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Der Kaiser von China

Ausgezeichnet mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und dem Publikumspreis der Tage der deutschsprachigen Literatur 2008. Roman

(10)
«Ein herzzerreißend komisches Buch über das Abschiednehmen und das Erwachsenwerden.» TAZ
Keith Stapperpfennig ist beim Großvater aufgewachsen, mit vier Geschwistern und einer Reihe immer jüngerer Großmütter. In die aktuelle ist er selbst verliebt. Zum Achtzigsten schenken die Enkel dem alten Herrn eine Reise an ein Ziel seiner Wahl. Er wünscht sich China, und Keith soll mit. Doch der weigert sich, verjubelt das Reisegeld und lässt den Großvater allein ziehen. Dann bekommt Keith einen Anruf, der Großvater sei im Westerwald gestorben. Er muss nun eine Geschichte aus dem Hut zaubern, die den Geschwistern glaubhaft macht, die Reise habe stattgefunden – und erfindet sein eigenes China. Und was für eines.
HAUPT- UND PUBLIKUMSPREIS BEIM
INGEBORG-BACHMANN-WETTBEWERB 2008
Portrait
Tilman Rammstedt, geboren 1975 in Bielefeld, Studium der Philosophie und Literaturwissenschaft in Edinburgh, Tübingen und Berlin. Er ist Texter und "schlechtester Musiker" bei der Gruppe "Fön" und ständiges Mitglied der Lesebühne "Visch & Ferse". 2001 Preisträger des Open Mike. Der Autor lebt in Berlin. 2009 wurde er mit dem Literaturpreis der deutschen Wirtschaft in der Sparte Prosa ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 202
Erscheinungsdatum 02.08.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-25353-9
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 188/115/15 mm
Gewicht 174
Auflage 3
Verkaufsrang 18.357
Buch (Taschenbuch)
8,99
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„China mal anders...“

Julia Brück, Thalia-Buchhandlung Gießen

Eine erfundene China-Reise, ein verirrter einarmiger Großvater im Westerwald und ein Enkel, der sich tagelang unter einem Schreibtisch versteckt… Dies sind nur einige der Kuriositäten, die den Leser beim „Kaiser von China“ erwarten. Tilman Rammstedt gelingt eine phantasievolle Geschichte, bei der man als Leser bald nicht mehr zwischen Eine erfundene China-Reise, ein verirrter einarmiger Großvater im Westerwald und ein Enkel, der sich tagelang unter einem Schreibtisch versteckt… Dies sind nur einige der Kuriositäten, die den Leser beim „Kaiser von China“ erwarten. Tilman Rammstedt gelingt eine phantasievolle Geschichte, bei der man als Leser bald nicht mehr zwischen Realität und Erfindung unterscheiden kann. Aber letztlich will man das auch nicht, vielmehr lässt man sich gern vom Fremden und Geheimnisvollen der Erzählung verzaubern.

„Eine wunderbare Reise“

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Keiths Großvater ist ein Meister der Manipulation. Darunter leiden seine vier Enkel und seine Freundinnen, die immer jünger werden. Als Keith jung war, hat er eine Zeit lang geglaubt, dass sein Großvater der Kaiser von China sei. Noch so eine Geschichte, wovon sein Großvater viele auf Lager hat. Und wovon man nie weiß, ob oder wie viel Keiths Großvater ist ein Meister der Manipulation. Darunter leiden seine vier Enkel und seine Freundinnen, die immer jünger werden. Als Keith jung war, hat er eine Zeit lang geglaubt, dass sein Großvater der Kaiser von China sei. Noch so eine Geschichte, wovon sein Großvater viele auf Lager hat. Und wovon man nie weiß, ob oder wie viel davon wahr ist.
Zum 80. Geburtstag schenken die Enkel dem Großvater eine Reise nach einem Ziel seiner Wahl. Er wünscht sich, nach China zu gehen. Und Keith soll ihn begleiten. Viel Lust dazu hat der nicht. Vor allem nicht, weil er bald heiraten wird. Der Großvater fährt beleidigt mit dem Auto alleine los. Keith versteckt sich im Gartenhaus und überlegt fieberhaft, wie er seinen Geschwistern glaubhaft erklären kann, dass Großvater in China gestorben ist.
„Der Kaiser von China“ ist eine hilarische Geschichte. Der Leser wird ständig in eine andere Richtung gelenkt. Was ist jetzt Wirklichkeit und was ist nun völliger Quatsch? Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich musste oft lachen, und ich bewundere Tilman Rammstedt sehr für seine genialen Einfälle. Lassen Sie sich entführen, nach China!

„Wer Familie hat braucht keine Feinde...“

B. Keller, Thalia-Buchhandlung Bonn (Metropol)

Ich wolle aufräumen, da fiel mir dieses kleine Büchlein in die Hände. Ich wusste gar nicht mehr, dass ich es besaß, also begann ich zu lesen und ich kann nur sagen: es ist noch immer unaufgeräumt aber ich bin um vier herrliche Lesestunden reicher!
Ein sowohl rührendes wie auch witziges Buch über Fluch und Segen der Familie, denn die
Ich wolle aufräumen, da fiel mir dieses kleine Büchlein in die Hände. Ich wusste gar nicht mehr, dass ich es besaß, also begann ich zu lesen und ich kann nur sagen: es ist noch immer unaufgeräumt aber ich bin um vier herrliche Lesestunden reicher!
Ein sowohl rührendes wie auch witziges Buch über Fluch und Segen der Familie, denn die können wir uns nicht aussuchen und der können wir nur im seltensten Falle entkommen. Für alle, die schon „Ein fabelfafter Lügner“, „Big Fish“ und „Alles ist erleuchtet" mochten und für alle, die ihre Familie verfluchen aber gleichzeitig unendlich lieben!
Morgen werde ich wieder „aufräumen“. Mal sehen, wie weit ich dann komme!

„Einmal China und zurück oder wo zum Teufel ist der Westerwald?“

Mechthild Stephani, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Hier haben wir einen tollen Roman für Liebhaber verrückter Familiengeschichten. Voller unglaublicher Geschichten, ein Reiseführer für ein China das nicht existiert. Keith erfindet eine wunderbare, abenteuerliche und oft auch haarsträubende Reise durch China, nur leider verdirbt der Großvater mal wieder alles...
Wie sooft im Leben von
Hier haben wir einen tollen Roman für Liebhaber verrückter Familiengeschichten. Voller unglaublicher Geschichten, ein Reiseführer für ein China das nicht existiert. Keith erfindet eine wunderbare, abenteuerliche und oft auch haarsträubende Reise durch China, nur leider verdirbt der Großvater mal wieder alles...
Wie sooft im Leben von Keith.
Eine Geschichte über das Loslassen und Erwachsen werden.
Unglaublich!

Lisa Schott, Thalia-Buchhandlung Marburg

Skurril, schräg und unfassbar witzig! Skurril, schräg und unfassbar witzig!

Sabrina Küpper, Thalia-Buchhandlung Neu-Ulm

Witzig, skurril, großartig! Witzig, skurril, großartig!

„Wunderbar witzig !“

Angelika Fiedler, Thalia-Buchhandlung Bremen

Diese nette und skurile Geschichte wird Sie in ihren Bann ziehen!
Der Großvater bekommt von seiner Enkelschar einen Reisegutschein geschenkt. Einer der Enkel wird dazu verdonnert seine Reisebegleitung zu sein. Großvater ist ein wenig anstrengend und keiner hat sich um diesen Job beworben. Der Großvater will unbedingt nach China, stirbt
Diese nette und skurile Geschichte wird Sie in ihren Bann ziehen!
Der Großvater bekommt von seiner Enkelschar einen Reisegutschein geschenkt. Einer der Enkel wird dazu verdonnert seine Reisebegleitung zu sein. Großvater ist ein wenig anstrengend und keiner hat sich um diesen Job beworben. Der Großvater will unbedingt nach China, stirbt aber im Westerwald. Der Enkel weigert sich mit nach China zu fahren, schickt aber dennoch Briefe von der vergnüglichen Reise an seine Geschwister.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit der Geschichte, welche genau zwischen Reisebeginn und dem Sterben liegt....

„Tragikomisch und doppelbödig“

Michael Kaas, Thalia-Buchhandlung Köln

Es sind Bücher wie diese, für die Begriffe wie Tragikomik und Doppelbödigkeit überhaupt erst erfunden wurden. Bei der Lektüre musste ich an einigen Stellen herzhaft lachen, des öfteren ein wenig schmunzeln. Trotzdem war ich am Ende tief bewegt, weil das Buch viel Wahres über die großen Themen Leben, Liebe und Tod enthält. Es sind Bücher wie diese, für die Begriffe wie Tragikomik und Doppelbödigkeit überhaupt erst erfunden wurden. Bei der Lektüre musste ich an einigen Stellen herzhaft lachen, des öfteren ein wenig schmunzeln. Trotzdem war ich am Ende tief bewegt, weil das Buch viel Wahres über die großen Themen Leben, Liebe und Tod enthält.

„Großartiger Erzählstil“

Verena Gwosdz, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Tilman Rammstedts Roman besticht durch eine tolle Sprache, eine, im positiven Sinne, ausufernde Fantasie und skurrilen Humor. Keith Stapperpfennigs Geschichten über China und das vermeintliche Leben seines Großvaters sind so fesselnd, dass man zwischenzeitlich Realität und Fiktion im Buch selber verwechseln kann. Ein gelungenes Werk, Tilman Rammstedts Roman besticht durch eine tolle Sprache, eine, im positiven Sinne, ausufernde Fantasie und skurrilen Humor. Keith Stapperpfennigs Geschichten über China und das vermeintliche Leben seines Großvaters sind so fesselnd, dass man zwischenzeitlich Realität und Fiktion im Buch selber verwechseln kann. Ein gelungenes Werk, dass mich öfters zum Lachen brachte, aber auch regelrecht sentimental gestimmt hat.

Florian Rudewig, Thalia-Buchhandlung Kassel

Schelmenhafter "Briefroman" mit einer Fülle wunderbar absurder Ideen. Schön schräg. Schelmenhafter "Briefroman" mit einer Fülle wunderbar absurder Ideen. Schön schräg.

„Hart, aber herzlich - vor allem herrlich!“

M. Brandt, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Dieses Buch ist hanebüchener Nonsens, aber guter! Eine Lügengeschichte, wie Pinocchio sie allein schon aus gesundheitlichen Gründen niemals hätte lesen dürfen. Wer diese wunderbar situationskomische wie missliche Lage, die zu einer Asienreise im Geiste bzw. unterm Schreibtisch wird, nicht allzu ernst nimmt und Spaß am klugen Schreibstil Dieses Buch ist hanebüchener Nonsens, aber guter! Eine Lügengeschichte, wie Pinocchio sie allein schon aus gesundheitlichen Gründen niemals hätte lesen dürfen. Wer diese wunderbar situationskomische wie missliche Lage, die zu einer Asienreise im Geiste bzw. unterm Schreibtisch wird, nicht allzu ernst nimmt und Spaß am klugen Schreibstil hat, der kommt hier auf seine Kosten. Dass dabei manchmal die Grenze zwischen Fabuliertem und Realität zu verschwimmen scheint, zeigt nur wieder einmal, dass gerade im wahren Leben Komik Tragik in Spiegelschrift ist.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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0

Münchhausenroman
von Dr. Christian Rößner aus Göttingen am 03.07.2010

Tilman Rammstedt stellt in seinem hoch dekorierten Roman (Bachmannpreis) „Der Kaiser von China“ unter Beweis, dass er dank seiner Fabulierkunst und seines sprühenden Ideenreichtums den Spagat zwischen niveauvoller Erzählung und gekonnter Unterhaltung perfekt beherrscht. In seinem modernen Münchhausen-Roman lässt er seine Hauptfigur Keith Stapperpfennig unter dem Tisch liegend lügen,... Tilman Rammstedt stellt in seinem hoch dekorierten Roman (Bachmannpreis) „Der Kaiser von China“ unter Beweis, dass er dank seiner Fabulierkunst und seines sprühenden Ideenreichtums den Spagat zwischen niveauvoller Erzählung und gekonnter Unterhaltung perfekt beherrscht. In seinem modernen Münchhausen-Roman lässt er seine Hauptfigur Keith Stapperpfennig unter dem Tisch liegend lügen, dass sich die Balken/Tischplatten biegen. So wird Fiktion zur Wahrheit und die Realität zur Lüge. Die manchmal rücksichtslose Komik überdeckt aber nicht das sensible Thema des Romans: das Abschiednehmen von der (skurrilen) Kindheit in der Person der Großvaters und die Selbstfindung Keiths auf der imaginären Reise durch China. Begleiten sie das verschrobene Paar auf dieser Reise! Es lohnt sich!

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Skurril
von einer Kundin/einem Kunden am 12.02.2013

Meine Meinung: Was es ist, weiß ich nicht genau, aber dieses Buch hat etwas sehr magisches an sich. Skeptisch machte ich mich an die Geschichte, sie klang einladend und doch hatte ich keine Vorstellung, wie man über eine Reise berichten sollte, die nicht stattfindet, aber hier liegt das Talent des... Meine Meinung: Was es ist, weiß ich nicht genau, aber dieses Buch hat etwas sehr magisches an sich. Skeptisch machte ich mich an die Geschichte, sie klang einladend und doch hatte ich keine Vorstellung, wie man über eine Reise berichten sollte, die nicht stattfindet, aber hier liegt das Talent des Autors. Man liest sich durch die Briefe an die Geschwister, die ein Leben des Großvaters erschaffen, die einen zweifeln lassen. Wirklichkeit oder nur Fantasie? Obwohl mir klar war, dass diese Reise nicht stattfand, konnte ich dies während des Lesens nicht trennen. Für mich waren es keine leeren Postkarten, sondern tatsächliche Erlebnisse die Enkel und Großvater durchmachten. Darin sehe ich die Magie, darin, dass der Autor Grenzen verwischen kann. Die Geschichte schließt sich schnell um einen, irgendwas bringt einen dazu, immer weiterzulesen, auch wenn man jetzt nicht sagen könnte, was gerade die Faszination ausmacht. Das Erzählte ist nett und skurril, eine seltsame Idee, aber vordergründig nimmt einen der Schreibstil in Beschlag, der sich in einem Rutsch genießen lässt. Nebenher bleibt immer die Frage offen, ob das Versteckspiel aufrechterhalten werden kann, da es zu, sagen wir, unerwarteten Stolpersteinen kommt, was nur noch mehr Feuer in die Sache bringt. Man hat einmal die Situation, dass sich der Enkel in der Gartenlaube versteckt und dann dazwischen wieder einmal eine Postkarte eingeschoben. Von der Reise, die der Großvater tatsächlich unternommen hat, davon bekommt man leider nichts mit, irgendwie hätte mich seine Sicht der Dinge auch interessiert, aber es war Keiths Erzählung, deswegen kann man sich vermutlich eine Ausschmückung in diese Richtung nicht erwarten. Die Vorkommnisse in China, die, die also nie stattgefunden haben, sind sehr authentisch und lassen entweder auf eine wahnsinnige Recherchearbeit schließen, oder auf die blühende Fantasie dieses Autors – einerlei, es ist grandios, was hier geschaffen wurde. Egal wie viel man gelesen hat, welche Idee man hegt, wie es weitergehen könnte, es war ständig anders wie gedacht. Dieses Buch lässt sich nicht erahnen, seine Handlung ist undurchsichtig, sprudelt nur so vor Überraschungen. Ich habe die Geschichte beendet, den Buchdeckel zugeklappt und mich gefragt: Was war das? Skurrilität auf höchstem Niveau. Oft wird bei dem Buch das Wort Humor verwendet, was ich nicht ganz unterschreibe, da ich niemals lachen musste. Kopfschütteln wegen Absurdität – ja, mehr aber nicht, wobei, mehr brauchte das Buch für mich auch nicht. Fazit: Absurd und skurril sind wohl die Worte, die das Buch am besten umschreiben. Nicht alle wird die Erzählweise überzeugen, dafür braucht man den Willen, sich auch mal auf etwas Seltsames einzulassen, aber letztlich ist es lohnenswert, wenn man einmal über den Tellerrand schaut.

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China mal anders!
von Verena Brodde aus Bremen am 07.08.2011

Keith versteckt sich unter seinem Schreibtisch und erfindet in Briefen an seine Geschwister ( die die Reise bezahlt haben!) sein eigenes China, denn die Reise mit seinem Großvater hat nie stattgefunden und nun ist der Großvater auch noch im Westerwald gestorben! Sehr kuriose Geschichte, witzig und einfallsreich!

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China ich komme...
von einer Kundin/einem Kunden am 01.08.2011

Auch wenn alles auf einer riesigen Lüge basiert, so ist es doch schön, wie der Opa scheinbar doch noch China sehen kann. Ein letzter Wunsch wird erfüllt. Irgendwie dann doch noch. Und man fragt sich: was für Menschen sind das überhaupt? Wieso haben sie das Recht? Aber es ist... Auch wenn alles auf einer riesigen Lüge basiert, so ist es doch schön, wie der Opa scheinbar doch noch China sehen kann. Ein letzter Wunsch wird erfüllt. Irgendwie dann doch noch. Und man fragt sich: was für Menschen sind das überhaupt? Wieso haben sie das Recht? Aber es ist doch erheiternd, was sie machen. Eine nette, humorvolle, poetische Geschichte. Für Fans von Tommy Jaud

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Reise nach China
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 31.12.2010

Tillmann Rammstedt veröffentlicht seinen zweiten Roman. Und überrascht mit der Tatsache, dass man für ein schönes Buch lediglich ein bißchen Phantasie (und einen Reiseführer über China, der dem Autor die nötige Hilfestellung gibt), braucht. Erzählt wird die Geschichte von Keith Stapperpfennig, aufgewachsen bei seinem Großvater und dessen wechselnden Freundinnen.... Tillmann Rammstedt veröffentlicht seinen zweiten Roman. Und überrascht mit der Tatsache, dass man für ein schönes Buch lediglich ein bißchen Phantasie (und einen Reiseführer über China, der dem Autor die nötige Hilfestellung gibt), braucht. Erzählt wird die Geschichte von Keith Stapperpfennig, aufgewachsen bei seinem Großvater und dessen wechselnden Freundinnen. Zu seinem 80. Geburtstag bekommt der Opa nun eine Reise nach China geschenkt, und Keith soll ihn begleiten. Doch bevor es losgeht, verspielt Keith die gesamte Reisekasse im Casino und lässt seinen Großvater alleine losziehen. Als dieser aber kurz darauf verstirbt, verschanzt sich Keith zuhause unter seinem Schreibtisch und lügt der Verwandschaft nun, um diese nicht zu enttäuschen, in seinen Reiseberichten eine imaginäre Reise durch das Reich der Mitte vor.

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Eine Reise...
von einer Kundin/einem Kunden am 14.12.2010

Keith soll mit seinem Großvater eine Reise nach China machen. Seine Geschwister legen alle Geld zusammen, um die Reise zu ermöglichen. Doch dann verspielt er mit seiner Freundin Franziska im Casino das ganze Geld. Keiths Großvater fuhr deshalb ohne ihn und die Geschichte nimmt ihren Lauf… Ein lustiges Buch für... Keith soll mit seinem Großvater eine Reise nach China machen. Seine Geschwister legen alle Geld zusammen, um die Reise zu ermöglichen. Doch dann verspielt er mit seiner Freundin Franziska im Casino das ganze Geld. Keiths Großvater fuhr deshalb ohne ihn und die Geschichte nimmt ihren Lauf… Ein lustiges Buch für zwischendurch.

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Enttäuschend
von einer Kundin/einem Kunden aus Niederfischbach am 02.11.2008
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Des Kaisers neue Kleider wäre auch ein passender Titel wenn man alle Bewertungen die dieses Buch bekommen hat als Kleidung verstehen würde. Ich habe mich selten so gelangweilt und mich amüsiert oder gar gelacht habe ich kein einziges Mal. Ich war sehr gespannt auf das 190seitige Buch. Bis zur... Des Kaisers neue Kleider wäre auch ein passender Titel wenn man alle Bewertungen die dieses Buch bekommen hat als Kleidung verstehen würde. Ich habe mich selten so gelangweilt und mich amüsiert oder gar gelacht habe ich kein einziges Mal. Ich war sehr gespannt auf das 190seitige Buch. Bis zur Seite 50 habe ich noch gehofft, bei Seite 90 die Hoffnung fast aufgegeben und ab Seite 120 mich nur noch durch den Rest gequält. Mag sein das meine Auffassung von Humor nicht den Anforderungen dieses Buches entspricht. Die Welt schreibt "fast britisch". Ja aber eben nur fast!! Langweilig! !Ein anderes Urteil kann ich darüber leider nicht abgeben.

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4 1
Sag zum Abschied leise Servus
von Markus Riedelsheimer aus Ingolstadt am 02.07.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Tilmann Rammstedt ist ein literarisch hochwertiges höchst unterhaltsames Buch gelungen, welches nicht nur Leser von Herbert Rosendorfers "Briefe in die chinesische Vergangenheit" ansprechen sollte. Denn inhaltlich kann man "Der Kaiser von China" noch am ehesten mit Doris Dörries Film "Kirschblüten - Hanami" vergleichen, beide Male spielt China eine zentrale... Tilmann Rammstedt ist ein literarisch hochwertiges höchst unterhaltsames Buch gelungen, welches nicht nur Leser von Herbert Rosendorfers "Briefe in die chinesische Vergangenheit" ansprechen sollte. Denn inhaltlich kann man "Der Kaiser von China" noch am ehesten mit Doris Dörries Film "Kirschblüten - Hanami" vergleichen, beide Male spielt China eine zentrale Rolle, beide Male geht es um den Abschied eines nahestehenden Menschen. Richtig lesenswert macht dieses Buch jedoch die tolle Sprache, durch die man die Begeisterung Herrn Rammstedts beim Schreiben förmlich durch die Seiten spüren kann. Lebhaft, anschaulich wird die "Reise" des Großvaters mit seinem Enkel dargestellt. Die Charaktere sind vielschichtig gezeichnet und warten ständig mit neuen Überraschungen auf. Absolut empfehlenswert.

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ich liebe keith....
von einer Kundin/einem Kunden am 28.01.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

einfach auf die geschichte einlassen!!! ein wunderbar, an den haaren herbeigezogener, reisebericht über china, mit einem liebenswerten lügner in der hauptrolle! für alle leser die gerne im kopf verreisen! :-)

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erfrischend unterhaltsam
von einer Kundin/einem Kunden am 08.01.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Tilman Rammstedt benutzt eine junge, unkonventionelle Sprache, die erheitert und zugleich nachdenklich stimmt. Ein Lügenmärchen der besonderen Art.

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Enttäuschend..
von IBO am 23.01.2009
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Auch ich fand dieses Buch leider eher enttäuschend. Der Klappentext klingt so verheißungsvoll nach anspruchsvollem Witz und interessanter Unterhaltung aber beim lesen habe ich dies nicht finden können. Doch, geschmunzelt habe ich ein oder zwei Mal, aber das war es dann. Nach den ersten Seiten habe ich gehofft, es kommt noch,... Auch ich fand dieses Buch leider eher enttäuschend. Der Klappentext klingt so verheißungsvoll nach anspruchsvollem Witz und interessanter Unterhaltung aber beim lesen habe ich dies nicht finden können. Doch, geschmunzelt habe ich ein oder zwei Mal, aber das war es dann. Nach den ersten Seiten habe ich gehofft, es kommt noch, Humor, Geist, Fantasie, doch auch ich mußte mich dann (schon ) nach der Hälfte zwingen,es zu Ende zu lesen. Diesem Buch fehlt leider der Charme, den es verspricht . Ich lese gerne Krimis, aber zwischendurch auch mal anderes Unterhaltsames...

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Seit wann lacht man über etwas Trauriges?
von D. Möhrke am 11.03.2009
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Ich frage mich ganz ernsthaft, wie es bei diesem Buch zu so vielen positiven Meinungen kommen konnte. Normalerweise mag ich humorvolle und witzige Bücher. Laut Klappentext und Medien verspricht dieses Buch genau das zu sein. Leider stimmt das nur absolut nicht. Für mich ist es fragwürdig, wie man über dieses... Ich frage mich ganz ernsthaft, wie es bei diesem Buch zu so vielen positiven Meinungen kommen konnte. Normalerweise mag ich humorvolle und witzige Bücher. Laut Klappentext und Medien verspricht dieses Buch genau das zu sein. Leider stimmt das nur absolut nicht. Für mich ist es fragwürdig, wie man über dieses Buch lachen kann. Es geht um einen Enkel, dessen Großvater gestorben ist. Vor seinem Tod hatte er ihm versprochen, ihn auf einer Reise nach seinem Wunsch zu begleiten. Der Opa möchte nun nach China, der Enkel nicht. Letztendlich gibt er doch nach, verspielt dann aber das ganze Geld für die Reise. So macht sich der Opa allein auf den Weg, angeblich nach China. Er schreibt seinem Enkel viele Karten, die dieser nicht liest. Stattdessen wird ständig nur am Opa rumgemäkelt und seine ganzen "nervigen" Seiten werden aufgezählt. Die Karten sind unnötiger Ballast und der Opa hat eigentlich sowieso schon immer gestört. Auch über den plötzlichen Tod des Großvaters findet man keine wirkliche Betroffenheit. Stattdessen fühlt sich der Enkel nur darin bestätigt, dass es sein Opa nichtmal annähernd bis nach China geschafft hat. Ich habe mich richtig darüber geärgert, dass der Großvater auch nach seinem Tod noch in ein schlechtes Licht gerückt wird und keine Trauer zu erkennen ist. Dabei war er nun wirklich nicht so schlimm. Klar hatte er einige Macken, aber wer hat die nicht? Zumal man ihn auch verstehen kann, denn er hat immer versucht die Aufmerksamkeit seiner Familie für sich zu gewinnen, was diese aber nur belächelt bzw. nicht wahrgenommen hat. Ich habe aus diesem Buch herausgelesen, dass der Großvater sehr einsam war und sich mehr Verständnis und Unterhaltung gewünscht hätte. Stattdessen wird ewig nur auf ihm "rumgehackt" - mal ist sind die Enkel genervt und mal belustigt - an ihrer eigenen Einstellung zweifeln sie aber natürlich nie. In gewisser Weise stellen sich immer alle gegen ihn. Ebenfalls traurig finde ich, dass der Enkel seinen Geschwistern vorspielt, dass sie tatsächlich nach China gereist sind. Er schreibt ihnen Briefe, in denen er ein wenig von der Umgebung und ausführlich von den Eigenheiten und angeblichen Macken des Großvaters erzählt. Darüber konnte ich beim besten Willen nicht lachen. Ich finde das einfach nur gemein und heuchlerisch. An diesem Buch sieht man mal wieder, was es bewirkt, wenn ein Buch in den Medien angepriesen wird oder jemand laut "Lesen!" schreit. Es wird massig gekauft und nichts ist dahinter. Deshalb kann ich nur sagen: "Lesen! Aber etwas anderes!"

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Rührend, witzig und von manchen Rezensenten wohl verkannt...
von einer Kundin/einem Kunden am 24.03.2009
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ich habe gerade "Der Kaiser von China" gelesen und war ziemlich überrascht über die sehr negative Kritik, die die Geschichte hier erfahren hat.. Offensichtlich ist die Grundidee hinter dem Buch bei den Rezensenten hier nicht so ganz angekommen: So geht es meiner Meinung nicht darum, über etwas Trauriges zu... Ich habe gerade "Der Kaiser von China" gelesen und war ziemlich überrascht über die sehr negative Kritik, die die Geschichte hier erfahren hat.. Offensichtlich ist die Grundidee hinter dem Buch bei den Rezensenten hier nicht so ganz angekommen: So geht es meiner Meinung nicht darum, über etwas Trauriges zu spotten oder den Großvater lächerlich zu machen, sondern genau um das Gegenteil: Um die Erfüllung seines Lebenstraumes und um die Farbe in einem doch eigentlich sehr düsteren und unerfüllten Leben. So zumindest habe ich das Buch verstanden.

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