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Der irische Freund

Roman

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Wie ist das, wenn man sich in der Fremde eine neue Heimat aufbaut? In seinem neuen Roman erzählt Hugo Hamilton die Geschichte des Serben Vid Cosic, der nach Dublin geht und dort ein neues Leben, Arbeit, Freunde sucht. Der Blick des Fremden auf Irland, seine Menschen und seine Eigenheiten ist ebenso faszinierend wie die Geschichte der Freundschaft zwischen dem zurückhaltenden Vid und dem temperamentvollen Iren Kevin, einer Freundschaft, die auf Loyalität und Schuld gegründet ist und den Verrat schon in sich trägt.



Portrait
Hugo Hamilton wurde 1953 als Sohn eines irischen Vaters und einer deutschen Mutter in Dublin geboren. Er arbeitete zunächst als Journalist, bevor er Kurzgeschichten und Romane veröffentlichte. Mit seinen Erinnerungsbänden "Gescheckte Menschen" und "Der Matrose im Schrank" erregte er großes Aufsehen, die Werke wurden in 20 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 2007 erschien „Die redselige Insel“, ein irisches Reisetagebuch auf den Spuren Heinrich Bölls, und zuletzt der Roman "Der irische Freund". Hugo Hamilton lebt in Dublin.

Henning Ahrens, geb. 1964, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in der niedersächsischen Provinz. Für seinen Lyrikband "Lieblied was kommt" (1998) erhielt er einen der Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise beim Literarischen März 1999 sowie den Pro Litteris-Preis 1999 der Märkischen Kulturkonferenz und den Hebbel-Preis (2001). Er übersetzte u.a. J. C. Powys, Jonathan Safran Foer, Jonathan Coe und Hugo Hamilton. Zuletzt erschien sein Lyrikband "Kein Schlaf in Sicht" und der Roman "Tiertage".

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 284
Erscheinungsdatum 08.10.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-73982-0
Verlag btb
Maße (L/B/H) 185/118/25 mm
Gewicht 262
Originaltitel Hand in the Fire
Buch (Taschenbuch)
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„Wie findet man in der Fremde Freunde?“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Jetzt gibt es gibt den neuen Roman des sehr anerkannten irischen Autoren Hugo Hamiton als Taschenbuch. Viele von Ihnen kennen ihn vielleicht durch seine autobiografische Schilderung „Gescheckte Menschen“ (btb-Taschenbuch), in dem er seine sehr schwierige Kindheit mit einer deutschen Mutter und einem extrem anti-englischem Vater im Nachkriegsirland Jetzt gibt es gibt den neuen Roman des sehr anerkannten irischen Autoren Hugo Hamiton als Taschenbuch. Viele von Ihnen kennen ihn vielleicht durch seine autobiografische Schilderung „Gescheckte Menschen“ (btb-Taschenbuch), in dem er seine sehr schwierige Kindheit mit einer deutschen Mutter und einem extrem anti-englischem Vater im Nachkriegsirland beschreibt. Auch dieses Mal ist sein Thema wieder der Begriff Heimat. Was ist Heimat und wie kommt man in einem fremden Land an?

Die Hauptperson dieses Romans ist allerdings der Serbe Vid Cosic. Vid hat Serbien nach dem Unfalltod seiner Eltern verlassen und möchte sich in Irland eine neue Existenz aufbauen. Er hofft, dass er hier irgendwann eine neue Heimat findet, denn nach Serbien möchte er nie zurück! Er lernt die Sprache und versucht sich möglichst anzupassen. Er übernimmt jede Arbeit, aber sein Wunsch ist es, sich als Tischler selbständig zu machen. Durch einen Zufall lernt er den jungen Rechtsanwalt Kevin Concannon kennen. Er findet dessen Handy auf der Straße, ruft Kevins Freundin Helen an, deren Nummer gespeichert ist, und trifft sich in einem Pub mit Kevin. Kevin ist total offen und lebenslustig und nimmt Vid unter seine Fittiche. Eines Abends passiert allerdings ein Unglück, was das Leben von Vid, Kevin und Helen nachhaltig beeinflusst. Vid verkennt die Situation total, und dadurch werden die beiden Männer extrem miteinander verbunden. Daraus resultierend erhält Vid mehrere sehr lukrative Aufgaben in dem Haus von Kevins Mutter und lernt die restlichen Mitglieder der Familie Concannon näher kennen. Er fühlt sich fast schon als Sohn dieser Familie. Doch die Situation gerät außer Kontrolle und plötzlich steht Vid wieder ganz am Anfang.

Hugo Hamilton beschreibt die Situation und die Gefühle von Vid hervorragend. Wie mag es für jemanden sein, der völlig allein und fremd in einem neuen Land anfängt. Auch wenn man nach und nach die Sprache versteht, entgehen einem doch viele Untertöne und Zweideutigkeiten der Sprache. Zudem hilft einem die Sprache allein auch nicht weiter, denn die Mentalität der Menschen ist sehr wichtig für das Verständnis untereinander. Vid geht häufig sehr naiv gewisse Dinge heran und wird dementsprechend ausgenutzt. Ein sehr nachdenklich stimmender Roman. Denn dies lässt sich auch auf jedes andere Land übertragen!

Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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große Erzählkunst
von einer Kundin/einem Kunden am 13.10.2012

Vid Cosic ist aus seiner Heimat Serbien nach Irland geflüchtet. Seine Eltern sind bei einem mysteriösen Autounfall ums Leben gekommen. Als Tischler versucht er in Dublin einen Neuanfang. Meist sind es aber Hilfsarbeiten, die ihn über Wasser halten. Der Kontakt zu den Einheimischen ist schwierig. Durch Zufall begegnet er dem Rechtsanwalt... Vid Cosic ist aus seiner Heimat Serbien nach Irland geflüchtet. Seine Eltern sind bei einem mysteriösen Autounfall ums Leben gekommen. Als Tischler versucht er in Dublin einen Neuanfang. Meist sind es aber Hilfsarbeiten, die ihn über Wasser halten. Der Kontakt zu den Einheimischen ist schwierig. Durch Zufall begegnet er dem Rechtsanwalt Kevin Concannon. Es entsteht eine enge Freundschaft, die für Vid eine dramatische Veränderung bringt. Nach "Gescheckte Menschen", "Der Matrose im Schrank" usw. beweist Hugo Hamilton mit "Der irische Freund" einmal mehr sein großes Können. Großes Lesevergnügen.

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Vom Regen in die Traufe
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 11.05.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Als Bautischler wird der Serbe Vid Cosic im Hause von Kevins Mutter gebraucht, die mit ihren beiden Töchtern zusammenlebt und neugierige Annäherungen an Vid sucht. Sie will alles von ihm wissen, und er will nichts preisgeben. Das gelingt nur schwer, denn obendrein ist Vid durch Kevin in ein Verbrechen... Als Bautischler wird der Serbe Vid Cosic im Hause von Kevins Mutter gebraucht, die mit ihren beiden Töchtern zusammenlebt und neugierige Annäherungen an Vid sucht. Sie will alles von ihm wissen, und er will nichts preisgeben. Das gelingt nur schwer, denn obendrein ist Vid durch Kevin in ein Verbrechen hineingezogen worden, das ihm schwer zu schaffen macht. Irland mit seinen Menschen und ihren teils schroffen aber auch liebenswerten Zügen bekommt Gewicht durch die Erzählung, die sich geheimnisvoll und hintergründig entfaltet. Eine Mischung aus Wut, Gewalt und Alkohol ist selbst in den besten Kreisen zu finden. Familiengeheimnisse, unausgesprochene Verärgerungen und immer wieder Brüche in Beziehungen sind an der Tagesordnung. Vid ist irritiert und tut sich schwer, in den verworrenen Lebensgeschichten, die er überall erlebt, seinen eigenen Weg zu finden. Er erinnert sich an die Gewalt, die zwischen Bosniern und Serben herrschte, und die so viel Unglück über sein Heimatland gebracht hat. Wie schnell wird man in Handlungen hineingezogen, die einem Sorgen bereiten! Hier begegnet ihm das Gleiche wie einst in seiner Heimat. Er ist doch gerade vor dieser Gewalt geflohen!

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