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Der Geschmack von Sommerregen

(7)

Sophie ahnt nicht, dass ein halbes Lächeln alles auf den Kopf stellen wird. Dass ein einziger Blick aus schokoladenbraunen Augen ausreichen wird, um ihre Welt in Funken sprühendes Himmelblau zu tauchen. Dass ein einziger Kuss ihr den Mut verleihen wird, dem Familiengeheimnis auf den Grund zu gehen, das ihr Leben bis jetzt bestimmt hat. Mattis ahnt nicht, dass Sophie ihm entlocken wird, was er vor allen anderen verbirgt. Dass er sich mit ihr so sicher fühlen wird wie noch mit niemandem zuvor. Beide ahnen nicht, dass ihre Liebe sie über sich selbst hinauswachsen lassen wird. Sophie und Mattis. Mattis und Sophie.
Portrait
Julie Leuze, geboren 1974 in Wiesbaden, studierte Politikwissenschaften und Neuere Geschichte an den Universitäten Konstanz und Tübingen. Nach einer Ausbildung zur Fachjournalistin arbeitete sie für verschiedene Zeitschriften und eine Tageszeitung. 2003 wurde eine ihrer Kurzgeschichten im Literatur-Wettbewerb Holzhäuser Heckethaler ausgezeichnet; ihr historischer Erstling Amelia gehörte zu den Preisträgern beim Rowohlt-Romanwettbewerb 2009. Inzwischen widmet sie sich ganz dem Schreiben von Büchern sowie (unter Pseudonym) romantischen Kurzgeschichten für eine große Publikumszeitschrift. Mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt sie in Stuttgart.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 320
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 11.07.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86396-062-9
Verlag Egmont INK
Maße (L/B/H) 221/135/32 mm
Gewicht 447
Auflage 1. Auflage 2013
Buch (Paperback)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Liebe auf den ersten Blick - Sophie lernt sie durch Mattis kennen und befürchtet, dass ihr Familiengeheimnis auffliegt. Hat sie den Mut, sich zu öffnen?
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Einfach wunderschön!

Fenja Völz, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Ein wunderschöner Liebesroman, der gekonnt die Gefühle des Verliebtseins transportiert. Sehr einfühlsam erzählt und für ein Jugendbuch sehr erotisch, daher vielleicht erst ab 16. Ein wunderschöner Liebesroman, der gekonnt die Gefühle des Verliebtseins transportiert. Sehr einfühlsam erzählt und für ein Jugendbuch sehr erotisch, daher vielleicht erst ab 16.

„Sehr gelungen“

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Es ist eine sehr schöne Geschichte über das Erwachsenwerden und die erste große Liebe.
Es geht um ein Mädchen, die durch ihre Liebe zu einem Jungen sich selber kennenlernt und auch dazu steht, wie sie ist.

Ein wirklich gelungener Roman, leicht zu lesen und die Romantik kommt auch nicht zu kurz.
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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung telgte

Mir persönlich fehlte die Tiefe, sowohl in der Handlung als auch was die Protas betrifft. Die Story ist mehr nur als seicht und wirkt unvollendet. Mir persönlich fehlte die Tiefe, sowohl in der Handlung als auch was die Protas betrifft. Die Story ist mehr nur als seicht und wirkt unvollendet.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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wunderbares Buch!
von Caro Bücherträume am 09.08.2013

Einstieg: "Der Neue schwappt himmelblau über mich hinweg, mit Spuren von Schwarz und glitzernden Funken aus tiefem, geheimnisvollem Gold." Rezension: Bei diesem Jugendbuch merkt man schon bei Beginn, dass es etwas Besonderes ist, denn bei keinem anderen wird man mit so vielen Farben konfrontiert. Wenn man in einer Situation ist wie die... Einstieg: "Der Neue schwappt himmelblau über mich hinweg, mit Spuren von Schwarz und glitzernden Funken aus tiefem, geheimnisvollem Gold." Rezension: Bei diesem Jugendbuch merkt man schon bei Beginn, dass es etwas Besonderes ist, denn bei keinem anderen wird man mit so vielen Farben konfrontiert. Wenn man in einer Situation ist wie die Protagonistin, beschreibt man eine unbekannte Person nach dem Aussehen, Sophie aber macht dies mit Farben. Der Leser mag vielleicht verwundert sein, aber schnell lernt man die wahren Gründe für dieses Farbensehen kennen. Die Protagonistin Sophie ist anders, als sie sich gibt, sie selbst sagt, dass sie sich verstellt ihrer Eltern wegen. Denn Sophie sieht ihre Gefühle in Farben in ihrem Inneren, aber diese Farben zeigt sie keinem. Ihre Eltern raten ihr immer wieder, diese Farben auf ihrem inneren Monitor zu unterdrücken, damit sie nicht in die Psychatrie wie ihre Oma Anne kommt. "ich schaue aus dem Seitenfenster des BMW und fange an zu träumen. Davom, dass ich in einem hippen Stadtviertel wohne, zwischen Künstlern, Punks und Esoterikfans. Ich würde mich nie mehr verstellen, vor niemandem. Denn das müsste ich in der Stadt nicht: ich wäre ein Freak unter vielen." (S. 38) Sie aber kann diese Farben nicht unterdrücken, da sie ein ganz wichtiger Teil von ihr sind. Noch nicht mal ihre beste Freundin Lena weiß von ihrem Geheimnis. "Solange ich denken kann, habe ich meinen Eltern nach dem Mund geredet, habe ihnen gesagt, was sie hören wollten, und alles war gut. Doch wenn der Druck zu stark wurde und ich von dem angefangen habe, was mich wirklich beschäftigt - die Farben, meine Unsicherheit, mein falsches Leben, in dem keiner ahnt, wer und wie ich wirklich bin -, dann haben meine Eltern abgeblockt. Immer. Haben mich an Oma Anne erinntert und an die Psychatrie. Haben mir Angst gemacht, um mich vor mir selbst zu schützen." (S. 40) Doch als Mattis und Sophie sich kennenlernen, wissen die beiden nicht, wie viel der eine dem anderen gibt. Und wozu sie angespornt werden. Denn auch Mattis ist anders, er geht direkt nach der Schule nach Hause und unternimmt nie etwas mit seinen Klassenkameraden. Zwischen den beiden gibt es die Liebe auf den ersten Blick. "Ich forsche in Mattis' Gesicht, ob er ahnt, wie nach er der Wahrheit gekommen ist. Ober er fühlt, wie anders ich bin. Doch alles, was ich finde, ist ein tiefer Blick aus dunklen Augen, ein Blick, der für kleine, scharfte, tintenblaue Stromstöße in meinem Bauch sorgt. Und als wir in einträchtigem Schweigen das Ufer entlanglaufen, Mattis meinen Rucksack trägt und ich ihn in Gedanken mit Noah Brunner vergleiche - der während unserer kurzen Beziehung nie und nimmer auf die Idee gekommen wäre, mir freiwillig irgendetwas abzunehmen -, da denke ich, dass nicht nur ich anders bin. Sondern er auch." (S. 60) Durch Mattis steht Sophie zu sich und geht dem Familiengeheimnis um Oma Anne auf den Grund. Dann erst kann sie sich auf ihn einlassen, weil sie es als falsch empfindet, wenn er die wahre Sophie nicht kennt.

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Sophie und Mattis -eine wunderbare Lovestory
von Ingeborg Geib aus Hochspeyer am 30.11.2014

Sophie sieht ihre Gefühle in Farben und das stößt bei ihren Eltern nur auf Ablehnung .Immer heißt es red da bloß nicht von sonst geht es dir wie Oma Anne ,die war in der Klaps deswegen.Die wird totgeschwiegen. Neuling Mattis ist ein toller... Sophie sieht ihre Gefühle in Farben und das stößt bei ihren Eltern nur auf Ablehnung .Immer heißt es red da bloß nicht von sonst geht es dir wie Oma Anne ,die war in der Klaps deswegen.Die wird totgeschwiegen. Neuling Mattis ist ein toller Typ und der Schwarm der ganzen Klasse und ausgerechnet der bandelt mit Sophie an ,die ihr Glück kaum fassen kann.Doch die Neider schlafen nicht und warten nur auf eine Gelegenheit ihr eins aus zuwischen. In den Ferien kommen Mattis und Sophie sich so nahe wie zwei Teenager sich nur nah kommen können,doch bis zum ersten Mal geht Sophie nicht aus Angst Mattis könnte das mit ihrem Farbensehen raus bekommen.Und so vertröstet sie ihn immer wieder . Dann entdeckt Sophie das Oma Anne gar nicht tot ist und macht sich auf nach München um mit ihr über das Farbensehen zu reden,denn sie dürfte sie verstehen hat Sophie es doch von ihr geerbt. Auf der Feier im Jugenheim betrinkt sich Sophie und Noah ihr Ex-Freund versucht das aus zu nutzen und versucht Sophie an die Wäsche zu gehen .Just in dem Moment macht ihre größte Konkurrentin ein Bild und postet es im Internet jedoch ohne zu zeigen ,das Sophie Noah das Knie indie Weichteile gerammt hat. Mattis ist sauer das Sophie Noah das gibt was er schon lange von ihr ersehnt und wartet bis Sophie von München zurück ist ,verärgert und gekränkt aber bereit sich mit ihr aus zu sprechen. Kann Sophie Mattias erklären warum und was passiert ist lest selbst und haltet Taschentücher bereit ,das Buch ist so eine wunderschöne Geschichte über das Finden der Gefühle zwischen zwei jungen Menschen .Werden sie es schaffen sich und ihrer Liebe treu zu bleiben? Ein wunderschöner Schreibstil ,der einen träumen läßt und die Erinnerungen an die eigene erste große Liebe wieder wach werden läßt.

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Schönes Jugendbuch um die erste Liebe
von Kerstin1975 aus Crailsheim am 27.09.2013

Buchinhalt: Sophies Leben ist eigentlich völlig unspektakulär – Leben auf einem bayerischen Dorf, Schule, beste Freundin – wenn da nicht die Farben wären, die Sophie immer vor sich sieht, wenn starke Gefühle sie überkommen. Das einzige Problem: niemand darf davon wissen. In ihrer Familie wird das „Farbensehen“ totgeschwiegen und auch... Buchinhalt: Sophies Leben ist eigentlich völlig unspektakulär – Leben auf einem bayerischen Dorf, Schule, beste Freundin – wenn da nicht die Farben wären, die Sophie immer vor sich sieht, wenn starke Gefühle sie überkommen. Das einzige Problem: niemand darf davon wissen. In ihrer Familie wird das „Farbensehen“ totgeschwiegen und auch ihrer besten Freundin Lena traut sich Sophie nicht zu offenbaren. Eines Tages kommt der Neue in die Klasse – Mattis. Und Sophies Gefühlswelt schlägt blaue Wellen. Sie ist überzeugt: Liebe auf den ersten Blick! Langsam aber sicher freundet sie sich mit Mattis an, verbringt fast die ganzen Pfingstferien mit ihm am Dorfweiher und die beiden verlieben sich ineinander – was dann jedoch den Neid der Mitschülerinnen und von Sophies Exfreund auf den Plan ruft. Sophies Klassenkameraden schrecken auch von Cyber-Mobbing nicht zurück und die zarte Beziehung zu Mattis steht schnell auf der Kippe. Als ob das aber noch nicht schlimm genug wäre – Sophie erfährt die Wahrheit über ihre Großmutter: sie ist farbensichtig, so wie sie. Und sie verbirgt ein schreckliches Familiengeheimnis…. Persönlicher Eindruck: In einem sehr schönen und eingängigen Schreibstil erzählt die Autorin die Geschichte von Sophie – eigentlich eine ganz simple und unspektakuläre Teenagergeschichte um Schule und erste Liebe. Man wird als Leser schnell ein Teil dieser Welt, nicht zuletzt durch Sophies Ich-Perspektive. Viel Außergewöhnliches geschieht in diesem Jugendroman nicht. Was sich zuerst fantasylastig anhört, wird wissenschaftlich begründet – Sophies Veranlagung nennt man Synästhesie – eine Kopplung zweier sonst getrennter Sinne. Ihre Scheu, sich irgendjemandem zu offenbaren, ist absolut nachvollziehbar, vor allem bei der Betrachtung der Einstellung von Sophies Eltern. Erst die Oma bringt die Jugendliche dahingehend weiter und so fasst Sophie sich schließlich ein Herz und steht dazu. Neben der gefühlvollen Art und Weise, sich mit erster Liebe und Freundschaft zu befassen, spricht die Autorin allerdings auch ernste Themen wie extremes Mobbing durch Sophies Schulkameraden an, was absolut realitätsnah und aktuell ist. Was mich allerdings etwas verwundert hat, sind die – trotz aller Sanftheit und gefühlvoll beschrieben – erotischen Szenen. Man halte sich vor Augen: Mattis und Sophie kennen sich erst seit wenigen Wochen und landen unvermittelt sofort in der Kiste – wildes Gefummel inklusive! Die agierenden Figuren fand ich tiefgängig und durchweg authentisch, wenngleich Mattis‘ eigenes „Familiengeheimnis“ irgendwie nachträglich in den Roman gepfriemelt wirkt: es war nicht wirklich handlungsrelevant und notwendig. Alles in allem ein netter Roman auch (oder vor allem) für eine jüngere Leserschaft, aber auch nicht uninteressant für Erwachsene. Den großen Knall gab es nicht, aber es machte Spaß, sich in Sophie und Mattis hinein zu versetzen und ihre zarte Liebe mitzuerleben. Dafür gibt’s auch wohlverdiente 4 Sterne von 5!

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eine ganz wunderbare Liebesgeschichte
von Manja Teichner am 06.08.2013

Das Jugendbuch „Der Geschmack von Sommerregen“ stammt von der Autorin Julie Leuze. Es handelt sich hierbei um einen richtig schönen Liebesroman für Jugendliche. Die Autorin hat bereits mehrere Bücher sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene veröffentlicht, mir aber war sie bis zu diesem Buch unbekannt. Sophie ist 16 Jahre... Das Jugendbuch „Der Geschmack von Sommerregen“ stammt von der Autorin Julie Leuze. Es handelt sich hierbei um einen richtig schönen Liebesroman für Jugendliche. Die Autorin hat bereits mehrere Bücher sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene veröffentlicht, mir aber war sie bis zu diesem Buch unbekannt. Sophie ist 16 Jahre alt und wie ein ganz normales Mädchen von nebenan. Sie wirkt unscheinbar, wie ein Mauerblümchen. Dennoch ist sie aber sehr liebenswürdig, lebensfroh und humorvoll. Sophie sieht ihre Gefühle in Farben. Dies muss sie aber geheim halten, hat sie doch Angst für verrückt erklärt zu werden, so wie einst ihre Großmutter Anne. Mir hat Sophie sehr gut gefallen. Ich fand sie sympathisch und konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Lena ist Sophies beste Freundin und auch sie habe ich sehr gemocht. Sie ist einfach klasse, steht zu Sophie wo immer sie nur kann. Allerdings weiß auch Lena nichts von Sophies „Problem“. Mattis ist der neu in Sophies Klasse. Er sieht gut aus, ist nett, kurz er ist einfach ein absoluter Traumtyp. Er schert sich nicht um die Meinung anderer, ist wie er ist. Das Mattis ebenfalls ein Geheimnis hat wird nach und nach immer klarer. Auch Mattis wirkt äußerst sympathisch und ich hätte in meinen jungen Jahren so einiges darum gegeben so jemanden als Freund zu haben. Neben diesen dreien gibt es noch weitere Charaktere im Buch, die mir ebenfalls sehr gut gefallen haben. Egal ob man nun Anne nimmt oder Sophies Eltern oder auch Mattis´ Familie, Julie Leuze hat auch diese liebevoll ausgearbeitet und jeder hat seinen Platz. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich wunderbar. Das Buch liest sich flüssig, locker und leicht. Die Emotionen bringt Julie Leuze glaubhaft an den Leser und teilweise würzt sie es mit einer Prise Humor, der dann immer genau passend ist. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Sophie in der Ich-Perspektive. So kann man sich als Leser in sie hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. Und man hat direkten Zugang zu ihren Gedanken und den Farben ihrer Gefühle. Die Handlung selber ist einfach total schön. Die Liebesgeschichte zwischen Sophie und Mattis entwickelt sich harmonisch und langsam, ebenso wie es sein muss. Die Autorin hat viel Herz hineingesteckt und so kommt es auch rüber. Es gibt auch erotische Szenen zwischen den beiden Protagonisten. Diese wirken schön beschrieben und nicht überzogen oder gar fehl am Platze. Es ist einfach genau richtig so wie es ist. Fazit: „Der Geschmack von Sommerregen“ von Julie Leuze ist eine ganz wundervolle Liebegeschichte. Der emotionale Stil und die absolut sympathischen Charaktere machen das Buch zu etwas Besonderem und bescheren tolle Lesestunden. Absolut empfehlenswert!

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Eines der schönsten Bücher, das ich je gelesen habe!
von Aga am 30.07.2013

Der Geschmack von Sommerregen - Eins der schönsten Bücher, das ich je gelesen habe! Der Geschmack von Sommerregen, geschrieben von Julie Leuze, setzt sich nicht nur durch seine wunderschöne Aufmachung von der Masse ab, sondern vor allem durch seine einzigartige Liebesgeschichte, die einem durch Mark und Bein geht. Sophie, die Hauptprotagonistin, ist kein... Der Geschmack von Sommerregen - Eins der schönsten Bücher, das ich je gelesen habe! Der Geschmack von Sommerregen, geschrieben von Julie Leuze, setzt sich nicht nur durch seine wunderschöne Aufmachung von der Masse ab, sondern vor allem durch seine einzigartige Liebesgeschichte, die einem durch Mark und Bein geht. Sophie, die Hauptprotagonistin, ist kein gewöhnliches Mädchen, sondern etwas ganz Besonderes!Tief in ihr vergraben, verbirgt sie ein Geheimniss! Ein Geheimniss von dem niemals jemand erfahren darf, denn sonst landet Sophie mit größter Wahrscheinlichkeit im Irrenheim. Nur ihre Eltern und der Leser wissen bescheid, was mit ihr nicht in Ordnung ist. Sophie fühlt nicht nur Emotionen, sondern sie sieht sie auch auf ihren inneren Monitor. Jedes Mal wenn Sophie etwas fühlt, wird ihr Sichtfeld von Farben überflutet. Ihre Eltern verleugnen diese Eigenschaft und möchten sie am liebsten im Keim ersticken. Denn hinter dieser Gabe steckt so vieles mehr, als Sophie ahnt. Etwas, was ihre Oma zum verzweifeln gebracht hat, bis sie nur noch einen einzigen Ausweg sah... Als Sophie auf den wunderschönen Mattis trifft, der sofort ihr Herz erobert, weiß sie ihre Liebe hat nur eine einzige Chance! Sie muss Mattis ihr tiefstes Geheimniss anvertrauen... Doch kann sie das? Denn auch Mattis ist nicht ganz ohne und verbrigt ebenfalls etwas, was niemand erfahren soll! Ein wunderschöner Roman, über weitgehende Familiengeheimnisse, die erste große Liebe und das Gefühl des Vertrauens und sich fallen lassens, der von der ersten Seite an den Leser verzaubert! Ich war sehr schnell in der Geschichte drin und konnte das Buch überhaupt nicht mehr zur Seite legen! Was nicht zu guter letzt an den tollen Schreibstil von Julie Leuze lag, die einfach dafür gesorgt hat, dass ich nicht genug von dieser Geschichte bekommen konnte! Es ist wunderschön, gefühlvoll und tiefsinnig geschrieben und hat mir die ein oder andere Gänsehaut über den Arm gejagt! Die Hauptpersonen verhalten sich sehr authentisch und lassen den Leser ihre Handlungen und Denkweisen nachvollziehen. Man fühlt sich mit Sophie auf einer Ebene und kann sich sehr gut in sie hineinversetzen! Julie Leuze traut sich auch die tiefsten Gefühle und die imtimsten Momente eines jungen Paares wiederzugeben, so das sich einem die Nackenhaare aufstellen und man Herzklopfen bekommt! Es ist nicht anstößig geschrieben, sondern weckt ein wunderbares warmes Gefühl in einem und transportiert die Botschaft, sich erst fallen zu lassen wenn man völliges Vertrauen hat! Eins der schönsten Bücher die ich jemals gelesen habe! ich möchte es nie wieder in meinen Bücherregal missen! Ein Lesemuss, für jeden der auf Liebesgeschichten mit ganz viel Tiefe steht!

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real, informativ und wunderschön
von Conny Z. am 25.07.2013

Kurzform meiner Rezension: Die große Liebe - manche denken sie nie erleben zu können, andere haben sie bereits gefunden. Sophie gehört ehr zu den Mädchen, die so tief getroffen wurden, dass sie mit dem Thema Jungs gern abschließen würden. Denn gerade die sympathische und schüchterne Protagonistin wurde schwer enttäuscht, von einem Jungen,... Kurzform meiner Rezension: Die große Liebe - manche denken sie nie erleben zu können, andere haben sie bereits gefunden. Sophie gehört ehr zu den Mädchen, die so tief getroffen wurden, dass sie mit dem Thema Jungs gern abschließen würden. Denn gerade die sympathische und schüchterne Protagonistin wurde schwer enttäuscht, von einem Jungen, dem sie vertraute. Ihre Welt sieht sie wie auf einem Monitor voller Farben, die sich, je nach ihren Gefühlen, unterschiedlich wiedergeben. Sie tropfen herunter, schlagen Wellen oder stellen sich in weiteren unterschiedlichen Formen dar - Sophie hat dies von ihrer Großmutter Anne vererbt bekommen. Natürlich denkt sie, dass sie ein Freak ist, welches sechzehnjährige Mädchen würde das nicht tun. Denn woher soll sie auch wissen, dass dies nur eine Sinnesreizung ist und als Synästhesie bezeichnet wird, aber keineswegs eine Erkrankung darstellt. Die Erforschung ihrer Gefühle und den damit verbundenen Farben hat die Autorin sehr gut in ihre Handlung mit eingebunden. Fast schon poetisch wirkten manche Situationsumschreibungen in Sophies Geschichte und so lässt die Autorin diese immer weiter fließen. Mattis ist eigentlich wie Sophie -schüchtern, geheimnisvoll und sehr sympathisch. Vom ersten Satz an muss man die beiden Protagonisten einfach ins Herz schließen, da sie ihre Geschichte nicht einfach so dahin plätschern lassen, sondern für ordentlich Spannung und allerlei schöne Momente sorgen. Bisher ist mir noch kein Jugendbuch in die Hände gefallen, dass das Thema Sex so offen anspricht und sogar mit Details nicht spart. Julie Leuze wag damit einen großen Schritt in Bereiche, die immer Präsent sind, aber nicht so offen angesprochen werden - die Liebe zwischen Teenager, der erste Sex und auch das Thema Mobbing, werden aufgegriffen und unverblümt wiedergegeben. Ebenso spielt Freundschaft eine große Rolle, und wie das meist in diesen Lebensabschnitt so hineinspielt, bekommen diese schon bei kleinsten Geheimnissen einen Riss. Sophie muss sich in Julie Leuzes Buch also mit vielen Dingen auseinandersetzen und schafft damit eine unterhaltende, aufklärende und sehr reale Geschichte. Ein tolles Highlight an “Der Geschmack vom Sommerregen” ist das Cover. (Für mich immer das “Tor” in die Geschichte.) Der Moment eines jungen Paares, kurz vor dem, vielleicht, ersten Kuss, triefnass und in Schwarz-weiß gehalten, verpasst Julie Leuzes Werk eine gelungene Einführung. Wer gern realitätsnahe Geschichte liest, die dazu noch informativ gestaltet sind und natürlich eine tolle Handlung verinnerlichen, der hat mit “Der Geschmack von Sommerregen” genau ins Schwarze getroffen.

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die ganze Farbpalette der Gefühle
von Favola am 16.07.2013

bitteres Oliv flauschiges Weinrot freudiges Zitronengelb süsses Sahneeis-Weiss reumütiges Violett verliebtes Gold Sophie nimmt Emotionen auf ihrem inneren Monitor als Farben wahr. Laut ihren Eltern soll sie diese Farben unterdrücken und niemandem etwas davon erzählen. Zwar verängstigt sie diese Besonderheit, doch Sophie kann und will sie nicht verleugnen, denn sie ist ein Teil von ihr.... bitteres Oliv flauschiges Weinrot freudiges Zitronengelb süsses Sahneeis-Weiss reumütiges Violett verliebtes Gold Sophie nimmt Emotionen auf ihrem inneren Monitor als Farben wahr. Laut ihren Eltern soll sie diese Farben unterdrücken und niemandem etwas davon erzählen. Zwar verängstigt sie diese Besonderheit, doch Sophie kann und will sie nicht verleugnen, denn sie ist ein Teil von ihr. Zu gern möchte sie der Sache auf den Grund gehen, wissen, warum sie so anders ist, doch ihre Eltern beherrschen die Taktik des Verdrängens sehr gut und so kommt Sophie keinen Schritt weiter. Sie ahnt, bei wem sie Hilfe bekommen könnte, nämlich bei ihrer Grossmutter Anne, die für ihre Mutter jedoch ein rotes Tuch ist. Als dann der äusserts attraktive, ruhige Mattis in ihre Klasse kommt, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn, muss aber feststellen, dass sie sich erst richtig auf ihn einlassen kann, wenn sie mit sich selbst im Reinen ist. Die Geschichte ist aus der ich-Perspektive von Sophie geschrieben und so erleben wir sehr gut ihren "inneren Monitor". Julie Leuze hat dieses Farbenspiel in Sophies Wahrnehmung richtig toll in die Geschichte eingewoben und bereichert damit ihren wunderbar leichten, zum Teil schon fast poetischen Schreibstil. Das Thema der Synästhesie hat mich sehr angesprochen und ich fand es richtig spannend und erfrischend umgesetzt. Die beiden Protagonisten sind nichts Neues in der Buchwelt. Sie fristet ein ruhiges, unscheinbares Mauerblümchen-Dasein, er ist der äusserst attraktive Neue, den sich alle gerne angeln würden. Mattis ist beinahe zu gut um wahr zu sein - vor allem für seine 16 Jahre erscheint er mir wahnsinnig reif. Da hätte ich mir doch ein bisschen mehr Ecken und Kanten gewünscht. Und auch die Nebencharaktere sind eher von der Stange als Massanfertigungen. Da treffen wir die durchgestilte Oberzicke, den plötzlich eifersüchtigen "Ex"-Freund und die leicht eingeschnappte beste Freundin. Doch all dies hat dem Lesegenuss keinen Abbruch getan. "Der Geschmack von Sommerregen" ist eine sehr einfühlsame Liebesgeschichte mit Tiefgang, denn neben dem Entdecken ihrer Gefühle für Mattis muss Sophie noch das eine oder andere Geheimnis ihrer Familie lüften und sich selber kennen und akzeptieren lernen. Überrascht war ich jedoch, wie weit die Autorin in Sachen Liebe und Sexualität geht. Noch nie habe ich in einem Jugendbuch so detailliert beschriebene Liebesszenen gelesen. Auf der einen Seite ist es ganz bestimmt sehr gut, wenn Jugendliche so eine feinfühlige Art des sich näher kommens erfahren, und auch realisieren, dass man nein sagen soll, wenn man noch nicht soweit ist, doch auf der anderen Seite, finde ich es in einer Geschichte ab 14 nicht nötig. Wenn das Buch nämlich verfilmt würde, müsste da ganz bestimmt ein FSK 16 drauf stehen. Die erotischen Passagen sind aber wie das ganze Buch wirklich feinfühlig und schön beschrieben und lassen die Schmetterlinge im Bauch tanzen. Fazit: "Der Geschmack von Sommerregen" ist eine sehr emotionale, tiefgründige und prickelnde Liebesgeschichte, die mich vor allem durch den farbenprächtigen Schreibstil überzeugen konnte. Einmal begonnen, konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Sophie und Mattis haben mir definitiv den Sommer versüsst!

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einzigartig und unvergesslich
von JDaizy aus Berlin am 21.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

"Verstohlen mustere ich den Jungen, der mir die goldblauen Wellen beschert hat: Er hat schulterlanges, schwarzbraunes Haar, Dunkle, leicht schräg stehende Augen. Lippen, die man nur als sinnlich bezeichnen kann. Groß ist er und schlank, unter seinem Shirt erahnt man die Muskeln. Zugegeben, "Hammer" trifft sein Aussehen ziemlich genau.... "Verstohlen mustere ich den Jungen, der mir die goldblauen Wellen beschert hat: Er hat schulterlanges, schwarzbraunes Haar, Dunkle, leicht schräg stehende Augen. Lippen, die man nur als sinnlich bezeichnen kann. Groß ist er und schlank, unter seinem Shirt erahnt man die Muskeln. Zugegeben, "Hammer" trifft sein Aussehen ziemlich genau. Ich schlucke, in mein Himmelblau mischen sich Tinte und aufgeregte, hellrote Funken." Die sechszehnjährige Sophie empfindet ihre Gefühlswelt als schillernde Farben: vom sanften Sahneeis-weiß, über Zitronengelb, bis hin zum tobenden, kopflosen Blau. Doch in ihrer Familie stößt dieses Thema auf Ablehnung, wird totgeschwiegen und Sophie fragt sich, warum?! Farbige Gefühle sind etwas Gefährliches. Haben sie etwas mit dem Psychiatrieaufenthalt ihrer toten Oma Anne zu tun? Hat vielleicht auch sie Farben gesehen? Sind diese Farben nur die Vorboten einer psychischen Erkrankung? Und wird auch sie verrückt und einsam als Irre in einer Psychiatrie sterben? Doch dann lernt sie Mattis kennen und ihre Farbwelt explodiert in wunderschönen, faszinierenden, aber auch angsteinflößenen Kombinationen. Sophie erkennt, dass ihr Liebe zu Mattis nur eine Chance haben kann, wenn sie ihm ihr Geheimnis offenbart. Doch was ist, wenn danach nichts mehr ist wie vorher? Hat auch Mattis ein Geheimnis? Und wird sie herausfinden, warum ihre Mutter so beharrlich über ihre Vergangenheit und über ein streng gehütetes Familiengeheimnis schweigt? "Der Geschmack von Sommerregen" ist mein drittes Buch der Autorin. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und - soviel kann ich verraten - sie wurden nicht enttäuscht. Ich bin geradezu durch die Zeilen geflogen und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Ehrlich gesagt, bin ich traurig, dass es so schnell vorbei war. Warum konnte diese Geschichte nicht mindestens doppelt soviele Seiten haben oder am besten nie enden?! Der Schreibstil ist gewohnt leicht und flüssig. Und obwohl ich wortgewaltige Bilder erwartet habe, ist dieses Buch anders als seine "Vorgänger". Dieses Mal überzeugt Julie Leuze nicht mit wunderschönen Landschaftbeschreibungen, sondern (fast) ausschließlich mit den farbigen Facetten einer Gefühlswelt, die mich im Verlauf des Buches immer mehr in ihren Bann gezogen hat. Man kann sich auch ihren Figuren nicht entziehen. Schnell entwickelt man Empathie für Sophie und Mattis. Auch Nathalie, die Mutter von Hannes, habe ich mit ihrer ansteckenden fröhlichen, "unangepassten" Art schnell in mein Herz geschlossen. Man fühlt sich zurückversetzt in seine Jugendzeit und in all die schönen und weniger schönen Seiten, die diese Zeit mit sich brachte: den nervigen Schulalltag, die Gruppendynamik, die erste große Liebe oder die Suche danach. Auch die Frage nach dem "Ersten Mal" wird sensibel, aber offen, in die Geschichte verpackt, ganz ohne bloßzustellen oder zu beschämen. Ich bin mir sicher, dass "Der Geschmack von Sommerregen" auf junge LeserInnen noch einmal ganz anders wirken wird, wie auf mich. (jenseits der dreißig) Aber auch ich habe diese Geschichte verschlungen und musste am Ende sogar ein paar Tränchen verdrücken. Das Jugendbuch ist als Taschenbuch 2015 im Egmont-LYX-Verlag erschienen. Es gab aber schon 2013 eine Auflage in einem anderen Verlag. Für ihr Debüt erhielt die Autorin Julie Leuze 2014 den renommierten DeLiA-Literaturpreis. Wie ich finde, durchaus zu recht. Der vielverprechende Text auf dem Buchrücken hält also, was er verspricht. Auch Titel und Cover machen Lust auf mehr. (obwohl mir persönlich das Cover der anderen Verlagsausgabe 2013 besser gefallen hat.) Fazit: Ein wundervolles, kurzweiliges und vor allem gefühlsstarkes Jugendbuch, mit einer inspirierenden Botschaft: Sei du selbst. Denn jeder ist, wie er ist und das ist gut so! Einzigartig und unvergesslich. Meine absolute Leseempfehlung!

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Ein wundervoll gefühlvolles Buch
von Sandra Budde von BuchZeiten aus Neuss am 07.02.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Sophie versucht mit allen Mitteln zu verheimlichen, was eigentlich ihr Leben ausmacht. Sie sieht Gefühle in Farben. Schon lange versuchen ihre Eltern ihr das auszureden. Versuchen ihr zu erklären, dass sie damit aufhören soll, dass sie sonst so verrückt wird wie ihre Großmutter, die in der Psychatrie sitzt.... Inhalt: Sophie versucht mit allen Mitteln zu verheimlichen, was eigentlich ihr Leben ausmacht. Sie sieht Gefühle in Farben. Schon lange versuchen ihre Eltern ihr das auszureden. Versuchen ihr zu erklären, dass sie damit aufhören soll, dass sie sonst so verrückt wird wie ihre Großmutter, die in der Psychatrie sitzt. Doch Sophie kann es nicht abstellen und so verheimlicht sie es. Vor ihrer besten Freundin Lena und auch vor Mattis, dem Neuen in ihrer Klasse, hinter dem alle hinterher sind, der aber scheinbar nicht in ihrer Liga spielt. Doch bald schon kommt Sophie ihm näher und nach und nach erfährt sie, warum er sich absondert und so zurückhaltend ist. Doch auch als sie sich ineinander verlieben, traut sie sich nicht, ihm zu erzählen, was sie ausmacht. Und zerstört damit beinahe alles. Meine Meinung: Das Buch ist etwas ganz anderes, als ich erwartet hatte. Erwartet hatte ich einen leichten Sommerroman fürs Herz. Bekommen habe ich so viel mehr. Dachte ich zunächst, das Farben sehen wäre mehr eine Metapher, Sophies Art ihre Gefühle auszudrücken. Doch schnell wird hier klar, zumindest Sophie erlebt sie wirklich. Die Schilderungen, wann etwas welche Farbe annimmt, von ihr umhüllt wird, übergossen wird, hat mich sehr in den Bann dieser Geschichte gezogen. Ich fand es absolut faszinierend und bald schon wurde klar, das ist keine Fantasie, sondern so etwas soll es wirklich geben. Sicherlich schwer zu glauben, wenn man selbst so etwas nicht kennt, dennoch ist das Internet voll davon, sucht mal nach "Synästhesie". Ich kannte das bisher gar nicht und das war es wohl auch, was mich so faszinierte. Das, aber auch der wundervolle Schreibstil der Autorin, die hier das ein oder andere mal so beschaulich mit den Farben spielte, dass man sich ganz leicht vorstellen konnte, was Sophie immer sieht. Doch auch Mattis hat mich sehr fasziniert - er und seine Geschichte. Und nein, natürlich hat er nicht auch Synästhesie, das wäre ja viel zu einfach und banal. Doch seine Geschichte konnte ich persönlich sehr sehr gut nachvollziehen, auch wenn ich auch hier nicht wusste, dass es so was gibt. Das zeigt mir, ich weiß einfach viel zu wenig von dem Leben, das uns umgibt :) Und sicherlich werde ich hier noch etwas mehr nachlesen. Doch obwohl hier soviel Wahrheit, so viel nicht bekanntes in der Geschichte steckt, hatte ich nicht das Gefühl, mir würde hier was beigebracht werden oder so. Vielmehr unterhielt mich die schöne Geschichte und ihre auf und abs. Sophie mochte ich sehr gern und ich kann ihre Verunsicherung sehr gut verstehen. Nicht verstehen konnte ich dagegen ihre Mutter. Ja auch wenn man am Ende weiß, warum sie ist, wie sie ist, finde ich es nicht korrekt, wie sie diesen so wichtigen Teil ihrer Tochter einfach zum Tabuthema macht und damit ihr Kind doch auch so sehr leiden lässt. Gerade ihre eigene Vorgeschichte hätte sie doch besseres lehren können. Viel zu schnell war dieses Buch durchgelesen, ich hätte noch lange weiterlesen können und weiß, dass das definitiv nicht das letzte Buch der Autorin war, das ich gelesen habe! Schade, dass ich es so lange ungelesen im Schrank liegen hatte! Fazit: Ein wundervoll gefühlvolles Buch, das einem zeigt, dass hinter dem was wir sehen noch viel mehr stecken kann. Dass Menschen wundervolle Begabungen haben und wie schlimm es ist, wenn man diese Sachen als etwas schlechtes hinstellt, sie verbietet. Nur, weil wir selbst etwas nicht sehen oder erleben, heißt es doch nicht, dass es nicht wahr sein kann. Mich hat dieses Buch fasziniert, weil es mir etwas für mich bislang ganz unbekanntes zeigte. Verpackt in eine wundervolle Liebesgeschichte.

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Zauberhafter, nicht alltäglicher Jugendroman
von Büchersüchtig am 20.07.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

INHALT: Sophie ist süße 16, wohnt mit ihrer Familie in dem kleinen Ort Walding und verbirgt ein Geheimnis vor ihren Mitmenschen: Nur ihre Eltern wissen, dass Sophie die ungewöhnliche Fähigkeit hat und Emotionen, Wörter oder Menschen als Farben wahrnimmt, doch diese schweigen Sophies Synästhesie tot. Und dann kommt ein neuer... INHALT: Sophie ist süße 16, wohnt mit ihrer Familie in dem kleinen Ort Walding und verbirgt ein Geheimnis vor ihren Mitmenschen: Nur ihre Eltern wissen, dass Sophie die ungewöhnliche Fähigkeit hat und Emotionen, Wörter oder Menschen als Farben wahrnimmt, doch diese schweigen Sophies Synästhesie tot. Und dann kommt ein neuer Schüler in Sophie Klasse, den sie mit der Farbe Himmelblau verbindet. Das Mädchen schwärmt, wie alle Mädchen in der Schule, für Mattis und überraschenderweise verabredet sich der gutaussehende Junge mit Sophie. Doch je näher sich Sophie und Mattis kommen, desto schwieriger wird es für sie, Mattis von ihrer Gabe zu erzählen, denn sie hat Angst, dass er sich von ihr abwendet... MEINE MEINUNG IN KURZFASSUNG: Kauf-/Lesegrund: Da ich vergangenes Jahr von "Sternschnuppenträume" sehr angetan war, wollte ich unbedingt auch noch "Der Geschmack von Sommerregen" lesen. Außerdem ist die Optik mit dem hübschen Cover und den abgerundeten Ecken des Buches sehr ansprechend. Reihe: Einzelbuch Handlungsschauplatz: Der Schauplatz führt uns nach Walding, einem Dorf in der Nähe von München. Hauptpersonen: Die 16-jährige Sophie Kirschner lebt mit ihren Eltern in Walding, geht in die 11. Klasse, sieht wie ein Mauerblümchen aus und hat ein Talent zum Fotografieren. Die Schülerin verbindet Wörter, Menschen und Emotionen mit Farben, doch außer ihren Eltern, die ihre Gabe tot schweigen, weiß niemand von Sophies inneren Farben und so soll es auch bleiben. Doch dann zieht der gleichaltrige Mattis Bending von München in das Kaff Walding und sorgt mit seinem guten Aussehen an der Schule für Aufsehen. Mattis ist bei seinen neuen Mitschülern zwar beliebt und wird von den Mädchen angehimmelt, doch er kapselt sich von seinen Mitmenschen ab und so kann Sophie ihr Glück nicht fassen, als sie Mattis beim Baden trifft und daraus mehr wird... Sophie und Mattis sind interessante, authentische Charaktere mit Facetten und Kanten, die man schnell ins Herz schließt, wobei ich Sophies Handlungen allerdings nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Nebenfiguren: Die mitwirkenden Nebenfiguren wie diverse Familienmitglieder, Freunde und Mitschüler der beiden Hauptpersonen sind ansprechende Persönlichkeiten, die sich wunderbar in die Handlung einfügen. Romanidee: Reizvolle Grundidee (eine Hauptperson mit Synästhesie einzusetzen) mit gelungener Umsetzung. So zeigt Sophies "innerer Monitor" z.B. bei Vertrauen Weiß und süß wie Sahneeis an, Glück ist für sie ein flauschiges Weinrot, Missmut ist Türkis, Liebe strahlend Gold und Zärtlichkeit äußert sich in aprikosenfarbenen Wellen. Erzählperspektive: Ich-Erzählerin Sophie schildert die turbulenten Geschehnisse aus ihrer Warte und lässt uns der Achterbahnfahrt ihrer Gefühle & Gedanken teilhaben. Handlung: "Der Geschmack von Sommerregen" birgt eine abwechslungsreiche (Liebes-)Geschichte voller Emotionen, erzählt von der großen Liebe, inneren Farben und wartet mit allerlei Stolpersteinen, überraschenden Wendungen und -für ein Jugendbuch- ansprechenden Sex-Szenen auf. Für die volle Punktzahl fehlt mir allerdings das "gewisse Etwas" Schreibstil & Co: Abgerundet wird der Jugendroman durch die ausdrucksstarke, mitreißende Schreibweise von Julie Leuze, die jugendliche Sprache und die Kapitel in angenehmer Länge, wodurch sich die 320 Seiten rasend schnell lesen lassen. FAZIT: Leider muss ich gestehen, dass mir "Sternschnuppenträume" einen Tick besser als "Der Geschmack von Sommerregen" gefallen hat. Abgesehen von klitzekleinen Mankos hat mir die farbenprächtige Geschichte angesichts des emotionsgeladenen Plots voller Höhen & Tiefen, der sympathischen Protagonisten und der reizvollen Romanidee ein paar unterhaltsame Lesestunden beschert, weshalb ich dafür gern 4 1/2 STERNE mit Tendenz zu 5 Sternen vergebe.

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