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Der Fotograf

Psychothriller. Deutsche Erstausgabe

(10)
Ein psychopathischer Serienkiller entführt die Literaturstudentin Anne Hampton und macht sie sich mit diabolischer Raffinesse gefügig. Anne hat keine Wahl: Entweder wird sie die Chronistin seiner Morde – oder sein nächstes Opfer.
Detailversessen hält Doug Jeffers, ihr Peiniger, seine brutalen Morde mit der Kamera fest. Aber Fotos allein genügen ihm nicht mehr. Er möchte seine Taten auch mit Worten besungen wissen – und Anne ist sein Werkzeug. Ihre einzige Chance ist Detective Mercedes Barren aus Miami, deren Nichte der Fotograf ebenfalls auf dem Gewissen hat …
Portrait
John Katzenbach, geb. 1950, war ursprünglich Gerichtsreporter für den 'Miami Herald' und die 'Miami News'. In den USA sind inzwischen zehn Kriminalromane von ihm erschienen. Zweimal war Katzenbach für den Edgar Award nominiert. Er lebt mit seiner Familie in Amherst im Westen des US-Bundesstaates Massachusetts.
Anke Kreutzer studierte Anglistik, Germanistik und Kunstwissenschaft. Neben ihrer Tätigkeit als Übersetzerin leistet sie internationale Friedensarbeit, u.a. für die UNO.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 679
Erscheinungsdatum 01.10.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-63698-5
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 191/125/41 mm
Gewicht 502
Originaltitel The Traveler
Verkaufsrang 18.635
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

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John Katzenbach hat immer gute Ideen, auch wenn er mir persönlich manchmal etwas zu detailliert schreibt. Dadurch geht es mir etwas zu langsam voran, trotzdem ist die Idee grandios John Katzenbach hat immer gute Ideen, auch wenn er mir persönlich manchmal etwas zu detailliert schreibt. Dadurch geht es mir etwas zu langsam voran, trotzdem ist die Idee grandios

A. Deutschmann-Canjé, Thalia-Buchhandlung Langenfeld

Ein spannendes Buch, das einem eine Gänsehaut über den Rücken jagd. Wie fast alle Katzenbach-Thriller ist er eher psychologisch als blutig geschrieben. Gut zu lesen! Ein spannendes Buch, das einem eine Gänsehaut über den Rücken jagd. Wie fast alle Katzenbach-Thriller ist er eher psychologisch als blutig geschrieben. Gut zu lesen!

Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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6
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Eitler Serienkiller sucht Chronistin
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 09.03.2008

Als die Nichte von Detective Mercedes Barren ermordet wird und sich kurz drauf bereits ein libanesischer Austauschstudent als Täter verhaftet wird, ist der Fall für die Polizei geklärt, jedoch nicht für die geschockte Tante. Merce hat berechtigte Zweifel und nimmt sich aus Gesundheitsgründen Urlaub, um selbst weiter zu ermitteln. Anderenorts... Als die Nichte von Detective Mercedes Barren ermordet wird und sich kurz drauf bereits ein libanesischer Austauschstudent als Täter verhaftet wird, ist der Fall für die Polizei geklärt, jedoch nicht für die geschockte Tante. Merce hat berechtigte Zweifel und nimmt sich aus Gesundheitsgründen Urlaub, um selbst weiter zu ermitteln. Anderenorts entführt der Pressefotograf Douglas Jeffers die Literaturstudentin Anne Hampton und beginnt sie seelisch und körperlich zu misshandeln. Dabei hat er allerdings ein bestimmtes Ziel vor Augen, er will sie brechen und sich gefügig zu machen, um sie zu seiner persönlichen Chronistin zu machen... Da John Katzenbachs Psychothriller auch immer etwas mit Psychologie zu tun haben, ist der Bruder des Fotografen, Martin Jeffers, ein Psychologe, der außerdem eine Selbsthilfegruppe von Straftätern betreut. Womit auch schon jede Verbindung zu den neueren Büchern Katzenbachs abgehackt wäre, denn "Der Fotograf" ist bereits einmal als "Das Auge" veröffentlicht wurden und gehört eigentlich zu den etwas älteren Werken des Autors, was man an vielen Stellen erkennen kann. Katzenbachs Stil in der Fotograf ist längst noch nicht so ausgereift, wie in späteren Werken, wobei auch die Spannung noch öfters mit unüberwindbaren Lücken zu kämpfen hat und die verschiedenen Handlungsstränge über hunderte Seiten erst einmal zusammenwachsen müssen. Natürlich bietet auch der Fotograf einige Stunden spannender Thrillerunterhaltung, aber nur wenn man sich wirklich dazu aufraffen kann, einiges zu überspringen. Die Charakterdarstellung welche auch als eine von Katzenbachs Stärken gilt, ist bestenfalls klischeehaft und es fehlt auch noch an der stilistischen Tiefe, die Bücher wie die Anstalt oder der Patient zu einem solchen Hochgenuss werden lassen. Fazit: Für sich genommen ein etwas plumper und unterdurchschnittlicher "Psychothriller", der späteren Werken John Katzenbachs längst nicht das Wasser reichen kann.

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Enttäuschend
von Sören Hannig aus Meppen am 06.10.2008

Schade, dieses Buch hat mich durchweg Enttäuscht. Ich habe das Buch noch nicht mal bis zum Ende durchgelesen, weil es einfach zu langweilig war. Katzenbach Fans sollten dieses Buch auslassen, da es nicht vergleichbar ist, mit seinen anderen Werken. Auch wenn man nun denkt,ich muss alles von Katzenbach haben, darf man... Schade, dieses Buch hat mich durchweg Enttäuscht. Ich habe das Buch noch nicht mal bis zum Ende durchgelesen, weil es einfach zu langweilig war. Katzenbach Fans sollten dieses Buch auslassen, da es nicht vergleichbar ist, mit seinen anderen Werken. Auch wenn man nun denkt,ich muss alles von Katzenbach haben, darf man und sollte man hier einen Bogen machen

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1 0
Realismus pur
von Florian Feth am 20.07.2008

Wer möchte nicht einmal wissen, was in den Köpfen der Verbrecher und Opfer vorgeht?! In "Das Opfer" gelingt genau dies dem Autor. Man ist schockiert über die Präzision mit der er die Abhängigkeit des Opfers von ihrem Peiniger darstellt, zugleich aber fasziniert von der Vorstellungskraft des... Wer möchte nicht einmal wissen, was in den Köpfen der Verbrecher und Opfer vorgeht?! In "Das Opfer" gelingt genau dies dem Autor. Man ist schockiert über die Präzision mit der er die Abhängigkeit des Opfers von ihrem Peiniger darstellt, zugleich aber fasziniert von der Vorstellungskraft des Realismus in dieser Beziehung. Das Buch ist absolut empfehlenswert, zum Top-Hit fehlt aber noch eine Prise Spannung. Ansonsten ein sehr gutes Buch!

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Mitreißend!
von einer Kundin/einem Kunden aus Karlsruhe am 11.10.2007

Der Fotograph ist das dritte Buch was ich von John Ktzenbach gelesen habe. Die Geschichte handelt von vier unterschiedlichen Personen, aus deren Sicht anfangs ihre Geschichte jeweils ein bisschen erzählt wird: Eine Mordkommissarin deren Nichte ermrodert wurde, einer Literaturstudentin, einem Psychologen und einem Fotographen, der Bruder des Psychologen. Bereits... Der Fotograph ist das dritte Buch was ich von John Ktzenbach gelesen habe. Die Geschichte handelt von vier unterschiedlichen Personen, aus deren Sicht anfangs ihre Geschichte jeweils ein bisschen erzählt wird: Eine Mordkommissarin deren Nichte ermrodert wurde, einer Literaturstudentin, einem Psychologen und einem Fotographen, der Bruder des Psychologen. Bereits auf dem Klappentext erfährt man,dass der Fotograph der Mörder ist, was für manche vielleicht ungewöhnlich ist, weil sie esvon anderen Büchern nicht kennen. Dies tut der Spannung jedoch keinen Abbruch. Die vier Handlungsstränge verbinden sich mit der Zeit teilweise: Die spannende Suche der Mordkommissarin und des Psychologen nach den andern beiden Personen. Diese wird -wenn auch ab und zu etwas langatmig- sehr ausführlich und detailiert beschrieben. Das Buch besteht aus mehreren Kapiteln a ca. 50-60Seiten, sodass es sich auch sehr angenehm in mehrere Teile aufteilen lässt.Insgesamt also ein sehr,sehr gutes Buch. Einiger Minuspunkt ist wie gesagt,dass man ab und zu das Ganze etwas kürzen könnte.

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Etwas langatmig
von Fruchtzwerg84 aus Offenbach am Main am 03.05.2009

Falls man schon Bücher von John Katzenbach gelesen hat, ist man von diesem Buch enttäuscht. Nur das schon mal vorneweg. Aber für mich war es das erste Buch von John Katzenbach. Ich habe es mir gekauft, weil ich mal wieder etwas anderes als Fantasy lesen wollte. Und ich muss sagen,... Falls man schon Bücher von John Katzenbach gelesen hat, ist man von diesem Buch enttäuscht. Nur das schon mal vorneweg. Aber für mich war es das erste Buch von John Katzenbach. Ich habe es mir gekauft, weil ich mal wieder etwas anderes als Fantasy lesen wollte. Und ich muss sagen, ich fand es nicht so schlecht, wie anscheinend die anderen, die bis jetzt Rezensionen geschrieben haben. Gut, im Vergleich zu seinen anderen Büchern ist es wirklich nicht gut und auch wirklich sehr langatmig, aber es ist spannend und auch lesbar.

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Wäre ein toller Thriller, wenn es nicht so langweilig geschrieben wäre.
von p_claudia am 10.01.2008

Die Geschichte an sich ist eigentlich ganz gut, wenn da nicht die langweiligen, ausführlichen und genau beschriebenen Gespräche und Gedanken der Personen wären. Habe mich durch das Buch durchgekämpft. Ich glaube bei John Katzenbach geht es darum je mehr Seiten das Buch hat, desto besser. Wenn er die Hälfte... Die Geschichte an sich ist eigentlich ganz gut, wenn da nicht die langweiligen, ausführlichen und genau beschriebenen Gespräche und Gedanken der Personen wären. Habe mich durch das Buch durchgekämpft. Ich glaube bei John Katzenbach geht es darum je mehr Seiten das Buch hat, desto besser. Wenn er die Hälfte des Buches streichen würde, wäre es wirklich ein guter Thriller.

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Der Fotograf
von Buchwurm aus Ober-Ramstadt am 30.05.2010

In Florida entführt, vergewaltigt und ermordet ein Serienkiller junge Studentinnen, weshalb er auch "der Campus-Killer" genannt wird. Unter den Opfern befindet sich auch die Nichte der emotional angeschlagenen Detective Mercedes Barren. Die Polizei glaubt, den Täter überführt und verhaftet zu haben, doch Barren glaubt an seine Unschuld. Somit macht... In Florida entführt, vergewaltigt und ermordet ein Serienkiller junge Studentinnen, weshalb er auch "der Campus-Killer" genannt wird. Unter den Opfern befindet sich auch die Nichte der emotional angeschlagenen Detective Mercedes Barren. Die Polizei glaubt, den Täter überführt und verhaftet zu haben, doch Barren glaubt an seine Unschuld. Somit macht sie sich eigenmächtig auf die Jagd. Schnell stößt sie hierbei auf den Fotografen Douglas Jeffers, der die Anglistik-Studentin Anne Hampton entführt hat, um Chronistin seiner Morde zu werden. Ein Katz- und Maus-Spiel quer durch Amerika beginnt... Ein super spannender Thriller, den man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Sehr zu empfehlen! (Rezension vom 08.08.2009)

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0 1
Achtung, das ist eine Neuauflage
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 28.07.2009

"Der Fotograf" von John Katzenbach war für mich ein eher enttäuschendes Leseerlebnis. Nach "Die Anstalt" und "Der Patient" war ich der Meinung es hier mit einem neuen Thriller des Autors zu tun zu haben. Es handelt sich jedoch lediglich um eine Neuauflage eines Buchs aus den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts,... "Der Fotograf" von John Katzenbach war für mich ein eher enttäuschendes Leseerlebnis. Nach "Die Anstalt" und "Der Patient" war ich der Meinung es hier mit einem neuen Thriller des Autors zu tun zu haben. Es handelt sich jedoch lediglich um eine Neuauflage eines Buchs aus den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts, was man der Handlung deutlich anmerkte. Ich fragte mich schon zu Anfang, warum denn die noch relativ jungen Figuren alle etwas mit dem Vietnam-Krieg zu tun hatten. Ein Blick auf das Datum der Erstveröffentlichung brachte dann die Erklärung. Die Anmerkungen zu politischen Ereignissen sind ähnlich veraltet und die Einsicht, dass der Vietnam-Krieg nicht unbedingt die beste Idee war, ist auch noch nicht angekommen. Ähnlich veraltet ist die Ermittlungsarbeit der Polizei. Es gibt kein Handy, Internet, DNA Abgleiche etc. Vieles wirkt daher einfach unrealistisch und antiquiert aus aktueller Sicht. Inhaltlich war "Der Fotograf" auch nicht so spannend wie ich es erwartet hatte. Der Klappentext versprach hier ebenfalls mehr, als das Buch halten konnte.

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0 1
Tod bringender Voyeurismus
von Uli Geißler aus Fürth am 23.10.2007

Als die Nichte der Ermittlerin Mercedes Barren einem bald schon festgenommenen Serientäter zum Opfer fällt, „brennen“ gewissermaßen bei ihr „die Lichter durch“ und sie macht sich ohne dienstliche Absicherung auf die Suche nach dem brutalen Mörder. Dieser ist für sie vor allem ganz klar ein Anderer, als der festgenommene,... Als die Nichte der Ermittlerin Mercedes Barren einem bald schon festgenommenen Serientäter zum Opfer fällt, „brennen“ gewissermaßen bei ihr „die Lichter durch“ und sie macht sich ohne dienstliche Absicherung auf die Suche nach dem brutalen Mörder. Dieser ist für sie vor allem ganz klar ein Anderer, als der festgenommene, geständige Serientäter im Sicherheitsgefängnis. Zunächst unsicher und lediglich aufgrund eines inneren Gefühls daran glaubend, verdichten sich Hinweise auf ihre These. Im Verlauf des eher mäßigen Thrillers entwickeln sich drei Handlungsstränge, welche eine gewisse Verlangsamung des Geschehens beim Lesen verursachen und der Spannung manchmal wenig nutzen. Da ist der erste – spannendste – Strang des Fotografen, welcher sich aufgrund von einschneidenden Erfahrungen zum voyeuristischen Massenmörder mit eigener Begründungspsychologie und –philosophie wandelte. Er schnappt sich eine junge Literaturstudentin, Anne Hampton, weniger, um diese ebenfalls zu töten und dieses Geschehen dann fotografisch festzuhalten, als sie als Chronistin des Grauens zu missbrauchen. Sie soll haarklein sein Denken und skrupelloses Handeln schriftlich festhalten, was sie unter der quälenden Folter durch ihren Peiniger auch tut. Ein weiterer Strang zeigt die Wege und Handlungsschritte der Detektivin auf, welche immer mehr ihre Vermutung über den Mörder ihrer Nichte bestätigt sieht. Ihre Verzweiflung und ihre Überlegungen beschreibt der Autor plastisch und glaubwürdig, so dass sie zur eigentlichen Hauptprotagonistin wird, was ebenfalls ein wenig an der Spannung der Geschichte kratzt. Schließlich gibt es den Bruder des Psychopaten, einen Psychiater, der insbesondere mit den „Lost Boys“ – den schlimmsten Verbrechern unter den Verbrechern – Gesprächsrunden leitet, in deren Verlauf er sogar das Wissen und die emotionalen Erfahrungen der Mörder und Vergewaltiger zur eigenen Erkenntnis über seinen Bruder und dessen psychischer Verfassung nutzen kann. Am Ende kommt es zu einem geradezu klassischen und daher wiederum etwas abflachenden „Show Down“. Es ist nach der ausschweifenden Fahrt des Mörders und seiner gefangen gehaltenen Schreibkraft auf Erinnerungstour durch halb Amerika, der ebenso langen Verfolgungsjagd mit Umwegen, Zweifeln und Gewissheiten durch Mercedes Barren und der verzweifelten Suche nach den Ursachen und Begründungslinien zur Rettung des gefährlichen Killers durch seinen jüngeren Bruder eine sehr theatralische und geradezu zu „normale“ Situation für einen Thriller. Ein in die Enge Getriebener handelt nun mal so, wie ein in die Enge Getriebener. Fast bedauert man es, so ein Ende hinnehmen zu müssen. Es ist einfach etwas zu flach. „Der Fotograf“ ist somit leider eine durchschnittlich spannende Geschichte um einen psychopathischen, äußerst brutalen Killer, der mit einem eher schwachen Begründungshintergrund zu dem wurde, was er ist. Die Charaktere geraten leider durch die teilweise zu ausgedehnte Langatmigkeit und Berechenbarkeit sowie die eher scheinpsychologische Konstruktion etwas aus dem Blick, verlieren an Schärfe, obwohl die Idee der Geschichte eindeutig mehr zu bieten hätte. 10/2007, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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1 3
Unterbelichtet
von Polar aus Aachen am 29.02.2008

Wie wichtig ein überzeugender Plot für eine Geschichte ist, zeigt sich an John Katzenbachs Roman Der Fotograf. Eigentlich ist alles für einen Serienkiller-Thriller vorfanden. Durchgeknallter Fotograf, Familienbande, ein entführtes Opfer, das es zu retten gilt, ein Detective, die versucht, dem Mörder ihrer Nichte auf die Spur zu kommen, doch... Wie wichtig ein überzeugender Plot für eine Geschichte ist, zeigt sich an John Katzenbachs Roman Der Fotograf. Eigentlich ist alles für einen Serienkiller-Thriller vorfanden. Durchgeknallter Fotograf, Familienbande, ein entführtes Opfer, das es zu retten gilt, ein Detective, die versucht, dem Mörder ihrer Nichte auf die Spur zu kommen, doch die Geschichte kommt nicht aus den Startlöchern heraus. Sie weckt das Interesse nicht wirklich. Man schaltet ab, während sich im Hintergrund das Verbrechen voranschleppt. Nichts ist tödlicher für die Spannung, als wenn man sich auf Grund von endlosen Wiederholungen, gestreckten Beschreibungen langweilt. Es fehlt an der überzeugenden Charakterzeichnung der Hauptfiguren. Sie bleiben blass an der Oberfläche, agieren so, wie man es sich nun einmal vorstellt. Der Psychopath ist psychopathisch, der Detective verzweifelt und nur beim verschleppten Opfer gelingen Katzenbach ab und zu Momente eindringlicher Angst. Zu wenig, um eine Geschichte zu retten, die vorhersehbar und lediglich behauptet erscheint. Da Katzenbach sein Personal gerne im dem Umkreis der Psychiatrie rekrutiert, kann man nur hoffen, dass sich sein nächster Roman um einen Plot dreht, der den Namen verdient.

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0 4
Nichts für schwache Nerven
von Susanne Fink am 01.12.2010
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Ein brutaler Serienkiller entführt die Literaturstudentin Anne Hampton, sie soll seine Taten mit Worten dokumentieren, nachdem er alles fotografisch festgehalten hat. Ein spannender Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Kann Detective Mercedes Barren, die selbst involviert ist, da auch ihre Nichte ein Opfer des Serienkillers ist, ihn stoppen? Blutrünstig und... Ein brutaler Serienkiller entführt die Literaturstudentin Anne Hampton, sie soll seine Taten mit Worten dokumentieren, nachdem er alles fotografisch festgehalten hat. Ein spannender Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Kann Detective Mercedes Barren, die selbst involviert ist, da auch ihre Nichte ein Opfer des Serienkillers ist, ihn stoppen? Blutrünstig und spannend bis zuletzt. Unbedingt lesen!

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1 0
Langweilig
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Homburg am 13.09.2013
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Ein Serienkiller-Katz- und Maus-Spiel bei dem der Lesespaß nicht so recht aufkommen will. Es stecken zwar ein paar gute Ideen in der Geschichte, die sich aber durch viele Nebensächlichkeiten und leicht vorhersehbare Entwicklungen nicht zur gewünschten Spannung aufbauen.

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Nicht zu empfehlen!
von Rumpelstilzchen aus Berlin am 22.12.2010
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (CD)

Bei der minutiösen Schilderung von Folterszenen und dem intimen Einfühlungsvermögen in die Psyche eines perversen Serienmörders kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, daß Katzenbach selbst eine große Affinität zu und Vergnügen an derlei Verbrechen hat. Das FBI sollte den Schreiberling deshalb prophylaktisch verhaften. Dafür spricht auch das geradezu... Bei der minutiösen Schilderung von Folterszenen und dem intimen Einfühlungsvermögen in die Psyche eines perversen Serienmörders kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, daß Katzenbach selbst eine große Affinität zu und Vergnügen an derlei Verbrechen hat. Das FBI sollte den Schreiberling deshalb prophylaktisch verhaften. Dafür spricht auch das geradezu verklärende Ende. Eigentlich können nur Sadisten an solchem Schund Gefallen finden. Dennoch 1 Stern für Simon Jägers hervorragende Lesung.

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