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Der Heiler

Thriller

(1)
Die Liebe deines Lebens in den Händen eines Killers. Du allein kannst sie finden. Helsinki, im Ausnahmezustand. Ein Irrer, der mordet und Heilsbotschaften verkündet. Eine Journalistin, die ihn stellen will. Und dabei spurlos verschwindet. Es gibt nur einen, der sie retten kann. Ihr Mann macht sich verzweifelt auf die Suche. Er würde alles für sie tun. Doch das Böse ist stärker als die Liebe.
Rezension
"Ein großartig sensibler Krimi.", Für Sie, 02.01.2013
Portrait
Antti Tuomainen wurde 1971 geboren und war früher als Werbetexter tätig. Heute arbeitet er als Autor und freier Journalist. Der Heiler wurde mit dem Preis für den besten finnischen Krimi des Jahres 2010 ausgezeichnet. Antti Tuomainen lebt mit seiner Frau in Helsinki.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 224, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.08.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783843703215
Verlag Ullstein eBooks
Originaltitel Parantaja
eBook (ePUB)
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ausnahmezustände“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Hat man nicht intensiv genug gelebt, wenn man nicht wenigstens in seiner Jugend Idealist gewesen ist ? Dann wäre die Hinwendung zum Konservativen die Anerkennung der Realität ? Der sogenannte fanatische Heiler, der ganze Familien ausrottet, scheint an der Welt zu scheitern, sieht alle seine Ideale zerbrechen und übt schreckliche Rache Hat man nicht intensiv genug gelebt, wenn man nicht wenigstens in seiner Jugend Idealist gewesen ist ? Dann wäre die Hinwendung zum Konservativen die Anerkennung der Realität ? Der sogenannte fanatische Heiler, der ganze Familien ausrottet, scheint an der Welt zu scheitern, sieht alle seine Ideale zerbrechen und übt schreckliche Rache ! Das Szenario der Welt , in der wir uns in diesem Buch befinden, ist fürchterlich ! Indien und China befinden sich im Krieg um Wasserreserven, die Pest und andere scheußliche Epidemien sind ausgebrochen und Klimaflüchtlinge treiben weltweit umher ! Außerdem regnet es ständig..
Der Rückzug in das Private scheint die einzige Insel der Menschen zu sein, Johanna, eine Journalistin und Tapani ein Dichter sind ein inniges Paar ! Doch nun ist Johanna verschwunden, dem Heiler auf der Spur, Tapani will sie unbedingt finden und kommt selbst an seine Grenzen... die Botschaft jedoch ist klar, der Kampf für das Gute geht weiter....Spannend zu lesen - und weit mehr als ein Krimi !

Kundenbewertungen


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Wenn der Regen fällt über Finnland....
von Marion Olßon aus Reutlingen am 27.03.2013

Finnland in naher Zukunft: Große Teile des Landes und die anderer Nationen stehen unter Wasser, Regen fällt monatelang, Trockenperioden sind eine Seltenheit geworden. Dauerregen, Stürme, Versorgungsengpässe, Stomsperren- Notstand.In diesem schrecklichen Szenario erschüttert eine grausame Mordserie, bei der ganze Familien getötet werden die Nation und die Stadt Helsinki." Der Heiler... Finnland in naher Zukunft: Große Teile des Landes und die anderer Nationen stehen unter Wasser, Regen fällt monatelang, Trockenperioden sind eine Seltenheit geworden. Dauerregen, Stürme, Versorgungsengpässe, Stomsperren- Notstand.In diesem schrecklichen Szenario erschüttert eine grausame Mordserie, bei der ganze Familien getötet werden die Nation und die Stadt Helsinki." Der Heiler " bekennt sich zu den Anschlägen. Eine Journalistin recherchiert, stößt auf eine Spur und hält Kontakt zum " Heiler ". Kurz darauf macht sie sich auf die Suche und verschwindet. Anscheinend nach einem Treffen mit dem Verbrecher.Ihr Mann sucht nach der Verschwundenen und muss voller Erschrecken feststellen, dass das Böse näher ist als er je geglaubt hat. Wird der " Heiler "gestellt werden und wird sich das Ehepaar wieder in die Arme schließen dürfen oder versinkt auch die Ehe , wie auch das ganze Land im Chaos? Ein futuristischer Krimi, unterhaltsam und spannend in der Ichform geschrieben. Ein erschreckendes Szenario hinsichtlich einer zu erwartenden Klimakatastrophe und die Auswirkungen auf die Menschheit und das Zusammenleben.

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Liebe und Thriller mit Endzeit-Hintergrund
von Wortschätzchen am 04.08.2014
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (CD)

Die Story ist in der Ich-Form (meine bevorzugte Erzählform). Die vielen fremden Namen und Orte machen es teilweise schwer, der Story zu folgen. Wolfram Koch liest das Buch so gut, dass die Figuren sehr real werden und die Zeit wie im Flug vergeht. Man lauscht gespannt und vergisst alles... Die Story ist in der Ich-Form (meine bevorzugte Erzählform). Die vielen fremden Namen und Orte machen es teilweise schwer, der Story zu folgen. Wolfram Koch liest das Buch so gut, dass die Figuren sehr real werden und die Zeit wie im Flug vergeht. Man lauscht gespannt und vergisst alles um sich herum. Allerdings fesselt keine Hochspannung, sondern eine ganz morbide Neugier. Das ist keinesfalls negativ, nur neu und ungewohnt. Doch nach und nach merkt man, wie düster die Welt werden könnte, wie erschreckend real alles klingt und tatsächlich werden könnte. Die Story und die Art, wie Wolfram Koch sie liest, gefallen mir sehr. Die Stimmung von Tapani überträgt sich auf den Leser/Hörer. Der Schluss zieht mir die Füße weg. Und ich höre mir das Hörbuch jetzt gleich ein zweites Mal an ...! Fazit: Dieses Hörbuch hinterlässt Spuren. Deshalb eine absolute Empfehlung!

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Liebe und Thriller mit Endzeit-Hintergrund
von Wortschätzchen aus Kreis HD am 04.08.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Irgendwann in nicht zu ferner Zukunft in Finnland. Die Natur hat sich gegen die Menschen gewandt. Das Wetter spielt verrückt. Es gibt zwar endlos viel Erdöl, aber zu wenig Wasser und die Lebensmittel werden auch immer knapper. Ohne Vorwarnung verschwindet die Reporterin Johanna nach einem seltsamen Telefonat. Ihr Man... Irgendwann in nicht zu ferner Zukunft in Finnland. Die Natur hat sich gegen die Menschen gewandt. Das Wetter spielt verrückt. Es gibt zwar endlos viel Erdöl, aber zu wenig Wasser und die Lebensmittel werden auch immer knapper. Ohne Vorwarnung verschwindet die Reporterin Johanna nach einem seltsamen Telefonat. Ihr Man Tapani, erfolgloser Lyriker, macht sich auf den Weg, sie zu retten. Er will herausfinden, was geschehen ist. Stück für Stück setzt er das Puzzle zusammen. Was er dabei herausfindet, ist nicht immer angenehm für ihn. Dafür aber merkt er, wie blind er oftmals war. „Manchmal sieht man es erst, wenn man aufhört hinzusehen!“ – das ist wohl der Schlüsselsatz dieses (Hör-)Buches. Nichts ist so, wie es einmal aussah. Die Story ist in der Ich-Form (meine bevorzugte Erzählform). Die vielen fremden Namen und Orte machen es teilweise schwer, der Story zu folgen. Wolfram Koch liest das Buch so gut, dass die Figuren sehr real werden und die Zeit wie im Flug vergeht. Man lauscht gespannt und vergisst alles um sich herum. Allerdings fesselt keine Hochspannung, sondern eine ganz morbide Neugier. Das ist keinesfalls negativ, nur neu und ungewohnt. Doch nach und nach merkt man, wie düster die Welt werden könnte, wie erschreckend real alles klingt und tatsächlich werden könnte. Die Story und die Art, wie Wolfram Koch sie liest, gefallen mir sehr. Die Stimmung von Tapani überträgt sich auf den Leser/Hörer. Der Schluss zieht mir die Füße weg. Und ich höre mir das Hörbuch jetzt gleich ein zweites Mal an ...! Fazit: Dieses Hörbuch hinterlässt Spuren. Nur wenige Bücher/Hörbücher können das so intensiv. Deshalb eine absolute Empfehlung!

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Liebe und Thriller mit Endzeit-Hintergrund
von Wortschätzchen am 04.08.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Irgendwann in nicht zu ferner Zukunft in Finnland. Die Natur hat sich gegen die Menschen gewandt. Das Wetter spielt verrückt. Es gibt zwar endlos viel Erdöl, aber zu wenig Wasser und die Lebensmittel werden auch immer knapper. Ohne Vorwarnung verschwindet die Reporterin Johanna nach einem seltsamen Telefonat. Ihr Man... Irgendwann in nicht zu ferner Zukunft in Finnland. Die Natur hat sich gegen die Menschen gewandt. Das Wetter spielt verrückt. Es gibt zwar endlos viel Erdöl, aber zu wenig Wasser und die Lebensmittel werden auch immer knapper. Ohne Vorwarnung verschwindet die Reporterin Johanna nach einem seltsamen Telefonat. Ihr Man Tapani, erfolgloser Lyriker, macht sich auf den Weg, sie zu retten. Er will herausfinden, was geschehen ist. Stück für Stück setzt er das Puzzle zusammen. Was er dabei herausfindet, ist nicht immer angenehm für ihn. Dafür aber merkt er, wie blind er oftmals war. „Manchmal sieht man es erst, wenn man aufhört hinzusehen!“ – das ist wohl der Schlüsselsatz dieses (Hör-)Buches. Nichts ist so, wie es einmal aussah. Die Story ist in der Ich-Form (meine bevorzugte Erzählform). Die vielen fremden Namen und Orte machen es teilweise schwer, der Story zu folgen. Wolfram Koch liest das Buch so gut, dass die Figuren sehr real werden und die Zeit wie im Flug vergeht. Man lauscht gespannt und vergisst alles um sich herum. Allerdings fesselt keine Hochspannung, sondern eine ganz morbide Neugier. Das ist keinesfalls negativ, nur neu und ungewohnt. Doch nach und nach merkt man, wie düster die Welt werden könnte, wie erschreckend real alles klingt und tatsächlich werden könnte. Die Story und die Art, wie Wolfram Koch sie liest, gefallen mir sehr. Die Stimmung von Tapani überträgt sich auf den Leser/Hörer. Der Schluss zieht mir die Füße weg. Und ich höre mir das Hörbuch jetzt gleich ein zweites Mal an ...! Fazit: Dieses Hörbuch hinterlässt Spuren. Nur wenige Bücher/Hörbücher können das so intensiv. Deshalb eine absolute Empfehlung!

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Utopia mit Krimigeschmack
von mac tíre súl am 31.07.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Der "Heiler", wie er sich selbst nennt, will sich im Namen der Natur an den Menschren rächen, die, wie er meint, für die Katastrophen verantwortlich sind. Viele Familien sind von ihm schon getötet worden und die restlichen Polizeikräfte, werden nicht mehr Herr der Lage. Eine sehr engagierte Journalistin verfolgt... Der "Heiler", wie er sich selbst nennt, will sich im Namen der Natur an den Menschren rächen, die, wie er meint, für die Katastrophen verantwortlich sind. Viele Familien sind von ihm schon getötet worden und die restlichen Polizeikräfte, werden nicht mehr Herr der Lage. Eine sehr engagierte Journalistin verfolgt die Spur des "Heilers" und verschwindet auf einmal spurlos. Ihr Mann, selbst Schreiber - allerdings nur von Gedichten - macht sich alleine auf die Suche nach seiner Frau. Er findet heraus, dass er nicht alles aus der Vergangenheit seiner Frau weiß. Lebt sie noch, oder steckt etwa eine verflossene Liebe hinter dem Verschwinden seiner Frau? Langsam kommt er der Spur näher und er wird auf die Probe gestellt. Eine interessanter Ausblick auf eine mögliche Zukunft gepaart mit einer spannenden Story. Man kann das Buch sehr gut und flüssig lesen und kommt somit schnell dem Ende entgegen. Kein Wunder, das der Autor einen Preis dafür erhalten hat. Weiter so!

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Der Heiler
von Lucia Bader am 18.11.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Helsinki ist durch den Klimawandel zu einer gewaltätigen Stadt, voller Flüchtlinge geworden. Die Polizei kommt ihrer Arbeit kaum nach und private Sicherheitsfirmen nehmen das Recht und die Ordnung in die Hand. Ein Serienmörder, der sich selsbt als Heiler bezeichnet, treibt sein Unwesen - er tötet die, seiner Meinung nach,... Helsinki ist durch den Klimawandel zu einer gewaltätigen Stadt, voller Flüchtlinge geworden. Die Polizei kommt ihrer Arbeit kaum nach und private Sicherheitsfirmen nehmen das Recht und die Ordnung in die Hand. Ein Serienmörder, der sich selsbt als Heiler bezeichnet, treibt sein Unwesen - er tötet die, seiner Meinung nach, Verantworltichen für diesen Ausnahmezustand. In dieser düsteren Zukunft Helsinkis verschwidnet Johanna, eine eifrige Journalistin, mit der der Heiler Kontakt aufgenommen hat. Ihr Mann Tapini macht sich auf die Suche nach ihr. - Im Verlag, bei der Polizei, bei Freunden, hofft er auf Unterstützung. Doch scheinbar kann - oder willl - ihm niemand helfen. So ermittelt er auf eigene Faust. Bei seiner Suche stösst er auf einige Geheimnisse und Verbindungen aus Johannas Vergangenheit, von denen er bislang nichts wusste.Doch er gibt die Hoffnung nicht auf, seine große Liebe wieder zufinden. Dieser Thriller ist bis zum Ende sehr spannend - immer wieder gibt es überraschende Wendungen. Einige Rückblicke lassen die enge Verbundenheit zwischen Johanna und Tapani begreifbar werden. Der Faktor Klimawandel spielt eine zentrale Rolle, doch die Suche nach Johanna bleibt immer im Vordergrund. Am Ende des Buches fragt man sich, ob man selbst wohl genug dazu beiträgt, um ein solche Zukunft zu verhindern. Mein Fazit: Ein gelungener Thriller, spannend bis zu Schluss - unbedingt lesenswert!

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Der Heiler
von anyways aus Greifswald, Hansestadt am 11.09.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Eine düstere, traurige Welt beschreibt Antti Tuomainen. Die Auswirkungen des Kollapses macht er auf eindrückliche Weise erlebbar. Helsinki versinkt kurz vor Weihnachten nicht im Schnee sondern wird seit langem von fast monsunartigen Regenfällen heimgesucht. Ganze Küstenlandschaften sind schon überschwemmt, teilweise fließt kein Strom, Ratten und anderes Ungeziefer bahnt sich... Eine düstere, traurige Welt beschreibt Antti Tuomainen. Die Auswirkungen des Kollapses macht er auf eindrückliche Weise erlebbar. Helsinki versinkt kurz vor Weihnachten nicht im Schnee sondern wird seit langem von fast monsunartigen Regenfällen heimgesucht. Ganze Küstenlandschaften sind schon überschwemmt, teilweise fließt kein Strom, Ratten und anderes Ungeziefer bahnt sich seinen Weg in die Häuser und längst besiegte Infektionskrankheiten werden durch die Einwanderer wieder eingeschleppt. Grippe- und Tuberkulosepandemien sind die Folge, und lassen die einheimische Bevölkerung stark schrumpfen. Der depressive Grundtenor des Buches erhält nur durch die Liebe von Tapani zu Johanna einen Lichtschein. Man folgt dem Lyriker in die dunkelsten Ecken Helsinkis, man ist teilweise abgestoßen von der Hoffnungslosigkeit und der Gewalt der dortigen Lebenssituation, trotzdem versteht es Tuomainen seinen Leser zu fesseln und das mit leisen Tönen. Er beleuchtet sehr gut zwischenmenschliche Interaktionen. Deckt auf, dass jeder ein wahrhaft zweites Gesicht versteckt, das muss sein Protagonist gleich mehrmals verzweifelt feststellen. Nicht nur als er Johannas Korrespondenz sichtet. Vermeintliche Freunde werden zu Fremden, Fremde zu Freunden. Alle zusammen vereint der Überlebenswille in einer dem Menschen feindlich gewordenen Welt. Gewalt, Obsessionen und die Gier nach Macht und Geld treten viel deutlicher zu Tage. Fazit: Ein Spannungsroman der durch seine Subtilität fesselt und überzeugt.

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Ein ernüchternder Blick in eine nahe Zukunft
von Silke Schröder aus Hannover am 16.08.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Mit “Der Heiler” malt Antti Tuomainen eine Dystopie über die Folgen des Klimawandels in Europa und dem Rest der Welt. Allerdings hält er mit der Beschreibung der allgemeinen Lebensumstände nicht lange auf, sondern konzentriert sich voll und ganz auf die Geschichte um seine Hauptfigur, den finnischen Schriftstellers Tapani Lehtinen.... Mit “Der Heiler” malt Antti Tuomainen eine Dystopie über die Folgen des Klimawandels in Europa und dem Rest der Welt. Allerdings hält er mit der Beschreibung der allgemeinen Lebensumstände nicht lange auf, sondern konzentriert sich voll und ganz auf die Geschichte um seine Hauptfigur, den finnischen Schriftstellers Tapani Lehtinen. Der macht sich ganz im Stil eines “Roman Noir” auf die Suche nach seiner verschwundenen Frau und erfährt dabei so manche ungeliebte Wahrheit, trifft aber auch neue Freunde und wirbelt viel Staub aus Johannas früherem Leben auf. Ein ernüchternder Blick in eine nahe Zukunft und eine spannende Geschichte über falsche Vertraute, vergangene Beziehungen und unerwartete Hilfe. Antti Tuomainen wurde 2011 mit dem finnischen Krimipreis “Vouden Johtolanka” für den besten finnischen Kriminalroman ausgezeichnet.

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Endzeitstimmung
von Susanne am 01.08.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Helsinki in der nahen Zukunft. Ein düsterer, beklemmender Anfang: ein Mann vermisst seine Frau. Johanna ist Journalistin und war nachts auf Recherche. Beängstigend, aber glaubhaft, schildet der finnische Autor Antti Tuomainen eine Welt, in der die Klimaerwärmung voll im Gange ist: Dauerregen und Überflutungen auf der nördlichen Halbkugel, Waldbrände auf... Helsinki in der nahen Zukunft. Ein düsterer, beklemmender Anfang: ein Mann vermisst seine Frau. Johanna ist Journalistin und war nachts auf Recherche. Beängstigend, aber glaubhaft, schildet der finnische Autor Antti Tuomainen eine Welt, in der die Klimaerwärmung voll im Gange ist: Dauerregen und Überflutungen auf der nördlichen Halbkugel, Waldbrände auf der südlichen, zudem Kriege und Pandemien. Ein Mörder, der sich selbst "Der Heiler" nennt, bringt ganze Familien um, weil er diese für die Katastrophe verantwortlich macht. Und Johanna war ihm auf der Spur... Kann Tapani seine große Liebe retten? Ein kleines, feines Büchlein: es handelt sich nicht um einen Öko-Thriller im klassischen Sinne, aber auch nicht um einen Action-Thriller, obwohl Menschen erschossen werden. Das Weltuntergangsszenario dient lediglich als Kulisse für eine spannende Liebesgeschichte und eine verzweifelte Suche. Tapani schreibt Gedichte und ist der Einzige, der an Johannas Rückkehr glaubt. Der Roman ist eine Hommage an die Liebe, die Raum und Zeit überdauert und sich allein aus Erinnerungen und verlorener Zukunft speist, ohne dabei ihre Wirklichkeit zu verlieren. Aber es ist auch eine Geschichte über Freundschaften, diejenigen, die uns enttäuschen und solche, die uns positiv überraschen. Nichts ist wie es scheint und die Lösung liegt - wie so oft - in der Vergangenheit... Fazit: "Der Heiler" ist eine fabelhaft erzählte Geschichte, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Die Figuren sind überzeugend gezeichnet und der Erzählstil ist sehr kraftvoll. Beste Unterhaltung mit viel Atmosphäre. Definitiv mein Highlight dieses Sommers: 5* und eine ganz klare Leseempfehlung!

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Der Heiler
von einer Kundin/einem Kunden am 12.09.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Meine Erwartungen waren in der Tat andere. Einen Thriller hatte ich erwartet. Statt dessen überkam mich reichlich viel Düsternis. Es ist schon fast ein bisschen viel. Das Buch beschäftigt sich so dermassen mit den Schattenseiten dieser Welt (Trinkwasserverschmutzung, Kriege, ...), dass man sich schliesslich selbst irgendwann fragt, was das... Meine Erwartungen waren in der Tat andere. Einen Thriller hatte ich erwartet. Statt dessen überkam mich reichlich viel Düsternis. Es ist schon fast ein bisschen viel. Das Buch beschäftigt sich so dermassen mit den Schattenseiten dieser Welt (Trinkwasserverschmutzung, Kriege, ...), dass man sich schliesslich selbst irgendwann fragt, was das Leben noch lebenswert macht. Dazu kommen ein paar langgezogene Stellen, die zum Ueberblättern einladen. Unterm Strich fand ich das Buch aber gar nicht schlecht. Es hat mich schon beschäftigt und nachdenklich gemacht. Ich war mitgerissen. Doch es war eben nicht das, was ich eigentlich vorhatte zu lesen. Der Schreibstil ist sehr gut. Anfangs muss man sich lediglich an die skandinavischen Namen von Personen und Orten gewöhnen. Aber auch diese Hürde ist bestreitbar.

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Der Heiler
von einer Kundin/einem Kunden am 27.08.2012
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (CD)

Die Klimakatastrophe hat die Welt verändert und sie ins Chaos gestürzt. Nichts ist mehr so, wie es war. Auch Helsinki ergeht es da nicht anders. Zudem nehmen auch die Gewalttaten zu. Mitten in diesem Durcheinander verschwindet die Journalistin Johanna. Sie hat sich jetzt schon länger nicht mehr bei ihrem... Die Klimakatastrophe hat die Welt verändert und sie ins Chaos gestürzt. Nichts ist mehr so, wie es war. Auch Helsinki ergeht es da nicht anders. Zudem nehmen auch die Gewalttaten zu. Mitten in diesem Durcheinander verschwindet die Journalistin Johanna. Sie hat sich jetzt schon länger nicht mehr bei ihrem Mann Tapani gemeldet. Er macht sich große Sorgen, da sie gerade an einer brisanten Recherche dran war und macht sich auf die Suche nach ihr. Dabei gerät er in so manch bedrohliche Situation. Dabei hat er die Unterstützung des indischen Taxifahrer Hamid, der ihm auch sein Leben rettet. Zusammen irren sie durch die Stadt auf der Suche. Nach und nach ergeben die Puzzleteilchen Sinn und er kommt der Sache näher. Er muss erkennen das seine Frau Geheimnisse hatte. Tapani kommt dem gesuchten Mörder, der sich der Heiler nennt, da er Menschen von denen er denkt das sie am Weltunheil mit Schuld daran tragen, bestraft und ermordet, auf die Spur. Der Sprecher Wolfram Koch vermag es gut, einem diese düstere Lage zu vermitteln. Er spricht mit passender Stimme und Betonung. Es ist angenhem ihm zu folgen. Er lässt Tapani sehr sympathisch erscheinen und zeigt die große Liebe zu seiner Frau. Dieser Roman ist für mich kein wirklicher Thriller. Spannung wurde schon aufgebaut, war aber nicht sehr ausgeprägt. Er zeigt viel mehr auf, wie die Zukunft sich entwickeln könnte und nebenbei wird noch über die Liebe zweier Menschen zueinander erzählt. Ein Schimmer Hoffnung zwischen alldem Schrecklichen. Nur die ohne Gewissen und Skrupel können in dieser Welt überleben. Zum Glück ist dies nur Fiktion, aber an alle ein heimlicher Apell.

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Der Heiler
von einer Kundin/einem Kunden aus Krefeld am 15.08.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

In Helsinki herrscht Endzeitstimmung. Viele Menschen fliehen vor der Klimakatastrophe in den Norden, wo die Lebensumstände noch angenehmer sind. Im Chaos von Helsinki sucht Dichter Tapani seine Frau Johanna. Die Journalistin ist spurlos verschwunden. Hängt ihr Verschwinden mit ihrer aktuellen Story zusammen? Sie ist einem radikalen Umweltschützer, dem "Heiler"... In Helsinki herrscht Endzeitstimmung. Viele Menschen fliehen vor der Klimakatastrophe in den Norden, wo die Lebensumstände noch angenehmer sind. Im Chaos von Helsinki sucht Dichter Tapani seine Frau Johanna. Die Journalistin ist spurlos verschwunden. Hängt ihr Verschwinden mit ihrer aktuellen Story zusammen? Sie ist einem radikalen Umweltschützer, dem "Heiler" auf der Spur. Er übernimmt die Verantwortung für die bestialischen Morde an Familien mit Kindern. Die Polizei ist in diesen Zeiten völlig überlastet. Tapani findet heraus, dass seine Frau in der Vergangenheit Kontakt zum "Heiler" hatte. Seine panische Suche nach Johanna bringt auch ihn in Gefahr... Mich hat das Buch von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen! Der Protagonist Tapani war mir schnell sympathisch. Sein Charakter ist sehr gut beschrieben, seine Gefühle für und seine Ängste um seine Frau Johanna. Seine Suche nach ihr hat mich gefesselt! Je mehr die Beziehung zwischen Johanna und dem "Heiler" aufgedeckt wurde, um so spannender wurde die Story! Das Buch ist nicht nur ein Krimi sondern auch ein wenig eine Liebesgeschichte und ein Endzeitroman. Das düstere Szenario, hervorgerufen durch die Naturkatastrophen, war teilweise richtig bedrückend und hat sehr nachdenklich gemacht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich konnte es nur schwer aus der Hand legen!

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Gute Hörbuchumsetzung
von einer Kundin/einem Kunden aus Gundelfingen a.d.Donau am 11.08.2012
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (CD)

Der erste Eindruck, nachdem ich eine Leseprobe angelesen habe, war eher negativ. Prophezeiungen zum Weltuntergang und Endzeitstimmung gehören nicht gerade zu meinen favorisierten Rahmenhandlungen für meinen Anspruch an ein gutes Buch. Als ich dann aber über die ersten verwirrenden Schilderungen hinweg war, gelang es Antti Tuomainen doch noch Spannung... Der erste Eindruck, nachdem ich eine Leseprobe angelesen habe, war eher negativ. Prophezeiungen zum Weltuntergang und Endzeitstimmung gehören nicht gerade zu meinen favorisierten Rahmenhandlungen für meinen Anspruch an ein gutes Buch. Als ich dann aber über die ersten verwirrenden Schilderungen hinweg war, gelang es Antti Tuomainen doch noch Spannung aufzubauen, so dass ich eigentlich schon gerne wissen wollte, ob es dem Ehemann gelingt herauszufinden, was mit seiner Frau und dem Fotografen passiert ist. Diese Spannung hält auch im weiteren Verlauf des Buches an. So gerät Johannas Ehemann auf seinen weiteren Ermittlungen noch in so manche gefährliche Situation. Umso glücklicher war ich, dass sich die Alternative eines Hörbuches mit einer mir angenehmen Stimme bot. Nachdem ich mir von Wolfram Koch das Buch in einer vollständigen Lesung vorlesen lassen durfte, überwiegt bei meiner eher nicht so guten Beurteilung trotzdem die zu negative Grundstimmung des Buches. Polizisten, die sich um nichts mehr kümmern können, Straßengewalt an der Tagesordnung, Unwetter oder Umweltkatastrophen und Menschen, die sich nicht um andere scheren, war etwas zu viel für mich. Auch etwas unrealistisch empfand ich die Zusammenarbeit der Polizei mit Privatpersonen. Ich hoffe wirklich, dass es niemals so weit kommen wird und möchte mir so etwas auch gar nicht vorstellen müssen. Alles in allem würde ich weder das Buch noch das Hörbuch als Geheimtipp weiterempfehlen. Aber bestimmt gibt es auch Leser, denen negative Zukunftsperspektiven liegen. Diese bekommen einen spannenden Krimi geliefert. Sehr wohl aber kann ich dem Sprecher ein dickes Lob aussprechen. Er hat meiner Meinung nach aus diesem Buch wirklich das Beste gemacht. Mit seiner angenehmen Stimme, hat er es geschafft Spannung zu erzeugen, Einfühlungsvermögen in den Ehemann zu setzen und auch die Endzeitstimmung nicht ganz so deprimierend erscheinen zu lassen.

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Weltuntergangsszenario
von Nefret am 31.07.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Klimaveränderungen haben für drastische Veränderungen in der Welt gesorgt, auch Finnland ist davon betroffen. Tapani Lehtinens Ehefrau, eine Journalistin, hat sich seit einem Tag nicht mehr bei ihm gemeldet. Er vermutet, dass das Verschwinden mit den Recherchen der Journalistin zusammenhängt. Johanna stellte Nachforschungen zum „Heiler" an, einem Serienmörder, der... Klimaveränderungen haben für drastische Veränderungen in der Welt gesorgt, auch Finnland ist davon betroffen. Tapani Lehtinens Ehefrau, eine Journalistin, hat sich seit einem Tag nicht mehr bei ihm gemeldet. Er vermutet, dass das Verschwinden mit den Recherchen der Journalistin zusammenhängt. Johanna stellte Nachforschungen zum „Heiler" an, einem Serienmörder, der seinen Opfern Mitschuld an den verheerenden Umweltkatastrophen gibt. „Der Heiler“ ist der erste Roman, den ich lese, der in Finnland spielt. Besonders die für uns ungewöhnlichen Namen bereiteten mir zu Beginn etwas Schwierigkeiten. Im Vordergrund dieses Buchs steht Tapanis Suche nach seiner Frau und seine Ermittlungen. Die Morde des „Heilers“ sind, anders als man nach dem Lesen des Klappentextes vermuten könnte, nur ein Auslöser für die folgende Handlung. Allerdings würde ich „Der Heiler“ weniger als Thriller, sondern mehr als Krimi bezeichnen. Dank seines Weltuntergangszenarios hat Antti Tuomainen ein düsteres Buch geschaffen. Hier verursacht nicht der Serienmörder Frösteln, sondern die skizzierte Gesellschaft, die dem Untergang geweiht ist. Es herrschen Chaos und Gewalt. In dieser Welt möchte niemand leben. Mit seinen knapp 215 Seiten ist das Buch flott durchgelesen. Besonders in diesem verregneten Sommer kann sich der Leser sehr gut von der düsteren Atmosphäre einfangen lassen. Im Endeffekt schwanke ich zwischen drei und vier Sternen. Drei, weil ich dank des Klappentextes und der Bezeichnung als Thriller einfach andere Erwartungen hatte, vier, weil ich die düstere Stimmung klasse fand.

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Der Heiler
von einer Kundin/einem Kunden am 17.05.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

In dem Buch "Der Heiler" geht es um einen Dichter, dessen Frau eine Journalistin plötzlich verschwindent. Der Ehemann begibt sich auf die Suche, da seine Frau einem Mörder genannt der Heiler auf der Spur war. Dieser Fall hat der Autor im Finnland der Zukunft angesiedelt und es herrscht "Weltuntergangsstimmung".... In dem Buch "Der Heiler" geht es um einen Dichter, dessen Frau eine Journalistin plötzlich verschwindent. Der Ehemann begibt sich auf die Suche, da seine Frau einem Mörder genannt der Heiler auf der Spur war. Dieser Fall hat der Autor im Finnland der Zukunft angesiedelt und es herrscht "Weltuntergangsstimmung". (Flucht, mangelnde Strom- und Wasserversorgung, Unwetter,...) Stimmung, die einem schon Angst machen kann, da sie nicht unrealistisch erscheint. Nachdem mir die Leseprobe sehr gefallen hatte, konnte ich mich mir dem Gesamtwerk so gar nicht richtig anfreunden. Keiner der Akteure kam mir wirklich nahe, so daß ich mangels fehlender Identifikationsfiguren, Schwierigkeiten hatte mit der Geschichte warm zu werden, da sie mir dann nur noch düster erschien. Der Fall des Heilers selber rückte für mich nie ganz in den Vordergrund, obwohl einmal eine Tatortbesichtigung beschrieben wird. Es fiel mir schwer, das Buch zu Ende zu lesen, aber ich habe es getan und bin höchst unzufrieden mit dem Fall und den Personen zurückgeblieben.

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Der Heiler der Welt?
von Bücherwurm78 aus Fahrenzhausen am 08.07.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Die Frau von Tapani Lehtinen ist verschwunden. Sie ist Journalistin und recherchiert gerade im Fall des Heilers, der es sich zur Aufgabe gemacht hat alle diejenigen samt deren Familien umzubringen, die er für den Untergang der Welt verantwortlich macht. Überall auf der Welt herrschen Naturkatastrophen und Chaos. Tapani macht... Die Frau von Tapani Lehtinen ist verschwunden. Sie ist Journalistin und recherchiert gerade im Fall des Heilers, der es sich zur Aufgabe gemacht hat alle diejenigen samt deren Familien umzubringen, die er für den Untergang der Welt verantwortlich macht. Überall auf der Welt herrschen Naturkatastrophen und Chaos. Tapani macht sich auf die Suche nach seiner Frau Johanna. Der Heiler ist ein Thriller, den man in sehr kurzer Zeit durchlesen kann. Was zum einen daran liegt, dass das Buch sehr flüssig geschrieben ist. Man geht auf die Suche zusammen mit Tapani nach seiner Frau Johanna und diese bleibt von Anfang bis Ende des Buches spannend. Zum anderen ist das Buch relativ kurz mit nur 217 Seiten, was ich als Kritikpunkt anbringen würde, da ich denke, dass man die Suche nach Johanna und dem Heiler noch länger und ausführlicher hätte schreiben können. Mir hat aber das Buch gut gefallen, was auch den zwei Seiten des Buches lag. Die Suche nach dem brutalen Killer und auf der anderen Seite der Untergang der Erde durch Umwelt- und Klimakatastrophen. Auch dieses Thema hätte vielleicht noch vertieft beschrieben werden können. Fazit: Ein gutes Buch, aber zu kurz.

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Apokalyptischer Endzeit – Thriller
von Karlheinz aus Frankfurt am 07.02.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Das Szenario dieses Thriller ist ein Helsinki in der Zukunft, wo Recht und Ordnung keine Rolle mehr spielen und der tägliche Kampf ums Überleben an der Tagesordnung steht. In dieser Zeit in der die Polizei total überlastet ist, verschwindet die Journalistin Johanna und ihr Mann „Tapani“ – ein Lyriker... Das Szenario dieses Thriller ist ein Helsinki in der Zukunft, wo Recht und Ordnung keine Rolle mehr spielen und der tägliche Kampf ums Überleben an der Tagesordnung steht. In dieser Zeit in der die Polizei total überlastet ist, verschwindet die Journalistin Johanna und ihr Mann „Tapani“ – ein Lyriker – hat nur die einzige Möglichkeit, er muss sie selbst suchen. Antti Tuomainen schafft dieses Szenario immer wieder sehr geschickt dazustellen, allerdings rückt dabei die Handlung und die Spannung ein wenig zu sehr in den Hintergrund. Der Klappentext ist hier ein wenig dürftig, denn es ist wirklich ein Endzeit Thriller und wer dieses Genre nicht mag, der sollte besser seine Finger von diesem Buch lassen. Der Protagonist dieses Romans „Tapani“ ist ein Lyriker und dieses hat der Autor auch sehr schön dargestellt. Die ganze Art und das Auftreten von Tapani wirkt schlüssig und man nimmt ihn den Dichter sofort ab und das nicht nur wegen kurzen Gedichtsauszügen, sondern vor allem durch seine Sprache. Es wirkt vom ersten Moment an sympathisch und man kann sich sehr gut mit ihm identifizieren. Was mit dem Protagonisten sehr gut geklappt hat, hätte man sich auch von den anderen Personen des Romans gewünscht, aber die bleiben leider viel zu blass und nebensächlich. Schön ist die Darstellung der Orte, die sicherlich mit ein Grund waren, dass der Roman in Finnland ein so großer Erfolg war. Leider wirkt das für Ortsunkundige nicht gerade positive. Insgesamt wirkt der Roman mit seinen 217 Seiten leider ein wenig zu gedrängt. Vielleicht hätten hier ein paar Seiten mehr dem Roman gut getan. Dennoch sind die Ansätze wirklich sehr gut. Letztendlich kann ich nur drei Sterne geben, auch wenn die Ansätze und das Engagement deutlich sind, wirkt alles ein wenig zu zerrissen und der Spannungsbogen und das Potential der Handlung wird nie ausgeschöpft. Aber ich werde den Autor weiterhin im Auge behalten, weil noch wirklich großes zu erwarten ist.

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'Es goss in Strömen' oder 'Manchmal sieht man es erst, wenn man aufhört hinzuschauen'
von sabatayn76 am 07.10.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Inhalt: Tapani Lehtinen sucht seine Frau Johanna, die seit einigen Stunden spurlos verschwunden ist. In der Redaktion, in der Johanna als Journalistin arbeitet, erfährt er, dass sie über den 'Heiler' recherchiert und geschrieben hat. Dieser 'Heiler' tötet ganze Familien und behauptet, er sei 'die letzte Stimme der Wahrheit in einer... Inhalt: Tapani Lehtinen sucht seine Frau Johanna, die seit einigen Stunden spurlos verschwunden ist. In der Redaktion, in der Johanna als Journalistin arbeitet, erfährt er, dass sie über den 'Heiler' recherchiert und geschrieben hat. Dieser 'Heiler' tötet ganze Familien und behauptet, er sei 'die letzte Stimme der Wahrheit in einer dem Untergang geweihten Welt'. Tapani nimmt sich Johannas Unterlagen mit nach Hause, recherchiert dann auf eigene Faust und stößt unter anderem auf Geheimnisse, die Johanna bisher vor ihrem Ehemann verborgen hat. Mein Eindruck: 'Der Heiler' beschreibt die Welt in der nahen Zukunft - gebeutelt von Kriegen, Pandemien, Überflutungen, Klimaveränderungen. Diese Zukunftsvision ist düster und freudlos, die bedrückende Stimmung hat Antti Tuomainen überzeugend eingefangen und gut umgesetzt. 'Der Heiler' liest sich sehr flüssig und ist spannend, allerdings wird die Geschichte sehr knapp erzählt, so dass man nicht das Gefühl hat, an dem Geschehen teil zu haben, sondern eher, einem relativ sachlichen Bericht zu lauschen. Zudem bleibt der Roman stets distanziert, reißt emotional nicht mit, ist zwar unterhaltsam, aber nie wirklich mitreißend. Mein Resümee: 'Der Heiler' - eine Mischung aus Dystopie und Thriller - ist gute Unterhaltung für einen verregneten Herbstabend.

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'Es goss in Strömen' oder 'Manchmal sieht man es erst, wenn man aufhört hinzuschauen'
von sabatayn76 aus Deutschland am 07.10.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Inhalt: Tapani Lehtinen sucht seine Frau Johanna, die seit einigen Stunden spurlos verschwunden ist. In der Redaktion, in der Johanna als Journalistin arbeitet, erfährt er, dass sie über den 'Heiler' recherchiert und geschrieben hat. Dieser 'Heiler' tötet ganze Familien und behauptet, er sei 'die letzte Stimme der Wahrheit in einer... Inhalt: Tapani Lehtinen sucht seine Frau Johanna, die seit einigen Stunden spurlos verschwunden ist. In der Redaktion, in der Johanna als Journalistin arbeitet, erfährt er, dass sie über den 'Heiler' recherchiert und geschrieben hat. Dieser 'Heiler' tötet ganze Familien und behauptet, er sei 'die letzte Stimme der Wahrheit in einer dem Untergang geweihten Welt'. Tapani nimmt sich Johannas Unterlagen mit nach Hause, recherchiert dann auf eigene Faust und stößt unter anderem auf Geheimnisse, die Johanna bisher vor ihrem Ehemann verborgen hat. Mein Eindruck: 'Der Heiler' beschreibt die Welt in der nahen Zukunft - gebeutelt von Kriegen, Pandemien, Überflutungen, Klimaveränderungen. Diese Zukunftsvision ist düster und freudlos, die bedrückende Stimmung hat Antti Tuomainen überzeugend eingefangen und gut umgesetzt. 'Der Heiler' liest sich sehr flüssig und ist spannend, allerdings wird die Geschichte sehr knapp erzählt, so dass man nicht das Gefühl hat, an dem Geschehen teil zu haben, sondern eher, einem relativ sachlichen Bericht zu lauschen. Zudem bleibt der Roman stets distanziert, reißt emotional nicht mit, ist zwar unterhaltsam, aber nie wirklich mitreißend. Mein Resümee: 'Der Heiler' - eine Mischung aus Dystopie und Thriller - ist gute Unterhaltung für einen verregneten Herbstabend.

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Gibt es Heilung für eine kaputte Welt?
von melange aus Bonn am 25.08.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Zum Inhalt: Die Welt ist im Ausnahmezustand, die Klimakatastrophe eingetroffen. Ein finnischer Lyriker sucht seine Frau, eine Journalistin, die eine Story über den Heiler recherchiert. Dieser ist ein Killer, welcher angeblich im Auftrag der Weltenrettung unterwegs ist und deshalb die vermeintlichen Urheber des Klimawandels mitsamt deren Familien mit dem... Zum Inhalt: Die Welt ist im Ausnahmezustand, die Klimakatastrophe eingetroffen. Ein finnischer Lyriker sucht seine Frau, eine Journalistin, die eine Story über den Heiler recherchiert. Dieser ist ein Killer, welcher angeblich im Auftrag der Weltenrettung unterwegs ist und deshalb die vermeintlichen Urheber des Klimawandels mitsamt deren Familien mit dem Tod bestraft. Zum Cover: Mich erinnert dieses an Munchs "Schrei", die Schrift bricht schräg durch einen Wald. Es wirkt bedrohlich und trotzdem nicht wirklich passend, da der Roman in Helsinki spielt. Mein Eindruck: Bewundernswert ist vor Allem, wie Tuomainen den Pragmatismus, die stoische Ruhe und die Gleichgültigkeit der von der Katastrophe betroffenen Menschen auf den Leser überträgt. Man fühlt ebenso nichts, wenn wieder einmal ein Auto oder Häuser brennen, wie die teilnehmenden Figuren. Einzig die Verzweiflung der Hauptperson sticht hervor, alle anderen Protagonisten wirken mit den Gegebenheiten arrangiert, abgestumpft und kämpfen sich durch die Gefahren und Anforderungen der unwirtlichen Umgebung. Dieser Kampf wurde leider durch ein Ende entwertet, was nicht nur enttäuschte, sondern den Leser einigermaßen ratlos zurücklässt. Fazit: Ein famos beschriebener Weg der Klimaapokalypse mit schwachem Abschluss. 3 Sterne

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