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Der Geiger

Kriminalroman

(9)
In einer Nacht im Mai 1948 verliert der begnadete Geiger Ilja Grenko seine beiden wertvollsten Schätze: seine Familie und seine Stradivari. Erst dem eigensinnigen Sascha Grenko, Iljas Enkel, wird es viele Jahrzehnte später gelingen, Licht in das grausame Geschehen von damals zu bringen. Doch der Preis dafür ist hoch – viel zu hoch ...
Portrait
Mechtild Borrmann, Jahrgang 1960, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war sie u.a. als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig. Mit „Wer das Schweigen bricht“ schrieb sie einen Bestseller, der mit dem Deutschen Krimi Preis 2012 ausgezeichnet wurde und wochenlang auf der KrimiZeit-Bestenliste zu finden war. "Die andere Hälfte der Hoffnung" wurde für den Friedrich-Glauser-Preis 2015 in der Sparte "Roman" nominiert. Mechtild Borrmann lebt als freie Schriftstellerin in Bielefeld.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 304, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.08.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783426415740
Verlag Droemer eBook
Verkaufsrang 382
eBook (ePUB)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Spannender Kriminalroman, dramatische Familiengeschichte“

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Wirklich gut geschrieben! Mitreißend und ergreifend beschreibt die Autorin das Leben in den sibirischen Straflagern und beklemmend kommt das Gefühl des Misstrauens, dass man seinen Mitmenschen gegenüber empfindet, rüber. Alles gut verpackt in einer interessanten Kriminalgeschichte! Wenn Borrmann den Deutschen Krimipreis noch nicht Wirklich gut geschrieben! Mitreißend und ergreifend beschreibt die Autorin das Leben in den sibirischen Straflagern und beklemmend kommt das Gefühl des Misstrauens, dass man seinen Mitmenschen gegenüber empfindet, rüber. Alles gut verpackt in einer interessanten Kriminalgeschichte! Wenn Borrmann den Deutschen Krimipreis noch nicht hätte, hätte sie ihn auf jeden Fall für dieses Buch verdient. Bitte lesen!

„eine Geige mit besonderem Klang“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Eine Geschichte, die einem noch lange nachgeht, realitätsnah ,schlicht und ohne Pathos erzählt und daher umso eindringlicher !
Ilja Wassiljewitsch Grenkos Schicksal steht für viele verfolgte Künstler, gleich jeder Art - und die Auswirkungen auf seine Familie wirken bis in die nächsten Generationen unerbittlich nach...ein für mich preiswürdiges
Eine Geschichte, die einem noch lange nachgeht, realitätsnah ,schlicht und ohne Pathos erzählt und daher umso eindringlicher !
Ilja Wassiljewitsch Grenkos Schicksal steht für viele verfolgte Künstler, gleich jeder Art - und die Auswirkungen auf seine Familie wirken bis in die nächsten Generationen unerbittlich nach...ein für mich preiswürdiges Buch !

„Eine Familie, eine Geige und die russische Geschichte“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

In Mai 1948 wird der berühmte Geiger Ilja Grenko verhaftet und seine Stradivari konfisziert. Er wird der geplanten Landesflucht beschuldigt. Seiner Frau wird erzählt, er habe sich abgesetzt und als Strafe wird sie mit den Kindern nach Kasachstan verbannt. Für beide beginnt ein grausamer Kampf ums Überleben.

Jahrzehnte später muss
In Mai 1948 wird der berühmte Geiger Ilja Grenko verhaftet und seine Stradivari konfisziert. Er wird der geplanten Landesflucht beschuldigt. Seiner Frau wird erzählt, er habe sich abgesetzt und als Strafe wird sie mit den Kindern nach Kasachstan verbannt. Für beide beginnt ein grausamer Kampf ums Überleben.

Jahrzehnte später muss Sascha Grenko, der Enkel, miterleben wie seine Schwester kaltblütig ermordet wird. Bei der Suche nach dem Mörder findet er einen wertvollen Brief und Hinweise über den Verbleib der Geige und über die damaligen Geschehnissen.

Mechthild Borrmann ist hier ein Krimi gelungen, der viel mehr ist als das. Es ist auch eine berührende Familiengeschichte und ein historisches Zeitdokument über Russland unter Stalin. Die Geschichte ist spannend und präzise erzählt. Es gibt kein überflüssiges Wort.

Während der Lektüre stockt einem der Atem, man ist sprachlos und sehr beeindruckt.

Der Krimi des Jahres! Großartig!

„Der Geiger“

D. Blank, Thalia-Buchhandlung Köln

1948 wird der begnadete Geiger Ilja Grenko von seiner Familie und seiner wertvollen Stradivari-Geige getrennt und in ein Arbeitslager gesteckt. Rückblickend erfährt man nun einerseits was mit ihm und seiner Frau passiert und andererseits taucht man ein in das Leben von Iljas Enkel Sascha, der sich nach all den Jahren auf die Suche nach 1948 wird der begnadete Geiger Ilja Grenko von seiner Familie und seiner wertvollen Stradivari-Geige getrennt und in ein Arbeitslager gesteckt. Rückblickend erfährt man nun einerseits was mit ihm und seiner Frau passiert und andererseits taucht man ein in das Leben von Iljas Enkel Sascha, der sich nach all den Jahren auf die Suche nach der Stradivari macht, die schon so viel Unglück über seine Familie gebracht hat..
Eine spannende Geschichte mit viel Tiefgang, einigen Überraschungen und abwechslungsreich geschrieben durch die verschiedenen Rückblenden.

„Familiengeschichte“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Mit diesem Roman hat die Trägerin des Deutschen Krimipreises 2012 eine neue Richtung eingeschlagen. Spannend geschrieben, kann man die Geschichte auch als Familiengeschichte verstehen. Es geht um die Geschichte der Familie Grenko, die in den 40er Jahren durch das Verschwinden des Familienvaters Ilja Grenko überschattet wird. Grenko, Mit diesem Roman hat die Trägerin des Deutschen Krimipreises 2012 eine neue Richtung eingeschlagen. Spannend geschrieben, kann man die Geschichte auch als Familiengeschichte verstehen. Es geht um die Geschichte der Familie Grenko, die in den 40er Jahren durch das Verschwinden des Familienvaters Ilja Grenko überschattet wird. Grenko, ein begnadeter Geiger, wird beschuldigt, mit seiner Familie ins Ausland verschwinden zu wollen. Und so läßt man ihn und seine Stradivari spurlos verschwinden. Während seine Familie glaubt, daß er tatsächlich geflohen ist, sieht Ilja im Gulag für sich kaum einen Ausweg.
Viele Jahre später erhält sein Enkel in Deutschland den Hinweis, daß die Stradivari wieder aufgetaucht ist. Doch eine simple Anfrage in der russischen Botschaft schreckt die damaligen Verantwortlichen auf, die darauf nicht gerade zimperlich reagieren. Spannend und gut geschrieben, fesselt die Geschichte bis zum Schluß.

„Der Geiger“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Die fesselnde Familiengeschichte spielt 1948 in Moskau. Der berühmte Geiger Ilja Grenko wird völlig unerwartet nach einem Auftritt verhaftet. Ohne einen Prozeß wird er zu 20 Jahren Arbeitslager verurteilt. Jahre später wird Iljas Enkel Zeuge des Mordes an seiner Schwester, die Hinweise über den Verbleib der Geige des Großvaters sammelte. Die fesselnde Familiengeschichte spielt 1948 in Moskau. Der berühmte Geiger Ilja Grenko wird völlig unerwartet nach einem Auftritt verhaftet. Ohne einen Prozeß wird er zu 20 Jahren Arbeitslager verurteilt. Jahre später wird Iljas Enkel Zeuge des Mordes an seiner Schwester, die Hinweise über den Verbleib der Geige des Großvaters sammelte. Auf der Such nach dem Mörder stößt er immer mehr auf Korruption und Verwicklungen im stalinistischen Rußland. Es ist ein spannender Krimi mit realitätsbezogenem Hintergrund.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein Krimi mit historischem Hintergrund und ein Familiengeheimnis aus der Stalinzeit. Tolle Charaktere und ein gut konstruierter Plot. Zu Recht Gewinnerin des Krimipreises. Ein Krimi mit historischem Hintergrund und ein Familiengeheimnis aus der Stalinzeit. Tolle Charaktere und ein gut konstruierter Plot. Zu Recht Gewinnerin des Krimipreises.

„Ein Wechselbad der Gefühle“

Lisa Overkamp, Thalia-Buchhandlung Köln

Moskau, 1948:
Ilja Grenko, ein berühmter Geiger seiner Zeit wir nach einem seiner Konzerte mitsamt seiner Stradivari verhaftet. Ihm wird geplante Landesflucht vorgeworfen. 20 Jahre Arbeitslager, so lautet das Urteil, einen Prozess gab es nie.
Seiner Familie wird glauben gemacht, er hätte sich seiner Karriere zu Gunsten ins Ausland
Moskau, 1948:
Ilja Grenko, ein berühmter Geiger seiner Zeit wir nach einem seiner Konzerte mitsamt seiner Stradivari verhaftet. Ihm wird geplante Landesflucht vorgeworfen. 20 Jahre Arbeitslager, so lautet das Urteil, einen Prozess gab es nie.
Seiner Familie wird glauben gemacht, er hätte sich seiner Karriere zu Gunsten ins Ausland abgesetzt. Sie werden aufgrund dessen verbannt.

2008:
Sascha Grenko erhält einen Hilferuf seiner Schwester, die bezüglich ihrer Herkunft Nachforschungen angestellt hat. Doch Als er diesem nachkommt ist es für sie schon zu spät. Vika wird bei einem ihrer Konzerte erschossen. Sascha wird als Hauptverdächtiger gehandelt.
Um zu beweisen, dass er keine Schuld an Vikas Mord trägt und um den wahren Schuldigen aufzuspüren, nimmt er ihre Nachforschungen wieder auf, die ihn nach Russland führen.
Doch welche schlafenden Geister seine Schwester mit ihren Nachforschungen über die Familie geweckt hat, ahnt Sascha erst als er sich selbst, als letzter Grenko, in Lebensgefahr befindet
Was hat es mit der Stradivari des damals flüchtigen Großvaters auf sich, nach der Vika als rechtmäßige Erbin gesucht hat?

Ein absolut spannender Roman, in dem drei Schicksale einer zum Tode verurteilten Familie erzählt werden. Die Zeitsprünge zwischen 1948 und 2008 versetzen einen in ein Wechselbad der Gefühle.

Ich bin begeistert!

Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Eine Mischung aus Krimi und Geschichtsbuch, wahnsinnig spannend und ziemlich grausam. Der Enkel auf der Suche nach der Stradivari und der Wahrheit. Eine Mischung aus Krimi und Geschichtsbuch, wahnsinnig spannend und ziemlich grausam. Der Enkel auf der Suche nach der Stradivari und der Wahrheit.

„Der Geiger“

Sabrina Hermes, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Mechtild Borrmann hat mit ihrem neuen Buch eine spannende, fesselnde Geschichte zu Papier gebracht. Im Jahr 1948 wird einem Geiger in Russland seine Geige und seine Identität genommen, seiner Familie das Zuhause. Beide müssen fortan um das Überleben kämpfen, ohne Kontakt zu den anderen.

Erst Jahrzehnte später begibt sich der Enkel
Mechtild Borrmann hat mit ihrem neuen Buch eine spannende, fesselnde Geschichte zu Papier gebracht. Im Jahr 1948 wird einem Geiger in Russland seine Geige und seine Identität genommen, seiner Familie das Zuhause. Beide müssen fortan um das Überleben kämpfen, ohne Kontakt zu den anderen.

Erst Jahrzehnte später begibt sich der Enkel auf die Spuren seiner Familiengeschichte, umgeben von Mord, Gewalt und schrecklichen Offenbarungen.

Ein überaus spannender Krimi, der nicht mehr loslässt. Mal im Hier und Jetzt spielend, mal aus der Sicht des Geigers - der Leser wird hineingezogen in eine Geschichte, die er so bald nicht wieder vergessen wird. Absolut lesenswert.

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Mehr als ein Krimi. Glänzend verknüpft die Autorin die Geschichte von Enkel und Großvater geprägt durch den zweiten Weltkrieg, verfolgt bis in dir Gegenwart. Mehr als ein Krimi. Glänzend verknüpft die Autorin die Geschichte von Enkel und Großvater geprägt durch den zweiten Weltkrieg, verfolgt bis in dir Gegenwart.

„Spannendes Leseerlebnis“

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

In mehreren Zeitebenen, von 1948 bis heute, erzählt die Autorin von einer Stradivari, die Leben und Tod einer ganzen Familie bestimmt. Treffend schildert sie dabei vor allem die Stalinzeit in der Sowjetunion, die Arbeit am Theater, das Arbeitslager in Workuta und die Verbannung in das kasachische Karanganda. Obwohl Mechthild Borrman In mehreren Zeitebenen, von 1948 bis heute, erzählt die Autorin von einer Stradivari, die Leben und Tod einer ganzen Familie bestimmt. Treffend schildert sie dabei vor allem die Stalinzeit in der Sowjetunion, die Arbeit am Theater, das Arbeitslager in Workuta und die Verbannung in das kasachische Karanganda. Obwohl Mechthild Borrman in einer klaren Sprache zurückhaltend formuliert, berühren ihre Schilderungen sehr, weil in den Rückblenden Entsetzen, Angst, Kälte und Hunger jederzeit deutlich bleiben.
Ähnlich wie bei „Kind 44“ beschreibt deshalb der Begriff Kriminalroman das Genre nur unzureichend. Vielmehr ist es die Mischung aus Familiengeschichte, Kriminalroman und den historischen Fakten, die das Buch zu einem sehr spannenden und zugleich unterhaltsamen Leseerlebnis machen.

„Der Geiger“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Mechthild Borrmann erzählt die packende Geschichte einer Familie, die aufgrund eines fürchterlichen Systemverbrechens zerbricht.
Aus drei Perspektiven schildert sie abwechselnd Ereignisse aus der Nachkriegszeit Russlands und der Gegenwart.
Fesselnder Lesestoff!!!
Mechthild Borrmann erzählt die packende Geschichte einer Familie, die aufgrund eines fürchterlichen Systemverbrechens zerbricht.
Aus drei Perspektiven schildert sie abwechselnd Ereignisse aus der Nachkriegszeit Russlands und der Gegenwart.
Fesselnder Lesestoff!!!

„Wundervoll!“

Marion Stein, Thalia-Buchhandlung Lingen (Ems)

Ilja Grenko, ein begnadeter Geiger, wird im Mai 1948 verhaftet und wegen geplanter Landesflucht zu 20 Jahren Arbeitslager verurteilt. Seiner Frau Galina sagt man, er wäre ins Ausland geflohen, und schickt sie und die Kinder als Strafe in die Verbannung nach Kasachstan. Die kostbare Stradivari verschwindet spurlos.
Sechzig Jahre später
Ilja Grenko, ein begnadeter Geiger, wird im Mai 1948 verhaftet und wegen geplanter Landesflucht zu 20 Jahren Arbeitslager verurteilt. Seiner Frau Galina sagt man, er wäre ins Ausland geflohen, und schickt sie und die Kinder als Strafe in die Verbannung nach Kasachstan. Die kostbare Stradivari verschwindet spurlos.
Sechzig Jahre später wird Iljas Enkel Sascha Grenko, Zeuge, wie seine Schwester brutal ermordet wird. Sie hinterläßt ihm Unterlagen, die auf die Stradivari des Großvaters hindeuten, und er macht sich auf dei Suche. Dabei gerät er in große Gefahr. Die Menschen, die damals für das Unglück der Großeltern sorgten, haben immer noch Macht und Einfluß.
Lassen Sie sich von Mechthild Borrmann in die Welt der Familie Grenko nach Russland entführen. Das Buch ist wundervoll geschrieben! Es ist kein "normaler Krimi" sondern eine großartige Geschichte.
Fünf Sterne und ein dickes Plus!

„Das Schicksal einer Familie“

Ute Gantner, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Der Geigenvirtuose Ilja Grenko weiß nicht wie ihm geschieht, als er direkt nach einem Konzert verhaftet wird. Seiner Familie wird allerdings mitgeteilt, dass er sich ins Ausland abgesetzt hat. Während Ilja nach Sibirien in eine Mine geschickt wird, muss seine Frau Galina in Kasachstan Zwangsarbeit leisten. Keiner weiß vom Schicksal Der Geigenvirtuose Ilja Grenko weiß nicht wie ihm geschieht, als er direkt nach einem Konzert verhaftet wird. Seiner Familie wird allerdings mitgeteilt, dass er sich ins Ausland abgesetzt hat. Während Ilja nach Sibirien in eine Mine geschickt wird, muss seine Frau Galina in Kasachstan Zwangsarbeit leisten. Keiner weiß vom Schicksal des anderen. Als beider Enkel über 60 Jahren später Licht in diese Familientragödie bringen und die verschwundene Stradivari seines Großvters aufspüren will, gerät er in Lebensgefahr.

„Sie mochten "Kind 44"? “

Frau Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Wer "Kind 44" mochte, wird auch bei diesem Buch ein unglaubliches Lesefutter finden.
" Man hat mich verhaftet, Wassili Iwanowitsch. Bitte geben Sie meiner Frau Bescheid" - diese Worte ruft Ilja Waailjewitsch Grenko dem Pförtner des Tschaikowsky-Konservatoriums zu, als er im Mai 1948 verhaftet wird.
" Sascha, ich bin in Schwierigkeiten.
Wer "Kind 44" mochte, wird auch bei diesem Buch ein unglaubliches Lesefutter finden.
" Man hat mich verhaftet, Wassili Iwanowitsch. Bitte geben Sie meiner Frau Bescheid" - diese Worte ruft Ilja Waailjewitsch Grenko dem Pförtner des Tschaikowsky-Konservatoriums zu, als er im Mai 1948 verhaftet wird.
" Sascha, ich bin in Schwierigkeiten. Es geht um unsere Vergangenheit, und ich brauche deine Hilfe". - so lautet die Nachricht von Viktoria Freimann an ihren Bruder Sascha Grenko im Juli 2008. Und hier verbinden sich die beiden Geschichten um den Musiker Ilja Grenko und seinen Enkel Sascha. Für Ilja und seine Familie wird es ein Kampf um´s Überleben in der Verbannung und für den Anderen eine tödliche Reise in die Vergangenheit seiner Familie. Eine unglaublich fesselnde Handlung mit vielen Überraschungen, erzählt in einer schon fast distanzierten Sprache - ein Lesefutter, dem man sich nicht entziehen kann. Davon hätte nicht gerne noch viel mehr !!!

„Ein Buch, das einen bis ins Tiefste erschauern lässt.“

Ute Schreiner, Thalia-Buchhandlung Essen

Moskau im Jahre 1948: Nach einem Konzert wird der hochbegabte und beliebte Geiger Ilja Grenko von der Justiz abgeführt. Er wird verhaftet, angeklagt, zur Zwangsarbeit verurteilt und von seiner kostbaren Stradivari getrennt. Natürlich unter absolutem Stillschweigen nach außen. Seine Frau Galina, der gesagt wurde, ihr Mann habe als Verräter Moskau im Jahre 1948: Nach einem Konzert wird der hochbegabte und beliebte Geiger Ilja Grenko von der Justiz abgeführt. Er wird verhaftet, angeklagt, zur Zwangsarbeit verurteilt und von seiner kostbaren Stradivari getrennt. Natürlich unter absolutem Stillschweigen nach außen. Seine Frau Galina, der gesagt wurde, ihr Mann habe als Verräter das Land verlassen, wird mit ihren zwei Söhnen in die Verbannung geschickt.
So beginnt für jeden ein langer und unvorstellbarer Leidensweg.

Sechzig Jahre später macht sich Grenkos Enkel Sascha auf die Suche nach der Stradivari und versucht Licht in die Vergangenheit seiner Familiengeschichte zu bringen. Dabei stößt er auf jede Menge Widerstand und bringt nicht nur sich selbst in große Gefahr…


Erschreckend, wie weit und wie lang der Arm der Machthaber reicht!

„Eine Geige bringt den Tod“

Markus König, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ich hab ja eh eine Schwäche für "kriminelles" aus und über Rußland. Deswegen war der "Geiger" Pflicht für mich. Frau Borrmann ist ein intelligenter, klassischer Krimi und Familiendrama gelungen indem Sie famos Vergangenheit und Gegenwart verbindet. Auch erstaunlich fand ich die Tatsache, wie man auf knapp 300 Seiten so packend schreiben Ich hab ja eh eine Schwäche für "kriminelles" aus und über Rußland. Deswegen war der "Geiger" Pflicht für mich. Frau Borrmann ist ein intelligenter, klassischer Krimi und Familiendrama gelungen indem Sie famos Vergangenheit und Gegenwart verbindet. Auch erstaunlich fand ich die Tatsache, wie man auf knapp 300 Seiten so packend schreiben kann. 5/5

„Packend, bewegend - ein Muss!“

Melina Nußhag, Thalia-Buchhandlung Marburg

Mechtild Borrmanns "Der Geiger" fesselt ab der ersten Seite!
Der Roman ist eine perfekte Mischung zwischen Krimi, Familien - und Zeitgeschichte.
Die Autorin verbindet die verschiedenen Erzählebenen sehr geschickt und hält den Spannungsbogen immer oben.

Eine wirklich gut erzählte Geschichte!
Mechtild Borrmanns "Der Geiger" fesselt ab der ersten Seite!
Der Roman ist eine perfekte Mischung zwischen Krimi, Familien - und Zeitgeschichte.
Die Autorin verbindet die verschiedenen Erzählebenen sehr geschickt und hält den Spannungsbogen immer oben.

Eine wirklich gut erzählte Geschichte!

„Der Geiger“

I. Schneider, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Die Grenkos sind eine Musikerfamilie, die im 17. Jahrhundert vom Zaren eine echte Stradivari-Geige zum Geschenk erhalten haben, da ein begnadeter Geiger das Familienoberhaupt war und oft dem Zaren vorgespielt hat. 1948 ist Ilja Grenko der Nachkomme und der stolze Besitzer der Stradivari-Geige und ein ebenso begabter Geiger wie sein Die Grenkos sind eine Musikerfamilie, die im 17. Jahrhundert vom Zaren eine echte Stradivari-Geige zum Geschenk erhalten haben, da ein begnadeter Geiger das Familienoberhaupt war und oft dem Zaren vorgespielt hat. 1948 ist Ilja Grenko der Nachkomme und der stolze Besitzer der Stradivari-Geige und ein ebenso begabter Geiger wie sein Ururgroßvater. Durch seine einmalige Begabung darf er nicht nur in Moskau, sondern auch außerhalb Russlands auftreten. Nach einem Konzert wird er allerdings verhaftet mit der Begründung, dass er einen Auslandsaufenthalt in Wien beantragt habe, zusammen mit seiner Familie, und ihm zur Last gelegt wird, dass er flüchten wolle. Er wird gezwungen ein Geständnis zu unterschreiben, was ihn in ein Zwangslager verbannt und auch seiner Frau Galina und seinen beiden Söhnen die Verbannung nach Kasachstan einhandelt. Die Stradivari allerdings wird nicht mehr gesehen. Jahrzehnte später erhält sein Enkel Sascha, der früh seine Eltern durch einen Unfall verlor, einen Anruf von seiner Schwester Viktoria. Er wurde in seiner Kindheit von Viktoria getrennt, die bei Adoptiveltern aufwuchs, und hatte den Kontakt völlig verloren. Viktoria ist auf der Spur der Stradivari-Geige, die ihrer Familie gehört und bittet Sascha um Unterstützung. Als Sascha eintrifft, wird er gerade noch Zeuge von Viktorias Ermordung. Jetzt ist Sascha noch der einzige Überlebende seiner Familie und bricht nach Moskau auf, um dem ganzen Geheimnis auf den Grund zu gehen.
Durch die Mischung aus Familiengeschichte, Krimi und Thriller kann man nicht mehr aufhören zu lesen und fiebert von Seite zu Seite mit!

„Rührender Krimi“

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Kurz nachdem Sascha Grenko als kleines Kind mit seinen Eltern von Kasachstan nach Deutschland gekommen ist, verunglücken seine Eltern. Der Kontakt zu seiner jüngeren Schwester geht auch schnell verloren. Er ist erstaunt, wenn sie ihn viele Jahre später auf einmal anruft und ihm sagt, dass sie in Schwierigkeiten steckt. Ihre Schwierigkeiten Kurz nachdem Sascha Grenko als kleines Kind mit seinen Eltern von Kasachstan nach Deutschland gekommen ist, verunglücken seine Eltern. Der Kontakt zu seiner jüngeren Schwester geht auch schnell verloren. Er ist erstaunt, wenn sie ihn viele Jahre später auf einmal anruft und ihm sagt, dass sie in Schwierigkeiten steckt. Ihre Schwierigkeiten sind auch bald seine. Alles scheint mit einer Geige zusammenzuhängen, mit einer wertvollen Stradivari, die ihrem Großvater gehört hat. Sascha reist nach Almaty und Moskau, um die Sache aufzuklären. Und das ist nicht ungefährlich, denn einigen Leuten passt es gar nicht, dass er in der Vergangenheit recherchiert …
Mechtild Borrmann hat einen wunderbaren Roman geschrieben. Vor allem die Geschichte von Saschas Großeltern, Ilja und Galina Grenko, hat mich sehr berührt. Bloß aufgrund eines Verdachts wird der gefeierte Geiger Ilja Grenko verhaftet und ins Straflager geschickt, während Galina mit den beiden Söhnen verbannt wird. Dass dies Alltag war in Stalins UdSSR ist schon länger bekannt. Aber Borrmann bringt es uns sehr nah und verbindet es dabei mit Saschas spannender Suche nach der Wahrheit hinter diesen Geschehnissen. Eine wunderbare Leistung!

„Spannende Mischung“

Ingrid Böhmer-Pietersma, Thalia-Buchhandlung Kleve

Man ist sofort mittendrin – in einer willkürlichen staatsgewaltlichen Bedrohung, als in Moskau im Jahre 1948 der Geiger Ilja Grenko nach einem Auftritt noch im Konzertsaal verhaftet und seine wertvolle Geige konfisziert wird. Grenko verschwindet unauffindbar und seine Frau Galina muss sehen, wie sie sich und die beiden Söhne durchbringt. Man ist sofort mittendrin – in einer willkürlichen staatsgewaltlichen Bedrohung, als in Moskau im Jahre 1948 der Geiger Ilja Grenko nach einem Auftritt noch im Konzertsaal verhaftet und seine wertvolle Geige konfisziert wird. Grenko verschwindet unauffindbar und seine Frau Galina muss sehen, wie sie sich und die beiden Söhne durchbringt. Erst sechzig Jahre später erhält Enkelsohn Sascha Hinweise auf das, was damals wirklich geschehen ist. Eine gefährliche Suche beginnt.
„Der Geiger“ ist eine spannende Mischung aus historischen Ereignissen, Familientragödie und Krimi. Ein Buch, das man nicht mehr zur Seite legen kann!!!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
7
2
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Der Fluch der Stradivari
von Marion Olßon aus Reutlingen am 27.03.2013

Der aus der ehemaligen UDSSR nach Deutschland eingewanderte Sascha bekommt Post von seiner verschollenen Schwester, sie bittet ihn um Hilfe. Als er zu ihr fährt, kommt er zu spät, vor seinen Augen wird sie ermordet. Das Letzte was sie ihm noch geben kann, ist der Schlüssel für ein Abholfach... Der aus der ehemaligen UDSSR nach Deutschland eingewanderte Sascha bekommt Post von seiner verschollenen Schwester, sie bittet ihn um Hilfe. Als er zu ihr fährt, kommt er zu spät, vor seinen Augen wird sie ermordet. Das Letzte was sie ihm noch geben kann, ist der Schlüssel für ein Abholfach am Bahnhof. Dort findet er Papiere , die ihm beim Auffinden der verschwundenen Stradivari seines Großvaters, einst ein großer Geigenvirtuose, helfen sollen.Er begibt sich auf Spurensuche in seine Heimat und gerät dabei mehrfach in Lebensgefahr. Sascha erfährt dort aber auch die Lebens- und Leidensgeschichte seiner Großeltern, die in einem Regime zu Tode gekommen sind , welches vor Drohungen, Folter und Verschleppungen nicht zurückgeschreckt hat. Eine ergreifende Geschichte um die Tücken eines Systems, das bis ins Heute seine Spuren hinterlässt. Die Geschichte um eine wervolle Geige , erzählt aus 3 Perspektiven.Gefühlvoll, gehaltvoll und ehrlich.Ein bewegendes Dokument aus der Vergangenheit ,der Nachkriegszeit und der sogenannten kommunistischen Freiheit.

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1 0
Ergreifendes Schiksal
von einer Kundin/einem Kunden aus Rostock am 10.11.2016

Toller Handlungsrahmen. Zeitenwechsel spannend hinbekommen. Man muss aus solchen Romanen lernen. Nie wieder Faschismus, nie wieder Stalinismus. Nur zu empfehlen. Spannung pur.

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spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Meiningen am 30.10.2014

Die Geschichte spielt in mehreren Zeitebenen, das ist sehr spannend. Man beschäftigt sich dadurch auch mit geschichtlichen Dingen. Die einzelnen Schicksale hatten mich sehr gepackt und beschäftigt.

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Klasse, Spannung und ein perfekter Spannungsbogen
von einer Kundin/einem Kunden am 26.08.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

„Der Geiger“ von Mechtild Borrmann ist ein Paradebeispiel dafür, wie man einen Krimi sowohl auf dramaturgischer als auch emotionaler Ebene packend und mitreissend schreiben kann, ohne die Handlung auf mehreren Hundert Seiten auszuwalzen. Mit präzisen Formulierungen und wenigen Worten gelingt der Autorin einer der besten Krimis des Jahres. Für... „Der Geiger“ von Mechtild Borrmann ist ein Paradebeispiel dafür, wie man einen Krimi sowohl auf dramaturgischer als auch emotionaler Ebene packend und mitreissend schreiben kann, ohne die Handlung auf mehreren Hundert Seiten auszuwalzen. Mit präzisen Formulierungen und wenigen Worten gelingt der Autorin einer der besten Krimis des Jahres. Für mich mein Highlight des Leseherbstes 2012!

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Ein tolles Hörbuch mit erstaunlicher Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Braunschweig am 09.06.2015
Bewertetes Format: Hörbuch-Download

Wir haben dieses Hörbuch geschenkt bekommen und waren erst etwas skeptisch. Mittlerweile kenne ich es auswendig, weil ich es so oft gehört habe. Nina Goldberg war hier die perfekte Besetzung als Vorleserin. Sie bringt Ruhe und Klarheit in diese Tolle Geschichte. Mechthild Bormann hat hier eine tolle Geschichte verfasst.... Wir haben dieses Hörbuch geschenkt bekommen und waren erst etwas skeptisch. Mittlerweile kenne ich es auswendig, weil ich es so oft gehört habe. Nina Goldberg war hier die perfekte Besetzung als Vorleserin. Sie bringt Ruhe und Klarheit in diese Tolle Geschichte. Mechthild Bormann hat hier eine tolle Geschichte verfasst. Man kann auch kurz vor dem Ende noch nicht erahnen wie es wirklich ausgehen wird. Es ist spannend und berührend zu gleich. Ich kann es nur weiterempfehlen.

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Der Fluch der Geige
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 27.02.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

»Der Wagen fuhr an die Westseite des Gebäudes. Eine Schranke öffnete sich. Wenige Meter dahinter passierten sie ein Tor und hielten in einem Hof. Ilja fühlte sich augenblicklich völlig isoliert, es war ihm kaum begreiflich, dass er sich immer noch mitten in Moskau befand. Er umschlang seinen Geigenkoffer mit... »Der Wagen fuhr an die Westseite des Gebäudes. Eine Schranke öffnete sich. Wenige Meter dahinter passierten sie ein Tor und hielten in einem Hof. Ilja fühlte sich augenblicklich völlig isoliert, es war ihm kaum begreiflich, dass er sich immer noch mitten in Moskau befand. Er umschlang seinen Geigenkoffer mit den Armen und presste ihn schützend an sich wie ein Kind. Sie zogen ihn aus dem Wagen. Er wurde einige Stufen hinunter und dann durch einen spärlich beleuchteten Gang geführt. Hinter einer Art Tresen erhob sich ein Uniformierter. Er stellte einen Pappkarton auf die Theke und forderte ihn auf, seinen Geigenkasten, den Mantel, die Fliege, den Gürtel und seine Schnürsenkel abzugeben. Im Rücken des Beamten zogen sich Holzregale ins Dunkel, randvoll mit identischen Kartons. „Aber…“, Ilja rang nach Luft. „Das ist ein Irrtum. Bringen Sie mich zuerst zu jemandem, der mir sagt, was man mir vorwirft. Sie können mich doch nicht, ohne mich vorher angehört zu haben…“ Seine Empörung ließ ihn laut werden. Einer der Männer, die ihn hergebracht hatten, griff mit einer Hand nach dem Violinkoffer und riss ihm dann mit der anderen die Fliege vom Hals. „Der Mantel, den Gürtel, die Uhr und die Schnürsenkel“, schnauzte er.« Gerade eben stand er noch im Rampenlicht, gefeiert, umgeben von tosendem Applaus. Gerade eben war er, Ilja Wassiljewitsch Grenko, noch im Konzertsaal des Tschaikowsky-Konservatoriums in Moskau, spielte Tschaikowskys Violinkonzert in D-Dur. Und er spielte auf seiner Stradivari, dieser wunderbaren Geige, die sich nun schon seit vier Generationen im Familienbesitz der Grenkos befand. Als er die Bühne verließ, ahnte er noch nicht, dass sich sein Leben und das seiner Familie nun dramatisch ändern würde, dass er die wichtigsten Dinge in seinem Leben, seine Musik, seine Frau Galina und seine beiden kleinen Söhne, mit einem Schlag verlieren würde… Moskau im Mai 1948. Gleich hinter der Bühne wurde Ilja schon von zwei Männern erwartet. »Ilja Wassiljewitsch Grenko, Sie müssen uns begleiten.« Weder darf er sich von seiner im Publikum sitzenden Frau verabschieden, noch darf er seine wertvolle Geige einem anwesenden Mitarbeiter des Konservatoriums anvertrauen. Er, der sich nie für Politik interessiert hat, wird gezwungen, ein Geständnis zu unterschreiben, in dem er sich selbst als Landesverräter bezichtigt. Sein weiterer Weg führt ihn daraufhin in ein Arbeitslager in Workuta, das er nie mehr verlassen wird. Auf Galina und ihre Kinder – die Familie des „Verräters“ – wartet die Verbannung nach Kasachstan. Köln im Juli 2008. Sascha Grenko arbeitet für ein Securityunternehmen, das sich auf Personenschutz und die Beschaffung von Wirtschaftsinformationen spezialisiert hat. Der Enkel von Ilja und Galina Grenko wanderte mit seiner Familie als Kind aus Kasachstan nach Deutschland ein. Aus der glücklichen Zukunft in der neuen Heimat wurde aber nichts, denn die Eltern starben schon nach wenigen Tagen bei einem Autounfall. Saschas kleine Schwester Viktoria wurde adoptiert und er verlor völlig den Kontakt zu ihr. Nach vielen Jahren hatte Viktoria ihn nun um ein Treffen gebeten, weil sie dringend „in einer Familienangelegenheit“ seine Hilfe benötigen würde. Um was es genau geht, kann sie ihm aber nicht mehr erzählen, denn sie wird vor seinen Augen erschossen. In ihren Unterlagen findet Sascha Hinweise darauf, dass seine Schwester auf der Suche nach der Stradivari war, die seit 1948 als verschwunden gilt. Sascha erkennt, dass die Suche nach Viktorias Mörder gleichzeitig eine Suche nach der Geige ist. Eine gefährliche Suche… Auch dieses Buch von Mechtild Borrmann hat mich wieder von Anfang bis Ende gefesselt. Die Handlung verläuft in drei Erzählsträngen. Einmal verfolgen wir Iljas Schicksal, einmal das seiner Frau, beide vom Zeitpunkt ihrer Verhaftung bzw. Verbannung an bis zum Tod. Der dritte Erzählstrang spielt hingegen im Jahr 2008 und in ihm begleiten wir Sascha bei seiner Suche. Während die Berichte aus der Vergangenheit sich vor allem durch ihre Dramatik und die drastischen Schilderungen der Lebensumstände auszeichnen, ist in der Gegenwart richtig Spannung angesagt. Das Arbeitslager in Workuta gab es tatsächlich – und es war stets gut besucht. Nachdem ich im Internet darüber nachgelesen habe kann ich sagen, dass die furchtbaren Beschreibungen im Buch leider nicht übertrieben sind. Nördlich des Polarkreises gelegen braucht man bei Temperaturen von bis zu -56°C eigentlich keine Zäune, eine Flucht würde ohnehin den sicheren Tod bedeuten. Wie mag das sein, wenn man unschuldig verurteilt wird, 20 Jahre seines Lebens in dieser Eishölle verbringen zu müssen? Furchtbar! Sehr berührt haben mich zudem die Textstellen, in denen Ilja verzweifelt versucht, sich die Musik wenigstens in seinem Kopf zu bewahren und damit zugleich gegen seine Angst anzukämpfen. Kurzzeitig gelang ihm das sogar… »Manchmal hörte er Schreie aus den Nachbarzellen, hörte, wie Gefangene über den Flur gestoßen oder geschleift wurden. Dann hielt er sich die Ohren zu, schloss die Augen, wählte in Gedanken eine Partitur aus und spielte sie in seinem Kopf, hörte die Geigen, die Bläser, die Cellos, das Klavier. Er neigte den Kopf leicht nach links, hob die Rechte mit dem imaginären Bogen und spielte.« Bezeichnend ist, dass weder Ilja noch Galina jemals die Zusammenhänge verstehen werden, denen sie zum Opfer fielen. Irgendwann hat Galina immerhin eine Ahnung, was hinter ihrem ganzen Unglück stecken könnte… »Jahre später, als sie zum ersten Mal vom „Fluch der Geige“ sprach, meinte sie, in diesem Abschied die endgültige Weggabelung zu erkennen.« Sascha hingegen erkennt schnell, dass „alles irgendwie mit dieser Geige“ zusammenhängen muss. Was er am Ende alles aufdecken wird, hätte er jedoch nie geahnt. Am Ende des Buches findet sich ein Personenverzeichnis und ein Glossar russischer Begriffe. Das langt aus, um beim Lesen keine Verständnisprobleme zu haben. Ich selbst bin aber durch das Buch so neugierig geworden, dass ich mir zu einigen Dingen noch genauere Infos aus dem Netz geholt habe. Über das Lager in Workuta beispielsweise. Oder über die Wory w sakone… Was das ist? Neugierig geworden? Sehr gut ;-) »Nie habe ich eine Geige mit einem solchen Klang besessen. Es ist, als folge meine Seele den Tönen in tiefste Schatten und hellstes Licht.«

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Ein mitreißender Krimi
von horrorbiene am 23.03.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Ich bin auf dieses Buch durch Werbung für eine Lesung der Autorin aufmerksam geworden. Da ich solche gern besuche, habe ich dieses Buch gelesen – zum Glück – denn aufgrund der Beschreibung und des Covers hätten wir sonst sicher nicht zusammengefunden. Dieses Buch ist kein klassischer Krimi, denn einen ermittelnden... Ich bin auf dieses Buch durch Werbung für eine Lesung der Autorin aufmerksam geworden. Da ich solche gern besuche, habe ich dieses Buch gelesen – zum Glück – denn aufgrund der Beschreibung und des Covers hätten wir sonst sicher nicht zusammengefunden. Dieses Buch ist kein klassischer Krimi, denn einen ermittelnden Polizisten gibt es hier nicht. Stattdessen erlebt der Leser, wie Sascha Grenko, aufgrund eines Hilfegesuchs seiner Schwester aufgescheucht, sich aufmacht, um das Rätsel um die verschwundene Stradivari seines Großvaters zu lösen. Eingewoben in diese Geschichte sind Abschnitte aus der Vergangenheit: einmal aus der Perspektive des Großvaters Ilja und aus der Perspektive der Großmutter Galina. So fügt sich nach und nach die Familiengeschichte der Grenkos zusammen. Gut gefallen hat mir die Tragik, die man am Ende des Buches bei der Auflösung erkennt und die hinter der gesamten Familiengeschichte steckt. Dies kam besonders gut zur Geltung, da die historische Erzählung nicht chronologisch gradlinig verläuft, sondern die Zeit hin und her springt. Der Leser bekommt auf diese Weise genau so viele Informationen und Puzzleteile des Ganzen, wie es die Autorin gerade für richtig hält, um gekonnt Atmopshäre zu schaffen. So setzt sich nach und nach das Puzzle zusammen, ohne dass der Leser jedoch den Überblick der Erzählung verliert. Dies hat mir sehr gut gefallen. Ohnehin habe ich das Buch von der ersten Seite an sehr mitreißend empfunden. Ich wollte unbedingt wissen, wie das Buch ausgeht und wo die Stradivari ist. Dies finde ich besonders erwähnenswert, da ich eigentlich kein Fan dieser Thematik bin – ich kenne mich mit klassischer Musik und den entsprechenden Instrumenten schlicht zu wenig aus – zudem ist russische Geschichte auch nicht unbedingt mein Fachgebiet. Dennoch hat es die Autorin durch ihren Schreibstil geschafft, mich in den Bann dieses Buches zu ziehen. Dass die Geschichte in nur 300 Seiten erzählt ist, trägt sicherlich auch einiges zur Spannung bei, denn Langweile kommt hier bei weitem nicht auf. Auch wenn russische Geschichte nicht ganz so meins ist, so ist dieser Teil jedoch erschreckend realistisch geschrieben. Ich bin nicht ausreichend in die Thematik eingearbeitet und kann daher diesen Teil nicht so zusammenfassen, wie es ihm gebühren würde, doch zu wissen, dass diese politischen Dinge und Ungerechtigkeiten passiert sind, hat mich durch diese Schilderung alles andere als kalt gelassen. Fazit: Der Geiger ist zwar kein in meinem Sinne klassischer Kriminalroman, aber er ist so mitreißend geschrieben, dass ich ihn nicht aus der Hand legen konnte. Wer sich für die russische Geschichte nach dem zweiten Weltkrieg interessiert und spannende Krimis mag, für den ist dieses Buch genau das richtige. Für alle andren – so wie für mich – ist es immer noch ein sehr empfehlenswerter mitreißender Roman.

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Der Geiger
von Ulrike Seine aus Rheine am 28.12.2013
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Ein ausgesprochen spannendes Buch (Krimi?) welches seinen Leser zunächst in das Moskau der vierziger Jahre führt. Verhaftung, Arbeitslager, das Zerbrechen einer Familie. Jahrzehnte später wird der Enkel des Geigers Klarheit in die Vergangenheit bringen, auf höchst gefährliche Art. Einmal zu lesen begonnen, kann man sich dem spannenden Sog nicht mehr... Ein ausgesprochen spannendes Buch (Krimi?) welches seinen Leser zunächst in das Moskau der vierziger Jahre führt. Verhaftung, Arbeitslager, das Zerbrechen einer Familie. Jahrzehnte später wird der Enkel des Geigers Klarheit in die Vergangenheit bringen, auf höchst gefährliche Art. Einmal zu lesen begonnen, kann man sich dem spannenden Sog nicht mehr entziehen.

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eine fesselnde Familientragödie
von Ira Rübenkönig aus Baden-Baden am 18.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Mechthild Borrmanns neuer erschütternder Roman beginnt im Mai 1948 in Moskau, als "der" Geiger Ilja Grenko den Schlußakkord von Tschaikowskys Violinkonzert in D - Dur über die Köpfe der Menschen im Parkett, hinauf zu den Rängen schweben läßt. Tosender Applaus braust auf im Tschaikowsky Konservatorium. Diese Anerkennung erfüllt Ilja mit... Mechthild Borrmanns neuer erschütternder Roman beginnt im Mai 1948 in Moskau, als "der" Geiger Ilja Grenko den Schlußakkord von Tschaikowskys Violinkonzert in D - Dur über die Köpfe der Menschen im Parkett, hinauf zu den Rängen schweben läßt. Tosender Applaus braust auf im Tschaikowsky Konservatorium. Diese Anerkennung erfüllt Ilja mit besonderem Stolz. Seinen Erfolg verbindet er unmittelbar mit seiner Stradivari, die sich seit 4 Generationen im Familienbesitz der Grenkos befindet. Er verläßt verschwitzt, aber zufrieden die Bühne , trägt seine Stradivari vorsichtig zu seinem Geigenkoffer. Doch in Iljas Gaderobe warten 2 Männer in billigen Anzügen auf ihn. " Ilja Wassiljewitsch Grenko, Sie müssen uns begleiten !" Nun beginnt ein bedrückendes Schicksal, es kommt zu einem erzwungenden Geständnis, zu 20 Jahren Zwangsarbeit unter übelsten Bedingungen. Doch davon erfährt niemand. Es heißt nun für " alle " : Ilja Grenko hat Landesverrat begangen und ist ins Ausland geflohen. Doch in Wirklichkeit wird seine Familie in die Kasachische Verbannung geschickt, seine Stradivari wird konfisziert. Aus dem Wechsel der Perspektiven und den historischen Zeiträumen, ist eine fesselnde Familientragödie im damaligen, sowie im heutigen Russland entstanden. Dieses Buch hat zu Recht den Deutschen Krimipreis 2012 erhalten.

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Fesselnder Krimi mit vielen geschichtlichen Hintergrundinfos
von Silke Schröder aus Hannover am 21.09.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Spannend und raffiniert eingefädelt, erzählt uns Mechthild Borrmann eine erschütternde Geschichte, die von den Grauen des sowjetischen Regimes in der Nachkriegszeit berichtet. Schon in ihrem Debütkrimi "Wer das Schweigen bricht" gelang ihr der Spagat zwischen einer spannenden Story und einer ambitionierten Handlung, die von Nazi-Deutschland bis in die Gegenwart... Spannend und raffiniert eingefädelt, erzählt uns Mechthild Borrmann eine erschütternde Geschichte, die von den Grauen des sowjetischen Regimes in der Nachkriegszeit berichtet. Schon in ihrem Debütkrimi "Wer das Schweigen bricht" gelang ihr der Spagat zwischen einer spannenden Story und einer ambitionierten Handlung, die von Nazi-Deutschland bis in die Gegenwart führte. Mit "Der Geiger" gelingt ihr wieder ein subtil fesselnder Krimi mit vielen geschichtlichen Hintergrundinfos. Dieses Mal beschäftigt sie sich mit den grausamen Deportationen nach dem Zweiten Weltkrieg in der Sowjetunion unter Stalin. Wie schon in den dreißiger Jahren wurden auch jetzt wieder viele Intellektuelle und "Bürgerliche" unter meist scheinheiligen Gründen in den Osten verbannt und mussten dort unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten und leben. Diesen geschichtlichen Background verbindet sie geschickt mit den Bedingungen im heutigen Russland, in dem "Druschba" (Freundschaft) noch immer viel zählt und in dem sich immer wieder zeigt, wie pragmatisch die Machtverhältnisse zwischen Kriminellen und Offiziellen nur zu oft verteilt sind.

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Verbannung im sowjetischen Russland und Mord in der Gegenwart
von Michael Lehmann-Pape am 10.09.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Eine Mischung der Genres ist es, die Mechtild Borrmann ebenso in ihrem neuen Roman vorlegt, wie auch ein Wechsel der Perspektiven und der historischen Zeiträume. Als roten Faden verfolgt sie den Mord an einer jungen Frau, Viktoria, durch die Seiten des Buches. Ein Mord, bei dem der Bruder Viktorias, Sascha,... Eine Mischung der Genres ist es, die Mechtild Borrmann ebenso in ihrem neuen Roman vorlegt, wie auch ein Wechsel der Perspektiven und der historischen Zeiträume. Als roten Faden verfolgt sie den Mord an einer jungen Frau, Viktoria, durch die Seiten des Buches. Ein Mord, bei dem der Bruder Viktorias, Sascha, unerkannt anwesend war. Die Geschwister hatten sich seit Jahren, seit der Zeit als sie Waisen wurden und in Heimen getrennt waren, aus den Augen verloren. Parallel erzählt Borrmann die Geschichte des Großvaters und der Großmutter Saschas und Viktorias. Der Großvater, einer begnadeter Geiger, im Besitz einer Stradivari, wird von jetzt auf gleich im Russland der Nachkriegsjahre verhaftet und zu 20 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Die Großmutter ist tief erschüttert, denn sie glaubt, dass ihr Mann ohne die Familie geflohen ist und wird nun selber Opfer persönlicher Verbannung unter Verlust ihrer Bürgerrechte. Beide Lebenswege finden sich nun ebenso Kapitelweise im Buch aus den Perspektiven von Ilja Grenko und seiner Frau Galina zu ihrer Zeit an ihren „Verbannungsorten“, wie Borrmann den Leser Sascha begleiten lässt, der im Nachlass seiner Schwester Hinweise auf das damalige Geschehen findet. Hinweise auf die Wichtigkeit der Stradivari für all das Unglück damals, aber auch auf Verbrechen seitdem. Saschas Eltern und Onkel fielen Unfällen zum Opfer, die keine Unfälle waren, seine Schwester erschossen und auch er selbst spürt, dass er sich im Fadenkreuz Unbekannter befindet. Aber warum? Ohne die Lösung vorweg zu nehmen, das letztendliche Motiv für die Morde der Gegenwart und jüngeren Vergangenheit ist sicherlich ein wenig schwach auf der Brust. Ob sich aus den genannten Gründen wirklich jemand zu einer Mordserie hinreißen lassen würde, darf bezweifelt werden. Wobei in Russland sicherlich die Uhren anders ticken und vieles denkbar ist. In sich logisch zumindest ist die Auflösung der Hintergründe auf den letzten Seiten des Buches durchaus. Eindrucksvoll aber gestaltet Borrmann ihre Protagonisten ohne Frage, bis in Nebenrollen hinein wird das Eigenleben der handelnden Personen und deren Motive deutlich und kommt dem Leser nah. Ebenso bildreich und bedrückend gelingt es der Autorin, die Zustände im Straflager der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts und die Härte gegenüber Verbannten an den äußeren Ecken des Reiches zur gleichen Zeit in den Raum zu setzen. Mit einem Fingerschnipsen ändern sich ganze Schicksale, werden Menschen zerstört. Auch wenn Borrmann sich nicht in blutrünstigen Beschreibungen ergeht, die emotionale Lage im Gefängnis, die Folter und ihre Folgen, dies steht deutlich fühlbar im Raum und erreicht den Leser emotional durchaus. In ruhigem Erzählfluss stellt Mechthild Borrmann eine Familiengeschichte dar, die sie durchaus spannend mit Verbrechen in der Gegenwart verbindet, wobei hier und da der ein oder andere Erzählstrang durchaus weitergeführt hätte können (Die Beziehung zwischen Sascha und seiner russischen Helferin). Trotz des etwas matten Motivs gerade für die Morde in der Gegenwart des Buches ist das Buch gut, informativ, in Teilen spannend und immer unterhaltsam zu lesen.

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Ein tolles Buch!
von einer Kundin/einem Kunden am 27.10.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Zeitlich spielt der Roman in den 40er und 50er Jahren sowie in der Gegenwart, wird durch die Familie Grenko verknüpft und aus 3 Perspektiven erzählt. Es ist ein gelungener Roman über die Zeit nach dem 2. Weltkrieg in Russland unter dem Kommunismus, wo westlich orientierte Personen in Arbeitslager abtransportiert werden.... Zeitlich spielt der Roman in den 40er und 50er Jahren sowie in der Gegenwart, wird durch die Familie Grenko verknüpft und aus 3 Perspektiven erzählt. Es ist ein gelungener Roman über die Zeit nach dem 2. Weltkrieg in Russland unter dem Kommunismus, wo westlich orientierte Personen in Arbeitslager abtransportiert werden. So auch Ilja Grenko, ein talentierter und erfolgreicher Geiger. Seine zurückgelassene Frau bleibt in dem Glauben, dass sich ihr Mann nach Westeuropa abgesetzt hat und muss nun die zwei kleinen Söhne irgendwie allein durchbringen. Jahrzehnte später stösst der Enkel Sascha auf ein dunkles Geheimnis. Der Roman hätte gerne noch 200 oder 300 Seiten mehr haben können, in denen die Autorin die Geschichte ausführlicher und detailreicher hätte erählen können, daher nur 4 Sterne.

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Dramatischer Familienroman
von Marlen Hecht aus Bernburg (Saale) am 28.09.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein begnadeter Geiger wird plötzlich und unbegründet der Landesflucht verdächtigt. Von seiner Unschuld kann er Niemanden überzeugen. Unter Zwang unterschreibt er ein Geständnis, mit der Voraussicht, dass seine Familie unter Schutz steht. Seine Stradivari wird konfisziert. Er selber kommt für 20 Jahre in ein Arbeitslager und seine Familie wird... Ein begnadeter Geiger wird plötzlich und unbegründet der Landesflucht verdächtigt. Von seiner Unschuld kann er Niemanden überzeugen. Unter Zwang unterschreibt er ein Geständnis, mit der Voraussicht, dass seine Familie unter Schutz steht. Seine Stradivari wird konfisziert. Er selber kommt für 20 Jahre in ein Arbeitslager und seine Familie wird ohne sein Wissen in kasachische Verbannung geschickt. Ein Wiedersehen bleibt aus. Dieses Ereignis und das Geheimnis um die Stradivari ziehen sich wie ein roter Faden durch die Familiengeschichte. Jeder, der die Beweggründe der Verhaftung und den Verbleib des wertvollen Instrumentes aufdecken will, wird kurze Zeit später ermordet. Erst der Enkel bricht Jahrzehne später den Bann... Ein Roman der Spannung und Dramatik verbindet.

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Komplott unter Stalin
von einer Kundin/einem Kunden am 01.09.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Stalinzeit in der Sowjetunion: Es heisst, dein Mann - ein berühmter Geiger - hat Landesverrat begangen und ist ohne dich nach Österreich geflohen. Es heisst seine Millionenteure Stradivari ist verschollen. Doch warum müssen alle, die danach suchen sterben? Der Enkel des berühmten Geigers versucht herauszufinden, was wirklich mit seinem... Stalinzeit in der Sowjetunion: Es heisst, dein Mann - ein berühmter Geiger - hat Landesverrat begangen und ist ohne dich nach Österreich geflohen. Es heisst seine Millionenteure Stradivari ist verschollen. Doch warum müssen alle, die danach suchen sterben? Der Enkel des berühmten Geigers versucht herauszufinden, was wirklich mit seinem Grossvater geschah und deckt die Lügengeschichten der Stalinzeit auf. Spannender Kriminalroman, packend hinterlegt mit der russischen Geschichte und einer Familientragödie. Für alle Fans von Tom Rob Smith und William Ryan.

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