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Der Jahrhundertsturm / Jahrhundertsturm Bd. 1

Roman

(18)

1840: Der Jahrhundertsturm beginnt.

Alvin von Briest ist ein echter Preuße. Er fühlt sich den alten Traditionen seines Heimatlandes verpflichtet, auch wenn es ihm nicht immer leicht fällt. Auf Rat seines Freundes Otto von Bismarck entscheidet er sich sogar für eine Militärlaufbahn. Ganz anders sein Freund Paul Baermann. Paul stammt aus dem Münchner Bürgertum und ist ein Mann des Fortschritts. Seine einzige Liebe gilt der Eisenbahn. Bis er in Paris Louise Ferrand kennenlernt, die ihn mit ihrer Schönheit verzaubert. Doch Louise ist schon einem anderen versprochen - seinem besten Freund. Sie heiratet Alvin von Briest, der sie vor Hunger und Tod gerettet hat. Ihr Herz aber gehört Paul. Während in Berlin Barrikaden gebaut werden, die Industrialisierung ihren Lauf nimmt und sich Deutschland schließlich unter Bismarck eint, müssen Alvin, Paul und Louise in einem Jahrhundert der Gegensätze ihren Weg finden.

Berlin, Paris, München: die große historische Saga zur Bismarckzeit!

Rezension
Julia Gerd-Holling, Literatur-Expertin von Thalia sagt:
Auch Otto von Bismarck, der spätere Reichskanzler, spielt in diesem Schmöker von Richard Dübell eine entscheidende Rolle. Wir lernen ihn zu Anfang als jungen preußischen Junker kennen und begleiten ihn auf seinem politischen wie privaten Weg in einer Zeit der Umbrüche und Revolten, der Zeit, in der die Eisenbahn sich den Weg durch Europa bahnt und mit ihr die industrielle Revolution. Der Münchner Paul ist begeistert von den Möglichkeiten der Eisenbahn - und er lernt in Paris, zusammen mit seinem besten Freund Alvin von Briest, die bezaubernde Louise Ferrand kennen und lieben. Doch auch wenn Louise Pauls Gefühle erwidert, sie liebt auch Alvin und wird ihn heiraten. Und da gibt es noch Pauls Schwester Lily. Sie fühlt sich von ihrem Bruder um ihr Erbe betrogen und lebt dafür, sich an ihm zu rächen. Da kommt ihr sehr gelegen, dass die Französin Louise sich nichts sehnlicher wünscht als eine Freundin, mit der sie alles teilen kann. Lily sieht ihre Chance - denn sie weiß, dass auch Paul die verheiratete Frau liebt ... und sie weiß noch mehr. Auf mehr als 1000 Seiten begleiten wir die Figuren durch die stürmischen Ereignisse des 19. Jahrhunderts und leiden und hoffen, bangen und freuen uns mit ihnen bis zu einem explosiven Finale.
Portrait
Richard Dübell, geb. 1962, schreibt historische Erwachsenen- und Jugendromane und Drehbücher und ist Träger des Kulturpreises seiner Heimatstadt Landshut. Richard Dübells Romane sind in insgesamt 14 Sprachen weltweit übersetzt. Sein ironischer Schreibstil, die stets unerwarteten Wendungen in seinen Geschichten und seine prallen, lebensnahen Charaktere sind sein Markenzeichen, ebenso wie seine medialen Buchpräsentationen, die mit Video-, Musik- und Geräuscheinblendungen und Dübells komödiantischem Geschick zu literarischen Shows werden.
Richard Dübell ist verheiratet, hat zwei Söhne und eine Katze und lebt in der Nähe seiner Heimatstadt Landshut.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 1056
Erscheinungsdatum 06.02.2015
Serie Jahrhundertsturm 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28664-8
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 190/120/45 mm
Gewicht 612
Verkaufsrang 35.360
Buch (Taschenbuch)
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Berlin, Paris, München...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Wie ein Wirbelturm fegen die technischen Entwicklungen, die politischen Ereignisse und das umwälzende Gedankengut über Deutschland und Europa hinweg ! Mittendrin , Alvin von Briest , Junker von altem und verarmten Adel, Otto von Bimarck - nicht immer unumstritten - aber ein großer Architekt , was Preussen und Deutschland betrifft Wie ein Wirbelturm fegen die technischen Entwicklungen, die politischen Ereignisse und das umwälzende Gedankengut über Deutschland und Europa hinweg ! Mittendrin , Alvin von Briest , Junker von altem und verarmten Adel, Otto von Bimarck - nicht immer unumstritten - aber ein großer Architekt , was Preussen und Deutschland betrifft und Paul Baermann, der der Eisenbahntechnik regelrecht verfallen ist. Louise und Lily , zwei starke Frauenpersönlichkeiten wirken wie Spielbälle der Geschichte , begrenzt in ihren Möglichkeiten aufgrund ihrer Frauenrolle und doch wichtig für das persönliche Schicksal dieser Männer. Ein Buch mit über 1000 spannenden Seiten, man behält trotzdem den roten Faden und den Überblick und ist für alle Ken Follett Leser der passende Nachschub ! On top gibt es eine Geschichtsstunde im Anhang , wo wichtige historische Ereignisse nochmals erklärt und in den Zusammenhang gestellt werden !

Sarah Engels, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

3 Familien mit 3 Schicksalen... Eine mitreißende Geschichte über die Freundschaft, den Kampf um die Liebe und den rasanten Fortschritt der Technik im 19. Jahrhundert! 3 Familien mit 3 Schicksalen... Eine mitreißende Geschichte über die Freundschaft, den Kampf um die Liebe und den rasanten Fortschritt der Technik im 19. Jahrhundert!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Schicksalsgleise
von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 26.02.2015

Dieser sehr komplexe, gut recherchierte historische Roman umspannt die Jahre von 1840 bis 1871. Eine Zeit großer Veränderungen, eine Zeit voller Unruhen, Revolutionen und Kriege, eine Zeit in der die Technik rasante Fortschritte macht. Ein flächendeckendes Eisenbahnnetz entsteht in Deutschland und Europa, das Dynamit wird erfunden, Telegrafenleitungen werden errichtet.... Dieser sehr komplexe, gut recherchierte historische Roman umspannt die Jahre von 1840 bis 1871. Eine Zeit großer Veränderungen, eine Zeit voller Unruhen, Revolutionen und Kriege, eine Zeit in der die Technik rasante Fortschritte macht. Ein flächendeckendes Eisenbahnnetz entsteht in Deutschland und Europa, das Dynamit wird erfunden, Telegrafenleitungen werden errichtet. Und es ist die Zeit des Aufstiegs des Otto von Bismarck, dem " Architekten eines neuen geeinten Deutschlands ". In dieser aufregenden Zeit leben die drei Hauptprotagonisten des Buches: Alvin von Briest, Paul Baermann und Louise Ferrand. Alvin ist ein preußischer Junker, der aber beim Erbe leer ausgeht und daher sein Glück beim Militär sucht. Doch nach wie vor ist sein Herz auf Gut Briest. Paul stammt aus München und sein größter Wunsch ist es, Lokomotiven zu bauen. Aber aufgrund eines Missgeschicks seinerseits verpatzt er diesbezüglich seine Chance. Dennoch findet er letztendlich einen Weg, seine Liebe zur Eisenbahn beruflich zu verwirklichen. Louise lebt in Paris. Sie ist in guten, wohlbehüteten Verhältnissen aufgewachsen. Nach dem Selbstmord ihres hochverschuldeten Vaters bestreitet sie aber zusammen mit ihrer Mutter ein sehr bescheidenes, schwieriges Leben. Als Alvin und Paul sich eher zufällig begegnen entwickelt sich daraus sehr bald eine tiefe, ehrliche Freundschaft. Beide zusammen gelangen nach Paris und können dort Louise aus einer Notlage helfen. Beide jungen Männer verlieben sich in Louise und auch Louise ist beiden Männern aus tiefstem Herzen zugetan. Doch sie heiratet Alvin, der ihr Sicherheit und Geborgenheit bieten kann. War diese Entscheidung richtig? Ihr Herz ist immer wieder hin- und hergerissen. Die Freundschaft der beiden Männer wird auf eine harte Probe gestellt. Das Schicksal und der Lebensweg der drei Protagonisten wird immer wieder auch durch Otto von Bismarck beeinflusst, mit dem Alvin sich als junger Mann angefreundet hat, obwohl sich Alvin durchaus darüber im Klaren ist, dass Bismarck ihn zuweilen für seine eigenen Zwecke einspannt und ausnutzt. Diese vier haben sich im Laufe der Zeit jemanden zum Feind gemacht, von dem sie nicht ahnen, wie tief der Hass sitzt : Pauls Schwester Lily. Lily sinnt auf Rache und die vier geraten in tödliche Gefahr. Dieser mit seinen über 1000 Seiten sehr umfangreiche Roman umfasst eine Fülle von interessanten Einblicken und Informationen, ohne zu überfordern. Besonders gefallen haben mir dabei die Begegnungen mit Otto von Bismarck. Es war äußerst interessant, einen kleinen Einblick in den Charakter dieses charismatischen Mannes zu bekommen. Auch die kurze Begegnung mit Alfred Nobel ist hier erwähnenswert. Die Wesenszüge von Alvin, Paul und Louis , sowie auch der meisten anderen "Mitwirkenden" sind anschaulich und nachvollziehbar herausgearbeitet und ich konnte mich größtenteils gut in sie hineinversetzen und ihr Handeln und denken nachvollziehen. Die Geschichte an sich bleibt auf ihre Art bis zum Schluss spannend, da man sich immer wieder fragen muss: Was wird jetzt geschehen? Wie gehen die drei Hauptprotagonisten mit dieser schwierigen Konstellation um? Wird Lily erfolgreich sein? Das Cover passt toll zum Buch, da die Entwicklung der Eisenbahn und ihres Netzes ja zentrales Thema des Romans ist. Allerdings hätte ich mir hier eher eine Hardcover-Ausgabe anstelle eines Taschenbuches gewünscht. Mir als Liebhaberin historischer Romane hat dieses opulente Werk in jeder Beziehung gut gefallen und ich empfehle es sehr gerne weiter. Ich denke, besonders Liehaber von Ken Folletts historischen Romanen u.ä. werden hier auf ihre Kosten kommen.

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1 0
Das 19. Jahrhundert verpackt in eine packende Geschichte
von vielleser18 aus Hessen am 28.03.2015

1840 - 1871, dreißig Jahre, in denen sich vieles verändert. Richard Dübell erzählt die fiktive Geschichte von Alvin von Briest, Luise Ferrand und Paul Baermann eingebettet in die Umbrüche des 19. Jahrhunderts. Immer mit dabei: Otto von Bismarck, der die Geschichte Preußens und Deutschlands verändern wird. Aber auch die... 1840 - 1871, dreißig Jahre, in denen sich vieles verändert. Richard Dübell erzählt die fiktive Geschichte von Alvin von Briest, Luise Ferrand und Paul Baermann eingebettet in die Umbrüche des 19. Jahrhunderts. Immer mit dabei: Otto von Bismarck, der die Geschichte Preußens und Deutschlands verändern wird. Aber auch die Technik wird das Land umwälzen: durch die Eisenbahn und die Telegraphie werden Entfernungen schrumpfen. Das Buch ist ein echter Wälzer, über 1000 Seiten, engbedruckt auf dünnen Papier, ansonsten hätte es den Umfang anscheinend gesprengt. Eine echte Herausforderung. Aber kurzweilig zu lesen, weil eine Dreiecksgeschichte mitten in die Geschichte Deutschlands gepackt worden ist. Viele historischen Ereignisse werden mit den Protagonisten verknüpft, so erfahren wir nicht nur etwas über das Schicksalsjahr 1848, der Schlacht an den Düppeler Schanzen im deutsch-dänischen Krieg, der Schlacht von Königsgrätz, der Emser Depesche und dem deutsch-französischem Krieg 1870/1871, sondern auch von dem Leben im 19. Jahrhundert. Dübell erzählt anschaulich, die Protagonisten werden lebendig, sein Schreibstil ist flüssig und spannend. Die Protagonsiten spiegeln die Zeit wieder: der ostpreußische Junger Alvin, der Soldat wird, der Münchner Paul, der von der Eisenbahn begeistert ist und der sich aus einfachen Verhältnissen aufmacht um die Technik des Eisenbahnbaues zu erlernen und der adlige Französin Luise, die einst bessere Tage erlebt hat, aber durch die Spielsucht ihres Vaters in den finanziellen Abgrund gerrissen wird. Sie alle vereint die Liebe. Eine schwierige Konstellation, denn beide Männer lieben Luise und Luise kann sich zwischen beiden Männern nicht entscheiden. Auch wenn manche Sachen konstruiert wirken, blieb die Geschichte doch immer spannend und vor allem informativ. Am Ende des Buches gibt es noch ein interessantes Nachwort des Autors, in dem er viele geschichtlichen Ereignisse noch mal beschreibt.

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1 0
Der Jahrhundertsturm
von einer Kundin/einem Kunden aus Steyerberg am 07.04.2016

Dieser Roman erzählt in der Zeit von 1840 bis 1871. Es ist ein Roman, aber die Erzählungen erscheinen so realistisch, da könnte ich mir vorstellen, dass das Erzählte sich auch wirklich so zugetragen hat. Eine sehr große Rolle spielt die Eisenbahn, die ersten Dampflokomotiven und die Eisenbahnschienen werden gebaut.... Dieser Roman erzählt in der Zeit von 1840 bis 1871. Es ist ein Roman, aber die Erzählungen erscheinen so realistisch, da könnte ich mir vorstellen, dass das Erzählte sich auch wirklich so zugetragen hat. Eine sehr große Rolle spielt die Eisenbahn, die ersten Dampflokomotiven und die Eisenbahnschienen werden gebaut. Das Werk von August Borsig sowie Otto von Bismarck haben ihre Rollen in diesem Roman. Auch Revolutionen, die in Frankreich, Deutschland und Polen zu der Zeit stattgefunden haben, haben ihren Platz in diesem Buch. Die Geschichte um die Protagonisten wird so gut erzählt, da fühlt der Leser richtig mit und man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Zum Inhalt: Der Faden in diesem Buch ist die Lebengeschichte von Alvin von Briest, Paul Baermann und Louise Ferrand. Alle drei haben in jungen Jahren Erfahrungen machen müssen, die sie für das weitere Leben geprägt haben. Es macht viel Freude, die jeweiligen Lebensgeschichten verfolgen zu dürfen. Alvin von Briest war noch jung, als sein Vater verstarb. Die kompletten Güter sind an seinen älteren Bruder Levin vererbt worden. Was soll Alvin tun? Wie soll er seinen Lebensunterhalt bestreiten? Er entscheidet sich für eine Laufbahn beim Militär, später wird er zum Gutsverwalter von seinem Bruder bestellt, bis sich auch dort das Schicksal einen anderen Weg sucht. Paul Baermann hat einfach Pech, durch Ungeschick muss er für die Reparatur einer Lokomotive aufkommen, das ist polizeilich dokumentiert und verhindert seine berufliche Zukunft in Bayern. Seine große Leidenschaft ist die Eisenbahn. Er wird der beste Mann für die Planung der Eisenbahnstrecken. Louise ist in Paris geboren und aufgewachsen. Der Vater von Louise hat sich in jungen Jahren das Leben genommen. Er hinterlässt Schulden. Für Louise und ihrer Mutter geht das bis dahin luxuriöse Leben in Armut weiter. Durch einen Zufall treffen Alvin, Paul und Louise in Paris aufeinander. Paul und Alvin verlieben sich beide in Louise, doch das Eheversprechen hat Louise Alvin gegeben. Die wirkliche Leidenschaft hat Louise bei Paul erlebt. Es ist schön, diese Liebesgeschichte über die Jahre "miterleben" zu dürfen.

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Der Jahrhundertsturm
von einer Kundin/einem Kunden aus Steyerberg am 07.04.2016

Dieser Roman erzählt in der Zeit von 1840 bis 1871. Es ist ein Roman, aber die Erzählungen erscheinen so realistisch, da könnte ich mir vorstellen, dass das Erzählte sich auch wirklich so zugetragen hat. Eine sehr große Rolle spielt die Eisenbahn, die ersten Dampflokomotiven und die Eisenbahnschienen werden gebaut.... Dieser Roman erzählt in der Zeit von 1840 bis 1871. Es ist ein Roman, aber die Erzählungen erscheinen so realistisch, da könnte ich mir vorstellen, dass das Erzählte sich auch wirklich so zugetragen hat. Eine sehr große Rolle spielt die Eisenbahn, die ersten Dampflokomotiven und die Eisenbahnschienen werden gebaut. Das Werk von August Borsig sowie Otto von Bismarck haben ihre Rollen in diesem Roman. Auch Revolutionen, die in Frankreich, Deutschland und Polen zu der Zeit stattgefunden haben, haben ihren Platz in diesem Buch. Die Geschichte um die Protagonisten wird so gut erzählt, da fühlt der Leser richtig mit und man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Zum Inhalt: Der Faden in diesem Buch ist die Lebengeschichte von Alvin von Briest, Paul Baermann und Louise Ferrand. Alle drei haben in jungen Jahren Erfahrungen machen müssen, die sie für das weitere Leben geprägt haben. Es macht viel Freude, die jeweiligen Lebensgeschichten verfolgen zu dürfen. Alvin von Briest war noch jung, als sein Vater verstarb. Die kompletten Güter sind an seinen älteren Bruder Levin vererbt worden. Was soll Alvin tun? Wie soll er seinen Lebensunterhalt bestreiten? Er entscheidet sich für eine Laufbahn beim Militär, später wird er zum Gutsverwalter von seinem Bruder bestellt, bis sich auch dort das Schicksal einen anderen Weg sucht. Paul Baermann hat einfach Pech, durch Ungeschick muss er für die Reparatur einer Lokomotive aufkommen, das ist polizeilich dokumentiert und verhindert seine berufliche Zukunft in Bayern. Seine große Leidenschaft ist die Eisenbahn. Er wird der beste Mann für die Planung der Eisenbahnstrecken. Louise ist in Paris geboren und aufgewachsen. Der Vater von Louise hat sich in jungen Jahren das Leben genommen. Er hinterlässt Schulden. Für Louise und ihrer Mutter geht das bis dahin luxuriöse Leben in Armut weiter. Durch einen Zufall treffen Alvin, Paul und Louise in Paris aufeinander. Paul und Alvin verlieben sich beide in Louise, doch das Eheversprechen hat Louise Alvin gegeben. Die wirkliche Leidenschaft hat Louise bei Paul erlebt. Es ist schön, diese Liebesgeschichte über die Jahre "miterleben" zu dürfen.

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Ein neuer Wind Ende des 19 Jh.
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 30.10.2015

Das Buch "Der Jahrhundertsturm'" beschreibt in erster Linie die Lebensgeschichte von 2 jungen Männern und einer Frau, die beide Männer gleichermaßen lieben. Eingebettet wird die Geschichte in die beginnende technische Revolution der Erfindung und Aufbau der Eisenbahn im deutschen Reich. Alvin von Briest lernt Paul Baermann in jungen Jahren... Das Buch "Der Jahrhundertsturm'" beschreibt in erster Linie die Lebensgeschichte von 2 jungen Männern und einer Frau, die beide Männer gleichermaßen lieben. Eingebettet wird die Geschichte in die beginnende technische Revolution der Erfindung und Aufbau der Eisenbahn im deutschen Reich. Alvin von Briest lernt Paul Baermann in jungen Jahren kennen und es entsteht eine lebenslange Freundschaft zwischen den beiden, die auch die gemeinsame Liebe zu Louise Fernarnd nicht zerstören kann. Alvin von Briest wird zunächst nach dem Tod seines Vaters vom elterlichen Gut enterbt und schlägt notgedrungen eine Militärlaufbahn ein. Dabei lernt er auch den jungen Otto von Bismarck kennen, den späteren Reichskanzler kennen, der ihm auf seinen Lebensweg begleitet und ihn das ein oder andere Mal aus der Patsche hilft. Ein ganz anderen familiären Hintergrund hat Paul Baermann, der sein Glück bei der Eisenbahn finden will. Eigentlich ist er auf dem Weg nach England, als er in Nürnberg versehentlich den "Adler" - die damals berühmteste Dampflokomotive der Welt, zerstört, so dass sein Lebenstraum zerstört. Trotzdem kommt er Zeit seines Lebens nicht von der Eisenbahn los und findet da trotzaller Widerstände auch sein Lebensglück. Auf Umwegen kommt er schließlich nach Paris, wo er auf Louise Fernard trifft. Sie ist eine junge Französin, die alles verloren hat und durch Zufall von Alvin von Briest gerettet wird. Aus Dankbarkeit heiratet sie den jungen Preußen, auch wenn ihr Herz eigentlich Paul gehört. Alle drei versuchen einen persönlichen guten Weg zu finden in einer Zeit des Umbruchs, die auch vor persönlichen Herausforderungen und Schicksalsschlägen nicht halt macht. Irgendwie wollen sie einfach nur ihr persönliches Glück finden. Nicht nur die Dreierkonstellation zwischen Alvin, Louise und Paul (die sich durch ihr ganzes Leben ziehen wird) ist zur damaligen Zeit ungewöhnlich, sondern auch der politische und wirtschaftliche Umbruch am Ende des 19. Jahrhunderts. Man bekommt einen guten Einblick in die Ereignisse und Verhältnisse der damaligen Zeit insbesondere in Frankreich und Preußen sowie die Anfänge der politischen Karriere von Otto von Bismarcks. Richard Dübell ist mit "Der Jahrhundertsturm" ein Buch gelungen, das trotz der über 1.000 Seiten ein lesenswertes und interessantes Buch geworden ist. Schließlich wirbelt die Erfindung und Weiterentwicklung der Lokomotive die politischen und wirtschaftlichen Situation gehörig durcheinander.

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Der Jahrhundertsturm
von einer Kundin/einem Kunden am 29.06.2015

In Richard Dübells "Jahrhundertsturm" wird auf etwas mehr als 1000 Seiten ein großer Teil der deutschen Geschichte des 19. Jahrhunderts erzählt. Es ist die Zeit, in der in Deutschland das erste Eisenbahnnetz entsteht und so wird der bis dahin noch zerstückelte Deutsche Bund wenigstens verkehrstechnisch etwas vereint. Doch die... In Richard Dübells "Jahrhundertsturm" wird auf etwas mehr als 1000 Seiten ein großer Teil der deutschen Geschichte des 19. Jahrhunderts erzählt. Es ist die Zeit, in der in Deutschland das erste Eisenbahnnetz entsteht und so wird der bis dahin noch zerstückelte Deutsche Bund wenigstens verkehrstechnisch etwas vereint. Doch die große Einigung, die Gründung des Deutschen Reiches, wird letztendlich von Otto von Bismarck erreicht. In dieser industriell und politisch so wichtigen Zeit spielt die Liebesgeschichte von Louise und Alvin. Es ist eine schwierige Geschichte, zerrissen zwischen zwei Ländern, die zwischen Freund- und Feindschaft wanken. Louise als Französin aus dem elenden Arbeiterviertel La Villette und Alvin, ein Deutscher mit adeliger Herkunft, haben es nicht leicht. Das Chaos wird perfekt, als Paul, Alvins bester Freund, sich ebenfalls in Louise verliebt und sie in ihn. Louise ist hin- und hergerissen zwischen den beiden Männern, der eine so sanft und gutmütig, der andere leidenschaftlich. Die drei befinden sich mittendrin im Chaos der Liebe und der immer wiederkehrenden Bedrohung des Krieges. Dübells Roman ist nicht nur ein Roman der deutsch-französischen Geschichte, sondern auch ein Roman über Liebe und Freundschaft. Wie weit ist man bereit zu gehen, um für die Liebe seines Lebens zu kämpfen? Dübell hat die Liebesgeschichte wunderbar in einen historischen Roman verpackt. Man merkt, dass sehr viel Recherchearbeit betrieben wurde, um möglichst nah an der Realität zu bleiben und möglichst viele Charaktere an reale historische Personen anzulehnen. Allen voran natürlich Otto von Bismarck. Dübell ist es gut gelungen, den ersten deutschen Reichskanzler darzustellen. Wie er im Nachwort beschreibt, hat er dabei auf zahlreiche historische Quellen zurückgegriffen und zum Teil fast wörtliche Zitate aus Bismarcks Memoiren übernommen. Mir hat das Buch sehr gefallen. Mir ist vieles, was ich vor vielen Jahren mal im Geschichtsunterricht gelernt hab, greifbarer geworden. Ich würde es jedem empfehlen, der sich für Geschichte interessiert und auch einer Liebesgeschichte nicht abgeneigt ist. Natürlich mussten einige geschichtliche Details ausgelassen werden, denn selbst auf 1000 Seiten ist dafür nicht genug Platz, doch um sich einen groben Überblick zu verschaffen, reicht es allemal.

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Der Jahrhundertsturm
von buecherfreund am 29.06.2015

In Richard Dübells "Jahrhundertsturm" wird auf etwas mehr als 1000 Seiten ein großer Teil der deutschen Geschichte des 19. Jahrhunderts erzählt. Es ist die Zeit, in der in Deutschland das erste Eisenbahnnetz entsteht und so wird der bis dahin noch zerstückelte Deutsche Bund wenigstens verkehrstechnisch etwas vereint. Doch die... In Richard Dübells "Jahrhundertsturm" wird auf etwas mehr als 1000 Seiten ein großer Teil der deutschen Geschichte des 19. Jahrhunderts erzählt. Es ist die Zeit, in der in Deutschland das erste Eisenbahnnetz entsteht und so wird der bis dahin noch zerstückelte Deutsche Bund wenigstens verkehrstechnisch etwas vereint. Doch die große Einigung, die Gründung des Deutschen Reiches, wird letztendlich von Otto von Bismarck erreicht. In dieser industriell und politisch so wichtigen Zeit spielt die Liebesgeschichte von Louise und Alvin. Es ist eine schwierige Geschichte, zerrissen zwischen zwei Ländern, die zwischen Freund- und Feindschaft wanken. Louise als Französin aus dem elenden Arbeiterviertel La Villette und Alvin, ein Deutscher mit adeliger Herkunft, haben es nicht leicht. Das Chaos wird perfekt, als Paul, Alvins bester Freund, sich ebenfalls in Louise verliebt und sie in ihn. Louise ist hin- und hergerissen zwischen den beiden Männern, der eine so sanft und gutmütig, der andere leidenschaftlich. Die drei befinden sich mittendrin im Chaos der Liebe und der immer wiederkehrenden Bedrohung des Krieges. Dübells Roman ist nicht nur ein Roman der deutsch-französischen Geschichte, sondern auch ein Roman über Liebe und Freundschaft. Wie weit ist man bereit zu gehen, um für die Liebe seines Lebens zu kämpfen? Dübell hat die Liebesgeschichte wunderbar in einen historischen Roman verpackt. Man merkt, dass sehr viel Recherchearbeit betrieben wurde, um möglichst nah an der Realität zu bleiben und möglichst viele Charaktere an reale historische Personen anzulehnen. Allen voran natürlich Otto von Bismarck. Dübell ist es gut gelungen, den ersten deutschen Reichskanzler darzustellen. Wie er im Nachwort beschreibt, hat er dabei auf zahlreiche historische Quellen zurückgegriffen und zum Teil fast wörtliche Zitate aus Bismarcks Memoiren übernommen. Mir hat das Buch sehr gefallen. Mir ist vieles, was ich vor vielen Jahren mal im Geschichtsunterricht gelernt hab, greifbarer geworden. Ich würde es jedem empfehlen, der sich für Geschichte interessiert und auch einer Liebesgeschichte nicht abgeneigt ist. Natürlich mussten einige geschichtliche Details ausgelassen werden, denn selbst auf 1000 Seiten ist dafür nicht genug Platz, doch um sich einen groben Überblick zu verschaffen, reicht es allemal.

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Ein spannendes Jahrhundert
von Andrea Karminrot aus Berlin am 12.02.2015

Kennt jemand Otto von Bismarck? Wenn man dieses Buch gelesen hat, kennt man ihn. Und die Geschichte Deutschlands, zwischen 1840 und 1871 wird einem auch plausibel. Hier versteht man die Politik. Zumindest, dieser Zeit! Dieses Buch vermittelt so einiges, die Geschichte Deutschlands, die Entwicklung der Technik des neunzehnten Jahrhunderts, das... Kennt jemand Otto von Bismarck? Wenn man dieses Buch gelesen hat, kennt man ihn. Und die Geschichte Deutschlands, zwischen 1840 und 1871 wird einem auch plausibel. Hier versteht man die Politik. Zumindest, dieser Zeit! Dieses Buch vermittelt so einiges, die Geschichte Deutschlands, die Entwicklung der Technik des neunzehnten Jahrhunderts, das Gesellschaftsleben der Gutsbesitzer und des gehobenen Militärs und das Leben der armen Arbeiter in den Berliner Mietshäusern. Die Revolutionen sind Thema, genauso wie verschiedene Kriege rund um Deutschland. Die Eisenbahn war sehr jung, es gab fast noch kein Schienennetz. Telegraphie kam noch etwas später. In den Kriegen ging es Mann gegen Mann. Und die Frauen hatten so gut wie kein Mitspracherecht. Um diese wirklich interessanten Dinge, strickt sich die Geschichte dreier Menschen. Alvin von Briest erbt nichts von dem Gutshof und den anderen Ländereien, als sein Vater stirbt. Als Zweitgeborener, hat er kein Anrecht. Sein Bruder bekommt alles. Junker Alvin von Briest, trifft auf der Beerdigung seines Vaters, Otto von Bismarck und schließt mit ihm eine Freundschaft fürs Leben. Otto empfiehlt ihm, zum Militär nach Berlin zu gehen. Dort trifft Alvin auf einen 19-Jährigen Bayern, Paul Bearmann der in Berlin gestrandet ist. Paul war auf dem Weg nach England, um dort Eisenbahningenieur zu werden. Auf seinem Weg wollte er sich den "Adler" ansehen, der auf der bisher längsten Strecke zwischen Nürnberg und Fürth pendelt. Bayerns erste und schnellste Lokomotive. Bei dem Versuch illegal an die Maschine heranzukommen, demoliert er die Lok und muss für den Schaden aufkommen. Weshalb er nun nicht mehr genug Geld hat um nach England weiter zu reisen. In Berlin versuchte Paul, genug Geld zusammen zu bekommen, um in England die ersehnte Ausbildung zu erlangen. In einer Berliner Kneipe treffen nun die beiden Männer mit einem Franzosen zusammen. Indem Paul und Alvin dem Pariser gemeinsam helfen, sich gegen einen aufgebrachten Schankraum voller Berliner Arbeiter zu wehren, entsteht eine intensive Freundschaft zwischen den Deutschen. Zum Dank bittet der Franzose, die Beiden ihn nach Paris zu begleiten, um in Frankreich den Ausbau der Eisenbahn zu fördern. Die jungen Männer willigen ein und treffen in Paris auf die Liebe ihres Lebens: Louise. Richard Dübell hat mich mit seinem Buch in seinen Bann gezogen. Es war niemals langweilig, fast 1100 Seiten eines Taschenbuches mit so viel Spannung über ein recht trockenes Thema zu füllen, ist schon eine Leistung. Die bewegende Geschichte der drei Menschen, die stets mit Figuren der Zeit zusammen treffen, hat Spaß gemacht zu lesen. Obendrein noch Geschichte vermittelt zu bekommen, hat mir gefallen.

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Dübells Jahrhundertsturm
von einer Kundin/einem Kunden aus Geldern am 09.02.2015

Der Jahrhundertsturm ist der neueste historische Roman von Richard Dübell. Die Handlung beginnt 1840 und berichtet von Alvin von Briest, der Bekanntschaft mit Bismarck macht. Im weiteren Verlauf lernt er Paul Baermann kennen, der eine Faszination für die Eisenbahn hat. Die beiden gehen nach Paris und lernen dort Louise... Der Jahrhundertsturm ist der neueste historische Roman von Richard Dübell. Die Handlung beginnt 1840 und berichtet von Alvin von Briest, der Bekanntschaft mit Bismarck macht. Im weiteren Verlauf lernt er Paul Baermann kennen, der eine Faszination für die Eisenbahn hat. Die beiden gehen nach Paris und lernen dort Louise Ferrand kennen und auch lieben. Eingepackt in vielen geschichtlichen Ereignissen rund um Deutschland und auch teilweise Frankreich führt Dübell durch das Leben dieser 3 Hauptprotagonisten. Alvin geht zum Militär, Paul arbeitet für den Eisenbahnbau und Louise führt in Deutschland kein leichtes Leben als Französin und ist hin und hergerissen zwischen 2 Männern. Auch Bismarck spielt immer wieder eine Rolle. Der Autor schreibt eine wunderbare spannende Liebesgeschichte in einem hochinteressanten geschichtlichen Kontext. Bismarcks Werdegang, die Verbreitung der Eisenbahn, Aufstände und militärische Einsätze und der Konflikt zwischen Deutschland und Frankreich werden dem Leser nahe gebracht. Das Buch ist in Büchern unterteilt, welche bestimmte Zeiträume erfasst (z.B. das 1. Buch von 1840-1848), so dass man es geschichtlich sehr gut einordnen kann. Weiterhin werden einige Jahre ausgelassen, in denen nicht viel geschieht, so dass das Buch in solchen Zeiträumen keine Lückenfüller enthält und somit langweilig wird. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Das Buch lässt sich flüssig lesen, ist spannend geschrieben. Manchmal erscheinen auch französische Ausdrücke, die ich nicht immer einordnen konnte, was mich aber im Lesefluss nicht behinderte und dadurch auch keine wichtigen Informationen verloren gingen. Die Personen werden alle sehr detaillereich geschildert, so dass man sie sich sehr gut vorstellen kann und sich in sie hineinversetzen. Auch die landschaftlichen und die situativen Beschreibungen sind sehr bildhaft und genauestens beschrieben, ohne kitschig zu wirken. Seit den ersten Seiten hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen. Es wurde nicht einmal langatmig und das ist, wie ich finde, bei den 1048 Seiten wirklich eine Kunst. Dübell schafft es, einen mit einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte zu verzaubern und nebenbei noch die deutsche Geschichte beizubringen. Für Leser, die gerne historische Bücher lesen, ist der Jahrhundertsturm meines Erachtens nach Pflichtlektüre.

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Der Jahrhundertsturm
von dorli am 09.02.2015

Berlin - Paris - München, 1840-1871. Alvin von Briest ist im Testament seines Vaters nicht bedacht worden. Ein Nachbar, der Junker Otto von Bismarck, rät ihm zu einer Militärlaufbahn. Alvin folgt dem Rat und trifft einige Zeit später in Berlin auf Paul Baermann. Pauls ganze Leidenschaft gilt der Entwicklung... Berlin - Paris - München, 1840-1871. Alvin von Briest ist im Testament seines Vaters nicht bedacht worden. Ein Nachbar, der Junker Otto von Bismarck, rät ihm zu einer Militärlaufbahn. Alvin folgt dem Rat und trifft einige Zeit später in Berlin auf Paul Baermann. Pauls ganze Leidenschaft gilt der Entwicklung der Eisenbahn. Alvin und Paul bekommen von Stéphane Flachat das Angebot, bei dem Bau eines französisch-deutschen Eisenbahnnetzes zu helfen und gehen mit ihm nach Paris, wo die beiden jungen Männer auf die mittellose Louise Ferrand treffen und sich beide in sie verlieben. Währenddessen droht Pauls Schwester Lily ein Leben in Armut, denn Paul hat durch eine Unachtsamkeit nicht nur seine Eltern in den Ruin getrieben, sondern auch Lilys Mitgift verspielt. Lily hasst ihren Bruder und sinnt auf Rache… In seinem historischen Roman „Der Jahrhundertsturm“ entführt Richard Dübell den Leser in das 19. Jahrhundert nach Berlin, Paris und München und erzählt die wechselvolle Geschichte einer ungewöhnlichen Dreiecksbeziehung. Darüber hinaus wartet der Autor mit einer geballten Ladung Historie auf und hat seine Geschichte eng mit den historischen Begebenheiten zwischen Januar 1840 und Sommer 1871 verknüpft und ein umfassendes, vielschichtiges und vor allen Dingen sehr glaubwürdiges Bild der damaligen Zeit gezeichnet. Die ausführlichen Beschreibungen der Schauplätze und die detaillierten Schilderungen der Ereignisse haben mich durchweg begeistert. Man ist ruckzuck mittendrin in einer zwiegespaltenen Welt, die einerseits aus dem Wunsch besteht, Traditionen und alte Ordnung beizubehalten und andererseits nach Fortschritt und technischen Neuerungen strebt. Nacheinander stellt Richard Dübell seine Hauptfiguren ausführlich vor und verleiht ihnen schnell eine Persönlichkeit, man kann sich von Anfang an sehr gut in die einzelnen Akteure hineinversetzen. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, so dass man keine der Hauptpersonen aus den Augen verliert, auch wenn sich deren Wege ab und an trennen. Begeistert hat mich das perfekte Zusammenspiel zwischen fiktiven und historischen Personen. Auch wenn der Fokus auf Alvin, Paul, Louise und Lily liegt, nehmen zahlreiche andere Personen einen wichtigen Part ein. Einer von ihnen ist Otto von Bismarck. Obwohl Bismarck eher im Hintergrund dieser Geschichte agiert, kann man seinen Werdegang ausgezeichnet verfolgen. Aber auch andere historische Persönlichkeiten sind wichtige Weggefährten der Hauptakteure, unter ihnen zum Beispiel, Henry Dunant, Alfred Nobel, Joseph Anton Maffei, August Borsig und Eugène Flachat. Meine liebste Nebenfigur ist Sergeant „Broni“ Bronikowski. Er ist nicht nur immer zur Stelle, wenn seine tatkräftige Unterstützung gebraucht wird, er berlinert auch noch ganz wunderbar. Richard Dübell hat einen angenehm zu lesenden Schreibstil. Der Autor erzählt sehr anschaulich und mit viel Schwung und es gelingt ihm hervorragend, dem Leser die jeweils vorherrschende Stimmung zu vermitteln. Sowohl die kleinen Kämpfe, wie zum Beispiel eine Kneipenschlägerei, bei der Alvin und Paul sich kennenlernen, wie auch die damaligen Revolutionen und Kriege in Europa werden spannend und ausdrucksvoll beschrieben. Nicht nur das politische und militärische Geschehen des 19. Jahrhunderts, sondern auch technische Errungenschaften und Erfindungen, wie die Eisenbahn, die Telegraphie oder das Dynamit sind große Themen in diesem Roman, aber auch die gesellschaftlichen Gepflogenheiten spielen eine Rolle. Es wird dramatisch und emotional - Stolz und Ehre, Liebe und Leidenschaft, Zorn und Hass, Machtgier, Intrigen und Rache – die Handlung ist durchweg lebhaft und wird zu keiner Zeit langweilig. „Der Jahrhundertsturm“ ist eine großartige Zeitreise – ereignisreich, spannend, voller Abenteuer und Emotionen.

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Geschichte, wie sie das Leben schrieb
von einer Kundin/einem Kunden am 03.02.2015

Dieser mitreissende Roman spielt in der Zeitspanne von 1840 bis 1871 und zeigt die großartigen Veränderungen dieser umwälzenden Zeit und die damit verbundenen Höhen und Tiefen detailgetreu und realistisch auf. Der Schreibstil des Autors macht bereits von Anfang an neugierig und hält den Spannungsbogen hindurch aufrecht. Die Entstehung des "Deutschen Reiches"... Dieser mitreissende Roman spielt in der Zeitspanne von 1840 bis 1871 und zeigt die großartigen Veränderungen dieser umwälzenden Zeit und die damit verbundenen Höhen und Tiefen detailgetreu und realistisch auf. Der Schreibstil des Autors macht bereits von Anfang an neugierig und hält den Spannungsbogen hindurch aufrecht. Die Entstehung des "Deutschen Reiches" mit ihren Machtkämpfen und Intrigen bis hin zu Aufständen, Revolutionen und Kriegen umfassen den Inhalt des Buches. Des Weiteren werden die Anfänge und der Aufbau der Eisenbahn mit den verbundenen Schwierigkeiten und auch Gier so vortrefflich erläutert, dass es für mich super lehrreiche tolle Lesestunden waren. Richard Dübell hat zu den historischen Hintergründen so schlüssig geschrieben, dass es ein Leichtes war, die Zusammenhänge dadurch zu begreifen. Die Vorgänge sind schlichtweg greifbar. Die fiktive Geschichte dreht sich um die Protagonisten Louise Ferrand, Alvin von Briest und Paul Baermann, deren dreier Leben nicht unterschiedlicher hätte sein könnte. Zufall oder auch Schicksal führt die Drei zusammen und lässt eine Freundschaft bzw. Dreiecksbeziehung entstehen. Dies wird vom Autor so dargestellt, dass es weder kitschig noch unrealistisch daherkommt, nein, im Gegenteil, ich hatte oft das Gefühl, ich befinde mich direkt neben den Darstellern und fiebere mit. Die fiktiven und realen Handlungsstränge sind hervorragend ineinander verwoben und schildern die vorherrschende Zeit der Armen und auch der Reichen. Dabei kommen bedeutende Persönlichkeiten, die Strangzieher der damaligen Veränderungen waren, wie beispielweise Otto von Bismarck, Joseph von Maffei, August Borsig, William Wilson, Robert Stephenson, Eugene und Stephane Flachat und einige weitere im Geschehen vor. Die Wesenszüge und guten wie auch schlechten Eigenheiten der oben Genannten bringt der Autor wunderbar auf`s Papier. Mein Fazit: Über 1000 Seiten Spannung, Liebe - Hass, Intrigen, Geschichtswissen

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Eine Liebe im 19.Jahrhundert
von einer Kundin/einem Kunden am 04.12.2015

Als der Vater des jungen Alvin von Briest stirbt ,steht er mittellos da,weil sein älterer Bruder der Alleinerbe ist. In dieser Situation lernt er Otto von Bismarck kennen, der ihm einige wertvolle Tipps gibt und ihm rät sich dem Militär anzuschließen.Sein Weg führt ihn nach Paris, Dort lernt er Paul Baermann... Als der Vater des jungen Alvin von Briest stirbt ,steht er mittellos da,weil sein älterer Bruder der Alleinerbe ist. In dieser Situation lernt er Otto von Bismarck kennen, der ihm einige wertvolle Tipps gibt und ihm rät sich dem Militär anzuschließen.Sein Weg führt ihn nach Paris, Dort lernt er Paul Baermann kennen,einen ebenfalls mittellosen Mann aus dem Bürgertum,dessen große Leidenschaft die Eisenbahn ist. Zwischen den beiden Männern entsteht eine Freundschaft, die ein ganzes Leben halten wird. Als sie die junge Louise Ferrand kennenlernen, verlieben sich die beiden spontan in sie, auch Louise ist beiden Männern zugetan. Obwohl Sie Alvin heiratet ,liebt sie auch Paul von ganzem Herzen.Es entsteht eine Dreiecksbeziehung, eine für damalige Verhältnisse völlig ungewöhnliche Situation. Gemeinsam meistern sie die schwierigen Anforderungen der damaligen Zeit. Auch Otto von Bismarck bleibt den Dreien in Freundschaft verbunden. Ich habe die Liebesgeschichte mit sehr viel geschichtlichem Hintergrund mit Begeisterung gelesen. Ein sehr empfehlenswerter Roman. Buchtitel: Der Jahrhundertsturm

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Geschichts-Liebes-und Familienroman
von kaha38 aus Wien am 29.05.2015

Das Cover des Buches ist sehr schön, es passt auch hervorragend zum Inhalt der Geschichte. Das Buch ist recht dick, ist allerdings aufgrund der geschichtlichen Hintergründe manchmal doch nötig (obwohl manche Ereignisse zu ausführlich beschrieben wurde) Anfangs habe ich mir mit dem Schreibstil etwas schwer getan, habe dann doch... Das Cover des Buches ist sehr schön, es passt auch hervorragend zum Inhalt der Geschichte. Das Buch ist recht dick, ist allerdings aufgrund der geschichtlichen Hintergründe manchmal doch nötig (obwohl manche Ereignisse zu ausführlich beschrieben wurde) Anfangs habe ich mir mit dem Schreibstil etwas schwer getan, habe dann doch noch in das Geschehen gefunden. Die Charaktere waren sympathisch und sehr gut beschrieben, die Dreiecksbeziehung von Alvin, Paul und Louise, ihre Eigenschaften, wie sie zueinander stehen. Obwohl es für meinen Geschmack teilweise zu ausschweifend war (vor allem der Politische Teil) bin ich der Meinung dass es sich um ein tolles Buch handelt.

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Stürmische Zeiten
von Ostsee_71 am 05.04.2015

Deutschland 1840: Eine Welt im Umbruch zwischen Tradition und Moderne. Wir begleiten das Leben von Alvin von Briest, zweitgeborener Sohn eines preußischen Junkers und Paul Baermann, ein junger, technikbegeisterter Mann aus München durch bewegte Zeiten. Eine Zeit geprägt von neuer Technik, wie die Eisenbahn und Telegrafie und politische Umbrüche, wie... Deutschland 1840: Eine Welt im Umbruch zwischen Tradition und Moderne. Wir begleiten das Leben von Alvin von Briest, zweitgeborener Sohn eines preußischen Junkers und Paul Baermann, ein junger, technikbegeisterter Mann aus München durch bewegte Zeiten. Eine Zeit geprägt von neuer Technik, wie die Eisenbahn und Telegrafie und politische Umbrüche, wie die Revolution von 1849 und den deutsch-französischen Krieg von 1871 mit der anschließenden Reichseinigung. Aber auch alte Traditionen prägen das Leben der beiden jungen Männer. Meine Meinung: Es handelt sich um einen spannenden Roman über das Leben zweier Männer von unterschiedlicher sozialer Herkunft, die eine tiefe Freundschaft verbindet. An ihrem Beispiel durchleben wir ein wichtiges Kapitel der deutschen Geschichte im 19. Jahrhundert. Insbesondere die Wahl der Charaktere macht dieses Buch so interessant, da es nicht nur aus der Sicht eines Junkers oder eines Mitglieds des Bürgertums geschrieben wurde, sondern diese Sichten miteinander vermischt. Paul arbeitet als Streckplaner bei der Bahn und bringt die Geschichte des Eisenbahnbaus in die Handlung ein, Alvin ist mit Otto von Bismarck befreundet, so dass auch ein direkter Bezug zur Politik besteht. Dieses Buch ist aber auch ein Familienroman, ein Liebesroman, Rache und Eiversucht spielt eine Rolle, es gibt kaum ein Aspekt eines menschlichen Lebens, der hier ausgespart wird. Es bleibt aber immer interessant, trotz der vielen Seiten entstehen keine Längen. Leider wurde mir nicht ganz klar, was hier wirklich auf historischen Tatsachen beruhte und was der Fantasie des Autors entsprungen ist. Grade weil eine so wichtige historische Person wie Otto von Bismarck einer der Handlungsträger ist, habe ich mich immer gefragt, wieviel von dem Geschehen auf wirklich passiert ist und was nicht. Am Ende des Buches gibt es zwar eine Übersicht über die geschichtlichen Fakten, aber leider erfahren wir nichts über den Wahrheitsgehalt zu Bismarcks Leben. Ansonsten kann ich keine Kritikpunkte an diesem Buch anbringen. Spannende Charaktere, die gut gewählt sind um verschiedene gesellschaftliche Schichten zu zeigen, eine spannende, zum Teil dramatische Handlung und eine spannende Zeit in die unsere Hauptpersonen eingebunden sind ergeben in wirklich sehr lesenswertes Buch. Die über 1.000 Seiten werden nicht langweilig . Das perfekte Buch für den Leser der eine spannende Geschichte mit dem Wissen über eine vergangene Zeit kombinieren möchte.

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Ein großartiges Werk über eine spannende Zeit der Geschichte
von Nici´s Buchecke am 25.02.2015

Dieser Roman faszinierte mich schon mit seiner Leseprobe, als ich dann das Buch in meinen Händen hielt war ich richtig begeistert. Gut der erste Schock ist sicher die Seitenanzahl, aber ich kann wirklich sagen, dieses Buch ist lang aber bestimmt nicht langatmig. Wie von selbst zieht einen die Handlung... Dieser Roman faszinierte mich schon mit seiner Leseprobe, als ich dann das Buch in meinen Händen hielt war ich richtig begeistert. Gut der erste Schock ist sicher die Seitenanzahl, aber ich kann wirklich sagen, dieses Buch ist lang aber bestimmt nicht langatmig. Wie von selbst zieht einen die Handlung mit sich und man kann nicht anders als stets immer weiter zu lesen. Und bevor man es sich versieht ist das Buch auch schon zu Ende. Der Autor versteht es gut recherchierte geschichtliche Hintergründe mit einer spannenden Familiengeschichte zu verbinden. Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und man durchlebt mit ihnen die Zeit der Industrialisierung und der politischen Umbrüche. Vom Gutsbesitzer bis zum Bettler werden dem Leser die schwierigen Lebensumstände verschiedener Bevölkerungsschichten der damaligen Zeit sehr gut näher gebracht. Bismarck, der eine recht eigenwillige Person ist, wird hier nicht ins Zentrum der Handlung gerückt, jedoch erfährt man sehr viel über seinen Werdegang. Ich finde Richard Dübell ist es richtig gut gelungen Bismarcks Weg darzustellen ohne das es sich wie eine politische Biographie liest. Die Charaktere und Alvin, sein Freund Paul und Louise sind mir richtig ans Herz gewachsen und ich bin richtig ein bisschen traurig, dass ich mich jetzt von ihnen verabschieden musste. Dieses Buch ist ein großartiges Werk über eine spannende Zeit der Geschichte und für mich, darf es bei keinem Fan historischer Romane im Bücherregal fehlen.

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Ein spannendes Abbild einer Zeit im Umbruch
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 23.02.2015

Drei junge Menschen in den Umbruchszeiten des 19. Jahrhundert: der Preuße Alvin Briest, der Bayer Paul Baermann und die Französin Louise. Ihre Wege treffen sich noch vor dem Revolutionsjahr 1848 und bleiben ab da miteinander verbunden. Während Alvin Briest beim Militär sein Auskommen findet, liegt Pauls Zukunft in der... Drei junge Menschen in den Umbruchszeiten des 19. Jahrhundert: der Preuße Alvin Briest, der Bayer Paul Baermann und die Französin Louise. Ihre Wege treffen sich noch vor dem Revolutionsjahr 1848 und bleiben ab da miteinander verbunden. Während Alvin Briest beim Militär sein Auskommen findet, liegt Pauls Zukunft in der neuen Technik des Zugverkehrs, der in diesen Jahren aufgebaut wird in den europäischen Ländern. Beide verlieben sich in Louise, und die junge Frau findet es schwierig, sich für einen der beiden zu entscheiden. Das Buch beschreibt die Jahre 1840 bis 1870 und entwirft dabei ein Panorama, das die Zeit des 19. Jahrhundert über das Leben dieser drei Menschen gut beschreibt. Der Roman ist mit seinen gut 1000 Seiten ein dicker Schmöker, der deshalb auch seine Zeit braucht zum Lesen. Dabei ist er sehr spannend geschrieben, der Schreibstil ist gut lesbar: Man möchte gerne immer weiter lesen, ohne das Buch aus der Hand zu legen. Der Autor hat die Atmosphäre dieser von Fortschritt wie auch von revolutionären Ideen geprägten Zeit gut eingefangen, dem Leser gelingt ein guter Einblick in das Leben der damals lebenden Menschen. Dabei werden die verschiedenen Handlungsstränge einfallsreich miteinander verbunden und letztendlich auch gut wieder aufgelöst. Der historische Hintergrund gibt einen spannenden Hintergrund für die Lebens- und Liebesgeschichte der drei Hauptpersonen ab, wenn auch manche Entwicklungen eher weniger glaubhaft sind. Man merkt Richard Dübell an, dass er zum einen gut recherchiert hat, um ein gutes Bild der geschilderten Zeit einzufangen, wie auch, dass er ein gutes Händchen beim Schreiben historischer Romane hat. Dabei scheint das Buch mit leichter Hand geschrieben zu sein (was es aber sicher nicht ist). Positiv finde ich dabei, dass das Buch sich nicht nur in der Liebesgeschichte erschöpft, sondern tatsächlich ein realistisches Bild der geschilderten Zeit wiedergibt. Alles in allem ein Lesevergnügen, das ich gerne weiterempfehle!

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Der Jahrhundert Sturm
von Rebekka Tammen aus Hannover am 04.02.2015

Zunächst: was für ein Wälzer! Zwischenzeitlich taten mir die Arme weh vom Halten des Buches ;-) ABER es handelt sich hier um ein wirkliches spannendes, historisches Buch mit verzweigten Handlungssträngen, die alles bieten, um nicht langweilig zu werden. Cover: Die Farben passen schön zusammen, ich denke, dass die Lok "Der... Zunächst: was für ein Wälzer! Zwischenzeitlich taten mir die Arme weh vom Halten des Buches ;-) ABER es handelt sich hier um ein wirkliches spannendes, historisches Buch mit verzweigten Handlungssträngen, die alles bieten, um nicht langweilig zu werden. Cover: Die Farben passen schön zusammen, ich denke, dass die Lok "Der Adler" ist, die erste in Deutschland rein dampfgetriebene Lokomotive, die am 07.12.1835 ihre erste Fahrt von Nürnberg nach Fürth aufnahm. In dem Buch hat gerade die Geschichte um die Eisenbahn schöne Einblicke gegeben. Schreibstil: An einigen Sellen etwas ausufernd, aber immer gut verständlich, selten langweilig, dafür ist zwischen 1789 und 1914, im "spannenden Jahrhundert" auch richtig viel passiert. In der Geschichte geht es um Geschiche. Einiges ist gut recherchiert, einiges zusammengedacht oder ausgedacht. Wir lernen Otto von Bismarck kennen, der mir zu kauzig beschrieben wurde, etwas zu derb für einen Adligen, aber das ist meine Meinung. Dann ist da Alvin von Briest, der nach dem Tod seines Vaters als zweiter Sohn leer ausging. Ihn mochte ich am liebsten, auch wenn ich das Ende, das Testament und sein wohl jahrelanges Wissen und Schweigen für nicht richtig halte - auch aus Liebe kann ich nicht alles zulassen! Alvin hat einen Freund, Paul, und eine Frau, Louise, und tja, wie soll es anders sein, Drama gehört eben auch dazu, betrügen Louise und Paul Alvin, indem sie eben ein Verhältnis miteinander haben. Ganz fies fand ich, dass Louise nach ihrer Hochzeit "Je t'aime, Paul" sagte, da war sie bei mir komplett unten durch. Auch wenn zu damaligen Zeiten Ehen nicht immer aus Liebe geschlossen wurden: entweder haue ich ab oder ziehe das durch, meine Meinung. Das französische Gefasel, das ab und an geschrieben da stand, war etwas anstrengend, denn ich habe keine Übersetzung bekommen - okay, ich habe es irgendwie verstanden. Zwar habe ich nur noch rudimentäre französische Sprachkenntnisse aus der Schule, aber sie haben gereicht. Es geht um die französische Revolution, es geht um Krieg, um Stimmungen der damaligen Zeit, genauso wie um die gravierenden Fortschritte der Zeit. Das Militär wird nahegebracht, was ich als Soldat sehr amüsant fand, denn die Dienstgrade haben sich weitgehend geändert, es heißt heute z. B. Oberstleutnant, was viel schöner aussieht als Oberstlieutenant. Auch die Beschreibungen, was es heißt, Soldat zu sein, stolz und lieber im Krieg zu fallen, sodass die Ehefrauen stolz auf sie sind (S. 664 letzter Absatz) all dies ist befremdlich, gleichzeitig aber auch vor dem Hintergrund der Zeit verständlich - und manchmal wünsche ich mir nur ein wenig mehr Respekt für den Job, den meine Kameraden und ich täglich ausführen, denn auch wir riskieren unser Leben für alle Menschen in Deutschland! Auch die damaligen Familien, deren Geheimnisse, das Aufwachsen mit preußischen Regeln fand ich beeindruckend. Moritz, der Sohn von Louise und Alvin ist gut beschrieben, wie er aufwächst, wie er Herrn Boettcher erzählt, das er seine Tochter Antonie liebt, wie er Otto "nacheifern" will l... Die ganzen Regeln sind schon faszinierend - und gut, dass so manches vorbei ist ;-) Danke für das Nachwort! Da hat Richard Dübell nochmal beschrieben, was erdacht und was genauso oder ähnlich passiert ist und wo er seine Informationen her hat. Fazit: Mann muss die militärischen/poliischen Hintergründe schon mögen, denn bei der Lektüre der 1045 Seiten stehen die klar im Vordergrund. Aufgelockert wird es wahrlich von den privaten Geschichten um Alvin, Louise, Paul, Lily, Otto, den Brüdern Flachat ... das Buch hat durchaus für jeden etwas und es lohnt sich auf jeden Fall!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Richard Dübell versteht es wie kein anderer eine Geschichte spannend und historisch farbenprächtig aufzubauen und zu erzählen. Die ein oder andere Länge ist zu verschmerzen.

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Toller historischer Roman!
von spkara08 aus Berlin am 29.04.2015
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Mit „Der Jahrhundertsturm“ ist Richard Dübell ein gut geschriebener und historisch fundierter Roman gelungen. Thematisiert werden die gesellschaftlichen und politischen Umbrüche in Preußen und den anderen deutschen Staaten im Deutschen Bund zwischen 1840 und 1871. Die historischen Ereignisse werden mit dem Leben von drei Charakteren verknüpft, die sich durch... Mit „Der Jahrhundertsturm“ ist Richard Dübell ein gut geschriebener und historisch fundierter Roman gelungen. Thematisiert werden die gesellschaftlichen und politischen Umbrüche in Preußen und den anderen deutschen Staaten im Deutschen Bund zwischen 1840 und 1871. Die historischen Ereignisse werden mit dem Leben von drei Charakteren verknüpft, die sich durch Zufall treffen, aber ein Leben lang auf emotionale Weise miteinander verbunden bleiben. Alvin von Briest wird auf der Beerdigung seines Vaters bekannt gegeben, dass er von diesem nichts vererbt bekommt und beginnt daraufhin eine Karriere beim Militär. Paul Baermann dagegen verschreibt sich der globalen Vernetzung der Länder, in dem er beim Ausbau des Eisenbahnnetzes mitwirkt. Louise ist Französin und steht nach dem Tod ihres Vaters mittellos da. Nachdem sie sich in die Fürsorge des falschen Mannes begeben hat, wendet sie sich durch Zufall an Alvin und Paul, die ihr aus der miserablen Lage helfen. Beide Männer verlieben sich in Louise, die die Liebe für beide erwidert. Fortan muss sie sich immer für einen der Männer entscheiden und weiß doch, dass sie damit dem anderen das Herz bricht. Am Rande ihrer Erlebnisse gelangt immer wieder eine Person ins Blickfeld: Otto von Bismarck. Über die Jahre entwickelt sich eine Freundschaft zwischen Alvin von Briest und Bismarck, die zwar die Jahre überdauert, aber doch immer von dem aufstrebenden Wesen Bismarcks geprägt ist. Bismarck steuert die politischen Entwicklungen zu dieser Zeit wie kein anderer und es ist eine interessante Perspektive, ihn immer nur flüchtig auf der Handlungsbühne zu sehen, aber doch zu wissen, dass er eine entscheidende Rolle in dem Buch spielt. Das Buch ist auf alle Fälle sehr zu empfehlen und eine wunderbare Mischung zwischen historischen Fakten und deren Zusammenhängen und der Kraft der Liebe.

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