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Der goldene Sohn

Roman

(50)
Zwischen zwei Welten – ist deine Freiheit wichtiger als deine Familie?
Anil wächst wohlbehütet im Kreis einer großen Familie in einem indischen Dorf auf. Als ältester Sohn soll er später die Rolle des Familienoberhaupts und Schiedsmanns einnehmen und Streitigkeiten in der Dorfgemeinschaft schlichten.
Leena ist seine beste Freundin. Ein mutiges Mädchen und draufgängerischer Wildfang, das seine Familie und die freie Natur über alles liebt. In ihrer Kindheit sind Anil und Leena ein unzertrennliches Gespann, doch dann führen ihre Wege in verschiedene Richtungen. Anil verlässt das Dorf, um Medizin zu studieren und in den USA als Arzt zu arbeiten. Er genießt sein neues Leben dort und verliebt sich Hals über Kopf in eine Amerikanerin. Leena bleibt in Indien, heiratet und zieht zu der Familie ihres Mannes.
Anils Leben gerät aus den Fugen: Ihm unterläuft ein schwerer medizinischer Fehler, seine Beziehung zerbricht und er stürzt in eine Krise. Bei einem Besuch in seiner Heimat trifft er Leena wieder, die Frau, die ihn besser kennt als jeder andere. Aber zwischen ihnen steht eine Entscheidung, die Jahre zuvor getroffen wurde.
Bewegend, mitreißend, klug – Shilpi Somaya Gowdas glänzend erzählter neuer Roman ist eine ergreifende Geschichte über Unabhängigkeit und Liebe.
Rezension
"Mit dem Titel Die Schwestern hat die Shilpi Somaya Gowda die Leser begeistert, mit ihrem zweiten Buch Der goldene Sohn hat sie meine Erwartungen weit übertroffen." Aachener Zeitung, Ursula Drechsler, Buchhändlerin
Portrait
Shilpi Somaya Gowda ist in Toronto geboren und aufgewachsen. Ihre Eltern sind aus Mumbai nach Kanada immigriert. Die Idee zu diesem Roman kam ihr, als sie nach dem Studium in einem Waisenhaus in Indien arbeitete. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren Kindern in Kalifornien.
Ulrike Wasel geb. 1955 in Bergneustadt. Magisterstudium: Anglistik, Amerikanistik, Romanistik. Ulrike Wasel und Klaus Timmermann entdeckten noch während des Studiums die Freude am gemeinsamen Übersetzen und beschlossen nach dem Examen, den Sprung in das Leben als Literaturübersetzer zu wagen. Nach ersten nebenberuflichen Anfängen im Bereich der Kriminalliteratur arbeiten wir seit 1991 hauptberuflich als literarische Übersetzer und sind für zahlreiche namhafte Verlage tätig. Nach nunmehr fast fünfundzwanzigjähriger Berufserfahrung blicken wir auf ein breites und buntes Spektrum übersetzter Titel zurück, das sich vom erfolgreichen Bestseller bis zum "Nischensachbuch" erstreckt. 2012 wurden wir gemeinsam mit dem Autor Dave Eggers für unsere Übersetzung seines Roman Zeitoun mit dem internationalen Albatros-Literaturpreis der Günther-Grass-Stiftung Bremen ausgezeichnet.
Übersetzungen (Auswahlliste)
BlessingKurt Andersen: Tollhaus der MöglichkeitenMichael Crichton: Beute, Welt in Angst, Next, GoldNoah Gordon: Der Medicus (vollständige Neuübersetzung)Joseph Kanon: In den Ruinen von BerlinMerlin Holland: Das Oscar-Wilde-AlbumHelen DeWitt: Der letzte SamuraiScott Turow: Das Gift der Gewissheit, Befangen, Der letzte BeweisElizabeth Wurtzel: Bitch - Ein Loblied auf schwierige Frauen
C. H. BeckAndre Dubus III: Haus aus Sand und Nebel, Der letzte Tanz, Der Garten der letzten TageBill Broady: SchwimmerinMarcel Theroux: Wer war Patrick March?
Droemer KnaurMichael Cox: In der Mitte der Nacht, Schatten der ZeitDave Eggers: Ihr werdet (noch) merken, wie schnell wir sindMarina Endicott: Die ZufallsfamilieAriana Franklin: Die Totenleserin, Die Teufelshaube, Der König und die TotenleserinP.D. James: Wo Licht und Schatten istKate Mosse: Das verlorene Labyrinth, Die achte Karte, Die Frauen von CarcassonneXinran: Wolkentöchter
dvaSimon Mawer: Die Frau, die vom Himmel fiel
Hoffmann und CampeZbigniew Brzezinski: Macht und MoralJeannette Walls: Schloss aus Glas, Ein ungezähmtes Leben, Die andere Seite des Himmels
Kiepenheuer & WitschDave Eggers: Wie hungrig wir doch sind, Weit Gegangen, Bei den wilden Kerlen, Zeitoun, Hologramm für einen König, Der CircleKevin Power: Die letzte Nacht des SommersMark Sarvas: Harry, die ZweiteJetta Carleton: In FrühlingsnächtenCraig Brown: Die Party des JahrhundertsShilpi Somaya Gowda: Geheime TochterZadie Smith: Zähne zeigen, Der Autogrammhändler
Klett-CottaRoger Smith: Stiller Tod
LiebeskindMadison Smartt Bell: Die Farbe der Nacht
mareTim Binding: Cliffhanger, Fischnapping, Ship AhoyDina Nayeri: Ein Teelöffel Land und Meer
Piper/Malik/Kabel/Pendo/FahrenheitJonathan Coe: Das Haus des Schlafes, ReplayZoe Ferraris: TotenverseAnne-Marie MacDonald: Wohin die Krähen fliegenJames Meek: FremdlandJodi Picoult: Die einzige Wahrheit, Die Hexen von Salem Falls, Die Macht des Zweifels, Beim Leben meiner Schwester, Neunzehn Minuten, Die Wahrheit meines Vaters, Das Herz ihrer Tochter, Zeit der Gespenster, SchuldigToni Jordan: Neun Tage
S. Fischer/ScherzJonathan Kellerman: Wölfe und SchafeJohn Case: Das erste der sieben Siegel, Gefälschtes Gedächtnis, Der achte Tag, Das Gemini-RitualRobert Littell: Die Company, Die kalte Legende, Die Söhne AbrahamsHans-Jürgen Massaquoi: Neger, Neger, Schornsteinfeger, Hänschen klein, ging allein ...Barry Eisler: Tokio Killer und alle weiteren Bände der ReiheTana French: Grabesgrün, Totengleich, Sterbenskalt, Schattenstill, Geheimer OrtS.J. Watson: Ich.Darf.Nicht.Schlafen.Simon Montefiore: SaschenkaWiley Cash: Fürchtet euch, Schaut nicht zurückKaren Perry: Bittere Lügen
Rowohlt/WunderlichRebecca James: Die Wahrheit über AliceLola Jaye: Was fehlt, bist DuPhilip Kerr: Mission WalhallaHolly-Jane Rahlens: Everlasting - Der Mann, der aus der Zeit fiel, BlätterrauschenMatthew Quick: Silver Linings, Die Sache mit dem Glück
Suhrkamp/InselMichael David Lukas: Das Orakel von StambulShumeet Baluja: Silicon Jungle
Klaus Timmermann geb. 1955 in Bocholt. Lehramtsstudium Sek. II: Englisch, Französisch.Klaus Timmermann und Ulrike Wasel entdeckten noch während des Studiums die Freude am gemeinsamen Übersetzen und beschlossen nach dem Examen, den Sprung in das Leben als Literaturübersetzer zu wagen. Nach ersten nebenberuflichen Anfängen im Bereich der Kriminalliteratur arbeiten wir seit 1991 hauptberuflich als literarische Übersetzer und sind für zahlreiche namhafte Verlage tätig. Nach nunmehr fast fünfundzwanzigjähriger Berufserfahrung blicken wir auf ein breites und buntes Spektrum übersetzter Titel zurück, das sich vom erfolgreichen Bestseller bis zum "Nischensachbuch" erstreckt. 2012 wurden wir gemeinsam mit dem Autor Dave Eggers für unsere Übersetzung seines Roman Zeitoun mit dem internationalen Albatros-Literaturpreis der Günther-Grass-Stiftung Bremen ausgezeichnet.
Übersetzungen (Auswahlliste)
BlessingKurt Andersen: Tollhaus der MöglichkeitenMichael Crichton: Beute, Welt in Angst, Next, GoldNoah Gordon: Der Medicus (vollständige Neuübersetzung)Joseph Kanon: In den Ruinen von BerlinMerlin Holland: Das Oscar-Wilde-AlbumHelen DeWitt: Der letzte SamuraiScott Turow: Das Gift der Gewissheit, Befangen, Der letzte BeweisElizabeth Wurtzel: Bitch - Ein Loblied auf schwierige Frauen
C. H. BeckAndre Dubus III: Haus aus Sand und Nebel, Der letzte Tanz, Der Garten der letzten TageBill Broady: SchwimmerinMarcel Theroux: Wer war Patrick March?
Droemer KnaurMichael Cox: In der Mitte der Nacht, Schatten der ZeitDave Eggers: Ihr werdet (noch) merken, wie schnell wir sindMarina Endicott: Die ZufallsfamilieAriana Franklin: Die Totenleserin, Die Teufelshaube, Der König und die TotenleserinP.D. James: Wo Licht und Schatten istKate Mosse: Das verlorene Labyrinth, Die achte Karte, Die Frauen von CarcassonneXinran: Wolkentöchter
dvaSimon Mawer: Die Frau, die vom Himmel fiel
Hoffmann und CampeZbigniew Brzezinski: Macht und MoralJeannette Walls: Schloss aus Glas, Ein ungezähmtes Leben, Die andere Seite des Himmels
Kiepenheuer & WitschDave Eggers: Wie hungrig wir doch sind, Weit Gegangen, Bei den wilden Kerlen, Zeitoun, Hologramm für einen König, Der CircleKevin Power: Die letzte Nacht des SommersMark Sarvas: Harry, die ZweiteJetta Carleton: In FrühlingsnächtenCraig Brown: Die Party des JahrhundertsShilpi Somaya Gowda: Geheime TochterZadie Smith: Zähne zeigen, Der Autogrammhändler
Klett-CottaRoger Smith: Stiller Tod
LiebeskindMadison Smartt Bell: Die Farbe der Nacht
mareTim Binding: Cliffhanger, Fischnapping, Ship AhoyDina Nayeri: Ein Teelöffel Land und Meer
Piper/Malik/Kabel/Pendo/FahrenheitJonathan Coe: Das Haus des Schlafes, ReplayZoe Ferraris: TotenverseAnne-Marie MacDonald: Wohin die Krähen fliegenJames Meek: FremdlandJodi Picoult: Die einzige Wahrheit, Die Hexen von Salem Falls, Die Macht des Zweifels, Beim Leben meiner Schwester, Neunzehn Minuten, Die Wahrheit meines Vaters, Das Herz ihrer Tochter, Zeit der Gespenster, SchuldigToni Jordan: Neun Tage
S. Fischer/ScherzJonathan Kellerman: Wölfe und SchafeJohn Case: Das erste der sieben Siegel, Gefälschtes Gedächtnis, Der achte Tag, Das Gemini-RitualRobert Littell: Die Company, Die kalte Legende, Die Söhne AbrahamsHans-Jürgen Massaquoi: Neger, Neger, Schornsteinfeger, Hänschen klein, ging allein ...Barry Eisler: Tokio Killer und alle weiteren Bände der ReiheTana French: Grabesgrün, Totengleich, Sterbenskalt, Schattenstill, Geheimer OrtS.J. Watson: Ich.Darf.Nicht.Schlafen.Simon Montefiore: SaschenkaWiley Cash: Fürchtet euch, Schaut nicht zurückKaren Perry: Bittere Lügen
Rowohlt/WunderlichRebecca James: Die Wahrheit über AliceLola Jaye: Was fehlt, bist DuPhilip Kerr: Mission WalhallaHolly-Jane Rahlens: Everlasting - Der Mann, der aus der Zeit fiel, BlätterrauschenMatthew Quick: Silver Linings, Die Sache mit dem Glück
Suhrkamp/InselMichael David Lukas: Das Orakel von StambulShumeet Baluja: Silicon Jungle
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 07.01.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04774-5
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 191/126/29 mm
Gewicht 380
Originaltitel The Golden Son
Verkaufsrang 36.272
Buch (Taschenbuch)
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein Leben zwischen zwei Kulturen.“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Toller Roman über das leben zwischen zwei Kulturen und finden einer Heimat. Auch ein Roman über eine starke Frau, die sich den gesellschaftlichen Vorgaben nicht beugt. Toller Roman über das leben zwischen zwei Kulturen und finden einer Heimat. Auch ein Roman über eine starke Frau, die sich den gesellschaftlichen Vorgaben nicht beugt.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
50 Bewertungen
Übersicht
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Zwischen den Kulturen...
von einer Kundin/einem Kunden aus Ulm am 13.02.2016

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen! :) Ich finde, dass die Charaktere sehr gut ausgearbeitet wurden. Sie zeigen sowohl Stärken als auch Schwächen. Es gibt immer wieder Momente, wo man vielleicht anders handeln würde und trotzdem wachsen sie einem schnell ans Herz. Ich mochte beide, Leena und Anil, sehr... Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen! :) Ich finde, dass die Charaktere sehr gut ausgearbeitet wurden. Sie zeigen sowohl Stärken als auch Schwächen. Es gibt immer wieder Momente, wo man vielleicht anders handeln würde und trotzdem wachsen sie einem schnell ans Herz. Ich mochte beide, Leena und Anil, sehr sehr gerne und habe ihren Werdegang als junge Erwachsene gerne verfolgt. Mir haben auch als Medizinerin die Passagen im Krankenhaus sehr gut gefallen. Es könnte dort wirklich so ablaufen, sprich ich finde, dass die Szenen sehr authentisch dargestellt werden in Bezug auf die Patienten, wie es dort zugeht, was für Schwierigkeiten auftreten, wie die Kollegen so sind etc. Es hat mich wirklich sehr angesprochen! Außerdem fand ich es sehr spannend mehr über Indien zu erfahren. Man lernt nebenher sehr viel. Nun möchte ich unbedingt original indischen Chai Tee trinken und Samosas essen. Es gibt natürlich auch viele Bereiche, die wir aus Europa vermutlich als wenig fortschrittlich sehen wie bestimmte Traditionen. Manche Vorkommnisse haben mich regelrecht entsetzt und sehr sehr wütend zurückgelassen! Ich wünsche mir bei manchen Sachen wirklich, dass das bald geändert wird dort! Manche Szenen sind wirklich harter Tobak! Am Ende wird auch auf Vieles, was davor passiert ist, also in einem anderen Teil, nochmal Bezug genommen bzw erklärt wieso das und das passiert ist. Das hat mir sehr gut gefallen! Einzig und allein am Ende mäkel ich ein wenig rum, weil es mir dann auf einmal zu schnell ging. Ich habe in diesem Buch wirklich viel über die indische Kultur und deren Denken kennengelernt und auch wie es ist zwischen bei Stühlen (Kulturen, Welten…) zu sitzen. Vielen Dank dafür! Das Buch hat mich begeistert! :)

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Balanceakt zwischen zwei Kulturen
von einer Kundin/einem Kunden aus Mainz am 05.02.2016

Anil lebt in zwei Welten. Aufgewachsen in einem indischen Dorf, hat er es geschafft eine Ausbildungsstelle als Arzt im Parkview Hospital in Dallas zu bekommen. Nun muss er den Balanceakt zwischen harter Krankenhausarbeit und seiner Stellung in seiner Familie halten. Denn Anil ist der älteste Sohn und hat damit... Anil lebt in zwei Welten. Aufgewachsen in einem indischen Dorf, hat er es geschafft eine Ausbildungsstelle als Arzt im Parkview Hospital in Dallas zu bekommen. Nun muss er den Balanceakt zwischen harter Krankenhausarbeit und seiner Stellung in seiner Familie halten. Denn Anil ist der älteste Sohn und hat damit auch die Stellung als Dorfschlichter von seinem Vater geerbt. Beide Aufgaben bringen ihn an seine Grenzen, niemanden will er verärgern. Der Roman spielt in zwei sehr unterschiedlichen Welten und Kulturen. Und auch wenn der Protagonist ein Mann ist, wird vor allem auch die Rolle und Stellung der Frau deutlich. Wobei besonders in indischen Part gezeigt wird, mit welchen Vorurteilen und Problemen Frauen dort leben. Die Jugendliebe von Anil Leena muss erleben, was es heißt, dem Ehemann völlig ausgeliefert zu sein und auch in der Gesellschaft keinen Rückhalt zu erleben. Der Handlungsstrang um Leena und ihr Schicksal beschreibt die Autorin sehr authentisch und hat mich in meinen Gefühlen am meisten berührt. Man erfährt einiges über die indischen Traditionen und zum Teil auch über deren Veränderungen. Gleichzeitig schafft es die Autorin aber auch das Leben in den USA in den verschiedenen Facetten aufzuzeigen, das positive wie das negative. Wobei hier auch das Leben im Krankenhaus eine große Rolle spielt, was ich persönlich sehr interessant fand. Shilpi Somaya Gowda versucht alles ohne erhobenen Zeigefinger zu erzählen. Keine der beiden Welten ist perfekt. Der Wechsel der Handlungsstränge zwischen Anil und Leena gelingt der Autorin sehr gut. Dadurch wird auch der Spannungsbogen noch stärker gespannt. Ein Buch was ich oft kaum aus der Hand legen konnte. Auch auf sprachlicher Eben liest sich der Roman sehr gut. Sie schreibt detailiert ohne langatmig zu sein. Die Handlungsorte konnte ich dadurch direkt vor mir sehen. Ein Buch was ich guten Gewissens weiterempfehlen kann. Nicht nur um entspannte Lesestunden zu haben, sondern auch um über den Tellerand zu schauen und mehr über eine andere Kultur zu erfahren.

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Ein lebensnaher und realistischer Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 04.02.2016

Anil und Leena wachsen beide in einem Dorf in Indien auf, doch als junge Erwachsene müssen sie unterschiedliche Wege gehen. Anil, dessen großer Traum es ist Arzt zu werden, absolviert ein Medizinstudium und setzt seine Ausbildung zum Assistenzarzt in den USA fort. Auch Leenas Leben ändert sich komplett, als... Anil und Leena wachsen beide in einem Dorf in Indien auf, doch als junge Erwachsene müssen sie unterschiedliche Wege gehen. Anil, dessen großer Traum es ist Arzt zu werden, absolviert ein Medizinstudium und setzt seine Ausbildung zum Assistenzarzt in den USA fort. Auch Leenas Leben ändert sich komplett, als sie eine arrangierte Ehe eingeht... . Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt und mitgerissen. An manchen Stellen konnte ich nicht mehr mit dem Lesen aufhören, aber bei manchen Kapiteln musste ich kurz anhalten, weil mich die Handlung zu sehr berührt und mitgenommen hat. Selten habe ich es erlebt, dass ich so sehr mit den Figuren (insbesondere mit Leena) mit gebangt, mitgehofft und mitgelitten habe. Die Figuren wirken sehr realistisch, so dass man wirklich glauben könnte, dass es Anil, Leena usw. wirklich gibt. Beide haben ganz unterschiedliche Charaktere, die sich stetig weiterentwickeln und sehr natürlich auf mich wirken. Der Autorin gelingt es, durch den ständigen Perspektivenwechsel zwischen den Figuren sehr viel Abwechslung, aber auch Spannung in die Handlung zu bringen. Durch den angenehmen Schreibstil lässt sich das Buch sehr gut lesen. Allerdings ist dies kein reiner Unterhaltungsroman den man nachher zur Seite legt, sondern eine Lektüre, die einen noch lange nach dem Beenden beschäftigt und nachdenklich macht. Man erfährt viel Positives über die Kultur in Indien, aber lernt auch viele der Schattenseiten kennen. Ich glaube, dass besondere an ,,Der goldene Sohn" ist, dass man nicht das Gefühl hat, einen Roman vor sich zu haben, sondern eine reale Geschichte, die sich mit all den schönen, aber auch den schweren Momenten wirklich ereignet haben könnte. Genau wegen diesem starken Wirklichkeitsbezug ist das Buch so besonders. Insgesamt hat mich ,,Der goldene Sohn" sehr beeindruckt. Daher kann ich jedem dieses Buch nur empfehlen.

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Einblick in eine andere Welt
von einer Kundin/einem Kunden aus Schönebeck (Elbe) am 03.02.2016

Das Cover zeigt ein am Meer speilendes Kind. Er wirkt unbekümmert, losgelöst und genießt den Tag. Eine unbeschwerte Kindheit! Da ich selbst Mutter eines Sohns bin, habe ich mich von diesem Bild direkt angesprochen gefühlt. Jedoch zeigt die Kurzbeschreibung, dass es in dem Buch nicht immer nur um schöne... Das Cover zeigt ein am Meer speilendes Kind. Er wirkt unbekümmert, losgelöst und genießt den Tag. Eine unbeschwerte Kindheit! Da ich selbst Mutter eines Sohns bin, habe ich mich von diesem Bild direkt angesprochen gefühlt. Jedoch zeigt die Kurzbeschreibung, dass es in dem Buch nicht immer nur um schöne Tage im Leben geht. Kurz zum Inhalt: Anil und Leena genießen eine teils unbeschwerte Kindheit in Indien. Sie sind beste Freunde und erleben in der gemeinsamen Zeit viele neue und interessante Dinge. Doch leider verlieren sich die beiden mit dem Heranwachsen mehr und mehr aus den Augen. Anil möchte Arzt werden und lernt in jeder freien Minute. Leena wächst zu einer jungen Frau heran und plant ihre Hochzeit- leider nicht mit Anil. Denn dieser erhält ein Stipendium im weit entfernten Amerika. Beide haben ihre Ideale und Vorstellungen von einer glücklichen Zukunft. Leider müssen sie schnell einsehen, dass ihre Träume nicht wirklich viel mit der Realität zu tun haben… Nun zu meiner Meinung: Die Autorin hat einen flüssigen und sehr detaillierten Schreibstil. Sie schildert die einzelnen Szenen und Begebenheiten sehr genau, so dass sich schnell Bilder im Kopf der Leser entwickeln. Selbst gelegentliche Zeitsprünge sind gut zu verfolgen und mindern den Lesefluss nicht. Die einzelnen Charaktere sind authentisch beschrieben und ausgearbeitet. Ihre Gefühle und Gedanken werden nachvollziehbar aufgeführt, so dass sich der Leser in ihre Lage versetzten kann. Zusätzlich entwickeln sie mit heranschreiten der Geschichte mehr und mehr an tiefe. Weiterhin ist das Buch in mehrere Abschnitte gegliedert, die mit schönen indischen Mustern verziert sind. Auch diese Einteilung lockert den Lesefluss zusätzlich auf und behält den Leser am Buch. Zwar spielt die Handlung zu großen Teilen in Indien, aber eine Geschichte a la Bollywood erhält der Leser hier nicht. Ganz im Gegenteil: Die einzelnen Figuren müssen schwere Schicksalsschläge einstecken und es läuft nicht immer alles nach Plan. Diese Ereignisse lassen die Geschichte realistisch wirken. Denn auch im wahren Leben muss man erkennen, dass nicht immer alles so gelingt wie erhofft. Man muss negative Erfahrungen machen, die einen Charakter prägen und stärken. So war auch das Ende der Geschichte nicht wie anfangs erhofft und gewünscht. Somit war die Geschichte für mich bis auf die letzten Zeilen nicht vorhersehbar und unerwartet. Mein Fazit: Eine schöne Geschichte aus Indien – so gar nicht nach Bollywood Manier!

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Indien - mit vielen facetten
von einer Kundin/einem Kunden aus Teltow am 31.01.2016

Inhalt: Anil wächst in einem kleinen Dorf in Indien auf. Als ältester Sohn in einer großen Familie scheint sein Weg vorher bestimmt zu sein, denn er soll die Rolle des Familienoberhauptes übernehmen und Streite innerhalb des Dorfes als Schiedsmann klären. Leena ist seine beste Freundin und sie verbringen jede freie... Inhalt: Anil wächst in einem kleinen Dorf in Indien auf. Als ältester Sohn in einer großen Familie scheint sein Weg vorher bestimmt zu sein, denn er soll die Rolle des Familienoberhauptes übernehmen und Streite innerhalb des Dorfes als Schiedsmann klären. Leena ist seine beste Freundin und sie verbringen jede freie Minute zusammen. Doch ihre Wege trennen sich, Anil verlässt das Dorf, studiert Medizin und arbeitet als Arzt in Amerika. Leena heiratet und zieht zu ihrem Mann. Als Anils leben in den USA aus den Fugen gerät, kehrt er zu einem Besuch in seine Heimat zurück und trifft auf Leena. Aber nichts ist mehr so wie es war. Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, sodass man schnell in die Geschichte rein kommt. Auch schafft sie durch ihre Beschreibungen den Leser das Gefühl zu geben, direkt vor Ort in Indien zu sein. Der Wechsel zwischen den Protagonisten Anil und Leena sind gleichermaßen spannend und sorgen dafür, dass man das Buch nicht aus den Händen legen mag. Die Charaktere sind so authentisch, dass man vergisst, dass es ein Roman ist. Der Plot ist bewegend, herzzerreißend und an vielen Stellen für uns kaum vorstellbar. Gerade die Traditionen und Werte in Indien sind zum Teil unglaublich. Für das Ende hält die Autorin für den Leser eine Überraschung bereit, wobei ich dies zu konstruiert fand und vielleicht emotional anders gehofft hätte. Fazit: Eine berührende und beeindruckende Geschichte, die einen in eine andere, für mich fremde, Welt eintauchen lässt. Emotional und Bewegend.

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Ein Buch, das man kaum aus der Hand legen kann
von vielleser18 aus Hessen am 31.01.2016

Anil kommt aus einem kleinen indischen Dorf, er ist der Älteste der fünf Geschwister und wird schon früh von seinem Vater in das alltägliche Leben herangeführt, besonders wenn es um die Schiedsversammlungen geht, die sein Vater leitet. Denn Anils Weg zur Nachfolge seines Vaters ist eigentlich vorherbestimmt. Doch seine... Anil kommt aus einem kleinen indischen Dorf, er ist der Älteste der fünf Geschwister und wird schon früh von seinem Vater in das alltägliche Leben herangeführt, besonders wenn es um die Schiedsversammlungen geht, die sein Vater leitet. Denn Anils Weg zur Nachfolge seines Vaters ist eigentlich vorherbestimmt. Doch seine Eltern fördern ihn, so daß er Medizin studieren kann und für seine praktischen Jahre Erfahrungen in Dallas sammeln kann. So macht sich der junge Inder auf in eine ferne, für ihn fremde Welt. Zurück lässt er auch Leena, eine Freundin aus Kindertagen. Auch Leenas leben scheint vorherbestimmt. Ihre Eltern suchen für die junge Frau einen aussichtsreichen Heiratskandidaten. Das ist nicht einfach, vor allem, da sie wenig MItgift zahlen können. Die Autorin, Shilpi Somaya Gowda, ist in Kanada aufgewachsen, doch ihre Eltern kommen aus Mumbai. Sie hat mich schon mit ihrem ersten Buch " Die geheime Tochter" überzeugen können und hat mich gefangen genommen, mit ihrem Erzählstil und mit ihrer Geschichte. Auch diesmal sind es die verschiedenen Welten, Indien und die UsA, die in dieser Geschichte aufeinander prallen. Es geht um die verschiedenen Kulturen - wie das indische Dorfleben doch so ganz anders verläuft als das amerikanische Großstadtleben. Es geht um - das schon längst verbotene - Mitgiftgebaren in Indien, genauso wie Ausländerfeindlichkeit in Amerika. Es geht um Familenbande, um die Tiefen und Anstrengungen, die es bedeutet als Arzt in Ausbildung zu sein, um Entscheidungen, um Verluste, um Kämpfe um und mit Patienten. Es geht auch um Demütigung, Ausnutzung, um entsetzliche Abhängigkeiten. Es geht aber auch um Freunde, um Liebe und um das schöne Leben, egal auf welchem Kontinent. Die Autorin erzählt wechselseitig von Anil und Leena, sie schreibt in einem mitreissenden Erzähl- und Schreibstil, so dass wir mitfühlen und mitleiden, aber uns auch mitfreuen können. Sie hat mich begeistert, hat mich in eine fremde Welt entführt . Fazit: Ein wundervolles Buch, dass nie langweilig wird und am Ende noch überrascht. Überzeugend, authentisch, beeindruckend.

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Der goldene Sohn – Heimatlos, sehnsüchtig liebend und im Konflikt zwischen Tradition und Moderne
von Nisnis aus Dortmund am 29.01.2016

Inhaltsangabe: Indien. Anil wird von seiner Familie am Flughafen verabschiedet. Er tauscht sein traditionelles Leben gegen das moderne Leben in den USA ein, um Arzt zu werden. Seinen bisherigen Lebensweg und seine große Liebe Leena lässt er wehmütig zurück. Nach vielen Jahren begegnen sich Leena und Anil wieder und die... Inhaltsangabe: Indien. Anil wird von seiner Familie am Flughafen verabschiedet. Er tauscht sein traditionelles Leben gegen das moderne Leben in den USA ein, um Arzt zu werden. Seinen bisherigen Lebensweg und seine große Liebe Leena lässt er wehmütig zurück. Nach vielen Jahren begegnen sich Leena und Anil wieder und die einstigen Gefühle flammen erneut auf, doch leider haben sich die Lebensumstände der beiden so sehr verändert, dass eine gemeinsame Zukunft ausweglos erscheint. Das Cover: Das Cover finde ich sehr geschmackvoll und ansehnlich dezent gestaltet. Oben und unten an den Rändern des Covers befinden sich bunte, verschnörkelte Verzierungen, die einen Touch indisches Flair hinterlassen. Der mittig platzierte Titel ist in den warmen Farben des Horizonts eingebettet. Darunter ist das Meer schemenhaft und ein Strand schemenhaft abgebildet. Am Strand rennt ein Junge. Scheinbar fröhlich und unbeschwert. Die Autorin: Shilpi Somaya Gowda lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Kalifornien. Ihre Eltern sind einst von aus Mumbai aus in die USA immigriert. Als Shilpi Somaya Gowda während ihres Studiums in einem Waisenhaus in Indien arbeitete, entstand ihre Idee zu ihrem zweiten Roman. Ihr erster Roman „Die geheime Tochter“ erschien 2012. Reflektionen: Die Ankunft in der Geschichte ist mir durch den federleichten Schreibstil leicht gefallen. Die Sprache ist harmonisch und niveauvoll. Ich habe diesen Roman sehr gern gelesen, denn das Wechselspiel zwischen indischer Tradition und der Moderne Amerikas war sehr abwechslungsreich und interessant. Ob Indien oder Amerika, Anils Lebensweg ist unglaublich facettenreich und alle Geschehnisse in seinem Leben, werden hier sehr detailverliebt beschrieben. Alle Figuren besitzen ein eigenes Leben, welches harmonisch in die Geschichte integriert ist. Die Charaktere sind sehr ausführlich beschrieben. Vor allem ihre Emotionen füllen einen großen Anteil der Geschichte aus und berühren mich sehr. Sie sind ein Wechselbad der Gefühle. Ich spüre ganz deutlich, dass die Menschen die weniger besitzen oftmals dankbarer und zufriedener sind als die, denen zahlreiche Perspektiven zu Füßen liegen. Shilpi Somaya Gowda ist es in diesem Roman gelungen, mit ihrem Protagonisten Anil die Sichtweise der Menschen auch auf neue Dinge zu lenken, die die Lebensumstände erleichtern, ihr extremes Verantwortungsbewusstsein und ihre Schuldgefühle gegenüber ihren Mitmenschen zu neutralisieren. Und dennoch, zwischendurch koche ich vor Wut. Ich will Figuren schütteln, sie treten und ihnen meine Meinung sagen. Anils Vater erkennt früh, dass sein belesener und wissbegieriger Sohn besondere Lernfähigkeiten besitzt. Er fördert ihn und bindet ihn schon sehr früh mit in seine Tätigkeit als Streitschlichter im Dorf Panchanagar ein. Anils Vater hat eine große Erwartungshaltung gegenüber seinem Sohn und er sieht ihn als seinen Nachfolger an, obwohl er weiß, dass Anil eines Tages das Dorf verlassen wird, um Arzt zu werden. Neben seinen Brüdern und seiner Schwester verbringt Anil in seiner Kindheit sehr viel Zeit mit der Nachbarstochter Leena. Als die beiden Teenager werden, flammen erste Gefühle zwischen ihnen auf. Doch nach seinem Medizinstudium zieht es Anil nach Dallas, wo er an einer großen Klink seine Facharztausbildung anstrebt. Zwischenzeitlich wird Leena traditionell verheiratet und findet eine außergewöhnliche, grauenvolle und brutale Ehe vor. Bis zu Letzt versucht sie dennoch, die Ehe aufrechtzuerhalten, um so ihre Eltern vor Schande zu bewahren. Anil bekommt von all dem nichts mit. Er hat es als Ausländer und junger Arzt nicht leicht in der Klinik. Er kämpft jeden Tag erneut gegen seine Ängste an und strebt nach Anerkennung. Als Anils Vater stirbt macht er sich erneut auf den Weg in seine Heimat und kreuzt bald auch erneut Leenas Lebensweg. Meine Erwartung an einen interessanten Roman hat die Autorin voll erfüllt. Was ich mir gewünscht hätte, wäre ein kleines Glossar in dem ich einzelne indische Worte oder Bezeichnungen hätte nachlesen können. Eine etwas kritische Anmerkung: Zahlreiche medizinische Fachausdrücke könnten den einen oder anderen Leser in Unmut stürzen. Mein Fazit: Ein facettenreicher Roman, der mich sehr gefesselt hat. Ich war sehr spannend unterhalten und genoss die Erzählstränge, die stets von Gegensätzlichkeit geprägt waren und die zwischen indischer Tradition und der Moderne oftmals ein Wechselbad der Gefühle auslösten.

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Der goldene Sohn
von Elektronikerin aus Wikon am 24.01.2016

Klapptext: Anil verlässt sein indisches Heimatdorf, und alle sind gekommen, um ihn zu verabschieden, Auch Leena ist, seine grosse Liebe. An diesem Abend trennen sich ihre Lebenswege: Anil geht in die USA, um Arzt zu werden, Leena bleibt in Indien. Als sie sich Jahre später wiedersehen, sind die alten Gefühle sofort... Klapptext: Anil verlässt sein indisches Heimatdorf, und alle sind gekommen, um ihn zu verabschieden, Auch Leena ist, seine grosse Liebe. An diesem Abend trennen sich ihre Lebenswege: Anil geht in die USA, um Arzt zu werden, Leena bleibt in Indien. Als sie sich Jahre später wiedersehen, sind die alten Gefühle sofort wieder da. Doch beide haben in der Zwischenzeit Entscheidungen getroffen, die ihrer Liebe im Weg stehen. Ich finde, dass dieser Klapptext nicht so gut zu dem Buch passt. Für mich wiederspiegelt es nicht, was im Buch passiert und laut Klapptext erwartet man etwas ganz anderes. Dennoch hat mich das Buch positiv überrascht. Die Gestaltung des Buches: Ich finde das Cover spricht mich auf jedenfalls an. Die Farben finde ich sehr harmonisch und lädt zum träumen ein. Mir gefallen vor allem die Verzierungen am Rand des Buches, welche auch im Buch wieder aufgegriffen werden. Das Buch hat vier Teile, in dem wiederum Kapitel sind. Meine Meinung zum Buch: " Ton hat ein Gedächtnis. Wenn er einmal beschädigt ist, ruft die Hitze es ihm in Erinnerung. Das ist immer die Schwachstelle, da wo ein Riss war. (S. 298). Der Schreibstil der Autorin fand ich wirklich toll, denn er hat mich schon von der ersten Seiten an gefesselt. Vor allem die Persepektivenwechsel fand ich echt toll. So konnte man von den beiden Hauptpersonen etwas erfahren, von Anil in den USA und von Leena in Indien. Die Kapitellänge fand ich nicht zu lang und zu kurz. Ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen, weil ich immer zu wissen wollte wie es weitergeht. Leena war mir am symphatischen, vielleicht lag es auch daran, dass ich als Frau mich besser hineinfühlen konnte. Auch die Nebenpersonen hatten einen Charakter und die wurden auch gut ausgearbeitet. Es war nicht nach dem Motto Gut oder Böse. Auch die schwierigen Themen wurden im Buch sehr gut angesprochen. Fazit: Wer gerne von Indien nach den USA reist und auch gerne Arztgeschichten mag, würde ich diesen Page-Turner empfehlen.

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Der goldene Sohn
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 24.01.2016

Bekannt wurde Shilpi Somaya Gowda durch ihren Roman „Geheime Tochter“. Die Inspiration zu ihrem neuesten Werk „ Der goldene Sohn“ fand die Autorin während ihrer Arbeit in einem indischen Waisenhaus. Der Bauernsohn Anil verlässt sein Heimatdorf, um in den USA seinen Traum zu verwirklichen. Für den 23jährigen Anil wird ein... Bekannt wurde Shilpi Somaya Gowda durch ihren Roman „Geheime Tochter“. Die Inspiration zu ihrem neuesten Werk „ Der goldene Sohn“ fand die Autorin während ihrer Arbeit in einem indischen Waisenhaus. Der Bauernsohn Anil verlässt sein Heimatdorf, um in den USA seinen Traum zu verwirklichen. Für den 23jährigen Anil wird ein großes Abschiedsfest im Dorf Panchanagar in Westindien gefeiert. Ihm steht die Reise seines Lebens bevor. Anil hat im Parkview Hospital in Dallas, Texas eine Stelle als Assistenzarzt ergattert. Der Einsatz in der Notaufnahme verlangt Anil alles ab. Seine Mitbewohner Baldev und Mahesh und sein Kollege Charlie helfen ihm über die schlimmste Zeit hinweg. Immer mehr Hindernisse türmen sich vor Anil auf. Derweil wird Anils Jugendfreundin Leena von den Eltern verheiratet. Ein Drama nimmt seinen Lauf. Der Einstieg mit dem 10jährigen Anil und seinem Vater, einem Schiedsmann, der einen besonders schwierigen Schlichtungsfall zu verhandeln hat, ist sehr gelungen. Mit viel Feingefühl und Weisheit schafft es Anils Vater, eine Lösung zu finden und rettet damit eine Familie. Zeitsprung zu dem 23jährigen Anil, der nach Amerika geht. Anil ahnt nicht, wie schwer die Ausbildung am Parkview Hospital für ihn sein wird. Sein Wissen aus den Lehrbüchern reicht nicht aus. Erst viel Praxis und Erfahrung sind nötig, um auch mit komplizierten Fällen umgehen zu können. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Anil und Leena müssen sich getrennt voneinander ihrem Schicksal stellen. Als Leena verheiratet wird, verändert sich ihr Leben radikal. Durch Anils und Leenas Schicksale erfährt der Leser mehr über die Sitten und Gebräuche in Indien, strenge Regeln und Gesetze. Die Kulisse macht mehr aus als ihren exotischen Reiz. Sie unterstreicht Hoffnungslosigkeit und Dramatik, den Überlebenskampf und die Suche nach kreativen Lösungen. „Der goldene Sohn“ nimmt sich verschiedenen Themen an. Es geht um Vorteile, Intrigen, Rassismus, Gewalt, Schuld und Sühne. Was Ärzte jeden Tag leisten, macht dieses Buch deutlich. Der Roman ist sehr realitätsnah geschrieben. Es kommt der Eindruck auf, dass es sich bei „Der goldene Sohn“ um eine wahre Geschichte handelt. Alle Charaktere wirken sehr echt und lebendig. Überraschende Wendungen, erschütternde Ereignisse, nichts ist vorhersehbar. Shilpi Somaya Gowdas Werk entwickelt eine besondere Eindringlichkeit und rührt mehr als einmal zu Tränen. Der rote Faden der Geschichte ist die Liebe. Für wen wird Anil sich entscheiden? Im letzten Buchdrittel nehmen die Spekulationen zu. Das Verwirrspiel ist gelungen. Auch die Auflösung am Ende kommt überraschend. Ein Zeitsprung wirkt wie eine Kluft, die für den Leser schwer zu überwinden ist. Trotz des Mankos am Ende ist „Der goldene Sohn“ ein aufwühlender Roman mit hoher Intensität und packendem Unterhaltungswert. Auf dem Cover ist der 10jährige Anil zu sehen. Das Meer und die zarten Farben lassen einen Kindheitszauber aufleben. Zurückhaltende Verzierungen und der ungewöhnliche Titel machen das Buch zu etwas Besonderem. Auch ohne auffällige Details und Farben hat das Cover Anziehungskraft. Leben und Tod, Glück und Unglück, alles liegt dicht beieinander. Der Roman überzeugt mit seinen vielen Facetten und fesselt von der ersten bis zur letzten Zeile.

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Rezension zu "Der goldene Sohn"
von Ann-Kathrin Speckmann am 21.01.2016

Vorweg: Ich gehöre zu den glücklichen Gewinnern, die für eine Leserunde auf Lovelybooks das Buch gewonnen haben. Das natürlich keinen Einfluss auf meine Bewertung. Aber ich möchte anmerken, das ein Blick in die Diskussion sich wirklich lohnt, wenn man sich nach dem Lesen noch mit dem Thema beschäftigen möchte. Inhalt: (ACHTUNG!!!: Ich... Vorweg: Ich gehöre zu den glücklichen Gewinnern, die für eine Leserunde auf Lovelybooks das Buch gewonnen haben. Das natürlich keinen Einfluss auf meine Bewertung. Aber ich möchte anmerken, das ein Blick in die Diskussion sich wirklich lohnt, wenn man sich nach dem Lesen noch mit dem Thema beschäftigen möchte. Inhalt: (ACHTUNG!!!: Ich schreibe ihn anders als den Klappentext und verrate auch andere Sachen, die aber auch aus den ersten Kapiteln des Buches stammen. Außerdem werde ich etwas zum Klappentext sagen, was generell etwas über das Buch verrät, wenn auch keine Details o.ä. Wer Angst hat, zu viel zu erfahren, liest bitte icht weiter!) Es geht um den jungen Mann Anil, der für seine Assisttenzarzt-Zeit nach Dallas umzieht. Während diese Leben völlig anders du viel härter ist als erwartet, erinnert die Familie in seinem kleinen Heimatort ihn regelmäßig an seine Verpflichtungen zu Hause. Parallel heiratet seine Jugendfreundin Leena. Und auch diese Ehe verläuft anders als geplant. Wie oben schon angekündigt, schreibe ich inhaltlich etwas anderes, als im Klappentext. Diese Inhaltsangabe ginge bestimmt viel besser, aber ich persönlich finde den Klappentext absolut nicht gelungen. Der ist nur auf eine Liebesgeschichte ausgelegt, die überhaupt nicht der zentrale Punkt in der Geschichte ist. Außerdem klingt es so, als würde das Buch erst nach all den Jahren ansetzen und nicht beim Auszug aus dem Heimatland, was in Wahrheit der Fall ist. Ansonsten bin ich von dem Inhalt jedoch sehr angetan. Besonders schön finde ich, dass - vornehmlich im ersten Teil - sehr häufig die Perspektive gewechselt wird. Man erfährt einiges übel Anils und Leenas Kindheit und dann abwechselnd wie das Leben dieser Menschen weitergeht. Diese vorgehendweise lockert auch immer mal wieder das ganze Geschehen auf und erhält die Spannung. Nur gegen Ende gab es für mich einige Stellen, die etwas langwierig oder auch einfach uninteressant waren. Während des größten Teils, wollte ich das Buch jedoch nicht aus der Hand geben und einfach nur erfahren, wie es den Protagonisten weiter ergeht. Kultur: Obwohl das eigentlich zum Inhalt gehört, mache ich hier der Übersicht zu liebe einen neuen Punkt auf. Die Kulturunterschiede sind große – wie sich jeder denken kann. Beide Länder haben gute und schlechte Seiten. Meiner Meinung nach geht die Autorin da sehr gut mit um. Es wir viel aufgezeigt – auch viel (im ersten Moment) schlechten. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl belehrt zu werden. Es kommen viele Arzt-Klischees vor und auch einige Klischees, die man so über Indien kennt. Ich hatte kein Problem damit und habe auch gerne die Arzt-Szenen gelesen. In den meisten steckt auch viel mehr als nur ein Klischee. Da lohnt sich der zweite Blick/ der zweite Gdanke. Charaktere: Ebenso ist es mit den verschiedenen Charakteren. Diese wurden mit viel Mühe alle einzeln ausgearbeitet und nicht einfach nur Klischees unterworfen. Anils Brüder sind alle anders. Ebenso seine Mitbewohner. Besonders über Letztere bekommt man als Leser noch einmal ein paar Anregungen ganz objektiv über Kultur und Meinungsverschiedenheiten nachzudenken. Zu diesem Thema gibt es sehr viele kleine Geschichten. Wie die genau zustande kommen, möchte ich nicht verraten, als Leser merkt man das aber sehr schnell. Jedenfalls hat mir die Vielfalt dieser sehr gefallen. Stil: Der Stil der Autorin (und wohl auch der, der Übersetzer) hat mich sehr beeindruckt. Aber ich kann gar nicht sagen, was genau. Ich war einfach immer mittendrin. Einmal beschreibt sie über wenige Zeilen, wie ein Mädchen glücklich ist – und ich war es auch. Ich sehe alles vor mir, obwohl die Autorin nie zu langen Beschreibungen angesetzt hat. Das hat mich wirklich tief beeindruckt. Cover: Das Cover ist neben dem oben genannten Klappentext die zweite Sache, die mir persönlich gar nicht gefallen hat. Es passt einfach nicht wirklich zum Buch. Klar: Das Meer bedeutet Freiheit. Das ist aber auch schon sehr ausgelutscht. Es geht nicht um einen Jungen – und schon gar nicht um einen, bei dem nur die Umrisse zu erkennen sind. Mit den blassen Farbe kann ich auch nichts anfangen. Im Buchhandel hätte ich nicht nach dem Buch gegriffen. Und wenn doch, hätte der Klappentext für mich nach kitschiger Liebesgeschichte geklungen. Nur weil ich für Lovelybooks die Leseprobe gelesen habe, wollte ich es lesen. Schon die erste Seite hatte mich überzeugt. Und da bin ich unendlich froh drüber! Kleinigkeiten: Das ist ja eigentlich keine Kategorie. Trotzdem möchte ich etwas dazu sagen. Es gibt unendlich viele Zitate, die in mir hängen geblieben sind. Und vor allem auch so viele einzelne Geschichten. Alles, was mir zwischendurch nicht ganz durchdacht vorkam, wurde aufgelöst. In diesem Roman steckt so viel durchdachte Kleinstarbeit, dass ich das einfach nochmal einzeln loben möchte. Und ganz nebenbei: Das Ende hatte ich nicht erwartet und ich war sehr, sehr positiv überrascht davon. Insgesamt: Dieses Buch habe ich trotz seiner Länge in kürzester Zeit verschlungen. Dabei fühlte ich mich, als würde ich jede Geschichte selbst miterleben. Und jetzt, wo es zu Ende ist, muss ich noch über so vieles nachdenken. So muss ein gutes Buch sein.

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toller Roman über das heutige Indien
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 20.01.2016

Shilpi Somaya Gowda ist eine indisch-stämmige Amerikanerin, die auch in ihrem zweiten Roman versucht, ihr Herkunftsland und ihr Heimatland durch das Lebensband eines Menschen zu verknüpfen. Diesmal ist es ein junger Mann, Anil, der zum Studieren nach Amerika geht. Ausgerechnet ins bärbeißige, konservative Texas. Zurück lässt er neben seiner... Shilpi Somaya Gowda ist eine indisch-stämmige Amerikanerin, die auch in ihrem zweiten Roman versucht, ihr Herkunftsland und ihr Heimatland durch das Lebensband eines Menschen zu verknüpfen. Diesmal ist es ein junger Mann, Anil, der zum Studieren nach Amerika geht. Ausgerechnet ins bärbeißige, konservative Texas. Zurück lässt er neben seiner Familie auch seine Jugendfreundin Leena. Während Anil das freie und moderne Leben des Westens kennen und schätzen lernt, fügt Leena sich den Konventionen und Regeln eines rückständigen ländlichen Indiens, in dem die Frauen wenig selbstbestimmt leben und entscheiden dürfen. Wie die meisten indischen Mädchen wird ihr ein Mann ausgesucht und sie zieht nach der Hochzeit in dessen Familie. Ich liebe Bücher über Indien. Dieses Land und seine Menschen und auch der Glaube und der Aberglaube dort faszinieren mich. Ich lese ziemlich viele Bücher über diesen Teil der Welt und schau mir alle Filme darüber an. Deshalb habe ich schon ein klein bisschen Ahnung. Die Aussagen, die in diesem Buch getroffen werden, die Beschreibungen der Kultur, der Rituale und des Alltags sind nicht neu aber eindringlich erzählt und lassen ein lebhaftes und glaubwürdiges Bild der heutigen indischen Gesellschaft entstehen. Die Dramaturgie verlangt es wohl, dass gerade Leenas Leben schwierig und für das Weltbild einer westlichen Frau schier unvorstellbar ist. Die Rückständigkeit bestürzt beim Lesen und man hofft ziemlich bald, dass ihr die Zukunft und Anil noch etwas anderes bringen könnten als dass, was der Vater und der Ehemann sich für sie gedacht haben. Die Autorin schafft es trotz allem, dass das Buch keine kitschige Liebesgeschichte ist und auch dramatische Geschehnisse nicht übertrieben wirken sondern die Spannung beim Lesen nur noch erhöhen. Die Hauptdarsteller hatte ich schnell ins Herz geschlossen. Ich fand schön, dass Gowda auch die Nebendarsteller mit einem facettenreichen Wesen ausgestattet hat und deren Handlungen nicht einfach gut oder böse waren, sondern nachvollziehbar und menschlich. Von mir eine Leseempfehlung und die Bestätigung, dass auch der zweite Roman von S.S. Gowada gelungen ist.

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Zwischen zwei Welten
von einer Kundin/einem Kunden aus Ansbach am 11.01.2016

Der Klappentext hat mich wirklich Neugierig auf das Buch gemacht und ich kann nur sagen, das Buch hat mir sehr gut gefallen. Anil, der gut behütet in einen indischen Dorf aufwächst, inmitten einer großen Familie und der älteste Sohn ist, soll nach dem Tod des Vaters als Familienoberhaupt den... Der Klappentext hat mich wirklich Neugierig auf das Buch gemacht und ich kann nur sagen, das Buch hat mir sehr gut gefallen. Anil, der gut behütet in einen indischen Dorf aufwächst, inmitten einer großen Familie und der älteste Sohn ist, soll nach dem Tod des Vaters als Familienoberhaupt den Platz des Schiedsmanns einnehmen. In der Dorfgemeinschaft gibt es jede menge Streitigkeiten, die geschlichtet werden müssen. Leena ist seine beste Freundin und mit ihr hat er einen großen Teil seiner Kindheit verbracht. Sie liebt die Natur, ist mutiger als er selbst und ist ein draufgängerischer Wildfang. Sie sind unzertrennlich bis sich ihre Wege in verschiedene Richtungen trennen. Anil verlässt das Dorf, fliegt in die USA und möchte dort Medizin studieren. Dort genießt er sein neues Leben mit seinen neuen Freunden in der WG und verliebt sich in eine Amerikanerin. Leena bleibt in Indien, wo man ihr einen Bräutigam sucht und ist bereit dafür eine Familie zu gründen. Schnell ist ein Mann gefunden und Leena heiratet und zieht zu der Familie des Mannes. Leider ist dort nichts so, wie sie es sich erträumt hat. Mehr möchte ich gar nicht verraten ............................. Die Geschichte wird meistens abwechselnd von Anil und Leena erzählt und manchmal kurz aus der Sicht eines anderen. Die Geschichte ist mitreißend und Bewegend, Shilpi Somaya Godwa hat einen unglaublich tollen Schreibstil, der einen nur so durch das Buch fliegen lässt. Die beiden Hauptprotagonisten Anil und Leena habe ich sofort in mein Herz geschlossen, ich mag die beiden wirklich. Sie sind lebendig beschrieben und ich kann mit ihnen mitfühlen. Ich finde es auch sehr spannend hier eine völlig neue Kultur zu erleben und konnte mir wirklich ein Bild davon machen, wie schwer es ist in Indien zu leben. Es geht um Liebe und Unabhängigkeit, es geht um Trauer und den Mut weiter zu machen und natürlich um Fehler in der Vergangenheit, die so viel Leid gebracht haben. Das Buch hat mir so gut gefallen, das ich "Geheime Tochter" auf jeden Fall auch noch lesen möchte, mit diesem Buch schaffte die Autorin den Durchbruch.

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Das Leben als Weg
von elafisch aus Rimbach am 17.02.2016

Dieses Buch erzählt uns die Geschichte von Anil Patels Leben. Wie er seinen Weg von einem Jungen aus einem indischen Dorf hin zu einem Arzt an einem der größten Krankenhäuser der USA geht. Aber auch Leena, seine Kindheitsfreundin, begleiten wir und müssen erfahren wie wenig selbstbestimmt das Leben eines... Dieses Buch erzählt uns die Geschichte von Anil Patels Leben. Wie er seinen Weg von einem Jungen aus einem indischen Dorf hin zu einem Arzt an einem der größten Krankenhäuser der USA geht. Aber auch Leena, seine Kindheitsfreundin, begleiten wir und müssen erfahren wie wenig selbstbestimmt das Leben eines indischen Mädchens vom Land doch ist. Shilpi Somaya Gowda hat es geschafft einen unterhaltsamen Roman zu schreiben und dennoch sehr ernste Themen darin an zu sprechen: das Leben zwischen zwei Kulturen, Rassismus oder auch die Mitgift Tradition, die sich trotz Gesetzen nicht unterbinden lässt. Mit viel Gefühl und einer besonderen Beobachtungsgabe schildert uns Shilpi Somaya Gowda das Leben in Indien, aber auch die besonderen Herausforderungen der Integration in einem fremden Land. Ihr Schreibstil hat selbst bei schwierigen Themen eine Leichtigkeit, die mich das Buch in kürzester Zeit verschlingen lies. Das Einzige womit ich hin und wieder meine Schwierigkeiten hatte waren die abrupten Zeitsprünge von einem Abschnitt zum nächsten. Von mir gibt es auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung.

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Eine Liebe in zwei Welten
von einer Kundin/einem Kunden aus Paderborn am 10.02.2016

Anil wächst in einer angesehenen Familie in einem kleinen Dorf in Indien auf. Da sich schon früh zeigt, dass Anil sehr klug ist, wird er von seinem Vater gefördert und erhält die Möglichkeit, Medizin zu studieren. Nach seinem Studium verlässt Anil Indien, seine Familie und Leena, seine Freundin aus... Anil wächst in einer angesehenen Familie in einem kleinen Dorf in Indien auf. Da sich schon früh zeigt, dass Anil sehr klug ist, wird er von seinem Vater gefördert und erhält die Möglichkeit, Medizin zu studieren. Nach seinem Studium verlässt Anil Indien, seine Familie und Leena, seine Freundin aus Kindheitstagen, um seine Assistenzzeit in Dallas zu absolvieren. Besonders der Abschied zu Leena fällt ihm schwer, denn er hat als Jugendlicher Gefühle für sie entwickelt, seiner Familie war Leena jedoch nicht standesgemäß genug. In den USA lernt Anil die positiven, aber auch die negativen Seiten der Gesellschaft kennen und wird immer wieder mit seiner Herkunft konfrontiert. Auch Leena, die mit einem „passenden“ Mann verheiratet wird, muss ein schweres Schicksal erleiden. Der Roman wird überwiegend aus Anils Perspektive erzählt, doch man erhält auch einen Einblick in Leenas Lebensweg, der einen nicht minder mitnimmt. Die Schicksale beider sind sehr unterschiedlich und beide haben mit hohen Erwartungen, Rückschlägen und schlimmen Erlebnissen zu kämpfen. Anil ist zwar ein sehr guter Arzt, steht sich aber oft selbst im Weg und hat es als Ausländer nicht leicht. Leena hingegen darf ihre Eltern nicht enttäuschen und muss sich der Gesellschaft entsprechend verhalten. Der Schreibstil der Autorin ist leicht zu lesen und gut zu verstehen. Anfangs hatte ich Probleme, mir die indischen Namen zu merken und bin über das ein oder andere nicht erklärte Fremdwort gestoßen. Auch werden viele medizinische Details ausgeführt, die mich nicht besonders interessiert haben. Die zwei Welten – Amerika und Indien – werden anschaulich dargestellt und man bekommt einen hervorragenden Einblick in das exotische Leben der Inder. Beim Lesen hat man all die bunten Farben vor Augen, sieht den wunderschönen Schmuck der Inderinnen und ihre prachtvollen Saris. Auch die kulinarischen Genüsse kommen nicht zu kurz. Dabei redet die Autorin die Probleme beider Welten nicht schön, sondern thematisiert auch viele negative Seiten der konservativen Gesellschaft, was mir gefallen hat. Ich hatte aber auch teilweise den Eindruck, dass zu viele schlimme Klischees in der Geschichte vorkommen. Diese sind zwar realistisch, aber dass Anil und Leena alles auf einmal passiert, kommt mir doch sehr unglaubwürdig vor und die Schere zwischen den schlimmen Ereignissen und der größtenteils heilen Welt am Ende des Buches habe selten so groß gesehen. Besonders gefallen haben mir die kleinen Geschichten aus dem Schiedsgericht. In Anils Dorf werden kleinere und größere Streitereien von einem Streitschlichter geklärt. Diese Vorgehensweise ist faszinierend und immer wieder gibt es ein Kapitel, in dem man einen solchen Fall kennenlernen darf. Fazit: Eine Empfehlung für alle, die Indien in vielen Facetten kennenlernen möchten und schicksalhafte Geschichten mögen. Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen, runde aber wohlwollend auf.

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Eine Liebe in zwei Welten
von einer Kundin/einem Kunden aus Paderborn am 10.02.2016

Anil wächst in einer angesehenen Familie in einem kleinen Dorf in Indien auf. Da sich schon früh zeigt, dass Anil sehr klug ist, wird er von seinem Vater gefördert und erhält die Möglichkeit, Medizin zu studieren. Nach seinem Studium verlässt Anil Indien, seine Familie und Leena, seine Freundin aus... Anil wächst in einer angesehenen Familie in einem kleinen Dorf in Indien auf. Da sich schon früh zeigt, dass Anil sehr klug ist, wird er von seinem Vater gefördert und erhält die Möglichkeit, Medizin zu studieren. Nach seinem Studium verlässt Anil Indien, seine Familie und Leena, seine Freundin aus Kindheitstagen, um seine Assistenzzeit in Dallas zu absolvieren. Besonders der Abschied zu Leena fällt ihm schwer, denn er hat als Jugendlicher Gefühle für sie entwickelt, seiner Familie war Leena jedoch nicht standesgemäß genug. In den USA lernt Anil die positiven, aber auch die negativen Seiten der Gesellschaft kennen und wird immer wieder mit seiner Herkunft konfrontiert. Auch Leena, die mit einem „passenden“ Mann verheiratet wird, muss ein schweres Schicksal erleiden. Der Roman wird überwiegend aus Anils Perspektive erzählt, doch man erhält auch einen Einblick in Leenas Lebensweg, der einen nicht minder mitnimmt. Die Schicksale beider sind sehr unterschiedlich und beide haben mit hohen Erwartungen, Rückschlägen und schlimmen Erlebnissen zu kämpfen. Anil ist zwar ein sehr guter Arzt, steht sich aber oft selbst im Weg und hat es als Ausländer nicht leicht. Leena hingegen darf ihre Eltern nicht enttäuschen und muss sich der Gesellschaft entsprechend verhalten. Der Schreibstil der Autorin ist leicht zu lesen und gut zu verstehen. Anfangs hatte ich Probleme, mir die indischen Namen zu merken und bin über das ein oder andere nicht erklärte Fremdwort gestoßen. Auch werden viele medizinische Details ausgeführt, die mich nicht besonders interessiert haben. Die zwei Welten – Amerika und Indien – werden anschaulich dargestellt und man bekommt einen hervorragenden Einblick in das exotische Leben der Inder. Beim Lesen hat man all die bunten Farben vor Augen, sieht den wunderschönen Schmuck der Inderinnen und ihre prachtvollen Saris. Auch die kulinarischen Genüsse kommen nicht zu kurz. Dabei redet die Autorin die Probleme beider Welten nicht schön, sondern thematisiert auch viele negative Seiten der konservativen Gesellschaft, was mir gefallen hat. Ich hatte aber auch teilweise den Eindruck, dass zu viele schlimme Klischees in der Geschichte vorkommen. Diese sind zwar realistisch, aber dass Anil und Leena alles auf einmal passiert, kommt mir doch sehr unglaubwürdig vor und die Schere zwischen den schlimmen Ereignissen und der größtenteils heilen Welt am Ende des Buches habe selten so groß gesehen. Besonders gefallen haben mir die kleinen Geschichten aus dem Schiedsgericht. In Anils Dorf werden kleinere und größere Streitereien von einem Streitschlichter geklärt. Diese Vorgehensweise ist faszinierend und immer wieder gibt es ein Kapitel, in dem man einen solchen Fall kennenlernen darf. Fazit: Eine Empfehlung für alle, die Indien in vielen Facetten kennenlernen möchten und schicksalhafte Geschichten mögen. Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen, runde aber wohlwollend auf.

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Der goldene Sohn - Shilpi Somaya Gowda
von einer Kundin/einem Kunden aus Lingen am 10.02.2016

In einem kleinen indischen Dorf wächst Anil mit seinen Geschwistern auf, dazu bestimmt, eines Tages das Erbe seines Vaters anzutreten und Schiedsmann zu werden. Doch ihm ist schon früh klar, dass er einen anderen Weg für sein Leben begehrt: Er möchte Arzt werden. Durch seinen Ehrgeiz und seine guten... In einem kleinen indischen Dorf wächst Anil mit seinen Geschwistern auf, dazu bestimmt, eines Tages das Erbe seines Vaters anzutreten und Schiedsmann zu werden. Doch ihm ist schon früh klar, dass er einen anderen Weg für sein Leben begehrt: Er möchte Arzt werden. Durch seinen Ehrgeiz und seine guten Leistungen schafft er es, ein Studium in Amerika anzutreten, doch schnell bemerkt er, dass das alles etwas anders ist als vorgestellt. Tausende von Kilometern entfernt von seiner Familie und allem, was er kannte, stellt er sich seinen neuen Lebensumständen und sammelt sowohl gute als auch schlechte Lebenserfahrungen. Als sein Vater stirbt, ist er hin- und hergerissen zwischen dem, was er möchte, und dem, was von ihm erwartet wird, nämlich der Tradition nachzugehen. Und da ist ja auch noch Leena, das Mädchen, mit dem er früher als Kind immer gespielt hat, welches vor kurzem an unwissentlich an einen Betrüger verheiratet wurde, der sie zu allem Überfluss auch noch sehr schlecht behandelt und quält. Wird Anil in seine Heimat zurückkehren oder wird er seinen Traum, Arzt zu werden, weiter verfolgen? Wird er sich für seine eigene Freiheit entscheiden oder für die Tradition und die Erwartungen? Und was passiert mit Leena? Der Einstieg in die Geschichte gelang mir schnell und mühelos, da der Schreibstil der Autorin sehr flüssig und leicht verständlich ist. Alles, was sie in ihrem Buch beschreibt, hatte ich direkt vor Augen, da meine Vorstellungskraft durch sie stark angeregt wurde. Man taucht ein in die indische Welt und in ihre Kultur und lernt sehr vieles, was man bisher noch nicht wusste: Dieses Buch ist also nicht nur ein toller Roman, sondern gleichzeitig auch eine Wissensquelle, was mir sehr gut gefallen hat. Alles ist sehr realistisch und es handelt sich hierbei nicht um einen kitschigen Liebesroman: Nein, das Buch hat viel mehr zu bieten. Es regt einen zum Nachdenken an und man fühlt alles mit. Die Geschichte wird größtenteils aus der Sicht von Anil erzählt, doch manchmal wechselt es über zu Leenas Sicht, sodass man sowohl Anils Leben in Amerika als auch Leenas Leben in Indien kennenlernt. Der Protagonist Anil war mir von Anfang an sehr sympathisch, da er wirklich intelligent und verständnisvoll ist. Das Hin- und Hergerissene in ihm, sein Traum und Wille, in Amerika Arzt zu werden und die Tradition, die ihm vorschreibt, in Indien zu bleiben, kommt immer wieder sehr gut zur Schau. Das, was Leena durchmachen muss, nimmt einen wirklich sehr mit und man kann sich in jeden Charakter gut hineinversetzen. Jede Person ist gut durchdacht, jeder hat seine Besonderheiten. Das Ende kommt überraschend, ich persönlich hätte etwas anderes erwartet und bin nicht ganz zufrieden damit, da es mich persönlich etwas enttäuscht hat, aber trotzdem ist es zusammengefasst ein wirklich sehr tolles Buch, das ich jedem wärmstens empfehlen kann.

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Endrücklich und authentisch
von einer Kundin/einem Kunden aus Gelsenkirchen am 09.02.2016

Dieses Buch begeisterte mich anfangs durch seine leichte und lebendige Schreibweise, die selbst schwierigen Themen stand hielt. Auch wenn ich fand, dass die Geschichte zum Ende hin etwas schwächelte, weil sie sich leicht zog, bestach sie durch eine gute Mischung aus vielschichtigen Dramen, Liebes- und Lebensgeschichten, wobei es im... Dieses Buch begeisterte mich anfangs durch seine leichte und lebendige Schreibweise, die selbst schwierigen Themen stand hielt. Auch wenn ich fand, dass die Geschichte zum Ende hin etwas schwächelte, weil sie sich leicht zog, bestach sie durch eine gute Mischung aus vielschichtigen Dramen, Liebes- und Lebensgeschichten, wobei es im wesentlichen zwei Hauptfiguren gibt. Zuerst begegnet man den beiden Figuren zusammen, denn Anil und Leena wachsen zusammen auf und fühlen sich sehr verbunden. Ich hatte den Eindruck, dass die Kindheit trotz den Standesunterschieden glücklich verlief, doch irgendwann entfernten sie sich zunächst ungewollt, später gewollt voneinander. Ab hier wechselten sich die Sichtweisen ab, wobei Leenas Geschichte weiter in Indien spielte, Anil jedoch in die USA reiste, um dort sein Arztstudium an einer Klinik abzuschließen. Beide Geschichten bewegten mich auf ihre eigene Art und Weise, denn unterschiedlicher können Lebenswelten nicht sein. Man erhält einen guten Einblick in die indische Kultur, die mit einigen Eindrücken bei mir punkten konnte. Auf der anderen Seite war es aber auch gerade dieser Teil der Geschichte, der mich mitunter sehr schockierte, da er sich zum Krimi auswuchs. Leenas Geschichte verlief alles andere als geradlinig. Sie und ihre Familie mussten vieles erdulden, und als später einige Hintergründe dafür aufgeschlüsselt wurden, war ich noch sprachloser als zuvor. Ich habe Leena für die Bewahrung ihrer Haltung sehr bewundert. Anils Geschichte war aber nicht weniger interessant und aufwühlend, weil er u.a. mit den (fast) typischen Schwierigkeiten vieler Migranten zu kämpfen hatte. Das dies so gut herausgearbeitet wurde, hat mir sehr gefallen. Zudem war er eine Art Wanderer zwischen den Welten, da er die Position seines Vaters als Familienoberhaupt und Schiedsmannes erbte, was zusätzlich enormen Druck auf ihn ausübte. Sein stetiges Bemühen, seine Erfolge und Fehlschläge gingen zu Herzen, egal welchen Lebensbereich es betraf. Auch er hat trotzdem im wesentlichen seine Persönlichkeitsmerkmale beibehalten, schaffte es aber auf Grund seiner Herkunft etwas besser seine Position zu behaupten als Leena. Ein sehr eindrücklicher, authentischer Roman, der mich aufwühlte und nachdenklich machte. Er entführte mich in eine andere Kultur und Lebenswelt und erlaubte mir Einblicke die nachwirkten.

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eine interessante und leicht zu lesende Geschichte
von MarTina am 09.02.2016

Anil wächst zusammen mit seiner Freundin Leena in einem kleinen Dorf in Indien auf. Die beiden sind als Kinder unzertrennlich. Doch je älter sie werden, um so unterschiedlicher verlaufen ihre Wege. Anil studiert Medizin. Nach seinem Studium geht er in die USA um eine Assistenzarztstelle anzutreten. Leena dagegen bleibt... Anil wächst zusammen mit seiner Freundin Leena in einem kleinen Dorf in Indien auf. Die beiden sind als Kinder unzertrennlich. Doch je älter sie werden, um so unterschiedlicher verlaufen ihre Wege. Anil studiert Medizin. Nach seinem Studium geht er in die USA um eine Assistenzarztstelle anzutreten. Leena dagegen bleibt in Indien und heiratet. Doch beide sind nicht glücklich. Kann sich für sie das Leben doch noch zum Guten ändern? Meine Meinung: In diesem Buch taucht man tief in die indische Kultur ein. Sie wird sehr anschaulich beschrieben. Da Anils Vater Schiedsmann des Dorfes ist, bekommt man einen Einblick in den (Aber-)Glauben der Menschen. Es ist alles sehr traditionell. Vor allem wird bald klar, dass die Männer das Sagen haben und die Frauen gehorchen müssen. Der Mann entscheidet für die Familie. In den USA ist natürlich alles modern. Dadurch merkt man auch sofort die Unterschiede, wenn man mit Anil zwischen den Ländern wechselt. Vor allem wird seine innere Zerrissenheit sehr deutlich. Da Anil Arzt ist, spielt sich ein großer Teil des Buches bei seiner Arbeit im Krankenhaus ab. Man sollte daher "Krankenhausgeschichten" mögen. Der Erzählstil ist leicht und flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten. Da abwechselnd von Anil und Leena erzählt wird, kann man ihre Lebenswege parallel verfolgen. Das fand ich sehr interessant. Man sollte aber keine große Liebesgeschichte erwarten. Vor allem Leena hat einen schweren Weg zu gehen. Sie war mir richtig sympathisch und ich habe daher mit ihr mitgelitten und gehofft, dass sich alles zum Guten wendet. Anil blieb mir bis zum Ende fremd. Er ist ein sehr sachlicher Mensch und seine Gefühle sind nicht wirklich zu spüren. Auch in traurigen Momenten konnte ich mich nicht in ihn hineinversetzen. Auch das Ende war mir ein bisschen zuviel. Es wäre meiner Meinung nach ein schöneres Ende gewesen, wenn nicht alles geregelt und abgeschlossen, sondern einfach Platz für eigene Gedanken gelassen worden wäre. Fazit: Eine interessante und leicht zu lesende Geschichte. Mir hat vor allem das Eintauchen in die indische Kultur gefallen. Leider war der Schluss nicht ganz mein Fall.

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Der goldene Sohn
von Landbiene am 08.02.2016

Meinung zum Cover: Das Cover gefiel mir von Anfang an nicht. Ich finde es zu schlicht und nichts aussagend. Auch nach Beendigung des Buches erschließt mir sich das Bild auf dem Cover nicht. Ich hätte mir etwas typisch Indisches gewünscht. Die Schnörkel, oben und unten am Buch sind hingegen gelungen... Meinung zum Cover: Das Cover gefiel mir von Anfang an nicht. Ich finde es zu schlicht und nichts aussagend. Auch nach Beendigung des Buches erschließt mir sich das Bild auf dem Cover nicht. Ich hätte mir etwas typisch Indisches gewünscht. Die Schnörkel, oben und unten am Buch sind hingegen gelungen und passend. Eigene Inhaltsangabe: Anil ist der älteste Sohn in der Familie und sein Vater bemerkt früh wie talentiert und fleißig er ist. Daher soll er Arzt werden und später auch seinen Vater als Schiedsmann in seinem Dorf Panchanager ablösen. Sein Assistenzjahr möchte er in Amerika absolvieren und bekommt sogar eine Stelle im Parkview Hospital. In Amerika beginnt für Anil ein komplett neuer Lebensabschnitt. Amerika ist einfach ganz anders wie das Leben das er aus seinem Dorf in Indien kennt... Während Anil im Ausland ist, wird seine beste Freundin Leena aus Kindertagen mit einem Mann verheiratet. Doch die Ehe verläuft ganz anders wie Leena es sich vorgestellt hat. Denn ihr Ehemann entpuppt sich als gefühlskalter Sadist. Ob es doch nochmal eine zweite Chance gibt? Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin lässt sich flüssig und locker lesen. Schnörkellos beschreibt sie die Szenerie in ihrem Land ohne ihre eigene Meinung mit einfließen zu lassen. Dies ist dem Leser überlassen. Die Sätze sind meist lang und teilweise verschachtelt, was jedoch nicht stört und sich gut lesen lässt. Das Buch ist in 4 Abschnitte unterteilt und die Kapitel sind sauber nummeriert. Die Kapitel sind meist etwas länger, aber auch nochmal mit Absätzen getrennt. So kann man auch mal mitten in einem Kapitel mit dem lesen aufhören ohne in der Luft zu hängen. Im Buch gibt es zwei Erzählstränge. Einmal von Anil in Amerika und die Geschichte von Leena in Indien die parallel spielt. Meist wird im Wechsel der Beiden erzählt, jedoch überwiegt der Anteil von Anil am Ende hin sehr. Hauptprotagonisten: Die Hauptprotagonisten Anil und Leena, lernt man in dem Buch sehr gut kennen. Die Autorin hat sie durch ihren Schreibstil sehr lebendig gemacht und sie wachsen dem Leser beide ans Herz! Allgemeines zum Buch: Die Autorin Shilpi Somaya Gowda hat mit diesem Buch eine faszinierende und gleichzeitig auch traurige Geschichte erzählt. Als Leser fährt man auf einer Achterbahn der Gefühle! Von Trauer, über Wut, Unverständnis und Freude ist alles enthalten. Dieses Buch hat eine "Sogwirkung" und man kann es kaum aus der Hand legen. Der Unterschied zwischen dem modernen Amerika und den indischen Sitten, trifft hier ungeschönt aufeinander und beschreibt die Problematik dazwischen sehr gut. Aber auch die Menschen die hier und dort leben, werden sehr gut beschrieben. Das Buch ist nicht nur ein Roman, sondern ein Stück weit auch ein Buch wodurch man viel erfährt über die indische Kultur, die Sitten und Traditionen. Die schönen, sowie auch die schlechten! Gestört haben mich die vielen medizinischen Ausdrücke bei Anil im Krankhaus, aber auch die typisch indischen Gerichte, die einem Europäer alle nichts sagen. Nirgends war beschrieben was dies nun ist und es jedes Mal zu googeln war mir zu mühselig. Der Klappentext könnte verleiten zu glauben das es im gesamten Buch um eine Liebesgeschichte zwischen Leena und Anil geht. Dem ist nicht so! Dennoch ist es für mich ein sehr emotionales Leserlebnis gewesen! Ich vergebe 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung!

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Eine Liebe, die nicht sein darf
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 08.02.2016

Im Mittelpunkt des Romans „Der goldene Sohn“ von Shilpi Somalia Gowda steht das Schicksal zweier Menschen, die einst durch das zarte Band einer Kindheits- und Jugendliebe verbunden waren: Anil und Leena. Doch ihre Liebe hat in der indischen Gesellschaft keine Zukunft. Ein jähes Ende findet ihr gemeinsamer Lebensweg, als... Im Mittelpunkt des Romans „Der goldene Sohn“ von Shilpi Somalia Gowda steht das Schicksal zweier Menschen, die einst durch das zarte Band einer Kindheits- und Jugendliebe verbunden waren: Anil und Leena. Doch ihre Liebe hat in der indischen Gesellschaft keine Zukunft. Ein jähes Ende findet ihr gemeinsamer Lebensweg, als Anil beschließt, seine Karriere in den USA voranzutreiben. Doch das Leben dort ist alles andere als leicht. Erschwerend kommt der Kulturkonflikt hinzu, dem Anil permanent ausgesetzt ist. Als Pendler zwischen den Kulturen bekommt er die Schattenseiten seines privilegierten Daseins deutlich zu spüren. Ferner erweisen sich die Fußstapfen, in die er nach dem Tod seines Vaters stapfen soll, als recht groß. Die von ihm erwartete Tätigkeit als Streitschlichter verlangt ihm viel ab. Doch auch Leena hat es nicht leicht; die harte Schule des Lebens in Indien bleibt ihr nicht erspart. Wie es die Tradition und Kultur Indiens verlangen, wird sie nach Kriterien der Mitgift verheiratet und muss sich dem ihr zugewiesenen Ehemann bedingungslos unterordnen. Sie spürt am eigenen Leib, was Frau-sein in der indischen Kultur bedeutet. Das ist nicht viel, denn dem westlich geschulten Auge erscheint dies als reine Sklaventreiberei. Mit ihrem Roman ist es der Autorin meiner Meinung nach hervorragend gelungen, ein authentisches Bild Indiens zwischen Tradition und Moderne zu zeichnen. Ferner spielen Kulturunterschiede ebenso wie kulturelles Grenzgängertum eine große Rolle. Anils und Leenas Geschichte erhält dadurch einen hohen Aktualitätsgrad. Ich konnte mich in die beiden Akteure gut hineinversetzen, habe mit ihnen gefühlt und gelitten. Dank des angenehmen Schreibtisch der Autorin war das Buch flüssig zu lesen. Ich bin nun sehr neugierig auf den Vorgängerroman, den ich recht bald lesen möchte. „Der goldene Sohn“ ist insbesondere allen Kulturinteressierten sehr zu empfehlen.

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