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Der Crash ist die Lösung

Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten

(8)
Es stellt sich längst nicht mehr die Frage, ob der Crash kommen wird - sondern lediglich wann. Denn alle Maßnahmen zur Banken-, Länder- und Eurorettung laufen auf volkswirtschaftliche Schadensmaximierung und den Staatsbankrott Deutschlands hinaus. Die Enteignung der Bürger für diesen Fall wird längst vorbereitet. Staatsanleihen, Renten- und Lebensversicherungen, Konten - das sind die großen Verlierer im Falle eines Crashs, der lieber früher als später kommen soll, denn nur dann sind Politik und Wirtschaft bereit, radikal etwas zu verändern.
Gewinner und Verlierer des großen Crashs
In ihrem Sachbuch beschreiben die Wirtschaftsexperten Matthias Weik und Marc Friedrich die globalen Krisenmotoren und auch diejenigen, die von der Krise profitieren. Denn die Verursacher der Krise sind auch gleichzeitig die Gewinner. Doch die Autoren spenden ihren Lesern auch Hoffnung: Die Finanzstrategen erklären für jeden verständlich, wie man sein Geld rechtzeitig in Sachwerte umschichtet, um sein Erspartes nicht zu verlieren. Es stellt sich längst nicht mehr die Frage, ob der Crash kommen wird - sondern lediglich wann. Denn alle Maßnahmen zur Banken-, Länder- und Eurorettung laufen auf volkswirtschaftliche Schadensmaximierung und den Staatsbankrott Deutschlands hinaus. Die Enteignung der Bürger für diesen Fall wird längst vorbereitet. Staatsanleihen, Renten- und Lebensversicherungen, Konten - das sind die großen Verlierer im Falle eines Crashs, der lieber früher als später kommen soll, denn nur dann sind Politik und Wirtschaft bereit, radikal etwas zu verändern.
Gewinner und Verlierer des großen Crashs
In ihrem Sachbuch beschreiben die Wirtschaftsexperten Matthias Weik und Marc Friedrich die globalen Krisenmotoren und auch diejenigen, die von der Krise profitieren. Denn die Verursacher der Krise sind auch gleichzeitig die Gewinner. Doch die Autoren spenden ihren Lesern auch Hoffnung: Die Finanzstrategen erklären für jeden verständlich, wie man sein Geld rechtzeitig in Sachwerte umschichtet, um sein Erspartes nicht zu verlieren.
Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 23.06.14
Vorneweg, das Buch hat sehr viele gute Ansätze, Erklärungen und Wahrheiten über Geld, das Finanzsystem und was alles kommen kann. Aber es steckt auch voller Polemik, bei der einem die Haare zu Berge stehen. Ein Beispiel: ?Der DAX mag noch auf 10.000, 20.000 oder von uns aus auch 50.000 Punkte gehievt werden, bis er die maximale Fallhöhe erreicht hat.? Jeder der sich etwas mit der Börse auskennt weiß, dass mindestens noch 40 oder 50 Jahre vergehen werden, bis der DAX bei 50.000 Punkten stehen wird. Und in dieser Zeit können hier noch 1.000 Prozent und mehr durch z. B. Fonds erwirtschaftet werden. Diese Art von Polemik ärgert bei der Lektüre. Sie stört sehr, weil doch viele sehr gute Analysen von Sachverhalten in dem Buch enthalten sind. Fazit: Viele Erläuterungen in dem Buch sind Gold wert, andere sind der Crash für die Autoren.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 381
Erscheinungsdatum 16.05.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8479-0554-7
Verlag Eichborn Verlag
Maße (L/B/H) 224/146/37 mm
Gewicht 607
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Auflage 5. Auflage 2014
Verkaufsrang 79.907
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


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Illustration der Verschuldungskrise ohne Erkenntnisgewinn
von Licuala aus Telgte am 09.06.2014

Was jeder ahnt, viele aber nicht wahr haben wollen, dass die Verschuldungskrise nicht vorbei ist und die weltweite Bankenrettungspolitik nur den Zusammenbruch des ungedeckten Papiergeld- und Finanzsystems aufschieben aber nicht verhindern kann, machen die Autoren in diesem Buch noch einmal deutlich. Dass ist aber auch der einzige Verdienst der... Was jeder ahnt, viele aber nicht wahr haben wollen, dass die Verschuldungskrise nicht vorbei ist und die weltweite Bankenrettungspolitik nur den Zusammenbruch des ungedeckten Papiergeld- und Finanzsystems aufschieben aber nicht verhindern kann, machen die Autoren in diesem Buch noch einmal deutlich. Dass ist aber auch der einzige Verdienst der Autoren. Ansonsten kommt das Buch über ein primitives Banker & Politiker Bashing nicht hinaus. Den Autoren gelingt es nicht, Ursachen und Wirkung bei Ihrer Illustrierung auseinander zu halten. Der Irrglauben, die Institutionen der "modernen Wirtschaft", nämlich das deckungslose staatliche Papiergeld, die Zentralbanken, das auf Mindest-Reserven basierende Bankensystem (fractional reserve banking) und die Staats-Zuständigkeit für Wachstum, Vollbeschäftigung und Konjunktur, seien Bestandteil ­ ja sogar wesentliche Elemente ­ des "modernen Kapitalismus" bzw. der Marktwirtschaft durchzieht das Buch. Inflation, Kreditexpansion, Konjunkturzyklen, Staatsverschuldung und hohe Steuern sind jedoch nicht Begleiterscheinungen des Kapitalismus sondern eines planwirtschaftlich organisierten ungedeckten Papiergeldsystems, bei dem die Steuerung von Zinsen, Geldmengen und Preisen durch die Zentralbanken erfolgt. Dass eine planwirtschaftliche Politik immer zum Scheitern verurteilt ist, hat Ludwig von Mises schon im letzten Jahrhundert ausführlich dargelegt. Da die Autoren nicht zu den Ursachen der Krise vorstoßen, können sie auch dem zweiten Teil des Untertitels ihres Buches "wie Sie Ihr Vermögen retten" nicht gerecht werden. Hier werden nur die üblichen Verdächtigen genannt: Bargeld unter der Matratze, Gold und Silber, Ackerland und Wald, und die schuldenfreie eigene selbst bewohnte Immobilie. Von Finanz- und Versicherungsberatern und Immobilienmaklern soll man sich grundsätzlich fern halten, da bei diesem Menschenschlag "Verlogenheit vermutlich eine Charaktereigenschaft ist, die in dieser Branche Karrieren erst möglich macht." Wer Freude an derartigem Schubladendenken und Schwarz-Weiß-Malerei hat und mal wieder der Wut des Wutbürgers frönen möchte, wird sich durch dieses Buch unterhalten fühlen. Erkenntnisgewinn wird er aber nicht erzielen. Diesen erhält er aber, wenn er zum neuen Buch von Andreas Marquart und Philipp Bagus greift: "Warum andere auf ihre Kosten immer reicher werden ... und welche Rolle der Staat und unser Papiergeld dabei spielen."

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Gute Denkansätze
von Airwave72 am 26.11.2014

Naja grundsätzlich gute Ansätze, viel gute Argumentation durch belegte Zahlen und Quellen. Einiges war mir wirkliuch neu und nicht bewusst. Aber: Wenn man mit dem Buch fertig ist, meint man, man müsse sich aus dem Fenster stürzen, denn das was die Autoren ausmalen, ist eine sehr dunkle Zukunft. Eins haben... Naja grundsätzlich gute Ansätze, viel gute Argumentation durch belegte Zahlen und Quellen. Einiges war mir wirkliuch neu und nicht bewusst. Aber: Wenn man mit dem Buch fertig ist, meint man, man müsse sich aus dem Fenster stürzen, denn das was die Autoren ausmalen, ist eine sehr dunkle Zukunft. Eins haben sie jedoch geschafft: Mich in meinem Handel mich selbst um mein Geld zu kümmern zu stärken und es nicht der Bank anzuvertrauen.

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1 0
Viel Stimmung, wenig fundierte Analyse und nichtssagende Anlagetips
von Troubleshooter aus Osnabrück am 13.06.2014

Man freut sich ja schon, wenn jemand den Finger in die Wunde der Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung "Die Krise ist vorüber" legt. Aber außer einer langen Material- und Zitatesammlung, bei der sich Autoren in der Regel nicht einmal die Mühe gemacht haben, nach dem Original zu suchen, sondern aus Sekundärquellen wie Zeitungen... Man freut sich ja schon, wenn jemand den Finger in die Wunde der Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung "Die Krise ist vorüber" legt. Aber außer einer langen Material- und Zitatesammlung, bei der sich Autoren in der Regel nicht einmal die Mühe gemacht haben, nach dem Original zu suchen, sondern aus Sekundärquellen wie Zeitungen und Webseiten zitieren, bietet dieses Buch wenig. Wenn dabei jedoch schlampig (oder gar nicht) recherchiert wird, sondern nur Schlagzeilen übernommen werden, ohne ein analytisches Gerüst zu haben (außer dem Leitspruch "alle Banker sind Gangster"), kann es schon mal passieren, dass man für Deutschland gravierende Lohnerhöhungen fordert, um dann im nächsten Kapitel bei der Beschreibung der Lage Frankreichs die Hochlohnpolitik als verhängnisvolle Entwicklung zu geißeln. Derartige Widersprüche finden sich viele und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Autoren auch vieles zurechtbiegen, damit die Endzeitstimmung erhalten bleibt. Leser, die erfahren wollen, wie sie ihr Sparguthaben retten können, sollten sich den Kauf des Buches sparen. Außer Allgemeinplätzen haben die Autoren bei diesem Kapitel nichts zu bieten. Schade!

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Eine echte Leseempfehlung!
von einer Kundin/einem Kunden am 12.08.2014

"Der Crash ist die Lösung" - so lautet der durchaus provokante Titel des neuen Buches des Autorenteams Matthias Weik und Marc Friedrich. Dieses 384 Seiten starke Buch ist die inoffizielle Fortsetzung des Ende 2012 erschienenen und mittlerweile in zweiter Auflage überarbeiteten Erstlingswerks "Der größte Raubzug der Geschichte". Besagtes Buch... "Der Crash ist die Lösung" - so lautet der durchaus provokante Titel des neuen Buches des Autorenteams Matthias Weik und Marc Friedrich. Dieses 384 Seiten starke Buch ist die inoffizielle Fortsetzung des Ende 2012 erschienenen und mittlerweile in zweiter Auflage überarbeiteten Erstlingswerks "Der größte Raubzug der Geschichte". Besagtes Buch findet man derzeit auf Platz vier der Spiegel-Bestsellerliste, womit die Autoren Weik und Friedrich an den großen Erfolg ihres ersten Buches anknüpfen, welches ganze 73 Wochen dort gelistet war. Auch in diesem Buch verwenden die Autoren das gleiche Erfolgsrezept: Verständliche Sprache, hervorragende Recherche, umfangreicher Quellenanhang und manchmal auch die richtige Portion (Galgen-)Humor. In acht Kapiteln strukturieren die Autoren das Thema klar und nachvollziehbar. So zeigen sie im zweiten Kapitel nach der Einleitung schonungslos wie der Finanzsektor nach wie vor unbändig der Rendite nachjagt und die Politik ohnmächtig zuschaut. Im dritten Kapitel schildern sie dem Leser nachvollziehbar, dass auch in Deutschland vieles im Argen liegt und warum es uns nicht so gut geht, wie Kanzlerin Merkel uns so gerne glauben machen möchte. In den Kapiteln vier und fünf richten die Autoren ihr Augenmerk auf die Situation in Euroland und der Welt insgesamt und machen deutlich, dass wohl leider mehr Krise vor als hinter uns zu liegen scheint. Kapitel sechs beschäftigt sich mit den Folgen der derzeitigen Niedrigzinspolitik und in Kapitel sieben werden die Weik und Friedrich dem Untertitel ihres Buches "Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten" gerecht und geben dem Leser Ratschläge und Hilfestellung, wie er trotz allem sein Vermögen in diesen Zeiten "retten" kann. Im achten Kapitel schließlich geht es um den Crash, die Autoren "zeigen auf, warum er im Endeffekt sogar gut und notwendig ist." Dieses Buch ist ein guter Wegweiser durch das alltägliche Nachrichtendickicht und so umfassend, dass nahezu alle krisenrelevanten Themen und Themenfelder aufgegriffen werden. Ob Liborskandal, Basel III, Leitzinsen, Deflation, Investitionsstau, Spekulationsblasen oder vieles mehr, alles wird ausführlich, verständlich und manchmal auch mit einem Augenzwinkern erklärt. Man erfährt in diesem Buch, warum unser Geldsystem höchst fehlerhaft ist und warum es früher oder später zwingend kollabieren muss. Man erfährt ebenso, warum die sogenannten PIIGS-Staaten in Europa nicht auf die Beine kommen und warum die Regulierung des Finanzsektors nicht gelingt. Dies und vieles mehr könnte in einem anderen Buch den Leser sehr deprimieren. Das vorliegende Buch allerdings schafft es dagegen aber, bei allem Negativem, dem Leser Hoffnung zu geben. Es wird gezeigt, dass auch bei dem großen "Crash" nicht automatisch Alles verloren sein muss und warum im Ernstfall auch ein Stück Ackerland durchaus neben Gold, Aktien oder Immobilien eine lohnenswerte Investition darstellen kann. Wir als Leser werden am Ende diese Lektüre mit der Botschaft zurückgelassen, dass der zwingend kommende Crash vor allem eine Chance darstellt. Statt der ewigen Krisenverschleppung und Symptombehandlung schlagen die Autoren statt dessen ein kontrolliertes "Herunterfahren" und "Neustarten" des gesamten Wirtschaftssystems vor und wollen ein Wirtschaften mit mehr Nachhaltigkeit, mehr Gerechtigkeit und mehr Bewußtheit. Schon allein diese hoffnungsvolle Botschaft macht dieses Buch zu einer echten Leseempfehlung!

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Beeindruckend, wichtig und empfehlenswert!
von Rafael Bauer am 18.07.2014

Beim Lesen dieses außerordentlich guten Buches ist mir die erschreckende Trefferquote der Autoren aufgefallen. Vieles von dem was sie geschrieben haben ist in den letzten Wochen Realität geworden. Ich hoffe von Herzen, daß ihr Titel nicht eintrifft. Aber ich befürchte er wird.... Ein überaus wichtiges Buch zur richtigen Zeit... Beim Lesen dieses außerordentlich guten Buches ist mir die erschreckende Trefferquote der Autoren aufgefallen. Vieles von dem was sie geschrieben haben ist in den letzten Wochen Realität geworden. Ich hoffe von Herzen, daß ihr Titel nicht eintrifft. Aber ich befürchte er wird.... Ein überaus wichtiges Buch zur richtigen Zeit für jeden!

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Das beste Buch seit Jahren!
von einer Kundin/einem Kunden aus Augsburg am 10.06.2014

Für mich ist der neue Bestseller von Friedrich und Weik das wichtigste Sach- und Finanzbuch seit Jahren! Ihnen gelingt es wieder einmal komplexeste Themen in einfache Worte zu giessen und dem Leser wertvolle Ratschläge an die Hand zu geben. Zudem ist das Buch locker und unterhaltsam geschrieben und mit... Für mich ist der neue Bestseller von Friedrich und Weik das wichtigste Sach- und Finanzbuch seit Jahren! Ihnen gelingt es wieder einmal komplexeste Themen in einfache Worte zu giessen und dem Leser wertvolle Ratschläge an die Hand zu geben. Zudem ist das Buch locker und unterhaltsam geschrieben und mit lustigen Cartoons sowie aussagekräftigen Charts versehen. Das Buch ist sowohl für Laien als auch für Experten absolute Pflicht. FAZIT: Absolute Kaufempfehlung! Lange Rezension: Die Autoren Marc Friedrich und Matthias Weik haben mit ihrem ersten Buch „Der größte Raubzug der Geschichte“ einen Bestseller geschrieben. Es war das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2013 in Deutschland. Nun haben sie ihr zweites Buch veröffentlicht. Man kann die beiden in viele Schubladen stecken: Ökonomen, Finanzexperten, Schwarzseher, Redner oder Bestsellerautoren. Meiner Meinung nach wird man ihnen wohl am besten gerecht, wenn man sie als Querdenker und Realisten bezeichnet, die im Einheitsbrei der Mainstream-Ökonomie eine gänzlich andere und politisch überhaupt nicht korrekte Gegenmeinung zum Ausdruck bringen. Der Begriff „finaler Kollaps“ bezieht sich vor allem auf unser Finanz- und Währungssystem und kann in diesem Zusammenhang auch schon bei einem der bedeutendsten Ökonomen der Österreichischen Schule, Ludwig von Mises, nachgelesen werden. Der schrieb, dass man den „finalen Kollaps“ eines durch Kreditexpansion ausgelösten Booms nicht vermeiden könne. Gebe man diese nicht freiwillig auf, werde es unvermeidlich zu einer Wirtschaftskrise zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen. Diese Sichtweise ist sicherlich auch in das Buch eingeflossen, aber die beiden Autoren sind, soweit ersichtlich, keine „Austrians“, also keine reinen Vertreter deren Theorien. Das kann man schon daran erkennen, dass die Deregulierung der nationalen und internationalen Finanzmärkte seit den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts scharf kritisiert wird und von den Autoren als eine der Ursachen für die Finanzkrise angesehen werden. Neben der Chicagoer Schule Milton Friedmans wird auch der „Austrian“ Friedrich August Hayek mit seinen „marktradikalen Lehren“ als Vordenker der Deregulierung genannt (Der Crash ist die Lösung, in der Folge „CidL“, S. 21). Die Autoren sind hier klare Verfechter von gesetzlichen Vorgaben und Einschränkungen der Finanzmärkte (siehe dann auch ihre Lösungsvorschläge für eine Bankenwelt nach dem Crash). Staat und Teufel Eine eventuelle Nähe zu eher libertären Positionen könnte man eventuell auch durch das einstimmende Leitzitat am Anfang des neuen Buches vermuten, es ist einem Werk der amerikanischen Schriftstellerin und Philosophin des freien Marktes Ayn Rand entnommen ist: „Geld ist das Barometer der Moral einer Gesellschaft. Wenn Sie sehen, dass Geschäfte nicht mehr freiwillig abgeschlossen werden, sondern unter Zwang, dass man um produzieren zu können, die Genehmigung von Leuten braucht, die nichts produzieren, dass das Geld denen zufließt, die nicht mit Gütern, sondern mit Vergünstigungen handeln, dass Menschen durch Bestechung und Beziehungen reich werden, nicht durch Arbeit, dass die Gesetze Sie nicht vor diesen Leuten schützen, sondern diese Leute vor Ihnen, dass Korruption belohnt und Ehrlichkeit bestraft wird, dann wissen Sie, dass Ihre Gesellschaft vor dem Untergang steht.“ Für Ayn Rand sind Einmischungen des Staates in jegliche Bereiche der Wirtschaft per se des Teufels. Das ist aber, wie oben schon erwähnt, nicht unbedingt die Meinung unserer Autoren, die als Grund dafür, dass sich unser Finanzsystem auf der Fahrt in den Untergang befindet, eher zu wenig Regulierung sehen. In diesem Leitzitat ist aber mit „Moral“ ein Thema angesprochen, dass den Autoren ebenfalls sehr wichtig ist, so dass hier eher ein Zusammenhang mit einer Gesellschaft besteht, deren aktuelle Entwicklung einen immer weiteren Verlust an Moral und Anstand aufzeigt. “Der Absturz wird gewaltig sein” Weik und Friedrich fragen sich, wie weit die Politik der Vertragsbrüche, Halb- und Unwahrheiten in Sachen Finanzkrise eigentlich noch geführt werden soll. Eigentlich, so schreibt das Autorengespann am Anfang des Buches, hätten sie nicht die Absicht gehabt, ein zweites Buch zu schreiben, aber die unglaublichen Ereignisse und Entwicklungen seit 2012 sowie das Versagen von Politik und Finanzwirtschaft zwängen sie regelrecht dazu (CidL, S. 17), um die zahllosen Lügen, Betrügereien, Abzock- und Enteignungsarten der „Verantwortlichen“ (das ist die schmeichelhafte Bezeichnung der Autoren für die Funktions- und Machtelite des Finanzmarkts, der Wirtschaft und der Politik) aufzudecken. Die beiden Autoren haben keine Illusionen mehr, es könnte den Regierungen und den hochbezahlten Managern der Finanzwelt noch auf irgendeiner Weise gelingen, das Ruder herumzuwerfen, ja sie haben eher die Überzeugung, dass man es – um im Bilde zu bleiben – auf der Brücke gar nicht mehr herumreißen will: „Wir erleben, seit 2008 einen epochalen Wandel! Weltwirtschaft und globales Finanzsystem sind aus den Fugen geraten. Ohne einen grundlegenden Paradigmenwechsel rasen wir nahezu ungebremst auf einen Abgrund zu. Alle ahnen dunkel, dass der Absturz gewaltig sein wird. Aber nur wenige haben eine etwas genauere Vorstellung davon, auf welchem Grund wir am Ende aufschlagen werden. In diesem Buch analysieren wir, wer da eigentlich am Steuer sitzt. Warum diese Leute fahren wie die Irren. Wo die Reise unserer Meinung nach hinführen wird.“ (CidL, S. 11) Bis jetzt wurde durch Herumdoktern an den Symptomen nur versucht, Zeit zu gewinnen und eine „Dauerkrise“ weiter in die Zukunft zu schieben. Und so bekennen die Autoren, dass auf sie als Ökonomen die bisher durchgeführten Versuche zur Lösung der Finanzkrise und ihrer verheerenden Auswirkungen wie ein endloser Horrorfilm wirke (CidL, S. 14.). Nötig sei aber eine tiefgreifende Reform des Bank- und Finanzwesens an Haupt- und Gliedern, es gebe aber keine Lösung innerhalb des bestehenden Systems. Aber genau deshalb passiert gar nichts, und der Crash rückt immer näher. Denn eine Systemänderung ist für die „Verantwortlichen“ einfach undenkbar. Und so kommen die Autoren zu ihren unerbittlichen Einschätzungen: Mit den Überlegungen über einen kommenden Zusammenbruch setzen die Autoren andere Akzente als in ihrem ersten Buch. Dennoch führt „Der Crash ist die Lösung“ im Grunde strikt das erste Buch fort, es werden die neuesten Entwicklungen und Verirrungen im Finanz- und Wirtschaftssystem geschildert. Wer sich beständig mit der Materie beschäftigt, bekommt hier noch einmal eine gute Zusammenfassung der letzten Jahre. Die Leser, die sich neu in die Themen einlesen, bekommen eine sehr gute Einführung. Die Autoren geben mit dem Kapitel zur Vermögenssicherung wichtige Impulse an ihre Leser, sich mit dem Thema zu beschäftigen.

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1 1
Nicht unbedingt
von einer Kundin/einem Kunden am 27.09.2014

Man muss nicht unbedingt der Meinung des Autorenteams sein, dass es zum totalen Crash kommt. Dies sei nur eine Frage der zeit, denn alle Maßnahmen die da gesetzt wurden, sei es zur Rettung von Griechenland, Zypern und allen anderen Staaten seien schlicht und einfach kontraproduktiv, und die Bürger werden... Man muss nicht unbedingt der Meinung des Autorenteams sein, dass es zum totalen Crash kommt. Dies sei nur eine Frage der zeit, denn alle Maßnahmen die da gesetzt wurden, sei es zur Rettung von Griechenland, Zypern und allen anderen Staaten seien schlicht und einfach kontraproduktiv, und die Bürger werden hinters Licht geführt. Diese Ansicht wird durch zahlreiche Beispiele untermauert, sowie Alternativen im Fall des Falles aufgezeigt. Wenn Sie dann im Fall des Falles Besitzer einer Streuobstwiese sind, dann sind Sie sicher einer der Gewinner...

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Gewagte Theorie
von einer Kundin/einem Kunden aus Hameln am 22.07.2014

Ob der Crash DIE Lösung sein wird, bleibt abzuwarten. Das Buch schildert Möglichkeiten, die einer Betrachtung wert sind. Es ist auf jedenfall lesenswert. Ob man sich für eine der angebotenen Möglichkeiten zur Rettung des Eigentums entscheidet sollte jeder für sich ausmachen.

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Unbedingt lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Böhl-Iggelheim am 26.08.2014
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Ich habe einige Bücher, die sich mit diesem Themenkomplex beschäftigen, gelesen, aber dieses war mit das Beste. Ich habe selbst Daten und Fakten gesammelt, weil ich selbst ein Buch schreiben wollte. Dies ist überflüssig. Ich stimme dem Inhalt dieses Buches voll zu.

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Nur der Crash ist die Lösung
von einer Kundin/einem Kunden aus Madiswil am 22.07.2015
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Sollten alle Banker und Politiker als Pflichtlektüre bekommen. Wie angesagt der Crash wird kommen fragt sich nur wann.....

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Sehr Informativ
von einer Kundin/einem Kunden aus Gießen am 21.01.2015
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Sehr gut geschriebenes Buch welches einem etwas mehr Einblick in die dubiose Finanzwelt gibt. Lässt einen aber teilweise unruhig schlafen

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Zu oberflächlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Erlangen am 10.02.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ich hatte von diesem Buch mehr erwartet. Die Analyse ist zu überflächlich und geht nicht in die Tiefe - obwohl viel Datenmaterial geboten wird. Es fehlt die tiefere Analyse. Die Lösungen für das eigene Vermögen sind die üblichen der Crashpropheten. Der letze Teil, der ein Lösung für das Finanzsystem... Ich hatte von diesem Buch mehr erwartet. Die Analyse ist zu überflächlich und geht nicht in die Tiefe - obwohl viel Datenmaterial geboten wird. Es fehlt die tiefere Analyse. Die Lösungen für das eigene Vermögen sind die üblichen der Crashpropheten. Der letze Teil, der ein Lösung für das Finanzsystem zu finden sucht, enthält ebenfalls gute Ansätze und bleibt aber wieder zu oberflächlich.

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