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Der Himmel über der Heide

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Schicksalssommer in der Heide
Seit zehn Jahren meidet Kati ihre alte Heimat. Seit zehn Jahren quälen sie schmerzhafte Erinnerungen. Jetzt hat erneut eine Tragödie ihre Familie heimgesucht. Der Vater liegt im Koma, und die Großmutter kann den kleinen Gasthof nicht allein führen, den die Weidemanns seit Generationen mitten in der Lüneburger Heide betreiben. Und die Saison hat gerade erst begonnen.

Schweren Herzens beschließt Kati, ihren Hamburger Agentur-Job aufzugeben und für einige Zeit auf dem «Heidehof» auszuhelfen. Überraschend stellt sie fest, wie sehr sie die Stille und Schönheit der Heidelandschaft vermisst hat: Kati blüht auf, ihre Wunden beginnen endlich zu heilen. Bis auf einmal der Mann vor ihr steht, dessen Schicksal mit ihrem für immer verbunden ist und den sie niemals wiedersehen wollte …
Portrait
Sofie Cramer stammt aus der Lüneburger Heide, geboren wurde sie 1974 in Soltau. Zum Studium der Germanistik und Politik ging sie zunächst nach Bonn, später nach Hannover. Nach ihrer Zeit als Hörfunk-Redakteurin machte sie sich selbständig. Sie lebt in Hamburg, am Waldrand, arbeitet als freie Drehbuchautorin und entwickelt Film- und Fernsehstoffe. Seit ihrem Überraschungserfolg «SMS für dich» hat sie bereits mehrere Romane unter Pseudonym Sofie Cramer geschrieben.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 416, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.08.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783644470316
Verlag Rowohlt E-Book
Verkaufsrang 11.425
eBook (ePUB)
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Eine seichte beschauliche Landschaftsgeschichte...
von GiPi am 15.09.2012

Die 29-jährige Kati lebt in Hamburg, jedoch in der Lüneburger Heide aufgewachsen, muss unverhofft in ihre alte Heimat zurück, da ihr Vater ins Krankenhaus kommt und so bietet sie sich kurzerhand an, ihrer Großmutter und Stiefmutter auf dem eigenen Hof zu helfen. Eingebettet in die malerischen Gegenden der Lüneberger... Die 29-jährige Kati lebt in Hamburg, jedoch in der Lüneburger Heide aufgewachsen, muss unverhofft in ihre alte Heimat zurück, da ihr Vater ins Krankenhaus kommt und so bietet sie sich kurzerhand an, ihrer Großmutter und Stiefmutter auf dem eigenen Hof zu helfen. Eingebettet in die malerischen Gegenden der Lüneberger Heide ist Kati nun dabei ihre eigene Vergangenheit aufzuarbeiten und auch dem jungen Mann wieder zu treffen, der einen Anteil daran trägt. Doch schließlich überwindet Kati ihre Vorbehalte und eine Annäherung ist möglich. Dieses Buch ist eine Hommage an die Lüneburger Heide, versehen mit einer sich schnell entwickelnden und fließenden Handlung. Das Zwischenmenschliche zwischen Kati und ihrem Freund Simon ist eher ein Nebenstrang dieser Handlung, beeinflusst jedoch Kati in ihrer Entwicklung. EIne nette und beschauliche Geschichte für ein schönes Wochenende auf dem Sofa mit jeder Menge Rezepte, die in dem Buch beschrieben werden, auf den letzten Seiten zum nachbacken und kochen

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Heidschnuckenidylle
von dschungelpflanze aus Stolberg am 27.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Kati ist eine junge Frau, die mitten im Leben steht. Doch als ihr Vater plötzlich schwer erkrankt, sieht sich Kati nicht nur mit ihrer Vergangenheit, sondern auch mit den weniger rosigen Seiten ihrer Gegenwart konfrontiert. Auf dem Hof, auf dem sie schon ihre Kindheit verbracht hat, ordnet Kati ihr... Kati ist eine junge Frau, die mitten im Leben steht. Doch als ihr Vater plötzlich schwer erkrankt, sieht sich Kati nicht nur mit ihrer Vergangenheit, sondern auch mit den weniger rosigen Seiten ihrer Gegenwart konfrontiert. Auf dem Hof, auf dem sie schon ihre Kindheit verbracht hat, ordnet Kati ihr Leben neu. Schmerzliche Konflikte und Erinnerungen sind dabei natürlich nicht zu umgehen, jedoch steht Kati mit ihren Problemen nicht ganz so allein da, wie sie sich manchmal fühlt… Der Himmel über der Heide ist trotz der traurigen Momente ein netter Sommer-Roman. Die ausführlichen Beschreibungen der landschaftlichen Idylle und des urigen Heidehofs lassen Spanien und Italien in den Schatten treten und machen Lust auf ein paar Wochen in der Lüneburger Heide. Die Geschichte ist voraussehbar, aber angenehm erzählt und vielleicht gehört zu einem Sommer-Roman nun einmal auch einfach ein Happy-End (oder 2, oder 3…). Kati ist zwar manchmal etwas zu aufbrausend und unbeherrscht, doch die übrigen Charaktere lockern die Geschichte dafür immer wieder auf. Fazit: Ein Buch, dass sich zum Abschalten eignet und zum einfach mal tief durchatmen auffordert.

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Sehr empfehlenswert
von Labradoria am 28.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Zum Buch: Das Cover passt hervorragend zu dem Inhalt des Buches. Zudem ist der Sprachstil der Autorin sehr angenehm und man kann das Buch problemlos durchlesen. Zum Inhalt: In diesem BNuch geht es um Kati, Ihre Familie und Ihre Freunde. Als Sie erfährt das Ihr Vater einen Magendurchbruch hatte bzw... Zum Buch: Das Cover passt hervorragend zu dem Inhalt des Buches. Zudem ist der Sprachstil der Autorin sehr angenehm und man kann das Buch problemlos durchlesen. Zum Inhalt: In diesem BNuch geht es um Kati, Ihre Familie und Ihre Freunde. Als Sie erfährt das Ihr Vater einen Magendurchbruch hatte bzw im Krankenhaus liegt, fährt Sie zurück in Ihre Heimat die Lüneburger Heide. Das weitere Buch dreht sich rund um die Heide und Katis Leben. Es ist sehr schön geschrieben das Buch und man hofft und bangt mit Kati mit das sich alles zum guten wenden wird. Dieses Buch ist für jeden zu empfehlen der gerne Familiengeschichten liest oder einfach einen schönen Roman. Die Rezepte zum Schluss sind teilweise wirklich sehr gut (vor allem der Eierlikör) und eine schöne Abrundung des Buches. Fazit: empfehlenswert!

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Heidetraum
von zauberblume am 25.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Das herrliche Cover, das einen Einblick in die Schönheit der Heide gibt, stimmt einen auf die Geschichte ein. Kati meidet seit 10 Jahren ihre wunderschöne Heimat und lebt und arbeitet in Hamburg. Ihre Familie wurde vor 10 Jahren von einem tragischen Schicksalsschlag heimgesucht und Kati ist aus ihrer Heimat... Das herrliche Cover, das einen Einblick in die Schönheit der Heide gibt, stimmt einen auf die Geschichte ein. Kati meidet seit 10 Jahren ihre wunderschöne Heimat und lebt und arbeitet in Hamburg. Ihre Familie wurde vor 10 Jahren von einem tragischen Schicksalsschlag heimgesucht und Kati ist aus ihrer Heimat geflüchtet. Jetzt ist ihr Vater schwer krank und ihre Großmutter kann den Familiengasthof Heidehof nicht alleine weiterführen. Der Heidehof liegt wunderbar in der Lüneburger Heide. Kati beschließt ihrer Familie unter sie Arme zu greifen und auf dem Hof auszuhelfen. Hier wird sie jedoch wieder von den Schatten der Vergangenheit eingeholt. Wird Kati glücklich werden und endlich einen Neuanfang wagen? Der Schreibstil von Sofie Cramer ist toll. Man will das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist alles so bildlich beschrieben. Ich habe die Heide gerochen und den Heidehof mit seinen Bewohnern vor mir gesehen. Das Buch ist ein absoluter "Muß" für alle Sofie CarmerFans und für alle die gerne Geschichten über Familiengeheimnisse lesen. Ich kann es nur weiterempfehlen

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Der Himmel über der Heide
von einer Kundin/einem Kunden aus Northeim am 14.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der Himmel über der Heide Kati ist seid zehn Jahren nicht mehr zu Hause gewesen. Sie hat es immer tunlist vermieden. Die Erinnerungen die sie an ihre Heimat hat, sind einfach zu schmerzvoll. Doch jetzt gibt es kein zurück, keine Ausreden mehr. Sie muss zurück kehren so schmerzvoll für sie... Der Himmel über der Heide Kati ist seid zehn Jahren nicht mehr zu Hause gewesen. Sie hat es immer tunlist vermieden. Die Erinnerungen die sie an ihre Heimat hat, sind einfach zu schmerzvoll. Doch jetzt gibt es kein zurück, keine Ausreden mehr. Sie muss zurück kehren so schmerzvoll für sie auch ist. Ihr Vater liegt im Koma und ihre Oma kann den Hof nicht alleine führen. Also kehrt sie nach Hause zurück und steht ihrer Vergangenheit gegenüber Der Himmel über der Heide ist kein Heimatroman, wie man auf den ersten Blick denken mag sondern ein Roman über Familie und der Kraft der Liebe. Das Cover spiegelt den Blick vom Hof auf die Heide wieder.

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Familientragödie in der Heide
von Tru1307 aus Wuppertal am 27.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der Himmel über der Heide verspricht schon mit dem Cover, dem Titel und dem Klappentext eine fast himmlische Geschichte über die Heide. Doch sie geht um einiges tiefer, als ich erwartet hätte. Neben dem harten Schicksalsschlag, dass Katis Vater im Koma liegt, muss sie sich nun mit ihrer schmerzhaften... Der Himmel über der Heide verspricht schon mit dem Cover, dem Titel und dem Klappentext eine fast himmlische Geschichte über die Heide. Doch sie geht um einiges tiefer, als ich erwartet hätte. Neben dem harten Schicksalsschlag, dass Katis Vater im Koma liegt, muss sie sich nun mit ihrer schmerzhaften Vergangenheit auseinandersetzen. Praktisch von Beginn an kommen Fragen auf, die erst im Laufe der Geschichte aufgearbeitet werden. Vor allem der Prolog lässt den Leser erahnen, was 10 Jahre zuvor Schreckliches passiert sein muss. Vor allem ab dem Zeitpunkt, wenn diese Tragödie erzählt wird, wird es öfter traurig und so wuchs mir fast jeder Charakter schnell ans Herz. Was mir besonders gut gefällt, ist die Tatsache, dass man bei den Charakteren eine Weiterentwicklung erkennen kann. Gerade Kati, die ihre Vergangenheit bewältigt und ihr Leben von Grund auf ändert, ist diese Veränderung anzumerken. Durch den Klappentext bin ich allerdings von einem stärker hervortretenden Konflikt zu dem Mann ausgegangen, den sie nie wieder sehen wollte. Aus diesem Grund bin ich auch von dem Ende des Romans überrascht, auf das ich aus Spoiler-Gründen nicht näher eingehen möchte. Ich hatte auf jeden Fall den Eindruck, dass dieser Konflikt noch eben auf den letzten 100 Seiten ausgebaut wird, damit die Geschichte noch nicht zu Ende ist. Ich habe überhaupt erwartet, dass die Liebe eine größere Rolle einnimmt. Und irgendwie ist dies auch der Fall, allerdings anders als erwartet. Die Beschreibungen der Heide und die Beziehungen der Familie untereinander sind von tiefen Gefühlen geprägt, die deutlich durchscheinen. Der Himmel über der Heide lässt sich daher eher als Familienroman einordnen und zeigt den Weg einer jungen Frau, die sich aus ihrer Vergangenheit löst und nach 10 Jahren endlich mit ihr abschließt. Auch wenn stellenweise die Spannung gefehlt hat und mir die Alltagsberichte zu ausschweifend waren, war es dennoch größtenteils interessant dem Treiben auf dem Hof zu folgen. Die Handlung fließt zumeist recht langsam vor sich hin, bleibt aber dennoch interessant, weil immer wieder neue Konflikte oder Erinnerungen den Alltag beherrschen. Die Liebe spielt dabei zumindest in Katis Leben nur eine untergeordnete Rolle - es geht mehr darum, sich den Konflikten zu stellen, vor denen sie 10 Jahre zuvor davon gelaufen ist. Am Ende des Romans finden sich insgesamt 12 verschiedene Rezepte, die die Küche der Heide näher bringen und auch im Buch selbst erwähnt werden. Die Idee finde ich sehr gelungen und man bekommt beim Lesen richtig Lust, ebenfalls mal den Kochlöffel zu schwingen.

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Familientragödie in der Heide
von Book-Challenges aus Wuppertal am 27.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der Himmel über der Heide verspricht schon mit dem Cover, dem Titel und dem Klappentext eine fast himmlische Geschichte über die Heide. Doch sie geht um einiges tiefer, als ich erwartet hätte. Neben dem harten Schicksalsschlag, dass Katis Vater im Koma liegt, muss sie sich nun mit ihrer schmerzhaften... Der Himmel über der Heide verspricht schon mit dem Cover, dem Titel und dem Klappentext eine fast himmlische Geschichte über die Heide. Doch sie geht um einiges tiefer, als ich erwartet hätte. Neben dem harten Schicksalsschlag, dass Katis Vater im Koma liegt, muss sie sich nun mit ihrer schmerzhaften Vergangenheit auseinandersetzen. Praktisch von Beginn an kommen Fragen auf, die erst im Laufe der Geschichte aufgearbeitet werden. Vor allem der Prolog lässt den Leser erahnen, was 10 Jahre zuvor Schreckliches passiert sein muss. Vor allem ab dem Zeitpunkt, wenn diese Tragödie erzählt wird, wird es öfter traurig und so wuchs mir fast jeder Charakter schnell ans Herz. Die Charaktere des Romans waren allesamt sehr gut und detailliert ausgearbeitet. Gerade Katis Schmerz kommt wellenartig immer wieder hoch und nimmt ihr den Atem. Diese Szenen sind gefühlvoll und realistisch geschildert. Auch ihre wieder aufkeimende Verbindung zur Landschaft kann man als Leser gut nachvollziehen. Im Laufe der Geschichte erfährt man auch immer mehr Hintergründe und es bleibt immer spannend, weil eben nicht gleich alles auf einmal aufgedeckt wird. Immer wieder kommen Erinnerungen oder Alpträume, die Kati mitnehmen und in ihrer Entwicklung innehalten lassen. Was mir besonders gut gefällt, ist die Tatsache, dass man bei den Charakteren eine Weiterentwicklung erkennen kann. Gerade Kati, die ihre Vergangenheit bewältigt und ihr Leben von Grund auf ändert, ist diese Veränderung anzumerken. Durch den Klappentext bin ich allerdings von einem stärker hervortretenden Konflikt zu dem Mann ausgegangen, den sie nie wieder sehen wollte. Aus diesem Grund bin ich auch von dem Ende des Romans überrascht, auf das ich aus Spoiler-Gründen nicht näher eingehen möchte. Ich hatte auf jeden Fall den Eindruck, dass dieser Konflikt noch eben auf den letzten 100 Seiten ausgebaut wird, damit die Geschichte noch nicht zu Ende ist. Am Ende des Romans finden sich insgesamt 12 verschiedene Rezepte, die die Küche der Heide näher bringen und auch im Buch selbst erwähnt werden. Die Idee finde ich sehr gelungen und man bekommt beim Lesen richtig Lust, ebenfalls mal den Kochlöffel zu schwingen.

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Grün ist die Heide
von seemann01 am 27.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Vor 10 Jahren ist Katis Zwillingsschwester Jule bei einem Brand gestorben. Seit dieser Zeit befindet sie sich auf der Flucht vor ihrer Heimat und ihrer Familie. Als ihr Vater nach einer Notoperation im Koma liegt, endet ihr Verstecken und sie eilt an sein Krankenbett. Von ihrer Oma und ihrer... Vor 10 Jahren ist Katis Zwillingsschwester Jule bei einem Brand gestorben. Seit dieser Zeit befindet sie sich auf der Flucht vor ihrer Heimat und ihrer Familie. Als ihr Vater nach einer Notoperation im Koma liegt, endet ihr Verstecken und sie eilt an sein Krankenbett. Von ihrer Oma und ihrer unterkühlten Stiefmutter erfährt sie, wie schlecht es um den familiengeführten Heidehof steht, so dass sie kurzerhand mitanpackt. Mühevoll versuchen die Frauen den Betrieb aufrechtzuerhalten; dabei kommt es zu diversen Verwicklungen mit einem Investor und anderen Personen aus Katis Vergangenheit. Die Zukunft des Hofes steht auf der Kippe und die drei Frauen versuchen jede auf ihre Art ihr Bestes zu geben. Gleichzeitig geht Katis Berufs- und Privatleben bergab, doch auch hier läuft es nach dem Motto: "Wenn sich eine Tür schließt, dann öffnet sich bekanntlich woanders ein Fenster." "Der Himmel über der Heide" ist ein kurzweiliger Frauenroman, der keine Langeweile aufkommen lässt. Sympathische Charaktere und ausführliche Landschaftsbeschreibungen bilden hier ein schönes Paket, das für angenehme Stunden sorgt. Am besten hat mir der Charakter des Pit gefallen, der stets optimistisch und gut gelaunt war und die allgemeine Stimmung auf dem Hof oftmals aufgeheitert hat. Schön fand ich auch, dass ich beim Lesen nicht nur viele Dinge über die örtlichen Besonderheiten der Lüneburger Heide gelernt habe, sondern auch handwerkliche und kulinarische Aspekte vermittelt bekommen habe. Am Ende des Buches befindet sich sogar eine Rezepteliste mit Köstlichkeiten des Heidehofes. Ein unterhaltsames Buch für einen schönen Sommertag im Gartenstuhl.

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Familienzusammenführung in der Heide
von mithrandir am 27.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Es ist schon 10 Jahre her, dass Kati zuletzt in ihrem alten Zuhause war. Doch ihr Vater ist zusammengebrochen und wird im ansässigen Krankenhaus notoperiert. Aus diesem Grunde versucht sie gerade dorthin zu gelangen, an den Ort, an dem die Vergangenheit sie wiedereinholt und alles die schmerzenden Erinnerungen heraufbeschwört. Ihre... Es ist schon 10 Jahre her, dass Kati zuletzt in ihrem alten Zuhause war. Doch ihr Vater ist zusammengebrochen und wird im ansässigen Krankenhaus notoperiert. Aus diesem Grunde versucht sie gerade dorthin zu gelangen, an den Ort, an dem die Vergangenheit sie wiedereinholt und alles die schmerzenden Erinnerungen heraufbeschwört. Ihre Familie führt einen Hof, zu dem nicht nur ein Hotelbetrieb gehört, sondern auch Gastronomie. Durch den akuten Ausfall ihres Vaters, der stets für die Küche zuständig war, herrscht dort arge Verzweiflung und so springt Kati in die Bresche und versucht gemeinsam mit ihrer Oma und ihrer Stiefmutter, mit der sie bisher nie richtig warm geworden ist, den Betrieb zu retten, der seit Jahren arg überholungsbedürftig ist. Durch Zufall gelangen sie an einen fähigen und unterhaltsamen Aushilfskoch und zum Glück gibt es da ja auch noch ihre Freundin Flo, die ihr stetig zur Seite steht. Ihre Beziehung zu ihrem Langzeitfreund Simon befindet sich kurz vor dem Aus und auch die Arbeit erfüllt sie schon lange nicht mehr. Während ihres Aufenthalts in der Heide begegnen ihr wie erwartet die Schatten der Vergangenheit und Kati muss nun überlegen, wohin ihr Lebensweg in Zukunft führen soll. Wird sie ihr Glück finden? Und werden sie den Heidehof retten können? Sofie Cramers Roman "Der Himmel über Heide" lässt sich leicht und flüssig lesen und ist ununterbrochen unterhaltsam. Die Geschichte wird in der dritten Form aus der Sicht von Kati geschildert, die mir sofort sympathisch war. Sie ist ein hübsche, hilfsbereite und liebenswerte Frau, die noch nicht im Leben das gefunden hat, wonach sie sucht. Das liegt natürlich auch daran, dass sie bisher stets vor ihrer Vergangenheit geflohen ist, ohne sich ernsthaft mit den damaligen Geschehnissen und den daraus resultierenden Gefühlen auseinanderzusetzten. Durch den Zusammenbruch ihres Vaters wird sie hierzu jedoch quasi gezwungen, auch wenn sie sich vehement dagegen wehrt. Es war sehr schön, die Entwicklung ihres Charakters im Laufe der Geschichte zu betrachten, von der ich mich ausgeprochen gut unterhalten fühlte. Auch die anderen Charaktere kommen sehr authentisch ´rüber und die wunderschönen Landschaftsbeschreibungen gaben mir das Gefühl, mich direkt in der Heide zu befinden. Ein schöner Roman, der sicherlich nicht der letzte sein wird, den ich von der Autorin lesen werde.

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Zwischen Heidekraut, Familiengeschichte und Kulinarium - eine Lektüre für zwischendurch!
von Büchernische aus Cottbus am 26.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Kati hat Jahre nach dem Tod ihrer Zwillingsschwester noch immer mit Albträumen zu kämpfen, als sie in ihrer Wahlheimat Hamburg die Nachricht erhält, dass ihr geliebter Vater schwer krank in einem Soltauer Krankenhaus liegt. Sie lässt ihre angeschlagene Beziehung zu Simon hinter sich, eilt sofort ans Krankenbett und muss... Kati hat Jahre nach dem Tod ihrer Zwillingsschwester noch immer mit Albträumen zu kämpfen, als sie in ihrer Wahlheimat Hamburg die Nachricht erhält, dass ihr geliebter Vater schwer krank in einem Soltauer Krankenhaus liegt. Sie lässt ihre angeschlagene Beziehung zu Simon hinter sich, eilt sofort ans Krankenbett und muss feststellen, dass es, wenn überhaupt, vermutlich dauern wird, bis sich ihr Vater wieder um den Heidehof kümmern kann. Großmutter Elli und Stiefmutter Dorothee versuchen, so gut es geht, die Geschäfte des 300 Jahre alten Gutes inmitten der Lüneburger Heide auf dem Laufenden zu halten. Als ob es nicht genug Probleme gäbe, wird Kati von ihrer Vergangenheit eingeholt und muss sich damit auseinandersetzen. Wenn ich mir das Cover von Sofie Cramers Gegenwartsroman "Der Himmel über der Heide ansehe", so stelle ich nach dem Lesen kaum Bezug zur Geschichte fest. Es ist ein farbenfrohes Bild eines geöffneten Fensters, der Blick geht hinaus in eine herbstliche Heidelandschaft, doch über den Inhalt des Buches verrät dieses Bild nicht viel. Kati, die Protagonistin der Handlung, eine 30jährige Graphikerin, angestellt in einer Hamburger Agentur, scheint mit sich und ihrem Leben nicht so recht zufrieden zu sein. Sie wirkt teilweise mehr wie ein zickiger Teenager denn ein erwachsener Mensch, der aufgrund seiner Vergangenheit gereift ist. Stellenweise war ich ein wenig genervt ob ihres Verhaltens, zumal im darauffolgenden Kapitel die plötzliche Einsicht Einzug hielt. Viele Verhaltensweisen zeichnen zwar überzeugend eine traumatisierte Persönlichkeit nach, stellenweise allerdings konnte mich die Autorin davon nicht mehr überzeugen. Sofie Cramer stellt den Schauplatz des Buches in solch schillernd bunten Farben und in einem ausschweifenden Ausmaß dar, dass man sich teilweise an einen Landschaftsführer erinnert fühlt. Zugegeben, die Beschreibungen entfachen ein wahres Feuerwerk von Bildern einer idyllischen, duftenden Heidelandschaft im Kopf und gefielen mir sehr gut, doch sie verdrängen leider die Handlung auf den zweiten Platz. Die Story kommt viel zu langsam in Fahrt, so dass erst ungefähr in der Mitte des 416 Seiten umfassenden Romans die Spannungskurve langsam ansteigt. Der Erzählstil liest sich sehr gut, flüssig, lockere Schreibweise, einfacher Satzbau, blumig. Sie schaffte es, Emotionen in mir zu wecken, verhalf dazu, dass ich mich in die Gefühle der Hauptperson gut hineinversetzen konnte. Der eine oder andere Ausruf während des Lesens beschränkte sich allerdings mehr auf verärgerte Reaktionen, da Katis Charakter reifes Verhalten & Tiefe vermissen ließ. Auch die weiteren wichtigen Charaktere des Buches hätten etwas mehr Intensität ausstrahlen können, gefielen mir aber im Großen und Ganzen ganz gut. Gerade der warmherzige Charakter Großmutter Ellis als Teil der älteren Generation, als Teil der Vergangenheit der Familie Weidemann hätte mehr Potential gehabt. Mein Fazit: Die Story berührte mich, die Charaktere konnten dies teilweise nicht erreichen, dennoch hat mir das Buch ganz gut gefallen. Einen Pluspunkt gibt es - trotz der Übergewichtung - für die wirklich wunderbare Beschreibung von Umgebung und Landschaft. Ich empfehle dieses Buch als Lektüre für entspannende Abende für alle, die sich für Familiengeschichten und die Lüneburger Heide interessieren!

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Schicksalhafte Heide
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 26.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte dreht sich um Kati. Sie ist 31 Jahre alt, lebt in Hamburg und arbeitet in einer Werbeagentur als Texterin. Seit drei Jahren ist sie mit ihrem Freund Simon zusammen und führt eigentlich ein angenehmes Leben. Bis sie den Anruf erhält, das ihr Vater im Krankenhaus liegt. Kati,... Die Geschichte dreht sich um Kati. Sie ist 31 Jahre alt, lebt in Hamburg und arbeitet in einer Werbeagentur als Texterin. Seit drei Jahren ist sie mit ihrem Freund Simon zusammen und führt eigentlich ein angenehmes Leben. Bis sie den Anruf erhält, das ihr Vater im Krankenhaus liegt. Kati, die bereits mit 5 Jahren ihre Mutter verloren hat, macht sich sofort auf den Weg in ihre alte Heimat - die Heide. Dort führen ihr Vater Hinrich, seine neue Frau Dorothee und Katis Oma Elli einen Gasthof. Schnell stellt sich heraus das Katis Vater krank und sehr angeschlagen ist. Sie entscheidet sich dazu, für eine kurz Weile auf dem Hof auszuhelfen, mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Freundin Flo. Doch nicht nur die neue Problematik mit ihrem Vater macht Kati sehr zu schaffen, etwas schlimmes hat sie damals bewegt aus ihrer Heimat zu flüchten und später in Hamburg ein neues Leben zu beginnen. Immer wieder tauchen schreckliche Bilder vor ihrem inneren Auge auf, die sie einfach nicht ausblenden kann. Zudem gibt es neue Probleme mit Simon. Er meldet sich seit ein paar Tagen nicht, was Kati in all dem Trubel aber zuerst garnicht richtig mitbekommt... Wird Kati ihren damaligen Schmerz überwinden können und was wird aus dem Heidehof? Zum Stil: die Geschichte wird nicht, wie man vielleicht vermutet, aus der Ich-Perspektive erzählt. Die Kapitel sind im Schnitt etwa 20 Seiten lang, getrennt durch Absätze. Der Zeitraum der Geschichte erstreckt sich über mehrere Monate hinweg, sodass man einen sehr guten Einblick in Katis Leben bekommt - sowohl in Hamburg, als auch auf dem Heidehof. Die Figuren sind nicht schlecht dargestellt, allerdings haben sie meiner Meinung nach ein paar nervige Charakterzüge bekommen. So scheint Kati fast cholerisch bei gewissen Themen, andererseits aber auch wieder furchtbar naiv. Mich hätte es gefreut, wenn die anderen Charaktere zudem ein bisschen mehr Tiefe bekommen hätten. Man kann sich aber dennoch sehr gut in die Geschichte hineinversetzen, auch aufgrund der schönen Landschaftsbeschreibungen. Selbst wer die Heide nicht kennt, kann sich ein gutes Bild davon machen. Ein Besonderheit findet man am Ende des Buches - die im Buch erwähnten Köstlichkeiten gibt es als Rezept zum Nachkochen. Allerdings sollte man schon ein wenig Erfahrung mitbringen! Mein Fazit lautet: eine ansprechende Geschichte mit schönen Hintergrund. Sofie Cramer hat einen guten und soliden Heimatroman verfasst, dem man anmerkt das hier private Erfahrungen Platz finden. Einzig die Charaktere und das zu perfekte Ende finde ich nicht sehr gut gelungen.

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Schicksalhafte Heide
von Ina_kzeptabel aus Hamburg am 26.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

"Als sie wenig später wieder auf die Räder stiegen, versprach Kati: "Von nun an geht's nur noch bergab." "Nein", erwiderte Flo und ließ bereits ihre Haare im Fahrtwind flattern. "Für uns geht es ab jetzt bergauf!"" (S. 137) Die Geschichte dreht sich um Kati. Sie ist 31 Jahre alt, lebt in... "Als sie wenig später wieder auf die Räder stiegen, versprach Kati: "Von nun an geht's nur noch bergab." "Nein", erwiderte Flo und ließ bereits ihre Haare im Fahrtwind flattern. "Für uns geht es ab jetzt bergauf!"" (S. 137) Die Geschichte dreht sich um Kati. Sie ist 31 Jahre alt, lebt in Hamburg und arbeitet in einer Werbeagentur als Texterin. Seit drei Jahren ist sie mit ihrem Freund Simon zusammen und führt eigentlich ein angenehmes Leben. Bis sie den Anruf erhält, das ihr Vater im Krankenhaus liegt. Kati, die bereits mit 5 Jahren ihre Mutter verloren hat, macht sich sofort auf den Weg in ihre alte Heimat - die Heide. Dort führen ihr Vater Hinrich, seine neue Frau Dorothee und Katis Oma Elli einen Gasthof. Schnell stellt sich heraus das Katis Vater krank und sehr angeschlagen ist. Sie entscheidet sich dazu, für eine kurz Weile auf dem Hof auszuhelfen, mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Freundin Flo. Doch nicht nur die neue Problematik mit ihrem Vater macht Kati sehr zu schaffen, etwas schlimmes hat sie damals bewegt aus ihrer Heimat zu flüchten und später in Hamburg ein neues Leben zu beginnen. Immer wieder tauchen schreckliche Bilder vor ihrem inneren Auge auf, die sie einfach nicht ausblenden kann. Zudem gibt es neue Probleme mit Simon. Er meldet sich seit ein paar Tagen nicht, was Kati in all dem Trubel aber zuerst garnicht richtig mitbekommt... Wird Kati ihren damaligen Schmerz überwinden können und was wird aus dem Heidehof? Zum Stil: die Geschichte wird nicht, wie man vielleicht vermutet, aus der Ich-Perspektive erzählt. Die Kapitel sind im Schnitt etwa 20 Seiten lang, getrennt durch Absätze. Der Zeitraum der Geschichte erstreckt sich über mehrere Monate hinweg, sodass man einen sehr guten Einblick in Katis Leben bekommt - sowohl in Hamburg, als auch auf dem Heidehof. Die Figuren sind nicht schlecht dargestellt, allerdings haben sie meiner Meinung nach ein paar nervige Charakterzüge bekommen. So scheint Kati fast cholerisch bei gewissen Themen, andererseits aber auch wieder furchtbar naiv. Mich hätte es gefreut, wenn die anderen Charaktere zudem ein bisschen mehr Tiefe bekommen hätten. Man kann sich aber dennoch sehr gut in die Geschichte hineinversetzen, auch aufgrund der schönen Landschaftsbeschreibungen. Selbst wer die Heide nicht kennt, kann sich ein gutes Bild davon machen. Ein Besonderheit findet man am Ende des Buches - die im Buch erwähnten Köstlichkeiten gibt es als Rezept zum Nachkochen. Allerdings sollte man schon ein wenig Erfahrung mitbringen! Mein Fazit lautet: eine ansprechende Geschichte mit schönen Hintergrund. Sofie Cramer hat einen guten und soliden Heimatroman verfasst, dem man anmerkt das hier private Erfahrungen Platz finden. Einzig die Charaktere und das zu perfekte Ende finde ich nicht sehr gut gelungen.

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Traumhafte Beschreibungen
von DarkAngel1985 aus Spr am 05.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Eigentlich ist dieses Buch ja nicht so unbedingt mein Genre, aber es hat mir beachtlich gut gefallen. Schon allein der Buchrückentext hat mich angesprochen, so das ich dieses Buch lesen wollte. Und ich wurde nicht im geringsten enttäuscht. Ich war selbst schon mal in der Lüneburger Heide, konnte mir die... Eigentlich ist dieses Buch ja nicht so unbedingt mein Genre, aber es hat mir beachtlich gut gefallen. Schon allein der Buchrückentext hat mich angesprochen, so das ich dieses Buch lesen wollte. Und ich wurde nicht im geringsten enttäuscht. Ich war selbst schon mal in der Lüneburger Heide, konnte mir die Landschaft schon allein dadurch gut vorstellen. Aber selbst wenn man noch nicht da gewesen ist, so kann man sie sich gut vorstellen. Die Beschreibungen sind gut. Und auch Namen von Städten fallen in dem Buch. So hat man also zusätzlich noch die Möglichkeit sich diese im Internet anzusehen, sollte man sie nicht kennen. Schon allein aufgrund der Beschreibungen lohnt es sich dieses Buch zu lesen. Das Buch hat mir Lust drauf gemacht, auch mal wieder zu Heideblüte, in die Lüneburger Heide zu fahren. Das Buch ist alles in allem gut. Es ist gefühlvoll geschrieben, man kann sich die Charaktere gut vorstellen mit ihren Eigenheiten. Ich habe sie irgendwie alle liebgewonnen. Besonders Katis Freundin Flo ist mir ans Herz gewachsen. Einfach durch ihre tolle Art. Katis Handlungen kann ich größtenteils gut nachvollziehen. Auch das gefällt mir sehr gut. Denn ich finde, wenn die Handlungen naiv, oder nicht nachvollziehbar sind, macht dies das Buch gleich schlechter. Zum Glück war das hier nicht der Fall. Ich habe das Buch quasi verschlungen, es lässt sich gut lesen. Ist auch für "zwischendurch" geeignet. Man muss sich nicht großartig konzentieren, da nicht so viele Namen vorkommen und alles leicht nachvollziehbar/vorstellbar ist. Auch die Rezepte im Anhang empfinde ich als tolle Idee.

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Liebeserklärung an die Lüneburger Heide
von Kerstin Thieme aus Zittau am 28.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Kati Weidemann hat nach einem tragischen Unglücksfall vor über zehn Jahren ihrer alten Heimat in der Lüneburger Heide den Rücken gekehrt. Der gesundheitliche Zustand ihres Vaters, der nach einem Magendurchbruch ins Koma versetzt werden musste, zwingt sie aus Hamburg zurückzukehren, denn ihre betagte Großmutter und die Stiefmutter sind kurz... Kati Weidemann hat nach einem tragischen Unglücksfall vor über zehn Jahren ihrer alten Heimat in der Lüneburger Heide den Rücken gekehrt. Der gesundheitliche Zustand ihres Vaters, der nach einem Magendurchbruch ins Koma versetzt werden musste, zwingt sie aus Hamburg zurückzukehren, denn ihre betagte Großmutter und die Stiefmutter sind kurz vor der Hauptsaison im familiär betriebenen Gasthof dringend auf ihre Hilfe angewiesen. Sie muss feststellen, wie sehr sie die Heimat vermisst hat, aber auch am Familienbetrieb hat der Zahn der Zeit genagt. Veränderungen sind dringend nötig und schon bald wird Katis bisheriges Leben vollkommen auf den Kopf gestellt. Sie muss sich ihrer Vergangenheit stellen, erst recht, als ihr der Mann begegnet, den sie für den schlimmsten Verlust ihres Lebens verantwortlich macht … Meine Meinung: In „Der Himmel über der Heide“ spielt bei Sofie Cramer erstmals eine Region die größte Hauptrolle. Mit unglaublich viel Detailreichtum weiß sie ihre eigene Heimat – die Lüneburger Heide – ins rechte Licht zu setzen. Wer aus der Region kommt, wird sicher begeistert in den Beschreibungen schwelgen. Mir persönlich war dies alles ein bisschen zu viel Lokalkolorit, hatte man doch streckenweise den Eindruck, einen Reiseführer zu lesen. Einige Informationen, wie etwa, warum Heidschnucken heißen wie sie heißen, waren durchaus interessant, aber jeden Pflasterstein, jede Pflanze und die typische Bauweise muss ich dann doch nicht erläutert bekommen. Das darum gestrickte Familiendrama erinnerte äußerst stark an ähnliche Geschichten, wie man sie von Rosamunde Pilcher oder auch Inga Lindström kennt, nur dass das Setting sich halt in Deutschland befindet. Da gibt es das Familiendrama, die Tochter, die zurückkehrt und alles wieder ins rechte Lot bringt, dazwischen ein paar Schwierigkeiten, die sich dann am Ende in Wohlgefallen auflösen. Von den Figuren sind noch die ewig schuftende Großmutter (eigentlich Wahnsinn mit über 80), der tollpatschige Aushilfskoch Pit und die beste Freundin von Kati namens Flo die sympathischsten. Kati selbst erscheint reichlich selbstgerecht und lässt kaum eine andere Meinung gelten. Ihr schwieriges Verhältnis zur Stiefmutter kommt sicher nicht von ungefähr. Insgesamt erscheint die Story reichlich vorhersehbar, ich konnte mir quasi schon nach dem ersten Kapitel eine Vorstellung machen, wie alles ausgeht. Äußerst positiv zu erwähnen, sind die heidetypischen Gerichte, die sich im Anhang finden. Die klingen durchweg lecker und ich werde sicher einiges davon mal ausprobieren. Wer heimatverbunden ist, gern Landschaftsbeschreibungen liest und eine seichte Lektüre für den Sommer ohne großen Anspruch sucht, ist mit diesem Roman durchaus gut bedient. Mir fehlte einfach ein bisschen die Spannung in diesem trotz allem unterhaltsamen und flüssig lesbaren Buch.

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Der Himmel über der Heide
von Themistokeles aus Neustadt am 27.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Bei diesem Roman war es so, dass fast genau das auf mich zugekommen ist, was ich durch das Cover und den Klappentext erwartet hatte. Denn irgendwie entspricht das ganze einer Lektüre mit einer sommerlichen Atmosphäre, die jedoch von Schatten der Vergangenheit geprägt ist und überdeckt wird. Zusammen mit den... Bei diesem Roman war es so, dass fast genau das auf mich zugekommen ist, was ich durch das Cover und den Klappentext erwartet hatte. Denn irgendwie entspricht das ganze einer Lektüre mit einer sommerlichen Atmosphäre, die jedoch von Schatten der Vergangenheit geprägt ist und überdeckt wird. Zusammen mit den tollen Beschreibungen der Lüneburger Heide macht das Buch damit und in diesem Rahmen gesehen schon einen sehr lesenswerten Eindruck, da beides ehrlich gelungen ist, sowohl die Atmosphäre, als auch die Landschaftsbeschreibungen, die mir geradezu Lust auf einen Spaziergang gemacht haben. Von der weiteren Handlung her ist der Roman jedoch eine typische Familientragödie mit dem irgendwie immer dazugehörenden romantischen Anteil in sich. Viel Neues und in diesem Bereich Unbekanntes liefert der Roman allerdings damit nicht und vieles ist halt auch einfach sehr vorhersehbar. Vor allen Dingen, da mich der Roman doch sehr, allein schon durch Setting und Handlung, an die Romanzen und Familiendramen aus dem ZDF erinnerte, für welche er bestimmt auch sehr gut als Vorlage dienen würde. Jedoch fand ich ihn trotz diesem schon sehr bekannten Ablauf einfach von seiner gesamten Zusammensetzung sehr stimmig, da diese ihn einfach locker, leicht und gut zu lesen machte. Auch die Charaktere fand ich im allgemeinen schon sehr gut, auch wenn sie in vielem recht stereotypisch für diese Art von Romanen und Filmen waren und daher einige Kleinigkeiten in ihrem Verhalten sehr vorhersehbar waren, da sie einfach immer so handeln, wenn sie diese Rolle spielen. Das hängt jedoch wohl auch einfach wieder mit dieser Art von Roman zusammen und ich muss zugeben, dass ich es mir schwer anders vorstellen könnte, was ja aber auch alles wieder Prägung ist. Vor allen Dingen Kathrin war jedoch in ihren Reaktionen für mich manches Mal weniger vorhersehbar, da sie ab und an sehr heftig reagierte, was ich selbst schon etwas zu sehr überzogen fand, auch wenn es in ihrer Situation vom Typus der Reaktion sehr passte, nur wäre vielleicht ein bisschen weniger intensiv besser gewesen. Abgesehen davon fand ich sie vom Charakter her aber dann doch noch recht sympathisch. Von einer Sache war ich dann doch auch noch sehr überrascht, denn auch wenn es sich nicht um eine Romanze handelte, war ich doch verwundert, wie gering doch entgegengesetzt zu meiner Erwartung der romantische Anteil dieses Buches war. Er trat oft sehr versteckt auf und war daher gar nicht so extrem präsent, auch wenn ich zugeben muss, dass mich das eher weniger gestört hat, obwohl ich dieses Thema raumgreifender erwartet hätte. Toll finde ich übrigens die Idee, dass die ortstypischen Speisen, die im Roman erwähnt werden im Anschluss an den Roman als Rezepte noch im Buch aufgeführt sind. Ausprobieren werde ich wohl noch manches dieser Rezepte, vor allen Dingen die Süßspeisen und ich bin schon echt gespannt, wie die Ergebnisse wohl schmecken werden. Von daher ein echt schöner Roman zum Entspannen und für Zwischendurch, da man einfach sofort schon weiß, wie die Geschichte vermutlich laufen wird, der aber eine echt tolle Atmosphäre hat, durch welche das Lesen ehrlich Spaß macht.

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Der Himmel über der Heide
von Themistokeles aus Neustadt am Rübenberge am 27.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Bei diesem Roman war es so, dass fast genau das auf mich zugekommen ist, was ich durch das Cover und den Klappentext erwartet hatte. Denn irgendwie entspricht das ganze einer Lektüre mit einer sommerlichen Atmosphäre, die jedoch von Schatten der Vergangenheit geprägt ist und überdeckt wird. Zusammen mit den tollen... Bei diesem Roman war es so, dass fast genau das auf mich zugekommen ist, was ich durch das Cover und den Klappentext erwartet hatte. Denn irgendwie entspricht das ganze einer Lektüre mit einer sommerlichen Atmosphäre, die jedoch von Schatten der Vergangenheit geprägt ist und überdeckt wird. Zusammen mit den tollen Beschreibungen der Lüneburger Heide macht das Buch damit und in diesem Rahmen gesehen schon einen sehr lesenswerten Eindruck, da beides ehrlich gelungen ist, sowohl die Atmosphäre, als auch die Landschaftsbeschreibungen, die mir geradezu Lust auf einen Spaziergang gemacht haben. Von der weiteren Handlung her ist der Roman jedoch eine typische Familientragödie mit dem irgendwie immer dazugehörenden romantischen Anteil in sich. Viel Neues und in diesem Bereich Unbekanntes liefert der Roman allerdings damit nicht und vieles ist halt auch einfach sehr vorhersehbar. Vor allen Dingen, da mich der Roman doch sehr, allein schon durch Setting und Handlung, an die Romanzen und Familiendramen aus dem ZDF erinnerte, für welche er bestimmt auch sehr gut als Vorlage dienen würde. Jedoch fand ich ihn trotz diesem schon sehr bekannten Ablauf einfach von seiner gesamten Zusammensetzung sehr stimmig, da diese ihn einfach locker, leicht und gut zu lesen machte. Auch die Charaktere fand ich im allgemeinen schon sehr gut, auch wenn sie in vielem recht stereotypisch für diese Art von Romanen und Filmen waren und daher einige Kleinigkeiten in ihrem Verhalten sehr vorhersehbar waren, da sie einfach immer so handeln, wenn sie diese Rolle spielen. Das hängt jedoch wohl auch einfach wieder mit dieser Art von Roman zusammen und ich muss zugeben, dass ich es mir schwer anders vorstellen könnte, was ja aber auch alles wieder Prägung ist. Vor allen Dingen Kathrin war jedoch in ihren Reaktionen für mich manches Mal weniger vorhersehbar, da sie ab und an sehr heftig reagierte, was ich selbst schon etwas zu sehr überzogen fand, auch wenn es in ihrer Situation vom Typus der Reaktion sehr passte, nur wäre vielleicht ein bisschen weniger intensiv besser gewesen. Abgesehen davon fand ich sie vom Charakter her aber dann doch noch recht sympathisch. Von einer Sache war ich dann doch auch noch sehr überrascht, denn auch wenn es sich nicht um eine Romanze handelte, war ich doch verwundert, wie gering doch entgegengesetzt zu meiner Erwartung der romantische Anteil dieses Buches war. Er trat oft sehr versteckt auf und war daher gar nicht so extrem präsent, auch wenn ich zugeben muss, dass mich das eher weniger gestört hat, obwohl ich dieses Thema raumgreifender erwartet hätte. Toll finde ich übrigens die Idee, dass die ortstypischen Speisen, die im Roman erwähnt werden im Anschluss an den Roman als Rezepte noch im Buch aufgeführt sind. Ausprobieren werde ich wohl noch manches dieser Rezepte, vor allen Dingen die Süßspeisen und ich bin schon echt gespannt, wie die Ergebnisse wohl schmecken werden. Von daher ein echt schöner Roman zum Entspannen und für Zwischendurch, da man einfach sofort schon weiß, wie die Geschichte vermutlich laufen wird, der aber eine echt tolle Atmosphäre hat, durch welche das Lesen ehrlich Spaß macht.

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Lüneburger Heide für laue Sommernächte
von einer Kundin/einem Kunden aus Unsleben am 26.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Das wunderschöne Cover stimmt einen direkt auf die Lüneburger Heide und eine schöne Geschichte ein. Der Himmel über der Heide von Sofie Cramer erzählt die Geschichte von Kati, einem Mädchen aus der Lüneburger Heide die aufgrund einer schlimmen Tragödie ihre Heimat meidet und die schmerzenden, seelischen Wunden, die nicht heilen... Das wunderschöne Cover stimmt einen direkt auf die Lüneburger Heide und eine schöne Geschichte ein. Der Himmel über der Heide von Sofie Cramer erzählt die Geschichte von Kati, einem Mädchen aus der Lüneburger Heide die aufgrund einer schlimmen Tragödie ihre Heimat meidet und die schmerzenden, seelischen Wunden, die nicht heilen wollen, mit sich herum trägt. Nun hat das Schicksal erneut zugeschlagen - Ihr Vater liegt im Koma. Da ihre Familie den Familienbetrieb, eine Gasthof mitten in der Heide, ohne ihre Hilfe nicht durch die Hochsaison bringen würde, stellt sich Kati ihren Ängsten aus der Vergangenheit und kehrt zurück in die Lüneburger Heide. Dort findet Kati endlich wieder zu sich selbst. Auch ihre Wunden verblassen langsam dank der Hartnäckigkeit eines jungen Mannes den Kati eigentlich für den Rest ihres Lebens hassen wollte. Ein seicht vor sich hin plätschernder Roman der zwar schön geschrieben ist aber leider viel zu vorhersehbar und kitschig. Die Spannung über das tragische Ergeinis wird unnötig in die länge gezogen und fängt an zu nerven. Auch habe ich mir sehr schwer getan mit Katis Charakter. Meiner Meinung nach ein total verzogenes, verhätscheltes Gör. Eine Buch für zwischendurch - Von mir diesmal nur drei Sterne!

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Lüneburger Heide für laue Sommernächte
von Katharina J aus Unsleben am 26.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Das wunderschöne Cover stimmt einen direkt auf die Lüneburger Heide und eine schöne Geschichte ein. Der Himmel über der Heide von Sofie Cramer erzählt die Geschichte von Kati, einem Mädchen aus der Lüneburger Heide die aufgrund einer schlimmen Tragödie ihre Heimat meidet und die schmerzenden, seelischen Wunden, die nicht heilen... Das wunderschöne Cover stimmt einen direkt auf die Lüneburger Heide und eine schöne Geschichte ein. Der Himmel über der Heide von Sofie Cramer erzählt die Geschichte von Kati, einem Mädchen aus der Lüneburger Heide die aufgrund einer schlimmen Tragödie ihre Heimat meidet und die schmerzenden, seelischen Wunden, die nicht heilen wollen, mit sich herum trägt. Nun hat das Schicksal erneut zugeschlagen - Ihr Vater liegt im Koma. Da ihre Familie den Familienbetrieb, eine Gasthof mitten in der Heide, ohne ihre Hilfe nicht durch die Hochsaison bringen würde, stellt sich Kati ihren Ängsten aus der Vergangenheit und kehrt zurück in die Lüneburger Heide. Dort findet Kati endlich wieder zu sich selbst. Auch ihre Wunden verblassen langsam dank der Hartnäckigkeit eines jungen Mannes den Kati eigentlich für den Rest ihres Lebens hassen wollte. Ein seicht vor sich hin plätschernder Roman der zwar schön geschrieben ist aber leider viel zu vorhersehbar und kitschig. Die Spannung über das tragische Ergeinis wird unnötig in die länge gezogen und fängt an zu nerven. Auch habe ich mir sehr schwer getan mit Katis Charakter. Meiner Meinung nach ein total verzogenes, verhätscheltes Gör. Eine Buch für zwischendurch -Von mir diesmal nur drei Sterne!

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Ganz nett
von ForeverAngel am 26.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der Himmel über der Heide ist eine Geschichte voller Familiendramen und –geheimnisse, voller Lügen und geheimer Sehnsüchte. Und in mitten all des Dramas spielt sich eine romantische Liebesgeschichte ab. Kitschig und in seiner Art sehr übertrieben, aber wer das Genre mag, wird diesen Roman lieben. Auch sprachlich passt sich... Der Himmel über der Heide ist eine Geschichte voller Familiendramen und –geheimnisse, voller Lügen und geheimer Sehnsüchte. Und in mitten all des Dramas spielt sich eine romantische Liebesgeschichte ab. Kitschig und in seiner Art sehr übertrieben, aber wer das Genre mag, wird diesen Roman lieben. Auch sprachlich passt sich der Stil dem Genre an, die Schriftsprache ist kunstvoll und blumig, es wird viel Wert auf Beschreibungen gelegt und man hat versucht, dem ganzen einen klassisch poetischen Touch zu geben. Alles andere hätte auch nicht zu der Geschichte gepasst, es führt aber auch dazu, dass alles an Der Himmel über der Heide künstlich wirkt. So auch die Figuren. Kati und ihre Familie sind für mich nicht wirklich greifbar, sie sind mehr wie Opernfiguren, die ich aus der letzten Reihe beobachte und von denen ich weiß, dass sie nur eine Rolle spielen. Kati ist mir zu übertrieben und theatralisch, ich glaube ihr ihre Gedanken und Handlungen nicht. Sehr schön dagegen fand ich die Idee der zwölf Rezepte im Anhang, von Eierlikör über Ratatouille bis hin zu Heidschnuckenrollbraten… Da ist bestimmt was für mich dabei. Wer allerdings Lesefutter für heiße Sommertage wie jetzt braucht, wer nicht viel nachdenken will beim Lesen und sich einfach berieseln lassen möchte, wer es künstlich und poetisch und kitschig mag, für den ist dieses Buch genau das richtige.

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Familiengeschichte in der Lüneburger Heide
von janaka am 25.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch handelt von Kati, die nach 10 Jahren wieder nach hause kommt, um ihren kranken Vater zu besuchen. Damals hat sich in ihrer Familie eine Tragödie ereignet, die Kati bis heute nicht verarbeitet hat. Nun liegt ihr Vater mit einen Magendurchbruch im Krankenhaus im Koma und fällt für... Dieses Buch handelt von Kati, die nach 10 Jahren wieder nach hause kommt, um ihren kranken Vater zu besuchen. Damals hat sich in ihrer Familie eine Tragödie ereignet, die Kati bis heute nicht verarbeitet hat. Nun liegt ihr Vater mit einen Magendurchbruch im Krankenhaus im Koma und fällt für unbestimmte Zeit im Familienbetrieb aus. Ihre Familie hat einen Gasthof in der Lüneburger Heide, der nun Katis Hilfe braucht. Sie nimmt sich unbezahlten Urlaub und macht sich auf den Weg in ihre alte Heimat. Hier muss sie mit den Geister der Vergangenheit kämpfen und sich ihren Ängsten und Alpträumen stellen. Die Autorin beschreibt die Landschaften sehr schön und anschaulich, mein Kopfkino ist gleich losgegangen. Auch haucht sie ihren Protagonisten Leben ein, dass man gleich einen guten Eindruck bekommt, mit wem man es in diesem Buch zu tun hat. Auch wird einem die Stimmung Der Schreibstil ist flüssig und sehr detailgetreu, deshalb bin ich schnell in dieses Buch hineingekommen, auch wenn die Geschichte anders ist als ich sie erwartet habe. Aber mir war es einfach zu vorhersehbar und irgendwie dann doch nicht spannend genug. Wer aber Familiengeschichten mit kleinen oder großen Geheimnissen und schönen Landschaften lesen mag, den kann ich dieses Buch nur empfehlen. Am Ende des Buches gibt es zwölf Rezepte, von denen habe ich einige nachgekocht und das hat Spaß gemacht.

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