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Der Hexenschöffe

Historischer Roman

(10)
Eine wahre Geschichte aus dunkler Zeit

Anno 1636 ist ganz Deutschland vom Hexenwahn ergriffen. Schon einige Jahre zuvor traf es auch das beschauliche Rheinbach – eine Zeit, an die sich keiner gern erinnert. Und nun hat der Kurfürst den Hexencommissarius erneut in die Stadt beordert.

Hermann Löher, Kaufmann und jüngster Schöffe am Rheinbacher Gericht, hat Angst um Frau und Kinder. Sein Weib Kunigunde gehört zur «versengten Art»: Angehörige ihrer Familie wurden damals dem Feuer überantwortet. Löher glaubt nicht an Hexerei und an die Schuld derer, die vor Jahren den Flammen zum Opfer fielen. Eine gefährliche Einstellung in diesen Zeiten.

Als die Verhaftungswelle auch auf Freunde übergreift, schweigt der Schöffe nicht länger. Und schon bald beginnt für ihn und seine Frau ein Kampf gegen Mächte, die weit schlimmer sind als das, was man den Hexen vorwirft ...
Portrait
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet seit 2003 als freie Lektorin und Autorin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 01.10.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-26800-7
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 190/105/48 mm
Gewicht 511
Abbildungen mit 3 schwarzweissen Abbildungen
Auflage 2
Verkaufsrang 53.234
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Wildner Laura, Thalia-Buchhandlung Rastatt

Ein Hexencommissarius ist in der Stadt und niemand ist mehr sicher. Eine dunkle Zeit in der Menschheit wird hier aufbereitet. Ein Hexencommissarius ist in der Stadt und niemand ist mehr sicher. Eine dunkle Zeit in der Menschheit wird hier aufbereitet.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Detailgetreu, super interessant - Schaudern inbegriffen
von einer Kundin/einem Kunden am 08.12.2014

Obwohl ich oft wegen der grausamen und schauderhaften Details versucht war, das Buch wegzulegen, konnte ich doch aufgrund des hervorragenden Schreibstils von Petra Schier und aus Neugier zur Vergangenheit nicht aufhören und war völlig gebannt. Dieser historische Roman handelt vom Leben rund um den Hexenschöffen Hermann Löher, der im 17.... Obwohl ich oft wegen der grausamen und schauderhaften Details versucht war, das Buch wegzulegen, konnte ich doch aufgrund des hervorragenden Schreibstils von Petra Schier und aus Neugier zur Vergangenheit nicht aufhören und war völlig gebannt. Dieser historische Roman handelt vom Leben rund um den Hexenschöffen Hermann Löher, der im 17. Jahrhundert gelebt hat.Vor allen Dingen war die 600seitige Klageschrift des Hermann Löher Grundlage zu diesem spektakulären Roman. Das Buch zeigt die Abgründe des Menschen auf sehr eindrückliche Weise. Oft musste ich innehalten, da Petra Schier das Prozedere der Peinigungen der angeblichen Zauberer....so real darstellt. Selbst die niederen Beweggründe wie Neid, Macht und Geld der Hexenkommissare sind so plausibel erläutert, dass einem gleich übel davon werden kann. Sehr beängstigend und gleichzeitig einleuchtend ist es, wie die breite Masse sich von der Obrikeit "dirigieren" lässt. Das ist wohl auchein Grund, warum Diktaturen gelingen. Was die Realität noch untermauert sind die Zitate aus Lohers "Wehmütiger Klage", die den Kapiteln vorangestellt sind. Ausserdem hat Petra Schier Briefe des Pfarrers Winand Hartmann, die er an Hermann Löher am 17. Februar 1637, am 04. Juni 1637 und am 29. Juni 1637 geschrieben hat, involviert.

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Leseempfehlung!
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 29.09.2014

Und wieder einmal ist es Petra Schier gelungen ein wahres Meisterwerk zu schreiben. Mit der wahren Geschichte um die Hexenverfolgungen in Rheinbach schreibt sie wieder eine Geschichte mit wahrem Hintergrund und teilweise fiktiven Charakteren. Das Buch beginnt recht sachte um jedoch mit jeder Seite an Spannung zu gewinnen. Aber schon... Und wieder einmal ist es Petra Schier gelungen ein wahres Meisterwerk zu schreiben. Mit der wahren Geschichte um die Hexenverfolgungen in Rheinbach schreibt sie wieder eine Geschichte mit wahrem Hintergrund und teilweise fiktiven Charakteren. Das Buch beginnt recht sachte um jedoch mit jeder Seite an Spannung zu gewinnen. Aber schon recht früh im Buch holt sie ihre Leser ab und kaum jemand schafft es das Buch dann beiseite zu legen vor dem Ende. Besonders interessant und in meinen Augen gut gelöst finde ich wie sie die Foltermethoden der damaligen Zeit. Jedesmal soweit angerissen hat, dass man ahnt welche Schmerzen es bedeutete, aber immer wenig genug, dass ausreichend Platz für das eigene Kopfkino blieb. Petra Schier schafft es immer wieder ihre Leser in ihr eigene Welt abzuholen und nicht nur das, durch ihren tollen Schreibstil gelingt es ihr auch, dass ihre Leser gerne in ihrer Welt verweilen möchten. Auch ich bin sehr gerne in Petra Schiers Welt geblieben, finde es nur schade, dass das Buch nur etwas mehr als 500 Seiten hat, und dass es vermutlich nur ein Einzeltitel bleibt. Ich hätte gerne noch mehr über die Kaufmannsfamilie Loher erfahren. Hochverdient wieder einmal 5 von 5 Sternen.

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1 0
Der Hexenschöffe
von einer Kundin/einem Kunden aus Olbersdorf am 25.01.2015

Petra Schier überzeugt mich mit ihren historischen Romanen immer wieder ganz besonders durch ihre gute Recherche. Man fühlt sich, als wäre man mittendrin in der jeweiligen Zeit, denn die Autorin hat ein unheimlich gutes Talent, diese zu beschreiben. So erging es mir auch mit "Der Hexenschöffe", der mich wirklich... Petra Schier überzeugt mich mit ihren historischen Romanen immer wieder ganz besonders durch ihre gute Recherche. Man fühlt sich, als wäre man mittendrin in der jeweiligen Zeit, denn die Autorin hat ein unheimlich gutes Talent, diese zu beschreiben. So erging es mir auch mit "Der Hexenschöffe", der mich wirklich fesseln konnte, was sicher auch daran lag, dass diese Geschehnisse so oder ähnlich tatsächlich passiert sind. Die Geschichte wird begleitet von Ausschnitten aus Hermann Löhers Aufzeichnungen zur Zeit der Hexenverbrennungen. Es ist wirklich erschreckend, wie grausam die vermeintlichen Hexen und deren Verbündete gefoltert wurden, bis ihnen gar nichts anderes mehr übrig blieb, als Taten zu gestehen, die sie nicht begangen hatten. Die Autorin scheut nicht davor zurück, auch solche Stellen zu beschreiben, so dass ich teilweise wirklich schockiert war und eine kleine Pause brauchte, um mich erstmal wieder zu sammeln. Interessant war es nicht nur, über die Hexenprozesse zu lesen, sondern auch darüber, wie die Menschen in der Zeit um 1600 herum gelebt haben. Die Bräuche und Sitten werden so in die Geschichte eingeflochten, dass man lernt, ohne sich zu langweilen. Das ist es, was ich an Petra Schiers Büchern so gerne mag. Ihr schöner bildhafter und detailreicher Schreibstil tut sein übriges dazu, dass ich immer wieder gerne zu ihren Büchern greife. Hermann Löher ist jetzt nicht unbedingt ein Protagonist, den ich sehr sympathisch finde, denn er fährt ziemlich schnell aus der Haut, ehe er nachdenkt, doch trotzdem hat die Autorin es geschafft, mich zu packen und gespannt verfolgen zu lassen, wie es ihm und seiner Familie in dieser schweren Zeit erging. Doch nicht nur über Hermann Löher selbst erfahren wir vieles, auch wie seine Kinder und seine Frau ebenso wie einige Bewohner Rheinbachs die Ereignisse erlebt haben, erfahren wir hier. Die Beschreibungen von Hermann Löhers Gefühlswelt sind Petra Schier ebenfalls gut gelungen. Löher war überzeugt davon, dass keiner der Angeklagten wirklich eine Hexe war, doch aus Angst vor einer Anklage gegen ihn und seine Familie schweigt er lange Zeit. Natürlich plagt ihn deswegen das schlechte Gewissen und doch ist die Angst sein ständiger Begleiter, auch wenn es ihm noch so sehr gegen den Strich geht, was da an Ungerechtigkeiten passiert. Diesen Gewissenskonflikt kann man gut nachvollziehen, auch wenn man immer wieder hofft, dass doch endlich etwas passieren mag, um dem ganzen ein Ende zu setzen. Fazit: Noch nie hat ein historischer Roman mich so sehr mitgenommen, gefesselt und fasziniert, wie "Der Hexenschöffe". Die Mischung aus Fiktion und tatsächlich stattgefundenen Ereignissen, der bildhafte und detailreiche Schreibstil der Autorin und das faszinierende und erschreckende Thema der Hexenverbrennungen haben es mir schwer gemacht, das Buch aus der Hand zu legen. Ein Buch, das man so schnell nicht aus seinem Kopf bekommt.

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Nicht nur grausam, sondern auch spannend, informativ mit einem Fünkchen Liebe
von Nici´s Buchecke am 14.12.2014

Dieses Buch fiel mir direkt wegen seines Titels ins Auge. Ich lese gerne historische Romane und gerade die Zeit der Hexenprozesse ist ein spannendes Thema. Dieser Roman wurde aufgrund einer wahren Person geschrieben, nämlich dem Schöffen Hermann Löher, was dieses Buch für mich noch fesselnder gestaltete. Zeitweise zitterte und... Dieses Buch fiel mir direkt wegen seines Titels ins Auge. Ich lese gerne historische Romane und gerade die Zeit der Hexenprozesse ist ein spannendes Thema. Dieser Roman wurde aufgrund einer wahren Person geschrieben, nämlich dem Schöffen Hermann Löher, was dieses Buch für mich noch fesselnder gestaltete. Zeitweise zitterte und bangte ich mit Hermann und seiner Familie regelrecht mit. Der Autorin ist hier eine wirklich reale und grausame Darstellung dieser furchtbaren Zeit gelungen. Einige Details machen dem Leser bewusst wie schlimm es für die Verurteilten war und wie stark sie unter der Willkür der Hexenkommissare litten. Eindrucksvoll und sehr bildlich macht Petra Schier dem Leser bewusst, wie einfach man als Hexe oder Hexenpatron verschrien werden konnte. Sie beschreibt die Tortur, die die Opfer durchstehen mussten, sehr deutlich, auch das es immer zur Verbrennung kam egal wie der unschuldig Betroffene sich wehrte oder gegen das Unrecht ankämpfte. Jedoch geht es in diesem Roman nicht nur um die Brutalität der Hexenverfolgung. Das Leben und wirken von Hermann Löher und seiner Familie, der Alltag in dieser Zeit und das freien der Jungen um die Mädchen finden auch ihren Platz. Für mich war es alles in allem ein informativer, spannender Roman mit einem Fünkchen Liebe. Dieses Buch ist jeden zu empfehlen, der gerne historische Romane liest, die jedoch nicht zu faktenlastig sind. Ich kann für mich sagen, es ist ein historischer Roman wie ich ihn mir wünsche und ich lange keinen mehr gelesen habe.

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Erschütterndes historisches Werk in Deutschland. Hexenverbrennung aus anderer Sichtweise
von Sabrina Schneider am 09.12.2014

Dieses Buch machte mich ein bisschen sprachlos und hat erstmal sacken müssen. Petra hat uns hier mit dem Hexenschöffen ein sehr einprägsames historisch wertvolles Werk geschrieben. Der Schreibstil ist nicht einfach zu lesen da ich ihn sehr komplex fand aber trotzdem gut nachvollziehbar war. Die Ausdrucksweise ist sehr authentisch und daher sehr... Dieses Buch machte mich ein bisschen sprachlos und hat erstmal sacken müssen. Petra hat uns hier mit dem Hexenschöffen ein sehr einprägsames historisch wertvolles Werk geschrieben. Der Schreibstil ist nicht einfach zu lesen da ich ihn sehr komplex fand aber trotzdem gut nachvollziehbar war. Die Ausdrucksweise ist sehr authentisch und daher sehr bedrückend aber für das Buch in positiver Weise zu verstehen. Dieses Buch beleuchtet die wahre Geschichte der Hexenverbrennung in Rheinbach 1630er und fühlte sich für mich sehr gut recherchiert an. Die Charaktere gab es wirklich, denn es beruht auf wahren Begebenheiten. Diese wurden sehr interessant gestaltet und herausgearbeitet. Die Handlung hat für mich einen sehr spannenden historischen Hintergrund und konnte mich gut fesseln. Das Nachwort und Petras eigene Initiative waren für mich sehr passend festgehalten und gaben mir daher nochmal eine andere Sichtweise auf diesen Roman. Bei mir wirkt dieses Buch noch nach und hat bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich verzeihe der Autorin alle künstlerischen Freiheiten und Ergänzungen die das Werk spannend und sehr farbig gestaltet haben es ist so genau richtig. Das tolle Cover macht das Buch interessant und man mag es gern anschauen. Von mir gibt es 5 brennende Sterne dafür!

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Ein Albtraum in Deutschlands Geschichte
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 20.10.2014

Deutschland im Jahre 1636. Der Kaufmann Hermann Löher ist schon vor ein paar Jahren mit seiner Frau Kunigunde und seinen 8 Kindern zurück nach Rheinbach gezogen, um das Geschäft seines verstorbenen Vaters zu übernehmen. Kunigundes Vater wurde vor 5 Jahren auf dem Scheiterhaufen verbrannt, seitdem gilt sie als eine der... Deutschland im Jahre 1636. Der Kaufmann Hermann Löher ist schon vor ein paar Jahren mit seiner Frau Kunigunde und seinen 8 Kindern zurück nach Rheinbach gezogen, um das Geschäft seines verstorbenen Vaters zu übernehmen. Kunigundes Vater wurde vor 5 Jahren auf dem Scheiterhaufen verbrannt, seitdem gilt sie als eine der "versengten Art". Hermann wurde seinerzeit als jüngster mit 36 Jahren zum Schöffen ernannt. Er ist stolz auf sein Amt, muss aber feststellen, dass er mit seinem Amt anderen in die Hände spielt. Nachdem 5 Jahre Ruhe in Rheinbach herrschte, beruft der Kurfürst den Hexencommissarius Dr. Fanz Buirmann in die Stadt, der auch kurz darauf gleich eine alte Frau anklagt, eine Hexe zu sein. Hermann und ein anderer Schöffe widersprechen der Hexenverfolgung, kommen aber gegen all die anderen Schöffen, die Angst haben, dagegen zu sprechen, nicht an. Schon bald gerät Hermann samt seiner Familie selbst in den Strudel der Anklage und muss mit dem schlimmsten rechnen ... Deutschland hatte schon viele düstere Zeiten zu überstehen. Eine davon ist die unrühmliche Zeit der Hexenverbrennungen, die im Mittelalter in verschiedenen Städten ihr Unwesen trieben. Die Autorin Petra Schier beschäftigte sich bereits in ihrer Jugend mit dem Fall der Hexenverbrennungen und insbesondere dem Fall Hermann Löher. Dieser hatte als 80-jähriger eine Anklageschrift verfasst, die bis heute erhalten geblieben ist und das Unrecht, das seinerzeit in Rheinbach geschah, aufs grausamste widerspiegelt. Aus dieser Anklageschrift und weiteren Recherchen ist es Petra Schier gelungen, die Zeit der Hexenverbrennungen mit all seinem Grauen wieder aufleben zu lassen. Was sie nicht wissenschaftlich recherchieren konnte, hat sie gekonnt mit fiktiven Daten und Personen gefüllt, so dass ein Buch herauskam, das betroffen macht. Es zeigt nicht nur, wie manipulativ gearbeitet wurde, um zu erreichen, was man wollte, sei es Geld oder Macht. Wer dem Hexencommissarius widersprach, konnte sicher sein, dass auf ihn ebenfalls eines Tages eine Anklage ausgeschrieben wird. Aus Angst wurde geschwiegen, und nicht nur das, noch schlimmer. Aus Angst, trotz Unschuld, doch beschuldigt zu werden, beschuldigte man schnell jemand anderen. Meist waren es Personen, die man nicht mochte, denen man etwas nicht gönnte oder die einem einfach nur im Weg standen. Niemand überprüfte den Wahrheitsgehalt. Die "Wahrheit" der Beklagten bekam man letztendlich immer, dank einer ausgereiften grausamen Art und Weise, an Geständnisse herauszubekommen. Die Foltermethoden führten fast immer zum Ziel, denn unter den wahnsinnigen Schmerzen, denen die Angeklagten ausgesetzt waren, hielten nicht viele stand und gaben so zu Protokoll, was man hören wollte. Hermann Löher, der im hohen Alter die Geschehnisse aufgeschrieben hatte, hatte während der ersten Hexenprozesse vor 5 Jahren versucht, sich mit Geld freizukaufen, so dass er und seine Familie unantastbar bleiben sollten. Vehement versuchte er, die Repressalien, denen die Angeklagten ausgesetzt wurden, zu verhindern, bis er einmal zu oft widersprochen hatte. Es ist eine furchtbare Zeit, in die mich die Autorin Petra Schier wieder hat eintauchen lassen. Aber es ist ein Teil der deutschen Geschichte und mit der sollte man sich beschäftigen, um Bescheid zu wissen. Sie hat diese Zeit lebendig werden lassen, so, dass man sich als Leser in die Zeit zurückgesetzt fühlte und man den Verdacht hatte, man erlebt es live mit. Die aufgezeigten Grausamkeiten haben mich betroffen gemacht, ebenso die Art und Weise, wie man mit den Angeklagten umgegangen ist und vor allem, wie man das Recht beugen kann. Ein Buch, das noch ein Weilchen in mir nachhallen wird und nachdenklich macht. Für Liebhaber von historischen Romanen ist dieses Buch eine absolutes MUSS.

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Der Hexenschöffe
von hessen am 29.09.2014

Die Geschichte spielt im Jahr 1636 zur Zeit der Hexenverfolgung in Rheinbach, und beruht auf wahren Begebenheiten. Hermann Löher wurde 1595 geboren und hat das Kaufmannskontor seines verstorbenen Vaters in Rheinbach übernommen, wohin sie ein paar Jahre nach seiner Geburt gezogen sind. Mit nur 36 Jahren wird er zum jüngsten... Die Geschichte spielt im Jahr 1636 zur Zeit der Hexenverfolgung in Rheinbach, und beruht auf wahren Begebenheiten. Hermann Löher wurde 1595 geboren und hat das Kaufmannskontor seines verstorbenen Vaters in Rheinbach übernommen, wohin sie ein paar Jahre nach seiner Geburt gezogen sind. Mit nur 36 Jahren wird er zum jüngsten Schöffen am Rheinbacher Gericht, gerade zur Zeit als die erste Welle der Hexenprozesse, angeführt durch Dr. Franz Buirmann und Dr. Jan Möden, im Ort stattfinden. Viele Freunde, Kollegen und sein Schwiegervater wurden verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Als Schöffe war er bei vielen für das Urteil mitverantwortlich, was ihm auch Jahre später noch Alpträume beschert hat. Fünf Jahre später kehrt Möden nach Rheinbach zurück und das brennen beginnt von Neuem. Hermann Löher glaubt nicht an Hexerei und ist von der Unschuld der Betroffenen überzeugt, kann aber gegen den Hexenkommissar nicht viel ausrichten, da er und seine Familie sonst selbst in Gefahr geraten. Auf dem Höhepunkt des Brennens wird er selbst angeklagt und kann in letzter Minute fliehen. Mein Fazit Ich habe schon einige Bücher über Hexenverfolgung gelesen aber noch keines hat mich so beeindruckt wie dieses. Noch nie habe ich so viele Details, wie die Hexenprozesse und die Folterungen zum erzwingen eines Geständnisses abgelaufen sind, erfahren und dies war nicht immer einfach zum lesen, oft hat es mir eine Gänsehaut beschert. Petra Schier ist es gelungen reale Personen und Taten in eine fiktive Geschichte einzubinden, so dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen wollte um zu erfahren wie es weitergeht. Die realen Hintergründe hat die Autorin aus "Hochnötige untertanige wemütige Klage der frommen Unschültige", verfasst von Herrmann Löher im Alter von 80 Jahren, übernommen und damit ein reales Bild der damaligen Zeit widergegeben. Die Personen, real oder fiktiv, wurden gut charakterisiert und hatten genügend Tiefe um sie sich gut vorstellen zu können. Die Ausarbeitung des Romans macht deutlich das sich Petra Schier seit ihrem 13 Lebensjahr mit diesem Thema beschäftigt und viel Arbeit in die Recherche gesteckt hat. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt und jeder der sich für die Hexenverfolgung interessiert, sollte dieses Buch lesen.

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nach einer wahren Begebenheit
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 26.09.2014

Hermann Löher ist ein angesehener Kaufmann und auch jüngster Schöffe am Gericht in Rheinbach. Im Jahre 1636 allerdings kommt es in dem beschaulichen Ort zu einer Hexenjagd, wie schon fünf Jahre zuvor. Löher hat Angst um seine Familie, gehört diese doch zur versengten Art, d. h. dass schon Verwandte... Hermann Löher ist ein angesehener Kaufmann und auch jüngster Schöffe am Gericht in Rheinbach. Im Jahre 1636 allerdings kommt es in dem beschaulichen Ort zu einer Hexenjagd, wie schon fünf Jahre zuvor. Löher hat Angst um seine Familie, gehört diese doch zur versengten Art, d. h. dass schon Verwandte der Familie als Hexe und Hexer verbrannt wurden. Doch Löher versucht sich zu wehren und die Bürger von Rheinbach davon zu überzeugen, dass es so etwas wie Hexen gar nicht gibt. Doch bringt in dies in arge Bedrängnis. Und so kämpft er bald darum, nicht selbst auf dem Scheiterhaufen zu landen. Mit ihrem neuen historischen Roman greift die Autorin Petra Schier eine wahre Begebenheit auf. Wie sich aus dem Nachwort und auch aus ihren Darstellungen auf ihrem Blog ergibt, hat Hermann Löher tatsächlich gelebt und in Rheinbach versucht, sich und seine Familie vor den Hexenverbrennungen zu schützen. Dies hat den Roman für mich sogar doppelt interessant gemacht. Allein das Thema Hexenverfolgung und die damit einhergehenden Problematik sich dagegen zu wehren, als auch der wahre historische Hintergrund waren hochinteressant. Mit ihrem packenden Schreibstil hat die Autorin dann auch noch die wahren Begebenheiten mit fiktiven Szenen in Verbindung gebracht und so einen Roman geschaffen, der einem fesselt und viele historische Begebenheiten näher bringt. Hermann Löher und seine Familie waren mir von Anfang an sehr sympathisch. Das Leben, wie es geschildert wird, war für sie nicht einfach, vor allem, als es wieder zu Anfeindungen und Anschuldigungen kommt, die nicht belegt werden können. Wie es die Inquisitoren mit der Verdrehung von Wahrheiten dazu gebracht haben, dass die Unschuldigen ein Geständnis ablegen, grenzt an Gehirnwäsche. Die Foltermethoden sind grausam und ich war zeitweise geschockt, mit welcher Vehemenz gegen die angeblichen Hexen vorgegangen wurde. Durch die Einfädelung der wahren Begebenheiten, die durch Aufzeichnungen von Hermann Löher belegt sind, ist die Geschichte so authentisch, als wäre sie bis ins kleinste Detail so geschehen. Fazit: Eine packende Story mit wahrem Hintergrund.

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Ein Roman über die Hexenverbrennung - Kein Buch für schwache Nerven
von Tracy am 16.12.2014

1636: Hermann Löher, Kaufmann und Schöffe am Gericht, lebt mit seiner Familie glücklich in Rheinbach, bis ihn die Vergangenheit von vor 5 Jahren wieder einholt - Herr Dr. Möden, ein neuer Hexenkommissar, kommt in die Stadt. Und dieser möchte dort anschließen, wo einst ein anderer aufgehört hat: er möchte... 1636: Hermann Löher, Kaufmann und Schöffe am Gericht, lebt mit seiner Familie glücklich in Rheinbach, bis ihn die Vergangenheit von vor 5 Jahren wieder einholt - Herr Dr. Möden, ein neuer Hexenkommissar, kommt in die Stadt. Und dieser möchte dort anschließen, wo einst ein anderer aufgehört hat: er möchte die Hexen wieder brennen sehen! Hermann möchte das verhindern, darf aber bei diesem gefährlichen Spiel auch nicht seine Familie in Gefahr bringen… Cover und Schreibstil: Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist in einer typischen Zeichenart und Farben gestaltet, die häufig bei historischen Romanen zu finden sind. Der Schreibstil ist wirklich ausgezeichnet. Trotz der zeitgemäßen Sprache im Stil des 17. Jahrhunderts, gelingt es der Autorin einen flüssigen Schreibstil zu erzielen. Dadurch und natürlich wegen des spannenden Inhaltes, fühlt man sich als Leser sehr gut in die Zeit hineinversetzt und emotional auch sehr betroffen. Charaktere: Die Charaktere waren authentisch und ihr Denken und Handeln nachvollziehbar. Sie konnten in ganzer Linie überzeugen. Die Emotionen und Gefühle gingen einen oft durchs Mark und Bein. Mit dem Protagonisten Hermann Löher litt und fieberte man auf seinem Weg durch die Hexenprozesse auf grauenhafte Weise mit. Die Fürsprecher der Hexenverfolger und vor allem den Hexenkommissaren wünscht man die Pest an den Hals oder besser noch ebenfalls eine peinliche Befragung. Meine Meinung: Als erstes möchte ich sagen, dass ich sehr begeistert von diesem Buch bin. Ich muss jedoch zugeben, dass der Klappentext sich für mich anfangs relativ eintönig anhörte. Fünfhundert Seiten über Hexenprozesse? Na hoffentlich langweile ich mich da nicht… Dass war aber glücklicherweise nicht der Fall! Der Inhalt und der geschichtliche Hintergrund waren so gut recherchiert und so überaus mitreißend erzählt, dass das Spannungsniveau dauerhaft erhalten blieb und sich zum Ende hin noch spürbar steigerte. Schon der Anfang war so fesselnd, dass mir der Einstieg in dieses doch sehr schwierige Thema sehr leicht viel. Laut Frau Schier sind ca. 75 % des Buchinhaltes tatsächlich so geschehene Begebenheiten. Wahrscheinlich war es trotz des angenehmen Leseflusses für mich kein Pageturner im eigentlichen Sinne. Nach in etwa einhundert Seiten benötigte ich meist eine Pause, weil mir der Kopf schwirrte, von all dem doch sehr ausführlich beschriebenen peinlichen Befragungen der vermeintlichen Hexen. Diese waren natürlich äußerst brutal und somit ist die Grundstimmung des Buches doch sehr düster und grausam. Um all diese grausamen Szenen spann Frau Schier aber auch eine fesselnde Nebenstory, in der es netterweise auch ab und zu etwas freundlicher und sogar liebevoll zuging. So konnte ich zwischendurch auch mal aufatmen. Insgesamt bin ich froh dieses Buch gelesen zu haben, man hat viel Neues erfahren über die Hexenverfolgung, und das alles in einem spannenden Rahmen gepackt. Dennoch ist mir die Geschichte teilweise etwas zu düster, grausam und strotzt vor zum Himmel schreiender Ungerechtigkeit. Es gab Stellen an denen ich gern ein bisschen weniger bildliche Vorstellungskraft gehabt hätte. „Der Hexenschöffe“ ist für einen historischen Roman relativ grausam, es ist also nicht unbedingt ein Buch für Zartbesaitete. Aber wer sich entschließt, dieses Buch zu lesen wird trotz der melancholischen Stimmung sicherlich in seinen Bann gezogen werden. Ich möchte dafür wirklich gute 4 von 5 Sternen geben.

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Erschütterndes Zeugnis des Hexenwahns
von PMelittaM aus Köln am 26.10.2014

Hermann Löher, Kaufmann und Schöffe am Rheinbacher Gericht muss sich auch an Hexenprozessen beteiligen. Als 1636 ein neuer Hexenkommissar in Rheinbach eintrifft, der mit recht perfiden Methoden immer neue Verdächtige ermittelt und die Angeklagten zu Geständnissen bringt, bringt es Löher immer weniger über sich, bei diesen Prozessen dabei zu... Hermann Löher, Kaufmann und Schöffe am Rheinbacher Gericht muss sich auch an Hexenprozessen beteiligen. Als 1636 ein neuer Hexenkommissar in Rheinbach eintrifft, der mit recht perfiden Methoden immer neue Verdächtige ermittelt und die Angeklagten zu Geständnissen bringt, bringt es Löher immer weniger über sich, bei diesen Prozessen dabei zu sein. Aus Angst um seine Familie schweigt er zunächst, denn als Gegner der Prozesse wären er und die Seinen schnell in Gefahr, selbst verdächtigt zu werden, doch mit jedem Tag fällt ihm das schwerer … Hermann Löher ist eine historische Persönlichkeit. Jahre nach den im Roman geschilderten Ereignissen veröffentlichte er ein Buch, die sogenannte „Wehmütige Klage“, in dem er über seine Erlebnisse während der Hexenprozesse schrieb und die Praktiken der Hexenkommissare anprangerte. Petra Schiers Roman basiert auf diesem Buch, Charaktere und auch Szenen während der Prozesse wurden daraus entnommen. Wir haben es also mit tatsächlichen historischen Geschehnissen zu tun, allerdings verbunden mit fiktiven Szenen, z. B. solche, die mit Löhers Familie zu tun haben. Neben den Hexenprozessen erleben wir das ganz normale Leben in Rheinbach. Dafür hat die Autorin z. B. einen zweiten Erzählstrang eingeführt, in dem es um das Mailehen geht, eine Art Eheanbahnungsbrauch, auf den Petra Schier in einem Nachwort näher eingeht. Der Roman lässt sich so angenehmer lesen, die Thematik wird etwas entschärft, nicht alles dreht sich nur um Folter und Todesangst. Die Charaktere sind zum Teil etwas oberflächlich bzw. einseitig gezeichnet. Das liegt auch daran, dass es wenig Quellenmaterial darüber gibt bzw. die Hexenkommissare und die sogenannten Ja-Schöffen darin eher schlecht wegkommen (auch bei Löher). Ich hätte mir da aber etwas weniger Einseitigkeit gewünscht. Wirklich vielschichtig ist nur Margarete, die auch eine Entwicklung erkennen lässt. Petra Schier hat einen tollen Erzählstil, der auch hier wieder zu Tage tritt. Am Anfang tat ich mir dieses Mal allerdings etwas schwer, ein Zeitsprung und viele Namen hinderten mich daran, schnell in den Roman einzutauchen, doch dann hat die Erzählung mich gepackt und irgendwann konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Dass Löher überlebt, weiß man, denn sonst hätte er ja nicht seine Klage verfassen können, aber wie ist es mit seiner Familie, seinen Freunden und anderen Bewohnern Rheinbachs? Über allen schwebt das Damoklesschwert, keiner ist sicher, alle kann es treffen. Das gibt dem Roman sehr viel Spannung. Gut hat mir gefallen, dass, wie ein Hexenprozess abläuft, an einem bestimmten Beispiel (zudem an einer Person, die man als freundlich und hilfsbereit empfindet) gezeigt wird, dadurch wirkt das Ganze noch authentischer, das Grauen wird greifbarer, man wird zum zum Nachdenken und Weiterrecherchieren angeregt. Wie in jedem guten historischen Roman gibt es einiges an Begleitmaterial, so beginnt jedes Kapitel mit einem Originalzitat aus Löhers Klage, es gibt eine Zeichnung Rheinbachs aus dieser Zeit, ein Portät Löhers und eine Zeichnung aus der Klage. Die Autorin hat zwei Nachworte verfasst, die beide sehr interessant sind. Ich hätte mir noch ein Personenregister und vielleicht ein Literaturverzeichnis gewünscht. Ich empfehle den Roman allen, die gerne gut recherchierte historische Romane lesen.

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