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Der dunkle Weg

Roman. Originalausgabe

(8)
Eine Reise nach Irland, die alles verändert


Hamburg 1912: Gegen den Willen ihrer Eltern begibt sich die Kaufmannstochter Ida auf eine gewagte Reise, fort von ihren Pflichten, auf nach Irland. Dublin empfängt sie weltoffen, kreativ und gegensätzlich – genau die Abwechslung, die Ida gesucht hat. Schnell findet die junge Künstlerin Arbeit, schließt Freundschaften und lernt den Arzt Cian kennen – und lieben. Voller Zuversicht hofft Ida auf eine Zukunft mit ihm und ein neues Leben in Irland. Doch Europa stehen blutige Zeiten bevor, und bald muss Ida um ihre Träume kämpfen.







Portrait

Susanne Goga, 1967 geboren, ist eine renommierte Literaturübersetzerin und Autorin. Sie wurde mit dem DeLiA-Literaturpreis sowie dem Goldenen Homer ausgezeichnet und ist seit 2016 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Mönchengladbach.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 14.04.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-35799-0
Verlag Diana Verlag
Maße (L/B/H) 188/118/35 mm
Gewicht 373
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Verkaufsrang 71.962
Buch (Klappenbroschur)
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Daniela Nickaes, Thalia-Buchhandlung Cuxhaven

Insgesamt ein toller, sehr gut recherchierter und umgesetzter Roman, den ich jedem empfehlen kann, der historische Romane und/ oder Irland mag. Wundervoll geschrieben Insgesamt ein toller, sehr gut recherchierter und umgesetzter Roman, den ich jedem empfehlen kann, der historische Romane und/ oder Irland mag. Wundervoll geschrieben

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Spannende und emotionale Frauengeschichte. Mysteriös und mitreißend. Spannende und emotionale Frauengeschichte. Mysteriös und mitreißend.

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Liebe und Leid im Dublin am Vorabend des ersten Weltkriegs. Erzählt wird die Geschichte einer deutschen Künstlerin und eines irischen Arztes der in den Widerstand gezogen wird. Liebe und Leid im Dublin am Vorabend des ersten Weltkriegs. Erzählt wird die Geschichte einer deutschen Künstlerin und eines irischen Arztes der in den Widerstand gezogen wird.

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Ein junge Frau sucht in Irland eine neue Heimat - und Irland sucht die Freiheit
von Barbara W am 28.07.2015

Inhalt Die junge Hamburgerin Ida verlässt 1912 ihre Heimat, um eine Freundin in Irland zu besuchen. Schnell hat sie die Stadt Dublin und die Menschen, die sie dort kennenlernt, in ihr Herz geschlossen und beschließt, gegen den Willen ihrer Eltern, zu bleiben. Sie sucht sich eine Wohnung und eine Arbeit... Inhalt Die junge Hamburgerin Ida verlässt 1912 ihre Heimat, um eine Freundin in Irland zu besuchen. Schnell hat sie die Stadt Dublin und die Menschen, die sie dort kennenlernt, in ihr Herz geschlossen und beschließt, gegen den Willen ihrer Eltern, zu bleiben. Sie sucht sich eine Wohnung und eine Arbeit und beginnt zu malen. Denn Ida ist Künstlerin und fängt mit schnellen Strichen die Persönlichkeit von Menschen und Situationen ein. Schon bald findet sie sich in den Elendsvierteln wieder, um die Menschen zu malen und damit auf deren Leben aufmerksam zu machen. Dort trifft sie auch auf den abweisend und unfreundlich wirkenden Arzt Cian, der sich mit ganzem Herzen der medizinischen Versorgung der notleidenden Bevölkerung verschrieben hat. Trotz seiner schroffen Art fühlt Ida sich schnell zu ihm hingezogen. Gleichzeitig mobilisiert sich der Widerstand der Freiheitskämpfer, die im Geheimen Pläne gegen die englischen Fesseln schmieden. Idas Liebe zu Land und Leuten wird immer fester, das Leben aber auch immer gefährlicher, denn neben den Revolutionen stürzt auch noch der Erste Weltkrieg über sie alle ein und plötzlich gehört Ida zum Feind. Sie muss sich entscheiden, wohin sie gehört... Meine Meinung Sehr gut gefällt mir, wie historische Personen der irischen Freiheitskämpfe und historische Ereignisse, wie z. B. die Waffenlieferungen, der Osteraufstand oder auch der Einbruch des 1. Weltkrieges geschickt in die Geschichte eingewebt wurden. Auch wenn Ida und Cian erfunden sind, so hatte ich beim Lesen das Gefühl, sie hätten auch wirklich damals gelebt haben können, so lebensecht agierten sie mit den historischen Personen, die hier von der Autorin zum Leben erweckt wurden. Überhaupt wirkte die Atmosphäre der Zeit sehr authentisch auf mich. Nicht nur durch die schlimmen Bilder der Elendsviertel , die beschriebene Nöte der Arbeiter, die feinen Gesellschaften der reichen Familien und die gefährlichen Kämpfe der Rebellen, sondern auch durch die Gespräche und Gefühle der Protagonisten. Die Zeit und die Personen wirkten lebendig auf mich. Und das erreichte die Autorin bei mir trotz oder gerade durch ihren ruhigen Stil. Die Figuren bekommen genug Zeit, sich vorzustellen. So erlebte man sehr gut mit, wie sich Ida in Dublin einlebte, dort neue Freundschaften schloss und zu sich selbst fand. Auch die Liebesbeziehung zwischen ihr und dem Arzt Cian wuchs langsam, aber damit um so realistischer, denn Ida war fremd im Land und musste erst einmal auf eigenen Füßen stehen und dabei die ablehnende Haltung ihrer Eltern verarbeiten, auch wenn sie ihre Liebe zu Irland schnell gefunden hatte. Und Cian trug ein belastendes Päckchen aus der Vergangenheit mit sich herum, das einer vertrauensvollen Verbindung erst einmal im Wege stand. Dazu noch Idas Angst um ihre neu gewonnen Freunde, die sich dem Widerstand verschrieben haben. Doch auch wenn die Autorin die Geschichte ruhig fließen lässt, so ist sie alles andere als langweilig. Im Gegenteil: ich konnte dadurch eine sehr gute Nähe zu den Figuren aufbauen und daher ganz besonders gut mit ihren Erlebnissen und ihrem Zusteuern auf Krieg und Rebellion mitfiebern. Ein sehr geschickter Beginn ist dabei der etwas beängstigende Prolog, den man beim Lesen die ganze Zeit im Hinterkopf behält und einen Hoffen und Bangen lässt und der sich gegen Ende dann wieder in die Geschichte einfügt. Das hält die Spannung gut oben. Durch die historischen Figuren und Begebenheiten sind natürlich einige Schicksale vorgegeben, wenn man die Personen kennt. Aber ich kannte sie nicht und bin entsprechend ahnungslos auf das Ende zugesteuert, auch wenn ich schlimme Befürchtungen hatte. Der Freiheitskrieg der Iren, der mit dem Osteraufstand einen dramatischen Höhepunkt erreichte, war nun mal blutig. Es war sehr interessant für mich, durch diesen Roman etwas über den Beginn der irischen Freiheitskämpfe zu lesen und die Menschen dahinter ein bisschen kennenzulernen und ihre Motivationen, Probleme und Konflikte zu erleben. Eingebettet in diesem Rahmen war das Schicksal von Ida und Cian für mich sehr spannend und emotional zu lesen.

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Dublin – zwischen 1912 und 1916
von Barbara Diehl am 21.06.2015

Ida Martens, Kaufmannstocher aus Hamburg, besucht ihre Freundin Grace Gifford in deren Heimat Dublin. Verzaubert von Land und Leuten beschließt Ida, sich ein Zimmer zu nehmen, eine Arbeit zu suchen und eine Zeit lang in Irland zu bleiben. Durch ihr offenes Auftreten findet sie schnell Zugang zu einem neuen... Ida Martens, Kaufmannstocher aus Hamburg, besucht ihre Freundin Grace Gifford in deren Heimat Dublin. Verzaubert von Land und Leuten beschließt Ida, sich ein Zimmer zu nehmen, eine Arbeit zu suchen und eine Zeit lang in Irland zu bleiben. Durch ihr offenes Auftreten findet sie schnell Zugang zu einem neuen Freundeskreis und eine Arbeit die ihr Spass macht. Viele ihrer neuen Freunde gehören der Irischen Freiheitsbewegung an, die sich für die Unabhängigkeit Irlands von Großbritannien einsetzen. Ida unterstützt die Freiheitskämpfer indem sie Zeichnungen von den Missständen anfertigt. So lernt sie den Arzt Cian O’Connor kennen – und lieben. Während in Irland die Freiheitskämpfer auf den Osteraufstand hinarbeiten bricht in Europa der 1. Weltkrieg aus. Für die deutsche Ida keine einfache Zeit. Der Roman „Der dunkle Weg“ von Susanne Goga beruht auf wahren Begebenheiten. Viele der Protagonisten die in Verbindung mit dem Osteraufstand von 1916 stehen, tragen ihren echten Namen, denn sie haben reale Vorbilder. Die Geschichte von Ida Martens und Cian O’Connor ist fiktiv – aber es könnte sich genau so zugetragen haben. Ida ist eine junge sympathische Frau, die genau weiß was sie will. 1912 haben Frauen noch nicht unbedingt das getan was sie tun wollten, eher haben sie von ihren Eltern gesagt bekommen, was sie zu tun haben. Nicht so Ida, die sich gegen den Willen ihrer Eltern in Dublin eine Arbeit und eine Unterkunft sucht. Auch war es nicht üblich, dass junge Frauen einfach auf der Straße wildfremde Männer ansprechen. Aber genau diese Vorgehensweise macht Eindruck auf den jungen Mann und als er sieht wie gut Ida zeichnen kann, empfiehlt er sie weiter an Cian O’Connor. Cian O’Connor ist Arzt. Er behandelt die „Reichen und Schönen“ und mit dem dort eingenommenen Geld behandelt er an mehreren Tagen in der Woche die Menschen in den Armenvierteln von Dublin unentgeltlich. Für eine Broschüre sucht er einen Maler und als ihm Ida empfohlen wird, verknüpfen sich die Lebenswege von Ida und Cian. Anfangs lässt Ida sich von Cians Art einschüchtern, aber bald schon hat er ihr Herz gewonnen. Ich mag Bücher aus deren Informationen man als Leser noch etwas lernen bzw. sein Wissen auffrischen kann. So habe ich mich vorher nie mit dem Osteraufstand bzw. dem Kampf der Iren für die Unabhängigkeit von Großbritannien beschäftigt. Schon während ich das Buch gelesen habe, hab ich diesbezüglich einige Wissenslücken geschlossen. Das Thema ist sehr interessant, da der missglückte Osteraufstand trotzdem die Wende für Irland und somit die Unabhängigkeit von Großbritannien gebracht hat. Susanne Goga versteht es hervorragend die Gefühle zwischen Leser und den Protagonisten zu transportieren. Die Hintergründe sind sehr gut recherchiert und Ida und Cian passgenau in die historischen Gegebenheiten, die sich damals zugetragen haben, hineingewoben. Die Figuren wachsen an ihren Aufgaben und für den einen oder anderen führt der Weg in den Tod. Rebellion ohne Blutvergießen ist nicht möglich. Und Menschen, die ihr Leben für ihre Ziele lassen müssen (wollen!), wird es immer wieder geben. Das Ende des Buches hinterlässt eine gewisse Traurigkeit die noch etwas nachklingen wird.

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Der Preis der Freiheit
von Martina Meyen aus Sankt Augustin am 15.06.2015

Als ich mich mit der jungen Deutschen Ida auf die Reise nach Irland begeben habe, wusste ich nicht, was Ida dort erwarten wird. Susanne Goga hat es mit wunderbaren Beschreibungen geschafft, mir die grüne Insel und die Hauptstadt Dublin schnell nah zu bringen. Durch Idas Augen erkunde ich die... Als ich mich mit der jungen Deutschen Ida auf die Reise nach Irland begeben habe, wusste ich nicht, was Ida dort erwarten wird. Susanne Goga hat es mit wunderbaren Beschreibungen geschafft, mir die grüne Insel und die Hauptstadt Dublin schnell nah zu bringen. Durch Idas Augen erkunde ich die Stadt und lerne wunderbare und interessante Menschen kennen. Ich habe mich sofort wohl gefühlt, obwohl Susanne Goga auch die Elendsviertel nicht ausgelassen hat. Erinnerungen an „Die Asche meiner Mutter“ von Frank McCourt kamen hoch. Aber Susanne Goga hat für mich eine viel schönere Art auch hässliche und unangenehme Dinge zu beschreiben. Ich konnte mich regelrecht hineinfallen lassen in diese Geschichte. Anfangs war ich auf Erkundungstour und erfahre so einiges über die Konflikte und deren Hintergründe. Der Wunsch nach Freiheit ist für mich verständlicher denn je. Viele historische Persönlichkeiten kreuzen Idas Weg und bei einigen historischen Ereignissen bin ich hautnah dabei. Und auch das schildert Susanne Goga ruhig aber gleichzeitig sehr eindringlich. Sie spielt nicht mit mir, sie führt mich behutsam tiefer in die Geschichte von Ida, die immer enger mit Irland verbunden ist. Familiäre Konflikte, die anfangs etwas schwierige Liebe zwischen Ida und Cian und Idas künstlerische Begabung nehmen genau so viel Raum ein wie die historisch belegten Ereignisse. Dadurch bleibt die Geschichte lebendig. Susanne Goga hat ihr Buch in drei Teile gegliedert. Die Ankunft und das behutsame Kennenlernen. Die Ausläufer des ersten Weltkrieges, die auch Irland erreichen. Und dann der unausweichliche Aufstand der Iren. Obwohl Susanne Goga sehr ruhig erzählt, knistert die Spannung zwischen den Zeilen. Wer sich ein bisschen mit der Geschichte Irlands auskennt, weiß, welche Ereignisse bevorstehen. Und bis dahin habe ich einige der Betroffenen so gut kennen gelernt, dass mir die Tragik sehr unter die Haut geht. Auf dem Umschlag wird dieses Buch als mitreißende Liebesgeschichte beworben, aber für mich ist es viel mehr. Denn die Liebesgeschichte ist nur das Gerüst, um das sich die spannenden Geschehnisse winden. Besonders der letzte Abschnitt ist sehr traurig, aber am Ende bleibt ein Gefühl der Hoffnung. Fazit: Susanne Goga beschreibt wunderbar einfühlsam die dramatischen Ereignisse in Irland vor und während des ersten Weltkrieges.

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Kämpfen für die Unabhängigkeit
von leseratte1310 am 15.06.2015

Die junge Künstlerin Ida Martens besucht im Jahr 1912 ihre Freundin Grace Gifford in Dublin. Dublin nimmt sie von Anfang an gefangen und sie beschließt dort zu bleiben. Ida findet schnell Freunde, sie sucht sich ein Zimmer und eine Arbeitsstelle um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Viele ihrer Freunde... Die junge Künstlerin Ida Martens besucht im Jahr 1912 ihre Freundin Grace Gifford in Dublin. Dublin nimmt sie von Anfang an gefangen und sie beschließt dort zu bleiben. Ida findet schnell Freunde, sie sucht sich ein Zimmer und eine Arbeitsstelle um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Viele ihrer Freunde und Bekannten engagieren sich für die irische Bewegung. Immer wieder unternimmt Ida Streifzüge durch die Stadt, um Eindrücke für ihre Bilder zu gewinnen. Als sie dabei in eine Straße gerät, wo die Armut und Not in jedem Winkel zu erkennen ist, trifft sie den Arzt Cian O’Connor. Ida stammt aus einer angesehenen Hamburger Kaufmannsfamilie. Für die Eltern zählt nur das Ansehen in der Hamburger Gesellschaft. Gegen den Willen ihrer Eltern handelt Ida mit ihrer Entscheidung, in Dublin zu bleiben. Ida ist ein mitfühlender und sympathischer Mensch, der mit sehr wachen Augen durchs Leben geht. Ihre Malerei bedeutet ihr sehr viel, in ihr kann sie ausdrücken, was sie beschäftigt. Cian kümmert sich sehr engagiert um die Armen. Er weiß, dass die Patienten in seiner Praxis ihm das Geld einbringen, das er für die Armen einsetzt. Aber ihm sind die Patienten, die ihre Leiden nur aus Langeweile pflegen, zuwider. Cian hat in der Vergangenheit etwas Furchtbares erlebt, das ihn abweisend und schroff seinen Mitmenschen gegenüber werden ließ. Auch Ida gegenüber kann er sich nicht öffnen. Daneben gibt es eine Reihe sympathischer Charaktere, welche sich in der „Bewegung“ zusammen geschlossen haben. Sie wollen die Armut in Irland bekämpfen und sich von den Engländern unabhängig machen. Es beginnt mit dem Kampf der Gewerkschaften, die ein Recht auf Arbeit erkämpfen wollen und endet mit dem dramatischen Osteraufstand 1916. Idas Zeichnungen helfen auf die Armut und die Missstände in Irland aufmerksam zu machen. Als dann der erste Weltkrieg ausbricht, muss sich Ida entscheiden. Wo will sie in Zukunft leben? Will sie wirklich Stellung beziehen? Aber sie wäre nicht Ida, wenn sie nicht längst tief in ihrem Herzen längst ein Entscheidung getroffen hätte. Der Autorin ist es wunderbar gelungen, historischer Persönlichkeiten und fiktive Personen in dieser Geschichte zu vereinen. Alle diese Personen sind sehr authentisch mit ihren Stärken, aber auch ihren Schwächen beschrieben, so dass man mit ihnen fühlen kann. Es ist eine sehr tiefgründige und dramatische Geschichte, die bewegt und einen total in den Bann zieht. Der dunkle Weg, den die Iren beschreiten, ist schwierig zu gehen und ziemlich blutig, und was wir in diesem Buch erleben ist erst der Anfang des irischen Freiheitskampfes. Ein sehr überzeugendes Buch, das mich bestimmt noch eine Weile beschäftigt.

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Zeitreise nach Irland am Vorabend des Ersten Weltkrieges
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 08.06.2015

Die Hamburger Kaufmannstochter Ida Martens macht sich 1912 auf den Weg nach Dublin, um ihre Freundin Grace zu besuchen. Die junge Malerin fühlt sich in der weltoffenen Stadt schnell wohl und beschließt, für längere Zeit in Dublin zu bleiben und zu arbeiten. Durch ihre Arbeit und ihre Freundschaft mit... Die Hamburger Kaufmannstochter Ida Martens macht sich 1912 auf den Weg nach Dublin, um ihre Freundin Grace zu besuchen. Die junge Malerin fühlt sich in der weltoffenen Stadt schnell wohl und beschließt, für längere Zeit in Dublin zu bleiben und zu arbeiten. Durch ihre Arbeit und ihre Freundschaft mit Grace kommt sie bald mit Menschen in Kontakt, die mit aller Macht die irische Revolution und Abspaltung von England vorantreiben wollen. Dabei lernt sie auch den Arzt Cian O'Connor kennen und verliebt sich in ihn. Als der Erste Weltkrieg ausbricht, ziehen dunkle Zeiten für Ida herauf. Mir war bisher dieses Kapitel der irischen Geschichte relativ unbekannt, aber mit diesem Roman hat Susanne Goga es geschafft, mein Interesse zu wecken und ich möchte noch mehr über die irischen Aufstände erfahren. Die Geschichte ist eine Mischung aus Liebesgeschichte und historischem Roman, die Mehrheit der im Roman agierenden Figuren haben reale Vorbilder. Die Geschichte wird nicht fortlaufend erzählt, vielmehr setzt die Autorin den Fokus auf bestimmte Szenen und Zeitpunkte, im nächsten Kapitel können dann schnell einige Wochen oder Monate vergangen sein. Dadurch wirkt die Erzählweise straff und kurzweilig. Die Beschreibung des Elends unter der Arbeiterbevölkerung im damaligen Irland ist mehr als beklemmend, die Unterdrückung durch die Engländer immens – man kann leicht nachvollziehen, woher der überwältigende Wunsch nach Irlands Unabhängigkeit kommt. Die Figuren sind der Autorin wieder sehr gut gelungen, allen voran Ida Martens, eine junge und mutige Frau, die manches Mal über ihren eigenen Mut selbst erschrickt. Unabhängigkeit und Freiheit in ihren Entscheidungen ist ihr sehr wichtig – und damit hat sie einiges mit ihrer neuen Wahlheimat gemeinsam. Sie reagiert oftmals spontan, ist dabei aber nicht realitätsfremd, und für ihre große Liebe ist sie bereit zu kämpfen. Der irische Arzt Cian O'Connor ist ein eher sperriger Zeitgenosse, er nimmt kein Blatt vor den Mund und weiß seine Prioritäten zu setzen, zu denen er dann auch voll und ganz steht. Sein Freundeskreis ist zwar überschaubar, aber dafür ist auf ihn immer Verlaß. Mit Herzblut versucht er, das Elend der armen Bevölkerung Dublins durch unentgeltliche medizinische Hilfe etwas zu lindern. Der Freundes- und Bekanntenkreis von Ida und Cian stammt aus der besseren Bevölkerungsschicht, aber sie haben sich neben der Unabhängigkeit Irlands die Verbesserung der Lebensgrundlage der Arbeiter auf die Fahnen geschrieben. Oftmals kommt es dabei zu Konflikten mit der Elterngeneration, die keine Notwendigkeit sieht, an dem Status Quo etwas zu ändern. Als Leser konnte ich zwar die Begeisterung für den Unabhängigkeitskampf nachvollziehen, dennoch bleiben aber Zweifel, wie weit man dafür gehen darf oder muß. Eine sehr schwierige Frage, vor allem, wenn man sie als Außenstehender aus der geschichtlichen Distanz betrachtet. Das Ende des Buches, welches historisch verbürgt ist, hat mir einige Tränen in die Augen getrieben. Mich haben die Ereignisse des Romans über sein Ende hinaus noch eine Zeit lang beschäftigt.

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Éirí Amach na Cásca ( Easter Rising )
von einer Kundin/einem Kunden aus Meerbusch am 16.05.2015

Zwischen all den Krimis, Thrillern und Jugendbüchern, brauche ich einfach einmal ein Stück bewegende Geschicht. Genau ein solches Werk ist "Der dunkle Weg" von Susanne Goga. Wer hier etwas Leichtes, Triviales erwartet, dem sollte gleich vorweg gesagt werden: Trivial gibt es hier nicht. Das Buch setzt sich mit der Problematik Irlands... Zwischen all den Krimis, Thrillern und Jugendbüchern, brauche ich einfach einmal ein Stück bewegende Geschicht. Genau ein solches Werk ist "Der dunkle Weg" von Susanne Goga. Wer hier etwas Leichtes, Triviales erwartet, dem sollte gleich vorweg gesagt werden: Trivial gibt es hier nicht. Das Buch setzt sich mit der Problematik Irlands zwischen 1912 und 1916 auseinander. Unter der britischen Besatzungsmacht herrschen starke Gefälle zwischen der wohlsituierten Bevölkerung und den hungernden, medizinisch unterversorgten Arbeitern und Ärmsten in den Elendsviertel. Im Herzen Dublins entwickelt sich eine Gegenbewegung um Gewerkschafter, Lehrer und Poeten, ohne militärische Erfahrung, deren Kampf für die irische Unabhängigkeit im dramatischen Osteraufstand von 1916 gipfelt. Obwohl dieser scheiterte, gilt er als Wendepunkt in der Geschichte Irlands, der letztendlich viel später zur Unabhängigkeit Irlands beitrug. Eingebettet in die Geschehnisse des Ersten Weltkrieges ist diese Thematik leider in Deutschland weniger bekannt. Das Thema ist nicht nur ein Stück Geschichte, sondern regt auch zum Nachdenken an. Die Autorin setzt dieses Thema mit den fiktiven Protagonisten Ida Martens und Cian O`Connor um, deren Erleben und Schicksal sie geschickt mit den historisch verbürgten Personen und Anführern des Osteraufstandes verknüpft. 1912: Die junge deutsche Kaufmannstochter und Künstlerin Ida Martens begibt sich auf Einladung ihrer Studienfreundin Grace Gifford auf eine Reise nach Dublin. Fasziniert von der Stadt entscheidet sie sich gegen den Willen ihrer Eltern sehr bald für einen längeren Aufenthalt. Sie lernt den Arzt Cian O`Connor kennen, der sich leidenschaftlich für die Armen einsetzt. Über ihren gemeinsamen Kampf gegen die Lebensumstände in den Armenvierteln lernen sie sich lieben. Doch das Glück der beiden wird bald von den Auswirkungen des Ersten Weltkrieges und dem Freiheitskampf ihrer Irischen Freunde bedroht. Es ist eine Freude die beiden Hauptfiguren, die sich konsequent und logisch weiterentwickeln, zu verfolgen. Susanne Goga gelingt es auf wunderbare Weise die Gefühle und auch die innere Zerissenheit ihrer Figuren zu schildern. Nicht nur die Figuren sind authentisch, sondern auch die Schauplätze, Situationen und Fakten. Eine sehr bildhafte Beschreibung aus der Sicht Idas gibt dem Leser das Gefühl mitten im Geschehen zu sein und alles hautnah mitzuerleben. Der historische Hintergrund ist akribisch recherchiert und hervorragend in den Roman eingearbeitet. Generell ist die Geschichte sehr herzergreifend und geht unter die Haut. An einigen Stellen konnte ich meine Tränen nicht zurückhalten. Dabei wird sie nie kitschig. Die Spannungskurve steigt stetig zu einem dramatischen Höhepunkt, mit einem sehr bewegenden Ende. (Mehr verrate ich nicht) Dieses Buch gehört zu der seltenen Klasse von Büchern, die man in die Hand nimmt und nicht mehr weglegen will. Es ist voller Emotionen und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Ein großartiger Roman mit absoluter Leseempfehlung.

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ein LESEMUSS
von sara Bücherliebe aus Leinefelde am 16.04.2015

Inhalt: "Hamburg 1912: Gegen den Willen ihrer Eltern begibt sich die Kaufmannstochter Ida auf eine gewagte Reise: fort von ihren Pflichten, auf nach Irland. Dublin empfängt sie weltoffen, kreativ und gegensätzlich – genau die Abwechslung, die Ida gesucht hat. Schnell findet die junge Künstlerin Arbeit, schließt Freundschaften und lernt den... Inhalt: "Hamburg 1912: Gegen den Willen ihrer Eltern begibt sich die Kaufmannstochter Ida auf eine gewagte Reise: fort von ihren Pflichten, auf nach Irland. Dublin empfängt sie weltoffen, kreativ und gegensätzlich – genau die Abwechslung, die Ida gesucht hat. Schnell findet die junge Künstlerin Arbeit, schließt Freundschaften und lernt den Arzt Cian kennen – und lieben. Voller Zuversicht hofft Ida auf eine Zukunft mit ihm, eine eigene Familie, ein neues Leben in Irland. Doch Europa stehen blutige Zeiten bevor, und bald muss Ida um ihre Träume kämpfen." Meine Meinung: Das Cover zeigt passend zum Titel eine Frau, die einen Weg entlang geht. Dies ist sehr stimmig zur Handlung selbst gestaltet worden. Im Buch wird die Zeit vor dem Bürgerkrieg in England/Irland beschrieben. Vor allem die Armut der Arbeiterfamilien wird sehr emotionsnah erzählt. Der Leser reist mit Ida, einer Kaufmannstochter aus Hamburg, nach Dublin. Sie möchte dich dort als Künstlerin einen Namen machen und elternunabhängig leben. Von ihrer Freundin Grace und deren Familie erhält sie immer wieder Unterstützung. Ida lernt schließlich ihre große Liebe Cian kennen. Beide kämpfen mit sehr viel Herz für die Armen und Unterdrückten. Sie werden realistisch und historisch richtig als Freiheitskämpfer für die Unabhängigkeit Irlands beschrieben. Ida unterstützt Cian durch Zeichnungen von den Armen, die veröffentlicht werden sollen. Die junge Frau ist sehr mutig und legt sich sowohl mit der Polizei, als auch mit Gewerkschaftsgegnern klug, frech und schlagfertig an. Die Handlung nimmt nach einigen langatmigen Seiten wirklich Fahrt auf. Der Leser fiebert mit Ida und Cian mit. Durch die sehr bildlich beschriebenen Situationen, hat man das Gefühl mitten in der Handlung zu stecken. Ebenso deutlich dargestellt sind die Protagonisten. Man fühlt sich ihnen unheimlich nah und vertraut. Während dem Lesen versteht man ihre sehr deutlich umschriebenen Emotionen wirklich gut und kann ihnen an manchen Stellen nachfühlen. Die fiktiven Charaktere sind wirklich stimmig und nachvollziehbar mit der historischen Entwicklung zur damaligen Zeit verknüpft. Das Buch und dessen Werdegang beschrieben die irische Situation vor dem Bürgerkrieg eindrucksvoll. Die Protagonistin Ida nimmt den Leser auf eine besondere und etwas andere Reise durch diese Zeit mit. Mein Fazit: Historisch belegt, emotional, packend und bildhaft geschrieben- ein wirklich schöner historischer Roman 5 von 5 Herzen <3 <3 <3 <3 <3

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3,5 Sterne das Buch konnte mich erst nach 200 Seiten überzeugen.
von Petra Donatz am 27.04.2015

Klappentext Eine Reise nach Irland, die alles verändert Hamburg 1912: Gegen den Willen ihrer Eltern begibt sich die Kaufmannstochter Ida auf eine gewagte Reise: fort von ihren Pflichten, auf nach Irland. Dublin empfängt sie weltoffen, kreativ und gegensätzlich – genau die Abwechslung, die Ida gesucht hat. Schnell findet die junge Künstlerin... Klappentext Eine Reise nach Irland, die alles verändert Hamburg 1912: Gegen den Willen ihrer Eltern begibt sich die Kaufmannstochter Ida auf eine gewagte Reise: fort von ihren Pflichten, auf nach Irland. Dublin empfängt sie weltoffen, kreativ und gegensätzlich – genau die Abwechslung, die Ida gesucht hat. Schnell findet die junge Künstlerin Arbeit, schließt Freundschaften und lernt den Arzt Cian kennen – und lieben. Voller Zuversicht hofft Ida auf eine Zukunft mit ihm, eine eigene Familie, ein neues Leben in Irland. Doch Europa stehen blutige Zeiten bevor, und bald muss Ida um ihre Träume kämpfen. Über die Autorin Susanne Goga, 1967 geboren, ist eine renommierte Literaturübersetzerin und Autorin. Im Diana Verlag erschienen bereits drei Romane, darunter »Die Sprache der Schatten«, für den sie 2012 mit dem DeLiA-Literaturpreis ausgezeichnet wurde, und der Spiegel-Bestseller »Der verbotene Fluss«. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Mönchengladbach. Meine Meinung Story Ich weiß überhaupt nicht so recht, wie ich anfangen soll, aber wenn mich ein Buch nicht sofort, nach den ersten Seiten begeistern und in seinen Bann ziehen kann, hat es schon Schwierigkeiten bei mir noch Fuß zu fassen und mich umzustimmen. Dieses Buch jedoch machte nach knapp 200 Seiten dann doch eine Kehrtwendung und die Story nahm von Seite zu Seite an Fahrt auf, was man von den ersten 200 Seiten nicht behaupten konnte, da diese etwas zäh und schleppend voran kamen. Die Protagonistin Ida, eine junge Malerin, begibt sich alleine auf eine gewagte Reise nach Irland, kurz vor Beginn des 1. Weltkrieges und somit in die Unruhen, die zu der Zeit in Irland geherrscht haben. Aus einem Besuch bei ihrer Freundin Grace, wird ein längerer Aufenthalt, bei dem sie die Auswirkungen des bevorstehenden Krieges und den Freiheitskämpfen der Iren, zu spüren bekommt. Ida lernt den ziemlich eigenwilligen Arzt Cian O`Connor kennen und schon bald wird daraus mehr als nur Freundschaft. Durch ihn lernt sie die Armenviertel Dublins und seine Bewohner kennen und ist entsetzt von den Zuständen die dort herrschen. Ida hält die Armut und das Elend in Bildern fest, die Cian später in einem Buch veröffentlichen will, um in anderen Ländern auf die Missstände in Irland aufmerksam zu machen. Ehe Ida sich versieht, ist sie zusammen mit Cian eine regelrechte Freiheitskämpferin geworden, die sich wo es nur geht für die Armen und unterdrückten einsetzt und dabei mehr wie einmal selber in Gefahr schwebt. Schreibstil Die Autorin vermittelt dem Leser, durch einen teilweise regelrecht bedrückenden Schreibstil, die Atmosphäre Dublins kurz vor dem 1.Weltkrieg und den katastrophalen Zuständen in den Armenvierteln der Stadt. Als Leser sieht man die Orte und die Personen fast mit eigenen Augen und kann sich gut in die damalige Atmosphäre hinein versetzen. Das Buch lässt sich dennoch, auch wenn es etwas langatmig beginnt, flüssig und leicht lesen, auch wenn mir der Schreibstil persönlich nicht ganz so gut gefallen hat. Die Story ist wirklich gut recherchiert und die Bilder und die Reise durch Dublin, im Anhang, haben mir gut gefallen. Charaktere Ida ist eine selbstbewusste und starke Persönlichkeit, die geschockt von den Verhältnissen in den Armenvierteln beschließt, zu helfen soweit wie es ihr eben möglich ist. Sie hat keinerlei Rückhalt von ihrer Familie und deswegen fällt es ihr auch nicht schwer, ein neues Leben ohne sie zu beginnen. Ich mochte ihre natürliche und authentische Art sehr. Cian ist eher ein Eigenbrötler, der nach außen hin immer etwas mürrisch wirkt, aber ein großes Herz hat und den Armen helfen will wo es nur geht. Doch irgendetwas aus der Vergangenheit belastet seine Seele und steht zwischen ihm und Ida. Er braucht lange um sich ihr gegenüber endlich zu öffnen und sich alles von der Seele zu reden. Von diesem Moment an sind die beiden eine unzertrennliche Einheit. Alle anderen Charakter sind ziemlich real und man konnte sich sofort ein Bild von ihnen machen, Sie runden das Ganze perfekt ab und geben dem Ganzen den letzten Schliff. Mein Fazit Eine Story, die zu Beginn nur schleppend voran kommt, die die dunkle Atmosphäre der damaligen Zeit gut rüber bringt, sehr gut recherchiert wurde, aber mich nicht zu hundert Prozent überzeugen konnte. Die Charaktere waren dennoch sehr authentisch und gut getroffen. Bis zu Hälfte des Buches war ich mir noch nicht so sicher, ob ich dem Buch mehr wie drei Sterne geben kann. Die letzten 230 Seiten haben mir dann doch noch recht gut gefallen und somit bekommt es gute 3,5 von 5 Sternen von mir.

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