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Der feuerlose Drache / Flammenwüste Bd.3

Roman

Flammenwüste

(6)

DIE VÖLKER DER WÜSTE SAMMELN SICH FÜR EINE LETZTE SCHLACHT
Der dunkle Magier Nyan hat es geschafft: Er hat das erste aller Worte an sich gebracht, den Ursprung aller Magie. Mit dieser Macht will er die Welt unterjochen. Doch noch ist er geschwächt, noch gibt es eine letzte Chance, ihn zu besiegen. Und so brechen Anûr, der Wächter des Wortes, und sein Gefährte, der schwarze Drache Meno, an der Spitze einer Drachenarmee nach Mât auf. Hier, in der Festungsstadt des dunklen Magiers, wird sich das Schicksal der freien Völker entscheiden. Alle wissen, dass ein Sieg nur mit großen Opfern errungen werden kann. Und das größte steht Anûr bevor ...
DAS GRANDIOSE FINALE DER PREISGEKRÖNTEN FLAMMENWÜSTE-TRILOGIE
Portrait

Akram El-Bahay arbeitet als Journalist und Autor. Als Kind eines ägyptischen Vaters und einer deutschen Mutter ist er mit Einflüssen aus zwei Kulturkreisen aufgewachsen. Dies spiegelt sich auch in seinen Romanen wider: klassische Fantasy-Geschichten um Drachen und Magie, die ebenso sehr an den Herrn der Ringe wie an orientalische Märchen erinnern.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 557
Erscheinungsdatum 09.09.2016
Serie Flammenwüste 3
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-20824-1
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 188/135/42 mm
Gewicht 474
Auflage 1. Auflage 2016
Verkaufsrang 80.568
Buch (Taschenbuch)
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Der feuerlose Drache“

Jasmin Büchner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Der Fantasy- Autor Akram El- Bahay hat mit „Flammenwüste – Der feuerlose Drache“ das Finale rund um den Geschichtenerzähler Anur und dessen Drachengefährte Meno veröffentlicht. Hierbei handelt es sich um den dritten Band einer Trilogie und ich würde empfehlen, dass man bereits die Vorgänger gelesen hat, damit man das Geschehen und auch Der Fantasy- Autor Akram El- Bahay hat mit „Flammenwüste – Der feuerlose Drache“ das Finale rund um den Geschichtenerzähler Anur und dessen Drachengefährte Meno veröffentlicht. Hierbei handelt es sich um den dritten Band einer Trilogie und ich würde empfehlen, dass man bereits die Vorgänger gelesen hat, damit man das Geschehen und auch die charakterliche Entwicklung besser nachvollziehen kann.

Auch bei „Flammenwüste- Der feuerlose Drache“ konnte mich das Gesamtkonzept wieder begeistern. Dieses Buch hat eine hilfreiche Karte, die ich nur zu gerne benutzt habe und auch ein umfangreiches Glossar ist beigefügt wurden. Aber auch inhaltlich konnte mich dieses Werk vollständig von sich überzeugen. Der Autor El- Bahay hat einen sehr angenehmen Schreibstil – das Buch lässt sich flüssig lesen und er schafft es, dass detailreiche Bilder in meinem Kopf entstehen, dass ich mir alles sehr gut vorstellen kann Von der Umgebung bis hin zu den jeweiligen Charakteren oder fantastischen Wesen – ich konnte sie quasi vor meinem geistigen Auge sehen. Erst mal damit angefangen, konnte ich dieses Buch nur schwer wieder zur Seite legen. El- Bahay schafft es gekonnt, eine Atmosphäre aufzubauen. Und auch das orientalische Setting konnte mich wieder in seinen Bann ziehen. Auch ist dieses Fantasy- Werk permanent spannend. Als Leser bekommt man nur selten eine kleine Verschnaufpause. Eine fesselnde Szene reiht sich an die nächste, jedoch wirkt dies auf keinen Fall aufgesetzt oder ist zu viel des guten. Es werden viele unverhoffte Wendungen eingebaut und man weiß bis zum Ende des Buches nicht, wie dieser große Konflikt gelöst werden könnte, wie unsere Helden dieses Abenteuer erfolgreich meistern und dabei auch noch überleben können. Man fiebert bis zum Finale mit und hat hierbei als Leser das Gefühl, dass man mitten im Geschehen ist. Man erlebt mit seinen Helden zusammen ein Abenteuer – und fühlt sich dabei in den Orient versetzt.
Positiv möchte ich auch die kleinen Geschichten in dem Buch hervorheben. Sie sind eine Art Märchen und Legenden, die innerhalb des Buches erzählt werden und dabei werden sie gekonnt in die Geschichte eingebunden. Für mich waren sie immer so ein zusätzlicher Lichtpunkt in diesem schon wunderbaren Fantasy- Werk.
Gut hat mir auch die Vielseitigkeit und Lebendigkeit der Charaktere gefallen. Es ist einfach wunderbar, dass man als Leser wieder Abenteuer mit seinen bereits liebgewonnenen Charakteren erleben darf. Hier stechen vor allem der Geschichtenerzähler Anur und sein Drache und Gefährte Meno hervor. Die beiden sind enger als je zuvor miteinander verbunden und sind dadurch gestärkt. Die Charakterentwicklung von Anur hat mir hier besonders gefallen. Er hat sich von einem Auszubildenden in der Kunst des Geschichtenerzählens zu einem wahren Helden gemausert. Hierbei ist er jedoch nicht perfekt – nein er macht Fehler und am liebsten würde er gar nicht immer diese Verantwortung tragen wollen. Mein Favorit ist jedoch der Magier Fis. In diesem Buch wird er mit der dunklen Magie konfrontiert und muss auch gegen seine eigenen Dämonen ankämpfen. Aber auch der Bösewicht Nyan ist facettenreich gestaltet. Er ist nicht nur böse, weil ein Gegenpart notwendig ist – er hat seine Beweggründe und eine Entwicklung hinter sich. Dies hat mir gut gefallen. Allgemein möchte ich sagen, dass mir die Charaktere und auch dessen Entwicklung im Verlauf der Trilogie sehr gefallen haben. Sie sind mir ans Herz gewachsen und der Abschied ist mir doch ein klein wenig schwer gefallen.
Das Finale empfand ich als stimmig und konnte mich überzeugen. Es war spannend gestaltet und konnte durch einige unverhoffte Erlebnisse überzeugen. Die Lösung des Konfliktes in Bezug auf das erste aller Worte hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.
Im Verlaufe des Buches werden kurze Rückblenden eingebaut, sodass die bisherigen Geschehnisse aus den ersten beiden Bänden nochmal in Erinnerung gerufen werden. Auch ist dies für Quereinsteiger recht hilfreich. Dennoch würde ich persönlich empfehlen, die vorherigen Teile zu lesen. Auch schließt der dritte Teil ziemlich direkt an den zweiten an.

„Flammenwüste – Der feuerlose Drache“ aus der Feder von Akram El- Bahay ist ein gelungener Abschluss einer wirklich fantastischen Trilogie. Auch dieser Band hat wieder alles, was ein guter Fantasy- Roman braucht. Hierfür möchte ich 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung vergeben.

Kundenbewertungen


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Wie wird der alles entscheidende Kampf enden...
von Solara300 aus Contwig am 28.01.2017

Kurzbeschreibung Wenn ein großer Kampf bevorsteht und zwar noch größer als die vorangegangen, dann sind wir bei Anûr und seinen Freunden. Denn die befinden sich auf dem Weg in die Festungsstadt Mât, wo der größte Widersacher bereits auf sie wartet. Der magier Nyan hat nicht nur Drachen, sondern auch Schatten... Kurzbeschreibung Wenn ein großer Kampf bevorsteht und zwar noch größer als die vorangegangen, dann sind wir bei Anûr und seinen Freunden. Denn die befinden sich auf dem Weg in die Festungsstadt Mât, wo der größte Widersacher bereits auf sie wartet. Der magier Nyan hat nicht nur Drachen, sondern auch Schatten auf seiner Seite um den Sieg zu erringen. Und was noch viel wichtiger ist, ist die Tatsache, dass er im Körper von Shalia ist und sich dessen bemächtigt hat. Shalia muss in einer Ecke ihres Geistes dabei zusehen, wie Nyan alles vorbereitet und kommt sich dabei mehr als Hilflos vor, aber wer sie kennt von den ersten Bänden, weiß das sie eine Kämpferin ist.. Cover Das Cover ist passend zur Reihe und zeigt für mich den Kampfplatz mit den Drachen im Vorder und Hintergrund. Sehr interessant gewählt und stimmig zum Inhalt. Schreibstil Der Autor Akram El- Bahay hat einen flüssigen Schreibstil der mich immer wieder an 1001 Nacht erinnert, mit der Wüste und den Gefährten, die sich aufmachen dieses Abenteuer zu bestehen. Dabei bekommt man nicht nur immer wieder Einblick in die verschiedenen Ideen der Story, sondern auch Einblick in die Handlungsstränge die sich wie ein roter Faden durch die Reihe zieht. Mir gefallen die Charaktere ob jetzt gut oder böse, da sie von der Ausarbeitung sehr gut passen. Aber auch wie der Spannungsbogen hier einen wieder komplett mitreist und in einem grandiosen Finale endet ist sehr gelungen. Und ich könnte gerade so weiterlesen, denn es gibt bestimmt noch jede Menger Abenteuer unserer Freunde. Meinung Wie wird der alles entscheidende Kampf enden... Nachdem man ja Zeuge wurde über die dramatischen Ereignisse aus den Vorgänger Bänden erwartet uns hier der Finale Countdown. Der Magier Nyan hat sich Shalias Körper bemächtigt und ihren Geist in eine Ecke gedrängt aus deren misslicher Lage sich Shalia nicht zu befreien weiß. Denn Nyan herrscht somit über ihren Körper, wie auch über eine Armee bestehend aus Drachen und Schatten. Beides Geschöpfe von unvorstellbarer Kraft und Grauen. Denn die Freunde rüsten nicht nur zum Kampf, sondern Anûr will seine Liebe retten, zu Eifersüchtig war er auf den Sultan, das er dadurch einen schrecklichen Fehler beging, in dem er Nyan in dessen Körper sperren wollte um ihn zu töten. Nur der Plan lief schief. Nun sitzt Shalia alias Nyan in der Festungsstadt Mât und wartet. Hier gefällt mir sehr gut wie die Sicht von Shalia erzählt wurde und auch wie sie versucht ihren liebsten zu erreichen und einsehen muss, das Nyan mehr Kraft besitzt als ihr vorher bewusst war. Aber zum Glück weiß er nicht alles von Shalia, die versucht stark zu bleiben. Bei Nyan ist Minthal, Menos Bruder der seinen Meister bewacht und die Schattenkönigin selbst. Währenddessen fliegt Anûr mit seinem guten Freund und Weggefährten Fis in Richtung Festungs Stadt und beide müssen feststellen, das manchmal der Glaube Berge versetzt und ich will euch nicht zu viel verraten, nur das der Autor hier wieder einen spannenden Finalen Teil erschaffen hat, in dem man nicht nur merkt das diese Geschichte einfach Suchtfaktor hat, sondern mitfiebert bis zum bangen Ende. Fazit Absolut empfehlenswert!!! Freunde, Bösewichte und uralte Worte deren Magie niemals endet.... Reihenfolge - Flammenwüste - Das Geheimnis der goldenen Stadt - Flammenwüste - Flammenwüste - Der Gefährte des Drachen - Flammenwüste - Der feuerlose Drache 5 von 5 Sternen

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Großartiger Abschluß!
von Kerstin1975 aus Crailsheim am 06.11.2016

Buchinhalt: Der Kampf um das erste aller Worte geht weiter: Nyan, ein Schwarzmagier, hat es an sich gebracht. Anûr und sein Drache Meno machen sich daher daran, es zurückzuholen, doch der Weg dorthin ist gefährlich und lebensbedrohend. Gemeinsam mit seinen Gefährten versucht Anûr Nyan zu besiegen – und die Welt... Buchinhalt: Der Kampf um das erste aller Worte geht weiter: Nyan, ein Schwarzmagier, hat es an sich gebracht. Anûr und sein Drache Meno machen sich daher daran, es zurückzuholen, doch der Weg dorthin ist gefährlich und lebensbedrohend. Gemeinsam mit seinen Gefährten versucht Anûr Nyan zu besiegen – und die Welt von der drohenden Gefahr zu befreien, die mit der Macht des ersten Wortes einhergeht. Zusammen mit einer Armee aus Drachen kommt es zur letzten finalen Schlacht…. Persönlicher Eindruck: Im dritten und letzten Band der High Fantasy-Trilogie aus 1001 Nacht wird den Gefährten noch einmal alles abverlangt. Meno und Geschichtenerzähler Anûr sind wieder einmal Mittelpunkt einer spannenden Geschichte, die phantastisches Kopfkino erzeugt und den Leser auf eine Reise in eine orientalisch geprägte Fantasywelt entführt. Es ist nicht leicht, das Buch wieder beiseite zu legen, hat man einmal mit dem Lesen angefangen. Action und verschiedene Kämpfe und Schlachten gehören zu einem Fantasywerk von Rang und Namen natürlich dazu und so wartet auch „Flammenwüste“ mit allerlei Verstrickungen, glücklichen und traurigen Ereignissen auf, die die ganze Saga ungemein glaubwürdig und packend erscheinen lassen. Ob nun Drachenfraund oder Fan eines epischen, ausgefeilten Weltentwurfs – hier kommen alle Freunde der Fantasy absolut auf ihre Kosten. Plastisch angelegte Figuren und tolle Landschaftsbeschreibungen machen die Geschichte zu einem absoluten Geheimtipp, der sich doch markant von anderen High Fantasy-Erzählungen abhebt. Anûr als Hauptperson hat sich über die drei Bände absolut prima gehalten, geht ungebrochen seinen Weg, um sein Schicksal und die des „ersten aller Worte“ zu erfüllen. Aber auch Nebencharaktere wie Fis, der von der Dunklen Magie getrieben mehr als einmal um seine Seele kämpft, sind einem nach drei Bände absolut ans Herz gewachsen. Was mich nach wie vor am meisten fasziniert sind die Drachen und ihre Bindung an ihre jeweiligen Reiter. Ich habe schon viele Drachenbücher gelesen, doch bei „Flammenwüste“ geht das Ganze noch ein Stückchen tiefer. Alles in allem ein atmosphärisches und einzigartiges Werk, das anderen Epen dieses Genres in nichts nachsteht und doch so wunderbar anders ist. Wer eine Fantasyerzählung aus 1001 Nacht erleben möchte, ist hier absolut richtig!

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Flammenwüste - Der feuerlose Drache
von tigerbaer/heinz60 aus Karlsruhe am 03.10.2016

Fast ein Jahr ist es her, dass ich die ersten beiden Teile der „Flammenwüste“-Trilogie als Hörbuch gehört habe und dabei Zeit & Raum vergessen habe, so sehr haben mich diese Geschichten eingesaugt. Im September 2016 war es dann soweit und der dritte und letzte Teil erschien. Im Rahmen einer Leserunde... Fast ein Jahr ist es her, dass ich die ersten beiden Teile der „Flammenwüste“-Trilogie als Hörbuch gehört habe und dabei Zeit & Raum vergessen habe, so sehr haben mich diese Geschichten eingesaugt. Im September 2016 war es dann soweit und der dritte und letzte Teil erschien. Im Rahmen einer Leserunde durfte ich nun „Flammenwüste – Der feuerlose Drache“ lesen. Zu Beginn des Buchs hatte ich ein wenig mit dem Einstieg zu kämpfen, was wohl daran lag, dass ich die ersten beiden Teile als Hörbuch gehört hatte. Ans Lesen musste ich mich erst gewöhnen ;-) Der geniale Schreibstil und die atmosphärische Geschichte haben mich aber fast ebenso schnell eingefangen wie es die Hörbücher seinerzeit geschafft haben und so war ich wieder an der Seite von Anûr, Meno und ihren Freunden unterwegs und habe die Buchseiten nur so vorbei fliegen lassen. Für mich ist die „Flammenwüste“-Trilogie von Akram El-Bahay ganz großes Lesekino und ich habe mich schon lange nicht mehr so selbst vergessen beim Lesen wie bei diesen drei Geschichten. Der letzte Teil steht seinen Vorgänger an spannender, wendungs- und actionreicher sowie atmosphärisch märchenhafter fantastischer Unterhaltung in nichts nach und die drei Bücher sind meine persönlichen Lesehighlights für 2015 und 2016! Zum Ende der Handlung hin sagt Nûr, Anûrs Großvater: „Jedes Buch ist etwas Besonderes. … Aber die Besten erzählen von ihren Geschichten bereits durch den Duft des Papiers. Es ist, als ob die Buchstaben selbst der Nase des Lesers mitteilen wollen, was ihn erwartet.“ In diesem Sinn kann ich nur sagen „duftes Buch“ ;-) und 5 Bewertungssterne!

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Auch der letzte Band gefällt mir sehr!
von PMelittaM aus Köln am 01.10.2016

Nyan, der dunkle Magier, hat das erste aller Worte in seinen Besitz gebracht, doch noch kann er es nicht aussprechen und noch besteht die Möglichkeit, ihn daran zu hindern, dies zu tun. Nyan zu besiegen stellt sich als ausgesprochen schwierig, ja fast unmöglich heraus, die Kämpfe fordern hohe Verluste.... Nyan, der dunkle Magier, hat das erste aller Worte in seinen Besitz gebracht, doch noch kann er es nicht aussprechen und noch besteht die Möglichkeit, ihn daran zu hindern, dies zu tun. Nyan zu besiegen stellt sich als ausgesprochen schwierig, ja fast unmöglich heraus, die Kämpfe fordern hohe Verluste. Anur entdeckt, dass er selbst im Besitz von etwas ist, das Nyan unbedingt benötigt, er muss sich versteckt halten, doch wo wäre er sicher? Der letzte Band der Trilogie schließt unmittelbar an den Vorgänger an und startet direkt mit dem Endkampf – nein, auch wenn es so wirkt, kann das nicht sein, dann wäre der Roman nur sehr kurz – oder recht langweilig. Der Roman startet zwar mit einem heftigen und verlustreichen Kampf, aber es ist noch nicht der Endkampf, Vieles wird sich noch ereignen, bis der Krieg um das erste Wort entschieden ist, wie auch immer, denn möglich erscheint in dieser Geschichte alles – mehr als eine Überraschung gibt es noch, überraschende Wendungen, überraschende Wiederbegegnungen, überraschende Entdeckungen – und natürlich auch wieder ein paar Geschichten in der Geschichte, eines der Dinge, die diese Trilogie so besonders machen. Erzählt wird aus mehreren Perspektiven, eine davon ist die Anurs, des Hauptcharakters des Dreiteilers, mittlerweile Gefährte des Drachen Meno, und selbst verwoben in die Geschichte des ersten Wortes. Anur ist jung und nicht fehlerfrei, er hat oft schwierige Entscheidungen zu treffen und manchmal hat dies schlimme Folgen, auch wenn er immer versucht, das Richtige zu tun. Aber, er ist eben nur ein Mensch wie jeder andere (naja, fast zumindest) und daher auch nicht fehlerfrei. Natürlich sind auch wieder Anurs Freunde mit dabei, viele davon hat man als Leser ins Herz geschlossen, möchte sie nicht missen und zittert mit ihnen. Ich mag die Helden in dieser Trilogie, sie sind nicht (oder nur ein bisschen) übernatürlich, Vieles geht ihnen (nicht nur Anur) schief, aber sie kämpfen gegen Angst und Skrupel an und tun, was sie letztlich für richtig halten. Auch auf der Gegenseite gibt es, neben Nyan, altbekannte Gesichter. Dem Autor sind viele individuelle und einprägsame Charaktere gelungen, an die man noch oft zurückdenken wird. Aber nicht nur Charaktere sind es, die im Gedächtnis bleiben werden, auch z. B. die Bibliothek der ungeschriebenen Bücher, die wieder eine wichtige Rolle spielt, wird man nicht so schnell vergessen. Im meiner Rezension zum zweiten Teil hatte ich mir ein Glossar gewünscht, und hier ist es nun, schön, wenn Wünsche in Erfüllung gehen. So nützlich wie das Glossar ist auch die Karte, auf der man die Wege der Charaktere gut nachvollziehen kann. Akram El-Bahay ist eine von vorne bis hinten gelungene Trilogie gelungen, die u. a. durch das orientalisch angehauchte Setting und die Geschichten in der Geschichte besonders ist. Die Geschichte ist spannend und wendungsreich, die Charaktere außergewöhnlich und das Ende sehr zufriedenstellend. Ich freue mich schon auf weitere Romane des Autors und empfehle die gesamte Trilogie gerne uneingeschränkt weiter.

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Akram El-Bahay – Flammenwüste, Der feuerlose Drache
von Diana E aus Moers am 13.09.2016

Akram El-Bahay – Flammenwüste, Der feuerlose Drache Nyan, Schwarzmagier der alten Zeit, der als Rachegeist zurück auf die Erde gekommen ist, hat das „erste aller Worte“ an sich gebracht und ist in Shalias Körper gefahren. So hat er Anûr mit seinem eigenen Wunsch geschlagen, denn der Geschichtenerzähler würde niemals seine... Akram El-Bahay – Flammenwüste, Der feuerlose Drache Nyan, Schwarzmagier der alten Zeit, der als Rachegeist zurück auf die Erde gekommen ist, hat das „erste aller Worte“ an sich gebracht und ist in Shalias Körper gefahren. So hat er Anûr mit seinem eigenen Wunsch geschlagen, denn der Geschichtenerzähler würde niemals seine große Liebe töten. Während Shalia um ihre Seele kämpft, versucht Anûr einen Weg zu finden, wie er das „erste aller Worte“ wieder zurück holen kann, nicht wissend, dass es noch ein Geheimnis zu lüften gilt. Doch der Weg ist steinig und gefährlich, denn weil Meno´s Leben an das von Anûr gebunden ist, dürfen sie nicht scheitern. Alte Freunde werden zu Feinde, Feinde werden zu Verbündete, neue Bündnisse werden eingegangen, und die Vergangenheit ist auch die Gegenwart, mit jeder Schlacht die die Freunde gewinnen, wird eine neue entfacht. Der Sieg scheint aussichtslos, denn es gibt nur eine Lösung um Nyan zu besiegen: Shalia muss sterben. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich für das signierte Rezensionsexemplar bedanken, über das ich mich sehr gefreut habe. Natürlich beeinflusst das meine ehrliche Meinung in keinster Weise. „Flammenwüste – Der feuerlose Drache“ ist der dritte Teil des High-Fantasy-Epos aus der Feder von Akram El-Bahay. Auch wenn man die Vorgänger „Flammenwüste“ und „Flammenwüste – Die Gefährten“ nicht kennt, kann der dritte Teil unabhängig gelesen werden. Der Autor lässt immer wieder Rückblicke der beiden Vorgänger einfließen, die so geschickt in die Story eingewebt werden, sodass man viel Freude hat, die vergangenen Zeiten noch einmal zu erleben. Allerdings nur soviel, dass man neugierig bleibt und die ersten beiden Bände unbedingt lesen möchte. Der Schreibstil ist locker, flüssig und temporeich. Einmal angefangen war es mir einfach nicht möglich das Buch aus der Hand zu legen. Ein richtiger Pageturner, wie die ersten beiden Bücher auch. Die Handlung ist sehr komplex, wird aus mehreren Sichtweisen erzählt, ist spannend, temporeich, abwechslungsreich, voller Überraschungen, streckenweise düster und beklemmend, aber auch humorvoll, kreativ und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Der Spannungsbogen wurde im gesamten Buch aufrecht und auf einem sehr hohen Niveau gehalten. Es gab nur wenige Verschnaufpausen für die Helden und auch für den Leser. Ich konnte mich wieder sehr gut in die Gefühlswelt der Hauptperson, Anûr, rein versetzen, der hier noch weiterentwickelt wurde. Er war mir schon immer sehr sympathisch, und der Autor hat es wieder geschafft, ihm noch mehr Tiefe und Charakter zu verleihen. Eigentlich ist er „nur“ ein Geschichtenerzähler, doch nun ist er der Gefährte des Drachen Meno. Eine Figur, die mit Angst und Zweifeln zu kämpfen hat, mit Liebe aber auch mit Verlustangst, trotzdem versucht er seine Aufgabe zu erfüllen. Ein Held mit Ecken und Kanten, mit dem Herz am rechten Fleck und das macht ihn so glaubwürdig und sympathisch. Meno, der Drache mit der Nachthaut, der sich weigert sein Feuer zu sprühen, ist auch in diesem Band wieder einzigartig. Ein toller Charakter. Auch der Magier Fis, der in diesem Band etwas mehr im Fokus steht, hat mich beeindruckt, durch sein Können aber auch durch die Weiterentwicklung seiner Figur. Sehr sympathisch, sehr stimmig. Mit Nyan ist Akram El-Bahay aber ein Meisterwerk gelungen, Böser könnte diese Figur nicht dargestellt werden, facettenreich und detailreich, glaubhaft und gruselig. So könnte ich die ganze Zeit weiter machen, also sage ich nur: Alle Charaktere sind detailreich beschrieben, glaubhaft dargestellt, komplex, haben Tiefe, Emotionen, sind facettenreich, und es machte mir beim Lesen Spaß, mit ihnen Zeit in ihrer Welt zu verbringen. Die Kreativität von Akram El-Bahay scheint unerschöpflich, bei der Vielzahl der fantastischen Wesen und den Handlungen, die vielen verschiedenen Handlungsorte, die unvorhergesehenen Wendungen und Überraschungen, denn alle waren glaubhaft, detailreich und spannend. Besonders hervorheben möchte ich das Glossar der wichtigsten Namen und Orte am Ende des Buches, die das Lesen sehr erleichtern, sowie die kurzen Storys innerhalb der Geschichte. Am besten hat mir „Die Geschichte vom Drachentöter“ gefallen. Ein High-Fantasy-Roman, der erst gar keine Langeweile aufkommen lässt und ein paar schöne Lesestunden garantiert. Das Cover ist ein Blickfang, mit Drachen in einer Schlacht gestaltet, aufwendig und düster. Das Cover und auch der Titel stehen im Einklang mit dem Buch. Fazit: Ein Meisterwerk aus dem High-Fantasy und die beste Trilogie die ich je über Drachen gelesen habe. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne. (Wenn ich könnte würde ich mehr vergeben!)

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