen Protagonisten ins Herz, ein jeder mit einer nicht ganz leichten Vergangenheit. Das Buch hinterlässt dadurch einen prägenden Eindruck, nicht zuletzt in Hinblick auf die schwindenden Bestände alter Obstsorten. Denn der fiktive Apfelsammler des Romans hat durchaus ein sehr reales Vorbild: Isabella Dalla Ragione, die sich der Rettung dieser Obstsorten verschrieben und zusammen mit ihrem Vater eine Stiftung ins Leben gerufen hat: „Archeologia Arborea“. Wer es will, kann sogar eine Baum-Patenschaft übernehmen, muss dafür aber scheinbar jährlich nach Italien fahren und etwas Bio-Dünger für seinen Schützling selbst mitbringen. Bereits seit längerem beschäftigt dieses Thema auch mich, umso mehr faszinierte mich die Geschichte, die durch die geschickt eingestreuten Informationen auch lehrreich sein konnte und damit meine Leseempfehlung mehr als nur verdient.

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Lebensgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Rheinsberg am 10.12.2014

Dieses Buch lässt den Leser an einer Lebensgeschichte teilhaben, die an einigen Stellen so ernüchternd und grausam ist und auf der anderen Seite sehr romantisch und "wiedergutmachend". Keine Schnulze oder unreale Geschichte, sondern ein Roman, den man ihr unterm Strich durchaus abnehmen kann. Schöner flüssiger Schreibstil.

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toller Schmöker
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Anja Jonuleit ist mir schon durch ihr Buch "Herbstvergessene", das ich mehr als ansprechend fand, bekannt und auch ihr Buch "Die fremde Tochter " konnte mich begeistern. Mit ihrem neuen Buch " Der Apfelsammler" hat sie sich meiner Meinung nach übertroffen. Genauso gut wie " Herbstvergessene", wenn nicht sogar... Anja Jonuleit ist mir schon durch ihr Buch "Herbstvergessene", das ich mehr als ansprechend fand, bekannt und auch ihr Buch "Die fremde Tochter " konnte mich begeistern. Mit ihrem neuen Buch " Der Apfelsammler" hat sie sich meiner Meinung nach übertroffen. Genauso gut wie " Herbstvergessene", wenn nicht sogar etwas besser. Die Geschichten der Autorin sind meist Familiengeschichten, die es in sich haben und häufig läuft das Ganze auch auf zwei Zeitebenen ab ,so auch in ihrem neuen Buch. Die beiden Zeitstränge scheinen zu Anfang wenig miteinander zu tun zu haben, werden aber in abwechselnden Kapiteln erzählt und führen erst zum Schluss des Buches zu einem logischen Ganzen zusammen. Ausgangspunkt ist das Testament, dass Hanna eines Tages erreicht und in dem sie erfährt, dass ihre Tante Elisabeth, bei der sie nach dem Unfalltod ihrer Eltern aufgewachsen ist, ihr ihr Haus in Umbrien vererbt hat. Obwohl Hanna selbst Italienliebhaberin ist und selbst in Bologna studiert hat, will sie das Sommerhaus eigentlich verkaufen und macht sich daher auf in das kleines Dorf namens San Lorenzo. Im Haus ihrer Tante fallen ihr beim Aufräumen ein Paar zerknüllte Blätter in die Hand, die ihre Tante beschrieben hat, aber sie ergeben keinen rechten Sinn. Erst nach einem langen Aufenthalt in dem Haus ihrer Tante und der Bekanntschaft einiger Leute, erfährt sie ein Geheimnis, das ihre Tante ein Leben lang bewahrte. Dieses Buch packt einen und lässt einen nicht wieder los. Die Geschichten, von denen mir zu Anfang die von Elisabeth besser gefiel, packten mich nach einer gewissen Zeit beide. Emotional und spannungsgeladen werden die Geschichten erzählt und man erhält Einblick in das Leben von Elisabeth, dass mich mehr als berührt hat. Die Figur hat mir sehr gut gefallen, ließ sie sich doch durch keinen Schicksalsschlag unterkriegen und stand immer wieder auf , um weiter zu machen. Ganz anders die Geschichte von Hanna, die häufig, durch die schnoddrige Erzählweise der Figur sehr aufgelockert wird und mich häufiger zum Lächeln brachte. Aber auch ihre Geschichte ist spannend, erzählt von der eingeschworenen Dorfgemeinschaft in San Lorenzo und dem Unverständnis, dass ihre Tante hier gelebt hat. Doch auch diese Geschichte nimmt irgendwann Fahrt auf und wird sehr spannend, bis dann das sehr überraschende Ende kommt, dass beide Zeitstränge zusammenführt. Ich finde es eigentlich schade, dass die Bücher von Anja Jonuleit so wenig bekannt sind. Die Autorin hat einen sehr flüssigen und bezwingenden Schreibstil und ihre Protagonisten wachsen einem sehr schnell ans Herz, vor allem, weil sie meistens in Geschichten vorkommen, mit denen man sich als Leser gut identifizieren kann. Ich wünsche der Autorin, dass viele Leser zu diesem Buch greifen, denn es lohnt sich wirklich. Sehr empfehlenswert !!

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Nichts ist vergessen, nur weil es ruht …
von goat am 23.08.2014

Abgestimmt auf den Titel und den Inhalt des Buches, ist das Cover ein echter Blickfang. Allein die Farbgebung der typisch italienisch dargestellten Landschaft, verbreitet eine wohlige Atmosphäre und sowohl der durchgeschnittene Apfel als auch die Apfelblüte, die sich glänzend vom Rest des Bildes abheben, sorgen dafür, dass ich den... Abgestimmt auf den Titel und den Inhalt des Buches, ist das Cover ein echter Blickfang. Allein die Farbgebung der typisch italienisch dargestellten Landschaft, verbreitet eine wohlige Atmosphäre und sowohl der durchgeschnittene Apfel als auch die Apfelblüte, die sich glänzend vom Rest des Bildes abheben, sorgen dafür, dass ich den Duft des Sommers geradezu riechen kann. „Der Apfelsammler“ erzählt die Geschichte der jungen Journalistin Hannah, die nach Umbrien reist, um den Verkauf des Hauses ihrer verstorbenen Tante Eli vorzubereiten. Beim Aufräumen fallen ihr ein paar achtlos weggeworfene beschriebene Blätter in die Hände, die sich als Brief ihrer Tante an sie herausstellen und Elis komplettes Leben offenbaren – ein Leben voller Entbehrungen, einem schlechten Elternhaus, einer großen Liebe und einem ebenso großen wie gut gehüteten Geheimnis, welches Hannah nun versucht zu enthüllen. Noch ahnt sie nicht, dass diese Enthüllungen ihr ganzes Leben verändern werden … Erzählt wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen und es handelt sich um zwei Erzählstränge, die erst zum Ende hin zusammenführen. Durch die Erzählweise in der Ich-Perspektive habe ich das Gefühl, sehr nahe am Geschehen zu sein. Interessant ist, dass abwechselnd aus Hannahs und Elisabeths Sicht erzählt wird. Wobei die Schilderungen Elisabeths in Briefform in diesem Moment ja eigentlich Rückblenden für den Leser sind, da sie ja mittlerweile verstorben ist. Anja Jonuleit hat mich mit ihren Charakteren begeistert. Hannah und Eli sind sich vom Wesen her sehr ähnlich, denn beide sind mutig und legen eine ungeheure Stärke an den Tag. Sehr berührt hat mich Elis Schicksal, die ihrem Leben trotz der Niederlagen immer noch etwas Gutes abgewinnen kann und sich bis zum Schluss nicht unterkriegen lässt. Eigene Belange stellt sie zum Wohle ihrer Mitmenschen zurück und beklagt sich fast nie. Auch Hannahs innere Zerrissenheit, ihr schlechtes Gewissen, ihre Tante so lange nicht besucht zu haben, obwohl sie bei ihr aufwuchs, bringt die Autorin sehr gut rüber. Ein weiterer Charakter, der mir sehr gefallen hat, ist der Apfelsammler Matteo Di Lauro, den Hannah als mürrischen Eigenbrötler kennenlernt. Dieser steckt voller Geheimnisse steckt und taut nur sehr langsam nach und nach auf. Neben den gut ausgearbeiteten Protagonisten finden sich sehr detaillierte Landschaftsbeschreibungen rund um den Ort Castelnuovo. Auch die Szenen der Apfelernte in Di Lauros Garten, die immer wieder begleitet werden von seinen mürrischen Bemerkungen Hannah gegenüber, konnten mich begeistern. Anja Jonuleits Schreibstil ist so herrlich unaufdringlich. Die Geschichte plätschert so dahin, ohne jemals langweilig zu wirken. Einfach angenehm und gleichzeitig fesselnd. Für mich ist „Der Apfelsammler“ garantiert eins der Highlights in diesem Jahr und aus diesem Grund empfehle ich es gerne weiter.

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Ein Dunkle und dramtische Familiengeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 21.07.2014

"Nichts ist vergessen, nur wil es ruht " hat Sie hatte das umbrische Haus ihrer vertorbenen Tante Elli bloß leerräumen und für den Verkauf vorbereiten wollen. Doch dann stößt Hannah auf einen Stapel alter Briefe. Elis Geschichte - die Hannahs Leben verändern wird. Meine Meinung : Der obere Buchdekel-Text sagt schon alles... "Nichts ist vergessen, nur wil es ruht " hat Sie hatte das umbrische Haus ihrer vertorbenen Tante Elli bloß leerräumen und für den Verkauf vorbereiten wollen. Doch dann stößt Hannah auf einen Stapel alter Briefe. Elis Geschichte - die Hannahs Leben verändern wird. Meine Meinung : Der obere Buchdekel-Text sagt schon alles und drückt vieles und alles aus...... " Nichts wird vergessen, nur weil es ruht " In dieser Geschichte ist die Vergangenheit von Tante Eli und die gegenwart von ihrer Nichte Hannah geschickt miteinander verwoben ..... In teils heiteren und düstern und dunklen Tönen wird beider Kindheit und Lebenswege erzählt. Wir erleben Elis Geschichte in Rückblicken. Ihre schwere Kindheit und Jugend, wie sie unter dem Tyrannischen Vater leiden muss, in der Mutter findet sie keinen Rückhalt, auch diese duckt und fügt sich. Ihre Schwester ist zu klein und Vaters Liebling.. Dann begegnet ihr der Italiener Giorigo, bei ihm findet sie all den halt und die wärme, es ist die große Liebe. Aber Eli wird Schwanger, der Vater verprügelt sie und entwendet ihr ihren Sohn.Giorgio verschwindet nach Italien. Eli flieht von zuhause und geht Beruflich ihren Weg , sie ist beim Auswärtigen Amt und kommt um die halbe Welt . Aber immer ist da der Schmerz um ihren Sohn und Giorgio. In Rom tifft sie eines Tages auf Giorgio, aber ihre große Liebe scheint nicht in Erfüllung zugehen. Sie muss nach Hause ihre Schwester und ihr Mann sind tötlich verunglückt. Liebevoll nimmt sie sich deren Tochter Hannah an.... Die ganze dramatischen Umstände erfährt Hannah , als sie nach Elis Tot nach Umbrien fährt und ihrem Haus , Nachlass ordnet und auf deren Briefe im stößt. Diese geben große Rätsel auf , von Elis Jugend und ihrer großen Liebe Giorgio erzählen, einer fehlt ? Es ist letztendlich der , der Schlüssel ist der alles aufdecken wird. Den dieser enthält ein dunkles und gut gehütetes Familiengeheimnis. Im Ort lernt sie den Apfelsammler Matteo kennen, den ein dunkles Geheimnis umgibt. Ein eigenartiger Mensch mal grantig und brummelig. Aber sie verliebt sich in ihn.Langsam scheinen sich beide näher zukommen. Da ist auch noch Livia , eine düstere Person die Hannah ablehnt, es ist Matteos Mutter. In Roberta findet sie eine wahre Freundin, die ihr bei der Spurensuche behilflich ist. Ob Hannah und Roberta, je den Brief finden werden um das dunkle und düstere Familiengeheimnis zu lüften ist ungewiss , auch ob die Liebe zu Matteo in Erfüllung gehen wird steht in den Sternen..... Den Elis große Liebe endete tragisch und ging nicht in Erfüllung. All dies muss der Leser selbst herraus finden.... Die Autorin Anja Jonuleit , versteht es geschickt Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verknüpfen. Wie ein roter Faden zieht sich Elis Geschichte durch das Buch..... Ihre Erinnerungen , Sehnsüchte , Träume , Hoffnungen , Verluste und Tot, von Eli und Hannah sind bewegend erzählt. Auch die Geschichte des Apfelsammlers, der alte Sorten rettet und bewahrt, sind sehr interessant geschildert, man riecht, schmeckt und sieht die Äpfel förmlich vor sich. Allein die herrliche Umbrische Landschaft mit ihrem einmalgen Licht , alles ist Plastisch beschrieben. Ihre Protagonisten wirken lebendig und real , die einen liebt , die anderen haßt man , man verschmilzt mit der Geschichte, ist mitten drin. Lacht , weint und fühlt mit den Menschen. Der Schreibstil ist mitreißend und spannend , ihre Sprache Kraftvoll und Klar. Sie versteht es den Leser in den Bann der Geschichte zuziehen und einem zu verzaubern. "Ein packende , mitreißende und dramatische Geschichte "

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Nichts ist vergessen, nur weil es ruht
von Inge Weis aus Pirmasens am 29.06.2014

Nach der Trennung von ihrem Freund reist Hannah nach Castenuovo in Umbrien, um das Erbe ihrer gelibten Tante Eli anzutreten: ein kleines Steinhaus voller Rätsel. Beim Aufräumen fallen ihr Briefe in die Hände. Welches Geheimnis verbirgt sich in Elis Vergangenheit? Ein exzellentes Frauenbuch, federleicht, gefühlssicher und verblüffend. Die Art... Nach der Trennung von ihrem Freund reist Hannah nach Castenuovo in Umbrien, um das Erbe ihrer gelibten Tante Eli anzutreten: ein kleines Steinhaus voller Rätsel. Beim Aufräumen fallen ihr Briefe in die Hände. Welches Geheimnis verbirgt sich in Elis Vergangenheit? Ein exzellentes Frauenbuch, federleicht, gefühlssicher und verblüffend. Die Art wie diese Geschichte erzählt und beschrieben wird ist schon sehr beeindruckend. Ich bin in der Sprache versunken und habe mich förmlich darin aufgehen sehen. Tolle Bilder, tolle Charaktere und hinreizende Szenen. Ein wunderbarer Roman wie der schönste Tag am Strand- er soll nie zu Ende gehen. "Der Apfelsammler" ist für mich ein Buch, das sich sehr schön liest und Lust auf Italien macht.

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Was gibt es Schöneres als die Liebe?
von Tintenherz aus Kronshagen am 24.06.2014

"Der Apfelsammler" von Anja Jonuleit erschienen im dtv premium Verlag, Seitenanzahl: 365 Inhalt: Als Hannahs Großmutter Elizabeth in Castelnuovo, Umbrien, stirbt, fällt ihr die Aufgabe zu, den Nachlass zu verwalten und das Haus zum Verkauf vorzubereiten. Doch dann findet sie einen Brief und erfährt alles über das Leben ihrer Großmutter Eli. Autorin: Anja Jonuleit,... "Der Apfelsammler" von Anja Jonuleit erschienen im dtv premium Verlag, Seitenanzahl: 365 Inhalt: Als Hannahs Großmutter Elizabeth in Castelnuovo, Umbrien, stirbt, fällt ihr die Aufgabe zu, den Nachlass zu verwalten und das Haus zum Verkauf vorzubereiten. Doch dann findet sie einen Brief und erfährt alles über das Leben ihrer Großmutter Eli. Autorin: Anja Jonuleit, geb. am 5. Dezember 1965 in Bonn, ist Übersetzerin und Dolmetscherin für Italienisch und Englisch. Nach ihrem Abschluss am Sprachen- und Dolmetscherinstitut in München 1992 lebte und arbeitete sie mehrere Jahre in New York, Rom und Damaskus. 1994 kehrte sie mit ihrer Familie nach Deutschland zurück und ist seitdem freiberuflich tätig. Zu den von ihr übersetzten Autoren zählen u. a. Elizabeth Corley (»Nachruf auf eine Rose«) und Marcello Fois (»Besser tot«). Ihr erster Krimi erschien 2007. Daneben hat Anja Jonuleit mehrere, zum Teil preisgekrönte Kurzgeschichten veröffentlicht. Die Mutter von vier Kindern lebt und arbeitet in Eriskirch am Bodensee. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Das Cover zu diesem Roman ist in gedeckten Farben und passen zu der Thematik gestaltet worden. Der Schreibstil ist leicht verständlich und angenehm flüssig zu lesen. Die Landschaft Umbriens wird detailliert und ausführlich beschrieben. Man bekommt sehr viele Einblicke von dem Land und den dort lebenden Menschen. Die Charaktere von Hannah und ihrer Großmutter Eli werden gut herausgearbeitet und ihre Gefühlswelt wird ausführlich erläutert. Die Lebensgeschichte der beiden Protagonisten wird abwechseln erzählt und dazu passend wechselt die Schriftart. Beim Lesen ist keine Langeweile aufgekommen und ich habe sehr mit beiden Frauen gelitten. Der Verlauf von Elis Leben hat mich doch sehr erschüttert und beschäftigt mich nachhaltig. Fazit: Eine bewegende Lebensbeichte mit allen Höhen und Tiefen, welche das Leben für einen bereit hält.

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Der Apfelsammler
von einer Kundin/einem Kunden am 19.06.2014

Eins der schönsten Frauen-Bücher, dass ich je gelesen hatte. Dieses buch hat mich aufgesogen, nicht umgekehrt. Es ist doch erstaunlich, was manche Bücher mit einem anstellen können. Ich war arg vertieft in diese Geschichte und habe meinen Alltag bedauerlicherweise sträflichst vernachlässigt. Und dabei ging es nicht einmal um grossartige... Eins der schönsten Frauen-Bücher, dass ich je gelesen hatte. Dieses buch hat mich aufgesogen, nicht umgekehrt. Es ist doch erstaunlich, was manche Bücher mit einem anstellen können. Ich war arg vertieft in diese Geschichte und habe meinen Alltag bedauerlicherweise sträflichst vernachlässigt. Und dabei ging es nicht einmal um grossartige Spannung. Es ist eher eine Art Zauber: Die Art wie diese Geschichte erzählt und beschrieben wird ist schon sehr beeindruckend. Ich bin in der Sprache versunken und habe mich förmlich darin aufgehen sehen. Tolle Bilder, tolle Charaktere und hinreizende Szenen.

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Der Apfelsammler
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 17.05.2015

"Der Apfelsammler" beschreibt in erster Linie die Lebensgeschicht von Eli und die derzeitige Situation Ihrer Nichte Hannah. Hannahs Tante ist gerade gestorben und hat ihrer Nichte ein alten Haus in Italien vermacht. Da Hannahs sich gerade von ihrem verheirateten Freund getrennt hat, reist sie nach Italien und will zunächst das... "Der Apfelsammler" beschreibt in erster Linie die Lebensgeschicht von Eli und die derzeitige Situation Ihrer Nichte Hannah. Hannahs Tante ist gerade gestorben und hat ihrer Nichte ein alten Haus in Italien vermacht. Da Hannahs sich gerade von ihrem verheirateten Freund getrennt hat, reist sie nach Italien und will zunächst das Haus schnellstmöglich verkaufen. Dann allerdings erfährt sie nach und nach mehr aus dem Leben ihrer Tante, so dass sie länger bleibt als geplant. Eine Rolle spielt sicher auch ein mürrischer Mann, der sich alten, von aussterben bedrohten Apfelsorten vereschrieben hat. Durch die Lebensgeschichte und den Menschen in Italien, beginnt Hannah nach und nach über ihr eigenes Lebens nachzudenken und Entscheidungen über die Zukunft zu treffen, Die beiden Lebensgeschichten, werden in kurzen Intervallen / Abschnitten beschrieben, so dass man immer wissen will, wie es weitergeht. Beide Frauen werden in unterschiedlichen Schriftarten geschrieben, so dass man auch ohne die Überschriften, sofort weiß, in welcher Geschichte man sich gerade befindet. Dies finde ich ein sehr gelungenes Stilmittel. Auch ansonsten gefällt mir der schöne und flüssige Schreibstil, so das man das Buch gut in einem Rutsch lesen kann. Das Ende kam mir dann etwas zu schnell, besonders über das gemeinsame Leben von Eli und Hannah erfährt man meiner Meinung nach zu wenig. Zum Schluss der Geschichte wird auch klar, dass die beiden Frauen noch mehr verbindet. Das Ende lässt mir persönlich zu viele Fragen offen, besonders, wie es mit Hannahs Leben weitergeht und wie die Beteiligten mit dem "aufgedeckten" Lebensgeheimnis tatsächlich umgehen. Aber vielleicht, war dies auch Absicht von der Autorin um sich die Möglichkeit einer Fortsetzung offen zu halten. Insgesamt eine schöne Sommerlektüre, die einen nach Italien entführt.

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der apfelsammler
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 27.03.2015

Der Apfelsammler war mein erster Roman, den ich von Anja Jonuleit gelesen habe. Der Verlag hat es mal wieder geschafft, ein ausgesprochen schönes Cover für diese Familiengeschichte zu finden, die vor allem Italienliebhaber zum Kauf animieren wird. Erzählt werden auf verschiedenen Zeitebenen zwei Geschichten, die natürlich von Anfang an... Der Apfelsammler war mein erster Roman, den ich von Anja Jonuleit gelesen habe. Der Verlag hat es mal wieder geschafft, ein ausgesprochen schönes Cover für diese Familiengeschichte zu finden, die vor allem Italienliebhaber zum Kauf animieren wird. Erzählt werden auf verschiedenen Zeitebenen zwei Geschichten, die natürlich von Anfang an zusammenhängen. Einmal ist da Eli, die Mitte des letzten Jahrhunderts auf einem Bauernhof aufwächst und dabei leider wenig Liebe und Fürsorge erfährt, da ihre Eltern kühle und unnahbare Menschen sind. Deshalb verliebt sie sich ziemlich stürmisch in einen jungen Italiener namens Giorgio. Diese Liebe ist der Motor der alles verändern und der in Elisabeths Leben eine maßgebliche Rolle spielen wird. Zum zweiten ist da Hannah, die nach dem Tod ihrer Tante Eli nach Umbrien in ein altes Haus reist und dort sehr bald erkennt, dass um das Leben der alten Frau eine geheime Geschichte herumrankt, die es zu entdecken gilt und die ihr helfen könnte, mit dem eigenen Leben besser fertig zu werden welches mal wieder in einer Sackgasse gelandet ist, nachdem sie sich von ihrem verheirateten Freund endlich getrennt hat. Und Italien hält natürlich auch in Sachen Liebe noch etwas für Hannah bereit. Die Autorin kann schreibt angenehm und in einem fast plaudernden Ton von den Entwicklungen und Verwicklungen die die beiden Frauen jede für sich erleben müssen. Der Roman ist nicht besonders aufregend sondern leicht und entspannt zu lesen. Man erkennt von Anfang an den Bogen, der hier zwischen Elisabeth und Hannah gespannt wird und der zu einem harmonischen und gefühlvollen Ende geführt wird. Dieses Buch ist sicherlich kein Page-Turner aber für ein paar heiße Tage im Sommer sicherlich hervorragend geeignet um zu relaxen. Mir hat die Geschichte gefallen. Vor allem Eli war sehr glaubwürdig und liebenswert. Von mir also eine Kaufempfehlung.

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der Apfelsammler
von einer Kundin/einem Kunden aus Unterhaching am 25.02.2015

Dies ist mein erstes Buch von Anja Jonuleit. Das wunderschöne italienisch angehauchte Cover hat mich magisch angezogen. Und tatsächlich spielt das Buch auch zumeist im schönen Umbrien. In zwei Erzählsträngen, die ca. 50 Jahre auseinanderliegen sind die Frauen die Heldinnen und Hauptpersonen der Geschichte. Da ist einmal in der... Dies ist mein erstes Buch von Anja Jonuleit. Das wunderschöne italienisch angehauchte Cover hat mich magisch angezogen. Und tatsächlich spielt das Buch auch zumeist im schönen Umbrien. In zwei Erzählsträngen, die ca. 50 Jahre auseinanderliegen sind die Frauen die Heldinnen und Hauptpersonen der Geschichte. Da ist einmal in der Gegenwart Hannah, die mal wieder eine frustrierende Beziehung beendet hat und eigentlich nur in das alte Haus nach Umbrien kommt, um eine Erbschaft anzutreten und die Hinterlassenschaften aufzulösen und zu verkaufen. Und in den 60-ger Jahres des letzten Jahrhunderts gibt es die blutjunge Elisabeth, die gerade ihrer ersten und größten Liebe begegnet, dem italienischen Gastarbeiter Giorgio. Damals war natürlich alles noch viel strenger und Vater und Mutter gehören nicht gerade zu den einfühlsamen Eltern. Also verspürt Elisabeth um so mehr und um so schneller den Wunsch, auszubrechen und sich in die Welt aufzumachen. Und ein junger Mann, den sie sehr liebt soll ihr dabei helfen. Mir haben beide Geschichten gut gefallen, die von Elisabeth, später Tante Eli, vielleicht ein kleines bisschen besser. Die Handlung der zwei Zeiten bewegt sich immer mehr aufeinander zu und Hannah erfährt vieles über ihre Tante, was sie nicht im mindesten geahnt hat. Nebenbei lernt sich nicht nur nette Leute in Umbrieben kennen. Also durchaus eine Empfehlung von mir zu einem entspannten Lesevergnügen. Es handelt sich bei "Der Apfelsammler" um eine Familiensaga im kleinen Rahmen. Elisabeth erlebt so einiges, bis sie in Umbrien findet, was sie sucht und braucht. Und ähnlich ergeht es Hannah in diesem sonnigen Land voll Wein und Wärme. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und die Autorin hat dabei eine einfühlsame Sprache gefunden, um die Gefühlswelten der Frauen zu schildern und den Leser mitzunehmen. Ein bisschen fehlte es vielleicht an einem spannenden Handlungsbogen. Ich konnte das Buch gut mal ein paar Tage weg legen ohne den Faden zu verlieren. Aber man möchte schon gerne wissen, wie alles sich am Ende findet und wird dann auch nicht enttäuscht. Es ist nämlich kein 08/15 Ende, sondern eines, wo man als Leser durchaus noch ein bisserl drüber grübeln kann.

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Geheimnisvoll
von einer Kundin/einem Kunden am 08.11.2014

Tante Eli ist gestorben, zu Lebzeiten wohnhaft in Castelnuovo in Umbrien, in einem kleinen Steinhäuschen. Nichte Hannah, gerade frisch getrennt, bläst nicht lange Trübsal und reist vor Ort, um ihr Erbe anzutreten. Dabei entdeckt sie einige Schriftstücke ihrer Tante. Sie beginnt sich einzulesen, und zu investigieren. Bei ihren Nachforschungen... Tante Eli ist gestorben, zu Lebzeiten wohnhaft in Castelnuovo in Umbrien, in einem kleinen Steinhäuschen. Nichte Hannah, gerade frisch getrennt, bläst nicht lange Trübsal und reist vor Ort, um ihr Erbe anzutreten. Dabei entdeckt sie einige Schriftstücke ihrer Tante. Sie beginnt sich einzulesen, und zu investigieren. Bei ihren Nachforschungen stosst sie auf einen schroffen Alten, der sie aus dem Garten mit den abgebrannten Bäumen verweist. Hannah spürt, dass es da eine Verbindung zwischen dem Alten und ihrer Tante gab. Aber welche? Sie stösst auf ein fatales Geheimnis. Zwar leicht zum Lesen, aber keine vergeudete, sondern eine angenehme Zeit.

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Der Apfelsammler
von Tamaru am 26.10.2014

Die Geschichte: Hannah hat ihre Eltern früh verloren und wächst deshalb bei ihrer Tante Eli auf. Nach deren Tod erbt sie deren Häuschen in Italien und macht sich auf den Weg dorthin um es leerzuräumen und zu verkaufen. Dort angekommen findet sie Briefe von ihrer Tante die auf eine geheimnisvolle... Die Geschichte: Hannah hat ihre Eltern früh verloren und wächst deshalb bei ihrer Tante Eli auf. Nach deren Tod erbt sie deren Häuschen in Italien und macht sich auf den Weg dorthin um es leerzuräumen und zu verkaufen. Dort angekommen findet sie Briefe von ihrer Tante die auf eine geheimnisvolle Geschichte hinweisen. Und so beschließt Hannah Elis Geheimnis ihrer Vergangenheit auf die Spur zu kommen. Aber das ist nicht so einfach, denn die Dorfbewohner begegnen Ihr teilweise mit Argwohn und Feindseligkeit. Doch eins scheint klar, Matteo, den alle nur den Apfelsammler nennen, scheint mehr zu wissen, denn mit ihm hat Eli eine besondere Freundschaft verbunden. Aber was Hannah dann erfährt wird auch ihr Leben für immer verändern. Das Buch ist aus 2 Perspektiven erzählt. Zum einen aus der Sicht von Hannah in der heutigen Zeit und zum anderen von Eli in der Vergangenheit bei der sie ihr Leben in Form eines Briefes beschreibt. Das hat mir recht gut gefallen, so erfährt man die Geschichte immer von zwei Seiten und deren Hintergründe. sympathisch waren beide, aber die Geschichte von Eli war einfach die Interessantere. Was mir nicht so gut gefiel, das Ende war schon ziemlich früh vorhersehbar und hat deshalb dem Buch ein wenig die Spannung genommen. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Die Landschaft ist sehr bildhaft beschrieben, so daß man sich gut in die Geschichte hineinversetzen kann. Schöner Roman für einen entspannten Mittag auf der Couch.

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Der Apfelsammler
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 06.08.2014

Eli hatte es nicht leicht in ihrem Leben. Sie wohnte mit ihrem Vater, ihrer Stiefmutter und ihrer Halbschwester auf dem elterlichen Bauernhof und mußte schwere Arbeiten verrichten von morgens bis abends. Freizeit und Vergnügen gab es nicht. Aber sie lernt Giorgio kennen, einen italienischen Gastarbeiter, in den sie sich... Eli hatte es nicht leicht in ihrem Leben. Sie wohnte mit ihrem Vater, ihrer Stiefmutter und ihrer Halbschwester auf dem elterlichen Bauernhof und mußte schwere Arbeiten verrichten von morgens bis abends. Freizeit und Vergnügen gab es nicht. Aber sie lernt Giorgio kennen, einen italienischen Gastarbeiter, in den sie sich unsterblich verliebt. Die beiden werden ein Paar, und als Eli schwanger wird, greift ihr Vater hart durch.Er vertreibt Giorgio und nimmt Eli den 3 Tage alten Johannes weg. Eli weiß nicht, wo die beiden sind und fürchtet das Allerschlimmste. So bald als möglich verläßt sie den Bauernhof und sucht sich eine Arbeit. Sie macht Karriere in ihrem Beruf und kommt weit herum, und eines Tages trifft sie auch Giorgio wieder. Nun ist Eli plötzlich gestorben und ihre Nichte Hannah fährt nach Castelnuovo in Umbrien, um den Nachlaß der Tante zu regeln und ihr Haus zu verkaufen. Doch alles kommt anders. Eli findet im Haus der Tante alte Briefe und nach und nach kommt sie hinter die Lebensgeheimnisse von Eli und ihre Verbindung zu Matteo, dem Apfelsammler. Ein wunderbares Buch über eine große Liebe, die zwei Menschen immer wieder zusammenführt. Das Buch hält einiges an Überraschungen bereit, und ich wollte es nicht aus der Hand legen, weil ich die Zusammenhänge so schnell wie möglich ergründen wollte. Auch das Cover ist sehr gut gelungen und paßt wunderbar zu dem Buch. Sehr empfehlenswert.

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Zauberhafte Atmosphäre, leichte Schwächen in der Geschichte
von birgit oppermann am 25.07.2014

Inhalt: Hannah bekommt die Nachricht, dass ihre Tante, bei der sie aufgewachsen ist, verstorben ist. Sie reist nach Italien in das kleine Dorf, in dem ihre Tante gelebt hat, und bezieht vorübergehend ihr Haus. Schnell wird klar: Einfach verkaufen kann sie das Haus nicht. Dazu gibt es hier zu... Inhalt: Hannah bekommt die Nachricht, dass ihre Tante, bei der sie aufgewachsen ist, verstorben ist. Sie reist nach Italien in das kleine Dorf, in dem ihre Tante gelebt hat, und bezieht vorübergehend ihr Haus. Schnell wird klar: Einfach verkaufen kann sie das Haus nicht. Dazu gibt es hier zu viele unklare Dinge, zu interessante Personen und zu viele Verwicklungen, die mit ihrem eigenen Leben zu tun haben. Das Buch erzählt im Wechsel die Geschichte von Hannah und Tante Eli. Meine Meinung: Cover und Titel: Der Titel "Der Apfelsammler" ist für mich sehr poetisch und hat einen direkten, passenden Bezug zur Geschichte. Auch das Cover ist wunderschön gestaltet und gibt einen schönen Ausblick auf die Stimmung der Geschichte. Ein dickes, fettes "Pfui!" geht aber an den Verlag für den Klappentext. Der ist nämlich schlichtweg falsch und zeigt überdeutlich, dass der Texter das Buch nicht gelesen hat. Atmosphäre und Sprache: Die dichte Atmosphäre macht dieses Buch zu etwas ganz Besonderem. Die Sprache ist unkapriziös, malt aber ein stimmungsvolles Bild nach dem anderen, ohne dabei auch nur im Ansatz kitschig zu werden. Für Atmosphäre und Sprache gäbe es von mir locker sechs Punkte :) Geschichte und Charaktere: "Der Apfelsammler" wird aus zwei Perspektiven erzählt: Abwechselnd lesen wir Szenen aus dem Leben von Hannah und von Eli. An vielen Stellen berühren sich die Geschichten auf ganz zauberhafte Art. Die Verknüpfung der beiden Geschichten ist der Autorin wunderbar gelungen. Die Charaktere sind überzeugend, aber leider nicht unbedingt sympathisch. Gerade Hannah zeigt im letzten Drittel ein für mich untragbares Verhalten, das sie als Protagonistin eines solchen Romans fast disqualifiziert. Da hätte ich mir Entwicklung gewünscht, die leider nicht eingetreten ist. Ein zweiter Minuspunkt: Liebe spielt in dieser Geschichte eine sehr zentrale Rolle. Leider sind alle Paarbeziehungen, die beschrieben werden, ausgesprochen ungesund und destruktiv. In dieser Ballung hat mir das die Freude am Lesen getrübt. Diese beiden Punkte - das Verhalten von Hannah und die sehr negativ dargestellten Beziehungen - haben mir leider im letzten Teil des Buches einiges an Begeisterung genommen. Trotzdem ist und bleibt "Der Apfelsammler" für mich ein gutes Buch, das ich guten Gewissens weiterempfehlen kann.

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Ein wirklich schöner Roman
von Petra Donatz am 22.07.2014

Meine Meinung Die Story Die Autorin "Anja Jonuleit" hat hier eine beeindruckende Familiengeschichte erschaffen, die sie durch eine wunderbare Atmosphäre dem Leser nahe bringt. Das Buch wird in Zwei unterschiedlichen Handlungssträngen erzählt, die sich zum Ende hin zu einem großen Ganzen zusammenlaufen. Der Leser wird in die 60ger Jahre entführt und... Meine Meinung Die Story Die Autorin "Anja Jonuleit" hat hier eine beeindruckende Familiengeschichte erschaffen, die sie durch eine wunderbare Atmosphäre dem Leser nahe bringt. Das Buch wird in Zwei unterschiedlichen Handlungssträngen erzählt, die sich zum Ende hin zu einem großen Ganzen zusammenlaufen. Der Leser wird in die 60ger Jahre entführt und lernt dort Eli kennen und lieben. Sie hat es als junges Mädchen wirklich schwer. So muss sie jede freie Minute die sie hat, der Arbeit auf dem Elterlichen Hof opfern, zumal ihr Vater ein schrecklich herrschsüchtiger Tyrann ist. Er steht auf dem Standpunkt, dass Frauen keine großartige Bildung brauchen sonder die Arbeit in Haus und Hof ihre einzige Perspektive ist die ihnen zustehen würde. Da Eli sich damit aber nicht zufrieden geben will, wird sie schwer gedemütigt und misshandelt. Als sie sich dann noch in einen italienischen Gastarbeiter verliebt, beginnt für sie die Hölle auf Erden. Dann schwenkt die Autorin in die heutige Zeit und wir lerne die lebensfrohe uns spontane Hannah kennen. Diese bekommt mitgeteilt, dass ihre Tante Eli gestorben ist und sie nach Italien fahren muss, um sich u deren Nachlass zu kümmern. Zu diesem Zeitpunkt ahnt Hannah noch nicht, dass sich dadurch ihr ganzes Leben verändern wird. Der Schreibstil Das Buch ist sehr schön geschrieben und vermittelt dem Leser sehr viel Ambiente und Atmosphäre der 60ger Jahre und auch des wunderschönen Italiens. Man kann Land und Leute förmlich vor sich sehen und wird mitgenommen auf diese Reise. Zudem lässt sich das Buch sehr leicht und flüssig lesen, was vor allem an den schönen kurzen Abschnitten liegt und das ständige wechseln der Perspektiven. Die Charaktere Das Buch hatte für mich zwei Hauptfiguren, die klar im Vordergrund standen, Eli und Hannah. Ich für meinen Teil konnte mich mit Eli sofort anfreunden und habe sie in mein Herz geschlossen. Ich konnte mich voll und ganz auf ihre Gefühle und ihr Handeln einlassen und habe mit ihr gelitten und mich mit ihr gefreut. Mit Hannah hingegen bin ich nicht so richtig warm geworden. Sie ist mir immer ein wenig fremd geblieben.Ihre Geschichte hat mich lange nicht so interessiert wie die von ihrer Tante Eli, auch wenn beide doch so stark miteinander verwoben waren.Nichts desto trotz, waren alle Charaktere sehr realistisch und tiefgründig und konnten mich sehr gut unterhalten. Mein Fazit Ein wirklich guter Familien Roman. Mit starken und tollen Charakteren. Wobei mir die Geschichte aus der Sicht von Eli deutlich besser gefallen hat. Ein Roman zum eintauchen und genießen. Ein Roman den man lesen sollte wenn man Familiengeschichten mag. Ich vergebe hier vier von fünf Sternen.

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Umbrische Atmosphäre
von vielleser18 aus Hessen am 20.07.2014

Ein Buch mit zwei Zeitsträngen: Eli, Jahrgang 1949, ist 16 Jahre alt. Sie lebt mit ihren Eltern und einer sehr kleinen Schwester auf einem Einödhof in der Nähe des Bodensees. Ihr Vater ist streng, unbarmherzig und gewalttätig. Dennoch gelingt ihr es auf´s Gymnasium zu gehen und heimlich sich Freiheiten zu... Ein Buch mit zwei Zeitsträngen: Eli, Jahrgang 1949, ist 16 Jahre alt. Sie lebt mit ihren Eltern und einer sehr kleinen Schwester auf einem Einödhof in der Nähe des Bodensees. Ihr Vater ist streng, unbarmherzig und gewalttätig. Dennoch gelingt ihr es auf´s Gymnasium zu gehen und heimlich sich Freiheiten zu nehmen. Bis....ja bis alles auffliegt. Ihre Nichte Hannah lebt im hier und jetzt. Nach dem Tod von Eli reist sie nach Umbrien um ihren Haushalt aufzulösen. Doch so einfach geht das nicht. Hannah findet Reste von Briefen, diese machen sie genauso neugierig wie ihr eigenbrödlerische Nachbar Matteo. Sie bleibt und versucht mehr heraus zu finden. Anja Jonuleit erzählt die Geschichte der zwei Frauen abwechselnd. Der Leser ist immer einen kleinen Schritt voraus, tappt aber genau wie Hannah lange im Ungewissen. Eli´s Geschichte hat mir einen Tick besser gefallen. Sie hat mich neugierig gemacht. Ihre Lebensgeschichte ging unter die Haut, hat berührt. Der Autorin ist es gelungen dem Roman Atmosphäre zu geben, italienisches Flair. Durch die wechselnden Zeiten und Perspektiven ist Spannung entstanden. Auch wenn mich Hannah´s Verhalten ab und an vor den Kopf gestoßen hat, war ich gespannt, wie alles zum Ende hin ausläuft. Diese Protagonistin sehe ich aber zwiegespalten. Einerseits ist sie sehr hilfsbereit, anderseits hat sie in ihrer Neugier eindeutig Grenzen überschritten, die mir nicht gefallen. Das Schlußszenario - ob es dieses Verhalten wirklich geben könnte ???? Ich bezweifle es. Das Buch hat mich aber gefesselt und ich bin nur so durch die Seiten gerauscht. Es weckt Emotionen und Gefühle. Vier Sterne für ein gutes Buch.

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Zwei Frauen - eine Vergangenheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle (Saale) am 15.07.2014

Hannah hat sich gerade von ihrem Freund Martin getrennt - der geplante gemeinsame Urlaub war geplatzt - da erhält sie einen Anruf aus Italien, genauer Umbrien: ihre geliebte Tante Elisabeth ist gestorben. Sie fährt also in den Süden, um die notwendigen Dinge zu regeln und ihr Erbe, ein kleines... Hannah hat sich gerade von ihrem Freund Martin getrennt - der geplante gemeinsame Urlaub war geplatzt - da erhält sie einen Anruf aus Italien, genauer Umbrien: ihre geliebte Tante Elisabeth ist gestorben. Sie fährt also in den Süden, um die notwendigen Dinge zu regeln und ihr Erbe, ein kleines Steinhaus, anzutreten. In dem kleinen umbrischen Dorf namens Castelnuovo wird sie jedoch mit Argwohn beobachtet. Sie versucht den Anfeindungen auf den Grund zu gehen. Eines Tages findet sie beim Aufräumen in dem alten Haus alte Briefe ihrer Tante, deren Inhalt ihr rätselhaft vorkommen. Trotz der Feindseligkeiten stellt sie Nachforschungen an, um das Geheimnis zu lüften. Dabei trifft sie auf Matteo, den „Apfelsammler“, der sie zunächst von seinem Grundstück vertreibt. Den leidenschaftlichen Obstbaumzüchter hatte schon ihre Tante Eli gekannt - ist er der Schlüssel zu einem über viele Jahre gehüteten Geheimnis? Anja Jonuleit erzählt die Geschichte in zwei Zeit- und Handlungssträngen. Abwechselnd kommen Tante Elisabeth (mit Auszügen aus ihren Brieffragmenten) und Hannah zu Wort. Meist sind es kurze Kapitel in der Ich-Form, die die Geschichte abwechslungsreich und interessant machen, aber ein längerer Erzählfaden kann dadurch nicht aufgenommen werden. Wie immer bei Anja Jonuleit ist der Erzähl- und Sprachstil anschaulich, eindringlich und poetisch.

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