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Der Duft des Sussita

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Sussita ist kein Cocktail, auch keine glutäugige Schönheit, Sussita ist der Trabi des Nahen Ostens. Welch ungeahnte Wirkung dieses Nationalauto auf Menschen und Kamele hat, wie Lothar Matthäus und Rabbi Avramoff am defensiven Mittelfeld scheitern und der erste Kibbuz privatisiert wird, davon erzählt Robert Scheer mit einem ganz eigenen Humor in seinem Debüt. In zwölf miteinander verbundenen Geschichten zeigt er Bilder eines zutiefst zerrissenen Gelobten Landes, Israel mit all seinen Widersprüchlichkeiten und Verwerfungen. Brillante Komik, eine dezidiert politische Weltsicht, kakanische Umständlichkeit und orientalische Üppigkeit - das alles ergibt eine umwerfende Melange!

Portrait

Robert Scheer wurde 1973 in Carei, Rumänien, geboren. Seine Muttersprache ist Ungarisch. 1985 emigrierte er mit seiner Familie nach Israel. Nach einer abgebrochenen Karriere als Rockmusiker studierte er Philosophie in Haifa und Tübingen, wo er als Buchhändler und Bauarbeiter arbeitet und nun auf Deutsch sein schriftstellerisches Debüt vorlegt.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 154
Erscheinungsdatum 27.08.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-24029-2
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 209/134/20 mm
Gewicht 272
Buch (gebundene Ausgabe)
16,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Der Duft des Sussita
von Rebekka Tammen aus Hannover am 20.02.2016

Der Duft des Sussita": ein exellent geschriebenes Werk des Autors Robert Scheer. Cover: Schon im ersten Kapitel des Buches, werden wir das Sussita fressende Kamel verstehen, welches das Cover des Buches ziert. Schreibstil: 12 Geschichten und jede anders, interessant, lehrreich, humorvoll, durchaus auch traurig und mit viel Liebe fürs Detail -... Der Duft des Sussita": ein exellent geschriebenes Werk des Autors Robert Scheer. Cover: Schon im ersten Kapitel des Buches, werden wir das Sussita fressende Kamel verstehen, welches das Cover des Buches ziert. Schreibstil: 12 Geschichten und jede anders, interessant, lehrreich, humorvoll, durchaus auch traurig und mit viel Liebe fürs Detail - und für Worte! - geschrieben. Der nahe Osten: vieles hatte ich schon mal gehört, "wenn sie streiten, dann laut und mit den Händen". Robert Scheer hat so deutlich geschrieben, dass ich das Gefühl hatte, mit zu streiten. Mit Dagmar war es schön, die Liebesszenen kamen ganz ohne viele oder direkte Worte aus, was ich klasse fand, da sonst gerade solche Szenen oft bis ins kleinste beschrieben werden. Onkel Sauberger, ich sehe ihn vor mir: ein ganz herrlicher Charakter, er steht irgendwo in der Mitte. Ist Jude, ernährt sich aber keineswegs streng koscher und muss hier eine Hühnerfleischvergiftung über sich ergehen lassen. Mit einem Zwinkern lese ich von Juden, Arabern, Christen, von verschiedenen Kulturen, großer Hitze und Politik. Ich habe es genossen, in die Welt einzutauchen und freue mich auf mehr von und mit Robert Scheer!

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Wunderbares Lesevergnügen!
von Monika Schulte aus Hagen am 14.02.2016

"Der Duft des Sussita" - als ich allein das Cover sah, habe ich mir alles und nichts vorgestellt! Das Cover, ein Auto fressendes Kamel. Was mag da wohl für eine Geschichte dahinter stecken? 12 Geschichten sind es sogar, alle miteinander verwoben und was das Kamel mit dem Auto zu... "Der Duft des Sussita" - als ich allein das Cover sah, habe ich mir alles und nichts vorgestellt! Das Cover, ein Auto fressendes Kamel. Was mag da wohl für eine Geschichte dahinter stecken? 12 Geschichten sind es sogar, alle miteinander verwoben und was das Kamel mit dem Auto zu schaffen hat, das erfährt der Leser direkt in der ersten Geschichte. Einfach herrlich, wie die Familie nach dem Auto sucht und dann die Begegnung mit dem Araber, der es nicht fassen kann, dass das Auto einfach geparkt wurde ohne wenigstens ein Spray zu benutzen! Der Leser begegnet Lothar Matthäus und einem Rabbi als Manager. Eine Geschichte handelt von hungernden Soldaten im Libanon-Krieg und eine andere von einem Marokkaner im Krankenhaus. Und immer wieder taucht Onkel Sauberger auf, ein Schlitzohr ohnegleichen. Onkel Sauberger, der am liebsten Schweinefleisch isst und das im gelobten Land! Onkel Sauberger, der immer eine Idee hat und sich auch schon mal aus dem Staub macht. 12 wunderbare Geschichten, mal witzig, mal erschreckend, auch mal traurig. Auf wunderbare und ganz leichte Art und Weise entführt uns der Autor ins gelobte Land. Ganz nebenbei lernt man Land und Leute kennen, erfährt etwas über Autos, Gewohnheiten, Lebensweisheiten und die Menschen an sich. "Der Duft des Sussita" - gute und niveauvolle Unterhaltung, frisch und lebendig. Ein echtes Lesevergnügen!

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Rezension zu "Der Duft des Sussita"
von Zsadista am 15.02.2016

„Der Duft des Sussita“ ist eine Anthalogie von kleinen Geschichten, die Robert Scheer mehr oder weniger genauso passiert sind. Mag es sein, dass der erste Wagen, ein Sussita, in seiner Jugendzeit von einem Kamel gefressen wurde oder die Begegnung mit Lothar Matthäus und dem Rabbi Avramoff. Selbst mitten ins... „Der Duft des Sussita“ ist eine Anthalogie von kleinen Geschichten, die Robert Scheer mehr oder weniger genauso passiert sind. Mag es sein, dass der erste Wagen, ein Sussita, in seiner Jugendzeit von einem Kamel gefressen wurde oder die Begegnung mit Lothar Matthäus und dem Rabbi Avramoff. Selbst mitten ins Kriegsgebiet verschlägt es den Autor und da muss er ganz anders helfen, als nur einen Artikel zu schreiben. Stets taucht auch Onkel Sauberger auf, der Liebhaber der unkoscheren Speise von Schweinefleisch ist. Schweinefleisch in all seinen Zubereitungsarten. Auf Onkel Saugberger ist Verlass! Er liefert seine Waren überall hin. Sei es nun ins Krankenhaus oder mitten ins Kriegsgebiet. Wenn es um sein Schweinefleisch geht, fährt der Gute auch gerne ein paar Kilometer mehr. Die Geschichten sind mit viel Humor und Augenzwinkern geschrieben. Das ganze liest sich eher wie ein Tagebuch, als wie ein Roman. Der Schreibstil des Autors ist flott und wenn man ein Kapitel angefangen hat, muss man es auch zu Ende lesen. Das einzige, was mir nicht so gefallen hat, waren die ständigen Wiederholungen der Worte und Geschehnisse. Am Anfang musste ich ein paar Seiten überblättern, weil da ein Araber Seitenweise nur erklärte, wie das Kamel das Auto gefressen hätte. Später wird es besser, trotzdem wird weiterhin viel wiederholt. Der Autor wollte in die Richtung einer Komödianten schreiben. Aber beim Hören ist das viele wiederholen vielleicht lustiger, als wenn man es lesen muss. Trotzdem vergebe ich dem Buch vier Sterne, weil ich mich im gesamten sehr gut unterhalten gefühlt habe. Ich fand es im Ganzen sehr humorvoll. Ich konnte mir so manches bildlich vorstellen, was den Witz noch verstärkte. Als lockere, humorvolle Lektüre kann ich das Buch schon weiter empfehlen, wenn man über die Wiederholungen hinweg sehen kann.

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