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Der Klang der Lüge

Historischer Roman

(1)
Liebe in Zeiten der Lüge
Sériol, 1308. Als die junge Alissende abgezehrt und verwahrlost das idyllische Pyrenäendorf erreicht, wird sie freundlich aufgenommen und erhält eine Anstellung als Magd. Dass ihre neuen Herren Katharer sind, wie viele andere Bewohner des Dorfes, bemerkt sie erst im Lauf der Zeit. Doch Glaubensfragen sind Alissende ohnehin gleichgültig, ein voller Bauch ist ihr wichtiger. Ihr Glück scheint vollkommen, als sie den Schäfer Simon kennenlernt und sich in ihn verliebt. Von seinem Sitz in Pamiers aus blickt Bischof Durand voll christlicher Sorge und Missfallen auf Sériol. Spione haben ihm zugetragen, dass dort eine »ketzerische« Ordination stattgefunden habe. Fest entschlossen, das Dorf von denen, die vom wahren Glauben abgefallen sind, zu säubern, lässt er alle Verdächtigen festnehmen. Zurück bleiben die Kinder und Alissende, die sich nun nicht mehr heraushalten kann und will …
Portrait
Liv Winterberg, 1971 in Berlin geboren, studierte Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft. Sie arbeitet als Journalistin, Drehbuchautorin und Rechercheurin und lebt mit ihrer Familie in Berlin. Ihr Debütroman 'Vom anderen Ende der Welt' wurde auf Anhieb ein Bestseller.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 496, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 24.07.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783423423205
Verlag dtv
eBook (ePUB)
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Spannender historischer Roman !! Spannender historischer Roman !!

„Die Geschichte der Katharer am Beispiel einer starken Frau“

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Es geht ins Jahr 1308. Nach Frankreich. In die Pyrenäen. Aber danach wurde Alissende nicht gefragt, als unter König Philipp IV. in Paris die Juden verfolgt, enteignet und vertrieben wurden. Und die junge, getaufte Christin den jüdischen Haushalt verlassen muss, in dem sie bisher gelebt und gearbeitet hat. Auf der Flucht erreicht sie Es geht ins Jahr 1308. Nach Frankreich. In die Pyrenäen. Aber danach wurde Alissende nicht gefragt, als unter König Philipp IV. in Paris die Juden verfolgt, enteignet und vertrieben wurden. Und die junge, getaufte Christin den jüdischen Haushalt verlassen muss, in dem sie bisher gelebt und gearbeitet hat. Auf der Flucht erreicht sie zusammen mit ihren beiden Ziehbrüdern Hans und Hugo das kleine Pyrenäendorf Sériol. Hier leben viele Katharer, Angehörige einer christlichen Glaubensbewegung, die von der Inquisition verfolgt wird. Das Dorf nimmt die drei freundlich auf, Alissende findet Arbeit als Magd und in dem Schäfer Simon ihre große Liebe. Währenddessen blickt der Bischof mit inquisitorischer Sorge auf Sériol, nachdem ihm zugetragen wurde, dass viele der Dorfbewohner vom wahren Glauben abgefallen sein sollen. An Glaubensfragen war Alissende bislang nicht interessiert. Doch als die Männer des Bischofs in das Dorf einfallen, muss sie sich entscheiden. Eine packende Geschichte.

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Ein Geisterhund, eine mutige junge Frau und Lügen...
von HK1951/trucks am 16.02.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

****Ein Geisterhund, dem Unrecht getan wurde und der nun über das Schicksal eines kleinen Mädchens entscheiden soll **** Eine junge Magd ohne Zuhause, vertrieben vom König **** Ein Bischof, der Folter zwar offiziell missbilligt, sie aber auch als nützlich erachtet Liv Winterberg´s neuester Roman „Der Klang der Lüge“ verhieß Großes – und hielt... ****Ein Geisterhund, dem Unrecht getan wurde und der nun über das Schicksal eines kleinen Mädchens entscheiden soll **** Eine junge Magd ohne Zuhause, vertrieben vom König **** Ein Bischof, der Folter zwar offiziell missbilligt, sie aber auch als nützlich erachtet Liv Winterberg´s neuester Roman „Der Klang der Lüge“ verhieß Großes – und hielt dieses auch ! Die Autorin schreibt unglaublich fesselnd, und das beeindruckt mich immer wieder aufs Neue, denn bislang gibt es wenige historische Romane, die meinem Maßstab von Spannung gerecht werden konnten. Sie erzählt detailgetreu, verliert aber die das große Ganze aus den Augen und verwöhnt den Leser mit einer spannenden Geschichte und so charismatischen, interessanten Persönlichkeiten, denen man gerne Seite um Seite durch ihr Leben folgt. Keiner anderen Autorin gelang es für mich persönlich bislang auf dem historischen Sektor so ausgeklügelt, mich in diese Zeit zu versetzen. Toll geschrieben und so fesselnd, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe.

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Der Klang der Lüge - viel wissenswertes über das Katharertum im 14. Jahrhundert
von Lese gerne am 09.09.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Zitat von Bischof Durand auf Seite 147: Ja, selbst Lügen konnte man riechen. Säuerlich-bitterer Angstschweiß, gelegentlich mit einer stechenden Note vermischt. Aber die Lüge war vielseitig, man konnte sie nicht nur riechen, sondern auch hören. Vielleicht gelang das nicht jedem, aber er war in der Lage, ihn herauszuhören, den ganz... Zitat von Bischof Durand auf Seite 147: Ja, selbst Lügen konnte man riechen. Säuerlich-bitterer Angstschweiß, gelegentlich mit einer stechenden Note vermischt. Aber die Lüge war vielseitig, man konnte sie nicht nur riechen, sondern auch hören. Vielleicht gelang das nicht jedem, aber er war in der Lage, ihn herauszuhören, den ganz eigenen KLANG DER LÜGE. ********************* Seriol 1308: Die junge Alissende erreicht dieses Pyrenäendorf am Ende ihrer Kräfte. Sie wird freundlich aufgenommen und als Magd angestellt. Dass die meisten Bewohner des Dorfes zu den Katharern angehören erfährt Alissende erst später. Doch das ist Alissende egal. Ihr geht es gut und alle sind sehr freundlich zu ihr. Außerdem lernt sie den Hirten Simon kennen, in den sie sich verliebt. Doch der Bischof in Pamiers hat es auf die Bewohner abgesehen. Spione haben ihm zugetragen, dass es sich hier um ein Ketzerdorf handelt. Er läßt alle bis auf Alissende und die Kinder festnehmen. *********************** Vor diesem Buch wußte ich gar nichts über die Katharer. Es war sehr interessant mehr über diese Glaubensgemeinschaft, die sich im 12. Jahrhundert von der katholischen Kirchen abgespaltet hat zu erfahren. Dass sie ihren Glauben nur nach dem neuen Testament richteten. Und die Welt in eine materielle Welt, zu dem auch der Körper gehörte, und das Gute des Menschen nämlich die Seele teilten. Mir hat das Buch sehr viel Spaß gemacht und ich finde es schön, dass Alissende, nach den vielen Vertreibungen doch noch eine Heimat gefunden hat. Außerdem kann man am Cover erkennen, dass die Bücher von Liv Winterberg ähnlich aufgemacht sind. Mir gefällt das immer gut wenn man gleich am Cover erkennen kann zu welcher Autorin die Bücher gehören. Passend jetzt zum Spätsommer sind Brombeeren abgebildet. ************************* Das ist das zweite Buch, das ich von Liv Winterberg besitze, aber das erste, dass ich von ihr gelesen habe. Ich habe noch das Buch „Sehet ihr Sünder“. Außerdem gibt es von ihr noch ihr erstes Buch „Vom anderen Ende der Welt“. *************************** Liv Winterberg ist 1971 geboren, studierte Germanstik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft. Mit ihrer Familie lebt sie in Berlin und ist als Journalistin tätig. **************************** Am Schluss möchte ich noch einen Satz anmerken, der im Buch steht und Alissendes Ziehmutter Sybilla zu ihr gesagt hat. Der hat mir einfach gefallen und es steckt Wahres drin: "Wenn das Glück vorbeikommt, stell ihm einen Hocker hin, damit es Platz nimmt und verweilt. Denn es ist flüchtig und immer auf dem Sprung."

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eine junge Frau wächst über sich hinaus
von mabuerele am 07.09.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

„…Er machte sich ihre Angst zum Freund und achtete zu Beginn des Vernehmens darauf, die Vorgeladenen in Sicherheit zu wiegen…“ Sybilla befindet sich im Wald, als sie beobachtet, wie eine Mutter ihr Baby aussetzt, weil sie es als Wechselbalg betrachtet. Sybilla nimmt das kleine Mädchen mit. 18 Jahre sind vergangen.... „…Er machte sich ihre Angst zum Freund und achtete zu Beginn des Vernehmens darauf, die Vorgeladenen in Sicherheit zu wiegen…“ Sybilla befindet sich im Wald, als sie beobachtet, wie eine Mutter ihr Baby aussetzt, weil sie es als Wechselbalg betrachtet. Sybilla nimmt das kleine Mädchen mit. 18 Jahre sind vergangen. Wir schreiben das Jahr 1308. Hans und Hugo, zwei junge Juden, sind unterwegs nach einer neuen Heimat. Sie mussten Paris verlassen. Alissende, eine junge Frau, begleitet sie. Nach dem Tode von Sybilla war sie in die Familie von Hans und Hugo gekommen. Hunger und Angst vor Verfolgung waren die ständigen Begleiter ihrer Reise. In der Nähe von Sèriol treffen sie auf den Katharer Benoit. Er nimmt sie mit ins Dorf und gibt ihnen Essen und Arbeit. Hans und Hugo ahnen bald, dass sie vom Regen in die Traufe gekommen sind, denn der Bischof verfolgt die Katharer. Die Autorin hat, angelehnt an ein reales Geschehen, einen abwechslungsreichen historischen Roman geschrieben. Im Mittelpunkt steht der Handlung Alissende. Die junge Frau sehnt sich nach einer Heimat und Geborgenheit. In der Familie von Benoit fühlt sie sich wohl. Sie hat Aufgaben, die sie ausfüllen, und wird ohne Wenn und Aber akzeptiert. Das Buch lässt sich flott lesen. Die spannende Handlung und kurze Kapitel fördern den Lesefluss. Dabei ergibt sich die Spannung nicht nur aus dem äußeren Geschehen. Der Einfluss von außen ändert das Verhalten der Protagonisten und ihre Beziehungen zueinander. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, aufzuzeigen, was Angst und geschickte psychologische Beeinflussung anrichten können. Aus Miteinander wird Gegeneinander. Der Sprachstil des Buches ist der heutigen Zeit angeglichen. Poetische Beschreibungen der Natur wechseln mit spitzfindigen Gedanken des Bischofs. Obiges Zitat ist seiner Gedankenwelt entnommen. Die Verwendung von Metaphern und das treffende Wiedergeben von Emotionen gehören zu den Stärken der Autorin. Liebe und Hass, Zuneigung und Ablehnung, Mut und Angst, Hilfsbereitschaft und Egoismus – all diese Themen finden sich in der kleinen Dorfgemeinschaft. In Zeiten der Not wächst mancher über sich hinaus, während bei anderen die Furcht über das Mitgefühl siegt. Es ist ein historischer Roman, aber der aufmerksame Leser wird mögliche Parallelen zur Gegenwart finden. Eine Personenübersicht zu Beginn sowie ein Glossar und ein Nachwort zum historischen Hintergrund am Schluss ergänzen die Handlung. Das in hellem Beige gehaltene Cover mit den Zweigen ist für einen historischen Roman eher ungewöhnlich. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hat das Verhalten der Menschen in einer besonderen historischen Situation umfassend beleuchtet.

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denn Ketzern war das Lügen verboten
von eskimo81 am 05.08.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Hans, Hugo und Alisende sind flüchtende Juden. Vom König verfolgt, ohne Habseligkeiten... Sie werden in Sériol aufgenommen. Sie ahnen nicht, dass sie vom Regen in die Traufe gelangt sind. Mehrheitlich dem Glauben "Gute Menschen (Katharer)" angehörig, ist das Dorf als Ketzerdorf beim Bischof ein Dorn im Auge. Ein Schandfleck, der ausgerottet... Hans, Hugo und Alisende sind flüchtende Juden. Vom König verfolgt, ohne Habseligkeiten... Sie werden in Sériol aufgenommen. Sie ahnen nicht, dass sie vom Regen in die Traufe gelangt sind. Mehrheitlich dem Glauben "Gute Menschen (Katharer)" angehörig, ist das Dorf als Ketzerdorf beim Bischof ein Dorn im Auge. Ein Schandfleck, der ausgerottet werden muss. Was harmlos beginnt, endet in einem Desaster. Kann Alissende wirklich helfen und erobert sie das Herz ihrer grossen Liebe? Zitat: Der Gletscher glänzte weiss in der Sonne und hob da Blau des Himmels noch deutlicher hervor. Sicherlich war es derselbe Himmel, den Alissende überall zu sehen bekam, doch über Sériols Bergen ging sen Farbton nahezu in ein Lavendelblau über. Ob es daran lag, dass sie ihm inmitten der Berge ein Stück näher war? Ein gut geschriebenes Buch, dass die Verfolgung "Falschgläubiger" durch die Kirche sehr gut beschreibt. Man kann nicht anders und leidet mit. Ein trauriges, sehr berührendes Buch. Das Buch ist auch insofern bereichernd, dass es am Ende ein Glossar und eine Erklärung zum Historischen Hintergrund gibt. Das macht die Geschichte authentisch und somit noch tragischer.

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unterhaltsam
von einer Kundin/einem Kunden aus Freising am 29.12.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der Einstieg in das Buch fällt leicht. Liv Winterberg beginnt die Geschichte mit einem dramatischen Prolog, in dem ein kleines Mädchen von seiner Mutter im Wald zurückgelassen wird. Sollte sie die Nacht überleben ist sie vielleicht kein Wechselbalg und der liebe Gott hat es gut mit ihr gemeint. Aber... Der Einstieg in das Buch fällt leicht. Liv Winterberg beginnt die Geschichte mit einem dramatischen Prolog, in dem ein kleines Mädchen von seiner Mutter im Wald zurückgelassen wird. Sollte sie die Nacht überleben ist sie vielleicht kein Wechselbalg und der liebe Gott hat es gut mit ihr gemeint. Aber das Baby hat Glück. Sybilla findet sie und nimmt sich ihrer an. Die eigentliche Geschichte beginnt viel später, als Alissende bereits eine junge Frau ist und mit zwei Brüdern durch das Land zieht auf Suche nach Arbeit. Auch die geliebte Sybilla hat sie verloren und sie ist allein und arm. Die drei landen zufällig im Dorf Sériol und sie scheinen endlich einmal Glück zu haben, denn die Leute dort nehmen sie gerne auf, sind freundlich und unvoreingenommen und geben ihnen Arbeit und Essen und Unterkunft. Aber dem Dorf droht bereits großes Unheil, da Bischof Durand im Land fanatisch nach Andersgläubigen sucht, die er dingfest machen und dann vernichten kann. Und er hat bereits ein Auge auf das kleine Dorf geworfen. Seine Macht scheint grenzenlos und mit Folter, Gewalt und Geld schaffte er es, dass alle Erwachsenen des Dorfes inhaftiert und fort geschafft werden. Die Kinder und Jugendlichen sind alleine und Sybilla versucht ihnen zu helfen und sich selbst und ihre neue Liebe zu retten. Das Buch liest sich flüssig und schnell. Man ist gespannt wie es weitergeht, weiß aber ziemlich schnell wie der Hase in der Geschichte läuft. Das ist auch mein größter Kritikpunkt, dass es kaum überraschende Wendungen oder Unvorhergesehenes gibt und auch die Protagonisten ziemlich eindimensional beschrieben werden. Teilweise mag dies den tatsächlichen Geschehnissen geschuldet sein, die diesem Roman wohl zu Grunde liegen. Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen, denn man brauch ja nicht immer einen komplizierten Roman sondern auch mal was für den Strand und die leichtere Unterhaltung. Die Heldin ist mir sympathisch gewesen und das Thema der Verfolgung aus Glaubensgründen wird etwas oberflächlich aber treffend geschildert . Deshalb wurde ich durchaus gut unterhalten und empfehle das Buch zur Sommerlektüre und zum Entspannen.

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unterhaltsam
von einer Kundin/einem Kunden aus Freising am 22.05.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der Einstieg in das Buch fällt leicht. Liv Winterberg beginnt die Geschichte mit einem dramatischen Prolog, in dem ein kleines Mädchen von seiner Mutter im Wald zurückgelassen wird. Sollte sie die Nacht überleben ist sie vielleicht kein Wechselbalg und der liebe Gott hat es gut mit ihr gemeint. Aber... Der Einstieg in das Buch fällt leicht. Liv Winterberg beginnt die Geschichte mit einem dramatischen Prolog, in dem ein kleines Mädchen von seiner Mutter im Wald zurückgelassen wird. Sollte sie die Nacht überleben ist sie vielleicht kein Wechselbalg und der liebe Gott hat es gut mit ihr gemeint. Aber das Baby hat Glück. Sybilla findet sie und nimmt sich ihrer an. Die eigentliche Geschichte beginnt viel später, als Alissende bereits eine junge Frau ist und mit zwei Brüdern durch das Land zieht auf Suche nach Arbeit. Auch die geliebte Sybilla hat sie verloren und sie ist allein und arm. Die drei landen zufällig im Dorf Sériol und sie scheinen endlich einmal Glück zu haben, denn die Leute dort nehmen sie gerne auf, sind freundlich und unvoreingenommen und geben ihnen Arbeit und Essen und Unterkunft. Aber dem Dorf droht bereits großes Unheil, da Bischof Durand im Land fanatisch nach Andersgläubigen sucht, die er dingfest machen und dann vernichten kann. Und er hat bereits ein Auge auf das kleine Dorf geworfen. Seine Macht scheint grenzenlos und mit Folter, Gewalt und Geld schaffte er es, dass alle Erwachsenen des Dorfes inhaftiert und fort geschafft werden. Die Kinder und Jugendlichen sind alleine und Sybilla versucht ihnen zu helfen und sich selbst und ihre neue Liebe zu retten. Das Buch liest sich flüssig und schnell. Man ist gespannt wie es weitergeht, weiß aber ziemlich schnell wie der Hase in der Geschichte läuft. Das ist auch mein größter Kritikpunkt, dass es kaum überraschende Wendungen oder Unvorhergesehenes gibt und auch die Protagonisten ziemlich eindimensional beschrieben werden. Teilweise mag dies den tatsächlichen Geschehnissen geschuldet sein, die diesem Roman wohl zu Grunde liegen. Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen, denn man brauch ja nicht immer einen komplizierten Roman sondern auch mal was für den Strand und die leichtere Unterhaltung. Die Heldin ist mir sympathisch gewesen und das Thema der Verfolgung aus Glaubensgründen wird etwas oberflächlich aber treffend geschildert . Deshalb wurde ich durchaus gut unterhalten und empfehle das Buch zur Sommerlektüre und zum Entspannen.

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leichtfüßig erzählt
von einer Kundin/einem Kunden aus Unterhaching am 03.01.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Einfühlsam und mit einer großen Liebe zu ihren Darstellern beschreibt die Autorin, wie die junge Alissende vom Leben gebeutelt wird. Schon als Baby von der Mutter im Wald ausgesetzt, stirbt auch ihre Pflegemutter, als sie noch ein Kind ist und sie muss sich alleine durchs Leben schlagen. Nach einigen... Einfühlsam und mit einer großen Liebe zu ihren Darstellern beschreibt die Autorin, wie die junge Alissende vom Leben gebeutelt wird. Schon als Baby von der Mutter im Wald ausgesetzt, stirbt auch ihre Pflegemutter, als sie noch ein Kind ist und sie muss sich alleine durchs Leben schlagen. Nach einigen Wirren kommt sie abgemagert und verschmutzt und nur mit ihren Kleidern am Leib nach Sériol in ein kleines Städtchen in den Bergen, wo die Bewohner ihr Obdach gewähren und sie schnell Aussicht auf eine gute Arbeitsstelle bei einer älteren Frau auf einem schönen Bauernhof hat. Sie fühlt sich schnell heimisch, was auch daran liegt, dass sie in Liebe zum Hirten Simon entbrennt. Aber über dem kleinen Dorf hängt bereits von Anfang an ein dunkler Schatten. Bischof Durand hat ein besonderes Augenmerk auf die Gegend geworfen, da er dort die Katharer weiß und diese vernichten möchte, da sie dem falschen Glauben anhängen. Ziemlich schnell zieht sich die Schlinge enger um das kleine Dorf und schließlich holt er zum großen Schlag auf und lässt alle Erwachsenen Einwohner verhaften und die Kinder bleiben mit Alissende verzweifelt zurück. Vor allem den Erstling von Liv Winterberg habe ich sehr gerne gelesen. Also habe ich mich hier besonders auf das Buch gefreut und wurde keineswegs enttäuscht. Das Buch hat trotz aller Dramatik einen leichten Unterton ist durch die zarte Liebesgeschichte unbedingt was fürs Herz. Das Thema der Katharer ist mir schon bekannt gewesen und es handelt sich bei "Der Klang der Lüge" sicherlich nicht um das umfassendste Werk dieses Themas. Aber die Geschichte beruhrt durchaus auf realen Vorgängen wie am Ende auch erläutert wird und hat ein paar interessante Szenen zur Verfolgung dieser Glaubensrichtung. Gestört hat mich etwas, das die "Bösen" mal wieder ziemlich böse waren und die "Guten" kaum dunkle SEiten in ihrem Wesen. Dieses schwarz weiß hätte man von mir aus gerne etwas aufbrechen dürfen. Aber Allissende und Simon sind ein liebenswertes Paar und ich habe mich gut unterhalten.

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Angenehm und leicht
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 28.10.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Im Jahre 1290 rettet Sybilla ein kleines Mädchen vor dem nächtlichen Tod. Es wurde von der Mutter im Wald ausgesetzt, weil diese es für ein Wechselbalg hielt. Leider stirbt Sybilla schon 9 Jahre später und Alissende hat sicherlich ein schweres Leben welches sie auch zu einem Juden in Dienst... Im Jahre 1290 rettet Sybilla ein kleines Mädchen vor dem nächtlichen Tod. Es wurde von der Mutter im Wald ausgesetzt, weil diese es für ein Wechselbalg hielt. Leider stirbt Sybilla schon 9 Jahre später und Alissende hat sicherlich ein schweres Leben welches sie auch zu einem Juden in Dienst führt. Als dieser verhaftet wird, macht sie sich mit dessen Söhnen Hugo und Hans auf den Weg in eine Gegend, wo die Juden noch geduldet sind. 1308 kommen die drei nach Sériol und werden dort freundlich empfangen. Die alte Rixende wünscht sich eine neue Dienstmagd und bietet Alissende damit die Möglichkeit zu geregeltem Essen, einem Dach über dem Kopf und vielleicht einem klitzekleinen Stückchen vom Glück, welches sie schon lange nicht mehr gehabt hat. Schnell fühlt sie sich im Dorf heimisch und lernt den Schäfer Simon kennen und lieben. Aber im fernen Pamier dräuen bereits erste dunkle Wolken, denn der Bischof Durand sucht nach Ketzern und auch ein ehemaliger Bewohner Sériols ist unter seinen Gefangenen, die er mit Folter zu erpressten Aussagen zwingt, denn sein erklärtes Ziel ist es, die Katharer dort zu jagen, wo er sie findet und dazu ist ihm jedes Mittel recht. Bedrückend ist es, wie groß die Macht des Kirchenmannes ist und wie schnell eine ganze Dorfgemeinschaft in die Fänge der kirchlichen Justiz gerät. Keiner bleibt verschont, als die Häscher ins Dorf kommen. Nur die Kinder und Allissende. Wie immer gefällt mir der Schreibstil von Liv Winterberg ausnehmend gut. Vor allem ihr Erstling ist mir sehr ans Herz gewachsen und die Geschichte von Alissende hat mich sofort gefangen genommen. Leider blieb die Geschichte etwas oberflächlich und die damaligen Vorkommnisse wurden nur angerissen. Vielleicht bin ich auch deshalb etwas enttäuscht, weil ich vorher ein historisch sehr ausgefeiltes Buch gelesen habe. "Der Klang der Lüge" ist durchaus unterhaltsam und gut zu lesen. Allerdings passiert wenig überraschendes, die Personen sind sehr eindimensional und auch wenn das Ende logisch und glaubwürdig war, so hätte es für mich auch gerne etwas weniger kitschig sein dürfen. Fazit: Das Buch reicht nicht ganz an den Erstling ran, aber ich werde sicherlich auch ein weiteres Werk der Autorin lesen.

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leichtfüßig erzählt
von einer Kundin/einem Kunden aus Unterhaching am 28.10.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Einfühlsam und mit einer großen Liebe zu ihren Darstellern beschreibt die Autorin, wie die junge Alissende vom Leben gebeutelt wird. Schon als Baby von der Mutter im Wald ausgesetzt, stirbt auch ihre Pflegemutter, als sie noch ein Kind ist und sie muss sich alleine durchs Leben schlagen. Nach einigen... Einfühlsam und mit einer großen Liebe zu ihren Darstellern beschreibt die Autorin, wie die junge Alissende vom Leben gebeutelt wird. Schon als Baby von der Mutter im Wald ausgesetzt, stirbt auch ihre Pflegemutter, als sie noch ein Kind ist und sie muss sich alleine durchs Leben schlagen. Nach einigen Wirren kommt sie abgemagert und verschmutzt und nur mit ihren Kleidern am Leib nach Sériol in ein kleines Städtchen in den Bergen, wo die Bewohner ihr Obdach gewähren und sie schnell Aussicht auf eine gute Arbeitsstelle bei einer älteren Frau auf einem schönen Bauernhof hat. Sie fühlt sich schnell heimisch, was auch daran liegt, dass sie in Liebe zum Hirten Simon entbrennt. Aber über dem kleinen Dorf hängt bereits von Anfang an ein dunkler Schatten. Bischof Durand hat ein besonderes Augenmerk auf die Gegend geworfen, da er dort die Katharer weiß und diese vernichten möchte, da sie dem falschen Glauben anhängen. Ziemlich schnell zieht sich die Schlinge enger um das kleine Dorf und schließlich holt er zum großen Schlag auf und lässt alle Erwachsenen Einwohner verhaften und die Kinder bleiben mit Alissende verzweifelt zurück. Vor allem den Erstling von Liv Winterberg habe ich sehr gerne gelesen. Also habe ich mich hier besonders auf das Buch gefreut und wurde keineswegs enttäuscht. Das Buch hat trotz aller Dramatik einen leichten Unterton ist durch die zarte Liebesgeschichte unbedingt was fürs Herz. Das Thema der Katharer ist mir schon bekannt gewesen und es handelt sich bei "Der Klang der Lüge" sicherlich nicht um das umfassendste Werk dieses Themas. Aber die Geschichte beruhrt durchaus auf realen Vorgängen wie am Ende auch erläutert wird und hat ein paar interessante Szenen zur Verfolgung dieser Glaubensrichtung. Gestört hat mich etwas, das die "Bösen" mal wieder ziemlich böse waren und die "Guten" kaum dunkle SEiten in ihrem Wesen. Dieses schwarz weiß hätte man von mir aus gerne etwas aufbrechen dürfen. Aber Allissende und Simon sind ein liebenswertes Paar und ich habe mich gut unterhalten.

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Der Klang der Lüge
von einer Kundin/einem Kunden am 01.09.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Zum Teil ist mir der Inhalt des Buches schwer aufgestoßen. Das liegt natürlich daran, dass das Thema an sicht hart ist. Nicht nur aus heutiger Sicht stößt einem das unfaire und nicht gerade weitsichtige Verhalten der Kirche bitter auf. Doch nichts desto trotz flogen bei mir manche Passagen nur... Zum Teil ist mir der Inhalt des Buches schwer aufgestoßen. Das liegt natürlich daran, dass das Thema an sicht hart ist. Nicht nur aus heutiger Sicht stößt einem das unfaire und nicht gerade weitsichtige Verhalten der Kirche bitter auf. Doch nichts desto trotz flogen bei mir manche Passagen nur so dahin. Die plötzlich auskommende Spannung ist zum Teil fast greifbar. Ich wurde förmlich mitgerissen und hatte hohen Lesespass. Das Buch ist sehr gut geschrieben und natürlich kommt auch hier die Liebe nicht zu kurz. Ich mochte das Buch sehr und kann es nur empfehlen.

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Der Klang der Lüge
von einer Kundin/einem Kunden aus Wedel am 01.09.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Zum Teil ist mir der Inhalt des Buches schwer aufgestoßen. Das liegt natürlich daran, dass das Thema an sicht hart ist. Nicht nur aus heutiger Sicht stößt einem das unfaire und nicht gerade weitsichtige Verhalten der Kirche bitter auf. Doch nichts desto trotz flogen bei mir manche Passagen nur... Zum Teil ist mir der Inhalt des Buches schwer aufgestoßen. Das liegt natürlich daran, dass das Thema an sicht hart ist. Nicht nur aus heutiger Sicht stößt einem das unfaire und nicht gerade weitsichtige Verhalten der Kirche bitter auf. Doch nichts desto trotz flogen bei mir manche Passagen nur so dahin. Die plötzlich auskommende Spannung ist zum Teil fast greifbar. Ich wurde förmlich mitgerissen und hatte hohen Lesespass. Das Buch ist sehr gut geschrieben und natürlich kommt auch hier die Liebe nicht zu kurz. Ich mochte das Buch sehr und kann es nur empfehlen.

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Schöner Mittelalterroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Maulbronn am 31.08.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Es ist ein schöner Mittelalterroman, welcher hauptsächlich in einem Pyrenäendorf spielt. Dies ist auch eines der Besonderheiten des Romans, dass das einfache Leben der Bauern geschildert wird. Die Dorfgemeinschaft wird sehr auf die Probe gestellt, als der zuständige Bischof feststellt, dass viele der Dorfgemeinschaft zu einer nicht geduldeten Religionsgemeinschaft der... Es ist ein schöner Mittelalterroman, welcher hauptsächlich in einem Pyrenäendorf spielt. Dies ist auch eines der Besonderheiten des Romans, dass das einfache Leben der Bauern geschildert wird. Die Dorfgemeinschaft wird sehr auf die Probe gestellt, als der zuständige Bischof feststellt, dass viele der Dorfgemeinschaft zu einer nicht geduldeten Religionsgemeinschaft der Katharer angehören. Diese Gemeinschaft möchte er nicht dulden und versucht diese mit viel Geschick abzuschaffen. Einige ihr nahestehenden Menschen raten Alissende, eine Christin, dieses Dorf zu verlassen, auch der Schäfer, in den sie sich das erste Mal in ihrem Leben so richtig verliebt hat. Der stattliche Schafhirte Simon ist mehr in diese religiöse Gemeinschaft der "guten Menschen" verwickelt, als ihm lieb ist. Doch Alissende wurde schon so oft verlassen und vertrieben, dass sie dem Dorf treu bleibt, welches sie so liebenswürdig aufgenommen hat. Als auch noch der Bauer, bei dem sie als Magd arbeitet, festgenommen und abgeschleppt wird und mit ihm fast alle Erwachsenen des Dorfes, wird ihr Entschluss auf eine harte Probe gestellt, da die Kinder des Dorfes ohne Fürsorge zurückbleiben. Beeindruckt hat mich der Bischof Durant, welcher versucht hat, ohne viel Gewalt und Folter diesen bäuerlichen Menschen auf den Zahn zu fühlen. Tatsächlich hat dieser tatsächlich gelebt und der Roman basiert auf die erhaltenen Inquisitionsprozesse. Die Liebesgeschichte der Alissende ist mir dabei etwas zu kurz geraten.

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Mixtur aus Realität und dichterischer Freiheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle (Saale) am 12.08.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Nach ihren erfolgreichen Titeln „Vom anderen Ende der Welt“ (dtv 21451) und „Sehet die Sünder (dtv 24940) liegt nun mit „Der Klang der Lüge“ der dritte Roman von Liv Winterberg vor. Dieses Mal entführt sie den Leser ins frühe 14. Jahrhundert nach Südfrankreich in ein Pyrenäendorf, wo sich die... Nach ihren erfolgreichen Titeln „Vom anderen Ende der Welt“ (dtv 21451) und „Sehet die Sünder (dtv 24940) liegt nun mit „Der Klang der Lüge“ der dritte Roman von Liv Winterberg vor. Dieses Mal entführt sie den Leser ins frühe 14. Jahrhundert nach Südfrankreich in ein Pyrenäendorf, wo sich die Bevölkerung größtenteils der religiösen Katharerbewegung angeschlossen hat. Im Mittelpunkt steht das Schicksal der jungen Alissende, die mit ihren beiden Ziehbrüdern vor der Judenverfolgung aus Paris geflohen ist. In dem idyllischen Bergdorf Seriol finden sie ein neues Zuhause. Alissende bekommt eine Anstellung als Magd und verliebt sich in den Schäfer Simon. Glaubensfragen sind der jungen Frau gleichgültig. Dem Bischof Durand von Pamiers jedoch nicht, ihm sind die Katharer von Seriol ein Dorn im Auge. Er will das Dorf wieder dem wahren Glauben zuführen und lässt festentschlossen die Bewohner verhaften. Nur Alissende und ein paar ältere Kinder können entkommen. Sie bleiben in Seriol … doch was wird die Zukunft bringen. Die Geschichte wird aus der Perspektive der jungen Alissende erzählt. Dazwischen sind immer wieder kurze Kapitel eingefügt, in denen der Bischof Durand zu Wort kommt. So gelingt es der Autorin, die Charaktere der verschiedenen Protagonisten umfassend dar-zustellen. Sie ergeben ein fantastisches und doch gut recherchiertes Bild der Zeit vor 700 Jahren. Ein Glossar und ein kurzes Nachwort zum historischen Hintergrund tragen außerdem zum besseren Verständnis bei. Die 400 Seiten sind eine gute Mixtur aus Realität und dichterischer Freiheit.

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Der Klang der Lüge
von raschke64 aus Dresden am 01.08.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Frankreich, 1308, in den Pyrenäen. Alissende ist ca. 18 Jahre alt und hat schon ein bewegtes Leben hinter sich. Von ihrer leiblichen Mutter im Wald ausgesetzt und als Wechselbalg beschrieben, wird sie von Sybilla – einer abtrünnigen Jüdin – gefunden, aufgezogen und auch christlich getauft. Sie ist 9, als... Frankreich, 1308, in den Pyrenäen. Alissende ist ca. 18 Jahre alt und hat schon ein bewegtes Leben hinter sich. Von ihrer leiblichen Mutter im Wald ausgesetzt und als Wechselbalg beschrieben, wird sie von Sybilla – einer abtrünnigen Jüdin – gefunden, aufgezogen und auch christlich getauft. Sie ist 9, als Sybilla stirbt und Sybillas jüdische Familie nimmt sie als Magd in Paris auf. Doch Anfang des 14. Jahrhunderts vertreibt der König die Juden aus dem Land, sie werden verfolgt und Alissende fliegt zusammen mit den 2 Söhnen der Familie. Halb verhungert kommen sie in Seriol, einem kleine Pyrenäendorf, an. Für Alissende kommt es ihr vor, als wäre sie im Paradies gelandet. Es gibt Essen, die Menschen sind freundlich und hilfsbereit – eine richtige Idylle. Leider nicht für lange, denn die Menschen hängen dem Glauben der Katharer an und werden damit bald auch zu Verfolgten. Wärend Alissendes Begleiter rechtzeitig fliehen, will sie im Dorf und bei ihrer großen Liebe Simon, dem Schäfer, bleiben … Das Buch spielt in der Zeit nach der massiven Katharerverfolgung. Während noch rund 50 Jahre vorher die Menschen sehr gequält und sofort verbrannt wurden, geht es jetzt ein wenig „menschlicher“ zu. Die Leute kommen ins Gefängnis, doch es wird bei weitem nicht mehr so oft gefoltert und es kommen sogar Menschen frei, obwohl man weiß, dass sie den Katharern zumindest nahestehen. Trotzdem werden viele für ihren Glauben verfolgt und die Kirche spielt dabei eine sehr unrühmliche Rolle. Nicht der Glauben steht im Vordergrund, sondern oft die persönliche Bereicherung. Das Buch ist gut lesbar und beschreibt eine Zeit, die sonst nicht oft in Büchern vorkommt. Manche Figuren sind ein wenig zu schwarz/weiß gezeichnet und wirken dadurch ein wenig „platt“ und auch einige Klischees werden nicht ausgelassen. Dadurch wirken einige Entscheidungen ein bißchen zu weit hergeholt. Auch die Dialoge sind manchmal zu „modern“ und Alissendes Entwicklung von einer halb verhungerten Magd zu einer doch sehr emanzipierten Frau ist nicht immer ganz nachvollziehbar. Doch alles in allem ist es ein guter historischer Roman, der diese Zeit interessant beschreibt und sich gut „wegliest“.

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Ketzerverfolgung
von leseratte1310 am 24.07.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Sybilla rettet ein kleines , das von der Mutter im Wald ausgesetzt wurde, vor dem Tod. Die Mutter dachte, dass ihr Kind ein Wechselbalg sei. Aber schon 9 Jahre später verliert Alissende ihre Ziehmutter, denn Sybilla stirbt. Als Bedienstete hat sie kein einfaches Leben. Als ihr letzter Dienstherr,... Sybilla rettet ein kleines , das von der Mutter im Wald ausgesetzt wurde, vor dem Tod. Die Mutter dachte, dass ihr Kind ein Wechselbalg sei. Aber schon 9 Jahre später verliert Alissende ihre Ziehmutter, denn Sybilla stirbt. Als Bedienstete hat sie kein einfaches Leben. Als ihr letzter Dienstherr, ein Jude, verhaftet wird, flieht sie mit den Söhnen in eine Gegend, wo auch noch Juden toleriert werden. In Sériol, das von Katharern bewohnt wird, wird sie wieder Dienstmagd. Dort lernt sie den Schäfer Simon kennen und lieben. Doch Bischof Durand verfolgt Ketzer und bald schon sind die Bewohner von Sériol nicht mehr sicher. Nur die Kinder und Allissende können entkommen. Diese historische Geschichte ist wundervoll erzählt. Lebendig wird die Landschaft beschrieben. Die Charaktere sind gut beschrieben und ihre Handlungen nachvollziehbar dargestellt. Alissende ist eine mutige und sympathische Person, die ihr schweres Leben mit Bravour meistert. Obwohl die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht, ist es doch eine fiktive Liebesgeschichte, die im Mittelpunkt dieses Buches steht. Man bekommt eine guten Überblick über das Leben in der damaligen Zeit. Der Schreibstil dieses Buches ist flüssig zu lesen und sehr anschaulich. Durch unverhoffte Wendungen kam auch immer wieder Spannung in die Geschichte. Ein empfehlenswertes Buch!

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Unter Katharern
von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 03.08.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Anfang des 14. Jahrhunderts gelangt die junge Alissende, vertrieben aus der Heimat und seit langer Zeit auf der Flucht, in das kleine ( fiktive ) Pyrenäendorf Sériol. Sie und ihre beiden Begleiter werden dort freundlich aufgenommen. Das Leben hier ist zwar eher bescheiden, aber die Dofgemeinschaft inklusive Pfarrer scheint... Anfang des 14. Jahrhunderts gelangt die junge Alissende, vertrieben aus der Heimat und seit langer Zeit auf der Flucht, in das kleine ( fiktive ) Pyrenäendorf Sériol. Sie und ihre beiden Begleiter werden dort freundlich aufgenommen. Das Leben hier ist zwar eher bescheiden, aber die Dofgemeinschaft inklusive Pfarrer scheint sehr harmonisch und durchaus zufrieden zusammen zu leben. Alissende fühlt sich hier von Anfang an wohl, verliebt sich sogar in einen der Hirten. Als Säugling von der leiblichen Mutter ausgesetzt und schon frühzeitig den Tod ihrer Ziehmutter betrauert, bedeutet dieser neue Lebensabschnitt ein großes, unerwartetes Glück für die junge Frau. Offenbar hat sie hier endlich eine neue Heimat gefunden. Doch nach und nach muss Alissende erkennen, dass es auch hier Probleme gibt. Sie ist in eine Gemeinschaft von Katharern geraten, die von der katholischen Kirche immer noch verfolgt werden. Und irgendjemand scheint die Einwohner verraten zu haben. Aber wer? Wem kann sie trauen? Abermals stellt sich ihr die Frage, ob es nicht besser wäre, erneut zu fliehen? Oder soll sie um ihr Glück kämpfen? Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen, der Schreibstil ist angenehm, zuweilen recht bildhaft und man kann dem Geschehen gut folgen. Das gewählte Thema und der historische Hintergrund sind recht interessant. Allerdings habe ich von der gesamten Ausführung mehr erwartet. Das Buch hat einen sehr spannenden, etwas mystisch angehauchten, vielversprechenden Einstieg. Danach flacht die Spannung aber leider über längere Strecken hinweg stark ab und von Mystik gibt es keine Spur mehr. Ich hatte den Eindruck, dass die Geschichte nur noch so vor sich hinplätschert. Erst zum Ende hin gewinnt sie wieder etwas mehr an Fahrt. Obwohl mir auch hier schon früh klar war, wer zu den Verätern gehört. Die einzelnen Charaktere sind zwar ganz interessant angelegt, sind mir insgesamt aber eher zu oberflächlich geblieben. So richtig mitfühlen konnte ich mit keiner der handelnden Personen. Alissendes Wunsch nach Geborgenheit und einer Heimat konnte ich zwar nachvollziehen und verstehen, aber stärkere Emotionen konnte ihr Schicksal bei mir nicht auslösen. Hier wäre sicher noch mehr Potential vorhanden gewesen, um dem Ganzen mehr Tiefe zu geben. Auch über die Lebensweise der Katharer hätte ich mir noch detailliertere Informationen gewünscht. Mein Fazit zu diesem Buch ist also: es bietet durchaus ein paar angenehme, unterhaltsame Lesestunden zum Entspannen, geht aber für mich nicht genug in die Tiefe. Insbesondere in Hinblick auf die beiden ersten Romane der Autorin ( " Vom anderen Ender der Welt " und " Sehet die Sünder ), die mir beide sehr gut gefallen haben, wurden diesmal meine Erwartungen nicht voll erfüllt.

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Ketzerverfolgung, 1308 in den Pyrenäen
von Andrea Karminrot aus Berlin am 24.07.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

1289 geboren, ausgesetzt im Wald und von einer Ketzerin großgezogen, ist Allisende 1308 in Frankreich auf der Flucht. Sie war Magd in einem jüdischen Haushalt. Da sie nicht wusste wohin mit sich, lief sie mit den Söhnen der jüdischen Familie aus Paris fort. Die drei schlugen sich mehr schlecht... 1289 geboren, ausgesetzt im Wald und von einer Ketzerin großgezogen, ist Allisende 1308 in Frankreich auf der Flucht. Sie war Magd in einem jüdischen Haushalt. Da sie nicht wusste wohin mit sich, lief sie mit den Söhnen der jüdischen Familie aus Paris fort. Die drei schlugen sich mehr schlecht als recht durchs Land, als sie in einem Dorf Namens Sériol aufgenommen wurden. Allisende fühlt sich so wohl in dem Dorf, das sie nicht mit den Brüdern weiter nach Mallorca ziehen will. Sie trifft ihre Liebe und gehört innerhalb kürzester Zeit zur Dorfgemeinschaft. Als der Bischof von Pamiers den "guten Menschen" eine Vorladung schickt, ahnen die Kinder des Dorfes, das ihre Familien im Kerker enden. Sie bereiten sich auf eine Flucht vor... Eine gut geschriebene Einleitung, leicht verständliche Sätze und eine interessante Geschichte, machten es mir leicht sofort einen guten Zugang zu dem Roman zu finden. Allisende scheint ein sehr sympathisches Mädchen zu sein und die Dorfgemeinschaft ist freundlich und hilfsbereit. Bis der Bischof von Pamiers, Unruhe und Zweifel unter den friedlichen Bauern sät. Auf der Suche nach "Ketzern" (Anhängern des hauptsächlich in Südfrankreich und Oberitalien verbreiteten Katharismus) ,schreckt der Bischof auch vor Folter nicht zurück... Wir werden in kleinen Schritten in die Zeit der Verfolgung der Katharer durch die katholische Kirche geführt. Etwas schwieriger ist, nachzuvollziehen wo diese Geschichte spielt. Die Dörfler wandern öfter zwischen Pamiers und S?riol, ihrem Dorf hin und her. Und das in relativ kurzen Zeiträumen. Irgendwie nicht nachvollziehbar. Eine Karte wäre hilfreich gewesen. Dafür gibt es am Anfang eine Zusammenfassung der Personen. Ich empfand das Buch als leichte Lektüre, mit leichten Höhen und Tiefen. Nicht unbedingt mitreißend, aber weglegen mochte ich es auch nicht. Seite 214: »Der Bischof schmunzelte. Es war erstaunlich, wie sehr man Teil einer fremden Welt werden konnte, wenn man es nur darauf anlegte.«

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