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Der Hut des Präsidenten

(3)
Die große Liebe finden, ein meisterhaftes Parfüm kreieren, der Chef des eigenen Chefs werden: Wer träumt nicht davon, seinem Leben eine neue Richtung zu geben? Und sind Träume nicht reine Kopfsache? Als der Präsident seinen Hut in einer Brasserie vergisst, setzt sein Tischnachbar ihn auf - und schlagartig ändert sich dessen Leben. Doch der Hut wandert weiter von Kopf zu Kopf, um seine ganz besondere Wirkung zu entfalten. Ein Roman voller Charme und Überraschungen, über große Ziele und glückliche Wendungen - und was man dafür drauf haben muss.
Portrait
Antoine Laurain arbeitete als Drehbuchautor und Antiquitätenhändler in Paris. Er ist in Frankreich ein gefeierter Bestsellerautor. Mit Liebe mit zwei Unbekannten (Atlantik Verlag, 2015) gelang ihm der internationale Durchbruch. Zuletzt erschien von ihm der Roman Der Hut des Präsidenten (Atlantik Verlag, 2016).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Erscheinungsdatum 18.01.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783455170948
Verlag Atlantik
Verkaufsrang 3.591
eBook (ePUB)
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Buchhändler-Empfehlungen

„„WohlbeHütet““

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

„Die wichtigen Ereignisse unseres Lebens sind immer die Folge einer Verkettung winziger Details.“

Dieser Gedanke prägt diesen wunderbaren Roman, der wie ein modernes, charmantes Märchen zauberhafte Lese-Momente verspricht.
Dass „Kleider Leute machen“ wissen wir spätestens seit 1874 mit Erscheinen der Novelle von Gottfried Keller.
„Die wichtigen Ereignisse unseres Lebens sind immer die Folge einer Verkettung winziger Details.“

Dieser Gedanke prägt diesen wunderbaren Roman, der wie ein modernes, charmantes Märchen zauberhafte Lese-Momente verspricht.
Dass „Kleider Leute machen“ wissen wir spätestens seit 1874 mit Erscheinen der Novelle von Gottfried Keller.
Dass Hüte aber Leben verändern können, wissen wir jetzt mit Antoine Laurain.
Der französische Staatspräsident François Mitterand vergisst in einer Brasserie seinen schwarzen Filzhut. Aus einer Laune heraus nimmt Daniel Mercier ihn nach einigem Zögern an sich und fortan verändert sich sein Leben. Nun beginnt die zauberhafte Odyssee des Hutes des Präsidenten. Er wechselt von Kopf zu Kopf und verleiht dem jeweiligen Träger Mut Neues zu wagen und sich auf sich selbst zu besinnen. Dieser Hut steckt voller charmanter Überraschungen und glücklicher Wendungen.
Fünf einzelne „Hut-Geschichten“ gehen fließend ineinander über, sind unterhaltsam und amüsant. Die unterschiedlichen Charaktere sind liebevoll, sympathisch beschrieben und wachsen dem Leser schnell ans Herz.
Fränzösischer Charme trifft auf eine wunderbare Geschichte!

Da möchte man gleich zum nächsten Modisten in den Hutsalon laufen, um sich einen neuen Hut zu kaufen. Vive le chapeau!

„Ein schöner kleiner Ausflug ins Paris der 80er Jahre...“

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

So wie Mitterrands Hut seine Finder glücklich macht, machen Antoine Laurains Bücher seine Leser(innen) glücklich. Humorvoll, klug und charmant geschrieben. So wie Mitterrands Hut seine Finder glücklich macht, machen Antoine Laurains Bücher seine Leser(innen) glücklich. Humorvoll, klug und charmant geschrieben.

„Wunderbar französisch!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Wunderbar französisch und verführerisch geschrieben ist dieser einfach weg zu lesende Roman. Eine nette Idee ist es, dass ein Hut besondere Kräfte und Fähigkeiten an seine Träger vermittelt! C´est magnifique!!! Wunderbar französisch und verführerisch geschrieben ist dieser einfach weg zu lesende Roman. Eine nette Idee ist es, dass ein Hut besondere Kräfte und Fähigkeiten an seine Träger vermittelt! C´est magnifique!!!

Kundenbewertungen


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Sehr empfehlenswert!!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 12.07.2016

Ein Buch das zeigt, das es wichtig ist im Leben sich selbst zu vertrauen und man dafür manchmal ein bisschen Hilfe benötigt um sich daran zu erinnern, was man alles kann. Schön geschrieben!

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Einfach wunderschön!
von Monika Schulte aus Hagen am 07.03.2016

Ein Mann geht essen. Da entdeckt er, dass neben ihm der Präsident des Landes sitzt und speist. Als dieser die Brasserie verlässt, vergisst er seinen Hut. Der Mann überlegt nicht lange. Er greift nach dem Hut. Schon kurze Zeit später ändert sich sein Leben. Er wird selbstbewusster, bekommt einen... Ein Mann geht essen. Da entdeckt er, dass neben ihm der Präsident des Landes sitzt und speist. Als dieser die Brasserie verlässt, vergisst er seinen Hut. Der Mann überlegt nicht lange. Er greift nach dem Hut. Schon kurze Zeit später ändert sich sein Leben. Er wird selbstbewusster, bekommt einen anderen Job, doch der Hut wandert weiter. Eine Frau, die ewige Geliebte, nimmt sich den Hut. Wird sie Dank Hut die große Liebe finden? Der schwarze Filzhut findet immer wieder einen neuen Besitzer. Kann Dank des Hutes auch ein einzigartiges neues Parfum kreiert wirden? Menschen verändern sich, Träume werden wahr. "Der Hut des Präsidenten" - was für eine wunderschöne und zugleich typisch französische Geschichte! Ein schwarzer Filzhut, der das Leben einiger Menschen in ganz kurzer Zeit verändert. Ein Hut, der selbstbewusster macht. Ein Hut, der dabei hilft, fällige Entscheidungen endlich zu treffen. Ein Hut, der Träume wahr werden lässt. Dieses Buch (oder ist es der Hut?) hat eine ungewöhnliche Anziehungskraft. Er hat mich die Stunden nur so vergessen lassen. Es ist ein charmantes Buch, mit ganz viel Wärme, einfach wunderschön!

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Ein Hut, der Leben verändert
von Jennifer aus Stadtroda am 06.03.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

INHALT Der französische Staatspräsident François Mitterrand lässt nach einem Abendessen in einer Pariser Brasserie seinen schwarzen Filzhut im Lokal liegen. Dies bleibt dem unscheinbaren Buchhalter Daniel Mercier nicht verborgen und er nimmt den Hut kurzerhand mit nach Hause. Doch auch er lässt ihn eines Tages liegen. Infolge geht der Präsidentenhut... INHALT Der französische Staatspräsident François Mitterrand lässt nach einem Abendessen in einer Pariser Brasserie seinen schwarzen Filzhut im Lokal liegen. Dies bleibt dem unscheinbaren Buchhalter Daniel Mercier nicht verborgen und er nimmt den Hut kurzerhand mit nach Hause. Doch auch er lässt ihn eines Tages liegen. Infolge geht der Präsidentenhut durch verschiedene Hände und bringt seinen neuen Besitzern immerfort Glück und neue Impulse. MEINUNG Ich hatte das außerordentliche Vergnügen nach Laurains erstem Buch "Liebe mit zwei Unbekannten" nun auch sein zweites, „Der Hut des Präsidenten“, lesen zu dürfen. Und einmal mehr konnte mich der französische Romancier mit seinem Werk verzaubern. Antoine Laurain ist ein leichtfüßiger und charmanter Erzähler. Sein unverstellter Blick für die kleinen Dinge und Alltagsbegebenheiten imponiert. Bis zum Ende des Romans bleibt man als Leser von Laurains pointierter Sprache und dessen unaufgeregtem Plot gefesselt. Mitterrands Hut ist Dreh- und Angelpunkt der Handlung. Für seine wechselnden Besitzer wird er zum Glücksbringer und lebensverändernden Kleidungsstück. Ob Buchhalter, unglückliche Geliebte oder depressiver Parfümeur, der Hut bringt ihnen Lebensmut und Entscheidungswillen zurück. Unweigerlich fühlt sich der Leser an das Sprichwort „Jeder ist seines Glückes Schmied“ erinnert. Diese positive Grundaussage hat mich sofort angesprochen. Denn jeden Tag kann man sich weiterentwickeln oder selbstbestimmt Veränderungen herbeiführen, man muss nur an sich und seinen Traum glauben… Darüber hinaus vermittelt Laurains Geschichte einen guten Einblick in die französische Lebenswelt der 80er Jahre. Liebhaber des französischen Lebensgefühls bzw. Flairs werden auf ihre Kosten kommen. Lieblingszitat (S. 120f.): „Unser Leben gleicht einem Baum, der einen Wald von parallelen Leben verbirgt, in denen wir weder ganz der Gleiche noch ein vollkommen Anderer sind.“ FAZIT Ein charmanter Roman, der keine große Bühne benötigt, um nachzuwirken und zu verzaubern. Ich bin ein großer Fan von Laurains Erzählweise und kann seine Werke nur jedem ans Herz legen.

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Ich glaube an die Kraft des Geistes....
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 10.02.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Eine Rezension zu einem Buch zu schreiben, vom dem man restlos begeistert ist, ist nicht einfach. Man gerät in die Gefahr ein Superlativ nach dem anderen zu benutzen und genau das möchte ich tun. Es ist ein wunderbares, beglückendes Buch, das keinen Leser ungerührt zurücklässt. In jedem Abschnitt, in jedem... Eine Rezension zu einem Buch zu schreiben, vom dem man restlos begeistert ist, ist nicht einfach. Man gerät in die Gefahr ein Superlativ nach dem anderen zu benutzen und genau das möchte ich tun. Es ist ein wunderbares, beglückendes Buch, das keinen Leser ungerührt zurücklässt. In jedem Abschnitt, in jedem Kapitel steckt soviel Lebensweisheit und Philosophie, dass man es im Anschluss gleich ein zweites Mal, und dieses Mal noch langsamer und genussvoller lesen sollte. Der Hut, ein klassisches, eher unscheinbares Kleidungsstück, das sein Besitzer, der französische Staatspräsident F. Mitterand in einer Brasserie vergisst, beginnt zu wandern. Er wird mitgenommen, gefunden, ausgesetzt, verwechselt und gestohlen. Aber keiner seiner zeitweiligen Träger wird den Hut tragen können, ohne sich zu wandeln. In allen Fällen ist dieses schwarze Stückchen Wollfilz ein Auslöser für eine neue Weltsicht. Das ist für manchen der Besitzer befreiend, manchmal auch beängstigend, aber man hat keine Wahl, es ist der Hut, der die Wahl trifft. Es ist das Paris der 80iger, in das der Autor entführt. Die Bürger erregen sich über modern-markante Bauwerke, die unter Mitterands Regierungszeit entstehen: die berühmte Pyramide vor dem Louvre, die Grande Arche und die Bibliothèque nationale, mit denen sich F.M. ein Denkmal schuf. Heute kann man sich Paris ohne diese Bauten nicht mehr vorstellen und wahrscheinlich weiß niemand mehr, warum sich das Großbürgertum so dagegen ereiferte. Daniel, Fanny, Pierre und Bernard sind die "Hutträger", deren Leben so nachhaltig verändert wird, aber liegt es nur an diesem magischen Kleidungsstück? "Ich glaube an die Kraft des Geistes und werde euch nicht verlassen." Das sind die letzten Worte F. Mitterands und gleichzeitig die letzten Worte des Buches. Ein schöner, passender Schlusssatz. Antoine Laurain hat ein schmales, fast schon altmodisch komponiertes Buch geschrieben, dass keinen Leser unberührt lässt. In seinen Kapiteln ist so viel Alltagsweisheit und Lebensklugheit zu lesen, dass jeder, der das Buch aus der Hand legt, bereichert wurde. Die Sprache ist charmant und voll Esprit, dabei von einer augenzwinkernden Heiterkeit, dass fast jeder Satz zum Bonmot taugt. Wer dieses Buch nicht gelesen hat, der hat etwas versäumt.

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Ein Hut geht auf Reisen
von einer Kundin/einem Kunden aus Landshut am 09.02.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Meine Meinung Das Cover verspricht eine Geschichte mit Pariser Charme. Das Versprechen wird gehalten! Der Hut des Präsidenten, der auf Wanderschaft geht, spielt in den 80igern. Daniel Mercier hat keine Lust sein Abendessen alleine zu genießen. Er lässt sich in einer angesagten Brasserie in Paris verwöhnen. Nicht nur die Fischplatte... Meine Meinung Das Cover verspricht eine Geschichte mit Pariser Charme. Das Versprechen wird gehalten! Der Hut des Präsidenten, der auf Wanderschaft geht, spielt in den 80igern. Daniel Mercier hat keine Lust sein Abendessen alleine zu genießen. Er lässt sich in einer angesagten Brasserie in Paris verwöhnen. Nicht nur die Fischplatte ist etwas Besonderes. Ein Dessert der besonderen Art sind drei Männer, die sich zu ihm an den Tisch setzen. Darunter kein Geringerer als der französische Präsident Francois Mitterand!!! Daniel kann den Blick kaum von ihm abwenden. Er mit dem Präsidenten an einem Tisch! UNFASSBAR! Der Präsident und seine Begleiter verlassen zuerst die Brasserie. Zurück bleibt Mitterands Hut. Ein schwarzer Filzhut, den Daniel unmöglich alleine zurücklassen möchte. Mit dem Hut auf dem Kopf verlässt er das Lokal. Diese Geschichte ist so originell und charmant, dass es einem unmöglich ist das Buch auf die Seite zu legen. Dieser Hut besitzt eine Magie, die Daniels Leben von Grund auf zum Positiven ändert. Ich brauche nicht zu erwähnen, wie unglücklich Daniel ist, als er seinen Hut in einem Zug liegen lässt. Der magische Hut bleibt jedoch nicht lange alleine. Eine hübsche Frau verlässt mit ihm den Zug. Fazit Ein Hut geht auf Reisen und ich habe ihn sehr gerne begleitet. Ich kann mir vorstellen, dass sowas wirklich passieren könnte. Menschen finden einen Hut und ein besseres Leben dazu. Oft dachte ich mir, ob das Gefühl mit dem Hut auf den Kopf dazu beigetragen hat, dass sich die Träger mehr zugetraut haben. Jeder wusste nicht, dass es sich um den Hut des Presidenten handelt. Entscheidungen wurden getroffen, die das Leben des jeweiligen Hutbesitzers von Grund auf änderten. Die Zufälle wie jeder Einzelne an den Hut kam sind einfach nur köstlich. Der Hut durfte sogar eine Reise nach Venedig machen. Wir werden in dieser Geschichte an einige Ereignisse aus den 80igern erinnert. Beim Lesen hat man das Gefühl, sich mitten in Frankreich zu befinden. Ich war jedesmal neugierig was dem "HUT" beim nächsten Besitzer einfällt. Wie er das Leben des Menschen verändert. Interessant fand ich auch eine neue Duftkomposition die durch "HUT" entstanden ist. Ich wollte auch unbedingt wissen, ob Mitterand seinen Hut irgendwann mal wieder zurückbekommt. Eine Empfehlung an alle die eine Reise nach Frankreich machen möchten, wissen möchten wie der Hut Leben verändert, noch an Wunder glauben können und die feine Pariser Gesellschaft kennenlernen möchten. Ich habe gelesen, dass die Geschichte ins Kino kommt. Ich bin dabei! Danke Antonie Laurain. Ich ziehe den Hut vor Ihnen! 5 Sterne

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Wunderbar charmant und liebreizend!
von warmerSommerregen aus Essen am 20.01.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Für Daniel Mercier, einen unscheinbaren Buchhalter aus Paris, wird sich am Abend durch eine ganz besondere Begegnung sein Leben verändern. Denn eines Tages, als seine Frau über die Ferien mit ihrem Sohn seine Schwiegereltern in der Normandie besucht, beschließt Daniel nach mittlerweile bestimmt einem ganzen Jahr wieder einmal eine... Für Daniel Mercier, einen unscheinbaren Buchhalter aus Paris, wird sich am Abend durch eine ganz besondere Begegnung sein Leben verändern. Denn eines Tages, als seine Frau über die Ferien mit ihrem Sohn seine Schwiegereltern in der Normandie besucht, beschließt Daniel nach mittlerweile bestimmt einem ganzen Jahr wieder einmal eine Brasserie aufzusuchen. Ihm zaubert schon der Anblick der Tische allein ein Lächeln ins Gesicht: Die schneeweißen Tischdecken und die glitzernden Gläser und Bestecke sind für ihn der Inbegriff von Luxus. Daniel hat auch schon seit einer Weile eine bestimmte Brasserie ins Auge gefasst. Doch als er eintreten möchte, wird er zunächst vom Oberkellner gebremst, schließlich hat Daniel nicht reserviert. Doch zum Glück wurde eine Reservierung abgesagt, sodass der Abend für ihn hier doch noch nicht enden muss. Als er am Tisch angekommen zu der Speisekarte greift, bemerkt er schnell, dass alles doch teurer ist, als er es erwartet hatte. Doch um nicht geizig zu erscheinen ordert er die Meeresfrüchteplatte Royal und eine Flasche Pouilly-Fuissé. Als er gerade zu essen beginnt, wird es um ihn im Raum plötzlich ganz still. Und tatsächlich, der Präsident hat die Brasserie betreten und setzt sich mit seinen beiden Begleitern zu Daniel an den Tisch. Der Buchhalter kann es kaum fassen, immer wieder schaut er zu den drei Männern und lauscht ihrem Gespräch. Er wird nie mehr eine Auster mit Essig essen können, ohne dabei François Mitterrands Stimme zu hören: “Das habe ich letzte Woche zu Helmut Kohl gesagt.” Nach ein paar Stunden ist der Zauber jedoch vorbei und der Präsident verlässt das Restaurant – allerdings ohne seinen Hut. Diesen hat er dort vergessen. Als Daniel das bemerkt beschließt er ihn an sich zu nehmen. Der Filzhut mit den eingeprägten goldenen Initialen F.M. ändert schlagartig Daniels Leben. Plötzlich ist er nicht mehr unscheinbar, sondern selbstsicher. Der Hut verleiht ihm Aufschwung, doch genauso unerwartet wie er in Daniels Leben getreten ist, ist er auch wieder verschwunden. Und so wandert der Hut des Präsidenten immer weiter, das Leben derer, die ihn tragen, von Grund auf verändernd… Bei “Der Hut des Präsidenten” handelt es sich nach “Liebe mit zwei Unbekannten” um Antoine Laurains zweiten bezaubernden Roman. Mit großer Leichtigkeit trägt er den Leser in das Paris der 80er Jahre. Dabei wird alles was der Autor erzählt lebendig; man taucht vollkommen in das Buch ein und kann es nicht mehr aus der Hand legen. Laurains Erzählweise ist so voller Charme, dass sie einen von der ersten Seite an packt. Außerdem bringt einen das Buch immer wieder zum Lächeln, da die Geschichte oft mit einem Augenzwinkern erzählt wird, was mir sehr gefallen hat. Die Idee des Hutes, der von Kopf zu Kopf wandert und bei den Menschen einen völlig unerwarteten Wandel auslöst, finde ich sehr ansprechend. Man möchte immer wissen wie es weitergeht, wohin es den schwarzen Filzhut wohl als nächstes tragen wird und welche Wirkung er dort wohl entfalten mag. Aber auch durch die verschiedenen Charaktere wird das Buch sehr abwechslungsreich. Jeder einzelne von ihnen wird sehr schön beschrieben und erscheint real. Einen besonders tiefen Eindruck hat bei mir jedoch ein einsiedlerischer Herr hinterlassen, der früher für seine meisterhaften Parfüm-Kompositionen bekannt war, doch nun schon eine ganze Weile keinen neuen Duft mehr kreiert hat. Die Beschreibungen wie er Gerüche wahrnimmt und mit anderen Eindrücken in Verbindung bringt, haben mir außerordentlich gut gefallen – ich war von diesem Charakter sehr angetan. Doch auch die anderen Personen sind sehr interessant, lebensnah und auf ihre ganz eigene Art sympathisch. Laurain gelingt es, wie auch schon in seinem letzten Roman, diese Geschichte echt und greifbar zu erzählen, sodass man immer mitten im Geschehen ist und das Gelesene nie anzweifeln würde. Es scheint alles ganz nah zu sein, als müsste man selber nur den Arm ausstrecken, um den Filzhut zu berühren und als könnte man ihm bei einem Spaziergang durch die Straßen von Paris tatsächlich begegnen. Nicht zu vergessen ist aber auch das wunderbare Ende des Buches. Dieses ist nämlich unglaublich stimmig, charmant und einfach nur perfekt. Dieser Roman zeigt auf ganz einfühlsame und liebreizende Weise, wie die kleinen Dinge ein Leben verändern können und wie leicht es ist, einen neuen Weg zu gehen, die Richtung zu ändern und dass man vor diesem Schritt keine Angst zu haben braucht. Von mir gibt es für diesen wunderschönen Roman eine ganz klare Leseempfehlung und 5/5 hell leuchtende, filzhutweiche Sterne!

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Weitsichtig & Raffiniert
von Sharon Baker von sharonbakerliest aus Mönchengladbach am 18.01.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Daniel Mercier entschließt sich allein in einer Brasserie zu Abend zu essen und es passiert das Undenkbare, am Nebentisch setzt sich kein anderer, als der Präsident Mitterrand, hin. Daniel ist beeindruckt und versucht extra langsam zu essen, um diesen Augenblick hinauszuzögern. So kommt es, dass Mitterrand mit seinen Beratern... Daniel Mercier entschließt sich allein in einer Brasserie zu Abend zu essen und es passiert das Undenkbare, am Nebentisch setzt sich kein anderer, als der Präsident Mitterrand, hin. Daniel ist beeindruckt und versucht extra langsam zu essen, um diesen Augenblick hinauszuzögern. So kommt es, dass Mitterrand mit seinen Beratern zuerst gehen und er seinen Hut vergisst. Daniel kann der Versuchung nicht widerstehen. Wie fühlt es sich an, den Hut des Präsidenten zutragen? Bringt er einem Glück? Wird mit diesem Kleidungsstück alles im Leben gelingen? Daniel tut das unfassbar, statt den Hut zurück zugeben, setzt er ihn auf und verschwindet. Darauf nimmt sein Leben eine andere Wendung, er wird befördert und verliert seinen Hut. Dieser wandert weiter, aber Daniel kann ihn doch nicht einfach ziehen lassen, oder doch? Was wird der Hut uns noch alles erzählen? Welche Leben wird er noch verändern? Bringt er wirklich Glück? Die Franzosen können einfach besondere Geschichten erzählen. Dabei sind sie immer charmant, humorvoll, erfrischend und geben dem allem immer noch einen tieferen Sinn. Ich glaube, deshalb habe ich einem Faible für französische Literatur, sie beschwingt einem beim Lesen und lässt uns oft mit einem Lächeln zurück. Antoine Laurain ist dies wiedermal gelungen und das, obwohl es am Anfang gar nicht danach aussah. Als ich nämlich anfing zu lesen, war ich erst mal überrascht, wann die Geschichte überhaupt spielt und der Name des Präsidenten sagte mir auch im ersten Moment gar nichts, mein politisches Denken fing erst etwas später an, als in den 80zigern. Aber die Zeit und ihre Eigenheiten waren mir sehr wohl bekannt, so begann ich also eine kleine Zeitreise und wurde mit einigen Erinnerungen belohnt. Das muss ich nämlich Monsieur Laurain hoch anrechnen, trotz der vielen Person und Figuren zu einer Zeit in der ich noch nicht so meine Umwelt betrachtet hatte, war ich mittendrin und fand es großartig Vergessenes wieder auszugraben. Das muss man erst mal schaffen. Aber kommen wir zur Geschichte, der Hut wandert nun von Daniel zu Fanny und so weiter. Es war zwar nett, aus deren Leben zu lesen und an welchem Punkt sich jede Person befand und natürlich zu sehen, was dieser Hut aus einem macht und welche Magie er doch zu beherrschen scheint. Aber irgendwie erinnerte ich mich an eine Szene von Harry Potter, nein lacht mich nicht aus, aber dort gab es den Zaubertrank Felix Felicis, wenn man diesen trinkt, ist einfach alles möglich und so ist es mit dem Hut auch, irgendwie. Aber, muss man ihn Tragen, um sein Leben zu ändern? Ist man nicht selbst für sein Schicksal verantwortlich und mal ganz ehrlich, brauche ich dieses Buch dafür? Diese Frage eröffnete sich bei mir ungefähr bei der Mitte des Buches und ich war am Zweifeln, ob das jetzt mein Buch wird. Ich war nicht darauf vorbereitet eine lebensveränderte Person nach der anderen kennen zulernen, auch wenn jeder seine Zeit verdammt gut wieder spiegelte, aber sollte das wirklich alles sein. Ich hätte es ja eigentlich bei Antoine Laurain wissen müssen, dass da noch mehr kommt und genau dieses Drehen fand ich verdammt gut. Mit viel Geschick und einer Komplexität für diese Geschichte überrascht dieser Franzose und lässt sein Talent zur Detailliebe hier richtig aufblühen. Es ist nicht nur eine Geschichte, wie man sein Schicksal in die Hand nimmt und ändert, nein, es geht viel tiefer. Hier kommt nämlich noch das Gewissen hinzu und das Ehrgefühl, beides, was extrem wichtig im Leben ist und manchmal gern vergessen wird. Tja und ein Präsident, dessen Hut nicht allein eine Rolle spielt. Lasst euch von diesem Buch überraschen, nehmt die Zeitreise an und tanzt wild durch die 80ziger, natürlich mit Stil und Hut. Lernt jeden Einzelnen kennen und spürt die Atmosphäre zwischen den Seiten. Ein ganz besonderer Roman mit Charme, Weitsicht, Fingerspitzengefühl und Raffinesse. Ich sag ja, ich mag die Franzosen.

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Wunderbar französisch
von Isaopera am 23.09.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

"Der Hut des Präsidenten" war schon länger ein Wunschbuch und hat mir wirklich gut gefallen. Die Charaktere sind sehr verschieden, originell und verlieren den Hut auf niemals vorhersehbare und ganz unterschiedliche Weise. Das Ende hat mir besonders gut gefallen, ebenso die Geschichten von Daniel und Fanny. Auch die anderen beiden Protagonisten... "Der Hut des Präsidenten" war schon länger ein Wunschbuch und hat mir wirklich gut gefallen. Die Charaktere sind sehr verschieden, originell und verlieren den Hut auf niemals vorhersehbare und ganz unterschiedliche Weise. Das Ende hat mir besonders gut gefallen, ebenso die Geschichten von Daniel und Fanny. Auch die anderen beiden Protagonisten haben mich angesprochen und obwohl Vieles humorvoll verpackt ist, handelt es sich um eine unheimlich kluge und irgendwie weise Geschichte. Die Aufmachung des Buches ist wirklich schön. Aufgrund der sehr positiven Resonanz waren meine Erwartungen sicher auch relativ groß, die nicht zu 100% erfüllt werden konnten. Es ist eine tolle Geschichte, sehr gut geschrieben und mit französischem Charme. 4,5 Sterne von mir!

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Von der Schicksalhaftigkeit einer Kopfbedeckung
von Jenny Vogler am 12.06.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

„Manchmal führt uns das Leben auf neue Wege, man hat eine Abzweigung genommen, ohne es zu merken, der große Navigator des Schicksals ist nicht der vorgesehenen Route gefolgt, und kein Schild hat uns vor dem Punkt gewarnt, an dem es kein Zurück mehr gibt.“ Inhalt Als der französische Präsident Francois Mitterrand... „Manchmal führt uns das Leben auf neue Wege, man hat eine Abzweigung genommen, ohne es zu merken, der große Navigator des Schicksals ist nicht der vorgesehenen Route gefolgt, und kein Schild hat uns vor dem Punkt gewarnt, an dem es kein Zurück mehr gibt.“ Inhalt Als der französische Präsident Francois Mitterrand seinen geliebten schwarzen Hut in einer Brasserie vergisst, nimmt das Leben von Daniel Mercier eine ungeahnte Wendung. Denn trotz einigen Bedenken nimmt er das gute Stück mit und trägt es fortan voller Stolz, in dem Wissen eine derart bedeutungsvolle Kopfbedeckung zu besitzen. Und wie von Zauberhand bringt der Hut dem neuen Träger tatsächlich Glück, bis er ihn eines Tages im Zug liegen lässt und eine junge Frau, den herrenlosen Hut an sich nimmt. Auch Fanny schafft es mit Hilfe des Hutes, ihrem verheirateten Liebhaber den Laufpass zu geben und eine neue, ehrliche Beziehung anzufangen. Und sie setzt den Hut voller Überzeugung auf einer Parkbank aus, damit er einem anderen ebenfalls Glück beschert. Und so zieht sich die Erfolgsgeschichte des verlorenen Hutes durch alle Schichten, bis Daniel Mercier nach monatelanger Recherche sein Fundstück zurückerobert. Meinung Dieser typisch französische Roman besticht mit Leichtigkeit und einer charmanten, unkomplizierten Story, die dem Leser immer wieder ein Schmunzeln auf die Lippen zaubert. Im Mittelpunkt steht hier zur Abwechslung mal nicht eine Person, sondern ein besonders liebevoll gewählter Gebrauchsgegenstand, der so individuell wie anpassungsfähig ist und die jeweilige Lebensgeschichte des aktuellen Trägers auf famose Art und Weise beeinflusst. Mit einem Augenzwinkern gelingt es dem Autor, seine Leser auf eine abenteuerliche Reise quer durch Paris mitzunehmen, die das Augenmerk auf besondere Zufälle, glückliche Umstände und magische Momente legt. Insbesondere die versteckte Botschaft, die ganz eindeutig für ein selbstbestimmtes Leben plädiert, welches man am besten mit einem gut gepolsterten Selbstbewusstsein erreicht, durchdringt den Roman von der ersten bis zur letzten Seite und macht ihn so positiv und ansprechend. Fazit Ich vergebe 4 Sterne für dieses locker-leichte, französische Lesevergnügen und eine Leseempfehlung für alle, die gerne von einem glücklichen, schicksalhaften Leben träumen, in dem Dinge möglich werden, die man vorher nicht für möglich hielt. Die Aussage des Buches stimmt froh und macht Mut und hält dazu an, immer die Augen offen zu halten für die kleinen, unscheinbaren Abzweigungen im täglichen Alltagstrott, die vielleicht eines Tages die große Wende bringen. Ein Roman fürs Herz und die schönen Dinge des Lebens.

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Der Hut des Präsidenten
von Mel aus Hiddenhausen am 16.02.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Wer Paris liebt und Geschichten über die Menschen, die in dieser schönen Stadt wohnen und wer weiß, welch magischen Zauber diese Stadt verströmt, für denjenigen ist ganz sicher “Der Hut des Präsidenten” wie geschaffen. Es handelt sich bei dem Präsidenten um keinen geringeren als den ehemaligen französischen Staatspräsidenten Francois Mitterand... Wer Paris liebt und Geschichten über die Menschen, die in dieser schönen Stadt wohnen und wer weiß, welch magischen Zauber diese Stadt verströmt, für denjenigen ist ganz sicher “Der Hut des Präsidenten” wie geschaffen. Es handelt sich bei dem Präsidenten um keinen geringeren als den ehemaligen französischen Staatspräsidenten Francois Mitterand (1916-1996), der in dem Buch bei einem angeregten Essen dummerweise seinen Hut verliert. Ein anderer Gast setzt ihn sich auf und löst damit eine Kettenreaktion verschiedenster Möglichkeiten und Gefühle aus. Doch der Hut verweilt nicht lange bei seinem neuen Besitzer, sondern wandert weiter und weiter. Das Lesen hat mir viel Spaß gemacht. Es war interessant zu erfahren, wie der Hut den Träger verändert. Letztendlich bestärkte der Hut den Träger festgefahrene Wege zu verlassen und neue Wege zu beschreiten, um (wieder) glücklich zu werden. Ein lebensbejahendes Buch das “Non” sagt zur Schwarzmalerei” und “Qui qui” zur Lebensfreude”. Mein Fazit Wer kleine amüsante Geschichten über sympathische Franzosen und über einen aussergewöhnlichen Hut sucht, der merke sich bitte dieses Buch. Klare Leseempfehlung.

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Ein außergewöhnlicher Hut, der das Leben verändert.
von Kate am 09.02.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Man muss schon sagen, „Der Hut des Präsidenten“ ist wahrlich ein ganz besonderes Buch. Mein erstes Buch von Antoine Laurain und sicherlich auch nicht das Letzte. Eigentlich ist die Geschichte in mehrere einzelne Geschichten unterteilt. Allerdings haben die einzelnen Geschichten eine Gemeinsamkeit - Den Hut des Präsidenten. Und am... Man muss schon sagen, „Der Hut des Präsidenten“ ist wahrlich ein ganz besonderes Buch. Mein erstes Buch von Antoine Laurain und sicherlich auch nicht das Letzte. Eigentlich ist die Geschichte in mehrere einzelne Geschichten unterteilt. Allerdings haben die einzelnen Geschichten eine Gemeinsamkeit - Den Hut des Präsidenten. Und am Ende ergibt alles ein einheitliches Bild. Ich mag Bücher von französischen Schriftstellern. Ihr Schreibstil hat diese besondere Eigennote, die mich augenblicklich in den Zug springen lassen will, um mich auf direktem Weg nach Frankreich und Paris insbesondere zu begeben. Auch Herr Laurain hat in mir diesen Wunsch geweckt. Aber am meisten hat er mich dadurch beeindruckt, dass er mir eine völlig neue Sichtweise auf etwas gegeben hat, was für mich bisher von keinem großen Interesse war. Dem Hut. Natürlich geht es nicht wirklich um einen Hut, sondern eher wofür der Hut steht. Aber ich habe dies noch nie im Zusammenhang mit einem Hut gesehen. Und ich glaube, dass ich nach dem Lesen von „Der Hut des Präsidenten“ Hüte allgemein in einem neuen Licht betrachten werde. Die einzelnen Geschichten in der Geschichte selbst haben alle einen gemeinsamen Nenner. Der Autor lässt die Charaktere sich entfalten und entwickeln mit Hilfe eben dieses Hutes. Und zeigt dem Leser so, dass man vielleicht nur einen neuen Hut braucht, um aus dem Käfig seines Lebens hinauszutreten und neue Wege zu gehen, die einem vielleicht Angst machen, aber das Leben auch lebenswert machen. Und dies macht Antoine Laurain auf eine spritzige und einnehmenden Art und Weise, die sehr viel Charme versprüht. Man selbst versprüht das Verlangen sich einen Hut auf den Kopf zu setzen und zu schauen, was passieren wird. Bei all dem Tiefgang, den „Der Hut des Präsident“ definitiv hat, und der vielleicht nicht auf dem ersten Blick ersichtlich ist, so überzeugt der Autor mit seiner französischen Leichtigkeit und dem Charme. Das Buch wird sicherlich nicht das letzte Buch des Autors für mich sein. Es fällt schwer, den Charme des Buches in Worte zu fassen. Man muss es selbst lesen, um es zu verstehen. Fazit Mit „Der Hut des Präsidenten“ hat Antoine Laurain mir ein völlig neues Bild von Hüten verschafft. Mit viel französischem Charme und Leichtigkeit präsentiert der Autor eine Geschichte, die Tiefgang besitzt und den Leser auf eine kurze Reise nach Frankreich mitnimmt. Absolut lesenswert.

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Der Hut des Präsidenten
von Sabine aus Aachen am 20.01.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

„Liebe mit zwei Unbekannten“ fand ich ja total schön, daher war ich neugierig auf das neue Buch von Antoine Laurain und hatte hohe Erwartungen. Und auch „Der Hut des Präsidenten“ hat mir sehr gut gefallen und mich nach Paris, in die 80er Jahre, entführt. Die Geschichte ist bezaubernd und voller... „Liebe mit zwei Unbekannten“ fand ich ja total schön, daher war ich neugierig auf das neue Buch von Antoine Laurain und hatte hohe Erwartungen. Und auch „Der Hut des Präsidenten“ hat mir sehr gut gefallen und mich nach Paris, in die 80er Jahre, entführt. Die Geschichte ist bezaubernd und voller Atmosphäre, charmant erzählt mit feinsinnigem Humor – vielleicht sollte man französische Geschichten mögen, um sich auch in dieser richtig wohl fühlen zu können. Zunächst hatte ich den Eindruck, drei Kurzgeschichten zu lesen, die jeweils durch den von Besitzer zu Besitzer wandernden schwarzen Filzhut Mitterrands verbunden sind, dann jedoch fügen sich die Geschichten wieder zusammen und ergeben am Ende ein großes Ganzes – und nicht nur das: Mich hat der Autor am Ende des Buches doch noch mal überraschen können, nämlich als sich der Kreis schließt und Mitterrand wieder auf der Bildfläche erscheint. Auf den ersten Blick scheint der Hut eine große Macht zu haben, denn augenblicklich verändert er das Leben der Menschen, die ihn auf den Kopf setzen. Sie werden mutiger, entschlossener und wagen Dinge, die sie zuvor niemals angegangen wären. Auf den zweiten Blick gefällt mir aber der Idee, dass schon der Gedanke, ein unbelebtes Objekt könne solchen Einfluss auf das Leben nehmen, tatsächlich eine Änderung bewirken kann – und vielleicht ist es auch das, was Antoine Laurain beschreiben will, denn jeder träumt doch davon, irgendwas in seinem Leben zu ändern, und jeder trägt auch die Kraft dazu in sich – man muss es nur tun. Der Schreibstil in dieser Geschichte ist einfach wunderbar – charmant und humorvoll, feinfühlig und pointiert. Und obwohl das Buch mit seinen gut 200 Seiten ja eher zu den dünneren zählt, schafft der Autor es, seine Charaktere gut zu zeichnen und ihnen Tiefe zu verleihen. Dabei hat er gut recherchiert, denn man bekommt Einblicke in die Welt der Parfumeure und in die der Kunstmäzene. Atmosphäre schafft der Autor durch dezidierte Beschreibungen, die aber nie langweilen, sondern vielmehr Bilder vor den Augen beziehungsweise Gerüche in der Nase entstehen lassen - wer das Buch kennt, weiß sicherlich, was ich meine. Ich mochte die Charaktere, ganz besonders die leidenschaftliche Fanny Marquant und den eigentümlichen Parfümeur Pierre Aslan – allen voran aber Präsident Mitterrand, der zwar nur selten in dem Buch auftritt, dann aber stets mit einem Zwinkern in den Augen. Auch mit „Der Hut des Präsidenten“ hat mich Antoine Laurain begeistern können, und auch wenn Atmosphäre und Stimmung wirklich schlüssig waren, habe ich nicht so mitgefühlt mit den Charakteren und war emotional einfach nicht so gefangen wie in seinem ersten Buch. Trotzdem hat mir dieses charmante und geistreiche Büchlein sehr gut gefallen, daher gebe ich gerne 4 von 5 Sternen. Mein Fazit Charmant, humorvoll und geistreich ist die Geschichte um einen Hut, der von Träger zu Träger wandert und dabei unglaubliche Macht zu haben scheint. Wieder schafft Antoine Laurain eine wunderbare Atmosphäre und entführt den Leser ins Paris der 80er Jahre. Auch diese Geschichte hat mir wieder sehr gut gefallen – ich liebe einfach französische Romane und gebe diesem gerne 4 von 5 Sternen.

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