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Der Fisch in der Streichholzschachtel

Roman

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Auf der Karibik-Kreuzfahrt, die Fred mit seiner Frau Tamara und dem pubertären Nachwuchs unternimmt, herrscht gähnende Langeweile. Als der Familienvater an Bord ausgerechnet auf seine Exfreundin Amélie trifft und das Schiff auch noch in einen Orkan gerät, ist es mit der Seelenruhe schlagartig vorbei. Der Kontakt zur Außenwelt ist unterbrochen, als eine Horde eigenwilliger Piraten aus der Vergangenheit das Schiff kapert. Diese haben es auf Pfefferstreuer und Toilettenpapier abgesehen und reagieren panisch auf die technischen Errungenschaften aus dem 21. Jahrhundert. Was zur Hölle geht hier vor? Eine hinreißende Satire, eine Liebesgeschichte mit Humor aus einer Welt voller Wunder.
Portrait
Martin Amanshauser wurde 1968 geboren, arbeitet als Autor, Journalist (Die Presse) und Übersetzer aus dem Portugiesischen. Er lebt in Wien. Im Deuticke Verlag erschienen die Romane Im Magen einer kranken Hyäne (1997), Erdnussbutter (1998), NIL (2001), Chicken Christl (2004), Alles klappt nie (2005) sowie die Gedichtbände in der todesstunde von alfred schmidt (2000) und 100.000 verkaufte Exemplare (2002). Im Herbst 2015 ist sein neuer Roman Der Fisch in der Streichholzschachtel erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 576
Erscheinungsdatum 27.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-552-06292-4
Verlag Zsolnay
Maße (L/B/H) 215/126/28 mm
Gewicht 682
Verkaufsrang 86.294
Buch (gebundene Ausgabe)
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Zwei Reiseberichte
von einer Kundin/einem Kunden am 28.08.2015

Eine Familienkreuzfahrt in der Karibik mit dem Ziel, eine Ehekrise zu umschiffen, beginnt für den 39jährigen Fred zunächst vorhersehbar eintönig, ödes nervendes Rahmenprogramm und ebensolche Passagiere inklusive. Übliche kleine Sticheleien zwischen Frau und Mann sowie pubertierender Nachwuchs regen zwar auf, sind aber durchaus beherrschbar. Als sich herausstellt, dass auch... Eine Familienkreuzfahrt in der Karibik mit dem Ziel, eine Ehekrise zu umschiffen, beginnt für den 39jährigen Fred zunächst vorhersehbar eintönig, ödes nervendes Rahmenprogramm und ebensolche Passagiere inklusive. Übliche kleine Sticheleien zwischen Frau und Mann sowie pubertierender Nachwuchs regen zwar auf, sind aber durchaus beherrschbar. Als sich herausstellt, dass auch eine verflossene Liebschaft aus vergangenen Jahren mit an Board ist, kommt unverhofft etwas Bewegung in die Reise des Protagonisten. Nachdem das Schiff einen heftigen Sturm mit schweren Turbulenzen überstanden hat, beruhigt sich die See und die Passagiere wagen sich wieder aus ihren Kabinen. Parallel dazu berichtet der Chronist eines Piratenschiffes im 18. Jahrhunderts über die Fahrt durch karibische Gewässer. Bei einem schweren Orkan lässt die Crew beinahe ihr Leben, der wagemutige und entschlossene Kapitän schafft es gerade noch, das schwer beschädigte Schiff und die Mannschaft zu retten. Als sich die See beruhigt hat, berichtet der Schreiber von einem nie gesehenen Ungetüm, das vor ihnen steht. Es ist der besagte Luxusliner, auf dem Menschen des 21. Jahrhunderts ihre arbeitsfreien Zeit verbringen. Es begegnen sich hier zwei durch zweieinhalb Jahrhunderte getrennte Welten. Abwechselnd wird kapitelweise aus der jeweiligen Perspektive erzählt. Humorvoll und sehr unterhaltsam schildert Reiseschriftsteller Martin Amanshauser skurrile Gedankengänge und kuriose Situationen bei der Begegnung zweier einander unbekannten Welten. Zum Schmunzeln!

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