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Der Aufstand des Gewissens

Die nicht-gehaltene Festspielrede 2011

(8)
Jean Ziegler, Soziologe, Globalisierungskritiker und Politiker, sollte im Juli 2011 die Salzburger Festspiele eröffnen. Nach seiner Einladung wurde er überraschend wieder ausgeladen. Seine Rede darf er in Salzburg nicht hal en, doch was Jean Ziegler dem Festspielpublikum und der interessierten Öffentlichkeit an diesem Tag hätte sagen wollen, soll trotzdem kein Geheimnis bleiben. In diesem Buch können Sie es nachlesen.
Portrait
Jean Ziegler, Bürger der Republik Genf, Soziologe, ist emeritierter Professor der Universitäten von Genf und Paris. Er war bis 1999 Nationalrat (Abgeordneter) im Eidgenössischen Parlament, dann Sonder-Berichterstatter der Vereinten Nationen für das Recht auf Nahrung. Seit 2008 ist er Vizepräsident des beratenden Ausschusses des UNO-Menschenrechtsrats. Er ist Träger verschiedener Ehrendoktorate und internationaler Auszeichnungen wie z.B. des CARE-Milleniumspreises (2009) und des Internationalen Literaturpreises für Menschenrechte (2006). Jean Ziegler ist Autor zahlreicher Bestseller, darunter „Der Hass auf den Westen“, „Das Imperium der Schande“, „Die neuen Herrscher der Welt“ sowie „Die Schweiz, das Gold und die Toten“ und „Die Schweiz wäscht weißer“
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 10
Erscheinungsdatum 25.07.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7110-0016-3
Verlag Ecowin
Maße (L/B/H) 185/111/7 mm
Gewicht 31
Auflage 5
Verkaufsrang 75.913
Buch (Kunststoff-Einband)
2,50
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Mordshunger
von Mirjana Mitteregger aus St.Johann am 05.09.2011

Der Soziologe Jean Ziegler hat es auf nur 10 Seiten geschafft, die Präsenz der Not und Armut in der dritten Welt eindringlich zu beschreiben. Er erinnert uns wieder einmal daran, dass es auch eine dunkle Seite des Wohlstandes gibt. Ich hab es schon paar Mal gelesen und ich möchte... Der Soziologe Jean Ziegler hat es auf nur 10 Seiten geschafft, die Präsenz der Not und Armut in der dritten Welt eindringlich zu beschreiben. Er erinnert uns wieder einmal daran, dass es auch eine dunkle Seite des Wohlstandes gibt. Ich hab es schon paar Mal gelesen und ich möchte meine Hochachtung für Jean Ziegler aussprechen. Wie viele werden noch sterben? Schade, dass die Rede nicht statt gefunden hat!

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Wir brauchen dringend einen Aufstand des Gewissens!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.06.2015

Aldous Huxley, der berühmte Science-Fiction Schriftsteller (u.A. ›Schöne neue Welt‹), scheint recht gehabt zu haben, als er gesagt hat: »Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.« Jean Ziegler war 2011 für die Salzburger Festspiele als... Aldous Huxley, der berühmte Science-Fiction Schriftsteller (u.A. ›Schöne neue Welt‹), scheint recht gehabt zu haben, als er gesagt hat: »Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.« Jean Ziegler war 2011 für die Salzburger Festspiele als Redner geladen. Viele Menschen der wirtschaftlichen- und gesellschaftlichen Eliten wurden erwartet. Einige hatten wohl zu grossen Einfluss auf den Veranstalter: sie wollten sich den Abend nicht durch eine Rede des Globalisierungskritikers verderben lassen. Ziegler wurde wieder ausgeladen . . . Ziegler veröffentlichte anschliessend die Rede in Buchform - die 10 Seiten umfassende Rede ist markant, anklagend - einmal mehr ruft er zum ›Aufstand des Gewissens auf‹. »Sehr verehrte Damen und Herren, alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren. 37‘000 Menschen verhungern jeden Tag und fast eine Milliarde sind permanent schwerstens unterernährt. Und derselbe World-Food-Report der FAO, der alljährlich diese Opferzahlen gibt, sagt, dass die Weltlandwirtschaft in der heutigen Phase ihrer Entwicklung problemlos das Doppelte der Weltbevölkerung normal ernähren könnte. Schlussfolgerung: Es gibt keinen objektiven Mangel, also keine Fatalität für das tägliche Massaker des Hungers, das in eisiger Normalität vor sich geht. Ein Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet. Gestorben wird überall gleich. Ob in den somalischen Flüchtlingslagern, den Elendsvierteln von Karachi oder in den Slums von Dhaka, der Todeskampf erfolgt immer in denselben Etappen. (...) Wunder könnten in Salzburg geschehen: Das Erwachen der Herren der Welt. Der Aufstand des Gewissens! Aber keine Angst, dieses Wunder wird in Salzburg nicht geschehen! Ich erwache. Mein Traum könnte wirklichkeitsfremder nicht sein! Kapital ist immer und überall und zu allen Zeiten stärker als Kunst. »Unsterbliche gigantische Personen« nennt Noam Chomsky die Konzerne. Vergangenes Jahr - laut Weltbankstatistik - haben die 500 grössten Privatkonzerne, alle Sektoren zusammen genommen, 52.8% des Welt-Bruttosozialproduktes, also aller in einem Jahr auf der Welt produzierten Reichtümer, kontrolliert. Die total entfesselte, sozial völlig unkontrollierte Profitmaximierung ist ihre Strategie. Es ist gleichgültig, welcher Mensch an der Spitze des Konzerns steht. Es geht nicht um seine Emotionen, sein Wissen, seine Gefühle. Es geht um die strukturelle Gewalt des Kapitals. Produziert er dieses nicht, wird er aus der Vorstands-Etage verjagt.« (S. 5 & S. 9) Klar richtet Ziegler die Rede an die Eliten und ist dabei teilweise moralisierend, auch wenn er auf die strukturellen Probleme des Kapitalismus eingeht - doch wenn man so viel Elend wie Ziegler in der Welt gesehen hat, dann ist dies auch verständlich, auch wenn ich persönlich eher glaube, dass wir etwas verändern können in der Welt, wenn wir weniger moralisieren und mehr durch Aufzeigen der bestehenden strukturellen Ungerechtigkeiten Menschen erreichen können. Doch jeder fühlende Mensch muss Ziegler dankbar für seinen unermüdlichen Kampf gegen den Hunger sein.

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Mordshunger
von einer Kundin/einem Kunden aus Winterthur am 02.12.2011

Klar, dass der Autor seine Rede bei den Salzburger Festspielen nicht halten durfte.Schade aber auch,denn er hat Wichtiges zu sagen und deshalb werden wir es lesen, weil wir lassen uns nichts verbieten. Auf ganz wenigen Seiten wird die Machtlosigkeit von Politikern aufgezeigt und die Allmacht weniger Konzerne angeprangert. In... Klar, dass der Autor seine Rede bei den Salzburger Festspielen nicht halten durfte.Schade aber auch,denn er hat Wichtiges zu sagen und deshalb werden wir es lesen, weil wir lassen uns nichts verbieten. Auf ganz wenigen Seiten wird die Machtlosigkeit von Politikern aufgezeigt und die Allmacht weniger Konzerne angeprangert. In unserer Gesellschaft herrschen Profitmaximierung und Kapitalakkumulation vor. Hoffnung liegt in der aktiven,solidarischen, demokratischen Revolution - also bei jedem von uns. War diese Bewertung hilfreich?

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Pflicht, weil brisant
von einer Kundin/einem Kunden am 11.09.2011

Klar, dass der Autor seine Rede bei den Salzburger Festspielen nicht halten durfte.Schade aber auch,denn er hat Wichtiges zu sagen und deshalb werden wir es lesen, weil wir lassen uns nichts verbieten. Auf ganz wenigen Seiten wird die Machtlosigkeit von Politikern aufgezeigt und die Allmacht weniger Konzerne angeprangert. In... Klar, dass der Autor seine Rede bei den Salzburger Festspielen nicht halten durfte.Schade aber auch,denn er hat Wichtiges zu sagen und deshalb werden wir es lesen, weil wir lassen uns nichts verbieten. Auf ganz wenigen Seiten wird die Machtlosigkeit von Politikern aufgezeigt und die Allmacht weniger Konzerne angeprangert. In unserer Gesellschaft herrschen Profitmaximierung und Kapitalakkumulation vor. Hoffnung liegt in der aktiven,solidarischen, demokratischen Revolution - also bei jedem von uns.

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Es kommt der Tag,...
von Rosemarie Tischler aus Linz am 26.08.2011

"ALLE FÜNF SEKUNDEN VERHUNGERT EIN KIND" In den Savannen, Wüsten, Bergen von Äthiopien, Djibouti, Somalia und Tarkana sind 12 Millionen Menschen auf der Flucht." Jean Ziegler`s in Salzburg "nicht gehaltene Festspielrede 2011" sollte die meist gelesene Ansprache sein! Es kommt der Tag,... (Mutter Courage/ Brecht) PFICHT! - KLASSENLEKTÜRE!

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Gewissen?
von einer Kundin/einem Kunden am 18.08.2011

Gewissen? Nein danke! - Das dachten sich zumindest die Herren der Salzburger Festspiele als Redner Jean Ziegler wieder ausgeladen wurde. Nun, dieser Schuss ging wohl nach hinten los, nicht wahr meine Herren? Aber wenigstens konnten Sie einen schönen Abend verbringen, ohne, dass Ihnen ein alter Mann in Ihr Gewissen redet. Dieses Buch... Gewissen? Nein danke! - Das dachten sich zumindest die Herren der Salzburger Festspiele als Redner Jean Ziegler wieder ausgeladen wurde. Nun, dieser Schuss ging wohl nach hinten los, nicht wahr meine Herren? Aber wenigstens konnten Sie einen schönen Abend verbringen, ohne, dass Ihnen ein alter Mann in Ihr Gewissen redet. Dieses Buch ist Pflicht. Für jeden, der sich (da muss ich mich meiner Kollegin aus Pasching anschließen) traut. Ein Appell an unsere Lehrer: Klassenlektüre!

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Bezeichnend, dass die Rede nicht gehalten wurde
von einer Kundin/einem Kunden aus H. am 08.08.2011

dass Jean Ziegler seine Rede nicht halten durfte ist bezeichnend für die Situation, in der sich der Kampf gegen den Hunger befindet: Er wird ignoriert. Seine Rede spricht dabei das zentrale Problem der Hungerkrisen an: Es gibt nicht zu wenig Essen für alle, viel eher wird ein vielen hundert Millionen... dass Jean Ziegler seine Rede nicht halten durfte ist bezeichnend für die Situation, in der sich der Kampf gegen den Hunger befindet: Er wird ignoriert. Seine Rede spricht dabei das zentrale Problem der Hungerkrisen an: Es gibt nicht zu wenig Essen für alle, viel eher wird ein vielen hundert Millionen ständig unterernährten aufgrund des Profitsystems der Lebensmittelproduktion und des Handels mit Nahrungsmitteln der Zugang zu ihnen verwehrt.

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Wann werden wir endlich munter?
von Conny Hannesschläger aus Pasching am 01.08.2011

"Ins Bewusstsein dringt die Realität, dringen die sterbenden Kinder." ...was für ein Traum! Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter 10 Jahren. 37.000 Menschen verhungern jeden Tag und fast eine Milliarde sind permanent schwerstens unterernährt... ...und, waren Sie heute schon bei McDonalds? Wie viele Kilos verunzieren Ihren Körper? Füllt sich Ihr Kühlschrank... "Ins Bewusstsein dringt die Realität, dringen die sterbenden Kinder." ...was für ein Traum! Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter 10 Jahren. 37.000 Menschen verhungern jeden Tag und fast eine Milliarde sind permanent schwerstens unterernährt... ...und, waren Sie heute schon bei McDonalds? Wie viele Kilos verunzieren Ihren Körper? Füllt sich Ihr Kühlschrank auch in beängstigenden Ausmaßen sobald ein Feiertag vor der Tür steht? Hunderte dieser Fragen könnte ich Ihnen stellen...aber Jean Ziegler hat diese Thematik kurz und bündig auf 10 Seiten zusammengefasst...wer den Mut hat, der soll Sie lesen ... und so erspar ich es mir, die ewig gleiche Antwort zu bekommen auf all diese Fragen...: Was solls...einer alleine bringt den Stein ja uch nicht ins Rollen!!!

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