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Der erste Tag vom Rest meines Lebens

Roman

(3)
Cesare Annunziata hat sich immer arrangiert. Mit seinem Job als Buchhalter, seiner eher geduldeten als geliebten Ehefrau, der Distanz zu seinen Kindern. Mit dem Leben eben. Jetzt ist er 77 und hat plötzlich keine Lust mehr, seine Zeit zu verschwenden. Er beschließt, endlich mal etwas Sinnvolles zu tun, aktiv zu werden, wieder in Kontakt zu den Menschen zu treten. Er akzeptiert seinen schwulen Sohn, interessiert sich für die Ehekrise seiner Tochter, führt eine Frau zum Essen aus, deren Dienste er bisher nur gegen Geld in Anspruch nahm. Und er beginnt, sich in das Leben seiner jungen Nachbarin einzumischen. Er lernt vieles: Wie wichtig Liebe und Akzeptanz im Leben sind, wie schön die Welt auch mit Ende siebzig noch sein kann, wie wertvoll Freundschaft und Familie sind. Und dass man nie die anderen retten kann, sondern immer nur sich selbst.
Rezension
»Es scheint immer wieder ein ein melancholischer Tiefsinn auf, der die Lektüre dieses Romans so vielschichtig und wertvoll macht.«, Badische Neueste Nachrichten, 28.07.2016
Portrait
Lorenzo Marone, geboren 1974 in Neapel, arbeitete fast zehn Jahre lang als Anwalt in seiner Heimatstadt, bis er sich ein Herz fasste, den ungeliebten Beruf an den Nagel hängte und sich seiner wahren Leidenschaft widmete: dem Schreiben. Sein erster Roman eroberte die Herzen der italienischen Leser im Sturm und erntete begeisterte Rezensionen. Er lebt mit seiner Frau Flavia, dem Sohn Riccardo und der Dackeldame Greta in Neapel.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 288, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.09.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783492971485
Verlag Piper ebooks
Verkaufsrang 2.323
eBook (ePUB)
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Italienisches, "graues Herz" fängt neu an zu schlagen “

Heike Fischer, Thalia-Buchhandlung Hürth

Was, wenn man 72 Jahre und einhundertelf Tage seines Lebens verplempert hat und einem das bewusst wird? Richtig einfach anfangen, dass Leben zu genießen und zwar in vollen Zügen und dies macht nun Cesare und zwar gründlich.

„Weißt du was die größte Extravaganz ist? Seinen Instinkten zu folgen. Aufzuhören, sich nutzlose Denkverbote
Was, wenn man 72 Jahre und einhundertelf Tage seines Lebens verplempert hat und einem das bewusst wird? Richtig einfach anfangen, dass Leben zu genießen und zwar in vollen Zügen und dies macht nun Cesare und zwar gründlich.

„Weißt du was die größte Extravaganz ist? Seinen Instinkten zu folgen. Aufzuhören, sich nutzlose Denkverbote aufzuzwingen.“

Ein Buch das voller Lebensfreude, Selbstanklage, Vergangenheit, Zukunft, Altersweisheit, Selbstironie und einer Kelle Sarkasmus vom Autor serviert wird…Wetten, es schmeckt auch Ihnen?

Vergnügliche Lesezeit wünsche ich Ihnen mit diesem Buch
Ihre Heike Fischer

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Landau

Ein wundervolles und gefühlvolles Buch darüber, dass es nie zu spät ist, sich mit seinen Mitmenschen und den eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen und mit dem Leben anzufangen! Ein wundervolles und gefühlvolles Buch darüber, dass es nie zu spät ist, sich mit seinen Mitmenschen und den eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen und mit dem Leben anzufangen!

„Molto bene!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Wunderbar leicht und italienisch warmherzig erzählt ist dieser kleine kluge Roman! Die richtigen Entscheidungen im Leben zu treffen, das ist schon eine komplizierte Sache! Wunderbar leicht und italienisch warmherzig erzählt ist dieser kleine kluge Roman! Die richtigen Entscheidungen im Leben zu treffen, das ist schon eine komplizierte Sache!

„Warum warten?“

Katja Behnke

Cesare, 77, sarkastisch und Einzelgänger, glaubt, den größten Teil seines Lebens einfach so verschwendet zu haben. Er lebt in einem Parteienhaus, bleibt allerdings lieber unter sich. Bis die junge und attraktive Emma und ihr Mann in eine Nachbarwohnung ziehen und es zwischen den Beiden oft zu Streitereien kommt, die nicht selten in Cesare, 77, sarkastisch und Einzelgänger, glaubt, den größten Teil seines Lebens einfach so verschwendet zu haben. Er lebt in einem Parteienhaus, bleibt allerdings lieber unter sich. Bis die junge und attraktive Emma und ihr Mann in eine Nachbarwohnung ziehen und es zwischen den Beiden oft zu Streitereien kommt, die nicht selten in Gewalt enden. Plötzlich will Cesare nicht weitermachen wie bisher. Er beschließt, wenn auch sehr zögernd, sein Leben zu ändern.

Zwar habe ich mir an einigen Stellen ein wenig mehr Tiefe gewünscht, aber dennoch hat "Der erste Tag von Rest meines Lebens" als leichter und warmherziger Roman durchaus überzeugt und schöne Lesestunden beschert. Absolut lesenswert!

Nadine Lührmann, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Ein toller Roman über das Leben, über zweite Chancen und den Mut, sich für seine Mitmenschen zu interessieren und niemals aufzugeben, egal was das Leben für einen bereithält! Ein toller Roman über das Leben, über zweite Chancen und den Mut, sich für seine Mitmenschen zu interessieren und niemals aufzugeben, egal was das Leben für einen bereithält!

Kundenbewertungen


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Ein geniales Buch ,das man lesen muss
von Ingeborg Geib aus Hochspeyer am 09.11.2015

Cesare Annunziata ist 77 und Witwer und eigentlich ein nörgelnder alter Kauz ,aber doch mit dem Herz am rechten Fleck,wenn denn grad in seine Gemütslage passt.Aber man kann sich seinem Charm und manchmal rabenschwarzen Humor nicht entziehen Sein Leben verlief ohne große Höhen und Tiefen... Cesare Annunziata ist 77 und Witwer und eigentlich ein nörgelnder alter Kauz ,aber doch mit dem Herz am rechten Fleck,wenn denn grad in seine Gemütslage passt.Aber man kann sich seinem Charm und manchmal rabenschwarzen Humor nicht entziehen Sein Leben verlief ohne große Höhen und Tiefen ,seinen Beruf hat er nicht gerne gemacht ,seine Frau nunja die große Liebe war es auch nicht grad,mit seinen Kindern versteht er sich auch nicht unbedingt gut und über seine Freunde da lästert er von Herzen gerne ..Mit seiner spitzen Zunge und ironischen Sprüchen macht er sich nicht gerade überall Freunde,doch als in der Nachbarwohnung die junge Emma einzieht ,da kommt Farbe und Freude in sein Leben . Cessare ist ein totaler Egoist und doch macht er sich um Emma und seine beiden alten Freunde Sorgen und ist sogar bereit sein Leben für Emmas Wohl aufs Spiel zu setzen ,auch wenn er weiss ,das in seinem Alter das Leben nicht mehr viele Möglichkeiten bietet . Doch während er und sein Freund noch zaudern ,ob sie nun was unternehmen sollen und wenn ja was nimmt das Schicksal seinen Lauf. Cessares bissiger ,schwarzer Humor und das leider doch recht traurige Ende haben mir sehr viele schöne Lesestunden geschenkt, mich auch ein bischen nachdenklich gemacht und auch von Herzen schmunzeln lassen.Denn Cessare ist ein Unikum ,das man heut zu Tage nur noch selten trifft und das man oft nicht richtig zu würdigen weiss

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Mit siebenundsiebzig mitten im Leben!
von Tina Bauer aus Essingen am 30.10.2016

Siebenundsiebzig Jahre alt und jetzt beginnt das Leben? Ein alter Mann will nichts anderes mehr, als seine letzten Tage in seiner Wohnung mit den Frauen die er liebt zu verbringen. Doch das Altwerden fällt ihm nicht leicht und der Kontakt zu seinen Kindern hält er in Grenzen. Doch dann... Siebenundsiebzig Jahre alt und jetzt beginnt das Leben? Ein alter Mann will nichts anderes mehr, als seine letzten Tage in seiner Wohnung mit den Frauen die er liebt zu verbringen. Doch das Altwerden fällt ihm nicht leicht und der Kontakt zu seinen Kindern hält er in Grenzen. Doch dann taucht Emma in der Wohnung gegenüber auf und sein Leben bessert sich von Tag zu Tag. Als Emmas Ehemann wieder einmal mit den Fäusten zeigt, wer der Herr im Haus ist, beschließen Marino, sein uralter Nachbar und er gemeinsam, Emma zu retten. Eine wunderbarer Roman über die Freundschaft, das Leben im Alter und der Rückkehr zur eigenen Familie.

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Tolles Cover, tolle Geschichte!
von einer Kundin/einem Kunden am 19.09.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Cesare ist 77 und wohnt alleine in einem Parteienhaus. Er ist sarkastisch und sehr schwarzhumorig. Oft eckt er damit bei seinen Mitmenschen an. Doch dann zieht Emma ein und diese Frau wird von ihrem Mann geschlagen. Cesare versucht zu helfen. Ich fand dieses Buch nachdenklich machend und auch humorvoll!... Cesare ist 77 und wohnt alleine in einem Parteienhaus. Er ist sarkastisch und sehr schwarzhumorig. Oft eckt er damit bei seinen Mitmenschen an. Doch dann zieht Emma ein und diese Frau wird von ihrem Mann geschlagen. Cesare versucht zu helfen. Ich fand dieses Buch nachdenklich machend und auch humorvoll! Lesen Sie selbst und bilden Sie sich eine Meinung!

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Allerfeinster Lesegenuss!
von Monika Schulte aus Hagen am 05.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Cesare Annunziata ist 77 Jahre alt, als er beschließt, das Leben endlich in vollen Zügen genießen zu wollen. Er ist Witwer und Vater von zwei erwachsenen Kindern. Die Tochter ist unglücklich verheiratet, der Sohn ein Künstler, der einen Mann liebt. In der Familie wird nicht darüber geredet; dabei weiß... Cesare Annunziata ist 77 Jahre alt, als er beschließt, das Leben endlich in vollen Zügen genießen zu wollen. Er ist Witwer und Vater von zwei erwachsenen Kindern. Die Tochter ist unglücklich verheiratet, der Sohn ein Künstler, der einen Mann liebt. In der Familie wird nicht darüber geredet; dabei weiß Cesare es längst. Das Verhältnis zu den Kindern ist angespannt. Dann eines Tages zieht die junge Emma mit ihren Mann ins selbe Haus. Irgendetwas stimmt mit Emma nicht. Ganz ungewöhnlich für Cesare – er kann es selbst kaum glauben – berührt in die junge Frau und ihr Schicksal. Cesare fängt an sich zu kümmern. Der Beginn seines neuen, anderen Lebens. „Der erste Tag vom Rest meines Lebens“ - ein Roman, aus der Sicht eines alten Mannes geschrieben – einfach wunderbar! Ich habe jede Zeile genossen. Der alte Nörgler, der Miesepeter, launisch, sarkastisch zu Beginn, macht eine Erfahrung und wird zum Kümmerer. Eine Geschichte, die mich begeistert hat. Cesare, ich habe mir den alten Mann bildlich vorstellen können. Es war, als wäre er mein Nachbar, der immer wieder von seiner Tochter kritisiert wird, weil er heimlich eine Zigarette raucht oder ein Glas Wein trinkt, was ihm eigentlich nicht erlaubt ist. Cesare pfeift drauf. Er sagt sich, er hat sein Leben gehabt. Die letzten Tage will er in vollen Zügen genießen. Und dann ist da Emma, die junge und unglückliche Nachbarin, die sich nicht helfen lassen will. Wunderschön zu lesen und mitzuerleben, wie aus dem alten kauzigen Mann ein Jemand wird, den man gerne zum Opa haben würde. Ein großartiges Buch, das aber auch zum Nachdenken anregt, zum Hinschauen. „Der erste Tag vom Rest meines Lebens“ - Lesegenuss vom Feinsten!

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Ein großartiger Roman
von MrsAmy am 22.09.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Cesare ist 77 Jahre alt und bezeichnet sich selbst als Egoist. Die größten Vorteile die ihm das Rentnerdasein bietet? Er muss zu niemanden mehr nett sein und kann immer den alten Stoffel geben. Das er auch andere Seiten hat, das würde er niemals zugeben. Beispielsweise ist da die Beziehung... Cesare ist 77 Jahre alt und bezeichnet sich selbst als Egoist. Die größten Vorteile die ihm das Rentnerdasein bietet? Er muss zu niemanden mehr nett sein und kann immer den alten Stoffel geben. Das er auch andere Seiten hat, das würde er niemals zugeben. Beispielsweise ist da die Beziehung zu seinem Sohn Dante, der Inhaber einer Kunstgalerie ist. Heimlich ist Cesare mächtig stolz auf Dante, doch zeigen oder gar sagen kann er es ihm nicht. Das würde viel zu sehr seinem Selbstbild widersprechen. Cesare lebt schon sehr lange in einem Mehrfamilienhaus mitten in der Innenstadt von Nepal. Die Wände sind dünn und so hat jeder Nachbar am Leben der anderen teil. Eines Tages zieht eine junge Frau namens Emma mit ihrem Freund ein. Cesare wird bald aufmerksam auf Emma, die schnell durch das Treppenhaus huscht und ungewöhnlich oft blaue Flecke hat. Schnell steht für Cesare fest: die junge Frau wird von ihrem Freund misshandelt. Und plötzlich erwacht in ihm der unbekannte Wunsch, einem anderen Menschen zu helfen. Dieser plötzlich neu entfachte Lebenswille setzt verschiedene Veränderungen in Gang und offenbart mehr und mehr Cesares wahren Charakter. „Der erste Tag vom Rest meines Lebens“ ist ein grandioser Roman des italienischen Autors Lorenzo Marone. Schnell wächst einem der alte Stoffel Cesare ans Herz, der im Laufe des Buches von seinem Leben erzählt. Er ist kein einfacherer Charakter, hat viele Frauen gehabt, seine eigene Frau Caterina nicht mehr geliebt und doch nie den Mut gehabt, sie zu verlassen. Doch man merkt auch, Caterina, die vor einigen Jahren an einer Krankheit gestorben ist, fehlt dem alten Mann, der sich nun ab und zu mit der ehemaligen Krankenschwester Rosanna vergnügt. Cesare ist kein Rentner, wie man ihn sich vorstellt. Er ist ein echter Charakter, der noch genauso lebt, wie andere, jüngerer Menschen und er beweist, dass das Alter nicht dazu führt, dass man zwangsläufig ein Tattergreis wird. Cesare reflektiert sein Leben, das geschieht aber kurzweilig und langweilt nie. Manchmal möchte man als Leser verwundert des Kopf über seinen Lebensweg schütteln. Besonders gut gefallen haben mir die zahlreichen tiefen Wahrheiten, die Cesare scheinbar beiläufig in Gedanken durchläuft. Nicht selten hätte ich gerne zum Stift gegriffen, um mir ein paar Zeilen dick zu markieren. Cesare lehrt uns, das Leben zu genießen und den Mut zum Leben zu haben und auch dazu, Entscheidungen zu treffen. Denn nichts ist schlimmer, als ein nicht gelebtes Leben. Die restlichen auftretenden Charakter sind sehr gut und mit der erforderlichen Tiefe ausgearbeitet. Besonderer Bedeutung kommt Cesares Kindern Dante und Sveva zu, die beide sehr verschiedene Existenzen haben und damit auch die Unterschiedlichkeit der Menschen verdeutlichen. „Der erste Tag vom Rest meines Lebens“ ist ein Roman, der gelesen werden will. Er ruft uns auf, zu Leben, Freundschaften zu schließen und unsere Liebe zu zeigen. Und er fordert uns auf, Mut zu haben, um für sich und andere zu kämpfen. Ein großartiges Buch!

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Ein humorvoller und nachdenklicher Blick auf ein Leben und das Alter
von einer Kundin/einem Kunden am 14.09.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Mit einem liebevollen Blick für das Wesentliche beschreibt der Autor die Personen, die dem Leser in diesem Buch begegnen. An vorderster Front ist da natürlich Cesare, der anfangs etwas grantig wirkt. Trotzdem hält er Kontakt zu seinem Nachbarn und Freund Marino, der schon seit Jahren seine Wohnung nicht mehr... Mit einem liebevollen Blick für das Wesentliche beschreibt der Autor die Personen, die dem Leser in diesem Buch begegnen. An vorderster Front ist da natürlich Cesare, der anfangs etwas grantig wirkt. Trotzdem hält er Kontakt zu seinem Nachbarn und Freund Marino, der schon seit Jahren seine Wohnung nicht mehr verlassen hat. Seine Kinder sieht er auch regelmäßig, auch wenn es ihnen der brummige Senior nicht immer einfach macht. Schonungslos, aber auch humorvoll wird das Leben im Alter dargestellt. Jeder lebt auf andere Art und Weise. Manchmal einsam, dann wieder familiär oder auch mit Angst vor der Zukunft. Beim Lesen entdeckte ich Aussagen, die viel Wahres enthalten und die ich mir am liebsten markiert hätte, um sie immer wieder lesen zu können. Das ist kein Buch zum schnellen Weglesen, sondern man sollte sich Zeit dafür nehmen. Cesare erzählt nach und nach sein Leben in Rückblicken, die ihn als Mensch nicht immer positiv darstellen. Wir lernen einen Menschen mit all seinen Stärken und Schwächen kennen und er schildert sich und seine Handlungen ehrlich und schonungslos. Er meint er wäre ein Egoist und ein Soziopath der menschliche Kontakte meidet. Das ist sicher ein Teil seiner Persönlichkeit, aber man lernt auch einen anderen Cesare kennen, der sich Gedanken um seine Kinder und Mitmenschen macht und der es liebt zu leben und das Leben zu genießen. Durch die Handlung rund um die junge Nachbarin Emma kommt Dramatik und Spannung in die Geschichte. Es wird ein erschreckender und leider auch realistischer Verlauf geschildert, der nach Ende des Buches noch nachhallt. Diesen humorvollen, aber auch nachdenklichen Blick auf ein Leben, verpasste Chancen und das Alter habe ich sehr gerne gelesen. Es ist erstaunlich, dass der Autor erst 40 Jahre alt ist, denn beim Lesen hat ich das Gefühl, dass hier ein Mensch seine Lebenserfahrung einfließen lässt.

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Er hasst es, alt zu sein! Er nörgelt herum! Er schreibt mit purer Ehrlichkeit! Halten sie es aus?
von Stefan Wichmann am 21.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Cover ‚Der erste Tag‘ und ‚Rest meines Lebens‘ sind jeweils starke Statements und entsprechend durch das kleine Wörtchen ‚Roman‘ voneinander getrennt. Der Hut fliegt verspielt ausgerechnet in das Wort ‚Lebens‘. Wenn das kein gekonnt umgesetztes Cover ist! Inhalt und Aufteilung des... Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Cover ‚Der erste Tag‘ und ‚Rest meines Lebens‘ sind jeweils starke Statements und entsprechend durch das kleine Wörtchen ‚Roman‘ voneinander getrennt. Der Hut fliegt verspielt ausgerechnet in das Wort ‚Lebens‘. Wenn das kein gekonnt umgesetztes Cover ist! Inhalt und Aufteilung des Buches Ein alter Mann erzählt aus seinem Leben. Er beginnt nicht vorn, sondern damit, dass er das Geheimnis seines Sohnes durchaus kennt. Heimlich. Auch seine Kinder kennen nicht seine Geheimnisse und der Leser lernt sich nacheinander kennen, soll mitfühlen, miterleben, wie es zu der Geheimniskrämerei kam, wie ein jeder der Betroffenen mit der Situation und dem alten Kauz umgeht, der von seinen Ecken und Kanten durchaus weiß und sie liebt und pflegt. Tatsächlich fehlt ein Spannungsbogen, denn die ‚Biographie‘ plätschert so durch die Zeit eines gelebten Lebens, erzählt von verpassten Chancen und einer verpatzen großen Liebe. Wie das Leben halt so spielt, könnte man meinen, wobei es auch um ein Geheimnis geht, dass ein Sterbebett überdauerte. Insgesamt wird vom Erleben ruhig und etwas zu entspannt berichtet. Wie ein breiter Fluß, der das Reißende verlor und sich anschickt, sich in die breite Meeresöffnung zu ergießen. Mit einem Hauch von Witz und Lebensfreude vermag es der Autor das Zittern der Hand zu beschreiben, dass einen Lebenserfahrenden befällt, nicht weil er alt geworden ist, sondern weil er ausspricht, was ihn berührt. Zielgruppe Jugendliche werden sich durchkämpfen, Ältere sich teils selbst erkennen und Alte es lieben. Stil In der Ich-Form geschrieben lebt das Buch von manchem Zeitsprung, manch einer Erinnerung und manchen Offenbarungen des Protagonisten, wobei der Autor durchgängig eine authentische Sprache mit leichtem Zugang zum Text verwendet und erfrischende Dialoge einstreut, aus denen sich die Figuren formen. Autor Der Anwalt Lorenzo Marone widmete sich seiner Leidenschaft, dem Schreiben. Dies ist sein erster Roman. Fazit Die Geschichte plätschert so dahin wie das Leben.

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Warte nicht, bis es zu spät ist
von Matthias Sahlmann aus Kassel am 13.10.2015
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Cesare ist 77 und ein Miesepeter. Oder eigentlich nicht. Also nicht allzusehr. Jedenfalls begegnet er den Widrigkeiten des Lebens mit Ironie und Sarkasmus. Sonderlich beliebt ist er nicht. Was ihn nicht weiter stört. Wir erfahren Vieles über ihn und aus seinem Leben. Auch von den Lieben seines Lebens, 3, wenn... Cesare ist 77 und ein Miesepeter. Oder eigentlich nicht. Also nicht allzusehr. Jedenfalls begegnet er den Widrigkeiten des Lebens mit Ironie und Sarkasmus. Sonderlich beliebt ist er nicht. Was ihn nicht weiter stört. Wir erfahren Vieles über ihn und aus seinem Leben. Auch von den Lieben seines Lebens, 3, wenn ich richtig mitgezählt habe. Seine Frau gehörte wohl nicht dazu. Jedenfalls ist sie seit einigen Jahren tot. Da zieht in der Nachbarschaft eine junge Frau mit ihrem Mann ein. Es zeigt sich, dass er sie misshandelt. Und nun kommt Bewegung in das Buch. Cesare will es richtig machen und seine Nachbarin vor ihrem Mann beschützen. So ganz überzeugen konnte mich das Buch nicht. Der fröhliche Ton wird nicht durchgehalten und der geringe Umfang verhindert dann doch die Entwicklung mit echter Tiefe. Irgendwie nicht richtig Rund. An die Stichwortgeber des deutschen Titels (Der 100jährige der aus dem Fenster stieg und verschwand und Ein Diktator zum Dessert zum Beispiel) kommt Der erste Tag nicht heran. Aber was will man machen: Senioren liegen im Trend, genau wie endlose Buchtitel. So bleibt ein manchmal humorvolles, häufig melancholisches Buch, das nicht sehr lange nachhallen wird. Nicht schlecht, aber auch nicht bemerkenswert. Die Botschaft, die nachdrücklich vermittelt wird, lautet: Warte nicht, bis es zu spät ist! Aber auch diese Aufforderung ist ja nicht wirklich neu.

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