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Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half

Roman

(30)

Die Fortsetzung des Überraschungserfolgs!


Abwarten und Eiscreme essen. So oder so ähnlich könnte man Göran Borgs Lebensmotto zusammenfassen. Der Mittfünfziger aus Malmö ist nach seinem Jahr in Indien wieder im schwedischen Alltag angekommen - und mitten in einer Identitätskrise. Einziger Lichtblick: die bevorstehende Hochzeit seines besten Freundes aus Delhi, Yogi. Doch die wird immer wieder verschoben - aufgrund »horoskopieller« Umstände. Trotzdem reist Göran spontan nach Delhi und findet schnell heraus: Die Hochzeit mit der schönen Lakshmi wurde aus ganz anderen Gründen verschoben ...


Portrait
Mikael Bergstrand, Jahrgang 1960, ist Journalist und Schriftsteller. Er hat viele Jahre in Malmö gewohnt und für die Zeitung "Sydsvenskan" geschrieben. Derzeit lebt er mit in seiner Frau in Neu Delhi, wo er als Korrespondent arbeitet. Der dreifache Vater liebt seine Familie, den Fußballclub Malmö FF, gutes Essen, Fahrradrikschas, Snowboarding in den Alpen und Rafting auf dem Ganges.
Ursel Allenstein, geb. 1978, Studium der Skandinavistik, Germanistik und Anglistik in Frankfurt und Kopenhagen. Sie ist Übersetzerin aus dem Schwedischen und Dänischen. Für die Arbeit an Sara Stridsbergs Roman erhielt sie das Bode-Stipendium des Deutschen Übersetzerfonds.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 25.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-75450-2
Verlag btb
Maße (L/B/H) 216/137/38 mm
Gewicht 610
Originaltitel Dimma över Darjeeling
Verkaufsrang 29.439
Buch (Paperback)
14,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Erneuter Angriff auf die Lachmuskeln“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Wie schon der Vorgänger ist auch der zweite Teil um den "Fünfzigjährigen" große Klasse! Superwitzig, kurzweilig, unterhaltsam. Warnung: Man sollte auf jeden Fall den ersten Teil kennen, sonst macht es keinen Sinn. Tolle Urlaubslektüre. Wie schon der Vorgänger ist auch der zweite Teil um den "Fünfzigjährigen" große Klasse! Superwitzig, kurzweilig, unterhaltsam. Warnung: Man sollte auf jeden Fall den ersten Teil kennen, sonst macht es keinen Sinn. Tolle Urlaubslektüre.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
30 Bewertungen
Übersicht
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Herrlich
von Sylvia Mangl aus Wien am 28.07.2016

Göran Borg ist nach einem Jahr in Indien wieder zurück in Schweden, aber sein Leben ist nicht so recht in Fluss. Er ist antriebslos und unzufrieden. Sein einziger Lichtblick ist die Aussicht auf die nächste Reise nach Indien, wenn er als Ehrengast zur Hochzeit seines Feundes Yogi erwartet wird.... Göran Borg ist nach einem Jahr in Indien wieder zurück in Schweden, aber sein Leben ist nicht so recht in Fluss. Er ist antriebslos und unzufrieden. Sein einziger Lichtblick ist die Aussicht auf die nächste Reise nach Indien, wenn er als Ehrengast zur Hochzeit seines Feundes Yogi erwartet wird. Doch die Hochzeit wird verschoben, weil die Horoskope der Brautleute falsch berechnet wurden. Das wirft Görans Lebens- und auch seinen Urlaubsplan komplett durcheinander und die Stimmung sinkt noch weiter. Er sucht Hilfe bei einer Lebensberaterin, die ihm rät, seine sozialen Kontakte ein wenig zu reaktivieren, damit er wieder auf andere Gedanken kommt. Er kontaktiert also seine alte Herrenrunde und es scheint so, als würde er tatsächlich Anschluss finden. Ein neu hinzugekommenes Mitglied der Runde entpuppt sich als wahrer Seelenverwandter und Göran blüht auf. Er und Sven Grip haben die gleichen Interessen, trinken das gleiche Bier, sind Fan der gleichen Fußballmannschaft. Doch dann stellt Göran fest, dass Sven Grip schwul ist und er verlässt fluchtartig das Land und fliegt nach Indien, wo er gerade rechtzeitig eintrifft, um Yogi in einer schwierigen Lage beizustehen. Der gesteht ihm nämlich, dass seine Hochzeit mit Lakshmi nicht am schlechten Horoskop, sondern schlichtweg am fehlenden Geld von Lakshmis Vater scheitert und dass er nun daran arbeiten will, das zu ändern. Göran soll ihm dabei helfen. Eine wunderbare ironische und witzige Geschichte. Keine von diesen „Ich hau mir auf die Schenkel“-Geschichten, aber doch manchmal sehr zum Lachen. Die Geschichte eines Mannes, der von zu Hause weggeht um nach Hause zu kommen. Es gefällt mir immer sehr gut, wenn die einzelnen Charaktere sehr plastisch beschrieben werden und das ist hier ganz exzellent gelungen. Man kann sich Yogi mit seiner geschraubten Art zu reden, seine herrische Mutter, seine ähnlich dominante Verlobte und all die anderen sehr gut vorstellen und bekommt auch einen recht guten Eindruck von der Landschaft und den Menschen im Allgemeinen. Den meditierenden Elefanten am Cover finde ich cool!

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Extrem witziger Männerroman voller Klischees
von Zabou1964 aus Krefeld am 05.07.2016

Ich fand die Leseprobe schon witzig geschrieben. Der komplette Roman toppt diese jedoch noch um Längen. Ich habe mich köstlich amüsiert. Göran Borg ist ein schwedischer Mittfünfziger, der in Malmö lebt. Nach einem einjährigen Aufenthalt in Indien versucht er, wieder in sein altes Leben zurückzukehren. Doch das will ihm nicht... Ich fand die Leseprobe schon witzig geschrieben. Der komplette Roman toppt diese jedoch noch um Längen. Ich habe mich köstlich amüsiert. Göran Borg ist ein schwedischer Mittfünfziger, der in Malmö lebt. Nach einem einjährigen Aufenthalt in Indien versucht er, wieder in sein altes Leben zurückzukehren. Doch das will ihm nicht so recht gelingen. Eigentlich geht es ihm gut, aber er ist unzufrieden mit seiner Arbeit, seinen Freunden, praktisch mit seiner ganzen Lebenssituation. Schließlich bricht er wieder nach Indien auf, um seinen Freund Yogi zu treffen. Dieser wollte eigentlich heiraten, aber die Hochzeit wurde verschoben. Also beginnen Göran und Yogi, die Voraussetzungen für die Heirat zu schaffen. Dabei geht leider alles nicht so glatt, wie die Freunde es sich vorgestellt hatten ? Zu Beginn fand ich Göran mit seinem ewigen Gejammer eher nervig. Erst als er wieder in Indien ist, blüht er nach und nach auf. Dort trifft er seinen Freund Yogi, der sich sehr schnell zu meiner Lieblingsfigur in diesem Roman entwickelte. Der Autor hat mit dieser Figur sämtliche Klischees, die man normalerweise mit Indern verbindet, erfüllt. Überhaupt sind fast alle Figuren in dem Roman überzeichnet. Yogis Mutter zum Beispiel ist eine dominante Nörglerin, die über alles bestimmen will. Ich fand das ausgesprochen amüsant und musste bei der Lektüre des öfteren laut lachen. Eigentlich ist die Handlung auch total vorhersehbar. Mir war sofort klar, wie die Geschichte enden würde. Überraschend war allein der Weg, wie die Freunde Göran und Yogi ihr Ziel erreichen. Obwohl dies bereits der zweite Teil der Trilogie um Göran Borg ist, habe ich mich gut in der Geschichte zurechtgefunden. Den ersten Teil werde ich mit Sicherheit auch noch lesen, bevor der dritte Teil erscheint. Fazit: Extrem witziger Männerroman voller Klischees, der mich köstlich amüsiert hat.

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Eine schöne Indien-Reise
von einer Kundin/einem Kunden aus Stolberg am 26.06.2016

Das Buch ist der 2. Teil einer Trilogie von Mikael Bergstrand um den Schweden Göran Borg, der im ersten Band offenbar seine Liebe zu Indien entdeckte und dort einen sehr guten Freund fand: Yogi - wie er er von seinen Freunden genannt wird. Mit Göran einen Draht zu bekommen, fiel... Das Buch ist der 2. Teil einer Trilogie von Mikael Bergstrand um den Schweden Göran Borg, der im ersten Band offenbar seine Liebe zu Indien entdeckte und dort einen sehr guten Freund fand: Yogi - wie er er von seinen Freunden genannt wird. Mit Göran einen Draht zu bekommen, fiel mir nicht leicht. Er ist ein echter Langeweiler und bemitleidet sich mehr selbst als jeder andere Protagonist, über den ich bisher gelesen habe. Er dümpelt also in Schweden so vor sich hin - geschieden und 2facher Vater, wobei er seinen Sohn so gut wie nie sieht. Seine Tochter hingegen pflegt regelmäßigen Kontakt mit ihm und sagt ihm auch deutlich genug, was sie von ihm hält. Er besucht außerdem eine Therapeutin, die sich bestmöglich bemüht, ihn auf die Füße zu stellen. Da er immerhin in der Lage ist, sich selbst einigermaßen von außen zu betrachten und seine Probleme zu erkennen, bemüht er sich zumindest halbwegs, ihre therapeutischen Ratschläge umzusetzen. Also sucht er wieder etwas Kontakt zu Freunden, die er lange vernachlässigt hat und trifft dabei auf einen Unbekannten, der ihm innig vertraut vorkommt. Er verbringt einen guten Teil seiner Freizeit mit ihm, bis ihm ein erschreckender Verdacht kommt. Statt das Gespräch zu suchen, tut er das, was er offenbar am besten kann: Er ergreift die Flucht! Und zwar natürlich wieder nach Indien, wo sein Freund Yogi in einigen Wochen heiraten möchte, auch wenn die Hochzeit bereits verschoben wurde. So erreicht er auf Seite 81 dann Indien und der eigentliche Handlungsstrang beginnt. Zur Handlung möchte ich gar nicht mehr erzählen, denn alles würde nur als Spoiler dienen und die Spannung nehmen. Denn Überraschungen gibt es wirklich genügend im Verlauf des Buches. Vielleicht noch etwas zu den anderen Personen: Yogi ist ein (für mich) nerviger Schwadlappen, der keinen kurzen Satz formulieren kann, sondern alles möglichst blumig und umständlich ausdrücken muss. Da diese Satzgebilde jedoch auch höchst amüsant sind, machte es mir überhaupt nichts aus. Nur im richtigen Leben würde mich so jemand komplett abschrecken. Seine geliebte Amma (Mutter) hingegen ist ein rechter Hausdrache und eine Helikopter-Mutter erster Güte. Sie leitet und lenkt die Geschicke des Hauses, das außer Yogi und Amma noch einige Dienstboten umfasst. Dann ist da noch Lakshmi, die Verlobte von Yogi. Sie ist in etwa eine jüngere Ausgabe von Amma, mit dem Unterschied, dass sie doch weniger herrisch vorgeht und daher auch für andere Beteiligte deutlich erträglicher ist. Bergstrand hat einen ausgesprochen erfrischenden, modernen Schreibstil und mir ist keine Sekunde langweilig bei der Lektüre gewesen. Mein Instinkt, ein Buch eines Skandinaviers zu wählen, erwies sich wieder einmal als richtig. Das Buch ist in weiten Teilen durchaus turbulent durch seine teils abenteuerlichen Wendungen und Geschehnisse. Dabei immer amüsant und manches Mal musste ich doch kichern oder grinsen bei den Schilderungen. Meines Erachtens bietet sich die Geschichte absolut als Filmstoff für eine Komödie an! Man merkt dem Autor seine Liebe zu Indien an. Seine Landschaftsschilderungen und vor allem die Beschreibung der Mentalität sind ihm hervorragend gelungen! Den ersten Band kenne ich leider nicht, aber ich werde den dritten Band sicher irgendwann lesen. Manchmal haben mich jedoch etwas die verklärten Blicke in Richtung Yogi gestört. Da das Buch aus Sicht von Göran geschrieben ist, kann man an seinen Gedanken durchweg teilhaben und da dachte ich oft, dass so doch niemand denkt - außer von dem Partner in den man gerade verliebt ist oder vielleicht von eigenen Kindern (bei denen ja oft die rosa Brille vor der Wahrheit schützt). Da mir solch ein Verhalten total fremd ist, hatte ich damit oft Schwierigkeiten und das Buch wurde an diesen Stellen für mich total unglaubwürdig. Dafür gab es 1 Stern Abzug. Dennoch kann ich es nur weiterempfehlen! Es ist sicher keine große Literatur, aber eine, die durchweg Spaß macht und leicht zu lesen ist. Ein ideales Buch für die Urlaubsreise - nicht nur nach Indien ;-)

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Eine schöne Indien-Reise
von einer Kundin/einem Kunden aus Stolberg am 26.06.2016

Das Buch ist der 2. Teil einer Trilogie von Mikael Bergstrand um den Schweden Göran Borg, der im ersten Band offenbar seine Liebe zu Indien entdeckte und dort einen sehr guten Freund fand: Yogi - wie er er von seinen Freunden genannt wird. Mit Göran einen Draht zu bekommen, fiel... Das Buch ist der 2. Teil einer Trilogie von Mikael Bergstrand um den Schweden Göran Borg, der im ersten Band offenbar seine Liebe zu Indien entdeckte und dort einen sehr guten Freund fand: Yogi - wie er er von seinen Freunden genannt wird. Mit Göran einen Draht zu bekommen, fiel mir nicht leicht. Er ist ein echter Langeweiler und bemitleidet sich mehr selbst als jeder andere Protagonist, über den ich bisher gelesen habe. Er dümpelt also in Schweden so vor sich hin - geschieden und 2facher Vater, wobei er seinen Sohn so gut wie nie sieht. Seine Tochter hingegen pflegt regelmäßigen Kontakt mit ihm und sagt ihm auch deutlich genug, was sie von ihm hält. Er besucht außerdem eine Therapeutin, die sich bestmöglich bemüht, ihn auf die Füße zu stellen. Da er immerhin in der Lage ist, sich selbst einigermaßen von außen zu betrachten und seine Probleme zu erkennen, bemüht er sich zumindest halbwegs, ihre therapeutischen Ratschläge umzusetzen. Also sucht er wieder etwas Kontakt zu Freunden, die er lange vernachlässigt hat und trifft dabei auf einen Unbekannten, der ihm innig vertraut vorkommt. Er verbringt einen guten Teil seiner Freizeit mit ihm, bis ihm ein erschreckender Verdacht kommt. Statt das Gespräch zu suchen, tut er das, was er offenbar am besten kann: Er ergreift die Flucht! Und zwar natürlich wieder nach Indien, wo sein Freund Yogi in einigen Wochen heiraten möchte, auch wenn die Hochzeit bereits verschoben wurde. So erreicht er auf Seite 81 dann Indien und der eigentliche Handlungsstrang beginnt. Zur Handlung möchte ich gar nicht mehr erzählen, denn alles würde nur als Spoiler dienen und die Spannung nehmen. Denn Überraschungen gibt es wirklich genügend im Verlauf des Buches. Vielleicht noch etwas zu den anderen Personen: Yogi ist ein (für mich) nerviger Schwadlappen, der keinen kurzen Satz formulieren kann, sondern alles möglichst blumig und umständlich ausdrücken muss. Da diese Satzgebilde jedoch auch höchst amüsant sind, machte es mir überhaupt nichts aus. Nur im richtigen Leben würde mich so jemand komplett abschrecken. Seine geliebte Amma (Mutter) hingegen ist ein rechter Hausdrache und eine Helikopter-Mutter erster Güte. Sie leitet und lenkt die Geschicke des Hauses, das außer Yogi und Amma noch einige Dienstboten umfasst. Dann ist da noch Lakshmi, die Verlobte von Yogi. Sie ist in etwa eine jüngere Ausgabe von Amma, mit dem Unterschied, dass sie doch weniger herrisch vorgeht und daher auch für andere Beteiligte deutlich erträglicher ist. Bergstrand hat einen ausgesprochen erfrischenden, modernen Schreibstil und mir ist keine Sekunde langweilig bei der Lektüre gewesen. Mein Instinkt, ein Buch eines Skandinaviers zu wählen, erwies sich wieder einmal als richtig. Das Buch ist in weiten Teilen durchaus turbulent durch seine teils abenteuerlichen Wendungen und Geschehnisse. Dabei immer amüsant und manches Mal musste ich doch kichern oder grinsen bei den Schilderungen. Meines Erachtens bietet sich die Geschichte absolut als Filmstoff für eine Komödie an! Man merkt dem Autor seine Liebe zu Indien an. Seine Landschaftsschilderungen und vor allem die Beschreibung der Mentalität sind ihm hervorragend gelungen! Den ersten Band kenne ich leider nicht, aber ich werde den dritten Band sicher irgendwann lesen. Manchmal haben mich jedoch etwas die verklärten Blicke in Richtung Yogi gestört. Da das Buch aus Sicht von Göran geschrieben ist, kann man an seinen Gedanken durchweg teilhaben und da dachte ich oft, dass so doch niemand denkt - außer von dem Partner in den man gerade verliebt ist oder vielleicht von eigenen Kindern (bei denen ja oft die rosa Brille vor der Wahrheit schützt). Da mir solch ein Verhalten total fremd ist, hatte ich damit oft Schwierigkeiten und das Buch wurde an diesen Stellen für mich total unglaubwürdig. Dafür gab es 1 Stern Abzug. Dennoch kann ich es nur weiterempfehlen! Es ist sicher keine große Literatur, aber eine, die durchweg Spaß macht und leicht zu lesen ist. Ein ideales Buch für die Urlaubsreise - nicht nur nach Indien ;-)

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Ganz famos!
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 25.06.2016

Auch wenn Göran Borg erst seit kurzem wieder in Malmö verweilt, ist er in Gedanken doch schon wieder in Indien, denn seit seiner Reise durch das südasiatische Land, lassen ihn die dort gesammelten Erlebnisse und Eindrücke nicht mehr los. Immerzu muss er auch an seinen Freund Yogi denken, den... Auch wenn Göran Borg erst seit kurzem wieder in Malmö verweilt, ist er in Gedanken doch schon wieder in Indien, denn seit seiner Reise durch das südasiatische Land, lassen ihn die dort gesammelten Erlebnisse und Eindrücke nicht mehr los. Immerzu muss er auch an seinen Freund Yogi denken, den er dort kennenlernte. Da er so nach und nach in eine Identitätskrise schlittert, stimmt er dem Vorschlag seiner Tochter zu, eine Psychologin aufzusuchen. Doch das Erreichen der bei Karin Vallberg Torstensson’s kognitiven Verhaltenstherapie festgelegten Ziele – Liebe, Familie, Freunde, Arbeit und Sport – fällt schwerer denn je, da sich ein Stolperstein nach dem anderen in Görans ohnehin schon holperigen Weg bequemt. Deswegen freut sich der Werbetexter umso mehr auf die in Kürze anstehende Hochzeit seines Freundes Yogenda in Delhi, für die er wieder nach Indien anreisen müsste. Endlich wieder raus aus dem schwedischen Alltag entfliehen zu können ist wohl zur Zeit eine der verlockensten Möglichkeiten für Mr. Gora, wie er von Yogi genannt wird… Dieser Plan wird aber hinfällig, als die Hochzeit verschoben wird, da die Sterne an dem anvisierten Tag nicht optimal stehen. Aber dennoch reist Göran nach Indien und muss feststellen, dass er dort einige Probleme zu lösen hat – und die Zeit drängt. Doch wie der wortgewandte Yogi es ausdrückt: „In Indien wohnen eins Komma zwei Milliarden Menschen. Hier gibt es drei Millionen Götter und dreimal so viele Inkarnationen von ihnen. Kühe haben wir mindestens dreihundert Millionen und achtzehn offizielle Sprachen und mehrere Hundert lokale Dialekte. Bei der indischen Eisenbahn gibt es eins Komma vier Millionen Angestellte, und sie transportiert täglich über zwanzig Millionen Passagiere kreuz und quer über unseren wunderbaren Kontinent, und Tendulkar, der beste Schlagmann der Welt, hat allein schon über fünfzehntausend Runs gemacht und…“ (S. 326, f.) … „Denkt doch nur mal an unsere mehr als viertausend verschiedene Reissorten. Ein Land mit einer so bedeutsamen Menge und Vielfalt an Reis muss doch logischerweise auch ein Land mit vielen Ideen sein.“ (S. 327) Und dieser Ideenreichtum kann doch nur zum Ziel führen… Oder? Auch wenn ich den ersten Teil der Göran-Borg-Trilogie nicht gelesen habe, konnte ich mich sofort in die Geschichte einfinden. Auch von den verschiedenen Charakteren konnte ich mir sehr schnell ein Bild machen, ohne die Handlung aus dem ersten Teil wirklich zu kennen. Denn jede in dem Buch auftretende Person ist derart detailreich, lebendig und liebevoll gezeichnet, dass sie kaum wie ein Buchcharakter, sondern viel mehr wie ein echter Mensch erscheint. Beispielsweise Gaga, der, immer mit seinem gut geölten Universalwerkzeug bewaffnet, die schwierigsten Situationen zu retten und die defektesten Maschinen zu reparieren vermag. Besonders Abschnitte mit Yogi sind, dank seiner wunderbar blumig-phantastischen Sprache und den vielen Metaphern und Gleichnissen, ein echter Lesegenuss. Auch kann man sich seinem Ideenreichtum kaum entziehen, wenn er wieder Lösungen auf schwerwiegende Probleme gefunden hat – auch wenn sie nicht, wie er meist meint, „dreihundertsechzigprozentig“ die Lage verbessern. Da die Figuren aber allesamt so unterschiedlich sind, wird das Erzählte nie langweilig, was auch mit dem unfassbar unterhaltsamen Schreibstil einhergeht. Ich hatte beim Lesen stets das Gefühl, dass sich der Autor des Buches, Mikael Bergstrand, bei jedem einzelnen Satz genau überlegt hat, wie er ihn noch verbessern könnte. So wurde ich auf keiner der 400 Seiten müde, das Buch zu lesen. Ganz im Gegenteil konnte ich es kaum aus der Hand legen. Sehr beeindruckend ist auch die Kreativität des Autors beim Schreiben des Buches. Alles war stimmig, spannend – und humorvoll. Meistens kann ich mich mit Büchern, welche den Anspruch erheben, humorvoll zu sein, nicht anfreunden. Denn zu oft entpuppt sich der angepriesene Humor als eine Anreihung zwanghaft zusammengebastelter Unwahrscheinlich- aber Vorhersehbarkeiten, die mich nicht für sich gewinnen kann. Bei „Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half“ kann ich diesbezüglich allerdings nichts aussetzen. Alles in allem bin ich von diesem Werk vollkommen begeistert und kann es nur weiterempfehlen. Deswegen habe ich mir nun vorgenommen, den ersten Teil der Reihe zu lesen und mir so auch die Wartezeit bis zum dritten Buch zu verkürzen. So gibt es von mir „dreihundertachtzigprozentig“ 5/5 hell leuchtende Sterne!

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kurzweilige Story, locker und leicht zu lesen
von Buchwurm am 02.06.2016

Der Titel erinnert an das Buch "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand", hat aber vom Inhalt her nichts mit diesem Buch zu tun, dennoch werden Fans dieses Gere auch hier ihre Freude an der humorvollen art und den leichten, lockeren Schreibstil haben. Auch für die Lachmuskeln... Der Titel erinnert an das Buch "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand", hat aber vom Inhalt her nichts mit diesem Buch zu tun, dennoch werden Fans dieses Gere auch hier ihre Freude an der humorvollen art und den leichten, lockeren Schreibstil haben. Auch für die Lachmuskeln gibt es hier einiges zu tun. "Der 50-jährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half", ist bereits der 2. Band einer Trilogie um den 50 jährigen Schweden Göran Borg und seinen indischen Freund Yogi. Der schwedische Autor Mikael Bergstrand landetet bereits mit dem 1. Band "Der 50-jährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte, einen unheimlichen Erfolg. Innherhalb kurzer Zeit landete das Buch auf den schwedischen Bestsellerlisten und wurde in 10 Sprachen übersetzt. Autoreninfo: Mikael Bergstrand arbeitete als Journalist in Malmö, bevor es ihn und seine Familie 2007 nach Indien verschlug. Vier Jahre lebten sie dort in Neu Dehli. Hier arbeitete er als freier Journalist und Korrespondent für skandinavische Zeitungen. 2011 zog er zurück nach Schweden und veröffentlichet den 1. Band über Göran Borgs. Inhalt: Göran Borgs ist nach einem Jahr in Indien wieder in Schweden angekommen. Schnell hat er sich wieder in seinen Altag integriert und rutscht prombt wieder in eine Lebens- und Identitäskrise. Da kommt die Einladung seines indischen Freundes Yogi zur bevorstehenden Hochzeit gerade recht. Leider muss diese aber immer wieder aufgrund "horoskopieller" Umstände verschoben werden. Als göran dann auch noch merkt, das seine neue Bekanntschaft schwul ist und wohl mehr für ihn empfindet, ergreift er kurzer Hand die Flucht und reist nach Indien. Aber da ist auch nicht alles so, wie es auf dem ersten Blick erscheint. Meinung: Hinter den ungewöhnlich klingenden Titel verbirgt sich eine kurzweilige, humorvolle Storry, sie hat mich auch durch ihren locker, leichten Schreibstil begeistert, der sich schnell und flüssig liest. Wiedereinmal ist es dem Autoren sehr gut gelungen Indien in all seinen Facetten an den Leser weiter zu geben, Ortsbeschreibungen waren gut vorstellbar und die Charaktere wirkten realsistisch. Allen voran Yogi mit seinen Ansichten, seiner Mentalität und seiner Art die Welt zu sehen, hat mich sehr beeindruckt. Selbst die Eigenarten von Göran fand ich passend zu seinem Alter und zur Mentalität seines Landes. Insgesamt fühlte ich mich sehr gut unterhalten und bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung. In Kürze: Schreibstil: locker, leicht, schnell und flüssig zu lesen, gekennzeichnet mit vielen humorvollen Szenen Charaktere: wirken realistisch und bewegen den Leser Inhalt: kurzweilig Story, leicht zu lesen, mit einer Prise Humor ... hat mich sehr gut unterhalten

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Auf der Suche nach sich selbst
von einer Kundin/einem Kunden aus Nienburg am 31.05.2016

Das Buch "Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half" aus dem Hause btb ist ein kurioser und doch sehr lesenswerter Roman, der mich schon durch seinen originellen Titel für sich gewonnen hat. Es geht um einen Mann, der ein Jahr in Indien... Das Buch "Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half" aus dem Hause btb ist ein kurioser und doch sehr lesenswerter Roman, der mich schon durch seinen originellen Titel für sich gewonnen hat. Es geht um einen Mann, der ein Jahr in Indien verbracht hat und anschließend wieder in Schweden ankommt. Irgendwie findet er nicht zu sich. Die Hochzeit seines guten Freundes steht schon länger an, wird jedoch immer wieder verschoben. Er reis dahin, um zu sehen warum... Mir gefällt vor allem der Schreibstil, der mit seiner leichten und lesenswerten Art den Inhalt des Romans unterstreicht und unterstützt. Die Seiten sind wie im Fluge vergangen und ich habe sie alle sehr genossen. Neben dem gelungenen Schreibstil ist auch das Cover etwas ganz Besonderes. Ich finde es sehr originell und auch amüsant gestaltet und zusammen mit dem Titel macht es auf jeden Fall Lust auf mehr bzw. man möchte erfahren, worum es in diesem Buch geht. Insgesamt eine gelungener Roman, den ich auf alle Fälle weiterempfehlen würde. Für mich ein kleines Lesehighlight in diesem bisherigen Jahr. Fünf Sterne von mir.

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Auf einer guten Spur des Lebens
von einer Kundin/einem Kunden aus Chemnitz am 30.05.2016

Mikael Bergstrand legt hier einen weiteren Roman mit schrägem Titel vor, den er aber nur im Deutschen trägt. „Der 50jährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half“ ist nicht der Originaltitel! Darauf komme ich noch zurück. Die Hauptperson Göran Borg, ein Mittfünfziger, ist Schwede,... Mikael Bergstrand legt hier einen weiteren Roman mit schrägem Titel vor, den er aber nur im Deutschen trägt. „Der 50jährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half“ ist nicht der Originaltitel! Darauf komme ich noch zurück. Die Hauptperson Göran Borg, ein Mittfünfziger, ist Schwede, lebt in Malmö, wo er Arbeit, Familie und Freunde hat. Zu Beginn des Buches lauscht Göran der beruhigenden Stimme einer Frau, der Therapeutin Karin Vallberg Torstensson. Seine 21-jährige Tochter hatte ihn dazu gebracht, diese Therapie zu beginnen. Er solle endlich anfangen sein Leben in die Hand zu nehmen. Sie schimpft ihn “alten Sauertopf“. Sein langer Aufenthalt in Indien hinterließ bei ihm tiefe, bedeutungsvolle Eindrücke, die ihn zunächst mit Kraft erfüllt und neue Lebenseinsichten vermittelt hatten. Nun, wieder in der Heimat, war er nach kurzer Zeit wieder in alte Strukturen verfallen, die ihn nicht weiterbrachten. Er gibt sich weitgehend selbstzerstörerischen Gedanken hin. Ihn erfüllt eine innere, eisige Leere, die wehtut und ihn quält. Veränderungen in seinem Leben bereiten ihm große Mühe. Göran fühlt sich zudem von Perfektion bedroht. Bei ihm darf jeder einen kleinen „Schaden“ haben! Nach einer weiteren Therapiesitzung hatte er ein AHA-Erlebnis: Plötzlich verstand er, was es bedeutete, in eingefahrenen Bahnen zu denken. Er beschließt zunächst nach langer Zeit seine sehr unterschiedlichen Freunde in der Stammkneipe zu besuchen. Dort trifft er auf Sven Grip. Das ist der Neue in der Herrenrunde. Sie verstehen sich auf Anhieb. Sven scheint auf seiner Wellenlänge zu liegen. Es gibt viele Übereinstimmungen, er ist belesen, Bierexperte, Weinkenner. Kurz gesagt: die Chemie stimmt zwischen den Beiden. Und doch „ Der Fall Sven Grip“ ist die Ursache zum abrupten, erneuten Aufbruch nach Indien. Er flieht regelrecht vor dem neuen Freund, spricht nicht Klartext mit ihm, sondern täuscht sich und ihn. Es kommt, wie mehrere Male im Roman zu skurillen, komischen Situationen, die Göran durch seinen verklemmten, gehemmten Charakter, durch seine Feigheit und Ignoranz der eigenen Gefühle verursacht. Er ist nicht der mutigste Mensch, drückt sich vor Entscheidungen, Aussprachen und ist kein Mann der klaren Worte. Seine Gedanken kreisen nur noch um die „magischen Monate in Indien“. Göran reist also wieder in das „Land der Kontraste“ zu seinem besten Freund Yogenda, genannt Yogi, der jedoch selbst ganz gehörig in der Klemme steckt. Seine Hochzeit mit Lakshmi musste er verschieben. Die Gründe dafür werden sehr bald klar... Wie sich der Schwede mit den „Yogischen Weisheiten als Leitlinie“ und der „KVT-Skala“ (Karin Vallberg Torstensson oder Kognitive Verhaltenstherapie zum Einteilen des Unbehagens auf der Skala von 1 bis 100) den Problemen und Aufgaben stellt, möchte ich nicht vorwegnehmen... Fazit: In 63 Kapiteln und auf 445 Seiten war dieses Buch für mich eine hervorragende Lektüre und ich vergebe meine uneingeschränkte Leseempfehlung! Es war unterhaltsam zu lesen, wie Göran begann sich aus seiner inneren Isolation zu befreien und seine Sinnkrise überwand. Er befindet sich hier im Band 2 auf einer guten Spur des Lebens. Es fügt sich eins ins andere. Was er daraus macht, wird man ganz sicher in Band 3 erleben dürfen. Der Tiger kommt erst sehr spät ins „Bild“, hat aber meiner Meinung nach im Titel nichts zu suchen (verkaufsfördernde Strategie?). Das Cover gefällt mir gut, das dicke Hinterteil des Elefanten und der Blick in die Weite der Landschaft bringt sehr gut die Eigenschaften und das äußere Erscheinungsbild Göran Borgs zum Ausdruck. Mir gefällt der wortgewandte, witzige, humorvolle, sehr intelligente Schreibstil von Mikael Bergstrand. Ich warte mit Spannung auf die Fortsetzung der Göran-Borg-Trilogie.

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Fazit: ein witziges, buntes und kurzweiliges Lesevergnügen.
von geheimerEichkater aus Essen am 20.05.2016

Bei „Der 50-Jährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half“ handelt es sich um den zweiten Teil der Göran-Borg-Trilogie. Der Alltag in Malmö hat Göran Borg wieder vereinnahmt, seitdem er aus Indien zurück ist. Sowohl in seinem Job als auch mit seiner ( geschiedenen)... Bei „Der 50-Jährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half“ handelt es sich um den zweiten Teil der Göran-Borg-Trilogie. Der Alltag in Malmö hat Göran Borg wieder vereinnahmt, seitdem er aus Indien zurück ist. Sowohl in seinem Job als auch mit seiner ( geschiedenen) Familie könnte es besser laufen, da helfen ihm auch seine Therapiestunden oder sein hoher Eiskonsum nicht wirklich, seine Antriebslosigkeit zu überwinden. Als er den Eindruck gewinnt, sein neuer bester Kumpel fühle sich zu ihm hingezogen flieht er spontan nach Indien, zu seinem Freund Yogi. Dieser hatte ihn bereits zu seiner Hochzeit eingeladen, die allerdings verschoben werden mußte, wofür zunächst eine ungünstige Sternenkonstellation als Alibi herhalten mußte. Genaugenommen liegt es aber an den finanziellen Möglichkeiten, die den Brautvater hindern, eine große oppulente Feier auszurichten. Das Geld soll deshalb durch den Kauf einer Teeplantage und Beteiligungen von Investoren erwirtschaftet werden. Was sich so einfach anhört, zieht viele Komplikationen und Herausforderungen mit sich... und bleibt bis zum Schluß überraschend und unterhaltsam. Zum Verständnis dieser Geschichte muß man den ersten Band dieser Trilogie nicht gelesen haben; ich werde dieses aber nachholen, weil mir dieser zweite Teil sehr gut gefallen hat. Sehr witzig geschrieben und spannend erzählt wartet dieser Roman mit vielen Wendungen auf. Wunderbar fand ich auch die vielen selbstausgedachten Redewendungen, die Yogi immer wieder zum Besten gibt, seine Interpretationen und Wege um ans Ziel zu gelangen. Alle Beteiligten wurden detailreich beschrieben, die Handlung war in sich schlüssig und aufs feinste sehr humorvoll erzählt. Es hat mir sehr viel Freude bereitet, in diese bunte Bollywood-Welt einzutauchen und ich freue mich schon sehr auf das Lesen des ersten Teils „ Der 50-Jährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte“. Fazit: ein witziges, buntes und kurzweiliges Lesevergnügen.

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Der Fünzigjährige
von Herbert Mangl aus Wien am 19.05.2016

Der Schwede Göran Borg leidet unter Lebensunlust und Antriebslosigkeit und sehnt sich zurück nach Indien wo er eigentlich gerade herkommt. Die nächste Reise dorthin ist aber noch in weiter Ferne und eigentlich sollte der Anlass dazu die Hochzeit seines besten Freundes Yogi sein. Doch die Hochzeit musste verschoben werden,... Der Schwede Göran Borg leidet unter Lebensunlust und Antriebslosigkeit und sehnt sich zurück nach Indien wo er eigentlich gerade herkommt. Die nächste Reise dorthin ist aber noch in weiter Ferne und eigentlich sollte der Anlass dazu die Hochzeit seines besten Freundes Yogi sein. Doch die Hochzeit musste verschoben werden, wegen falsch berechneter Horoskope der Brautleute und das passt nun nicht zu Görans Urlaub und er weiß nicht, wie er das Yogi beibringen soll, der ihn als Ehrengast angekündigt hat. Um wieder auf die Reihe zu kommen, konsultiert Göran eine Psychologin, in die er sich prompt verliebt und die ihm einige Aufgaben stellt, um sich wieder in den schwedischen Alltag zu integrieren. Eine dieser Aufgaben beschert ihm eine Bekanntschaft mit einem Homosexuellen, der mutmaßlich an Göran interessiert ist. In heller Panik bricht er nach Indien auf, dem einzigen Ort, der ihm für seine Flucht einfällt. Yogi ist hocherfreut ihn zu sehen, hat er doch größere finanzielle Probleme ob seiner bevorstehenden Hochzeit und setzt nun hoffnungsvoll auf die Hilfe seines guten Freundes. Die Schweden scheinen ein lustiges Volk zu sein, denn sie schreiben wirklich witzige Bücher – so auch dieses hier, dass so herrlich fröhlich und skuril ist, dass ich jetzt gerne den ersten Band lesen möchte und dann auch den dritten, wenn er dann kommt. Die einzelnen Personen sind sehr eindrucksvoll beschrieben und das Buch strotzt nur so von Situationskomik und Selbstironie – gefällt mir sehr gut.

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Sinnfragen, Selbstironie, charmanter Humor reichen sich hier die Hand
von einer Kundin/einem Kunden am 10.05.2016

Der Autor hat einen Schreibstil zum Niederknien. Er vereint Witz und Humor mit Tiefsinn und viel Background; einfach klasse. Die Szenerien sind detailreich, glaubhaft und authentisch geschildert. Hier werden indische Gepflogenheiten, wie beispielsweise der Redestil und die Weisheiten und Hintergründe zu Land und Leuten dargestellt, die einem "Indien-Nicht-Kenner" wie... Der Autor hat einen Schreibstil zum Niederknien. Er vereint Witz und Humor mit Tiefsinn und viel Background; einfach klasse. Die Szenerien sind detailreich, glaubhaft und authentisch geschildert. Hier werden indische Gepflogenheiten, wie beispielsweise der Redestil und die Weisheiten und Hintergründe zu Land und Leuten dargestellt, die einem "Indien-Nicht-Kenner" wie mir, Indien auf seine charmanteste Art näherbringt. Die ausschmückenden, in sich verschachtelten Sätze, gerade von Yogi, werden lange in Erinnerung bleiben. Als Leser kann man sich mittendrin und -dabei fühlen. Die interessanten Details zu Land und Leuten sowie die Begebenheiten, die für den Teeanbau vorherrschen sollten, werden liebevoll und mit den witzigsten aber auch tiefsinnigen Momenten hervorragend greifbar gemacht. Hinzu kommen Lebensweisheiten aus unserem europäischen Raum, die das Buch zu einem Ganzen machen. Der Witz und die Selbstironie des Autors sind unschlagbar. Musste oft innehalten und lauthals lachen. Das Buch handelt von Göran Borg, der mit Anfang 50 in der wohlbekannten Midlife-Krise steckt. Diesem Dilemma versucht er mithilfe einer Therapeutin zu entkommen. Deren Therapieansätze und eine wiederholte Indienreise geben ihm Sinnfragen auf, die es zu beantworten gibt. Mein Fazit: Sinnfragen, Selbstironie, charmanter Humor reichen sich hier die Hand

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Immer diese Mittfünfziger …
von einer Kundin/einem Kunden aus Gotha am 26.08.2016

Abwarten und Eiscreme essen. So oder so ähnlich könnte man Göran Borgs Lebensmotto zusammenfassen. Beim Lesen des Titels hatte ich sofort Assoziationen zum Hundertjährigen der aus dem Fenster stieg, und gleich die ersten Sätze amüsierten mich herzlich. Ob der Autor bewusst an Erfolgsgeschichten mit ähnlichem Titel anknüpft, weiß ich... Abwarten und Eiscreme essen. So oder so ähnlich könnte man Göran Borgs Lebensmotto zusammenfassen. Beim Lesen des Titels hatte ich sofort Assoziationen zum Hundertjährigen der aus dem Fenster stieg, und gleich die ersten Sätze amüsierten mich herzlich. Ob der Autor bewusst an Erfolgsgeschichten mit ähnlichem Titel anknüpft, weiß ich nicht, bewerte es aber nicht unbedingt positiv. Nach dem Lesen fällt mir aber auf, dass er das gar nicht nötig hat, denn "Der 50-Jährige,..." ist für eine ganz wunderbare und herzliche Geschichte über den Mann im besten Alter. Midlife-Crisis, allgemeine Unzufriedenheit im Job, Liebesflaute und kaum Kontakt zu den eigenen Kindern – das alles sind Probleme, die viele Männer haben. Göran geht es da nicht anders. Er ist ja eher der gemütliche Typ, was übrigens das Cover toll ausdrückt. Er bekommt halt seinen Hintern nicht so einfach hoch. Der Mittfünfziger aus Malmö ist nach seinem Jahr in Indien wieder im schwedischen Alltag angekommen – und mitten in einer Identitätskrise. Einziger Lichtblick: die bevorstehende Hochzeit seines besten Freundes aus Delhi, Yogi. Doch die wird immer wieder verschoben – aufgrund »horoskopieller« Umstände. Trotzdem reist Göran spontan nach Delhi und findet schnell heraus: Die Hochzeit mit der schönen Lakshmi wurde aus ganz anderen Gründen verschoben … Der Beginn des Romans, der in Schweden spielt, ist dabei bei Weitem nicht so spritzig, wie der Rest, also nicht gleich aufgeben beim Lesen! Aber dann fährt Göran ja nach Indien und da nimmt das Abenteuer seinen Lauf und die Geschichte wird immer turbulenter.Ich mag Göran, den Protagonisten wirklich gern mit seinen Ecken und Kanten, er ist eher eine Art Antiheld. Lesenswert sind auch die Passagen zum Land Indien mit all seinen Gesichtern. Da der Autor selbst einige Zeit vor Ort gelebt hat, zeigt er glaubhaft nicht nur beeindruckende Landschaften und Städte, positiv denkende Menschen mit Glauben an das Gute, sondern auch Elend und Slums, hungernde, hart arbeitenden Menschen. Dennoch bleibt es ein Buch, das locker und leicht ist, vor allem weil es da noch Yogi gibt, den indischen Freund von Göran. Yogi kennt keine unlösbaren Probleme .Er versteht, die Dinge anzupacken und immer etwas Gute in ihnen zu sehen. Für Göran ist Yogi ein Geschenk, denn er hilft ihm, sich aus seinen Zwängen zu lösen und Optimismus und Freude mit ihm zu teilen. Der leichte und humorvolle Schreibstil unterstützt den Inhalt; Görans Selbstfindungstrip der etwas anderen Art. Ich habe ihn gerne dabei begleitet. Ein schönes Buch für Zwischendurch, das oft zum Schmunzeln einlädt, dabei ernste Themen wie nebenbei einfließen lässt.

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Gutes Buch mit bizarrem Titel
von einer Kundin/einem Kunden am 10.07.2016

Meinung: Eigentlich handelt es sich hier bereits um den zweiten Teil. Es ist aber so, dass zwar in beiden Teilen die selben Protagonisten vorkommen, man sie aber auch separat lesen kann. Eventuell werden kleinere Zusammenhänge dann einfach nicht in der Tiefe verstanden. Der Titel ist sehr außergewöhnlich. Wenn nicht... Meinung: Eigentlich handelt es sich hier bereits um den zweiten Teil. Es ist aber so, dass zwar in beiden Teilen die selben Protagonisten vorkommen, man sie aber auch separat lesen kann. Eventuell werden kleinere Zusammenhänge dann einfach nicht in der Tiefe verstanden. Der Titel ist sehr außergewöhnlich. Wenn nicht sogar etwas abschreckend. Das Cover ist aber sehr originell gestaltet. Dieses Buch hat mir ganz gut gefallen. Es hat viele Facetten und ist sehr abwechslungsreich. Besonders toll war der Humor. Man konnte sich sehr gut von dem Buch unterhalten lassen. Durch den lockeren und flüssigen Schreibstil sind die Seiten nur so an einem vorbeigeflogen. Die Charaktere und die Umgebung werden ausführlich und aussagekräftig beschrieben. Man kann sich alles sehr deutlich vor dem geistigen Auge vorstellen. Die Charaktere sind realistisch ausgearbeitet. Ihre Handlungsweisen kann man gut nachvollziehen. Insgesamt ist es aber auch ein Buch, dass den Leser an manchen Stellen etwas ernster stimmt. Somit bietet es eine gute Mischung aus Unterhaltung und Ernsthaftigkeit, was ich sehr mag.

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Eine schöne Indien-Reise
von einer Kundin/einem Kunden aus Stolberg (Rhld.) am 26.06.2016

Das Buch ist der 2. Teil einer Trilogie von Mikael Bergstrand um den Schweden Göran Borg, der im ersten Band offenbar seine Liebe zu Indien entdeckte und dort einen sehr guten Freund fand: Yogi - wie er er von seinen Freunden genannt wird. Mit Göran einen Draht zu bekommen,... Das Buch ist der 2. Teil einer Trilogie von Mikael Bergstrand um den Schweden Göran Borg, der im ersten Band offenbar seine Liebe zu Indien entdeckte und dort einen sehr guten Freund fand: Yogi - wie er er von seinen Freunden genannt wird. Mit Göran einen Draht zu bekommen, fiel mir nicht leicht. Er ist ein echter Langeweiler und bemitleidet sich mehr selbst als jeder andere Protagonist, über den ich bisher gelesen habe. Er dümpelt also in Schweden so vor sich hin - geschieden und 2facher Vater, wobei er seinen Sohn so gut wie nie sieht. Seine Tochter hingegen pflegt regelmäßigen Kontakt mit ihm und sagt ihm auch deutlich genug, was sie von ihm hält. Er besucht außerdem eine Therapeutin, die sich bestmöglich bemüht, ihn auf die Füße zu stellen. Da er immerhin in der Lage ist, sich selbst einigermaßen von außen zu betrachten und seine Probleme zu erkennen, bemüht er sich zumindest halbwegs, ihre therapeutischen Ratschläge umzusetzen. Also sucht er wieder etwas Kontakt zu Freunden, die er lange vernachlässigt hat und trifft dabei auf einen Unbekannten, der ihm innig vertraut vorkommt. Er verbringt einen guten Teil seiner Freizeit mit ihm, bis ihm ein erschreckender Verdacht kommt. Statt das Gespräch zu suchen, tut er das, was er offenbar am besten kann: Er ergreift die Flucht! Und zwar natürlich wieder nach Indien, wo sein Freund Yogi in einigen Wochen heiraten möchte, auch wenn die Hochzeit bereits verschoben wurde. So erreicht er auf Seite 81 dann Indien und der eigentliche Handlungsstrang beginnt. Zur Handlung möchte ich gar nicht mehr erzählen, denn alles würde nur als Spoiler dienen und die Spannung nehmen. Denn Überraschungen gibt es wirklich genügend im Verlauf des Buches. Vielleicht noch etwas zu den anderen Personen: Yogi ist ein (für mich) nerviger Schwadlappen, der keinen kurzen Satz formulieren kann, sondern alles möglichst blumig und umständlich ausdrücken muss. Da diese Satzgebilde jedoch auch höchst amüsant sind, machte es mir überhaupt nichts aus. Nur im richtigen Leben würde mich so jemand komplett abschrecken. Seine geliebte Amma (Mutter) hingegen ist ein rechter Hausdrache und eine Helikopter-Mutter erster Güte. Sie leitet und lenkt die Geschicke des Hauses, das außer Yogi und Amma noch einige Dienstboten umfasst. Dann ist da noch Lakshmi, die Verlobte von Yogi. Sie ist in etwa eine jüngere Ausgabe von Amma, mit dem Unterschied, dass sie doch weniger herrisch vorgeht und daher auch für andere Beteiligte deutlich erträglicher ist. Bergstrand hat einen ausgesprochen erfrischenden, modernen Schreibstil und mir ist keine Sekunde langweilig bei der Lektüre gewesen. Mein Instinkt, ein Buch eines Skandinaviers zu wählen, erwies sich wieder einmal als richtig. Das Buch ist in weiten Teilen durchaus turbulent durch seine teils abenteuerlichen Wendungen und Geschehnisse. Dabei immer amüsant und manches Mal musste ich doch kichern oder grinsen bei den Schilderungen. Meines Erachtens bietet sich die Geschichte absolut als Filmstoff für eine Komödie an! Man merkt dem Autor seine Liebe zu Indien an. Seine Landschaftsschilderungen und vor allem die Beschreibung der Mentalität sind ihm hervorragend gelungen! Den ersten Band kenne ich leider nicht, aber ich werde den dritten Band sicher irgendwann lesen. Manchmal haben mich jedoch etwas die verklärten Blicke in Richtung Yogi gestört. Da das Buch aus Sicht von Göran geschrieben ist, kann man an seinen Gedanken durchweg teilhaben und da dachte ich oft, dass so doch niemand denkt - außer von dem Partner in den man gerade verliebt ist oder vielleicht von eigenen Kindern (bei denen ja oft die rosa Brille vor der Wahrheit schützt). Da mir solch ein Verhalten total fremd ist, hatte ich damit oft Schwierigkeiten und das Buch wurde an diesen Stellen für mich total unglaubwürdig. Dafür gab es 1 Stern Abzug. Dennoch kann ich es nur weiterempfehlen! Es ist sicher keine große Literatur, aber eine, die durchweg Spaß macht und leicht zu lesen ist. Ein ideales Buch für die Urlaubsreise - nicht nur nach Indien ;-)

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Nebel über Darjeeling
von mrs-lucky am 17.06.2016

Als erstes muss ich loswerden, dass ich den Titel des Buches mehr als unpassend finde. Der Verlag versucht hier ganz offenbar auf die Erfolgsschiene der Bücher eines anderen schwedischen Autors mit aufzuspringen, tut mit diesem Abklatsch dem Roman jedoch keinen Gefallen, weil so zum einen völlig falsche Erwartungen gesetzt... Als erstes muss ich loswerden, dass ich den Titel des Buches mehr als unpassend finde. Der Verlag versucht hier ganz offenbar auf die Erfolgsschiene der Bücher eines anderen schwedischen Autors mit aufzuspringen, tut mit diesem Abklatsch dem Roman jedoch keinen Gefallen, weil so zum einen völlig falsche Erwartungen gesetzt werden, die Geschichten von Mikael Bergstrand um seinen Hauptprotagonisten Göran Borg jedoch einen ganz eigenen Stil und Charme besitzen. „Der 50-jährige, der den Hintern nicht hoch bekam …“ ist erzählt die Fortsetzung zu dem Roman „Der 50-jährige, der nach Indien fuhr und dort über den Sinn des Lebens stolperte.“. Während Göran Berg in ersten Band eher durch Zufall nach einer Midlife-Crisis in Indien landet und dort nach anfänglichen Schwierigkeiten und unter Mithilfe seines neuen Freundes Yogendra Thakur das Land lieben lernt, flieht Göran diesmal aus anderen Gründen erneut aus Schweden nach Indien, und diesmal kann er sich revanchieren und seinem Freund Yogi aus der Patsche helfen. Der Roman ist wie schon sein Vorgänger nicht unbedingt tiefgreifend, bietet mit seinem Wortwitz, viel Situationskomik und wundervoll gezeichneten Charakteren eine ausgesprochen unterhaltsame Lektüre. Die Figuren wirken lebensnah und zumeist trotz ihrer Ecken und Kanten sehr liebeswert. Die Ereignisse wirken leicht überspitzt, werden aber merkbar mit einem kleinen Augenzwinkern erzählt. Die Sprache ist bildhaft und die Erzählung weist trotz zum Teil ernster Themen immer eine gewisse Leichtigkeit auf. Das passt zum insbesondere zum Charakter Yogis, der Göran in vielen vertrackten Situationen mit philosophisch anmutender Spitzfindigkeit aufzeigt, dass man das Leben nicht immer zu ernst nehmen sollte und es mit ein bisschen Improvisation auch eine Lösung aus einer Misere gibt. Der Roman greift wie schon der erste Band auch einige der Schattenseiten und Probleme des Landes Indien auf, wirkt an diesen Stellen aufgrund der Leichtigkeit seines Erzählstils jedoch eher oberflächlich. Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt, musste an vielen Stellen schmunzeln und insbesondere die Charaktere Yogi und seine Lakshmi sind mir im Verlauf richtig ans Herz gewachsen.

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Lesenswert!
von Jarmila Kesseler aus Mannheim am 07.06.2016

Klappentext: Abwarten und Eiscreme essen. So oder so ähnlich könnte man Göran Borgs Lebensmotto zusammenfassen. Der Mittfünfziger aus Malmö ist nach seinem Jahr in Indien wieder im schwedischen Alltag angekommen ? und mitten in einer Identitätskrise. Einziger Lichtblick: die bevorstehende Hochzeit seines besten Freundes aus Delhi, Yogi. Doch die wird... Klappentext: Abwarten und Eiscreme essen. So oder so ähnlich könnte man Göran Borgs Lebensmotto zusammenfassen. Der Mittfünfziger aus Malmö ist nach seinem Jahr in Indien wieder im schwedischen Alltag angekommen ? und mitten in einer Identitätskrise. Einziger Lichtblick: die bevorstehende Hochzeit seines besten Freundes aus Delhi, Yogi. Doch die wird immer wieder verschoben ? aufgrund »horoskopieller« Umstände. Trotzdem reist Göran spontan nach Delhi und findet schnell heraus: Die Hochzeit mit der schönen Lakshmi wurde aus ganz anderen Gründen verschoben ? Das Cover: Das Cover finde ich sehr ansprechend und originell, das Buchformat für eine Taschenbuchausgabe viel zu unhandlich und groß. Leseeindruck: Nach Band 1 "Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte" liegt uns nun mit "Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half" Band 2 der Göran-Borg-Reihe vor, ein Schweden-Roman der ganz speziellen Art. Der Klappentext lässt es uns bereits erahnen: Göran Borg - der Protagonist dieser Buchreihe - ist aus Indien zurück und der Malmöer Alltag hat ihn wieder. Einziger Lichtblick: die bevorstehende Hochzeit seines besten Freundes aus Delhi, Yogi. Doch die wird immer wieder verschoben Aber nicht allzulange hält er es ohne Indien aus, denn es zieht ihn wieder nach dort zurück und so reist er spontan nach Dehli. Doch dort findet er heraus: Die Hochzeit mit der schönen Lakshmi wurde aus ganz anderen Gründen verschoben ? Irgendwie hätte ich zuerst den Vorgängerband lesen sollen, denn so stieg ich eben quer ein, konnte den Geschehnissen auch gut folgen, aber irgendwie hätte ich mir ein wenig mehr Vorwissen gewünscht, was aber nicht am Buch liegt, sondern an mir, dass ich eben Band 1 nicht zuerst las. Die gesamte Abhandlung ist ganz unterhaltsam, stellenweise auch recht amüsant, nicht zu verzwickt von der Handlung her und sämtliche Charaktere und Lokalitäten gut vorstellbar. Die 445 Seiten konnten Dank der leichten und flüssigen Schreibweise des Autors Mikael Bergstrand zügig gelesen werden. Ich fand den Roman lesenswert und werde mir wohl noch Band 1 zulegen.

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Lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 07.06.2016

Klappentext: Abwarten und Eiscreme essen. So oder so ähnlich könnte man Göran Borgs Lebensmotto zusammenfassen. Der Mittfünfziger aus Malmö ist nach seinem Jahr in Indien wieder im schwedischen Alltag angekommen ? und mitten in einer Identitätskrise. Einziger Lichtblick: die bevorstehende Hochzeit seines besten Freundes aus Delhi, Yogi. Doch die wird... Klappentext: Abwarten und Eiscreme essen. So oder so ähnlich könnte man Göran Borgs Lebensmotto zusammenfassen. Der Mittfünfziger aus Malmö ist nach seinem Jahr in Indien wieder im schwedischen Alltag angekommen ? und mitten in einer Identitätskrise. Einziger Lichtblick: die bevorstehende Hochzeit seines besten Freundes aus Delhi, Yogi. Doch die wird immer wieder verschoben ? aufgrund »horoskopieller« Umstände. Trotzdem reist Göran spontan nach Delhi und findet schnell heraus: Die Hochzeit mit der schönen Lakshmi wurde aus ganz anderen Gründen verschoben ? Das Cover: Das Cover finde ich sehr ansprechend und originell, das Buchformat für eine Taschenbuchausgabe viel zu unhandlich und groß. Leseeindruck: Nach Band 1 "Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte" liegt uns nun mit "Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half" Band 2 der Göran-Borg-Reihe vor, ein Schweden-Roman der ganz speziellen Art. Der Klappentext lässt es uns bereits erahnen: Göran Borg - der Protagonist dieser Buchreihe - ist aus Indien zurück und der Malmöer Alltag hat ihn wieder. Einziger Lichtblick: die bevorstehende Hochzeit seines besten Freundes aus Delhi, Yogi. Doch die wird immer wieder verschoben Aber nicht allzulange hält er es ohne Indien aus, denn es zieht ihn wieder nach dort zurück und so reist er spontan nach Dehli. Doch dort findet er heraus: Die Hochzeit mit der schönen Lakshmi wurde aus ganz anderen Gründen verschoben ? Irgendwie hätte ich zuerst den Vorgängerband lesen sollen, denn so stieg ich eben quer ein, konnte den Geschehnissen auch gut folgen, aber irgendwie hätte ich mir ein wenig mehr Vorwissen gewünscht, was aber nicht am Buch liegt, sondern an mir, dass ich eben Band 1 nicht zuerst las. Die gesamte Abhandlung ist ganz unterhaltsam, stellenweise auch recht amüsant, nicht zu verzwickt von der Handlung her und sämtliche Charaktere und Lokalitäten gut vorstellbar. Die 445 Seiten konnten Dank der leichten und flüssigen Schreibweise des Autors Mikael Bergstrand zügig gelesen werden. Ich fand den Roman lesenswert und werde mir wohl noch Band 1 zulegen.

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Ganz schön verrückt
von einer Kundin/einem Kunden aus Alsdorf am 05.06.2016

Abwarten und Tee trinken oder besser gesagt Eis essen so lautet anscheinend das Lebensmotto von Göran Borg. Er fühlt sich in seinem Leben nicht wohl und daran können weder eine Verhaltenstherapie noch seine ihm immer wieder gut zuredende Tochter etwas ändern. Er vermisst seine Zeit in Indien und da... Abwarten und Tee trinken oder besser gesagt Eis essen so lautet anscheinend das Lebensmotto von Göran Borg. Er fühlt sich in seinem Leben nicht wohl und daran können weder eine Verhaltenstherapie noch seine ihm immer wieder gut zuredende Tochter etwas ändern. Er vermisst seine Zeit in Indien und da kommt ihm die geplante Hochzeit seines indischen Freundes Yogi genau recht. Obwohl die Hochzeit immer wieder aus astrologischen Gründen verschoben wird, reist Göran nach Delhi. Ob Yogi sein Glück findet und ob und wie sich das Leben von Göran verändert möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Lest selbst. Auch ohne den Vorgängerbänden gelesen zu haben lies sich das Buch gut lesen. Schon das Cover mit seiner seiner verspielten Schrift und dem meditierenden Elefanten, welchen man von hinten sieht, fallen einem sofort ins Auge. Es erweckt Neugier auf den Inhalt des Buches. Der lockere Schreibstil von Mikael Bergstrand nimmt einen sofort gefangen und brachte mich einige Male zum Schmunzeln.

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Görans zweiter Indienaufenthalt
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 31.05.2016

Göran Berg ist 53 und nach seinem Jahr in Indien wieder im schwedischen Alltag angekommen – und erneut in einer Identitätskrise gelandet. Er wartet auf den nächsten geplanten Aufenthalt in Indien, auf die Hochzeit seines Freund Yogi in Delhi, doch diese wird immer wieder verschoben, wegen horoskopieller Umstände. Göran... Göran Berg ist 53 und nach seinem Jahr in Indien wieder im schwedischen Alltag angekommen – und erneut in einer Identitätskrise gelandet. Er wartet auf den nächsten geplanten Aufenthalt in Indien, auf die Hochzeit seines Freund Yogi in Delhi, doch diese wird immer wieder verschoben, wegen horoskopieller Umstände. Göran hält es jedoch nicht mehr in Schweden aus und reist spontan nach Delhi – nur um dort festzustellen, dass Yogi in Schwierigkeiten steckt. Als sie versuchen, diese zu beseitigen, gelingt es ihnen, den Schlamassel noch zu vergrößern – und plötzlich finden sie sich auf einer heruntergekommenen Teeplantage im Hochland wieder. Und das ist noch gar nicht der größte Schlamassel in dieser Geschichte… Dies ist bereits der zweite Roman um Göran Berg und seinen Freund Yogi. Ich hatte mir noch schnell den ersten Band besorgt und habe ihn gelesen, und das war auch ganz gut so: Der zweite Band setzt doch einiges an Hintergrundinformationen über die Freundschaft der beiden voraus, die in der ersten Geschichte ausführlicher behandelt werden. Andererseits empfand ich den Protagonisten dann doch etwas sehr phlegmatisch, vielleicht war so viel Göran Berg auf einmal doch einen Tick zu viel. Abgesehen davon erinnert der Schreibstil sehr an Slapstick, so dass es immer wieder Szenen gibt, bei denen man laut loslacht. Überhaupt liest sich das Buch sehr flüssig, so dass auch die mehr als 400 Seiten gut zu bewältigen sind. Man merkt dem Autor seine Kenntnisse über das Land an, seine Schilderungen lassen ein Indien vor dem geistigen Auge entstehen, wie es kein Tourist kennenlernen wird. Das geschieht in einem so liebevollen Ton, dass es eine Freude ist, die einzelnen indischen Individuen kennenzulernen (die meisten jedenfalls). Besonders Yogi und seine Verlobte Lakshmi wie auch Yogis Mutter sind einfach als Charaktere nicht zu übertreffen. Ein bisschen bin ich über den Titel gestolpert, der etwas holprig daherkommt (der schwedische Originaltitel klingt besser) und sogar eine falsche Tatsache hergibt (Göran hat die Fünfzig bereits hinter sich). Das Buch selbst ist äußerst interessant geraten, und mit einem kleinen zeitlichen Abstand kann ich sicher mit dem größten Vergnügen den Abschluss dieser Trilogie genießen. Darauf freue ich mich schon!

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Das Indien-Abenteuer geht weiter
von einer Kundin/einem Kunden aus syke am 22.05.2016

Dies ist nach „Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte“ der zweite Band der sog. Göran-Borg-Trilogie des Autors, dessen Ende in der Tat Material für noch eine Fortsetzung bietet. Wer den ersten Band wie ich nicht gelesen hat, findet dennoch in die Geschichte... Dies ist nach „Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte“ der zweite Band der sog. Göran-Borg-Trilogie des Autors, dessen Ende in der Tat Material für noch eine Fortsetzung bietet. Wer den ersten Band wie ich nicht gelesen hat, findet dennoch in die Geschichte hinein. Der 50jährige Göran aus Malmö flieht vor seiner Antriebslosigkeit und vor allem vermeintlichen Avancen eines neuen homosexuellen Bekannten nach Indien zu seinem Freund Yogi. Dessen geplante Hochzeit mit der Südinderin Lakshmi platzt, weil der Schwiegervater wegen finanzieller Probleme die Mitgift nicht zahlen kann. Auf sein Geheiß erwirbt Yogi für ihn eine Teeplantage, sitzt dabei aber einem Betrüger auf. Gemeinsam versuchen Yogi und Göran, dem Ruin zu entkommen, um die Hochzeit zu retten. Sie bringen die marode Teeplantage auf Vordermann und jagen den Betrüger. Dass sie dabei so manches Abenteuer erleben und in prekäre Situationen geraten, versteht sich fast von selbst. Ausweislich des auf dem Cover befindlichen Aufklebers soll das Buch Lachgarantie haben. Ich selbst würde es eher nur als Schmunzelgarantie bezeichnen. Manche der Romanfiguren sind mit speziellen durchaus humorvollen Eigenarten ausgestattet, die zum inneren Lächeln verleiten, etwa die hochgestochene, verschnörkelte Ausdrucksweise von Yogi oder das strenge Regiment seiner Mutter. Allerdings ist es auch gerade Yogis Sprechstil, der mitunter etwas schwierig zu lesen ist, so dass ich um des besseren Verständnisses willen schon einmal eine Passage mehrfach lesen musste. Die Geschichte als solche ist erkennbar nur fiktiv, bietet aber mit ihren vielen Wendungen gute Unterhaltung. Recht interessant sind die über das Land Indien und seine Bewohner zu erhaltenden Informationen und die Eindrücke über die Großstadt Delhi sowie das Teeanbaugebiet Darjeeling. Ein gut unterhaltender Roman.

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