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Der fliegende Berg

Roman. Ausgezeichnet mit dem Premio Grinzane Cavour, Premio per la narrativa straniera

(6)

Christoph Ransmayrs epischer Roman über die Suche nach dem vermeintlich letzten Weißen Fleck der Weltkarte.

Den Geschichten dieses Erzählers zu folgen, bedeutet beispielsweise am Gipfel des Everest die atlantische Brandung zu hören.

›Der fliegende Berg‹ ist die Geschichte zweier Brüder, die von der Südwestküste Irlands in den Transhimalaya, nach dem Land Kham und in die Gebirge Osttibets aufbrechen, um dort, wider besseres (durch Satelliten und Computernavigation gestütztes) Wissen, einen noch unbestiegenen namenlosen Berg zu suchen, vielleicht den letzten Weißen Fleck der Weltkarte. Auf ihrer Suche begegnen die Brüder nicht nur der archaischen, mit chinesischen Besatzern und den Zwängen der Gegenwart im Krieg liegenden Welt der Nomaden, sondern auf sehr unterschiedliche Weise auch dem Tod. Nur einer der beiden kehrt aus den Bergen ans Meer und in ein Leben zurück, in dem er das Rätsel der Liebe als sein und seines verlorenen Bruders tatsächliches, lange verborgenes, niemals ganz zu vermessendes und niemals zu eroberndes Ziel zu begreifen beginnt. Verwandelt von der Erfahrung, ja der Entdeckung der Wirklichkeit, macht sich der Überlebende am Ende ein zweites Mal auf den Weg.

Portrait

Christoph Ransmayr, wurde 1954 in Wels/Oberösterreich geboren und lebt nach Jahren in Irland und auf Reisen wieder in Wien. Neben seinen Romanen ›Die Schrecken des Eises und der Finsternis‹, ›Die letzte Welt‹, ›Morbus Kitahara‹, ›Der fliegende Berg‹ und dem ›Atlas eines ängstlichen Mannes‹ erschienen bisher zehn Spielformen des Erzählens, darunter ›Damen & Herren unter Wasser‹, ›Geständnisse eines Touristen‹, ›Der Wolfsjäger‹ und ›Gerede‹. Zum Werk Christoph Ransmayrs erschien der Band ›Bericht am Feuer‹. Fu¨r seine Bu¨cher, die in mehr als dreißig Sprachen u¨bersetzt wurden, erhielt er zahlreiche literarische Auszeichnungen, unter anderem die nach Friedrich Hölderlin, Franz Kafka und Bert Brecht benannten Literaturpreise, den Premio Mondello und, gemeinsam mit Salman Rushdie, den Prix Aristeion der Europäischen Union, den Prix du meilleur livre étranger und den Prix Jean Monnet de Littérature Européenne. Zuletzt erschien der Roman ›Cox oder Der Lauf der Zeit‹

Literaturpreise:

Anton-Wildgans Preis der österreichischen Industrie (1989), Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1992), Franz-Kafka-Preis (1995), Franz-Nabl-Preis der Stadt Graz (1996), Aristeion-Preis der Europäischen Union (1996, gemeinsam mit Salman Rushdie), Solothurner Literaturpreis (1997), Premio Letterario Internazionale Mondello (1997), Landeskulturpreis für Literatur des Bundeslandes Oberösterreich (1997), Friedrich Hölderlin Preis der Stadt Bad Homburg (1998), Nestroy-Preis (Bestes Stück - Autorenpreis) für "Die Unsichtbare" (2001), Bertolt-Brecht-Literaturpreis der Stadt Augsburg (2004), Heinrich-Böll-Preis (2007), Premio Itas (2009), Premio La voce dei lettori (2009), Premio Gambrinus (2010), Ernst-Toller-Preis (2013), Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau (2013), Franz-Josef-Altenburg-Preis (2014), Donauland Sachbuchpreis (2014), Fontane-Preis für Literatur (2014), Prix Jean Monnet de Littératures Européennes (2015), Prix du Meilleur livre étranger (2015).

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 359
Erscheinungsdatum 01.11.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-17195-8
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 190/126/19 mm
Gewicht 346
Auflage 6
Buch (Taschenbuch)
9,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


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6 Bewertungen
Übersicht
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Eine unsagbar schöne Sprache...
von Chitina aus Innsbruck am 18.12.2007

Christoph Ransmayr besticht auch in diesem Werk durch eine unglaublich schöne, klare und beeindruckende Sprache.

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1 0
fettlos ....
von Gerhard Kofler aus Wien am 13.12.2007

Ehrlich gesagt habe ich erst vor, dieses Buch zu lesen. Aber seine anderen Werke haben mich alle fasziniert. Seine Sprache ist "ohne jegliches Fett", klar und präzise. Es ist ein Genuss, sich jeden einzelnen seiner Sätze tief ins Innere zu ziehen - wie frische Bergluft.

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2 1
Der fliegende Satz am fliegenden Berg
von Thomas Zörner aus Lentia am 05.12.2007

Christoph Ransmayr gehört zu den großen österreichischen Autoren neben Gerhard Roth oder Thomas Glavinic. Sein neuestes Werk führt den Leser diesmal aber nicht in die Tiefen des Meeres sondern in die luftigen Höhen des Himalaya. Ransmayr erzählt die Geschichte zweier irischer Brüder, die mit dem Willen einen weißen Fleck... Christoph Ransmayr gehört zu den großen österreichischen Autoren neben Gerhard Roth oder Thomas Glavinic. Sein neuestes Werk führt den Leser diesmal aber nicht in die Tiefen des Meeres sondern in die luftigen Höhen des Himalaya. Ransmayr erzählt die Geschichte zweier irischer Brüder, die mit dem Willen einen weißen Fleck auf der Landkarte aufzudecken losziehen, um den fliegenden Berg zu besteigen, der im Himalaya liegt und höher als der Mount Everest sein soll. Hierbei begegnen sie beide auf unterschiedliche Art und Weise dem Tod und erleben die Grundsätze des Lebens: Freundschaft, Liebe und Schicksal. Ransmayrs Roman besticht neben seiner wunderschönen Sprache und der ergreifenden Handlung vor allem durch seine Satzform. Der Autor schreibt in fliegenden Sätzen, die auf den ersten Blick wie eine Gedichtform wirken, jedoch nicht gereimt sind sondern lediglich "gespaltene" Absätze, die aber der Geschichte auf ihre Art und Weise noch mehr Tiefe verleihen und im dem Leser bei belieben auch eine Art Erzählrhythmus vorgeben. Ein Glanzstück österreichischer Literatur.

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1 0
Expedition im Himalaya
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 24.02.2007
Bewertetes Format: Hörbuch (CD)

Scheinbar ruhig fliessende Erzählung, die zwei Zeitebenen verbindet und teilweise auch spannend wird. Eine sehr differenzierte und manchmal auch emotionale Schilderung der Bergwelt des Himalaya. Der Autor liest seinen Text sehr pointiert und geradezu eindringlich. Am Anfang und am Ende gelingt es ihm, die Verschleierung des Denkens, die... Scheinbar ruhig fliessende Erzählung, die zwei Zeitebenen verbindet und teilweise auch spannend wird. Eine sehr differenzierte und manchmal auch emotionale Schilderung der Bergwelt des Himalaya. Der Autor liest seinen Text sehr pointiert und geradezu eindringlich. Am Anfang und am Ende gelingt es ihm, die Verschleierung des Denkens, die Vermischung von Fantasie und Realität, die unter dem Sauerstoffmangel extremer Höhen auftritt, dem Hörer zu vermitteln. Am Ende des Buches ist man deshalb geneigt, sofort den Anfang nochmals zu hören, der dann in einem neuen Licht erscheint.

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1 0
8 Jahre waren es wert
von Geologe aus München am 13.04.2007
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Der beste Roman seit langem. Nie waren Verantwortung und Freundschaft so auf den Punkt.

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